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Thema: Taufe

  1. #11
    Registriert seit
    10.03.2019
    Beiträge
    17

    AW: Taufe

    Hallo Hans Peter,
    werde mich mal per skype melden...
    Gruss
    Frank
    Herzliche Grüsse
    Frank

  2. #12
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    Ort
    Frauenfeld
    Beiträge
    10.871

    AW: Taufe

    Zur Taufe

    aus der Bibelstunde nach der Anbetungstunde am letzen Sonntag



    Die Glaubenstaufe ist das Zeugnis!
    von dem was wir aus Gnade durch die Bekehrung sind und haben.


    Durch die Glaubenstaufe bezeugen wir, dass wir →


    ► mit dem Herrn Jesus gestorben sind, ► Römer 6
    ► dem Gesetz gestorben sind ► Galater 3
    ►der Philosophie gestorben sind ► Kolosser 2
    ►der Welt gestorben sind. ► 1. Petrus 3.

    Die Taufe rettet nicht für den Himmel, DieTaufe ist eine Beerdigung.
    Die Taufe ist wie ein Grabstein.
    Im Grabe liegt der Alte Mensch.
    Wenn Er dort liegen bleibt, ist das ein wunderbars Zeugnis!





    ex. bws. red hpw


    Paulus:


    1. Paulus illustriert am Bild der Taufe in seinem Brief an die Römer ( Röm 6 ),
    die Gefahr eines Verharrens in der Sünde.

    Die Frage steht im Raum: Sollten wir in der Sünde verharren, auf daß die Gnade überströme?
    (Röm 6,1 )
    Seine Antwort: "Das sei ferne "
    wird begründet mit der Erinnerung an die in der Taufe bezeugten Wahrheiten.
    Mit dem erneuten Bewußtmachen der Bedeutung der Taufe begegnet Paulus der Gefahr,
    die durch die Anfechtungen der Sünde auf den Gläubigen zukommt.


    2. Paulus in seinem Brief an die Galater ( Gal 3,27.28 ). Bei den Galatern war eine durch falsche Lehrer ausgehende Gefahr der Rückkehr zum Gesetz vorhanden, die ein Abirren vom Bekenntnis zu Christus bedeutet hätte.


    3. Paulus in seinem Brief an die Kolosser ( Kol 2,8-12 ). Die Gefahr durch die Philosophie und eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt als Beute weggeführt zu werden, lag bei den Kolossern vor. Daneben bestand die Gefahr, im praktischen Leben zu versagen und ihre engen Beziehungen zu dem Christus, als dem Haupt des Leibes, dem sie als seine Glieder zugehörten, aus dem Blickfeld zu verlieren. Deswegen ruft Paulus in ihr Bewußtsein zurück, daß sie mit Christus in der Taufe begraben und auch mitauferweckt sind durch den Glauben.

    Petrus

    Petrus im 1Petr 3,20.21 .
    Der Hinweis auf das Vorbild vom Herrn Jesus, das u.a. im Alten Testament durch die Arche Noahs dargestellt wird, wodurch gläubige Menschen vor dem Zorn Gottes gerettet werden,
    erhält durch Petrus eine in Klammern gesetzte Beifügung.
    Diese lautet: "...nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott. "
    Hier warnt Petrus vor der geheimnisvollen Auffassung und irrigen Meinung, als läge in der äußeren Form und Vollziehung der Wassertaufe irgendeine errettende, geheimnisvolle Kraft.
    Solche biblisch unhaltbaren Meinungen führen leicht zur Verhinderung des Evangeliums

    ===========================
    Was sollen wir von der Taufe wissen?

    1. Wir lesen in der Bibel von Waschungen,
    deren sich die Israeliten unterziehen mußten nach der Berührung von Toten, gewissen Kranken und unreinen Gegenständen, um sich von aller damit verbundenen Verunreinigung zu reinigen.
    3Mo 14,7.8.9b; 3Mo 17,15.16; 4Mo 19,7; 4Mo 19,13.19; Hebr 9,10.


    2. Die Proselytentaufe, die an solchen Menschen vorgenommen wurde, die vom Heidentum zum Judentum übertreten wollten, ist in der Bibel nicht erwähnt, aber aus anderen Quellen bekannt geworden.


    3. Die Taufe Johannes des Täufers war eine Taufe zur Buße und geschah öffentlich durch Unter tauchen im Jordan. Voraussetzung war ein ehrliches Bereuen der Sünden und ein aufrichtiges Bekenntnis zur Umkehr. (Johannes verstand sich als die Stimme des Rufenden, als Wegbereiter für den nach ihm Kommenden, den Messias, und für das Reich Gottes.) Im gleichen Sinne tauften auch die Jünger Jesu zu einer Zeit, als Jesus das Evangelium des Reiches Gottes verkündigte. Mt 3,11a; Mk 1,4-11; Lk 3,3.4.12.16.21.


    4. Die Taufe, wie sie seit Pfingsten bis heute geschieht nach den Worten des Herrn Jesus die prophetisch für Die Nationen sind
    Mt 28,19; Mk 16,16. aber inhaltlich für Menschen aus den Nationen
    Nur diese Taufe soll im folgenden behandelt werden


    1. Die Taufe
    ist eine symbolhafte Handlung, die an einem wiedergeborenen Menschen auf dessen Wunsch durch Untertauchen in Wasser vollzogen wird.

    Der Täufling
    legt dadurch ein öffentliches Bekenntnis davon ab, daß er mit Christus gestorben, begraben und auferstanden ist.
    Er kommt damit im Gehorsam den Worten Jesu nach und bezeugt gleichzeitig das Begehren eines guten Gewissens, d. h.
    sich der Sünde für tot oder gestorben zu halten, Gott aber lebend in Christus Jesus.

    Die Gedanken einer Vergebung der Sünden durch den äußerlichen Vollzug der Wassertaufe sind ebenso auszuschließen
    wie die Gedanken einer Säuglingstaufe. Röm 6,3-11 ; Apg 8,36-38 ; 10,47 ; 9,18 ; 16,15.33 ; 22,16 .


    2

    . Sie ist eine Handlung, die nicht auf den (in den) Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes geschieht. Mt 28,19 .
    Das wird dann erst nach der Entrückung der Heilgen aus den Nationen sein.

    Sie darf nur an Gläubigen, die eine Wiedergeburt erlebt haben, vollzogen werden.
    Apg 10,47 .

    Die Wiedergeburt schließt den Empfang des Heiligen Geistes ein.
    Deshalb bedarf es nicht, wie manche meinen, eines nochmaligen mystischen Ereignisses, der sog. Geistestaufe
    nach der Wiedergeburt und Wassertaufe.
    (Vgl. Joh 3,5.6 ; 14,17 ; 16,13 ; Apg 26,18 ; 1Kor 6,11 ; Tit 3,5 .

    Die Fülle der Wirkungen des Heiligen Geistes berührt nicht den Bereich der Tauflehre.


    3. Das Wort Taufe hat entsprechend dem griechischen Wort die Bedeutung von tauchen, eintauchen oder untertauchen, aber nie den Sinn von Besprengung oder Begießen. Joh 3,23 .

    Wir verstehen die Taufe als ein Gegenbild der Wiedergeburt, als ein auf oder in den Tod Jesu "Hinein-getauft-sein", das den ganzen Menschen erfaßt und mit einer Besprengung nicht genü gend dargestellt werden kann. Sie ist ein Bild der durch den Glauben empfangenen Vergebung und Abwaschung der Sünden.


    4. Die symbolische Bedeutung der Taufe ist in mehrfacher Hinsicht zu sehen:

    a) Wasser des Gerichts, wie es in der Heiligen Schrift an verschiedenen Stellen gebraucht wird.

    2Sam 22,17 ; 2Mo 14,27 ; Ps 69,1.2 ; Jes 8,6.7 .
    Den stärksten Ausdruck findet es in der Sündflut. 1Mo 7,14-24 ; 9,11 .

    b) Wasser der Reinigung.
    4Mo 19,20 ; Joh 3,5 ; 13,5.10 ; 19,34 ; 1Joh 5,6.8 ; 1Kor 6,11 ; Eph 5,26 ; Jes 4,4 .
    c) Taufe als Bild der Grablegung. "So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod. " Röm 6,4.5 .
    d) Das Heraufsteigen des Täuflings aus dem Wasser versinnbildlicht das

    "Mit-auferstanden-sein" mit Jesus und den Beginn eines neuen Lebens. Röm 6,4 ; Gal 2,20 ; Eph 4,24 .













    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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