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Thema: Überarbeitete Elberfelder

  1. #11
    Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Auszug aus dem Vorwort der neueren Ausgabe der Elberfelder Bibel:

    Bei der Revision wurde daher "Jehova" durch "HERR" ersetzt, und zwar mit Großschreibung aller Buchstaben, damit der Leser erkennen kann, daß an dieser Stelle im Grundtext die Buchstaben JHWH stehen. Daß die Entscheidung für "HERR" und nicht für "Jahweh" getroffen wurde, hat vor allem zwei Gründe:
    Daß der Gottesname JHWH "Jahwe" ausgesprochen wurde, ist zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher. Nach anderen Wissenschaftlern lautete die Aussprache "Jahwo". Eine nur indirekt erschlossene Namensform, mag auch sonst vieles für sie sprechen, reicht aber zur Wiedergabe des Namens Gottes nicht aus.
    Schon in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), gab man JHWH mit "Kyrios" (=Herr) wieder. Und auch im Neuen Testament steht dort, wo Schriftstellen aus dem Alten Testament zitiert werden, "Herr" anstelle von JHWH. Unser Herr Jesus Christus und seine Apostel haben weder "Jehova" noch "Jahwe" gesagt, sondern "Herr".

    Von der Regel, den Gottesnamen mit "HERR" wiederzugeben, wurde nur in einigen Ausnahmefällen abgewichen, z.B. 2. Mo 3,15, wo dann jeweils eine erklärende Fußnote steht. Die Kurzform des Gottesnamens, "Jah", wurde dagegen immer stehengelassen, damit der Leser mit Sicherheit erkennen kann, wo JHWH und wo Jah im Grundtext steht.


    Ich lese inzwischen vorwiegend (seit einiger Zeit) die neuere Elberfelder (ich glaube von 2003) und nicht die 1905, da ich auch "Probleme" hatte mit der Transkription von dem Namen Gottes ???? in den Namen Jehova und mich insofern die Argumentation (s.o.) überzeugt hat.
    In E-Sword lese ich die 1905 German Darby Elberfelder Bible, diese hat den Namen Gottes in JAHWE transkribiert.
    Meiner Meinung nach sollte man die Namen Gottes überhaupt nicht transkribieren sondern einfach so lassen wie er ist.
    Diese Aussage entspricht nur meiner Überzeugung, es gibt darüber viele Meinungen und ich akzeptiere diese.

  2. #12
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Unser Herr Jesus Christus und seine Apostel haben weder "Jehova" noch "Jahwe" gesagt, sondern "Herr".
    Lieber Stefan
    Deutsch sprach man noch nicht im Israel damals.

  3. #13
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Daß der Gottesname JHWH "Jahwe" ausgesprochen wurde, ist zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher. Nach anderen Wissenschaftlern lautete die Aussprache "Jahwo". Eine nur indirekt erschlossene Namensform, mag auch sonst vieles für sie sprechen, reicht aber zur Wiedergabe des Namens Gottes nicht aus.
    Lieber Stefan
    niemand kann nur einen einzigen AT Namen richtig (was heisst schon richtig?) aussprechen, die Galiläer haben auch anders gesprochen wie die Juden), aber dass man DEN AT NAMEN Gottes = JEHOVA mit „Herr“ in deutschen Bibel übersetzt hat, ist total erbärmlich, Maleachi 1.6

  4. #14
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Schon in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), gab man JHWH mit "Kyrios" (=Herr) wieder.
    [Die Septuaginta ist sws. eine Übersetzung durch Juden das sagt mindestens die Tradition. Die haben ja aus ganz erbärmlich Gründen im AT nie den Namen Gottes gelesen, also wussten sie nicht mal die Bedeutung und nicht die Aussprache….

  5. #15
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Im Neuen Testament steht in Griechisch „Kyrios“ statt Jehova, weil hier ja nicht mehr Jehova in Bezug auf Israel im Vordergrund steht, sondern ER ist der HERR hier im Bezug auf alle Nationen.
    Dies ist meine Meinung.
    Solche die lehren, dass die Apostel aus der Septuaginta abgeschrieben haben, glauben sws. nicht an Gott als das Wort der das Wort Menschen einhauchte.
    So wie in einem Buch des CV über das Markus Evangelium steht, dass Markus diverse Quellen gebraucht hätte…. auweiauweih Brüderbewegung...

  6. #16
    Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Lieber Hans Peter,

    man muss grundsätzlich zwei Punkte festhalten:

    1. Alle Schrift ist vorn Gott eingegeben. 2. Tim. 3,16-17

    Die beiden Verse stehen als Widmung meines Sonntagschullehrers in meiner ersten vollständigen Bibel, die ich mit 14 Jahren bekam. Übrigens eine E1905 die ich heute Mittag am Tisch noch benutzt habe.

    2. Es gibt in der Bibel keine Auslegung, auch keine allegorische!

    Damit ist JHWH im AT und Kyrios im NT inspiriert. Es wäre für mich nämlich fatal, wenn Hebr. 10,5 ein Übersetzungsfehler von Psalm 40,6 wäre. Ich bin völlig überzeugt, dass beides inspiriert ist. Insofern habe ich auch ein sehr distanziertes Verhältnis zu "Parallelstellen".

    herzliche Grüße

    Ulrich

    P.S. Ich hatte JHWH ins NT gelegt, jetzt ist es korrigiert.

  7. #17
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Lieber Ulrich
    100% einverstanden!
    Wir haben letzte Wo in Mk 1 ein Hinweis aus Jesaja gelesen wo der grössere Teil aus Maleachi kommt. So eine herrliche Kombination darf nur Gott machen und die Bibelkritiker werden daran zuschanden.

  8. #18
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Einführung in das Buchbinden:
    isbn 3 473 42551 6

  9. #19
    HansPeter Gast

    Re: Überarbeitete Elberfelder

    Aus dem Buchbinderbuch geschr. auf dem iPhone im Einfingersystem.

    Der Buchbinder
    Das Auge des ewigen Wesens
    kann das Buch Eures Herzens lesen
    Läge das Wissen in Ecken verborgen
    wo der Weg zum Himmel führt,
    wär's wert, die Welt danach abzusuchen
    Aber nachdem dies dem Menschen
    eindeutig gesagt wird,
    im Heiligen Buch, das Gott gegeben,
    verabscheut er das heilige Leben

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