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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 19:45
    Ulrich hat auf das Thema Leugnung von Gottes Wort im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    Lieber Bobby, man könnte deinem Wunsch zustimmen, wenn man es nicht grundsätzlich so häufig lesen würde. Limited Atonment = begrenzte Versöhnung ist so weit verbreitet und so völlig im Gegensatz zur Schrift. Auch Roger Liebi hält 2 von 5 TULIP Punkten für richtig. Ich habe selbst auch beim ersten Lesen alle 5 Punkte für biblisch gehalten, ziemlich schnell wurde mir aber klar, dass das T für völlig Verderbtheit, in der calvinistischen Definition nicht biblisch war. Wenn einer der fünf Punkte fällt, dann fallen alle 5 Punkte. Calvinismus ist völlig unbiblisch. Der Calvinismus hat eine religiöses Gottesbild. Es ist völlig gleichgültig, du kannst zu jeder griechischen Religion gehen, zum Calvinismus augustinischer Prägung, zum Islam oder zur Reformation Luthers, es ist immer dasselbe Gottesbild. Als ich mich anfänglich mit Augustinus beschäftigte, da habe ich sinngemäß folgenden Satz geschrieben: "Ich weiß noch nicht woher Augustinus sein Gottesbild hat, aber es erinnert mich verdächtig an die Halunkenbande vom Olymp." Genau das hat gepasst. Homer hat das Gottesbild von Sokrates, Plato, Epikur und Aristoteles beschrieben. Augustinus hat Plato die Tür ins Christentum geöffnet. Thomas von Aquin hat Aristoteles die Tür geöffnet und Epikur wurde von John Piper christlich hoffähig gemacht. Das Sendungsbewusstsein von Dr. Martin Luther und Mohammed war ebenfalls deckungsgleich. Beide erwarteten auf Grund ihres Auftrittes eine Bekehrungswelle bei den Juden. Als diese ausblieb wurden beide zu extremen Judenhassern. Die begrenzte Versöhnung geht auf Augustinus zurück, daran können wir nicht vorbei
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 07:30
    Ulrich hat auf das Thema Leugnung von Gottes Wort im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    Ja, sehr traurig. "Limited Atonement" lässt grüßen und leugnet tatsächlich Die Aussage im Kalenderzettel basiert auf der Behauptung, dass Gott Sünde nicht zweimal richtet und wenn 1. Joh. 2,2 tatsächlich so gemeint wäre, wie es da steht dann müssten ja alle gerettet werden, weil die Sünden ja gesühnt seien. Dazu zwei Punkte. Zum einen bedeutet Sühnung nicht Vergebung. Sühnung bedeutet Gott zufrieden zu stellen, darum wurde auch im Alten Bund Sühnung für Gegenstände getan, es war aber wegen der Ungerechtigkeiten der Kinder Israel. Zum Zweiten hört man von religiösen Menschen häufiger die Ansicht, mit dem "lieben Gott" würden sie schon klar kommen. Keiner der Ungläubigen wird den "lieben Gott" treffen. Weil Gott völlig befriedigt in dem Opfer des Herrn Jesus ruht (Jesaja 53,10), darum hat er das ganze Gericht dem Menschen Jesus gegeben. Menschen werden den verachteten Jesus von Narzareth als ihren Richter treffen. Niemand geht verloren, weil die Sünden nicht gesühnt sind, Menschen gehen verloren weil sie keinen Heiland sondern einen Richter wollten.
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  • Avatar von Ulrich
    15.06.2019, 14:36
    Ulrich hat auf das Thema Frage bezüglich Schlachter2000 im Forum Deutsche Bibelausgaben geantwortet.
    Liebe Freunde, das größte Manko der Schlachter ist gar nicht die Übersetzung an und für sich, sondern der Textus Rezeptus, der übersetzt wurde. Am Donnertag Abend haben wir die Ergänzungen in Römer 11,15 vor uns gehabt. In der Schlachter und im TR gibt es einen katastrophalen Widerspruch zwischen Römer 11,1 und Römer 11,15. Auf Grund der vorsichtigen Übersetzung der E1905 und auch der CSV Edition kommt man, nach einigem Bibelstudium schon darauf, dass Gott sein Volk nicht verstoßen hat, das aber die Bauleute und damit das Volk, den kostbaren Eckstein verworfen haben. Wenn man dann am Schluss von Römer 9, bis Römer 10,11 noch das Heiligtum, den Stein des Anstoßes und den Fels des Ärgernisses und den kostbaren Eckstein Eckstein gefunden hat, dann wird aus Römer 11,15 plötzlich eine Anführung von Psalm 118,22. Auf Grund des TR gibt es ca. 700 Hinzufügungen im NT und die meisten sind festlegende, erklärende Hinzufügungen die den Sinn entstellen.
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  • Avatar von Ulrich
    13.06.2019, 14:10
    Lieber Hans Peter, Ich weiß das es so etwas gibt, weil ich das im Sendschreiben an Laodicäa gelesen habe. Während unseres Austausches wird mir immer deutlicher, dass ich das, was in dem Zitat als "AV" Exklusive Brüderbewegung bezeichnet wird, nicht kenne, nicht wahrnehme, was auch immer??? Jeder der Lehrbriefe wurde zur Korrektur geschrieben, d.h. es gab Fehler, falsche Lehren, etc. Interessant finde ich, dass man für den Begriff Irrlehre in deutschen Bibelübersetzungen gar keine Referenz findet und für den Begriff Irrlehrer muss man auf Schlachter oder Menge zurückgreifen, wobei man dann noch immer nicht so wirklich sagen kann was denn alles gelehrt wurde. Was ich erlebe ist eine gewisse Bandbreite an Lehre, bei der ich mich immer wieder korrigieren muss und bei der ich andererseits auch Falsches entdecke und zu korrigieren versuche. Dies betrifft fast alle Bereiche. Ich verstehe sehr gut, dass man jemanden auffordert eine Gruppe zu verlassen, auf die das obige Zitat zutrifft, die Aufforderung muss unterstützt werden.
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  • Avatar von Ulrich
    13.06.2019, 07:59
    Lieber Hans Peter, Vielleicht bin ich naiv, es kann aber auch sein, dass ich einfach zu wenig lese, ich habe in der Richtung nur Gerüchte gehört, aber nie etwas belastbares gefunden.
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  • Avatar von Ulrich
    12.06.2019, 21:34
    Liebe Freunde, wenn wir über das große Haus nachdenken, dann sind wir sicher im christlichen Bekenntnis und nur teilweise mit dem Leib Christi beschäftigt. Tatsache ist einfach, dass Timotheus Gefäße die unnützlich sind zur Buße leiten soll. Buße gibt es sicher auch bei einem Glied des Leibes Christi, aber natürlich auch darüber hinaus. Die Situation von Harald habe ich damals relativ eng begleitet und ich unterstütze nach wie vor alles, was Harald damals gemacht hat und ich denke, der Herr Jesus hat sich zu den Schritten bekannt. Ich kann aber nicht erkennen, dass Harald in M und ich in einem anderen M ähnliche Schritte unternehmen sollen, weil in einem mehr oder weniger weit entfernten U die Frage der Wiederheirat gerade für aktuellen Zündstoff sorgt. Man schlage uns einmal vor, wie wir das den Geschwistern am Ort als biblische Handlung erklären können. Es gibt Verlage, die haben im Lutherjahr Luther verherrlicht. Jetzt entdecke ich auf Büchertischen John Piper. Das ist deutlich falsch und noch deutlicher abzulehnen. Ich mache das auch indem ich die Verlagsleitung anschreibe und auf die Boshaftigkeit des "christlichen Hedonismus" hinweise. Ich wiederhole Warnungen von Brüdern zu John MacArthur und Paul Washer, ich ergängze auf Konferenzen noch John Piper und Tim Keller. Was aber hat das für einen Einfluss auf mein Zusammenkommen mit den Geschwistern in M? Die Extremnote von "J", nur wenige wissen wer er wirklich ist, wird doch schon dadurch unnütz, weil er sich nicht zu erkennen gibt. Jeremey, Jeromey, Johannes, John, wie auch immer, ist doch ein Phantom. Sorry, aber der Auftritt ist seit Jahren unehrlich. Schon weil er die Anonymität nicht aufgibt ist er für mich weder zitierbar noch ist er als seriöse Quelle nutzbar. Bobby verstehe ich. Das war ein lokales Problem, dass haben sie gelöst. Aber deswegen passiert doch weder im M von Harald etwas, noch in meinem M.
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  • Avatar von Ulrich
    12.06.2019, 13:30
    Ulrich hat auf das Thema Eine Sünde zum Tod im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Onur, In Apg. 5 haben wir den Fall, dass Satan das Herz eines Menschen erfüllt hat, dann wurde der Heilige Geist belogen und im Folgevers wird dann noch einmal betont. "nicht Menschen hast du belogen sondern Gott." Dann tritt sofort der Tod ein. Eine andere Sünde, die direkt und unmittelbar zum Tod führt ist mir jetzt nicht bewusst. In Kol. 3,9 werden wir aufgefordert einander nicht zu belügen und die Begründung ist "da ihr den neuen Menschen angezogen habt". Im unmittelbaren Kontext der von dir angeführten Stelle finden wir, dass jemand Gott zum Lügner macht. Bei Annanias und Saphira handelt es sich meiner Meinung nach ebenfalls um Gläubige. Ich sehe die Stelle aus 1. Joh. 5,16+17 in dem Kontext.
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  • Avatar von Ulrich
    12.06.2019, 12:22
    Lieber Olivier, nun spricht Matthäus 13 vom Königreich der Himmel und der Sauerteig spricht immer vom Bösen. Das Prinzip der Verse 33-35 finden wir sicher auch heute und ich habe auch überhaupt kein Problem es auf den Calvinismus anzuwenden. Wir müssen heute sicher völlig anders handeln als es in Matt. 13 beschrieben und gefordert wird. Ich denke heute ist ganz deutlich 2. Tim. 2 gefordert. Da wird zunächst gefordert stark in der Gnade zu sein, die in Christus Jesus ist. Schon in Kapitel 1 wird Timotheus aufgefordert die Gnadengabe in sich anzufachen. Das ist nötig wenn man sich in einem großen Haus aufhält. Ich sehe schon gewisse Parallelen zwischen dem Königreich der Himmel und dem großen Haus, aus beiden kann man nicht hinausgehen. Der weitere Verlauf von 2. Tim 2 macht deutlich, dass es in dem Haus Kampf gibt und auch Feindschaft. Dann gibt es einen Prozess der Reinigung oder Wegreinigung, absolut notwendig. Wenn jemand ein Gefäß zur Ehre sein will, muss er sich wegreinigen. Dazu muss man auf der einen Seite das kennen, was der Herr durch Paulus gelehrt hat und man muss es weitergeben. Es wird auch deutlich gesagt, dass man es treuen Leuten anvertrauen soll. Man soll das Wort der Wahrheit in gerader Richtung teilen und ein Knecht des Herrn soll nicht streiten. Was ist denn dann die Schlussfolgerung des ganzen? Nun wird der Knecht des Herrn die treuen Leute suchen, denen er das was er in Gegenwart vieler Zeugen gelernt hat anvertrauen kann, oder? Ja, das wird er tun, das hört nicht auf aber er tut mehr, er ist auch damit beschäftigt die Gefäße zur Unehre zur Buße zu leiten. Ich habe letztes Jahr einen Vortrag über Absonderung gehört. Es waren ca. 150 Geschwister anwesend. Bei seiner Themenpredigt kam der Bruder auch zu 2. Tim. 2,20+21. Das das nützliche Gefäß auch die jugendliche Lüste fliehen sollte hat er gar nicht erwähnt. Am Ende kam es dann zu einem Austausch, weil der Vortrag im Rahmen einer Konferenz gehalten wurde. Ich habe dann auf den Gnadenaspekt in dem wohl letzten Paulusbrief hingewiesen. Ich will hier noch einen weiteren Punkt nennen. Wenn Timotheus ausschließlich mit solchen die den Namen des Herrn aus reinem Herzen anrufen, nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden strebte, woher kamen dann die törichten und ungereimten Streitfragen, die er abweisen sollte? Ich denke Vers 24-26 beantwortet die Frage deutlich. 2. Tim 2 führt weder zu einer Wagenburg noch ins Kloster. Es ist eine Anweisung wie man sich in einem großen Haus verhalten soll. Wenn man das so bewusst vor Augen hat, dann wird schlagartig deutlich, dass der weit verbreitete Absonderungsgedanke nicht zu den Gefäßen passt, die dem Hausherrn nützlich zum Dienst sind,
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  • Avatar von Ulrich
    12.06.2019, 09:12
    Lieber Hans Peter, lieber Olivier, es gilt das Grundprinzip von 1. Thes. 5,21 "prüft alles, dass Gute haltet fest". Wenn man nach dem Namen eines Bruders genannt wird, dann ist etwas falsch, siehe 1. Kor. 1,12. Wenn ich Darby lese, dann lese ich ca. 50% Philosophie, dass schreibt der auch ziemlich deutlich, ich erinnere nur an den Artikel über den freien Willen. Wenn ich Kelly lese, dann lehne ich die ganze Serie über die frühen Kapitel von 1. Mose ab. Darin werden Lyell und Darwin Ehrentitel gegeben und man geht von deren Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit aus, ohne zu sehen, das deren geistiger Vater, James Hutton, angetreten war um den Anfang von Mose zu befreien. Wenn ich Scofield lese, dann habe ich sofort die GAP-Theorie. Wenn man mich Darbyst nennt, was gelegentlich vorkommt, dann lehne ich diese Bezeichnung ab. John Nelson Darby ist in großen Teilen seiner Lehre bis zu seinem Heimgang Anglikaner geblieben. Das ist ganz deutlich bei seiner Lehre über die Taufe und zum Thema Wiederheirat nach Scheidung so. Vor ca. 20 Jahren hatte ich Anlass mich mit John Piper zu beschäftigen, danach kamen dann die üblichen Verdächtigen wie John MacArthur, Paul Washer, Tim Keller, James Whrite, usw. Auffallend war, dass diese sich immer wieder auf das Westminster Bekenntnis beriefen. Dieses Bekenntnis ist Ihnen immer das Ende allen Widerspruchs. Da ich bei Darby Anglikanisches entdeckt hatte, konsultiere ich bei persönlichem Unverständnis inzwischen das Westminster Bekenntnis. Für mich ist es nicht das Ende allen Widerspruchs, aber häufig die Erklärung von Lehrwidersprüchen zur Bibel. Ich gebe ein Beispiel: Seit mehr als 40 Jahren verstehe ich nicht, wie man Wiederheirat nach Scheidung, angesichts sorgfältigem Studiums von Römer 7 und 1. Kor. 7 für möglich hält, wenn der Ehepartner noch lebt. Selbst die vermeintliche Ausnahme z.B. in Matt. 19,9 hat sich mir nicht erschlossen. Das Westminster Bekenntnis sorgt für Klarheit. Artikel 24.5 bringt Licht ins Dunkel. "Im Fall von Ehebruch nach der Heirat ist es dem unschuldigen Teil erlaubt erlaubt eine Scheidung zu erwirken und nach der Scheidung einen anderen zu heiraten, als ob der schuldige Teil tot wäre." Dann wird sogar noch auf Röm. 7,2-3 verwiesen. Natürlich wird dann auch noch das 7. Gebot angeführt und auch auf Joh. 8 verwiesen. Diese Argumentation kann ein Dispensationalist natürlich nicht bringen. Das Westminster Bekenntnis lässt halt der Schuldigen "geistlich sterben". Zum Thema Heirat nach Scheidung entwickelt sich mehr und mehr Konfliktpotenzial und es entsteht nicht der Eindruck das es abflacht. Auch wenn die ersten Brüder ordinierte Anglikaner waren, resultiert das aktuelle aufflammen des Calvinismus nicht aus der Brüderliteratur oder Lehre. Es gibt das sicher den einen oder anderen nachhaltigen Fehler, wie z.B. die Leugnung des freien Willen durch JND, oder die weit verbreitete Lehre der "einfachen Prädestination" die einen calvinistischen Nährboden bieten, das eigentliche aktuelle Problem liegt darin, dass man kaum noch einen Büchertisch findet auf dem John Piper & Co. nicht vertreten sind. Es ist so, wie Hans Peter sagt, es wird dagegen geschrieben und auch gesprochen, trotzdem breitet es sich aus. Mit einer Sekten-Führung könnte man es verhindern.
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  • Avatar von Ulrich
    10.06.2019, 13:10
    Ulrich hat auf das Thema Wer hat’s erfunden? im Forum Was ist Dispensationalismus? geantwortet.
    Lieber Andy, an Stellen, wo wir heute von Verwaltung sprechen und Anglo/Amerikaner von administration steht in der KJV dispensation. In Eph. 3,9 hat die KJV fellowship und nicht dispenation. Heute wechseln sich im Englischen an den fraglichen Stellen stewardship und administration. Nur die KJV 2000 kennt noch dispensation.
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  • Avatar von Ulrich
    08.06.2019, 15:07
    Ulrich hat auf das Thema Vor wie vielen Jahren soll das gewesen sein ? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, wenn ein Ehepaar in 25 Jahren 10 Kinder zeugt, dann hast du ohne die zeugenden eine Verfünffachung der Erdbevölkerung alle 25 Jahre. Nach dieser Formel bist du nach 350 Jahren bei einer Millarde. nach 400 Jahren schon bei 25 Mrd. Seit die Sowjets nach der Oktoberrevolution vor knapp 100 Jahren als erstes Land die Abtreibung legalisierten, ist es weltweit zu über 1 Mrd. Abtreibungen gekommen. Hätte sich diese 1 Mrd. mit dem 10 Geburtentempo vermehrt, was ja durchaus dem göttlichen Gebot in 1. Mose 1 entsprochen hätte, dann hätten wir 62,5 Mrd Menschen zusätzlich. Trotzdem wäre keiner gleich, alle wären anders, dass gibt die DNA her. Würde man die heute lebenden 8 Mrd an einem Ort jeweils zu zweit auf je einen m² stellen, dann ergäbe das Quadrat mit einer Kantenlänge von 63,246 km. Unter diesem Aspekt hätten wir eigentlich Platz genug. Alle Begrenzung der Geburtszahlen ist nur Ausdruck von Gottlosigkeit.
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  • Avatar von Ulrich
    08.06.2019, 13:28
    Liebe Freunde, die uniformen Abläufe werden auch mit dem Aktualistätsprinzip oder Gleichförmigkeitsprinzip beschrieben. Anders ausgedrückt, man glaubt die Gegenwart würde den Schlüssel zum Verständnis der Vergangenheit liefern. Die Bibel erklärt diesen Ansatz schon auf der ersten Seite für falsch. Man kann es auch anders ausdrücken, wer einen solchen Ansatz verfolgt glaubt dem Wort Gottes nicht und macht Gott zum Lügner. Nun der Reihe nach: Nun, es gibt heute keinen zu beobachtenden Prozess, bei dem Gott Himmel und Erde schafft. Die Erde war ohne Form und leer, bestand offensichtlich ausschließlich aus Wasser (2. Petr. 3,5), Finsternis war über der Fläche der Tiefe, dass heißt deutlich, dass das geschaffene Universum leer war und der Geist Gottes schwebt über den Wassern. Gott spricht es werde Licht. Wir haben als Geschöpfe überhaupt keine Ahnung was Licht ist, niemand weiß was Energie ist und niemand weiß was Gravitation ist. Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass Licht und Finsternis vermischt sind. Weil wir eben nur diesen Trennungzustand kennen. Für uns ist Finsternis "Abwesenheit von Licht" oder Licht "Abwesenheit von Finsternis". Wir können mit einem Druck auf einen Lichtschalter den Istzustand ins jeweilige Gegenteil verwandelt, aber Licht schaffen, Licht und Finsternis zu trennen? Unmöglich. Und es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag. Gott zeigt und in dem Kapitel sechsmal, dass der Tag mit dem Abend beginnt. Auch hier haben Menschen willkürlich Mitternacht zu Zeitpunkt des Tageswechsels genommen. Hie haben wir einen ganz faszinierende Vorgang, denn Gott hat die Wasser bis an das Ende des Universums kommandiert. Dort sind Wasser um Gott zu loben, um seine Größe und Allmacht deutlich zu machen. Da schauen Heerscharen von "Wissenschaftlern" ins Universum. Nach dem Gleichförmigkeitsprinzip erklären sie uns, dass das Universum viel Älter ist als die Bibel sagt, weil ja das Licht der fernen Galaxien und Sterne viel zu langsam ist um jetzt schon hier zu sein. Sie behaupten das ganz fest, obwohl jeder "Wissenschaftler" zugeben muss, dass niemand die Lichtgeschwindigkeit in eine Richtung kennt, man kennt nur die Durchschnittsgeschwindigkeit in zwei Richtungen. Ich bin wirklich gespannt, ob es denn noch zu der Situation kommt, dass die Menschen das Wasser oberhalb der Himmel entdecken. Wenn sie dann feststellen, dass es dort überall Wasser gibt, dann wird sicher das Problem der Lichtreisezeit sehr klein werden im Verhältnis zur Wasserreisezeit. Aber der dritte Tag wird noch viel Interessanter. Jetzt treffen wir plötzlich auf Schöpfungsvorgänge, die mit atemberaubender Geschwindigkeit teilweise parallel aber auch sequenziell ablaufen. Nach dem Gleichförmigkeitsprinzip kann das so in 24 Stunden gar nicht sein. Die Wasser werden gesammelt und das Trockene wird sichtbar. Dann kommen da noch so ein paar Creantionisten die behaupten dass es vor der Flut die Faltengebirge nicht gegeben habe. Es war also ziemlich flach. Außerdem gab es noch keine Sonne, dass kann gar nicht getrocknet haben. Nach diesem unfassbaren Vorgang laufen dann plötzlich noch unbegreiflichere Dinge ab. Uns werden für Gras, Kraut und Fruchtbäume Wachstumsvorgänge bis zur Erntereife beschrieben. Da wird nicht gesagt, dass Gott die Dinge gemacht hat, sondern "die Erde lasse hervorsprossen". Nun Gräser können das in Tagen schaffen, Kraut braucht schon Monate und Fruchtbäume Jahre. Nicht nur, dass das an einem Tag doch gar nicht gehen kann, es fehlt auch die aus Sicht des Uniformitarismus wichtigste Einheit, die Sonne. Der dritte Schöpfungstag ist wirklich eine beeindruckende Absage an "wissenschaftliche" Ansätze wie sie seit James Hutton, Charles Lyell und Charles Darwin vertreten werden. Leider hat dieses Uniformitätsprinzip auch in viele "theologische" Ansätze Einzug gehalten. Spätestens am dritten Schöpfungstag sollten wir aufhören Gott zu erklären wie er es gemacht hat. Interessant ist die Begründung für die Lichter an der Ausdehnung des Himmels. Im Anschluss an die Vegetation hätten wir vielleicht vermutet um alles am Leben zu erhalten. Aber weit gefehlt. Die Lichter sind für den Menschen, zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren. Auch die Sterne sind am vierten Tag geschaffen worden. Alles ist auf die Erde ausgerichtet, um auf die Erde zu leuchten und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Sehr schnell haben die Menschen aus den Gestirnen Götzen gemacht und besonders die Sonne als Lebensspenderin angebetet. Hier spricht Gott wieder direkt etwas in die Existenz. Das Gewimmel lebendiger Wesen im Wasser, die Vögel und die Seeungeheuer sind die ersten lebendigen Wesen, sie sind alle am fünften Tag geschaffen. Diese bekommen einen Auftrag, seid fruchtbar und vermehrt euch. Bei den Tieren der Erde sehen wir wieder das Gott sprach und die Erde brachte hervor. Aber beim Menschen sehen wir wieder das Gott schuf. Etwas außergewöhnliches. Gott schuf den Menschen im Bild Gottes, Mann und Frau schuf er sie. Auch der Mensch erhält den Auftrag fruchtbar zu sein und sich zu vermehren. Zusätzlich sollte sich der Mensch die Erde untertan machen, er sollte herrschen über alle Geschöpfe. Zur Speise bekam er samenbringendes Kraut und samenbringende Baumfrucht. Den Tieren der Erde und den Vögeln des Himmels wurde das grüne Kraut zuer Speise gegeben. 2301 mal kommt das Wort YOM im AT vor. In 1. Mose 1 wird heftig über die Bedeutung gestritten Es ist relativ wenig, was Gott auch noch selbst in Stein hinein geschrieben hat, bei der Aussage 2. Mose 20,11 hat er es getan. Mich fasziniert immer wieder, dass gerade Mose diese Vorgänge aufgeschrieben hat, die doch an jedem einzelnen Punkt völlig der ägyptischen Wissenschaft widersprechen.
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  • Avatar von Ulrich
    08.06.2019, 11:32
    Ulrich hat auf das Thema Augustinus fand die Bibel enttäuschend? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Augustinus ist völlig respektlos und in gleichzeitiger Selbstüberschätzung mit der Bibel umgegangen. Der Calvinismus und die reformierte Theologie gehen auf Augustinus zurück. Tatsächlich hat er geglaubt Cicero sei Philosoph. Ein unbekanntes Werk mit dem Titel "Hotensie" hat ihn am meisten fasziniert.
    5 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    06.06.2019, 07:54
    Ulrich hat auf das Thema Brotvermehrung im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, ich mach einmal einen Anfang mit Gerste und Weizen. Ausgerechnet im Johannesevangelium wird erwähnt, dass es sich um Gerstenbrote handelt. Das ist auch das Evangelium in dem der Herr Jesus als das Weizenkorn vorgestellt wird, welches viel Frucht bringt wenn es stirbt. Beide Getreidearten werden auch bei der Hagelplage in Ägypten genannt. Ich glaube, dass Gerste daran erinnert, dass noch Gericht droht, weil es der Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes entspricht, es sei denn, das wahre Weizenkorn, dem eben das Gericht nichts anhaben kann, stirbt stellvertretend und freiwillig. Dieses Zusammenwirken von Gerste und Weizen finden wir auch bei Ruth und Boas. In dem Augenblick, indem Ruth zu Boas auf die Tenne kommt, ist sowohl die Gerstenernte als auch die Weizenernte beendet. Boas gibt Ruth aber sechs Maß Gerste und nicht sieben Maß Weizen. Ich denke ein deutlicher Hinweis darauf, dass Ruth für Boas noch an den näheren Verwandten verloren werden konnte. Erst als den nächste Verwandte zum Ausdruck gebracht hatte, dass er nicht der Löser sein konnte, kam Ruth unter den Segen des Boas. Ich denke, dass Gerste bzw. Gerstenbrot von Gericht spricht, sehen wir auch deutlich bei Gideon und Midian.
    5 Antwort(en) | 214 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    05.06.2019, 18:04
    Ulrich hat auf das Thema Brotvermehrung im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Besonderheiten: Dieses Wunder wird in allen 4 Evangelien berichtet, was ehr ungewöhnlich ist. Es kommen immer zwei Fische vor. In Matthäus, Markus und Lukas sind es fünf Brote. Im Johannesevangelium sind es fünf Gerstenbrote. Nur Johannes berichtet das ein kleiner Knabe die Speise bracht. In Matthäus wissen die Jünger sofort wie viel sie haben. In Markus müssen sie erst nachforschen. In Lukas scheinen die Jünger sofort zu wissen, wie viel sie haben. Da kann man sicher einiges herausarbeiten
    5 Antwort(en) | 214 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    04.06.2019, 19:48
    Ulrich hat auf das Thema Der Heilige Geist in uns im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter,
    5 Antwort(en) | 200 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.06.2019, 14:27
    Ulrich hat auf das Thema Der Bergriff "Vorsehung" im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Lieber Hans Peter, Diese Bitte macht deutlich, dass der Wille unseres Vater ganz sicher im Himmel geschieht aber eben überhaupt nicht auf der Erde. Der Wille Gottes geschieht auf der Erde nur wenn Gott richtet oder wenn ein Mensch den Willen Gottes tut. Wie wenig das der Fall ist wird spätestens an der Tatsache deutlich, dass der Herr Jesus der einzige Mensch war und ist, über dem der Himmel sein Wohlgefallen zum Ausdruck bringen konnte. Nur der Herr Jesus hat immer den Willen Gottes getan, sonst niemand. Vorsehung behauptet es geschehe immer der Wille Gottes. Wenn das so wäre, dann wäre Gott unberechenbar. Etwas was voller Überraschungen ist kann nicht geoffenbart werden. Jede Offenbarung wäre automatisch Lüge, denn es kann im nächsten Augenblick genau das Gegenteil geschehen. Dann ist man bei R.C. Sproul und John Piper,
    1 Antwort(en) | 193 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.06.2019, 08:41
    Ulrich hat auf das Thema Philadelphia und die eine Sache im Forum Zusammenkommen geantwortet.
    Lieber Andy, ich glaube, dass die prophetische Sicht deutlich macht, dass die vier letzten Versammlungen bis zur Entrückung bestehen. Darum glaube ich auch, das die, die nicht überwinden in die Drangsal gehen, weil sie eben nicht an der Entrückung teilnehmen.
    3 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.06.2019, 08:33
    Ulrich hat auf das Thema Erlösung / Errettung im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Bobby, Erlösung haben wir dann, wenn tatsächlich sichtbar ist, dass wir Erlöste sind. Darum ist z.B. der Heilige Geist das Unterpfand der Erlösung. Wir warten z.B. auf die Erlösung unseres Leibes. Errettet sind wir. So sind wir errettet aus der Gewalt der Finsternis, wir sind in Hoffnung errettet, usw Der Tipp von Olivier macht Sinn.
    6 Antwort(en) | 228 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    01.06.2019, 15:48
    Lieber Holger, ich hab die ganze Diskussion nie verstanden. Was bitte sollte Gott hindern das ganze Universum anzuhalten? Ich frag mich schon länger, was denn die Menschen wohl sagen werden, falls sie tatsächlich Psalm 148,4+5 bestätigt bekommen? Heute haben ja die Wissenschaftler schon ein "Lichtreiseproblem". Es würde mich nicht wundern, wenn sie das Wasserreiseproblem in 1. Mose 1,6+7 durch weitere enorme Zeiträume lösen werden.
    1 Antwort(en) | 117 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    01.06.2019, 14:14
    Ulrich hat auf das Thema Kreuz >>> Thron der Gnade im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Hans Peter, lieber Olivier. Mein Vater kam mit der Idee nach einer Sünde wieder unters Kreuz zu gehen, von einem Vortrag wieder. Ich hab ihm dann gesagt, dass das Kreuz leer ist. Es gibt für ein Kind Gottes nie und niemals einen Grund unter das Kreuz zu gehen. Wir haben eben den Herrn als Sachwalter wenn wir sündigen und als Hohenpriester in unseren Schwachheiten. Zum Kreuz zu gehen ist katholisch. Ob mit oder ohne Figur am Kreuz, eine Kruzifix hilft nix.
    2 Antwort(en) | 148 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    30.05.2019, 16:13
    Ulrich hat auf das Thema Baum des Lebens / Ewiges Leben im Forum Ewigkeit geantwortet.
    Elberfelder Schlachter habt ihr über diesen Unterschied schon einmal nachgedacht? Mir ist er aufgefallen, als mein Schwiegersohn mich wegen dieser Stelle anrief und wir feststellten das in der KJV Buch des Lebens steht, ich aber Baum des Lebens im Kopf hatte.
    10 Antwort(en) | 785 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.05.2019, 14:34
    Ulrich hat auf das Thema Wann hat Hiob gelebt? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Bobby, Sem lebte nach der Flut noch 502 Jahre (1. Mose 11,10+11). Sem und Abraham haben noch 140 Jahre Lebenszeit geteilt und selbst Isaak kann Sem noch gekannt haben, falls Sem in den ersten 40 Jahren einmal nach Kanaan gekommen ist. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass der Glaube an die Sintflut irgendwann aufhörte, ganz im Gegenteil, es gibt weltweit gut 300 Flutlegenden. Im Bezug auf Hiob können wir sagen, dass die ersten sieben Generationen nach der Flut mit 30 Jahren mit der Fortpflanzung begannen. Hiob hatte 10 Kinder und die 10 Kinder waren so alt, dass sie Häuser hatten. Ich würde bis zum Beginn der Plagen durch den Satan 50 Jahre darauf rechnen, so dass Hiob zu Beginn der Plagen ca. 80 Jahre alt war. Nach den Plagen lebte Hiob noch 140 Jahre. In den 140 Jahren sah Hiob 4 Geschlechter an Nachkommen. Hiob war ca. 220 Jahre alt als er starb. Das war die Generation vor dem Vater Abrahams. Auch an den Vegetationsbeschreibungen im Buch Hiob können wir erkennen, dass das Land Uz der heutigen Schweiz ähnelte, was dafür spricht, dass auf der Nordhalbkugel noch Eiszeit war.
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  • Avatar von Ulrich
    28.05.2019, 19:39
    Ulrich hat auf das Thema Auf wessen Namen soll ein Bruder getauft werden? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Die verschiedenen Taufen im Neuen Testament Wenn wir uns mit den Aussagen über Taufen im Neuen Testament auseinander setzen, dann stellen wir sehr schnell fest, dass es zu diesem Thema eine große Anzahl an Meinungen gibt und dass es in Deutschland durchaus Zeiten gab, da wurde eine abweichende Meinung mit dem Tod bestraft. Die Liste der Taufmärtyrer ist sehr lang. Auch heute gibt es immer noch unterschiedliche Taufauffassungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit der praktizierten Varianten gibt es im Umfeld der Brüderbewegung Kleinkindertaufe, die Taufe von Kindern, sobald diese erstmals behaupten sich bekehrt zu haben und die Taufe Erwachsener. Die Kleinkindertaufe trägt dabei durchaus sakramentale Züge. Dieser verwirrende Zustand geht auf unterschiedliche Auslegungsschwerpunkte zurück, wobei die meisten sich durchaus bewusst sind, dass sie mit Ihren Praktiken und Lehren in einem Widerspruch zu einem Teil der Bibelstellen stehen, die die Taufe behandeln stehen. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe – mit dem Heiligen Geist „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,“ Eph. 4,5 „Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf wen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft.“ Joh. 1,33 „(obwohl Jesus selbst nicht taufte, sondern seine Jünger),“ Joh. 4,2 Der Herr Jesus tauft mit dem Heiligen Geist. Niemand anders kann mit dem Heiligen Geist taufen, Menschen taufen immer nur mit Wasser, der Herr Jesus hat nie mit Wasser getauft. Taufe in den Evangelien Neben der Taufe Johannes des Täufers finden wir in den Evangelien Bibelstellen in denen der Herr Jesus über „Taufe“ spricht. Hier soll jetzt nicht auf die Taufe in Lukas 12,50 eingegangen werden, sondern das Augenmerk auf solche Taufen gelenkt werden, die vielleicht heute zu praktizieren sind. Dafür kommen eventuell zwei Bibelstellen in Frage (Matt. 28,19 und Markus 16,16), die wir später noch näher betrachten wollen. Es ist sicher hilfreich, wenn wir zunächst die Frage beantworten, welche Charakter der Dienst des Herrn Jesus hier auf der Erde hatte. Wir wollen zunächst festhalten, dass sich das Wirken des Herrn Jesus aus geographischer Sicht fast ausschließlich auf Israel konzentriert hat. Auch aus heilsgeschichtlicher Sicht gibt es eine bemerkenswerte Aussage. „Denn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen;“ Röm. 15,8 Der Herr Jesus ist in seinem irdischen Dienst Diener der Beschneidung. Der HERR richtet sich an das irdische Volk. Am Ende seines Dienstes hat ER ihnen noch viel zu sagen (über die Versammlung) aber sie können es noch nicht tragen. „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“ Joh 16,12 Ganz wichtig ist dabei, dass der Herr Jesus betont, dass seine Jünger durch den Heiligen Geist in die ganze Wahrheit eingeführt werden würden. Wir haben in den Evangelien nur allgemein gültige Belehrungen oder spezielle Belehrungen, wie sie für die Beschneidung von Bedeutung sind. Die Jünger erwarten noch immer die Errichtung eines irdischen Königreiches und der Herr Jesus tadelt sie auch Apostelgeschichte 1 nicht für diese Erwartungshaltung. „Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit dem Israel das Reich wieder her?“ Apg. 1,6 Dann kündigt der Herr Jesus, genau wie Johannes 16 die Ausgießung des Heiligen Geistes an. Wenden wir uns jetzt den beiden Stellen über die Taufe zu, die der Herr Jesus zum Ende seines irdischen Dienstes ausspricht. „ Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde. Geht hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“ Matt. 28,18-20 Ich denke wir können hier schon aus dem Wortlaut erkennen, dass diese Bibelstelle auch heute noch prophetisch ist. Dem Herrn Jesus ist eben jetzt noch nicht alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben. Als der Sohn des Menschen wartet er noch darauf. Der Missionsbefehl in Vers 19 ist ganz sicher kein Befehl für die Gnadenzeit. Es würde auch zu einem völligen Widerspruch führen, wenn man berücksichtigt, dass der Apostel und Lehrer der Nationen gar nicht gesandt ist zu taufen (1. Kor. 1,17). Man muss weiter berücksichtigen, dass die anderen Apostel, die ursprünglich Jünger Jesu waren, auch gar nicht zu den Nationen gegangen sind. Der Herr hat großen Aufwand zu betreiben, bis Petrus überhaupt zu Kornelius geht und anschließend wird Petrus von den übrigen angefeindet. Vers 20 verspricht eine sichtbare Anwesenheit des Herrn Jesus bis zur Vollendung des Zeitalters, ganz offensichtlich noch eines zukünftigen Zeitalters in dem die Juden, die Beschneidung, eine besondere hervorgehobene Rolle spielen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass man eine Taufformel, mit der zukünftig Nationen zu Jüngern gemacht werden schon jetzt anwenden soll, zumal wir in der Apostelgeschichte und in den Briefen überhaupt kein Beispiel dafür finden, ganz im Gegenteil. Tatsächlich scheint auch dies eine Einführung des Konzils von Nicäa 325 zu sein. Ganz konkret kann man diese Taufformel auf das Westminsterbekenntnis Artikel 28.2 zurückführen. Über diesen Weg dürfte diese Taufformel auch in die Brüderbewegung gelangt sein. Bei der zweiten „Taufstelle“ in den Evangelien „ Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Markus 16,15+16 wird Taufe in Ihrer Wirkung auf gebürtige Juden beschrieben. Dies kommt auch bei den praktisch an Juden durchgeführten Taufen zum Ausdruck, die Taufe hat bei einem gebürtigen Juden immer rettenden Charakter hat. Zumindest in dem historischen Zeitraum des Neuen Testamentes finden wir nichts Anderes. Bei gebürtigen Juden finden wir immer erst nach der Taufe die Versiegelung mit dem Heiligen Geist. (Apg. 2,38-41; Apg. 9,18; Apg. 19,5; Apg. 22,16; 1. Petr. 3,21). Bei Nationen findet die Versiegelung mit dem Heiligen Geist statt und dann wird die Taufe angewandt. Diese Unterschiede drücken sich auch in unterschiedlichen Evangelien aus. Petrus hat das Evangelium der Beschneidung und Paulus hat das Evangelium der Vorhaut. „ Ich zog aber hinauf zufolge einer Offenbarung und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, im Besonderen aber den Angesehenen, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre; (aber auch Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche war, nicht gezwungen, sich beschneiden zu lassen) es war aber der nebeneingeführten falschen Brüder wegen, die nebeneingekommen waren, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, damit sie uns in Knechtschaft brächten; denen wir auch nicht eine Stunde durch Unterwürfigkeit nachgegeben haben, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch verbliebe. Von denen aber, die in Ansehen standen, – was irgend sie auch waren, das macht keinen Unterschied für mich, Gott nimmt keines Menschen Person an – denn mir haben die Angesehenen nichts hinzugefügt sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium der Vorhaut anvertraut war, wie Petrus das der Beschneidung, (denn der, der in Petrus für das Apostelamt der Beschneidung gewirkt hat, hat auch in mir in Bezug auf die Nationen gewirkt) und als sie die Gnade erkannten die mir gegeben ist, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen wurden, mir und Barnabas die Rechte der Gemeinschaft, damit wir unter die Nationen, sie aber unter die Beschneidung gingen;“ Gal. 2,2-9 Spätestens Galater 2 lässt überhaupt keinen Raum mehr für die Annahme, dass sich Matt. 28 auf die Verkündigung während der so genannten Gnadenzeit beziehen könnte. Wenn sich Matt. 28 auf unsere Zeit beziehen würde, dann wäre Galater 2 die Dokumentation eines schier unglaublichen Ungehorsams. Wir verstehen aber auf Grund der Tatsache das Petrus und die anderen Apostel unter die Beschneidung gingen sehr gut, dass Petrus sehr häufig tauft und auch bis in seinen ersten Brief hinein immer wieder den rettenden Charakter der Taufe betont. Wogegen der Apostel Paulus kaum tauft, uns aber die besondere Bedeutung und Wirkung der Taufe erklärt. Hier macht es Sinn, sich die Stellen in den Briefen in der Reihenfolge vorzunehmen, in der der Heilige Geist sie inspiriert hat. „ Denn so viele euer auf Christus getauft worden sind, ihr habt Christus angezogen. Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ Gal. 3,27+28 Hier wird deutlich, dass durch die Taufe auf Christus zum Ausdruck kommt, dass Christus angezogen wurde. Dies trifft sowohl auf Juden als auch auf Griechen zu, beides ist nicht mehr, auch Mann und Frau nicht, sondern alle sind eins in Christus. „ Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus' Namen getauft worden? Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus, damit nicht jemand sage, dass ich auf meinen Namen getauft habe. Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich jemand anders getauft habe. Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichtegemacht werde.“ 1. Kor. 1,13-17. In dieser Stelle ist interessant, wen Paulus in Korinth getauft hat und wen nicht. Paulus tauft Gläubige aus den Juden, ähnlich wie in Apg. 19 in Ephesus, wo er ausdrücklich auf den Namen des Herrn Jesus tauft. Stephanas war der Erstling von Achaja (1. Kor. 16,15). Da Paulus immer zuerst in die örtliche Synagoge ging, kam der Erstling von Achaja aus den Juden. Krispus ist der erste Synagogenvorsteher (Apg. 18,8) der in Korinth zum Glauben kommt. Allein von Gajus können wir die Herkunft nicht so einfach herleiten, allerdings hat Paulus den zweiten Synagogenvorstehers der sich bekehrt hat, Sosthenes (Apg. 18,17 und 1. Kor. 1,1) schon nicht mehr getauft, dass haben offensichtlich schon andere übernehmen können. Sosthenes hätte Paulus sicher daran erinnert, schließlich hat er den Brief mit verfasst. „Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.“ 1. Kor. 12,13 Diese Stelle behandelt wieder die Taufe mit dem Heiligen Geist durch den Herrn Jesus. Dies ist in den Paulusbriefen fast wichtiger als die Wassertaufe, wir können das gut verstehen, wenn wir den Auftrag des Herrn Jesus an Paulus berücksichtigen. „Was werden sonst die tun, die für die Toten getauft werden, wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden? Warum werden sie auch für sie getauft?“ 1. Kor. 15,29 Diese Stelle betont erstmals den Aspekt der Auferstehung, die in der Taufe ebenfalls zum Ausdruck kommt. Offensichtlich waren in Korinth Gläubige heimgegangen, bevor die Möglichkeit gegeben war sie zu taufen. Dann hatten andere sich an ihrer Stelle taufen lassen und dadurch öffentlich die Hoffnung der Verstorbenen auf die Auferstehung zum Ausdruck gebracht. „ Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollen wir noch in derselben leben? oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.“ Röm. 6,2-4 Hier haben wir einen weiteren Aspekt. Durch die Taufe kommt zum Ausdruck, dass der Täufling gestorben ist. Dies und die Tatsache das er dann an der Auferweckung teilnehmen wird, soll dazu führen, dass der Wandel in Neuheit des Lebens entsprechend dem Neuen Leben stattfindet. „ Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid vollendet in ihm, der das Haupt jedes Fürstentums und jeder Gewalt ist; in dem ihr auch beschnitten worden seid mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in dem Ausziehen des Leibes des Fleisches, in der Beschneidung des Christus mit ihm begraben in der Taufe, in der ihr auch mitauferweckt worden seid durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Kol.,2,9-12 Diese Stelle ist von einigen missverstanden worden, als würde die Taufe eine Art Ersatzbeschneidung sein und tatsächlich das Ausziehen des Leibes des Fleisches bewirken. Dies ist aber schon vor der Taufe geschehen und wird in der Taufe nur zum Ausdruck gebracht. Interessant ist das der Heilige Geist Petrus benutzt um diese These in einem Nebensatz zu widerlegen. „welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe, (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott) durch die Auferstehung Jesu Christi,“ 1. Petr. 3,21 Durch die Taufe wird eben nicht die Unreinigkeit des Fleisches abgelegt. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass Petrus von Babylon aus schreibt (1. Petrus 5,13). Die jüdische Gemeinde dort war zur Apostelzeit die größte Ansammlung von Juden überhaupt, weit größer als die der Juden im Land Kanaan oder im Raum Alexandrien. Wir finden keinerlei Hinweis darauf, dass Petrus und die anderen Jünger des Herrn zu den Nationen gegangen sind. Taufformel Eine Taufformel im Sinne des Konzils von Nicäa und des Westminsterbekenntnisses kann man aus den geschilderten Taufen oder den Ausführungen in den Briefen nicht ableiten. Es kommt aber durchaus zum Ausdruck, dass die Taufen auf den Namen des Herrn, auf den Namen Jesu Christi, auf den Namen des Herrn Jesus bzw. auf den Christus stattfanden. Jeder Taufende sollte für sich selbst, vor dem Herrn Jesus eine Überzeugung finden wie er tauft und welche Formulierung er benutzt. Einfach Matt. 28,19 zu nehmen scheint unangebracht.
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  • Avatar von Ulrich
    28.05.2019, 15:17
    Ulrich hat auf das Thema Wie erkennt man ob Gott einen Prüft? im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Ich glaube man kann nicht genug betonen, dass Versuchung von Jakobus 2-12 Versuchungen Satans sind, der den Gläubigen anficht um ihn zu Fall zu bringen. Die Versuchungen haben einen Charakter von Versuchungen oder Verfolgung von außen. Sie sind deckungsgleich mit den Trübsalen von Römer 5,3. Die Versuchung ab Jakobus 1,13 kommen von innen, aus unserer alten Natur der Sünde. Wir müssen da immer sehr fein unterscheiden, sonst schreiben wir plötzlich Gott etwas ungereimtes zu. Jakobus 1 und Römer 5 hat überhaupt nichts mit den Erziehungswegen des Vaters oder einer Prüfung Gottes zu tun.
    12 Antwort(en) | 543 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    26.05.2019, 11:38
    Ulrich hat auf das Thema Wie erkennt man ob Gott einen Prüft? im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Liebe Freunde, wenn ich die wichtigen Bibelstellen nicht ganz falsch verstehe, dann kommen Prüfungen im eigentlichen Sinn nicht von Gott. Erprobungen und Verfolgungen kommen, wenn man nach den Gedanken Gottes seinen Weg geht. Dann wird nämlich deutlich, dass man nicht zu dieser Welt gehört. Die Quelle liegt dann in Satan. In 1. Kor. 10 finden wir erzieherische Maßnahmen, weil Gott an unserem Wandel keinen Gefallen finden kann, wie bei den Israeliten in der Wüste. Die Erziehung von Hebr. 12 wird zur Zucht, wenn wir uns der Erziehung unsres himmlischen Vaters widersetzten. Es gibt sicher auch im geistlichen Bereich leicht und schwer erziehbare. Bei den schwer erziehbaren gilt: "wer die Rute spart hasst".
    12 Antwort(en) | 543 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    25.05.2019, 12:18
    Ulrich hat auf das Thema Das Evangelium in der Klasse verkündigen. im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Onur, lieber Olivier, Diese Verse beschreiben das Vorgehen Satans. Wenn wir Personen kennen, die vom Evangelium angesprochen sind und denen wir das Wort noch näher erläutern wollen, dann hilft gegen diese Verblendung Satans kein Argument, das hilft nur konkretes Gebet für die, die wir mit dem Wort erreichen wollen.
    2 Antwort(en) | 150 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    25.05.2019, 11:52
    Ulrich hat auf das Thema Präterismus im Forum Dispensationalismus geantwortet.
    Lieber Andy, ich versuche es einmal an Hand von zwei Bibelstellen aus dem Matthäusevangelium deutlich zu machen. Während Vers 51 vor fast 2.000 Jahren wortwörtlich so geschehen ist, sind die Verse 52 und 53 noch immer zukünftig. Das die in diesen Versen geschilderten Ereignis nicht zeitgleich mit Vers 51 geschehen sind, ergibt sich schon aus dem Text selbst. Der Text sagt uns das es nach seiner Auferweckung geschieht. Es wird sofort deutlich, zwischen Vers 51 und den beiden nachfolgenden Versen liegen mindestens drei Tage. Wir wissen aber das dies noch immer zukünftig ist. Zum einen hätten wir sicher einen geschichtlichen Bericht, wenn es schon geschehen wäre, zum anderen muss man sich die Frage stellen, ob denn Jerusalem seit dem Tod des Herrn irgendwann einmal die "heilige Stadt" war? Ich denke ganz sicher nicht. Zur Erfüllung braucht es die Herrschaft des Auferweckten über die Heilige Stadt. Nehmen wir noch als Beispiel den Schluss des Matthäusevangeliums Diese Verse werden von vielen als christlicher Missionsbefehl verstanden, was aber überhaupt nicht stimmt. Die ganze Passage ist auch heute noch zukünftig. Hebr 2 macht deutlich, dass die Erfüllung von Vers 18 noch aussteht. Es ist aber auch beachtenswert, dass die Jünger Jesu, die Apostel Jesu wurden, gar nicht daran dachten sich den Nationen zuzuwenden. Die Jünger des Herrn haben auch nie auf den "Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" getauft. Selbst Petrus, der in der Apostelgeschichte tauft, tauft nur auf den Namen des Herrn Jesus. Gal. 2 wäre die Dokumentation des maximalen Ungehorsams, wenn die Apostel, die vorher Jünger Jesu waren, wirklich den Auftrag gehabt hätten alle Nationen zu Jüngern zu machen. Schließlich beziehen diese Verse sich ganz deutlich auf ein Zeitalter, indem der Herr Jesus bis zur Vollendung des Zeitalters sichtbar bei seinen Jüngern ist. Das ist noch zukünftig und wird im 1000JR der Fall sein.
    3 Antwort(en) | 234 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    25.05.2019, 10:29
    Ulrich hat auf das Thema Reihenfolge des NT lesens: im Forum Überblick über alle Bibelbücher geantwortet.
    Lieber Hans Peter, https://www.bibelkreis.ch/Brinkmann%20U/Zeitstrahl%20APG.pdf seid einiger Zeit lese ich, zusammen mit anderen, die NT-Briefe an Hand dieses Zeitstrahls. Ausgelöst wurde die Idee, als ein alter Bruder in einer Wortverkündigung Galater 1+2 in einer Stunde betrachtete, man kann viel mehr sagen vorgelesen und nacherzählt hat. In diesen beiden Kapiteln finden wir zweimal Offenbarungen des Herrn, speziell an den Apostel Paulus. (Gal. 1,12 und Gal. 2,2). Wenn man einfach die NT-Briefe nach den Begriffen "Offenbarung" und "Geheimnis" durchsucht, dann wird sehr schnell deutlich, dass wir in den Briefen eine schrittweise Offenbarung der Geheimnisse Gottes haben. Warum ist es sinnvoll und nützlich die Schrift in dieser Reihenfolge zu studieren? Ich denke es ist allen klar, dass die Reihenfolge des NT-Kanons nicht inspiriert ist. Die Reihenfolge ist viel mehr Erkenntnis verhindernd. Ich gebe ein Beispiel. Vergleicht man die biblische Offenbarung mit einem Haus, dann ist der Römerbrief der sechste Paulusbrief und der siebte NT-Brief. Ich habe ziemlich früh den Römerbrief "studiert". Ich wusste mit 16 Jahren einiges zum Römerbrief und habe nichts verstanden. Ich war halt bildlich die ganze Zeit in der siebten Etage. In Römer 5 machte ich bei den Versuchungen einen Ausflug nach Jakobus 1, dort kam ich aber nie über Kapitel 1 hinaus. Ich hab mich immer schnell aus dem Erdgeschoss verabschiedet, ohne überhaupt zu wissen das ich dort war. Im Galaterbrief lernen wir, dass es in der Gnadenzeit 2 Evangelien gibt, die verkündigt werden. Wir lernen in dem Brief die Grundlagen der Rechtfertigung und der Sohnschaft in Verbindung mit der Tatsache, dass wir Abrahams sind. Ich lerne dort, dass ich als Gläubiger wiedergebornes Kind Gottes von Christus getrennt sein kann und aus der Gnade fallen kann. Das bedeutet nicht, dass ein Kind Gottes wieder verloren gehen könnte, es bedeutet ich lebe dann als hätte ich keinerlei Verbindung zum Herrn Jesus und tatsächlich findet dann auch keine Gemeinschaft mit IHM statt. Ich lass es jetzt einmal bei der Sohnschaft. Ich muss die Belehrungen von Galater 3+4 im Bezug auf Sohnschaft verstanden haben, sonst verstehe ich in Römer 8 wenig bis gar nichts- Den Begriff der Sohnschaft finden wir in Galater 4 und dort sagen wir auch "Abba Vater". In den Thessalonicherbriefen finden wir die Gründe für Verfolgung von außen. Im 1. Korintherbrief haben wir zwei Geheimnisse und im 2. Korintherbrief die Offenbarung der Wahrheit in Kapitel 4 und grundsätzliche Offenbarungen an Paulus in Kapitel 12. Dies sollte ich wissen, wenn ich nach Römer 16 komme, denn dort steht der Glaubengehorsam in Verbindung mit der Offenbarung des Geheimnisses, das in den Zeiten der Zeitalter verschwiegen war. Die Begründung warum es verschwiegen war, haben wir bereits in 1. Kor. 2. Es war ein Geheimnis, denn sonst hätten die Fürsten dieses Zeitlaufs den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Dies ist eine sehr kurze Abhandlung um zu zeigen, warum es sinnvoll ist, die Briefe so zu lesen, wie sie der Geist Gottes gegeben hat. Es ist übrigens eine interessante Entdeckung, dass bei den späten "Paulusbriefen" es kaum eine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge man sie liest. Bei den frühen Briefen bringt die richtige Reihenfolge erheblichen Gewinn, bei den späten Briefen gibt es den Effekt kaum, zumindest habe ich ihn noch nicht entdeckt.
    2 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    24.05.2019, 11:15
    Lieber Martin, nach eigener Aussage hat CHM bei Raven sein zweites Pfingsten erlebt.
    74 Antwort(en) | 13942 mal aufgerufen
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