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Thema: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

  1. #1
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    Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Teil 1
    Folgende Vergleiche in Übersetzung, dienen als Hinweis.

    Elberfelder 1855 Galater 3,28
    Da ist weder Jude, noch Grieche; da ist weder Knecht, noch Freier; da ist nicht Männliches noch Weibliches; denn ihr Alle seid Einer in Christo Jesu.

    Elberfelder 1871 Galater 3,28
    Da ist nicht Jude noch Grieche; da ist nicht Sklave noch Freier; da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.

    Darby Translation Galatians 3,28
    There is no Jew nor Greek; there is no bondman nor freeman; there is no male and female; for ye are all one in Christ Jesus:...
    __________

    Darby Translation Psalms 149,2
    Let Israel rejoice in his Maker; let the sons of Zion be joyful in their King. (Hinweis Fußnote: The Hebrew word for 'Maker' is plural)

    Elberfelder 1871 Psalmen 149,2
    Israel freue sich seines Schöpfers! die Kinder Zions sollen jauchzen ob ihrem Könige! (Hinweis Fußnote: seiner Schöpfer)

    Elberfelder 1905 Psalm 149,2
    Israel freue sich seines Schöpfers; die Kinder Zions sollen frohlocken über ihren König! (Hinweis Fußnote: kein Hinweis)

    Zusätzliche Notiz: In Psalm 149,2 findet man im hebräischen Text das Wort 'asah', welches in Deutsch 'machen' bedeutet. Darby Translation übersetzt: 'Maker', also Deutsch: 'Macher'.
    Vergleich: Das hebräische Wort für 'schaffen' steht im hebräischen Text mit 'bara'.
    Das Wort Gottes macht einen Unterschied zwischen 'machen' und 'schaffen', zwischen 'Macher' und 'Schöpfer', zwischen Plural und Singular.
    Hinkend, aber doch spannend, wäre zu prüfen, ob auch wie folgt zu übersetzen wäre: 'Israel freue sich seiner Macher'...oder 'Israel freue sich derer, die es gemacht haben'...
    __________

    Darby Translation Ecclesiastes or The Preacher 12,1
    And remember thy Creator in the days of thy youth, before the evil days come, and the years draw nigh, of which thou shalt say, I have no pleasure in them; (Hinweis Fußnote: 'Creator' is in plural)

    Elberfelder 1871 Prediger 12,1
    Und gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugend, ehe denn die Tage des Uebels kommen, und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: Ich habe keinen Gefallen daran; (Hinweis Fußnote: kein Hinweis)

    Zusätzliche Notiz: In Prediger steht das Wort 'Schöpfer' (hebräisch 'bara' für deutsch 'schaffen') im Plural, wie, 'Und gedenke deiner Schöpfer...' oder 'Und gedenke Derer, die dich geschaffen haben...'.
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    Teil 2 ist in Bearbeitung...
    In Christo
    Holger

  2. #2
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Zudem wird auf 1.Mose 1,26 hingewiesen: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt!“

    Der eine Gott ist Sohn, Vater, heiliger Geist.



    ...da war ich Werkmeister bei ihm und war Tag für Tag *seine* Wonne, vor ihm mich ergötzend allezeit,...
    Sprüche 8,30

    Denn Gott ist einer, und einer ist Mittler {O. da ist ein Gott und ein Mittler.} zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,...
    1.Timotheus 2,5
    In Christo
    Holger

  3. #3
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Teil 2

    Elberfelder 1855 Ev.Johannis 1,27
    Er ist es, der hinter mir Kommende, der Mir vor ist, dessen Sandalen aufzulösen ich nicht würdig bin.

    Elberfelder 1871 Johannes 1,27
    ...der nach mir Kommende, dessen Sandalen aufzulösen ich nicht würdig bin.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt 'der Mir vor ist'.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev.Johannis 6,69
    ...und wir glauben und wissen (1), daß Du der Christus, der Sohn Gottes (2) bist!
    Fußnote: (1) Oder: wir haben geglaubt und erkannt. (2) Einige lesen: des lebendigen Gottes.

    Elberfelder 1871 Johannes 6,69
    ...und wir haben geglaubt und erkannt (1), daß du bist der Heilige Gottes.
    Fußnote: (1) O. glauben u. wissen.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt 'daß du der Christus, der Sohn Gottes' bist.
    __________

    Elberfelder 1855 1Corinther 15,47
    Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch - der Herr vom Himmel.

    Elberfelder 1871 1. Korinther 15,47
    Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch - vom Himmel.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt 'der Herr'.
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    Teil 3 ist in Bearbeitung...
    In Christo
    Holger

  4. #4
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Teil 3

    Elberfelder 1855 Apostelgeschichte 8,37
    * (1) - dieser Vers wird bei 1855 in der Fußnote notiert.
    Fußnote: Einige fügen hinzu: 'Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.'
    Hinweis: Ab 1871 fehlt der Vers, welcher in 1855 als Fußnote notiert wurde.
    __________

    Elberfelder 1855 Römer 14,10
    Du aber, warum richtest du deinen Bruder? Oder auch du, warum verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden Alle vor dem Richterstuhle Christi dargestellt werden.

    Elberfelder 1871 Römer 14,10
    Du aber, warum richtest du deinen Bruder? Oder auch du, warum verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes dargestellt werden.
    Hinweis: 1855 liest 'Richterstuhle Christi', ab 1871 liest man 'Richterstuhl Gottes'.
    __________

    Elberfelder 1855 Galater 4,7
    Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn; -wenn aber Sohn, auch Erbe Gottes durch Christum.

    Elberfelder 1871 Galater 4,7
    Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott (1).
    Fußnote: (1) E.l. 'Gottes durch Christum.
    Hinweis: Ab 1905 fehlt 'Christum' im Text und Fußnote.
    __________
    Elberfelder 1855 Epheser 3,9
    ...und Alle zu erleuchten, welche die Verwaltung (1) des Geheimnisses sei, welches von den Zeitaltern her verborgen war in (2) Gott, der alle Dinge geschaffen hat (3);
    Fußnote: (1) Einige lesen: Gemeinschaft. (2) Oder: in dem Gott. (3) Einige fügen hinzu: durch Jesum Christum.
    Hinweis: Ab 1871 fehlen die Fußnoten (1) bis (3). Fußnote (3) war 'durch Jesus Christus'.
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    Elberfelder 1855 Philipper 4,13
    Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt (1).
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'Christus'.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt die Bemerkung in der Fußnote: 'Christus'
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    Teil 4 ist in Bearbeitung...
    In Christo
    Holger

  5. #5
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Teil 4

    Elberfelder 1855 Ev. Matthäi 9,13
    Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer!" (Hos.6,6) denn Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.

    Elberfelder 1871 Matthäus 9,13
    Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer" (1); denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
    Fußnote: (1) Hos.6,6.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt 'zur Buße' im Text.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev. Matthäi 27,35
    Als sie Ihn aber gekreuzigt hatten, vertheilten sie Seine Kleider, das Loos werfend. (1)
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'Damit erfüllet würde, was durch den Propheten gesagt ist: "Sie haben Meine Kleider unter sich getheilt, um Mein Gewand haben sie das Loos geworfen." (Psalm 22,19)'

    Elberfelder 1871 Matthäus 27,35
    Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, vertheilten sie seine Kleider, indem sie das Loos warfen.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt die Bemerkung in der Fußnote.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev.Marci 2,17
    Und als es Jesus hörte, spricht Er zu ihnen: Die Starken bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder (1).
    Fußnote: (1) Einige lesen: 'zur Buße'.
    Hinweis: Ab 1871 (Ev.Markus) fehlt die Bemerkung in der Fußnote: 'zur Buße'.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev.Marci 3,29
    Jedweder aber, der wider den heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewigem Gericht verfallen;

    Elberfelder 1871 Markus 3,29
    ...wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewigem Gericht verfallen;

    Elberfelder 1905 Markus 3,29
    ...wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig;
    Hinweis: 1855 und 1871 wird '...ist ewigem Gericht verfallen' gelesen, 1905 wird '...ist ewiger Sünde schuldig' gelesen.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev.Marci 13,14
    Wenn ihr aber den "Gräuel der Verwüstung", wovon durch den Propheten Daniel geredet ist, stehen sehet, wo er nicht sollte; - (wer es lieset, beachte es (1)) - daß alsdann, die in Judäa sind, auf die Berge fliehen;
    Fußnote: Oder 'verstehe es'.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt 'wovon durch den Propheten Daniel geredet ist'.
    __________

    Elberfelder 1855 Ev.Lucä 4,18+19
    "Der Geist des Herrn ist auf mir, deswegen (1) hat Er mich gesalbt, den Armen das Evangelium zu verkündigen; Er hat mich gesandt, die zerknirschten Herzens sind, zu heilen; *den Gefangenen die Befreiung zu verkündigen, und den Blinden das Gesicht; die Zerschlagenen in Freiheit wegzuschicken; das angenehme Jahr des Herrn zu verkündigen." (Jes.61,1.2)
    Fußnote: (1) Oder: 'weil...'

    Elberfelder 1971 Lukas 4,18+19
    "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, gute Botschaft zu verkündigen den Armen; er hat mich gesandt, den Gefangenen Befreiung zu verkündigen und den Blinden das Gesicht; in Freiheit hinzusenden die Zerschlagenen, *zu verkündigen das Jahr der Annehmung des Herrn" (1).
    Fußnote: (1) Jes.61,1.2.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt '...die zerknirschten (zerbrochenen) Herzens sind...'
    __________

    Elberfelder 1855 Lucä 9,55+56
    Er aber wandte sich um, strafte sie und sprach: Ihr wisset nicht, weß Geistes ihr seid (1). - *Und sie gingen nach einem anderen Dorfe.
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten.'
    Hinweis: Ab 1905 fehlt die Bemerkung im Text, bzw. als Fußnote.
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    Teil 5 ist in Bearbeitung...
    In Christo
    Holger

  6. #6
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    Teil 5

    Elberfelder 1855 Römer 1,16
    Denn ich schäme mich des Evangeliums (1) nicht;...
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'von Christo'.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt die Bemerkung zur Fußnote 'von Christo'.
    __________

    Elberfelder 1855 1.Corinther 5,7
    Darum feget den alten Sauerteig aus, auf das ihr eine neue Masse werdet, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, ist für uns geschlachtet.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt im Text 'für uns'.
    __________

    Elberfelder 1855 1.Corinther 11,29
    Denn wer auf unwürdige Art ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich selber Gericht, weil er nicht den Leib des Herrn unterscheidet.

    Elberfelder 1971 1.Korinther 11,29
    Denn wer unwürdiglich isset und trinket (1), der isset und trinket sich selber Gericht, in dem er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.
    Fußnote: (1) Nach richtiger Leseart eigentl. 'der Essende und Trinkende.'
    Hinweis: Ab 1905 fehlt im Text 'des Herrn'.
    __________

    Elberfelder 1855 Galater 3,1
    O, unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert (1), euch, denen Jesus Christus, als unter euch gekreuzigt, vor Augen gestellt wurde?
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'der Wahrheit nicht zu gehorchen'.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt die Bemerkung in der Fußnote 'der Wahrheit nicht zu gehorchen'.
    __________

    Elberfelder 1855 Colosser 1,14
    ...in welchem wir die Erlösung haben (1), - die Vergebung der Sünden;
    Fußnote: (1) Einige fügen hinzu: 'durch sein Blut'.
    Hinweis: Ab 1871 fehlt die Bemerkung in der Fußnote 'durch sein Blut'.
    __________

    Elberfelder 1855 1.Timotheus 6,5
    ...feindliche Reibungen von Menschen, die an Gesinnung verderbt und von der Wahrheit entblößt sind, welche meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn. Entferne dich von solchen!
    Hinweis: Ab 1871 fehlt im Text 'Entferne dich von solchen!'.
    __________

    Elberfelder 1855 1.Petrus 2,2
    ...und sehnet euch wie neu geborene Kindlein, nach der vernünftigen, unverfälschte Milch, auf das ihr dadurch zur Seligkeit (1) wachset,...
    Fußnote: (1) Einige lassen "zur Seligkeit" fehlen.
    Hinweis: Ab 1871 steht "zur Errettung". John Nelson Darby notiert in New Testament (A Rebised Text of the Greek Original), daß viele griechische Handschriften 'zur Errettung' auslassen.
    __________

    Elberfelder 1855 1.Johannes 4,19
    Wir lieben Ihn, weil Er uns zuerst geliebt hat.

    Elberfelder 1871 1.Johannes 4,19
    Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.

    Elberfelder 1905 1.Johannes 4,19
    Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
    Hinweis: In 1905 fehlt 'Ihn'.
    In Christo
    Holger

  7. #7
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    AW: Elberfelder ab 1855 bis 1905 über Darby Translation

    1855

    Vorwort

    Um den Leser in den Stand zu setzen, diese neue Übersetzung mit größerem Nutzen gebrauchen zu können, ist es notwendig, sowohl über den uns dabei vorgesetzten Zweck, als auch über die angewandten Mittel, denselben zu erreichen, so wie endlich über verschiedene Einzelheiten etliche Andeutungen zu geben.

    Durch die Herausgabe einer neuen Übersetzung gibt man zu verstehen, daß man mit den vorhandenen nicht zufrieden ist. Wir sind weit entfernt, die Mängel der Arbeiten Anderer aufsuchen und lieblos richten zu wollen, jedoch beweisen die wiederholten Anführungen des Urtextes verschiedener Bibelstellen auf den Kanzeln, so wie die Verbesserungen der lutherischen Übersetzung, so wie endlich die in den letzten Jahren erschienenen neuen Übersetzungen auf das Klarste das Bedürfnis unserer Zeit.

    Als Gott zu Anfang des 16. Jahrhunderts Sein Licht vor den Augen der in tiefer Finsternis versunkenen Welt hervorbrechen ließ, ward besonders Martin Luther von Ihm als Werkzeug ausersehen, die Wahrheit in Deutschland zu verbreiten. Dieser Arbeiter voll Glaubens beschäftigte sich auch vornehmlich mit dem Werke, welches Gott ihm anvertraut hatte. Er bediente sich, um diesen Zweck zu erreichen, der Bibel, welche er deshalb übersetzte. Hierin folgten ihm Andere in verschiedenen Ländern nach, deren Etliche sogar das Ziel ihres heiligen Eifers um den Preis ihres Lebens erringen mußten. - Es sei ferne von uns, die Mühe und die Arbeit der Liebe dieser gesegneten Werkzeuge des Herrn zu verachten; gewiß, Gott Selbst hat sie nicht verachtet, und viele Länder genießen seit drei Jahrhunderten die Frucht ihrer Mühe. Allein die Bedürfnisse unserer Zeit sind andere geworden. Während die Wirksamkeit des heiligen Geistes vor dreihundert Jahren dahin ging, die Fundamente der durch eine unzählige Menge menschlicher Satzungen und Überlieferungen verhüllten Wahrheit wieder aufzudecken und für dieses Werk die Übersetzung von Luther als ein schätzbares Mittel segnete, ist Er in der Jetztzeit tätig, andern Bedürfnissen zu entsprechen. In unsern Tagen geht man weiter, wie ehemals. Alles wird untersucht; die Schriften werden erforscht, und - wer wollte dieses tadeln? - Man will nicht nur einige, unbedingt zur Seligkeit erforderliche Wahrheiten, sondern die ganze Wahrheit und also die Gedanken und den Willen Gottes verstehen lernen, insofern es sich um Seine Ratschlüsse und Offenbarungen, in Bezug auf die Welt und in Bezug auf die Kirche, handelt.

    Der heilige Geist Selbst macht uns auf die Notwendigkeit des Verständnisses des göttlichen Willens, als auf ein Mittel unserer Sicherheit in den letzten Tagen, aufmerksam; und die Wertschätzung der heiligen Schrift ist in diesen Tagen ein Beweis, daß Gott verehrt wird. Auch sind die Anstrengungen des Feindes hauptsächlich wider Sein Wort gerichtet. Während nun der Gelehrte dasselbe im Urtexte untersuchen kann, ist den Nichtgelehrten und des Urtext Unkundigen dazu dieser Weg versperrt. Es war daher unser Bemühen und unser Zweck, diesen Letzteren hilfreich die Hand zu bieten und ihnen mit wenigen Kosten eine möglichst treu und genaue Darstellung des Wortes Gottes in ihrer eigenen Sprache darzureichen. Freilich wird jede Übersetzung mehr oder weniger mangelhaft sein, und wir schätzen keineswegs unsere Arbeit so hoch, daß wir eine vollkommene Ausführung derselben von anderer Hand in Abrede stellen. Wie groß die Schwierigkeiten sind, die Ausdrücke einer Sprache, zumal die der reichen griechischen, in eine andere zu übertragen, das werden allein diejenigen anerkennen, welche versucht haben, eine Übersetzung in Ausführung zu bringen. Wir können jedoch mit gutem Gewissen behaupten, daß wir mit aller Sorgfalt gearbeitet haben, das Wort Gottes möglichst treu darzustellen, und hegen daher die Hoffnung, daß selbst der ungeübteste Leser unsere Übersetzung einfach und verständlich finden werde. Wohl möglich, daß wir manche Stelle in ein schöneres Deutsch hätten kleiden können; allein, ohne Sklaven der Wörter zu sein, leitete uns stets der Gedanke, daß eine möglichst treue Darstellung des Urtextes jede andere Rücksicht überwiege, um so mehr, da wir mit vollkommener Überzeugung die göttliche Eingebung der heiligen Schrift glauben, als die Offenbarung der unendlichen Weisheit Gottes und den Ausdruck Seines gnadenreichen Charakters in Jesu Christo. Weil nun aber Niemand die ganze Tragweite dieser Offenbarung aufzufassen vermag, und oft in einem Satze ein das Verständnis des Übersetzers übersteigender Sinn verborgen liegt, welcher in einer freien Übersetzung verloren geht, in einer genauern hingegen durch tiefere Belehrung des heiligen Geistes gefunden werden könnte, so ist es eine gebieterische Notwendigkeit, das Wort des Urtextes gleichsam wie in einem Spiegel wieder hervorzubringen. Selbstredend darf die Grenze dieser Genauigkeit nicht so enge gezogen werden, daß dadurch der in eine andere Sprache übersetzte Satz alle Verständlichkeit verlieren, und folglich ohne Sinn bleiben würde.

    Ein anderer Grund, die Übersetzung so genau als möglich zu geben, war die Überzeugung, daß es für den des Urtextes unkundigen Leser, nicht ohne Nutzen sein könnte, etwas von dem Stil, den Gewohnheiten, den Gedanken, den Sitten der Schriftsteller der Evangelien kennen zu lernen. Denn da sowohl das Herz, als auch das Verständnis in dem Worte Gottes Nahrung findet, so ist das von ihnen gewählte Bild der Ausdrücke nicht ohne Wichtigkeit, und durch die Veränderung desselben, selbst wenn der Sinn des Satzes unverändert bleibt, können oft die Empfindungen des Herzens verloren gehen. Überhaupt bewegte uns stets das tiefe Gefühl, daß es das Wort Gottes sei, daß uns beschäftigte, und wir waren daher bemüht, dieses unser Werk, indem wir es der Beurteilung rücksichtsvoller Richter anheimgeben, so verständlich und zugleich so wörtlich, als uns möglich, auszuführen.

    Zur Erreichung dieses Zwecks übersetzten wir zunächst nach dem Urtext; wir benutzen aber auch die Übersetzungen von Luther, von de Wette, von von der Heydt, so wie die durch Meier verbesserte lutherische Übersetzung; ferner die im Allgemeinen sehr wörtliche berleburgische, die holländische und englische Übersetzung, welche letztere beide sehr genau und vortrefflich sind, und endlich die Polyglottenbibel von Stier, welche, außer einigen der genannten deutschen Übersetzung, noch mehrere andere enthält. Wir machen keinen Anspruch darauf, eine kritische Ausgabe der Öffentlichkeit übergeben zu wollen; jedoch wollten wir dem der griechischen Sprache unkundigen Leser die Gelegenheit verschaffen, von der Frucht der Mühe der Gelehrten genießen zu können; und einige Worte über die Geschichte des Textes werden über das, was wir zur Erreichung dieser Absicht versucht haben, nähern Aufschluss geben.

    Bis zu Ende des 15. Jahrhunderts, um welche Zeit die Druckerei erfunden wurde, waren die heiligen Schriften, gleich allen anderen Büchern, nur in Manuskripten zu finden. Die erste gedruckte Bibel verdanken wir dem Kardinal Ximenes (Francisco Jimenez de Cisneros). Es wurde nämlich ein großes Werk von Manuskripten in Spanien zusammen gestellt, welches man dem lateinischen Namen des Ortes, wo es vollendet wurde, Complutensis nannte. Man sagt auch, daß einige Manuskripte von Rom gesandt worden seien, was jedoch von anderer Seite verneint wird; und so weiß man nicht genau, welche die Quellen waren, woraus jene, auf Kosten des Kardinals arbeitenden Gelehrten schöpften. Lange vermißte man diese Manuskripte, und erst in neuerer Zeit versichert man, daß sie in Madrid aufgefunden seien. Auch macht man jener Ausgabe den Vorwurf, daß sie zu sehr der Vulgata, das ist der lateinischen Übersetzung, gefolgt sei; jedoch sind die Gelehrten, für welche allein dieses Werk geeignet ist, hierüber nicht einstimmig. Obgleich dieses kostbare und gelehrte Werk das erste war, das gedruckt wurde, so war doch bereits zwei Jahre vor diesem ein kleineres von Erasmus (Desiderius Erasmus von Rotterdam) veröffentlicht, der, da in jener Zeit die Manuskripte nicht so zugänglich, wie in unsern Tagen, waren, nur wenige derselben und dazu noch unvollkommene, ja sogar in Betreff der Offenbarung nur ein einziges schlechtes benutzen konnte, welchem letzteren obendrein das 21. und 22. Kapitel fehlten, so daß er, um dennoch sein Werk zu vollenden, sich gezwungen sah, das Fehlende durch Übersetzung aus der Vulgata in das Griechische zu ergänzen.

    Zu Ende des 16. Jahrhunderts veröffentlichte R. Stephanus (Robert Estienne, latein. Robertus Stephanus) in Paris eine Ausgabe, die er mittelst Vergleichung von dreizehn, in der französischen königlichen Bibliothek aufgedundenen Manuskripten, so wie nach einem andern, angeblich von seinem Sohne Heinrich (Henri II Estienne, latein. Henricus Stephanus) untersuchten, bearbeitet hat, welches letztere zu jener Zeit Beza (Theodor von Beza, auch Theodore de Beze) gehörte, jetzt aber in Cambridge aufbewahrt wird. Am Ende des 16. Jahrhunderts veröffentlichte Beza selbst eine Ausgabe des neuen Testaments, nebst einer Übersetzung desselben. Die meisten der europäischen Übersetzungen sind daher nach der einen oder andern dieser früheren Ausgaben bearbeitet. Es war auch eine etwas später in Holland erschienene Ausgabe des Urtextes vom neuen Testament wenig von der Stephanischen verschieden, obgleich man sich erkühnte, ihr den Titel: Textus ab omnibus receptus (allgemein angenommener Text) zu geben, unter welchem sie bis jetzt noch immer bekannt ist.

    Der fromme und gelehrte Bengel (Johann Albrecht Bengel) in Deutschland bemühte sich, einen genauern Text durch eine weitere Untersuchung zu erlangen, und war, soviel wir wissen, der Erste, der auf die Klassen der zahlreichen Manuskripte (gewöhnlich Familien genannt) die Aufmerksamkeit wandte. Auf die Einzelheiten dieses Gegenstandes dürfen wir uns hier nicht näher einlassen, sondern nur im Allgemeinen andeuten, daß zwei Hauptklassen der griechischen Manuskripte, die sogenannte Alexandrinische und die Konstantinopolitanische, die gewöhnlichsten sind. Zu der ersten Klasse gehören fast alle die ältesten Manuskripte, zu der zweiten die bei Weitem größte Zahl, welche, mit Ausnahme einiger, später geschrieben sind.

    Nach Bengel ließ Mill (John Mill), ein gelehrter Engländer, viele Manuskripte an verschiedenen Orten untersuchen, und setzte, ohne den Textus receptus zu verändern, die nach seiner Meinung genaueste Leseart unter den Text [1]. Ihm folgte Wetstein (Johann Jakob Wettstein, auch Wetstein) in Holland, welcher gleichfalls den Textus receptus unverändert ließ, und die von ihm vorgezogenen Lesearten unter den Text setzte, dabei aber viele andere Manuskripte nachschlug und Anmerkungen hinzufügte, die, wenn auch einerseits oft unglaublich, anderseits sehr nützlich sind, weil sie eingeführte Stellen von griechischen, lateinischen und jüdischen Schriftstellern enthalten, um die Anwendung der im Text gefundenen Wörter und Ausdrücke zu erläutern. Wir können hier jedoch einige mehr oder weniger wichtige und unserm Zweck fern liegende Ausgaben unberührt lassen und der Bemühung Griesbach's (Johann Jakob Griesbach) gedenken, der die durch Mill und Weststein begonnene Untersuchung vieler wertvollen Manuskripte mit großem Fleiße fortsetzte, und noch andere untersuchte, indem er dieselben, um den Text so genau, als möglich einzurichten, mit sorgfältiger Nachforschung verglich. - Ohne weiter von Birsch (Andreas Birch, auch Birsch), einem dänischen Gelehrten, der reiche Sammlungen [2] ähnlicher Art veranstaltete und besonders das Vatikanische Manuskript in Rom verglich, von welchem auch Bentley (Richard Bentley), ein englischer Kritiker, die Lesearten erhielt, und von Matthiä (?), der die russischen Manuskripte verglich, und eine auf dieselben gegründete Ausgabe veröffentlichte [3], so wie endlich von vielen andern nicht sowohl bekannten Ausgaben in Deutschland und England zu reden, nennen wir noch die Arbeit von Scholz (Johann Martin Augustin Scholz) in Bonn, der den Vorrat der nachgeschlagenen Manuskripte um Vieles vermehrte, ferner die von Tischendorf (Lobegott Friedrich Konstantin von Tischendorf) und Lachmann (Karl Konrad Friedrich Wilhelm Lachmann), welche diese Untersuchungen fortsetzten, um zum Schluß die von Alter (?), der die vortrefflichsten Manuskripte der kaiserlichen Bibliothek in Wien verglich und veröffentlichte.

    [1] Er (John Mill) nahm die Stephanische dritte Ausgabe (in Folio) in Paris 1550 als seinen Text auf.
    [2] Zufolge eines Brandes in Kopenhagen hat Birsch nur die Evangelien, so wie seine Sammlungen der verschiedenen Lesearten des übrigen Teils des neuen Testaments herausgegeben.
    [3] Diese gehören jener zahlreichen und späteren Klasse von Manuskripten, genannt die Konstantinopolitanische, an.

    Diesen Untersuchungen nun verdanken wir es, daß wir, anstatt jener dreizehn Manuskripte, welche man sich, was einzelne derselben, deren Identität nicht nachgewiesen ist, betrifft, nicht ganz zu vertrauen wagt, jetzt, teils von dem ganzen neuen Testament, teils von einem Teil desselben, etwa sechshundert besitzen, welche, um die durch öfteres Nachschreiben eingeschlichenen Fehler zu korrigieren, mehr oder weniger verglichen sind. -

    Um den nichtgelehrten Lesern eine weitere Vorstellung von den Quellen zu verschaffen, aus denen man zu schöpfen im Stande war, fügen wir noch hinzu, daß das neue Testament seit den ersten Jahrhunderten übersetzt worden ist. Wir nennen die syrische [4] und die italische Übersetzung, die wahrscheinlich im 2. Jahrhundert bearbeitet sind, und welche letztere im 5. Jahrhundert durch Hieronymus (Sophronius Eusebius Hieronymus) verbessert und fortan unter dem Namen Vulgata von den Katholiken gebraucht wurde. - Diesen Hilfsmitteln muß man die zahlreichen Anführungen aus den heiligen Büchern hinzufügen, welche sich in den Schriftstellern nach dem Tode der Apostel, in einem derselben vor dem Tode Johannis (Apostel Johannes, der Sohn des Zebedäus), vorfinden, indem diese mit mehr oder weniger Genauigkeit das in ihrer Zeit in den Schriften Gelesene mitteilt. Von solchen Mitteln haben auch die genannten Herausgeber des neuen Testaments fleisig Gebrauch gemacht, um den Text so genau und vollkommen, als möglich darzustellen; und wunderbar ist es, daß, einige ungewiß bleibende Einzelheiten abgerechnet, trotz der verschiedenen Systeme und Theorien bezüglich der Manuskripte, dieselben in fast allen erheblichen Veränderungen einstimmig sind. Die Vorsehung Gottes hat ungeachtet der Schwachheit der Menschen über Sein Wort gewacht, so daß, während man von den berühmtesten und viel gelesenen Klassikern, wie z.B. Virgil (Virgil von Salzburg, früher, Feirgil von Aghabone), nur etwa sechs Manuskripte auffinden konnte, man von dem wenig gelesenen und der Welt unbekannten neuen Testament schon im Besitz von etwa sechshundert Codices gelangt. Und selbst die Tatsache, daß diese in Klöstern und öffentlichen Bibliotheken aufbewahrten Manuskripte unbenutzt geblieben sind, ist ein Mittel gewesen, sie desto sicherer und unveränderter jetzt in unsern Händen zu haben. Gott sei Dank! Das schlechteste und mit großer Nachlässigkeit geschriebene Manuskript enthält die ganze Wahrheit und Alles, was nötig ist, unverfälscht, und die Fehler, welche sich durch Nachschreiben eingeschlichen haben, sind durch Vergleichung einer so großen Anzahl beinahe alle beseitigt. Außer diesen augenscheinlichen Fehlern sind andere dadurch entstanden, daß man Worte, um gewisse Stellen des Textes durch klarere Ausdrücke verständlicher zu machen, als Randbemerkungen beifügte, und sie nach und nach dem Texte einverleibte. Einige dieser Manuskripte sind 1200-1300 Jahre alt.

    [4] Peschito genannt; eine andere ist später gemacht.

    Der schon erwähnte Griesbach führte nicht nur seine Untersuchungen weiter, als alle seine Vorgänger, aus, sondern rief auch noch eine wichtige Veränderung ihres Planes hervor, indem er nicht wie jene den nach einigen Manuskripten von ungewissem Wert gebildeten Text, sondern den, welchen er nach sorgfältiger Prüfung als den Urtext bewährt fand, als den seinigen aufnahm, die Veränderungen aber durch kleinere Typen darstellte und die von ihm verworfene Lesarten unter dem Texte beifügte. Seitdem sind die meisten Herausgeber diesem Plane gefolgt, indem auch sie den nach ihrer Meinung genauesten Text herausgaben.

    Wir haben keinen Grund gefunden, den Lesern die Übersetzung eines unvollkommenen, auf wenig bekannten Manuskripten gegründeten Textes, anstatt eines solchen zu geben, welchen die mühevolle Sorge der Nachsuchung in möglichster Genauigkeit gebildet hat und der daher der Vollkommenheit am nächsten liegt. Wie schon bemerkt, konnten wir die Einrichtung einer kritischen Ausgabe nicht unternehmen; - wir taten folgendes:

    Da, wo die Gelehrten, nachdem sie zur Erreichung eines genauen Textes die vielen Manuskripte verglichen und alle andere vorhandene Mittel benutzt haben, in Betreff der Leseart einstimmig waren, sind wir ihnen gefolgt; und zur großen Freude dürfen wir sagen, daß sie, wenige Stellen ausgenommen, in allen wichtigen Fällen in der Leseart einstimmig sind. Dazu haben wir die verworfene Leseart d.h. die Übersetzung des unvollkommenen Textes (Textus receptus), welchen auch die früheren Übersetzer in Ermangelung eines bessern übersetzten, mit der Anmerkung: "Einige lesen", - oder: "Einige fügen hinzu", - unten an der Seite beigefügt. Der nicht gelehrte Leser kann diese Noten ganz unbeachtet lassen, indem wir sie nicht als etwas Ungewisses oder Zweifelhaftes, sondern aus dem Grunde beifügten, um dem Einwurfe zu begegnen, als hätten wir nach Willkühr oder aus Nachlässigkeit diese oder jene Stellen verändert. Nur da, wo man im Begriff der Veränderung in der Leseart unschlüssig war, übersetzten wir nach dem Textus receptus. - Wenn ferner der Leser unten als Note das Wörtchen: "Oder" findet, so soll dadurch angedeutet werden, daß die betreffenden Wörter oder Sätze noch eine andere Übersetzung zulassen. Ebenso, wenn es in der Note "Buchstäblich" heißt, soll damit gesagt werden, daß eine wörtliche Übersetzung des Textes zu sehr der Verständlichkeit ermangeln würde, und daher haben wir es, da dennoch oft in dem buchstäblichen Ausdrucke eine Kraft verborgen liegt, vorgezogen, diesen als Note beizufügen. Endlich zeigen die dem Texte in kleineren Buchstaben beigefügten Wörter an, daß sie nicht im Urtext stehen, sondern notwendig waren, um den Satz in der deutschen Sprache verständlich zu machen.

    So wie wir nun schon über Einzelheiten zu sprechen begonnen haben, fahren wir fort, nebst der Erklärung etlicher Punkte, noch Einiges hinzuzufügen, welches dem Leser bei Benutzung unserer Arbeit behilflich sein könnte.

    Wir haben schon bemerkt, daß wir da, wo es uns zulässig schien, den eigentümlichen Stil eines jeden der versxhiedenen Schriftsteller unverãndert ließen, indem wir unsern Zweck festhielten: das geschriebene Wort so treu als möglich zu übersetzen. So mag z.B. das Wörtchen "sagend", anstatt "und sagte", - dem deutschen Ohr nicht wohl klingen; allein da die eine Redeweise so verständlich wie die andere ist, so haben wir kein Bedenken getragen,mdas Wort nach griechischem Gebrauche wiederzugeben. Will Jemand die Ausdrucksweise des Lukas, wo es oft heißt: "Ein gewisser Mensch, eine gewisse Person oder Sache," - so wie die des Markus tadeln, wenn er zu sagen pflegt: "antwortete und spricht"; - so bemerken wir einfach, daß man nicht ein schönes Deutsch, sondern die Evangelisten lesen soll. Überhaupt bietet in Lukas der grammatische Zusammenhang mancher Stellen wegen ihres fließenden und oft unterbrochenen Stiles manche Schwierigkeit dar. Nicht desto weniger haben wir da, wo für den Leser kein Missverständnis entstand, stets den Satz in seiner ursprünglichen Form, wie wir ihn im Urtext fanden, beibehalten, und uns nur da, wo eine Nachahmung jener Form Zweideutigkeiten hervorrufen würde, eine Veränderung erlaubt, um nach unserm Vermögen den Sinn wieder zu geben. So finden wir z.B. im Lukas an vielen Stellen das Wörtchen "und", wo wir es, um verständlich zu sein, durch "daß" übersetzen mußten. (Siehe Lukas 2, 15.; 5, 1. 17.; 9, 28.; 14, 1.)

    Da, wo eine Redeweise die Sitten des Morgenlandes bezeichnete, haben wir dieselbe, denen des Abendlandes nicht anzubequemen gesucht; weil durch ein wirkliches Gemälde derselben alle dort erwähnten Umstände dem Leser anschaulicher vor die Augen gestellt werden.

    Auch glauben wir, daß die Darstellung der Sitten und Gebräuche in ihrem ursprünglichen Charakter, (wie z.B. "zu Tische liegen", anstatt "zu Tische sitzen"), uns nicht nur oft die ganze Szene lebhafter gemalt vorführt, sondern auch, wenn gleich Anfangs unserer Anschauung meist fremd, geeignet sind, manche Stellen in ein helleres Licht setzen. So erklärt z.B. die buchstäblich angeführte Redeweise "zu Tische liegen", wie Lazarus im Schoße Abrahams, und Johannes im Schoße des Herrn lag; und man wird ohne große Mühe noch andere gleichartige Beispiele auffinden können.

    Einige Worte erfordern eine ausführliche Erklärung.

    In Markus 14, 72. übersetzen wir: "Als er daran gedachte, weinte er." - Jedoch ist die Meinung Vieler über die Bedeutung des durch "als er daran gedachte" übersetzten Wortes sehr geteilt, indem es Einige durch: "Er ging plötzlich hinaus", - Andere: "Er bedeckte sein Angesicht", Andere: "sehr", Andere: : "Er fing an", Andere: "Jesum anschauend" - übersetzen. Da der buchstäbliche Sinn heißt: "Er warf an", so haben noch Einige, ein Objekt hinzufügend, gesagt: "Er warf einen Blick auf Ihn", oder: "Er warf den Mantel über seinen Kopf"; während wieder Andere einen idiomatischen Gebrauch des Wortes suchen, wie z.B.: "Er finf an". -

    In der Apostelgeschichte wird man das Wort "Weg" in einer besonderen Weise angewandt finden. (Apostelgeschichte 24, 22; 19, 9.) Wir haben uns jedoch zu einer etwaigen Umschreibung dieses Ausdrucks nicht veranlaßt gefunden, da der Leser bald verstehen wird, daß man in jener Zeit sich desselben in einer Weise bediente, wie man in unsern Tagen zur Bezeichnung der Christen das Wort "Pietist" gebraucht.

    Sowohl um die Übersetzung einiger Stellen, im Blick auf die Eigentümlichkeiten im Stile des Evangelisten Lukas zu rechtfertigen, als auch eine für Viele schwer zu verstehende Stelle selbst zu erklären, machen wir darauf aufmerksam, daß Lukas nicht selten die dritte Person der Mehrzahl eines aktiven, anstatt eines passiven Zeitworts gebraucht, und zwar selbst dann, wenn keine Tätigkeit vorhanden ist. Wir führen hier zum Beweis mehrere Stellen an: Lukas 6, 38. lesen wir: "Sie werden geben", - und in demselben Verse: "Sie werden messen", - was so viel heißt, als: "Es wird gegeben werden, - es wird gemessen werden" - und enbenso passend würde es sein, wenn auch nicht in allen Fällen, zu sagen: "Man wird geben". - Die Stelle Vers 44: "Die Feigen werden nicht von den Dornen gelesen", - oder: "Man lieset nicht Feigen von Dornen", - heišt im Griechischen: "Sie lesen nicht ~εκ~." - Kapitel 14,34.: "Sie warfen es aus". heißt nur: "Es ist ausgeworfen", - oder: "Man wirft es aus". - Kapitel 12, 20. heißt es: "heute Nacht werden sie deine Seele von dir fordern". - Hier würde es nicht passend sein zu sagen: "Man wird deine Seele fordern", sondern: "sie wird gefordert werden". - Siehe auch Kapitel 21, 16., Apostelgeschichte 27, 42. Freilich sind diese letzteren Beispiele nicht so bestimmt; allein, gestützt auf die vielen andern, haben wir Lukas 16, 9. durch: "Auf daß Ihr aufgenommen werden möget", zu übersetzten gewagt; und diese Bemerkung deutet die Ursache an, aus welcher wir δέξωνται (dexontai) - also verdeutscht haben.

    Was das Gebet des Herrn betrifft, so läßt es die langjährige Gewohnheit der Christen kaum zu, irgend eine Veränderung zu treffen, ohne dabei Anstoß zu erregen. Obwohl nun allerdings nicht zu bezweifeln ist, daß in Lukas einige Sätze fehlen, so haben wir dennoch da, wo die das Wort untersuchenden Gelehrten nicht einstimmig waren, unserer Regel gemäß, nichts verändert. Nur das Wort: ἐπιούσιος (epiousios) - erfordert hier eine Bemerkung. Man wird es durch: "bis zum Morgen", oder: "für Morgen" übersetzt und als Note beigefügt, finden; da wir das verwandte Wort: ἐπιούσα ἡμέρα (epiousa hämera) in Apostelgeschichte 7, 26.; 20, 15.; 21, 18.; 23, 11. durch "am folgenden Tage" übersetzt finden. Weil nun aber das "heute" bis zum folgenden Tage hinreichend, gedacht werden kann, so haben wir das Wort "täglich" beibehalten, und begnügen uns damit, an diesem Orte die nach unserer Meinung vorzuziehende Leseart im Lukas anzuführen. Sie heißt: "Vater! geheiligt sei Dein Name; es komme Dein Reich; gib uns heute unser Brot bis (oder für) morgen, und vergib uns unsere Sünden, denn wir vergeben auch Jedem, der uns schuldig ist, und führe uns nicht in Versuchung".

    Es wird den Leser einigermaßen befremden, die in der Offenbarung verworfene Leseart nicht unten als Note, wie bei den übrigen Büchern, verzeichnet zu finden. Unter andern sind zwei Ursachen vorhanden, welche eine große Anzahl von Fehlern in den Text früherer Ausgaben dieses Buches gebracht haben. Die erste war, daß das Buch nach einem beschädigten Manuskript gedruckt wurde, in welchem sogar, wie schon berührt, die beiden letzten Kapitel fehlten, so daß man zur Erreichung eines vollständigen Ganzen sich benötigt fand, das Fehlende aus der lateinischen Übersetzung wieder in's Griechische zu übertragen, während man in unsern Tagen 93 Manuskripte von diesem Buche, von denen drei sehr alt sind, nachschlagen kann. Als eine andere Ursache bezeichnen wir die außerordentliche Unregelmäßigkeit in der grammatischen Bildung der Offenbarung, die größtenteils durch die Natur des Buches hervorgerufen ist, indem der durch göttliche Eingebung geleitete Schriftsteller, beschäftigt mit dem Gegenstande, welcher "im Gesicht" vor seinen Augen war, schreibt, ohne der grammatischen Verbindung der betreffenden Stelle eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. So ist z.B. wenn er in seinem Gesicht eine Person schaut, das Zeitwort oder Partizip mit dem Geschehenen, nicht aber mit dem vorhergehenden Worte in grammatischer Verbindung [5]. Die Grammatiker, welche diese Ausdrücke zu korrigieren versuchten, haben nur Verwirrung in den Text hinein gebracht; und sobald man durch die Untersuchung der Manuskripte das Ergebnis der Anstrengungen menschlicher Weisheit beseitigen konnte, wurden alle diese Korrektueren einstimmig verworfen. Es schien uns daher eine überflüssige Mühe zu sein, dieselben als Note beizufügen, weil zuerst das Buch nach einem, alle jene Korrekturen enthaltenden Manuskripte gedruckt worden ist, so daß der wahrhaftige Text notwendig wieder als Korrektur erscheinen mußte. Überhaupt haben sie nichts mit dem Sinn der Stellen zu tun und treten oft in einer Übersetzung nicht in die Erscheinung.

    [5] Ähnliches finden wir im Deutschen, wo bei Personennamen das Fürwort das natürliche Geschlecht bezeichnet, wie z.B.: "Sie brachten ein Weib zu Ihm und stellten sie (nicht es) in die Mitte". Die Offenbarung geht indeß noch weiter.

    Wir machen noch darauf aufmerksam, daß in der Offenbarung das Wort "geben" (δὶδωμί - didomi) - auf eigentümliche Art gebraucht ist und so viel heißt, als: "Kraft geben", oder: "gültig machen". (Kapitel 8, 3.; 11, 3.) Bei andern Stellen möchten wir vielleicht einer Lesart den Vorzug geben, in Betreff derer sich die Herausgeber nicht einig sind. In Kapitel 22, 14. lesen z.B. Einige: "Die, welche ihre Kleider gewaschen haben", statt: "Die, welche Seine Gebote gehalten haben". Der Unterschied entsteht im Griechischen durch einige Buchstaben. Jedoch sind wir auch hier unserer Regel gefolgt, indem wir nichts veränderten, wo die Einstimmigkeit der vornehmsten Untersucher fehlte.

    Wir lassen jetzt für die, welche Griechisch verstehen, hier eine Bemerkung einfließen. Wir sind nämlich nicht mit der Übersetzung des in Hebräer 9, 1. sich findenden Ausdrucks "weltliches Heiligtum" zufrieden, weil "Heiligtum" ἅγιον (hagion) nach der Ordnung des Satzes ein Adjektiv sein sollte. Es gibt zwar etliche wenige Beispiele dieser ungewohnten Ordnung wie ζωή αίωίη (zoä aioniä), - wenn anders diese Lesart richtig ist, - und man kann dazu keinen Grund finden, χoσμιχός (kosmikos) als Hauptwort zu gebrauchen. Wir haben jedoch in der gewöhnlichen Übersetzung nichts verändert; denn wenn dieses geschehen würde, so bezeichnete das griechische Wort eine "allgemeine heilige Ordnung".

    Eine fast unüberwindliche Schwierigkeit bot uns das mit "Taufe" verbundene Vorwort είς (eis) dar, weil die deutsche Sprache kein Wort hat, das dem griechischen in allen Fällen entspricht. Die Juden waren είς Mosen getauft. (1. Korinther 10, 2.) Der Apostel fragt Apostelgeschichte 19, 3.: "Wozu seid ihr getauft?" – Sie antworteten: "Zu der Taufe Johannes"; – eine Antwort, welcher im Deutschen aller Wohllaut mangelt. In Beziehung auf den Namen Jesu übersetzen Einige das griechische είς (eis) durch "auf", Andere durch "in". ("Auf den Namen Jesu", oder: "in den Namen Jesu".) - Römer 6, 3. 4. sagt der Apostel: "Wir sind getauft είς Christum Jesum είς den Tod", - mithin: „begraben durch die Taufe είς den Tod“. – Wollte man übersetzen: „getauft in Christum“, so würde man auch, dem Zwecke dieser Handlung zuwider, sagen müssen: „getauft in Mosen“; und ein ähnliches Hinderniß würde der Ausdruck „an Christum“ bieten, indem es dann auch gegen allen Sprachgebrauch: „an den Tod“ heißen würde. – Für den Uebersetzer handelt es sich indeß nicht um eine Lehre von der Taufe, sondern um eine äußerst genaue Uebersetzung, deren Ausführung, wie schon gesagt, sehr erschwert ist, weil die deutsche Sprache für das griechische είς kein entsprechendes Wort hat. Dieses, eine Richtung bezeichnend, kann, wenn von einem Orte die Rede ist, ohne Schwierigkeit übersetzt werden; z. B. „Ich gehe nach Rom“, oder: „zu Rom hin“. – Wenn es jedoch in Beziehung auf einen moralischen Zweck, den man erreichen, oder auf eine Person oder Sache, der man sich anschließen will, angewandt ist, so ist für den Uebersetzer das Hinderniß nicht auf befriedigende Art zu besiegen. – Jene Frage des Apostels (Apostelgeschichte 19.) drückt die Bedeutung des Wortes klar und bestimmt aus. „Wozu“, – sagt er – „seid Ihr getauft?“ – Wie wollen wir antworten? – Ein in jeder Beziehung völlig genügendes Wort fehlt, um durch dasselbe den Zweck, die Richtung, oder die Anschließung an irgend eine Person oder Lehre, – sei es an Mose, sei es an Christum, sei es an die Lehre Johannes, sei es an den Tod, – zu unserer Zufriedenheit ausdrücken zu können. Wir sind daher, gleich mehreren andern Uebersetzern, gezwungen die Frage mit Hülfe des Wörtchens „auf“ beantworten zu müssen, so wenig uns auch unsere Wahl befriedigt.

    Der Ausdruck: „zweit-erster Sabbath“ (Lukas 6, 1.) bietet auf den ersten Blick dem Verständniß einige Schwierigkeit dar, die jedoch bei einer näheren Beleuchtung der judäischen Gebräuche schwinden wird. Das Jahr, in Betreff des Gottesdienstes der Juden, begann mit dem Monat Abib (hebräisch: grünes Korn) und dauerte von Mitte März bis Mitte April. In dem 23. Kapitel des dritten Buches Moses, wo wir die jüdischen Feste beschrieben finden, bemerken wir neben dem allgemeinen und wöchentlich wiederkehrenden Feste des Sabbaths, daß die Hauptfeste mit dem Passah (14. Abib) beginnen, und daß in unmittelbarer Verbindung damit verordnet wird, am Tage nach dem darauf folgenden Sabbath die Erstlinge des Korns in der Ähre zu opfern, – ein Vorbild der Auferstehung Jesu, die am Morgen nach dem Sabbath der Passahwoche oder des ungesäuerten Brotes stattfand. Der auf den Tag des Passah unmittelbar folgende Sabbath war also der „erste“ oder Hauptsabbath, und nach der am andern Morgen, dem ersten Tage der Woche, stattfindenden Darbringung der Erstlinge durfte man ernten und neues Korn essen, was vorher, selbst wenn die Frucht schon reif im Felde stand, nicht erlaubt war. An dem folgenden Sabbath, welcher mithin der „zweite“ nach dem „ersten“ oder Hauptsabbath war, sehen wir, da schon am ersten Tage der Woche die Opferung der Erstlinge geschehen war, daß die Jünger auf dem Wege Ähren aßen; und da man von diesem Tage an sieben Wochen oder Sabbathe bis zum Pfingstfeste zählte, so war folglich derselbe der „erste“ dieser sieben Sabbathe, aber der „zweite“ in Bezug auf den Hauptsabbath des Passah. – Nach diesen Erläuterungen glauben wir die Beziehung: „zweit-erster Sabbath“ gerechtfertigt und die Schwierigkeit für das Verständniß des Lesers gehoben zu haben.

    Wir gehen noch zu einigen andern Bemerkungen über. Das Wort δαιμόvιov (daimonion) im Allgemeinen „der Teufel“ übersetzt, wo wir lesen, daß Christus „die Teufel“ ausgetrieben hat, ist ein anderes, als wenn von dem Teufel (Satan) διάβoλoς (diabolos) die Rede ist. Das Wort „Teufel“ heißt Verläumder oder böser Verkläger; darum ist der große Verkläger der Brüder, der auch ein böser Geist ist, „Teufel“ genannt. „Die Teufel“ δαιμόvια (daimonia) sind aber mit Satan oder Beelzebub verbunden. (Matthäus 12, 22–27. Markus 3, 20. 25.) Das Wort δαιμόvια ward von den Heiden (Nationen) für gewisse Mittler-Geister gebraucht, die sie sich in einem guten Sinne als mächtig waltende Geister dachten, welche einem Volke oder einer Person Schutz gewährten. Die Schrift (5. Mose 32, 17. 1. Korinther 10, 20.) lehrt uns, daß die Götter der Heiden (Nationen) von diesen bösen Geistern waren; und so ist uns Beelzebub als Gott der Philister und anderer mit diesem Stamme verwandten Heiden (Nationen) bekannt. Da wir nun für δαιμόvιov kein entsprechendes Wort finden konnten, so waren wir in die Nothwendigkeit versetzt, dasselbe gleich Andern durch „Teufel“ zu übersetzen, obgleich eigentlich das Wort διάβoλoς (diabolos) Teufel heißt.

    Die von uns gebrauchten, etwas fremd klingenden Ausdrücke: „der Christus, des Christus“ anstatt: „Christus, Christi“, sind von uns in der Absicht gewählt worden, um dadurch den Unterschied zwischen der Stellung und dem Namen des Herrn zu bezeichnen. „Christus“ ist nach dem Sprachgebrauch der Jetztzeit ein einfacher Name geworden; früher war dieses nicht der Fall. „Christus“ (griechisch) oder „Messias“ (hebräisch) heißt: „der Gesalbte“, den man nach der Verheißung Gottes erwartete. Es drückt also dieses Wort mehr als eine bloße Bezeichnung des Namens einer Person aus, wiewohl dieser Gebrauch schon in der Zeit, wo die Schriften des neuen Testaments geschrieben sind, in die Erscheinung trat; und da nach unserer Meinung die Bezeichnung der Stellung und die des Namens nicht verwechselt werden darf, so haben wir, um die Kraft des Wortes zu erhalten, da, wo es sich um den Namen handelt „Christus“, – wo aber die Stellung des Messias, des Gesalbten, bezeichnet werden soll, „der Christus“ gesagt. Im Griechischen gibt der Artikel (ό) den Unterschied an.

    Ebenso haben wir oft das Wort „Gesetz“ ohne Artikel gebraucht, was allerdings in manchen Fällen eine ungewöhnliche Sprachform ist. Der Unterschied ist aber sehr wichtig, weil man bei dem Ausdruck: „das Gesetz“ (mit dem Artikel) immer an das Gesetz Moses denkt. Der Apostel aber spricht oft vom Gesetz als einem allgemeinen Grundsatz, und nicht vom Gesetz Moses, und in diesem letztern Fall haben wir „Gesetz“ (ohne Artikel) gebraucht, obgleich dies allerdings nicht schön lautet.

    Der Leser wird ferner finden, daß wir „Nationen“ anstatt „Heiden“ gesagt haben, und zwar aus dem Grunde, weil die letztere Bezeichnung, in unsern Tagen als Name für unbekehrte Götzendiener gebraucht, nicht überall an ihrem Orte ist. Allerdings waren alle Nicht-Juden der alten Zeit Götzendiener; denn die Menschen waren von Gott abgewichen. Die Gnade jedoch, welche die Nationen besucht hat, veränderte Alles; und obgleich sie im Gegensatz zu den Juden nicht aufgehört haben „Nationen“ zu sein, so sind sie doch keine „Heiden“ mehr. Dieses war die Ursache, daß wir „Nationen“ als eine allgemeine Bezeichnung wählten, obgleich dieses Wort ein eingeführtes ist. Wir konnten nicht „Völker“ sagen, weil die Juden das vornehmste Volk waren. Aus den Stellen, wo τάέϑνη (ta ethnä) eine Klasse bedeutet und nicht die Völker, haben wir das Wort durch den Ausdruck: „die aus den Nationen“ übersetzt.

    Nicht minder auffallend wird man die Anwendung des nichtdeutschen Wortes „Hades“ finden. Der Grund zu dieser unserer Wahl war wichtig genug. Luther hat nämlich zwei Wörter durch „Hölle“ übersetzt, obwohl deren Bedeutung ganz und gar zu unterscheiden ist, indem durch den einen Ausdruck der Ort zukünftiger Qual, bereitet für den Teufel und seine Engel, durch den andern aber im Allgemeinen die unsichtbare Geister-Welt bezeichnet wird, auf welcher bis zur Ankunft Christi Dunkel und Finsterniß ruhte, wie wir dieses im alten Testament, wo dieses Wort Scheol heißt, finden können. De Wette hat die etwas heidnische Bezeichnung „Unterwelt“ gebraucht. Da wir aber dasselbe Wort auf Christum, der ins „Paradies“ gegangen ist, angewandt finden, so zogen wir vor, das griechische Wort „Hades“ selbst beizubehalten, auf daß es nicht mit „Hölle“ γέεvvα (Gehenna), dem Orte ewiger Pein verwechselt werde. Im „Hades“, kann sowohl Freude als Pein sein. Der reiche Mann und der arme Lazarus waren beide im Hades. In der Hölle ist nur Pein.

    Etwas ausführlicher müssen wir des gewöhnlich durch „Kirche, oder Gemeine“, von uns aber durch „Versammlung“ übersetzen Wortes έχχλησία (ecclesia) gedenken. Wenn wir auch im Allgemeinen in Betreff dieses Ausdrucks unbesorgt sein konnten, so dürfen wir es nie in Betreff einer falschen Darstellung des Wortes Gottes sein. „Kirche“ (χυριαχή – kuriakä) ist ursprünglich ein griechisches Wort, und heißt so viel als: „dem Herrn gehörend“, während man nach dem Sprachgebrauche der Jetztzeit sich desselben bedient, um ein, der Predigt und andern Dienstverrichtungen geweihetes Gebäude damit zu bezeichnen. Auch gebraucht es die Schrift im Hinblick auf den Sonntag und das Abendmahl, wo man anstatt „des Herrn Tag – der Kirchen-Tag“, – und statt „des Herrn Mahl, – das Kirchen-Mahl“ lesen könnte. Das griechische Wort έχχλησία heißt „Versammlung“, und bezeichnet besonders eine Versammlung Derer, welche in den griechischen Staaten, wie auch in einigen jetzigen Republiken, Bürgerrecht hatten, gegenüber solchen Einwohnern, welche dessen ermangelten und die den schwer zu übersetzenden Namen πάρoιχoς (paroikos) trugen, den wir durch „Fremdling“, oder „ohne Bürgerrecht“ verdeutscht haben. Daß wir έχχλησία nicht durch „Gemeine“ übersetzt haben, geschah, weil diese Bezeichnung die wahre Bedeutung des Wortes in seinem ursprünglichen Charakter nicht darstellt. Um daher jeder Begriffsverwirrung vorzubeugen, haben wir es durch „Versammlung“ übersetzt; und es wird der Leser dasselbe Wort in Apostelgeschichte 12, 40., wo wir lesen: „Der Stadtschreiber hob die Versammlung auf“, – unzweifelhaft also gebraucht finden. Um daher seine wahrhaftige Kraft nicht zu schwächen, glaubten wir uns veranlaßt, dasselbe zu ähnlicher Anwendung in allen Fällen gebrauchen zu müssen. Es ist daher auf jede Art von Versammlung angewandt, sowohl auf die der Kinder Israel in der Wüste, als auf die der in das Theater stürzenden Aufrührerischen und die der Gesetzlichen zu Ephesus (Apostelgeschichte 19.); sowohl auf die allgemeine Versammlung der Christen im Himmel, als auch auf die sogenannte Gemeine auf der Erde, sei es die Versammlung in einem Orte oder auch in irgend einem Hause. – So hat also die Schrift das gemeinsame Wort, gebraucht, um die Zusammenkünfte der Bürger zu bezeichnen, auf die Versammlungen Gottes angewandt.

    Wir wenden jetzt unsere Aufmerksamkeit auf das Wort „Buße“, einen Ausdruck, der uns, obgleich aufgenommen, nicht genügt, indem er mehr einen äußern Charakter trägt und ein Werkethun bezeichnet. Es wurde „Bekehrung“ als eine geeignete Bezeichnung vorgeschlagen, allein obwohl mehrere Übersetzer dieselbe gebraucht haben, so sind wir doch nicht gefolgt, weil Bekehrung nicht die Bedeutung des Wortes μετάvoια (metanoia) ist. In Jeremia 31 lesen wir: „Als ich bekehrt war, that ich Buße“. μετάvoια ist das moralische Urteil der Seele über alles Vergangene, über Alles, was sie, als im Fleische, vor Gott ist. Andere haben „Sinnesänderung“ vorgezogen, und sind allerdings der wahren Bedeutung etwas näher gerückt. Allein da in dieser Bezeichnung das Urteil der Seele in Betreff der Vergangenheit fehlte, so sahen wir uns genötigt, bei dem Worte „Buße“ zu bleiben. Wir machen jedoch keine weitere Einwürfe, wenn Jemand „Sinnesänderung“ vorziehen sollte, weil diese Bezeichnung sich in μετάvoια findet, ohne jedoch das Urteil der Seele auszudrücken.

    In Markus 2, 26. 12, 26. finden wir die Ausdrücke „in Abjathar“ und „in dem Busch“, welchen ersteren Ausdruck oft Andere durch „in der Zeit Abjathars“ übersetzt haben. Man kann zwar diese Stelle έπί (epi) mit Hinzufügung der nicht im Text stehenden Worte „der Zeit“ übersetzen, aber man würde nie „in der Zeit des Busches“ sagen können. Die letztere Bezeichnung „in dem Busch“ ebenso Römer 11, 2., wo es heißt: „in Elias“, geben uns indeß nach unserer Meinung darüber Aufschluß, daß unter dieser Form eine Stelle des alten Testaments angeführt wird, welches die Ansicht von mehreren Gelehrten ist.

    Das Wort „Älteste“ entspricht nicht vollkommen dem griechischen πρεςβύτερoς (presbyteros), weil dieses letztere, obwohl es unzweifelhaft für ein Amt gebraucht ist, in verschiedenen Stellen einen Gegensatz zu νεώτερoς (neoteros) (Jüngern) bildet, der in dem deutschen Ausdrucke ganz und gar verloren ist. Der Ausdruck „die Älteren“ aber, die wirkliche Kraft von πρεςβύτερoς, hat im Deutschen eine andere Bedeutung. Es ist wahr, πρεςβύτερoς ist nicht blos ein alter Mann πρεςβύτης (presbytes), sondern ist für die ganze Klasse der Alten, im Gegensatz zu den Jüngern gebraucht. Unter den Juden, welche Christen geworden, ist in der Schrift keine Spur von irgend einem bestimmten Amte: „Älteste“ genannt, vorhanden.

    Die Apostelgeschichte hat oft das Wort: „Anbeter“ oder „Anbetende“ σεβόμενoς (sebomenos), wodurch der Name einer zahlreichen Klasse aus den Heiden (Nationen) bezeichnet wurde, welche, die Eitelkeit des heidnischen Götzendienstes erkennend und seinen Unfug verabscheuend, dem jüdischen Gottesdienste beiwohnten, hier für ihre moralische Not eine Zuflucht suchten und, wenn auch nicht hinreichend, dennoch, trotz der Untreue der Juden, – so kräftig ist die Wahrheit Gottes – eine solche daselbst fanden. Wir finden daher viele aus dieser Klasse, welche dem Apostel Paulus und andern Dienern Gottes nachfolgten. – „Proselyten“ ist ein anderes Wort, obwohl die Anbeter auch solche gewesen sein mögen. Wir hätten gleich Andern das Wort durch „Gottesfürchtige“ übersetzen können, allein hierdurch würde zwar der Zustand einer Seele, nicht aber, wie in der Apostelgeschichte, der Name einer Klasse von Menschen bezeichnet sein, welche, ob zwar Heiden von Geburt, dem Gottesdienst der Juden beiwohnten.

    Dem Leser wird in 2. Korinther 2, 16. der ungewöhnliche Ausdruck: „Süßer Geruch des Todes“ auffallen. Zum Verständniß desselben wird ihm die Bemerkung dienen, daß dieser Ausdruck ein bildlicher ist, welcher auf die römischen Triumphzüge anspielt. Man bediente sich nämlich bei denselben der Wohlgerüche, und tötete bei dieser Gelegenheit oft viele Gefangene, während andere Gefangene dagegen verschont wurden. Der „süße Geruch“ war also ein „Geruch des Todes“ oder „des Lebens“. Ebenso, sagt der Apostel, sei auch das Evangelium, wenn es angenommen werde, ein Mittel des Lebens; wenn es aber nicht angenommen werde, – so süß es auch sei, – ein Anlaß zur Verurteilung.

    Der mit den Sitten, Gebräuchen und Einrichtungen der damaligen Zeit wenig vertraute Leser wird nicht selten auf noch andere Ausdrücke stoßen, die unsers Erachtens, da wir sie ohne Umschreibung im Deutschen nicht wiederzugeben vermochten, einer kurzen Erläuterung bedürfen. Wir lassen sie der Reihe nach folgen:

    1. Das "Prätorium". Durch dies Wort wurde das Hauptquartier eines römischen Lagers, wo der Oberbefehlshaber seine amtliche Stellung hatte, oder in Rom das der kaiserlichen Garde bezeichnet, und war also im Allgemeinen das befestigte Hauptquartier der Kriegsknechte, und weil die von dem Kaiser abhängigen Landpfleger einer Provinz, Prätoren genannt wurden, so wurde der Saal, weil diese hier, wie der Oberbefehlshaber in dem Hauptquartier, Anordnungen trafen und Urteile fällten, "Prätorium" genannt. Das Wort wird in allen diesen Bedeutungen, die erste Bedeutung ausgenommen, im neuen Testament gebraucht, und wir haben es deshalb unverändert gelassen.

    2. Das "Synedrium" war der in Jerusalem gehaltene Hauptrat der Juden, der, bestehend in 72 Mitgliedern, aus Priestern, Schriftgelehrten und Ältesten gebildet wurde und in welchem der Hohepriester den Vorsitz führte.

    3. Die "Synagoge" war in Beziehung auf das Judentum dasselbe, was man jetzt in Beziehung auf das Christentum Kirche nennt. Man brachte zwar die Opfer nur im Tempel dar; aber in den Synagogen fanden die gewöhnlichen Gottesdienste statt. Hier las man das Wort, hier predigte man, von hier ging die Züchtigung aus, indem man diejenigen, welche man nicht für treue Juden hielt, ausschloß. -

    4. "Asiarchen" waren Beamte in der Provinz des prokonsularischen Asiens (eines Teiles von Kleinasien), welche jährlich von den Vornehmsten der Provinz gewählt wurden, um die Stellung als Vorsteher bei den verschiedenen Götzendiensten einzunehmen, sowie die zu Ehren der Götter gefeierten Wettkämpfe anzuordnen.

    5. Der "Areopagus" war ein von Solon, dem Gesetzgeber in Athen, eingerichtetes Tribunal, um sowohl über die Sitten der Athener zu wachen, als darüber, daß den Göttern die gebührende Ehre erwiesen würde. Diese Einrichtung, obgleich ihrer Wichtigkeit beraubt, wurde auch unter der Herrschaft der Römer beibehalten. Dieses Tribunal hielt auf dem Hügel des Mars oder Ares, wovon der Name "Areopagus", d. h. Ares- oder Marshügel, abgeleitet ist, seine Sitzungen, und man kann daher Apostgschichte 17, 19. durch: "Sie führten ihn zu dem Areshügel", oder: "vor das Tribunal, genannt Areopagus", - übersetzen.

    6. "Sandalen" sind Sohlen, welche mit ledernen Riemen unter die Füße gebunden wurden. Als die römische Üppigkeit sich ausbreitete, trugen die Männer Schuhe oder Halbstiefeln àπoδήματα χoιλα (hypodemata koila) und wie es scheint, später blos ύπoδήματα (hypodemata) genannt. Im neuen Testament ist sowohl "Hypodema" als auch "Sandalen" gebraucht worden. Es ist jedoch nicht wahrscheinlich, daß jene Üppigkeit die Jünger erreicht hat; und da die Schriftsteller des neuen Testaments zwei Wörter für dasselbe Ding gebrauchen, so wird der Leser unter "Sandalen" jene mit ledernen Riemen unter die Füße gebundenen Sohlen verstehen.

    Münzen und Maß. – Die genauere Kenntnis des Wertes der verschiedenen Geldmünzen ist nicht sehr wichtig, weil sie im N. T. im Allgemeinen nur gebraucht werden, um große oder geringe Summen zu bezeichnen, und dieser Unterschied in den betreffenden Stellen selbst vorkommt. Weil wir aber einige griechische Namen gebraucht haben, so geben wir hier den Wert der verschiedenen Münzen an, ohne dabei eine vollkommene Genauigkeit zu suchen. Hinsichtlich der Drachme bemerken wir nur, daß Einige den Wert derselben geringer angeben als wir.

    Lepton. - 2 Pfennig (2 EuroCent oder CH Zweirappenstück / Zweiräppler) oder noch weniger. – Die kleinste Geldmünze.

    Quadrans. - So viel als 2 Lepta.

    Assarion. - Der Wert dieser Münze ist ungewiß. Einige geben 4 Pfennige, andere 2 Pfennige an (Siehe Lepton)

    Denar. - Beinahe so viel als eine Drachme.

    Drachme. - (100 eine Mine) etwa 7 Groschen.

    Didrachme. - Zwei Drachmen = 14 Groschen.

    Mine. - (60 Ein Talent). Ungefähr 222 bis 23 Thaler.

    Talent. – Der Wert eines Talents war in den verschiedenen Ländern verschieden. Das babylonische Talent hatte 12 Minen mehr als das am meisten gebräuchliche attische Talent. Im N. T. ist es wahrscheinlich das Syrische Talent. Das silberne Talent betrug in Syrien etwas über 320 Thaler, das goldene 3935 Thaler. (A. Böckh rechnet die Drachme zu 72 Sgr.; die Mine zu 25 Thaler, und das attische Talent zu 1500 Thaler.)

    Chönix. - Gewöhnlich der Bedarf einer Tageskost für eine Person.

    Bath = 6 Hin oder ungefähr 1 Eimer.

    Corus = 10 Bath oder 10 Eimer.

    So glauben wir nun über den uns bei dieser Übersetzung geleiteten Zweck, über die dabei angewandten Mittel, und endlich über die Art und Weise, in welcher verschiedene Stellen übersetzt sind, hinreichende Andeutungen gegeben zu haben. Wir bemerken noch, daß wir zu Anfang, um den Christen etwas Genaueres über wichtige Punkte der christlichen Lehre darreichen zu können, die Absicht hatten, nur die Episteln zu übersetzen, ein Unternehmen, das weit weniger Ansprüche gemacht haben würde. Um jedoch die Allen augenscheinliche Unbequemlichkeit, die es dem Leser verursacht haben würde, wenn er genötigt worden wäre, neben der Epistel noch ein anderes Testament zur Hand zu haben, vorzubeugen, entschlossen wir uns zu einer vollständigen Übersetzung des neuen Testaments. Diese Absicht ist nun erreicht, und indem wir unser Werk der Öffentlichkeit übergeben, befehlen wir es, und gewiß nicht zum ersten Male, von ganzem Herzen Dem, von welchem allein die Segnung kommt, und Dessen Genehmigung mehr gilt, als die aller Menschen. Wir maßen uns keineswegs an, unser Buch als fehlerfrei anzusehen, hoffen aber, daß es für jeden christlichen und aufrichtigen Leser von einigem Nutzen sein werde. Unser Ziel war stets Genauigkeit, und wir haben daher, wie schon bemerkt, unter Benutzung mehrerer Übersetzungen, um passende Ausdrücke zu finden und die Kraft betreffender Stellen zu begreifen, - ausschließlich von Anfang bis zu Ende nach dem griechischen Urtext übersetzt. - Sollte es aber Jemand der Mühe wert achten, uns entweder persönlich oder öffentlich über einige Fehler Bemerkungen machen zu wollen, so werden wir, selbst wenn sie in feindseligem Geiste gegen uns gerichtet sind, die Feindseligkeit vergeben, und sie zu dem Zweck verwenden, um das Wort Gottes in deutscher Sprache so genau als möglich darzustellen.
    In Christo
    Holger

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