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Thema: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

  1. #1
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    Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Hallo Zusammen,

    hätte da spontan eine Frage:

    Muss ein Christ seinen Zehnten an Gott und insofern der Gemeinde abgeben, oder ist es lediglich nur ein Gesetz des alten Bundes?


    Beste Grüße
    Hass erregt Streit, aber die Liebe deckt alle Verfehlungen zu.

    Spr 10,12

    Gottes Segen

    Benjamin-Jamie

  2. #2
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Der Zehnte war die Steuer in Israel, c.a. 27% des Einkommens (Es gab mehrere Zehnten)

    Heute gilt .Kor., Geben von dem was man hat und nicht von dem was man nicht hat.
    Man gebe mit Freude.
    Gem. .Tim. steht die Versorgung der Familie an erster Stelle.

    1.Tim.5 : 8 Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.

    Also kein Zwang für uns, den Zehnten zu geben.
    Liebe Grüße bobby!

    Ap 24;V 14 dem Gott meiner Väter diene, indem ich allem glaube, was in dem Gesetz und in den Propheten geschrieben steht, 15 und die Hoffnung zu Gott habe, die auch selbst diese hegen, dass eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird.

  3. #3
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Ich frage mich bei dem Thema "Zehnten"abgabe in Bekennerkirchen, wem und zu welcher Verwendung soll nun also ein Christ einen "Zehnten" geben?
    Unter Gesetz war da alles geregelt. In den Briefen nichts, weil es das gar nicht gibt. (> nicht: nicht mehr gibt, es gabs NIE!)

    Wenn ich jemandem Geld gebe für einen speziellen Dienst den er tut, dann nicht damit dieser Lohn hat und Ferienkässeli und Sparkonte äuffnen kann,
    nein, sondern um z.Bsp. Kalender, Traktate, Schriften etc. zu kaufen und zu verteilen, oder für Benzin um entlegene Dörfer zu erreichen usw. usf.
    Wenn ich einem Bedürftigen Geld gebe, dann um seiner Not zu begegnen, nicht damit er anstatt Cervelat's nun Filet's speisen kann, das gilt auch bei Gaben an Weltmenschen.
    Nöte haben wir doch genug um ihnen in der Form zu begegnen wie es jeder für sich selbst am besten kann. Gebete sind die ersten und ebenso wichtigen "Gaben".
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  4. #4
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Ich kenne jemanden, der ist wirklich ein ganz Armer.
    Er lebt von weniger als 800 € monatlich, Das hat er für seinen ganzen Lebensunterhalt.
    Als ich ihn kennen lernte war es ungefähr die Hälfte. Er war in einer Gemeinde, die den Zehnten einsammelte.
    Eine der Gründe, warum er immer wieder in psychiatrische Behandlung kam, waren seine Selbstvorwürfe wegen seiner Untreue im Zehnten.
    Häufig steht der Zehnte mit einer gewissen Werkgerechtigkeit in Verbindung oder mit dem Versuch Budgets genau planen zu können.
    Die braucht man, weil man unbiblische Strukturen aufgebaut hat.

    Zehnten geben oder Zehnten fordern ist immer nur ein Zeichen dafür, dass noch anderes falsch läuft.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  5. #5
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Liebe Geschwister,

    Matth. 6,1+2
    Habet acht, daß ihr euer Almosen nicht gebet....

    das könnte ein Maßstab sein, der uns erträgliche und verantwortungsvolle Abgaben abverlangt.
    In Christo!
    Liebe Grüsse
    Jörg

    Indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus (Titus 2,13)

  6. #6
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    2.kor.9 steht , einen fröhlichen Geber hat GOTT lieb.
    Es steht dort auch , wer kärglich sät , wird kärglich ernten.
    Es darf keinen Zwang geben , das ist gesetzlich. Die Liebe soll der Ursprung des Gebens sein.
    Liebe Grüße bobby!

    Ap 24;V 14 dem Gott meiner Väter diene, indem ich allem glaube, was in dem Gesetz und in den Propheten geschrieben steht, 15 und die Hoffnung zu Gott habe, die auch selbst diese hegen, dass eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird.

  7. #7
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    • Aus bibelwork.de:

      - Ist es für Christus (Kol 3,17)?

    • - Wird Gott dadurch verherrlicht (1. Kor 10,31)?
    • - Habe ich inneren Frieden über diese Sache, oder bin ich unruhig (2. Kö 5,19; Kol 3,15; vgl. 2. Kor 2,12.13)?
    • - Was ist die Quelle dieses Verlangens, das Fleisch oder der Geist (Gal 5,16-26)?
    • - Welche Natur wird dadurch genährt (Rö 8,13)?
    • - Wird es meinem Herzen Christus kostbarer machen (1. Pet 2,7)?
    • - Wird es meine Frömmigkeit fördern (1. Tim 1,4)?
    • - Könnte ich den Herrn ohne Bedenken mit dorthin nehmen, wenn er körperlich bei mir wäre (2. Mo 33,14-15)?
    • - Hätte der Herr es getan (1. Pet 2,21)?
    • - Wäre es mir Recht, dabei angetroffen zu werden, wenn der Herr kommt (Mt 24,46)?
    • - Kann ich mich dafür vor anderen rechtfertigen (Hiob 9,20)?
    • - Wenn es um Geldausgeben geht, könnte das Geld besser verwendet werden (Spr3,9 vgl. 1. Kor 4,2)?
    • - Wenn es Zeit erfordert, könnte die Zeit besser verbracht werden (Eph 5,16; Kol 4,5)?
    • - Welche Wirkung wird mein Verhalten in dieser Sache auf andere haben (1. Kor 8,9-13)?
    • - Hat es den Anschein, böse zu sein (1. Thes 5,22)?
    • - Vereinnahmt es mich oder nimmt es mich gefangen (1. Kor 6,12)?
    • - Habe ich es sehr eilig mit dieser Sache (Spr 19,2)?
    Herzliche Grüsse
    Urs

  8. #8
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    AW: Muss ich den Zehnten abgeben an den Herrn/Gemeinde?

    Bei "Zehnten Gemeinden" ist es immer klar dass sie unter dem Fluche des Gesetzes stehen,
    meist durchtriebene Halunken mit der Bibel in der Hand dahinter stehen
    und in der Zuhörerschaft verhungerte Schäflein sitzen die das Wort Gottes nicht kennen,
    weil sie zu faul sind.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




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