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Thema: Die Hand auf den Kopf legen

  1. #1
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    Die Hand auf den Kopf legen

    Mir ist aufgefallen, dass an manchen Stellen in 3.Mose die Hand auf den Kopf des Opfertieres gelegt werden musste. Weiss jemand mehr darüber?

    Elberfelder 1905

    3. Mo 1,4 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Brandopfers legen, und es wird wohlgefällig für ihn sein, um Sühnung für ihn zu tun.

    3. Mo 3,2 Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es schlachten an dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft; und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut an den Altar sprengen ringsum.

    3. Mo 3,8 und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es schlachten vor dem Zelte der Zusammenkunft; und die Söhne Aarons sollen sein Blut an den Altar sprengen ringsum.

    3. Mo 3,13 und er soll seine Hand auf ihren Kopf legen und sie schlachten vor dem Zelte der Zusammenkunft; und die Söhne Aarons sollen ihr Blut an den Altar sprengen ringsum.

    3. Mo 4,4 Und er soll den Farren an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft vor Jehova bringen und seine Hand auf den Kopf des Farren legen und den Farren schlachten vor Jehova.

    3. Mo 4,24 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Bockes legen und ihn schlachten an dem Orte, wo man das Brandopfer vor Jehova schlachtet: es ist ein Sündopfer.

    3. Mo 4,29 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers legen und das Sündopfer schlachten an dem Orte des Brandopfers.

    3. Mo 4,33 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers legen und es zum Sündopfer schlachten an dem Orte, wo man das Brandopfer schlachtet.






    Liebe Grüsse
    andy

  2. #2
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    3.686

    AW: Die Hand auf den Kopf legen

    Lieber Andy,

    zumindest im NT bedeutet Handauflegung Teilnahme, sich eins mit etwas machen. Timotheus wird darum aufgefordert niemand schnell die Hand aufzulegen und nicht an fremden Sünde teilzunehmen 1. Tim. 5,22.
    herzliche Grüße

    Ulrich

  3. #3
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    AW: Die Hand auf den Kopf legen

    Der Kopf macht in einer gewissen Hinsicht den ganzen Menschen aus. Siehe Apg 18.6

    Via Kopf identifiziert man sich mit dem was das Opfertier darstellt.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.




  4. #4
    paaule Gast

    AW: Die Hand auf den Kopf legen

    lieber Andy -
    diesbezüglich eine Betrachtung von R. Liebi über 3. Ms. 3;
    unser Kopf ist für den ganzen Menschen zuständig, er steuert alles, er steht über allem. (darum ist er auch oben am Menschen!)
    3. Mose 3,
    2 Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es schlachten an dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft; und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut an den Altar sprengen ringsum.
    3 Und er soll von dem Friedensopfer ein Feueropfer dem Jehova darbringen: das Fett, welches das Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das am Eingeweide ist,
    4 und die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen, das an den Lenden ist, und das Netz über der Leber: samt den Nieren soll er es abtrennen.
    5 Und die Söhne Aarons sollen es auf dem Altar räuchern, auf dem Brandopfer, welches auf dem Holze über dem Feuer ist: es ist ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem Jehova.


    Das Friedensopfer war, wie das Brandopfer, ein blutiges Opfer. Während jedoch das letztere nur für Gott war, drückt das Friedens- oder Dankopfer mehr die Seite der Gemeinschaft aus.
    Der Anbeter brachte das Tier, das er vor dem HERRN darbringen wollte, an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft. Dann legte er seine Hand auf den Kopf des Opfers zum Zeichen,
    dass er sich mit demselben eins machte in seiner Wohlannehmlichkeit für den HERRN.
    Der Darbringende musste dann das Tier schlachten und die Söhne Aarons sprengten das Blut an den Altar ringsum.
    Das Blut ist das Leben des Tieres (3. Mose 17,11-12) und gehört deshalb Gott allein, denn Er ist der Geber des Lebens.
    Auch das Fett und die Nieren mussten Ihm dargebracht werden. Sie sind ein Sinnbild der Energie und Kraft des Willens, von dem, was im Innersten des Menschen verborgen liegt.
    Und bei Christus war alles Gott geweiht, auch das Innerste Seines Wesens.
    In Ihm war alles ein lieblicher Geruch für den HERRN. Aber der darbringende Israelit durfte das Fleisch dieses Tieres genießen und sich darin der Gemeinschaft mit Gott erfreuen (3. Mose 7,11-21).

    liebe Grüße - Paule

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