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Thema: Wusste Abel, dass ein Tieropfer erforderlich war, um Gottes Gunst zu erlangen?

  1. #21
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    149

    AW: Wusste Abel, dass ein Tieropfer erforderlich war, um Gottes Gunst zu erlangen?

    Liebe Freunde

    Interessant ist auch warum Abel eine Herde Kleintiere hatte ?
    Hat jemand sich darüber schon mal Gedanken gemacht?


    Liebe Grüsse
    Martin K.

  2. #22
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    AW: Wusste Abel, dass ein Tieropfer erforderlich war, um Gottes Gunst zu erlangen?

    Liebe Brüder

    Es geht mir überhaupt nicht um Personen, wenn mich auch Alberts Gedankenaufnahme Harald's zum Nachdenken angeregt und bewogen hat meine eigenen Gedanken zu schreiben. Die 'Gefahr' ist auch ganz bewusst im Konjunktiv gehalten.

    Was ich als keinen sinnvollen Weg betrachte ist, dass zuerst klar biblisch vom glaubend "Gerechten" Abel und vom Bösen seienden (ungerechten) Kain gesprochen wird (allseits unumstritten), um dann sogleich wieder zurückkehrend auf die Beschaffenheit/Herkunft der Opfergabe einzugehen.
    Speiseopfer unter Mose waren auch vom Erdbonden. Sie drücken ihre eigenen symbolischen Eigenschaften aus.


    tierisches Opfer:
    angewandter Nutzen eines Israeliten ...
    Hebräer 9,13: Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinigkeit des Fleisches heiligt,
    Hebr 9,14: wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen!
    ... Sinn und Wert eines tierischen Opfers unter Gesetz Mose:
    Hebräer 10,3 Aber in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden; 4 denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen.
    Das beschäftigen mit einem Ausschluss einer möglichen Opfergabe, so fürchte ich, können zu Fragen führen wie z. Bsp. "Darf das Brot dass wir im Gedächtnismahl verwenden gesäuert sein" (Hefeteig) oder ob im Kelch nun Wein, also mit Alkohol, oder pasteurisierter Traubensaft sein müsse. Man landet schlechtesten Falles zu speisegesetzartigen Fragen ohne Wert und mit mehr Verwirrung als Klärung.
    1. Kor 11,23Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in welcher er überliefert wurde, Brot nahm,
    24 und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis.
    Da geht es um das Erinnern anhand des Symboles, nicht um die Zusammensetzung dieses Symboles und ja auch nicht um das Symbol selbst. Für dieses Erinnern benötigt man zuerst Glauben, klar, sonst ist alles wertlos.


    Hebräer 11,4: Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch welches er Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen, obgleich er gestorben ist, redet er noch.
    Der Glauben Abels bewirkte, dass das gegebene Opfer vorzüglicher ist als ein Opfer ohne Glauben (Kain), nicht formal richtig oder rein.
    Jedes Opfer wird erst durch Glauben vorzüglich. Nicht die Erstlinge Abels Herde wurden vorzüglicher, auch nicht sein Beruf des Schafhirten wurde besser.
    Abel's Glauben macht das Vorzüglichere aus, etwas was Kain mit der reinsten, schönsten, vollkommensten oder rotesten Kuh nie gekonnt hätte. So lese ich das aus der Schrift in meinem Herzensblick.

    Der durch Glauben gerechtfertigte Abel 'sah' und verstand mittels Glauben, von sein Eltern was sie ihm überlieferten: das Blut des geschlachteten Tieres für deren Bedeckung nach ihrer Sünde.
    Religion befasst sich um mögliche, unmögliche, bessere und schlechtere Opfergaben. Ein reiner Glaubensblick zu Gott dem Vater sieht nur das geflossene Blut und Tod des reinen Lammes, wir wissen heute von DEM reinen Lamm ohne Fehl und Flecken.



    Ich bin erlöst mittels meines Glaubens an das vollkommene Werk des Herrn am Kreuz, seinem Tod am Kreuz und Seiner Auferstehung. Ich bin froh mittels Glauben aufgrund Seiner Gnade, den Vater anbeten zu dürfen und zu können, indem ich meine Opfergabe IHM gebe: den Herrn Jesus Christus. Ich als Mensch kenne Ihn nicht gut genug, nicht genug genau, nicht genug vollständig und nicht immer aus der reinsten Herzenshaltung heraus, aber ich darf im und aus Glauben IHN, DEN Vollkommenen, als mein persönliches Opfer Gott dem Vater geben. Der Vater hat IHN mir dazu gegeben. Dafür bin ich unendlich dankbar, ohne dabei praktischen Gehorsam, Fleiss, Erkenntnis, Nachfolge, Exaktheit, Wahrhaftigkeit etc. auch nur irgendwie herab spielen zu wollen.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

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