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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 21:06
    Ulrich hat auf das Thema Markus 8.22-26 im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Harald, in Matt. 11 steht das Urteil über Bethsaida unmittelbar vor dem Hinausgehen des Herrn aus Israel in Matt. 12. Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass der Blinde nicht immer blind war und in zwei Schritten wieder sehend wurde.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 14:20
    Ulrich hat auf das Thema Markus 8.22-26 im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Liebe Freunde, ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass es sich bei dem Dorf um Bethsaida handelt. Aus Bethsaida kamen mindestens drei Jünger des Herrn Jesus, nämlich Petrus, Andreas und Phillipus. Trotzdem wird über Bethsaida das Wehe wegen des Unglaubens ausgesprochen. In diesem Kontext muss man meiner Meinung nach die Wiederherstellung in zwei Schritten sehen, oder liege ich da falsch?
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 07:57
    Ulrich hat auf das Thema geistlich arm im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Liebe Kerstin, deine Frage bezieht sich offensichtlich auf Matt. 5,3. Zur Beantwortung rate ich grundsätzlich die beiden ersten Kapitel des 1. Korintherbriefes zu lesen. Dort wird ausführlich das Thema behandelt, dass das Wort vom Kreuz, denen die verloren gehen Torheit ist, denn es geht um Dinge, die dem natürlichen Menschen einfach verborgen bleiben. Man sieht das auch sehr gut in Apg. 17. Für epikuräische und stoische Philosophen ist Paulus einfach ein "Schwätzer". Diejenigen, die sich selbst für klug halten, bleibt das Königreich der Himmel verschlossen, weil sie eben nicht klug bei Gott sind. Ich habe diesen Vers in einem meiner Profile in einem sozialen Netzwerk stehen. Vor Jahren kam ein Mitarbeiter eines Unternehmens, dass geschäftlich mit mir kooperieren wollte zu mir. Nachdem wir den Erstkontakt so gut wie beendet hatten, sagte mir der Mitarbeiter im Namen seines Vorstandes, dass mein XING-Account wohl gehakt worden sei, irgendjemand hätte da so einen komischen Bibelvers eingestellt, ich sollte das doch mal überprüfen. Als ich bekannte, dass ich den Vers und den Text selbst dort eingestellt hatte, geriet er in ungläubiges Staunen. Man konnte richtig sehen, dass er an meiner geistigen Verfassung zweifelte. Ich denke so muss man Matt. 5,3 verstehen. Für ungläubige ist derjenige, der ein Teil am Königreich der Himmel hat, töricht, geistlich arm.
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  • Avatar von Ulrich
    17.07.2019, 21:28
    Ulrich hat auf das Thema Joh 1 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, kann man die Qualität noch verbessern? Ich habs gedruckt und es ist nicht vollständig lesbar.
    1 Antwort(en) | 81 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    17.07.2019, 21:20
    Ulrich hat auf das Thema Noah kannte reine Tiere? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Liebe Freunde, Noah war der erste Mensch von dem uns berichtet wird, dass er Gnade in den Augen Gottes fand. Göttliche Gnade hat immer die gerechte Grundlage Glaubensgehorsam. Sobald Gott Gehorsam findet gibt er Gnade. Es ist Gott dann eine Freude sich weiter zu offenbaren. Die von Andy angeführten Verse sind Offenbarungen Gottes. Das geht durch die ganze Bibel so. Noah hat dem ewigen Evangelium (Off. 14,6) geglaubt. Dieses Evangelium finden wir unter anderem im zweiten Teil von Römer 1. Paulus bringt diese Inhalte auch auf dem Areopag in Apg. 17. Dadurch, dass Gott sich in der Schöpfung jedem Menschen offenbart hat, wird die absolute Gerechtigkeit Gottes in seinen Handlungen mit den Menschen deutlich. Petrus schreibt und durch den Geist Gottes zwei Briefe, die eigentlich die beeindruckensten Briefe zum Thema Gnade sind. In beiden Briefen erwähnt er den ersten von dem ausdrücklich gesagt wird das er Gnade findet, um ihn dann in 2. Petr. 2,5 "Prediger der Gerechtigkeit" zu nennen. Man geht im allgemeinen davon aus, dass Noah 120 Jahre an der Arche gebaut hat. 120 Jahre in Gemeinschaft mit Gott, im Vollbesitz seiner Kräfte. Ich bin überzeugt, Gott hat Noah noch viel mehr gezeigt als uns in der Bibel darüber gesagt wird.
    3 Antwort(en) | 81 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    14.07.2019, 11:32
    Ulrich hat auf das Thema Neuer Bund tritt in Kraft sobald man stirbt? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Liebe Freunde, ich glaube, wenn wir 1. Kor. 11 nicht hätten, würden wir das Mahl des Herrn nicht halten. Ich denke es ist für uns von großer Wichtigkeit, dass Paulus diese Information vom Herrn empfangen hat, nicht von den Aposteln, die Jünger Jesu waren.
    8 Antwort(en) | 247 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    12.07.2019, 20:00
    Ulrich hat auf das Thema Irrlehrer im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Kerstin, Irrlehre oder Irrlehrer ist kein biblischer Begriff, jeder kann darunter seine eigene Definition vornehmen. Was wir aber in der Schrift deutlich finden, womit sich auch ein ganzer Brief beschäftigt, sind falsche Lehrer. Hier und auch in den folgenden Versen finden wir solche, die tatsächlich nicht wiedergeboren sind und die sich schnelles Verderben zuziehen. Man kann aus dem Brief sicher so eine Art Checkliste erstellen um falsche, nicht wiedergeborene Lehrer mit großer Wahrscheinlichkeit zu identifizieren.
    6 Antwort(en) | 221 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    12.07.2019, 08:56
    Ulrich hat das Thema In 11 Tagen nach Kanaan im Forum Fragen aus der Bibelstunde erstellt.
    Liebe Freunde, In der Zusammenfassung der Stunden zum Hebräerbrief wird gesagt, dass die Wüstenreise in 11 Tagen machbar gewesen wäre. Diese Zahl kenne ich auch schon mein ganzes Leben. Jetzt aber meine Frage, woher kommt diese Angabe?
    1 Antwort(en) | 76 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    12.07.2019, 08:41
    Ulrich hat auf das Thema Neuer Bund tritt in Kraft sobald man stirbt? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Onur, bei Testament und Bund folgen die Bibelübersetzungen gewissen Traditionen, die auch einen Auslegungs- bzw. Verständnishintergrund haben. Im Griechischen sind Bund und Testament ein und dasselbe Wort, die Fußnote in den E1905 und in der CSV-Edition macht dies in Hebr. 9 auch deutlich. Es gibt einige Auslegungsschwierigkeiten, denn der Begriff Testament ist dem Bibelhebräisch unbekannt. Wir können das auch gut verstehen, denn im Gesetz werden ausführliche Anweisungen für die Erbfolge gegeben, so dass der Gedanke eines Testamentes als Erbfolgeregelung im Alten Testament gänzlich unbekannt ist. Hier, in Hebräer 9 hat man Testament übersetzt, weil der Begriff in direkter Beziehung mit dem Tod steht. Tatsächlich bekommt ein Testament erst Wirkung und wird unwandelbar, wenn der Tod des Erblassers eingetreten ist. Grundsätzlich ist ein Testament eine einseitige Willenserklärung und der Tod muss eintreten, damit das Testament vollstreckt werden kann. Vorbildlich finden wir bei unserem Vater Abraham einen einseitigen Bund, der ebenfalls durch Tod bestätigt wurde und wo Abraham ein Erbe zugesagt wurde (1. Mose 15). Dieser einseitige Bund mit Abraham kommt dem Verständnis von Testament sehr nahe. Der erste Bund in Hebr. 9,18 ist ein zweiseitiger Bund. Es handelt sich hierbei um den Gesetzesbund vom Sinai. Dort hatte das Volk dreimal gesagt: "Alles, was Jehova sagt, wollen wir tun!" Im Verlauf von Hebr. 9 wird deutlich, dass nach dem Gesetz (vom Sinai) fast alle Dinge mit Blut gereinigt werden, also auch da musste der Tod eintreten. Es gibt aber einen gewaltigen Gegensatz zwischen dem Gesetzesbund und dem Testament der Gnade. Ich will dies an Hand einer Mengenangabe von "etwa 3.000" deutlich machen. Bei der Einsetzung des Gesetzes starben in 2. Mose 32,28 "etwa 3.000" Mann. Bei der ersten Predigt des Evangeliums der Gnade wurden "etwa 3.000" Seelen hinzugefügt (errettet oder von neuem geboren). Der erste Bund bringt Tod, das Testament bringt Leben. In der Bibel haben wir, nach meinem Verständnis, zwei unterschiedliche neue Bünde. Es gibt den neuen Bund mit dem Haus Juda und dem Haus Israel, (Jeremia 31,31, Hebr. 8,8). Dieser Bund ist zukünftig und bezieht sich auf diese Erde. Darüber hinaus haben wir dann im Neuen Testament noch Erwähnungen eines neuen Bundes, wo es den Bezug zu dieser Erde und dem Haus Juda und dem Haus Israel nicht gibt. An manchen Stellen könnte man zur Abgrenzung einfach auf Testament verweisen (z.B. 2. Kor. 3,6). Indem man keine präzise Unterscheidung zwischen den "neuen Bünden" gemacht hat, hat sich im reformierten Umfeld die so genannte Replacement Theologie entwickelt, die einfach behauptet, die Kirche sei heute das geistige Israel. Man behauptet alle Verheißungen Gottes an das irdische Volk seinen bereits erfüllt. Diese Theologie wird sehr stark von Evangelikalen in den USA vertreten, die Außenministerin Rice unter Georg W. Bush jun. hat darauf z.B. ihre Zweistaatenlösung für Israel und die Palästinenser aufgebaut. Auf der anderen Seite hat man sich so stark von dem Gedanken des neuen Bundes abgrenzen wollen, dass biblisch unhaltbare Thesen aufgestellt wurden. So gibt es z.B. den Lehrsatz: "Mit Kindern macht man keinen Bund!" Das spricht dann Abraham und allen Gläubigen des Alten Testamentes die Gotteskindschaft ab. Man kommt dann in die fatale Situation, dass Abraham unser Vater ist, wir mit Abraham erben, aber Abraham nicht so Kind Gottes ist wie wir. Die Bibel kennt durchgängig nur eine Rechtfertigung aus Glauben, egal in welcher Haushaltung. Die Bibel kennt für alle Wiedergeborenen die Sohnschaft (Röm. 9). Alle Leiber aller Gläubigen werden zu einem Herrlichkeitsleib verwandelt. Sie werden alle, allezeit in der Herrlichkeit sein. Sie haben alle Gott zum Vater. Es gibt einen Unterschied, die Gläubigen der Gnadenzeit sind Leib Christi, sind die Braut des Lammes.
    8 Antwort(en) | 247 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    11.07.2019, 18:47
    Ulrich hat auf das Thema Zur Not ist 85 minus 78 = 6 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, wir dürfen sicher absolut sicher sein, dass wir hier auf der Erde nie eine 100%ig durchgängige biblische Chronologie bekommen werden. Wir dürfen vieles nachvollziehen, finden auch hilfreiches und erbauliches, werden aber nie ein rational nachvollziehbares Gesamtbild haben. Wir haben vermeintliche Lücken in dem Buch des Geschlechtes Jesu Christi in Matt.1. Dazu gibt es manche einleuchtende Erklärung, aber man muss wohlwollend sein, wenn man es als einleuchtend betrachtet, Kritiker nennen es Fehler. Wir werden es wohl erst in der Herrlichkeit vollkommen verstehen. Bis dahin müssen wir Prinzipien folgen, von den Roger Liebi zum Teil abgewichen ist. Seine "biblische Chronologie" basiert auf einem außerbiblischen Ansatz. Er nimmt heidnische Keilschrifttafeln, errechnet dann ein Datum indem er den Regeln des Uniformitarismus folgt, dies geht aber ganz sicher nicht in Jos 10,13 und 2. Könige 20,10+11. Gott hat in beiden Fällen die beobachtbaren Abläufe verändert. Ob uns aber alle Eingriffe von Seiten Gottes mitgeteilt werden weiß niemand. Es ist einfach biblisch ganz und gar unzulässig auf Grund von gegenwärtigen Abläufen auf die Vergangenheit zu schließen. Die Gegenwart ist eben überhaupt nicht der Schlüssel für die Vergangenheit. Roger Liebi rechnet aber erst auf Grund der Keilschriften rückwärst, um dann, von der Schöpfung an vorwärts zu rechnen. An der Stelle, wo sich seiner Meinung nach die beiden gegenläufigen Zeitrechnungen treffen, kann er dann addieren. So kann man die Zeitpunkte Gottes nicht ermitteln. Die ganze Chronologie Liebis gerät aber auch biblisch aus den Fugen. Die Erklärung für die Verweildauer Israels in Ägypten, von 215 Jahren, ist sicher nicht die Erfindung von Roger Liebi. Trotzdem sollte man aus biblischer Sicht einiges bedenken. Natürlich gibt es auf Grund von 2. Mose 12 und Gal. 3 sowie 1. Mose 15 einige Probleme, wenn man das Geschlechtsregister Levis aus 2. Mose 6 berücksichtigt. Jedem Leser wird aber deutlich, das mit Kehat etwas "geschehen" sein muss. Sowohl Mose und Aaron, als auch Korah sind 3. Generation von Kehat. Die Lebenslängen reichen einfach nicht aus für 430 Jahre Verweildauer in Ägypten und 400 Jahre Unterdrückung in Ägypten. Was Gott Abram mit den 4 Generationen sagte, können wir nicht sagen. Roger Liebi nimmt einfach die Linie Levis und verkürzt dann die Zeiträume. Beim Stamm Juda geht das anders. Da haben wir von Juda bis zum Auszug mindestens 5, wahrscheinlich 6 Generationen. Juda - Perez - Esram - Aram - Aminadab - Nahassan. Das spricht natürlich viel mehr für einen Zeitraum von 430 Jahren als Levi. Ganz besonders interessant wird Juda aber auch bei der Beurteilung der 480 Jahre in 1. Könige 6. Roger Liebi dehnt diesen Zeitraum auf 594 Jahre aus. Bei Juda hätten wir für diesen Zeitraum Nahassan - Salmon - Boas - Obed - Isai - David - Salomo (mit 4 Jahren Herrschaft). Da die Zeiträume überlappen, machen 6 Generation für 430 Jahre und 7 Generation für 480 Jahre irgendwie Sinn. 6 Generation für 215 Jahre ist selbst heute, bei wesentlich kürzerer Lebenszeit und früherer Fortpflanzung, extrem sportlich. Man muss sich aber die Frage stellen, warum die folgenden Generation die Zeitspanne mehr als verdoppelt haben. Ich neige ehr zu der Annahme, dass beide Zeiträume relativ gleich lang waren und wir nach wie vor ein Erklärungsproblem bei Kehat und dem vierten Geschlecht haben (1. Mose 15,16).
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  • Avatar von Ulrich
    10.07.2019, 15:44
    Ulrich hat auf das Thema Selbst Verleugnung im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Liebe Larissa, Selbstverleugnung bedeutet an erster Stelle nicht selbst im Vordergrund stehen, eigentlich selbst gar nicht wahrnehmbar sein. Dann aber weiter, dass der Herr Jesus erkannt wird, dass wir sein Joch tragen. Wenn er sagt, wir sollen sein Joch aufnehmen, dann bedeutet dies, dass wir Jochgemeinschaft mit IHM haben. In allen Situationen geht dann die Entscheidung von IHM aus. Ein hier mitschreibender Bruder hat einmal von einem alten Freund aus den Tagen vor seiner Bekehrung den Spruch gehört: "du lebst doch gar nicht mehr, du bist doch tot".
    3 Antwort(en) | 148 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    10.07.2019, 13:37
    Ulrich hat das Thema Zur Not ist 85 minus 78 = 6 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Liebe Freunde, es gibt dieses über 2 stündige Video von Roger Liebi über die >>"großen Klippen" biblischer Chronologie. Offensichtlich braucht man zum umschiffen großer Klippen kleine Rechenfehler. Wahrscheinlich fallen diese Fehler nur einem Buchhalter auf, aber Ihr könnt diese Fehler einfach nachvollziehen. Roger behauptet Jakob sei 77 Jahre alt gewesen als er nach Padan Aran ging. Nun, diese Aussage liegt um 6-7 Jahre daneben. Jakob kam mit 130 Jahren nach Ägypten. Josef war zu dem Zeitpunkt 39 Jahre alt. Jakob war also 91 Jahre als Josef geboren wurde. Direkt nach der Geburt Josefs wird Jakob aufgefordert ins Land Kanaan zurückzukehren, er war 20 Jahre bei Laban. Jakob war also 70-71 Jahre alt als er zu Laban kam. Ich bin noch nicht dahinter, wofür Roger Liebi diese Zahl braucht, wahrscheinlich fällt es mir beim 2. Hören auf. Gravierender ist der zweite Rechenfehler. Roger Liebi erklärt, dass die 480 Jahre vom Auszug bis zum Bau des Tempels um die 114 Jahre, die das Volk in der Richterzeit nicht Jehova diente verlängert werden müssten, also tatsächlich wären es 594 Jahre. Dann nimmt er die 450 Jahre Richterzeit aus Apg. 17 und rechnet auf diese jetzt die Wüstenreise, die Herrschaft Sauls und Davids, die vier Jahre von Salomo und 14 Jahre von der vollständigen Landnahme bis zum ersten Richter hinzu. Jetzt braucht er noch 6 Jahre für die Landnahme. Man nehme das Alter Kalebs in Kades-Barnea, als Kaleb im 2. Jahr der Wüstenreise ausgesandt wurde war Kaleb 40 Jahre alt, folglich war er 38 Jahre später, am Ende der Wüstenreise 78 Jahre als. 45 Jahre nach Kades-Barnea ist Kaleb 85 Jahre alt (Josua 14). Wenn jetzt das Ergebnis von 85 minus 78 = 6 ist, dann hat die Landnahme 6 Jahre gedauert und dann ergibt 450 zuzüglich der genannten Werte auch 594. Als Buchhalter komme ich auf 7, aber Buchhaltung hat ja auch nichts mit biblischer Chronologie zu tun. Wobei, wenn Buchhaltung nicht in der richtigen zeitlich Abfolge erstellt ist, dann wir sie verworfen.
    2 Antwort(en) | 192 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    08.07.2019, 15:53
    Lieber Harald, für mich ist klar, dass der Heilige Geist gesprochen, gerufen und gesandt hat. Wir haben im AT ohne Ende Hinweise darauf, dass das Wort Jehovas geschah und er redete. Wenn er es nicht direkt tut, dann sagt er es geschah in einem Gesicht (z.B. 1. Mose 15,1). Die Situation die du schilderst klingt nach Eisegese, man liest etwas in den Text hinein.
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  • Avatar von Ulrich
    08.07.2019, 07:42
    Ulrich hat auf das Thema Bewältigung von Aggressivität im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Mario, 2. Tim. 2 ist in dieser Beziehung ein überaus geniales Kapitel, ganz besonders der Schluss. Das Kapitel beginnt damit, dass der Handelnde, der, der ein Gefäß zur Ehre des Hausherrrn und diesem nützlich sein will, stark in der Gnade sein soll, die in Christus Jesus ist. Am Ende ist dieses nützliche Gefäß damit beschäftigt die Widersacher zur Buße zu führen und zwar völlig in Übereinstimmung mit der Gesinnung des Herrn Jesus Christus, nicht streitend, sondern milde, lehrfähig, duldsam und in Sanftmut zurechtweisend. Ein Bruder leitete mir einmal eine Anfrage weiter. In der Sache tendierte er mehr zur Gegenseite und war nach eigener Aussage über meine Meinung zornig. Er hat dann im CC mitgelesen und war überrascht, dass ich der Gegenseite die Positionen geduldig und lehrfähig auseinandergelegt habe. Am Ende hat der CC-Bruder seine Meinung geändert. Es gibt ganz bestimmt keinen "heiligen Zorn" bei Menschen, wie mancher übereifrige Bruder schon behauptet hat. Agressivität steht immer auch in Verbindung mit einer gewissen Verletztheit. Wir müssen uns aber immer bewusst machen: "Es geht nicht um mich".
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  • Avatar von Ulrich
    07.07.2019, 19:25
    Ulrich hat auf das Thema wenn ihr Liebe untereinander habt im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Lieber Harald, Liebe zueinander wie der Herr uns geliebt hat? Liebe untereinander haben? aus deiner Frage lese ich diese beiden Fragen heraus. Alle, ganz besonders die Welt, soll erkennen das wir lieben. Wenn heute ein Mensch erkennen soll, wer der Herr Jesus ist, dann soll er dies im betrachten deiner und meiner Person erkennen. Liebe Gottes soll sichtbar werden wenn die Menschen um uns her dich und mich betrachten. Eigentlich ist das eine sehr flacher Maßstab. Liebe zueinander wie der Herr uns geliebt hat bedeutet, dass ich seine Liebe der Welt gegenüber zeige, indem ich diese Liebe den Gläubigen gegenüber zeige. Der gewaltige Unterschied besteht darin, dass ER keinen Grund hatte der Welt Liebe zu zeigen, außer in sich selbst. Ich aber habe in dem Bruder jeden Grund den Bruder zu lieben.
    2 Antwort(en) | 128 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    07.07.2019, 14:43
    Ulrich hat auf das Thema Aliens, Raumschiffe und Geistwesen? im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Onur, Die Erde ist der einzige bewohnte und bewohnbare Planet in dieser Schöpfung. Allerdings haben wir die Fiktionen als List Satans zur Kenntnis zu nehmen. Der Teufel weiß genau das die Entrückung bevorsteht. Dann werden hier plötzlich beträchtliche Mengen an Menschen verschwunden sein. Darauf bereiten jetzt schon diese ganzen modernen Märchen vor.
    5 Antwort(en) | 280 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    06.07.2019, 13:34
    Liebe Freunde, immer wieder muss man feststellen, dass Menschen dem Uniformitarismus verfallen. Sie nehmen die Gegenwart und meinen damit die Vergangenheit erklären zu können. Vor einiger Zeit habe ich besonders auf die Vorgänge am dritten Schöpfungstag hingewiesen und deutlich gemacht, dass man selbst den dritten Schöpfungstag nicht so erklären kann. Immer wieder lässt Gott Dinge geschehen, die wir nur glauben aber nicht begreifen können. Nun wollen wir uns die simple Frage stellen, ob den Gott biologische Abläufe benötigt, wenn er Nachkommen verspricht. Zu nächst macht der Herr Jesus, hier auf der Erde eine überaus überraschende Aussage dazu. Also braucht Gott für die Erfüllung der Verheißung an Abraham keine biologischen Nachkommen Abrahams, ja, er braucht nicht einmal Menschen um die Verheißung zu erfüllen. Dieser Vorgang an und für sich ist von extremer Wichtigkeit, gerade für solche, die keine biologischen Nachkommen Abrahams sind, aber trotzdem als Nachkommen oder Same Abrahams sogar Erbansprüche geltend machen wollen. Bei den Galatern handelt es sich um Gläubige aus den Nationen, die nun biologisch in gar keinem Zusammenhang mit Abraham standen, trotzdem sind sie Nachkommen, oder Same (griechisch Sperma) Abrahams. Es ist genau das Wort, welches RL unbedingt nicht als Geschlecht, sondern als Same in Röm. 1,3 und in 2. Tim 2,8 übersetzt haben will. Das hebräische Gegenstück zu Sperma ist Zera. Es wird sowohl für den Samen des Weibes, als auch für den Samen der Schlange (des Satans) in 1. Mose 3,15 benutzt. In Joh. 8,48 macht der Herr Jesus deutlich, dass es Menschen gibt, die haben den Teufel als Vater. Wurden diese Menschen bilogisch durch Satan gezeugt? Natürlich nicht. Trotzdem sagt der Herr Jesus Also, hier geht die Vaterschaft ganz deutlich nicht auf die Biologie zurück. Wir finden also sowohl in Gal. 3, als auch in Joh. 8 Vater Sohn Beziehungen, die nichts mit Biologie zu tun haben. Wir finden auch in Matt. 3 und in Lukas 3, dass für eine Vater Sohn Beziehung keine Biologie nötig ist. Wir finden aber bereits im AT deutliche Hinweise darauf, dass jemand Nachkomme, Same sein kann und als solcher anerkannt wird, obwohl es biologisch gar nicht geklappt hat. Der Vater, dem der Same oder Nachkomme zugerechnet wird, war gar nicht in der Lage Leben von einer Frau zu zeugen. Hier, in dieser Anweisung wird deutlich, dass es auch in Israel nicht notwendiger Weise immer eine biologische Beziehung zwischen Vater und Same/Nachkommen/Geschlecht geben musste. ja nicht einmal unbedingt geben konnte. Die Bedeutung dieser Anweisung wird uns im AT gar nicht vollständig erschlossen, erst aus NT Sicht verstehen wir, dass niemand Leben zeugen kann. Im Bezug auf den Herrn Jesus und seine Geburt als Mensch müssen wir noch einen weiteren Punkt beachten. Wir haben sowohl im Griechischen als auch im Hebräischen eine Wort, dass sowohl zeugen, als auch gebären bedeuten kann. Bei der Verfassung von "Menschen ohne Mutter", habe ich sehr lange mit Gal. 4,4 "gekämpft". Wenn dort "gennao" stehen würde, dann hätte ich den ganzen Artikel nicht veröffentlicht. Ich war mir damals auf Grund von Matt. 11,11 ziemlich sicher, dass in Gal. 4,4 nicht gennao stehen konnte. Wäre der Herr Jesus auf die gleiche Art und Weise von einer Frau geboren / gezeugt worden wie Johannes der Täufer, dann wäre nach dieser Stelle Johannes der Täufer größer als der Herr Jesus, dass konnte aber nicht sein, denn die Stelle sagt gleichzeitig aus, dass Johannes der Täufer, so wie er geboren wurde nicht passend für das Königreich der Himmel war. Mit dem Herrn Jesus war aber das Königreich der Himmel personifiziert mitten unter den Menschen. Lukas 17,21 macht deutlich, das das Königreich Gottes mitten unter den Menschen war. Der Herr Jesus ist tatsächlich der zweite (Typ) Mensch, der letzte Adam, der Mensch vom Himmel.
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  • Avatar von Ulrich
    06.07.2019, 10:03
    Lieber Olivier, ich denke an grüne Strukturen, gerade das Aufstreben dieser Ideologie folgt der Formel je Grüner desto Gottloser. Die ganze Genderdiskussion findet dort ihre Grundlage und auch die neuesten gesetzlichen Geschlechterdefinitionen gehen auf "Ökologie" zurück.
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  • Avatar von Ulrich
    05.07.2019, 16:15
    Lieber Onur, Hurerei ist Sünde gegen Gott. Ich bin davon überzeugt, dass es die häufigste Form der Auflehnung gegen Gott und der Ablehnung der göttlichen Schöpfungsordnung ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die am häufigsten begangene Tatsünde gegen den eignen Körper und gegen Gott ist. Es gibt sicher niemanden, der nicht Hurerei oder Ehebruch in seinem Herzen begangen hat. Wenn es nicht zum Vollzug kam, dann grenzt das an ein Wunder. Satan hat dann mit der Sünde noch weitere "Spielarten" eingebracht. Dazu gehört auch die Homosexualität. Sie wird häufig erst ausgelebt, wenn es auf heterosexuellem Gebiet vermeintlich keine Steigerung des Lustprinzipes mehr gibt. Häufig wird sogar zugegeben, dass man den nächsten "Kick" erwartete hat. Ich glaube, der sündigen Natur wohnt solches inne. Es hat auch häufig pseudoreligiöse Züge, genau wie Hurerei häufig zu religiösen Praktiken zählt. Prägend für all diese Entwicklungen sind Menschen, die sich immer mehr in der Gottesferne bewegen. Heute kann man sehr deutlich sehen, dass ein atheistische ökologische Gesellschaftsform zu einer Offenbarung sexueller Entartungen führt. Ohne Gott geht es in die Finsternis.
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  • Avatar von Ulrich
    04.07.2019, 13:00
    Ulrich hat auf das Thema Probleme im Forum im Forum Technisches zum Bibelkreisforum geantwortet.
    über ein paar Tage hatte ich beim direkten Schreiben über einen Andoid Tablet massive Probleme mit der Autokorrektur, es wird wohl morgen erst ganz verschwunden sein, wenn ich wieder in der Windows Umgebung bin.
    9 Antwort(en) | 248 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    04.07.2019, 12:36
    Lieber Hans Peter, mir geht es gar nicht darum den Splitter bei anderen zu sehen. Ich führe mir einfach vor Augen, wie listig man Falsches, dass dem Fleisch und/oder den irdischen Frieden dient, zu einer akzeptablen und durchführbare Praxis macht. Die ganzen Argumentationsketten kennen wir doch auch, die Frage muss sich doch Stellen ob man nicht teilweise auf mehr als dünnem Eis unterwegs ist. P.S. Ich bin froh, wenn ich wieder meine gewohnte Umgebung habe, hier wurde aus EIS = DIE, warum auch immer?
    2 Antwort(en) | 239 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    04.07.2019, 02:59
    Ulrich hat auf das Thema Wie ist 2. Mose 22,28 zu verstehen? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Kerstin, wir können diese Bibelstelle nur verstehen, wenn wir die Vorgänge im das Passah berücksichtigen. Man muss auch die weiteren Anweisungen Gottes im Bezug auf die Erstgeborenen beachten. In 2. Mode 12 werden alle Erstgeborenen der Ägypter getötet. Die Erstgeborenen der Israeliten würden auf Grund des Passah verschont. Gott macht aber deutlich, dass IHMalle Erstgeborenen der Israeliten gehören. An erster Stelle nimmt er stellvertretend die Leviten für sich. Dann muss aber noch alle Erste-Geburt gelöst werden und zwar mit einem Opfer. Wenn es hier darum geht, dass der Erstgeborenen der Söhne gebracht werden sollte, dann bezieht sich dies sicher auf das geforderte Löseopfer. Wenn Sie mit der Fülle des Getreides und dem Ausfluss der Kelter kommen sollten, dann geht es auch hier um das Fest der Erstlinge. Es macht sicher Sinn, die korrespondierenden Anweisungen noch zu untersuchen. Wichtig ist auch der Ansatz, den Hans Peter bereits gebracht hat. Natürlich haben wir heute den Erstgeborenen. Auch heute, man kann sagen ganz besonders heute, will Gott diesen als den Erstgeborenen unter vielen Brüdern darstellen, dabei soll er in allem den Vorrang haben. Während die Juden beim Passah ein Lamm für ein Vaterhaus haben müssten, also prinzipiell für jeden Erstgeborenen ein Lamm starb, haben wir heute nur noch ein Vaterhaus. DER Erstgeborenen selbst ist als das eine Lamm ein für allemal für die Erstgeborenen gestorben. Das Thema kann man sicher noch weiter gewinnbringend erläutern, dabei helfen ganz sicher konkrete Fragen.
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  • Avatar von Ulrich
    03.07.2019, 16:47
    Liebe Freunde, die letzten Tage haben mich sehr nachdenklich gemacht. Immer wieder haben wir im Forum über falsche Lehren und Lehrer einen Austausch gehabt. Wahrscheinlich war das meistens auch richtig, es stellt sich allerdings mehr und mehr die Frage, wozu führt das im Leben eines jeden einzelnen ganz persönlich. Heute neigt sich ein weiterer Aufenthalt in den USA dem Ende entgegen. In den Letzten Jahren bin ich hier mit verschiedenen Gruppen von Gläubigen in Verbindung gekommen, die völlig unterschiedliche Schwerpunkte in ihrem Glaubensleben haben. Bei jeder Gruppe war ich mehrfach in den Zusammenkünften. Auf Grund von vorhandenen Strukturen und praktischen Abläufen haben meine Frau und ich mit einer der Gruppen das Brot gebrochen. In allen Fällen wurde ich um Wortdienste gebeten. Letzten Sonntag Tag hatte ich in einer dieser Gruppen einen Dienst über 2. Petr. 2 und stellte insbesondere die Gefahr falscher Lehrer und verderblicher Sekten an Hand von Bileam dar. Sonntag vor 8 Tagen gab es die Abschlusspredigt zum Buch Ruth. Viele Fragen des Predigers hatten offensichtlich nicht nur einen rhetorischen Charakter, sie wurden von mehreren Frauen beantwortet. Auch eine rasche Aussage zum Geschlechtsregister in Matt. 1 wurde durch eine Frau korrigiert. Nachdem an Hand von Off. 2 klar war, welche falschen religiösen Praktiken Bileam ins irdische Volk Gottes eingeführt hat und wie verderbliche todbringend dies für das Volk war, lernte ich im Anschluss von den "Ältesten", dass man Frauenbeteiligung in den Zusammenkünften total ablehnt. Frauen beteiligen sich nur im Rahmen einer Familienbibelstunde. Eine andere Gruppe, die ich mehrfach besuchte, lehrt die Verlierbarkeit des Heils. Zu allen Bibelstellen, die das Gegenteil Aussagen, sagen sie ja, niemand kann ein Kinde Gottes aus der Hand des Vaters rauben, aber im Fall des fortgesetzten Ungehorsams kommt es zu einer "Rückwärtsbekehrung". Ich habe nur und wenige "Nachdenkliche" getroffen. Es war durchaus eine neuen Erkenntnis, dass Souveränität überhaupt kein biblischer Begriff ist. Auch die Aussage, das hier auf der Erde, in dieser Schöpfung der Wille Gottes nur dann geschieht, wenn ein Mensch ihn tut oder wenn Gott Gericht übt, führt zu Nachdenklichkeit, liegt doch dem Calvinismus der Ansatz zu Grunde, dass ALLES nach dem Willen Gottes geschieht. Trotzdem bleibt nach den zwei Wochen die Frage: Wo rechtfertige ich eine falsche Praxis mit einer falschen und willkürlichen Bibelauslegung? Anders ausgedrückt, wo ist meine Praxis die Grundlage meiner Auslegung? Die Boshaftigkeit und die Sünde Bileams kann man in 4. Mose kaum erkennen. Man wundert sich vielleicht in 4. Mose 31 darüber, dass er mit den Ungläubigen umkommt und vielleicht auch darüber, dass er überhaupt wieder am Ort des Geschehens ist. In 5. Mose 23 erkennen wir vielleicht den Irrtum seines Ansatzes, aber wir brauchen das dreifache Zeugnis am Ende der Bibel um den ganzen Umfang seiner Bosheit zu erkennen. Welche Praktiken haben sich heute im Volk Gottes durchgesetzt, weil wir falsche Lehrer und verderbliche Sekten zugelassenen haben?
    2 Antwort(en) | 239 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.07.2019, 15:43
    Ulrich hat auf das Thema Matthäus 5,17-18 im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Hans Peter, ich hatte versucht mit ihm (Josef) Kontakt aufzunehmen. Aber das ganze "Bruderhand" Konstrukt ließ das wohl nicht zu.
    7 Antwort(en) | 293 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    02.07.2019, 15:40
    Ulrich hat auf das Thema 1. Korinther 14.14 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, ich versuchen das einmal beispielhaft zu erklären. Jeder von uns hat auf bestimmten Feldern Kompetenzen entwickelt, dadurch ist er in diesen Bereichen auch sprachlich zu Hause. In habe vor einigen Tagen noch die Aussage gemacht, dass mein "Bibelenglisch" wohl mein bestes Englisch ist. Damit sollte ich zum Ausdruck bringen, dass ich bei biblischen Themen wohl das meiste verstehe und auch am meisten beitragen kann. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht Themen gibt, da verstehe ich überhaupt nichts, obwohl Englisch gesprochen wird. Jeder von uns kennt ähnliche Abstufungen in seiner Muttersprache, auch da gibt es Themen, die er einfach nicht beherrscht und darum auch nicht versteht. Meine Enkel werden zweisprachig erzogen. Trotzdem können Sie nicht zu allen Themen in jeder Sprache mitreden. manche Dinge lernen sie z.B. nur in der Sonntagsschule auf Englisch, andere im Elternhaus auf Deutsch. Vor einigen Jahren sang und unser ältester Enkel ein Lied aus der Sonntagsschule vor. Es war ganz offensichtlich, er wusste schon worum es dabei ging, als ich ihn aber fragte, was es auf Deutsch bedeutet, konnte er die Bedeutung nicht angeben. Ihm fehlte der entsprechende Wortschatz in seiner Muttesprache vollständig. Er bräuchte einen "Ausleger", einen Gedanken, den wir durchaus in 1. Kor. 14 finden. Jemand kann auf Grund einer Geistesgabe, einer Sprache, biblischen Wahrheiten weitergeben, es fehlt ihm aber in der Muttersprache der Wortschatz, dann muß er Schweigen wenn kein Ausleger (Übersetzer) vorhanden ist. In Vers 14 wendet er Apostel dies auf das Beten in einer Sprache an, die als Geistesgabe empfangen wurde. Der Betende drückt dann biblischen Wahrheiten im Geist aus, aber der Verstand kann diese Dinge nicht verständlich übertragen. Der Betende drückt Weisheiten aus, für die ihm in seiner Muttersprache das Vokabular fehlt, sonst könnte er auch in seiner Muttersprache beten. Darum kann der Unkundige nicht AMEN sagen, denn er wird nicht erbaut, obwohl der Betende gut und wohl danksagt. Wenn man sich bewusst macht, dass der in einer Sprache redende immer weiß wovon er spricht, es nur eventuell in seiner Muttersprache nicht ausdrücken kann, dann wird einem auch bewusst, wie weit die charismatisch pfingstlerische Bewegung von der Wahrheit Gottes entfernt ist und wie dämonische dominiert sie ist. Als mir diese Zusammenhänge vor ein paar Jahren klar würden, da hatte ich eine Übersetzung, die den "Interpreter" auch als "Translator" wiedegab. Natürlich ist Interpretation nicht weit von Auslegung entfernt, ich hab mich trotzdem gefragt, wer denn wohl diese Nebelkerze (Ausleger) in 1. Kor. 14 untergebracht hat, zumal sie fast in allen Deutschen Bibelübersetzungen vorhanden ist.
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  • Avatar von Ulrich
    01.07.2019, 16:25
    Ulrich hat auf das Thema Verkündet Roger Liebi Arianismus? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Frank, folgende biblischen Ausführungen sprechen gegen Variante 1 und für Variante 2. Der leichteren Nachrüfbarkeit halber können wir uns auf ein einziges Kapitel konzentrieren. Wir finden in Matt. 1 viermal einen normalen Zeugungsvorgang, bei dem ein Mann seinen Sohn von einer Frau zeugt. Matt. 1:3; Matt. 1:5; Matt. 1:6. In Matt. 1:3 handelt es sich um einen durch und durch hurerischen Akt. In Matt. 1:5 haben wir zum einen eine Zeugung von einer Hure und zum anderen von einer Moabittin, die ohne Tod eines anderen nie in die Versammlung der Kinder Israels hätte kommen können. In Matt. 1:6 wird an den Ehebruch und an den Mord erinnert, der der Zeugung vorausging. Kennzeichnend ist hier immer "zeugte von". Ab Vers 18 wird uns dann etwas völlig anderes gezeigt, nämlich das, was du als Variante 2 beschrieben hat. " Die Geburt Jesu Christi war aber also:" Hier werden zunächst alle bekannten Varianten einer vorehelichen Zeugung auf natürliche Art ausgeschlossen. In Vers 20 haben wir dann die bemerkenswerte Aussage "das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geiste". Viermal betont der Heilige Geist das eine Zeugung von einer Frau stattfindet. Jetzt haben wir plötzlich "in Ihr". Es wird auch deutlich gesagt, dass es "von dem Heiligen Geist" ist. Es ist eben in Maria, nicht von Ihr, sondern vollständig von dem Heiligen Geist. Je, häufiger ich mich mit dem Thema beschäftigen, desto mehr verwundert es mich, dass "Menschen ohne Mutter" so umfangreich geworden ist.
    36 Antwort(en) | 2282 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    30.06.2019, 02:21
    Ulrich hat auf das Thema Matthäus 5,17-18 im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Eben genau das. Lies >>> 1. Kor 15,24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht , aber auch 2. Petrus 3, wo die Elemente im Brand aufgelöst werden. 2. Petr 3,10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.
    7 Antwort(en) | 293 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.06.2019, 21:04
    Ulrich hat auf das Thema Matthäus 5,17-18 im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Onur, es bezieht sich wortwörtlich auf ALLES.
    7 Antwort(en) | 293 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.06.2019, 19:42
    Ulrich hat auf das Thema Verkündet Roger Liebi Arianismus? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, das Problem liegt doch eigentlich darin, dass viele einfach so lang konsumieren und hinterherlaufen, bis sie nach vielen unbemerkt ein Fehlern dann doch einen Fehler entdecken. Von diesem Zeitpunkt an beginnt das Bild der Unfehlbarkeit des Lehrers zu bröckeln. Enttäuschung resultiert in der Regel nicht aus einer Täuschung des Lehrers sondern aus der Selbsttäuschung des Hörers. Die Lehre, die RL im Bezug auf die Menschwerdung des Herrn Jesus bringt, haben doch vorher schon unzählige andere gebracht. Werner Gitt würde schon erwähnt, KHK ist ein weiterer, der das vertritt. Die Lehre ist relativ nah an der Sünde Objekt der Maria, hat aber einen ganz anderen wesentlichen Aspekte. Es würde bedeuten, dass ganz entgegen der Bibel, Gott in der Schöpfung einen Anknüpfungspunkt zur Errettung gefunden hätte. Ein Bruder kann nicht seinen Bruder erlösen, damit fällt Blut eines Menschen vom Staub aus. Unmöglich kann Blut von Böcken und Kälbern Sünden hinwegtun. Dann antwortet der Herr Jesus: "Siehe ich komme um deinen Willen o Gott zu tun." Der ganze Kontext von Hebr. 9 und Hebr. 10 macht deutlich, dass nichts in dieser Schöpfung Sünden hinwegtun könnte. Es könnte auch nichts so verbessert werden, dass es als Sühnemittel vor Gott tauglich war. Am Ende bleibt man mit den Fragen stehen, warum das Opfers des Herrn und das Wesen Gottes so herangezogen wird.
    36 Antwort(en) | 2282 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    27.06.2019, 23:25
    Ulrich hat auf das Thema Menschen ohne Mutter im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, ich glaube es kommt einfach auf das Gottesbild des einzelnen an. Andere können sich kaum vorstellen, wie oft ich in meinem Leben an einem Punkt Stand an dem meine Lehre nicht mit meinem Gottesbild übereinstimmte. Wir lernen Gott als den Gott der Liebe, als den Gott aller Gnade, als den Gerechten, als den Heiligen, als den Gott ohne Trug und als Heiland-Gott kennen, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gott ist im AT zwölfmal "gnädig und barmherzig" und im NT zwölfmal innerlich bewegt oder voll innigen Mitgefühls beschrieben. Wir müssen Lehren, die wir vermeintlich aus der Bibel Entwicklern, immer wieder an dem Bild des Gottes der Bibel überprüfen. Sobald sich ein Widerspruch ergibt, müssen wir unsere Lehre verwerfen und Buße tun.
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