Das habe ich Gestern auf FB gefunden:

Alexander Konrad:
> Wir lesen sie daheim täglich - mit den Unterschieden zum
Masoretentext muss man umgehen lernen; die bibelkritischen
Eineitungstexte muss man ignorieren und dann und wann den
Lesarten der Fußnoten den Vorrang geben. In summe aber bin ich
überzeugt, dass die LXX das ursprüngliche AT ist und der
masoretentext die pharisäische Endredaktion einer anderen
hebräischen Texttradition. Klingt komplizierter als es ist ...

===
Antwort von Peter S.:

Habe ich auch schon gehört......naja, ich würde mich da nicht
herumstreiten, die LXX ist eine ÜBERSETZUNG vom Hebr., manchmal
gut, manchmal weiß man auch nicht, wie die auf etwas kommen.
Die Qualität ist von Buch zu Buch anders, aber man merkt es:
Eine Übersetzung und in den Zahlen, geht es nur auf,
wenn man die aus dem mas. Text nimmt,
sonst kommt es zu Widersprüchen, da die nicht nur übersetzt,
sondern auch geglättet haben, also die von der LXX.
Ich hänge dir einen englischen Aufsatz an,
den ich gut finde, aber auf Englisch.
Maranatha! p,


Formation of the Hebrw Bible


Artikel zeigt (so auch RL), dass der mas. Text die Fortsetzung vom Text
im Tempel ist, dort wurde Gottes Wort ja aufbewahrt, aber trotzdem
muss man auch da aufpassen, einige Lesarten sind schon kritisch
(wie ein Löwe statt "durchbohrt" in Psa 22).
Daher würde ich die LXX und die Vulgata und Peschitta
und die anderen Dinge nicht komplett wegschmeißen,
auch Qumran ist ab und an hilfreich, auch Nahal Hefer und die jüd. Schriften.
Das aber nur, wenn es mal irgendwo kritisch wird und das ist nicht oft der Fall.