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  • Avatar von Ulrich
    18.11.2019, 15:51
    Überlegungen zu Grundsätzlichem
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  • Avatar von Ulrich
    03.11.2019, 18:33
    Lieber Peter, lieber Hans Peter, ein mir bekannter Unternehmensberater bekommt am Tag ca. 1.000,00 € Honorar. Im Monat berät der so 12 - 15 Tage. Wenn ich dem eure Zahlen nenne und man sich dann noch überlegt, dass sich Vortragsdienste i.d.R. auf Wochenenden beschränken, dann würde der Unternehmensberater einen Spendenaufruf für Vortragsredner unterstützen. Beim Geld kommt es, wie bei allen Dingen, immer auf die eigene Situation und damit auf die eigene Perspektive an. Zu Hans Peters letzter Frage: "Mir ist als Christ nicht mehr klar, wie man in der AV Gotteslästerer Gruppe sein kann, wenn man Christ ist." Das ist wie beim Geld. Nicht jeder Christ hat zu jeder Gruppe die gleiche Wahrnehmung, die gleiche Perspektive. Vor einige Wochen sprach ich über diesen Abschnitt. Da waren einige Ältere richtig erstaunt, dass man sich nicht selbst als Maßstab nehmen kann, sondern das dass der Ausdruck von Unverstand ist, wenn man das tut. Ich wünsche mir sehr, dass wir gerade bei diesem brisanten Thema biblische Begriffe und Definitionen benutzen, sonst wird alles zu stark angreifbar.
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  • Avatar von Ulrich
    03.11.2019, 12:43
    Lieber Peter, alles was du schreibst gibt es überall. Vor 15 Jahren war ich auf einem anderen kirchlichen Weg als heute. Die Versammlung verlor ihren Versammlungsraum. Als das bekannt wurde, wurden wir von so genannten freien Brüdern besucht, mit dem Ziel, wir sollten zu ihnen kommen. Ich sage überhaupt nicht, dass es so etwas nicht gibt, ich bitte nur um Differenzierung. Die von dir geschilderten Vorkommnisse sind eben nicht Kennzeichen und Merkmal aller Ortsversammlungen die in einem bestimmten Onlineverzeichnis stehen.
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  • Avatar von Ulrich
    03.11.2019, 12:26
    Ulrich hat auf das Thema How do you know they’re saved? im Forum Evangelium geantwortet.
    Liebe Tanja,
    3 Antwort(en) | 158 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    02.11.2019, 15:39
    Lieber Peter, ich behaupte doch gar nicht, dass du es nicht so wahrgenommen hast. Ich rede und schreiben durchaus von Verschlimmbesserungen in der CSV-Edition gegenüber der E-1905, ich hab aber noch nie ein e-mail deswegen erhalten. Etliche Brüder nehmen nach wie vor die E-1905, auch im Dienst, auch da geschieht gar nichts. Zu Sachzuwendungen und Finanzen habe ich oben schon Aussagen gemacht. Natürlich gibt es in jeder Gruppe Regeln, die meisten sogar ungeschrieben. Wenn du mit deiner bayrischen Biereinstellung zu Mennoniten gehst, dann bist du Outsider. Ich habe auch schon erlebt, dass ältere Schwestern meine Frau zur Seite genommen haben und ein anderes äußeres Erscheinungsbild angemahnt haben. Mit so etwas muss man leben und klarkommen, wenn man nicht ganz gruppenkonform ist. In manchen Fällen ist der Verstoß gegen ungeschriebene Regeln mit Sanktionen verbunden, die man nicht versteht, weil man auch den Auslöser nicht sieht. Sicher könnte ein von Liebe (1. Kor. 13) gekennzeichneter Umgang so etwas vermeinden. 1. Kor. 13 steht nicht umsonst als zentrales Element zwischen den Kapiteln 12 und 14. Man kann 12 und 14 sicher ohne Liebe praktizieren, dann ist das aber ein völlig unnützer Vorgang und Ablauf.
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  • Avatar von Ulrich
    02.11.2019, 15:19
    Lieber Hans Peter, vordergründige Logiker, die dann einen logischen Gott haben, der genau dem Gottes von Augustinus, Calvin und Luther entspricht, wird es in jeder Gruppe von Gläubigen geben, zumindest ist das meine Erfahrung. Irrlehre ist aber so ein Begriff, den ich biblische nicht definieren kann. Es gibt verschiedenartige und fremde Lehre (Hebr. 13,9) und darunter fällt alles, was nicht mit der Bibel begründet ist. Ja, es sind auch falsche Lehrer da. Wer z.B. 100 %ig die Darbytaufe lehrt und praktiziert der hat eine Sakaramentallehre. Wer Wiederheirat lehrt, der lehrt permanenten Ehebruch, wenn erste Partner noch leben. Die Bibel ist überhaupt nicht so kompliziert wie das Westminster Bekenntnis. All diese verschiedenartigen und fremde Lehren, die von falschen Lehrern gebraucht werden, werden auch benutzt um über die Gewissen der Geschwister zu herrschen. Das geht aber bei mündigen Geschwistern nicht. Es gibt einfach die "gotteslästerlichen Irrlehren" nicht, genauso, wie es die "AV-Psychosekte" nicht gibt. Es gibt in den einzelnen örtlichen Versammlungen z.B. keinen einheitlichen Vorgang wie jemand zur "Brüderstunde" stößt. Es stimmt schon, dass es überörtliche Besprechnungen gibt, es gibt aber eben nicht das von Peter beschriebene Deligationsverfahren. Die Dinge, die Peter mit dem Tanken auf Kosten anderer Firmen behauptet, hat er sicher falsch verstanden. So dumm kann niemand sein, der erfolgreich ein Unternehmen führt. Ein Vorgang, so wie Peter das Tanken beschrieben hat würde den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen. Auch Finanzverflechtungen, wie Peter sie beschrieben hat, können rechtlich gar nicht funktionieren. Niemand wird so dumm sein und Dinge so tun, zumal der Beitrag von Peter der beste Beweis dafür ist, dass die Gruppe nicht so homogen ist, wie häufig behauptet wird. Es gibt auch nicht "Die Lehre". Brockhaus und Darby haben völlig gegensätzlich Tauflehren gehabt. Die Behauptungen, die Peter zu Führungsstrukturen gemacht hat, mag er so empfunden haben, die Realität kennt aber keine definierte Führungsstruktur und damit auch keine Nachfolgeregelung. Wenn ich allerdings Hebr. 13 lese, dann gibt es Führer und damit Führung, es wäre unbiblisch wenn es das nicht gäbe.
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  • Avatar von Ulrich
    02.11.2019, 12:11
    Lieber Peter, du beschreibst deine Empfindungen und subjektiven Eindrücke im Bezug auf Vorgänge und Besuche in Ingolstadt. Das kann man aber nicht verallgemeinern. Ein alter Bruder, der inzwischen lange beim Herrn ist und ein persönlicher Jugendfreund (auch später noch eng befreundet) von Ch. Briem war, hat, wenn ich Darby anführte immer Kritik daran geübt. Ich erinnere mich an eine Situation in der ich Jesaja 53,10 vorlas und dann die Darbyübersetzung hinzufügte, da hat er demonstrativ seine Bibel zugeklappt. Es gibt sicher brüdergläubige oder darbygläubige, aber 100 %ig kann das niemand durchhalten, schon allein aus dem Grund, dass Darby zum größten Teil der Bibel gar keine Äußerung gemacht hat. Nimm den Römerbrief, da ist die Darbybetrachtung mit Kapitel 8 zu Ende. Wie schon gesagt, du hast das in deinem Umfeld so empfunden, und das ist traurig genug, aber dass, was du allgemein und als überörtlichen Zustand beschreibst, ist ganz sicher nicht so.
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  • Avatar von Ulrich
    31.10.2019, 23:33
    Lieber Peter, Philosophie ist nie gut, ist immer Religion und damit immer von unten und vom Satan.
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  • Avatar von Ulrich
    31.10.2019, 22:07
    Lieber Peter, von den inhaltlichen Aussagen unterscheidet sich der Brief von 1872 nicht von dem von 1861. Meiner Meinung nach spiegelt sich die Qualität des Briefes in dem Zitat von Ovid wieder. Insgesamt ist das keine biblische Herleitung sondern ein Begründungsversuch einer vorgefassten Meinung. Die Aussage, dass der Mensch "nicht kommen kann" und dann die Begründung, "(er hat niemals den moralischen Drang dazu)" wird durch die Aussage im zweiten Absatz "Ihr wollt nicht kommen" (Joh. 5,40) konterkariert. "Ich kann nicht anders" war schon bei Luther gelogen, "Ich will nicht anders" hätte gestimmt. Wenn ein Mensch nicht kommen kann, dann ist die angebliche Einladung Gottes eine reine Blendung und Lüge. Der Brief liest etwas in die Schrift hinein, nämlich augustinische Philosophie. Darby war ausgebildeter und ordinierter anglikanischer Theologe, einer Kirche, die einen König/eine Königin als Haupt hat und die entstanden war um Ehescheidung zu vereinfachen. Darby ist in vielen Stücken sein Leben lang Philosoph geblieben, dass atmen seine Schriften auch wieder. Ich habe vor über 40 Jahren mitbekommen, wie ChB an Hand von Darby Heirat nach Scheidung rechtfertigte und lehrte. Es wurde dann auch praktisch mit einer Zulassung sanktioniert. Niemand hat das verstanden, aber alle haben gekuscht. Nachvollziehen konnte ich es später an Hand des Westminster Bekenntnisses. Im Westminster Bekenntnis ist nämlich der schuldige Teil gestorben. Das passt natürlich nicht zum Dispensationalismus. Darum wird bei Darby der entscheidende Hinweis auf Römer 7 weggelassen. Beide, sowohl Darby als auch das Westminster Bekenntnis stehen nicht auf biblischem Boden sondern begründen ein gewünschtes Ergebnis.
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  • Avatar von Ulrich
    31.10.2019, 14:59
    Lieber Peter, ich verstehe deinen Frust sehr gut, ich frage mich aber, welche Schlussfolgerung, welche geänderte Vorgehensweise geht aus deiner Analyse hervor. Ich glaube, wir haben hier ein mehrschichtiges Problem. Man muss zu einen das Thema historisch betrachten, zum anderen aber auch aktuell. Historische Betrachtung Wie sind die Schriften entstanden, auf die man sich heute so häufig bezieht. John Nelson Darby hat über 50 Jahre hinweg geschrieben. Häufig hat er vor einem, heute unbekannten Hintergrund, Fragen beantwortet. Bei vielen der Artikel, die von ihm im Umlauf sind, hat es sich um private Korrespondenz gehandelt, die gar nicht für die allgemeine Verbreitung gedacht war. Nach Darbys Tod hat William Kelly alles gesammelt, was er an Schriften von Darby bekommen konnte. Man hat Darby nachgesagt, er habe "auf Papier" gedacht, vieles von dem, was er geschrieben hat, haben auch Nativespeaker nicht verstanden. William Kelly hat vieles sprachlich geglättet und dann veröffentlicht. Zudem kennen wir zu vielen Themen nur Darby zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Lebens. Den oft zitierten Aufsatz über den "Freien Willen" hat Darby 1861 geschrieben, es ist schwer zu sagen, wie er 20 Jahre später über das Thema gedacht hat. Jeder, der prüft, wird stück- oder schrittweise wachsen und erkennen. Einen solchen Prozess kann man, auf Grund der Dokumentation, auch bei Darby an manchen Stellen erkennen. So gibt es in den Coolected Writings "Ecclesiastical No. 1 einen langen Aufsatz "Separation from evil God's principle of unity", der offensichtlich vom frühen John Nelson Darby stammt. Diesen Artikel hat Darby selbst im Nachhinein selbst als einseitig betrachtet. Es gibt einen späteren Aufsatz, der dies bestätigt und der den Titel trägt "Grace, the power of unity and of gathering. Dazu gibt es eine Fußnote "This paper, though issued a good deal later in date, is inserted as being the natural supplement to the foregoing tract. - ED." Auf Bibelkreis.ch und hier im Forum gibt es von mir viele Beiträge. Dabei kann man sicher eine stückweise und schrittweiss Erkenntnis feststellen. Bei einer chronologischen Betrachtung viel besser als bei eine themenmässigen Anordnung. Die meisten Schriften von Darby sind nach Themen geordnet. Chronologische Angeben fehlen häufig, darum ist ein Erkenntnisprozess nicht leicht nachvollziehbar. Aktuelle Beobachtung Wer mit Darby, Kelly oder sonst den alten Brüdern argumentiert, hat in der Regel eine verborgene Agenda. Ich will genau zu den beiden Artikel ein Beispiel geben. Mein Onkel hielt einen Vortrag über die Einheit des Leibes, dann kam im Original: "Separation from evil God's principle of unity" Mr. Darby said". Dann ging das Trennungsthema weiter. Das war einfach "Politik". Man beruft sich auf alte Brüder, dass Zitat ist auch so nachlesbar, trotzdem ist die Aussage tendenziell. Genau das findest du immer wieder. Es gibt Artikel von mir, da stelle ich "Souveränität Gottes" positiv dar. Heute, einige Zeit später und nach einigem Nachdenken über die Frage, was man den Tun muss, wenn man jeden Gedanken unter den Gehorsam des Christus gefangen nehmen will, ist mir klar, dass man nur biblische Begriffe und Definition verwenden darf. Ich reagiere inzwischen richtig allergisch, wenn ich Begriffe wie "souveräne Gott" oder "souveräne Gnade" höre. Die Entwicklung von Gedanken zu "Auserwählung" sind ebenfalls hier transparent. Den Gedanken der "Allauswahl" habe ich aufgegeben als ich das ewige Evangelium und die Auswahl der Gnade, durch die Leistung des Geistes sehen durfte. Resumee Möge der Herr dir Kraft geben mit den Mobbingfolgen umgehen zu können. Im Bezug auf die Taufe, die Taufformel und die Frage der Wiederheirat nach Scheidung ist John Nelason Darby immer im Westminster Bekenntnis hängen geblieben. Die über 100 Artikel von Willam Kelly über die "early Chapters of Genesis" sind auch völlig daneben.
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  • Avatar von Ulrich
    27.10.2019, 12:21
    Ulrich hat auf das Thema wenn der rettende Glaube eine Gabe von Gott wäre im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Olivier, hinter der Idee, dass der rettende Glaube eine Gabe Gottes sei, stecken Begriffe und Begriffsdefinitionen, die die Bibel gar nicht kennt. Das zieht sich durch die ganze Geschichte und ist in den letzten Jahren mit er erneuten Erstarkung des Calvinismus und der Charismatik wieder stärker geworfen. Diesen Gedanken liegen zwei Cardinalfehler zu Grunde: Souveränität und Alles ist Gottes Wille. Das erste kennt die Bibel gar nicht und beim zweiten macht die Bibel genau das Gegenteil deutlich. Souveränität kommt in der Bibel nicht vor. Wir brauchen aber für alle Dinge nicht nur biblische Begriffe, sondern auch noch biblische Definitionen. Wir brauchen die biblische Definition für glaube, sonst meinen wir von Werkgerechtigkeit zu reden. Glaube drückt sich im Gehorsam und in Werken aus, trotzdem rechtfertigen weder der Gehorsam, noch die Werke, sondern der Glaube. Wir brauchen auch einen biblische Definition für den biblischen Begriff Hoffnung. Wenn es nur den Begriff ohne Erläuterung gäbe, dann würde jeder etwas anderes unter Hoffnung verstehen, aber sich nicht das, was die Bibel darunter versteht. Menschliche Hoffnung ist immer mit Ungewissheit und Unsicherheit verbunden. Biblische Hoffnung ist weder unsicher noch ungewiss, sondern nur unsichtbar und völlig sicher, aber keineswegs zweifelhaft. Nur auf dieser Basis kann uns der Gott der Hoffnung mit aller Freude und allem Frieden im Glauben erfüllen, damit wir überreich und überströmend sind in der Hoffnung, durch die Kraft des Heiligen Geistes (Röm. 15,13). Gott wird in seinem Wort mit vielen unterschiedlichen Attributen beschrieben, als Gott des Friedens, als Gott des Ausharrens und der Ermunterung, aber nie als Gott der Souveränität. Da es zu Souveränität dann auch keine biblische Definition gibt, landen wir ohne jeden Umweg in der dämonischen, griechischen Mythologie. Alles, was von dem Gott dieser Welt und dem Fürsten dieses Zeitlaufs ausgeht, schreiben Unwissende und Unbefestigte (2. Petr. 3,16) dem Gott der Liebe zu, wobei sie als Unmündige von jedem Wind der Lehre hin- und hergeworfen und umhergetrieben werden, die Betrügereien der Menschen kommen, durch Verschlagenheit und listig ersonnen Irrtum (Eph. 4,14). Sie bauen Vernunftschlüsse auf, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben (2. Kor. 10,5) und werden forgerissen durch verschiedenartige und fremde Lehren (Hebr. 13,9). Sie folgen falschen Lehrern (2. Petr. 2,1) und werden selbst zu solchen. Erst wenn man sich so bewusst macht, wie sehr die Schrift davor warnt fremde Begriffe und Definitionen zu benutzen, wundert man sich um so mehr, woher denn dieses hohe Maß an Unverständnis. Der zweite, nicht minder gefährliche Punkt ist die Annahme, dass alles nach dem Willen Gottes geschieht. Man behauptet, Gott hat einen Plan für jeden Menschen und dieser Plan würde ohne Abweichung in Erfüllung gehen. Es geht sogar soweit, dass man behauptet die Prophezeiungen seinen der Beweis dafür, dass alles nach dem Plan Gottes läuft. Biblisch ist Gott der Allmächtige, trotzdem kann Gott nicht alles. Biblisch ist Gott allwissend, er bestimmt aber nicht alles. Gott hat seinen Geschöpfen einen Willen gegeben und er verlangt Gehorsam durch den zum Ausdruck kommt, dass Gott der Gott der Liebe und des Friedens ist (2. Kor. 13,11). Wenn der rettende Glaube eine Gabe Gottes wäre, dann wäre Gott ein Lügner. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und das alle zur Buße kommen. Menschen die nicht gerettet werden und nicht zur Buße kommen sind durch den Gott dieser Welt verblendet. Die von einigen vertretene Auslegung, dass sich 2. Thes. 2,13 auf die Errettung der Seelen und die Vergebung der Sünden beziehe, steht im Gegensatz zu vielen Bibelstellen. Es ist bezeichnend, dass bei dieser Auslegung immer wieder die Souveränität Gottes bemüht wird und die Tatsache, dass Gott einen Plan hat den er verwirklicht. Beides steht so eben nicht in der Bibel.
    4 Antwort(en) | 250 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    25.10.2019, 20:47
    Ulrich hat auf das Thema Kurz erklärt im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Lieber Hans, jede Religion, egal ob Katholizismus, Protestantismus oder Islam, hat den gleichen Gott, nämlich Satan. Auf die ganzen Götzenkulte trifft das natürlich auch zu. Religion vermittelt nur ein diffuses Bild ohne Sicherheit. der Katholizismus von Augustinus und der reformierte Lutherglaube sind ein und dasselbe. Darum können auch alle Religionen in Assisi gemeinsam zu dem gleichen Gott beten. Die inter-religiösen Gebete aus Assisi gehen tatsächlich alle an den selben Gott.
    3 Antwort(en) | 313 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    25.10.2019, 20:38
    Ulrich hat auf das Thema Jesus starb für alle Menschen im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    So richtig aufrechte "Westminster Bekenntnis Gläubige", auch aus der Brüderbewegung, machen deutlich, dass der Wille in 1. Tim. 2 etwas völlig anderes ist als der Wille in 2. Petr. 3. Wenn das so wäre, dann könnten nur noch Griechischgelehrte den Willen Gottes erkennen, dieser könnte dann auch noch zu widersprüchlichen Äußerungen führen. Falsche Lehrer (meine Bibel kennt den Begriff Irrlehrer nicht) werden schon in 2. Petr. 2 angekündigt. Sicher waren die auch sehr schnell auf dem Plan. Der MNR hat falsche Lehrer als Gründungsväter, genau wie der Calvinismus und die Charismatik.
    9 Antwort(en) | 343 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    24.10.2019, 18:22
    Lieber Hans Peter, der Chor singt sicher so wie ein Leierkasten, weil sie den Text gar nicht verstehen. Von der Tracht her sind es Mennoniten. Ich habe auch überhaupt nicht den Eindruck, dass der Text biblisch ist. Ich stell den Text hier einmal im Klartext ein. Wenn ich einmal das Bibelbuch nehme, indem das Substantiv "Trost" am häufigsten Vorkommt und in dem genauso häufig getröstet wird, dann bin ich geneigt über diesen Brief "Brief des Trostes" zu schreiben. Aber genau in diesem Brief verzweifel der Verfasser am Leben. Es macht Sinn den 2 Korintherbrief in einem Zug zu lesen. Dann entdeckt man, dass Satan von außen angreift und sich die Situation nicht ändert, aber der Vater der Erbarmungen und der Gott allen Trostes ist gegenwärtig und tröstet. Dann erkennt man aber weiter, dass Satan auch als Engel des Lichts angreift. Die Folgen dieses Angriffs können Menschen willig ändern. Die Korinther haben dies getan und genau durch ihre Veränderung wird Titus getröstet und Paulus wird durch den Trost getröstet mit dem Titus getröstet wurde. Das Lied hat wohl so eine Art Stoiker verfasst. Ich stell einmal als Kontrast eine Ausschnitt aus 2. Kor. 7 ein
    3 Antwort(en) | 353 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    24.10.2019, 17:55
    Ulrich hat auf das Thema Gottseligkeit >==< Glaube im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Lieber Hans Peter, Glaube ist die Offenbarung der Gedanken Gottes, darum wird auch aufgefordert für den einmal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen. Man soll danach streben, darum kämpfen die Gedanken Gottes zu kennen. Gottseligkeit ist das ausgefüllt sein mit den Gedanken Gottes. Da ist jemand wirklich von diesem Erfülltsein gekennzeichnet. Ich beziehe diese Unterscheidung hauptsächlich auf die beiden Stellen, in denen sowohl vom Glauben als auch von der Gottseligkeit gesprochen wird. (1. Tim. 6,11 und Titus 1,1)
    1 Antwort(en) | 168 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    24.10.2019, 10:35
    Liebe Freunde, In jeder dieser Stellen spricht Gott davon, dass er die Himmel ausspannt, in Psalm 104 konkretisiert er "wie eine Zeltdecke". Nun kann man eine Zeltdecke zwar spannen, dass finden wir z.B. bei der Stiftshütte und auch beim Zelt der Zusammenkunft, aber größer wird das Zelt dadurch nicht, die Decken werden nur unter Spannung geglättet. Wir finden in der Bibel überhaupt keinen Hinweis auf ein expandierendes Universum oder eine sich ausdehnende Schöpfung. Wenn es so etwas gäbe, dann müssten sich auch die Naturgesetze permanent verändern. Gott hat die Himmel ausgespannt und fertig. Gegen ein sich ausdehnendes Universum sprechen auch die Wasser oberhalb der Himmel. Gott hat alles aus Wasser, im Wasser und durch Wasser gemacht. Die gängige Ausdehnungserklärung für den Redshift-Effekt basiert auf dem Uniformitarismus. Diese Erklärung hält aber den biblischen Aussagen überhaupt nicht Stand. Auch die falsche Gleichsetzung von Entfernung und Zeit trifft die biblische Realität nicht. Ein Lichtjahr ist eine Entfernungsangabe. Auch wenn der Zeitbegriff "Jahr" von Menschen hinzugefügt wurde, ist ein Lichtjahr beim besten Willen keine Zeitangabe. Es ist schon faszinierend, niemand weiß was Licht ist, niemand weiß was Energie ist, niemand weiß was Gravitation ist. Trotzdem tun alle so als wüssten sie es. Der Satz von Stephen Hawkings "Weil es das Gesetz der Gravitation gibt, hat sich das Universum selbst aus dem Nichts erschaffen", enthält drei Widersprüche, trotzdem hat die "wissenschaftliche Welt" in tiefer Ehrfurcht applaudiert. Kein Geschöpf wird es je verstehen, ich glaube auch überhaupt nicht, dass es uns in der Ewigkeit erklärt werden wird, denn dann sind diese Dinge alle vergangen und wir mit viel größern Herrlichkeiten beschäftigt. Nach Psalm 19 betrachten wir, hier und jetzt, eine Handwerksleistung und wir begreifen sie nicht. Am Ende des ersten Schöpfungstages war diese Handwerksleistung erledigt und es funktioniert.
    9 Antwort(en) | 790 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    23.10.2019, 10:59
    Ulrich hat auf das Thema Beten der Schwestern in den Zusammenkünften. im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, gibt es nach der Schrift überhaupt ein stilles kontemplatives Gebet?Ich denke diese Anweisung macht überhaupt keinen Sinn, wenn es die heute so weit verbreitete meditative Praxis in der Schrift geben würde. Beten im biblischen Sinn sind laut und deutlich ausgesprochene Worte, insbesondere wenn Gott geehrt und angebetet wird. Wir verkündigen den geistlichen Mächten die gar manigfaltige Weisheit Gottes. Die Fürstentümer und Gewalten haben keinen Zugang zu unseren Gedanken, übrigens auch unsere Geschwister nicht. Darum behandelt 1. Kor. 11 lautes und deutlich verständliches Reden.
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