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Thema: Gott recycelt nicht!

  1. #1
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    Gott recycelt nicht!

    Gott recycelt nicht!
    So wie Gott die materiellen Elemente durch sein Wort aus dem Nichts erschuf und jetzt erhält, so werden sie mit einem großen Geräusch vergehen und werden nicht mehr sein. Dem Menschen wurde aber den Odem (od. Atem) des Lebens eingehaucht, damit hat er ein Anfang aber kein Ende. Wir haben die Verheißung, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird, für die, die sein Erlösungswerk aus Glauben annahmen und Buße über ihr Leben taten. Im Moment dieser Umkehr haben sie sofort das neue Leben. Für die, die das nie in ihrem Leben taten, ist die sogenannte Feuersee vorbestimmt, in derer auch Ihre Seele ewig weiter existiert. Dieses Dasein wird als ewige Qual beschrieben.
    Bibelstellen:
    Gen 2,7; 2Pet 3,10.13; Ps 102,25-26; Kol 1, 17; 2. Kor 5,17, Offb. 20,14-15; 21,1.5;
    Liebe Grüsse
    andy

  2. #2
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    AW: Gott recycelt nicht!

    Salomo der Prediger hatte Weisheit geschenkt bekommen Gottes Tun zu erforschen und auch ihm selbst gelten seine Erkenntnisse und Aussagen aus irdischer Sicht.
    Prediger 3,11
    Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit;
    auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt,
    ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.
    12 Ich habe erkannt, daß es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun;
    13 und auch, daß er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, ist für jeden Menschen eine Gabe Gottes.
    14 Ich habe erkannt, daß alles, was Gott tut, für ewig sein wird:
    es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen;
    und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.
    Gläubige der Gnadenzeit haben noch weitaus mehr geschenkt erhalten!

    Wir haben den Herrn Jesus!
    Wir haben das ganze Wort!
    Wir haben einen Ewigen Hoherpriester!
    Wir haben einen Sachwalter beim Vater, den Gerechten, Jesum Christum, den Gerechten.
    Wir haben einen Altar
    Wir haben alle Segnungen in den Himmlischen.
    Wir haben ein unverwelkliches, unverwesliches Erbteil im Himmel.
    Wir haben einen kostbaren Glauben.
    Wir haben ...
    .
    .


    2. Timotheus 3,14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, 15 und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die vermögend sind, dich weise zu machen zur Seligkeit durch den Glauben, der in Christo Jesu ist.16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,
    17 auf daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  3. #3
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    AW: Gott recycelt nicht!

    Lieber Andy,

    ich denke wir müssen in dem Punkt neue Schöpfung sehr genau unterscheiden. Wenn im AT z.B. in Jesaja 65:17 davon gesprochen wird, das Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft, dann bezieht sich das tatsächlich auf die Reinigung der jetzt vorhandenen Schöpfung und auf den Neuanfang, den er selbst für das 1.000 jährige Reich macht. Auch Jesaja 66:22 hat deutlich diesen Bezug. Man wird schon deswegen beim aufmerksamen Lesen ein wenig stutzig, weil Jesaja Himmel im Singular benutzt. Ein weiterer Gegensatz zwischen AT und NT besteht darin, dass das NT nie von geschaffen oder machen spricht.

    2. Kor. 5:17 und Gal. 6:15 sprechen auch im Bezug auf die Gläubigen lediglich davon, dass sie eine neue Schöpfung sind. Das können wir verstehen, der der Ewige hat sie gezeugt und geboren, aber eben überhaupt nicht geschaffen oder gemacht. Auch 2. Petr. 3:13 spricht überhaupt nicht davon, dass wir darauf warten, dass eine neue Schöpfung gemacht oder geschaffen wird, sondern das wir neue Himmel, diesmal Plural und eine neue Erde erwarten. Auch Off. 21:1 berichtet lediglich davon, dass Johannes einen neuen Himmel und eine neue Erde sah. Als Begründung wird dann gesagt: "denn der Erste Himmel und die erste Erde waren vergangen." Man bekommt den Eindruck, dass uns in 2. Petrus 3 beschrieben wird, wie ein vergänglichen Vorhang, der uns den Blick auf das Ewige verdeckt, weggetan wird.

    Das ist auch eine gute Erklärung für die Aussage in Apg. 17:27, das Gott nicht fern von einem jeden von uns ist. Der/das Ewige ist nicht irgendwo unendlich weit weg, es ist nur unsichtbar, weil die Schöpfung den Blick dorthin nicht zulässt.

    Der neue Himmel und die neue Erde sind sicher ewig, denn sie sind in dem ewigen ungeschaffenen Bereich. Wenn der Herr Jesus uns in Joh. mitteilt, dass er uns eine Stätte bereitet, indem er uns Vaterhaus geht, dann bedeutet das nicht, dass er dort etwas schafft oder macht. Es bedeutet, dass er durch sein hineingehen als der Mensch vom Himmel unser Vorläufer ist (Hebr. 6). Wir haben Zutritt zum ewigen Bereich, wo der Ewige in Ewigkeit ist. Zutritt, weil dieses Vergänglichen Unvergänglichkeit angezogen hat. Neu, weil das Vergänglich weggetan ist und das Ewige dadurch sichtbar weggetan ist.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  4. #4
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    AW: Gott recycelt nicht!

    Lieber Olivier und Ulrich,
    mir ging es u. a. auch darum aufzuzeigen, dass wenn Gott die materiellen Dinge auflöst, diese restlos aufgelöst werden. Manche Philosophen mögen hier empört entgegnen, dass gerade das nicht möglich sei, aber die Gleichen können auch nicht glauben, dass Gott alles mit seinem Wort aus dem Nichts erschuf.
    Die Stelle in Jesaja 65 sehe ich auch nicht als Neuerschaffung, sondern als Wiederherstellung. Gerade die Jesajastelle 65,21 zeigt mir als einfacher Handwerker wie bereits heute alles krumm ist, denn wir bauen Häuser und vermöchten selbst nicht darin zu wohnen. Aber auch wenn einst im 1000-jährigen Reiche alles zum Besten wiederhergestellt ist, können wir sehen, dass alles gegen das Ende hin wieder krumm wird und im Gericht endet.
    Liebe Grüsse
    andy

  5. #5
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    AW: Gott recycelt nicht!

    Lieber Andy

    Diese Ewigkeit hat mich angesprochen, über das Materielle Salomos hinauszugehen.

    In den letzten Tagen machte ich mir oft aus ganz verschiedenen Anlässen zu Ewigkeit und Nähe Gedanken und ich ertappe mich manchmal dabei bei stark emotionaler Berührung (so bin ich manchmal ...) zu denken Gott sei mir besonders Nahe... aber hallo, nein!, Gott im Ewigkeitsbereich ist immer in meiner allernächsten ‚Nähe‘! Hat nur weder mit Zeit noch Raum etwas zu tun.
    Das ist auch eine gute Erklärung für die Aussage in Apg. 17:27, das Gott nicht fern von einem jeden von uns ist. Der/das Ewige ist nicht irgendwo unendlich weit weg, es ist nur unsichtbar, weil die Schöpfung den Blick dorthin nicht zulässt.
    Wie lange dauerte es als der gestorbene Lazurus vom Hades nach dem Ruf des Herrn aus dem irdischen Grab erschien?
    Johannes 11,43 Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!44 Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern gebunden, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und laßt ihn gehen.
    Er kam sofort! Der Hades und das irdische sind näher als wir das verstehen können, im Glauben gebiessen dürfen wir es jetzt schon!

    Zum Krummen, lieber Andy, Ja, hier ist und wird alles Krumm. Der auf die Erde zurück gerufene Lazarus hatte schon gestunken und war noch gebunden. Wunderbare Hinweise auf irdischen Tod und Gebundenheiten.
    Im Ewigkeitsbereich wird es beides nicht mehr geben! Lazarus starb dann nochmals, damit dessen Seele durch den Tod hindurch in den Ewigkeitsbereich eingehen konnte und er auferweckt wird mit einem himmlischen Leib.


    Ps: Eine Krümmung beweist man durch eine Gerade.
    Menschen müssen ins göttliche gerade Licht kommen um ihre persönliche Krümmung zu erkennen.
    Das TJR, so denke ich, ist deshalb in Gottes Heilsplan vorgesehen, primär für Israel, sekundär für die Nationen, dann kommt der Satan nochmals und verkrümmt nochmals von Aussen.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  6. #6
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    AW: Gott recycelt nicht!

    Lieber Olivier,

    Prediger 3,11 ist eine große Hilfe. Kein Mensch kann das Werk Gottes vollständig erfassen. Egal wie stark wir uns damit beschäftigen, wir kommen hier, in er sichtbaren Schöpfung nie an den Punkt, wo wir das Unsichtbare, den Unsichtbaren ohne Glauben erfassen können. Er hat das auf eine einfach geniale Weise gemacht.

    wir haben geschätzt 10^22 Sterne im Universum. Wenn ein Mensch nur bis 10^9 zählen wollte, wäre er ein ganzen Arbeitsleben damit beschäftigt 50 Jahre 8 Stunden täglich. Wenn ein Mensch nur die DNA, Gottes Quellcode für ein Lebewesen lesen wollte, wäre 24/7 insgesamt 31 Jahre beschäftigt.

    Gottes Plan für Schöpfung und seine Forderungen an seine Geschöpfe finden wir in einem überschaubaren Nicht, von ca. 1.000 Seiten, die man konzentriert ganz locker in einem Monat lesen kann. Ja, Gott zeigt sich in der Schöpfung viel größer als in seinem Wort, aber den Heilsplan hat er so einfach gemacht, dass umgekehrte Heranwachsende diese verstehen.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  7. #7
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    AW: Gott recycelt nicht!

    >>Diese Aussage stimmt nicht:

    "Ein weiterer Gegensatz zwischen AT und NT besteht darin, dass das NT nie von geschaffen oder machen spricht."
    Beleg:

    Offb 21,5 Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu.
    machen: 4160 ποιέω (poieo) : tun, machen

    Somit ist auch die Aussage im letzten Absatz falsch!

    Und wenn der Herr Jesus davon spricht, eine Stätte zu bereiten,
    dann bedeutet es genau das, was das Wort sagt - und ganz sicher nicht, wie Ulrich es umdeutet.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




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