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  • Avatar von andy
    Gestern, 17:37
    andy hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich In Markus 16 und Johannes 20 kann auch nachgelesen werden, dass die Frauen am 1. Wochentag in der Früh zur Gruft gingen. In Matthäus 28,1 ist diese Aussage vermutlich als Einschub zu verstehen und wenn das ein Einschub ist, dann hiesse doch das, dass die Auferstehung spät am Sabbath war. Wenn da nicht eine saubere Satzgliedanalyse helfen könnte. Der Kontext aus den anderen Evangelien würde es entsprechen.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 15:31
    andy hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich Kannst du mir eine Bibelstelle nennen, die deine Annahme bestätigt, welche im obigen Zitat unterstrichen steht? --- Bitte weise im Weiteren nach, dass ein ganzer Tag oder ganze Nacht volle 12h sein musste, um als ganz zu gelten und dass das zu jener Zeit und Ortschaft so galt, dass also diese Pharisäer, die du ansprichst, es so sahen. --- Warum jetzt diese Theorie erwähnen. Alle, die es nicht so sehen wie du, sind jetzt auf dieser Stufe, auch Roger Liebi und ich? --- Dass es sich um 72 Stunden handelt, ist deine Theorie. Die Grundlage soll uns nicht deine und meine Theorie sein, sondern das Wort Gottes. --- Nach 1.Thes 5,21 wollen wir es handhaben.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 13:56
    andy hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich, das muss niemand erklären, weil nach damaligem jüdischem Verständnis eine angebrochene Nacht als ganz zu zählen war und ein angebrochener Tag ebenfalls. Das galt für Jona und den Fisch wie auch für die Kreuzigung.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 10:19
    andy hat auf das Thema Die Passionswoche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich Roger Liebi hat es richtig eingeteilt. Ein Tag oder eine Nacht galt als ganz, wenn dieser bzw. diese auch nur angebrochen war. Wir, in unserer Kultur und Zeit, würden das nicht so machen und so müssen wir uns der Sitten und Gebräuche der biblischen Zeit anpassen. Der Tag bzw. die Nacht begann nicht um 6 Uhr bzw. 18 Uhr, sondern wenn die Sterne nicht mehr zu sehen waren, bzw. zu sehen waren. Damit der 14. Nisan immer an dem ersten Vollmond nach der frühlings Tag- / Nachtgleiche stattfand, wurde durch Beobachtungen des Neumondes garantiert. Dies wurde mit Schaltmonate und -Tag beeinflusst, sodass der 14. Nisan ein Vollmond hatte. Der jüdische Kalender war also kein fixer Kalender, sondern einer, der durch Beobachtungen bestimmt wurde. Nebenbei bemerkt ist es mit dem anderen Kalender zu dieser Zeit wohl auch so, dass mit unserem heutigen Kalender und damit verbunden Berechnungen das Jahres oder der Tag der Kreuzigung nicht exakt bestimmt werden kann. Da finde ich, ist der Roger Liebi zu sicher bei seinen Angaben, denn diese sollten immer nur vage Vermutungen sein und so stimmt wohl die folgende Aussage, die ich mal aufgeschnappt habe: «Gott lässt sich bei der genauen Bestimmung seiner Geburt und Kreuzigung nicht in die Karten schauen. ». Nicht die Sitte der katholischen Kirche war zuerst, sondern das Ereignis. Was diese Kirche für Gebräuche und Feste aus allem macht, sollte sowieso niemand interessieren und feiern. Dass das Passah nicht immer diese Konstellation hat, nämlich, dass der 15. Nisan auf einen Wochensabbat fällt und somit zu einem sehr grossen Sabbat wurde, sollte nicht erwähnt werden müssen, sondern ist doch offensichtlich. Dr. Joseph Felten. (1910). Neutestamentliche Zeitgeschichte, Band 1. G.J.Manz. Buch-u.Kunstdruckerei AG.
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  • Avatar von andy
    20.04.2019, 10:34
    andy hat auf das Thema Satzglied für Satzglied Analysen im Forum Grundtextfragen geantwortet.
    Vielen Dank für deinen Hinweis. Das wäre der Link zu meinem OneDrive und Dokument.  Bitte hier klicken, um zum Dokument zu gelangen. Mich beeindruckt, dass wir alle im Stande sind Sprache in Sekundenschnelle zu formulieren oder zu verstehen. Wie Sprache funktioniert, lernen wir schon früh. Zu verstehen warum einmal so formuliert wird und das andere Mal so, ist das Schwierige und dabei fehlt uns bei der schriftlichen Sprache auch noch die akustische Komponente. Dabei sollte auch beeindrucken, dass wir schon viel an der sprachlichen Vielfalt und Komplexität verloren haben. Sprache degeneriert sich und nutzt sich ab, sie entwickelt sich nicht höher, sondern verkümmert.
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  • Avatar von andy
    19.04.2019, 16:20
    andy hat das Thema Satzglied für Satzglied Analysen im Forum Grundtextfragen erstellt.
    Es wird eine mögliche Übersetzung, die Stilistik und Pragmatik und Syntax untersucht. Letzteres hauptsächlich auf der Satzgliedebene. Bei allen spielt die Wortart eine grosse Rolle, aber nicht zu vergessen: Der Kontext ist der Master, sonst wird es zum Desaster. Offenbarung 1,7 Mehrheitstext nach RP Ἰδού, ἔρχεται μετὰ τῶν νεφελῶν, καὶ ὄψεται αὐτὸν πᾶς ὀφθαλμός, καὶ οἵτινες αὐτὸν ἐξεκέντησαν·καὶ κόψονται ἐπ᾽ αὐτὸν πᾶσαι αἱ φυλαὶ τῆς γῆς. Ναί, ἀμήν. (Offb. 1:7 BYZ) Mögliche ÜbersetzungSiehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen und (auch) die, welche ihn durchbohrten. Und sie werden sich wegen ihm (wehklagend auf die Brust) schlagen, alle Geschlechter des Landes. Gewiss, Amen (so wird es sein). Fortsetzung im PDF-Dokument.
    2 Antwort(en) | 115 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    19.04.2019, 08:48
    andy hat auf das Thema Bibelstunde Hebräer Brief im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Bibelstunde 21-3-19 Heb 1,1 Bibelstelle Hebräer 1,1 Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne, Querverweise Johannes 1,1f 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. Johannes 1,8 Er war nicht das Licht, sondern auf daß er zeugte von dem Lichte. Galater 4,4 Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe, geboren unter Gesetz, Johannes 6,46 Nicht daß jemand den Vater gesehen habe, außer dem, der von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. Kolosser 1,15 welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung. 2. Korinther 5,16 Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch Christum nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also. Deuteronomium 4,19f 19 und daß du deine Augen nicht zum Himmel erhebest und die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, sehest und verleitet werdest und dich vor ihnen bückest und ihnen dienest, welche Jehova, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat. 20 Euch aber hat Jehova genommen und euch herausgeführt aus dem eisernen Schmelzofen, aus Ägypten, damit ihr das Volk seines Erbteils wäret, wie es an diesem Tage ist. Römer 11,2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel: Sprüche 8,28 als er die Wolken droben befestigte, als er Festigkeit gab den Quellen der Tiefe; 1. Korinther 15,22f 22 Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft; Jesaja 9,6 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. Offenbarung 4,1 Nach diesem sah ich: und siehe, eine Tür war aufgetan in dem Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune mit mir reden, sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muß. Offenbarung 5,1 Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Throne saß, ein Buch, beschrieben inwendig und auswendig, mit sieben Siegeln versiegelt. Eine kurze Zusammenfassung: Der Autor des Briefes kann zwar plausibel auf Paulus zurückgeführt werden. Der Verfasser nennt sich aber nicht selbst. Der Herr Jeus soll im Zentrum stehen. Der Herr Jesus selbst wird im Hebräerbrief als Apostel benannt (Heb 3,1). Der Brief ist (vermutlich) noch vor der Zerstörung des Tempels und Jerusalems geschrieben worden. Es ist daher anzunehmen, dass zur Niederschrift noch geopfert wurde. Wenn also geschrieben wird, dass der Herr Jeus das wahre Opfer ist, so hat diese Aussage noch eine höhere Bedeutung bzw. wird noch mehr bekräftigt. Der erste Vers ist die Einleitung des Briefes an die Hebräer und kann umschrieben werden: «Vom Guten zum Vorzüglichsten. ». Israel und das Gesetz Mose ist ein Schatten auf das Kreuz Jesu Christi hin. Wir haben uns über Eigenschaften von Propheten unterredet aber auch über das Erben und zuletzt, dass sich der Herr Jesus zu Rechten Gottes gesetzt hat. Ihm sind die Ehre und die Macht von Ewigkeit bis in alle Ewigkeiten.
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  • Avatar von andy
    17.04.2019, 19:18
    Bibelstunde Sonntag 03-03-19, 1Joh 4,17ff Bibelstelle 1. Johannes 4,17ff 17 Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tage des Gerichts, daß, gleichwie er ist, auch wir sind in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, so ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, wie kann der Gott lieben, den er nicht gesehen hat? 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. Querverweise Johannes 20,28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 1. Johannes 4,17 Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tage des Gerichts, daß, gleichwie er ist, auch wir sind in dieser Welt. 1. Johannes 3,16 Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben dargelegt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen. Römer 5,8 Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 1. Johannes 3,2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Römer 8,15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen: 2. Timotheus 1,7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Markus 12,21 und der zweite nahm sie und starb, und auch er hinterließ keinen Samen; und der dritte desgleichen. Markus 12,33 und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Joh 20,28 Gleich wie Thomas, der Apostel, sehen wollte ehe er glaubte, so muss auch Israel sehen, wen sie durchstochen haben (Sach 12,10). 1Joh4,17 Wir müssen nicht Angst vor dem Gericht haben und das allein durch den Herrn Jesus. Rö 8,15 Er hat uns zuerst geliebt, denn ER ist für uns Sünder am Kreuz gestorben. 2Ti 1,7 Deshalb, weil wir das glauben und bekennen, können wir IHN dadurch lieben und zwar mit Ehrfurcht und nicht aus Furchtsamkeit, denn die Furchtsamkeit hat mit Strafe zu tun. Die Liebe ist das Gesetz Christi des Herrn Jesu! Rö 13,10; Gal 6,2; Mk 12,22 Diese Liebe ist darin erkennbar, dass wir unsere Brüder lieben.
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  • Avatar von andy
    10.04.2019, 18:45
    andy hat auf das Thema Zeittafel im Forum Die Schöpfung. Kreationismus geantwortet.
    Es ist in der ersten Zeittafel auch zu erkennen, dass Sam noch mit Abraham, Isaak und Jakob über das Leben vor der Sintflut sprechen konnte bzw. hätte sprechen können. Selbst Noah hätte Abraham alles erzählen können. Zwischen diesen vorsintflutlichen Zeugen bis Mose vergingen vergleichsweise nur wenige Jahre. Es ist weiter zu beachten, dass zwischen Sam und Abraham die Sprachverwirrung stattfand. Wenn also Jakob dem Pharao sagt, dass seine Lebensjahre nichts im Vergleich zu seinen Vätern sind, so ist das angesichts der Zeittafel verständlich. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Gen 47,8–9). Elberfeld: R. Brockhaus.
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  • Avatar von andy
    05.04.2019, 21:28
    Lieber Valentin, sogar wenn der Baum verfault, wird er sein gebundenes CO2 freigeben. Am besten ist es aber, wenn dieser vor dem Verbrennen und Verfaulen gesägt, gehobelt, geschliffen und dem Kunden ins Haus gestellt wird. Dann hat auch der Schreiner etwas davon, denn Holz gibt in vielerlei Hinsicht warm. Man sollte aber daraus nie ein Götzenbild machen, wer es trotzdem tut, hat weder Erkenntnis noch Einsicht: Apropos: Früher nahm der Schreiner auch noch Mass für das letzte Ruhebett, den Sarg, welcher auch noch heutzutage aus Holz gefertigt wird. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Jes 44,14–19). Elberfeld: R. Brockhaus.
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  • Avatar von andy
    25.03.2019, 20:07
    andy hat auf das Thema Mehrheits-Text vs. WH/NA im Forum Grundtextfragen geantwortet.
    Warum werden die vielen übereinstimmenden und unabhängigen Handschriften so wenig bevorzugt behandelt? Die Byzantinische Textform ist nicht der Textus Receptus, sondern die Textform in der griechisch sprachigen Welt, die zwischen dem 4. und 16. Jahrhundert vorherrschte, also vor der Erfindung des Buchdruckes und weit vor den modernen textkritischen Untersuchungen. Eine andere Bezeichnung für den Byzantinischen Text ist der Mehrheitstext. Dieser umfasst knapp 5800 einzelne Handschriften, das sind ca. 99 % aller Handschriften, die zwar nicht immer das gesamte Neue Testament beinhalten, jedoch sind für die einzelnen Bibelbücher mehrere Handschriften vorhanden. Je nach Buch mehr oder weniger. So sind für die Paulusbriefe ca. 600 Handschriften pro Buch vorhanden und für die Offenbarung ca. 308. Beinahe 100 % aller Handschriften sind mit dem eigentlichen Byzantinischen Text in der Lesart übereinstimmend. Mit «Lesart» ist eine Stelle gemeint, die in mehr als einer Variante in den Handschriften auftritt. Solche Handschriften mit abweichender Lesart betreffen weniger als 1 % der gesamten Handschriften. Handschriften, die uns erhalten blieben, wurden von Kopisten geschrieben, die ein Interesse hatten, dies so genau wie möglich zu machen. Zu dem hatten sie auch noch länger die Möglichkeit direkt aus dem Original abzuschreiben bis teilweise ins 7. Jahrhundert hinein. Das unter diesen Bedingungen exakte Abschriften entstanden, sollte nicht verwundern. Genau so wenig sollte es erstaunen, dass Kopisten, die wenig Griechisch und weit von dem Original weg waren, ungenauer kopieren konnten. Meist auch Kopien von Kopien erstellen mussten. Solche schlechten Kopien, wenn sie auch älter sein mögen, sollten nicht bevorzugt behandelt werden, als handle es sich um ein Original. Diese schlechten Kopien sind nur eine Minderheit unter sehr vielen sehr guten Abschriften. Zwar muss eine Mehrheit nicht zwingend recht haben, siehe die Demokratie, handelt es sich aber um unabhängige Abschriften des gleichen Originals, so sind gleiche Abschriften ein Zeugnis für genaues Abschreiben, ein deutlicher Hinweis, dass vom Original abgeschrieben wurde und nicht von einer Kopie. Kopien von Kopien wurden meist dann gemacht, wenn das Original nicht in der Nähe war. Dies führte dazu, dass eigene Lesarten einflossen. Hat die Handschrift hohe Eigenanteile, so weisst dies auf eine grosse Distanz zum Original hin. Häufig auch, dass es eine Kopie der Kopie ist. Diese Handschriften sind jedoch in der Minderheit und selten. Ergo sind viele gleiche Handschriften, die unabhängig voneinander abgeschrieben wurden, ein Gütesiegel für eine genaue Überlieferung des Neuen Testaments. Genau das liegt uns vor, ein Neues Testament, welches von Gott bewahrt wurde, bis auf den heutigen Tag. Es verwundert daher nicht, dass es genau so gut überliefert wurde wie das Alte Testament. Uns, und da meine ich uns alle, die am Wort Gottes Interesse haben, ist es heute möglich mit Computerprogrammen, z. B. Bibleworks oder vergleichbaren, einzelne Worte, Phrasen, Auslassungen nachzuschlagen. Eine bekannte Datenbank ist der CNTTS (New Testament Critical Apparatus), mit welchem genau dies möglich ist, um unter den verschiedenen Manuskripten, Codizes, Papyri etc. zu untersuchen. Wobei beachtet werden muss, dass dieser Apparat die Quantifikation auf den Kopf stellt. So wird es als qualitativ eingestuft, wenn ein früh datierter und bevorzugter Codex eine Auslassung im Vergleich zu den mehrheitlich anderen Handschriften aufweist. Es steht bei der modernen Textkritik alles Kopfüber und 180° gegenüber dem Wort Gottes. Es wird von Seiten dieser Wissenschaft alles unternommen, dass die vereinzelten schlechten Handschriften bevorzugt werden und am liebsten dem inspirierten Buchverfasser eine schlechte Rechtschreibung vorwerfen, was natürlich absurd wäre. Natürlich alles im akademischen Stil, möglichst kompliziert und verworren und obendrauf zum Schein nachprüfbar. Wird dies überprüft, wird es noch verworrener. αὐτό τε τὸ ἰδιόχειρον τοῦ εὐαγγελιστοῦ, ὅπερ μέχρι τοῦ νῦν πεφύλακται χάριτι θεοῦ ἐν τῇ Ἐφεσίων ἁγιωτάτῃ ἐκκλησίᾳ, καὶ ὑπὸ τῶν πιστῶν ἐκεῖσε προσκυνεῖται TLG CHRONICON PASCHALE Chronogr. et Hist. Chronicon paschale {2371.001} (A.D. 7) Page 11 line 6 Kontext: Der Chronist zitiert aus dem Johannesevangelium. Dann schreibt er: "So enthalten es die genauen Kopien, auch die eigene Handschrift des Evangelisten (Anm: des Apostels Johannes) selbst, wie sie bis auf den heutigen Tag durch die Gnade Gottes in der allerheiligsten Versammlung in Ephesus aufbewahrt ist, und von den Heiligen dort verehrt wird". Übersetzung: Peter Streitenberger
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