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Thema: Gnostiker

  1. #1
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    Gnostiker

    Liebe Geschwister im Herrn

    was bedeutet Gnostiker?
    Liebe Grüsse Larissa


    Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;
    Johannes 11:25

  2. #2
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    AW: Gnostiker

    Liebe Schwester Larissa

    Gnosis Gnostiker das ist ein ganz umfangreiches Gebiet.
    Zunächst mal etwas was ich bei Christian Briem gefunden habe:

    Die Gnosis - die Gnostiker

    Ich will an dieser Stelle nicht zu lange bei dem Bösen stehen bleiben.
    Dennoch es ist nützlich, wenn man versteht, warum Paulus so schreiben musste.
    Die Gnostiker bildeten eine etwas später entstandene Sekte.

    Man kann wohl kaum davon ausgehen, dass es in dieser Gruppe auch nur einen einzigen Gläubigen gab.
    Es handelte sich um eine Sekte, die behauptete,
    die Schöpfung sei durch ein niedrigeres Wesen entstanden, nicht durch Gott.
    Christus sei auch weder der Schöpfer noch der Sohn Gottes.

    Da die Schöpfung das Ergebnis eines untergeordneten Wesens sei,
    müsse man auch die Materie als solche ablehnen.
    Diese sei in sich böse. Nur durch Vergeistlichung und durch das Ablehnen all dessen,
    was materiell ist, käme man auf die Höhe der Erkenntnis der Gedanken Gottes.

    Bei der Gnosis handelte es sich also um ein theosophisches System,
    das man heute mit der christlichen Wissenschaft 1 vergleichen kann,
    aber auch mit dem geistigen System der Anthroposophen 2.
    Das sind außerordentlich böse und gefährliche Systeme, die durch ihre Zugehörigkeit zum christlichen Bereich
    auch den Namen des Herrn Jesus Christus tragen, von der Erlösung jedoch nichts wissen wollen und den Herrn Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennen.



    JND John Nelson Darby schriebt daszu:
    Fußnoten

    • 1 In dem gnostischen System gab es einige sehr schöne Legenden, die Teile der Wahrheit enthielten; aber sie hatten Gott und die Wahrheit und ein vor Gott tätiges Gewissen verloren.
    • 2 Diese Ausdrücke beziehen sich auf den zwiefachen Charakter Christi, den wir bereits im 1. Kapitel gefunden haben. Sie zeigen uns in bestimmter Weise, was wir in Christus haben, und durch das dann Folgende wird dies angewandt auf alles hienieden, was uns den Genuss desselben rauben könnte. In Christus ist die Fülle der Gottheit, der Gegenstand unserer Freude, in dem wir alles besitzen. Auch haben wir in Ihm eine Stellung über aller Schöpfung in der Vollkommenheit, die Christus dort seinen Platz gegeben hat. Wir sind vollendet in Ihm, der das Haupt jedes Fürstentums und jeder Gewalt ist. In Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und wir sind vollendet in Ihm.
    • 3 Manche verbinden „mitauferweckt“ nicht mit der Taufe. Dann müsste übersetzt werden: „in welchem ihr auch mitauferweckt worden seid“ usw., d.h. also in Christus. Die Taufe bedeutet offenbar den Tod; und nicht das Untertauchen, sondern das Herauskommen aus dem Wasser kann auf die Auferstehung deutet werden. Das Geben des Lebens ist durchaus nicht der Sinn der Taufe, selbst nicht als Bild, sondern das Ablegen des Lebens Adams durch den Tod (den Tod Christi), und das Eingehen durch dieses Tor zu einem ganz neuen Platz, einer neuen Stellung.
    • 4 Diese Anwendungen entspringen aus dem 11. und 12. Verse des zweiten Kapitels. Es ist zu beachten, dass im Römerbrief von Röm 5, 12 an vom Gestorbensein bezüglich der Sünde die Rede ist, in welcher der Mensch, als Kind Adams, lebte. Im Epheserbrief wird der Mensch als tot in Sünden, Gott gegen über, betrachtet, Im Kolosserbrief wird beides vorgestellt. In Kol 2, 11.12 sehen wir die Lehre jener beiden Briefe, indem die Auferweckung mit Christus hinzugefügt wird; der 13. Vers enthält eine Lehre des Epheserbriefs. Kol 2, 20 und Kol 3, 1 stehen in Verbindung mit Kol 2, 11. 12, und dann finden wir das Ausziehen des alten Menschen und das Anziehen des neuen.
    • 5 Obwohl dieses Wort der Wissenschaft anzugehören und nicht schriftgemäß zu sein scheint, ist dies doch nicht der Fall. Die fälschlich so genannte Kenntnis, wovon der Apostel anderswo spricht, heißt im Griechischen „Gnosis“, weshalb diese dünkelhafte und verderbliche Philosophie „Gnostik“ und ihre Anhänger „Gnostiker“ genannt wurden. Sie spielt eine große Rolle in der Geschichte der Kirche, womit ich jedoch hier nichts zu tun habe. Aber ihre Grundsätze werden häufig im Neuen Testament angetroffen, indem die Apostel sie hervorheben, um sie zu bekämpfen. Die Juden hatten vielfach der Vorstellung einer vermittelnden Tätigkeit der Engel Raum gegeben, obwohl nicht gerade in der Form von gnostischer Philosophie.
    • 6 Dieses Geheimnis war in den Tagen des Apostels schon wirksam. Paulus widerstand ihm in der Kraft des Heiligen Geistes. Nach seinem Abschied war diese Kraft nicht mehr da Die Kirche hat im Lauf ihrer Geschichte die beiden Fundamental- Grundsätze des Christentums nie besessen: Vollendetsein in Christus („durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht“) und die Gegenwart und leitende Macht des Heiligen Geistes hienieden. Sie wurden durch Sakramente und durch die so genannte Geistlichkeit verdrängt.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  3. #3
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    AW: Gnostiker

    Wer meint, der Herr Jesus sei jetzt nicht mehr als Gott im Himmel sondern "nur" noch als Mensch ist ein Gnostiker * Antichrist!
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  4. #4
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    AW: Gnostiker

    Man muss auch wissen, dass die früheren Schriftforscher gedacht haben,
    dass:
    "Der Antichrist"
    von dem Johannes im 1. Brief geschrieben hat, eine reele Person sein konnte, also dass der Apostel Johannes Keirinthos im Visier hatte,
    ein Mann der sich unter die Gläubigen mit "frommen", gescheiten logischen... Worten, aber ohne Glaube gemischt hatte, der eine Kombination eines Arianers und eines Gnostikes war.

    >>> 2020 = es gibt nichts Neues unter der Sonne.

    Wer heute "lehrt",
    dass der Herr Jesus jetzt nur als Mensch im Himmel sein kann, ist ein gnostischer Antichrist und das in der Brüderbewegung BRD... fliehet solche Verderber!!!

    2. Joh 1,9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 2. Joh 1,10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht.

    2. Joh 1,11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken
    .

    2. Tim 3,5 die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg


    2. Kor 11,11 Warum? weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es.
    2. Kor 11,12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, auf daß ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit wollen, auf daß sie, worin sie sich rühmen, erfunden werden wie auch wir.
    2. Kor 11,13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
    2. Kor 11,14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
    2. Kor 11,15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.




    2. Kor 11,11 Warum? weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es.
    2. Kor 11,12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, auf daß ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit wollen, auf daß sie, worin sie sich rühmen, erfunden werden wie auch wir.
    2. Kor 11,13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
    2. Kor 11,14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
    2. Kor 11,15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.
    [


    2. Kor 11,13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
    2. Kor 11,14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
    2. Kor 11,15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.

    Die Gnosis
    war die gefährlichste Häresie, welche die Gemeinde in den ersten drei Jahrhunderten bedrohte.

    Die Gnosis beruhte auf der falschen Voraussetzung,
    dass alles Materielle schlecht und alles Nichtmaterielle gut sei.

    Wir halten diese Behauptungen für unsinnig, doch ihre Wirkung auf das Leben und den Glauben derjenigen,
    die sie vertraten, war weitreichend und erschreckend.

    Ihre Anhänger wurden entweder
    Asketen (die versuchten, sündhafte Begierden zu bezwingen)
    oder Wüstlinge, die sich dem hemmungslosen fleischlichen Genuss hingaben.

    Sie wurden gelehrt, dass Materie oder Fleisch dem Geist nicht schaden könnten
    und man daher beliebige Taten ohne schlimme Auswirkungen auf das eigene
    Ich – den Geist – nach Herzenslust besonders dann begehen könnte, wenn man beim Sündigen Erkenntnis erwarb.

    Deshalb war Sünde nicht Sünde;
    Böses wurde (in ihrem Denken) gut.

    Folglich schreibt Johannes: »... dass niemand euch verführe!
    Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht ...
    Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott« (3,7.10).
    Die Gnosis hatte den Judaismus sowie die Religion Griechenlands negativ beeinflusst.

    Das Christentum war schon bei seiner Entstehung von dieser verdorbenen Atmosphäre umgeben.

    Die Gnosis bekannte zwar, dem Evangelium nicht feindlich gegenüberzustehen,
    erwies sich aber als einer seiner raffiniertesten und gefährlichsten Gegner.

    Mit der Begründung, christliche Lehren von einem höheren Standpunkt auszulegen,
    machte sie diese in Wirklichkeit zunichte, indem sie durch Wegerklären zersetzt wurden.

    »Die beiden großen gnostischen Prinzipien
    – die Vorherrschaft der Erkenntnis
    und die Unreinheit der Materie

    brachte in der sittlichen Lehre gegensätzliche Ergebnisse hervor.
    Wenn Erkenntnis alles und der Leib wertlos ist, muss dieser ruiniert bzw. unterdrückt werden,
    damit sich die befreite Seele zur Erkenntnis höherer Dinge erheben kann ...

    Oder aber, wenn Erkenntnis alles und der Körper wertlos ist, kann er mit Recht alle möglichen Erlebnisse ungeachtet ihrer Schamlosigkeit und Unsauberkeit genießen, damit er seinen Anteil an Erkenntnis vergrößern kann – der Leib könne nicht noch unreiner gemacht werden, und die Seele des Erleuchteten wäre nicht imstande, sich zu beschmutzen« (Lightfoot).

    Die Gnosis versuchte,
    ein intellektuelles Herangehen an die Religion einzuführen und aufrechtzuerhalten.

    Sie besaß ihre verborgene Weisheit, ihre exklusiven Geheimnisse und ihre privilegierte Klasse.
    Nach den Schreibern der ersten Christen war Simon der Zauberer (Apg 8,9-13) der Vater der gnostischen Häresie.

    Ein weiterer auffallender Gnostiker war Cerinth (auch »Kerinthos« möglich).

    Anscheinend denkt Johannes an recht vielen Stellen seines ersten Briefes an ihn und seine Lehre.

    Cerinth. Dieser Sektierer soll ursprünglich ein gebürtiger Alexandriner gewesen sein, doch die prokonsularische (d.h. dem römischen Senat unterstellte, vgl. Apg 13,7; 18,12) Provinz Asia war Zentrum seiner Tätigkeit. Er lebte und lehrte gegenEnde des apostolischen Zeitalters, in den letzten zehn Jahren des ersten Jahrhunderts.

    Er war Zeitgenosse des Johannes, der ihn nach den Worten des Polykarp bei mindestens einer Gelegenheit öffentlich brandmarkte. Irenäus sagt, dass Johannes eine Widerlegung dieser Lehre schrieb. Das andere schlechte Ergebnis ihrer falschen Voraussetzung bestand darin,

    dass sie die Gottheit und das wahre Menschsein
    – die Fleischwerdung – unseres Herrn Jesus Christus leugnete.

    Wenn Er tatsächlich Gott war, und sie glaubten, dass in Gott die Gesamtheit göttlicher Gewalten, das pleroma oder die Fülle
    (vgl. Kol 2,9), wohnt, wie konnte Er dann wahrer Mensch werden und einen materiellen Leib besitzen (da sie glaubten, dass alles Materielle schlecht sei)? Dies warf für sie ein Problem auf, das sie mit der Lehre zu lösen versuchten, dass der Herr Jesus kein wahrer Mensch war, keinen wirklichen Körper mit Fleisch und Blut hatte und in Wirklichkeit nur ein Geist war – Er hätte sich nur diesen Anschein (daher das Wort Doketismus; d.h. Scheinleiblichkeit) gegeben. Beachten wir, dass Johannes, Lukas, Paulus und der Schreiber des Hebräerbriefes das wahre Menschsein unseres Herrn Jesus hervorheben.

    Er war und ist wahrer Mensch wie jeder andere. Und Er war ein vollständiger Mensch – mit Leib, Seele und Geist (ausgenommen die Sünde). »Cerinth war in der Provinz Asia erfolgreich, nahm die allgemeine dualistische Weltanschauung an (wozu die Erschaffung der Materie durch eine Macht gehört, die unter dem uns als Christen bekannten Gott steht) und lehrte eine neuartige Christologie. Er unterschied den Menschen Jesus (den Sohn von Joseph und Maria, der mit größerer Tugend und Weisheit als alle anderen ausgestattet war) von dem Christus, der in Form einer Taube bei seiner
    Taufe herabkam und Ihn (den Menschen Jesus) bevollmächtigte, Wunder zu vollbringen sowie den unbekannten Vater zu verkündigen, Ihn aber wieder verließ, bevor Er starb. Folglich litt Jesus, starb und stand von den Toten auf, während Christus vom Leiden verschont blieb, nicht starb und kein Blut vergoss, da Er ein Geistwesen war« (F.F. Bruce). Johannes schrieb sein Evangelium, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes und ihr glaubend Leben habt in Seinem Namen (Joh 20,31).

    Er schrieb seinen ersten Brief, 1._auf dass eure Freude völlig sei 1,4 2._auf dass ihr nicht sündiget 2,1 3._weil euch die Sünden vergeben sind 2,12 4._auf dass ihr wisset, dass ihr ewiges Leben habt 5,13

    wdbl





    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  5. #5
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    AW: Gnostiker

    Wer meint,
    "der Antichrist" sei allein eine "Zukünftige Person", weiss eventuell wo der 1. Johannes Brief zu finden ist, ..
    hat ihn aber noch nie wirklich gelesen.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  6. #6
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    AW: Gnostiker

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