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  • Avatar von andy
    05.04.2020, 19:58
    andy hat auf das Thema Epheserbrief Bibelstunde Sonntag im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Bibelstunde Sonntag, 27-03-20, Eph 6,13-15 Paulus beschreibt an Hand einer römischen Rüstung die Instrumente, die wir im Kampf erhalten, und diese Waffenrüstung sollen wir nehmen und ganz anziehen. Sie schützt uns gegen die Listen des Teufels, sodass wir gegen sie bestehen können. Oft kommen die Listen aus der Christenheit, indem durch falsche Lehren und ein anderes Evangelium Verwirrung gestiftet wird. Die Waffenrüstung Gottes sitzt auf unserer alten Natur, dem Fleische. Sie schützt uns vor unseren eigenen Vernunftschlüssen. Es geht darum, dass wir nicht träumen und dadurch das Fleisch beflecken, sondern dem Bösen abwehrend gegenübertreten, sodass es nicht in unser Fleisch kommen kann. Der Vorgang mit der Waffenrüstung muss gekonnt sein, das heißt, der Umgang muss geübt werden. Die Schuhe schützen uns auf dem Wege, welcher Dornen, spitze Steine, Schmutz etc. aufweist. Sie geben auch einen festen Halt. Auf diesem Wege können wir auch Zeugnis geben für das Evangelium des Friedens. Der Harnisch schützt unsere inneren Organe. Die Nieren werden durch den Lendengürtel geschützt. Diese symbolisiert die Wahrheit. Der Gürtel ist aber auch ein Halter für diverse Kriegsgeräte, z. B. dem Schwerte. Der Harnisch und der Lendengürtel sind so gemacht, dass wir auch beweglich sind, sodass wir uns bewegen können. Wir finden all diese Kriegsgeräte auch im Buche Jesaja. Bibelabschnitt Epheser 6,13–15 13 Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermöget. 14 Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit, 15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens, Querverweise Galater 1,6–7 6 Ich wundere mich, daß ihr so schnell von dem, der euch in der Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen Evangelium umwendet, 7 welches kein anderes ist; nur daß etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verkehren wollen. 2. Korinther 11,4 Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertrüget ihr es gut. Jakobus 4,1 Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher, aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? 1. Petrus 5,1 Die Ältesten, die unter euch sind, ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden des Christus und auch Teilhaber der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll: Hebräer 11,27 Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren. 1. Petrus 1,13 Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hoffet völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesu Christi; Lukas 12,36 und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen mag von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald aufmachen. 2. Korinther 6,7 im Worte der Wahrheit, in der Kraft Gottes; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken; Judas 8 Doch gleicherweise beflecken auch diese Träumer das Fleisch und verachten die Herrschaft und lästern Herrlichkeiten. Jesaja 11,5 Und Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein, und die Treue der Gurt seiner Hüften.
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  • Avatar von andy
    05.04.2020, 19:57
    andy hat auf das Thema Epheserbrief Bibelstunde Sonntag im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Bibelstunde Sonntag, 22-03-20, Eph 6,10-12 Wir sind verantwortlich, die Waffenrüstung Gottes anzuziehen. Aus uns selbst können wir nichts, nur sie anziehen, das können wir. Im Kampf gegen Goliath zog David die Waffenrüstung Sauls nicht an. Er verließ sich allein auf die Stärke Gottes. Einige Jahre später verließ sich David auf seine Stärke, als er die Volkszählung anordnete. Das war nicht in Ordnung. Das Gericht folgte, weil David nicht gehorchte und sich überhob. Nicht den Sieg Gottes für unseren Sieg oder Verdienst halten. Vgl. Israel, das gegen Ai kämpfte. Satan hat immer noch Zugang zum Himmel. Am Ende wird Satan und alle gefallenen Engel, Sünde, der Tod, der Hades und alle Verlorenen, die nicht im Buch des Lebens stehen, in den ewigen Feuersee geworfen. Wir müssen kämpfen, aber wir müssen nicht im Detail wissen, wer es ist, sondern das Wort Gottes müssen wir kennen. In Eph 6:12 lesen wir von zwei Kämpfen: Kämpfe in dieser Welt. Kämpfe in den himmlischen Örtern. Die Waffenrüstung ist geistlich zu verstehen, es ist eine Symbolsprache, in der das Abstrakte mit dem Konkreten (die Waffenrüstung als Schutz im Kampf) beschrieben wird. Eine Waffenrüstung hat passive und aktive Komponenten. Bibelabschnitt Epheser 6,10–12 10 Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels. 12 Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. Querverweise Philipper 4,13 Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt. 1. Samuel 17,45 Und David sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß; ich aber komme zu dir im Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast. 1. Samuel 17,47 Und diese ganze Versammlung soll erkennen, daß Jehova nicht durch Schwert und durch Speer rettet; denn Jehovas ist der Streit, und er wird euch in unsere Hand geben! 1. Samuel 17,49 Und David fuhr mit seiner Hand in das Gerät und nahm einen Stein heraus, und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn; und der Stein drang in seine Stirn, und er fiel auf sein Angesicht zur Erde. Römer 13,12 Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen. 2. Korinther 6,7 im Worte der Wahrheit, in der Kraft Gottes; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken; Lukas 11,26 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, böser als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen daselbst; und das Letzte jenes Menschen wird ärger als das Erste. Offenbarung 20,14–15 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. 15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.
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    05.04.2020, 18:17
    andy hat auf das Thema Epheserbrief Bibelstunde Sonntag im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Bibelstunde Sonntag, 15-03-20, Eph 6,6-9 Die Psychologie will das eigene „Ich“ stärken, wir haben das neue Leben. Dieses braucht keine Psychologie. In der heutigen Zeit arbeiten wir um die 40h/Woche, damals, um die Zeitwende, waren die Arbeitszeiten sehr viel länger. Furcht und Zittern in Eph. 6:5 bedeutet auch, oder vor allem, Respekt haben vor dem Herrn bez. Vorgesetzten. Es bedeutet auch, dass dies in der inneren Haltung ohne Falschheit geschieht. Vgl. auch Kol. 3:22. In Eph. 6:5 lesen wir von Unterwerfung und in Eph. 6:6 von der Gehorsamkeit. Unser Lohn ist im Himmel, wenn wir hier auf Erden es so machen, wie das der Herr Jesus will. Was ist unsere Motivation von unserem Dasein? Unser Dienst in der Arbeit, da ist der Inhaber Profiteur. Unser Dienen dient dem Abbild unseres Dienens dem Herrn Jesum gegenüber. εὔνοια (eunoia) steht für Gutwilligkeit. Paulus hat es zweimal verwendet, wir finden es auch noch in 1. Kor. 7:3. In der Durchsetzung von Anweisungen sollte nicht viel Härte, sondern Angemessenheit angewendet werden. Drohen (Strongnr. G547) in Eph. 6:9 hat zwei Seiten: Sie soll Furcht einjagen. Die eine Seite ist eine ernsthafte Drohung, die konsequent ist, die andere ist eine inkonsequente, prahlerische, laute Drohung. Stark im Herrn sein. Vgl. David, der gegen Goliath antrat. David vermochte keine Rüstung zu tragen. Im Vers 10 vom Epheserbrief haben wir ein Wort, das die Inkohärenz andeutet. Damit wird ein Themenwechsel angedeutet. Wir machen an solchen Stellen einen Textabsatz. Das Wort ist „übrigens“ oder „was den Rest betrifft“. Die Waffenrüstung muss genau definiert werden, denn es gibt die von Satan und die von unserem Gott. Zwar hat Satan seine nicht mehr, aber er will uns weismachen, dass er sie noch hat. Wir müssen die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen. Bibelabschnitt Epheser 6,6–9 6 nicht mit Augendienerei, als Menschengefällige, sondern als Knechte Christi, indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut, 7 und mit Gutwilligkeit dienet, als dem Herrn und nicht den Menschen, 8 da ihr wisset, daß, was irgend ein jeder Gutes tun wird, er dies vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier. 9 Und ihr Herren, tut dasselbe gegen sie und lasset das Drohen, da ihr wisset, daß sowohl ihr als euer Herr in den Himmeln ist, und daß bei ihm kein Ansehen der Person ist. Querverweise Epheser 6,5 Ihr Knechte, gehorchet euren Herren nach dem Fleische mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; Kolosser 3,22 Ihr Knechte, gehorchet in allem euren Herren nach dem Fleische, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, den Herrn fürchtend. 1. Korinther 11,5 Jedes Weib aber, das betet oder weissagt mit unbedecktem Haupte, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre. 1. Timotheus 6,1 Alle, welche Knechte unter dem Joche sind, sollen ihre eigenen Herren aller Ehre würdig achten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde. 1. Korinther 7,3 Der Mann leiste dem Weibe die eheliche Pflicht, gleicherweise aber auch das Weib dem Manne. Levitikus 25,43 Du sollst nicht mit Härte über ihn herrschen, und sollst dich fürchten vor deinem Gott. Hiob 31,13–14 13 Wenn ich das Recht meines Knechtes und meiner Magd mißachtete, als sie mit mir stritten: 14 was wollte ich dann tun, wenn Gott sich erhöbe; und wenn er untersuchte, was ihm erwidern? 1. Korinther 13,13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. 2. Timotheus 2,1 Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christo Jesu ist; Genesis 2,5 und ehe alles Gesträuch des Feldes auf der Erde war, und ehe alles Kraut des Feldes sproßte; denn Jehova Gott hatte nicht regnen lassen auf die Erde, und kein Mensch war da, um den Erdboden zu bebauen. Lukas 11,22 wenn aber ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn besiegt, so nimmt er seine ganze Waffenrüstung weg, auf welche er vertraute, und seine Beute teilt er aus.
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    03.04.2020, 23:27
    andy hat auf das Thema Kann ein Wiedergeborener verloren gehen? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Giovanni, war der Sohn, der beim Vater blieb und nicht fort ging, errettet? Das Gesetz überführt. Durch die Gnade aber sind wir errettet, wenn wir in Glauben und Buße das Erlösungswerk des Herrn Jesu annehmen. Der Sohn, der beim Vater blieb, sagt von sich, dass er niemals ein Gebot übertreten habe (Lk 15,29). Im Jakobusbrief hingegen lesen wir, dass wer in einem Gebot strauchelt, in allen schuldig ist (Jak 2,10). Wenn das Gesetz beim einmaligen Straucheln überführt, so führt die Gnade der Errettung zum ewigen Leben. So wie das Straucheln einmalig ist, um verloren zu sein, so ist auch die Buße einmalig, um errettet zu werden. Fortan bekennt und bereut der bekehrte Sünder, der die Siegesgewissheit hat, seine Sünden seinem Hohepriester (1. Joh 1,9). ER war es auch, der für diese Sünden leiden musste. Vgl. dazu auch Heb. 9.24ff.
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    03.04.2020, 16:40
    andy hat auf das Thema Buch Ruth im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Bibelstunde Donnerstag, 26-03-2020, Ruth 4,7ff Das Wort Gottes muss als ganzes betrachtet werden. Mit «dies aber geschah» erhalten wir einen geschichtlichen Hinweis vom Redakteur über eine Sitte, die sich wohl sehr schnell verändert hat. Der Ausdruck «der und der» meint eine Person, dessen Namen nicht genannt wir. Auf Hebräisch lautet dieser «peloni almoni» (פְּלֹנִ֣י אַלְמֹנִ֑י) (weitere Stellen beziehen sich auf den Ort, siehe 1.Sam 21:3, 2.Kön 6:8, ). Als es bei der Lösung für den «peloni almoni» nur um das Land ging, wollte er lösen. Mit der Moabiterin als Frau unter dem Gesetz wäre dies nicht möglich gewesen. Der Grund: wegen der Sünde. Es ist zwischen «lösen» und «tauschen» zu unterscheiden. Der Tausch war der Acker, gelöst bzw. erkauft wurde Ruth. Mit dem getauschten Schuh wurde der Acker abgeschritten. Dass wir erst im letzten Kapitel erfahren, dass Machlon der Ehemann von Ruth war, ist, weil dies nicht im Zentrum stehen soll, sondern die Namen der Verstorbenen sollen im Zentrum stehen. Es ging mit Israel nach und nach abwärts. Das Gesetz wurde nicht gehalten, dafür neue eigene Vorschriften und Gebote ersonnen. Vgl. dazu auch Jer 28:10. Ein Beispiel: In Apg 4:36 lesen wir von einem Leviten, der sein Acker verkaufte, aber kein eigenes Land haben sollte. Am Schluss von Ruth lesen wir von David. Erst der wahre David wird sein Volk gross machen und ihm Ruhe geben. Wir lesen im letzten Teil nichts mehr von Ruth und Boas, sondern von Naomi. Ein Überblick zum Buch Ruth Ruth ist Thema im Alten Testament, zwar nicht namentlich aber symbolisch (siehe auch unter diesem Link nach). Die Umkehr (Kapitel eins) Das Sammeln für sich und andere (Kapitel zwei) Das sich Niederlegen (Kapitel drei) Die Erlösung (Kapitel vier) Das Leitwort in Kapitel eins heißt „umkehren“. Es kommt insgesamt 12 Mal vor. Das zweite Leitwort kommt ebenfalls 12 Mal vor: Das Wort „sammeln“ wird für die Tätigkeit Ruths benutzt Das dritte Leitwort in Kapitel drei ist „sich niederlegen, liegen“ Das vierte Leitwort schließlich lautet „lösen“, es kommt 13 Mal vor, wobei es in Kapitel zwei schon einmal und in Kapitel drei sieben Mal verwendet wurde. Dieses Wort «lösen» ist ein Schlüsselbegriff des ganzen Buches. Gott schafft eine Erlösung für Ruth und Naomi durch den Löser Boas. Der Löser musste ein Recht haben, zu lösen. Der Löser musste fähig sein, zu lösen. Der Löser musste willens sein, zu lösen. Insgesamt unterscheidet das Gesetz vier Fälle, von denen die ersten beiden im Buch Ruth relevant sind: In 3. Mose 25 wird gesagt, dass es die Aufgabe des Lösers ist, zu lösen bzw. erkaufen. In 5. Mose 25 geht es um die sogenannte „Schwagerehe“. In 3. Mose 25,47 wird der Fall beschrieben, dass ein Hebräer zum Sklaven eines Ausländers (Fremden) geworden war und sich ihm verkauft hatte. In 4. Mo 35 und 5. Mose 19 ist die Rede von Schuld durch Totschlag (nicht Mord). Bibelabschnitt Rut 4,7ff 7 Dies aber geschah vordem in Israel bei einer Lösung und bei einem Tausche, um jede Sache zu bestätigen: Der eine zog seinen Schuh aus und gab ihn dem anderen; und das war die Art der Bezeugung in Israel. 8 Und der Blutsverwandte sprach zu Boas: Kaufe für dich! Und er zog seinen Schuh aus. 9 Da sprach Boas zu den Ältesten und zu allem Volke: Ihr seid heute Zeugen, daß ich aus der Hand Noomis alles gekauft habe, was Elimelech, und alles, was Kiljon und Machlon gehörte; 10 und auch Ruth, die Moabitin, das Weib Machlons, habe ich mir zum Weibe gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken, daß nicht der Name des Verstorbenen ausgerottet werde unter seinen Brüdern und aus dem Tore seines Ortes. Ihr seid heute Zeugen! 11 Und alles Volk, das im Tore war, und die Ältesten sprachen: Wir sind Zeugen! Jehova mache das Weib, das in dein Haus kommt, wie Rahel und wie Lea, welche beide das Haus Israel erbaut haben; und werde mächtig in Ephrata und stifte einen Namen in Bethlehem! 12 Und von dem Samen, den Jehova dir von diesem jungen Weibe geben wird, werde dein Haus wie das Haus des Perez, welchen Tamar dem Juda geboren hat! 13 Und Boas nahm Ruth, und sie wurde sein Weib, und er ging zu ihr ein; und Jehova verlieh ihr Schwangerschaft und sie gebar einen Sohn. 14 Und sie Weiber sprachen zu Noomi: Gepriesen sei Jehova, der es dir heute nicht hat fehlen lassen an einem Löser! Und sein Name werde gerühmt in Israel! 15 Und er wird dir ein Erquicker der Seele sein und ein Versorger deines Alters! Denn deine Schwiegertochter, die dich liebt, hat ihn geboren, sie, die dir besser ist als sieben Söhne. 16 Und Noomi nahm das Kind und legte es auf ihren Schoß und wurde seine Wärterin. 17 Und die Nachbarinnen gaben ihm einen Namen, indem sie sprachen: Ein Sohn ist der Noomi geboren! Und sie gaben ihm den Namen Obed. Er ist der Vater Isais, des Vaters Davids. 18 Und dies sind die Geschlechter des Perez: Perez zeugte Hezron, 19 und Hezron zeugte Ram, und Ram zeugte Amminadab, 20 und Amminadab zeugte Nachschon, und Nachschon zeugte Salma, 21 und Salmon zeugte Boas, und Boas zeugte Obed, 22 und Obed zeugte Isai, und Isai zeugte David. Querverweise Rut 4,7 Dies aber geschah vordem in Israel bei einer Lösung und bei einem Tausche, um jede Sache zu bestätigen: Der eine zog seinen Schuh aus und gab ihn dem anderen; und das war die Art der Bezeugung in Israel. Deuteronomium 25,7 Wenn aber der Mann keine Lust hat, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin ins Tor hinaufgehen zu den Ältesten und sprechen: Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder einen Namen in Israel zu erwecken; er will mir die Schwagerpflicht nicht leisten. Psalter 87,5 Und von Zion wird gesagt werden: Der und der ist darin geboren; und der Höchste, er wird es befestigen. Josua 1,3 Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird, euch habe ich ihn gegeben, so wie ich zu Mose geredet habe. Genesis 13,1 Und Abram zog herauf aus Ägypten, er und sein Weib und alles, was er hatte, und Lot mit ihm, nach dem Süden. Genesis 23,16 Und Abraham hörte auf Ephron; und Abraham wog dem Ephron das Geld dar, wovon er vor den Ohren der Kinder Heth geredet hatte, vierhundert Sekel Silber, gangbar beim Kaufmann. Apostelgeschichte 4,36 Joseph aber, der von den Aposteln Barnabas zubenamt wurde (was verdolmetscht heißt: Sohn des Trostes), ein Levit, ein Cyprier von Geburt, Matthäus 1,5 Salmon aber zeugte Boas von der Rahab; Boas aber zeugte Obed von der Ruth; Obed aber zeugte Isai, 1. Chronik 2,5 Die Söhne des Perez waren: Hezron und Hamul. 1. Chronik 2,12 und Boas zeugte Obed, und Obed zeugte Isai. Genesis 35,19 Und Rahel starb und wurde begraben an dem Wege nach Ephrath, das ist Bethlehem. Micha 5,1 Und du, Bethlehem, Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ausgänge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her. Sprüche 31,10 Ein wackeres Weib, wer wird es finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen. Sprüche 31,28 Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, ihr Mann steht auf und rühmt sie: Jesaja 28,10 Denn es ist Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig!
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  • Avatar von andy
    28.03.2020, 18:05
    andy hat auf das Thema Buch Ruth im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Bibelstunde Donnerstag, 19-03-2020, Ruth 3,13-4,6 Im Buch Ruth lesen wir von einigen Bräuchen: Der Schuhtausch als Zeichen der Übereinkunft. Das sich unter die Decke zu den Füssen legen. Vielleicht auch die sechs Mass Gerste, die Ruth von Boas erhielt. Über die tatsächliche Menge ist nichts Konkretes bekannt, aber sie lassen sich durch zwei teilen, sodass es für Ruth und Naomi gleich viel gab. Die Gerste, die Ruth erhielt, könnte eine Anzahlung sein. Damit hat Ruth nicht nur die mündliche Zusicherung von Boas, sondern auch etwas Handfestes. Die Gerste weist auf die 50 Tage nach Passah hin, das ist Pfingsten, und dieses weist wiederum auf den Sachwalter hin, das ist der Heilige Geist, welcher uns das Errettet sein, wie die Anzahlung oder Sicherheit Boas für Ruth, bestätigt. Vgl. auch Eph 1:13 (Unterpfand). Ruth und Boas waren diskret. Es sollte zu keinem Anstoss kommen, obwohl alles sittsam war, was zwischen Boas und Ruth stattfand. Ruth bekam keine Ähren von Boas, sondern Körner, die sie direkt mahlen konnte. Der Herr Jesus ist das Korn. ER wurde in die Erde gelegt. ER starb, damit dadurch viel Frucht entstand. Ruth gab Zeugnis. Naomi wollte wissen, wie es um sie steht. Boas sorgte sich nicht nur um Ruth, sondern auch um Naomi. Lot lebte im Tore, Abraham und Boas gingen zum Tore. Heute ginge man zum Rathaus. Der Blutsverwandte verhielt sich schändlich, und verspielte damit die Erhaltung seines Namens. Das, was er zu schützen suchte, das verlor er. (Ruth war nicht dabei, sonst hätte sie den «der und der» anspucken können.) Das Gesetz kann nicht lösen, nur verurteilen. Deshalb ist das Vorbild des «der und der» auf das Gesetz zu deuten. Auch die zehn Älteren, die als Zeugen anwesend waren, münzen auf das Gesetz. «גֹּאֵל (Rut 4:14 WTT) ‎gō·ʾēl» kann Bluträcher und Blutlöser meinen. Wir sehen auch den Herrn Jesu als Löser und als Rächer. Boas sah nicht den Acker Elimelechs, sondern Boas sah Ruth. Vgl. das Gleichnis mit der Perle. Ruth war für Boas die Perle. Boas kaufte den Acker, der Herr Jesus erkaufte die Welt mit seinem Blute. Die Anfeindungen der Juden sind, weil das Heil an alle geht. Bibelabschnitt Rut 3,13–4,6 13 Bleibe diese Nacht; und es soll am Morgen geschehen, wenn er dich lösen will, gut, so mag er lösen; wenn er aber keine Lust hat, dich zu lösen, so werde ich dich lösen, so wahr Jehova lebt! Liege bis zum Morgen. 14 Und sie lag zu seinen Füßen bis zum Morgen; und sie stand auf, ehe einer den anderen erkennen konnte; denn er sprach: Es werde nicht kund, daß ein Weib auf die Tenne gekommen ist! 15 Und er sprach: Gib den Mantel her, den du anhast, und halte ihn. Und sie hielt ihn, und er maß sechs Maß Gerste und legte sie ihr auf; und er ging in die Stadt. 16 Und sie kam zu ihrer Schwiegermutter; und sie sprach: Wie steht es mit dir, meine Tochter? Und sie berichtete ihr alles, was der Mann ihr getan hatte, und sprach: 17 Diese sechs Maß Gerste gab er mir, denn er sagte: Du sollst nicht leer zu deiner Schwiegermutter kommen. 18 Und sie sprach: Bleibe, meine Tochter, bis du weißt, wie die Sache ausfällt; denn der Mann wird nicht ruhen, er habe denn die Sache heute zu Ende geführt. 1 Und Boas ging zum Tore hinauf und setzte sich daselbst. Und siehe, der Blutsverwandte ging vorüber, von dem Boas geredet hatte. Da sprach er: Komm her, setze dich hierher, du, der und der. Und er kam herzu und setzte sich. 2 Und Boas nahm zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sprach: Setzet euch hierher; und sie setzten sich. 3 Und er sprach zu dem Blutsverwandten: Noomi, die aus dem Gefilde Moabs zurückgekehrt ist, verkauft das Feldstück, welches unserem Bruder Elimelech gehörte; 4 so habe ich nun gedacht, ich wolle es deinem Ohr eröffnen und dir sagen: Kaufe es vor den Einwohnern und vor den Ältesten meines Volkes. Wenn du lösen willst, löse, und wenn du nicht lösen willst, so tue mir’s kund, daß ich es wisse; denn da ist niemand außer dir zum Lösen, und ich komme nach dir. Und er sprach: Ich will lösen. 5 Da sprach Boas: An dem Tage, da du das Feld aus der Hand Noomis kaufst, hast du es auch von Ruth, der Moabitin, dem Weibe des Verstorbenen, gekauft, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil zu erwecken. 6 Da sprach der Blutsverwandte: Ich kann nicht für mich lösen, daß ich mein Erbteil nicht verderbe. Löse du für dich, was ich lösen sollte, denn ich kann nicht lösen. Querverweise Sprüche 31,10 Ein wackeres Weib, wer wird es finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen. 1. Korinther 10,33 gleichwie auch ich mich in allen Dingen allen gefällig mache, indem ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der Vielen, auf daß sie errettet werden. 2. Korinther 8,21 denn wir sind vorsorglich für das, was ehrbar ist, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen. Levitikus 10,18 Siehe, das Blut desselben ist nicht in das Innere des Heiligtums gebracht worden; ihr sollt es jedenfalls im Heiligtum essen, so wie ich geboten habe. Rut 2,18 Und sie nahm es auf und kam in die Stadt, und ihre Schwiegermutter sah, was sie aufgelesen hatte; und sie zog hervor und gab ihr, was sie übriggelassen, nachdem sie sich gesättigt hatte. Jesaja 55,10f 10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden: 11 also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe. Genesis 17,1 Und Abram war neunundneunzig Jahre alt, da erschien Jehova dem Abram und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige; wandle vor meinem Angesicht und sei vollkommen. Deuteronomium 16,18 Richter und Vorsteher sollst du dir einsetzen, nach deinen Stämmen, in allen deinen Toren, die Jehova, dein Gott, dir gibt, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht. Psalter 127,5 Glückselig der Mann, der mit ihnen seinen Köcher gefüllt hat! Sie werden nicht beschämt werden, wenn sie mit Feinden reden im Tore. Sprüche 31,21 Sie fürchtet für ihr Haus den Schnee nicht, denn ihr ganzes Haus ist in Karmesin gekleidet. Genesis 18,32 Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will nur noch diesmal reden. Vielleicht mögen zehn daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zehn willen. Offenbarung 1,5 und von Jesu Christo, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute, Offenbarung 1,12 Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter, Johannes 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf daß er die Welt richte, sondern auf daß die Welt durch ihn errettet werde. Johannes 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Matthäus 13,34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen, Rut 4,17 Und die Nachbarinnen gaben ihm einen Namen, indem sie sprachen: Ein Sohn ist der Noomi geboren! Und sie gaben ihm den Namen Obed. Er ist der Vater Isais, des Vaters Davids. Deuteronomium 25,8–10 8 Und die Ältesten seiner Stadt sollen ihn rufen und mit ihm reden; und besteht er darauf und spricht: 9 Ich habe keine Lust, sie zu nehmen, so soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten, und ihm den Schuh von seinem Fuße ausziehen und ihm ins Angesicht speien; und sie soll antworten und sprechen: Also soll dem Manne getan werden, der das Haus seines Bruders nicht bauen will! 10 Und sein Name soll in Israel “Das Haus des Barfüßigen” heißen.
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  • Avatar von andy
    22.03.2020, 19:38
    andy hat das Thema Jakob oder Israel im Forum Israel erstellt.
    Warum lesen wir den Namen Jakob und manchmal Israel für ein und dieselbe Person? Ein schönes Minimalpaar findet sich am Ende des Genesisbuches: oder auch: Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Gen 49,2). Elberfeld: R. Brockhaus. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Ps 135,4). Elberfeld: R. Brockhaus. Ein verwandtes Thema: https://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=3235 Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Gen 49,2). Elberfeld: R. Brockhaus.
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  • Avatar von andy
    22.03.2020, 06:47
    andy hat auf das Thema Epheserbrief Bibelstunde Sonntag im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Bibelstunde Sonntag, 08-03-20, Eph 6,2-5 Wir haben das Gesetz Christi, welchem unsere neue Natur gehorsam sein will. Im Epheserbrief wird aus dem Gesetz, welches Mose durch Engel erhielt, zitiert. Der Knecht soll dem Herrn gehorchen, so wie auch Onesimus, als er zurückkehrte, Philemon dem Fleische nach gehorchte. Als Bruder im Herrn war er aber dem Philemon gleichgestellt. Vgl. dazu Eph 6:9. Der Begriff «Vater» kann mehrere Bedeutungen haben: Gott der Vater, geistlicher Vater, natürlicher bzw. biologischer Vater, ein Vater als Vertretung (z. B. die Mutter, vgl. dazu Hager in 1Mose 21:21). David hatte seine Söhne nie betrübt. Das meint, dass er sie nicht erzog. Das hatte zur Konsequenz, dass es zum Krieg führte. Erziehung ist nicht nur eine Sache des Glaubens, denn auch Ungläubige können ihre Kinder sehr gut erziehen. Gut im Bezug auf die Gesellschaft, jedoch nicht im Bezug auf den Herrn Jesum. Die Gesellschaft will heute die strenge (die körperliche) Erziehung nicht mehr. Alle Menschen haben das Gesetz von Gott in ihr Inneres gelegt bekommen. Das Gesetz ist für Ungläubige, die die Errettung nicht angenommen haben. Sie können mit dem Gesetz überführt werden. Damit kann auf die Notwendigkeit der Errettung und auf den Erlöser hingewiesen werden. Der römische Hauptmann wusste um die Hierarchie der Gewalten bescheid, und er wusste auch, dass der Herr Jesus die höchste Instanz ist und alles gebieten kann. Vgl. Lukas 7:6-8. Die Verwendung des Begriffs «Fleisch» (σάρξ) ist unterschiedlich. Paulus spricht in Eph 6:5-9 die Qualität des Dienens an. Bibelabschnitt Epheser 6,2–5 2 welches das erste Gebot mit Verheißung ist, 3 “auf daß es dir wohlgehe und du lange lebest auf der Erde”. 4 Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn. 5 Ihr Knechte, gehorchet euren Herren nach dem Fleische mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; Querverweise Matthäus 15,4 Denn Gott hat geboten und gesagt: “Ehre den Vater und die Mutter!” und: “Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.” Exodus 21,17 Und wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll gewißlich getötet werden. Hebräer 11,23 Durch Glauben wurde Moses, als er geboren wurde, drei Monate von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, daß das Kindlein schön war; und sie fürchteten das Gebot des Königs nicht. Kolosser 3,21 Ihr Väter, ärgert eure Kinder nicht, auf daß sie nicht mutlos werden. Sprüche 10,1 Ein weiser Sohn erfreut den Vater, aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Kummer. Genesis 21,21 Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus dem Lande Ägypten. Matthäus 1,22 Dies alles geschah aber, auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, welcher spricht: Lukas 7,6 Jesus aber ging mit ihnen. Als er aber schon nicht mehr weit von dem Hause entfernt war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin nicht würdig, daß du unter mein Dach tretest. 1. Petrus 2,18 Ihr Hausknechte, seid den Herren unterwürfig in aller Furcht, nicht allein den guten und gelinden, sondern auch den verkehrten.
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  • Avatar von andy
    22.03.2020, 06:42
    andy hat auf das Thema Buch Ruth im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Bibelstunde Donnerstag, 12-03-2020, Ruth 3,4-12 Ruth, die kein Recht hatte, Israelitin zu werden, konnte durch Gnade eine werden. Ruth wollte gelöst werden! Vermutlich hörte sie davon, dass das möglich wäre, und so ging sie mit Naomi nach Israel. Wir sehen darin, dass sich Gott finden lässt, denn jeder Mensch kann Gott finden, wenn er nach Gott sucht. Ruth hört auf die guten Ratschläge und befolgt diese auch. Wir lesen von vier Dingen, «Ort merken, dort hin gehen, unter seine Decke zu seinen Füssen hinlegen und auf die Worte hören, die Boas sagt», die Ruth machen soll. Wer solchen Rat und Unterweisung annimmt wird Segen erhalten. Der Brauch «sich unter die Decke und zu den Füssen legen» bedeutet, das Recht der Leviratsehe in Anspruch zu nehmen. Auch die Frau in Lukas 7:37 war zu den Füßen Jesu. Das hebräische Wort „Decke“ kann auch mit „Flügel“ übersetzt werden. Ruth hat nie widersprochen (wir lesen von keinem Widerspruch). Die Worte Gottes muss man hören und ihnen nicht widersprechen. Ruth wusste, dass sie auf dem rechten Weg war. So sollten auch die Wiedergeborenen wissen, dass sie auf dem rechten Weg sind. Ruth wusste, dass sie Gnade benötigte! Im Gegensatz zu Israel, dass das Gesetz forderte, es aber nicht halten konnte. Ruth stellte sich Boas nicht als Moabiterin vor, sondern als Ruth. Das zeigt uns ihre Zielstrebigkeit an. Ruth wusste, dass Boas nicht der nächste Verwandte war. Boas wusste, dass der nähere Verwandte nicht lösen wird, denn die Kosten dieser Lösung wären für ihn zu groß gewesen. Das Gesetz ist kein Löser, deshalb musste der Herr Jesus mit seinem Blut lösen und wir mit ihm sterben. Ruth wusste, dass sie einen Löser benötige, denn sie hätte irgendeinem Jüngling nachgehen können. Alle sahen, dass Ruth wacker und führsorglich für Naomi war. Sie hatte ein tadelloses Zeugnis, aber sie musste einen Löser haben, denn gute Werke vermögen nicht zu lösen. Das Lösen durfte nicht in der Nacht geschehen. Das Gericht beim Herr Jesus war in der Nacht. Das war ungesetzlich! Ruth wird 100%ig gelöst! Entweder durch den nächsten Verwandten oder durch Boas. Zudem sagte Boas: Sei unbesorgt! Ein wichtiger Hinweis auch für uns, denn dort, wo dies in der Bibel steht, ist es eine 100%ige Sicherheit, so dass wir unbesorgt sein können. Bibelabschnitt Rut 3,3–12 3 So bade dich und salbe dich und lege deine Kleider an, und gehe zur Tenne hinab; laß dich nicht von dem Manne bemerken, bis er fertig ist mit Essen und Trinken. 4 Und es geschehe, wenn er sich niederlegt, so merke den Ort, wo er sich hinlegt, und gehe und decke auf zu seinen Füßen und lege dich hin; er aber wird dir kundtun, was du tun sollst. 5 Und sie sprach zu ihr: Alles, was du sagst, will ich tun. 6 Und sie ging zur Tenne hinab und tat nach allem, was ihre Schwiegermutter ihr geboten hatte. 7 Und Boas aß und trank, und sein Herz wurde fröhlich; und er kam, um sich an dem Ende des Getreidehaufens niederzulegen. Da kam sie leise und deckte zu seinen Füßen auf und legte sich hin. 8 Und es geschah um Mitternacht, da schrak der Mann auf und beugte sich hin: und siehe, ein Weib lag zu seinen Füßen. 9 Und er sprach: Wer bist du? Und sie sprach: Ich bin Ruth, deine Magd; so breite deine Flügel aus über deine Magd, denn du bist ein Blutsverwandter. 10 Und er sprach: Gesegnet seiest du von Jehova, meine Tochter! Du hast deine letzte Güte noch besser erwiesen als die erste, indem du nicht den Jünglingen nachgegangen bist, sei es armen oder reichen. 11 Und nun, meine Tochter, fürchte dich nicht! Alles, was du sagst, werde ich dir tun; denn das ganze Tor meines Volkes weiß, daß du ein wackeres Weib bist. 12 Und nun, wahrlich, ich bin ein Blutsverwandter; doch ist auch ein näherer Blutsverwandter da als ich. Querverweise Markus 5,6 Als er aber Jesum von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder; Jeremia 29,12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde auf euch hören. Jeremia 29,14 und ich werde mich von euch finden lassen, spricht Jehova. Und ich werde eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht Jehova; und ich werde euch an den Ort zurückbringen, von wo ich euch weggeführt habe. Sprüche 12,15 Der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen, aber der Weise hört auf Rat. Epheser 6,1 Ihr Kinder, gehorchet euren Eltern im Herrn, denn das ist recht.”Ehre deinen Vater und deine Mutter”, Sprüche 19,20 Höre auf Rat und nimm Unterweisung an, damit du weise seiest in der Zukunft. Klagelieder 1,3 Juda ist ausgewandert vor Elend und vor schwerer Dienstbarkeit; es wohnt unter den Nationen, hat keine Ruhe gefunden; seine Verfolger haben es in der Bedrängnis ergriffen. Psalter 116,7 Kehre wieder, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn Jehova hat wohlgetan an dir. Psalter 107,29–30 29 Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen. 30 Und sie freuen sich, daß sie sich beruhigen, und er führt sie in den ersehnten Hafen. Lukas 7,37 Und siehe, da war ein Weib in der Stadt, die eine Sünderin war; und als sie erfahren hatte, daß er in dem Hause des Pharisäers zu Tische liege, brachte sie eine Alabasterflasche mit Salbe; Sprüche 12,4 Ein wackeres Weib ist ihres Mannes Krone, aber wie Fäulnis in seinen Gebeinen ist ein schändliches. Rut 2,12 Jehova vergelte dir dein Tun, und voll sei dein Lohn von Jehova, dem Gott Israels, unter dessen Flügeln Zuflucht zu suchen du gekommen bist! Rut 3,9 Und er sprach: Wer bist du? Und sie sprach: Ich bin Ruth, deine Magd; so breite deine Flügel aus über deine Magd, denn du bist ein Blutsverwandter. Ezechiel 16,8 Und ich ging an dir vorüber und sah dich, und siehe, deine Zeit war die Zeit der Liebe; und ich breitete meinen Zipfel über dich aus, und bedeckte deine Blöße; und ich schwur dir und trat in einen Bund mit dir, spricht der Herr, Jehova, und du wurdest mein. Psalter 36,7 Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! Und Menschenkinder nehmen Zuflucht zu deiner Flügel Schatten; Psalter 75,1 Dem Vorsänger, “Verdirb nicht!” Ein Psalm von Asaph, ein Lied. Wir preisen dich, o Gott, wir preisen dich; und nahe ist dein Name, deine Wundertaten verkündigen es. Lukas 13,34 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt! Matthäus 15,22 und siehe, ein kananäisches Weib, das von jenen Grenzen herkam, schrie zu ihm und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen. Jeremia 4,1 Wenn du umkehrst, Israel, spricht Jehova, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht hinwegtust, und nicht mehr umherschweifst, sondern schwörst: Jesaja 43,1 Und nun, so spricht Jehova, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
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  • Avatar von andy
    22.03.2020, 06:40
    andy hat auf das Thema Buch Ruth im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Bibelstunde Donnerstag, 05-03-2020, Ruth 2,20-3,3 Als Naomi von Boas hörte, erinnerte sie sich an die Leviratsehe. Dieses Recht gab es bereits vor dem Gesetz. Ruth sah Boas als Löser für sich! Boas jedoch musste nach einem näheren Blutsverwandten fragen, der auch hätte lösen können. Ruth soll in der Verwandtschaft Naomis bleiben und nicht außerhalb einen Mann suchen. Mit der Leviratsehe wurde die Witwe errettet. Der Herr Jesus löste uns mit seinem Blut. ‎«גֹּאֵל (Rut 4:14 WTT) ‎gō·ʾēl» kann mehrere Bedeutungen haben. Unter anderem einen Blutsverwandten lösen. Elimelech und Boas waren aus dem Stamm Juda. Ruth wurde mit der Heirat des Lösers Boas’ eine Jüdin. Das Buch Ruth ist eine Liebesgeschichte. Boas wollte das Ruth blieb, und Ruth hatte Interesse zu bleiben. Ruth liebte zuerst Naomi, dann hörte Ruth über den Knecht von Boas. Ruth wird immer näher an Boas geführt. Der Startpunkt war dort, wo Ruth bei Naomi blieb. Der Ratschlag von Naomi, dass Ruth sich zu den Füssen Boas legen soll, war sittsam und gut. Es ist schön und recht, dass sich die Ruth schön machte, denn die Kleider haben Botschaftscharakter. Bibelabschnitt Rut 2,20–3,3 20 Da sprach Noomi zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er von Jehova, dessen Güte nicht abgelassen hat von den Lebenden und von den Toten! Und Noomi sprach zu ihr: Der Mann ist uns nahe verwandt, er ist einer von unseren Blutsverwandten. 21 Und Ruth, die Moabitin, sprach: Er hat auch zu mir gesagt: Du sollst dich zu meinen Leuten halten, bis sie meine ganze Ernte beendigt haben. 22 Und Noomi sprach zu Ruth, ihrer Schwiegertochter: Es ist gut, meine Tochter, daß du mit seinen Mägden ausgehst, daß man dich nicht anfalle auf einem anderen Felde. 23 Und so hielt sie sich zu den Mägden des Boas, um aufzulesen, bis die Gerstenernte und die Weizenernte beendigt waren. Und sie wohnte bei ihrer Schwiegermutter. 1 Und Noomi, ihre Schwiegermutter, sprach zu ihr: Meine Tochter, sollte ich dir nicht Ruhe suchen, daß es dir wohl gehe? 2 Und nun, ist nicht Boas, bei dessen Mägden du gewesen bist, unser Verwandter? Siehe, er worfelt diese Nacht auf der Gerstentenne. 3 So bade dich und salbe dich und lege deine Kleider an, und gehe zur Tenne hinab; laß dich nicht von dem Manne bemerken, bis er fertig ist mit Essen und Trinken. Querverweise Jesaja 7,14 Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen. Jesaja 54,1 Juble, du Unfruchtbare, die nicht geboren, brich in Jubel aus und jauchze, die keine Wehen gehabt hat! Denn der Kinder der Vereinsamten sind mehr als der Kinder der Vermählten, spricht Jehova. Jesaja 54,4 Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht beschämt werden, und schäme dich nicht, denn du wirst nicht zu Schanden werden; sondern du wirst der Schmach deiner Jugend vergessen und der Schande deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. Jesaja 54,8 im Zorneserguß habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit ewiger Güte werde ich mich deiner erbarmen, spricht Jehova, dein Erlöser. Deuteronomium 25,5 Wenn Brüder beisammen wohnen, und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, so soll das Weib des Verstorbenen nicht auswärts eines fremden Mannes werden; ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zum Weibe nehmen und ihr die Schwagerpflicht leisten. Hebräer 2,15 und alle die befreite, welche durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren. 1. Petrus 1,18 indem ihr wisset, daß ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, Numeri 4,8 Und hierüber sollen sie ein Tuch von Karmesin breiten und es mit einer Decke von Dachsfell bedecken; und sie sollen seine Stangen daran tun. 2. Korinther 1,18 Gott aber ist treu, daß unser Wort an euch nicht ja und nein ist. Epheser 1,14 welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preise seiner Herrlichkeit. Genesis 19,32 Komm, laß uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten. Genesis 19,34 Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen; laß uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, und gehe hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten. 1. Johannes 2,24 Ihr, was ihr von Anfang gehört habt, bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohne und in dem Vater bleiben. 1. Johannes 2,27 Und ihr, die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand belehre, sondern wie dieselbe Salbung euch über alles belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und wie sie euch belehrt hat, so werdet ihr in ihm bleiben. Sprüche 31,25 Macht und Hoheit sind ihr Gewand, und so lacht sie des künftigen Tages. Epheser 1,6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, worin er uns begnadigt hat in dem Geliebten,
    12 Antwort(en) | 1242 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    17.03.2020, 18:04
    andy hat auf das Thema Corona und die Angst im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Trotz dieser zuversichtlichen Studie sollte auf die behördlichen Anweisungen gehört und diese auch befolgt werden.
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