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  • Avatar von andy
    Gestern, 23:28
    Nachfolgend auch noch meine Gedanken zu diesem Thema. Der Hebräerbrief erklärt sich hier selbst, wie diese Stelle zu verstehen ist. Saul, als er vom besten Klein- und Rindvieh absonderte, um diese zu opfern, wohlverstanden gegen die strikte Anweisung zu verbannen, handelte im völligen Ungehorsam. Samuel belehrte ihn, dass Gehorsam besser ist als jedes Schlachtopfer (1Sam 18). In diesem Teil des Hebräerbriefes erfahren wir, dass der Herr Jesus das vollkommene Opfer ist und sich selbst, der ohne Fehl ist, Gott geopfert hat. Der Herr Jesus ist gekommen, um den Willen Gottes zu tun. Durch dieses einmalige Opfer sind alle vollkommen gemacht, die sich damit verbinden (heiligen steht im Text). Gut möglich, dass die Opferungen im Tempel zur Niederschrift des Hebräerbriefs noch stattfanden (vgl. Heb. 8,13), aber diese nützten so wenig wie die früheren Opfer, denn es waren nur Vorbilder auf das wahre Opfer, welches ein für allemal die Reinigung vor Gott erwirkt. Dass Gott mit Gott spricht, erfahren wir noch an anderen Stellen. Diese Hebräerstelle 10,5 ist für mich eine davon. Wenn der Herr Jesus diesen Ausspruch macht, da diese Aussage die Erfüllung des Psalms 40 beinhaltet, so ist darin zu erkennen, dass ER vollkommen Mensch geworden ist, als auch Gott ist, der letztendlich alles gemacht hat. Pars pro toto In Psalm 40 lesen wir von einem Ohr, welches gebildet wird. Da ein solches Ohr zu einem Leib gehört, ist das Ohr Teil des Ganzen. In dieser Verwendung spricht man von einem pars pro toto. Jedoch zitiert der Schreiber des Hebräerbriefes das Ganze, nämlich den Leib des Herrn Jesu.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 17:10
    andy hat auf das Thema Christliche Freunde? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Vor der Beantwortung der Warum-Frage ist zu prüfen, ob «philos» in den Lehrbriefen (Römer - Judas) vorkommt und in welchem Zusammenhang. Verbaler Gebrauch Als reines Verb (im Simplexgebrauch) kommt der Stamm φιλέ in folgenden Stellen vor:1Kor. 16,22; Tit. 3,15; (φιλέω). Für ein Kompositum verwendet kommt φιλέ in folgenden Stellen vor: Rö. 15,20; 2Kor. 5,9; 1Thess. 4,11; (φιλ-ο-τιμέομαι); 3Joh. 1,9 (φιλ-ο-πρωτεύω). φιλέ ω @* 2 liebhaben φιλ-ο -τιμέομαι @* 3 eine Ehre machend / eifrig seiend φιλ-ο -πρωτεύω @* 1 Erster sein wollend Nominaler Gebrauch Eigennamen: φίλ -ιπποι @* 2 Ortschaft Philippi (von Philippus = Pferdefreund) φιλ -ιππήσιος @* 1 Bewohner von Philippi = Philipper φιλ-ό -λογος @* 1 Namen Philologus (Das Wort liebend) φιλ-ή -μων @* 1 Namen Philemon (Der geliebte) φίλ-η -τος @* 1 Namen Philetos (Der zu liebende) Nomen: φιλ -αδελφία @* 6 Bruderliebe φίλ-η -μα @* 5 Kuss φιλ-ο -νεξία @* 2 Gastfreundschaft φιλ -ανθρωπία @* 1 Menschenfreundlichkeit φιλ -αργυρία @* 1 Geldliebe φιλ-ί -α @* 1 Freundschaft, Liebe φιλ-ο -σοφία @* 1 Philosophie (Liebe zur Weisheit) Rom. 12,10+13; 16,16; 1Kor. 16,20; 2Kor. 13,12; Kol. 2,8; 1Thess. 4,9; 5,26; 1Tim. 6,10; 2Tim. 2,17; Tit. 3,4; Heb. 13,1-2; Jak. 4,4; 1Petr. 1,22; 5,14; 2Petr. 1,7 Adjektivischer Gebrauch: φίλ -ος @* 4 geliebt, lieben; substantiviert: Freund φιλ-ό -ξενος @* 3 gastfreundlich φιλ -άγαθος @* 1 das Gute liebend φιλ -άδελφος @* 1 den Bruder liebend, brüderlich φίλ -ανδρος @* 1 den Ehemann liebend φιλ -άργυρος @* 1 das Geld liebend φίλ -αυτος @* 1 selbstsüchtig (Vgl. die Sage von Narziss) φιλ -ήδονος @* 1 vergnügungssüchtig φιλ-ό -θεος @* 1 Gott liebend φιλ-ό -νεικος @* 1 streitsüchtig φιλ-ό -στοργος @* 1 innig liebend (Bruderliebe wie vielleicht zwischen David und Jonathan 1Sam 18,1-5) φιλ-ό -τεκνος @* 1 Kinder liebend φιλ-ό -φρων @* 1 freundlich, gütig, demütig Rom. 12,10; 1Kor. 11,16; 1Tim. 3,2; 2Tim. 3,2+4; Tit. 1,8; 2,4; Jak. 2,23; 4,4; 1Petr. 3,8; 4,9; 3Joh. 1,14 Anmerkung: Die kursiven hervorgehobenen Buchstaben sind Fugenelemente, welche dann eingefügt werden, wenn zwei Konsonanten bei der Verbindung der Wörter aufeinandertreffen würden. Die Zeichen @* bedeuten, dass alle Wörter zur Grundform zusammengefasst sind. Die Zahl dahinter gibt die Gesamtzahl der gefunden Wörter an, welche die gleiche Grundform teilen. Dahinter steht eine mögliche Übersetzungsmöglichkeit. Der Kontrast der Wörter, die eine Verbindung mit philo eingehen, kann teilweise kaum grösser sein. Die verschiedenen Bedeutungen sind teilweise einander derart entgegengesetzt, dass von einer Dualität gesprochen werden kann. Somit kann gesagt werden, gerade, wenn Jak. 2,23 mit Jak. 4,4 miteinander verglichen werden, dass die Freundschaft mit Gott die Freundschaft mit der Welt ausschliesst bzw. einander entgegengesetzt sind.
    4 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    Gestern, 09:47
    andy hat das Thema Septuaginta 1Sam 18,1-5 im Forum Übersetzungs Hinweise erstellt.
    In der Septuaginta fehlen die Verse 1-5 aus 1. Sam 18. In diesen Versen geht es um die Bruderliebe zwischen Daniel und Jonathan, letzterer Sohn des Sauls. Hat jemand Kenntnis, weshalb gerade diese Stelle fehlt?
    1 Antwort(en) | 55 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    16.12.2018, 21:58
    andy hat auf das Thema Merismus im Forum Stilfiguren geantwortet.
    Durch einen Merismus bekam Saul eine klare Anweisung, wie Israel Amalek verbannen sollte. Es können folgende Hyperonyme gebildet werden: „vom Manne bis zum Weibe" und "Kinde bis zum Säugling“ = Die zwei Glieder für jeden Menschen (auch nicht der König soll verschont werden Vgl. 1Sa 15,20) „Rinde bis zum Kleinvieh“ = Jedes Nutztier (auch nicht das reinste Tier als Opfer soll verschont werden Vgl. 1Sa 15,21) „vom Kamel bis zum Esel“ = Jedes Lasttier ------------------------------- Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (1Sa 15,3). Elberfeld: R. Brockhaus.
    1 Antwort(en) | 952 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    07.12.2018, 17:22
    Guten Abend zusammen. Interessant ist für mich der Vers danach aus Josua 10, nämlich Vers 14. Das Besondere war nicht, dass die Sonne stillstand, sondern dass Jehova auf die Stimme eines Menschen gehört hat. Der Grund dafür ist auch aus diesem Vers zu entnehmen: «..., denn Jehova stritt für Israel.». Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Jos 10,12–14). Elberfeld: R. Brockhaus.
    7 Antwort(en) | 667 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    22.11.2018, 19:16
    andy hat auf das Thema Ersticktes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Israeliten unter Gesetz durften und dürfen gar kein Blut essen. Sie sollen es wie Wasser auf die Erde giessen: Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Dtn 15,23). Elberfeld: R. Brockhaus.
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