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Thema: Dahingegeben

  1. #1
    HansPeter Gast

    Dahingegeben

    Rom 1:24 Rom 1:26 Rom 1:28

    Warum soll man solchen, die Gott dahingegeben hat, das Evangelium verkündigen?

  2. #2
    Thomas01 Gast
    1 Kor 6:9-11

    Warum nicht?
    Warum einst mir?
    Warum einst Dir?

    Die, die das Evangelium zum ersten Mal hören, sind immer dahingegeben. Ob sie es bleiben, das ist doch das Wichtige.

    Liebe Grüße
    Thomas

  3. #3
    Gast
    Lieber Hans Peter,

    selbst nach dem Sündenfall war der Mensch nicht in diesen verworfenen Sinn dahingegeben. Acu Noah und seine Familie hatten nicht diesen verworfenen Sinn. Der verworfenne Sinn ist Ergebnis einer Verwerfung von Seiten der Menschen. Römer 1.28 ist eigentlich ein Wortspiel. Die Menschen haben es nicht nur nicht für gut befunden Gott in Erkenntnis zu haben, nein, sie haben es verworfen Gott in Erkenntnis zu haben.

    Gott hatte den Menschen mit Erkenntnis Gottes geschaffen. Mit Noah und seiner Familie sehen wir einen Neuanfang auf der gleichen Basis. Aber der Mensch wollte Gott nicht in Erkenntnis haben, er hat es verworfen, ja große Anstrengungen unternommen, damit Gott nicht in seiner Erkenntnis, in seinem Verständnis verbliebe.

    Diese Anstrengungen finden wir in den Philosophien wieder. Diese Religionen führten sehr schnell an den Punkt, dass man sagte "es ist kein Gott". Ps 10:4 Ps 14:1 Ps 53:1 Im Grunde genommen sagt David hier etwas, was Epikur ein paar Hundert Jahre später zur Blüte treiben wird. Epikur behauptet einfach, dass sich mit dem Tod auch die menschliche Seele auflöst, was im Grunde genommen der Behauptung, "es gibt keinen Gott" entspricht.

    Ich finde es um so bemerkenswerter, dass Augustinus dem Epikur trotzdem die "Krone der Philosophen" geben wollte. Nun hat er natürlich gemerkt, dass er dessen Gedanken unmöglich mit dem Christentum vermischen konnte. Statt aber der Philosophie tatsächlich den Rücken zu kehren, hat Augustinus mit dem "Platonismus" einfach die aus seiner Sicht zweitbeste Wahl getroffen.

    Die Schrift warnt uns besonders im 1. Korintherbrief und auch im Kolosserbrief eindrucksvoll vor Philosophie. Leider hat sich gezeigt, dass auch die Namenschristenheit alles daran gesetzt hat Erkenntnis Gottes zu verwerfen. Augustinus und Platon, Thomas von Aquin und Aristoteles, Meister Eckhard und der Mystizismus, John Piper und der Hedonismus, wir könnten die Kette ohne Ende verlängern.

    Heute ist Theologie die Dokumentation des verworfenen Sinnes der Menschen. Wenn eine Weg völlig ungeeignet ist Gott zu erkennen, dann die Theologie, sie führt einfach weiter weg von Gott, auch wenn sie genau das Gegenteil behauptet. Frage einen Theologen wieviel Philosophie er studieren musste und du wirst erkennen, dass die Theologen nichts anderes machen als die Ergebnisse des verworfenen Sinnes zu konservieren.

    Auf der anderen Seite bietet aber Gott den Menschen Gnade an. Die, die immerdar lernen und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, 2 Tim 3:7 müssen gar nichts erkennen, sie müssen nur glauben. Eph 2:8 Rom 4:16 Der verworfene Sinn ist die Voraussetzung dafür, damit es aus Glauben und aus Gnade sei, sonst wäre es aus Erkenntnis, die Menschen haben aber bewiesen, sowohl vor als auch nach Noah, dass durch Erkenntnis niemand gerettet wird.

    herzliche Grüße

    Ulrich

  4. #4
    HansPeter Gast
    Herzlichen Dank für die wunderbaren Antworten.
    Ich dachte, als ich die Frage drauflegte noch an Rom 4:25

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