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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 17:25
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, nur ein kurzer Zusatz. Es war nicht dunkel aber finster. Damit wären drei Tage und drei Nächte weniger als 36 Stunden, wenn Karfreitag stimmen würde. In meinem etwas längeren Artikel habe ich auch die Vorschläge von JND und Strong als unhaltbar beschrieben. Es geht hier echt nicht gegen dich oder RL.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 16:56
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, DUNKEL steht hier nicht, Der dritte Tag seitdem etwas geschehen ist, ist deutlich der vierte Tag. Nun, wenn die Grablegung war als der Sabbath anbrach, dann geht das gar nicht anders, es ist genau wie bei den Schöpfungstagen "es war Abend und es war Morgen, erster Tag" Am ersten Abend beginnt die erste Nacht und am vierten Abend würde die vierte Nacht beginnen. Selbst wenn man den Herrn in der Morgendämmerung des ersten Wochentages würde auferstehen lassen wollen, dann hätte er am Donnerstag gekreuzigt werden müssen. Wir haben einen klar definierten Zeitpunkt der Grablegung. Nun, wir schreiben hier weil wir davon ausgehen, dass jeder von uns in seinem Handeln und Denken noch Veränderung zulässt. Dabei geht es doch meistens um Dinge, die wir unreflektiert übernommen haben. Ich bin ganz sicher, dass du nie von selbst und allein auf die hier von dir vertretenen Gedanken gekommen bist. Gleiches gilt sicher auf für RL. Ich selbst habe auch die über 100 Artikel in der Bibel Treasury, in denen die GAP Theorie propagiert wird und die entsprechenden Studiennotizen bei Scofield aufgegeben. RL hält auch zwei Punkte von TULIP für richtig. Nun hat er ja schon drei als falsch erkannt, da scheint doch auch ein Prozess im Gange zu sein. Ja, wir können uns darauf einigen, dass 72 Stunden meine Theorie sind, allerdings basiert diese Theorie darauf, dass drei Tage und drei Nächte 3 * 24 Stunden = 72 Stunden sind. Wenn man von der Karfreitagskreuzigung ausgeht, dann sind drei Tage und drei Nächte maximal 36 - 40 Stunden. Nun hab ich keinen Doktorhut, ich habe auch kein vollwertiges Abitur und ich bin auch schon über 60 Jahre alt, darum bin ich bereit zu korrigieren, es muss aber nachvollziehbar sein. Nur katholisch ist nicht nachvollziehbar.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 14:47
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, du bist doch nicht der Erste der mir das erzählt. Es beweist aber niemand mit der Bibel. Lass uns einmal annehmen, dass der Herr Tatsächlich an einem Freitag gekreuzigt würde. Wenn wir den Berichten über die Grablegung folgen, dann brach der Sabbath an, als die Grablegung stattfand, das war am Abend, also beginnen wir mit der Nacht. Dann kommt der Sabbath mit dem Tag. Jetzt kommt der 1. Wochentag, es ist die zweite Nacht. Der Herr war bereits auferstanden, als es noch dunkel war. Jetzt könnte man trickreich noch ein wenige Helligkeit vom 6. Wochentag hinzunehmen. Dann hat man einen Bruchteil eines Tages und einen Tag, dazu noch einen Bruchteil einer Nacht und eine Nacht. Es fällt mir irgendwie relativ schwer, darin die Erfüllung des Zeichens Jonas mit drei Tagen und drei Nächten zu sehen. Außerdem wussten selbst die Pharisäer das der Herr Jesus von drei Tagen gesprochen hatte, nach denen er wieder auferstehen würde. Die Verkürzung der Zeiten zur Rechtfertigung religiöser Erfindungen von Menschen steht für mich auf der gleichen Stufe wie die Verlängerung der Schöpfungstage zur Stützung von GAP-Theorie und ähnlichen Erfindungen der Menschen. Es ist doch völlig klar, wenn man bei einem Zeitraum von Mittwochabend bis Samstagabend auf 72 Stunden kommt, dann kann man von Freitagabend bis Samstagabend nicht auf die gleiche Anzahl von Tagen und Nächten kommen. Selbst wenn man die Auferstehung bis in den Sonntagmorgen hinauszögern passt es einfach nicht. Es hilft ganz außerordentlich, wenn man auf außerbiblische Quellen 1. These. 5:21 anwendet und dann das gute festhält. Im Bezug auf die Thessalonicher hatte diese Aufforderung eine unmittelbare gewährenden Wirkung. Nach 2. These. 2:2 haben sie einen gefälschten Brief bekommen.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 11:57
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, ich habe mich vor Jahren gewundert, dass gewisse religiöse Feiertage immer auf ein Wochenende bzw immer auf den gleichen Wochentag fallen. Es erschien mir extrem unwahrscheinlich, dass es einen Kalender geben könnte, bei dem ein Datum nicht entlang der Wochentage wandert. Man kann es drehen und wenden sie man will, es dauert halt immer 365 Tage und knapp 6 Stunden, bis die Erde einmal als um die Sonne gegangen ist. Nachdem Gott die Siebentage-Woche angeordnet hat, könnte es keinen "Trick" geben, mit dem der 14. Nisan immer auf den Sabbat fällt. Da die Feste Jehovas auch noch an den Ernten hängen, war es unmöglich, dass der Kalender fixiert war. Tatsächlich haben die Juden auch einen relativ komplizierten Kalender, der gar nicht einfach zu erklären ist, der aber tatsächlich den Kalender an den Sonnenumlauf anpasst. Dadurch fällt das Passah nur sehr selten auf einen Sabbat und extrem selten mit Ostern zusammen. Das Osterdatum hängt tatsächlich an dem ersten Frühjahresvollmond und liegt dann an einem Wochenende. Während Ostern auf das Konzil von Nicäa zurückgeht, wird der Karfreitag erstmals von Innocent I im Jahr 416 erwähnt. Alle Bedeutungen und Erklärungen haben sich erst danach entwickelt. Wenn man sich die Evangelien ansieht, dann folgt auf den Kreuzigungstage das Passah, dann folgt ein Arbeitstag, auf diesen der Sabbath und dann der erste Wochentag. Neben diesen nachvollziehbaren Abläufen ist für mich eigentlich das Zeichen Jonas, drei Tage und drei Nächte in Herzen der Erde, das deutlichste Argument. Der Trick außernübliche Quellen zu nehmen und damit biblische Aussagen zu interpretieren, geht schon auf Augustinus zurück. Augustinus hat das Buch der Schöpfung neben die 66 Bücher der Bibel gestellt und dann die Erkenntnis der griechischen Naturphilosophen über die Aussagen der Bibel gestellt. Heute haben wir mit Hugh Ross, Ravi Zacharias und John Lennox did Hauptvertreter dieses Augustinus Gedanken, die dann zwischen 13,5 bis 13 ,8 Mrd. Jahre in die Bibel lesen. Jetzt erklären mir Anhänger des Westminster Bekenntnisses das drei Tage und drei Nächte keine 72 Stunden sind. Die Bibel haben die dabei ganz sicher nicht in der Hand.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 07:49
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ich füge hier noch eine ältere Ausarbeitung von mit ein. Ich dachte eigentlich diese wäre auf Bibekkreis.ch, ich hab sie aber nicht gefunden. erstellt 09:16 22.04.2019 hpw Wieso fällt Ostern immer auf ein Wochenende? Wenn man über die Festlegung von Festtagen und Terminen nachdenkt, dann muss man sich immer wieder bewusst machen, dass Menschen in vielerlei Weise mythische und mystische Bedeutungen definieren, die man von der Bibel her überhaupt nicht nachvollziehen kann. Man kann einfach keinen biblischen Grund für die Entscheidung des 1. ökumenischen Konzils von Nicäa 325 im Bezug auf das Datum des Osterfestes finden. Relativ willkürlich wird dort festgelegt, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem jüdischen Passahfest gefeiert wird. Heutige Begründungen lassen den Bezug zu dem alttestamentlichen Passahfest häufig weg und legen Ostern auf das erste Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond. Defacto läuft dies aber auf den gleichen Termin hinaus. An welchem Wochentag wurde Jesus Christus gekreuzigt? Es ist vielleicht hilfreich, wenn man sich ein wenig mit dem jüdischen Kalender, den jüdischen Wochentagen und mit den biblischen Anweisungen zum Sabbath beschäftigen. Auf Grund der biblischen Anweisungen beginnt ein biblischer Monat immer mit einem Neumond (4. Mose 10,10; 1. Chr. 23,31; 2. Chr. 8,13). Nr. Monat Länge in Tagen Beginn zwischen und 7 Tischri 30 dem ersten Septemberdrittel Anfang Oktober 8 Cheschwan, Marcheschwan 29 (30 in übermäßigen Jahren) Anfang Oktober Anfang November 9 Kislew 30 (29 in verminderten Jahren) Anfang November Anfang Dezember 10 Tevet 29 Ende November Mitte Dezember 11 Schevat (oder Schwat) 30 letztem Dezemberdrittel Mitte Januar 12 Adar 29 Anfang Februar Anfang März 1 Nisan 30 Mitte März Mitte April 2 Ijjar 29 Mitte April Mitte Mai 3 Siwan 30 Mitte Mai dem ersten Junidrittel 4 Tammus 29 erstem Junidrittel Anfang Juli 5 Aw 30 Mitte Juli Mitte August 6 Elul 29 Mitte August Mitte September Wir müssen hier drei Dinge festhalten: Das reguläre Jahr ist mit 354 Tagen erheblich kürzer als das Sonnenjahr. Durch den Beginn der Monate jeweils zum Neumond, verschieben sich die von Gott angeordneten Feiertage, so wie wir das auch in jedem anderen Kalender finden. Durch die Einführung von Schaltmonaten wird der Kalender zusätzlich an das Sonnenjahr angeglichen. Gott hat den Juden keinen Kalender verordnet, bei dem Feiertage immer auf den gleichen Wochentag fallen. Eine weitere Besonderheit liegt in der Tatsache, dass Juden die Wochentage immer nur zählen, nämlich von 1-6, lediglich der siebte Wochentag hat einen Namen, nämlich Sabbath. Die eigentliche Bedeutung von Sabbath ist Ruhe. Nach 3. Mose 23,27 ist der Versöhnungstag am 10. des siebten Monats. Nach 3. Mose 16,31 ist an diesem Tag Sabbath, das heißt es ein Ruhetag. In den meisten Jahren wird dieser Tag gar nicht auf den siebten Wochentag fallen. Aus 3. Mose 23,7+8 können wir deutlich entnehmen, dass der erste und der siebte Tag des Festes der ungesäuerten Brote ebenfalls Sabbathe sind. Das Fest der Erstlingsgabe folgt auf den Sabbath des 15. Nisan (3. Mose 23,9-14) Das Fest der Wochen (Pfingsten) ist ein Sabbath und liegt immer exakt 7 Wochen nach dem Fest der Erstlingsgabe. Wir müssen darum ganz deutlich festhalten, dass auf das Passah immer ein Sabbath folgt, völlig unabhängig von dem Wochentag, auf den das Passah fällt. Wir müssen festhalten, dass zwar jeder siebte Wochentag Sabbath ist, dass die Bibel aber durchaus noch weitere von Gott angeordnete Sabbathe (Festtage) kennt. Zusätzlich ist es sicherlich sehr hilfreich, wenn man die Anweisungen zu den besonderen Opfern aus 4. Mose 28 + 29 liest. Auch dort wird noch einmal sehr deutlich herausgearbeitet, dass es eine ganze Anzahl an Sabbathen (Feiertagen) gibt, die nicht immer auf den siebten Wochentag fallen. Wir halten darum fest: Die Bibel lehrt, dass jeder siebte Wochentag Sabbath ist, dass es aber durchaus Sabbathe gibt, die nicht auf einen siebten Wochentag fallen. Es gibt darum überhaupt keinen vernünftigen Grund den Kreuzigungstag auf einen Freitag zu legen, ganz im Gegenteil! Fast die gesamte Literatur beißt sich hartnäckig an einem Freitag als Kreuzigungstag fest und lässt dabei biblische Angaben völlig außer betracht. Alle sehen allein den siebten Wochentag als möglichen Sabbath. Die Abfolge der biblischen Ereignisse von der letzten Passahfeier des HERRN bis zur Auferstehung! Wir haben weiter oben schon gesehen, dass die Juden die Wochentage immer einfach zählen. Diese Art der Wochentagsbestimmung, wie sie sich aus 1. Mose 1 und der Ruhe zu Anfang von 1. Mose 2 ableitet, haben Sie übrigens bis heute beibehalten. Es steht völlig außer Frage, dass der HERR am 1. Wochentag, (bei uns zu 75 % der Sonntag und zu 25 % der Samstag von 18:00 – 24:00 Uhr) auferstanden ist. Neben den oben bereits erwähnten biblischen Anweisungen zur Bestimmung von Zeiten und Sabbathen, gibt es zwei zentrale Aussagen aus den Evangelien, die bei unseren Überlegungen eine gewichtige Rolle spielen: „Dann antworteten ihm etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas', des Propheten. Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte in dem Bauche des großen Fisches war, also wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein.“ (Matt. 12,38-40) „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas'. Und er verließ sie und ging hinweg.“ (Matt. 16,4) Die Aussage des HERRN Jesus ist ziemlich eindeutig. Es gibt auch überhaupt keinen Grund, diese Aussage zu relativieren oder umzudeuten. Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass der HERR 72 Stunden im Grab gewesen ist. Diese Aussage muss man nur umdeuten, wenn man außerbiblischen Mythen und Fabeln folgen will. Die Aussage, der HERR sei an einem Freitag gekreuzigt worden, stammt überhaupt nicht aus der Bibel. Wer so etwas behauptet, der verbiegt und verdreht biblische Aussagen um menschliche Einrichtungen und Traditionen zu rechtfertigen. Die Idee einer besonderen Zählweise, wie sie u.a. John Nelson Darby in Letters I Seite 356 vertritt, ist nicht nachvollziehbar, da die von JND angeführte Zählweise sich auf Regierungsjahre bezieht und es aus heutiger Sicht gar nicht mehr klar abgrenzbar ist, wie denn tatsächlich gezählt wurde. Die Zählweise die Strong mit seiner Nr. 2228 zu hémera vertritt, verkürzt die Aussage des HERRN auf drei Tage! Der Herr sagt aber ausdrücklich „drei Tage und drei Nächte“. Zu „den drei Nächten“ fehlt bei Strong eine Aussage. Obwohl er bei seiner Nr. 3423 zu nyx Matt. 12,40 erwähnt, geht er mit keiner Silbe auf die Problematik ein, die er mit seiner Nr. 2228 aufgebaut hat. Einschub Strong 2228, entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel 1994: „Tag im Ggs. zur Nacht, Tag als Zeiteinheit oder als Bezeichnung für eine längere Zeitspann. Bedeutung im NT: a) Tag, Tageslicht im Ggs. zur Nacht (Matt 20,6.12; Joh 11,9; Apg 12,18; 26,13; 27,29.33.39) im antiken östlichen Denken werden angebrochene Zeiträume als ganze mitgezählt. Deshalb müssen die drei Tage und drei Nächte von Matt. 12,40, in denen Jesus im Grab lag als Freitag (der letzte Teil des Tages), Samstag (ein Vierundzwanzigstundentag) und Sonntag (der erste Teil des Tages) gezählt werden … Selbst wenn einige Stunden des Freitags noch der erste Tag im Herzen der Erde gewesen sein sollten, dann folgt darauf die erste Nacht. Die hellen Stunden des Samstags wären dann der zweite Tag. Danach folgt die zweite Nacht. Wenn wir jetzt Joh. 20,1 berücksichtigen: „An dem ersten Wochentage aber kommt Maria Magdalene früh, als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft weggenommen.“, was dann? Wir müssen hier aber berücksichtigen, dass Joh. 20,1 zeitlich später liegt als Matt. 28,1 auch wenn es wahrscheinlich der gleiche Grabesbesuch ist. Markus 16 und Lukas 24 sind zeitlich sicher nach Johannes 20 einzuordnen. Jetzt können JND und Strong machen was sie wollen. Im Ergebnis behaupten Sie einfach das Matt. 12,40 nicht so gemeint ist, wie es dort steht und mit ihnen behauptet das jeder, der deren Erklärung einfach übernimmt. „Aber spät am Sabbath, in der Dämmerung des ersten Wochentages, kam Maria Magdalene und die andere Maria, um das Grab zu besehen.“ Matt 28,1 Dies ist offensichtlich das erste Mal, dass Maria Magdalene zum Grab gegangen ist. Es ist spät am Sabbath, genau am Übergang zum ersten Wochentag. Es ist also der Abend des siebten Tages gegen 18:00 Uhr. Die Aussagen in den Evangelien im Bezug auf die Auferstehung sind nicht so präzise wie die Zeitaussagen am Kreuz, wir müssen aber davon ausgehen, dass der HERR JESUS auferstanden ist, sobald der erste Wochentag begonnen hatte. Damit fehlt uns bei der Zählweise von Darby und Strong eine weitere Nacht. Weitere zu berücksichtigende Zeitangaben der Bibel: „Und als der Sabbath vergangen war, kauften Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Spezereien, auf dass sie kämen und ihn salbten. Und sehr früh am ersten Wochentage kommen sie zur Gruft, als die Sonne aufgegangen war.“ Markus 16,1+2 Diese Stelle gibt uns einen interessanten Hinweis auf den Sabbath. Dieser war vergangen, dann kaufen die Frauen wohlriechende Spezereien. Schon hier wird der aufmerksame Leser feststellen, dass es sich bei dem Sabbath in Markus 16,1 um einen anderen Sabbath handeln muss, als bei dem in Matt. 28,1. Denn in Matthäus 28,1 bleibt keine Zeit um Spezereien zu kaufen, da kommen die Frauen spät am Sabbath bereits zum Grab. „Als sie aber zurückgekehrt waren, bereiteten sie Spezereien und Salben; und den Sabbath über ruhten sie nach dem Gebot.“ Lukas 23,56 Diese Stelle wirft noch etwas mehr Licht auf die Vorgänge um die Spezereien. In Lukas 23,54 finden wir den (Feier)Sabbath, der auf den Rüsttag folgte. Dies ist der (Feier)Sabbath, den wir auch in Markus 16,1 finden. Zu den Aktivitäten, die an dem Tag der zwischen dem (Feier)Sabbath und dem Sabbath stattgefunden haben, haben wir allein den Bericht zu den Aktivitäten der Frauen. Sie kaufen die Spezereien und bereiteten die Salben. Dabei ist es sicher bemerkenswert, dass diese Frauen dem Herrn Jesus von Galiläa aus gefolgt waren, sie hatten so zusagen nur einen „Kurztrip“ nach Jerusalem geplant. Es wird für sie sicher einiger Aufwand gewesen sein, die Spezereien zu beschaffen und die Salben zuzubereiten. Wir können sicher gut nachvollziehen das sie dazu den ganzen Tag brauchten und so den Sabbath ruhen mussten. Maria Magdalene ist mindestens zweimal am Grab gewesen. Wir können aus den verschiedenen Evangelien aber nicht genau nachvollziehen, bei welchem Besuch sie welche Erlebnisse hatte und welche Informationen sie bei dem jeweiligen Besuch erhalten hat. Tatsache ist, dass Johannes 20 den letzten Besuch am Grab beschreibt. Wann hat der HERR das Passah gefeiert und das „Abendmahl“ eingesetzt? Nach den Anweisungen aus 2. Mose 23,14+17; 2. Mose 34,23+24; 5. Mose 16,16 sollte alles Männliche dreimal im Jahr vor dem HERRN erscheinen. In Übereinstimmung mit dieser biblischen Anweisung ist der HERR JESUS mit seinen Jüngern nach Jerusalem gegangen um dort das Passah am 14. Nisan zu feiern. Dieser Tag begann an einem Dienstag um 18:00 Uhr und endete an einem Mittwoch um 18:00 Uhr, so wie der Tag im Jahr 2010 auf den Montag den 29.03.2010 gefallen ist. Der Herr Jesus hat Dienstagabend mit den Jüngern das Passah gefeiert und das „Abendmahl“ eingesetzt. Danach folgt Gethsemaneh, die Gefangennahme, die Verhandlungen vor dem Hohen Rat, vor Pilatus und Herodes, die Geißelung und schließlich die Kreuzigung. Alle diese Vorgänge finden wir am Passah, am 14. Nisan. Wann fand die Grablegung des Leibes des Herrn Jesus statt? Es ist ganz unbestritten, dass der Herr Jesus am Kreuzigungstag kurz nach 15:00 Uhr in den Tod gegangen ist. Bis zur Grablegung fanden dann noch eine ganze Reihe von Ereignissen statt. Wir müssen dabei gut bedenken, dass ein extremer Zeitdruck bestand, denn der „große Sabbath“, der 15. Nisan, der (Feier)Sabbath (Joh. 19,31) brach in weniger als 3 Stunden an. „Die Juden nun baten den Pilatus, damit die Leiber nicht am Sabbath am Kreuze blieben, weil es Rüsttag war (denn der Tag jenes Sabbaths war groß), dass ihre Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten.“ (Joh. 19,31) Den Juden war offensichtlich gar nicht bekannt, dass der HERR bereits gestorben war, zumindest haben sie Pilatus nichts davon berichtet. Es scheint auch deutlich zu sein, dass die Juden entsprechend 3, Mose 23,7 handeln: „Am ersten Tage soll euch eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun.“ Es sollten keine Leichen über Nacht an einem Holz hängen, (5. Mose 21,23) Es war aber zu erwarten, dass der Tod bei den Gekreuzigten „am ersten Tag, an dem eine heilige Versammlung sein sollte und an dem keinerlei Dienstarbeit getan werden sollte“, eintreten würde. Jetzt kommt Joseph von Arimathia zu Pilatus und bittet um den Leib Jesu. (Markus 15,43). Pilatus kann der Bitte nicht sofort entsprechen, er muss erst den Hauptmann befragen, erst danach schenkt er dem Joseph den Leib. Dann kauft Joseph feine Leinwand. Alles innerhalb von knapp drei Stunden. Nach Johannes 19 kommt dann noch Nikodemus dazu. Dieser bringt 100 Pfund Myrrhe und Aloe. Den Leib zu balsamieren und einzuwickeln wird schon Zeit in Anspruch genommen haben. Es wird auch ganz deutlich, dass die Gruft wegen des enormen Zeitdrucks gewählt wird. Lukas 23,54+55 macht deutlich, dass der Sabbath trotz aller Eile schon angebrochen war, als die Grablegung abgeschlossen wurde. Der Herr wurde am großen Sabbath ins Herz der Erde gelegt. 1. Nacht und 1. Tag. Während die Frauen die Spezereien bereiteten war der Herr im Herzen der Erde. 2. Nacht und 2. Tag Am Sabbath ruhten die Frauen und der Herr lag im Herzen der Erde. 3. Nacht und 3. Tag Als der dritte Tag vorbei war ist ER nach Matt. 28 auferstanden. Die Auferstehung fand direkt am 1. Wochentag in der Abenddämmerung des Sabbaths statt. Man kann an Hand der Bibel durchaus davon ausgehen, dass der HERR 72 Stunden im Grab war und dann an einem Samstagabend in der Dämmerung auferstanden ist, was dem Beginn des ersten Wochentages der Juden entspricht.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 07:47
    Ulrich hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, hier haben wir wieder eine der bemerkenswerten Mathematikkünste eines Dr. der Theologie. Schon mit seinen Berechnungen zu den vierhundert Jahren Bedrückung in Ägypten (1. Mose 15,13 und Apg. 7,6), sowie den insgesamt 430 Jahren Wohnzeit in Ägypten, (2. Mose 12,40+41 und Gal. 3,17), hat er die Begriffe Bedrückung, knechten und misshandeln im Bezug auf die 400 Jahre einfach weggelassen, auch hat er Wohnzeit und Bestätigung des Bundes weggelassen und bezieht die 430 Jahres auf 1. Mose 15. Ähnlich geht er hier vor. Der Herr Jesus ist früh am ersten Wochentag auferstanden. Das ist nach unserer Zeitrechnung Samstagabend. Die biblische Zeit- und Tagesrechnung wird uns schon eindrucksvoll in 1. Mose 1 vorgestellt. Sechsmal wiederholt Gott das der Tag am Abend beginnt und das haben die Juden auch so beibehalten. Nach Matthäus 12,40 sollte der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Also musste die Grablegung am vierten Wochentag stattfinden. Passah war im Kreuzigungsjahr auf dem fünften Wochentag, jener Sabbath, nämlich der Passahfeiertag, war groß (Joh. 19,31) am sechsten Wochentag haben die Frauen ihre Spezerien bereitet (Lukas 23,56). Am siebten Wochentag, dem wöchentlichen normalen Sabbath ruhten sie nach dem Gebot. Am ersten Wochentag kamen sie dann ganz in Früh zur Gruft und die Gruft war leer. Das Zeichen Jonas war erfüllt. Der Herr Jesus ist sechs Tage vor dem Passah nach Jerusalem gekommen (Joh. 12,1). Der Herr Jesus ist am sechsten Tag der Woche vor der Kreuzigung nach Jerusalem gekommen und eben gar nicht am ersten Tag der Kreuzigungswoche. Roger Liebi hat die "Passionswoche" überhaupt nicht auf jüdischem Hintergrund neu betrachte. Er hat einen katholischen Rahmen genommen und diesen mit Eisegese gefüllt indem er in die Bibeltexte Inhalte hineinliest.
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  • Avatar von Ulrich
    18.04.2019, 18:50
    Ulrich hat auf das Thema Gleichheit der Übertretung Adams, im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Bobby, Sünde bedeutet hier die sündige Natur. Darum sterben alle durch die Übertretung des einen. Der Punkt in diesem Abschnitt ist eigentlich der Gegensatz. Der Gegensatz ist die Gnade Gottes, ebenfalls durch einen Menschen. Wenn Tatsünden zugerechnet würden, dann könnte kein Mensch gerettet werden. In Adam sterben alle und in Christus können alle auf Grund des Glaubens durch Gnade leben. Die Menschen, bei denen ganz deutlich Sünde nicht zugerechnet wurde, sind zum allergrößten Teil wegen ihrer Sünden in der Sintflut umgekommen. Ich halte es nicht für unmöglich, das damals über 20.000.000.000 Menschen umgekommen sind. Das war schon ein gewaltiges Gericht.
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  • Avatar von Ulrich
    18.04.2019, 17:17
    Ulrich hat auf das Thema Gleichheit der Übertretung Adams, im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Bobby, man muss zwei Dinge Unterscheiden, nämlich Tod und Sterben auf der einen Seite und Errettung oder Verdammnis auf der anderen Seite. Sterben tut ein Mensch weil er von Adam abstammt. Die Tatsache das ein Mensch stirbt spricht aber überhaupt nicht davon, dass er verloren ist. Der Tod spricht einzig und allein dafür, dass ein Mensch aus Glauben und durch Gnade gerettet werden kann. Der Tod ist die erste Voraussetzung für Gnade. Wenn ich nicht sterblich wäre, dann hätte niemand stellvertretend für mich sterben können. Jetzt aber bin ich gestorben und mein Leben ist mit Christus in Gott verborgen. In der Taufe bringen wir ganz deutlich zum Ausdruck, dass wir gestorben sind. Nochmal, der Tod ist nicht Gericht sondern Basis für Gnade. Viele übersehen das. Gerade Gläubige Kinder Gottes sollten Gott dafür danken, dass sie sterben konnten, denn sonst wären sie weder gerettet worden noch hätten sie Kinder Gottes werden können. Das Alte musste völlig vergeben und alles musste völlig Neu werden. Das Alte ist im Tod vergangen, eine andere Möglichkeit gab es nicht. Wenn wir über die Frage Errettung oder Verdammnis nachdenken, dann hat das nichts mit Tod zu tun. Wir kennen aus der Bibel aber auch aus unserem direkten Geschwisterkreis viele Kinder Gottes, die heimgegangen, sprich gestorben sind. Natürlich sind sie gerettet und sind eben nicht verloren gegangen. Sie sind gestorben, weil sie von Adam abstammen und die Sünde als Natur in sich getragen haben. Was führt nun dazu, dass Menschen gerettet werden und andere verloren gehen. Das ist eine Frage des Glaubens. Gott hat in seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit allen Menschen das ewige Evangelium verkündigen lassen, er hat es sogar selbst gemacht. So ganz nebenbei kann man festhalten, dass Babylon eben diesem Evangelium nicht gehorcht hat. Noah hat Gnade gefunden, weil er diesem Evangelium gehorcht hat und dann hat Gott mehr von sich offenbart. Hiob hat diesem Evangelium geglaubt. Dann hat Gott sich ihm mehr geoffenbart. Hiob wusste von Auferstehung und von dem Erlöser den er nach seinem Tod anschauen würde. Wir erkennen auch im Buch Hiob, dass Gott sich Hiob weiter offenbart, denn Hiob hält an Gott fest. Man kann auch schon in Römer 1 deutlich erkennen, dass Menschen verloren gehen, weil sie den Schöpfergott nicht anbeten. Die Frage von Errettung oder Verdammnis entscheidet sich an dem Glaubensgehorsam aber nicht an der Frage ob jemand von Adam abstammt und die Sünde als Natur in sich trägt. Noch einmal, Tod ist nicht Gericht.
    13 Antwort(en) | 291 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    18.04.2019, 10:02
    Ulrich hat auf das Thema Gleichheit der Übertretung Adams, im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Hans Peter, Adam hatte ein konkretes Gebot übertreten. Das kann man natürlich von allen Menschen zwischen Adam und der Gesetzgebung vom Sinai (Mose) nicht sagen. Damit ist deutlich, dass der Tod nicht die Folge einer konkreten persönlichen Übertretung ist. Tod tritt ein, weil alle Menschen vom Staube von einem Übertreter abstammen. Die Wirkung des ersten Adam ist der Tod. Darin ist er ein Vorbild des Zukünftigen. Ich glaube man sollte hier im Kopf haben, dass es die Korintherbriefe bereits gab als Römer geschrieben wurde. 1, Kor. 15,46 macht deutlich das das Natürliche zuerst war, danach das Geistige. Von Adam aus gesehen war der Zukünftige, der Überwinder eben noch zukünftig. Der Herr Jesus ist der zweite Mensch, der letzte Adam. So wie der Übertreter für alle Menschen vom Staub den Tod brachte, so bringt der Überwinder für alle Menschen vom Himmel das Leben.
    13 Antwort(en) | 291 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    17.04.2019, 13:59
    Liebe Freunde, TULIP ist in allen 5 Punkten oder auch Säulen völlig verdorben und falsch. Nun gibt es Leute, z.B. Roger Liebi, aber auch viele andere, die bezeichnen einzelne Punkte (Säulen) als richtig. Tatsächlich gibt es solche, wie Olivier angeführt hat, die sind richtig begeistert, weil sie nicht wissen warum sie auserwählt wurden. 50% TULIPer behaupten, dass Gott gewisse Menschen zur Herrlichkeit auserwählt hat, aber niemanden für die Hölle. Jemand hat diese so genannte einfache Prädestination auch einmal nur die dümmere Variante der doppelten Prädestination genannt. Wenn man sich im Detail mit TULIP beschäftigt, wovon ich abrate, dann muss man wirklich prüfen, was denn der Calvinismus wirklich bei jedem einzelnen Punkt meint. Oberflächlich betrachtet könnte man tatsächlich meinen die Schlagworte würden eine richtige Botschaft enthalten, vermeintlich sogar biblische Begriffe sein. Bei genauer Prüfung stellt man aber fest, dass Calvinismus Religion ist und jede Religion ist Götzendienst, auch wenn sie einen "christlichen" Anstrich hat. Wir sollten vielen einfach zu Gute halten, dass sie nicht wissen was sie reden.
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