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  • Avatar von Urs
    Gestern, 09:09
    Urs hat auf das Thema Seele dem Teufel verkaufen im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    www.BIBELSTUDIUM.de Den Herrn suchen, während Er sich finden lässt! Bibelstellen: Jesaja 55,6; Hiob 33,29.30 „Sucht den Herrn, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist!” (Jes 55,6) Es gibt eine Zeit im Leben eines jeden Menschen, wo Gott in besonderer Weise zu ihm spricht. Gott bedient sich verschiedener Mittel und Wege, um den Menschen in seinem Innern aufzurütteln und auf das Wesentliche im Leben, nämlich die Errettung der Seele, aufmerksam zu machen. Er weiß bei jedem ganz genau, welches Mittel sich dafür am besten eignet. Bei dem einen ist es vielleicht ein bestimmtes Wort, das ihn in seinem Gewissen trifft und nicht mehr loslässt; bei dem anderen vielleicht eine Krankheit oder ein Unfall, der ihn nachdenklich macht. Was auch immer Gott benutzen mag, Er tut es, um die Blicke des Menschen auf sich selbst zu lenken. Gott spricht mindestens zwei-, dreimal zu jedem Menschen (Hiob 33,29.30). Lässt sich der Mensch jedoch trotz aller Bemühungen Gottes nicht warnen und verhärtet sein Herz, muss er damit rechnen, dass Gott ihn laufen lässt und seinem „Schicksal“ überlässt. Verpasste Gelegenheiten, die Errettung im Herrn Jesus zu ergreifen, können nie mehr nachgeholt werden. Darum: Suche den Herrn, während Er sich finden lässt! Rufe Ihn an, während Er nahe ist! Es gibt ein zu spät. Und dabei geht es um nichts Geringeres als den ewigen Aufenthaltsort deiner Seele. Himmel oder Hölle? Leben oder Tod? Das ist die Frage, um die es geht. Felix, der römische Statthalter in Apostelgeschichte 24, ist das traurige Beispiel eines Menschen, der die Stimme Gottes nicht ernst nimmt. Als Paulus vor ihm über Gerechtigkeit, Enthaltsamkeit und das kommende Gericht sprach, wurde er mit Furcht erfüllt (V. 25). Sein Gewissen war getroffen. Gott hatte den Finger auf den wunden Punkt in seinem Leben gelegt. Aber was tat er? Anstatt auf die Stimme Gottes zu hören und Buße zu tun, verschob er die wichtige Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt und ließ die Gelegenheit ungenutzt verstreichen. Soweit wir aus der Schrift wissen, hat er danach wohl nie mehr eine Gelegenheit gehabt, das Heil zu ergreifen. Wie schade! So knapp davor und doch verpasst! Felix hat nicht gesucht, als Gott sich finden ließ. Mach es nicht wie Felix und ignoriere die Stimme Gottes, sondern nimm sie ernst und suche den, der sich so gerne von dir finden lässt!
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  • Avatar von Urs
    23.01.2021, 20:59
    Liebe Kerstin Prediger 12,1-2: Und bleibe deines Schöpfers eingedenk in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich einstellen, von denen du sagen wirst: »Sie gefallen mir nicht«; ehe noch die Sonne und das Tageslicht, der Mond und die Sterne sich verfinstern und die Wolken wiederkehren nach dem Regen, Wer die geschenkten Jahre vergeudet und nicht auf das Ziehen von Gott reagiert, läuft Gefahr, dass es ein zu spät gibt. Je älter der Mensch wird, desto schwerer wird es für ihm, sich noch vor dem Schöpfer zu demütigen. Der angejahrte Stolz hat sich so in seine Seele gefressen, dass er ihn kaum mehr überwinden kann. Er kann sich nicht mehr beugen. Er kann das Licht der Sonne auch nicht mehr wahrnehmen – es ist zu schwach geworden für seine vom Star verschleierten Augen. Dies ist der Lauf der Zeit. Wer sich bis zur Entrückung nicht bekehrt hat, dürfte es danach noch schwerer haben. Matthäus 24: 24,22 und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch (= Mensch) gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.«
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  • Avatar von Urs
    23.01.2021, 13:41
    Urs hat auf das Thema ich glaube, dass im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Lieber Holger Danke, das ist sehr schön formuliert und trifft auf so manches zu.
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  • Avatar von Urs
    22.01.2021, 19:35
    Urs hat auf das Thema noch Unbekehrten in der Trübsal im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Liebe Kerstin Matthäus 24 (Menge): 24,21 Denn es wird alsdann eine schlimme Drangsalszeit eintreten, wie noch keine seit Anfang der Welt bis jetzt dagewesen ist und wie auch keine wieder kommen wird (Dan 12,1); 24,22 und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch (= Mensch) gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.« Daniel 12 (Menge) Anbruch der Endzeit mit ihrer Not, ihrer Vergeltung und der Auferstehung der Gottlosen wie der Frommen 12,1 »Zu jener Zeit nämlich wird Michael auftreten, der große Engelfürst, der deine Volksgenossen beschützt, und es wird eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie noch keine dagewesen ist, seitdem es Völker gibt, bis zu jener Zeit; aber dein Volk wird in jener Zeit gerettet werden, nämlich ein jeder, der sich im Buch (des Lebens) aufgezeichnet findet. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, würde kein Mensch (πᾶσα σάρξ ) gerettet. Aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt.
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  • Avatar von Urs
    21.01.2021, 19:00
    Urs hat auf das Thema Gute Mächte im Forum Dispensationalismus geantwortet.
    Dies wurde damals offensichtlich ignoriert: Prediger 8: 1 Wer ist wie der Weise, und wer versteht die Deutung der Dinge? Die Weisheit des Menschen lässt sein Gesicht leuchten, und die Härte seines Gesichts verändert sich. 2 Ich sage: Dem Befehl des Königs gehorche, und zwar wegen des Eides Gottes! 3 Übereile dich nicht, von ihm wegzugehen, lass dich nicht auf eine böse Sache ein! Er tut ja doch alles, was er will. 4 Denn des Königs Wort ist mächtig, und wer will zu ihm sagen: Was tust du da? 5 Wer das Gebot hält, weiß um keine böse Sache, und das Herz eines Weisen kennt die richtige Zeit und das rechte Verhalten. Elberfelder Bibel. (2016). (Pocket Edition, Koh 8,1–5). Witten; Dillenburg: SCM R. Brockhaus; Christliche Verlagsgesellschaft.
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  • Avatar von Urs
    21.01.2021, 08:00
    Urs hat auf das Thema Aussatz am Haus im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter Diese Dinge enthalten eine Fülle von praktischen Unterweisungen hinsichtlich der Lehre von der Versammlung. Mackintosh, C. H. (2011). Die fünf Bücher Mose (Lev). Hückeswagen: CSV. Wenn wir das Haus als Bild einer Versammlung betrachten, so finden wir hier verschiedene wichtige Grundsätze niedergelegt, wie wir nach den Gedanken Gottes zu handeln haben, wenn sittlich Böses in eine Versammlung eingedrungen ist, oder wenn auch nur ein Verdacht in dieser Hinsicht vorliegt. Dieselbe Ruhe und Geduld, die wir bei der Untersuchung einer Person oder eines Kleidungsstückes bemerkten, tritt uns auch hier hinsichtlich des Hauses entgegen. In keinem Fall zeigt sich Überstürzung oder Gleichgültigkeit. Der Mann, der ein Interesse an dem Haus hatte, durfte die verdächtigen Symptome, die sich an den Wänden zeigten, nicht gleichgültig behandeln, noch durfte er selbst über diese Symptome ein Urteil fällen. Untersuchung und Urteil standen nur dem Priester zu. Sobald sich irgendetwas Verdächtiges zeigte, nahm der Priester eine richterliche Stellung dem Haus gegenüber ein. Das Haus stand unter Beurteilung, aber das Urteil war noch nicht gefällt. Der vollkommene Zeitabschnitt von sieben Tagen musste zu Ende sein, ehe ein Beschluss gefasst werden konnte. Die Symptome konnten sich als rein oberflächlich erweisen; dann brauchte nichts weiter zu geschehen.
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  • Avatar von Urs
    18.01.2021, 11:38
    Urs hat auf das Thema 1.Thessalonicher 3,13 im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Holger 2.Bei der Ankunft unseres Herrn Jesus. Mit allen(!) Heiligen (inklusive AT Gläubige)? Welche Ankunft ist gemeint und wie steht diese zeitlich(!) zum ersten Teil des Verses? Wir finden mehrere Stellen im Wort Gottes, dass der Herr von den Heiligen begleitet sein wird, wenn Er in Herrlichkeit erscheint. 1Th 4:16 Denn der Herr selbst wird, sobald sein Weckruf ergeht, sobald die Stimme des Engelfürsten erschallt und die Posaune Gottes ertönt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus (oder: die in Christus Verstorbenen) werden zuerst auferstehen; 1Th1:10 wenn er kommen wird, um unter seinen Heiligen verherrlicht zu werden und Bewunderung zu finden bei allen, die gläubig geworden sind – denn bei euch hat unser Zeugnis Glauben gefunden* –, an jenem Tage. 2Th1:7 euch aber, den Bedrängten, Erquickung in Gemeinschaft mit uns zuteil werden zu lassen, wenn der Herr Jesus sich vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht). Mk. 8:38 Denn wer sich meiner und meiner Worte unter diesem ehebrecherischen (= von Gott abtrünnigen) und sündigen Geschlecht schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln kommt.« Mt. 25:31 »Wenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen; Judas 14 Nun, auch diesen Leuten gilt die Weissagung, die Henoch, der siebte Nachkomme Adams,* ausgesprochen hat mit den Worten: »Siehe, gekommen ist der Herr inmitten seiner heiligen Zehntausende, Mt. 16:27 Denn der Menschensohn wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen und dann einem jeden nach seinem Tun vergelten. , Mt 24:31 Und er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Windrichtungen her versammeln, von dem einen Himmelsende bis zum andern (Sach 2,6). Sach. 14:5: Da werdet ihr dann in die Schlucht meiner Berge (oder: zwischen meinen Bergen) fliehen, denn die Bergschlucht wird bis Azel reichen;* und zwar werdet ihr fliehen, wie ihr einst vor dem Erdbeben in den Tagen des judäischen Königs Ussia geflohen seid. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen und alle heiligen (Engel) mit ihm. Kolosser 1:26 nämlich das Geheimnis, das, seitdem es Weltzeiten (vgl. Hebr 1,2) und Menschengeschlechter gibt, verborgen gewesen, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist. Kolosser 3:4 Wenn Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr zusammen mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
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  • Avatar von Urs
    18.01.2021, 10:01
    Urs hat auf das Thema 1.Thessalonicher 3,13 im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Bruder Holger 1.Tadellos die Herzen befestigen in Heiligkeit. Ist Stellung oder Prozess? ἄ-μεμπτος (entstanden aus μέμφομαι tadeln) untadelig; Objektsartangabe (die Beschaffenheit der Subjekts- bzw. Objektsgröße im Hinblick auf die Verwirklichung des Verbinhalts wird bezeichnet – herkömmlich oft „Prädikativ(um)“ („Als was für ein … /In welchem Zustand …?“)): eure Herzen als untadelige/in untadeligem Zustand = damit sie untadelig sind. ἐν (erstes) in Bezug auf ἁγιωσύνη Heiligkeit. ἐν (zweites) bei. παρουσία Wiederkunft (1Thess 2,19 Denn wer ist unsere Hoffnung, unsere Freude und unser Ruhmeskranz, wenn nicht auch ihr es seid, vor dem Angesicht unsers Herrn Jesus bei seiner Ankunft (oder: Wiederkunft)?
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  • Avatar von Urs
    17.01.2021, 19:21
    Urs hat auf das Thema 1.Thessalonicher 3,13 im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Quelle: https://haltefest.ch/2952-das-kommen-des-herrn-4 1. Thessalonicher 3,10-13 Wir haben schon darauf hingewiesen, dass die Erwartung des Herrn die Thessalonicher nicht nur bei ihrer Bekehrung kennzeichnete. Die Verfolgung, die darauf über sie kam, gab ihnen Gelegenheit, auch nachher das Ausharren ihrer Hoffnung an den Tag zu legen. Und so wie sie hatte Paulus selber – obwohl gealtert durch anstrengenden Dienst und nicht mehr ein kleines Kind im Glauben, sondern ein Vater – immer in der Tätigkeit der «ersten Liebe» gewandelt. Die Jahre hatten die Frische seines christlichen Lebens nicht abzuschwächen vermocht. Das zweite Kapitel zeigt uns den Apostel in seinem «Werk des Glaubens», in seiner «Bemühung der Liebe» und auch in seinem «Ausharren der Hoffnung». Denn als Satan seinen Dienst zu verhindern suchte (V. 17-20), hatte er das Kommen des Herrn vor den Augen und wusste, dass er dann die Belohnung für seinen Dienst empfangen würde. «Denn,» sagt er, «wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Krone des Ruhmes? Nicht auch ihr vor unserem Herrn Jesus bei seiner Ankunft»? (1. Thes 2,19). So übte das Kommen des Herrn, das den ganzen Wandel dieser Kinder im Glauben ordnete, auch einen gesegneten Einfluss auf den ganzen Dienst des grossen Apostels der Heiden aus. Sowohl dieser wie jene, alle trugen dieselben Kennzeichen der gleichen Familie und besassen, trotz der ganz verschiedenen Masse ihrer Erkenntnis, das gleiche Geheimnis des christlichen Lebens. Ihr Christentum war äusserst einfach: Sie kannten und liebten den Herrn persönlich und lebten in der täglichen Erwartung seines Kommens. Die Stelle, die den Hauptgegenstand dieser Betrachtung bildet (1. Thes 3,10-13), lässt uns erkennen, dass der Glaube der Thessalonicher von verschiedenen Gefahren bedroht war. Der Begriff «Glaube» umschliesst nicht nur die Annahme des Zeugnisses Gottes über das Werk Christi; denn wenn dieses Zeugnis im Herzen aufgenommen wird, so ist dieser Glaube vollendet. Der hier gebrauchte Begriff umfasst auch die Gesamtheit der christlichen Lehre, die durch den Glauben erfasst wird. In diesem Stück fehlte den Thessalonichern noch vieles (siehe Vers 10). Die ganze Belehrung dieses Briefes beweist, dass ihnen die Einzelheiten ihrer Hoffnung noch unbekannt waren. Aus dem 4. Kapitel ersehen wir, dass sie in Gefahr standen, betrübt zu sein «wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben», und aus dem zweiten Brief geht hervor, dass es dem Feind in einem kleinen Mass gelungen war, ihre Hoffnung abzuschwächen. Er täuschte ihnen vor, der «Tag des Herrn», das heisst, der Tag des Gerichts, sei da (2. Thes 2,2); sie hätten sich daher geirrt, wenn sie den Herrn Jesus erwarteten, der sie von dem kommenden Zorn erretten sollte. Tatsache ist, dass Christen, die nicht vertraut sind mit dem Kommen des Herrn, Gefahr laufen, in die Schlingen des Versuchers zu treten, und dann wäre die ganze Arbeit des Geistes Gottes in ihnen vergeblich gewesen (1. Thes 3,5). Wenn wir aber die Kenntnis der christlichen Hoffnung verlieren, ist unsere Seele in Gefahr, auch andere elementare Wahrheiten, die das Fundament unseres Glaubens bilden, zu verlieren. Denn die Erwartung Christi beeinflusst unseren Dienst, belebt unseren Glauben und wirkt noch auf andere Elemente unseres christlichen Lebens ein. Man darf sogar behaupten, dass sie mit jedem Bestandteil dieses Lebens in Verbindung steht. Daher konnte der Apostel im 3. Kapitel unseres Briefes nicht von der Heiligkeit schreiben, ohne sie mit dem Kommen des Herrn in Verbindung zu bringen: «Euch aber mache der Herr völlig und überströmend in der Liebe zueinander und zu allen (wie auch wir euch gegenüber sind), um eure Herzen zu befestigen, dass ihr untadelig seid in Heiligkeit, vor unserem Gott und Vater, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.» Bleiben wir einen Augenblick bei dieser Stelle stehen. Der Apostel wünschte für die Heiligen in Thessalonich, dass ihr Dienst der brüderlichen Liebe überströme, nicht nur in dem engen Kreis ihrer christlichen Beziehungen, sondern «gegen alle». Der Apostel war vor den Augen der Thessalonicher ein Muster in der Ausübung dieser Liebe, von der er sprach. Er konnte ihnen in Wahrheit sagen: «wie auch wir euch gegenüber sind», denn er hatte es ihnen bewiesen. «Wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine nährende Frau ihre eigenen Kinder pflegt. So, da wir ein sehnliches Verlangen nach euch haben, gefiel es uns wohl, euch nicht allein das Evangelium Gottes, sondern auch unser eigenes Leben mitzuteilen, weil ihr uns lieb geworden wart.» Seine Arbeit in ihrer Mitte war eine echte «Bemühung der Liebe»: «Denn ihr erinnert euch, Brüder, an unsere Mühe und Beschwerde: Während wir Nacht und Tag arbeiteten, um niemand von euch beschwerlich zu fallen, haben wir euch das Evangelium Gottes gepredigt» (1. Thes 2,7-9). Die Ausübung der Bruderliebe hat überaus kostbare Auswirkungen auf den Zustand unserer Seelen. Dies geht aus den Worten des Apostels hervor: «um eure Herzen zu befestigen, dass ihr untadelig seid in Heiligkeit, vor unserem Gott und Vater.» Diese Dinge kennzeichnen auch die Person Christi: Er ist Liebe; Er ist der Heilige; Er ist untadelig und hat nie etwas «Ungeziemendes» getan. Diese Dinge sind auch ein Merkmal für unsere gegenwärtige Stellung in Christus. Gott betrachtet uns als solche, die in Ihm sind und daher dieselben Wesenszüge haben wie der Herr selbst: «Er hat uns auserwählt in ihm vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien vor ihm in Liebe» (Eph 1,4). Sie kennzeichnen auch unseren zukünftigen Zustand: «Um euch heilig und untadelig und unsträflich vor sich hinzustellen» (Kol 1,22). «Christus hat die Versammlung geliebt … damit er sie sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und untadelig sei» (Eph 5,27). Aber ein Christ kann sich mit dem Wissen, dass er in Christus vollkommen ist und auch in der Herrlichkeit vollkommen sein wird, nicht begnügen. Da er göttliches Leben hat, wird er die Wesenszüge, die er besitzt, auch hier auf der Erde zu verwirklichen suchen. Aus diesem Grund finden wir diese Worte auch da, wo es sich um die Frage des Wandels in dieser Welt handelt. «Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir gegenüber euch, den Glaubenden, waren; ebenso, wie ihr wisst, wie wir jeden Einzelnen von euch, wie ein Vater seine eigenen Kinder, euch ermahnt … haben» kann der Apostel sagen (1. Thes 2,10.11). Seine Liebe zu den Thessalonichern war der Beweggrund zu seinem Handeln ihnen gegenüber. Er wünschte, dass es auch bei den Philippern so sei. Paulus schrieb ihnen: «Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht … damit ihr lauter und ohne Anstoss seid auf den Tag Christi» (Phil 1,9.10). Diese, unseren christlichen Wandel betreffende Wahrheit, ist überaus wichtig. Denken wir daran: unsere praktische Heiligkeit entspringt unserer Liebe. Die erste kann nicht bestehen, wenn die zweite fehlt Die Bruderliebe bindet uns an die Familie Gottes und heiligt uns, indem sie uns von allem absondert, was nicht aus Ihm geboren ist. Demzufolge können wir nicht mehr das lieben und pflegen, wonach die Welt trachtet. Wir finden unsere Freude in den himmlischen Dingen, mit denen, die sie kennen und lieben. Wenn aber die Bruderliebe erkaltet und bei dem Christen nicht mehr überströmt, entsteht eine gewisse Leere im Herzen: Die Welt beeilt sich, diesen freien Raum auszufüllen. Zuerst schleicht sie auf leisen Sohlen ein, bald aber spielt sie sich als Herr auf, und die Heiligkeit, die praktische Absonderung für Gott wird zum leeren Begriff oder bestenfalls zu einer toten Form. Kommen wir auf unsere Stelle zurück: «Um eure Herzen zu befestigen, dass ihr untadelig seid in Heiligkeit, vor unserem Gott und Vater». Hier handelt es sich eigentlich nicht um unseren Wandel, wie in Phil 1,9-10, sondern um den Zustand unserer Herzen. Die Ausübung der Bruderliebe befestigt die Herzen der Gläubigen in einem untadeligen Zustand und in der Heiligkeit vor Gott durch das glückliche Bewusstsein dieser Dinge. Aber wie könnten sie bei dem Mass stehen bleiben, in dem sie Christus hier auf der Erde darstellen? Das hiesse ja, selbstzufrieden zu werden und sich der gefährlichen Illusion hinzugeben, dass es in dieser Welt möglich sei, eine praktische Vollkommenheit zu erreichen. Daher fügt der Apostel hinzu: «bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.» Wir finden die Vollkommenheit dieser Dinge erst beim Kommen unseres Herrn. Aber gestützt auf diese Hoffnung vermögen wir sie völliger zu verwirklichen und erwarten so von einem Augenblick zum andern ihre volle Erfüllung. Die Augen auf Jesus gerichtet, bemühen wir uns darum, jetzt schon als solche vor Ihm zu stehen, wie wir dann sein werden, wenn Er kommen wird mit allen seinen Heiligen. Ich kann und ich darf keinen geringeren Massstab der Heiligkeit anlegen als diesen. Wie sollte ich anders als in der Liebe wandeln, wenn ich daran denke, dass der Herr Jesus uns alle zusammen mit Ihm einführen wird zu Gott, dem Vater? Dann wird die Ausübung der Liebe zwischen Christus und uns, zwischen uns und Gott, auch von unserer Seite her, vollkommen sein und sie wird das Haus des Vaters ewig mit ihrem Wohlgeruch erfüllen! Wie sollten wir anders als in der Heiligkeit leben, wenn wir von einem Augenblick zum andern das Kommen des Herrn erwarten, wo dann das Wesen aller seiner Heiligen vollkommen dem Seinen entsprechen wird! Ich denke nicht, dass an dieser Stelle unter dem Kommen des Herrn die Offenbarung Jesu Christi mit allen seinen Heiligen vor der Welt gemeint ist. Sie befinden sich hier immer noch «vor unserem Gott und Vater». Das erste Teilstück unserer himmlischen Reise ist unser Zusammentreffen mit Ihm, «auf Wolken», «in der Luft»; das zweite Teilstück wird dann seine Ankunft mit uns in dem Haus des Vaters und in seiner Gegenwart umfassen. Von da aus werden wir mit Ihm hinausgehen, um vor der Welt offenbart zu werden. Dann werden wir endlich das sein, was wir immer bleiben werden: heilig, untadelig, in Liebe, Ihm gleich. Wir sind dann nicht nur in Christus, sondern mit Christus und Ihm gleichförmig geworden. In dieser Wesensart wird Er die Versammlung dem Vater darstellen, so, wie Er sie sich selbst darstellen wird. Die Erwartung des Herrn ist also die Kraft und der Ansporn zur Heiligkeit, was den Zustand unserer Herzen und unseren Wandel anbelangt. Lasst uns daher die inhaltsschweren Worte des Apostels, die diesen Brief beschliessen, in unseren Herzen erwägen: «Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und euer ganzer Geist und Seele und Leib werde untadelig bewahrt bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft; er wird es auch tun» (1. Thes 5,23.24). Wir haben festgestellt, dass die Heiligkeit nicht getrennt werden kann von der Liebe, die deren Ausgangspunkt bildete, noch vom Kommen des Herrn, das ihr Endziel ist. Dieses Kommen beeinflusst gleicherweise auch die anderen christlichen Tugenden wie: Reinheit, Nüchternheit, Gerechtigkeit und Gottseligkeit (1. Joh 3,3; Titus 2,1113). Sie werden in unserem Wandel gefunden werden, wenn wir «die glückselige Hoffnung» erwarten. Sagen wir noch einige Worte über den Einfluss, den das Kommen des Herrn auf unsere Empfindungen ausübt. Ich spreche nicht von unseren Zuneigungen und unserer Freude, denn diese sind sozusagen ein Bestandteil der Erwartung des Herrn. Ihn kennen heisst, Ihn lieben. Ihn lieben heisst, sich nach Ihm sehnen und sich auf sein Kommen freuen. Aber ich spiele hier an auf das, was uns in Phil 4,5 gesagt ist: «Lasst eure Milde kundwerden allen Menschen; der Herr ist nahe.» Diese Milde ist der Wesenszug eines Menschen, der nicht auf seinen Rechten beharrt. In moralischer Hinsicht hat niemand die Befugnis, meine Rechte anzutasten, sich anzueignen, was mir gehört, mich aus meinem Heim zu verjagen, meine Familie oder meine Freiheit zu rauben. Auch unser Herr hatte Rechte hier auf der Erde: Er war König und dazu geboren, Er konnte die Macht, den Besitz aller Dinge, die höchsten Würden und die Ehrerbietung von allen Menschen für sich beanspruchen. Aber machte Er seine Rechte geltend? Nein! Er liess sich zu Unrecht anklagen. auf gesetzlose Weise richten – und hat keinen Einspruch erhoben. Er liess sich sein Königtum, sein Erbe, seine Würde, seine Freiheit, ja sogar sein Leben rauben – und hat bei alledem seinen Mund nicht aufgetan. Er war wie ein Lamm, das stumm ist vor seinen Scherern. Und wie handeln wir Christen? – Der schwächste Angriff auf unsere Rechte bringt uns zur Erbitterung. Man fügt uns Unrecht zu, und das erscheint uns so unerträglich, dass wir uns sogar an die weltlichen Gerichte wenden können, um mit unserem Widersacher abzurechnen. Wir vergessen dabei die Ermahnung: «Lasst eure Milde kundwerden allen Menschen.» Oder vielmehr, wir vergessen das Mittel zu deren Verwirklichung: «der Herr ist nahe!» Wie kann ich auf meinen Rechten beharren, wenn ich die nahe, unverzügliche Ankunft des Herrn erwarte? Ich kann sie den Händen der Menschen überlassen, die sie mir rauben. Ich habe Besseres zu erwarten, denn ich werde die himmlische Herrlichkeit mit Ihm teilen. Welche Torheit wäre es, meine Rechte aufrechthalten zu wollen in einer Welt, die ich im nächsten Augenblick verlassen werde! Der Herr wird später in seinem irdischen Reich selber für meine Rechte eintreten, wie auch für seine eigenen. Aber bis dahin kann ich sie ruhig aufgeben, wenn es sein muss; der Feind wird sie mir nicht für lange rauben können. Der Apostel fügt bei: «Seid um nichts besorgt». Die Erwartung des Herrn lässt mich sowohl meine Rechte aufgeben als auch meine Sorgen ablegen Soll ich mich heute schon von den Umständen beschweren lassen, die morgen eintreten können, oder mich beunruhigen über Hindernisse, die Satan einführt, über den Zustand der Christenheit, über den Verfall des Zeugnisses? Der Geist antwortet: «Seid um nichts besorgt.» Was nützt die Unruhe? Der Herr wird allen diesen Dingen ein Ende setzen. Verwechsle diese Haltung nicht mit Gleichgültigkeit. Der Christ kann am Bösen nicht achtlos vorbeigehen. Aber wir werden ermahnt: «In allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.» Die Schwierigkeit, die Sorgen, die Befürchtungen treiben die Seele in die Abhängigkeit, ins Gebet und ins Gottvertrauen. Sie überlässt ihrem Gott alles, und sein Friede bewahrt unser Herz. Andere Stellen zeigen uns, dass die Hoffnung auf das Kommen des Herrn Trauernden Trost bringt (1. Thes 4,13-18), bestürzten und furchtsamen Herzen Ermunterung (Joh 14,1-3), und dass sie denen, die in Schwierigkeiten sind, Geduld einflösst: «Habt auch ihr Geduld, befestigt eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen» (Jak 5,7-8).
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  • Avatar von Urs
    14.01.2021, 16:17
    Lieber Ulrich Vielen Dank für diesen Hinweis:
    2 Antwort(en) | 162 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    14.01.2021, 11:46
    1 Kor 15,28 Sobald ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott (alsdann) alles sei in allen (oder: in allem). Menge, H., (1939, 1967 und 2003). (2003). Die Heilige Schrift (AT und NT: Neuausgabe. 14. Auflage, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2003. Apokryphen: Ausgabe der Württembergische Bibelanstalt, Stuttgart 1967., 1 Kor 15,28). Stuttgart: Bibelanstalt. 28 Paulus kehrt zu V. 24 zurück und schließt die Reihe der ὅταν-Sätze ab, gleichzeitig interpretiert er V. 27. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, d.h. zu dem Zeitpunkt, an dem Gott Christus „alles“ (τὰ πάντα) unterworfen hat, wenn der letzte Feind, der Tod, besiegt ist, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat. Paulus verwendet hier zum ersten Mal den christologischen Titel „Sohn“ (ὁ υἱός). Das absolute „der Sohn“ könnte eine Verbindung zur Tradition vom Menschensohn herstellen366 und auf Dan 7,13–14 anspielen. Paulus formuliert mit einer medialen Futurform (ὑποταγήσεται): Christus wird sich selbst, freiwillig, Gott unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat. Christus erweist als Sohn Gott die Ehre, die ihm als Vater zukommt. Das Ziel und die Absicht des Handelns Jesu Christi wird in dem abschließenden ἵνα-Satz genannt: damit Gott alles in allem sei (ἵνα ᾖ ὁ θεὸς τὰ πάντα ἐν πᾶσιν). Das Wirken des Sohnes, des Messias Jesus, zielt auf die uneingeschränkte, allumfassende Herrschaft Gottes. Die Wendung τὰ πάντα ἐν πᾶσιν ist weder pantheistisch noch mystisch zu verstehen, sondern beschreibt „Gottes unverkürzte Souveränität, daß zuletzt nur sein Wille gilt, seine Herrschaft und seine Macht unbestritten sind, er ungeschmälert der Pantokrator ist (vgl. Röm 11,36 εἰς αὐτὸν τὰ πάντα) und seine Herrschaft in der ganzen Schöpfung anerkannt wird“. Paulus gibt mit diesem Vers, der den Gedankengang in V. 20–28 abschließt, eine unmittelbare Antwort auf die Leugnung der leiblichen Auferstehung von den Toten (V. 12). Wer bestreitet, dass die Toten leiblich auferstehen, und wer damit bestreitet, dass Jesus der Messias leiblich von den Toten auferweckt wurde, der verneint die Herrschaft Jesu Christi über alle Mächte und Gewalten, der verneint die Macht Christi über den Tod, und der verneint letztlich die Souveränität und das Gottsein Gottes. Mit der Leugnung der leiblichen Auferstehung der Toten steht das christliche Bekenntnis und die Identität als Jesusbekenner schlechthin auf dem Spiel.
    2 Antwort(en) | 162 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    12.01.2021, 10:43
    Urs hat auf das Thema Erneuerbare Energie im Forum Was in den anderen Foren nicht reinpasst. geantwortet.
    2. Könige 19,15 Alsdann betete Hiskia vor dem Herrn mit den Worten: »Herr, Gott Israels, der du über den Cheruben thronst! Du allein bist der Gott über alle Reiche auf Erden; du bist’s, der Himmel und Erde geschaffen hat! 2. Chronik 2,12 Dann fuhr Huram fort: »Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der den Himmel und die Erde geschaffen hat, daß er dem König David einen weisen Sohn geschenkt hat, der so klug und einsichtsvoll ist, daß er dem Herrn einen Tempel und sich selbst einen Königspalast erbauen will! Ijob 38,4–7 4 »Wo warst du, als ich die Erde baute? Sprich es aus, wenn du Einsicht besitzest! 5 Wer hat ihre Maße bestimmt – du weißt es ja! –, oder wer hat die Meßschnur über sie ausgespannt? 6 Worauf sind ihre Grundpfeiler eingesenkt worden, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, 7 während die Morgensterne allesamt laut frohlockten und alle Gottessöhne jauchzten? Psalm 33,6 Durch das Wort des Herrn sind die Himmel geschaffen, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes. Psalm 90,2 Ehe die Berge geboren waren und die Erde und die Welt von dir geschaffen wurden, ja von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, o Gott. Psalm 136,5 der den Himmel mit Weisheit geschaffen: – ja, ewiglich währt seine Gnade! Jesaja 42,5 So hat Gott der Herr gesprochen, der die Himmel geschaffen und ausgespannt, der die Erde ausgebreitet hat mit allem, was auf ihr sproßt, der der Bevölkerung auf ihr den Odem gegeben hat und Lebensgeist denen, die auf ihr wandeln: Jesaja 45,18 Denn so hat der Herr gesprochen, der Schöpfer des Himmels, er, der Gott, der die Erde gebildet und gemacht hat – er hat sie hergerichtet; nicht zu einer Einöde hat er sie geschaffen, nein, um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet –: »Ich bin der Herr und keiner sonst! Johannes 1,1–3 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dieses geworden, und ohne dieses ist nichts geworden, was geworden ist. Apostelgeschichte 14,15 und riefen laut: »Ihr Männer, was tut ihr da? Wir sind auch nur Menschen von derselben Art wie ihr und verkündigen euch die Heilsbotschaft, damit ihr euch von diesen Verkehrtheiten zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darin ist, geschaffen hat. Apostelgeschichte 17,24 Der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen hat, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand erbaut sind, Kolosser 1,16–17 16 denn in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare wie das Unsichtbare, mögen es Throne oder Herrschaften, Mächte oder Gewalten sein: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden, 17 und er ist vor allem, und alles hat in ihm seinen Bestand. Hebräer 1,8–10 8 aber in bezug auf den Sohn: »Dein Thron, o Gott, steht fest in alle Ewigkeit, und der Stab der Geradheit ist der Stab deiner Königsherrschaft. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzwidrigkeit gehaßt; darum hat dich, o Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt vor deinen Genossen.« 10 Und ferner: »Du hast im Anfang, Herr, die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk; Hebräer 11,3 Durch Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein. Offenbarung 4,11 »Würdig bist du, unser Herr und Gott, den Preis und die Ehre und die Macht zu empfangen; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie da und sind sie geschaffen worden.«
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  • Avatar von Urs
    12.01.2021, 10:34
    Urs hat auf das Thema Sabbat in 2. Mose 16 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Gott gab den Israeliten am sechsten Tag die doppelte Versorgung, die sie einsammeln sollten: Exodus 16,29 Seht doch! Weil der HERR euch den Sabbat eingesetzt hat, darum gibt er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. Bleibt also alle daheim: niemand verlasse am siebten Tage seine Wohnung!« Er bestimmte, dass sie am siebten Tag ruhen sollten: Exodus 16,23 Dieser antwortete ihnen: »Folgendes ist es, was der HERR geboten hat: ›Ein Ruhetag, ein dem HERRN heiliger Feiertag (Sabbat) ist morgen (oder: soll morgen sein)!‹ Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; alles aber, was übrigbleibt, legt beiseite und hebt es euch für morgen auf!« Was sie für ihre Mahlzeit am Sabbat aufbewahrten, verdarb nicht: Exodus 16,24 Da hoben sie es bis zum folgenden Morgen auf, wie Mose angeordnet hatte, und diesmal wurde es nicht übelriechend, und auch kein Wurm war darin.
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  • Avatar von Urs
    11.01.2021, 23:14
    Urs hat auf das Thema Sabbat in 2. Mose 16 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Karl Jeder Schritt unserer Reise hier auf der Erde offenbart die völlige Unwürdigkeit des Menschen und die überströmende Gnade Gottes. Die ganze Versammlung Israels murrte und sagte zu Mose: «Wären wir doch im Land Ägypten durch die Hand des HERRN gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen sassen, als wir Brot assen bis zur Sättigung! Denn ihr habt uns in diese Wüste herausgeführt, um diese ganze Versammlung vor Hunger sterben zu lassen.» Dieses Murren war sehr traurig – geradeso wie die schreckliche Sünde des Unglaubens, die den Gläubigen heute so gerne verfolgt. Man sollte meinen, dass, wenn eine solch glänzende Zukunft vor uns steht, wir keine lüsternen Blicke mehr auf die Welt würfen, die hinter uns liegt! Aber ist es so? Was war die Antwort Gottes auf dieses Murren? Wunderbare Gnade! «Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen; und das Volk soll hinausgehen und den täglichen Bedarf an jedem Tag sammeln.» Beachten wir, dass der Sabbat, die Ruhe Gottes, vor dem Gesetz gegeben wurde und zwar in Verbindung mit dem Brot des Himmels als Nahrung. Er wurde Israel zuerst als ein Vorrecht gegeben und nicht als ein Gebot auf dem Grundsatz des Gesetzes. Hier ruhte das Volk am siebten Tage und ich weiss keinen anderen Fall, wo das Volk am Tag des Sabbats ruhte. Das ist sehr auffallend. Von Adam bis auf Mose, ja sogar bis zum Tag, von dem das 16. Kapitel des zweiten Buches Mose spricht, d.h. während mehr als zweitausendfünfhundert Jahren, bediente sich der Geist nie des Wortes Sabbat. Hier aber, in der Wüste Sin, ist er die Gabe Gottes der vollkommenen Gnade an sein erlöstes Volk. Auf dem Grundsatz der Gnade, bevor das Gesetz gegeben wurde, «ruhte das Volk am siebten Tag» (V. 30). Später, als sie unter Gesetz waren, wiederholte der Geist diese Worte nie mehr. Gott gab dem Volk Israel den Sabbat ausdrücklich aufgrund der Erlösung, wie wir in 5. Mose 5,15 lesen: «Erinnere dich daran, dass du ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich … von dort herausgeführt hat; darum hat der HERR, dein Gott, dir geboten, den Sabbattag zu feiern.» So war ihnen also der Sabbat gegeben, weil sie erlöst waren; aber sie genossen diese Ruhe erst beim Einsammeln des himmlischen Mannas, und dies auf dem Grundsatz der reinen Gnade. https://haltefest.ch/4035-die-wueste-sin
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  • Avatar von Karl M.
    11.01.2021, 22:37
    Karl M. hat das Thema Sabbat in 2. Mose 16 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Liebe Freunde Das Sabbat Gebot wurde ja in 2. Mose 20 mit den Geboten vom Sinai gegeben. In 2. Mose 16.29, also vor der Gesetzgebung sagt Gott: Seht, der Herr hat euch den Sabbat gegeben, darum gibt er euch am sechsten Tag für zwei Tage Brot. So soll nun jeder an seiner Stelle bleiben, und niemand soll am siebten Tag seinen Platz verlassen. So ruhte das Volk am siebten Tag. Kann mir jemand erklären, warum die Israeliten den Sabbat schon halten mussten bevor sie das Sabbatgebot erhalten haben. Herzlichen Dank
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  • Avatar von Urs
    08.01.2021, 09:50
    Urs hat auf das Thema Verschiedene Übersetzungen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    22:14 πλύνοντες τὰς στολὰς αὐτῶν (washing their robes) {A} Instead of πλύνοντες τὰς στολὰς αὐτῶν, the Textus Receptus, in agreement with most minuscules and some versional witnesses, reads the somewhat similar-sounding words ποιοῦντες τὰς ἐντολὰς αὐτοῦ (doing the commandments of him). The latter reading appears to be a scribal emendation (correction), for elsewhere the author uses the expression τηρεῖν τὰς ἐντολάς (12:17; 14:12). Omanson, R. L., & Metzger, B. M. (2006). A Textual Guide to the Greek New Testament: {Einfügung Olivier, google Translate:} Anstelle von πλύνοντες τὰς στολὰς αὐτῶν liest der Textus Receptus in Übereinstimmung mit den meisten Minuskeln und einigen versionalen Zeugen die etwas ähnlich klingenden Worte ποιοῦντες τὰς ἐντολὰς αὐτοῦ (indem er die Gebote von ihm tut). Die letztere Lesart scheint eine Schreibkorrektur (Korrektur) zu sein. Für anderswo verwendet der Autor den Ausdruck τηρεῖν τὰς ἐντολάς (12:17; 14:12).
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  • Avatar von Karl M.
    07.01.2021, 17:25
    Karl M. hat das Thema Verschiedene Übersetzungen im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Liebe Freunde Bei Offenbarung 22.14 steht bei einigen Übersetzungen "Glückselig, die ihre Kleider waschen" und in anderen "Glückselig, die seine Gebote halten". Das ist ja nicht gerade das gleiche. Kann mir da jemand weiterhelfen, was jetzt richtig ist und woher diese verschiedenen Übersetzungen kommen? Herzlichen Dank
    4 Antwort(en) | 371 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    07.01.2021, 17:13
    Urs hat auf das Thema Matthäus 18,10 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Muzama Weil diese Engel im Dienste Gottes stehen, sind sie im Himmel und sehen immer das Angesicht Gottes.
    1 Antwort(en) | 152 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    07.01.2021, 09:55
    Urs hat auf das Thema Offenbarung 4.7 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Maier, G. (2015). Die Offenbarung des Johannes: Kapitel 1–11. (G. Maier, R. Riesner, H.-W. Neudorfer, & E. J. Schnabel, Hrsg.) (3. Auflage, S. 273). Witten; Giessen: SCM R.Brockhaus; Brunnen Verlag. Und das dritte Wesen hatte ein Antlitz wie ein Mensch (καὶ τὸ τρίτον ζῷον ἔχων τὸ πρόσωπον ὡς ἀνθρώπου ): Als Drittes nimmt Johannes ein Wesen wahr, bei dem er den bisherigen Rederhythmus unterbricht. Er hätte sonst schreiben müssen: „und das dritte Wesen gleich einem Menschen“. Dass er das nicht tut, zeigt, dass er sich hier auf das Antlitz, das Gesicht, konzentrierte. Und daraus geht wieder hervor, dass ihm das dritte Wesen besonders auffiel. Übrigens hätte er dann, wenn er eine Rangfolge beabsichtigt hätte, mit diesem besonders auffallenden Wesen beginnen müssen. Das Antlitz wie ein Mensch erinnert uns wieder an Ez 1,10; 10,14. Es erinnert uns ferner an die Menschen-Ähnlichkeit der Engel. Dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, geht aus diesem Sonderfall von Offb 4,7 deutlich hervor. Wir sind ja im Bereich derjenigen Wesen, die die gesamte Schöpfung und Menschheit repräsentieren. Dieses dritte Wesen also repräsentiert die Menschheit als Teil, und zwar wichtigsten Teil, der Schöpfung.
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  • Avatar von Urs
    05.01.2021, 19:04
    Urs hat auf das Thema Elohim, Gott-Dreieinigkeit und Person ??? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby Mit wem haben wir es hier zu tun: Gott dem Vater, unserem Herrn Jesus Christus und mit dem Heiligen Geist. Ich finde auch, dass Dreieinheit, Dreieinigkeit, bzw. Trinität auch nicht nur ansatzweise beschreiben oder ergreifen kann, mit wem wir es hier zu tun haben.
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  • Avatar von Urs
    05.01.2021, 18:51
    Urs hat auf das Thema Elohim, Gott-Dreieinigkeit und Person ??? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    https://haltefest.ch/2601-der-heilige-geist-haeufig-gestellte-fragen-1 Die Person des Heiligen Geistes 2) Lehrt die Bibel wirklich, dass der Heilige Geist eine Person ist? Absolut! Es ist natürlich wahr, dass der Heilige Geist auch als eine Kraft bezeichnet wird (Lk 24,49; Apg 1,8). Aber Er ist auch eine Person. Das wird aus der Beschreibung seiner Tätigkeiten klar, die nur eine Person tun kann. Zum Beispiel heisst es, dass der Geist: spricht (Apg 13,2; Heb 3,7), etwas bezeugt (Heb 10,15), lehrt (Joh 14,26), zum Dienst beruft (Apg 13,2), betrübt werden kann (Eph 4,30), belogen werden kann (Apg 5,3), einen Willen hat (1 Kor 12,11), eine Ansicht darüber hat, was gut ist (Apg 15,28), etwas nicht erlaubt (Apg 16,6.7). Manche haben den Heiligen Geist mit dem menschlichen Geist des Herrn Jesus verwechselt. Dies ist ein fundamentaler Fehler. Der Heilige Geist ist eine göttliche Person (→ Frage 3). 3) Wie wissen wir, dass der Heilige Geist Gott ist? Diese Tatsache wird durch mehrere Bibelstellen sehr deutlich gemacht: Der Heilige Geist ist ewig (Heb 9,14). Der Heilige Geist steht auf der gleichen Ebene wie der Vater und der Sohn (Mt 28,19). Der Heilige Geist ist allgegenwärtig (Ps 139,7). Der Heilige Geist ist allwissend (1. Kor 2,10.11). Der Heilige Geist ist allmächtig: Nur Gott kann etwas erschaffen (Hiob 33,4) oder Menschen lebendig machen (1. Pet 3,18). Apostelgeschichte 5 liefert einen weiteren Beweis: Petrus beschuldigt Ananias, den Heiligen Geist belogen zu haben. Dann fügt er hinzu: «Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott» (V. 4). Der Geist ist also Gott.
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  • Avatar von Urs
    05.01.2021, 14:52
    Urs hat auf das Thema Elohim, Gott-Dreieinigkeit und Person ??? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Meine Lieben Eine kleine Ergänzung: aus Gen 1.1 Am Anfang schuf Gott • Himmel und • Erde . 1 בְּ 2 רֵאשִׁ֖ית 3 בָּרָ֣א 4 אֱלֹהִ֑ים 5 אֵ֥ת 6 הַ7 שָּׁמַ֖יִם 8 וְ 9 אֵ֥ת 10 הָ11 אָֽרֶץ בְּ רֵאשִׁית 1 ברא אֱלֹהִים 1 אֵת הַ שָׁמַ֫יִם וְ 1 אֵת הַ אֶ֫רֶץ P NCFSA VaP3MS NCMPA PO A NCMPA C PO A NC-SA 7225 1254 430 853 8064 853 776 Elohim אֱלֹהִ֑ים (Plural, mehr als zwei) ist ein erster deutlicher Hinweis auf die Dreieinheit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dass es trotzdem ein Gott ist, macht der Vers ebenfalls deutlich: Gott (Elohim, Mehrzahl) „schuf“ (Einzahl). Wunderbarer, unerklärbarer Gott – drei Personen, eins im Wesen! Henry, M. (2015). Mose–Josua. (W. Schneider, Übers.) (Bd. 1, S. 8). Waldems: 3L Verlag.:Wer dieses große Werk tat: Gott. Das hebräische Wort ist Elohim, was ein Ausdruck ist für: Die Kraft Gottes, des Schöpfers. El bedeutet der starke Gott; und was weniger als allmächtige Stärke könnte alle Dinge aus dem Nichts hervorbringen? Die Mehrzahl der Personen in der Gottheit: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dieser Gottesname im Plural im Hebräischen, der von ihm als von vielen spricht, obwohl er einer ist, bestätigt unseren Glauben an die Lehre der Dreieinigkeit. Diese wird zwar im Alten Testament kaum angedeutet, doch im Neuen wird sie eindeutig offenbart. Uns wird oft gesagt, dass die Welt durch den Sohn geschaffen wurde und nichts ohne ihn geschaffen wurde (Joh 1,3.10; Eph 3,9; Kol 1,16; Hebr 1,2). Gen 1.2 Und die Erde war wüst und leer , und es war finster auf der 1 וְ 2 הָ 3 אָ֗רֶץ 4 הָיְתָ֥ה 5 תֹ֙הוּ֙ 6 וָ 7 בֹ֔הוּ 8 וְ • • 9 חֹ֖שֶׁךְ 10 עַל11 פְּנֵ֣י → וְ הַ אֶ֫רֶץ היה תֹּ֫הוּ וְ בֹּ֫הוּ וְ חֹ֫שֶׁךְ 2 עַל פָּנֶה C A NC-SA VaP3FS NC-SA C NC-SA C NC-SA P NCMPC 776 1961 8414 922 2822 5921 3942 Tiefe ; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser 12 תְה֑וֹם 13 וְ → 14 ר֣וּחַ 15 אֱלֹהִ֔ים 16 מְרַחֶ֖פֶת 17 עַל18 פְּנֵ֥י 19 הַ 20 מָּֽיִם תְּהוֹם וְ רוּחַ אֱלֹהִים רחף 2 עַל פָּנֶה הַ מַ֫יִם NC-SA C NC-SC NCMPA VbR-FSA P NCMPC A NCMPA 8415 7307 430 7363 5921 3942 4325 Der Geist Gottes war die erste Ursache. Er „schwebte über den Wassern“. Der Geist Gottes beginnt das Werk, und wer kann ihn hindern, wenn er wirkt? Von Gott wird gesagt, dass er die Welt durch seinen Geist schafft (Ps 33,6; Hiob 26,13). Und durch den gleichen mächtigen Arbeiter wird die neue Schöpfung ins Sein gerufen. Er schwebte über der Tiefe. Gott ist nicht nur der Urheber alles Lebendigen, sondern die Quelle des Lebens und der Ursprung aller Veränderung. Tote Materie würde tot bleiben, wenn er sie nicht zum Leben erweckte. Und dies lässt uns glauben, dass es Gott möglich ist, die Toten aufzuerwecken.
    5 Antwort(en) | 316 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    05.01.2021, 11:21
    Urs hat auf das Thema Dreieinigkeit im Forum Bibel Übersetzungen geantwortet.
    Dreieinigkeit › Bibelstellen Markus 1,10–12 10 Da, als er gerade aus dem Wasser heraufstieg, sah er den Himmel sich spalten und den Geist wie eine Taube auf ihn herabschweben; 11 und eine Stimme erscholl aus den Himmeln: »Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden!« – 12 Und sogleich trieb der Geist ihn in die Wüste hinaus; Matthäus 28,19 Darum gehet hin und macht alle Völker zu Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes Johannes 16,13–15 13 Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit, der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört, das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen. 14 Er wird mich verherrlichen, denn von meinem Eigentum wird er es nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein; 15 deshalb habe ich gesagt, daß er es von meinem Eigentum nimmt und es euch verkündigen wird.« Johannes 17,21–24 21 daß sie alle eins seien; wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, so laß auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 22 Ich habe auch die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind: 23 ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollkommener Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24 Vater, ich will, daß da, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir verliehen hast; denn du hast mich schon vor der Grundlegung der Welt geliebt. 1. Korinther 8,6 so gibt es doch für uns nur einen Gott, nämlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und nur einen Herrn, nämlich Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.« – Hebräer 1,1–3 1 Nachdem Gott vorzeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat in den Propheten, 2 hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Weltzeiten geschaffen hat. 3 Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und die Ausprägung seines Wesens und trägt das Weltall durch sein Allmachtswort; er hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, zur Rechten der Erhabenheit in den Himmelshöhen gesetzt
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  • Avatar von Urs
    03.01.2021, 20:34
    Urs hat auf das Thema Du sollst (nicht) im Forum Übersetzungs Hinweise geantwortet.
    du sollst nicht in Menge (3) Genesis 4,7 Wird nicht, wenn du recht handelst, dein Opfer angenommen? Lagert nicht, wenn du böse handelst, die Sünde vor der Tür Verlangen auf dich gerichtet ist, den du aber bezwingen sollst?« Genesis 14,23 Keinen Faden und keinen Schuhriemen, überhaupt nichts von deinem ganzen Eigentum will ich behalten! Du sollst nicht sagen können, du habest Abram reich gemacht. Genesis 15,1 Nach diesen Begebenheiten erging das Wort des Herrn an Abram in einem Gesicht also: »Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin ja dein Schild; dein Lohn soll sehr groß sein.« Genesis 15,4 Aber da erging das Wort des Herrn an ihn also: »Nicht dieser soll dein Erbe sein; sondern ein leiblicher Sproß soll es sein, der dich beerbt.« Genesis 15,13 Da sprach er zu Abram: »Sicher wissen sollst du, daß deine Nachkommen als Fremdlinge in einem Lande weilen werden, das ihnen nicht gehört; dort werden sie als Knechte dienen müssen, und man wird sie bedrücken vierhundert Jahre lang. Genesis 17,5 Darum sollst du hinfort nicht mehr Abram heißen, sondern dein Name soll jetzt Abraham lauten; denn zum Stammvater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt. Genesis 17,15 Weiter sprach Gott zu Abraham: »Deine Frau Sarai sollst du nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. Genesis 20,7 So gibt also jetzt dem Manne seine Frau zurück, denn er ist ein Prophet; dann soll er Fürbitte für dich einlegen, so daß du am Leben bleibst. Gibst du sie aber nicht zurück, so wisse, daß du mit allen deinen Angehörigen sterben mußt!« Genesis 21,12 aber Gott sagte zu Abraham: »Laß es dir um den Knaben und um deine Magd nicht leid sein: gehorche der Sara in allem, was sie von dir verlangt; denn nur nach Isaak soll dir Nachkommenschaft genannt werden. Genesis 24,5 Da antwortete ihm der Knecht: »Vielleicht wird das Weib mir in dieses Land nicht folgen wollen; soll ich alsdann deinen Sohn wieder in das Land zurückführen, aus dem du ausgewandert bist?« Genesis 24,8 Wenn das Weib dir aber nicht folgen will, so sollst du von diesem mir geleisteten Eide entbunden sein; nur darfst du meinen Sohn nicht dorthin zurückführen!« Genesis 24,41 Dann sollst du von dem mir geleisteten Eid entbunden sein, wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und man sie dir dort nicht geben will – dann bist du von dem mir geleisteten Eid entbunden.‹ Genesis 30,31 Da fragte jener: »Was soll ich dir geben?« Jakob antwortete: »Du brauchst mir gar nichts zu geben! Wenn du nur auf folgenden Vorschlag von mir eingehst, so will ich dein Kleinvieh von neuem weiden und hüten: Genesis 30,33 Und darin soll an irgendeinem künftigen Tage meine Ehrlichkeit sich klar erweisen: Wenn du kommst, um dir meinen Lohn anzusehen, so soll jedes Stück, das unter den Ziegen nicht gesprenkelt oder gefleckt und unter den Schafen nicht dunkelfarbig ist, als von mir gestohlen gelten.« Genesis 31,32 Bei wem du aber dein Götterbild findest, der soll nicht am Leben bleiben! Durchsuche im Beisein unserer Stammesgenossen alles, was ich bei mir habe, und nimm das an dich, was dir gehört!« Jakob wußte nämlich nicht, daß Rahel entwandt hatte. Genesis 32,29 Da sagte er: »Du sollst hinfort nicht mehr Jakob heißen, sondern ›Israel‹; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist Sieger geblieben.« Genesis 35,10 und Gott sagte zu ihm: »Dein Name ist Jakob; aber künftig sollst du nicht mehr Jakob heißen, sondern ›Israel‹ soll dein Name sein«; so gab er ihm den Namen Israel. Genesis 39,9 Er selbst hat in diesem Hause keine größere Geltung als ich, und nichts hat er mir vorenthalten als dich allein, weil du ja sein Weib bist. Wie sollte ich da ein so großes Unrecht begehen und mich gegen Gott versündigen!« Genesis 43,9 Ich will Bürge für ihn sein; von meiner Hand sollst du ihn zurückfordern! Wenn ich ihn nicht wieder zu dir bringe und ihn dir nicht vor die Augen stelle, so will ich Zeit meines Lebens schuldbeladen vor dir dastehen! Genesis 47,29 Als dann die Zeit herankam, daß er sterben sollte, ließ er seinen Sohn Joseph rufen und sagte zu ihm: »Wenn ich dir etwas gelte, so lege deine Hand unter meine Hüfte und erweise mir die Liebe und Treue, mich nicht in Ägypten zu begraben, Exodus 4,9 Sollten sie aber selbst auf diese beiden Zeichen hin nicht glauben und auf deine Aussagen nicht hören, so nimm etwas Wasser aus dem Nil und schütte es auf den trockenen Boden, dann wird das Wasser, das du aus dem Strom genommen hast, auf dem trocknen Boden zu Blut werden.« Exodus 10,7 Da sagten die Diener des Pharaos zu ihm: »Wie lange soll dieser Mensch uns noch unglücklich machen? Laß doch die Leute ziehen, damit sie dem Herrn, ihrem Gott, dienen! Siehst du noch nicht ein, daß Ägypten zugrunde gerichtet wird?« Exodus 13,13 Jedes erstgeborene Eselfüllen aber sollst du mit einem Stück Kleinvieh loskaufen; oder, wenn du es nicht loskaufen willst, so brich ihm das Genick! Weiter sollst du jede Erstgeburt vom Menschen bei deinen Söhnen loskaufen! Exodus 20,5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der die Verschuldung der Väter heimsucht an den Kindern, an den Enkeln und Urenkeln bei denen, die mich hassen, Exodus 20,7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen! Denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. Exodus 20,13 Du sollst nicht töten! Exodus 20,14 Du sollst nicht ehebrechen! Exodus 20,15 Du sollst nicht stehlen! Exodus 20,17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus! Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Nächsten gehört.« Exodus 21,13 Hat er es aber nicht vorsätzlich getan, sondern hat Gott es seiner Hand widerfahren lassen, so will ich dir eine Stätte bestimmen, wohin er fliehen soll. Exodus 22,17 Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen. – Exodus 22,20 Einen Fremdling sollst du nicht übervorteilen und nicht bedrücken; denn ihr selbst seid Fremdlinge im Land Ägypten gewesen. – Exodus 22,24 Wenn du jemandem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld leihst, so sollst du dich nicht als Wucherer gegen ihn benehmen: ihr sollt keine Zinsen von ihm fordern. – Exodus 22,27 Gott sollst du nicht lästern und einem Fürsten in deinem Volk nicht fluchen. – Exodus 22,28 Mit der Abgabe von dem Überfluß deiner Tenne und von dem Abfluß deiner Kelter sollst du nicht zögern. – Den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben. Exodus 23,1 »Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten. – Biete dem, der eine ungerechte Sache hat, nicht die Hand, daß du ein falscher Zeuge für ihn würdest. – Exodus 23,2 Du sollst dich nicht der großen Menge zu bösem Tun anschließen und bei einem Rechtsstreit nicht so aussagen, daß du dich nach der großen Menge richtest, um das Recht zu beugen. – Exodus 23,3 Den Vornehmen sollst du in seinem Rechtshandel nicht begünstigen. – Exodus 23,9 Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken! Ihr wißt ja selbst, wie einem Fremdling zumute ist; denn ihr seid selbst Fremdlinge im Land Ägypten gewesen.« Exodus 23,15 Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du beobachten: sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit im Monat Abib! Denn in diesem Monat bist du aus Ägypten ausgezogen. Man darf aber nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht erscheinen. Exodus 23,18 Du sollst das Blut meiner Schlachtopfer nicht zusammen mit gesäuertem Brot opfern, und von dem Fett meiner Festopfer soll nichts bis zum andern Morgen übrigbleiben. Exodus 23,19 Das Beste von den Erstlingen deiner Felder sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. – Ein Böckchen sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.« Exodus 23,24 dann wirf dich vor ihren Göttern nicht nieder, diene ihnen nicht und ahme ihr Tun nicht nach! Nein, du sollst ihre Götzenbilder allesamt niederreißen und ihre Malsteine zertrümmern. Exodus 29,34 Und wenn von dem Fleisch des Einweihungsopfers oder von dem Brot etwas bis zum Morgen übrigbleibt, so sollst du das Übriggebliebene im Feuer verbrennen: es darf nicht mehr gegessen werden, denn es ist heilig. Exodus 30,37 Das Räucherwerk aber, das ihr für euch selbst bereitet, dürft ihr nicht in dem gleichen Mischungsverhältnis herstellen; nein, es soll dir als dem Herrn geheiligt gelten! Exodus 34,3 Es soll aber niemand mit dir heraufsteigen, und es darf sich auch niemand am ganzen Berge blicken lassen; sogar das Kleinvieh und die Rinder dürfen nicht gegen diesen Berg hin weiden!« Exodus 34,20 Aber das Erstgeborene vom Esel sollst du entweder mit einem Lamm lösen oder, wenn du das nicht willst, ihm das Genick brechen. Jeden Erstgeborenen von deinen Söhnen sollst du lösen! Und man darf vor mir nicht mit leeren Händen erscheinen! – Exodus 34,25 Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit gesäuertem Brot darbringen! Und vom Opferfleisch des Passahfestes darf nichts über Nacht bis zum andern Morgen übrigbleiben! – Levitikus 13,55 Wenn der Priester dann den betroffenen Gegenstand nach der Waschung besichtigt und dabei findet, daß die betroffene Stelle ihr Aussehen nicht verändert hat, so ist der Gegenstand, wenn auch der Ausschlag nicht weiter um sich gegriffen hat, dennoch unrein: du sollst ihn im Feuer verbrennen; es ist eine eingefressene Vertiefung auf seiner Hinter- oder seiner Vorderseite. Levitikus 19,9 Wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, so sollst du dein Feld nicht ganz bis an den äußersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte halten. Levitikus 19,10 Auch in deinem Weinberge sollst du keine Nachlese vornehmen und die abgefallenen Beeren in deinem Weinberge nicht auflesen; dem Armen und dem Fremdling sollst du sie überlassen: ich bin der Herr, euer Gott! Levitikus 19,12 Ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schwören, daß du den Namen deines Gottes entweihst: ich bin der Herr! – Levitikus 19,13 Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken und nicht berauben; der Lohn eines Tagelöhners soll von dir nicht über Nacht bis zum Morgen zurückbehalten werden. – Levitikus 19,14 Du sollst einem Tauben nicht fluchen und einem Blinden keinen Anstoß in den Weg legen, sondern dich vor deinem Gott fürchten: ich bin der Herr! Levitikus 19,18 Du sollst den Angehörigen deines Volkes gegenüber nicht rachgierig sein und ihnen nichts nachtragen, sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst: ich bin der Herr!« Levitikus 19,19 »Meine Gebote sollt ihr beobachten! Du darfst bei deinem Vieh nicht zweierlei Arten sich paaren lassen, auch dein Feld nicht mit zweierlei Samen besäen; und kein Kleid, das aus zweierlei Stoffen gewebt ist, darf auf deinen Leib kommen. – Levitikus 19,29 Du sollst deine Tochter nicht entweihen, indem du eine Buhldirne aus ihr machst; denn das Land soll keine Buhlerei treiben, und das Land darf nicht voll von Unzucht werden. – Levitikus 19,33 Wenn ein Fremdling sich bei dir in eurem Lande als Gast aufhält, so sollt ihr ihn nicht bedrücken; Levitikus 23,22 Wenn ihr aber die Ernte eures Landes schneidet, sollst du das Feld nicht bis zum äußersten Rand abernten und auch keine Nachlese nach deiner Ernte vornehmen; nein, dem Armen und dem Fremdling sollst du beides überlassen: ich bin der Herr, euer Gott.« Levitikus 25,4 aber im siebten Jahre soll das Land einen Sabbat der Ruhe haben, eine dem Herrn geweihte Ruhezeit: da darfst du dein Feld nicht bestellen und deinen Weinberg nicht beschneiden; Levitikus 25,5 auch den Wildwuchs deiner Ernte darfst du nicht einheimsen und die Trauben von deinem unbeschnittenen Weinstock nicht lesen: es soll ein Sabbatjahr für das Land sein. Levitikus 25,14 Wenn du also deinem Nächsten etwas verkaufst oder von deinem Nächsten etwas kaufst, so sollt ihr einander nicht übervorteilen, Levitikus 25,35 »Wenn ferner einer deiner Volksgenossen verarmt, so daß er sich neben dir nicht zu halten vermag, so sollst du ihn unterstützen, so daß er wie ein Fremdling oder Beisasse neben dir lebt. Levitikus 25,36 Du darfst nicht Zins und Aufschlag von ihm nehmen, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, damit dein Bruder neben dir leben kann. Levitikus 25,43 Du sollst nicht mit Härte über ihn herrschen, sondern dich vor deinem Gott fürchten! Numeri 1,49 »Nur die zum Stamm Levi Gehörigen sollst du nicht mustern und ihre Kopfzahl nicht mit den übrigen Israeliten aufnehmen; Numeri 5,19 Sodann beschwöre sie der Priester und sage zu der Frau: ›Wenn kein Mann dir beigewohnt hat und du, die du deinem Gatten angehörst, dich nicht vergangen und verunreinigt hast, so sollst du durch dieses fluchbringende Wasser des bitteren Wehs unversehrt bleiben! Numeri 8,26 Er mag alsdann seinen Brüdern im Offenbarungszelt behilflich sein, wenn sie ihren Dienst verrichten, aber regelmäßigen Dienst soll er nicht mehr leisten. So sollst du es mit den Leviten bezüglich ihrer Amtsgeschäfte halten.« Numeri 10,31 Da bat ihn Mose: »Verlaß uns doch nicht! Denn da gerade du die Plätze kennst, wo wir in der Wüste lagern können, so sollst du unser Auge sein. Numeri 11,23 Da antwortete der Herr dem Mose: »Ist etwa der Arm des Herrn zu kurz? Jetzt sollst du sehen, ob mein Wort sich dir erfüllt oder nicht!« Numeri 17,25 Der Herr aber gebot dem Mose: »Bringe den Stab Aarons wieder vor die Gesetzeslade zurück; er soll dort als ein Mahnzeichen für die Widerspenstigen aufbewahrt werden, damit du ihrem Murren gegen mich ein Ende machst und sie nicht zu sterben brauchen.« Numeri 18,9 Folgendes soll von den hochheiligen Gaben, soweit sie nicht verbrannt werden, dir zustehen: alles, was von ihnen dargebracht wird an Speisopfern sowie an Sündopfern und an Schuldopfern, die sie mir als Ersatz für Veruntreuungen darbringen; diese sollen dir und deinen Söhnen als etwas Hochheiliges zustehen. Numeri 18,17 Jedoch das Erstgeborene eines Rindes oder das Erstgeborene eines Schafes oder einer Ziege darfst du nicht lösen lassen, sie sind heilig; ihr Blut sollst du an den Altar sprengen und ihr Fett als Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn in Rauch aufgehen lassen; Deuteronomium 1,37 Auch mir zürnte der Herr um euretwillen, so daß er aussprach: ›Auch du sollst nicht dorthin kommen: Deuteronomium 3,2 Da sagte der Herr zu mir: ›Fürchte dich nicht vor ihm! Denn ich habe ihn samt seinem ganzen Volk und seinem Lande in deine Gewalt gegeben, und du sollst mit ihm verfahren, wie du mit dem Amoriterkönig Sihon getan hast, der in Hesbon wohnte.‹ Deuteronomium 4,21 Gegen mich aber ist der Herr um euretwillen in solchen Zorn geraten, daß er geschworen hat, ich solle nicht den Jordan überschreiten und nicht das schöne Land betreten, das der Herr, dein Gott, dir zum Besitz geben will; Deuteronomium 5,9 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der die Verschuldung der Väter heimsucht an den Kindern, ja an den Enkeln und Urenkeln derer, die mich hassen, Deuteronomium 5,11 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen!; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. Deuteronomium 5,17 Du sollst nicht töten! Deuteronomium 5,18 Du sollst nicht ehebrechen! Deuteronomium 5,19 Du sollst nicht stehlen! Deuteronomium 5,21 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib und sollst dich nicht nach dem Hause deines Nächsten gelüsten lassen, nach seinem Felde, nach seinem Knecht und seiner Magd, nach seinem Ochsen und seinem Esel und nach allem, was deinem Nächsten gehört!« Deuteronomium 7,16 Du sollst aber alle Völker vernichten, die der Herr, dein Gott, in deine Gewalt gibt: dein Auge soll sie nicht mitleidig ansehen, und du sollst ihren Göttern nicht dienen, denn das würde ein Fallstrick für dich sein. Deuteronomium 7,25 Ihre geschnitzten Götzenbilder sollt ihr im Feuer verbrennen: du sollst nach dem Silber und Gold, das sich an ihnen befindet, kein Verlangen tragen und es nicht für dich hinnehmen, damit du dadurch nicht ins Verderben gerätst, denn es ist ein Greuel für den Herrn, deinen Gott, Deuteronomium 7,26 und du sollst einen solchen Greuel nicht in dein Haus kommen lassen, um nicht gleich ihm dem Bann zu verfallen; du sollst es vielmehr mit Ekel verabscheuen und es durchaus für etwas Greuelhaftes halten, denn es ist dem Banne geweiht.« Deuteronomium 8,2 Und du sollst des ganzen Weges gedenken, den der Herr, dein Gott, dich nun vierzig Jahre lang in der Wüste hat wandern lassen, um dich demütig zu machen und dich zu erproben, damit er erkenne, wie es um dein Herz steht, ob du nämlich seine Gebote halten wirst oder nicht. Deuteronomium 13,9 so sollst du ihm nicht zu Willen sein und nicht auf ihn hören, sollst auch keinen Blick des Mitleids für ihn haben und keine Schonung gegen ihn üben oder seine Schuld verheimlichen, Deuteronomium 14,3 Du sollst nichts Greuelhaftes essen! Deuteronomium 15,6 Denn der Herr, dein Gott, hat dir, wie er dir zugesagt hat, Segen verliehen, so daß du vielen Völkerschaften wirst leihen können, während du selbst nichts zu entleihen brauchst, und daß du über viele Völkerschaften herrschen wirst, während sie über dich nicht herrschen sollen.« Deuteronomium 15,7 »Wenn sich bei dir ein Armer, irgendeiner von deinen Volksgenossen, in einer deiner Ortschaften in deinem Lande befindet, das der Herr, dein Gott, dir geben wird, so sollst du nicht hartherzig sein und deine Hand gegenüber deinem armen Volksgenossen nicht verschließen, Deuteronomium 15,10 Nein, du sollst ihm bereitwillig geben, und dein Herz soll nicht in verdrießlicher Stimmung sein, wenn du ihm gibst; denn um solcher Handlungsweise willen wird der Herr, dein Gott, dich in allem segnen, was du tust und unternimmst. Deuteronomium 15,13 und wenn du ihn dann freiläßt, sollst du ihn nicht mit leeren Händen ziehen lassen, Deuteronomium 15,16 Wenn er aber zu dir sagen sollte: ›Ich möchte nicht von dir weggehen!‹ – weil er dich und die Deinen liebgewonnen hat, da er sich bei dir wohl fühlt –, Deuteronomium 15,19 »Jede männliche Erstgeburt, die unter deinem Rindvieh und deinem Kleinvieh zur Welt kommt, sollst du dem Herrn, deinem Gott, weihen: du darfst keines von deinen erstgeborenen Rindern zur Arbeit verwenden und die Erstgeborenen deines Kleinviehs nicht scheren: Deuteronomium 15,21 Wenn sich jedoch ein Gebrechen an ihm findet, so daß es lahm oder blind ist oder sonst einen häßlichen Fehler an sich hat, so sollst du es dem Herrn, deinem Gott, nicht schlachten. Deuteronomium 16,3 Du darfst nichts Gesäuertes dazu essen: sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot als ›Elendskost‹ dazu genießen – denn in ängstlicher Eile bist du aus dem Lande Ägypten weggezogen –, damit du an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten zurückdenkst, solange du lebst. Deuteronomium 16,16 »Dreimal im Jahr sollen alle Personen männlichen Geschlechts bei dir vor dem Herrn, deinem Gott, an der Stätte erscheinen, die er erwählen wird, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Man soll aber vor dem Herrn nicht mit leeren Händen erscheinen, Deuteronomium 17,12 Sollte aber jemand sich so vermessen benehmen, daß er auf den Priester, der im Amt ist, um den Dienst des Herrn, deines Gottes, daselbst zu verrichten, oder auf den Richter nicht hören will: ein solcher Mensch soll sterben! So sollst du das Böse aus Israel beseitigen; Deuteronomium 17,15 so magst du immerhin einen solchen König über dich setzen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird: aus der Mitte deiner Volksgenossen sollst du einen König über dich setzen; einen nichtisraelitischen Mann, der nicht dein Bruder ist, darfst du nicht über dich setzen. Deuteronomium 18,9 »Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dich nicht daran gewöhnen, die Greuel der dortigen Völkerschaften nachzuahmen. Deuteronomium 18,21 Solltest du aber bei dir denken: ›Woran sollen wir das Wort erkennen, das der Herr nicht geredet hat?‹, Deuteronomium 19,14 »Du sollst nicht die Grenze deines Nachbars, welche die Vorfahren gezogen haben, in deinem Erbbesitz verrücken, den du in dem Lande erhalten wirst, das der Herr, dein Gott, dir zum Eigentum geben will. – Deuteronomium 20,12 Will sie aber auf ein friedliches Abkommen mit dir nicht eingehen, sondern Krieg mit dir führen, so sollst du sie belagern; Deuteronomium 20,15 So sollst du es mit allen Städten halten, die in sehr weiter Entfernung von dir liegen und die nicht zu den Städten der hiesigen Völkerschaften gehören. Deuteronomium 20,19 Wenn du eine Stadt lange Zeit belagern mußt, um sie mit Waffengewalt zu erobern, so sollst du die zu ihr gehörenden Bäume nicht verderben, indem du die Axt an sie legst; sondern genieße ihre Früchte, sie selbst aber sollst du nicht umhauen; denn sind etwa die Bäume des Feldes Menschen, daß sie durch dich in Belagerungszustand versetzt werden müßten? Deuteronomium 21,23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Baume hängen bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt noch an demselben Tage begraben; denn ein Gehenkter ist von Gott verflucht, und du darfst dein Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Eigentum geben will, nicht verunreinigen.« Deuteronomium 22,1 »Wenn du siehst, daß das Rind eines deiner Volksgenossen oder ein Stück seines Kleinviehs sich verlaufen hat, so sollst du ihnen deine Hilfe nicht versagen, sollst sie vielmehr deinem Volksgenossen zurückbringen. Deuteronomium 22,2 Wenn aber dein Volksgenosse nicht in deiner Nähe wohnt oder du ihn nicht kennst, so sollst du das Tier in dein Haus aufnehmen, und es soll bei dir bleiben, bis dein Volksgenosse es sucht: dann gib es ihm zurück. Deuteronomium 22,3 Ebenso sollst du es mit seinem Esel und ebenso mit einem Kleidungsstück von ihm machen, überhaupt mit allem, was einem von deinen Volksgenossen verlorengeht oder ihm abhanden kommt und was du findest: du darfst ihm deine Hilfe nicht versagen. – Deuteronomium 22,4 Wenn du den Esel oder das Rind eines deiner Volksgenossen auf dem Wege zusammengebrochen daliegen siehst, sollst du ihm deine Hilfe nicht versagen, vielmehr sollst du das Tier mit ihm wieder auf die Beine bringen.« Deuteronomium 22,6 Wenn dir bei einer Wanderung ein Vogelnest auf irgendeinem Baum oder auf der Erde mit Jungen oder mit Eiern zu Gesicht kommt und die Vogelmutter auf den Jungen oder auf den Eiern sitzt, so sollst du nicht die Vogelmutter samt den Jungen nehmen; Deuteronomium 22,10 Du sollst nicht mit einem Ochsen und einem Esel zusammen ackern. – Deuteronomium 22,24 so sollt ihr sie beide zum Tor der betreffenden Ortschaft hinausführen und sie zu Tode steinigen: das Mädchen deshalb, weil sie in der Ortschaft nicht um Hilfe geschrien hat, und den Mann deshalb, weil er die Braut eines andern entehrt hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen! – Deuteronomium 23,8 Einen Edomiter sollst du nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder. – Einen Ägypter sollst du nicht verabscheuen, denn du hast als Gast in seinem Lande gewohnt. Deuteronomium 23,11 Ist ein Mann unter dir, der infolge eines nächtlichen Begegnisses unrein geworden ist, so soll er aus dem Lager hinausgehen: er darf nicht wieder in das Lager hineinkommen; Deuteronomium 23,15 Denn der Herr, dein Gott, zieht inmitten deines Lagers einher, um dich zu erretten und deine Feinde dir preiszugeben; darum soll dein Lager heilig sein, damit er nichts Häßliches bei dir wahrnimmt und sich nicht von dir abwendet.« Deuteronomium 23,16 »Einen Knecht, der sich vor seinem Herrn zu dir geflüchtet hat, sollst du seinem Herrn nicht ausliefern: Deuteronomium 24,4 so darf ihr erster Mann, der sie verstoßen hatte, sie nicht nochmals zur Frau nehmen, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn das würde ein Greuel in den Augen des Herrn sein, und du sollst das Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Erbbesitz geben will, nicht mit Sünde beladen. Deuteronomium 24,10 Wenn du deinem Nächsten ein Darlehn von irgendwelchem Betrage gewährst, so sollst du nicht in sein Haus hineingehen, um ihm ein Pfand abzunehmen; Deuteronomium 24,12 und wenn er ein dürftiger Mann ist, so sollst du dich mit seinem Pfand nicht schlafen legen, Deuteronomium 24,17 Du sollst das Recht eines Nichtisraeliten und einer Waise nicht beugen und das Kleid einer Witwe nicht pfänden; Deuteronomium 24,19 Wenn du beim Abernten deines Feldes eine Garbe auf dem Felde vergessen hast, so sollst du nicht umkehren, um sie zu holen: sie soll den Fremdlingen, den Waisen und den Witwen gehören, damit der Herr, dein Gott, dich bei allem, was du unternimmst, segnet. Deuteronomium 24,20 Wenn du deine Ölbäume abklopfst, sollst du hinterher nicht noch Nachlese an den Zweigen halten: was an Früchten noch übrig ist, soll den Fremdlingen, den Waisen und den Witwen zugute kommen. Deuteronomium 24,21 Wenn du die Lese in deinem Weinberge hältst, sollst du hinterher nicht noch eine Nachlese vornehmen: was noch übrig ist, soll den Fremdlingen, den Waisen und den Witwen zufallen. Deuteronomium 25,4 Du sollst einem Ochsen, während er drischt, das Maul nicht verbinden.« Deuteronomium 25,13 Du sollst in deinem Beutel nicht zweierlei Gewichtsteine, einen größeren und einen kleineren, haben; Deuteronomium 25,14 du sollst in deinem Hause nicht zweierlei Hohlmaße, ein größeres und ein kleineres, haben: Deuteronomium 25,19 Wenn dir also der Herr, dein Gott, Ruhe vor allen deinen Feinden ringsum geschafft hat in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir als Erbgut zu seiner Besetzung geben wird, so sollst du das Andenken an die Amalekiter unter dem ganzen Himmel austilgen: vergiß es nicht!« Deuteronomium 28,15 »Wenn du aber den Weisungen des Herrn, deines Gottes, nicht gehorchst, daß du auf die sorgfältige Beobachtung seiner Gebote und Satzungen, die ich dir heute zur Pflicht mache, bedacht sein sollst, so werden alle folgenden Flüche über dich kommen und dich treffen: Deuteronomium 31,2 er sagte zu ihnen: »Ich bin heute 120 Jahre alt: ich vermag nicht mehr den Anforderungen meines Amtes zu genügen; auch hat der Herr zu mir gesagt: ›Du sollst den Jordan da nicht überschreiten!‹ Deuteronomium 32,52 Denn nur gegenüber sollst du in das Land, das ich den Israeliten geben will, hineinsehen, aber nicht in das Land selbst hineinkommen!« Deuteronomium 34,4 Hierauf sagte der Herr zu ihm: »Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe mit den Worten: ›Deiner Nachkommenschaft will ich es geben!‹ Ich habe es dich mit eigenen Augen sehen lassen, aber hinüber sollst du nicht kommen!« Josua 1,5 Niemand soll vor dir standhalten können, solange du lebst: wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dir meine Hilfe nicht entziehen und dich nicht verlassen. Josua 1,18 Jeder, der sich deinen Befehlen widersetzt und deinen Anordnungen nicht gehorcht, sooft du uns etwas gebietest, soll mit dem Tode bestraft werden. Nur sei stark und entschlossen!« Josua 10,8 und der Herr sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn ich habe sie in deine Gewalt gegeben: kein einziger von ihnen soll vor dir standhalten können.« Josua 11,6 Da sagte der Herr zu Josua: »Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn morgen um diese Zeit will ich es fügen, daß sie alle erschlagen vor den Israeliten daliegen; ihre Rosse aber sollst du lähmen und ihre Streitwagen im Feuer verbrennen.« Josua 17,17 Da antwortete Josua den beiden Josephstämmen Ephraim und Manasse: »Du bist ein sehr zahlreiches und sehr starkes Volk; so sollst du nicht nur ein Los erhalten; Richter 7,4 Der Herr aber sagte zu Gideon: »Das Volk ist immer noch zu zahlreich; führe sie hinab ans Wasser: dort will ich sie dir sichten; und von wem ich dir dann sagen werde: ›Dieser soll mit dir ziehen!‹, der soll dich begleiten; aber jeder, von dem ich dir sage: ›Dieser soll nicht mit dir ziehen!‹, der soll dich nicht begleiten!« Richter 11,2 Als nun die Frau des Gileaditers ihm Söhne gebar und die Söhne dieser Frau herangewachsen waren, hatten sie Jephtha ausgestoßen und zu ihm gesagt: »Du sollst in unserer Familie nicht miterben!, denn du bist der Sohn einer fremden Frau!« Richter 13,7 Er hat mir aber gesagt: ›Du wirst alsbald guter Hoffnung und Mutter eines Sohnes werden. So trinke denn fortan keinen Wein und keine berauschenden Getränke und iß nichts Unreines; denn ein Gottgeweihter soll der Knabe von Geburt an bis zu seinem Todestage sein.‹« Richter 14,16 Da brach die Frau Simsons in Tränen vor ihm aus und sagte: »Nur Haß hegst du gegen mich, aber keine Liebe! Du hast meinen Landsleuten das Rätsel aufgegeben und mir die Lösung nicht mitgeteilt!« Da erwiderte er ihr: »Bedenke doch: meinen eigenen Eltern habe ich die Lösung nicht verraten und sollte sie dir angeben?« Richter 15,2 sondern sagte: »Ich mußte doch fest annehmen, daß du nichts mehr von ihr wissen wolltest; daher habe ich sie einem von deinen Hochzeitsgenossen zur Frau gegeben. Aber ihre jüngere Schwester ist noch schöner als sie: die soll deine Frau werden an ihrer Statt!« Richter 19,20 Da sagte der alte Mann: »Friede dir! Nur, was du bedarfst, laß meine Sorge sein! Doch auf dem Platz hier sollst du nicht übernachten!« Rut 3,17 und schloß mit den Worten: »Diese sechs Maß Gerste hat er mir gegeben; denn er sagte: ›Du sollst nicht mit leeren Händen zu deiner Schwiegermutter zurückkommen.‹« Rut 4,6 Da antwortete der Löser: »In diesem Falle kann ich es nicht für mich einlösen; ich würde sonst mein eigenes Besitztum schädigen; löse du für dich, was ich lösen sollte, denn ich kann nicht Löser sein!« 1. Samuel 1,11 und sprach folgendes Gelübde aus: »Gott, Herr der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen willst und deiner Magd einen männlichen Sproß schenkst, so will ich ihn dir, Herr, für sein ganzes Leben weihen, und kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.« 1. Samuel 2,33 Und gesetzt, ich tilge dir einmal einen nicht weg von meinem Altar, um deine Augen nicht verschmachten und dein Herz sich nicht abhärmen zu lassen, so soll doch aller Nachwuchs deines Hauses schon im Mannesalter sterben. 1. Samuel 8,5 und sagten zu ihm: »Du bist nun alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns ein, der uns richten soll, wie es bei allen anderen Völkern der Fall ist.« 1. Samuel 8,7 gab der Herr ihm die Antwort: »Komm der Forderung des Volkes in allem nach, was sie von dir verlangen! Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll. 1. Samuel 10,2 »Wenn du jetzt von mir weggehst, wirst du beim Grabe der Rahel an der Grenze von Benjamin, in Zelzah, zwei Männer treffen, die zu dir sagen werden: ›Die Eselinnen, zu deren Aufsuchung du ausgezogen bist, haben sich wiedergefunden; dein Vater denkt jetzt nicht mehr an den Vorfall mit den Eselinnen, macht sich aber um euch Sorge und sagt: Was soll ich wegen meines Sohnes tun?‹ 1. Samuel 15,23 denn Ungehorsam ist ebenso schlimm wie die Sünde der Zauberei, und Eigenwille ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du den Befehl des Herrn verworfen hast, hat er dich auch verworfen, daß du nicht mehr König sein sollst!« 1. Samuel 15,26 Aber Samuel erwiderte ihm: »Ich kehre nicht mit dir um; weil du den Befehl des Herrn verworfen hast, so hat der Herr dich auch verworfen, daß du nicht länger König über Israel sein sollst.« 1. Samuel 18,17 Da sagte Saul zu David: »Hier ist meine älteste Tochter Merab, die will ich dir zur Frau geben; nur mußt du dich mir als Held erweisen und die Kriege des Herrn führen.« Saul dachte nämlich: »Ich selbst will nicht Hand an ihn legen, sondern die Philister sollen ihn ums Leben bringen.« 1. Samuel 19,11 In derselben Nacht nun sandte Saul Boten in Davids Haus, die ihn bewachen sollten, damit er ihn am andern Morgen töten könnte. Aber Davids Frau Michal verriet es ihm und sagte: »Wenn du dein Leben nicht noch in dieser Nacht in Sicherheit bringst, so bist du morgen des Todes!« 1. Samuel 20,2 Er antwortete ihm: »Behüte Gott! Du wirst nicht sterben! Du weißt, mein Vater tut nichts, es sei wichtig oder unbedeutend, ohne mir Mitteilung davon zu machen: warum sollte mein Vater also dies vor mir verheimlichen? Es ist nichts dran!« 1. Samuel 20,8 Gib also deinem Knecht einen Beweis deiner Liebe; du hast ja deinen Knecht in einen heiligen Freundschaftsbund mit dir treten lassen. Sollte aber eine Schuld bei mir liegen, so töte du mich; aber zu deinem Vater bringe mich nicht zurück!« 1. Samuel 24,13 Der Herr möge Richter zwischen mir und dir sein, und der Herr möge mich an dir rächen! Aber meine Hand soll nicht gegen dich sein! 1. Samuel 24,14 Schon das alte Sprichwort sagt: ›Von den Gottlosen mag Gottlosigkeit ausgehen!‹, aber meine Hand soll nicht gegen dich sein! 1. Samuel 29,4 Aber die Fürsten der Philister wurden ungehalten über ihn und sagten zu ihm: »Schicke den Mann zurück! Er soll wieder an den Ort zurückkehren, den du ihm angewiesen hast, und soll nicht mit uns in den Krieg ziehen, damit er nicht in der Schlacht zum Verräter an uns wird. Denn womit könnte der sich wohl besser in Gunst bei seinem Herrn setzen als auf Kosten der Köpfe unserer Leute? 2. Samuel 2,26 Nun rief Abner dem Joab die Worte zu: »Soll denn das Schwert ewig fressen? Siehst du nicht, daß ein Verzweiflungskampf das Ende sein wird? Wann wirst du endlich deinen Leuten befehlen, von der Verfolgung ihrer Brüder abzustehen?« 2. Samuel 5,23 Als David nun den Herrn befragte, antwortete dieser: »Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen, sondern umgehe sie, damit du ihnen in den Rücken fällst! Greife sie vom Baka-Gehölz her an! 2. Samuel 9,7 Dann fuhr David fort: »Fürchte dich nicht! Denn ich will dir um deines Vaters Jonathan willen Barmherzigkeit erweisen und dir den ganzen Grundbesitz deines Großvaters Saul zurückgeben; du selbst aber sollst allezeit an meinem Tische speisen.« 2. Samuel 11,11 Da antwortete Uria dem Könige: »Die Lade sowie Israel und Juda sind in Hütten untergebracht, und mein Herr Joab und die Diener meines Herrn müssen auf freiem Felde lagern, und da sollte ich in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken, und sollte es mir bei meiner Frau wohl sein lassen? So wahr der Herr lebt und so wahr du selbst lebst: das tue ich nicht!« 2. Samuel 11,25 Da sagte David zu dem Boten: »Melde dem Joab folgendes: ›Laß dir diesen Vorfall nicht leid sein! Denn das Schwert frißt eben bald diesen, bald jenen. Setze nur deine Belagerung der Stadt entschlossen fort und zerstöre sie!‹ So sollst du ihm Mut zusprechen!« 2. Samuel 13,13 Wohin sollte ich denn meine Schande tragen? Und du selbst würdest in Israel als ein ehrloser Mann dastehen! Rede doch lieber mit dem König: er wird mich dir gewiß nicht versagen.« 2. Samuel 13,26 Da sagte Absalom: »Wenn also nicht, so laß wenigstens meinen Bruder Amnon mit uns gehen!« Der König antwortete ihm: »Wozu sollte er mit dir gehen?« 2. Samuel 14,10 Da sagte der König: »Wer etwas von dir will, den bringe zu mir her: er soll dir nicht weiter zu schaffen machen!« 2. Samuel 17,6 Als nun Husai zu Absalom gekommen war, sagte dieser zu ihm: »So und so hat Ahithophel geraten; sollen wir seinen Vorschlag ausführen? Wenn nicht, so rede du!« 2. Samuel 19,14 Und zu Amasa sollt ihr sagen: ›Du bist ja doch von meinem Fleisch und Bein: Gott strafe mich jetzt und künftig, wenn du nicht oberster Heerführer bei mir auf Lebenszeit an Joabs Statt wirst!‹« 2. Samuel 19,24 Hierauf sagte der König zu Simei: »Du sollst nicht sterben!«, und der König bekräftigte es ihm mit einem Eide. 2. Samuel 20,21 Die Sache liegt nicht so, sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim namens Seba, der Sohn Bichris, hat sich gegen den König, gegen David, empört; liefert ihn aus, ihn allein, so ziehe ich von der Stadt ab!« Da erwiderte die Frau dem Joab: »Sein Kopf soll dir alsbald über die Mauer zugeworfen werden!« 1. Könige 1,27 Wenn dies alles mit Wissen und Willen meines Herrn, des Königs, geschehen ist, so hättest du also deine Diener nicht wissen lassen, wer auf dem Throne meines Herrn, des Königs, als sein Nachfolger sitzen soll?« 1. Könige 3,13 Aber auch das will ich dir verleihen, was du dir nicht erbeten hast, sowohl Reichtum als auch Ehre, so daß kein anderer König dir gleich sein soll, solange du lebst. 1. Könige 3,26 Da rief die Frau, der das lebende Kind gehörte – denn die mütterliche Liebe zu ihrem Kinde kam bei ihr zum Durchbruch –, dem König die Worte zu: »Mit Vergunst, Herr! Gebt ihr das lebende Kind und tötet es ja nicht!« Die andere aber rief: »Es soll weder mir noch dir gehören: zerteilt es!« 1. Könige 8,19 jedoch nicht du sollst das Haus mir bauen, sondern dein leiblicher Sohn, der dir geboren werden wird, der soll meinem Namen das Haus bauen.‹ 1. Könige 8,27 Wie aber? Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen: wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe! 1. Könige 19,2 da schickte Isebel einen Boten an Elia und ließ ihm sagen: »Die Götter sollen mich jetzt und künftig strafen, wenn ich nicht morgen um diese Zeit mit deinem Leben ebenso verfahre, wie du mit dem Leben eines jeden von ihnen verfahren bist!« 1. Könige 22,16 Da entgegnete ihm der König: »Wie oft soll ich dich noch beschwören, mir nichts zu verkünden als nur die reine Wahrheit im Namen des Herrn?« 2. Könige 1,4 Darum hat der Herr so gesprochen: ›Von dem Lager, das du bestiegen hast, sollst du nicht wieder herunterkommen, sondern sollst unfehlbar sterben!‹« Darauf ging Elia von dannen. 2. Könige 1,6 Sie antworteten ihm: »Ein Mann ist uns entgegengekommen, der zu uns sagte: ›Kehrt wieder zum König zurück, der euch entsandt hat, und sagt zu ihm: So hat der Herr gesprochen: Es gibt wohl keinen Gott in Israel, daß du hinsenden mußt, um bei Baal-Sebub, dem Gott von Ekron, anzufragen? Darum sollst du von dem Lager, das du bestiegen hast, nicht wieder herunterkommen, sondern sollst unfehlbar sterben.‹« 2. Könige 4,2 Elisa antwortete ihr: »Was soll ich für dich tun? Sage mir, was du im Hause hast!« Sie erwiderte: »Deine Magd hat gar nichts mehr im Hause als nur einen Krug mit etwas Öl.« 2. Könige 6,27 Aber er antwortete: »Wenn dir Gott der Herr nicht hilft, wie sollte ich dir helfen? Etwa mit einer Gabe von der Tenne oder von der Kelter?« 2. Könige 19,10 »Folgende Botschaft sollt ihr dem König Hiskia von Juda überbringen: Laß dich nicht von deinem Gott täuschen, auf den du dein Vertrauen setzt, indem du meinst: ›Jerusalem wird nicht in die Gewalt des Königs von Assyrien fallen!‹ 2. Könige 19,25 Hast du es nicht gehört? Von lange her habe ich es festgesetzt und seit den Tagen der Vorzeit es vorbereitet, nunmehr aber es eintreten lassen, daß du feste Städte zu wüsten Steinhaufen verheeren solltest, 2. Könige 22,20 ›Darum wisse wohl: ich will dich zu deinen Vätern versammeln, daß du in Frieden in deine Grabstätte gebracht wirst, und deine Augen sollen all das Unglück, das ich über diesen Ort bringen werde, nicht zu sehen bekommen!‹« 1. Chronik 14,14 Als David nun Gott wiederum befragte, antwortete dieser ihm: »Du sollst nicht hinter ihnen her hinaufziehen, sondern umgehe sie, damit du sie vom Baka-Gehölz her überfällst! 1. Chronik 17,4 »Gehe hin und sage meinem Knecht David: ›So hat der Herr gesprochen: Nicht du sollst mir das Haus zur Wohnung bauen; 2. Chronik 6,9 jedoch nicht du sollst das Haus bauen, sondern dein leiblicher Sohn, der dir geboren werden wird, der soll meinem Namen das Haus bauen.‹ 2. Chronik 6,18 Wie aber? Sollte Gott wirklich bei den Menschen auf der Erde Wohnung nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen: wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe! 2. Chronik 18,15 Da entgegnete ihm der König: »Wie oft soll ich dich beschwören, daß du mir nichts verkündest als die reine Wahrheit im Namen des Herrn?« 2. Chronik 20,12 O unser Gott, willst du nicht strafend gegen sie vorgehen? Denn wir sind zu schwach gegenüber dieser gewaltigen Übermacht, die gegen uns heranzieht, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!« 2. Chronik 34,28 ›Darum wisse wohl: wenn ich dich zu deinen Vätern versammle, sollst du in Frieden in deine Grabstätte eingebracht werden, und deine Augen sollen all das Unglück, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringen werde, nicht zu sehen bekommen!‹« Als sie nun dem Könige Bericht erstattet hatten, Esra 7,25 Du aber, Esra, setze gemäß der Weisheit deines Gottes, das in deinen Händen ist, Richter und Rechtspfleger ein, die dem gesamten Volke in der Provinz jenseits des Euphrats Recht sprechen sollen, nämlich allen denen, welche die Gesetze deines Gottes kennen, und wer sie noch nicht kennt, dem sollt ihr Belehrung zuteil werden lassen! Esra 9,14 sollten wir da aufs neue deine Gebote übertreten und uns mit diesen Greuelvölkern verschwägern? Müßtest du uns da nicht bis zur Vernichtung zürnen, so daß niemand mehr übrig bliebe noch entrinnen könnte? Nehemia 9,19 hast du sie doch nach deiner großen Barmherzigkeit in der Wüste nicht verlassen; nein, die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tage, die sie auf dem Wege führen sollte, und die Feuersäule nicht bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten. Ijob 1,12 Da antwortete der Herr dem Satan: »Gut! alles, was ihm gehört, soll in deine Gewalt gegeben sein! Nur an ihn selbst darfst du die Hand nicht legen!« Da ging der Satan vom Angesicht des Herrn hinweg. Ijob 2,10 Er aber antwortete ihr: »Du redest, wie die erste beste Törin reden würde! Das Gute haben wir von Gott hingenommen und sollten das Schlimme nicht auch hinnehmen?« Bei allen diesen Heimsuchungen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. Ijob 33,7 Nein, Angst vor mir braucht dich nicht einzuschüchtern, und meine Wucht soll dich nicht niederdrücken!« Ijob 34,31 »Denn soll etwa Gott zu dir sagen: ›Ich habe mich geirrt; will nicht wieder verkehrt handeln? Ijob 34,33 Soll er nach deinem Sinn Vergeltung üben, weil du unzufrieden bist, und sagen: ›Du hast das Bessere zu bestimmen, nicht ich; was du also weißt, das sprich aus!‹? Ijob 38,11 und sprach: ›Bis hierher darfst du kommen, aber nicht weiter, und hier soll sich der Stolz deiner Wellen brechen!‹ Psalm 110,4 Geschworen hat der Herr und wird sich’s nicht leid sein lassen: »Du sollst ein Priester in Ewigkeit sein nach der Weise Melchisedeks.« Psalm 139,21 Sollt’ ich nicht hassen, die dich, Herr, hassen, nicht verabscheun, die sich erheben gegen dich? Sprichwörter 22,27 denn wenn du nicht imstande bist zu zahlen: warum soll man dir das Bett unter dem Leibe wegnehmen? Kohelet 5,5 Gestatte deinem Munde nicht, deine Person in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Gottesdiener aus, daß eine Übereilung vorliege: warum soll Gott über etwas von dir Ausgesprochenes zürnen und das Werk deiner Hände mißlingen lassen? Jesaja 14,20 Nicht wirst du mit ihnen vereint sein im Grabe; denn du hast dein Land zugrunde gerichtet, dein Volk hingemordet. In Ewigkeit soll das Geschlecht des Übeltäters nicht mehr genannt werden: Jesaja 23,12 und hat geboten: »Du sollst hinfort nicht mehr frohlocken, du geschändete, jungfräuliche Bevölkerung von Sidon! Mache dich auf, ziehe zu den Kitthäern hinüber: auch dort wird dir keine Ruhe gewährt werden! Jesaja 30,19 Ja du Volk in Zion, das in Jerusalem wohnt, du sollst nicht immerfort weinen! Gewißlich wird er sich dir gnädig erweisen auf deinen Hilferuf hin: sobald er ihn vernimmt, wird er dich erhören. Jesaja 37,10 »Folgende Botschaft sollt ihr dem König Hiskia von Juda überbringen: Laß dich nicht von deinem Gott täuschen, auf den du dein Vertrauen setzt, indem du denkst: ›Jerusalem wird nicht in die Gewalt des Königs von Assyrien fallen!‹ Jesaja 37,26 Hast du es nicht gehört? Von lange her habe ich es festgesetzt und von den Tagen der Vorzeit her es vorbereitet, nunmehr aber habe ich es eintreten lassen, daß du feste Städte zu wüsten Steinhaufen verheeren solltest, Jesaja 41,12 Du wirst sie suchen und nicht mehr finden, alle, die dich befehdet haben; wie nichts und gar nichts sollen alle werden, die Krieg mit dir führen. Jesaja 43,2 Sooft du durchs Wasser gehst: ich bin bei dir, und durch Ströme: sie sollen dich nicht überfluten! Sooft du durchs Feuer gehst: du sollst nicht versengt werden, und die Flamme soll dir nichts antun! Jesaja 49,6 ja er hat gesagt: »Es genügt mir nicht, daß du mein Knecht sein sollst, nur damit ich die Stämme Jakobs wiederherstelle und die geretteten Angehörigen Israels zurückführe; nein, ich bestimme dich zum Licht der Heidenvölker, damit mein Heil bis ans Ende der Erde reiche.« Jesaja 49,15 Wird wohl ein Weib ihres Kindleins vergessen, so daß sie sich nicht erbarmt über das Kind ihres Mutterleibes? Und sollten selbst Mütter seiner vergessen, so will ich doch deiner nicht vergessen; Jesaja 49,23 Und Könige werden deine Kinderwärter sein und ihre fürstlichen Gemahlinnen deine Ammen; das Antlitz zur Erde gewandt, werden sie sich vor dir niederwerfen und den Staub an deinen Füßen lecken; und du sollst erkennen, daß ich, der Herr, es bin, an dem die, welche auf ihn harren, nicht enttäuscht werden.« Jesaja 51,22 So hat der Herr gesprochen, der Höchste und dein Gott, der seines Volkes Sache führt: »Siehe, ich nehme dir den Taumelbecher, den Kelch meines Grimmes, aus der Hand: du sollst nicht länger aus ihm trinken, Jesaja 54,4 Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht enttäuscht werden, und schäme dich nicht, denn du wirst nicht wieder zu erröten brauchen, sondern sollst die Schande deiner Jugendzeit vergessen und der Schmach deines Witwenstandes nicht länger gedenken müssen. Jesaja 54,9 »Denn hierbei will ich’s halten wie einst bei der Flut Noahs: Wie ich geschworen habe, daß die Flut Noahs nie wieder die Erde überschwemmen solle, ebenso habe ich jetzt geschworen, daß ich nicht länger Zorn gegen dich hegen und dich nicht wieder schelten will. Jesaja 54,10 Denn mögen auch die Berge weichen und die Hügel wanken, so soll doch meine Gnade nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken«, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jesaja 54,14 Durch Gerechtigkeit wirst du fest gegründet werden: entschlage dich der Angst, denn du hast nichts mehr zu fürchten, und halte dich fern von Schrecken, denn er soll an dich nicht herankommen! Jesaja 54,15 Wisse wohl: wenn man Angriffe auf dich macht, so geht das nicht von mir aus; wer zum Angriff gegen dich vorgeht, soll um deinetwillen zu Fall kommen. Jesaja 59,21 »Was aber mich betrifft, so soll dies mein Bund mit ihnen sein« – so hat der Herr gesprochen –: »Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich dir in den Mund gelegt habe, die sollen nicht aus deinem Munde weichen und auch nicht aus dem Munde deiner Kinder und nicht aus dem Munde deiner Kindeskinder« – so hat der Herr gesprochen – »von nun an bis in alle Ewigkeit.« Jesaja 60,12 Denn jedes Volk und jedes Reich, die dir nicht dienen wollen, sollen untergehen, und die Heidenvölker überhaupt völliger Vernichtung anheimfallen. Jesaja 60,20 Nicht mehr wird künftig deine Sonne untergehen, noch dein Mond den Schein verlieren; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen zu Ende sein. Jesaja 62,8 Geschworen hat der Herr bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: »Ich will fortan dein Getreide deinen Feinden nicht mehr zur Nahrung hingeben, und niemals wieder sollen Ausländer deinen Wein trinken, um den du dich gemüht hast; Jeremia 1,7 Doch der Herr erwiderte mir: »Sage nicht, du seiest noch so jung! Denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir auftragen werde, sollst du reden. Jeremia 1,19 Wenn sie auch gegen dich anstürmen, sollen sie dich doch nicht bezwingen; denn ich bin mit dir« – so lautet der Ausspruch des Herrn –, »um dich zu behüten!« Jeremia 3,1 Er fuhr dann fort: »Wenn ein Mann seine Ehefrau entläßt und diese von ihm weggegangen und die Frau eines andern Mannes geworden ist, darf sie dann wieder zu ihm zurückkehren? Würde nicht das betreffende Land dadurch ganz entweiht werden? Du aber hast schon mit vielen Liebhabern Ehebruch getrieben und solltest doch zu mir zurückkehren dürfen?« – so lautet der Ausspruch des Herrn. Jeremia 4,1 »Wenn du umkehrst, Israel« – so lautet der Ausspruch des Herrn –, »sollst du zu mir zurückkehren dürfen; und wenn du deine greulichen Götzen mir aus den Augen schaffst, sollst du nicht verstoßen werden; Jeremia 5,19 Aber wenn ihr alsdann fragt: ›Wofür hat der Herr, unser Gott, uns dies alles widerfahren lassen?‹, so sollst du ihnen antworten: ›Gleichwie ihr mich verlassen und fremden Göttern im eigenen Lande gedient habt, ebenso sollt ihr nun Fremden dienstbar sein in einem Lande, das nicht euch gehört!‹« Jeremia 10,7 wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Ja, dir gebührt dies; denn unter allen Weisen der Heidenvölker und in all ihren Königreichen ist keiner dir gleich, Jeremia 11,14 Du aber sollst keine Fürbitte für dieses Volk einlegen und kein Flehen und kein Gebet für sie laut werden lassen! Denn ich würde doch nicht hören, wenn sie mich zur Zeit ihrer Not um Hilfe anriefen!« Jeremia 11,21 Darum hat der Herr so gesprochen in bezug auf die Männer von Anathoth, die dir nach dem Leben getrachtet und zu dir gesagt haben: »Du sollst nicht im Namen des Herrn weissagen, sonst mußt du durch unsere Hand sterben!« – Jeremia 13,12 »So richte denn folgende Worte an sie: ›So hat der Herr, der Gott Israels, gesprochen: Jeder Krug wird mit Wein gefüllt.‹ Wenn sie dann zu dir sagen: ›Sollten wir das wirklich nicht selbst wissen, daß jeder Krug mit Wein gefüllt wird?‹, Jeremia 15,19 Darum hat der Herr so gesprochen: »Wenn du umkehrst, so will ich dich zurückkehren lassen, daß du mir aufs neue dienen darfst; und wenn du nur Edles, nichts Gemeines hören läßt, sollst du wieder wie mein Mund sein. Jene sollen sich dann zu dir umwenden, du aber sollst dich nicht zu ihnen umwenden. Jeremia 16,8 Auch in ein Haus, wo man ein Gastmahl abhält, sollst du nicht eintreten, um dich zum Schmausen und Trinken mit ihnen niederzusetzen!« Jeremia 26,4 Und zwar sollst du zu ihnen sagen: ›So hat der Herr gesprochen: Wenn ihr mir nicht gehorcht und nicht nach meinem Gesetz wandelt, das ich euch vorgelegt habe, Jeremia 30,10 Du aber fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob« – so lautet der Ausspruch des Herrn –, »und laß dir nicht bange sein, Israel! Denn wisse wohl: ich will dich erretten aus der Ferne und deine Kinder aus dem Lande ihrer Gefangenschaft; und Jakob soll heimkehren und in Ruhe und Sicherheit wohnen, ohne daß jemand ihn aufschreckt; Jeremia 34,4 Vernimm jedoch das Wort des Herrn, Zedekia, König von Juda! Folgende Verheißung hat der Herr über dich ausgesprochen: ›Du sollst den Tod nicht durch das Schwert erleiden; Jeremia 34,14 ›Nach Ablauf von sieben Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Volksgenossen, der sich dir verkauft hat, in Freiheit setzen: sechs Jahre lang soll er dir Dienste leisten, dann aber sollst du ihn frei von dir ziehen lassen!‹ Aber eure Väter sind mir nicht gehorsam gewesen und haben mir kein Gehör geschenkt. Jeremia 38,25 Wenn aber die Fürsten erfahren sollten, daß ich mich mit dir besprochen habe, und sie zu dir kommen und zu dir sagen: ›Teile uns doch mit, was du zum König gesagt hast, verschweige uns ja nichts, sonst lassen wir dich hinrichten! Und was hat der König zu dir gesagt?‹, Jeremia 39,17 Dich aber will ich an jenem Tage erretten‹ – so lautet der Ausspruch des Herrn –, ›und du sollst nicht den Männern in die Hände fallen, vor denen du in Angst bist; Jeremia 39,18 vielmehr will ich dich entrinnen lassen, und du sollst nicht durch das Schwert umkommen, sondern sollst dein Leben in Sicherheit bringen, weil du auf mich vertraut hast!‹« – so lautet der Ausspruch des Herrn. Jeremia 42,5 Da sagten sie zu Jeremia: »Der Herr soll ein wahrhaftiger und zuverlässiger Zeuge gegen uns sein, wenn wir nicht genau der Weisung folgen werden, die der Herr, dein Gott, uns durch dich wird zukommen lassen! Jeremia 43,2 da sagten Asarja, der Sohn Hosajas, und Johanan, der Sohn Kareahs, und alle übrigen widerspenstigen Männer, die mit Jeremia redeten: »Du redest die Unwahrheit! Der Herr, unser Gott, hat dich nicht gesandt, um zu gebieten: ›Ihr sollt nicht nach Ägypten ziehen, um dort in fremdem Lande zu wohnen!‹, Jeremia 49,12 Denn so hat der Herr gesprochen: »Fürwahr, solche, die es nicht verdienten, den Becher zu trinken, haben ihn trinken müssen, und du solltest frei ausgehen? Nein, du sollst nicht ungestraft bleiben, sondern mußt unweigerlich trinken! Ezechiel 7,4 Mein Auge soll nicht mehr mitleidig nach dir blicken, und ich werde keine Schonung mehr üben, sondern ich will dich für dein ganzes Tun büßen lassen, und die Folgen deiner Greuel sollen sich bei dir fühlbar machen, damit ihr erkennt, daß ich der Herr bin!‹« Ezechiel 7,9 Mein Auge soll nicht mehr mitleidig nach dir blicken, und ich werde keine Schonung üben; nein, ich will dir nach deinem ganzen Tun vergelten, und die Folgen deiner Greuel sollen sich bei dir fühlbar machen, damit ihr erkennt, daß ich, der Herr, es bin, der da schlägt. Ezechiel 21,3 und sprich zu dem Walde im Südland: ›Höre das Wort des Herrn! So hat Gott der Herr gesprochen: Siehe, ich will ein Feuer in dir anzünden, das soll alle saftreichen und alle dürren Bäume in dir verzehren; die lodernde Flamme soll nicht erlöschen, und alle Gesichter vom Südland bis zum Norden sollen durch sie versengt werden! Ezechiel 21,37 Dem Feuer sollst du zum Fraß dienen, dein Blut soll inmitten deines Landes vergossen liegen, deiner soll nicht mehr gedacht werden; denn ich, der Herr, habe gesprochen!‹« Ezechiel 24,13 Wegen deiner schandbaren Unreinheit, weil ich dich habe reinigen wollen und du doch von deinem Schmutz nicht rein geworden bist, sollst du auch ferner nicht rein werden, bis ich meinen Grimm an dir gestillt habe! Ezechiel 24,19 Als nun die Leute mich fragten: »Willst du uns nicht mitteilen, was das für uns bedeuten soll, daß du so verfährst?«, Ezechiel 32,7 Alsdann will ich, wenn ich dich erlöschen lasse, den Himmel verschleiern und seine Sterne verdunkeln, will die Sonne in Gewölk hüllen, und der Mond soll sein Licht nicht leuchten lassen. Ezechiel 33,14 Und wenn ich dem Gottlosen androhe: ›Du mußt des Todes sterben!‹ und er sich von seiner Sünde abkehrt und nunmehr Recht und Gerechtigkeit übt, so daß er das ihm Verpfändete zurückgibt, Geraubtes wiedererstattet und nach den Satzungen wandelt, deren Beobachtung zum Leben führt, so daß er nichts Böses mehr tut, so soll er gewißlich das Leben behalten und nicht sterben: Ezechiel 36,12 Menschen will ich wieder auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel: die sollen dich wieder in Besitz nehmen, und du sollst ihnen als Erbbesitz gehören und sie hinfort nicht mehr ihrer Kinder berauben!‹« Ezechiel 36,14 darum sollst du hinfort keine Menschen mehr fressen und dein Volk nicht mehr kinderlos machen!« – so lautet der Ausspruch Gottes des Herrn. Ezechiel 36,15 »Und ich will dich hinfort nicht länger die Schmähung der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr zu tragen haben und sollst deine Bevölkerung nicht mehr ihrer Kinder berauben!« – so lautet der Ausspruch Gottes des Herrn. Ezechiel 37,18 »Wenn dann deine Volksgenossen zu dir sagen: ›Willst du uns nicht erklären, was dies bedeuten soll?‹, Daniel 6,13 Darauf traten sie vor den König und fragten mit Bezug auf das königliche Verbot: »Hast du nicht ein Verbot ausfertigen lassen, wonach jeder, der innerhalb der nächsten dreißig Tage eine Bitte an irgendeinen Gott oder einen Menschen richten würde außer an dich, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll?« Der König antwortete: »Die Sache steht fest nach dem unwiderruflichen Gesetz der Meder und Perser.« Hosea 3,3 sagte aber zu ihr: »Viele Tage lang sollst du mir still dasitzen, ohne Untreue zu begehen und ohne einem Manne anzugehören; und auch ich selbst werde nicht zu dir kommen.« Hosea 4,6 und mein Volk fällt mit ihnen der Vernichtung anheim aus Mangel an Erkenntnis. Weil du, Priester, die Erkenntnis verworfen hast, verwerfe auch ich dich, daß du mir nicht mehr als Priester dienen sollst; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deine Kinder vergessen. Hosea 10,9 »Seit den Tagen von Gibea hast du gesündigt, Israel; dort sind sie auch stehengeblieben; sollte sie zu Gibea der Krieg gegen die Frevler nicht erreichen? Hosea 14,4 Assyrien soll nicht mehr unser Helfer sein; auf Rossen wollen wir nicht mehr reiten und nicht mehr ›unser Gott!‹ sagen zum Machwerk unserer Hände; denn bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.« Obadja 12 Und doch hättest du deine Lust nicht sehen sollen am Tage deines Bruders, am Tage seines Mißgeschicks, und hättest keine Schadenfreude über die Kinder Juda am Tage ihres Untergangs empfinden und deinen Mund nicht weit aufreißen dürfen am Tage ihrer Not! Obadja 13 Du hättest nicht in das Tor meines Volkes einziehen sollen am Tage seines Unglücks und auch nicht deine Lust sehen am Tage seines Unglücks, noch deine Hand nach seinem Hab und Gut ausstrecken dürfen am Tage seines Unglücks! Obadja 14 Auch hättest du dich nicht an den Talspalten aufstellen sollen, um seine Flüchtlinge niederzumachen, und hättest seine Entronnenen nicht ausliefern dürfen am Tage der Drangsal! Jona 1,11 Dann fragten sie ihn: »Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer sich beruhigt und uns nicht länger bedroht?« Denn das Meer wurde immer noch stürmischer. Micha 5,11 da werde ich auch die Zaubermittel aus deiner Hand vernichten, und Beschwörer soll es bei dir nicht mehr geben; Micha 6,14 du sollst essen, aber nicht satt werden, so daß dein Hunger ungestillt bleibt; schaffst du etwas beiseite, so sollst du es doch nicht retten, und was du gerettet hast, das will ich dem Schwerte preisgeben. Nahum 1,12 So hat der Herr gesprochen: »Wenn sie auch wohlgemut und noch so zahlreich sind, sollen sie doch abgemäht werden und dahinfahren! Und habe ich dich auch gedemütigt, so will ich dich doch fortan nicht mehr demütigen, Nahum 2,14 »Nunmehr will ich an dich« – so lautet der Ausspruch des Herrn der Heerscharen – »und will deine Kriegswagen in Rauch aufgehen lassen; deine jungen Leuen soll das Schwert fressen, und ich will deinem Rauben auf der Erde ein Ende machen, und die Stimme deiner Sendlinge soll man fortan nicht mehr vernehmen!«
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  • Avatar von Urs
    03.01.2021, 20:30
    Urs hat auf das Thema Du sollst (nicht) im Forum Übersetzungs Hinweise geantwortet.
    du sollst nicht in Menge (2) Matthäus 4,7 Jesus antwortete ihm: »Es steht aber auch geschrieben: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!‹« Matthäus 5,21 »Ihr habt gehört, daß den Alten geboten worden ist: ›Du sollst nicht töten‹, wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Matthäus 5,27 Ihr habt gehört, daß geboten worden ist: ›Du sollst nicht ehebrechen!‹ Matthäus 5,33 Ihr habt weiter gehört, daß den Alten geboten worden ist: ›Du sollst nicht falsch schwören‹, ›sollst aber dem Herrn deine Eide erfüllen!‹ Matthäus 5,36 Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schwören, denn du vermagst kein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Matthäus 16,18 Und nun sage auch ich dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde erbauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen. Matthäus 19,18 »Welche?« entgegnete er. Jesus antwortete: »Diese: ›Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, Matthäus 21,19 und als er einen einzelnen Feigenbaum am Wege stehen sah, ging er zu ihm hin, fand aber nichts anderes an ihm als Blätter. Da sagte er zu ihm: »Nie mehr soll noch Frucht von dir kommen in Ewigkeit!«, und der Feigenbaum verdorrte sofort. Markus 10,19 Du kennst die Gebote: ›Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, keinem das ihm Zukommende vorenthalten, ehre deinen Vater und deine Mutter!‹« Markus 12,14 Jene kamen also und sagten zu ihm: »Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person nicht an, sondern lehrst den Weg Gottes mit Wahrhaftigkeit. Ist es recht, daß man dem Kaiser Steuer entrichtet, oder nicht? Sollen wir sie entrichten oder nicht?« Lukas 1,13 der Engel aber sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet hat Erhörung gefunden, und deine Frau Elisabeth wird dir Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Johannes geben sollst. Lukas 4,12 Da antwortete ihm Jesus: »Es ist gesagt: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!« Lukas 18,20 Du kennst die Gebote: Du sollst nicht ehebrechen, nicht töten, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, ehre deinen Vater und deine Mutter!« Apostelgeschichte 13,11 Jetzt aber kommt die Hand des Herrn über dich: du sollst blind sein und das Sonnenlicht eine Zeitlang nicht sehen!« Da fiel augenblicklich Dunkel und Finsternis auf ihn: er tappte umher und suchte nach jemandem, der ihn an der Hand führen sollte. Apostelgeschichte 23,5 Da antwortete Paulus: »Ich habe nicht gewußt, ihr Brüder, daß er Hoherpriester ist! Es steht ja geschrieben: ›Einen Obersten deines Volkes sollst du nicht schmähen!‹« Römer 9,7 und nicht alle sind schon deshalb, weil sie Abrahams Same sind, auch seine Kinder; sondern: »In Isaak soll dir Nachkommenschaft genannt werden.« Römer 13,9 Denn das Gebot: »Du sollst nicht ehebrechen, nicht töten, nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten!« und jedes andere derartige Gebot ist in diesem Wort einheitlich zusammengefaßt: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« 1. Korinther 9,9 Im mosaischen Gesetz steht ja doch geschrieben: »Du sollst einem Ochsen, der zu dreschen hat, das Maul nicht verbinden!« Ist es Gott etwa um die Ochsen zu tun? 1. Korinther 14,16 sonst wenn du ein Dankgebet nur mit dem Geist sprichst, wie soll da einer, der den Platz des Laien einnimmt, das Amen zu deinem Dankgebet sprechen? Er versteht ja gar nicht, was du sagst.
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  • Avatar von Urs
    03.01.2021, 20:16
    Urs hat auf das Thema Bibelübersetzung Hiob 42 5-6 im Forum Bibel Übersetzungen geantwortet.
    Bibelstellen-Assistent | Ijob 42,5 › Wichtige Parallelstellen (2) Exodus 24,11 Er streckte aber seine Hand nicht aus gegen die Auserwählten der Israeliten: nein, sie schauten Gott und aßen und tranken. Exodus 33,20 Dann fuhr er fort: »Mein Angesicht kannst du nicht schauen; denn kein Mensch, der mich schaut, bleibt am Leben.« Numeri 12,6–8 6 sagte er: »Hört jetzt meine Worte! Wenn ein Prophet des Herrn unter euch ist, so offenbare ich mich ihm durch Gesichte und rede zu ihm durch Träume. 7 So steht es aber nicht bei meinem Knecht Mose; der ist mit meinem ganzen Hause betraut; 8 von Mund zu Mund rede ich mit ihm, unzweideutig und nicht in Rätseln, und er darf die Gestalt des Herrn selbst schauen. Warum habt ihr euch also nicht gescheut, gegen meinen Knecht, gegen Mose, übel zu reden?« Numeri 14,15 Wenn du nun dieses Volk wie einen Mann tötest, so werden die Völkerschaften, welche die Kunde von dir vernommen haben, laut aussprechen: Deuteronomium 2,25 Vom heutigen Tage an will ich Furcht und Schrecken vor dir sich auf die Völker unter dem ganzen Himmel lagern lassen: wenn sie nur die Kunde von dir vernehmen, sollen sie vor dir zittern und beben!‹« Richter 13,22 und sagte zu seiner Frau: »Wir müssen sicherlich sterben, denn wir haben Gott gesehen!« Ijob 4,12 »Zu mir ist aber ein Wort verstohlen gedrungen, und mein Ohr hat einen flüsternden Laut davon vernommen Ijob 19,25–27 25 Ich aber, ich weiß, daß mein Löser lebt und als letzter auf dem Staube auftreten wird; 26 und danach werde ich, mag jetzt auch meine Haut so ganz zerfetzt und ich meines Fleisches ledig sein, Gott schauen, 27 den ich schauen werde mir zum Heil und den meine Augen sehen werden, und zwar nicht mehr als einen Entfremdeten, ihn, um den sich mir das Herz in der Brust abgehärmt hat. Ijob 23,8–9 8 Doch ach! Gehe ich nach Osten, so ist er nicht da, und gehe ich nach Westen, so gewahre ich ihn nicht; 9 wirkt er im Norden, so erblicke ich ihn nicht, biegt er nach Süden ab, so sehe ich ihn nicht. Ijob 26,14 Siehe, das sind nur die Säume seines Waltens, und welch ein leises Flüstern nur ist es, das wir von ihm vernehmen! Doch die Donnersprache seiner Machterweise – wer versteht diese?« Ijob 28,22 Die Unterwelt und das Totenreich sagen von ihr: ›Nur ein Gerücht von ihr ist uns zu Ohren gedrungen.‹« Ijob 29,11 Denn wessen Ohr mich hörte, der pries mich glücklich, und jedes Auge, das mich sah, legte Zeugnis für mich ab; Ijob 33,16 da öffnet er den Menschen das Ohr und schreckt sie durch Verwarnung, Ijob 38,1 Da antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wettersturme heraus folgendermaßen: Ijob 38,3 Auf! Gürte dir die Lenden wie ein Mann, so will ich dich fragen, und du belehre mich!« Ijob 40,6–7 6 Weiter antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wettersturm heraus folgendermaßen: 7 »Auf! Gürte dir die Lenden wie ein Mann: ich will dich fragen, und du belehre mich! Ijob 41,10–12 2 Niemand ist so tollkühn, daß er es aufstört; und wer ist es, der ihm entgegengetreten und heil davongekommen wäre? 3 Wer unter dem ganzen Himmel ist es? 4 Nicht schweigen will ich von seinen Gliedmaßen, weder von seiner Kraftfülle noch von der Schönheit seines Baues. Psalm 18,44–45 45 aufs bloße Wort gehorchen sie mir, die Söhne des Auslands huldigen mir; 46 die Söhne des Auslands sinken mutlos hin und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern. Psalm 48,8 Wie wir’s gehört, so haben wir’s nun gesehen in der Stadt des Herrn der Heerscharen, unsres Gottes Stadt: Gott läßt sie auf ewig feststehn. SELA. Psalm 123,1–2 1 Ein Wallfahrtslied. Zu dir erhebe ich meine Augen, der du thronst im Himmel. 2 Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihrer Herren, wie die Augen der Magd auf ihrer Gebieterin Hand: so blicken unsre Augen hin auf den Herrn, unsern Gott, bis er sich unser erbarmt. Psalm 141,8 Denn auf dich, o Allherr, sind meine Augen gerichtet, bei dir such’ ich Zuflucht: gib mein Leben nicht hin in den Tod! Jesaja 6,1 Im Todesjahre des Königs Ussia sah ich den Allherrn auf einem hohen und ragenden Throne sitzen, während seine Säume das Heiligtum füllten. Jesaja 6,5 Da rief ich aus: »Wehe mir, ich bin verloren! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne inmitten eines Volkes mit unreinen Lippen; und nun habe ich den König, den Herrn der Heerscharen, mit meinen Augen gesehen!« Jesaja 66,19 Ich werde dann ein warnendes Beispiel an ihnen vollziehen und einige von ihnen Entronnene zu den Völkern senden: nach Tharsis, Put und Lud, die den Bogen spannen, nach Thubal und Jonien, nach den fernen Meeresländern, die von mir noch keine Kunde vernommen und von meiner Herrlichkeit noch nichts gesehen haben, damit sie meine Herrlichkeit unter den Völkern verkünden. Nahum 3,19 Keine Linderung gibt es für deine Wunde, unheilbar ist der Schlag, der dich getroffen! Alle, welche die Kunde von dir vernehmen, klatschen über dich in die Hände; denn über wen wäre nicht deine Bosheit ohne Unterlaß dahingegangen? Habakuk 3,2 Herr, ich habe deinen Ruf vernommen: ich bin voller Furcht! Herr, verwirkliche dein Werk inmitten der Jahre, mache es offenbar inmitten der Jahre! Im Zürnen bleibe des Erbarmens eingedenk! Matthäus 5,8 Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! Lukas 2,30 denn meine Augen haben dein Heil gesehen, Johannes 1,18 Niemand hat Gott jemals gesehen: der eingeborene Sohn, der an des Vaters Brust liegt, der hat Kunde gebracht. Johannes 12,41 So hat Jesaja gesprochen, weil er seine Herrlichkeit schaute, und von ihm hat er geredet. Johannes 12,45 und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Apostelgeschichte 7,55–56 55 Er aber, voll heiligen Geistes, blickte fest zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen 56 und rief aus: »Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen!« Römer 10,17 Mithin kommt der Glaube aus der Botschaft, die Predigt aber durch Christi Wort. Epheser 1,17–18 17 der Gott unsers Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, wolle euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung durch die Erkenntnis seiner selbst verleihen 18 euren Herzen erleuchtete Augen, damit ihr begreift, welche Hoffnung ihr infolge seiner Berufung habt, wie groß der Reichtum seines herrlichen Erbes bei den Heiligen ist, 1. Johannes 3,2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen jedoch, daß, wenn diese Offenbarung eintritt, wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
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  • Avatar von Urs
    03.01.2021, 20:03
    Urs hat auf das Thema Matthäus 8 28-35 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Schlatter, A. (1954). Das Evangelium nach Matthäus: Ausgelegt für Bibelleser (Zweite Auflage, Bd. I, S. 112–114). Berlin: Evangelische Verlagsanstalt. 8,28: Und als er an das andere Ufer in das Gebiet der Gadarener kam, traten ihm zwei Besessene entgegen, die aus den Gräben herauskamen, so wütende, daß niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte. Sie hatten die menschliche Gemeinschaft aufgegeben, waren in die Höhlen gezogen, die zur Aufnahme der Leichen hergerichtet waren, und fielen über jedermann her. Sie kamen sofort, noch ehe Jesus ein Wort sprach, unter den Einfluß seiner Macht. Dies zeigte sich daran, daß sich ihre Wut in Angst verwandelte. 8,29: Und sieh! sie schrieen: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Du kamst hierher, um uns vor der Zeit zu quälen. Was die übrigen Leute nicht zu denken oder wenigstens nicht zu sagen wagten, riefen sie ihm entgegen: Sohn Gottes! Diese Erkenntnis war aber für sie kein Licht, das sie erquickt hätte, sondern eine Qual, weil sie nur die Angst in ihnen erregte. Sie empfanden in ihm nur ihren Feind und Richter. Die Besessenen redeten als das Werkzeug der Geister, und diese sind voll Höllenangst. Gericht und Qual steht ihnen als das unvermeidliche Ende vor Augen. Bis jetzt war ihnen noch eine Frist gegeben, ehe das Schlimmste kommt; nun kürzt Jesus diese nach ihrer Meinung vorzeitig ab. Jesus erschrickt vor diesen wilden Stimmen ebensowenig wie vor dem Sturm. Darum gewährte er ihnen mit ruhiger, freudiger Überlegenheit ihr Begehren, daß er ihnen eine Herde Schweine überlasse, die in der Gegend weidete. 8,30 bis 32: Weit weg von ihnen war aber eine große Herde Schweine auf der Weide. Die Geister baten ihn aber: Wenn du uns austreibst, so schicke uns in die Herde Schweine. Und er sagte zu ihnen: Geht! Sie aber fuhren aus und gingen fort in die Schweine, und sieh! die ganze Herde sprang über den Abhang hinab in den See und starb im Wasser. Indem die Geister die Tiere in den See trieben, zogen sie nicht auf unsichtbare Weise ab, sondern so, daß sie ihre Macht zuerst noch an einem großen Zerstörungswerk sichtbar machten. Es wurde aber dadurch nicht nur ihre Gegenwart und Macht offenbar, sondern auch, daß die bisher von ihnen Gequälten wirklich von ihnen durch Jesu Wort frei geworden sind. Weil das östliche Ufer des Sees nicht mehr jüdisches Land war und dort das mosaische Gesetz nicht das öffentliche Recht bildete, konnte dort Schweinezucht betrieben werden. Es kommt vielleicht auch in Betracht, daß das Schwein das Tier des Heiden und vom Gesetz verboten war, wenn Jesus die Herde nicht schützt. Übrigens hat er ohne Zweifel jeden Verlust, den die Leute an ihrem Eigentum erlitten, für gering gehalten neben dem Gewinn, den die Geplagten durch ihre Heilung davontrugen. Eine ganze Herde Tiere galt ihm nicht so viel wie ein Mensch. Das gehört zu den Dingen, die Jesus oft aussprach: Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wenn die Geister Schweine verderben, so erregt das Jesu Herz nicht; wenn sie aber Menschen verderben, so braucht er seine Macht und treibt sie weg. 8,33. 34: Und die Hirten flohen, gingen in die Stadt und berichteten alles und auch, wie es mit den Besessenen stand. Und sieh! die ganze Stadt kam heraus Jesus entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie ihn, daß er von ihrem Gebiet weiche. Der Vorgang hat in ihnen nur ein Grauen vor Jesus erweckt. Sie zankten nicht mit ihm, freuten sich aber auch nicht an seiner Tat, sondern hielten es für das beste, wenn er fort von ihnen sei. Daß er sich gegen die schlimmsten Mächte des Verderbens als Heiland erwiesen hatte, hatte hier nur den Erfolg, daß sie ihn fortschichten.
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  • Avatar von Urs
    03.01.2021, 19:42
    Urs hat auf das Thema Matthäus 8 28-35 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bruder Giovanni Finden wir hier nicht auch Parallelen zu Hiob, wo der Herr dem Satan, in klar definierten Leitplanken, sein übles Treiben noch gewähren lässt? Quelle: Henry, M. (2017). Matthäus–Johannes. (W. Schneider, Übers.) (3. Auflage, Bd. 1, S. 79). Waldems: 3L Verlag. Hier haben wir die Geschichte, wie Christus aus zwei Männern, die besessen waren, Dämonen austreibt. Der Inhalt dieses Kapitels soll die göttliche Macht Christi zeigen. Christus hat nicht nur „alle Macht im Himmel und auf Erden“ (Mt 28,18) und aller tiefen Orte; er hat auch die Schlüssel der Hölle. Es wurde allgemein gesagt, dass Christus die Geister „mit einem Wort“ austrieb (Vers 16); hier haben wir ein genaues Beispiel davon. Obwohl Christus hauptsächlich „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ gesandt war (Mt 15,24), wagte er sich unter die, die nahe ihrer Grenzen lebten, wie er es hier tat, um diesen Sieg über Satan zu erringen. Beachten Sie, was für ein Werk diese Legion von Teufeln tat, wo sie waren, und achten Sie darauf, wohin sie gingen. 1. Wir wollen sehen, was für ein Werk sie taten, wo sie waren, was man an dem traurigen Zustand dieser beiden Menschen sieht, die dämonisch besessen waren. 1.1 Sie lebten in „den Gräbern“; sie kamen von dort, als sie Christus trafen. Das Leben bei den Gräbern verstärkte den schlimmen Wahnsinn der armen dämonisch besessenen Geschöpfe und machte sie auch noch schrecklicher für andere Menschen, die allgemein tief über etwas schockiert sind, was sich zwischen den Gräbern regt. 1.2 Sie waren „sehr gefährlich“, nicht nur unbeherrscht gegenüber sich selbst, sondern auch gewalttätig gegenüber anderen, erschreckten viele und hatten bereits einige verletzt, „sodass niemand auf jener Straße wandern konnte“. Der Teufel hasst das Menschengeschlecht, und er zeigt dies, indem er Menschen boshaft und gehässig gegeneinander macht. Gegenseitige Feindseligkeiten, wo es gegenseitige Hilfen und Liebestaten geben sollte, jene sündigen Begierden, die in unseren Leibern durch Stolz, Neid, Arglist und Rachsucht Krieg führen, machen einen Menschen, in dem Satan herrscht, so untauglich für menschliche Gesellschaft, so unwürdig für sie und lassen sie dem Trost menschlicher Gesellschaft gegenüber feindselig werden, wie bei diesen armen dämonisch besessenen Geschöpfen. 1.3 Sie widersetzten sich Jesus Christus und bestritten, irgendetwas mit ihm zu tun zu haben (s. Vers 29). Es zeigt die Macht Gottes über Dämonen, dass sie die Männer nicht davon abhalten konnten, Jesus Christus zu treffen. Seine Ketten konnten sie halten, wo es die Ketten, die Menschen für sie machten, nicht konnten. Doch als sie vor ihn gebracht wurden, protestierten sie gegen seine Gerichtsbarkeit und brachen in Wut aus: „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Sohn Gottes?“ Hier gibt es: Ein Wort, das der Teufel wie ein Heiliger sagte; er wandte sich an Christus als „Jesus“, den „Sohn Gottes“, und zu dieser Zeit, als es eine Wahrheit war, die immer noch bewiesen werden musste, war dies auch ein großes Wort. Selbst die Dämonen wissen, glauben und bekennen, dass Jesus der „Sohn Gottes“ ist, doch sie bleiben Dämonen. Es ist nicht Erkenntnis, sondern Liebe, was die Heiligen von den Teufeln unterscheidet. Zwei Worte, die der Teufel wie ein Teufel sagte, wie er selbst: Ein Wort der Verachtung: „Was haben wir mit dir zu tun?“ Es stimmt, dass die Dämonen nichts mit Christus als Heiland zu tun haben. Oh, die Tiefe des Geheimnisses der göttlichen Liebe (s. Röm 11,33), dass die gefallene Menschheit so viel mit Christus „zu tun“ hat, während die gefallenen Engel nichts mit ihm „zu tun“ haben! Es ist möglich, dass Menschen Jesus den „Sohn Gottes“ nennen, aber nichts mit ihm zu tun haben. Es ist genauso wahr, dass die Dämonen nicht danach verlangen, etwas mit Christus als Herrscher „zu tun“ zu haben; sie hassen ihn, sie sind mit Feindseligkeit gegen ihn erfüllt. Es ist jedoch nicht wahr, dass die Dämonen nichts mit Christus als Richter „zu tun“ haben, denn das haben sie, und sie wissen, dass sie es haben. Ein Wort der Furcht und ein Gebet, dass sie nicht gequält werden: „Bist du hierhergekommen, um uns … zu quälen“ – uns aus diesen Menschen auszutreiben und uns davon abzuhalten, den Schaden zuzufügen, den wir zufügen wollen? Hinausgeworfen und daran gehindert zu werden, Schwierigkeiten zu machen, ist für den Teufel eine Qual. Sollten wir dann nicht Gutestun als unseren Himmel sehen und alles, was uns am Gutestun hindert – sei es innerlich oder äußerlich –, als unsere Qual betrachten? 2. Nun wollen wir sehen, wohin sie gingen, als sie aus den dämonisch besessenen Männern hinausgeworfen wurden: In „eine große Herde Schweine“, die „fern von ihnen“ war (Vers 30). Diese Gergesener waren, obwohl sie auf der anderen Seite des Jordans lebten, Juden. Was hatten sie mit Schweinen zu tun? Beachten Sie: 2.1 Wie die Dämonen die Schweine ergriffen. Obwohl diese Schweine „fern von ihnen“ waren, achteten die Dämonen immer noch auf sie. Sie erbaten die Erlaubnis, „in die Schweineherde zu fahren“ (Vers 31). Sie flehten ihn mit großer Inbrunst an: „Wenn du uns austreibst, so erlaube uns, in die Schweineherde zu fahren!“ Hier: Enthüllten sie, wie sehr sie dazu neigten, Schwierigkeiten zu verursachen, und wie viel Freude ihnen dies machte. Wenn ihnen nicht erlaubt wurde, Menschen in ihrem Leib zu schaden, wollten sie ihnen in ihren Besitztümern schaden, und dort beabsichtigten sie auch, ihren Seelen zu schaden, indem sie Christus zu einer Last für sie machten. Sie anerkannten die Macht Christi über sie, dass sie ohne seine Erlaubnis nicht einmal einem Schwein schaden konnten. Es ist für alle Kinder Gottes ermutigend, dass die Macht des Teufels, obwohl sie sehr groß ist, dennoch begrenzt und nicht gleich seiner Böswilligkeit ist – was würde aus uns werden, wenn sie es wäre? Und besonders, dass sie unter der Kontrolle unseres Herrn Jesus Christus ist. Ihnen wurde die Erlaubnis gegeben. Christus sagte zu ihnen: „Geht hin!“ (Vers 32), wie Gott zu Satan sprach, als Satan die Erlaubnis haben wollte, Hiob heimzusuchen. Gott erlaubt für seine weisen und heiligen Absichten oft das Bestreben Satans und dessen Wüten und lässt ihn die Schwierigkeiten machen, die er will. Christus erlaubte diese Zerstörung, um die Gergesener zu bestrafen, die sich vielleicht, obwohl sie Juden waren, die Freiheit herausnahmen, gegen das Gesetz Schweinefleisch zu essen. Dass sie Schweine hielten, grenzte an Bosheit. Im Gehorsam gegenüber dem Gebot Christi kamen die Dämonen aus den Männern heraus, und, da sie die Erlaubnis hatten, fuhren sie sofort, als sie herausgekommen waren, „in die Schweineherde“. Schauen Sie, wie ein emsiger Feind Satan ist und wie schnell er ist; er wird keine Zeit dabei verlieren, Schwierigkeiten zu machen. 2.2 Wozu sie die Schweine trieben, als die Dämonen sie ergriffen hatten. Sie ließen sie „sich den Abhang hinunter in den See“ stürzen, wo sie alle umkamen, „etwa 2000“ (Mk 5,13). Der Besitz, den der Teufel erlangt, dient der Zerstörung. So drängt der Teufel die Menschen zur Sünde, treibt sie dazu, das zu tun, wogegen sie sich entschieden haben, und von dem sie wissen, dass es ihnen Schande und Kummer verursachen wird. Auf die gleiche Weise treibt er Menschen in ihr Verderben. 2.3 Welche Wirkung dies auf die Eigentümer hatte. Ihnen wurde bald die Nachricht davon überbracht von denen, welche die Schweine hüteten, die mehr wegen des Verlusts der Schweine besorgt schienen als um irgendetwas anderes, denn sie gingen nicht, um zu erzählen, „was mit den Besessenen vorgegangen war“, bis die Schweine verloren waren (Vers 33). Christus ging nicht „in die Stadt“, doch die Nachricht von seinem Dasein tat es. Jetzt: Brachte sie ihre Neugier dazu, Christus zu sehen. „… die ganze Stadt kam heraus, Jesus entgegen.“ So gehen viele heraus, mit der Behauptung, Christus treffen und seine Gesellschaft suchen zu wollen, haben aber keine wirkliche Zuneigung zu ihm und kein Verlangen, ihn kennenzulernen. Ihre Gier ließ sie begierig sein, ihn los zu sein. Statt ihn in ihre Stadt einzuladen oder diejenigen zu ihm zu bringen, die krank sind, damit sie geheilt werden, wollten sie, dass er „aus ihrem Gebiet“ weggeht. Nun hatten die Dämonen, was sie damit bezweckt hatten, die Schweine zu ertränken; sie taten es und dann ließen sie die Menschen denken, dass Christus es getan hat, und machten sie so voreingenommen ihm gegenüber. So sät der Teufel Unkraut in Gottes Acker (s. Mt 13,25). Es gibt eine große Menge Menschen, die ihre Schweine ihrem Heiland vorziehen; deshalb erlangen sie Christus und sein Heil nicht.
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