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Thema: Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

  1. #1
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    Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

    Das wird nicht zu Beginn des Tages geschehen, sondern an seinem Ende; und hier haben wir nach dem Worte des Apostels Freiheit, diesen Tag auf tausend Jahre zu schätzen, oder auf einen beliebig langen Zeitraum, wie der Herr ihn eben für gut finden wird.[1]
    Wie kommt Darby auf einen beliebig langen Zeitraum für das 1000Jährige Reich bzw. der Tag des Herrn?


    [1] John Nelson Darby. (o. J.). Wortbetrachtung J.N. Darby. Betrachtung über 2. Petrus (Synopsis) (J.N.D.) Kapitel 3, Seite 14.
    Liebe Grüsse
    andy

  2. #2
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    AW: Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

    Lieber Andy
    Auf welche Verse bezieht Darby sich?

    Ergänzung: habs im Buch gefunden, auf den Abschnitt ca. V 8 bis 14.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  3. #3
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    AW: Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

    Den Link können nur die mit Logos7 Lizenz lesen ..




    Kapitel 3
    Das letzte Kapitel beschäftigt sich, wie bereits bemerkt, mit dem Materialismus, dem Vertrauen, auf
    die Beständigkeit der sichtbaren Dinge, im Gegensatz zu dem Vertrauen auf das Wort Gottes, das
    uns lehrt, auf das Kommen Jesu, die Wiederkunft des Herrn, zu warten. Der Mensch urteilt nach
    seinen Sinnen. Seit Anfang der Schöpfung hat sich nichts verändert, sagt er (V. 3+4). Das ist nicht
    der Fall. Für die Augen des Menschen gibt es allerdings keine Veränderung. Aber jene Ungläubigen
    sind mit Willen unwissend über die Tatsache, dass die Welt schon einmal gerichtet worden ist, dass
    die Wasser, aus denen die Erde durch das mächtige Wort Gottes hervorgegangen war, sie für eine
    Zeitlang aufs neue umhüllt haben, und dass alles zugrunde gegangen ist, mit Ausnahme derer, die
    Gott in der Arche bewahrte. Und durch dasselbe Wort werden die jetzigen Himmel und die Erde für
    den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen aufbewahrt (V. 5–7). Der Herr
    verzieht nicht die Verheißung Seiner Wiederkehr, sondern Er übt noch Gnade, „da Er nicht will,
    dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“, und für Ihn sind tausend
    Jahre nur wie ein Tag, und ein Tag wie tausend Jahre. Doch der Tag des Herrn wird kommen wie
    ein Dieb, und an diesem Tage wird alles vergehen; die Elemente werden vor Hitze zerschmelzen,
    und alles, was auf der Erde ist, wird verzehrt werden (V. 10). Welch eine ernste Erwägung für die
    Kinder Gottes! wie sehr dazu angetan, sie in völliger Trennung vom Bösen und von allem Sichtbaren
    zu erhalten, während sie zugleich den Tag Gottes erwarten und beschleunigen, dessentwegen die
    Himmel aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden (V. 11+12)! Alles das, worauf
    die Honungen des Fleisches sich stützen, wird für immer verschwinden.
    Indessen werden neue Himmel und eine neue Erde entstehen, in welchen Gerechtigkeit wohnt.
    Der Apostel sagt hier nicht, dass die Gerechtigkeit herrschen werde (das ist der Fall während der
    tausendjährigen Herrschaft des Herrn), er spricht vielmehr von dem ewigen Zustand, in welchem
    die Regierung, die alles in Ordnung gebracht hat, ein Ende nehmen und die Segnung ohne Hindernis
    von Gott ausgehen wird, indem das Reich Gott, dem Vater, übergeben sein wird. Petrus verfolgt
    die Regierungswege Gottes und gelangt so bis zu dem ewigen Zustand, in welchem die Verheißung
    endgültig erfüllt sein wird. Das Tausendjährige Reich selbst ist die Wiederherstellung, von der die
    Propheten geredet haben; in sittlicher Hinsicht sind dann Himmel und Erde verändert durch die
    Gefangenschaft Satans und die Regierung Christi: Jerusalem wird in Frohlocken umgewandelt sein,
    und sein Volk in Freude (Jes 65,17+18); die Himmel werden gänzlich gereinigt sein durch Macht,
    um nie wieder durch Satan verunreinigt zu werden; die Heiligen benden sich droben in ihrem
    ewigen Zustand, die Erde ist befreit, obwohl noch nicht endgültig frei gemacht. Materiell aber ist die
    Auflösung der Elemente notwendig zur Erneuerung aller Dinge.
    Man wird bemerken, dass der Geist hier nicht von dem Kommen Jesu spricht, es sei denn, um zu
    sagen, dass man in den letzten Tagen darüber spotten werde. Er redet von dem Tage Gottes, im
    Gegensatz zu dem Vertrauen der Ungläubigen auf die Beständigkeit der sichtbaren Dinge in der
    Schöpfung, die doch, wie der Apostel zeigt, von dem Worte Gottes abhängig ist. An jenem Tage
    werden alle Dinge, in denen die Ungläubigen ihre Ruhe fanden und nden, aufgelöst werden und
    vergehen. Das wird nicht zu Beginn des Tages geschehen, sondern an seinem Ende; und hier haben
    wir nach dem Worte des Apostels Freiheit, diesen Tag auf tausend Jahre zu schätzen, oder auf einen
    beliebig langen Zeitraum, wie der Herr ihn eben für gut nden wird.
    Eine solch ernste Auösung von alledem, worin das Fleisch seine Ruhe ndet, sollte uns dahin
    bringen, so zu wandeln, dass wir, wenn der Herr kommt, um diesen Tag herbeizuführen, „tadellos
    von ihm erfunden werden in Frieden“, indem wir den scheinbaren Verzug nur für die Gnade des
    Herrn halten, die sich zum Heile der Seelen erweist. Wir können wohl warten, wenn Gott diese Zeit
    benutzt, um Seelen von dem Gericht zu befreien, indem Er sie zur Erkenntnis Seiner Selbst führt und
    sie durch ein ewiges Heil errettet. Dasselbe war, wie der Apostel hinzufügt, durch Paulus gelehrt
    worden, der an sie (d. h. an die hebräischen Christen) über diese Dinge geschrieben hatte, wie er es
    auch in seinen übrigen Briefen getan (V. 15–17).
    Es ist interessant zu sehen, wie Petrus, der einst von Paulus öffentlich vor allen getadelt worden war
    (Gal 2,11 .), ihn hier mit voller Liebe erwähnt. Er bemerkt, dass in den Briefen Pauli eine erhabene
    Lehre enthalten sei, welche diejenigen, die unbefestigt und nicht von Gott gelehrt seien, verdrehten.
    Denn tatsächlich folgt Petrus dem Paulus nicht auf den Boden, den dieser betreten hatte. Das hindert
    ihn jedoch nicht, die Schriften Pauli als einen Teil der Schrift anzuerkennen: „wie auch die übrigen
    Schriften“, sagt er. Das ist ein wichtiges Zeugnis, zugleich verleiht es den Schriften eines Mannes,
    welcher diese Bezeichnung den Schriften eines anderen beizulegen vermochte, denselben Charakter.
    Möchten daher die Christen wachsam sein und sich hüten, dass sie „nicht durch den Irrwahn der
    Ruchlosen mit fortgerissen werden“! Möchten sie vielmehr wachsen in der Gnade und Erkenntnis
    unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus! Ihm sei die Herrlichkeit jetzt und in Ewigkeit! Amen.


    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  4. #4
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    AW: Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

    Darby scheint den Zeitvergleich aus Vers 8 auf den Tag Gottes anzuwenden..

    Ich sehe das ganz anders. Vers 8 ist ein Vergleich auf die Langmut Gottes. Der Tag des Herrn beinhaltet hier das Gericht über dieMaterie der Schöpfung, Tag Gottes welcher erst NACH dem Tag des Herrn beginnt und nicht dasselbe ist.
    Weshalb wir dann auch noch beliebig wählen können bezüglich einem Zeitraum den alle betreffen, entschliesst sich meinem Verständnis.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  5. #5
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    AW: Darby, Betrachtung über 2. Petrus Kp 3 1000Jahr +/- X

    Noch etwas aus den Skript von RL
    2. Petrus
    Verschiedene heilsgeschichtliche Tage:
    o „Der Tag des HERRN“ (2Pet 3,10; vgl. Zeph 1,14ff): Von der Grossen Drangsal über die Wiederkunft Christi bis ans Ende des 1000jährigen Reiches
    o „Der Tag Gottes“ (2Pet 3,12): Die Zeit der Auflösung des Weltalls
    o „Der Tag der Ewigkeit“(2Pet 3,18): Die künftige Welt nach Off 21,1-8 o Vgl. „Der Tag des Heils“ (2Kor 6,2): Die gegenwärtige Zeit der Gnade
    o Der Irrwahn der Ruchlosen / Gottlosen / Gesetzlosen (2Pet 3,17; vgl. Mat 24,12); vgl. die Revolution der 1960er-Jahren


    Zur Synopsis "JND" ein" Randbemerkung:
    Der Ire Darby hat diese in der Schweiz Französisch geschrieben,
    dann wurde sie ins Englische übersetzt
    und dann aus dem Englischen ins Deutsche ...
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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