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Thema: Heilssicherheit heilsnotwendig?

  1. #1
    Bernhard_ Gast

    Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Liebe Brüder im Herrn Jesus Christus!

    Epheser 1.13:
    "In ihm [seid] auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehoert habt und glaeubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheissung."

    Gibt es eine biblische Begründung dafür, dass zum "gläubig werden" neben dem Annehmen des Herrn Jesus Christus als seinen Erretter auch die Gewissheit gehört, dass ein wahrer Christ sein Heil nie mehr verlieren kann?

    Ich bitte um Eure Gedanken, da ich mich heute abend mit Menschen treffe. Sie haben zwar den stellvertretenden Tod des Herrn Jesus am Kreuz für ihre persönlichen Schuld angenommen, können aber trotzdem nicht an die Sicherheit des Heils glauben.

    Wenn sich "das Evangelium eures Heils" aus dem obigen Vers nur auf einen vorübergehend sicheren Zutritt zum Ewigen Leben erschöpft, wird dann nicht die Wirksamkeit des Werkes Jesu am Kreuz nur zum Teil erfasst? Judas 1.24: "Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Frohlocken hinzustellen vermag, ".

    Sind solche Menschen dann schon für die Ewigkeit errettet, bzw. gehören sie zu dem Personenkreis, der gemäß Eph 1,13 mit dem Heiligen Geist versiegelt ist? Darf ich mit ihnen zusammen "unter einem Joch" gehen?

    Das sind so meine Fragen. Ich bitte auch um Korrektur, falls ich irgend welche Tatsachen falsch kombiniert habe.
    Danke vielmals!

    Bernhard

  2. #2
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  3. #3
    Bernhard_ Gast

    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Danke für die beiden Links. Ich habe aber keine Antwort auf meine Frage gefunden, ob ich mit Menschen, die zwar an den Herrn Jesus glauben aber an der Sicherheit des Heils zweifeln, unter einem Joch gehen darf.
    Liebe Grüße Bernhard

  4. #4
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Lieber Bernhard, bei viele oder den meisten Heilverlierbarkeitsäubigen ist die Grundlage ihrer Sicht mangelnde Schriftkenntnis. Der Herr will aber dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Der Link dient um die Unverlierbarkeit zweifelsfrei aufzuzeigen. Ich sehe da zunächst kein ungleiches Joch, lediglich Unterschiede im Verständnis. Ist er oder sie unbelehrbar, würde ich mich zurückziehen.

    In IHM
    Harald
    Denn der Gott, der aus Finsternis Licht leuchten hieß, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi. 2. Kor. 4,6

  5. #5
    Bernhard_ Gast

    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Danke lieber Harald,
    das kann ich so akzeptieren.
    Bernhard

  6. #6
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    32

    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Liebe Geschwister im Herrn

    Als ich auf meiner Startseite diesen Artikel fand, las ich ihn und fand ihn für mich sofort zutreffend.
    Allerdings stehe ich als Frau ein wenig befangen vor dem Thema.

    Seit ich wiedergeboren bin ist es mir wichtig geworden die Frohe Botschaft zu verkünden. Und da sind mir die Menschen, die ich lieb gewonnen habe in den letzten Monaten besonders wichtig.

    Heute hatte ich ein Gespräch mit einem meiner früheren Lehrer, einem Lehrer der Gemeinde (die ich auf euren Rat hin verließ).
    Seine Aussage:
    Wenn ich eine Sünde begehe, dann verliere ich meinen Anspruch auf den Platz im Himmel. Zuerst muss ich vor Jesus treten und ihn um Vergebung bitten. Dann bekomme ich meinen Platz im Himmel wieder.

    Als ich dann sagte: Aber wenn du eine Sünde begehst und dann stirbst, dann kommst du ja in die Hölle.
    Seine Antwort: Ja.
    Und sein Zusatz: Aber das wird nicht passieren.

    Er sagte auch, dass er weiß, dass er bei der Entrückung mit der Gemeinde Jesu entrückt wird. Da ist er zu 100% sicher.
    Mich verwirrte diese Aussage und ich fragte nach, wie er da so sicher sein kann. Immerhin könnte es ja sein, dass er doch noch eine Sünde hat, für die er nicht Gott um Vergebung gebeten hat.
    Er antwortete, das wird nicht passieren. Er wird mit entrückt.

    Somit gehört er eigentlich irgendwie einer vierten Gruppe an, wenn ich die Auflistung von Geo Cutting anschaue.
    Bei ihm müsste es heißen:
    Die vierte Gruppe umfasst alle, die sich ihrer Errettung bewusst sind. Sie sind ganz sicher, dass sie einmal in den Himmel kommen, weil sie an den Herrn Jesus glauben, der für ihre Sünden am Kreuz gestorben ist und davon überzeugt sind, dass Gott ihnen genügend Zeit geben wird, selbst die kleinste Sünde vor dem Tod noch zu bereuen.



    Die Antwort von HaraldZ an Bernhard_ habe ich so verstanden, dass Menschen, die an die Heilsverlierbarkeit glauben, dennoch errettet sind.

    Hab ich das richtig verstanden?

    Ist es also gar nicht nötig, dass ich mit meinem ehemaligen Lehrer über das Thema spreche? Das Buch von Fijnvandraat liest er nicht, weil er keine Zeit dafür hat. Den Artikel von Geo Cutting auch nicht.
    Wenn ich seine "Heilsverlierbarkeitsbeweise" (1. Joh 3,15; 1. Tim 4,1; Hebr 3,12; Hebr 6,4-6; Hebr 10,19-29; Röm 11,17-24; Off 3,5) widerlege, dann behauptet er immer, dass ich noch zu jung im Glauben bin und das Thema für mich viel zu komplex wäre.

    Meine "Heilssicherheitsbeweise" (Joh 3,16; Joh 5,24; Joh 10,27-29; Röm 8,37-39; Eph 1,13-14; Eph 4,30; Hebr 10,10-14; 1. Joh 2,12; 1. Joh 2,25.27; 1. Joh 3,14; Off 3,4-5) prüft er nicht sondern behauptet dazu, es wären Stellen aus dem Zusammenhang gerissen und im Zusammenhang würden sie doch die Heilsverlierbarkeit beweisen.

    Aber wenn die Heilssicherheit nicht heilsnotwendig ist, dann brauche ich mit ihm gar nicht mehr diskutieren.
    Und auch seine Angestellte, die ich sehr lieb gewonnen habe, brauche ich nicht mehr aufklären. Denn sie glaubt dem Gemeinde-Lehrer natürlich mehr als mir, die ich erst seit einem Monat wiedergeboren bin.

    Einen gesegneten Abend wünsche ich euch allen
    Ulrike

  7. #7
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Joh10(elb1905)
    27. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
    28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
    29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
    30. Ich und der Vater sind eins.
    31. Da hoben die Juden wiederum Steine auf, auf daß sie ihn steinigten.


    Wer dieser Aussage nicht glaubt ist als Bibellehrer oder Gemeindeleiter nicht geeignet.

    Wer sagt, er käme in die Hölle wenn er gesündigt hat und vorm Tod nicht um Vergebung gebeten hat, lebt nicht unter der Gnade.Dann wären wir alle verloren.
    Jede lieblose Tat ist Sünde, die uns oft nicht bewußt ist und daher bitten wir nicht um Vergebung dafür.
    Alles was wir nicht aus Glauben tun ist Sünde, steht im Römerbrief.
    Wieviele mögen da gesündigt haben.

    Wer also so einen Unsinn behauptet, hat vieles nicht verstanden.

    Mark Twain hat mal geschrieben: Wenn es von mir abhängt ob ich in den Himmel komme, dann mag mein Hund dahinkommen, ich aber nie.

    Drastisch aber Wahr!
    Liebe Grüße bobby!

  8. #8
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Liebe Ulrike,

    Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist; den Gott dargestellt hat als ein Sühnmittel durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist. Röm. 3,22-26
    Wenn jemand dieses umsonst nicht akzeptiert, dann stellt er Dinge neben das Werk des Herrn Jesus. Er stellt sich dann selbst unter Gesetz.
    Das Gesetz aber kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde. Röm 5,20
    Darum ist das Gesetz nicht für einen Gerechten!
    Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht, indem er dies weiß, dass für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Unheilige und Ungöttliche, für Vaterschläger und Mutterschläger, für Menschenmörder, Hurer, Knabenschänder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige und wenn etwas anderes der gesunden Lehre entgegen ist, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist. 1. Tim. 1,8-11
    Wer aber aus dem Gesetz gerechtfertigt werden will, der schneidet sich selbst von Christus ab und der fällt aus der Gnade!
    Ihr seid abgetrennt von Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. Gal. 5,4
    Ich bin sehr sicher, dass sich Gal. 5,4 auf gerechtfertigte Wiedergeborene bezieht. Hier geht es nicht um einfache Bekenner, die gar nicht wiedergeboren sind. Gerade der Galaterbrief zeigt uns, wo ein Kind Gottes hinkommt, welches sich unter Gesetz stellt.

    Es gibt sehr viele Glaubengemeinschaften, die die Verlierbarkeit des Heils lehren. Das sind sicher die meisten! Der Anfang wird in der Regel dadurch gelegt, dass man Widersprüche in der Bibel akzeptiert und dann einseitig wird.
    Der Schlüssel zur Heilsgewissheit ist eine Widerspruchslose Bibelauslegung.

    herzliche Grüße

    Ulrich

  9. #9
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Der Schlüssel zur Heilsgewissheit ist eine Widerspruchslose Bibelauslegung.
    Lieber Ulrich
    Das ist eine Kernaussage der sicher alle gerne Zustimmen.
    Oft ist es aber so, dass dominate Schriftausleger ein leichtes Spiel haben und ihre
    Lieblingsthemen "durchbringen" weil viele Geschwister beim Anblick einer Bibel voll vergessen, dass sie keine Analphabeten mehr sind.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  10. #10
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    AW: Heilssicherheit heilsnotwendig?

    Liebe Ulrike
    ich geh kein Joch ein mit jemandem der die Unverlierbarkeit des Heiles nicht versteht.
    Denn einerseits ist das Heil unverlierbar und anderseits kann in einer Gemeinde wo Christen zum Herrn zusammen kommen, ein solcher nicht predigen, auf der ganzen Erde nirgendwo, er ist dazu gar nicht in der Lage,
    und Versammlungen wo das möglich wäre, kann es gar nicht geben.
    Ich spreche ihm das Heil aber nicht ab aber wenn er es "Lehren" würde, sage ich IHM dass er ganz sicher in meinen Augen nicht errette ist, also eben schlicht ein Ungläubiger und ein Schriftverdreher, der das Heil auch gar nicht
    und das ganz sicher nicht im Glauben angenommen hat. ist. Er ist ein WerkgerechtigkeitsIrrlehrer, Phase II.

    In ein Joch kann ich nur kommen, will ich kommen mit solchen die das Heil haben und auch an die Aussagen der Schrift glauben, dann kann er "tragen" in einer Versammlung, Kann mit den Geschwistern das Brotbrechen usw.
    Wenn jemand Glaubt als Erretteter könne man das Heil wider verlieren kann er ja auch gar nicht den Tod des Herrn verkündigen oder es ist eine blosse Wein und Brot Degustation- Club, mehr nicht.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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