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  • Avatar von Thomas
    27.09.2019, 21:15
    Liebe Geschwister, vielen Dank für die eindeutigen Stellungnahmen. Hattet ihr vielleicht ähnliche Gespräche mit Freunden/Bekannten? Konntet ihr ihnen die Gefahr aufzeigen? Habt ihr, außer zu beten, einen Ratschlag für mich?
    9 Antwort(en) | 467 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas
    27.09.2019, 21:03
    Thomas hat auf das Thema Zwei Älteste im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Wolfgang, an dieser Stelle möchte ich mich gerne zu Wort melden. Die Wiedergeburt der eigenen Kinder als Voraussetzung für die Befähigung zum Ältesten / Dienst eines Ältesten zu betrachten empfinde ich als problematisch. Es geht aus dem Text nicht einwandfrei hervor, wäre m.M.n. daher eher eine Option, aber keine zwingende. Gegen diese Option spräche für mich die Überlegung, dass auch weltliche Menschen ein braves und ausschweifungsloses Leben führen können. Schließlich kommt ja auch der netteste Mensch der Welt, ohne Wiedergeburt, dennoch in die Hölle. Das Verhalten ist nicht der Garant für die Errettung, sondern der Glaube. Wir werden sicherlich auch vom rechten Pfade abgekommene weltlich lebende wiedergeborene Christen im Himmel wiedersehen. Daher bin ich eher geneigt zu glauben, dass man die Früchte der gottesfürchtigen Erziehung (durch den Vater gewirkt) im Leben der Kinder (ob wiedergeboren oder nicht) erkennen soll.
    7 Antwort(en) | 329 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas
    27.09.2019, 20:51
    Thomas hat auf das Thema Fragen zu Galater 2:17 im Forum Vers-für-Vers Bibelkommentar geantwortet.
    Lieber Peter Streitenberger, Liebe Geschwister, ich beschäftige mich derzeit mit dem selben Abschnitt der Schrift und möchte mich deshalb auch gerne in die Diskussion einbringen: Wenn ich an Römer 3 (speziell V. 10-12) denke ist auf jeden Fall das Gesetz die Instanz, die sagt, dass ein jeder Mensch (also auch die Judenchristen in Galatien) ein Sünder ist. Aufgrund der Empfängerschaft des Briefes liegt das Mosaische Gesetz als Gesetz nahe. Ich denke dass es in diesem Vers (und dem Abschnitt, in den er eingebettet ist) um folgendes geht: Jesus Christus kam auf die Erde als Mensch und erfüllte als solcher das Gesetz – kein anderer Mensch wäre hierzu ja jemals in der Lage gewesen (Erster Adam / Zweiter Adam). Durch seine einmalige Erfüllung muss das mosaische Gesetz nicht weiterhin erfüllt werden – er war ja bspw. laut Hebräer das einmalige Opfer (Heb 10, speziell V. 10-12). Durch die Erfüllung des Gesetzes (sündloses Leben, makelloses Opferlamm) besiegte Jesus Christus unter anderem den Tod und schenkte uns, die wir an ihn glauben, Hoffnung. Sinn des Gesetzes war es nicht Menschen gerecht zu machen sondern sie ihrer Sündhaftigkeit bewusst werden zu lassen. Insofern KANN das Gesetz nichts anderes tun als Sünder zu fabrizieren bzw. die Sündhaftigkeit eines jeden Menschen offen zu legen. (Und das gilt m.M.n. auch für andere „Gesetze“ wie bspw. das Erkennen Gottes in der Natur oder das den Menschen, wenn auch durch den Sündenfall verzerrte, innewohnende „Gesetz“ Gottes, also die Moral bzw. das natürliche Empfinden). Wäre es nun an den (Juden-)Christen weiterhin das mosaische Gesetz, dass ihr Tun erst zur Sünde werden lässt (denn wo kein Gesetz, da keine Übertretung), zu halten, so würde Jesus als Herr und Heiland insofern ein Sündendiener sein, als dass er die seinen dazu zwänge weiterhin das Unmögliche zu versuchen - das Gesetz zu halten. Dies würde aber unweigerlich Sünde und Sünder produzieren, und daher wäre er in diesem hypothetischen Fall ein Diener der Sünde. Und wie Paulus am Ende des Verses 17 selbst schreibt, sei dies ferne! In Gal 2,18.19 wechselt Paulus von Jesus auf sich selbst. Er bleibt beim Thema und bringt nun das allgemeine Beispiel, dass wenn er etwas einreißt und dies nachher wieder aufbaut, er dadurch zum Ausdruck brächte, dass es ein Fehler gewesen sei es überhaupt erst niedergerissen zu haben. Ich denke hierbei immer unwillkürlich an eine „Mauer des Gesetzes“ die durch Jesu sterben und auferstehen eingerissen wurde, beim Paulus bestand sie aber bis zu seiner Bekehrung noch. Durch die Bekehrung war Paulus nicht mehr eingeengt durch die Bestimmungen, Ge- und Verbote der „Mauer des Gesetzes“, sondern er war, in Christus, frei! Deshalb wechselt hier für mich der inhaltliche Fokus: In Christus seiend ist Paulus befreit vom mosaischen Gesetz; selbst wenn er die „Mauer des Gesetzes“ wieder aufrichten, also sich ihr „unterstellen“ würde. Aber: Es würde Jesus verunehren und unnötige Steine in den eigenen Weg legen; und dies zu tun, davor warnt Paulus. Christi Tod erfüllte das Gesetz. Paulus, als Gläubiger in Christus, darf diese Erfüllung des Gesetzes für sich in Anspruch nehmen. Ergo lebt er sein neues Leben in Christus nicht als unter dem erfüllten Gesetze stehend (dessen Wirkung/Macht ja durch die Erfüllung beendet wurde) sondern als Freier in Christus. Damit bestätigt Paulus nochmal, dass es unsinnig wäre das eingerissene (Gal 2,18) wieder aufzubauen. M.M.n. stellt Paulus damit die Judaisierer und deren Lehre bloß. Und gegen eben diese musste er ja in diesem Brief energisch vorgehen, bedrohten sie doch die Grundfesten der Lehre dieser jungen Christen und verunehrten Jesu Christi Werk am Kreuz!
    4 Antwort(en) | 314 mal aufgerufen
  • Avatar von Thomas
    25.09.2019, 21:08
    Liebe Geschwister im Herrn, aufgrund eines mir bekannten sehr missionarisch aktiven calvinistischen Christen (ich verstehe nicht, wie er alleine diesen Zwiespalt innerlich aushalten kann!?) setze ich mich seit längerer Zeit mit John Mac Arthur und seinen Büchern & Lehren auseinander. Ich versuche ihm die Gefahr des Calvinismus aufzuzeigen. Wenn ich das richtig verstehe, ist Mac Arthur ein lupenreiner sog. "5-Punkte-Calvinist" und vertritt gleichzeitig zum Teil dispensationalistische Ansichten (bspw. bezüglich der Dinge die noch kommen werden). Für mich waren Calvinisten / Lutheraner / Reformierte immer Vertreter der Bundestheologie, also bspw. der Lehre, dass die neutestamentliche Gemeinde das Volk Israel verdrängt/ersetzt hat und dass es kein buchstäbliches 1000-jähriges Reich gäeben wird etc. pp. (Ich habe darüber hinaus bisher immer das Gefühl gehabt, dass jeder innere Widerspruch des calvinistischen Lehrsystems durch Allegorisierung und ähnliches wegerklärt wird, was ich als krassen Widerspruch zum Vorgehen "klassischer" Dispensationalisten empfinde). Könnt ihr mir erklären, wie Mac Arthur den Spagat schafft zwischen Calvinismus und dispensationalistischen Ansichten? Und könnt ihr mir erklären, weshalb das (wenn mein empfinden stimmt) nicht biblisch ist?!? Denke ich falsch, bin ich irgendwie blockiert? Nach meinem Empfinden ist nämlich das, was Mac Arthur da zusammen geschustert hat (inkl. der charismatischen Anleihen) einfach nur, entschuldigt bitte diesen deftigen Ausdruck, Idiotie hoch 3! Ich kann es bloß nicht in Worte fassen... Oder sehe ich das völlig falsch und tue Mac Arthur unrecht? Würde mich sehr über eure Hilfe freuen!
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Thomas A.

"Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht." Psalm 1, 1-2

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