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Thema: Matthäus 13...Frucht hundertfältig, sechzigfältig, dreißfältig?

  1. #1
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    Matthäus 13...Frucht hundertfältig, sechzigfältig, dreißfältig?

    Hallo Liebe Geschwister,
    mal eine Frage, vielleicht wurde die auch schon in einem Thread besprochen...

    Was bedeutet in Mt. 13,8 od. 13, 23 der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig,
    ein dritter dreißigfältig?

    Vielen Dank für eure Antworten...
    Herzliche Grüsse
    Frank

  2. #2
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    AW: Matthäus 13...Frucht hundertfältig, sechzigfältig, dreißfältig?

    Lieber Bruder Frank

    "Frucht bringen" spricht die Verwalterschaft des Erretteten an.
    Der Verwalter ist dazu da, Seinem Herrn Frucht zu bringen. Er lebt also nicht sich selbst = (hedonie) sondern für das Reich des Herrn.

    Der Herr aber ist der Herr Jesus Christus.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  3. #3
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    AW: Matthäus 13...Frucht hundertfältig, sechzigfältig, dreißfältig?

    Vielen Dank Hans Peter.

    Wo wir mal dabei sind. Ich lese gerade das NT wieder von vorne und mache mir nach jedem Kap. Notizen.

    Gibt es vielleicht Tipps, worauf man besonders achten sollte?

    Danke für die Antworten..

    Liebe Grüsse
    Frank
    Herzliche Grüsse
    Frank

  4. #4
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    AW: Matthäus 13...Frucht hundertfältig, sechzigfältig, dreißfältig?

    "Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören noch verstehen und es wird an ihnen die Weissagung Jesajas erfüllt, die sagt:

    „Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile“
    (Jes. 6,9.10)

    Glückselig aber eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören;
    Matt. 13,13-16

    Der Herr Jesus erklärt das Gleichnis ab Vers 18.

    Es ist sowieso wichtig, dass man nicht einfach Bedeutungen annimmt sondern mit dem Wort Gottes erklärt.
    Sonst macht man es wie Augustinus und behauptet der Acker in Matt. 13 sei die Kirche.

    Der Herr Jesus selbst gibt die Erklärung

    "Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach. Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte."
    Matt 13.23+24

    Das erste Gleichnis gehört offenbar nicht zu den Gleichnissen vom Königreich der Himmel.
    Es ist ein allgemein gehaltenes Gleichnis und nicht für eine bestimmte Epoche, das Gleichnis hat immer Gültigkeit.

    Der Säemann ging schon immer aus.
    Er hat das Zeugnis der Schöpfung, das ewige Evangelium gegeben.
    Der Frucht bringende Same fiel auf gute Erde, nicht auf den Acker.

    Gute Erde sind Menschen, die dem ewigen Evangelium glauben.
    Dieses Evangelium wird von Anfang der Schöpfung an verkündigt.

    Schon die Gläubigen vor der Sintflut haben diesem Evangelium geglaubt und
    auch die der Drangsalszeit werden in Off. 14 aufgefordert diesem Evangelium zu glauben und den Schöpfer zu loben. Wenn ein Mensch glaubt, dann offenbart sich Gott weiter.

    Wir haben ein sehr schönes Beispiel in dem frommen Hauptmann Kornelius in Apg. 10.
    Er war fromm, betete fastete und gab Almosen.

    Kornelius hat als Heide sicher den Schöpfergott angebetet und ihm gedankt.
    Kornelius hat das Judentum gekannt, wurde aber keine Proseslyt, das hat ihm Gott nicht geoffenbart,
    Gott hat Kornelius das Heil in dem Herrn Jesus geoffenbart.
    Gott hat sich in der Geschichte der Menschen progressiv geoffenbart.

    Nur in dem, was von Gott geoffenbart war, konnten die Menschen, bei denen der Same auf gute Erde fiel Frucht bringen.
    Ich denke, das drückt sich in dem dreißig, sechzig- oder hundertfälltig aus.
    Es ist wohl keine Frage der persönlichen Leistung.
    herzliche Grüße
    Ulrich
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




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