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Thema: Neuen Himmel und eine neue Erde

  1. #1
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    Neuen Himmel und eine neue Erde

    Von welchen 2 unterschiedlichen Stellen reden diese 2 fast gleichen Bibelstellen?

    Elberfelder 1905

    Jesaja
    Jes 65,17 Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; und der früheren wird man nicht mehr gedenken, und sie werden nicht mehr in den Sinn kommen.





    Offb 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  2. #2
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    AW: Neuen Himmel und eine neue Erde

    21,1 Es ist fraglich, ob Kapitel 21 und 22 sich nur mit der Ewigkeit befassen, oder ob sie abwechselnd vom Tausendjährigen Reich und der Ewigkeit berichten.
    Weil sich das Tausendjährige Reich und die Ewigkeit auf vielerlei Weise ähneln, überrascht es nicht, wenn sie in den Schriften des Apostel Johannes zuweilen in einem gesehen werden.
    Hier nun wird die Ewigkeit »ein neuer Himmel und eine neue Erde« genannt. Sie sind nicht mit dem neuen Himmel und der neuen Erde zu verwechseln, von denen Jesaja 65,17-25 berichtet.
    Dort geht es um das Tausendjährige Reich, weil es noch immer Sünde und Tod gibt. Diese wird es in der Ewigkeit jedoch nicht mehr geben.

    gefunden bei Clever
    Herzliche Grüsse Martin G

  3. #3
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    AW: Neuen Himmel und eine neue Erde

    Lieber Martin G.

    herzlichen Dank!
    eventuell für die noch nicht so "Clever" Geübten:
    Könntest Du kurz beschreiben wie und bei wem Du das in "Clever" gefunden hast, wäre super.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  4. #4
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    AW: Neuen Himmel und eine neue Erde

    Der Kommentar zu Offbrng 21,1 ist von MacDonald Kommentaren zu der Übersetzung der Elberfelder 1905

    Hier habe ich noch einen weiteren Kommentar von Gaebelein:

    Kapitel 21,1-8. Nun rückt die Ewigkeit ins Blickfeld. »Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.« Dies enthüllt uns die letztendliche und ewige Bestimmung der Erde. »Du hast die Erde gegründet und sie steht« (Ps 119,90). »Aber die Erde besteht in Ewigkeit« (Pred 1,4). Diese göttlichen Aussagen finden nun ihre Erfüllung. Viele Christen haben nur eine vage Vorstellung von der Ewigkeit, der Zukunft der Erde und dem Wohnort der Erlösten. Sie sind der Meinung, die Ewigkeit sei an keinen bestimmten Ort gebunden. Doch dem ist nicht so. Himmel und Erde verbleiben in alle Ewigkeit an ihrem festgesetzten Platz. Was für eine wunderbare Tatsache! In Kapitel 20,11 lasen wir, daß Himmel und Erde entflohen und keine Stätte für sie gefunden wurde. Wir haben auch gesehen, daß sich zu diesem Zeitpunkt der große Brand ereignet, von dem der Apostel Petrus spricht, wo »die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden« (2Petr 3,10).
    Doch im gleichen Kapitel lesen wir: »Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt« (Vers 13). Während des tausendjährigen Reiches herrscht Gerechtigkeit auf der Erde, doch in der Ewigkeit wird Gerechtigkeit auf der Erde wohnen. Der große Brand bedeutete nicht die Auslöschung der Erde und der Himmel. Gott löscht nichts aus, noch redet die Bibel von dem Auslöschen irgendwelcher Materie und noch weniger von der Auslöschung von Menschen, wie oft zu Unrecht behauptet wird. Der große Brand der Erde und der Himmel sprechen vielmehr von ihrer völligen Reinigung. Das Wort Himmel kann sich nicht auf den gesamten Himmel beziehen, denn es gibt einen Himmel, dem reinigendes Feuer nichts anhaben kann. Der Himmel hier ist das, was die Erde umgibt und was einmal der Herrschaftsbereich des Fürsten der Macht der Luft war. Und wenn der Apostel Petrus schreibt, daß all dies entsprechend der Verheißung erfolgt, bezieht er sich auf eine bekannte Aussage im Propheten Jesaja: »Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der Herr, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen« (Jes 66,22; siehe auch 65,17).
    Aus dieser Aussage können wir entnehmen, dass das erlöste Israel sich auch in der Ewigkeit von den erretteten Völkern unterscheiden wird. Sie werden für immer der Beweis sein, daß Gott treu zu seinem Bund steht. Die neuen Himmel und die neue Erde sind deshalb der Wohnort der Erlösten. Die neue Erde spiegelt die Herrlichkeit des erlösten Israels und der erlösten Nationen wieder, und der Mittelpunkt wird das neue Jerusalem sein, das aus dem Himmel herabkommt. »Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herniederkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.«
    Nun erscheint das neue Jerusalem, die heilige Stadt. Während des tausendjährigen Reiches war die Stadt Jerusalem als der Ort der Herrlichkeit Gottes auf Erden bekannt. Etliche alttestamentliche Verheißungen wurden dadurch erfüllt. In Kapitel 20,9 wurde Jerusalem als die geliebte Stadt bezeichnet. Aber in Offenbarung 3,12 wurde bereits ein anderes Jerusalem erwähnt, die gleiche Stadt, die Johannes nun vom Himmel herabkommen sieht. Sie ist der Wohnort der Gemeinde in all ihrer Herrlichkeit. Die Aussage »bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut« zeigt dies sehr deutlich. Sie wird als »heilig« bezeichnet, weil alles in ihr heilig ist, und sie wird »Stadt« genannt, weil die Heiligen dort in glückseliger Gemeinschaft leben. Ihr Wohnort war in der höchsten Herrlichkeit, doch nun wird sie in all ihrer Schönheit offenbar gemacht.
    Während des tausendjährigen Reiches war diese Stadt über der Erde und von dort aus herrschte Christus mit seinen Heiligen. Doch hier kommt sie nun vom Himmel herab. Tausend Jahre zuvor hatte die Hochzeit des Lammes stattgefunden (19,7-8), und nun, nach tausend Jahren unbeschreiblicher Herrlichkeit, wird sie immer noch als eine für ihren Mann geschmückte Braut gesehen. Doch all dies ist letztlich nur in bildhafter Sprache geschrieben. Wieviel wunderbarer wird es in Wirklichkeit sein! Gottes meisterhaftes Werk des Heils durch den, der die Herrlichkeit verließ und am Kreuz starb, ist nun völlig offenbar. Die ewigen, unermesslichen Reichtümer, die uns der, der reich war, erkauft hat, indem er für uns arm wurde, werden uns hier in ihrem Glanz vorgestellt. Nun werden die Heiligen erfahren, was Epheser 2,7 wirklich bedeutet: »... damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.« »Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein.« Dies ist die herrliche Erfüllung aller Dinge. Es ist das Ziel eines heiligen, liebenden Gottes.
    Vor dem Sündenfall besuchte Gott den Menschen im Garten Eden und wandelte dort. Dann zerriss Sünde diese Gemeinschaft. Gott wohnte im Allerheiligsten der Stiftshütte in der Mitte Israels. In dem jetzigen Zeitalter ist die Gemeinde sein Wohnort durch den Geist, doch Vollendung finden wir in der Ewigkeit, wenn Gott bei seinen erlösten Geschöpfen wohnen wird. Was für eine herrliche, immerwährende und innige Gemeinschaft wird dies sein! Dies ist die Zeit, wo Gott alles in allem sein wird (1Kor 15,28). Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, werden alle früheren Dinge vergangen sein. »Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen.« Tränen, Tod, Trauer, Geschrei und Schmerz kamen durch die Sünde in die Welt. Diese Folgen der Sünde sind nun hinweggenommen! Welch ein Trost und was für eine Freude!
    Als nächstes sehen wir, wo die, welche das Evangelium ablehnten und in ihren Sünden lebten und starben, die Ewigkeit zubringen werden. »Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.« So spricht Gott; doch wie viele Irrlehrer verdrehen die heilige Schrift und leugnen das ewige Strafgericht über die Verlorenen.
    Herzliche Grüsse Martin G

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