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Thema: Kains Frau

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    Kains Frau

    Ken Ham, B.App.Sc., Dipl.Ed.
    übersetzt von Angelika Torres
    ©1997


    Ist sie nicht die Frau in der Geschichte, über die am meisten gesprochen wird?

    Wir kennen noch nicht einmal ihren Namen, und dennoch kam sie 1925 in dem berühmten Prozeß gegen den Biologielehrer John Thomas Scopes zur Sprache, in dem der Staat Tennessee Herrn Scopes beschuldigte, Evolution gelehrt und somit ein Gesetz des Staates übertreten zu haben. Kains Frau wurde ebenfalls in den Filmen Inherit the Wind1 und Contact2 erwähnt und seit Hunderten von Jahren in vielen Ländern der Erde als Diskussionsthema aufgegriffen.
    Skeptiker der Bibel haben durch die Frage nach Kains Frau immer wieder versucht, den Schöpfungsbericht aus 1. Mose als historisches Ereignis unglaubwürdig darzustellen. Leider sind die meisten Christen nicht in der Lage, eine befriedigende Antwort auf diese Frage zu geben. Infolgedessen ist die Welt der Meinung, daß sie unfähig sind, die Autorität der Heiligen Schrift und somit den christlichen Glauben zu verteidigen.
    Nehmen wir zum Beispiel die geschichtlich bedeutsame Gerichtsverhandlung in Tennessee gegen Herrn Scopes. Der den christlichen Glauben vertretende Staatsanwalt William Jennings Bryan brachte es nicht fertig, die Frage hinsichtlich Kains Frau zu beantworten, als der Rechtsanwalt Clarence Darrow ihn danach befragte. Hier ist ein Auszug aus dem Verhandlungsbericht:
    Frage: Haben Sie jemals herausgefunden, wer Kains Frau war?
    Antwort: Nein, Herr Anwalt. Ich überlasse es den Agnostikern, dieser Frage nachzugehen.
    Frage: Sie haben dies also niemals herausgefunden?
    Antwort: Ich habe nie versucht, es herauszufinden.
    Frage: Sie haben niemals versucht, es herauszufinden?
    Antwort: Nein.
    Frage: Die Bibel sagt doch, daß Kain eine Frau hatte, nicht wahr? Lebten zu der Zeit noch andere Menschen auf der Erde?
    Antwort: Das kann ich nicht sagen.
    Frage: Sie können es nicht sagen. Haben Sie jemals über diese Frage nachgedacht?
    Antwort: Sie hat mich niemals beunruhigt.
    Frage: Von dem Dasein anderer Menschen wird nicht berichtet, aber Kain besaß eine Frau.
    Antwort: Das sagt die Bibel.
    Frage: Sie wissen also nicht, woher sie stammte.3
    Die Weltpresse hatte diese Verhandlung in den Mittelpunkt des Interesses gestellt, und was sie hörte, hat bis heute bedeutsame Auswirkungen auf das Christentum: Christen können den biblischen Bericht nicht verteidigen!
    Erst vor kurzem wurde dasselbe Beispiel von Carl Sagan in seinem Buch Contact4 aufgenommen (das auf der Bestseller-Liste der New York Times erschien) und in dem gleichnamigen Film verwandt, der sich auf dieses Werk gründet.
    Die in dem Buch erfundene Person Ellie berichtet, wie sie von der Frau des Pfarrers, Vorsteher einer kirchlichen Diskussionsgruppe, keine Antworten bekommen konnte:
    Ellie hatte nie zuvor ernsthaft die Bibel gelesen… Deshalb las sie an dem Wochenende vor der ersten Unterrichtsstunde die Teile des Alten Testaments, die ihr wichtig erschienen, und versuchte dabei, unvoreingenommen zu sein. Sie merkte sofort, daß es in den ersten zwei Kapiteln des 1. Buches Mose zwei einander widersprechende Schöpfungsgeschichten gab … und sie hatte Schwierigkeiten, genau heraus-zufinden, wen Kain nun geheiratet hatte.5
    Geschickt führt Sagan eine Anzahl gewöhnlicher Fragen auf (Kains Frau inbegriffen), die Christen oft mit dem Versuch gestellt werden, zu ‘belegen’, daß die Bibel voll von Widersprüchen ist und nicht verteidigt werden kann. Wahr ist, daß die meisten Christen diese Fragen wahrscheinlich nicht beantworten können! Aber es gibt sie – die Antworten! Da die Kirchen und Gemeinden im Unterrichten von Apologetik6 nachgelassen haben, besonders in Hinsicht auf das 1. Buch Mose, sind die meisten Gläubigen nicht in der Lage, «allezeit bereit zur Verantwortung [gegenüber] jedermann [zu sein], der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmütigkeit und Furcht.» (1. Petrus 3, 15)
    Warum ist die Frage nach Kains Frau wichtig?

    Viele Skeptiker haben die Behauptung aufgestellt, daß es auf der Erde Menschen anderer Abstammung gegeben haben muß, die keine Nachkommen Adams und Evas waren. Nur so hätte Kain eine Frau finden können. Diese Frage stellt vielen ein Hindernis dar, den Schöpfungsbericht aus 1. Mose mit nur einem Mann und einer Frau zu Beginn der Weltgeschichte anzuerkennen. Deshalb müssen Verteidiger des Evangeliums in der Lage sein, aufzuzeigen, daß alle menschlichen Wesen Nachkommen eines Mannes und einer Frau (Adam und Eva) sind – da nur deren Nachkommen errettet werden können! Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß Gläubige die Frage hinsichtlich Kains Frau beantworten und deutlich darlegen können, daß sie ein Nachkomme Adams und Evas ist.
    Bibellesung: 1. Mose 4, 1 - 1. Mose 5, 5

    «Woher stammte Kains Frau?» ist eine der Fragen, die Schöpfungslehrer in ihren Seminaren oftmals behandeln. Um sie zu beantworten, benötigen wir zuerst einige Hintergrundinformationen in Bezug auf die Bedeutung des Evangeliums.
    Der Erste Mensch

    «Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben.» (Römer 5, 12)
    In 1. Korinther 15, 45 lesen wir, daß Adam «der erste Mensch» war. Gott begann nicht mit der Erschaffung einer ‘Rasse’ von Menschen.
    Die Bibel macht deutlich, daß nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, daß wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übertragen worden.
    Da Adam das Haupt des menschlichen Geschlechtes war, als er ‘fiel’, ‘fielen’ auch wir. Somit sind wir alle von Gott getrennt. Die endgültige Folge der Sünde würde ewige Trennung von Gott in unserem sündigen Zustand sein. Die gute Nachricht jedoch ist, daß es für uns einen Weg gibt, zu Gott zurückzukehren.
    Da ein Mensch Sünde und Tod in die Welt gebracht hatte, benötigte das menschliche Geschlecht (alle Nachkommen Adams) einen sündlosen Menschen, um die Strafe für Sünde – die Todesstrafe – auf sich zu nehmen. Die Bibel lehrt jedoch, daß «sie allzumal Sünder [sind].» (Römer 3, 23) Wie lautete die Lösung?
    Der Letzte Adam

    Gott sorgte für einen Weg, um den Menschen aus seinem verlorenen Zustand zu befreien. In 1. Korinther 15 erklärt Paulus, daß Gott einen anderen Adam berief! Der Sohn Gottes wurde Mensch – ein vollkommener Mensch – und mit uns verwandt! Er wird «der letzte Adam» (1. Korinther 15, 45) genannt, da er die Stelle des ersten Adam einnahm. Er wurde das neue Haupt und konnte, da er sündlos war, die um der Sünde willen erforderliche Todesstrafe auf sich nehmen:
    «Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also wer-den sie in Christo alle lebendig gemacht werden. (1. Korinther 15, 21.22)
    Christus erlitt den Tod am Kreuz und vergoß dabei sein Blut («…und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung» – Hebräer 9, 22), so daß diejenigen, die ihr Vertrauen in sein Werk am Kreuz setzen, ihre Sünde des Ungehorsams (in Adam) bereuen und mit Gott versöhnt werden können.
    Daher können nur Nachkommen des ersten Menschen (Adam) erlöst werden.
    Alle verwandt

    Da die Bibel alle Menschen als Sünder bezeichnet und wir alle miteinander verwandt sind (Apg. 17, 26 – «Und er hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen…»), ergibt das Evangelium nur einen Sinn auf der Grundlage, daß alle Menschen, die je gelebt haben (außer der ersten Frau7), Nachkommen des ersten Menschen (Adam) sind. Wenn dies nicht so wäre, könnte das Evangelium weder erklärt noch verteidigt werden.
    Somit gab es am Anfang nur EINEN Menschen – von dem Staub der Erde geschaffen (1. Mose 2, 7).
    Diese Tatsache erklärt ebenfalls, daß Kains Frau ein Nachkomme Adams ist. Sie hätte nicht von einer anderen ‘Menschenrasse’ stammen können und muß somit als Adams Nachkomme angesehen werden.
    Die Erste Frau

    In 1. Mose 3, 20 lesen wir: «Und Adam hieß sein Weib Eva, darum daß sie eine Mutter ist aller Lebendigen.» Mit anderen Worten, alle Menschen (mit Ausnahme von Adam) sind Nachkommen Evas. Sie war die erste Frau.
    Eva wurde aus Adams Rippe geschaffen (1. Mose 2, 21-24) – ein einzigartiges Ereignis. Im Neuen Testament benutzen sowohl Jesus (Matthäus 19, 4-6) als auch Paulus (Epheser 5, 31) dieses historische und einmalige Geschehen als Grundlage für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau.
    Außerdem wird uns in 1. Mose 2, 20 mitgeteilt, daß Adam beim Betrachten der Tiere keine Gefährtin finden konnte – es gab niemanden von seiner Art.
    All dies macht deutlich, daß es am Anfang nur EINE Frau und kein ‘Geschlecht’ von Frauen gab.
    Wie können Christen das Evangelium verstehen und erklären, wenn sie nicht imstande sind, darzulegen, daß alle Menschen (Kains Frau inbegriffen) ihre Herkunft letztendlich auf Adam und Eva zurückführen können? Womit rechtfertigen sie die Tatsache, Missionare zu jedem Stamm und in jede Nation senden zu wollen? Wir Christen müssen in der Lage sein, das Evangelium und alles, was es lehrt, zu verteidigen.
    Kains Frau

    Wer war Kain?

    Kain war das in der Heiligen Schrift erwähnte erste Kind Adams und Evas (1. Mose 4, 1). Er und seine Brüder, Abel (1.Mose 4, 2) und Seth (1. Mose 4, 25), waren Teil der ersten Generation Kinder, die je auf dieser Erde geboren wurde. Obwohl diese drei Söhne insbesondere erwähnt werden, hatten Adam und Eva noch andere Kinder.
    Kains Brüder und Schwestern

    In 1. Mose 5, 4 lesen wir eine Aussage, die das Leben Adams und Evas zusammenfaßt: «[Und Adam] lebte darnach achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.»
    Adam und Eva hatten viele Söhne und Töchter. In der Tat, der jüdische Historiker Josephus teilt uns mit, daß «die Anzahl der Kinder Adams nach alter Tradition 33 Söhne und 23 Töchter betrug.»8
    Die Heilige Schrift teilt uns nicht mit, wie viele Kinder Adam und Eva geboren wurden. Aber betrachtet man ihre lange Lebenszeit (Adam lebte 930 Jahre - 1. Mose 5, 5), erscheint es logisch, anzunehmen, daß es viele gewesen sind! (Denkt an das Gebot, das sie erhalten hatten: «Seid fruchtbar und mehret euch» – 1. Mose 1, 28)
    Die Frau

    Wenn wir nun gänzlich von der Heiligen Schrift ausgehen, ohne irgendwelche persönlichen Vorurteile oder andere außerbiblischen Vorstellungen, müssen wir annehmen, daß zu der Zeit, in der es nur die eine Generation gab, Brüder ihre Schwestern heiraten mußten. Ansonsten hätte es keine weiteren Generationen gegeben!
    Uns wird nicht berichtet, zu welchem Zeitpunkt Kain geheiratet hat. Es werden uns auch keine Einzelheiten anderer Ehen und Kinder mitgeteilt, aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß Kains Frau vermutlich seine Schwester oder eine nahe Verwandte gewesen ist.

    Einwände:

    Gottes Gesetze

    Viele lehnen unverzüglich die Schlußfolgerung ab, daß die Söhne und Töchter von Adam und Evas miteinander verheiratet waren. Sie berufen sich auf das Gesetz, das die Heirat zwischen Bruder und Schwester verbietet. Einige sagen, daß man seine Verwandten nicht heiraten kann. Aber wenn man nicht seinen Verwandten heiratet, heiratet man keinen Menschen! Eine Frau ist schon vor ihrer Ehe mit ihrem Mann verwandt, da wir alle Nachkommen von Adam und Eva sind – wir sind alle von einem Blut. Dieses Gesetz, das nahen Verwandten verbot, zu heiraten, wurde erst zur Zeit Moses gegeben (3. Mose 18-20). Unter der Voraussetzung, daß die Heirat zwischen einem Mann und einer Frau fürs Leben stattfand (laut 1. Mose 1 und 2), galt es ursprünglich (vor der Zeit Moses) nicht als Ungehorsam dem Gesetz Gottes gegenüber, wenn sich nahe Verwandte (sogar Brüder und Schwestern) verheirateten.
    Denkt daran, daß z.B. Abraham mit seiner Halbschwester verheiratet war (1. Mose 20, 12)9. Erst zur Zeit Moses (ungefähr 400 Jahre später) verbot Gottes Gesetz solche Heiraten10.
    Biologische Mißbildungen

    In der heutigen Zeit ist es Brüdern und Schwestern (sowie Halbbrüdern und Halbschwestern, usw.) gesetzlich nicht erlaubt, sich zu verheiraten und Kinder zu bekommen.
    Es ist wahr, daß Kinder, die durch eine Vereinigung zwischen Bruder und Schwester entstanden sind, ein höheres Risiko tragen, mißgebildet zu sein. In der Tat, je enger das Paar miteinander verwandt ist, desto größer besteht das Risiko einer mißgestalteten Nachkommenschaft. Diese Tatsache ist auch für einen Laien leicht verständlich, ohne in alle technischen Einzelheiten zu gehen.
    Jede Person erbt von ihrer Mutter und ihrem Vater eine Gengruppe. Leider enthalten Gene heute viele Fehler (aufgrund der Sünde und des Fluches), die sich in einer Vielfalt von Arten zeigen. Manche Menschen lassen z.B. die Haare über die Ohren wachsen, um die Tatsache zu verstecken, daß ein Ohr niedriger gewachsen ist als das andere. Bei anderen liegt die Nase nicht ganz in der Mitte des Gesichtes, oder der Kiefer ist nicht wohlgeformt. Laßt uns ehrlich sein, der Hauptgrund, warum wir uns als normal ansehen, ist, weil wir es so beschlossen haben.
    Je enger zwei Menschen miteinander verwandt sind, desto eher werden sie ähnliche Fehler in ihren Genen, von den gleichen Eltern geerbt, vorfinden. Deshalb ist es wahrscheinlich, daß Bruder und Schwester in ihrer genetischen Substanz gleichartige Fehler aufweisen. Entstünde eine Vereinigung zwischen diesen beiden, würden deren Kinder eine Gengruppe von jedem Elternteil erhalten. Da diese Erbanlagen wahrscheinlich gleichartige Fehler aufweisen, paaren sich die Defekte und erzeugen Mißbildungen bei den Kindern.
    Umgekehrt, je weitläufiger Eltern miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, daß ihre Gene unterschiedliche Fehler aufweisen. In solch einem Fall erhalten die Kinder, die eine Gengruppe beider Elternteile erben, möglicherweise einige der Genpaare, die jeweils nur ein schlechtes Gen enthalten. Das gute Gen neigt dazu, sich über das schlechte Gen zu schieben, so daß eine (auf jeden Fall schlimme) Mißbildung nicht stattfindet. Anstatt z.B. gänzlich entstellte Ohren zu haben, mag eine Person nur krumme Ohren haben! (Im allgemeinen degeneriert das menschliche Geschlecht langsam, da sich die Defekte mit jeder Generation anhäufen.)
    Diese heute zutreffende Tatsache fand jedoch auf Adam und Eva keine Anwendung. Die beiden ersten Menschen waren vollkommen, als sie geschaffen wurden. Alles, was Gott gemacht hatte, war «sehr gut» gewesen (1. Mose 1, 31). Das heißt, daß ihre Gene vollkommen waren – keine Fehler! Aber als Sünde (durch Adam – 1. Mose 3, 6) in die Welt eintrat, belegte Gott die Welt mit einem Fluch, so daß die vollkommene Schöpfung daraufhin zu degenerieren begann, d.h. Tod und Verfall erlitt (Röm. 8, 22). Diese Degeneration würde nach einer langen Zeit mit allen nur möglichen Defekten in dem genetischen Material lebendiger Wesen enden.
    Aber Kain gehörte der ersten Generation Kinder an, die je geboren wurden. Er (sowie seine Brüder und Schwestern) hätten praktisch keine unvollkommenen Gene von Adam und Eva erhalten, da die Folgen der Sünde und des Fluches am Anfang eher minimal gewesen wären. Unter diesen Umständen hätten Bruder und Schwester einander heiraten können, ohne jegliche Gefahr mißgebildeter Nachkommen.
    Zur Zeit Moses (ungefähr 2500 Jahre später) hatten sich die Mißbildungen in der menschlichen Rasse zu solch einem Ausmaß angehäuft, daß es für Gott notwendig wurde, Gesetze zu erlassen, die die Heirat von Brüdern und Schwestern (sowie engen Verwandten) verbieten (3. Mose 18-20)11.
    (Außerdem gab es mittlerweile so viele Menschen auf der Erde, daß es für enge Verwandte keinen Grund gab, sich verheiraten zu müssen.)
    Alles in allem scheint es drei zusammenhängende Gründe für die Einführung von Gesetzen zu geben, die Ehen mit engen Verwandten verbietet:

    1. ende Gefahr, entartete Nachkommen zu zeugen, zu schützen.
    2. Gottes Gesetze trugen dazu bei, die jüdische Nation stark, gesund und innerhalb der Absichten Gottes zu erhalten.
    3. Diese Gesetze waren ein Mittel, um den einzelnen, die Familie und die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu beschützen. Der psychologische Schaden, der durch inzestuöse Vereinigungen entsteht, sollte nicht als geringfügig hingestellt werden.

    Kain und das Land Nod

    «Also ging Kain von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen. Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.»
    Manche behaupten, daß der Abschnitt in 1. Mose 4, 16.17 aussagt, daß Kain ins Land Nod ging und dort eine Frau fand. Sie schließen daraus, daß es somit eine andere Menschenrasse auf der Erde gegeben haben muß, die kein Nachkomme Adams war und somit Kains Frau zeugte.
    Daß alle Menschen, Kains Frau eingeschlossen, Nachkommen Adams sind, haben wir schon gelernt. Der obige Bibelabschnitt sagt auch nicht aus, daß Kain in das Land Nod ging und eine Frau fand – er erkannte an jenem Ort seine Frau (hatte Geschlechtsverkehr mit ihr). Jean Calvin kommentiert diesen Vers wie folgt:
    «Im Zusammenhang gesehen können wir zur Schlußfolgerung kommen, daß Kain, bevor er seinen Bruder erschlug, eine Frau geheiratet hatte; ansonsten hätte jetzt Mose etwas hinsichtlich seiner Heirat gesagt.»12

    Kain war verheiratet gewesen, bevor er ins Land Nod zog.13
    Vor wem hatte Kain Angst? (1. Mose 4, 14)

    Einige behaupten, daß außer den Nachkommen von Adam und Eva noch viele andere Menschen auf der Erde gelebt haben müssen, weil Kain sich ansonsten nicht so vor denjenigen hätte zu fürchten brauchen, die ihn wegen des Totschlags an Abel umbringen wollten.
    Zum ersten hätten nur enge Verwandte von Abel einen Grund gehabt, Kain Schaden anzutun.
    Zum zweiten war zwischen Kains und Abels Geburt sowie Abels Tod schon eine ziemlich lange Zeit vergangen. 1. Mose 4, 3 besagt folgendes:
    «Es begab sich aber nach etlicher Zeit, daß Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes.»
    Ich betone ‘nach etlicher Zeit’. Wir wissen, daß Seth geboren wurde, als Adam 130 Jahre alt war (1. Mose 5, 3). Eva sah in ihm einen ‘Ersatz’ für Abel (1. Mose 4, 25). Die Zeitspanne zwischen Kains Geburt und Abels Tod mag somit 100 oder sogar noch mehr Jahre umfaßt haben. Diese Tatsache läßt den anderen Kindern von Adam und Eva genügend Zeit, sich zu verheiraten und Kinder zu zeugen. Zu dem Zeitpunkt, als Abel getötet wurde, hat es schon eine beträchtliche Anzahl Nachkommen von Adam und Eva geben können, die mehrere Generationen umfaßte.
    Woher stammte die Technik?

    Einige sind der Meinung, daß es in dem Land Nod schon eine gut ausgeprägte, möglicherweise von anderen ‘Rassen’ entwickelte Technik gegeben haben muß, damit Kain eine Stadt bauen konnte.
    Die Nachkommen von Adam und Eva sind sehr intelligente Menschen gewesen. Uns wird berichtet, daß Jubal Musikinstrumente, z.B. Geigen und Orgeln, baute (1. Mose 4, 21), und Thubalkain mit Erz und Eisen arbeitete (1. Mose 4, 22).
    Aufgrund intensiver evolutionärer Indoktrination sind viele der Meinung, daß unsere Generation die am weitesten entwickelte ist, die es je auf diesem Planeten gegeben hat. Nur weil wir Düsenflugzeuge und Computer produziert haben, bedeutet das nicht, daß wir die intelligentesten oder am weitesten entwickelten Menschen sind. Diese moderne Technik ist in Wirklichkeit nur eine Ansammlung von Wissen.
    Wir müssen daran denken, daß unser Gehirn seit 6000 Jahren (seit Adam) unter dem Fluch leidet. Verglichen mit Menschen, die vor vielen Generationen gelebt haben, sind wir sehr herabgesunken. Wir sind lange nicht so intelligent und erfinderisch, wie es die Kinder von Adam und Eva waren. Die Heilige Schrift gibt uns fast von Anfang an eine Vorstellung von fortschrittlicher Technik.
    Kain hatte das Wissen und Talent zum Städtebau!
    Schlußfolgerung

    Einer der Gründe, warum viele Christen die Frage nach Kains Frau nicht beantworten können, ist, weil sie dazu neigen, auf die heutige Welt zu schauen (und die Probleme, die mit der Heirat von engen Verwandten verbunden sein würden), und nicht auf den klaren historischen Bericht, den Gott uns gegeben hat.
    Sie versuchen, die Schöpfungsgeschichte von unserer heutigen Lage aus zu erklären, anstatt das wahre biblische Geschehen in unserer Welt mit ihren durch Sünde erfolgten Veränderungen zu verstehen. Da sie ihre Weltanschauung nicht auf die Heilige Schrift gründen, sondern mit einer weltlichen Denkweise an die Bibel herangehen, sind sie für die einfachen Antworten blind.
    Die Schöpfungsgeschichte ist ein Bericht des Gottes, der anwesend war, als sich die Geschichte zutrug. Sie ist das Wort des Einen, der alles weiß und ein verläßlicher Zeuge aus der Vergangenheit ist. Nehmen wir das 1. Buch Mose als Grundlage für unser Verständnis der Geschichte, so ergeben sich untrügliche Beweise, die ansonsten ein echtes Rätsel wären. Wenn die Evolution wahr wäre, dann hätte die Wissenschaft ein noch größeres Problem als Kains Frau. Sie müßte nämlich erklären können, wie sich der Mensch durch Mutationen überhaupt hätte weiterentwickeln können, da dieser Prozeß in allen Kindern Mißbildungen zur Folge gehabt hätte. Die bloße Tatsache, daß Menschen Kinder zeugen können, die im großen und ganzen nicht entartet sind, ist ein Beweis für die Schöpfung und nicht für die Evolution.
    Sollten Sie an zusätzlicher Information interessiert sein, schreiben Sie bitte an das nächstgelegene Büro von Answers in Genesis (siehe Innenseite der vorderen Titelseite).

    Answers in Genesis trachtet danach, Gott als Schöpfer Lob und Ehre zu geben, und der Welt die Bibelwahrheit hinsichtlich des wirklichen Ursprungs und der Geschichte der Menschheit zu bestätigen.
    Teil dieser wahren Geschichte ist die schlechte Nachricht, daß Adams Rebellion Tod, Leid und Trennung von Gott in diese Welt brachte. Wir sehen die Folgen überall. Aber die gute Nachricht ist, daß Gott etwas dagegen getan hat.
    «Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.» (Joh. 3, 16).
    Jesus Christus, der Schöpfer, obwohl gänzlich sündlos, erlitt die Todesstrafe und Trennung von Gott, um den gerechten Anforderungen der Heiligkeit und Gerechtigkeit seines Vaters nachzukommen. «Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.» (Joh. 3, 18)

    (Wenn du daran interessiert bist zu erfahren, was die Bibel hinsichtlich des ewigen Lebens zu sagen hat, dann schreibe bitte an das nächstgelegene Büro von Answers in Genesis – siehe vordere Innenseite.)
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    1. Hollywood-Verfilmung der berühmten Gerichts-verhandlung gegen Scopes. Ham, Ken. 1996. ‘The Wrong Way Round!’ Creation ex nihilo. Vol. 18(3), S. 38-41. Menton, David. 1997. ‘Inherit the Wind: An Historical Analysis’. Creation ex nihilo. Vol. 19(1), S. 35-38. Zurück zum text.
    2. Film von Robert Zemeckis, herausgebracht am 11. Juli 1997 von Warner Bros. Nach dem gleichnamigen Buch ‘Contact’ von Carl Sagan, 1985. Pocket Books, New York. Zurück zum text.
    3. The World’s Most Famous Court Trial, Tennessee Evolution Case (A word-for-word report). 1990. Bryan College (Neuauflage). S. 302. Zurück zum text.
    4. Sagan, Carl. 1985. Contact. Pocket Books, New York. Zurück zum text.
    5. Sagan, Carl. 1997 (deutsche Übersetzung). Contact. Knauer Verlag, München. S. 28. Zurück zum text.
    6. Apologetik - griech. avpologi,a (apologia), die wissenschaftliche Verteidigung und Rechtfertigung unseres Glaubens an Jesus Christus und unserer Hoffnung auf Erlösung, wie in 1. Petr. 3, 15 angeordnet. Dies erfordert eine gründliche Kenntnis der Heiligen Schrift und beinhaltet die Lehren hinsichtlich der Schöpfung, der Erbsünde, des Fluches, der Sintflut, der jungfräulichen Geburt, des Lebens und Wirkens von Jesus von Nazareth, des Kreuzes, der Kreuzigung, der Auferstehung, der Himmelfahrt, der Verheißung auf das zweite Kommen sowie die eines Neuen Himmels und einer neuen Erde. Der Apologet muß die Fähigkeit besitzen, diese verschiedenen Lehren logisch und deutlich erklären zu können, so daß der Glaube und die Hoffnung in Jesus Christus gerechtfertigt sind. Zurück zum text.
    7. In gewissem Sinne war auch Eva ein ‘Nachkomme’ Adams, da sie aus seinem Fleisch erschaffen wurde und somit eine biologische Verbindung zu ihm bestand
      (1. Mose 2, 21-23). Zurück zum text.
    8. Josephus, Flavius. (übersetzt von William Whiston, A.M.) 1981. The Complete Works of Josephus. Kregel Publications, Grand Rapids, Michigan. S. 27. Zurück zum text.
    9. Ein anderes Beispiel wäre Isaaks Frau, Rebekka, – sie war Isaaks Kusine zweiten Grades (1. Mose 24, 15) Zurück zum text.
    10. 3. Mose 18-20 Zurück zum text.
    11. Einige haben behauptet, daß durch derartige Gesetzesänderungen bewiesen ist, daß Gott seine Entscheidung geändert hat. Aber dem ist nicht so! Gott führte unseretwillen neue Gesetze ein – aufgrund der Veränderungen, die die Sünde mit sich brachte, und weil sich Gott nie ändert. Zurück zum text.
    12. Calvin, Jean. 1979, Neuauflage. Commentaries on the First Book of Moses Called Genesis. Baker House, Grand Rapids, Michigan. Vol. 1, S. 215. Zurück zum text.
    13. Auch wenn Calvins Anregung zu diesem Thema inkorrekt wäre, hätten dennoch zahlreiche Nachkommen von Adam und Eva ausreichend Zeit gehabt, auszuziehen und sich in anderen Gebieten, wie z.B. im Land Nod, niederzulassen. Zurück zum text.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
    ===
    Wer im Forum schreiben will, muss sich per Mail bei mir: h.p.wepf@bibelkreis.ch anmelden
    und mir seine Mailadresse und das Geburtsdatum mitteilen.
    Man kann sich nicht mehr selbst anmelden das habe ich wegen den vielen Fake- Anmeldungen gestoppt.




  2. #2
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    AW: Kains Frau

    Woher kam die Frau von Kain?

    Es ist nach den heutigen Gesetzen nicht erlaubt, die eigene Schwester zu heiraten. Wen aber heiratete Kain? Gab es noch andere Menschen auf der Erde? Wer lebte im Land Nod? Haben diese Fragen irgendeine Bedeutung für das Evangelium?
    Bibelstelle(n): 1. Mose 4,17

    1. Warum ist die Frage nach Kains Frau so wichtig?

    Viele Skeptiker haben die Behauptung aufgestellt, dass es auf der Erde Menschen anderer Abstammung gegeben haben muss, die keine Nachkommen Adams und Evas waren. Nur so, meinen sie, hätte Kain eine Frau finden können. Diese Frage ist für viele ein Hindernis, um an den Schöpfungsbericht aus 1. Mose zu glauben, wonach die Weltgeschichte mit nur einem Mann und einer Frau begann. Es ist jedoch zu bedenken, dass von der Gültigkeit dieses Berichtes ein großer Teil der alt- und neutestamentlichen Lehren abhängt.
    Verteidiger des Evangeliums müssen darum aufzeigen können, dass alle Menschen Nachkommen eines Mannes und einer Frau (Adam und Eva) sind – da nach dem biblischen Zeugnis nur deren Nachkommen errettet werden können. Aus diesem Grunde müssen Gläubige in der Lage sein, die Frage nach Kains Frau zu beantworten und erklären können, dass sie ein Nachkomme Adams und Evas war. (Den dafür relevanten Bibelabschnitt finden wir in 1. Mose 4,1 - 5,5.)

    Der Erste Mensch

    „Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“ (Römer 5,12).
    In 1. Korinther 15,45 lesen wir, dass Adam „der erste Mensch“ war. Gott ließ also die Menschheit nicht mit der Erschaffung einer ganzen Gruppe von Menschen beginnen.
    Die Bibel macht deutlich, dass nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, dass wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übergegangen.
    Als Adam „fiel“, war er als das Haupt des menschlichen Geschlechtes gefallen, und somit „fielen“ auch wir. Das ist der Grund, warum wir alle von Gott getrennt sind. Die letztendliche Folge der Sünde würde die ewige Trennung von Gott in unserem sündigen Zustand sein. Die gute Nachricht jedoch ist, dass es für uns einen Weg gibt, zu Gott zurück zu kehren!
    Da ein Mensch Sünde und Tod in die Welt gebracht hatte, benötigte die Nachkommenschaft Adams einen sündlosen Menschen, um die Strafe für Sünde und das resultierende Todesurteil auf sich zu nehmen. Die Bibel lehrt, dass alle gesündigt haben (Römer 3,23). Was ist die Lösung dieses Problems?

    Der Letzte Adam

    Gott fand einen Weg, um den Menschen aus seinem verlorenen Zustand zu befreien. In 1. Korinther 15 erklärt Paulus, dass Gott einen anderen Adam gab! Der Sohn Gottes nahm zusätzlich zu seiner göttlichen Natur die menschliche Natur an und wurde somit zugleich vollkommen Gott und auch vollkommen Mensch: Jesus Christus. Als Mensch war er ein Nachkomme Adams (über Noah, Abraham und David) und war somit mit uns verwandt! Er wird „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt, da er die Stelle des ersten Adam einnahm. Er wurde das neue Haupt und konnte, da er sündlos war, die Strafe für die Sünde bezahlen:
    „Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Korinther 15,21-22).1
    Christus erlitt am Kreuz den Tod (die Strafe für die Sünde) und vergoss dabei sein Blut, denn „ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung“ gemäß Hebräer 9,22. Daraufhin können nun alle diejenigen, die über ihre rebellische Sünde Buße tun und ihr Vertrauen auf Jesu Werk am Kreuz setzen, mit Gott versöhnt werden.
    Da die Bibel außer Jesus Christus alle Menschen als Sünder beschreibt, und da wir alle verwandt sind (Apostelgeschichte 17,26: „Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen“), macht das Evangelium nur auf der Grundlage Sinn, dass alle Menschen, die jemals lebten, Nachkommen des ersten Menschen Adam sind.2 Wenn diese Zusammenhänge nicht stimmen sollten, könnte das Evangelium nicht erklärt oder verteidigt werden.
    Der Hebräerbrief betont, dass Jesus die menschliche Natur annahm, um die Menschen zu retten (Hebräer 2,11-18). Und darum können nur Nachkommen des ersten Menschen (Adam) erlöst werden.

    Alle sind miteinander verwandt

    Somit gab es anfänglich also nur einen einzigen Menschen – er wurde aus dem Staub der Erde gebildet (1. Mose 2,7).
    Das bedeutet konsequenterweise, dass Kains Frau ein Nachkomme Adams war. Sie konnte von keiner anderen „Menschenrasse“ stammen.

    Die erste Frau

    In 1. Mose 3,20 lesen wir: „Und Adam nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.“3 Das bedeutet: Alle Menschen sind Nachkommen von Adam und Eva. Sie war die erste Frau.
    Eva wurde aus Adams Rippe (oder Seite) geschaffen (1. Mose 2,21-24) – ein einzigartiges Ereignis. Im Neuen Testament begründen sowohl Jesus (Matthäus 19,4-6) als auch Paulus (Epheser 5,31) die monogame Ehe zwischen einem Mann und einer Frau auf der Grundlage dieses historischen und einmaligen Geschehens.
    Außerdem wird uns in 1. Mose 2,20 mitgeteilt, dass Adam beim Betrachten der Tiere keinen Partner finden konnte, denn es gab niemanden von seiner Art.
    All dies macht deutlich, dass es am Anfang nur eine einzige Frau gab, und das war die Frau Adams. Niemals gab es in dieser Welt irgendwelche Frauen, die nicht Nachkommen von Eva waren.
    Wie können Christen das Evangelium verstehen und erklären, wenn sie nicht erklären können, dass die Herkunft aller Menschen (einschließlich Kains Frau) letztendlich bis auf Adam und Eva zurückgeht? Womit sonst wollen sie rechtfertigen, dass Missionare zu jedem Stamm und zu jeder Nation ausgesandt werden? Christen müssen deshalb in der Lage sein, die Frage nach Kains Frau zu beantworten, um somit zu zeigen, dass Christen das Evangelium samt all seiner Lehre verteidigen können.

    2. Kains Brüder und Schwestern

    Kain war das erste Kind Adams und Evas (1. Mose 4,1), das in der Bibel erwähnt ist. Er und seine Brüder Abel (1. Mose 4,2) und Set (1. Mose 4,25) gehörten zur ersten Generation von Kindern, die je auf dieser Erde geboren wurde.
    Obwohl nur diese drei Söhne namentlich erwähnt werden, hatten Adam und Eva noch andere Kinder. Eine Aussage aus 1. Mose 5,4 fasst das Leben Adams und Evas zusammen: „Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, … und nannte ihn Set; und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.“ Hier wird nicht gesagt, wann diese Kinder geboren wurden. Etliche von ihnen konnten während der 130 Jahre (1. Mose 5,3) vor Set geboren worden sein.
    Im Laufe ihres Lebens bekamen Adam und Eva viele Söhne und Töchter. Der jüdische Historiker Josephus schrieb, dass „die Anzahl der Kinder Adams nach alter Tradition 33 Söhne und 23 Töchter betrug.“4 Die Bibel nennt uns keine Zahl, wie viele Kinder Adam und Eva geboren wurden. Betrachtet man aber ihre lange Lebenszeit – gemäß 1. Mose 5,5 lebte Adam 930 Jahre –, erscheint es logisch anzunehmen, dass es viele gewesen sind! Schließlich hatten sie das Gebot erhalten: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28).

    Die Frau

    Wenn wir nun ausschließlich von der Bibel ausgehen und alle persönlichen Vorurteile oder andere außerbiblische Vorstellungen außer Acht lassen, müssen wir annehmen, dass zu der Zeit, als es nur die erste Generation gab, Brüder ihre Schwestern heiraten mussten. Ansonsten hätte es keine weiteren Generationen mehr gegeben!
    Wir erfahren nicht, zu welchem Zeitpunkt Kain geheiratet hat. Es werden uns auch keine Einzelheiten über andere Ehen und Kinder mitgeteilt, aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass zu Beginn der Menschheitsgeschichte einige Brüder ihre Schwestern heiraten mussten.

    3. Vorgebrachte Einwände, warum Kains Frau nicht eine Nachkommin Adams gewesen sein soll

    Gottes Gesetz
    Viele lehnen die Schlussfolgerung, dass die Söhne und Töchter von Adam und Eva einander heirateten, unverzüglich ab. Dabei berufen sie sich auf das Gesetz, welches eine Ehe zwischen Geschwistern verbietet. Einige sagen, man könne seine Verwandten nicht heiraten. Aber wenn man keinen Verwandten heiraten will, wird man schließlich gar keinen Menschen heiraten können! Eine Frau ist schon vor ihrer Ehe mit ihrem Mann verwandt, da wir alle Nachkommen von Adam und Eva sind – wir sind somit alle von einem Blut. Das Gesetz, das nahen Verwandten zu heiraten verbietet, wurde erst unter Mose gegeben (3. Mose 18-20). Wenn ein Mann und eine Frau heirateten (laut 1. Mose 1 und 2), die miteinander sogar nahe verwandt waren – sie konnten sogar Bruder und Schwester sein –, dann war das ursprünglich (vor der Zeit Moses) kein Ungehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes.
    Von Abraham wissen wir, dass er seine Halbschwester heiratete (1. Mose 20,12). Gott segnete diese Verbindung und machte sie über Isaak und Jakob zum Ausgangspunkt für das hebräische Volk. Erst etwa 400 Jahre später erteilte Gott Gesetze an Mose, die derartige Ehen verboten.

    Biologische Missbildungen

    Heute ist es Geschwistern (sowie Halbbrüdern und Halbschwestern) gesetzlich verboten, einander zu heiraten, weil für ihre Kinder ein unvertretbar hohes Risiko von Missbildungen besteht. Je näher die Eltern miteinander verwandt sind, desto größer ist die Gefahr von Schädigungen bei den Nachkommen.
    Für diese Regelung gibt es eine sehr vernünftige Erklärung, die in der Genetik begründet und einfach zu verstehen ist. Jeder Mensch hat zwei Sätze von Genen, die spezifizieren, wie jeder einzelne Mensch gestaltet sein wird und wie alle biologischen Funktionen funktionieren. Jeder Mensch erbt ein Gen eines jeden Genpaars von jedem Elternteil. Leider enthalten die Gene heute aufgrund des Sündenfalls und des damit verbundenen Fluches viele Fehler, die sich auf vielfältige Weise auswirken. Beispielsweise lassen sich manche Menschen ihre Haare über die Ohren wachsen, um zu verbergen, dass ein Ohr niedriger liegt als das andere. Bei anderen liegt die Nase nicht ganz in der Mitte des Gesichts oder der Kiefer ist nicht wohlgeformt. Wir müssen diese Tatsachen als gegeben hinnehmen. Der Hauptgrund, warum wir das alles noch als normal ansehen, ist, dass wir uns alle daran gewöhnt haben.
    Je weitläufiger Eltern miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihre Gene unterschiedliche Fehler haben. Dann erhalten die Kinder, die je einen Satz Gene von jedem Elternteil erben, wahrscheinlich Genpaare mit höchstens einem schlechten Gen pro Paar. Das gute Gen neigt dazu, über das schlechte Gen zu dominieren, sodass es zu keiner Missbildung kommt (jedenfalls zu keiner schlimmen). So bekommt jemand z.B. statt völlig verkrüppelter Ohren lediglich krumme Ohren! Wir müssen wissen: Insgesamt degeneriert die Menschheit allmählich, da sich die Defekte von Generation zu Generation anhäufen.
    Je enger zwei Menschen jedoch miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass ähnliche Fehler in ihren Genen auftreten, die sie von den ihnen gemeinsamen Vorfahren geerbt haben. Bei Geschwistern ist davon auszugehen, dass ihr Erbmaterial ähnliche Fehler aufweist. Ein Kind aus einer Verbindung solcher Geschwister könnte von beiden Elternteilen in einem Genpaar dasselbe schlechte Gen erben. Dann würden aus diesen beiden schadhaften Genexemplaren schwerwiegende Defekte resultieren.
    Adam und Eva hatten jedoch noch keine angesammelten genetischen Defekte. Die beiden ersten Menschen waren bei ihrer Erschaffung körperlich absolut vollkommen. Alles, was Gott gemacht hatte, war „sehr gut“ (1. Mose 1,31). Das bedeutet auch, dass ihre Gene vollkommen waren; sie waren damit ohne Fehler! Als aber die Sünde (durch Adam – 1. Mose 3,6ff. und Römer 5,12) in die Welt kam, belegte Gott die Welt mit einem Fluch, sodass die vollkommene Schöpfung zu degenerieren begann, d.h. unter Tod und Verfall litt (Römer 8,22). Diese Degeneration hat im Laufe von Tausenden von Jahren bei den Lebewesen zu allerlei Arten von genetischen Defekten geführt.
    Kain gehörte zur ersten Generation von Kindern, die je geboren wurden. Er und seine Geschwister hatten von Adam und Eva praktisch keinerlei unvollkommene Gene erhalten, da die Folgen der Sünde und des Fluches anfänglich recht minimal waren. Die Anhäufung dieser Kopierfehler steigt erst im Laufe der Zeit an. Unter diesen Umständen konnten Geschwister mit Gottes Zustimmung ohne jede Gefahr missgebildeter Nachkommen einander heiraten.
    Zur Zeit Mose, und das war einige tausend Jahre später, hatten sich die degenerativen genetischen Defekte in der Menschheit schon derart angehäuft, dass Gott Gesetze erließ, um die Heirat unter Geschwistern sowie engen Verwandten zu verbieten (3. Mose 18-20).5 Außerdem gab es inzwischen genügend Menschen auf der Erde, sodass es nicht mehr erforderlich war, innerhalb der engen Verwandtschaft zu heiraten.

    Kain und das Land Nod

    Manche behaupten, 1. Mose 4,16-17 bedeute, dass Kain ins Land Nod ging und dort eine Frau fand. Daraus schließen sie, dass es somit eine andere Menschenrasse auf der Erde gegeben haben muss, die nicht von Adam abstammte und die eine Frau für Kain bereit hielt.
    „So ging Kain weg vom Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod, östlich von Eden. Und Kain erkannte seine Frau und sie wurde schwanger und gebar Henoch. Und er wurde der Erbauer einer Stadt und benannte die Stadt nach dem Namen seines Sohnes Henoch.“
    Es wurde bereits ausführlich erläutert, dass alle Menschen, Kains Frau eingeschlossen, Nachkommen Adams sind. Der letztgenannte Bibelabschnitt besagt keinesfalls, Kain sei in das Land Nod gegangen und habe dort eine Frau gefunden. Johannes Calvin kommentiert diesen Vers wie folgt:
    „Vom Zusammenhang her gesehen, können wir zu der Schlussfolgerung gelangen, dass Kain eine Frau geheiratet hatte, bevor er seinen Bruder erschlug; ansonsten hätte Mose hier etwas über seine Heirat gesagt.“6
    Kain hatte also bereits geheiratet, bevor er ins Land Nod zog. Er fand nicht erst dort eine Frau, sondern „erkannte“ seine Frau im Sinne von einer geschlechtlichen Beziehung.7
    Andere argumentierten, dass im Land Nod viele Menschen gelebt haben müssen, weil Kain dort eine „Stadt“ erbaute. Das hebräische Wort, das hier mit „Stadt“ übersetzt ist, muss nicht unbedingt das bedeuten, was wir uns heute unter einer „Stadt“ vorstellen. Das Wort bedeutet „ein Ort, der (oder ein Lager, das) von einem Wall (oder einer ‘Stadtmauer’) umgeben ist“.8 Sogar 100 Menschen wären schon viel für so eine „Stadt“. Dessen ungeachtet kann es zur Zeit von Abels Tod bereits viele Nachkommen Adams auf der Erde gegeben haben (siehe unten).

    Vor wem fürchtete sich Kain (
    1. Mose 4,14)?
    Nach einem anderen Einwand wird behauptet, dass außer den Nachkommen von Adam und Eva noch viele andere Menschen auf der Erde gelebt haben müssen, weil Kain sich ansonsten nicht so vor anderen Menschen hätte zu fürchten brauchen, die ihn wegen des Totschlags an Abel umbringen wollten.
    Erstens: In jener Zeit, als es noch keine Regierung gab, die für die Bestrafung von Mördern zuständig gewesen wäre (1. Mose 9,2.5), hätte nur dann jemand Kain für seinen Mord an Abel belangen wollen, wenn er eng mit Abel verwandt gewesen wäre! Fremde hätten sich darum wohl kaum geschert. Deshalb konnte es sich bei den Leuten, vor denen Kain sich fürchtete, nicht um eine andere Rasse von Menschen handeln.
    Zweitens: Kain und Abel waren lange Zeit vor Abels Tod geboren worden. In 1. Mose 4,3 lesen wir: „Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.“ Zu beachten ist hier der Ausdruck „nach etlicher Zeit“. Wir wissen, dass Set geboren wurde, als Adam 130 Jahre alt war (1. Mose 5,3) und dass Eva ihn als „Ersatz“ für Abel ansah (1. Mose 4,25). Von daher kann zwischen Kains Geburt und Abels Tod durchaus ein Zeitraum von mehr als 100 Jahren gelegen haben. Damit stände genug Zeit zur Verfügung, dass andere Kinder von Adam und Eva heiraten und Kinder und Enkel bekommen konnten. Als Abel umgebracht wurde, kann es darum sehr wohl schon viele Nachkommen von Adam und Eva gegeben haben, die mehreren Generationen angehörten.

    Woher stammte die Technik?

    Ein weiterer Einwand ist die Meinung, dass es in dem Land Nod schon eine gut ausgeprägte, möglicherweise von anderen „Rassen“ entwickelte Technik gegeben haben muss, damit Kain eine Stadt bauen konnte.
    Die Nachkommen von Adam und Eva waren sehr intelligente Menschen. Jubal stellte Musikinstrumente her, z.B. Zithern und Flöten (1. Mose 4,21) und Tubal-Kain arbeitete mit Erz und Eisen (1. Mose 4,22).
    Aufgrund intensiver Beeinflussung durch die Evolutionslehre meinen heute viele Zeitgenossen, unsere Generation sei die intelligenteste, die je auf diesem Planeten gelebt hat. Doch nur weil wir Düsenjets und Computer entwickelt haben, bedeutet das nicht, dass wir die intelligentesten Menschen sind. Diese moderne Technik resultiert aus einem weithin angesammelten Wissen. Wir stehen auf den Schultern der früheren Generationen.
    Unsere Gehirne sind seit 6000 Jahren (seit Adam) unter dem Fluch in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Vergleich zu den Menschen, die vor vielen Generationen gelebt haben, sind wir am stärksten degeneriert. Wir sind womöglich bei weitem nicht so intelligent und kreativ wie einst die Kinder von Adam und Eva. Die Bibel vermittelt uns einen Eindruck vom großartigen Erfindungsreichtum in biblischer Vorzeit.9

    4. Schlussfolgerung

    Viele Christen können die Frage nach Kains Frau nicht beantworten, weil sie allein auf die heutige Welt schauen und die Probleme, die mit der Heirat von engen Verwandten einhergehen. So können sie die klaren historischen Angaben nicht mehr verstehen, die uns Gott in der Bibel gegeben hat.
    Sie versuchen, die Schöpfungsgeschichte aus unserer heutigen Situation heraus zu erklären, anstatt die wahre biblische Weltgeschichte und die Veränderungen infolge des Sündenfalls einzubeziehen. Da sie ihre Weltanschauung nicht auf die Bibel gründen, sondern mit einer säkularen Denkweise an die Bibel herangehen, sind sie blind geworden, selbst für die einfachen Antworten.
    Die Schöpfungsgeschichte ist ein Bericht „aus der Feder“ Gottes; er war dabei, als sich die Geschichte zutrug. Sie ist das Wort des Einen, der alles weiß und der ein zuverlässiger Zeuge der Vergangenheit ist. Wenn wir deshalb das 1. Buch Mose als Grundlage für unser Verständnis der Weltgeschichte verwenden, haben wir Zugang zu Antworten auf all jene Fragen, die uns sonst ein Geheimnis blieben.

    Online seit dem 28.03.2007.
    Fußnoten

    • 1In diesem Vers steht das griechische Wort für „Mann“ im Singular (ein Mann).
    • 2Auch Eva war in gewissem Sinne ein „Nachkomme“ Adams, da sie ja aus seinem Fleisch gebildet wurde und somit biologisch mit ihm verbunden war (1. Mose 2,21-23).
    • 3Im Hebräischen heißt es wortwörtlich: „Sie sollte die Mutter aller Lebenden sein.“
    • 4Josephus, Flavius (übersetzt von William Whiston, A.M.) 1981. The Complete Works of Josephus. Kregel Publications, Grand Rapids, Michigan, S. 27.
    • 5Manche behaupten, eine Veränderung des Gesetzes würde eine Veränderung in Gottes Denken bedeuten. Doch Gott hat sein Denken nicht geändert - weil die Sünde zu Veränderungen geführt hatte und weil Gott sich nie verändert, führte er um unsertwillen neue Gesetze ein. Außerdem finden wir in der Bibel eine fortschreitende Offenbarung des messianischen Programms, das von Ewigkeit her Gottes Ratschluss war. Siehe Grigg, R., 1998. Unfolding the Plan. Creation 20(3):22-24.
    • 6Calvin, John, 1979. Commentaries on The First Book of Moses Called Genesis. Baker House, Grand Rapids, Michigan, Bd. 1, S. 215.
    • 7Selbst wenn Calvins Vermutung nicht richtig ist, stand immer noch genügend Zeit zur Verfügung, damit zahlreiche Nachkommen Adams und Evas auswandern und Gebiete wie das Land Nod besiedeln konnten.
    • 8Strong’s Concordance: „Stadtkern, Stadt, ein Ort, der durch eine Wache im weitesten Sinne bewacht wird (auch ein bloßes Lager oder ein Posten).“
    • 9Siehe Chittick, D., 1997. The Puzzle of Ancient Man. Creation Compass, Newberg, OR, USA.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
    ===
    Wer im Forum schreiben will, muss sich per Mail bei mir: h.p.wepf@bibelkreis.ch anmelden
    und mir seine Mailadresse und das Geburtsdatum mitteilen.
    Man kann sich nicht mehr selbst anmelden das habe ich wegen den vielen Fake- Anmeldungen gestoppt.




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