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Thema: Röm 2,1-16

  1. #1
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    Röm 2,1-16

    Liebe Freunde

    Gefunden in Benedikt Peters' Kommentar zum Römerbrief:

    Gott richtet nach der Wahrheit und ohne Ansehen der Person (2,1-16)

    Paulus zeigt in diesem Abschnitt, dass Gott den Menschen nach folgenden Grundsätzen beurteilt und richtet:

    1. Wer die Sünde der anderen sieht und verurteilt, verurteilt damit sich selbst (V. 1).
    2,1 Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.

    2. Gott wird eine jede Person und eine jede Sache nach der Wahrheit richten (V. 2). Gottes Gerechtigkeit offenbart sich in seinem Zorn … (1,18 – 3,20)
    2,2 Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes nach der Wahrheit ist über die, die so etwas tun.

    3. Es ist eine Illusion zu denken, man werde dem Gericht entrinnen, bloß weil man die Sünde der anderen erkennt und verurteilt (V. 3).
    2,3 Denkst du aber dies, o Mensch, der du die richtest, die so etwas tun, und verübst dasselbe, dass du dem Gericht Gottes entfliehen wirst?

    4. Gottes Güte, die der Jude in besonderer Weise erfahren hat, ist kein Versprechen, er werde dem Gericht entrinnen, sondern sie soll ihn umso mehr zur Buße führen (V. 4).
    2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?

    5. Wenn der Jude trotz erfahrener Güte nicht Buße tut, kommt er unter ein umso schwereres Gericht (V. 5).
    2,5 Nach deinem Starrsinn und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes,

    6. Gott richtet nicht aufgrund des Bekenntnisses eines Menschen, sondern nach dessen Werken, sei er Jude oder Heide (V. 6-10).
    2,6 der jedem vergelten wird nach seinen Werken:
    2,7 denen, die mit Ausharren in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;
    2,8 denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.
    2,9 Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
    2,10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen;

    7. Bei Gott ist kein Ansehen der Person (V. 11).
    2,11 denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.

    8. Gott richtet den Menschen gemäß dem Licht, das er hatte (V. 12-15).
    2,12 Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden
    2,13 (denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt° werden.
    2,14 Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz,
    2,15 solche, die das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, wobei ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen)

    9. Gott wird am Tag des Gerichts nicht das Äußere, sondern das Verborgene des Menschen richten (V. 16).
    2,16 an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird nach meinem Evangelium durch Jesus Christus.
    Herzliche Grüsse, Urs
    Hebr 4,13 und es gibt nichts Geschaffenes, das sich vor ihm (d.h. vor Gott) verbergen könnte, nein, alles liegt entblößt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft abzulegen haben.

  2. #2
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    AW: Röm 2,1-16

    Liebe Freunde

    Weiter im Kommentar von B.P. bin ich nun nicht mehr sicher, ob das schon Clavinismus ist, oder eher ein Aufflackern?

    »Wer hat es gewirkt und getan? Er, der die Geschlechter ruft von Anbeginn. Ich, der HERR, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe« (Jes 41,4).
    Weil er die Kinder Abrahams rief, traten sie zur bestimmten Zeit ins Dasein. Gott hatte sie alle als seine Söhne zuvorerkannt; darum wurden sie Söhne Gottes.
    Gott hat dich und mich zuvorerkannt; darum sind wir jetzt Kinder Gottes. Davon wird Paulus in 8,28-30 noch ausführlicher sprechen.
    Herzliche Grüsse, Urs
    Hebr 4,13 und es gibt nichts Geschaffenes, das sich vor ihm (d.h. vor Gott) verbergen könnte, nein, alles liegt entblößt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft abzulegen haben.

  3. #3
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    AW: Röm 2,1-16

    Benedikt Peters vertritt die >> Calvinismus Irrlehre. Das wird hier im Forum deutlich belegt. → siehe: "Suche"

    Alle die praktischen Kontakt in, mit >> Brüderversammlungen haben, sind mehr oder weniger mit Calvinismus Irrlehre verseucht.
    Da habe ich mich in den letzten 5 Jahren persönlich bei Brüderversammlern hier in Frauenfeld überzeugt, da gibt es absolut glühende Anhänger Calvins!!!!!
    Die meisten in den Brüderversammlungen sind sich ihres Heils so sicher wie ein Moslem.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    1. Mo 15,6 Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
    ===
    Wer im Forum schreiben will, muss sich per Mail bei mir: h.p.wepf@bibelkreis.ch anmelden
    und mir seine Mailadresse und das Geburtsdatum mitteilen.
    Man kann sich nicht mehr selbst anmelden das habe ich wegen den vielen Fake- Anmeldungen gestoppt.




  4. #4
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    AW: Röm 2,1-16

    Röm (ELB)
    4,16 Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade geht, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher ist, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist
    17 wie geschrieben steht: »Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt« –, vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;
    18 der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat, damit er ein Vater vieler Nationen wurde, nach dem, was gesagt ist: »So soll deine Nachkommenschaft sein.«
    19 Und nicht schwach im Glauben, sah er seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara
    20 und zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab.
    21 Und er war völlig gewiss, dass er, was er verheißen hat, auch zu tun vermag. 22 Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.


    Die Beschreibung des Profils von Abrahams prototypischem Glauben (V. 16–17) in V. 17 / 18–22 umfasst mehrere Elemente.

    1. Authentischer Glaube, den Gott zur Gerechtigkeit anrechnet, vertraut auf eine konkrete Verheißung Gottes. Glauben heißt nicht Wünschen, besteht nicht in der Hoffnung auf die Erfüllung persönlicher Lebensplanung oder auf die Heilung von einer Krankheit. Glaube in den Fußspuren Abrahams heißt, auf eine konkrete Zusage Gottes vertrauen. Im Fall Abrahams war dies die Zusage Gottes, dass Abraham mit Sara einen Nachkommen zeugen würde (V. 17). Im Fall der an Jesus Glaubenden ist dies die Vergebung der Sünden (3,25–26; 4,5) und Leben, wo vorher kein Leben war, im Anschluss an Tod und Auferweckung Jesu Christi (V. 24–25), Verwirklichung der Frucht des Geistes – Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5,22–23) – im konkreten Lebensvollzug des Jesusbekenners. Dass Abraham mit Sara ein Kind zeugen konnte, war ein Wunder. Wenn Gott die Sünde des Gottlosen sühnt, seine Verfehlungen vergibt und ihm den Glauben zur Gerechtigkeit anrechnet, ist das ebenfalls ein Wunder – genauso wie die Verwandlung, durch den Heiligen Geist, eines Lieblosen in einen Liebenden, eines Freudlosen in einen Fröhlichen, eines Unfreundlichen in einen Freundlichen, eines Unbeherrschten in einen Jesusbekenner, der der Versuchung zur Sünde nicht immer einfach nachgibt, sondern Selbstbeherrschung übt.

    2. Authentischer Glaube vertraut auf die souveräne Schöpfermacht Gottes, der Tote auferweckt und aus Nichtseiendem neues Leben hervorbringt (V. 17).

    3. Authentischer Glaube vertraut auf Gottes Zusage mehr als auf menschliche Kalkulationen, nach denen keine Wunder geschehen können (V. 18a).

    4. Authentischer Glaube wird dort zur Hoffnung, wo von der Erfüllung der Verheißung noch nichts sichtbar ist (V. 18b). Glaube als reine Hoffnung ist dann keine Selbsttäuschung, wenn er vertrauende Antwort auf Gottes Zusage einer konkreten zukünftigen Wirklichkeit ist.

    5. Authentischer Glaube wird nicht schwach (V. 19a), weil er sich entgegen menschlicher Erwartungen auf Gottes Verheißung und weil er den Mut habe, zu glauben, dass Gott Tote auferwecken kann. Jeder Menschen wird schwach, spätestens wenn man 99 Jahre alt ist – das stolze Alter eines schwachen, zeugungsunfähigen Leibes. Die Schwäche der menschlichen Existenz wird durch ein Wunder dann aufgehoben, wenn Gott eingreift und eine konkrete Zusage macht, durch die seine Pläne verwirklicht werden.

    6. Authentischer Glaube ist realistisch und weigert sich, menschliche Unfähigkeit zu überspielen (V. 19b).

    7. Authentischer Glaube lässt sich nicht zu Zweifeln an Gottes Zusage und an der Zuverlässigkeit seiner Macht provozieren und überwindet den Unglauben (V. 20a).

    8. Authentischer Glaube wird von Gott gestärkt (V. 20b).

    9. Authentischer Glaube gibt Gott die Ehre (V. 20c), indem der Glaubende Gott als den anerkennt, der das Nichtseiende ins Sein ruft, die Toten auferweckt und sein Wort wahr werden lässt.

    10. Authentischer Glaube anerkennt die Macht Gottes als souveräner, allmächtiger, Heil schaffender Schöpfer (V. 21)
    Quelle: Schnabel, E. J. (2018). Der Brief des Paulus an die Römer: Kapitel 1–5.
    Herzliche Grüsse, Urs
    Hebr 4,13 und es gibt nichts Geschaffenes, das sich vor ihm (d.h. vor Gott) verbergen könnte, nein, alles liegt entblößt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft abzulegen haben.

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