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Thema: Die Wilden Kerle

  1. #1
    Thomas01 Gast

    Die Wilden Kerle

    Auch wir haben in unserer Famlie einen kleinen Jungen, der gerne Fußball spielt. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber viele bei uns im Dorf laufen mit "Wilde Kerle"-T-Shirts, Federtaschen, Schulranzeln u.a. durch die Gegend.
    Und wundern sich immer, daß unsere Familie strikt dagegen ist. Da im Netz dazu relativ wenig zu finden ist, erlaube ich mir einmal, einen eigenen Beitrag, den ich meiner Schwester zur Weitergabe geschrieben habe, hier zu veröffentlichen. Lesen bitte auf eigene Gefahr.

    ************************************************** ***

    Die wilden Kerle - bloß ein frecher Spaß?

    Überall sieht man die originellen Labels auf T-Shirts, Tassen und Heften: Die Wilden Kerle, eine unerschrockene Fußballmannschaft, zugleich eine Jugendgang im Stil der "Vorstadtkrokodile". Lockere Sprache, wildes Aussehen. Wer könnte da etwas Böses ahnen?
    "Alle Kinder lieben die Wilden Kerle" - so ist es oft zu hören. Die Vermarktung dieser Produktreihe ist seit längerem sehr erfolgreich - ob nun als T-Shirts, Kaffeetassen, Figuren, Bettwäsche, Schulzubehör, Mützen, "Club"-zubehör u.a. Dann auch noch die Filme mit mehreren Fortsetzungen.

    Ich fand das Ganze harmlos, bis ich dann einmal durch Zufall das "grundlegende" Buch von Joachim Masannek "Das Wilde Fußballbuch" durchlas und mir von Seite zu Seite klar wurde, daß das Ganze nicht sehr lustig ist, sondern eine bösartige geistliche Manipulation der Kinder in Richtung Okkultismus und Satanismus darstellt. Das Buch ist durchzogen von Indizien, die darauf hindeuten, wes Geistes Kind der Autor ist.

    a) Der Fußballplatz ist das Heiligtum, "der Mittelpunkt, das Herzstück" der Wilden Kerle, der "Hexenkessel aller Hexenkessel". Genannt wird er der "Teufelstopf". Er liegt im "Wilde-Kerle-Land", das "gibt es in Wirklichkeit. Das ist die wirkliche Welt."
    Es ist dem Autor sehr wichtig, daß er hinsichtlich seiner "Wilden-Kerle-Welt" von der wirklichen Realität redet. Auch die Bibel kennt die Mächte der Finsternis und warnt mit aller Klarheit vor ihnen. Bei der Beschreibung wird auch deutlich Bezug auf Harry Potter genommen, ein Werk, das durch offen satanistische Bezüge und Praktiken ebenfalls sehr umstritten ist und von vielen Christen entschieden abgelehnt wird.

    b) Das Logo der Wilden Kerle ist auf T-Shirts ja noch relativ originell, im Heft aber wird daraus eine bösartige Fratze mit geradezu dämonischer Ausstrahlung. Masannek verwendet als Umschreibung für den Begriff "böse" übrigens lieber "wild und gefährlich". Begriffe übrigens, die normalerweise auf Ablehnung treffen. Wer will z.B. schon einen "wilden und gefährlichen" Hund als Spielkameraden für seine Kinder?

    c) Der Name Satans taucht in fast allen erdenklichen Formen auf und wird ständig verwendet, bes. auch in den "lustigen" Schimpfworten: "Dampfender Teufelsdreck", Beelzebub, Teufel, auch Symbole wie die 999 (das "Kopfgeld" bei Raban, der mit dem "Spiegelgeist"!, ergibt vertikal gespiegelt die Satanszahl 666). Auch finden sich immer wieder schamanistische und spiritistische Bezüge, vom indianischen und chinesischen Tierhoroskop über den bereits erwähnten "Spiegelgeist" Rabans. Raban ruft auch gerne mal "Beelzebübischer Superpechvogel", wenn er mal Pech hat, während die Gegenmannschaft den "Allmächtigen Pink" anruft.

    d) Das Zeichen der Christen, das Kreuz, und die zentrale Botschaft der Christen, das "Wort vom Kreuz" (1. Kor 1) wird recht unverhohlen verspottet: Zu "Huckelberrys" Lieblingsschimpfworten gehört: "Kreuzkacke, kreuzkümmelige Hühnerkacke, Kreuzhuhn, Kreuzkümmel".

    e) Die Kinder sollen Gruselgeschichten erzählen und keine Angst vor dem Reich der Finsternis haben ("Guckt euch einen Gruselfilm an und bleibt eine Nacht ganz allein im Keller"), sondern diese durch Mutproben überwinden. Auch dies ein klassisches Indiz für die Pforten, die hier geöffnet werden sollen. Diese Angst schützt uns normalerweise, im Buch aber wird sie als "Schwachheit" ausgelegt, die die Hexe Staraja Riba gnadenlos aufdeckt.

    f) Besonders unverhohlen kommt der okkulte Charakter des Buches im letzten Kapitel zum Ausdruck. In diesem Kapitel geht es um nicht mehr oder weniger als eine Blutverschreibung an Satan, pardon - zu den "Grundsätzen" der "Wilden Kerle".
    Mehrfach warnt Masannek, daß das Ganze kein Spaß sei, völlig ernst gemeint und es danach kein Zurück gibt. "Die Warnschilder, die ihr gerade gelesen habt,...hab ich nicht umsonst aufgestellt. Aber Quatsch! Was sag ich euch da?"
    Auf den erwähnten Warnschildern auf der Doppelseite vorher stehen deutliche Warnungen wie etwa "Vorsicht", "Kein Zurück", "Einbahnstraße ins Abenteuer", "Zurück gehts nur durch die Hölle".
    Im Anschluß werden die Kinder ermuntert, mit ihrem Blut (ja - das ist KEIN Scherz) einen Vertrag zu unterschreiben, mit Namen, Adresse, Geburtsdatum und vielen anderen Angaben, der schließlich mit der erwähnten Blutverschreibung unter die "Satzung" endet. Diese beinhaltet in 5 Punkten das "Glaubensbekenntnis" der Wilden Kerle, das in seiner Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. "Sei Wild!" "Alles ist gut, solange du wild bist!". Wer die Wilden Kerle verläßt, ist ein Verräter. Was wild (Entschuldigung: wild und gefährlich) sein heißt, hat Masannek wenige Seiten vorher sehr deutlich gesagt: Tu, was du willst! )("Wenn ihr reif seid für dieses Kapitel, dann tut ihr sowieso, was ihr wollt. Deshalb leg ich jetzt los und überlaß die Verantwortung euch!").
    Deutlicher kann der Hinweis nicht sein. "Der berüchtigte Magier Aleister Crowley (1875 - 1947) gilt als der größte Satanist des 20. Jahrhunderts... Als sein Hauptwerk gilt "The Book of the Law", das er im April 1904 von seinem Leitgeist, dem Dämonen Aiwass, in Kairo diktiert bekam, eine Antibibel, in der Crowley seine satanistische Lehre formulierte und seinen Kernsatz prägte: "Do what thou wilt shall be the whole of the law" - "Tue, was du willst, das ist das ganze Gesetz!"
    Anstelle der Gebote Gottes setzt sich der Mensch selbst absolut, er will "sein wie Gott". Das ist ja auch das Versprechen Satans an Eva im Paradies: "ihr werdet sein wie Gott" (wenn ihr nur seine Gebote verachtet). Anstelle nach dem zu fragen, was unser Schöpfer von uns will und ihm gehorsam zu sein, will Satan, daß wir "alles tun, was wir wollen". Bei den "Wilden Kerlen": Für die Blutverschreibung "reife" Kinder sollen tun, was sie wollen.
    Die Blutverschreibung selbst ist ein finsteres okkultes Ritual, das tatsächliche dämonische Bindungen auslösen kann. Sehr viel dazu ist in dem Buch von Dr. Kurt Koch, "Seelsorge und Okkultismus" zu lesen. Die Anleitung zu diesem Wilde-Kerle-Vertrag" entspricht bis ins Detail den bekannten Teufelsverschreibungen. Alles Zufall und Spaß?

    g) Der Okkultismus setzt sich durch die Filme fort, auch hier wie bei Harry Potter fortwährend gesteigert. Im zweiten Teil des Wilde Kerle Films wird gerade noch 8 Min gekickert. Den Rest macht eine dunkle Geschichte aus, in der sich unter anderem Vanessa in den Anführer der Jugendgang verliebt, der im Geheimen ("okkult" bedeutet "geheim, verborgen") eine selbst zusammengezimmerte Hexenstatue anbetet.

    h) Fazit: mit einer aggressiven gotteslästerlichen Sprache, die keinem Kind zu wünschen ist, mit Fußball und dem Mannschaftsgeist als fetten Ködern wird eine okkulte Botschaft verbreitet, die verbindlich in einem Vertrag für sich angenommen werden soll.
    Die "Wilden Kerle" sind für Kinder eine große geistliche Gefahr. Sie locken mit Fußball und ziehen die, die ihnen folgen, ins Reich der Finsternis. Gott gab den Menschen Gebote, um sie zu schützen, damit sie eben nicht tun, was sie wollen und das Böse obsiegt. Gottes Geschöpfe sollen vielmehr in der Beziehung und im Gehorsam gegenüber ihrem Schöpfer leben und das Geschöpf neben ihnen achten und lieben. "Wild und gefährlich" werden Menschen, die Gottes Gebote mit Füßen treten.
    Möchtet ihr solche Kinder?

    ************************************************** ***

    In der Hoffnung, etwas zu diesem Forum beigetragen zu haben grüßt euch aus dem hohen Norden, in IHM verbunden

    Thomas

  2. #2
    HansPeter Gast

  3. #3
    Thomas01 Gast

    Danke für den Link

    Danke für den Link, der u.a. bes. auf das Thema Phantasiereisen eingeht. Ginter beschreibt ziemlich genau das, was heute in den Schulen praktiziert wird. Unsere Schulen werden von eine Okkultwelle sondergleichen überrollt.

    Ich saß als Vater neulich mal wieder ziemlich allein da, als ich beim Elternabend des Gymnasiums darauf hinwies, daß wir Christen sind, und keineswegs damit einverstanden, daß unsere Tochter Harry Potter lesen soll. Und daß sie auch nicht an Fantasiereisen teilnehmen wird, die (wie praktisch) jetzt schon direkt in den "Religions"büchern abgedruckt sind. Sie spielen aber auch eine große Rolle bei dem "Lions Quest"-Programm, das scheinbar mittlerweile alle Schulen schon infiziert hat (wird als Sozialkompetenz und Suchtprävention ausgegeben - das ist es bestimmt nicht!).

    Auch das niegelnagelneue Deutschbuch, das uns die Deutschlehrerin vorstellte, konnte ich nicht gutfinden. Neben der bereits erwähnten Harry-Potter-Pflichtlektüre (samt Arbeitsauftrag hinterher: "Warum ist es wichtig, das ganze Buch gründlich zu lesen?"), kamen im Abschnitt "Kurzgeschichten" AUSSCHLIESSLICH Hexen-, Geister- und Dämonengeschichten. Als Krönung des Ganzen dann im Schulbuch der Vorschlag eines Schulprojekts, wi sich die Kinder verkleidet als Geister nachts mit Kerzen durchs Schulgebäude bewegen sollten. Ein tolles neues Schulbuch, das allerneueste!

    Wirklich das Allerneueste? Nein, ein altbekannter Verfasser im Hintergrund, der in Gen schon eine üble Rolle spielt (ja, genau, der erste liberale Theologe , der "Sollte Gott wirklich gesagt haben...?"-Typ)

    Als ich anderen Eltern von der Bibel her meinen Standpunkt begründen wollte, sagte die Lehrerin: "Wir machen hier evangel. Religionsunterricht! Das heißt: Es gibt keine Wahrheit, jeder hat seinen Glauben!" (Zitat Ende)
    Unsere Tochter stellte schon nach zwei Stunden fest: Religionsunterricht ist das nicht. Sie ist - dem HERRN sei Dank! - sehr zurückhaltend und mißtrauisch gegenüber vielen Fragen und Übungen in diesem Fach und kennt auch ihre Bibel bestimmt besser als die Unterrichtende. Aber sie selber merkt auch schon: "Papa, ich bin hier die einzige Christin in der Klasse." Das ist nicht so einfach für sie.

    Freuen wir uns also schon auf Sexualaufklärung, Humanismus und Evolution...

    Darf ich mal ganz OT fragen: Wie habt ihr eure Kinder da heil durchgekriegt?

    Es grüßt euch, liebe Geschwister

    Thomas

  4. #4
    Gast
    Lieber Thomas,

    mit des HERRN Hilfe, mit viel Gebet! Jeden Tag im Dialog mit den Kindern und mit Einzelgesprächen mit den Lehrern. Frontal im Elternabend bringt das gar nichts, wenn der Lehrer sich da von dir "bevormunden" läßt, dann hat er zukünftig bei allen Gelegenheiten den kürzeren zu ziehen.

    Unsere Jüngste steckt gerade im Abitur. Ich wünsche dir viel Weiheit und Gnade.

    herzliche Grüße

    Ulrich

  5. #5
    HansPeter Gast
    Darf ich mal ganz OT fragen: Wie habt ihr eure Kinder da heil durchgekriegt?
    Ich darf, was unsere 6 Kinder anbelangt, genau das wiederholen, was Ulrich geschrieben hat. Im Prinzip müssen wir unsere Kinder erziehen für den Herrn. Die Konfrontation mit der Welt weiß Gott, darum sind wir auf Gott geworfen. Die Welt dürfen wir nicht erziehen. Wir müssen das, was Daniel äusserlich tat, innerlich, geistlich tun. Wenn wirs tun, dann tuns die Kinder auch. Wenn wir uns mit dem oberflächlichen Zeugs der Welt zu sehr beschäftigen, verlieren wir die Gemeinschaft mit dem Herrn und die effektiv richtige Sicht der Dinge der Welt bekommen wir nicht, wenn wir uns zu stark damit beschäftigen.
    Wir müssen nicht gegen die Welt vorgehen, sondern uns für Christus heilgen.

    Das was zuerste reinkommt das bleibt. Es liegt also eigentlich an der Erziehung der / durch die Eltern. Und die ist ohne Gebet undenkbar

  6. #6
    Thomas01 Gast

    Dank an euch

    Zitat Zitat von Hans Peter Wepf
    Wenn wir uns mit dem oberflächlichen Zeugs der Welt zu sehr beschäftigen, verlieren wir die Gemeinschaft mit dem Herrn und die effektiv richtige Sicht der Dinge der Welt bekommen wir nicht, wenn wir uns zu stark damit beschäftigen.r
    1. Ich kann zu euren Statements nur Amen sagen.

    2. Ich gehe diesen Dingen so weit wie möglich aus der Weg und beschäftige mich auch nicht ausführlich mit Ihnen (das mit den "Wilden Kerlen" war eine Ausnahme, die mir nochmal mit voller Brutalität die Gottlosigkeit der Welt und die Listen Satans verdeutlicht hat. Ich habe die Wilde-Kerle Filme nicht angesehen, sondern die Info darüber von einer geschockten christlichen Mutter). Ich möchte mich wirklich nach Christus ausrichten. Das Wort Gottes steht eindeutig hoch über Allem, was die Menschen so von sich geben. Hier liegt die wahre Speise, die nichts gemein hat mit dem Gift der "leckeren Speisen" der Ungläubigen.

    3. Jedoch ermahnt mich eben dieses Wort auch, die Geister zu prüfen und notwendige Trennungen zu vollziehen. Der Müll kommt nun ja auch nach der Bekehrung (wenn die Zauberbücher verbrannt sind Act 19) noch von allen Seiten ins Haus geflattert - und soll erstmal als Müll erkannt werden.
    Ein guter Teil dieser Website beschäftigt sich ja mit nichts anderem - und das ist leider auch notwendig, da die Endzeit eine Zeit der Verführung ist, in der nur die bestehen werden, die am Wort bleiben. Wieviel habe ich gelernt bei euch zB über die Gefahren der Charismatik und des Calvinismus - Danke dafür!

    4. Der Umgang mit einer sterbenden gottlosen Welt ist - gerade als Eltern - nicht gerade einfach. Die Botschaft dieser Welt ist in allem so diamaetral gegen das Zeugnis des Evangeliums, daß es manchmal richtig wehtut. Ich fühle mich in manchen Situationen herausgefordert, Zeuge zu sein, gegen alle Verblendung. Es schmerzt, wenn unser Herr Jesus so verachtet wird. Und immer nur zu schweigen und zu denken: "Achja, die böse Welt...Ich habe ja meine/n Familie/Hauskreis/Versammlung" liegt mir auch nicht. Wir sollen den guten Kampf kämpfen, das Wort predigen zur Zeit und zur Unzeit und dazu stehen. Wir sollen bereit sein, jedermann Rechenschaft über die Hoffnung zu geben, die in uns ist. Und dafür auch zu leiden.

    Ich wünsche euch einen gesegneten Tag unter der Führung unseres Herrn Jesus Christus

    Thomas

  7. #7
    HansPeter Gast

  8. #8
    Thomas01 Gast

    Danke

    Danke Hans-Peter,
    sehr guter Link zu einem sehr guten Beitrag
    (wenn Du den noch als PDF audruckbar hättest...)

    In IHM verbunden grüßt
    Thomas

  9. #9
    HansPeter Gast

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