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    Heute, 06:27
    >>>> Tagesdosis 2.8.2019 – Entlarvung der CO2-Jünger (Podcast)
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    20.10.2019, 19:20
    HPWepf hat auf das Thema Etymologiefigur im Forum Stilfiguren geantwortet.
    Lieber Andi und Peter vielen Dank, das ist sehr hilfreich.
    1 Antwort(en) | 135 mal aufgerufen
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    20.10.2019, 05:55
    HPWepf hat auf das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Jörg Danke für diesen bemerkenswerten Hinweis! ich selber hatte durch das Lesen von Büchern und unzähligen Versammlungsbesuchen in der ""AV" Maurer-" Sekte aus der Brüder Ecke viel Segen aber auch viel Irrlehre und noch mehr falsche Lehre aufgenommen. Man muss vor direkt vor der Brüder Psycho - Bewegung warnen. Man kommt frei durch Bibelstudium und öffentlichem Bekenntnis der Irrtümer. Übrigens war ja der Ausleger William Kelly wesentlich daran beteiligt dass die gesamte "AV" Bewegung nicht an die Wirksamkeit des Kreuzes Christ für den Glaubenden glaubt sondern nur an dazu Vorausstimmte. >>> Calvinismus
    6 Antwort(en) | 205 mal aufgerufen
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    19.10.2019, 12:30
    HPWepf hat auf das Thema Berean Call Oktober November Dezember 2014 im Forum Andere Websiten geantwortet.
    Oktober 2019 1THE BEREAN CALLP.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org Oktober 2019Das Schambehaftete Soziale Evangelium
    9 Antwort(en) | 5640 mal aufgerufen
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    19.10.2019, 10:49
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    8 Antwort(en) | 283 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    19.10.2019, 09:39
    HPWepf hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Als ich noch in der "AV" war, hatte ein Mann (Bruder) -- wohl kaum- öfters sogar für den sog. Papst gebetet - "da er ja von Gott in Hoheit eingesetzt sei über die Christenheit" . Der Mann ist längst gestorben, beim Herrn? > wohl kaum.
    15 Antwort(en) | 440 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    19.10.2019, 09:35
    HPWepf hat das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Jungfrauen und Braut Bibelstellen: Matthäus 25,1-13Frage: Wen stellen im Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Mt 25,1–13) die fünf klugen Jungfrauen dar, da doch die Gläubigen die Braut sind? Sie gingen nur als Gäste zur Hochzeit ein. War der Bräutigam, als er kam, nicht von seiner Braut begleitet? Nahm er sie nach Schluss des Hochzeitsfestes nicht mit in sein eigenes Heim?Antwort: Der Herr stellt uns in diesem Gleichnis nicht die Kirche als solche in ihrer Einheit vor, sondern Christen als eine Schar, die (im Bild) ausgehen, Ihm zu begegnen; und daher beschreibt Er sie als einen Hochzeitszug. „Die Braut“ würde Seinem Vorhaben nicht entsprochen haben, wohl aber die Jungfrauen, die zum Teil töricht und zum Teil klug und somit als Vorbilder von Bekennern des christlichen Zeugnisses geeignet waren.Das unterscheidende Merkmal war der Besitz des Heiligen Geistes. Alle waren schläfrig geworden; aber um Mitternacht ließ die Gnade einen aufweckenden Ruf ergehen, der bewirkte, dass selbst die törichten Jungfrauen aufstanden und ihre Lampen schmückten. Als aber der Bräutigam kam, konnten nur jene eingehen, die bereit waren; denn nur sie hatten die Salbung von dem Heiligen, die jemanden befähigt, sein Teil mit Ihm zu haben. Der Gegenstand hier ist nicht, die Aufmerksamkeit auf die Braut zu richten, vielmehr soll auf die persönliche Verantwortlichkeit des Christen hingewiesen werden, in geziemender Weise die Ankunft Christi zu erwarten. Ein bloßes Bekenntnis gibt kein Anrecht, mit Ihm zur Hochzeit einzugehen. Es muss Öl in den Gefäßen sein, und die törichten Jungfrauen – sie mochten noch so aktiv oder „ernst“ sein, wie die Menschen sagen – hatten keines. Die Braut erscheint in dieser Szene überhaupt nicht.Ermunterung und Ermahnung, Jahrgang 1981. Alle Artikel dieser wertvollen Zeitschrift sind mittlerweile hier zu finden: www.imglaubenleben.de]William Kelly www.bibelstudium.de – Artikel online lesen Ist es ein wenig, ganz, oder voll daneben?
    6 Antwort(en) | 205 mal aufgerufen
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    19.10.2019, 07:07
    HPWepf hat das Thema Heiligkeit nachjagen im Forum Fragen aus der Bibelstunde erstellt.
    was bedeutet: Elberfelder 1905 Hebräer Hebr 12,14 Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird; Welche Ursachen /> Konsequenzen bei nicht befolgen?
    1 Antwort(en) | 72 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    19.10.2019, 07:00
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstunde Hebräer Brief im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Zu Hebräer 10 Verfasser Peter S. "Wir hatten das letzte Mal auch die Stelle "der Gerechte wird aus Glauben leben". Was wir heute haben ist vollkommen chronologisch und das AT wird durchgegangen. Es geht los mit der Schöpfung, damit geht das AT ja los, und dann geht es weiter mit Abel in Vers 4, dann Henoch. Da musste ich an das Lied denken, dass wir eingangs gesungen haben. Henoch wurde auch entrückt: "Er selbst wird uns erheben zur Himmels ewgen Freud". Da musste ich dran denken, da Henoch auch weggenommen wurde, bevor die Gerichte kamen. Wenn wir im Kapitel weitergehen, soweit haben wir gar nicht gelesen, ist in Vers 32 der Abschluss der Glaubenshelden mit Gideon, Samuel, David, Jephta und den Propheten. Paulus geht eigentlich das ganze AT durch. Es ist mir aufgefallen, wie sauber chronologisch er dies anordnet. Nach Henoch kam Noah und Abraham - auch eine hochinterssante Person. Und dabei wird jeweils die Herausforderung der jeweiligen Zeit berichtet. Wir haben ja schon einiges gehört, dass auch wir in nicht gerade leichten Zeiten leben und da ist der Glaube natürlich herausgefordert. Daher kann man doch einiges hieraus lernen, auch wenn unsere Zeiten anders sind, obwohl der Herr Jesus die Zeit vor der Sintflut auch mit unserer Zeit vergleicht, daher gibt es schon Parallelen. Jede Zeit hat ihre Herausforderung. Ich wollte nur sagen: Das ganze Kaptitel, lange Reder kurzer Sinn, ist ganz genau chronologisch aufgebaut. Die Verknüpfung zum vorigen Kapitel ist, dass der Gerechte aus Glauben leben wird und das war schon immer so und ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen. Und dieses Kapitel ist die Illustration dazu aus dem AT."
    31 Antwort(en) | 3249 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    19.10.2019, 06:29
    Calvinisten-Gotteslästerer lehren, dass rettender Glaube eine Gabe Gottes sei (sie verdrehen Epheser 2,8-9 indem sie die Gabe Gottes nicht auf die Rettung beziehen), doch wäre dem so, dann müsste man folgenden Text so lesen, dass Gott den elf Aposteln den Glauben nicht gab und der Herr Jesus sie dann für ihren Unglauben tadelt! 🤦🏻*♂️ Prüft Eure Kommentare im Regal und bleibt wachsam! „Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. Danach offenbarte er sich zwei von ihnen auf dem Weg in einer anderen Gestalt, als sie sich aufs Land begaben. Und diese gingen hin und verkündeten es den Übrigen; aber auch ihnen glaubten sie nicht. Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten.“ **Markus‬ *16:11-14
    5 Antwort(en) | 365 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 20:17
    HPWepf hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Holger Danke Dir dass Du das so tief gräbst! Es ist halt nicht immer so enfach wie die Brüder das darstellen. Es gab auch Brüder die "Heil Hitler" riefen weil sie dachtem, Gott hätte diesen Vollstrecker Luthers eingesetzt. Gott setzte Hitler usw. nicht ein!
    15 Antwort(en) | 440 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 20:03
    HPWepf hat auf das Thema Aus Zoo Tallinn von Imbi Taniel im Forum Schöpfung geantwortet.
    122 Antwort(en) | 6881 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 20:00
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    *-*- Bibelstudium ist immer persönlich das kann man nie mit " YT" Filmen oder Gemeinde Besuch oder Bibelstudientage oder Konferenzen ersetzen oder vergleichen.
    8 Antwort(en) | 283 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 15:43
    HPWepf hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Harald das die Gedanken von K.M. 66,1.2: So spricht Jehova: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Weiches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und weiches der Ort zu meiner Ruhe stätte? Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht Jehova. Aber auf diesen will ich bücken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Wort Betrachtet man die erhabene Majestät Gottes, so ist die Erde in ihrer Kleinheit lediglich der Schemel Seiner Füße (Mt 5,34ff.). Er hat die Erde nicht zu dem Zweck gemacht, sich eine Wohnung oder einen Regierungssitz zu schaffen, in dem Himmel, der nicht ein Teil dieser Schöpfung ist, steht Sein Thron (Ps 11,4). „Die Himmel und der Himmel Himmel können dich nicht fassen" (1. Kön 8,27). Der Gedanke, Gott sei die Seele der Welt oder der Schöpfung, ist daher völlig abwegig und zugleich herabsetzend und verunehrend. Obwohl die Schöpfung die Herrlichkeit Gottes bezeugt (Ps 19), kann keineswegs von ihr gesagt werden, sie sei der Ausdruck dessen, was Gott ist. Das ist allein Jesus Christus, der Sohn Gottes (Heb 1,1ff.). Nur Er vermag dem Namen Gottes ein Haus zu bauen, einen Gott gemäßen, geistlichen Tempel (Joh 2,19-22; 2. Sam 7,13). „Der Gott, der die Weit und ailes darin gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, 714 wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als ob er noch etwas nötig habe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt" (Apg 17,24ff.). Unmöglich kann das Geschaffene den Schöpfer fassen oder eine Ihm angemessene Wohnung sein. Gottes Wesen ist geistlich. Das ist die sichtbare Schöpfung nirgends. In etwas seinem Wesen Fremden aber kann niemand wohnen. Gläubige, aus Gott geborene Christen jedoch sind Gottes Tempel; der Geist Gottes wohnt in (oder: unter) ihnen (1. Kor 3,16; 2. Kor 6,16). Nur das Haus, der „heilige Tempel im Herrn", den Gott selbst baut, ist eine „Behausung Gottes im Geist" (Eph 2,21.22). Einen solchen geistlichen Tempel hat Israel, das irdische Volk Gottes, nie gekannt und wird ihn auch in Zukunft nicht haben. Versammlungsstätten, Gemeindesäle oder Kirchen sind nicht Gottes Ruhestätte oder Seine Wohnung. Niemand kann Ihn an einen irdischen Ort oder an eine menschliche Institution binden mit der Behauptung: „Der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas ist dies!" (Jer 7,4). Solch einer falschen Religiosität trat Stephanus mit der Anführung der vorliegenden Verse entgegen. Offensichtlich waren die Juden, die ihn beschuldigten, „Worte zu reden gegen diese heilige Stätte" (Apg 6,13; 7,48-51), stolz auf den Tempel, den sie erbaut hatten. Stephanus ruft ihnen zu: „Ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr." Für sie war ihr Tempel eine „heilige Stätte", deren Bedeutung Stephanus angeblich herabsetzte. In Wirklichkeit stritten sie gegen den Heiligen Geist Gottes, dessen Person und Wirksamkeit sie nicht kannten. Sie setzten einfach voraus, dass der damalige Tempel in Jerusalem und ihr religiöses System grundsätzlich die Anerkennung Gottes habe. Wer dies in Frage stellte, traf sie an sehr empfindlicher Stelle. Ein solcher hatte nach ihrer Überzeugung den Tod verdient (Mt 26,59-61). Dieses Urteil vollzogen sie an dem Herrn Jesus und wenig später an Stephanus. Offenbar dachten sie sich das Wohnen Gottes in ihrem Tempel so, wie die Götzenverehrer sich ihren Götzen in einem Tempel wohnend vorstellen. Zu solchem Aberglauben war damals der von Gott gegebene Gottesdienst verkommen. Vergleichbare Erscheinungen gibt es auch in der Geschichte der Christenheit. Man begibt sich aber nicht schon dadurch in die Gemeinschaft mit Gott, dass man einen geweihten Raum, eine christliche Versammlungsstätte betritt. Ein solches Gebäude bietet 715 nicht die Gewähr, dass man dort stets Gott antrifft; es sollte auch nicht durch besondere Ausstattung oder Weihung den Anschein erwecken oder gar den Anspruch erheben, eine beständige Wohnung Gottes zu sein. Die Neigung, Sichtbares höher zu bewerten als das nicht Sichtbare des Geistes und des Glaubens, besteht auch auf christlichem Gebiet. Missbrauch kann man nicht ausschließen, indem man beispielsweise keine Räume mehr errichtet, die für kirchliche Zwecke ausgestattet werden. Die Schrift zeigt am Beispiel des Tempels, der durch Serubbabel zur Zeit Esras erbaut wurde, dass ein solches Bauen vor Gott sehr wertvoll ist (Hag 1,4.14; Sach 1,16; 8,9), obwohl diese für Seinen Dienst errichtete Stätte erneut zu einer Räuberhöhle entartete (Jer 7,11.12; Mt 21,13). Um die Gottesfürchtigen trotz der Fehlentwicklungen zu ermutigen, hat Jehova nach dem niederdrückenden Bericht über den Auszug Seiner Herrlichkeit aus dem ersten Tempel (Hes 10 und 11) am Schluss des Buches Hesekiel die Anweisung zur Errichtung eines neuen Tempels und des damit verbundenen Dienstes in Seinem kommenden Reich auf der Erde gegeben. In Gnaden gibt Gott zu allen Zeiten die Möglichkeit zum Gottesdienst und legt Segen auf das, was in Demut nach Seinem Willen zu Seiner Ehre errichtet und genutzt wird. Dabei blickt Er auf den Elenden und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und vor Seinem Wort zittert (V.2; Jes 57,15; Ps 34,18). Diese werden sich bei ihrem Gottesdienst durch Gottes Wort und den Heiligen Geist leiten lassen. Sie schaffen keine eigenwilligen Lehrsysteme und Rituale. Ihnen liegt nichts an Zeremonien und schönen Bauwerken, sie meiden jedes Formenwesen, bauen auch nicht mit „Holz, Heu und Stroh" (1 .Kor 3,12). Die Ehrfurcht vor Gott lehrt sie, eine geziemende Haltung vor Ihm einzunehmen, die Autorität Seines Wortes anzuerkennen und „die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens" (Eph 4,3). 66,3.4: Wer ein Rind schachtet, erschlägt einen Menschen; wer ein Schaf opfert, bricht einem Hund das Genick; wer Speisopfer opfert, es ist Schweinsblut; wer Weihrauch ais Gedächtnisopfer darbringt, preist einen Götzen. So wie diese ihre Wege erwähit haben und ihre Seele Lust hat an ihren Scheusalen, ebenso werde ich ihre Missgeschicke erwählen und ihre Schrecknisse über sie bringen; weil ich ge- 716 rufen, und niemand geantwortet hat, geredet, und sie nicht gehört haben, sondern getan, was böse ist in meinen Augen, und das erwählten, woran ich kein Gefallen habe. Die Verurteilung des heuchlerischen Gottesdienstes solcher, die in Wirklichkeit von Jehova abgefallen sind, wird in diesen Versen weiter begründet. Wie Jesaja vorher ihre Einbildungen bezüglich ihres Tempels geißelte, ebenso unverhohlen stellt er jetzt ihrer hohen Meinung vom Wert ihrer Opfergaben die Wahrheit gegen über. In beiden Fällen empfanden sie Genugtuung über das von ihnen Geleistete und Dargebrachte. An ihrem eigenwilligen Gottesdienst hatten sie Freude, aber nicht an ihrem Herrn und Gott und Seinen Vorschriften. Dem äußeren Anschein nach suchten sie durch ihre Bemühungen die Nähe Gottes und neigten sich vor Ihm (Kap. 58,2-5). In Wirklichkeit jedoch waren ihre Herzen weit von Ihm entfernt. Eine wahre, demütige Haltung vor Jehova kamten sie nicht; sie missachteten Ihn. Ungehorsam beherrschte ihr religiöses Denken (Jes 65,2). Ihre Gedanken über den Tempel und den Dienst verrieten, dass sie sich innerlich von Gott unabhängig gemacht hatten. Daher war das, was sich bei ihren Gaben zeremoniell abspielte und dabei Gottesdienst sein sollte, vor Ihm nichts anderes als ein Gräuel. Sie gaben sich nicht die notwendige Rechenschaft über das, was sie in der Nähe Gottes dachten und taten (Jer 8,6-8; 18,12f; Hes 23,38ff.). Auf förmliche Weise vor Gott hinzutreten und gleichzeitig üblen Gedanken freien Lauf zu lassen, anstatt sie zu zügeln (V.3), ruft ein strenges Gericht herbei. Gott will durch den Anbeter geheiligt und verherrlicht wer den (3.Mo 10,1-3). Da bedarfes echter Frömmigkeit und Gottes furcht (Heb 12,28ff.). „Der Mensch sieht auf das Äußere, aber Jehova sieht auf das Herz"( 1.Sam 16,7). Gott blickte nicht auf die Opfergabe Kains, weil sein Herz und seine Werke böse waren und kein Glaube vorhanden war (I.Mo 4,5; Heb 11,4; 1. Joh 3,12). In Israel war Rechtlosigkeit und Götzendienst, deswegen mochte Jehova ihr Friedensopfer nicht ansehen (Am 5,21-27). Wenn der Baum faul ist, können die Früchte nicht gut sein (Mt 7,18). „Das Opferder Gesetzlosen ist Jehova ein Gräuel" (Spr 15,8; 21,27). Ein böses Herz macht unfähig zur Anbetung und zum Opfern. Mit unreinem Herzen kann nur Unreines geopfert werden. Des halb ist bei falscher innerer Einstellung ein blutiges Opfer selbst dann, wenn es in guter Absicht gebracht würde, nichts anderes 717 als gemordetes Leben (V.3) und daher ekelhaft vor Gott. Das ge schlachtete Rind erhält in diesem Fall erst gar nicht den Charakter eines Opfers. Wenn jemand ein Schaf nach Vorschrift opfert, kommt aber mit bösem, Gott fernem Herzen herbei, dann ist dieses religiöse Zeremoniell für Gottes Heiligkeit so verletzend, wie wenn einer mit einem Hund, dem er soeben das Genick gebrochen hat, zum Opfer vor Ihn hinträte. Nicht besser steht es mit dem Speisopfer und seinem Weihrauch von Seiten heuchlerischer Anbeter (V.3 ). Ihre der Form nach korrekte Opfergabe war vor Jehova so schlecht und heuchlerisch wie ihr eigenes Herz (Kap. 1,12-17). Ihre Haltung unterschied sich nicht von der eines Götzenanbeters. Dass dadurch der Dienst des lebendigen Gottes dem Götzendienst gleich geworden war, rief scharfen Tadel her vor. Ihnen mangelte nicht nur die Empfindung für das Gräuelhafte ihrer Darbringungen, sondern sie hatten sogar Lust an ihren her beigebrachten Scheusalen (V.3b). Sorglos bezüglich derHeiligkeit Gottes meinten sie, der Ausübung ihrer religiösen Pflichten mangele nichts. Eine ähnliche Haltung findet sich bei Christen, die in Sünden gefallen sind. Mitunter zeigen sie wenig Gefühl dafür, dass sie den Herrn Jesus verunehrt und Seinen Tisch verunreinigt haben und dass nach der Anweisung der Heiligen Schrift (I.Kor 5) ihr Ausschluss vom Tisch des Herrn, dem Abendmahl, notwendig ist. Solche Gleichgültigkeit und Blindheit findet sich auch in der Versammlung in Laodizea, die der Herr wegen ihrer lauwarmen Haltung aus Seinem Mund ausspeit(Off 3,16; vergl. Mal 1,10). Jehova bestraft die falsche und böse Wahl mit der gerechten Wahl der Mißgeschicke und Schrecknisse (V.4). Nicht der Mensch hat die letzte, entscheidende Wahl, sondern Gott. Wer nach Ihm fragt, den unterweist Er in dem Weg, den er wählen soll (Ps 25,12). Israel fragte nicht mehr nach Ihm und reagierte auf Seine Mahnungen nicht (Kap. 65,12) und zog das vor, was Ihm missfiel. So wählten sie bewusst die Sünde. Gott begründet, warum darauf Sein Gericht folgt: „darum, dass sie Erkenntnis gehasst und die Furcht Jehovas nicht erwählt, nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht. Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen" (Spr 1,29-31). 66,5.6: Hört das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Wort! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch 718 verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, dass wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Stimme eines Getöses von der Stadt her! Stimme aus dem Tempel! Stimme Jehovas, der Vergeltung erstattet seinen Feinden! Den Gottesfürchtigen, die mit „zerschlagenem Geist" vor Gottes Wort zittern (V.2), steht hier die Menge der Verächter des Glaubens gegenüber, die sie verhöhnen und verstoßen, obwohl sie ihre Stammes Brüder sind. Glaube und Unglaube bilden immer ei nen deutlichen Gegensatz, sie haben nichts miteinander gemein. Beide Richtungen streben auf die endgültige Entscheidung zu, die bloßlegt, welche Seite Recht behält. Die Gottlosen und Spötter bekräftigen ihre zur Schau getragene Überzeugung mit blankem Hohn,den sie Gott ins Angesicht schleudern: „Jehova erzeige sich herrlich!" (V.5). Dies wird Er tun, wenn der Himmel sich öffnet und Er in Herrlichkeit als ihr Richter erscheinen wird (Off 19,1.11-16). Die Treuen aus Israel, die sich zu Ihm und Seinem Wort bekennen, werden dann zu Seiner Rechten stehen (Mt25,34). Seine Verächter hingegen lemen den für sie furchtbaren Inhalt des Ratschlusses Gottes kennen, den sie in frivoler Weise herbeiwünschten (Jes 5,19; Mt 25,46). Ähnlich dreiste Herausforderungen notiert die Heilige Schrift in 2. Petr 3,3f und Maleachi 2,17. Ihr Übermut wird in Beschämung umschlagen, wenn sie plötzlich die gewaltige Stimme Dessen hören (Off 1,15; Ps 29), der sie zur Verantwortung ruft und sie zwingt, vor Ihm niedezufallen. Die sich einmal so sicher wähnten, werden dann vor ihrem Richter zittern und die Vergeltung für ihre Auflehnung erhalten, auch für den Hass, mit dem sie die Gottesfürchtigen verfolgt haben. Einst trieben sie spottend ihr Spiel mit Seinen Worten, dann aber werden sie vor Seiner Stimme furchtbar erschrecken. Sein Schweigen mag zur Zeit Satan und seiner Gefolgschaft Anlass zum Hohn geben. Doch Gott schweigt nur so lange, wie es Seinen Plänen dient. Als das, was allem den Ausschlag gibt und alle Dinge zum Abschluss bringt, ist zuletzt allein Seine Stimme und die Seiner Engel zu hören, wie das Buch der Offenbarung lehrt. Dann erhebt sich kein einziges Wort mehr gegen Ihn, aber Sein Lob wird im Himmel und auf der ganzen Erde erschallen. Dann hat Christus Seine „große Macht angenommen und die Herrschaft angetreten". „Und es geschahen laute Stimmen indem 719 Himmel, die sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Off11,15-17). Vers 6 schildert nicht die Zerstörung Jerusalems durch die Römer, sondern befasst sich mit demselben Ereignis, das in Sacharja 14,1-5 beschrieben wird. Auch dort wird prophezeit, dass Jehova mit Seinen Feinden Krieg führt und ihnen „Vergeltung erstattet". An jenem Tag der Schlacht werden die Füße des Messias, des Herrn Jesus, auf dem Ölberg stehen (Sach 14,3.4). Dadurch erfüllt sich, was in Apostelgeschichte 1,11f Seinen Jüngern bei Seiner Auffahrt zum Himmel verheißen worden ist: Er „wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel." Dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Er Israel das Reich wiederherstellt (Apg 1,6). Hierüber berichten die folgenden Verse Näheres. 66,7-9:Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Schmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tag zur Weit gebracht, oder eine Nation mit einem Mai geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Sollte ich ich zum Durchbruch bringen und nicht gebären iassen?, spricht Jehova; oder soilte ich, der gebären iässt, verschiießen?, spricht dein Gott. In diesen Versen wird das wunderbare Wirken Gottes zugunsten Seiner Knechte hervorgehoben. Unerhört und ohne Beispiel sind die Schnelligkeit und die Vollkommenheit Seines Wunder tuns; sie entsprechen Seiner göttlichen Gnade und Macht. Natürliche Abläufe brauchen Zeit und geschehen nacheinander. Gott aber braucht zur Verwirklichung eines Gedankens weder Zeit noch Material (Ps 33,9; Markus 3,5). Der mit Vers 7 beginnende Gedankengang endigt mit dem 14. Vers, der das Ganze zusammenfasst und nochmals die Knechte und die Feinde Jehovas gegen überstellt. Die einen werden auf wunderbare Weise gerettet, zu einer Nation zusammengefügt und hoch erfreut, während die anderen gerichtet und bestraft werden. Die Verse 7 bis 9 kündigen Seinen Frommen aus Israel die Wiedereinsetzung als Volk an. Die Verse 10 und 11 sind ein Aufruf zur Freude und zum Genuss der Geschenke Jehovas. Die Verse 12 bis 14 lassen die Freude Jehovas erkennen, ihnen Liebe und Segen zuzuwenden. 720 Die jedes Vorstellungsvermögen übersteigende Macht Gottes wird in der kürzesten Zeit Umstände zum Guten wenden, die nach allem Dafürhalten in der Katastrophe enden mussten. Plötzlich sind ihre Feinde vernichtet. Unerhört rasch werden sie, die wenigen Gottesfürchtigen aus Israel, zu einem großen und starken Volk. Unversehens ersteht ein Volk Gottes auf der Erde als komplette Nation. „Zugleich" werden die Kinder Zions geboren wer den, eine Nation kommt zur Welt. Erstaunt wird jeder Beobachter es zur Kenntnis nehmen. Gottes Schaffen kann auf Entwicklungsstufen und Vorbereitungen verzichten. „Und du wirst in deinem Herzen sprechen; Wer hat mir diese geboren, da ich doch der Kinder beraubt und unfruchtbar war, verbannt und umherirrend?" (Jes 49,21). Es ist ein so unfassbares Wunder wie eine Toten Auferstehung (Jes 26,19; Markus 5,42). Die Wehen der diesem Geschehen vorangehenden „großen Drangsal" (Mt 24,7-13.21) werden für Zion außerordentlich schmerzhaft und scheinbar endlos sein (V.8). Doch der vorliegen de Abschnitt prophezeit, dass ihr Glaube nicht beschämt werden wird. Wenn der Tag ihrer Erlösung da ist, werden sie „wie Träumende" sein. „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten"; „Jehova hat Großes an uns getan" (Ps 126). Ihre Trauer und Not schlägt Ins Gegenteil um. Diese Prophezeiungen betreffen das Volk Israel, nicht die jetzige christliche Gnadenzeit. Auf Wehen und Angst folgt rasch die Freude über die Geburt, so auch die Freude über ihr Wiedererstehen ais Nation auf die Wehen der „Drangsal für Jakob" (Jer 30,7; Dan 12,1; Mt 24). Die Gläubigen sind gerettet, und Jehova bestätigt Seine Beziehung zu ihnen als dem „Überrest Israels": „Ich bin ihnen zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener" (Jer 31,7-9). Er erkennt sie an als Seine Kinder auf dieser Erde und wendet ihnen Seine Liebe und Fürsorge als Vater zu. Die beiden Fragen in Vers 9 enthalten ein betontes „Ich". Ist Ihm zuzutrauen, dass Er zwar alle Geschicke auf diese ihm so wichtige Geburt hinlenkt, dann aber nicht gebären lässt? Das wäre mit Seiner Treue und Seinen Verheißungen nicht zu vereinbaren. Erhandelt als der treue Gott; Christus ist der Bürge dafür, „in ihm ist das Ja, darum auch durch ihn das Amen". Nichts kann den Urheber dieses Werkes an der Vollendung hindern, nichts ist zu wunderbar für Ihn. 66,10-14: Freut euch mit Jerusalem und frohlockt über 721 sie, alle, die ihr sie liebt! Seid hoch erfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert, damit ihr saugt und euch sättigt an der Brust ihrer Tröstungen, damit ihr schlürft und euch ergötzt an der Fülle ihrer Herrlichkeit!Denn so spricht Jehova: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom, und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach, und Ihr werdet saugen; auf den Armen werdet ihr getragen und auf den Knien geliebt kost werden. Wie einen, den seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten; und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden. Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen; und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand Jehovas wird sich kundgeben an seinen Knechten, und gegen seine Feinde wird er ergrimmen. Bis zur Befreiung aus der Drangsal durch den Messias werden die Gläubigen aus Israel über Jerusalem trauern (Kap. 57,18). Diese Gottesfürchtigen „haben Mitleid mit seinem Schutt" gehabt (Ps 102,14). Dann aber wird jeder von ihnen sich mit Jerusalem freuen (V.10). Sie glaubten den Verheißungen Gottes und dachten über Jerusalem und sein Volk wie der Messias, von dem der 102. Ps prophetisch redet. Sie liebten diesen Ort, als nur Trümmer zu sehen waren (V. 10). Für ihre Treue der Stadt Gottes gegen über werden sie dann reich belohnt werden (Ps 137,4-6). Alle, die während der Zeit der Erniedrigung Jerusalems Anteil an dessen Ergehen nahmen, werden auch Anteil an seiner Freude haben (Kap. 65,18), an dessen Tröstungen und an seiner Herrlichkeit (V.II). „Denn Jehova wird Zion aufbauen" (Ps 102,16). Die Stadt, die vordem Trauer und Mitleid weckte, ist dann durch den Messias reich und herrlich gemacht. Aus ihrer Fülle teilt sie an ihre Bewohner aus,wie eine Mutter ihren Kindern gerne das Beste gibt und sich an ihrem Glück und Wohlergehen erfreut. Mangel und Not sind dann in Überfluss verwandelt, Erniedrigung ist in Ehre umgeschlagen. Jerusalem wird nie mehr ein Unglück sehen, weil der König Israels, Jehova, in seiner Mitte ist (Kap. 30,19: Zeph 3,14.15). Offensichtlich hat die Liebe Jehovas sorgfältig registriert, was Seinem Volk während der vielen Jahre der Erniedrigung fehlte. Nach der Umkehr eines Überrests und nach der völligen Wand lung der äußeren Umstände ist nun die Zeit und Gelegenheit da, ihnen das Verlorene zu erstatten und sie noch weit darüber hinaus 722 gehend zu beschenken. Die Gottesfürchtigen haben Seine wunderbare Rettung erfahren, weil sie auf Seine Gebote geachtet und Ihm vertraut haben. In Seiner Liebe segnet Er sie nun und wendet ihnen Trost und Frieden, Wohlergehen und sichere Ruhe zu, so mächtig wie einen überfließenden Strom. Er gibt ihnen eine Nach kommenschaft, so zahlreich wie die Körner des Sandes (I.M0 22,17), und lässt ihnen „die Herrlichkeit der Nationen zukommen wie einen überflutenden Bach" {V.12; vergl. Kap. 58,11; 60,5ff.). In liebevoller Vertraulichkeit verkehrt Er mit ihnen, denn nun ist alles Störende beseitigt. Wegen Israels Gesetzlosigkeit hatte Er den Frieden, die Gnade und die Barmherzigkeit von ihnen wegnehmen müssen (Jer 16,5). Nun aber gibt Er „Frieden an diesem Ort" (Haggai 2,9), Frieden ohne Ende unter ihrem Friedefürsten, dem Herrn Jesus Christus (Jes 9,6.7). „Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held; er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt (oder: ruht)inseiner Liebe,frohlockt über dich mitJubel" (Zeph 3,17). Am Schluss von Vers 14 stellt Jesaja noch einmal den Unter schied heraus zwischen den Knechten Gottes, die vor dem Ge richt gerettet sind, und solchen, die Ihn ablehnen. Es ist bemer kenswert, dass diese Scheidung zwischen den Knechten und den Feinden Gottes sowohl am Schluss des Alten Testaments (Mal 3,17 bis 4,3) als auch auf dem letzten Blatt des Neuen Testa ments (Off 22) besonders hervorgehoben wird. Gott lässt den irrenden Menschen nicht ohne dringende Warnung dem Gerichts tag entgegengehen, dem Ende der menschlichen Entscheidungs freiheit. Mit diesen sehr ernsten Schlussworten der Schrift spricht Gott den Menschen zum letzten Mal an. Danach bricht unver sehens Gottes Zorn überjeden herein, der die HeiligeSchrift nicht als die Stimme seines Richters erkannt hat. Israel scheint heute als Jehovas Volk keine Zukunft zu haben. In der kommenden großen Drangsalszeit wird es für die wenigen Glaubenden unter ihnen noch viel dunkler werden. Doch sie sollen ihre Zuversicht nicht wegwerfen und an dem guten Ausgang nicht zweifeln. „Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke; dein Hüter schlummert nicht" (Ps 121,3ff.). „Ihrwerdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen", ruft Jehova Seinen Knechten, den Gottesfürchtigen aus Israel zu (V.14) und freut sich mit ihnen an ihrem Glück. Fortdauernde Glückseligkeit ist die Belohnung für ihr 723 Ausharren in den schweren Erprobungen ihrer Zeit. Dann sind sie vom Glauben zum Schauen gelangt. „Also wird gesegnet sein der Mann, der Jehova fürchtet, ...du wirst das Wohl Jerusalems schauen alle Tage deines Lebens" (Ps 128). „Deine Augen werden den König schauen in seiner Schönheit" (Jes 33,17). Wenn Jesus Christus, ihr Messias, in Herrlichkeit auf dieser Erde erscheint, dann kommt Sein Lohn mit Ihm (vergl. Off22,12). Ihre Gebeine werden sprossen wie das junge Gras (V.14), denn Seine Kraft belebt sie, und sie jubeln über Seinen Trost, Seine Rettung und Seine Treue (Kap. 51,3; 52,9). Dann erleben sie, dass ihnen „der Spross Jehovas zur Zierde und zur Herrlichkeit sein wird, ...zum Stolz und zum Schmuck fürdie Entronnenen Israels"(Kap. 4,2). 66,15.16: Denn siehe, Jehova wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergehen in Giut und sein Scheiten in Feuerttammen. Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jehova Ge richt üben an aiiem Fieisch, und der Erschiagenen Jehovas werden vieie sein. Wenn Jehova, der Richter über alle Menschen, zum Gericht in Erscheinung tritt, werden Ihn Feuer, Flammen, Glut und Schwert kennzeichnen. Lange genug haben die Menschen die göttliche Majestät und Oberhoheit ihres Schöpfers missachtet. Auch über die Anklagen ihres Gewissens sind sie gleichgültig hinwegge gangen (Röm 1,20; 2,15). Die vorliegenden Verse sprechen von der „Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit den Engeln seiner Macht, inflammendem Feuer, wenn er Vergeltung gibt denen, die Gott nicht kennen, und denen, die dem Evan gelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorchen, die Strafe erleiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag verherrlicht zu werden..." (2.Thes 1,7-10). Zu Anfang der Offenbarung, des Buches der Gerichte, erscheint der Herr Jesus „gleich dem Sohn des Menschen", mit „Augen wie eine Feuer flamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer, als glühten sie im Ofen". Aus Seinem Mund geht „ein scharfes, zweischneidiges Schwert" hervor (Off 1,13-16). Dann wird offenbar, dass Gott, der Vater, „alle Gewalt" und „das ganze Gericht dem Sohn gegeben hat" (Mt 28,18; Joh 5,22.27). Dem alles durchdringenden Unter 724 Scheidungsvermögen Seiner„Augen wie eine Feuerflamme" wird nichts entgehen. Die im Gericht eingesetzten Mittel entsprechen den Ansprüchen Seiner Heiligkeit und der Glut Seines Zornsüber die Sünden der Menschen. Die ganze Erde muss gereinigt wer den, damit Seine Herrlichkeit sie ausfüllen kann. Alle, die sich gegen Ihn erhoben haben, werden durch eineFlamme verzehren den Feuers vernichtet werden (Kap.29,5-7; 30,27-30). Die Menge Seiner Feinde wird von Seinem Schwert getroffen werden (V.16). Sie „werden an jenem Tag liegen von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde" (Jer 25,33). Alles wird mit Leichen angefüllt sein (Ps 110,6). 66,17.18: Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Gräuel und Mäuse: allesamt werden sie ein Ende nehmen, spricht Jehova. Und ich —ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werdenkommenund meine Herrlichkeitsehen. Vers 17 und der Beginn des 18. Verses machen abschließend nochmals deutlich,wie abscheulich vor Gottdie religiösen Sünden solcher sind, die einen Ritus nach ihrem Gutdünken an die Stelle Seiner Anordnungen setzen. Solche unterzogen sich offenbar schon zur Zeit Jesajas gewissen Weihen und einem Reinigungs ritual (V.17), das sie zu Würdenträgern machte und ihren Handlungen Feierlichkeit verlieh. Zugleichem Zweck richteten sie Gärten, heilige Haine und Ähnliches her, die in Wirklichkeit Götzen-Gräuelstätten waren. Eindrucksvolle Zeremonien sollten religiös Interessierte unter ihre Gefolgschaft bringen. Personenkult und Götzenkult sind nahe miteinander verwandt und verfolgen häufig das gleiche Ziel. Verführer dieserArt sinddamalsunterden Juden und heute unter den Christen die Wegbereiter zum Abfallen von Gott und Seinen Geboten geworden. „Ihre Werke und ihre Gedanken" sind vor Gott (V.18). Erwird, wenn Er die Erde reinigt, ihrem Treiben ein Ende machen (2.Pet 2). „Lasst euch von nie mand auf irgendeine Weise verführen" (2.Thes 2,3). Zu Beginn des Tausendjährigen Reiches wird der Herr alle Nationen und Sprachen versammeln (V.18). Sie erkennen, dass Er Herrscher über alles ist und ihnen nun in richterlicher Majestät gegenübertritt (Mt 16,27); sie nehmen wahr, wie klein und nichtig 725 sie selbst sind. Das Erscheinen Jehovas über dem Gebiet des Volkes Israel (Jes 60,1-3) ist ein kennzeichnendes Merkmal Seiner Regierung während des Tausendjährigen Reiches: „Alles Fleisch miteinander" wird die Offenbarung der Herrlichkeit Je hovas sehen (Jes 40,5), damit „sie den Namen Jehovas fürchten" (Jes 59,19). Seine Herrlichkeit hat ihrZentrum in Israel, denn die Heiligung dieses Volkes, das Ihn vordem so sehr verunehrt hatte, ist dann vollzogen. Besonders bemerkenswert ist die Ankündi gung, dass alle Nationen die Herrlichkeit Jehovas schauen werden. Israel gegenüber hatte Er Seine Herrlichkeit schon vor langer Zeit offenbart (2.Mo 19 und 24; S.Mo 9; 2.Chr 7,1-3). Sie besaßen damals ein Heiligtum, dem Gott durch eine einzigartige Offenbarung Seiner Gegenwart einen höheren Rang als jeder vergleichbaren Stätte zuerkannthatte.Abersie zeigtensichdieser Herrlichkeit unwürdig (Ps 106,20). Durch den Herrn Jesus und Sein Evangelium ist die Herrlichkeit Gottes erneutauf dieser Erde offenbart worden (Joh 1,14; 2.Kor 4,4-6; Heb 1,3). Die Mehrzahl der Menschen will den Lichtglanz dieser Herrlichkeit nicht wahrnehmen. Aber die Zeit kommt (V.18), in der alle vor Seinem heiligen Angesichtsind und die Menschen sich ständig darüber klar sind, dass alles, wassietun und denken, vor Ihm „bloß und aufgedeckt" ist (Heb 4,13). Alle sind der Herrschaft des Christusuntenworfen und liegen Ihm zu Füßen. Er übt Seine Gewalt im Himmel und auf der Erde aus, und Seine Herrlichkeit offenbart sich im Gericht über das Böse und in der Durchsetzung des Guten. „Gott, der Heilige, wird sich heilig erweisen in Gerechtigkeit" (Jes 5,16; Dan 7,13.14; Off 11,15; 12,10). Längst ist sie Ihm gegeben (Joh 13,3), doch dann wird dies zur sichtbaren Wirklichkeit werden. Da ist kein Raum mehr zur Auflehnung und zu verstecktem Widerstand. Seine Herrlichkeit istüberall führend, gebietend und richtend gegenwärtig (Jer 3,17). „Jehova regiert, erhat sich bekleidet mit Hoheit" (Ps93,1; Ps96). 66,19: Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul undLud, die den Bogen spannen, nach Tubai und Jawan, nach den fernen Inseln, die von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationenverkündigen. Nachdem Israel geläutert und geheiligt ist,wird ihnen von neuem 726 die Aufgabe zufallen, Zeugen der Herrlichkeit Gottes an alle Völker zu sein. Dann „werden die Nationen sich In Ihm segnen und sich seiner rühmen" (Jer 4,2; 1.M0o22,18). Diese Weissagungen finden Ihre Erfüllung erst nach Beendigung der jetzigen christlichen Gnadenzelt und nach Abschluss der Gerichte, die In Offen barung 6 bis 18 beschrieben sind. Das 19. Kapitel der Offen barung befasst sich mit dem gleichen Geschehen wie die vorliegenden Verse. Auch dort wird deutlich, dass es sich um den Beginn einer neuen Epoche der Zeltverwaltung Gottes handelt, die mit der jetzigen Zelt der Gnade des Evangeliums nicht zu ver gleichen Ist. Der Tod und die Auferstehung Christi werden ange sichts Seiner wunderbaren Person von niemand mehr ange zweifelt werden. Dann wird nicht mehr das Evangelium der Gnade verkündigt, sondern Seine Herrlichkeit, wie sie dann auch ringsum In allem Weltgeschehen offenbar wird. Dazu bedarf es nicht mehr des Glaubens. Alle, die In der vorhergehenden Epoche des Christentums dem Evangelium von der Rechtfertigung aus Glauben kein Gehör geschenkt haben, leben dann nicht mehr. Sie werden jedoch auferstehen, um vor dem „großen weißen Thron" Gottes Ihr Urteil zu empfangen und In den Feuersee geworfen zu werden (Off20,11-15). An den „Entronnenen"aus Israel, die Jehova durch die große Drangsalszelt hindurch gerettet hat, Ist „ein Wunderzeichen"geschehen (V.19), sie sind „Männer des Wunders"{Sach 3,8). Die Gnade Jehovas hat sie auserwählt, als Seine Knechte in Sein Reich einzugehen (Kap. 65,9), die dann mit großem Erfolg Seine Herrlichkeit unter den Nationen verkünden (Jes 2,3; Sach 8,2023). Diese Entronnenen, des öfteren Überrest genannt (Jes 10,2023; Sach 8,6.12; Röm 9,27), sind das Ergebnis einer Vielzahl von Wundern Gottes während der langen Geschichte Israels (5.Mo 4,34; Ps 78; Jes 8,18; 29,14). Sie sind ein beredtes Zeugnis der Gnade und Treue Gottes und ein Beweis für die Wahrheit Seines Wortes. Er hat sie dazu ausersehen, einst die herrliche Majestät Seines Namens auf der ganzen Erde bekannt zu machen, damit die Völker nach Jerusalem kommen und Ihn anbeten (V. 23; Ps 86,9.10; Off 15,4). Ihre Erfahrungen von der Macht und Liebe Gottes haben sie zu geeigneten Verkündern Seiner Herrlichkeit gemacht. 66,20.21: Und sie werden alle eure Brüder aus allen Natlo 727 nen als Opfergabe für Jehova bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht Jehova, gleichwie die Kinder Israel das Speisopferin einem reinen Gefäß zum Haus Jehovas bringen. Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen, spricht Jehova. Die „Opfergabe" der Völker für Jehova, hier „eure Brüder" genannt, setzt sich offensichtlich aus Angehörigen des Volkes Israel zusammen, die in vergangener Zeit durch göttliche Zuchtmaßnahmen unter die Völker der Erde zerstreut worden sind. Auf be sonders ehrenvolle Art sollen sie nun nach Jerusalem, dem „heiligen Berg" Jehovas, zurückgeführt werden (Jes 18,7; 49,22). Sehr bald wird überall bekannt sein, dass sie dem König der Könige, dem Regenten über die ganze Welt, besonders wertvoll sind. Für Ihn sind diese Überlebenden aus Israel so wohlgefällig wie das heilige Speisopfer, das Ihm einst „in einem reinen Gefäß" in Sein Heiligtum gebracht wurde. Nun sind sie ihrem König und Messias angenehm und im Land Immanuels willkommen. Er freut sich an dieser „Opfergabe", weil sie aile rein und heilig sind und Ihm gehorchen. Ihr Erretter, Christus, hat ihre Sünden weggenommen; sie sind Begnadigte und Geliebte (Röm 11,26.27; vergl. Jes 27,9; 59,20). Nach Vers 20 ist dann allen Nationen bekannt, dass nur reine Anbeter und heilige Opfergaben Gott wohlgefällig sind. Nunmehr sind auch aus ihrer Hand Brandopfer und Schlachtopfer wohl gefällig auf Seinem Altar. Auf Seinem heiligen Berg wird es ein Bethaus für alle Völker geben (Jes 56,1-7). Zum Gottesdienst ziehen sie dorthin, weii Gott dort zu finden ist (Jes 2,2f; Sach 14,16-21). Zwar bleibt es Israel vorbehalten, allesamt Priester und Diener Jehovas zu sein (Kap. 61,6). Aber die Gnade Gottes wird auch aus den übrigen Nationen einzelne zum Priesterdienst er wählen (V.21). Im alten Bund durfte bei weitem nicht jeder aus Israel Priesterdienst ausüben, schon gar nicht aus fremden Völ kern. Und nach wie vor ist es Gott, der zum Priesterdienst be stimmt. Indessen beherrschen äußerliche Unterscheidungen reiigiöser Art nicht mehr wie früher das Bild, sondern das reine, heilige Herz und ein wahrhaft gottesfürchtiges Verhalten sind ent scheidend. Unter der Herrschaft des Königs und Hohenpriesters Jesus Christus auf der Erde kann es nicht anders sein (Ps 110). 728 Niemand ist durch einengende Bestimmungen betreffs seiner Herkunft benachteiligt. 66,22.23: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jehova, also wird euer Same und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova. Hier wird auf die Prophezeiung in Kapitel 65,17 Bezug genommen, dass Jehova einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Dieser Schlussstein bei der Verwirklichung Seines Ratschlusses betreffs dieser Erde offenbart die „Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes", und zeigt das Ergebnis Seiner unerforschlichen Gerichte und unergründlichen Wege mit dieser Welt, vor allem mit Israel, Seinem irdischen Volk (Rom 11,33). Unsere Zeiten kennzeichnen sich zunehmend durch das Böse, das im Grunde von Satan herrührt. Entscheidend ist für den heutigen Menschen, dass er in seinem Leben persönlichen Gewinn jeder Art hat. Er lebt sich selbst und für eigene Ziele. Aber die neue Erde und der neue Himmel tragen mit allen, die dort wohnen, das Merkmal, dass sie ohne Einschränkung „von ihm und durch ihn und für ihn", den Herrn, sein werden und wahrhaft Gutes und Herrliches hervorbringen (Röm 11,36;Kol 1,16.17). Ihr Bestehen ist durch Seine Herrschaft, Kraft und Weisheit gesichert. Alle Vorgänge laufen unter Seinen Augen ab (V.22). „Seine Augen wie eine Feuerflamme" (Off 1,14)werden Unreines oder Sünde nicht dulden, sondern verzehren. Verführer wird Er vernichten (Off 19,20.21; 20,10). Das garantiert den Fortbestand des neuen Himmels und der neuen Erde. Die neue Schöpfung kennt keinerlei Niedergang, keine ungünstigen Entwicklungen wie im bisherigen Weltlauf. Es fehlt jeder Anlass, die Lebensumstände verbessern zu müssen, denn das von Gott Geschaffene ist und bleibt unter Seiner Regierung sehr gut und gereicht zu Seiner Ehre. Es gibt keine üblen Einwirkungen oder Verfallserscheinungen. Er allein hat alle Macht, alles unter liegt Seinem Einfluss. Alles Lebendige und das Unbelebte bleibt an dem ihm zukommenden Platz und füllt ihn aus. Ein erneuter ständiger Kampf zwischen Gut und Böse ist nicht zu befürchten, denn Er ist Herr und Gebieter über allem. 729 Einst waren die Bemühungen Jehovas um ein irdisches Volk, das Ihm dienen sollte, vergeblich (Kap. 1 und 5). Doch dann kommt Sein Vorhaben zum Ziel. Das erlöste Israel ist eine Pflanzung zu Seiner Herrlichkeit (Kap. 60,21; 61,ß). Die neue Pflan zung in dem neuen Weinberg, deren natürliche Wurzeln aber immer noch die Vorfahren des früheren Israel sind, werden nicht mehr entarten (Jer 2,21); sie müssen nicht mehr verworfen, „aus gebrochen" und„ausgeschnitten" werden (Röm 11). Ihr Same und ihr Nane werden ewig fortbestehen (V.22). Der Feind der Seelen, Satan, ist nicht zu seinem Ziel gekommen. Er findet sein Ende im Feuersee. Christus aber hat das Ziel des göttlichen Ratschlusses erreicht. Gott ist offenbart als Licht und als Liebe. Der Sieg Christi bestätigt, dass Gottes Wort Wahrheit ist: „Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden" (Röm 9,33). Er ist der ewig fest stehende Eckstein und Fels. Nicht nur das Volk Jehovas, sondern die ganze Erde istdann zu dem geworden, wozu der Schöpfer sie nach Seinem Vorsatz ge schaffen hat. Im Gegensatz zu heute werden Ihm viele dankbare Herzen von dieser Stätte aus für immer Anbetung entgegen bringen (V.23). Dabei wird der Berg Jehovas und das Haus des Gottes Jakobs ein besonderer Anziehungspunkt für die Anbeter aus vielen Nationen sein (Mi 4,1.2). Über jeden,der dorthin geht, „um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten" (Sach 14,16-19), wird Segen kommen. Sein Haus in Jerusalem steht dann den Anbetern aller Völkerschaften offen (Kap. 56,6.7). Offensichtlich wird der Gottesdienst nicht mehr an nur einem Ort oder nur zu bestimmten Zeiten stattfinden, wie zur Zeit der Bindung an die Vorschriften des Gesetzes Moses. Doch der Berg Zion wird offenkundig die Wohnung Jehovas sein, die bevorzugte Stätte der Anbetung vorallen anderen Orten der Erde (Ps 68 16Ps87; 132,13-17). 66,24: Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefaiien sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht eriöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleisch. Der nicht endenden Segnung der Gottesfürchtigen stellt der Schlussvers noch einmal das in alle Ewigkeit fortdauernde Gericht der Gottlosen gegenüber, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (Mk 9,46-48). Die ewig währende Strafe wird auch 730 in Offenbarung 20,11-15 und 21,8 beschrieben. Es ist der Urteils spruch des Gerichts vor dem „großen weißen Thron" über jeden, der nicht im Buch des Lebens gefunden wird. In dem hier vor liegenden Vers werden die Gerichteten als Menschen bezeichnet, die von Gott abgefallen sind. Sie hätten Gott als ihren Schöpfer erkennen können (Röm 1,18-2,16). Sehr viele haben von Christus gewusst und von Seinem Werk am Kreuz gehört. Alles das haben sie missachtet und haben sich davon abgewandt. Sie finden in ihrem Leben ohne Gott, in menschlicher Weisheit, in dem in die ser Zeit und Welt Erreichbaren, in Genuss und Erfolg ihr Genüge. Verantwortung und Ehrerbietung ihrem Schöpfer gegenüber sind für ihr Verständnis durch die Entwicklung des Menschen überholt. Erlösung und eine Rettung vor dem Gericht Gottes halten sie für unnötig; solche Begriffe sind für sie inhaltslos. Dass sie über schlechte Beweggründe nicht die Oberhand gewinnen können und dem Tod verfallen sind, halten sie für etwas Natürliches Gott will nicht, dass die in diesen Irrtümern Befangenen sterben und erst am Gerichtstag ihre Versäumnisse erkennen. Darum schließt das Buch Jesaja mit der dringenden Warnung vor der kommen den, ewig währenden Strafe. Jesaja verkündet die Heiligkeit und die Gerechtigkeit Gottes und beschreibt den Heilsweg und den Retter für den verlorenen Menschen. In seinem ganzen Buch ist es ihm ein besonderes Anliegen, den Glauben an Gott und Sein Wort vorzustellen. Er spricht von Gott, dem Schöpfer des Weltalls und dem Lenker der Weltgeschichte, und nennt Ihn den Vater derer, die Ihm als gehorsame Kinder folgen. Jesaja macht deutlich, wie es der Barmherzigkeit Gottes gelingt, aus der Vielzahl der dem Tod verfallenen Menschen eine große Schar zur Umkehr zu bewegen und sie als Seine Anbeter für Zeit und Ewigkeit zu gewinnen. Wer das Buch in Demut als Gottes Wort glaubend liest und auf die zu ihm sprechende Stimme Gottes hört, wird erkennen, dass es die ewige Wahrheit ist. Dafür liefert der Weg Gottes mit Israel den praktischen Beweis aus dem Lauf der historischen Ereignisse. Jesaja gibt über die Geschicke dieses Volkes in der Vergangenheit und in der Zukunft einen vollständigen Überblick und legt dar, dass Gott den Anfang, die Entwicklung und das Ende aller Dinge beschließt und den gesamten geschichtlichen Ablauf lenkt. 731
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  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 11:18
    HPWepf hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich das wäre glatt Spiritismus!
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  • Avatar von HPWepf
    18.10.2019, 10:14
    HPWepf hat das Thema God of Wonders im Forum Schöpfung erstellt.
    Wie gestern versprochen anbei der Link zu: >>> God of Wonders mit deutschen Untertiteln: >>https://www.youtube.com/watch?v=qygoNa2vYh0 Wolfgang H.
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  • Avatar von HPWepf
    17.10.2019, 21:16
    HPWepf hat das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Q. von Kai. H. Wer sind mit Flüchtlinge gemeint? Ist eine Übersetzung von Moses Mendelssohn. e 1905/27 Jes 66,1: So spricht Jehova: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Welches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und welches der Ort zu meiner Ruhestätte? Jes 66,2: Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht Jehova. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Worte. Jes 66,3: Wer ein Rind schlachtet, erschlägt einen Menschen; wer ein Schaf opfert, bricht einem Hunde das Genick; wer Speisopfer opfert: es ist Schweinsblut; wer Weihrauch als Gedächtnisopfer darbringt, preist einen Götzen. So wie diese ihre Wege erwählt haben und ihre Seele Lust hat an ihren Scheusalen, Jes 66,4: ebenso werde ich ihre Mißgeschicke erwählen und ihre Schrecknisse über sie bringen; weil ich gerufen, und niemand geantwortet hat, geredet, und sie nicht gehört haben, sondern getan, was böse ist in meinen Augen, und das erwählten, woran ich kein Gefallen habe. Jes 66,5: Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Jes 66,6: Stimme eines Getöses von der Stadt her! Stimme aus dem Tempel! Stimme Jehovas, der Vergeltung erstattet seinen Feinden! Jes 66,7: Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Schmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Jes 66,8: Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tage zur Welt gebracht<Und. üb.: kreißend gemacht>, oder eine Nation mit einem Male geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Jes 66,9: Sollte ich zum Durchbruch bringen und nicht gebären lassen? spricht Jehova; oder sollte ich, der gebären läßt, verschließen? spricht dein Gott. Jes 66,10: Freuet euch mit Jerusalem und frohlocket über sie, alle, die ihr sie liebet; seid hocherfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert! Jes 66,11: Auf daß ihr sauget und euch sättiget an der Brust ihrer Tröstungen, auf daß ihr schlürfet und euch ergötzet an der Fülle ihrer Herrlichkeit. Jes 66,12: Denn so spricht Jehova: Siehe, ich wende ihr Frieden<O. Wohlfahrt> zu wie einen Strom, und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach, und ihr werdet saugen; auf den Armen<Eig. an der Seite> werdet ihr getragen und auf den Knieen geliebkost werden. Jes 66,13: Wie einen, den seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten; und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden. Jes 66,14: Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen; und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand Jehovas wird sich kundgeben an seinen Knechten, und gegen seine Feinde wird er ergrimmen. Jes 66,15: Denn siehe, Jehova wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergelten in Glut und sein Schelten in Feuerflammen. Jes 66,16: Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jehova Gericht üben an allem Fleische, und der Erschlagenen Jehovas werden viele sein. Jes 66,17: Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten<d. h. für den Götzendienst, der in den Gärten stattfindet>, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Greuel und Mäuse: allzumal werden sie ein Ende nehmen, spricht Jehova. Jes 66,18: Und ich – ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. Jes 66,19: Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul<Wahrsch. ist »Put« zu lesen, wie ; > und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan<Griechenland>, nach den fernen Inseln, die von mir<Eig. die meine Kunde> nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationen verkündigen. Jes 66,20: Und sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für Jehova bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berge, nach Jerusalem, spricht Jehova, gleichwie die Kinder Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäße zum Hause Jehovas bringen. Jes 66,21: Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen<O. zu den Priestern und zu den Leviten hinzunehmen>, spricht Jehova. Jes 66,22: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jehova, also wird euer Same und euer Name bestehen. Jes 66,23: Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von Sabbath zu Sabbath wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova. Jes 66,24: Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleische.
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  • Avatar von HPWepf
    17.10.2019, 05:55
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Holger es gibt natürlich keine bessere und kürzere Antwort wie die, Du schon gegeben hast: CHRISTUS Die, die wirklich durch Bekehrung erlöst sind, wollen immer mehr ja alles über ihren Erlöser und Herrn wissen. Dazu haben wir das Wort Gottes und die Zusammenkünfte zu IHM hin. Ich persönlich versuche alles was mich davon abhält das Wort zu lesen und an den Zusammenkünften teilzunehmen, zu eliminieren, egal was die Umwelt denkt.
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  • Avatar von HPWepf
    16.10.2019, 21:05
    HPWepf hat das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Q. von Kerstin: warum ist Bibelstudium so wichtig?
    8 Antwort(en) | 283 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    16.10.2019, 19:54
    HPWepf hat das Thema Die Gebete in den Evangelien im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Die Gebete in den Evangelien
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  • Avatar von HPWepf
    16.10.2019, 16:30
    >>>>>>>> Sahara
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  • Avatar von HPWepf
    16.10.2019, 05:49
    >>>> Einfluss der Planeten auf die Sonne Planetare Gezeitenkräfte: Venus, Erde und Jupiter könnten einen größeren Einfluss auf die Sonnenaktivität haben als lange angenommen. Demnach ist es kein Zufall, dass der elfjährige Sonnenzyklus immer dann seinen Höhepunkt hat, wenn diese Planeten in einer Linie stehen. Forscher haben nun neue Hinweise darauf gefunden, wie die Gezeitenkräfte der Planeten das Magnetfeld und die Plasmaströme der Sonne prägen.
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  • Avatar von HPWepf
    16.10.2019, 05:16
    HPWepf hat auf das Thema Die vier Wesenszüge des Herrn Jesu im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    >>Die 4 Evangelien im Detail
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    15.10.2019, 16:26
    Prima Klima! Ein Beispiel: Man denke dabei einmal nur an die sog. (menschengemachte) Klimakatastrophe. Nicht alles war schlecht, sondern das Ganze war schlecht. Das ist unser Urteil über die Nazizeit. So gut fällt unser Urteil nicht aus über den Stalinismus. Stalins Komparsen Ulbricht und Honecker oder die heutigen Links-Außen-Apologeten Kühnert, Kipping, Dreyer oder Habeck werden in der Geschichte ein anderes Urteil erlangen. Für die Bundesrepublik Deutschland, genauer, die Berliner Republik, wird das Urteil einmal lauten: Nicht alles war falsch, sondern das Ganze war falsch und dies nicht zuletzt durch die Einfältigkeit und den Populismus des gewählten politischen Personals. Genaue Betrachtung erlangt der CO2 Wert in der Atmosphäre (Keelingkurve, seit 1958) (Was von der Sache schon im Ansatz falsch ist, denn nur der Anfangswert der CO2-Steigerung ist klimaverändernd wirksam. Ab einem bestimmten Sättigungsgrad ist kein Klimaeffekt wissenschaftlich nachweisbar. Nachweis: IPCC Einzelstudien, das Gegenteil findet sich im IPCC- Resümee) Hierzu schaut man sich lediglich die Emittenten an, also zum Beispiel den Verkehr, die Autos und ihre Emissionen. Man vermittelt Autoherstellern per EU-Vorgabe, wie hoch die CO2-Emissionen sein dürfen und fordert sie auf, ihre Fahrzeugpalette entsprechend anzupassen, ggfls. auch am Markt vorbei. Daher setzen diese nunmehr verstärkt auf das Elektroauto, schon zu Kaisers Zeiten, er hatte derer 3 im Fuhrpark, ein Flop, sponsert es mit Steuergeldern, wohl wissend, dass damit eine neue Umweltkatastrophe in Gang gesetzt wird. Diese nimmt man billigend in Kauf. Mittels Kaufanreizen aus Steuergeldern und erhöhter Besteuerung andererseits versucht man den Konsumenten, den Bürger, zu gängeln. Dieser nimmt in Erwartung der viel zitierten scheinbaren Klimakatastrophe die Gängelung gerne auf. Dabei ist das Elektroauto nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems, hier nicht einmal bezugnehmend auf fehlenden Ökostrom, fehlende Stromtrassen, fehlende Ladestationen, unzumutbare Ladezeiten oder minimale Fahrleistung. Diesbezügliche Steuerung ist ein Problemlösungversuch mit Scheuklappe. Der Fehler ist der Blick, genauer das Blickfeld. Treten wir einmal aus dem Kreis heraus, seien wir radikal (Radius, der Kreis). Betrachten wir einmal den CO2 Wert nicht ausschließlich in der Atmosphäre, sondern weltweit und als Ganzes. Kohlenstoff ist mit 39000 Gt (Gt=Gigatonnen, Milliarden Tonnen) wassergebunden, mit 2600 Gt im Boden, davon 600 Gt als Biomasse und 2000 Gt als Kohlenstoffgehalt der Böden, lediglich 850 Gt befinden sich in der Atmosphäre. CO2 ist zumeist gebunden, gespeichert durch die Natur. Die Natur hat es durch die Fotosynthese erreicht, CO2 weitgehend zu binden und damit der Atmosphäre zu entziehen. Kohlevorkommen, Ölvorkommen aber auch Erdgasvorkommen sind ein beredtes Zeichen dafür. Auch Moore, die Taiga und die Tundra sind wegen ihrer biologischen Substanz riesige CO2-Speicher. Ebenso die Ozeane, das Meer, ganz in Abhängigkeit von Temperatur und Druck. Das Meer stellt also einen variablen CO2-Speicher dar, je kälter, desto effektiver. Diese Variabilität wird uns klimatisch noch langfristig begleiten. Techniken, um CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und damit Maschinen zu betreiben sind vorhanden, werden aber nicht genutzt und auch kaum weiter entwickelt. 2 ppm jährlich gälte es der Atmosphäre zu entziehen, um Klimaneutralität herzustellen, 2 ppm im jährlichen Mittel. Dies entspricht dem jährlichen Anstieg. Schon alleine die vom Menschen betriebene Landwirtschaft könnte das vorhandene Problem lösen, wenn man es denn wollte. Nimmt man alleine die Klimahistorie genauer in den Blick und hier bsw. den Law- Dome-Eiskern, stellt man fest, dass negative Umschwünge der landwirtschaftlichen Produktion den jeweiligen CO2 Wert in der Atmosphäre senkten. Die Fotosyntheseleistung beträgt derzeit ca. 120 Gigatonnen pro Jahr. Von diesen wird der größte Teil von Pflanzen, Mikroorganismen und Tieren verbraucht und als CO2 wieder ausgeatmet, aber pro Jahr werden ca. 3 Gt Kohlenstoff durch die Syntheseleistung zurückgehalten. Die Erhöhung der Fotosyntheseleistung sollte daher im Fokus liegen, um in Deutschland 905 Mio.t CO2-Äquivalent (Stand 2018) zu kompensieren. Vielfältige wissenschaftliche, landwirtschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass dies leichterdings möglich wäre, wenn man ca. 60% der landwirtschaftlichen Fläche dazu nutzte. Die Hauptproblematik besteht in der althergebrachten Form landwirtschaftlicher Produktion, die seit etwa 10.000 Jahren betrieben wird und den Boden nicht betrachtet. Heute ist diese Produktion bekannt als ökologische Landwirtschaft. Beim Blick auf die Entwicklung der Nutzung fossiler Energieträger ist auch zu bedenken, dass die „Grüne Revolution“, die Herstellung und der Einsatz von Mineraldüngern und Agrarchemikalien in der Landwirtschaft, mit einem hohen Verbrauch an fossilen Energieträgern einhergeht. Das gleiche gilt für den Trend zu immer größeren landwirtschaftlichen Betrieben. Beides wird mit EU-Geldern stets gefördert. Neben der Steigerung der CO2-Emissionen hat die „Grüne Revolution“ aber auch die Emission anderer Treibhausgase erhöht. Lachgas ist ungefähr 300 mal so wirksam wie CO2. Die deutschen Lachgasemissionen kommen zu 80 % aus der Landwirtschaft, vor allem infolge der Verwendung von Stickstoffdüngern. Auch die Methanemission (21faches CO2-Äquivalent), Tundra (Permafrost), Taiga (Permafrost), Wiederkäuer (Kühe, Schafe) wird z.Z. weitgehend ausgeblendet. Ein weiteres Arbeitsfeld wäre die Moorerhaltung, die langfristig CO2-bindend wirkt. Der Lösungsansatz liegt in der unterschätzten Speicherfähigkeit des Bodens, die seit den dreißiger Jahren im Grundsatz bekannt ist, Versuchsreihe Ernst Klapp, Versuchsgut Rengen. Beweidung mittels adaptiver Methode zur Stärkung des Quorum sensing sieht vor, hohe Tierbesatzdichte (1,6 GVE/ha (Großvieheinheiten) kurzfristig (statt bisher geringe Tierdichte (0,4 GVE/ha) langfristig oder langfristig rotierend) im Fruchtwechsel zu nutzen. Bei Erweiterung der Futterpflanzen von derzeit 3-4 auf 43 teils endemische Arten bei Einsatz ohne Einsaat (No Till) aktiviert dies die latente innerbodische Saatbank. Der Anstieg organischen Materials steigt von derzeit 1,3-1,6% auf 5,2-5,6% bei gleichzeitigem Anstieg des gemessenen Brixwertes des Nährstoffgehaltes und Erhöhung der Wasserinfiltrationstrate von 12,7 l/qm auf 254 l/qm und h. Nebeneffekt ist die Verbesserung des lokalen Klimas bei gleichzeitiger Bindung von Hydroxylradikalen zur atmosphärischen Methanbindung, die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und der innerbodischen Artenvielfalt sowie die Kompensation der bodennahen Methanemission. Der zusätzliche CO2-Speichereffekt liegt bei mehr als 700%, gemessen an der ökologischen Landwirtschaft. Diese Ertragssteigerung scheint möglich auch bei Verzicht auf Kunstdünger, Pestizide, Fungizide und Herbizide. Auch die Agroforstwirtschaft verspricht Entnahmen von CO2 aus der Atmosphäre um bis zu 40%, sollte man sie denn einmal nutzen wollen, was scheinbar ebenfalls nicht auf der politischen Agenda steht. Die isolierte Betrachtung des atmosphärischen CO2s unter Auslassung der Biodiversität, generell der Biologie, der Agrarwirtschaft im Allgemeinen, der Bodenspeicherfähigkeit im Besonderen wird niemals zu einer Lösung der Klimaproblematik führen, sehr wohl aber in eine globale, mindestens aber nationale Ökodiktatur. Wenig intelligente Verbote von wenig intelligenten Marktschreiern mit ihren Weltuntergangsszenarien bieten hierbei nur gefährliche Scheinlösungen. Gut genug für Friday for Future. Die UN mit ihrem IPCC sowie die EU mit ihrer erzieherischen Umsetzungsdoktrin spielen auch hier eine wenig intelligente Rolle, indem sie den Fokus auf Verbote, statt Lösungen, legen. Freiheit ist zuallererst die Freiheit des Denkens, hier umsetzbar nach wissenschaftlichen Vorgaben. Vor wenigen Tagen gab es einen SUV-Unfall in Berlin. Ein Fahrer bekam vermutlich einen Schlaganfall und verursachte einen Unfall mit mehreren Todesopfern. Nunmehr geistert durch die Medien ein Streit über SUVs und ein Verbotsverfahren per Gesetz für diese bösen, bösen Fahrzeuge. Ein vernünftiger Vorschlag zur Güte: Macht ein Gesetz gegen den Schlaganfall, verbietet diesen und ein derartiger Unfall kann sich gar nicht mehr wiederholen. Journalisten sind jene Menschen, die über ein übersteigertes Mitteilungsbedürfnis verfügen, aber mangels Fachwissen nichts mitzuteilen hätten, weshalb sie Fremdwissen mit ihren beschränkten Fähigkeiten verwerten und medial in ihren Berichten und Kommentaren kommunizieren. Wissenschaftler, also jene, die im Physik- und Chemieunterricht aufgepaßt haben und somit nicht Hauptschulabbrecher sind, wie die Masse der derzeitigen deutschen Schülerschaft (und Lehrerschaft), trotz hinterhergeworfenem Abitur, wissen natürlich, es handelt sich nicht um irgendwelche Gase, es handelt sich um CO2. Auch hier ein Vorschlag zur Güte: Macht ein Gesetz, in dem es Vulkanen untersagt wird, CO2 zu emittieren und Milliarden von Tonnen CO2, also etlichen tausend Gigatonnen (GT) jährlich, werden schlagartig den Zugang zur Atmosphäre meiden und sich wegducken vor der deutschen Justiz. Das Klimaproblem wäre schlagartig gelöst. Nein, jetzt sterbt ihr nicht mehr. Ihr dürft leben. Ihr könnt aufatmen. Zukunft gerettet. Gretha Thunfisch, du kannst nach Hause gehen. Nicht Ende Gelände, sondern Ende Klimawandel. Stop. Nein. Die Taiga und die Tundra laufen heiß. Gut, daß tuen sie seit Jahrtausenden, jeden Sommer, in den oberen zentimeterdicken Schichten (Gesamttiefe ca. 135m) tauen sie jetzt plötzlich wie immer auf. Auch hier ein passendes Gesetz, ein Verbot, und schon ist das Problem gelöst. Jeder hat Angst vor der deutschen Justiz. Gut, man könnte auch in Bildung investieren. Keine Sorge. Nicht in Eure, das kennt ihr ja. Sondern in die Bildung eurer Lehrer und eurer Eltern. Mit ein bißchen Nudging und Hooking und einer kräftigen Benzinpreiserhöhung, ihr seid ja Facebooknutzer und Fahrradfahrer, ließe sich das Geld schon finden. Aber ihr fühlt es doch und euer Gefühl wird durch die Medien bestätigt, der Klimawandel ist da. Nein. Ihr fühlt es gar nicht. Monsunregen und dazugehörige Überschwemmungen gab es seit Menschengedenken schon immer. Nur die Bilder im Fernsehen sind neu. Die Sturmhäufigkeit an Nord- und Ostsee hat sich verringert. Die Hurricanehäufigkeit hat nachweislich nicht zugenommen, sondern abgenommen, einzelne Stürme sind extrem heftig, damals wie heute, der Meeresspiegel hat sich im Millimeterbereich erhöht und dies kann auch Resultat der verbesserten Meßmethoden sein. Jakarta versinkt. Dies ist tatsächlich ein Resultat des Absinkens, Stichwort Plattentektonik, nicht des Anstiegs des Meeresspiegels. Und dies, obwohl Indonesien einer der größten Umweltvernichter des Planeten ist und versenkt gehörte. Gibt es da auch böse, weiße Männer? 1976 gab es weniger arktisches Eis als heute. Die Zahl der Eisbären hat sich vervielfacht und sie geraten teils zur Plage. Die Hitzewelle von 2018 und 2019 wird weiterhin von der Hitzewelle von 1911 getoppt. (1911 in Deutschland 1000 Tote bei monatelanger Hitzwelle (6. Juni - 14. Sept.) kontinuierlich ohne Abkühlung 39°C). Große Dürren, wie in der Vergangenheit sind ausgeblieben. Versorgungskatastrophen durch klimabedingte Mißernten wie 1788 und 1815, als die Menschen anfingen Gras zu essen, blieben komplett aus. Die Temperatur nimmt, entgegen aller vom IPCC erstellten Klimamodelle extrem langsam zu, 0,91 Grad in den letzen 150 Jahren. Deutlich weniger, als erwartet. Deshalb ruderte der IPCC mit seinen Forderungen auch schon deutlich zurück. Gäbe es eine Ampel von Grün über Gelb zu Rot, stünde die Ampel bei Gelb-Grün. Alles steht auf Entwarnung, die medialen Bilder behaupten das Gegenteil. Klimaprobleme beginnen, wenn Ackerbau in einem bald möglicherweise komplett gletscherfreien Grönland wg. Hitzeperioden und Trockenheit nicht mehr möglich ist. Wenn ein Leif Ericson nicht nach Vinland (Weinland) und somit nicht nach Westen, sondern gleich nach Norden führe. Bis dahin ist das Wort Klimawandel, obwohl in den Medien stets präsent, überflüssig. Es geht aber so schnell. Ja, 1788 und 1815 gingen noch schneller und Berichterstattungen über echte klimatische Wechselphasen liegen im Allgemeinen wegen fehlender Beobachtung und Aufzeichnung nicht vor. Generell gilt: Niemand stibt momentan wegen des Klimas und Flüchtlinge aus Afrika, einer Wohlstandschicht entstammend, kommen wegen wirtschaftlicher Vorteile, ausgestattet von ihren Familien. Klimaflüchtlinge reisen nach Mallorca. Dann hätten wir tatsächlich ein Klimaproblem. Wenn die Arktis eisfrei wird, kippt das atlantische Förderband und es beginnt die nächste Eiszeit. Dann, und erst dann, wäre ein Kipp-Punkt (Hot-Spot) erreicht. Die Folge: Vereiste Polkappen, vereistes Nordmeer, vereiste Ostsee. In Deutschland Eisdicken mit einer Mächtigkeit von bis zu 5000 Metern, Urstromtäler, Muränen, etc.. Rhein, Elbe und Ruhr zeugen noch heute davon. Dann wird es ..... nicht heiß, es wird kalt. Kalt wie in Labrador auf gleicher Höhe und kälter, viel kälter. Zum Vergleich: New York liegt auf der Höhe von Lissabon. Aber das wissen eure sozialwissenschaftlich orientierten Demagogen ja nicht. Ca. fünfmal war dieser Planet ein Eisplanet, teils mit geschlossener oder teilgeschlossener Eisdecke. Jedes Mal hat sich der Vulkanismus mit CO2 die Erde zurückgeholt. In der römischen Epoche bis 300 pChr. war es heißer als heute, ebenso im Mittelalter von ca. 700 bis ca. 1350 pChr. Der IPCC nennt das in seinen Fachstudien, nicht aber in seinen für Politiker erstellten Zusammenfassungen. Klima wandelt sich immer in einem um Ausgleich bemühten, komlexen System, sagt hier ein "Klimaleugner". Das gibt eure Hockeyschläger-Theorie natürlich nicht her. Der Mann, der Ersteller, ist mittlerweile verurteilt. Vor wenigen Tagen. Er konnte seine These gerichtlich natürlich nicht verifizieren. Also, liebe Klimabefürworter, strengt euch an. Rettet das Klima. (Klima kann man nicht retten, man kann es ändern oder stabilisieren, nur retten kann man es nicht. Dies ist schon von der Sinnhaftigkeit des Wortes unmöglich. Klima ist, oder genauer, Klima wandelt sich.) (Schon gar nicht kann ein Land allein dies tun, während alle Anderen daran nicht teilnehmen und das Gegenteil praktizieren und ihren Ausstoß an CO2 exponentiell vermehren. Das verkommt zur Lachnummer, weil es jeder Geostrategie widerspricht. Und nur Geostrategie ist das Gesetz, das große Spiel, dem die Welt folgt.) Gerda Thunfisch hilft euch. Ändert einfach die Gesetze. Macht aus einem industrialisiertem freien Land ein agragrisches Verbotsland (Morgenthau wünschte dies auch. Aber wer ist Morgenthau. Ein Mann wie Hitler oder Stalin oder Roosevelt oder Dschingis Khan oder Tamerlan) und ihr werdet Diktatur und Armut ernten, eure Armut, eure Diktatur. Hört auf die Grünen. Predigt freiwilligen Verzicht, aber mit Zwang. Zwang ist, wie bekannt, das beste Mittel, um Andersgläubige zu überzeugen. Verbietet Ölheizungen, fördert Erdgas für Ersatzkraftwerke und Heizungsanlagen. (CH4 + Oxidation ergibt Wasser (H2O) und, leider, CO2. Methan und Erdgas sind Synonyme für CO2.) Schafft also Ölheizungen und Ölkraftwerke ab und ersetzt sie durch "klimafreundliches" Erdgas. Schon die Gestellungskosten treiben die CO2-Werte in die Höhe, aber wer weiß schon, was Gestellungskosten sind. Schraubt an eurer Zukunft. Sie kann dank eurer redlichen Mithilfe letztendlich nur schlechter werden. Es ist also noch viel zu tun. Ändert das System. Macht aus der vorhandenen repräsentativen Demokratie (schlecht genug) einen autokratischen, durch euch zu einem zu allem bevollmächtigten Staat, allgemein als Diktatur bezeichnet, und eure Freiheit wird grenzenlos sein. Die Drahtzieher der Macht (des Systems) klatschen gerade vor Freude in die Hände, weil ihr die Schule schwänzt und auch sonst nichts lernt und schon gar nicht begreift. Clever geht anders. Aber clever setzt auch Bildung voraus. Und die haben schon eure Lehrer nicht. Das IPCC schon. Aber diese Skandalgeschichte muß an anderer Stelle erzählt werden. Und solange die Realität mit den Computermodellen ncht übereinstimmt, gilt: Schluß mit der Hysterie. Es nervt. Es langweilt. Und fragt zwischendurch mal eure Initiatoren, worum es ihnen eigentlich geht. Es geht um Politik, um sozialistische Veränderung, nicht um Klima. Klima ist der Hebel, um euch Angst zu machen. Früher hießen die Hebel Atomtod, Nato-Doppelbeschluß, eiszeitl. Klimakatastrophe, Waldsterben, Erdöl Ende, Ozonloch, Überbevölkerung, BSE, HIV, SARS, Vogelgrippe, Ebola. Politik mittels Angst ist Populismus. Und ihr folgt doch keinen Populisten? erh v. IBO
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  • Avatar von HPWepf
    15.10.2019, 12:52
    Linkseite zu Dr. Markus Blietz auf Maleachi 316
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  • Avatar von HPWepf
    15.10.2019, 04:20
    HPWepf hat das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Ist es heute unter: "Zeiten der Nationen " auch so, dass Gott Könige einsetzt, oder sind die Nationen sich selbst überlassen, bis Der König kommt? Da 2,21 Und er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Verstand den Verständigen;
    15 Antwort(en) | 440 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.10.2019, 18:43
    Warum sinkt der Meeresspiegel wenn ein Meeresgletscher schmilzt?
    97 Antwort(en) | 11870 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.10.2019, 18:10
    Flusspferde im Rhein ..... warum wohl?
    97 Antwort(en) | 11870 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.10.2019, 18:06
    Sonnenflecken durch Planetenkonstellation
    97 Antwort(en) | 11870 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.10.2019, 16:56
    HPWepf hat das Thema Singet dem Herrn im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Singet dem Herrn
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