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  • Avatar von Urs
    16.06.2021, 16:14
    Urs hat auf das Thema Die Beobachter im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Faszinierend ist allein schon die Tatsache, dass dies seit Erschaffung von Adam und Eva gilt und auch heute trotz - oder gerade wegen - des "technischen Fortschritts" umso mehr zutrifft. Aus der Tatsache, dass die Menschen die Erkenntnis Gottes niederhalten (V. 18 Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten), folgt, dass sie im Gericht Gottes (1,32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.) nichts zu ihrer Verteidigung anführen können. Die Diskrepanz zwischen dem Erkennen der Wahrheit Gottes in den Werken der Schöpfung und der Wirklichkeit, in der der Mensch diese unterdrückt und ins Gegenteil verkehrt (V. 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.), ist nicht Gottes Absicht, sondern Schuld des Menschen.
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  • Avatar von Urs
    07.06.2021, 06:52
    Urs hat auf das Thema Eine Bibel besitzen im Forum Gedichte geantwortet.
    Lieber Bruder Hans Peter Wie wahr! Wobei ich das durchaus nicht als rein linearen Vorgang von A -> Z darstellen würde, sondern das ganze in eine "Endlos-Schleife" einbette.
    2 Antwort(en) | 123 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    06.06.2021, 19:40
    Urs hat auf das Thema was ist ein Proselyt im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Rienecker, F., Maier, G., Schick, A., & Wendel, U. (Hrsg.). (2017). Judengenossen. In Lexikon zur Bibel: Personen, Geschichte, Archäologie, Geografie und Theologie der Bibel (3. Auflage, S. 649). Witten: SCM R. Brockhaus. Judengenossen oder Proselyten (Mt 23,15; Apg 2,11; 6,5; 13,43) wurden die Heiden genannt, die durch Beschneidung und Proselytentaufe (→ Taufe I,1) in die Gemeinde Israels aufgenommen wurden. Das spätere jüd. Schrifttum unterschied zwei Gruppen von Judengenossen. Die »Proselyten des Tores« befolgten nur die sog. sieben Gebote → Noahs, die »Proselyten der Gerechtigkeit« hielten das gesamte mosaische Gesetz.
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  • Avatar von Urs
    06.06.2021, 19:38
    Rienecker, F., Maier, G., Schick, A., & Wendel, U. (Hrsg.). (2017). Beschneidung. In Lexikon zur Bibel: Personen, Geschichte, Archäologie, Geografie und Theologie der Bibel (3. Auflage, S. 163–164). Witten: SCM R. Brockhaus. Beschneidung I) Im Alten Orient Der Brauch der B. war im Alten Orient stark verbreitet (bes. bei den Ägyptern, Ammonitern, Edomitern und Moabitern, vgl. Jer 9,24f; in Israel; nicht nachgewiesen für die Babylonier und Assyrer; nicht geübt bei den alten Phöniziern und bei den Philistern) und wird heute noch bei einigen Ethnien in Afrika, Australien und Amerika geübt. Die Bedeutung des Brauches ist sehr umstritten. Jedenfalls scheinen rel. Momente im Vordergrund gestanden zu haben, medizinische oder sanitäre Rücksichten spielten sicher keine Rolle dabei. Technisch gesehen handelte es sich um einen operativen Eingriff, nämlich um die Entfernung der Vorhaut am männlichen Glied. Das hohe Alter dieses Brauches ist in der Bibel noch erkennbar an dem Gebrauch von Steinmessern (2Mo 4,25; Jos 5,2–10). II) Die Einsetzung für Israel Sie wird im Zusammenhang mit Abraham bezeugt (1Mo 17,9–14). Während der → Wüstenwanderung kam das Volk Israel davon ab, bis Josua den Brauch wieder neu aufnahm (Jos 5,2ff). Man vollzog sie an allen männlichen Gliedern des Volkes jeden Alters (vgl. 1Mo 17,10.23; 21,4; Jos 5,2ff), vornehmlich aber an Knaben im Alter von acht Tagen (1Mo 17,12; 3Mo 12,3; Phil 3,5). Auch die männlichen Leibeigenen wurden als Mitglieder der Hausgemeinde beschnitten sowie Fremde, die an der Passafeier teilnehmen wollten (1Mo 34,14–17; 2Mo 12,48), und später die (Voll-)Proselyten. In der Regel vollzog der Hausvater den Akt (1Mo 17), zuweilen aber auch die Mutter (2Mo 4,25), später ein Arzt und dann der Mohel (d.i. derjenige, der beschneidet). Zur Zeit Jesu ist die Namensgebung damit verbunden (Lk 1,59). Die urchristliche Gemeinde zu Jerusalem und die ersten Christengemeinden übten sie zunächst allgemein (wie aus den Auseinandersetzungen beim Apostelkonzil hervorgeht), bis Paulus durchsetzte, dass die Heidenchristen davon ausgenommen wurden (Apg 15,1–20; Röm 4,12; Gal 2,2f; vgl. auch 1Kor 7,18f). III) Bedeutung Die Bedeutung der B. für Israel liegt darin, dass sie Bundeszeichen ist (1Mo 17,9–14; vgl. 2Mo 4,25; 12,48; Jos 5,2ff; Apg 7,8; Röm 4,11f); sie unterschied Israel rein äußerlich von den Unbeschnittenen, nämlich von den Heiden, deren Typus in diesem Zusammenhang die Philister waren (Ri 14,3; 15,18; 1Sam 14,6; 17,26; 2Sam 1,20). Der Ausdruck »Unbeschnittener« hatte bei den Israeliten einen verächtlichen Unterton. Umgekehrt schämten sich in hellen. Zeit bestimmte jüdische Kreise ihrer B. und unterzogen sich einer Operation, um beim Sport, der nach griech. Weise unbekleidet getrieben wurde, nicht als Juden erkennbar zu sein. Warum gerade die B. zum Bundeszeichen für Israel wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls erinnerte sie den Israeliten an die Bundesverheißungen Gottes (Nachkommenschaft; Landbesitz … 1Mo 17,4b–8) und seine im Bund mit Gott übernommenen Verpflichtungen (5Mo 10,16; 30,6; Jer 4,4; Hes 44,7; Röm 4,11; Gal 5,3). Im NT bezeichnete der Ausdruck »B.« gelegentlich die jüdische Religionsgemeinde im Unterschied zur Christengemeinde (Gal 2,8 u. Kol 4,11 im Grundtext und EB). IV) Im übertragenen Sinne 1) Unbeschnittene Bäume sind Fruchtbäume, die man für vier Jahre nicht abernten durfte. Die Früchte, die sie in den ersten drei Jahren hervorbrachten, bezeichnete man als »Vorhaut« (3Mo 19,23–25). 2) Unbeschnittene Lippen, Ohren, Herzen usw. sind ein Bild für die Untauglichkeit oder Sündhaftigkeit der so bezeichneten Glieder bzw. des Menschen überhaupt (3Mo 26,41; Jer 6,10; 9,25; Hes 44,9; Apg 7,51; Kol 2,13). Entsprechend wird auch von der Vorhaut dieser Organe geredet, die entfernt werden muss: ein Bild für den Menschen, der Gottes Bund missachtete und der Vergebung Gottes bedarf (5Mo 10,16; 30,6; Jer 4,4; 9,25). 3) Paulus verwendet den Begriff der B. als ein Bild für die Erneuerung des Menschen durch Christus, welche er die B. durch Christus nennt (Kol 2,11). Sie besteht im »Ablegen des fleischlichen Wesens« und wird im Unterschied zur jüd. Beschneidung nicht mit der Hand und nach dem Buchstaben, sondern am Herzen und durch den Geist vollzogen (Röm 2,29; Kol 2,11). Er wendet sich gegen den Schluss, dass die äußerlich vollzogene B. bereits den Juden ausmache (Röm 2,28f), d.h. den Menschen in den Gnadenbund mit Gott stelle. Zugehörigkeit zu Gott gründet sich auf die innere Erneuerung des Menschen durch den Geist. Damit ist die B. der Juden überboten und überholt (Röm 4,12; Gal 2,3ff; 5,6; 6,15; Kol 2,11). Dass die innere B. tatsächlich vollzogen ist, wird an der Taufe sichtbar (Kol 2,12). Vergleichspunkt ist hier das »Ablegen des Fleisches«, das in der Taufe bezeugt wird, wenn sie als Begraben des alten Menschen gedeutet wird. Es handelt sich in Kol 2,12 also um einen begrenzten Vergleich, und man wird sich hüten müssen, Taufe und B. mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen einfach gleichzusetzen. Von der Taufe soll nämlich gelten, was von der B. z.Zt. des Paulus nicht galt, dass nicht das äußerlich vollzogene Zeichen den Bund mit Gott in Kraft setzt, sondern der Geist, der die Erneuerung des Menschen im Glauben wirkt (Röm 2,29; Kol 2,12).
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  • Avatar von Urs
    06.06.2021, 18:12
    Danke für den Hinweis lieber Bruder Holger - ich habe ein Exemplar bestellt.
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  • Avatar von Urs
    27.05.2021, 19:26
    Liebe Brüder im Herrn Gut gibt uns da das Wort Gottes so klare Richtlinien. Die helfen mir persönlich z. B. auch die Corona Massnahmen einzuordnen . Römer 13,1–7 (ELB): 13, 1 Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten! Denn es ist keine staatliche Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet. 2 Wer sich daher der staatlichen Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil empfangen. 3 Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der Strafe wegen, sondern auch des Gewissens wegen. 6 Denn deshalb entrichtet ihr auch Steuern; denn es sind Gottes Diener, die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind. 7 Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid: die Steuer, dem die Steuer; den Zoll, dem der Zoll; die Furcht, dem die Furcht; die Ehre, dem die Ehre gebührt!
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