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  • Avatar von HPWepf
    Heute, 10:11
    HPWepf hat das Thema Bleib Zuhaus im Forum Evangelium erstellt.
    >>Bleib Zuhaus
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 15:32
    HPWepf hat auf das Thema Opferkalender im Forum Anbetung geantwortet.
    Sehr gerne bitte Korrekturen melden, ich würde dann die Tabelle korrigieren.
    2 Antwort(en) | 58 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 15:31
    Sehr gerne bitte Korrekturen melden, ich würde dann die Tabelle korrigieren.
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 10:44
    HPWepf hat auf das Thema Israel oder Himmel? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby bei solchen Themen ziehe ich jeweils folgend Checkliste 1. Israel? 2. Von den Nationen? 3. Von den Christen? 4. 1000JR? 5. Ewigkeit?
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 05:32
    Abriss der Weltgeschichte →→→ Besser formatiert OW .xlsx →→→ Besser formatiert OW .pdf Abriß der Weltgeschichte nach der Bibel Stichworte Bibelstellen Bemerkungen Schöpfung im Anfang 1. Mose 1,1; Jesaja 45,18 Geschaffene Himmel (mit den Engeln) und die Erde (ohne Menschen) Fall Satans Jesaja 14,13-15; Hesekiel 28,11-19 Einer der höchsten Engelfürsten will sein wie Gott. 1. Mose 1,2 Daraufhin wird die Schöpfung verwüstet. Schöpfungswoche 1. Mose 1,3 bis 2,3 6 Schöpfungstage und der 7. Tag als Gottes Ruhetag. Erschaffung des Menschen 1. Mose 1,26-30; 2,4-25 Der Mensch soll als Gottes Vertreter über die Erde herrschen. Sündenfall 1. Mose 3 Geistlicher Tod sofort, leiblicher Tod später: darin liegt Gnade 1. Mose 3,17-19.23 (Umkehr möglich). Herrschaft über die Erde jetzt sehr erschwert. Verheißung des Retters 1. Mose 3,15; Römer 16,20; Hebräer 2,14 In Christus wird einst Gottes Plan ganz erfüllt werden, nachdem Er den Feind (Satan) besiegt hat. Kain 1. Mose 4,17-24 Beginn der „Welt" als System ohne Gott, heimisch hier auf der Erde. Fall mancher Engel 1. Mose 6,1-4; 2. Petrus 2,4; Jud 6 Vor der Sintflut; daher stammen die Riesen. Sintflut 1. Mose 6-8 Gericht: Vernichtung alles Lebendigen auf der Erde. Henoch 1. Mose 5,24; Hebräer 11,5. Bild der Versammlung, die vor dem Gericht aufgenommen wird. Noah und seine Familie 1. Mose 6,8-10; 2. Petrus 2,5. Bild des gläubigen Überrests, der durch das Gericht hindurch bewahrt wird. Abraham 1. Mose 12,1; Josua 24,2-3 Berufung aus den Gottlosen heraus für Gott; Stammvater Israels. Mose 2. Mose 3-12 Führt das Volk Israel aus Ägypten heraus. 2. Mose 20,2 Ägypten: Bild der Welt, die Gottes Erwählte knechtet. Volk Israel 1. Mose 22,18; 2. Mose 19,5-6 Soll Gottes Regierung über die Erde im Segen für alle Völker ausüben. Gesetz 2. Mose 20 - 23 Gott gibt dem Volk Seine vollkommenen Richtlinien. Alter Bund mit Israel 2. Mose 32; Hebräer 8,9 2-seitiger Bund: Gott hält ihn, das Volk bricht ihn von Anfang an. Gnade und Gericht 2. Mose 34,6-7 Neue Grundlage für Gottes Beziehungen zu Seinem Volk. Ohne Gnade wäre alles verloren; nur Christus erfüllt das Gesetz. Stiftshütte (Wohnung, Zelt) 2. Mose 25 bis 27; 30 Wohnung Gottes inmitten Seines Volkes in der Wüste (in Kanaan folgt der Tempel). Priestertum, Hoherpriester 2. Mose 28 - 29; Hebräer 7 - 8. Irdisch, übertragbar, unvollkommen; Erfüllung nur in Christus. Opferdienst 3. Mose 1 - 7; Hebräer 10,1-18. Verschiedene Vorbilder auf das eine Opfer Christi Rotes Meer 2. Mose 14; 2. Kor 5,15. Trennung von Ägypten (Welt): Christi Tod für uns. Wüstenreise 4. Mose 14,33. 38 zusätzliche Jahre: Gericht über den Unglauben. Jordan Josua 3 - 4; Römer 6,4; Galater 2,20 Einzug ins Land: unser Tod und unsere Auferstehung mit Christus Kanaan 5. Mose 1,7-8 Gottes Land, Israel zum Besitz gegeben Jeremia 2,7,12,10-11 Aber Israel verunreinigt und verwirkt es Landverteilung Josua 13-21 Erst noch in begrenztem Umfang (eigentlich nur bis zum Jordan) Richter Apostelgeschichte 13,20 Sollen das Volk zu Gott zurückbringen und aus dem Elend retten Richter 3,9-15 usw. Kein Erfolg ,Ein jeder tat, was recht war in seinen Augen ' Richter 21,25 usw. Priestertum versagt 1. Samuel 4 - 6 Gericht an Elis Haus die Lade Gottes wird genommen. Propheten Apostelgeschichte 13,20b, Sollen zum Herzen des Volkes reden und für das Volk beten Jeremia 27,18; 35,15 Könige Apostelgeschichte 13,21-22 Sollen „nach Gottes Herzen" regieren, Erfüllung nur in Christus Apostelgeschichte 13,23 (Gesalbter, griech Messias) als dem verheißenen Konig für Israel. David 1. Chronika 22,8 Vorbild von Christus, der die Feinde unterwirft Salomo 1. Chronika 2,29 Vorbild von Christus, der im Frieden regiert Tempel 2. Chronika 5,13 - 6,2 Wohnung Gottes inmitten Seines Volkes im Lande Kanaan 1. Könige 8; 2. Chronika 6 und Sitz Seiner Regierung über die Erde Reichsteilung 1. Könige 11,29-39 Schon Davids Sohn Salomo wird untreu, 1. Könige 12,1-24 dessen Sohn Rehabeam behalt nur 2 Stamme (Juda und Benjamin) 10 Stämme untreu 1. Könige 12 26-33 Götzendienst von Anfang an (Sunden Jerobeams goldene Kälber) 2. Könige 17,21-23 Gericht Assyrische Gefangenschaft sowie Zerstreuung 10 Stämme verschollen Hosea 3,4-5 11 10-11 „Ephraim" zerstreut bis zum „Ende" (Reich Christi) 2 Stämme untreu 2. Chronika 12,1-13;10-11 Abweichen schon unter Rehabeam, nur äußerlicher Formen-Gottesdienst 2 Stämme Erweckungen 2. Chronika 29-32 1) Unter Hiskia (Erlösung aus Bedrängnis vgl die Reformation) 2. Chronika 34-35 2) Unter Josia (Rückkehr zum Wort Gottes, vgl. 19. Jahrhundert) 2 Stämme Verfall Jeremia 3,6a 10b Letzte Umkehr unter Josia teilweise nur äußerlich 70 jährige Gefangenschaft Jeremia 25,11 Gericht Wegführung nach Babylon durch Nebukadnezar Zeiten der Nationen Hesekiel 41,11-23 Die Herrlichkeit Gottes verläßt Jerusalem Daniel 2,37-38 Nebukadnezar bekommt universelle Herrschaft Lukas 21,24 Beginn der Zeiten der Nationen, Ende Christi Erscheinen im Reich Esther (Name Gottes nicht erwähnt) Regierung Gottes nur noch in der Vorsehung, auch für Sein Volk Rückkehr der 2 Stämme 2. Chronika 36,22-23; Esra; Nehemia Altar, Tempel, Stadt und Mauer werden wieder aufgebaut. Haggai 2,3 Aber: Gott zieht nicht mehr öffentlich in den Tempel ein. 70 Jahr-Wochen Daniel 9,24-27 Beginn: Rückkehr der 2 Stämme unter Nehemia; Ende: Christi Erscheinen im Reich. Verfall der zurückgekehrten 2 Stämme Maleachi Gott redet ein letztes Mal und schweigt dann 400 Jahre. Christus geboren Lukas 1,68-75 Er will innerlich und äußerlich retten (von der Sünde und den Feinden). Verwerfung Johannes 1,10-11; Daniel 9,26 Sein Volk (das „Seinige") und die Welt sind gegen Ihn. Kreuzigung Apostelgeschichte 4,27-28 Alle zusammen kreuzigen Ihn nach Gottes Rat. Auferstehung und Himmelfahrt Apostelgeschichte 2,24.33a.36b Gott weckt Ihn auf und erhöht Ihn. Rückkehr möglich Apostelgeschichte 3,19-21 Wenn Sein Volk Buße tut, kommt Er sofort wieder. Stephanus' Steinigung Apostelgeschichte 7,51-60; Lukas 19,14 Das Volk sendet dem König eine endgültige Ablehnungs-„Gesandtschaft". Zerstörung Jerusalems Matthäus 23,34-39 Gericht: 70 n. Chr. unter dem römischen Feldherrn Titus. Pfingsten Apostelgeschichte 2 Der Heilige Geist kommt herab und bildet aus Juden und Nichtjuden eine Epheser 2,15b; 4,4a; Johannes 17,14b. himmlische Körperschaft (Ekklesia = Herausgerufene; Versammlung). Matthäus 16,18. Der Herr Selbst ist der Felsengrund und Eckstein. Geheimnis Kolosser 1,24-26. Die „Gnadenzeit" bildet einen „Einschub" in Gottes Wegen mit der Erde, ist auch nicht in den 70 Jahr-Wochen enthalten. Sendschreiben Offenbarung 2 und 3 . Prophetischer Abriß der „Kirchengeschichte" - Ephesus Offenbarung 2,1-7 - Verlassen der ersten Liebe schon ganz zu Anfang - Smyrna Offenbarung 2,8-11. - Verfolgung „10 Tage": 10 Verfolgungs-Perioden bis Kaiser Diokletian - Pergamus Offenbarung 2,12-17. - Christentum unter Konstantin neben dem Heidentum toleriert (313 n. Chr.) - Staatsreligion unter Theodosius l. (380 n. Chr.) - Thyatira Offenbarung 2,18-29. - Katholische Kirche ab ca. 606 n. Chr. : „Hurerei" = Umgang mit der Welt - Sardes Offenbarung 3,1-6 . - Evangelische Kirche ab der Reformation: System lebt scheinbar, ist aber tot - Philadelphia Offenbarung 3,7-13. - 19. Jh.: Rückkehr zu Gottes Wort, Bewahrung vor der Drangsal - Laodicäa Offenbarung 3,14-22 - Lebloses Bekennerchristentum, der Herr steht draußen. Wiederkehr des Herrn 1. Thessalonicher 4,13-18. Er kommt für uns in den Wolken. 1. Kor 15,51-54. Erst Auferweckung der Entschlafenen, dann Verwandlung der Lebenden. 1. Kor 15,23b; Hebräer 11,40 . Auferweckung der alttestamentlichen Heiligen. Richterstuhl 2 Korinther 5,10 Offenbarwerden, nicht Gericht (Preisrichterstuhl) 1. Johannes 3 2b denn wir sind dann dem Richter gleich Hochzeit des Lammes Offenbarung 19,7 nach Kapitel 17 -18 Hochzeit nach dem Gericht des falschen Weibes (Babylon vgl. Laodicäa) Offenbarung 19,9a Die alttestamentlichen Heiligen sind ,Geladene' (Gäste) 7 jährige Drangsalszeit Offenbarung 6-19 Gottesgerichte symbolisiert durch (letzte Jahrwoche von Daniel 9) Offenbarung 5,1 und Kapitel 6-8,5 - 7 Siegel des Gerichtsbuches Offenbarung 8,6 -11,19 - 7 Gerichtsposaunen Offenbarung 10,3-4 - 7 Donner (werden nicht naher beschrieben) Offenbarung 16 - 7 Schalen des Grimmes Gottes Inhalt der Gerichte Umstoßen aller Ordnung/Regierung (Sonne Mond und Sterne) Wohlstand und Friede von der Erde weggenommen; Naturkatastrophen Offenbarung 6,16-17 Alles läßt deutlich Gottes Hand erkennen Satanische Dreieinigkeit Offenbarung 12,7-17 - Satan der nach 3 1/2 Jahren auf die Erde geworfen wird Offenbarung 13,1-10 - Das Haupt des wiedererstandenen Römischen Reiches (1. Tier) Offenbarung 13 11-18, 2. Thessalonicher 2,3-12 - Der Antichrist in Israel (2 Tier) der sich göttlich verehren läßt den Daniel 12,11, Matthäus 24,15.16-22 „Greuel der Verwüstung" m den Tempel stellt und die Gläubigen verfolgt in der 2 Hälfte der Jahrwoche (der schlimmsten Zeit) 2 Zeugen Offenbarung 11,6 Werden wie Mose und Elia auftreten (Predigt und Wunder) aber nach 3 1/2 Jahren vom Haupt des Römischen Reiches getötet werden Evangelium in der Drangsalszeit Matthäus 24 14; 25,40-45 - des Reiches Anerkennung und Erwartung des Königs (Christus) Offenbarung 14,6-7 - ewiges Evangelium Anerkennung des Schöpfers Gläubige in der Drangsalszeit Offenbarung 7,1-8 - Überrest aus ganz Israel (symbolisch 144 000) -19.9 - Gläubige aus den Nationen -19.1 - Überrest aus Juda (wieder symbolisch 144'000) Erscheinung des Herrn Jud 14-15; Offenbarung 19,11-16 19 21 Er kommt mit den Glaubigen zum Gericht 2. Thessalonicher 2,8 - über das Romische Reich und den Antichrist (die 2.Tiere, die lebendig in die Hölle kommen) Jesaja 30 27-33,31 4-8 - über den König des Nordens (Assur) Zephanja 2,1-11; Sacharja 9,1-9 - über die Nachbarvölker Israels Matthäus 25,31-46 -der Nationen je nach Aufnahme der Boten des Evangeliums des Reiches Offenbarung 20,1-3 - über Satan, der 1000 Jahre gebunden wird Geographische Umwälzungen Sacharja 14,3-5 -der Ölberg wird unter den Füßen des Herrn gespalten. Hesekiel 47,1-12; Joel 3,18; Sacharja 14,8. - Wasser fließen aus dem Tempel hervor in 2 Richtungen zu Tal. Hesekiel 47,8 -Das Tote Meer wird gesund. Angriff Gog's vom Land Magog Hesekiel 38 und 39 (nicht Offenbarung 20,8!) Letzter Angriff, wenn Israel schon in Sicherheit wohnt; Vernichtung Gog's Auferstehung für das Reich Offenbarung 20,4. Die Märtyrer der Drangsalszeit werden auferweckt. Wiederherstellung Israels Hesekiel 37 Nach außen (national) und innen (geistlich) Sacharja 12,10-14 - Buße der 2 Stämme im Lande Hosea 2,14; Jesaja 66,20. - Buße der 10 Stämme in der Wüste bei der Rückkehr Neuer Bund mit Israel Jeremia 31,31-34; Hebräer 8,8-12. Einseitiger Bund Gottes („in Bezug auf..."); darum hat er Bestand. Ausgießung des Geistes Joel 2,28-29; Jesaja 32,15; 44,3 Auf alles Fleisch, denn nach dem Gericht der Lebendigen sind nur noch Errettete da. Neuer Tempel Hesekiel 40 - 43; besonders 43,5. Der Herr zieht dort offiziell wieder ein. Gottesdienst Hesekiel 44 - 46 Ähnlich dem alten Opferdienst; einst Vorausschau, jetzt Rückblick. Landverteilung Hesekiel 47,13 - 48,29 Im größten Umfang, bis zu Euphrat und Nil. Der Fürst Hesekiel 44,3. Stellvertreter Christi in Jerusalem. Friede auf Erden Jesaja 2,2-4; Mich 4,1-4. - Für die Menschen Jesaja 11,6-9; Römer 8,21 - Für die Schöpfung Versammlung im Reich Offenbarung 21,9 - 22,5; 1. Mose 28,12. Verwaltung des Reiches vom Himmel her; vgl. die „Jakobsleiter" Reichsübergabe 1. Kor 15,24 . Der Herr übergibt am Ende der 1000 Jahre das Reich unbeschadet an Gott. Letzter Krieg Offenbarung 20,7-10 Satan wird losgelassen; das Menschenherz ist immer noch anfällig für Satans Versuchungen. Satan wird in den Feuersee geworfen. Endgericht Offenbarung 20,11-15. Alle Ungläubigen vor dem großen weißen Thron Alles neu 2. Petrus 3,10-13. Nach Verbrennung des alten Geschaffenen Neue Himmel und neue Erde. Ewiger Zustand Offenbarung 21,2-5 (nicht Vers 9 - 22,5!) Versammlung als neues Jerusalem bei den Erlösten auf der neuen Erde; 1. Kor 15,28 Gott ist alles in allem.
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 04:59
    HPWepf hat das Thema Opferkalender im Forum Anbetung erstellt.
    Opferkalender
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  • Avatar von HPWepf
    20.10.2020, 17:58
    HPWepf hat auf das Thema Israel oder Himmel? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bruder Winfried der Ausdruck "Himmelreich" ist in dem Sinne unbiblisch, dass er etwas vortäuscht was nicht gemeint ist. Er kommt auch in keiner rechten Übersetzung vor.
    6 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    20.10.2020, 07:22
    HPWepf hat auf das Thema Pars pro toto im Forum Stilfiguren geantwortet.
    Lieber Andi viel besser wäre es, da bin ich der Ueberzeugung, wenn in der deutscher Sprache, "Beschneidung" περιτομή (peritome) in Kolosser 4.11 mit: "Christen jüdischer Herkunft" wiedergeben würde, das ist hier nämlich damit gemeint. Korrekt wäre sowieso nicht BeSchneidung sondern Peri herum, (ringsum)► Umschneidung .... Importantia περιτομη, ης peritomé Übersetzung: Beschneidung Anzahl: 36 Grammatik: N f Herkunft: Von G4059 περιτεμνω peri-témno beschneiden Kautz Bedeutung d. Beschneidung d. Einrichtung und d. Stellung d. Beschneidung. 1Mo 17,13; 2Mo 4,25; Jer 11,16; Joh 7,22; Apg 7,8; Röm 3,1.30; 4,11; Gal 2,7; 5,6.11; Phil 3,5; ua. eigtl.: von Judenchristen. Apg 10,45; 11,2; Gal 2,12; Kol 4,11; Tit 1,10; übertr.: von d. Herzensbeschneidung d. Gläubigen (Heiden)Christen. Röm 2,29; Kol 2,11; Phil 3,3; Statistik Vorkommen: 36; Stellen: 32; Übersetzungen: 2 Beschneidung (35x in 31 Stellen) Beschnitten (1x in 1 Stelle)
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  • Avatar von HPWepf
    20.10.2020, 06:20
    HPWepf hat auf das Thema Edom, das dienen wird im Forum Prophetie geantwortet.
    Edom kam immer wieder wegen Seiner Sünde an Israel unter grösstes Gericht. Momentan wohnen in Edom keine Edomiter, es ist als Volk als Königreich (1. Mose 36.31-32) nicht mehr existent, werden aber ähnlich Israel, aber nicht als Volk ... auch wieder gesammelt werden. Dann wird der Herr Jesus wieder ein gewaltiges Gericht (Jes 63.1ff ) an ihnen ausüben, (ich weiss, dass zB.: Medema Jes 63 symbolisch als Gericht über die Völker versteht. ich seh`s so wie es im Text steht, = Edom, habe kein Problem, das so zu glauben. (ich verstehe durch Glauben..) dann wird Israel im 1000JR über das Land Edom und über die einzelnen Edomiter herrschen. Es wird dann aber nicht mehr eine Rotte sein. Die Erfüllung der Weissagung aus 1. Mose 25 ist also noch ausstehend. (Obadja 21) Man muss eben etwas aufpassen mit den Worten: vernichten, ausrotten oder ähnlich... Israel wurde auch schwerste gerichtet und als Volk Israel gibt es "Israel" in Israel bis heute noch nicht. In Israel hat es momentan fast nur Menschen aus dem Stamme Juda .-..! Jes 63.1 ist ein persönliches Gericht des HERRN an den rückgeführten Edomitern, das ist ein so gewaltiges Gericht, so dass zB.: Edom am Schloss nicht mehr als Rotte = Volk sondern noch als Einzelpersonen da sind. So kann ich 1. Mose 25.21-23 gut glauben, das ist aber sws. nicht jedermanns Sache, kann ich auch nachvollziehen. כּרת (karat) : verderben, ausrotten, vertrieben, fehlen, beenden, unterbrechen, abhauen Importantia כרת karath kaw-rath’ Übersetzung: verderben, ausrotten, vertrieben, fehlen, beenden, unterbrechen, abhauen Grammatik: verb. Herkunft: Primitive Wurzel Statistik Vorkommen: 240; Stellen: 234; Übersetzungen: 23 ausrotten (116x in 115 Stellen) schließen (61x in 60 Stellen) abschneiden (14x in 13 Stellen) fehlen (7x in 7 Stellen) abhauen (6x in 6 Stellen) hauen (4x in 4 Stellen) umhauen (4x in 4 Stellen) vernichten (4x in 4 Stellen) sollen (3x in 3 Stellen) umgürten (3x in 3 Stellen) vertilgen (3x in 3 Stellen) wegnehmen (3x in 3 Stellen) fällen (2x in 2 Stellen) Ausrottung (1x in 1 Stelle) Bund schließen (1x in 1 Stelle) aufhören (1x in 1 Stelle) ausschneiden (1x in 1 Stelle) eingehen (1x in 1 Stelle) entziehen (1x in 1 Stelle) entzweischneiden (1x in 1 Stelle) machen (1x in 1 Stelle) wegtun (1x in 1 Stelle) zerkauen (1x in 1 Stelle) Edom, Edomiter ex.: bibeldigital Karte: Land der Bibel zur Zeit des AT hebr. »rot«; Edomiter H adomi, adomi(jji)m; G auch Idumaia semitisches Volk der Edomiter und dessen Siedlungsgebiet südlich des Toten Meeres, nach der Zerstörung von Jerusalem 587 vChr auch südwestlich im Südland von Juda; Idumäa); = (Haus, Söhne von) Esau (a); s.a. Seïr Text & Foto: Felsschlucht in Edom • auf Esau als Stammvater zurückgeführt 1Mose 25,30; 36,1-5.8f.43 • sesshaft im Bergland Seïr 1Mose 36,8f 5Mose 2,4f.8 Jos 24,4 (a) - identifiziert mit Seïr 1Mose 32,4; 36,6 4Mose 24,18 Ri 5,4 • Könige und Stammesfürsten (-oberhäupter) von Edom 1Mose 36,15-19.31-43 (1Chr 1,43-54) 1Kön 11,14-22.25 • südlicher Grenznachbar von Juda 2Mose 15,15 4Mose 34,3 Jos 15,1.21 Ri 1,36 Jer 40,11 • Brudervolk von Israel 5Mose 2,4-8 (a); 23,8 Jer 9,24f Am 1,11 Mal 1,2 (a) • Feind von Israel/Juda 4Mose 20,14-21 1Sam 14,47 2Kön 14,7.10 2Chr 28,16f Ps 83,6f Am 1,6.9.11 • unterworfen von David, dann wieder abgefallen (b), zeitweise verbündet (c) 4Mose 24,18 2Sam 8,12-14 (1Chr 18,11-13) 1Kön 9,26 (2Chr 8,17f); 1Kön 11,1; 11,14-17.25 (b); 22,48 2Kön 3,4-9.12-26 (c); 8,20-22 (2Chr 21,8-10) (b) Ps 60,10f (108,10f) Jes 11,14 Jer 27,2f (c) Am 9,11f Obd 17-21 • Gottes Gericht über Edom - im Zusammenhang eines allgemeinen Strafgerichts Jes 63,1-7 Jer 9,24f; 25,15.21; 49,7-22 (49,8.10 = a) Ez/Hes 32,29 Am 1,11f - wegen des Verhaltens bei der Eroberung von Jerusalem Ps 137,7 Jes 34,5-15 Klgl 4,21f Ez/Hes 25,12-14; 35,2-15; 36,5 Joël 4,19 Obd 1-21 (18.21 = a) Mal 1,2-5 (1,2f = a)
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  • Avatar von HPWepf
    20.10.2020, 04:49
    Lieber Bobby Das erste Ma,l wo in der Elberfelder Bibel das Wort "Reich" vorkommt, ist das Reich Abimelech`s gemeint Daran erkennt man schon, dass das Wort "Reich" in der deutschen Übersetzung in unterschiedlichster Darreichungsform..... vorkommt. ממלכה (mamlaka) : Reich, Königreich, Herrschaft Importantia ממלכה mamlakah mam-law-kaw’ Übersetzung: Reich, Königreich, Herrschaft Grammatik: nom. fem. Herkunft: von H4427 Statistik Vorkommen: 117; Stellen: 113; Übersetzungen: 6 Königreich (84x in 80 Stellen) * Königtum (21x in 21 Stellen) * Reich (4x in 4 Stellen) * Regierung (3x in 3 Stellen) * königlich (3x in 3 Stellen) * Königsstadt (2x in 2 Stellen) Später mehr.
    1 Antwort(en) | 71 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    20.10.2020, 03:57
    HPWepf hat auf das Thema Israel oder Himmel? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby Ich weiss nicht mehr woher ich den Satz habe: "Ein Evangelist darf aus jedem Satz im Wort Gottes das Evangelium ableiten, ein Bibellehrer darf das natürlich nicht." Es ist klar, der Satz mag grammatikalisch korrekt sein, aber er ist sehr heikel. Menschen die sich an einer sog. Evangelisation bekehrt haben mag es geben, aber die sind meist auf einen Menschen und nicht auf Christus fixiert. zu Lukas 12 Background Weil Israel den Herrn Jesus Christus als den Messias deutlich abgelehnt hatte und wegen der Verschiebung des Tausendjährigen Reiches bis zu seinem zweiten Kommen, unterwies Jesus seine Jünger, denen der Dienst nach seinem Tod anvertraut werden sollte. Derr Herr gab vieles von dieser Unterweisung in Gleichnisform weiter. Der Punkt Einige Fragen stellten sich den Zuhörern Jesu ganz von selbst, wenn sie erkannten, dass sie während seiner Abwesenheit als Knechte Gottes in Dienst genommen werden. Sie fragten sich zum Beispiel, was er von ihnen erwartete: Was sind die Kennzeichen eines treuen Knechts, und welchen Lohn darf ein treuer Knecht erwarten? Der Ausblick In zwei kurzen Gleichnissen beschrieb der Herr, was einen treuen Knecht kennzeichnet. Oft gebrauchte der Herr das Bild eines Hochzeitsmahls. Die Dauer eines solchen Festessens war nicht festgelegt. Es konnte aus nur einem einzigen Mahl bestehen; doch wenn der Gastgeber ein reicher Mann war, konnte auch tagelang gefeiert werden. Wenn der Hausherr also ein Hochzeitsmahl besuchte, war er für unbestimmte Zeit abwesend. Aufgrund dieser Unbestimmtheit konnte ein Knecht während der Abwesenheit seines Herrn aus Faulheit seine üblichen Pflichten vernachlässigen. Solch ein Knecht wäre untreu. Andererseits konnte ein Knecht seinen üblichen Pflichten auch fleissig nachkommen, ungeachtet der Abwesenheit seines Herrn und der Ungewissheit, wann dieser zurückkehrte. Zum Verantwortungsbereich eines Knechtes gehörte es, sich um den Einlass zu kümmern und das Tor für den Herrn bei seiner Rückkehr zu öffnen. Ein untreuer Knecht, der auf ein langes Ausbleiben zählte, wird sich nicht darum kümmern. Doch ein treuer Knecht wird sich von der Ungewissheit und dem Ausbleiben seines Herrn nicht davon abhalten lassen, fleißig bei der Arbeit zu sein, wenn der Herr zurückkehrte. Der Herr Jesus lehrte also, dass ein treuer Knecht die ihm zugewiesene Aufgabe ausführt und sich davon nicht abbringen lässt, selbst wenn sein Herr abwesend ist und seine Rückkehr noch ausbleibt. Nachdem er seine Jünger dazu ermahnt hatte, treu zu sein, erweiterte der Herr das Gleichnis vom Hochzeitsmahl. Er erklärte, dass der Lohn, der einem treuen Knecht zuteil wird, gross ist. Der Meister lässt seine treuen Knechte »sich zu Tisch legen«, und er wird kommen und ihnen dienen (Lukas 12,37). Ein treuer Diener wird also selbst bedient werden, und seine Treue wird die Grundlage seines Lohns sein, wenn der Meister wiederkommt. Also gibt es keinen legitimen Grund dafür, dass jemand seine Pflicht vernachlässigt anstatt sie mit Fleiss zu erfüllen. Da es nicht üblich war, bei Nacht zu reisen, konnte ein Knecht bei Einbruch der Dunkelheit zu dem Schluss kommen, dass der Meister nicht vor dem nächsten Morgen zurückkehrte. Der Knecht konnte daraus wiederum den Schluss ziehen, dies sei ein legitimer Umstand, der ihn zur Vernachlässigung seiner Pflichten berechtigte. Doch Jesus betonte, dass der Knecht auch dann im Dienst bleiben musste, um darin als treu erfunden zu werden. Der Hausherr könnte auch »in der zweiten Wache und ... in der dritten Wache« kommen (Lk 12,38). Die zweite Wache waren die drei Stunden vor Mitternacht, und die dritte Wache waren die drei Stunden nach Mitternacht. Daran erkennen wir, dass der Herr keine Entschuldigung für Untreue zulässt, ganz gleich wie vernünftig die Entschuldigung auch zu sein scheint. Der Herr fügte im Zusammenhang mit diesem Bild noch ein weiteres Gleichnis hinzu. Der Hausherr war nicht nur der Versorger des Haushalts, sondern auch sein Beschützer. Es oblag seiner Verantwortung, dafür zu sorgen, dass genügend Knechte für die Wache am Tor eingeteilt waren, d as den einzigen Zugang bot, durch den ein Dieb ins Haus eindringen und es ausrauben konnte. Das Tor wurde normalerweise immer bewacht, doch eines ist gewiss: Wenn der Hausherr gewarnt gewesen wäre, zu welcher Zeit der Dieb kommt, hätte er die Tore mit zusätzlichen Wachen versehen, um seinen Haushalt zu schützen. Wenn man die Tore nicht ausreichend mit Wachen versieht, um die Hausbewohner zu schützen, vernachlässigt man die Verantwortung, die auf einem liegt. In diesem kurzen Gleichnis betonte Jesus die Verantwortung, die auf den Knechten liegt. Ihrer Verantwortung obliegt es, darüber zu wachen, was ihrer Fürsorge anvertraut worden ist. Wenn sie nicht bewahren, was ihnen anvertraut wurde, sind sie untreue Knechte. Knechte müssen ihr Verwalteramt wahrnehmen. So bereitete Jesus seine Jünger auf die Angriffe vor, die Satan gegen sie und gegen ihren Dienst unternehmen würde. Diese Gleichnisse wurden entworfen, um die Jünger über Treue in ihrem Dienst, der ihnen anvertraut wurde, zu unterweisen - insbesondere angesichts der Tatsache, dass sie zu der Zeit der Wiederkehr ihres Herrn einen Rechenschaftsbericht über ihr Verwalteramt werden ablegen müssen. Da uns die Wiederkunft Jesu verheißen, jedoch die Zeit seines Kommens unbestimmt ist, verlangt er von seinen Jüngern, dass sie fortwährend treu sind, damit sie bei seinem Kommen nicht als untreu vorgefunden werden. Oft verwenden Prediger den unbiblischen Ausdruck "Himmelreich". Daran erkennt man sie auch dass das sie Luther Übersetzungs- Pfusch Verseuchte sind und Heilszeiten nicht zu unterscheiden vermögen, und mehr Unheil als Heil zu verkünden in der Lage sind. so typische Durcheinanderwürfler halt. Auch wenn sie ihre Verkündigung regelmässig mit einem Witz starten, machen sie sich bei mir verdächtig, einfach auf der seelischen Ebene Menschen ansprechen zu wollen und so seelisch sind dann auch die sog. Bekehrungen die daraus resultieren. Auch wenn man die Wahrheit der Bibel mit Statistik vergleichen beweisen will, merkt man dass sie nur ungebildete Beeindrucken wollen- und das bringt nicht und nie geistliche Frucht hervor. Wenn der bekannte Verkündiger das Lukas Evangelium gelesen hätte, dann hätte er gemerkt, dass der Herr zu Israeliten und von dem 1000JR redete, aber nicht vom ewigen Himmel. Bibellesen bringts.
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    20.10.2020, 03:16
    HPWepf hat auf das Thema Das verheißene Land im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    5769 עולם (olam) : Ewig, für immer, langer Dauer Importantia עולם ‘owlam o-lawm’ oder עלם ‘olam o-lawm’ Übersetzung: Ewig, für immer, langer Dauer Grammatik: nom. masc. Herkunft: von H5956 Statistik Vorkommen: 434; Stellen: 409; Übersetzungen: 15 ewig (248x in 242 Stellen) * Ewigkeit (135x in 122 Stellen) * alters (13x in 13 Stellen) * Urzeit (8x in 8 Stellen) * Vorzeit (6x in 6 Stellen) * immer (5x in 5 Stellen) * Ewigkeiten (4x in 4 Stellen) * niemals (4x in 4 Stellen) * Zeitalter (2x in 2 Stellen) * alt (2x in 2 Stellen) * nie (2x in 2 Stellen) * uralt (2x in 2 Stellen) * beständig (1x in 1 Stelle) * immerdar (1x in 1 Stelle) * lang (1x in 1 Stelle)
    5 Antwort(en) | 103 mal aufgerufen
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    20.10.2020, 03:01
    HPWepf hat auf das Thema Das verheißene Land im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bruder Winfried im Tenach bedeutet "ewig" in aller Regel: → solange die Sonne besteht, also bis zum Ende des 1000 JR. Zum Wort →→ "ewig"
    5 Antwort(en) | 103 mal aufgerufen
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    18.10.2020, 18:06
    HPWepf hat auf das Thema Matthäusevangelium Zusammenfassungen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Jesu Beweise seiner Gottheit ( 8,1-11,1 ) Matthäus Evangelium: A. Seine Macht über die Krankheit ( 8,1-15 ) B. Seine Macht über Dämonen ( 8,16-17.28-34 ) C. Seine Macht über Menschen ( 8,18-22;9,9 ) D. Seine Macht über die Natur ( 8,23-27 ) E. Seine Macht über die Sünde ( 9,1-8 ) F. Seine Macht über die Traditionen ( 9,10-17 ) G. Seine Macht über den Tod ( 9,18-26 ) H. Seine Macht über die Blindheit ( 9,27-31 ) I. Seine Macht über die Stummheit ( 9,32-34 ) J. Seine Macht, Diener zu berufen ( 9,35-11,1 )
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    18.10.2020, 05:46
    HPWepf hat das Thema Fünf Tatsachen über Dein Leben im Forum Evangelium erstellt.
    Erstellt von Kerstin Hary
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    18.10.2020, 05:39
    HPWepf hat auf das Thema Zungenrede der Pfingstler Okkultisten im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Das Sprachenreden war eine Generation lang (ca. 40 J) das Zeichen für die Ungläubigen = Israel. Siehe 1. Korinther 14 .20 fff und Jesaja 28.11. Das Sprachenreden darf man nicht mit dem Zungenreden = eine speziellen Form der Besessenheit bei den BBP verwechseln. Es gibt kein Christ, der jetzt im Biblischen Sprachenreden spricht. Sprachenreden war dazu da, dem Ungläubigen Geschlecht = Israel zeichenhaft zu zeigen dass Gott jetzt zu den Nationen direkt spricht. Es war die Erfüllung von Jesaja 28. Pfingstler / Charismatischer Okkultismus
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    17.10.2020, 16:26
    HPWepf hat das Thema Zungenreden in der Apostelgeschichte im Forum Charismatik erstellt.
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    17.10.2020, 09:59
    HPWepf hat auf das Thema Erzählweise in der Apostelgeschichte im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Lukas hat relativ spät den Apostel getroffen. Apostelgeschichte Titel des Buches Das älteste schriftliche Zeugnis für den Titel "Apostelgeschichte" findet sich in einem anti-marcionitischen Prolog zum Lukasevangelium aus der Zeit zwischen 150 und 180 n. Chr. Wie es zu dieser Bezeichnung kam, ist allerdings unklar. Man muß einräumen, daß der Titel eigentlich nicht ganz zutreffend ist, denn die Apostelgeschichte ist keineswegs ein Bericht über alle Werke sämtlicher Apostel, sie konzentriert sich hauptsächlich auf Petrus und Paulus. Sogar eine so berühmte Gestalt wie der Apostel Johannes wird nur beiläufig erwähnt, und auch vom Tod des Johannesbruders Jakobus ist nur in einem einzigen kurzen Satz die Rede ( Apg 12,2 ). Angemessener wäre also der Titel: "Berichte über das Wirken einiger Apostel". Trotzdem hat sich die kürzere Bezeichnung "Apostelgeschichte" vollkommen eingebürgert. Es steht fest, daß Lukas mit seinem Bericht eine ganz bestimmte Absicht verfolgte. Doch was genau wollte er mit seiner Darstellung erreichen, oder anders gesagt, warum wählte er gerade diese Personen und Fakten aus? Darauf gibt es zwei Antworten. Manche Forscher sind der Ansicht, daß es Lukas in erster Linie darum ging, einen historischen Abriß einer bestimmten Zeitspanne zu geben; andere sehen in der Apostelgeschichte eine Apologie, eine Verteidigung des Christentums, noch stärker aber eine Apologie des Paulus. Einig sind sich die Wissenschaftler dagegen, daß Lukas daneben auch noch andere, seiner Hauptintention untergeordnete, Ziele verfolgte. Für die erste These, daß die Apostelgeschichte in erster Linie eine Apologie des Paulus ist, sprechen z. B. die zahlreichen Parallelen, die zwischen dem Wirken des Petrus und dem des Paulus gezogen werden (vgl. die Tabelle "Die Wunder von Petrus und Paulus"). Vielleicht wollte Lukas das Apostolat des Paulus verteidigen, indem er seinen Lesern vor Augen führte, daß Paulus, was Macht und Autorität betraf, ganz sicher nicht hinter Petrus zurückstand. Das würde auch erklären, warum in der Apostelgeschichte dreimal das Ereignis der Bekehrung des Paulus geschildert wird ( Apg 9;22;26 ). Doch trotz der vielen Hinweise auf die Gleichstellung von Paulus und Petrus läßt die These, der Hauptzweck des Buches liege in der Rechtfertigung des Apostolats des Paulus, zuviel offen. Viele Sachverhalte, auf die die Apostelgeschichte eingeht, sind für eine solche Thematik völlig irrelevant, so z. B. die Ernennung der Sieben ( Apg 6 ) oder die detaillierte Beschreibung des Schiffbruchs ( Apg 27 ). Eine dritte zentrale Aussage des Buches liegt nach Ansicht der meisten Exegeten in der Betonung der Universalität des Christentums. Ist sie möglicherweise sogar sein Hauptzweck? Immerhin wird das Evangelium in der Apostelgeschichte den von den Juden verachteten Samaritern, dem äthiopischen Kämmerer, dem Römer Kornelius, den Heiden in Antiochia, Armen und Reichen, Gebildeten und Ungebildeten, Frauen und Männern, angesehenen Persönlichkeiten und Angehörigen der untersten sozialen Schichten verkündigt. Dazu würde auch der hohe Stellenwert, der dem in Kap. 15 beschriebenen Apostelkonzil im ganzen Buch eingeräumt wird, passen. Doch auch bei dieser These bleiben bestimmte Elemente, wie die Wahl des Matthias in Kap. 1 oder die Ernennung der Sieben in Kap. 6 , ungeklärt. Was ist also der Hauptzweck der Apostelgeschichte? F.F. Bruce, ein Vertreter der Apologie-These, schreibt: "Lukas ist einer der ersten christlichen Apologeten. Er ist ein Pionier der besonderen, an die weltlichen Autoritäten gerichteten Form der Apologie, die die säkularen Herrscher der Gesetzestreue des Christentums versichert." (Bruce, Acts, S. 24; vgl. F.J. Foakes Jackson und Kirsopp Lake (Hrsg.), The Beginnings of Christianity , Band II, Prolegomena II: Criticism, Grand Rapids 1979, S. 177 - 87). In der Tat spricht vieles in der Apostelgeschichte dafür, daß das Buch geschrieben wurde, um das Christentum vor der römischen Obrigkeit zu verteidigen. So haben z. B. die Verfolgungen in der Apostelgeschichte immer rein religiöse Gründe - mit zwei Ausnahmen in Philippi ( Apg 16 ) und Ephesus ( Apg 19 ). In diesen beiden Städten erwuchs der Widerstand aus bestimmten Gruppen, die im Christentum eine Bedrohung ihres Profitstrebens sahen. Alle anderen Verfolgungen gingen auf die Initiative von Juden zurück. Doch auch die Einwände gegen die Apologie-These können sich sehen lassen. Warum berichtet Lukas z. B. so ausführlich über den Schiffbruch des Paulus ( Apg 27 )? In eine andere Richtung weist auch die enge Verbindung zwischen der Apostelgeschichte und dem Lukasevangelium. Allem Anschein nach war die Apostelgeschichte des Lukas als zweibändiges Werk angelegt (vgl. Apg 1,1 ). Der erste Teil, das Lukasevangelium, läßt dabei nur wenig von einer apologetischen Absicht erkennen. Es ist unwahrscheinlich, daß sich das im zweiten Buch vollständig geändert haben sollte. In der Forschung hat sich deshalb allgemein die Ansicht durchgesetzt, daß die Apostelgeschichte in erster Linie als historischer Bericht zu verstehen ist. Demnach wäre es das Ziel des Autors gewesen, die Ausbreitung des Evangeliums von "Jerusalem" über "ganz Judäa" bis nach "Samarien" und "an das Ende der Erde" darzustellen ( Apg 1,8 ). Barclay notiert: "Es war das Anliegen des Lukas, ein Werk über die Ausbreitung des Christentums zu verfassen, d. h. zu zeigen, wie diese Religion, die in einer winzigen Ecke Palästinas entstand, in wenig mehr als 30 Jahren bis nach Rom gelangte" (William Barclay, The Acts of the Apostles , S. xvii). Es geht damit in der Apostelgeschichte um den Übergang von der Verkündigung des Evangeliums unter den Juden - durch Petrus - zur Predigt unter den Heiden durch Paulus. So läßt sich die zeitliche Aussage in Apg 1,1 mit dem Prolog in Lk 1,1-4 , der der Vorrede eines Historikers wie Herodot, Thukydides oder Polybius vergleichbar ist, in Verbindung bringen. Lukas sah sich also in beiden Büchern als Geschichtsschreiber. Doch war er wirklich nur Geschichtsschreiber? Die Apostelgeschichte des Lukas ist zwar ein historischer Bericht, doch sie ist zugleich auch ein theologisches Werk, und zwar in erster Linie ein eschatologisches. Sie beginnt mit einer eschatologischen Frage ( Apg 1,6 ) und endet mit einem eschatologischen Begriff ("Reich Gottes"; Apg 28,31 ). In einem zweiten Entwicklungsstrang zeigt sie die absolute Souveränität Gottes bei der Ausbreitung des Evangeliums. Trotz heftigster Widerstände verschiedenster Art breitete sich das Wort Gottes unaufhaltsam aus und fand einen Widerhall bei den Menschen, die es hörten. Man könnte den Zweck der Apostelgeschichte dennoch wie folgt definieren: Sie will, auf dem Hintergrund des Lukasevangeliums, das planvolle und von Gott souverän gelenkte Weitertragen der Botschaft vom Gottesreich von den Juden zu den Heiden und von Jerusalem nach Rom erklären . Der erste Band des lukanischen Geschichtswerks, das Lukasevangelium, begann mit der Beantwortung der Frage, wie aus dem Christentum, dessen Wurzeln doch im Alten Testament und im Judentum liegen, eine weltweite Religion werden konnte, und die Apostelgeschichte ist quasi seine Fortsetzung. In beiden Schriften spielt der eschatologische Gedanke eine entscheidende Rolle. Der prophetische Terminus "Reich Gottes" findet sich allein zweiunddreißigmal im Lukasevangelium und sechsmal in der Apostelgeschichte - dazu kommen indirekte Anspielungen auf das Gottesreich in Apg 1,6 und Apg 20,25 (vgl. Apg 1,3; 8,12; 14,22; 19,8; 28,23.31 ) und viele andere - auch implizite - eschatologische Hinweise ( Apg 1,11; 2,19-21.34-35; 3,19-25; 6,14; 10,42; 13,23-26.32-33; 15,15-18; 17,7.31; 20,24-25.32; 21,28; 23,6; 24,15.1.25; 26,6-8.18; 28,20 ). Auffallend ist auch die Betonung der Rolle der Kirche im gegenwärtigen Zeitalter - sie gilt als Erbin des Gottesreiches. All das weist darauf hin, daß Lukas in seiner Schrift die Verbreitung der Botschaft vom Reich Gottes zeigen wollte, die Verlagerung des Schwergewichts vonden Juden, für die das Evangelium zuerst bestimmt war, auf die Heiden, von Jerusalem nach Rom. Diese Ausbreitung vollzog sich in planvoller, von Gott gelenkter Weise. Die Souveränität Gottes ist, wie bereits gesagt, ein weiterer "roter Faden", der sich durch das ganze Buch der Apostelgeschichte zieht. Trotz größter Hindernisse faßte das Wort des Herrn immer mehr Fuß und breitete sich aus. Lukas will daran aufzeigen, daß Gott sowohl gläubige Juden als auch Heiden aus diesem Zeitalter in sein Tausendjähriges Reich aufnehmen will. In diese Gesamtintention des Werkes gehen die zuvor genannten anderen Ziele mit ein. Petrus als Apostel für die Beschnittenen und Paulus für die Unbeschnittenen sind die Hauptfiguren der geschilderten Ereignisse. Im Mittelpunkt sowohl des Lukasevangeliums als auch der Apostelgeschichte steht die Universalität des Evangeliums und die Ausbreitung der frohen Botschaft, von der in Apg 1,8 die Rede ist. Apostelgeschichte Mögliche Quellen des Buches Lukas zog für seinen Bericht wahrscheinlich mehrere Quellen heran, an erster Stelle standen jedoch seine persönlichen Erfahrungen. Der eindeutigste Beleg dafür sind die "wir"-Passagen der Apostelgeschichte ( Apg 16,10-40;20,5-28,31 ). Eine zweite persönliche Informationsquelle war wohl Paulus, mit dem er lange Zeit zusammen war. Auf ihren langen gemeinsamen Reisen haben die beiden zweifellos die Bekehrung des Apostels und die Erfahrungen, die er in seinem Amt machte, eingehend erörtert. An dritter Stelle sind die anderen Zeugen, zu denen Lukas Verbindung hatte, zu nennen (vgl. Apg 20,4-5;21,15-19 ). In Apg 21,18-19 wird z. B. eine Begegnung mit Jakobus erwähnt. Jakobus wäre am ehesten in der Lage gewesen, Lukas die in den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte verarbeiteten Informationen zu geben. Tatsächlich scheinen diese Anfangspassagen auf eine aramäische Quelle zurückzugehen. Als Paulus dann zwei Jahre lang in Cäsarea im Gefängnis lag ( Apg 24,27 ), hatte Lukas Zeit, in Palästina weitere Recherchen anzustellen ( Lk 1,2-3 ). Nach eingehenden Augenzeugenbefragungen schrieb er dann seinen Bericht. Apostelgeschichte Datierung Die Apostelgeschichte muß vor der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. entstanden sein, denn ein Ereignis von solcher Tragweite hätte der Verfasser mit Sicherheit nicht unerwähnt gelassen. Das gilt besonders angesichts eines der Grundthemen des Buches: Der Abwendung Gottes von den Juden, die Jesus Christus verworfen hatten, und seiner Hinwendung zu den Heiden. Auch die Nachricht vom Tode des Paulus, der gewöhnlich zwischen 66 und 68 n. Chr. datiert wird, hätte Lukas wohl kaum verschwiegen. Ebensowenig hätte der Historiker Lukas die Christenverfolgungen unter Nero, die nach dem Brand Roms im Jahr 64 n. Chr. begannen, übergangen, wenn er sein Buch nach dieser Zeit geschrieben hätte. Eine Apologie des Christentums, die davon handelt, wie irgendwelche unbedeutenden kaiserlichen Beamten mit Paulus verfahren waren, wäre zu dieser Zeit wohl kaum noch von Nutzen gewesen. Nero war damals so fest entschlossen, die Kirche zu zerschlagen, daß eine Verteidigung, wie sie die Apostelgeschichte darstellt, ihn auf keinen Fall von seinem Vorhaben abgebracht hätte. Die Forschung datiert die Entstehung der Apostelgeschichte daher im allgemeinen zwischen 60 und 62 n. Chr. Der Abfassungsort wäre damit Rom, möglicherweise auch Cäsarea und Rom. Jedenfalls befand sich Paulus bereits wieder auf freiem Fuß, oder seine Freilassung stand unmittelbar bevor. Apostelgeschichte Aufbau des Buches Die dieser Untersuchung zugrundeliegende Gliederung stützt sich auf zwei Schwerpunkte des Buches: Erstens auf das Leitthema der Ausbreitung des Evangeliums, das in Apg 1,8 formuliert ist: "Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien bis an das Ende der Erde." Zweitens auf die Einfügung sogenannter "Summarien" oder "Verlaufsberichte", in denen Lukas die Entwicklung der Ausbreitung des Evangeliums zusammenfaßt (vgl. Apg 2,47;6,7;9,31;12,24;16,5;19,20;28,30-31 ). Weil er dabei keine feststehende Formel verwendet, besteht einige Uneinigkeit darüber, ob und an welchen Stellen eventuell noch weitere solcher "Verlaufsberichte" stehen (z. B. Apg 2,41;4,31;5,42;8,25.40 usw.). Auf jeden Fall fehlt diesen anderen Aussagen entweder der summarische Charakter oder die Eindeutigkeit. Der Schlüsselvers Apg 1,8 und die sieben zusammenfassenden Verlaufsberichte bilden die Grundlage für die folgende Gliederung.
    2 Antwort(en) | 158 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    17.10.2020, 09:46
    HPWepf hat auf das Thema Urchristen im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Lieber Bruder Andreas man musste also nicht lange warten, schon bald waren dann ja die sog. "Kirchenväter",,, da, der Ausdruck selbst ist ja schon eine Blasphemie, die zum Wort hinzu und wegnahmen.
    3 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    17.10.2020, 06:49
    HPWepf hat das Thema Roboterbiene hebt ab im Forum Schöpfung erstellt.
    Roboterbiene hebt ab Wissenschaft
    1 Antwort(en) | 80 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    17.10.2020, 06:44
    HPWepf hat auf das Thema Schöpfungsalter? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Evaluating Models of the Origin of Life - Boris Schmidtgall
    3 Antwort(en) | 610 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    17.10.2020, 06:33
    HPWepf hat das Thema Urchristen im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Vor den "Urchristen" warnten schon die Lehrbriefe. Paulus sagt: aus Euch... die waren da schon da. Das Urchristentum war ja dann schon total komplett verseucht, Sie waren schon da wie die Arianer ja auch, das Urchristentum war schon voll Arianismus siehe 2. Johannesbrief und die 7 Sendschreiben, an damals bestehende Gemeinden....., Lehrbriefe. Die Sendschreiben Offenbarung 2 & 3 decken auf wieviel Perversion schon zu Lebzeiten der Apostel da war. In den Gemeinden der Sendschreiben waren die meisten tote Bekenner wie ja die Landeskirchen aus toten Bekennern bestehen. Ein wirklicher Christ kann ja gar nicht in diesen Organisationen leben. Und was sagt der Apostel Paulus von den Christen die in Asien sind?
    3 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 17:33
    HPWepf hat auf das Thema Jakobus 5.14 Jakobus 5.15 im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    >>Zu Jakobus Brief
    7 Antwort(en) | 414 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 16:35
    HPWepf hat auf das Thema Jakobus 5.14 Jakobus 5.15 im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 1 von 12 Bernd Grunwald Ist die Krankenheilung nach Jakobus 5 eine zeitgemäße Praxis für die Gemeinde ? Inhaltsverzeichnis: 1. Der Bibeltext ...................................................................................................................... 2 2. Ein Zitat ............................................................................................................................. 2 3. Einführung in die Thematik .............................................................................................. 2 4. Die Unterscheidung der Zeit in "Tag" und "Nacht" ............................................................ 3 5. Grundsätzliches zur Übertragbarkeit von Jakobus 5 auf heutige Situationen .................... 5 6. Schwierige Stellen im Text ................................................................................................ 7 ist jemand krank ........................................................................................................... 7 jemand unter euch ........................................................................................................ 7 Die Ältesten der Gemeinde .......................................................................................... 7 Mit Öl salben ................................................................................................................ 8 im Namen des HERRN ................................................................................................. 9 im Namen des HERRN salben ..................................................................................... 9 Das Gebet des Glaubens ............................................................................................... 10 Das Bekennen der Sünden ............................................................................................ 11 7. Schlussfolgerungen .............................................................................................................. 12. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 2 von 12 1. Der Bibeltext Jak. 5,14-18 (Elberfelder 1985): (14) Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. (15) Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. (16) Bekennet nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung. (17) Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, daß es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. (18) Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor. 2. Ein Zitat "Dieser Abschnitt ist einer der am meisten umstrittenen Abschnitte des Briefes und vielleicht des gesamten NT." (W. Mac Donald) 3. Einführung in die Thematik Der Heilsplan Gottes mit der Menschheit beinhaltet verschiedene Zeitabschnitte, in denen er auch im Blick auf die Heilung von Krankheiten unterschiedlich handelt. Die Schrift kennt sogar Zeiten, in denen die Menschheit völlig frei von Krankheiten ist (1.Mo.1-3/Offenb.21,4). Es kommt also darauf an, zu erkennen, in welchem Zeitabschnitt von Gottes Heilsplan wir leben. Ohne Verständnis dieser Grundlage erhalten wir keine befriedigenden Antworten auf unsere Fragen, die sich zwangsläufig aus der Lektüre des obigen Bibeltextes ergeben. Ohne Unterscheidung der einzelnen Abschnitte von Gottes Handeln mit uns Menschen werden wir die biblischen Aussagen durcheinander werfen und anfällig sein für jeden Wind der Lehre und jede Art von Verführung. Gerade auf dem Gebiet der Krankenheilung gibt es nämlich jede Menge Scharlatanerei und Betrug. Vieles wird fromm verpackt und höchst überzeugend präsentiert. Doch wer die Bibel zu lesen und recht zu teilen (2.Tim.2,15) sich bemüht, wird wissen, dass die Gabe der Krankenheilungen uns Christen heute nicht mehr gegeben ist. Ihn kann kein noch so überzeugend präsentierter Erfolgsbericht von irgendeiner der vielen Heilungsveranstaltungen beeindrucken. Wer das biblische Wort allerdings nicht recht teilt bzw. unterscheidet, hat keinen objektiven Beurteilungsmaßstab. Er ist mehr oder weniger gezwungen, blindlings alles zu glauben, was man ihm erzählt.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 3 von 12 4. Die Unterscheidung der Zeit in "Tag" und "Nacht" Zweifellos war mit dem Kommen des HERRN Jesus auf diese Erde eine ganz besondere Zeit in Gottes Heilsplan angebrochen. Gottes Wirken wurde in Jesus Christus offen sichtbar. Es begann auf der Hochzeit zu Kanaa (Joh.2,11). Es wurden große Zeichen und Wunder vollbracht (Joh.9,32). Diese besondere Zeit der Zeichen und Wunder gehört aber schon lange der Vergangenheit an. Wir leben heute in der sog. nachapostolischen Zeit. Der HERR selbst unterscheidet die Zeit seines Wirkens und die Zeit des Wirkens der Apostel auf dieser Erde von einer danach kommenden Zeit, in der niemand wirken kann: "Und als er vorüberging, sah er einen Menschen, blind von Geburt. Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt." (Joh. 9,1-5) Der Herr Jesus sprach hier von zwei verschiedenen Zeiträumen. Das demonstrierte er anhand eines sehr anschaulichen Beispiels (bzw. Bildes), nämlich der jedermann vertrauten Abfolge von Tag und Nacht. Der Herr Jesus meinte folgendes: Es wird eine Zeit kommen, genannt "die Nacht", in der niemand ein Heilungswunder im Auftrag Gottes wirken kann. Dieses Verständnis geht klar aus dem Zusammenhang hervor: es ging hier um die Heilung eines Blindgeborenen. Ihn zu heilen, war ein Werk Gottes. Solche Werke zu wirken, also Heilungswunder zu wirken, war nur in einem begrenzten Zeitraum möglich, nämlich am "Tag", wenn genügend "Licht" vorhanden ist. Offensichtlich war die Macht, (oder die Gabe), andere zu heilen, den Christen nur in dem ersten Zeitraum, nämlich am "Tag", in der Zeit, wo genügend "Tageslicht" vorhanden ist, gegeben. Solange der HERR in der Welt war, war ER das "Licht der Welt", d.h.: so lange dauerte der "Tag" auf jeden Fall an. Irgendwann nach Seiner Himmelfahrt würde eine andere Zeit kommen. Diese Zeit bezeichnete der HERR als "Nacht". Und: in der "Nacht" wird es nicht möglich sein, in der selben Weise zu wirken, wie dies am "Tag" der Fall war. Das ist eine klare Aussage. Wer in dieser Aussage des HERRN eine andere Bedeutung sucht, wird das vom HERRN hier verwendete Bild mit einem weiteren Bild erklären müssen (abgesehen davon, dass dies zu zweitrangigen, oft sogar willkürlichen Interpretationen führt, besteht hier keine Notwendigkeit für derlei fragwürdige, exegetische Umwege). Wenn wir die Apostelgeschichte und die Briefe lesen, dann stellen wir fest, dass es nach der Himmelfahrt des HERRN noch eine Zeit lang "Tag" war. Es geschahen noch sehr viele Zeichen und Wunder durch die Hände der Apostel, aber schon bald war diese Zeit vorbei und am Ende der Apostelzeit war es z.B. dem Apostel Paulus nicht mehr möglich, den Timotheus oder den Epheser Trophimus zu heilen. Er mußte ihn krank in Milet zurücklassen (2.Tim.4,20). Und das, obwohl er mal eben die Ältesten von Ephesus nach Milet hätte herüber rufen können. Das tat er übrigens tatsächlich, allerdings nicht, um über einem Kranken zu beten, sondern um sich von den Ältesten zu verabschieden (Apg.20,17). Am Anfang der Apostelzeit genügte ein Taschentuch oder der Schatten der Apostel, um die Kranken zu heilen, und am Ende dieser Zeit konnten sie, die einst so vollmächtige Heiler waren, offensichtlich nichts mehr in dieser Hinsicht tun. Dem Timotheus gab Paulus nur noch den Rat, nicht nur Wasser, sondern auch ein wenig Wein zu trinken wegen seiner häufigen Magenbeschwerden.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 4 von 12 Manche vermuten auch, die Gabe der Krankenheilungen sei den ersten Christen nur zu dem Zweck gegeben worden, dem Glauben noch Fernstehende zu heilen, denn: "Beim Lesen der Evangelien und der Apostelgeschichte fällt auf, dass durchweg nur solche geheilt wurden, die noch nicht dem HERRN nachfolgten." (Zitiert aus: Die Wegweisung 1998, Seite 485) Wie dieser Befund auch zu werten ist, wir sehen jedenfalls, dass mit dem Ende der Apostelzeit der "Tag", von dem Jesus in Joh. 9 sprach, zu Ende ging, und der zweite Zeitabschnitt, von dem Jesus sprach, die "Nacht", begann. Diese "Nacht" dauert bis heute an, denn es ist noch immer so, wie einst Petrus schrieb, dass wir auf das Wort Gottes achten, wie auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis "der Tag", der nächste "Tag", der neue Morgen, anbricht. Wir leben noch heute in dieser "Nacht". Übernatürliche Heilungen, wenn Gott sie schenkt, werden heute nicht durch Menschen gewirkt. Niemand hat heute die Macht, im Namen Gottes oder im Namen des HERRN einen anderen Menschen zu heilen. Auch eine Kirche oder eine Ältestenschaft hat diese Macht nicht. Solange es "Nacht" ist – und die "Nacht" ist erst vorbei, wenn Jesus wiederkommt – solange schenkt Gott niemandem die Gnadengabe der Heilungen. Weder einem Einzelnen noch einer Gruppe von Leuten. Es mag heutzutage Leute geben, die auf übernatürliche Art heilen können – nur – von Gott ist diese Macht nicht. Natürlich könnte Gott auch heute noch so handeln und heilen, wie wir es in den Evangelien in vielen Berichten lesen. Gott ist auch heute noch derselbe. Er verändert sich nicht. Er wirkt auch heute noch Wunder und übernatürliche Heilungen. Das ist unbestritten. Doch die Frage ist, ob er auch heute noch durch bevollmächtigte Menschen heilt wie zur Zeit Jesu und seiner Apostel. Die Antwort auf diese Frage dürfen wir nicht außerhalb der Bibel suchen. Wer eine zutreffende Antwort finden will, der muss sie in der Bibel suchen. Eine andere Möglichkeit – etwa die der Erfahrung – kann und darf es zur Beantwortung dieser Frage nicht geben. Wer der Erfahrung den Vorzug vor dem biblischen Wort gibt, der hat sich schon verführen lassen – er kann kaum noch die richtige Antwort erkennen. Fazit: Im Blick auf die vom HERRN in Joh.9,4 erwähnte Unterscheidung der Zeiten und die hier angestellten Überlegungen sollte es eigentlich kein Problem sein, zu erkennen, dass wir uns heute schon lange nicht mehr in apostolischer Zeit befinden und dass es heute keine Apostel mehr gibt, die solche Heilungswunder tun könnten. Wir können und dürfen nicht annehmen, als wäre heutzutage alles genau so wie es in der Apostelzeit war. Nur so können wir uns vor übelster Verführung schützen und nur so können wir erfahren, was für uns heute dran ist, wenn wir krank sind oder krank werden.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 5 von 12 5. Grundsätzliches zur Übertragbarkeit von Jakobus 5 auf heutige Situationen Leider nicht alle, aber doch viele wiedergeborene Christen glauben, dass die Geistesgabe der Krankenheilung auf die Zeit der Apostel begrenzt war und uns heute nicht mehr gegeben ist. Was aber Jakobus 5 betrifft, so denken sicherlich die meisten, dass dies eine Schriftstelle ist, die für die nachapostolische Zeit gegeben wurde, eine Stelle also, die für uns heute uneingeschränkt gilt und verbindlich regelt, wie man sich verhalten soll, wenn man krank ist. Doch Vorsicht. Hier dürfen wir nicht vorschnell urteilen. Wir müssen uns zunächst mit einigen Fakten beschäftigen. (a) der Jakobusbrief richtet sich in erster Linie an Angehörige des Volkes Israel (Jak.1,1) Das Volk Israel ist das irdische Volk Gottes, das Gott sich für sein besonderes Handeln unter allen anderen Völkern auserwählt hat. Von Gott gewirkte Zeichen und Wunder geschahen daher nahezu ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Volk. Der kanaanäischen Frau, die den Herrn Jesus um Heilung ihrer besessenen Tochter bat, sagte der HERR: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel". Und: "Es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen" (Mt.15,24.26). Hieran wird deutlich: Heilungswunder, wenn Gott sie tat, waren den Angehörigen des Hauses Israel zugedacht. Nur das Volk Israel hat diesbezügliche Verheißungen (2.Mo.23,25/5.Mo.7,15). Den Nationen, wozu auch diese Frau gehörte, waren keine Heilungsverheißungen gegeben. Wenn Gott hier und da dennoch auch an Nichtjuden ein Heilungswunder vollbrachte, dann war das nicht auf ein Schriftwort oder eine Verheißung zurückzuführen, sondern allein auf die große Barmherzigkeit Gottes. Ähnliches beobachten wir in der Apostelzeit, z.B. Apg.5,12-16: Die in der Apostelge-schichte berichteten Krankenheilungen geschahen – von einigen Ausnahmen abgesehen – überwiegend unter dem Volk der Juden. Der Jakobusbrief ist an Israeliten gerichtet und die hier gegebenen Anweisungen sind an diese Leute gerichtet, an Gläubige aus diesem Volk, nicht an uns. Natürlich ist dieser Brief auch zu unserer Belehrung gegeben, aber wir müssen berücksichtigen, dass es sich hier um Anweisungen an Angehörige des Volkes Israel handelt, einem Volk, dem im Blick auf die Heilung von Krankheiten andere Verheißungen gegeben sind als uns. Wir dürfen diese Tatsache nicht einfach unbeachtet lassen. Wer hier aber keinen Unterschied macht, wird diese Anweisungen möglicher-weise 1:1 auf Nichtjuden übertragen wollen und sich so eine eigene, allerdings sehr fragwürdige Heilungspraxis aneignen. Die Kirchengeschichte kennt genügend derartiger Fehlentwicklungen, bis hin zum sogenannten Sakrament der Krankensalbung bzw. der "letzten Ölung", eine extrem schriftwidrige Lehre und Praxis der katholischen Kirche, deren Wurzeln sich aber in dieser Schriftstelle, hier im Jakobusbrief, befinden. (b) Der Jakobusbrief ist wahrscheinlich der älteste Brief des NT. Spätere (jüngere) Briefe enthalten andere Aussagen zum Thema Krankheit. Einer der jüngeren Briefe ist z.B. der erste Korintherbrief. In Korinth waren viele Christen krank (1.Kor.11,30). Ihre Krankheit war sogar eindeutig eine Folge ihrer Sünde! Sie hatten sich durch unwürdiges Verhalten beim Abendmahl des Leibes und Blutes des HERRN schuldig gemacht. Deshalb waren sie krank. Doch mit keiner Silbe wird erwähnt, dass etwas Übernatürliches unternommen wurde, um sie zu heilen. Offensichtlich wurde an Ihnen weder die Gabe der Krankenheilung ausgeübt noch wurden die Anweisungen des Jakobus befolgt, denn sonst wären sie ja wieder gesund geworden und wären nicht gestorben. Die Korinther dürften sowohl die apostolische Gabe der Krankenheilung (1.Kor.12) als auch die Anweisungen des Jakobus gekannt. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 6 von 12 haben. Dennoch wurde hier wahrscheinlich weder das eine noch das andere praktiziert. Falls sie es doch praktiziert hatten, war jedenfalls das gewünschte Resultat nicht vorhanden. Wie auch immer sie handelten: die Bibel sagt, dass es eine Menge kranker Christen in Korinth gab und dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Gläubigen an ihrer Krankheit starb. Dieser Umstand ist sicher vergleichbar mit unserer heutigen Situation, in der es ebenfalls kranke und sterbende Christen gibt, denen weder ein vollmächtiges Wort eines angeblich begabten Heilers noch das Gebet der Ältesten und Salbung mit Öl zur körperlichen Genesung verhilft. Traurige Beispiele misslungener Heilungsversuche gibt es leider viel zu viele. (c) Der erste Korintherbrief hat im Blick auf Gläubige aus den Nationen eine höhere Relevanz als der Jakobusbrief. Während sich der Jakobusbrief zunächst ausschließlich an Juden richtete, war der erste Korintherbrief von vorneherein an "alle, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus anrufen", gerichtet. Für Gläubige aus den Nationen sind daher die Aussagen des ersten Korintherbriefes vorrangig. Diese Hinweise liefert uns die Schrift. Wir dürfen sie in unseren Überlegungen keineswegs außer Acht lassen. Fazit: Es ist klar, dass der Jakobusbrief an das jüdische Volk gerichtet ist. Inwieweit dieser Umstand die Übertragung einzelner Aussagen dieses Briefes auf Heidenchristen einschränkt, muss durch Vergleich von Schrift mit Schrift untersucht und entschieden werden. Das Schweigen der übrigen Briefe des NT zur von Jakobus vorgeschriebenen Praxis der Krankenheilung einerseits und die in den Briefen des NT bezeugten, natürlichen Krankheitsverläufe der Gläubigen andererseits sind unverkennbare Indizien, die gegen eine Übernahme dieser jüdischen Praxis sprechen. Nach diesen grundsätzlichen Überlegungen wollen wir uns nun dem Text selbst zuwenden und uns vor allem mit den strittigen Aussagen beschäftigen.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 7 von 12 6. Schwierige Stellen im Text ist jemand krank Die Meinungsverschiedenheit der Exegeten beginnt bereits mit der Frage, welche Krankheiten gemeint sein könnten. Der gesamte Textabschnitt wird von vorneherein aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und entsprechend unterschiedlich interpretiert. Nachstehend ist je ein Vertreter dieser beiden Blickwinkel angeführt: (1) George P. Waugh (WDBL): Es handelt sich um körperliche Krankheiten, unabhängig von ihrer Ursache. (2) W. Mac Donald (Komm. zum NT): Es handelt sich hier nur um Krankheiten, die als Folge einer Sünde (Sünden) auftreten. Diese Einschränkung (2) relativiert das Problem der ansonsten "garantierten" Genesung (V.15a). Doch: Sünde ist hier nicht Bedingung bzw. Voraussetzung für eine Heilung, sondern eine zusätzlich mögliche Last. Dies wird durch das "und" im Text deutlich (V.15b). Sünden-vergebung ist aber in jedem Fall unbedingte Heilungsvoraussetzung (V.16). Hinweis (zur "garantierten" Genesung): "Beachten wir, dass das Ergebnis überhaupt nicht fraglich ist: Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten (es ist sicher), und der HERR wird ihn aufrichten." (Frederic Charles Jennings, Our Hope, zitiert von A.C.Gaebelein, Kommentar zum NT, S.648) jemand unter euch – wer? Gemeint sind die Juden in der Diaspora (Jak.1,1). Dazu gehören auch Ungläubige. Manche Ausleger sind der Meinung, dieser Text richte sich ausschließlich an gläubige Christen und begründen dies mit dem Hinweis auf Vers 14: "unter euch". Doch dieser Hinweis besagt, dass hier die Hellenisten (Apg.6,1) gemeint sind, ein Teil des zwölfstämmigen Volkes Israel, denn lt. Jak.1,1 sind sie die Adressaten dieses Briefes. Diese Leute waren Juden, die im Ausland lebten im Gegensatz zu den "Hebräern", den Einwohnern des Landes Juda. Sicher wird dieser Brief überwiegend nur von an Christus gläubigen Hellenisten gelesen und beachtet worden sein, die "ungläubigen" Hellenisten haben ihn vermutlich abgelehnt. Jakobus war sich dessen wohl bewusst. Dennoch ist sein Brief an alle Juden in der Zerstreuung, d.h. außerhalb des direkten Einflussbereiches der jüdischen Christengemeinde in Jerusalem gerichtet. Wahrscheinlich wurden auch nicht christusgläubige Juden besucht, wenn sie krank waren und Hilfe anforderten. Die Ältesten der Gemeinde Für "Gemeinde" steht hier im Grundtext das griechische Wort "Ekklesia" ( ). Dieses Wort meint an vielen Stellen des NT die christliche Gemeinde. Doch es gibt Ausnahmen: es wird nämlich auch für das Volk Israel benutzt (Apg.7,38) und sogar für einen Haufen zusammengelaufener Randalierer (Apg. 19,40). Das Wort "Ekklesia" ist ein neutrales Wort und meint einfach eine Versammlung ohne nähere Bestimmung. Es muss also nicht immer eine christliche Gemeinde meinen. Hier im Jakobusbrief kann es sowohl eine christliche als auch eine jüdische Versammlung meinen. Beide Möglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden. Bis zur endgültigen Trennung vom Judentum war es für christusgläubige Juden üblich, die jüdischen Zusammenkünfte in der örtlichen Synagoge zu besuchen. Jakobus schreibt darüber in Kap.2,2-4.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 8 von 12 Deshalb gibt es guten Grund, anzunehmen, dass Jakobus in Kap.5,14 die Ältesten einer jüdischen Synagoge bzw. einer jüdischen Gemeinschaft meint. Dagegen wird jedoch eingewendet, dass "ungläubige", jüdische Älteste unmöglich ein Gebet des Glaubens sprechen könnten. Gott würde ein solches Gebet niemals erhören. Deshalb müsse die hier erwähnte Gemeinde eine rein christliche sein. Im Blick auf unsere heutige Zeit ("Nacht") ist dieser Einwand sicher zutreffend, doch es muss hier bedacht werden, dass Jakobus zu einer Zeit ("Tag") schrieb, in der Gott diesem Volk noch in Langmut zugeneigt war und Segen erwies. Erst die Ereignisse des Jahres 70 n.Chr. beendeten diese Phase. Bis dahin aber war es noch möglich (wahrscheinlich sogar üblich), dass jüdische Älteste entsprechend wirksame Gebete des Glaubens sprachen. Es ist daher nicht zwingend, die hier erwähnten Ältesten der Gemeinde in jedem Fall als wiedergeborene Christen zu identifizieren. Das Wort "Ekklesia" in Jak.5,14 kann – auch vom Kontext her – die Mitglieder einer jüdischen Synagogengemeinschaft meinen. Doch auch die Ansicht, Jakobus erwähne hier eine rein christliche Gemeinde, hat ihre Berechtigung. Wir wollen bedenken: Beides kann hier gemeint sein. Mit Öl salben – warum? Die Schrift kennt 3 mögliche Anwendungsbereiche/Funktionen: (1) medizinische, heilende bzw. schmerzlindernde Funktion mit (Mk.6,13) und ohne (Lk.10,34) besondere Vollmacht (2) kosmetische bzw. pflegende Funktion (Mt. 6,17/26,7/Lk. 7,46) als antiker Ausdruck der Nächstenliebe in Anteilnahme und äußerem Beweis der Wertschätzung des Kranken (3) rituelle bzw. symbolische Funktion (nicht im NT, nur im AT) (im AT nur bei Priestern und Königen) Dementsprechend werden auch im Blick auf Jakobus 5 die verschiedenen Ansichten vertreten: (1) George P. Waugh (Was die Bibel lehrt): Das Salben mit Öl ist eine medizinische Handlung, stellvertretend für den allgemeinen Gebrauch von Heilmitteln (Medikamenten). Argumente: - Es war allgemein Sitte, einen kranken Menschen für Heilzwecke mit Öl einzureiben (Lk. 10,34). - Die Reihenfolge: erst das Einreiben mit Öl, dann das Gebet (siehe Grundtext: Verben stehen im Aorist). Zur Reihenfolge siehe Grundtext (Jak.5,14b): ¢ ¡ ¡^ µ ^ ½ . sie sollen beten über ihm, gesalbt habend ihn mit Öl im Namen des Herrn!. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 9 von 12 (1) Arend Remmers (Geistesgaben oder Schwärmerei? Seite 64): "Öl wurde im Altertum als Medizin gebraucht. ... Das hier verwendete griechische Wort (aleipho) wird im NT nur für äußerliche, körperliche Salbung verwendet, während ein anderes Wort (chrio) für das Salben von Seiten Gottes gebraucht wird." (1) M.J.Arentsen (Hilfe & Nahrung, 1978): "Öl ist in der Schrift ein Bild vom Heiligen Geist als Salbung, aber daran sollten wir hier nicht denken. Es ist ein wörtliches Salben mit Öl gemeint. Man wußte, dass Öl auf Wunden schmerzlindernd wirkt und vielfach dachte man, dass Öl imstande sei, körperliche Krankheiten zu heilen. Deshalb wurde es bei den Juden zur Gewohnheit, mit Öl zu salben." (1)/(2) A.C. Gaebelein (Kommentar zum NT): Die Salbung der Kranken mit Öl war eine allgemeine Praxis, wie man aus dem Talmud belegen kann. (2) Daniel R. Hayden (zitiert von J. Ronald Blue im Walvoord-Bibelkommentar, Bd.5, S.440) "Jakobus schlägt also keine zeremonielle oder rituelle Salbung als göttliches Heilmittel vor, sondern spricht hier von der üblichen Praxis, Öl als ein Zeichen der Ehrerbietung, aber auch zur Erfrischung und bei der Pflege einzusetzen." (3) W. MacDonald (Kommentar zum NT): Er sieht das Salben mit Öl nicht als medizinische bzw. kosmetische Behandlung an, sondern als eine rituelle, zeichenhafte Handlung. Argument: "im Namen des Herrn". im Namen des HERRN – was bedeutet das? - Im Auftrag des HERRN bzw. anstelle des HERRN handeln bzw. reden (Jak.5,10). - Im Namen des HERRN handeln heißt, so handeln wie der HERR selber handeln würde, wenn er persönlich anwesend wäre. im Namen des HERRN salben – wie ist das zu verstehen? salben im Namen des HERRN wird außer in Jakobus 5 sonst nirgends im NT bezeugt. Es kann folgendes meinen: a) ein Handeln in Übereinstimmung mit dem Willen des HERRN (Kol.3,17) bzw. in Kenntnis des Willens Gottes. Der Zusatz "im Namen des HERRN" meint: es soll geschehen "in Übereinstimmung mit dem Willen des HERRN". Ein solches Handeln setzt die sichere Kenntnis seines Willens voraus. b) eine zeichenhafte Handlung, die auf besondere, zeitlich begrenzte, heute nicht mehr vorhandene Vollmacht hinweist (Mk.6,7.13/Joh.9,4). So verstanden gehört Jak.5,14 wahrscheinlich in die Kategorie der vollmächtigen Krankenheilungen etc., die in der Apostelzeit "im Namen des HERRN" vollbracht wurden (Apg.3,6/4,30/16,18).. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 10 von 12 zu b) wollen wir bedenken: Mk.6,13 ist die einzige Schriftstelle, die als Parallelstelle (vergleiche stets Schrift mit Schrift!) zur Verfügung steht. Die Vollmacht der Jünger in Mk.6,13 ist unbestritten. Sie wird in Jak.5,14 in dem Zusatz "im Namen des HERRN" ebenfalls gefunden. Der Kontext (Jak.5,10) stützt diese Sicht. M.J.Arentsen zu Jak.5,14-16 (Hilfe & Nahrung, 1978): "Es ist sehr gut möglich, dass Gott tatsächlich jüdische Vorschriften gegeben hat, die bis zu dem Zeitpunkt gültig waren, wo jeder irdischen, jüdischen Erwartung durch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n.Chr. der Boden entzogen wurde." c) eine zeichenhafte Handlung mit geistlicher Bedeutung (Öl = Symbol für den Heiligen Geist, der die Heilung schenkt), die auch ohne besondere Vollmacht oder Kenntnis des Willens Gottes durchgeführt wird. zu c) wollen wir bedenken: Diese Auffassung ist im NT nicht nachweisbar. Außerdem: Es wäre sicher inkonsequent, wenn einerseits die Salbung mit Öl als eine geistlich-rituelle bzw. symbolhafte Handlung aufgefasst und praktiziert, andererseits aber die Kopfbedeckung der Frau als von Gott gegebenes Zeichen der Macht (1.Kor.11,10) abgelehnt bzw. nicht gelehrt und auch nicht praktiziert würde. Fritz Laubach (ethos 6/01, Seite 25): "Heute besteht vielleicht in manchen Kreisen die Gefahr, in einem falsch verstandenen «Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes» die Salbung mit Öl an einem Kranken auszuführen (ihm Öl auf seine Stirn zu streichen), ohne darüber biblisch begründete Auskunft geben zu können. Auf diese Weise würde die Salbung den Charakter einer magischen Handlung gewinnen." Hinweis: Das Handeln der Ältesten "im Namen des HERRN" (Jak.5,14) geschieht bzw. geschah offensichtlich in der selben Autorität wie das Reden der Propheten (Jak.5,10). Es geschah ebenfalls "im Namen des HERRN". Jakobus unterscheidet hier nicht. Wir wollen diesen Autoritätsanspruch deshalb nicht durch unbedachtes, nicht sicher begründbares "Salben mit Öl im Namen des HERRN" mindern. Vieles, was heutzutage angeblich "im Namen des HERRN" geschieht, hat leider nur wenig, manchmal gar nichts mit dem HERRN zu tun. Der HERR selbst hatte seinerzeit bereits darauf hingewiesen (Mt.7,21-23). Das Gebet des Glaubens – was ist das Gebet des Glaubens? Der Zusatz "des Glaubens" hat nichts mit dem "Maß" unseres Glaubens zu tun. Es kommt ganz sicher nicht darauf an, ob wir viel oder wenig Glauben haben. Der typische Vorwurf: "Du hast zu wenig Glauben, deshalb kann Gott dich nicht heilen" ist nichts weiter als eine üble Ausrede nach misslungenen Heilungsversuchen. Das Gebet des Glaubens ist auch nicht ein besonders vollmächtiges Gebet. Es hat nichts damit zu tun, ob die Ältesten nun besonders gute "Männer des Gebets" sind oder nicht..Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 11 von 12 Das Gebet des Glaubens ist ein ernstliches Gebet (Jak.5,16.17). Es ist ein Gebet nach den Verheißungen bzw. nach dem Willen Gottes. Beleg: das Gebet Elias. Er wusste, dass Gott Regen geben wollte (1.Kö.18,1). Deshalb konnte er dem Willen Gottes bzw. der Verheißung Gottes gemäß beten. Ein Gebet, was dem Willen Gottes entspricht, das erhört Gott. Wenn ein Gebet nicht dem Willen Gottes entspricht, erhört er es i.d.R. auch nicht. Das Gebet des Glaubens ist aber auch das Gebet eines Gerechten (V.16). Hiobs Freunde (die Ungerechten) hätten ebenso wie Hiob beten können. Doch Gott hätte ihr Gebet nicht angenommen (Hiob 42,8.9). Das Bekennen der Sünden - warum? Es ist notwendige Voraussetzung für eine Heilung. Die Krankheit an sich ist nicht in jedem Fall eine direkte Folge der Sünde, aber wenn Sünde begangen wurde, dann ist ihr Bekenntnis unbedingt notwendig. Deshalb ist jede Krankheit und jede Bitte um Heilung mit einer ernsthaften Selbstprüfung verbunden.. Die Krankenheilung nach Jakobus 5 Seite 12 von 12 7. Schlussfolgerungen (a) Jakobus hat seine Anweisungen zur Heilung der Kranken nicht für uns, sondern für Angehörige des Volkes Israel geschrieben. Sie haben im Blick auf die Heilung von Krankheiten eine besondere Verheißung Gottes. Die von Jakobus beschriebene Zeremonie der Heilung, die auch eine Salbung mit Öl im Namen des HERRN beinhaltet, ist wahrscheinlich nicht für die "Nacht", in der wir uns heute befinden, und wahrscheinlich überhaupt nicht für Christen aus den Nationen bestimmt. (b) Das Schweigen der übrigen Briefe des NT zur von Jakobus vorgeschriebenen Praxis der Krankenheilung und die in den Briefen des NT bezeugten, natürlichen Krankheitsverläufe der Gläubigen weisen ebenfalls in diese Richtung. (c) Unter den hier vorgestellten, verschiedenen Möglichkeiten schriftgemäßer Interpretation der von Jakobus beschriebenen Zeremonie findet sich keine, die eine in jeder Hinsicht bedenkenlose Übertragung dieser jüdischen Praxis auf heutige Situationen zulässt. (d) Die heutige Praxis der "Krankenheilung nach Jakobus 5" scheint sich daher mehr auf eine fragwürdige "Erfahrungstheologie" als auf die Schrift zu gründen. (e) Doch dürfen und sollen auch wir im Krankheitsfalle mitleiden (1.Kor.12,26) und füreinander beten (Phil.4,6/1.Tim.2,1/Jak.5,16). Das kann in jeder Form (allein, zu zweit, als Gruppe, als Gemeinde etc.) geschehen. Wenn es dem Willen des HERRN entspricht, wird er das Gebet / die Gebete erhören und heilen. Sollte unvergebene Schuld vorliegen oder bewusst werden, muss sie bekannt, bereut und vergeben werden. Bernd Grunwald
    7 Antwort(en) | 414 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 15:36
    HPWepf hat auf das Thema Satan gebunden im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Danke lieber Holger Genau auch wenn Satan im 1000JR gebunden ist gibt es Tod und zwar wegen dem Prinzip Sünde im Menschen in der alten Natur.
    2 Antwort(en) | 104 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 15:00
    HPWepf hat auf das Thema Petrus : Satan weiche von mir im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Lieber Bruder Holger vielen Dank! ja es geht nicht und keineswegs darum, dass ein Gläubiger zum Satan werden könnte aber ein Gläubiger kann durch Reden und Handeln ein Widersacher → (aram. satanas) werden.
    2 Antwort(en) | 136 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 14:16
    >>Skript deutsch von Roger Liebi
    0 Antwort(en) | 83 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 06:13
    HPWepf hat das Thema Besserung der alten Natur ... im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Ein Skorpion trifft am Ufer eines Flusses einen Frosch. „Lieber Frosch, nimmst du mich mit auf deinem Rücken ans andere Ufer?“, fragt der Skorpion. „Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir auf dem Wasser sind, dann stichst du mich und dann sterbe ich“, antwortet der Frosch. „Nein, wenn ich dich steche, dann gehe ich doch unter und sterbe“, sagt der Skorpion. „Das leuchtet mir ein. Steig auf meinen Rücken“, sagt der Frosch. Kaum sind sie ein paar Meter geschwommen, verspürt der Frosch einen stechenden Schmerz. „Verdammt, jetzt hast du mich doch gestochen. Jetzt sterben wir beide“, sagt der Frosch. „Ich weiss. Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion und Skorpione stechen nun mal“, antwortet der Skorpion.
    0 Antwort(en) | 59 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 03:51
    HPWepf hat das Thema Petrus : Satan weiche von mir im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Mt 16,23: Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnest nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist. Q.: Was, wen meinte der Herr Jesus mit "Satan" wirklich?
    2 Antwort(en) | 136 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2020, 03:49
    HPWepf hat das Thema Satan gebunden im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Wird es im 1000JR keinen Tod mehr geben weil Satan da gebunden ist?
    2 Antwort(en) | 104 mal aufgerufen
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