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Thema: Gerrid Setzer Irrlehre

  1. #1
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    Gerrid Setzer Irrlehre

    Die Auserwählung

    Online seit dem 26.12.2006

    Bibelstellen: Apostelgeschichte 13,48; Titus 1,1; 1. Petrus 1,1.2; Epheser 1,3-14; 2. Timotheus 1,19; Römer 8,29.30


    Was die Schrift dazu sagt
    Die Auserwählung der Christen wird an einigen Stellen im Neuen Testament erwähnt (Apg 13,48; Tit 1,1; 1. Pet 1,1.2 usw.).
    Die meisten Einzelheiten zum Thema Auserwählung können wir aus Epheser 1,3–14 entnehmen. Wir erfahren dort, wozu Gott uns auserwählt hat (Vers 4 und 5); dass er seine Wahl vor Grundlegung der Welt getroffen hat (Vers 4); dass sie zu seiner Verherrlichung gereicht (Vers 6 und 12) und dass er dabei nach dem Wohlgefallen und Rat seines Willens gehandelt hat (Vers 5 und 11).
    Die in der Ewigkeit Auserwählten beruft Gott in der Zeit, um seinen Vorsatz zu erfüllen (2. Tim 1,9). In der Zukunft werden sie verherrlicht werden und dem Bild des Sohnes Gottes gleichförmig sein (Rö 8,29.30).
    Es wird deutlich, dass die Auserwählung nicht auf dem Verhalten des Menschen, sondern auf dem souveränen Willen Gottes beruht.
    Wenn Gott Menschen für den Segen auserwählte, hat er dann andere für die Verdammnis zuvorbestimmt?
    Das ist eine nur scheinbar logische Schlussfolgerung, die durch keine Bibelstelle untermauert werden kann: Gottes Wort redet ausschließlich von einer Erwählung zur Errettung (2. Thes 2,13) und nicht von einer Erwählung zur Verdammnis.
    Außerdem steht dieser Gedanke im Widerspruch dazu, dass Gott alle Menschen errettet will (1. Tim 2,4) und nicht will, dass irgendwelche verloren gehen (2. Pet 3,9).
    Wie ist Römer 9,13 (Zitat aus Maleachi 1,2.3) zu verstehen: „Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst“?
    Noch bevor Jakob und Esau geboren wurden, hatte Gott die irdische Vorrangstellung Jakobs über seinen Bruder Esau festgelegt (Rö 9,11.12). Dies tat er aus Liebe zu Jakob. Aber das bedeutet nicht, dass Gott Esau vor seiner Geburt gehasst und verworfen hätte. Denn Gott bezeugte ja seinen Hass gegen ihn erst im letzten Buch der Bibel, nachdem Esau sich als Ungöttlicher erwiesen hatte (vgl. Heb 12,16.17). Die Worte „Esau habe ich gehasst“ standen also, im Bild gesprochen, nicht auf seiner Geburtsanzeige, sondern wurden in seinen Grabstein eingraviert!
    Was bedeutet: „So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er“ (Rö 9,18)?
    „Wen er will, begnadigt er“ – das Volk Israel ist ein Beispiel für diese Aussage. Sie hatten in der Wüste das goldene Kalb gemacht und sich vor ihm niedergebeugt. Dafür hatten sie Gericht verdient (2. Mo 32,8–10); aber Gott begnadigte sie (vgl. Rö 9,15).
    „Wen er will, verhärtet er“ – diese Worte werden durch den Pharao illustriert. Er hatte sein Herz verhärtet (2. Mo 7,13.14.22; 8,15.32; 9,7) und sich geweigert, das Volk Israel ziehen zu lassen. Daraufhin verhärtete Gott sein Herz (2. Mo 9,12; vgl. Rö 9,17) und vollzog an ihm und seinem Volk das ganze Gericht.
    Das, was für diese besonderen Fälle gilt, kann man auch auf alle Menschen ausdehnen, die ausnahmslos unter dem Zorn Gottes stehen: Gott begnadigt einige, aber manche verstockt er auch. Doch Gott verhärtet nur dann jemanden, wenn er ihm vorher Gelegenheit gegeben hat, Buße zu tun (vgl. Hiob 33,29.30). Dementsprechend werden nach der Entrückung auch nur diejenigen verhärtet werden, die das Evangelium gehört und abgelehnt haben (2. Thes 2,11.12).
    In Römer 9,22 wird von „Gefäßen des Zorns“ gesprochen, die zum Verderben zubereitet sind. Wie ist dieser Vers zu verstehen?
    Wer hat sie zum Verderben zubereitet? Gott? Das ist nicht möglich, denn dieser Vers sagt, dass Gott sie mit Langmut ertragen hat. Wozu sollte er das tun, wenn er sie zur Verdammnis bestimmt hatte? Dieser Vers spricht also offenbar davon, was die Menschen selbst durch ihre Sünden getan haben (vgl. Rö 2,5).
    Von den „Gefäßen der Begnadigung“ hingegen heißt es in Vers 23, dass Gott sie zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat. Wir können daher sagen: Die Herrlichkeit erreicht man ausschließlich durch Gottes Gnade und das Verderben ausschließlich durch eigene Schuld.
    Das in diesem Zusammenhang oft angeführte neunte Kapitel des Römerbriefes gibt uns also keine Hinweise, dass Gott Menschen zur Verdammnis zuvorbestimmt hat. Dennoch lässt sich aus den Versen 19–21 dieses Kapitels entnehmen, dass selbst dann, wenn er es getan hätte, kein Mensch das Wort gegen ihn nehmen dürfte. Gott kann nämlich tun, was er will. Es ist gut, das im Auge zu behalten.
    Hängt die Errettung nicht von dem Willen des Menschen ab (vgl. Off 22,17)? Wie lässt sich das mit einer Zuvorbestimmung durch Gott vereinbaren?
    Man muss hierbei bedenken, dass kein Mensch von sich aus zu dem Herrn Jesus kommen will: „Da ist keiner, der Gott sucht“, lesen wir in Römer 3,11. Wenn jemand die Botschaft annimmt, dann deshalb, weil der Herr das Herz geöffnet hat (vgl. Apg 16,14).
    Aus Epheser 2,1 lernen wir, dass die Ungläubigen tot in Sünden und Vergehungen sind. Kein Mensch kann diesen Zustand ändern, da nur Gott Leben aus dem Tod hervorbringen kann. Und das hat er bei den Auserwählten getan – sie wurden mit dem Christus lebendig gemacht (Eph 2,5). Sie sind das Werk Gottes, geschaffen in Christus Jesus (Eph 2,10).
    Natürlich: Glauben ist auf der Seite des Menschen notwendig. Aber selbst der Glaube ist ein Gabe Gottes (Eph 2,8).
    Wenn Gott nur bei den Auserwählten Glauben hervorruft, warum verdammt er dann die anderen Menschen?
    Weil sie verantwortliche Geschöpfe sind. Sie haben gesündigt und wollten sich nicht retten lassen. Deshalb gehen sie verloren und nicht, weil sie nicht auserwählt sind.
    Die Verantwortlichkeit des Menschen ist eben genauso hundert Prozent wahr wie die Souveränität Gottes. Diese zwei Linien können wir nicht zusammenbringen; sie laufen parallel nebeneinander her wie die Schienen eines Gleiskörpers. Wir sollten daher einfach beide Seiten anerkennen und alles (vgl. Lk 24,15) glauben, was die Schrift sagt:
    Es ist wahr, dass Gott allen Menschen gebietet, Buße zu tun (Apg 17,30). Wenn er das befiehlt, dann kann dem auch jeder entsprechen und ist dafür verantwortlich.
    Es ist auch wahr, dass die Buße ein Geschenk Gottes ist (Apg 5,31; 11,18). Niemand wird Buße tun, wenn Gott es nicht bewirkt.
    Wenn ich weiß, dass Gottes Ratschluss feststeht, wird das dann nicht den evangelistischen Eifer ersticken?
    Nein, nicht bei Christen, die wissen, dass sie gehorsam sein müssen. Wenn wir den Auftrag haben, die gute Botschaft weiterzugeben (2. Kor 5,20; 2. Tim 1,8 usw.), dann sollten wir das auch tun und nicht über den Ratschluss Gottes grübeln. So können wir zu Werkzeugen werden, die Gott benutzt, um seinen Vorsatz zu erfüllen.
    Es ist dabei notwendig, ein Zeugnis für alle zu sein, da wir nicht wissen, wer zu den Auserwählten gehört. Und selbst das Zeugnis denen gegenüber, die sich nicht bekehren, ist nicht sinnlos. Denn an dem Tag des Gerichts wird die Gerechtigkeit Gottes verherrlicht werden, wenn deutlich wird, wie oft die Ungläubigen die Rettung verschmäht haben.
    Wäre es ein Fehler, mit den Ungläubigen über die Auserwählung zu sprechen?
    Auf jeden Fall! Es würde die Gleichgültigen noch gleichgültiger und die Ängstlichen noch ängstlicher machen. Manche Ungläubige sind in Not gekommen, weil sie meinten, wissen zu müssen, ob sie auserwählt sind, um sich bekehren zu können. Doch Gott hat nicht offenbart, wen er auserwählt hat. Was er offenbart hat, ist, dass Sünder errettet werden können (vgl. 1. Tim 1,15). Darauf darf sich jeder stützen, der nach dem Heil verlangt.
    Wenn jemand zum Glauben gekommen ist, wissen wir, dass er zu den Auserwählten gehört (vgl. 1. Thes 1,4). Dann ist der Zeitpunkt gekommen, ihm mit diesem „Familiengeheimnis“ der Kinder Gottes vertraut zu machen.
    Schlussgedanken
    Es ist für jeden Gläubigen sehr wichtig, die Tatsache der souveränen Auserwählung zu kennen und zu verstehen (soweit uns Menschen das natürlich überhaupt möglich ist). Denn dadurch werden wir davor bewahrt, uns selbst irgendeinen Verdienst zuzuschreiben. Auch die Frage nach der Heilssicherheit der Gläubigen ist sofort in einem positiven Sinn geklärt.
    Ja, wir werden zu Anbetung geführt, wenn wir bedenken, dass Gott es vor Grundlegung der Welt im Herzen hatte, dich und mich bei sich in der Herrlichkeit zu haben.
    „Was ist dein Knecht, dass du dich zu einem toten Hund gewandt hast, wie ich einer bin?“ (2. Sam 9,8).

    Gerrid Setzer


    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  2. #2
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Noch selten so einen konzentrierten Schwachsinn gelesen.
    Durch und durch auf menschlicher Logik aufgebaut und geschlussfolgert, drapiert mit ein paar zurechtgelegten Bibelversen.

    Nur eines dazu:
    Zitat Zitat von Gerrid Setzer
    Schlussgedanken
    Es ist für jeden Gläubigen sehr wichtig, die Tatsache der souveränen Auserwählung zu kennen und zu verstehen (soweit uns Menschen das natürlich überhaupt möglich ist). Denn dadurch werden wir davor bewahrt, uns selbst irgendeinen Verdienst zuzuschreiben. Auch die Frage nach der Heilssicherheit der Gläubigen ist sofort in einem positiven Sinn geklärt.

    Ja, wir werden zu Anbetung geführt, wenn wir bedenken, dass Gott es vor Grundlegung der Welt im Herzen hatte, dich und mich bei sich in der Herrlichkeit zu haben.
    „Was ist dein Knecht, dass du dich zu einem toten Hund gewandt hast, wie ich einer bin?“ (2. Sam 9,8).
    Herr Setzer hat:

    a) ganz offensichtlich keine Heilsgewissheit - kann keine haben - denn ohne seine in der Bibel an keiner Stelle existierenden souveränen Auserwählung zum Ewigen Heil, stürzt sein ganzes Glaubensleben ins Bodenlose zusammen und

    b) hat er ÜBERHAUPT nicht verstanden was die Bibel bezüglich Gnade Gottes und Verantwortung des Menschen lehrt und

    c) betet Herr Setzer offensichtlich einen anderen Gott an, anstatt den Gott der Bibel. Er weiss ja gar nicht was es bedeutet in Geist und Wahrheit anzubeten, kann es in seinem offensichtlichen Stellung und Zustand auch gar nicht, und

    d) ja, Herr Setzer ist noch tot, geistlich tot wie ein (unreiner) Hund und hat nicht erkannt, dass Gott sich auch diesem toten Hund zuwendet und ruft, damit dieser sich mittels persönlichem Glauben (Verantwortung des Menschen) sich selber bekehren kann und so durch die Gnade (Gottes Wirken) ewig erretten lassen kann.


    Dieser Artikel steht seit 12.5 Jahren Online und noch nie ist Herr Setzer über die Brüderlehre des halbpatzigen satanischen Calvinismus hinaus, der WAHRHEIT der Lehre der biblischen Auserwählung auf die biblische Spur gekommen. Es gäbe genug aufklärende, gute Literatur als Hilfe, natürlich nicht im CSV... Logisch geleitetes, begrenztes Denken und Gruppenzwang durch Brüder-Bruder(?)verehrung macht dem vernünftigen Glauben offensichtlich Tür und Tor zu.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  3. #3
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Liebe Freunde,

    ich werde auf den Artikel noch näher eingehen. Vorab nur so viel. Der Begriff souverän oder Souveränität kommt in der ganzen Bibel nicht ein einziges Mal vor. Darum ist auch souveräne Auswahl nur ein Hirngespinnst, dass seit Augustinus durch das Abendland geistert ohne geistliches oder biblisches Fundament.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  4. #4
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Liebe Freunde,

    ich hatte bereits angekündigt auf die Ausführungen von Gerrid Setzer über Auserwählung einzugehen. Dabei möchte ich die Schrift mit der Schrift auslegen. Viele haben in der Vergangenheit den Fehler gemacht, die Schrift mit der Logik auszulegen. Olivier hat bereits darauf hingewiesen, dass den Ausführungen von Gerrid genau dieser Fehler zu Grunde liegt.

    Bevor ich im Einzelnen auf die Ausführungen von Gerrid eingehe, scheint es sinnvoll, dass Thema ewiges Evangelium zu behandeln, denn nur auf der Basis dieses Evangeliums wird deutlich, dass es Menschen mit einem berechenbaren, liebenden und gerechten Gott zu tun haben. Bei IHM gibt es keine Veränderung und auch keine Überraschung.

    Das Ewige Evangelium

    „[6] Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der das ewige O. ein ewiges Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen Eig. zu evangelisieren, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und Stamm und Sprache und Volk,
    [7] indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen.“ Off. 14,6+7

    Dieses ewige Evangelium, es handelt sich um das Evangelium der Schöpfung, hat Gott durch die Schöpfung immer verkündigen lassen. Die Psalmen sind z.B. voll von Verkündigung des Schöpfergottes und wir finden die Anknüpfung an die Schöpfung auch in der Apostelgeschichte und im Römerbrief.
    „[24] Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind,
    [25] noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas O. jemandes bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
    [26] Und er hat aus einem Blut jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat,
    [27] dass sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen W. betasten und finden möchten, obwohl er nicht fern ist von jedem von uns.
    [28] Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: „Denn wir sind auch sein Geschlecht“.
    [29] Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, dass das Göttliche dem Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.
    [30] Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun sollen,
    [31] weil er einen Tag gesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben And. üb.: hat allen Glauben dargeboten, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.“ Apg. 17,24-31

    Wir finden in diesen Worten, die Paulus auf dem Areopag gesprochen hat, ganz deutlich die Schöpfungselemente wieder. Auch in Römer 1 ist das ewige Evangelium deutlich zu erkennen.
    „[20] denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen O. erkannt, mit dem Verstand ergriffen werden, wird geschaut – damit sie ohne Entschuldigung seien;
    [21] weil sie, Gott kennend Eig. erkannt habend; so auch V. 32, ihn weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde:“ Röm. 1,20+21

    Es ist von elementarer Wichtigkeit zu verstehen, dass Gott jedem Menschen durch die Schöpfung das ewigen Evangelium verkündigt. Wenn ein Mensch das ewige Evangelium annimmt, dann ist es die Freude Gottes sich diesem Menschen weiter zu offenbaren. Man muss überhaupt nicht meinen, dass Henoch, Noah, Hiob oder Abraham einfach willkürlich ausgesucht wurden und alle anderen keine Chance hatten. Wir können vollkommen sicher davon ausgehen, dass diese Gläubigen zu dem Schöpfergott gebetet haben und dann Gott sich mehr geoffenbart. Heute tut Gott das grundsätzlich durch sein Wort und durch Verkündiger des Wortes (siehe Römer 10, wie werden sie glauben ohne Prediger?) Nach dem Ende der Gnadenzeit wird es nach Off. 14, wieder so sein, wie zu Anfang der Schöpfung.

    Noah, bei dem zuerst erwähnt wird das er Gnade in den Augen Gottes fand, hat die Gnade wie in Römer 4,16 gefunden. „Darum ist es aus Glauben, damit es nach Gnade sei“. Noah hat dem ewigen Evangelium geglaubt, dann fand er auf Grund seines Glaubens Gnade, weil es das Herz Gottes erfreut Gnade zu zeigen, denn er ist der Gott aller Gnade (1. Petr. 5,10). Der gerechte Gott aller Gnade übt Gnade immer in Gerechtigkeit. Darum musste der Herr Jesus das vollkommene Opfer bringen, damit Gott eine gerechte Grundlage zur Erweisung der Gnade hätte.

    Es ist unmöglich Auserwählung von Gnade zur trennen. Römer 11,5 macht deutlich: „So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach (Aus)Wahl der Gnade.“ Der Vers sagt aus, dass zu allen Zeiten Bleibende, Nachkommen oder Same immer nur auf Grund einer Gnadenwahl hervorkommen konnte. Es macht auch ganz deutlich, dass dies zu allen Zeit, in allen Haushaltungen so war.

    Auserwählung auf Christen zu beschränken, wie es Gerrid Setzer in seinen Überlegungen macht, ist also ein fundamentaler Irrtum. Die Bibel behandelt überhaupt keine Auserwählung von Christen. Gerrid Setzer erkennt richtig, dass die Auserwählten dem Bild des Sohnes Gottes gleichförmig sein werden, warum er das aber auf Christen begrenzt ist nicht nachvollziehbar. Grundsätzlich konnte Gott Menschen vom Staub nicht erwählen, das war unmöglich. Auserwählen konnte Gott nur den zweiten Menschen, den letzten Adam, also solche, die das Bild des Himmlischen tragen. Dies trifft auf alle Kinder Gottes aus allen Haushaltungen zu.

    Jeder Mensch vom Staub hat das ewige Evangelium vernommen. Er konnte dem Schöpfergott danken. Gott ist dem Abram als Gott der Herrlichkeit erschienen, als Abram noch Götzendiener war (Josua 24,2). Das hat Abram motiviert dem Gott der Herrlichkeit zu gehorchen. Dann sehen wir wie Gott sich dem Abram mehr und mehr offenbart, bis Abraham schließlich das Zeugnis bekommt Fürst Gottes zu sein. Diese Chance hat jeder Mensch vom Staub, wenn er will.

    Wir kommen jetzt hier zu einer zweiten Klippe. Ich sage, die Bibel lehrt, dass Menschen einen freien Willen haben. JND sagt, dass dies aus philosophischer Sicht unmöglich ist. Gerrid Setzer lässt latent diese Meinung von JND durchschimmern.

    In Eph. 1 lernen wir zunächst, dass Gott uns mit jeder geistlichen Segnung gesegnet hat. Hier muss man der Korrektheit wegen erwähnen, dass an keiner Stelle im Epheserbrief von „himmlischen Örtern“ die Rede ist. Dem Begriff „himmlischen“ an allen 5 Stellen „Örtern“ hinzuzufügen ist sicher nicht an allen Stellen hilfreich. Wir werden in Christus gesegnet, wir sind in ihm auserwählt, wir haben durch Christus die Sohnschaft, ich gehe jetzt nur bis Vers 5. Alles, in diesem ganzen Abschnitt sind wir in Christus. Christus ist der Mensch vom Himmel (1. Kor. 15,47). Warum soll ich aber in den himmlischen Örtern gesegnet sein? Es liegt viel näher, dass ich in dem Himmlischen gesegnet bin und dann werden die Segnungen aufgezählt, die ich in IHM habe und zwar bis Vers 14. Ich habe vorher schon betont, dass Gott nur den Menschen vom Himmel auswählen konnte. Gott hat uns auserwählt in IHM. Die Auswahl betrifft immer den Auserwählten, die Auswahl hat Menschen vom Staub überhaupt nicht im Fokus. Für Menschen vom Staub gibt es das Evangelium, dem er gehorchen soll, sonst nichts.

    Durch Glauben kommt man auf die Ebene der Gnade, dann zeugt Gott als Vater den Neuen Menschen, das ist etwas völlig Neues, alles ist neu geworden, dass Alte ist vergangen. Die Auswahl der Gnade kann nur den zweiten Menschen betreffen.

    Gleich zu Anfang des Artikels wird behauptet, „dass die Auserwählung nicht auf dem Verhalten des Menschen, sondern auf dem souveränen Willen Gottes beruht.“ Dies ist keine biblische Aussage. Souverän kommt in der Bibel überhaupt nicht vor. Gott ist auch überhaupt nicht souverän. Jemand der souverän ist, kann tun und lassen was er will. So ist Gott eben überhaupt nicht. Jemand der souverän ist, ist unberechenbar. Beim Bibelstudium kommt man zwangsläufig an Bibelstellen die einen mit großer Dankbarkeit für Dinge erfüllen, die Gott nicht kann.

    Gott kann den Gerechten nicht umkommen lassen, wenn ER Ungerechte richtet. Gott kann nicht lügen und Gott kann sich selbst nicht verleugnen, um nur diese drei Aspekte zu nennen. Wenn Kinder Gottes Heilssicherheit und auch Heilsgewissheit haben sollen, dann muss sich Gott selbst ihnen so vorstellen, darum hat er das in seinem Wort auch so getan.

    In 2. Thes. 2,13 eine Erwählung zur Errettung im Sinne von Errettung von unseren Sünden hineinzulesen, ignoriert Aussagen aus dem Epheserbrief und aus dem Römerbrief, aber auch den Vers 14 von 2. Thes. 3. In Eph. 1 haben wir gelernt, dass wir in Verbindung mit der Auswahl in Christus auch zuvorbestimmt sind zu Sohnschaft. In Römer 8,29+30 haben wir gefunden, dass wir dem Bilde des Sohnes Gottes gleichförmig sein sollen. Man muss weitersehen, dass Sohnschaft auch die Erlösung oder Errettung des Leibes beinhaltet, dass diese aber noch zukünftig ist.

    „Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes“ Röm. 8,23

    Liest man jetzt 2. Thes. 2,13+14 dann wird deutlich, dass es an der Stelle genau um diesen Aspekt geht, auch wenn dort nicht direkt von Sohnschaft die Rede ist.

    „[13] Wir aber sind schuldig, Gott allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang erwählt hat zur Seligkeit O. Errettung in Heiligung Eig. im Geheiligt sein des Geistes und im Glauben an die Wahrheit,
    [14] wozu er euch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus.

    Es geht im 2 Thes. 2 um die Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus, nicht um die Frage der Errettung von Sünden. Damit ist wieder deutlich, dass es eine berechenbare, gerechte Auswahl der Gnade gibt und das hat mit souveränem Willen Gottes nichts zu tun, weil es einen solchen Willen Gottes auch gar nicht gibt.

    Man muss positiv hervorheben, dass Gerrid Setzer 1. Tim. 2,4 und 2 Petr. 3,9 in einem einzigen Satz als Beleg dafür anführt, dass Gott will, das alle Menschen errettet werden und das Gott nicht will, dass irgendwelche verloren gehen. Es gibt durchaus Ausleger, die in diesen Versen unterschiedliche Qualität von wollen sehen. Dort hat Gerrid Setzer nicht abgeschrieben.

    Trotzdem ist erstaunlich, dass diese beiden Verse in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aussage über den „souveränen Willen Gottes“ stehen. Weiter oben habe ich schon Titus 1,2 erwähnt, nämlich das Gott „nicht lügen kann“. Dies trifft natürlich auch auf die Aussagen über den Willen Gottes zu. Nun macht Gott in seinem Wort deutliche Aussagen über solche, die seinem Willen nicht entsprechen, sie gehen ewig verloren.

    Hier auf der Erde handelt Gott entsprechend seinem Willen nur dann, wenn er Gericht ausübt. Ansonsten geschieht auf der Erde der Wille Gottes nur dann, wenn ein Mensch den Willen Gottes tut. Das ist der Punkt warum Gott selbst Mensch werden musste. Nur wenn ein Mensch den Willen Gottes tat konnte es eine Grundlage geben, dass Sünden hinweggetan werden konnten.

    Auch die Tatsache, dass Menschen sich entgegen dem Willen Gottes nicht retten lassen und das entgegen dem Willen Gottes verloren gehen, macht deutlich, dass es den „souveränen Willen Gottes“ gar nicht gibt.

    Den weiteren Ausführungen von Gerrid Setzer kann man, bis auf den Schlussgedanken zustimmen. Die falsche Absprungbasis des „souveränen Willen Gottes“ führt zur falschen Landeplattform der "souveränen Auserwählung".

    Die ganze „Verteidigung“ Gottes gegen den logischen Vorwurf Gott sei wegen seiner Souveränität, die IHN nicht alle Menschen auswählen lies, auch derjenige, der Menschen zur Verdammnis bestimmt, wird erst durch den unbiblischen Begriff „souveräner Wille Gottes“ und den unbiblischen Ansatz, Auswahl auf Menschen vom Staub zu Christen zu beziehen, nötig. Die Widersprüche in dem Artikel machen auf neue deutlich: Die einfache Prädestination zur Errettung ist nur die dümmere Variante der der doppelten Prädestination

    Noch einmal, die Bibel kennt „souverän“ nicht. Natürlich wird sich niemand selbst ein Verdienst an der Auserwählung zuschreiben. Es gibt nur die Auswahl der Gnade zu allen Zeiten (Röm. 11,5) und diese Auswahl ist in dem Herrn Jesus und betrifft allein den zweiten Menschen, den letzten Adam, den Menschen vom Himmel.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  5. #5
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Hier auf der Erde handelt Gott entsprechend seinem Willen nur dann, wenn er Gericht ausübt. Ansonsten geschieht auf der Erde der Wille Gottes nur dann, wenn ein Mensch den Willen Gottes tut. Das ist der Punkt warum Gott selbst Mensch werden musste. Nur wenn ein Mensch den Willen Gottes tat konnte es eine Grundlage geben, dass Sünden hinweggetan werden konnten.
    Lieber Ulrich

    Hat einzig der Herr Jesus den Willen Gottes auf Erden getan, oder zählen die Bekehrten auch dazu?
    Herzliche Grüsse
    Urs

  6. #6
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Lieber Urs
    Ich denke beim Herr Jesus ist die (oben unerwähnte) Voraussetzung, dass ER der sündlose Mensch ist und dieser Mensch vom Himmel eben auch den Willen Gottes durch sein ganzes Leben hindurch permanent tat. Es geht ja um die Grundlage der Sühnung.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  7. #7
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Lieber Urs,

    wie Olivier schon geschrieben hat, ist der Herr Jesus der einzige Mensch, der immer den Willen Gottes getan hat. Durch den Herrn Jesus haben wir auch die Bestätigung, dass der Gerechte nicht im Gericht Gottes umkommt. Obwohl er das Opfer für die Sünden war ist er im Gericht nicht gestorben.

    Menschen die sich bekehren und das Opfer des Herrn Jesus als stellvertretend für sich persönlich annehmen tun in dem Augenblick den Willen Gottes.

    Der eigentlich entscheidende Punkt des Calvinismus besteht in der Annahme, dass alles nach dem Willen und Ratschluss Gottes geht. Das lehren sie auch dann noch, wenn man ihnen Lukas 7 vorhält
    [30] die Pharisäer aber und die Gesetzgelehrten machten in Bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes wirkungslos, indem sie nicht von ihm getauft worden waren. Lukas 7,30
    Auch in dem Gebet, welches der Herr die Jünger lehrt kommt deutlich zum Ausdruck, dass auf Erden der Wille Gottes meistens nicht geschieht. Erschreckend kann man da erkennen, dass die meisten Reformierten und Calvinisten diese Gebet immer und immer plappern ohne den Inhalt zu reflektieren.
    dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde. Matt. 6,10
    Es ist doch deutlich, der Wille Gottes geschieht im Himmel, aber eben nicht auf der Erde. Das wird erste geschehen, wenn das Königreich kommt, dann geschieht auch auf der Erde der Wille Gottes. Das Königreich kommt, wenn der Herr Jesus es als der Sohn des Menschen aufrichtet. Dann kommt der Herr Jesus zum zweiten Mal und spricht: "Siehe ich komme um deinen Willen o Gott zu tun."

    Bei seinem ersten Kommen hat der Herr Jesus die Voraussetzung dafür geschaffen, dass nach dem Willen Gottes Sünden hinweggetan werden können. Bei seinem zweiten Kommen wird er Herr Jesus das tun, was Adam nach dem Willen Gottes hätte tun sollen, ER wird als Mensch über die Schöpfung herrschen und zeigen was Gott wollte.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  8. #8
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Warum werden so verderbte Irrlehrer nicht ausgeschlossen?

    Oder:>
    Wie können Christen sich bei so offensichtlich teuflischen Irrlehre noch in der "AV" versammeln?

    >> Der Herr Jesus ist bestimmt nicht in der Mitte derer, die Teuflische Irrlehre dulden!
    .
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  9. #9
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Zitat Zitat von Gerrid Setzer

    „Wen er will, verhärtet er“ – diese Worte werden durch den Pharao illustriert. Er hatte sein Herz verhärtet (2. Mo 7,13.14.22; 8,15.32; 9,7) und sich geweigert, das Volk Israel ziehen zu lassen. Daraufhin verhärtete Gott sein Herz (2. Mo 9,12; vgl. Rö 9,17) und vollzog an ihm und seinem Volk das ganze Gericht.
    Das, was für diese besonderen Fälle gilt, kann man auch auf alle Menschen ausdehnen, die ausnahmslos unter dem Zorn Gottes stehen: Gott begnadigt einige, aber manche verstockt er auch. Doch Gott verhärtet nur dann jemanden, wenn er ihm vorher Gelegenheit gegeben hat, Buße zu tun (vgl. Hiob 33,29.30).
    Liebe Freunde, ist es nicht interessant, dass der Pharao stets als Bild des Satans gebraucht wird und Ägypten stets als Bild der Welt und wenn es aber gerade zur Lehre passt, ist der Pharao ein Bild jedes Menschen. Wie es halt gerade passt.

    Gott hat den Pharao seiner Bosheit überführt, Gott wusste im Vorfeld wer der Herr des Pharao ist, nämlich Satan. Es musste für alle Leser erstmal klar werden, dass Bosheit, Gottlosigkeit so ist, wie sie am Pharao zu sehen ist, das Handeln des Satans musste deutlich werden. Ein Lügner und Mörder von Anfang an. Der Pharao log unentwegt und eine Vielzahl von Menschen wurden durch seinen Trug in den Tod gerissen, nicht zuletzt auch seine Soldaten, seine Kämpfer, seine Nachfolger. Ein besseres Bild des Pharaos könnte man gar nicht wählen, als den Satan.
    Ägypten, das Bild der Welt zeigt doch klar, dass es immer wieder zu Buße und Glauben findet, nicht die Welt und Menschen im Allgemeinen, aber immer wieder kommen Menschen zum Glauben.
    Der Satan wollte nicht glauben, wollte ja selbst sein wie Gott, war gottlos durch und durch. Das Bild des Pharao auf die Menschen im Allgemeinen auszudehnen halte ich für falsch, dafür haben wir Ägypten.

    In Gnade einen Teil der Menschen auserwählen und anderseits andere Menschen nicht gleichsam zum Leben auserwählen soll göttliches Handeln sein? Was wäre denn ein Auswahlkriterium bei einem Feind Gottes, ihn für das Leben zu erwählen? Wo wäre denn etwas Gutes im Menschen? Paulus wusste, dass in ihm nichts Gutes wohnt! Gott sagt, dass alle Menschen Sünder sind, alle Menschen Lügner sind, kein Mensch Gott suchte, alle Menschen Feinde sind, niemand die Ehre Gottes suchte. Wo will man denn jetzt ein Auswahlkriterium festmachen? Ist das nicht arg weit von der Wahrheit der Bibel entfernt zu behaupten, Gott erwählt wen Er will? Das wäre kein Gott der Gnade, sondern ein Gott der Willkür! Wenn aber Gott auserwählt wen Er will, was ja so auch geschrieben steht, muss man auch versuchen herauszufinden wen will Gott denn auserwählen? Ich kam bei meinen bisherigen Untersuchungen auf den Schluss: Jeden der an Seinen Sohn Jesus Christus glaubt, dass stellvertretende Opfer, das Lamm Gottes, den will Gott auserwählen.

    Sagt nicht Gott auch selbst, dass Er die Person nicht ansieht, also es nichts gibt was den einen Menschen von einem anderen unterscheidet? Woher soll dann eine Entscheidungsgrundlage bei einem natürlichen Menschen kommen ihn auszuwählen? Das macht wirklich keinen Sinn!

    Oft wird dann gesagt, dass man die sogenannte Souveränität Gottes nicht erklären könne, weil es eben Souveränität Gottes ist. Da frage ich mich, wenn ich so dummes Zeug höre, ob es nicht deshalb nicht erklärt werden kann, weil die Bibel so etwas dummes einfach nicht lehrt?

    Gott soll jetzt bei der wichtigsten Frage, beim absoluten Hauptthema der Bibel, die Verlorenheit der Menschen, die Wirkung der Sünde, die Liebe Gottes, der Plan Gottes trotz aller menschlichen Intervention und dem Wirken Satans einen Weg zum Heil zu finden, Ihn anzubieten im Sohn Gottes des Heilandes der Welt und führt das Ganze dann so aus, dass wir Menschen sagen: Warum jetzt manche errettet werden und andere nicht können wir nicht erklären sondern können nur mit Ehrfurcht anbeten! Das ist doch total irre! Gott will doch, dass man Sein Handeln nachvollziehen kann, Sein Wesen erkennen, seine Liebe entdecken kann. Er tut es doch von vorne bis hinten ohne Pause. Die Bibel ist doch letzt nichts anderes als ein Beweis Seiner absolut unerschöpflichen großen und reinen Liebe!

    Ein Calvinist sollte sich sicher nicht mit Stolz so nennen, sondern Buße tun von dieser Lästerei gegen diesen Großen Gott!

    In IHM
    Harald
    Denn der Gott, der aus Finsternis Licht leuchten hieß, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi. 2. Kor. 4,6

  10. #10
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    AW: Gerrid Setzer Irrlehre

    Diese Frage stelle ich mir oft.
    Ich hatte ja über die Zerstörung der Gemeinde hier im Norden durch Calvinisten berichtet. Leider haben auch die Nichtcalvinisten die falschen ""Brüder"" akzeptiert,
    schließlich mußten wir die von uns vor 20 Jahren begonnene Versammlung verlassen. Geht man ins Internet zu YouTube dann muss man leider erkennen,
    dass ALLE sich irgendwie NICHT von Kirche /Calvin/ Luther usw. trennen.
    Sie sehen dort nur etwas Falsches, aber sie erkennen NICHT , dass die Basis falsch ist.
    Z.B. Abdul und Kotsch , sie halten Olaf Latzel aus Bremen für einen echten Christen, wir nicht.
    R.L. beharrt darauf , dass unser HERR JESUS von Adam abstammt und macht damit Römer 3 und Römer 5 ungültig.(Außerdem hält er viel von Luther , Calvin, Augustinus , die nie Christen waren.)
    Gleiches macht Prof. Gitt, er erklärt einfach , dass Sünde nur durch Männer weitergegeben werden kann.

    Der Mitternachtsruf wird zunehmend Calvinistisch , die Vermischung nimmt zu!
    Welchen Trost bekomme ich durch unseren GOTT, ER sagt zu Elias:ER hat sich 7000 Gläubige übrig gelassen, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben.
    Gleiches gilt heute , GOTT hat sich viele Christen übrig gelassen , die ihre Knie nicht vor falscher Lehre beugen. ( z.B. dieses Forum).
    Dafür bin ich dankbar!
    Liebe Grüße bobby!

    Ap 24;V 14 dem Gott meiner Väter diene, indem ich allem glaube, was in dem Gesetz und in den Propheten geschrieben steht, 15 und die Hoffnung zu Gott habe, die auch selbst diese hegen, dass eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird.

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