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  • Avatar von HPWepf
    Heute, 08:32
    Von welcher Hütte Davids spricht Amos 9. 11?
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 19:07
    HPWepf hat auf das Thema NeÜ bibel.heute im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ok, danke, ich habe keine als Buch, nur den Link. Ich denke für jüngere Geschwister könnte dies eine Bereicherung sein? Ps.: Das Buch Hiob soll besser ( Verständlicher) sein wie die Elberfelder Varianten.
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 18:39
    HPWepf hat auf das Thema NeÜ bibel.heute im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby kaufe eine, untersuche diese, schreibe dann Deine Entdeckungen, dann wissen wir es, darum habe ich es hier verlinkt.
    4 Antwort(en) | 76 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 18:11
    HPWepf hat auf das Thema 1. Buch Samuel im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Schwester Larissa. ich rate zunächst noch nicht auf geistliches auszugehen, das kommt erst später, sondern rein technisch mit Fleiss die geschichtlichen Bücher zu lesen. Einige Kurzinfo helfen, dass es interessanter wird. Gott erweckt einen König in Israel In den ältesten hebräischen Handschriften sind die beiden Samuelbücher nicht getrennt. Erst die im 3. Jahrhundert v.Chr. entstandene griechische Übersetzung des Alten Testaments (Septuaginta) nahm die Teilung vor, die seitdem in allen Bibelausgaben (auch den hebräischen) beibehalten wurde. Das erste Buch Samuel beschreibt einen Zeitraum von ungefähr 100 Jahren. Es beginnt mit der Geburt Samuels (um 1120 v.Chr.) und beschreibt die geschichtlichen Ereignisse des beginnenden Königtums in Israel. Nach 1. Chronik 29,29 hat Samuel wenigstens einen Teil des Buches geschrieben. Der eigentliche Verfasser ist uns aber unbekannt. Er müsste mindestens noch im Jahr 931 v.Chr. gelebt haben, als Israel sich in Nord- und Südreich teilte, was 1. Samuel 27,6 durch die Erwähnung der Könige von Juda (nicht Israel) angedeutet ist. Samuel ist die zentrale Gestalt in den ersten Kapiteln. Er hat die Aufgabe, die weiteren Hauptpersonen Saul und David auf ihren Dienst vorzubereiten. Wie Israel zu einem König kommt, der aber Gott ungehorsam ist und den von Gott bestimmten künftigen König verfolgt. Abriss und Gliederung Robert und Gliederung Das 1. Buch SamuelErwählung zur Führerschaft Kurzinfo: Kurzinfo: Das Haus Elis, des Nachkommen von Ithamar, ging seinem Untergang entgegen; es konnte in der Verfassung, in welcher es war, nicht „vor Gott wandeln ewiglich" (V. 30). „Denn die mich ehren", spricht der Herr, „werde ich ehren, und die mich verachten, werden gering geachtet werden." Aber, wird man wieder fragen, verachtete denn Eli, dieser gerechte Mann, den Herrn? Ja; denn „kein Hausknecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten" (Lk 16, 13). Deshalb wird auch ein schreckliches Gericht über das Haus Elis ausgesprochen (V. 31-34). Aber Gott, der Gott der Gnade, bleibt bei dem Gericht nicht stehen; Er bedient Sich desselben, um ein beständiges Priestertum vor Sich aufzurichten. Leseprobe: Kapitel 1 Das Gericht Gottes über Israel und Saul Der Amalekiter, Kapitel 1, 1‑16. Zwei Tatsachen kennzeichnen den Beginn der Regierung Davids: das Gericht über Israel und seinen Fürsten auf dem Gebirge Gilboa, und der Sieg über Amalek, welchen der erringt, der morgen König sein wird. Die Regierung Christi wird dieselben Kennzeichen tragen: sie kann nur er= richtet werden infolge des Gerichts über den Antichristen und die abtrünnigen Juden, und durch einen Sieg, welcher den großen Feind Gottes, Seines Gesalbten und der Menschen völlig kraftlos macht. Zur Einführung der tausendjährigen Regierung Christi wird Satan tatsächlich gebunden werden. (Offbg. 19, 19‑20, 3.) Kaum ist der Sieg über die Amalekiter errungen, da kommt ein Bote aus dem Lager Sauls, "seine Kleider waren zerrissen, und Erde war auf seinem Haupte"; er kommt mit den Zeichen des Mitgefühls, der Trauer und des Schmerzes und zugleich mit den Ehrenbezeugungen, die er dem mut*maßlichen Erben der Königswürde schuldig ist: "Als er zu David kam, fiel er zur Erde und bückte sich. jeder andere als der Mann Gottes würde wohl von diesen Zeichen der Ehr*erbietung ergriffen worden sein; aber die einfältige Gemein*schaft mit dem Herrn, verbunden mit der Klugheit der Schlange, wenn es sich um Beziehungen zu der Welt handelt, bewahrt David vor dieser Schlinge. Wir selbst würden viel*leicht in einem ähnlichen Falle einige Mühe gehabt haben, die Absichten des Feindes zu erkennen; aber hüten wir uns vor jeder voreiligen Entscheidung. Das tat auch David. " Wo ‑h e r k o m m s t d u ? " fragt er. Ach bin aus dem Heerlager Israels entronnen", lautet die Antwort. " W i e s t e h t d i e Sache ? berichte mir doch"; und: "Wie weißt du, daß Saul und sein Sohn Jonathan tot sind?" Erst bei der dritten Frage offenbart sich der Lügner. David, der geistliche Mensch, kann schon aus der Redeweise des Boten die Unwahrschein*lichkeit der Erzählung vermuten. "Ich geriet z u f ä 11 i g auf das Gebirge Gilboa", sagt er. Wie? Zufällig? Gerät man wohl je zufällig ins Gedränge der Schlacht? "Und siehe, Saul lehnte sich auf seinen Speer ; und siehe, die Wagen und die R e i t e r setzten ihm hart nach." Wie völlig stand dies mit den Tatsachen im Widerspruch! Saul hatte sein S c h w e r t in der Hand, und nicht die Reiter, sondern die B o g e n ‑s c h ü t z e n bedrängten ihn. (l. Sam. 31, 3. 4.) Der ganze Rest der Erzählung ist völlig falsch. Wie konnte Saul den Amalekiter bitten, ein Ende mit ihm zu machen, da ja sein Waffenträger sich nicht eher tötete, als bis er sah, daß S au 1 t o t w a r ? "Da trat ich zu ihm hin und tötete ihn." (V. 10.) Dieser Geist der Lüge hat den großen Feind zur Quelle, der das Herz des Sohnes Isais nicht verstehen konnte. Wie hätte er, der Böse, denken können, daß David nur Gefühle der Gnade und Liebe für seine Feinde hatte, und daß ihr Fall sein Herz mit ungeheuchelter Betrübnis erfüllen würde? Doch vor allem wollte er David dahin bringen, die Krone Sauls, das Zeichen der königlichen Würde, a u s s e i n e r H a n d anzunehmen. Seine List wird vereitelt. Wenn er in späteren Tagen den Messias, den Sohn Davids, auf einen sehr hohen Berg führt und Ihm alle Reiche der Welt anbietet unter der Bedingung, daß Er ihm huldige, erleidet er eine neue voll*ständige Niederlage. Das erste Gefühl Davids bei der Kunde von dem Sturz des Königtums und der Niederlage Israels ist Trauer. Wie rührend ist sein Verhalten! "Da faßte David seine Kleider und zerriß sie; und alle Männer, die bei ihm waren, taten ebenso. Und sie klagten und weinten und fasteten bis an den Abend um Saul und um Jonathan, seinen Sohn, und um das Volk Jehovas und um das Haus Israel, weil sie durchs Schwert gefallen waren.‑ Der Mann Gottes hat den Haß, die Nach*stellungen und Verfolgungen, die beständige, sein eigenes Leben bedrohende Gefahr gänzlich vergessen; er denkt nur daran, daß Jehova Sein Zeugnis Saul anvertraut und ihn ge*salbt hatte, und daß Israel einst durch ihn zum Siege geführt worden war. Er trauert auch um Jonathan, und mochte das Volk Gottes auch noch so schuldig sein, er trennt sich nicht von ihm, als wenn er nicht zu ihm gehöre, und er weint über das Unglück des Volkes. Welch eine ernste Unterweisung liegt hierin für uns! Das Gericht ist bereits ausgesprochen und wird bald hereinbrechen über die Christenheit, welche die wahren Zeugen Christi haßt, verachtet und oft sogar verfolgt. Haben wir gegen sie und ihre Leiter die wahren Gefühle Davids? Trauern wir, anstatt uns zu freuen? Zerreißen wir unsere Kleider, anstatt jene zu ver*dammen? Erfüllt uns der Gedanke mit Betrübnis, daß bei der Vernichtung dessen, was den Namen Christi trägt, oder Ihm anzugehören bekennt, Satan seine Rechnung finden wird? Wahrlich, es sollte so sein! Diese Tränen über den Verfall, diese Gnade, dieses Mitgefühl mit den Irregeleiteten reden eindringlicher zu den Herzen der Schafe des Herrn, die noch mit jenen Zuständen verbunden sind, als die gerechteste Kritik, und öffnen ihnen die Augen über die Notwendigkeit, ihre Zuflucht zu dem Hirten Israels zu nehmen, wo das Schwert schon zum Schlage erhoben ist. Der Überbringer der Nachrichten wohnt diesem Ausdruck der Betrübnis schweigend bei; er kann den Sinn davon nicht verstehen, und ahnt nicht im geringsten das Schicksal, welches über seinem Haupte hängt. Dann aber wendet sich David mit der letzten Frage an ihn: " W o h e r b i s t d u ? " Wenn Sa*tan, der die Gestalt eines Engels des Lichts anzunehmen weiß, uns zu versuchen trachtet, so laßt uns ihn zwingen, uns über seinen Ursprung Rechenschaft zu geben, uns seinen wahren Namen zu nennen. Sind wir in der Gegenwart Gottes, so wird er schließlich immer sich verraten. Der Name seines Volkes war diesem Lügner, der wahrscheinlich nur auf den Gilboa gekommen war, um die Toten zu berauben, schon entschlüpft, als er seine vorgebliche Unterredung mit Saul erzählte. jetzt kann er sich nicht selbst widersprechen. "Ich bin der Sohn eines amalekitischen Fremdlings", sagt er. "Wie hast du dich nicht gefürchtet", entgegnet David, "deine Hand auszustrecken, um den Gesalbten Jehovas zu töten? ... Dein Mund hat wider dich gezeugt." Nein, es kann nichts Gemeinsames zwischen David und einem Amalekiter geben, und niemals wird David die Krone aus seiner Hand annehmen. Wenn auch unsere Herzen voll Erbarmen sein können, falls es sich handelt um die Bedürfnisse und Trübsale des untreuen Volkes Gottes und derer, die, wie Saul verworfen, doch Sein Zeugnis getragen haben, so müssen sie doch für die Werkzeuge, die Satan ge*sandt hat in der Absicht, uns zu versuchen, ohne Gnade sein; sie müssen ohne jedes Zaudern das Böse böse und den Feind einen Feind nennen. Das Lied von dem Bogen, Kapitel 1, 17‑27. ,David stimmte dieses Klagelied an über Saul und über Jonathan.‑ Er drückt darin seinen Schmerz aus über das Unglück der Fürsten Israels und ihres Heeres; aber dieses Lied von dem Bogen soll von den Kindern Juda gelernt werden. Es ist eine Unterweisung für sie. Sie waren Zeugen des Unglücks Israels und sollten daher wissen, wie sie es für sich selbst in Zukunft vermeiden könnten. Saul war durch die Bogenschützen besiegt worden (i. Sam. 31, 3), da er selbst dieser Waffe beraubt war. Wir hören in 1. Chron. 12, 1‑7, daß vor der Niederlage Sauls die Bogenschützen, die zum Stamme Benjamin und zum großen Teil zur Familie des Soh*nes Kis' gehörten, sich mit David verbündet hatten und zu ihm nach Ziklag gekommen waren. Daher wurde Saul so "sehr angst vor den Schützen". Dieses Lied von dem Bogen hat einen treffenden Kehr*reim: "Wie sind die Helden gefallen!" (V. 19.) "Wie sind die Helden gefallen mitten im Streit!" (V. 25.) "Wie sind die Helden gefallen, und umgekommen die Rüstzeuge des Strei*tes!" (V. 27.) Was hatte ihnen denn gefehlt? Der Bogen, durch den Saul besiegt worden war! Der Bogen ist in der Schrift überall das Sinnbild der K r a f t , den Feind zu be*siegen. Mit dem Schwerte greift man ihn Mann gegen Mann an; mit dem Bogen bekämpft man ihn aus der Entfernung, indem man seine Annäherung zu verhindern sucht. Der Schütze sieht den Feind von weitem kommen, gibt sich Rechen*schaft von seinen Bewegungen und Absichten und streckt ihn zu Boden, bevor er angegriffen hat. Der Bogen ist eine mehr Einsicht erfordernde Waffe als das Schwert, aber er ist vor allem das Sinnbild der Kraft, denn es bedarf starker Hände und Arme, um ihn zu spannen und zu gebrauchen. Die Helden Israels, Saul an der Spitze, hatten den Bogen eines Feindes angetroffen, der stärker war als sie. Der Irr*tum, der sie ins Verderben geführt hatte, bestand darin, daß sie ihre Kraft für genügend gehalten hatten. Doch die Kraft ist nichts ohne Abhängigkeit, denn sie ist nicht in uns selbst, sondern in Dem, der sie unfehlbar für uns besitzt. Der Mensch Jesus Christus ist das Beispiel dafür. Er hat Seine Kraft nur in Gott suchen wollen und würde sonst auch nicht der voll*kommene Mensch gewesen sein. Obwohl die Bogenschützen Ihn beschossen, hat Seine Kraft Ihn nicht verlassen. (l. Mose 49, 23. u. 24.) Als Seine Schwachheit scheinbar der Macht des Feindes erlag, blieb Sein Bogen fest, Seine Kraft unvermin*dert. Sie bestand nur in der Abhängigkeit : "Die Arme Seiner Hände waren gelenkig d u r c h d i e H ä n d e des Mächtigen Jakobs." Hatte Er nicht schon i n S e i n e m L e b e n die Kraft Gottes durch eine völlige Abhängigkeit von Ihm geoffenbart? Alle Seine Handlungen bewiesen das. So sagt Er auch am Grabe des Lazarus, wenn Er Seine Kraft in der Auferweckung eines Gestorbenen zeigt: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast." In S e i n e m T o d e war Er, obwohl Er in Schwachheit gekreuzigt wurde, nichtsdestoweniger G o t t e s K r a f t. Vor dem Kreuze wurde die ganze Kraft des Menschen und des Satan von Ihm zunichte gemacht. Durch den Tod hat Er den besiegt, der die Macht des Todes hat. Da vor allem blieb Sein Bogen fest und waren die Arme Seiner Hände gelenkig durch die Hände des Mächtigen Jakobs. Seine Auferstehung ist die öffentliche Darstel*lung dieser Kraft Gottes, auf welche Er vertraute. Gott hat Ihn als Sohn Gottes in Kraft erwiesen, indem Er Ihn aus den Toten auferweckte. Christus hatte Gewalt, Sein Leben "wieder*zunehmen", gerade so gut wie es "zu lassen"; aber selbst hinsichtlich Seiner Auferweckung wartete Seine abhängige Seele auf die Kraft Gottes: " Du wirst meine Seele dem Scheol nicht lassen, und wirst nicht zugeben, daß dein From*mer die Verwesung sehe." (Ps. 16. 10.) " Du hast mich er*hört von den Hörnern der Büffel' (Ps. 22, 21.) " E r hat mich heraufgeführt aus der Grube des Verderbens, aus kotigem Schlamm, und E r hat meine Füße auf einen Felsen gestellt." (Ps. 40, 2.) Er ist aus den Toten auferweckt worden d u r c h die Herrlichkeit des Vaters." (Röm. 6, 4.) "Die überschwengliche Größe Seiner Kraft ... hat in dem Christus gewirkt, indem er ihn aus den Toten auferweckte." (Eph. 1, 19. 20.) Doch damit ist es noch nicht zu Ende. Sein Bogen wird fest, Seine Kraft unvermindert bleiben i m m e r d a r. Wenn der Sohn des Menschen kommen wird, um die Völker zu richten, dann wird der eherne Bogen, der die Sünder treffen wird, in Seiner Hand sein. Auch dann noch wird es Sein Gott sein, der Ihn mit Kraft umgürten und Seine Hände den Streit lehren wird. In dieser Abhängigkeit wird Er Seine Feinde zerschmettern, so daß sie nicht aufzustehen vermögen. (Ps. 18, 32. 34. 38.) Seine Pfeile werden scharf sein und das Herz der Feinde des Königs treffen. (Ps. 45, 5.) Ja, Sein Bogen bleibt fest, und die Arme Seiner Hände bleiben gelenkig durch die Hände des Mächtigen Jakobs, bis Er Sich für immer auf den Thron Seiner Macht setzen wird. Der Mensch mag einen Bogen haben, und doch kann es seinen Händen an Kraft fehlen in dem Augenblick, da er ihn gebrauchen muß. "Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogen*schützen, wandten um am Tage des Kampfes" (Ps. 78, 9), und was die Feinde des Herrn angeht, so "wird der Bogen der Helden zerbrochen". (i. Sam. 2, 4; Ps. 46, 9; Jer. 49, 35; Hos. 1, 5; 2, 18.) Was uns Christen betrifft, so kann auch unser Bogen nur unversehrt bleiben unter der Bedingung, daß wir unser Vertrauen auf Gott setzen, der uns Seine Kraft mitteilt. "Gehe hin in dieser deiner Kraft", sagt Jehova zu Gideon (Richt. 6, 14), und der Apostel Paulus machte die Erfahrung: "wenn ich schwach bin, dann bin ich stark". (2. Kor. 12, 10.) Nichts ist schwächer als ein Christ, welcher Christum als seine Kraft verlassen hat. Möchten wir daher unseren Bogen zu gebrauchen wissen; dann werden die Arme unserer Hände, ähnlich wie bei Christo, gelenkig bleiben durch die Hände des Mächtigen Jakobs. Laßt uns das Lied von dem Bogen lernen, indem wir uns üben, ihn zu spannen und den Pfeil passend zu machen, um das Ziel zu erreichen! Je mehr wir ihn gebrauchen, desto mehr werden wir dem Feinde gegenüber erstarken. Die Bogenschützen Benjamins, die sich als Treue in der elften Stunde, kurz vor der Niederlage Israels, zu dem Sohne Isais geflüchtet hatten, gaben dadurch zu verstehen, daß sie nicht auf ihren Bogen vertrauten mit Saul als Herrn, sondern auf die Kraft des verachteten David. Laßt uns tun wie sie; laßt uns den verworfenen König umgeben! Laßt uns nicht über unsere Schwachheit seufzen, als ob es kein Hilfsmittel dafür gebe; das würde weder Glaube noch Vertrauen auf Christum sein. Laßt uns in völliger Demut und Abhängigkeit auf Seine Kraft rechnen, welche unsere Hände stärken wird, um für Ihn zu kämpfen bis zu dem Tage, da wir nach beendetem Kampfe in Seine ewige Ruhe eingehen werden! Das Klagelied Davids ist der rührende Ausdruck der Zuneigungen dieses Mannes Gottes. Ein mit Liebe erfülltes Herz hat keinen Raum für Groll und Bitterkeit. Mochte er einst auch unter den ungerechten Anklagen des Hasses ge*seufzt haben, jetzt hat er alles vergessen. Nicht ein Wort des Tadels wird laut gegen den, dessen Gebeine unter der Tamariske zu Jabes ruhten. Aber zu vergessen genügt diesem vortrefflichen Herzen nicht; nein, es erinnert sich gern. David gedenkt daran, daß Saul der Gesalbte Jehovas, der Träger Seines Zeugnisses, gewesen war, der Sein Volk zum Siege geführt hatte; er erkennt die natürlichen Gaben an, die ihn während seines Lebens liebenswürdig gemacht und die Liebe Israels ihm zugewandt hatten; er sieht ihn, wie er die Töchter seines Volkes köstlich kleidete. Sein Lied drückt zu gleicher Zeit Achtung und Schmerz betreffs dessen aus, der ihn immer nur gehaßt und verfolgt hatte. Was Israel betrifft, gegen welches David an einem Tage der Schwachheit hatte kämpfen wollen, indem er sich mit den Philistern verband, so vereinigt er sich mit ihm und weint mit ihm. Freude mag das Teil der Töchter der Unbeschnittenen sein, David wird nie daran teil*nehmen. Verflucht seien die Berge von Gilboa, die Zeugen der Niederlage des Volkes Gottes! Sein Schmerz wegen Jonathan ist ohne Grenzen. 0 wie hoch schätzte das zärtliche Herz des Sohnes Isais die Liebe seines Freundes! "Mir ist wehe um dich, mein Bruder Jonathan! holdselig warst du mir sehr; wunderbar war mir deine Liebe, mehr als Frauenliebe!" Es war eine gänzlich uneigennützige Liebe, was die Liebe zum anderen Geschlecht schwerlich je sein wird. In der Tat, Jonathan hatte sich seiner Würden, seines Ruhmes und des Bogens seiner Kraft ent*kleidet, um David damit zu schmücken am Tage seines Sieges über Goliath; dann hatte er mit der ganzen Wärme seiner Überzeugung die Sache seines Freundes vertreten; schließlich hatte sich seine Bewunderung für den Sohn Isais nicht vermindert in dessen Verwerfung und Verbannung, wo er ihn aufsuchte, ohne allerdings den Mut zu haben, ihm dahin zu folgen. Über diesen letzten Punkt sagt David kein Wort. Er schirmt das Andenken seines Freundes mit wunder*barem Zartgefühl. Er redet nicht von seiner eigenen Liebe zu ihm, aber er beweist sie, indem er die Liebe Jonathans preist. 0 wie trägt dies alles den Geschmack und Wohlgeruch des Herzens Christi! Nur mit dem Unterschiede, daß David durch die Zucht für solche Herzensergüsse hatte zubereitet werden müssen, während das Herz des Herrn dessen in keiner Hinsicht bedurfte. Sein ganzes Leben ist nichts als Liebe und Gnade. "Ich habe euch Freunde genannt", sagt Er zu denen, die im Begriff standen, Ihn zu verleugnen, oder zu fliehen und Ihn allein zu lassen. "Ihr seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen", sagt Er zu denen, die kurz darauf nicht einmal eine Stunde mit Ihm wachen konnten. Laßt uns an diesem vollkommenen Muster ein Beispiel nehmen! Kapitel 2 ‑ 4 Das Königtum über Juda Hebron. Kapitel 2. Obwohl David hauptsächlich eine Klage über Saul und Jonathan aussprach, war doch, wie wir gesehen haben, sein eigentlicher Zweck der, die Kinder Israel in dem Gebrauch des Bogens zu unterweisen. Wir haben bemerkt, daß diese Waffe für den Gläubigen die Kraft Gottes bedeutet, die sich nur in der Abhängigkeit offenbart. Im Anfang des 2. Kapitels liefert das Verhalten Davids eine Illustration zu dieser 'Wahr*heit. Die Tage seiner Drangsal sind vorüber. Ein neuer Zeit*abschnitt beginnt; der Weg zum Throne öffnet sich vor ihm. Er steht im Begriff, den Platz einzunehmen, welchen Gott seit lange für ihn bestimmt hat. Das erste jedoch, was David tut, ist, Jehova zu befragen und so zu zeigen, daß er gänzlich von Ihm abhängig ist. Man kann sagen, daß vor allem Ab ‑h ä n g i g k e i t Davids Laufbahn kennzeichnet. Bei den Schafhürden, wo er mit dem Löwen und dem Bären stritt, Goliath gegenüber in der Wüste Juda, in Kehila, in Ziklag (l. Sam, 30, 6 u. 7), überall ist David der abhängige und infolgedessen der starke Mensch. Nichts ist Gott wohl*gefälliger als das. Die Unbestimmtheit und das Schwanken in unserem Wandel erklären sich durch unseren Mangel an Abhängigkeit. Wenn diese vorhanden ist, so legen wir uns bei jedem Umstand zuerst die Frage vor: Was ist der Wille Gottes? Was hat Er für uns zu tun? Wir fragen Ihn, um es zu wissen; denn man befragt Gott, wenn man von Ihm ab*hängig ist. Auch wird dann unser Weg einfach und gesegnet sein, weil es der Weg Gottes ist. Er bringt nur dann Ver*wicklungen, wenn wir uns nicht an Gott wenden, bevor wir einen Entschluß fassen. Nichtsdestoweniger fehlen auch im Leben Davids die Gelegenheiten nicht, wo er vergißt, Jehova zu befragen. Oft greift der Feind uns an Punkten an, wo wir unverwundbar zu sein meinen. Man kann sagen, daß gerade die Geschichte Davids, des Musters an Abhängigkeit, uns mehr als jede andere die Unabhängigkeit, ihre Gefahren und ihre Folgen zeigt. So haben wir ihn aus eigenem Antriebe zweimal an den Hof des Königs der Philister hinabgehen sehen. Beim ersten Male erntet er nur Verachtung und Demütigung; beim zweiten Male gibt er, aus Furcht getrieben und in der Absicht, sein Leben zu retten, die glücklichen Erfahrungen der Wüste Juda preis, verliert seinen Charakter als Zeuge und läuft Gefahr, sich mit den Unbeschnittenen zu verbünden, um gegen das Volk Gottes zu streiten. Unter der Zucht lernt er aufs neue Jehova zu befragen und erlangt alles wieder, was sein Mangel an Glaube ihm genommen hatte. Wir werden im 6. Kapitel unseres Buches sehen, daß der Mangel an Abhängigkeit die Ursache war, daß Jehova einen Bruch an Ussa" machte. Alles dieses ist eine reiche Quelle von praktischen Belehrungen für uns. "Und es geschah hernach, da befragte David Jehova und sprach: Soll ich in eine der Städte Judas hinaufziehen? Und Jehova sprach zu ihm: Ziehe hinauf. Und David sprach: Wohin soll ich hinaufziehen? Und Er sprach: Nach Hebron." Gott ist es, der den besonderen Ort auswählt, wohin Sein Gesalbter gehen soll. David würde sich selbst überlassen, vielleicht zwischen vielen anderen Orten geschwankt haben, aber Gott bestimmt einen einzigen für seinen Knecht, nämlich Hebron. In der Betrachtung über das Buch Josua haben wir darauf hingewiesen, was Hebron war: ein Begräbnisplatz, ein Ort des Todes, des Endes des Menschen, ein treffendes Bild von dem, was für uns das Kreuz Christi ist. Nach den Gedanken Gottes war es notwendig, daß David nach Hebron hinabging, weil es der einzige Ausgangspunkt für das Königtum war; und die Regierung Davids ist nur ein Vorbild der auf das Kreuz gegründeten Regierung Christi. Sein Reich ist die Folge und die Belohnung Seines Kreuzes. Die um den Thron gescharten Ältesten singen ein neues Lied: "Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine ‑Siegel zu öffnen, denn d u bist geschlachtet worden." (Offbg. 5, 9.) Er wird alle Regierungswege Gottes, die Ihn auf den Thron des tausendjährigen Reiches führen werden, in feierlicher Weise einleiten, weil Er gelitten hat und weil Sein kostbares Blut ge*flossen ist. Eine ewig wunderbare Sache! Man sieht im Him*mel inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und der Ältesten ein geschlachtetes Lamm, welches den Mittel*punkt von allem bildet. Es ist nicht a u f dem Thron, sondern i n m i t t e n des Thrones. Von Ihm, als dem Mittelpunkt, gehen aus und zu Ihm führen hin alle inwendig in dem Buche geschriebenen Ratschlüsse und alle auf der Außenseite des Buches verzeichneten Wege Gottes. Es steht auf, und damit beginnen diese Wege sich zu entfalten; die vier lebendigen Wesen, die Kennzeichen und Eigenschaften der göttlichen Gerichte, geraten in Bewegung, das Königtum des Löwen aus Juda wird errichtet, und die Ratschlüsse Gottes werden für immer erfüllt. Das ewige "Es ist geschehen!" hat seinen Aus*gangspunkt an dem Fluchholze gefunden, an welchem der Sohn des Menschen gelitten, an welches die Welt den Sohn Gottes gehängt hat. Hebron ist aber auch der Ort, wo sich die Geliebten Davids versammeln. Seine Gefährten wohnen dort um ihn her. "Auch seine Männer, die bei ihm waren, ließ David hinaufziehen, einen jeden mit seinem Hause; und sie wohnten in den Städten Hebrons." Da, wo David seinen Aufenthalts*ort hat, haben die Seinen viele Wohnungen. So wird auch das geschlachtete Lamm, der König der Zeitalter, "inmitten der Ältesten" sein, welche alle verherrlichten Heiligen darstellen. In Erwartung dieses herrlichen Augenblicks vereinigt uns Sein Kreuz um Ihn. Es ist der Mittelpunkt, um den die Kinder Gottes gesammelt sind, und das wird es immer bleiben. Hebron wird auch (Kap. 5, 1) der Sammelpunkt aller Stämme Israels. Wenn das irdische Volk Gottes D e n erkennen wird, Welchen s i e durchstochen h a b e n, und sich Ihm unterwerfen wird, so wird es den ersten Gegenstand der Segnungen Seiner Regierung bilden. Noch eine andere Tatsache scheint in den folgenden Versen angedeutet zu sein: "David zog dort hinauf, und auch seine zwei Weiber, Achinoam, die Jisreelitin, und Abigail, das Weib Nabals, des Karmeliters." Der Mann der Schmerzen der verworfene König, hat zu Hebron nicht nur seine Gefährten und ein Volk, sondern auch sein Weib und seine Gemahlin. Abigail ist, wie Rebekka, eines der seltenen Vorbilder des Alten Testaments, welche die Kirche darstellen; sie ist die Gemahlin, die freiwillige, demütige und glückliche Gefährtin Davids in den Tagen seiner Verwerfung. Achinoam, ein undeutlicheres Bild, scheint mehr den Überrest Israels vorzu*stellen, welcher vor der Errichtung Seiner Regierung mit dem Messias in Verbindung getreten ist.*) *) Abigail bedeutet "Freude des Vaters", Achinoam "Gnade des Sohnes‑. Wie dem auch sei, jedenfalls gibt es für David zu Hebron innigere Bande, als nur seine Beziehungen zu seinem Volke. Ebenso sehen wir, am Ende der Offenbarung, das Weib des Lammes an Seiner ganzen Herrlichkeit teilnehmen, während in den Propheten Jerusalem als von Jehova geliebt anerkannt wird. So wird Christus durch Seinen Tod der Mittelpunkt der Segnungen für alle. "Und die Männer von Juda kamen und salbten daselbst David zum König über das Haus Juda." Wie die Regierung Davids, so wird auch diejenige Christi nicht in einem Schlage in dieser Welt errichtet werden. Sein Gericht wird plötzlich da sein, aber Sein Reich nicht. Das würde nicht den Gedanken Gottes entsprechen, welcher dem Gewissen der Seinen Zeit lassen will, geübt zu werden. Christus muß ein " williges Volk am Tage Seiner Macht" haben, nicht ein Volk, den Heiden ähnlich ' welche ‑ die unzählbare Schar der Erretteten aus den Heiden ausgenommen ‑ sich dem Könige mit schmeichlerischen Worten und Unterwerfung heuchelnd nähern werden. Hier wird David zuerst von den Genossen seiner Verwerfung anerkannt, dann vereinigt sich Juda um ihn. Später kommen die anderen Stämme, wenn sie die fleischliche Stütze in der Person Isboseths verloren haben. Schließlich (Kap. 5, 11) kommen auch die Nationen, die durch die Gnade des Königs für ihn gewonnen werden und glücklich sind, ihm dienen zu können. Der weitere Teil des Kapitels enthält wichtige Begeben*heiten, auf die wir zum Teil im nächsten Kapitel zurück*kommen müssen. Wir finden zunächst die Männer von Jabes‑Gilead, die entsprechend dem Geist der Gnade, der David kennzeichnete, von ihm gelobt werden, weil sie an Saul Güte erwiesen und ihn begraben haben. David läßt ihnen mitteilen, daß Juda ihn zum König gesalbt habe, und so dringt diese Nachricht bis zu den Grenzen des israelitischen Landes. Sodann sehen wir Abner, den Heerführer Sauls, der sich David nicht unterwerfen will; er ist ein ehrenhafter Mann nach der Welt, sehr tapfer und mit einem natürlichen Edel*mut, aber heftigen und stolzen Charakters. Er unterstützt in der Person Isboseths den Grundsatz der Erbfolge nach dem Fleische, der mit einer scheinbaren Autorität bekleidet ist; denn Saul war von Gott erwählt worden. Diesen Grund*satz verteidigen die Menschen aufs äußerste, denn es ist der Grundsatz der Religion ihrer Väter, der nationalen Religion, die in den Augen der Menschen weit achtungswerter ist, als die " M e i n u n g " Einzelner, die sich absondern, indem sie dem Sohne Isais folgen. Mit diesem religiösen System ist ein ganzes politisches System verbunden. Die Sache muß gut sein, weil Gott in einem früheren Zeitraum Sein Siegel darauf gedrückt hat, und gerade wegen ihres Alters muß sie achtungswert sein. Abner wendet seine ganze natürliche Energie auf, um sie zu verteidigen. Was will man dagegen einwenden? Nur das Eine: daß dieses ganze System sich den Gedanken Gottes widersetzt und Seinen Gesalbten bekämpft. Man kämpft für seine eigene Sache und muß, wie später Saulus von Tarsus, entdecken, daß man ein Feind Dessen ist, dem Gott die Oberherrschaft gegeben hat. Es ist beachtenswert, daß David in diesem Kampfe keinerlei Rolle spielt, obwohl es sich scheinbar um ihn han*delt. Ein Mann aus seiner Umgebung, Joab, stellt sich mit seinen Brüdern an die Spitze der Knechte des Königs. Aus 1. Chron. 2, 16 ersehen wir, daß sie die Neffen Davids, die Söhne seiner Schwester Zeruja, waren. Sie hatten infolge dieser Verwandtschaft eine hohe Stellung und hielten fest zu dem königlichen Hause. Joab, ein ehrgeiziger Mann, sucht in der Welt vorwärtszukommen und den ersten Platz unter dem Königtum zu erringen. Obwohl er, und zwar nicht ohne Grund unter den "Helden Davids" nicht genannt wird, ist er doch ein tapferer Mann. Das Gefühl für Recht und Un*recht fehlt ihm nicht, aber er tritt dem Unrecht nur dann entgegen, wenn es seinen Plänen entgegensteht; und wenn eine gerechte Sache ihm im Wege ist, so unterdrückt er sie. Nichts hält ihn auf. Er ist gewissenlos, wenn er nur seinen Ehrgeiz befriedigen kann. Es hat jemand von ihm gesagt: "Man findet ihn überall da, wo es etwas Böses zu tun gibt, oder wo viel zu gewinnen ist." Joab ist das weltkluge Fleisch. Es liegt in seinem Vorteil, die Sache Davids zu unterstützen. Wenn wir Abner und Joab miteinander vergleichen, so steht Abner als der bessere vor uns. Und doch tritt Joab als der Streiter für das Zeugnis auf. Auf seinen Schul*tern wird bald das Gewicht der kriegerischen Ereignisse und anderer Dinge ruhen; er ist es, der unter der Hand leitet und manche geheimen Anschläge ausführt. Dieser Fähigkeit gegenüber fühlt David sich schwach. (Kap. 3, 39.) Von dem Augenblick an, wo das Fleisch sich des Zeugnisses bemäch*tigt, ist dies das Ergebnis. Trümmer und nichts als Trümmer! Der eine kämpft für David, der andere für den, den Gott nicht mehr anerkennt. Ist der eine mehr wert als der andere? Wenn das F l e i s c h David oder Christum unterstützt, so sind die Ergebnisse nicht viel besser, als wenn es den Antichrist unterstützt. Die beiden Gegner stoßen aufeinander. (V. 12‑17.) Zu welchem Zweck? Um ihre Kräfte zu messen. Wo ist Gott? Abwesend. Wo ist David? Sein Name wird nicht einmal ge*nannt. Wer wird in diesem Zweikampf die Oberhand haben? Nicht einer der Kämpfenden entkommt; David verliert dabei seine Knechte, und das Ergebnis ist für seine Sache gleich Null. Die Folge dieses Einzelkampfes ist eine regelrechte Schlacht, wobei Joab einen geliebten Bruder verliert, gegen welchen Abner den natürlichen Edelmut seines Charakters gezeigt hatte. Asael wollte durchaus nicht hören; voll Selbst*überschätzung stürmt er voran und fällt, von dem Speer Abners getroffen, als Opfer seiner Ruhmsucht. Joab wird seinen Tod nicht vergessen und in dem Augenblick Rache üben, wo sie ihm den größten Nutzen bringen wird. Ach! was bleibt von allen diesen Kämpfen übrig? Man findet nichts von Gott, nichts für Gott, selbst wenn die Welt dem Anschein nach unter der Fahne Christi kämpft; und der Seele des Treuen bleibt als Zuflucht nur, sich nach Hebron zurückzuziehen, in die Nähe Dessen, der der einzige Mittelpunkt der Segnung ist, und Dessen Gegenwart ihr Friede, Glück und köstliche Ruhe gibt. Aber wenn unser David Sich zum Kampfe aufmacht, so laßt uns kühn Ihm folgen; denn mit Ihm kämpfen heißt einen gewissen und dauernden Sieg über den Feind davontragen. Abner. Kapitel 3. Im Anfang des zweiten Kapitels haben wir die glückliche Abhängigkeit Davids gesehen in dem Augenblick, als er zum König über Juda ernannt wurde. Die allmähliche Auf*richtung seines Königtums hat unsere Gedanken auf zukünf*tige Zeiten gelenkt, wo die Herrschaft Christi in Macht errichtet werden wird. Doch das zweite Kapitel enthält noch eine bisher nicht erwähnte, aber der Erwähnung werte Tat*sache. Das Königtum ist kaum errichtet, so wird der Ton der Erzählung ein anderer, wir hören von traurigen und demütigenden Umständen. Das hat seinen Grund in folgender Tatsache: David ist nicht nur ein Vorbild von Christo, son*dern ‑ und das werden wir im weiteren Verlauf dieses Buches viele Male sehen ‑ auch der Vertreter des den Händen eines Menschen anvertrauten Königtums, und er ist verantwortlich, dieses aufrecht zu halten. Als König befindet sich David von seiten Gottes im Besitz der Macht, allerdings noch nicht der ganzen Macht. Er ist frei, hinsichtlich des Guten damit zu tun, was er will, frei, die ihn umgebenden Menschen nach seinem Gefallen zu erniedrigen oder zu erhöhen und sie seinen Absichten dienstbar zu machen; frei auch, Befehle zu geben und Bestimmungen zu treffen zum Wohle seines Volkes und zur Verherrlichung seines Gottes. Doch ach! es ist der Mensch, dem diese große Verantwortlichkeit und diese gleichsam unbegrenzte Macht übertragen sind. Tatsächlich war das Königtum anfänglich nicht, wie in unseren Tagen, beschränkt durch allerlei Gesetze, noch stand es unter Beauf*sichtigung durch den Volkswillen, wie es heute mehr oder weniger der Fall ist. Der König nach der Schrift war nur Gott gegenüber verantwortlich. Er haftete für das Verhalten des Volkes, und wenn dieses sich versündigte, mußte der König büßen. ‑ Wir werden jetzt sehen, was aus dieser Autorität unter den Händen Davids geworden ist... Gott erweckt einen König in Israel In den ältesten hebräischen Handschriften sind die beiden Samuelbücher nicht getrennt. Erst die im 3. Jahrhundert v.Chr. entstandene griechische Übersetzung des Alten Testaments (Septuaginta) nahm die Teilung vor, die seitdem in allen Bibelausgaben (auch den hebräischen) beibehalten wurde. Das erste Buch Samuel beschreibt einen Zeitraum von ungefähr 100 Jahren. Es beginnt mit der Geburt Samuels (um 1120 v.Chr.) und beschreibt die geschichtlichen Ereignisse des beginnenden Königtums in Israel. Nach 1. Chronik 29,29 hat Samuel wenigstens einen Teil des Buches geschrieben. Der eigentliche Verfasser ist uns aber unbekannt. Er müsste mindestens noch im Jahr 931 v.Chr. gelebt haben, als Israel sich in Nord- und Südreich teilte, was 1. Samuel 27,6 durch die Erwähnung der Könige von Juda (nicht Israel) angedeutet ist. Samuel ist die zentrale Gestalt in den ersten Kapiteln. Er hat die Aufgabe, die weiteren Hauptpersonen Saul und David auf ihren Dienst vorzubereiten. Wie Israel zu einem König kommt, der aber Gott ungehorsam ist und den von Gott bestimmten künftigen König verfolgt.
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 17:04
    HPWepf hat das Thema NeÜ bibel.heute im Forum Biblische Lehre erstellt.
    NeÜ bibel.heute
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 17:02
    HPWepf hat auf das Thema Wen hat Mose gesehen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby herzlichen Dank für Deinen Hinweis, in diese Richtung sehe ich es auch. Dazu noch weitere Gedanken zu 1. Timotheus Brief. spez. 1.16 15_Das Relativpronomen Fürwort) »welche« hat alssein Bezugswort das Hauptwort »Erscheinung«. »Zu seiner Zeit« zu seiner Zeit <verkündigt werden sollte>,] zu seiner Zeit aber hat er sein Wort offenbart durch <die> Predigt, die mir anvertraut worden ist nach Befehl unseres Heiland-Gottes –] zeigt die entscheidenden Augenblicke in der Geschichte, des Erlösungsplanes. In: Mt 24,36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern der Vater allein. Mk 13,22: Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich die Auserwählten zu verführen. Apg 1,7: Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. bedeuten es "zu Gottes genau geplantem Zeitpunkt" und betont die Tatsache, dass der Zeitpunkt der Erscheinung ganz und gar in Gottes Händen lag und liegt. Dieser Augenblick der entscheidenden Intervention Gottes in der Geschichte der Erde liegt innerhalb seines eigenen Programms. Ausserdem ist es Gott, der handeln wird, um Christus zu offenbaren und zu verherrlichen. »zeigen« (deiknymi) bedeutet »ausstellen«, » sichtbar machen«; vor Augen stellen Es ist wichtig, dass der Zielpunkt des Tätigkeitwortes nicht die »Erscheinung« ist, sondern Gott selbst: "Welche "...zeigen wird, der selige und alleinige Machthaber«. Gott wird zu seinem eigenen, festgesetzten Zeitpunkt vor den Augen der Menschen den offenbaren, der einst unbeachtet und unbekannt auf der Erde gewandelt ist, in dem aber jetzt öffentlich und für jeden sichtbar, alle Herrlichkeit und Souveränität der absoluten Gottheit geoffenbart ist. Das Wort »Herrscher« ist dynastês, das von dem Zeitwort dynamai (»können, in der Lage sein, mächtig sein«) abgeleitete Hauptwort. Er ist derjenige, in dem alle Macht wohnt. Dieser über alles Erhabene wird mit zwei Eigenschaftswörtern beschrieben. »Selig« ist das Wort makarios (nur hier und in 1. Tim 1,11: nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist. verwendet), welches darauf hinweist, was Gott in sich selbst, seinem Wesen nach unnachahmlich, ist. Alle Glückseligkeit gehört ihm. Das zweite Eigenschaftswort »alleinig« (monos), ein betontes Attribut der Gottheit, deutlich 1. Timotheus 6,13-16beschrieben in Joh 5,44: Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre, die von Gott allein ist, nicht sucht? Joh 17,3: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Röm 16,27: <dem> allein weisen Gott, durch Jesus Christus, ihm <sei> die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen. zeigt die Einzigartigkeit Gottes. Er ist in einzigartiger Würde allein. Und er ist derjenige, der Christus in sichtbarer Herrlichkeit zurückbringen wird. Im Licht dieser, in der Schrift begründeten, Hoffnung braucht Timotheus nicht die Macht eines römischen Kaisers zu fürchten. Da alle folgenden Ausdrücke im Nominativ stehen, muss das Zeitwort »zeigen« als Intransitiv behandelt werden. Die beiden nächsten Ausdrücke, die dem Relativpronomen »der« vorhergehen, sollten als Beifügungen verstanden werden, welche die »Erscheinung« definieren. Die sichtbare Offenbarung hat als Mittelpunkt eine Person, welche eine absolute Vorrangstellung einnimmt, wenn sie mit innewohnender Gottheit und doch in absoluter Menschheit »gezeigt wird«. Dieser eine wird beschrieben als »König der Könige und Herr der Herren« (wörtlich »der König der königlich Herrschenden, und der Herr derer, die Herrschaft ausüben«), Worte, die im Alten Testament auf Gott angewendet werden 5. Mo 10,17: Denn Jehova, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der keine Person ansieht und kein Geschenk annimmt; Ps 136,3: Preiset den Herrn der Herren! Denn seine Güte währt ewiglich; Dan. 2,47LXX), Daniel 2:47 2:472532και Und 611 αποκριθείς reagieren 3588 οdas 935β ασιλεύς König 2036 είπε sagte3588τω* *Δανιήλ an Daniel,1909 επ΄Im 225 αληθείας Wahrheit 3588ο 2316 - 1473θεός υμώνdein Gott, 1473 - 1510.2.3 αυτός εστιer ist 2316θ εός Gott2316 θεών von Göttern, 2532 και und 2962 κύριος Herr 3588 τωνd es935 βασιλέων Könige, 2532 και und 601 αποκαλύπτων Aufdeckung 3466 μυστήρια Geheimnisse, 3754 ότι zum 1410 ηδυνήθης du warst in der Lage601 αποκαλύψαι aufdecken 3588 το 3466 - 3778 μυστήριον τούτοdieses Geheimnis. Vergleiche Daniel 2:47 in anderen Bibelversionen aber im NT nur von Christus Offb 17,14: Diese werden mit dem Lamme Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue. Offb 19,16: Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Christus übertrifft bei weitem alle irdischen Herrscher, sogar die mächtigsten der irdischen Kaiser; in Ihm, in Seiner vollen und herrlichen Offenbarung, wird zu dieser Zeit die Menschheit mit Gottheit gekrönt gesehen werden. 16_Das Bezugswort zu »der« ist »Machthaber«. Er ist derjenige, der nach seinem Zeitplan gehandelt hat und handeln wird, um vor den Augen aller die Gottheit zu entfalten, die in Christus geoffenbart ist. Drei Aussagen werden über diesen Machthaber gemacht: 1._»Der allein Unsterblichkeit hat. «Athanasia bedeutet mehr als nur »Todlosigkeit«, es schliesst die Qualität des Lebens im Gegensatz zum Tod ein 2. Kor 5,4: Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Und dies gehört wesensmäßig zur Gottheit. ER ist dem Sterben weder unterworfen noch ist er fähig dazu. ER gewährt diese Qualität dem Gläubigen bei der Auferstehung 1. Kor 15,53: Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. 1. Kor 15,54: Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg". , aber da diese natürlich abgeleitet ist, ist sie auch abhängig; Seine »Todlosigkeit« ist nicht abgeleitet und damit unabhängig und absolut (siehe 1,17 wo das Wort »unverweslich« steht). 2._»Der ein unzugängliches Licht bewohnt.« Da Gott selbst Licht ist (1Jo 1,5),ist es auch sein Gewand (Ps 104,2). »Unzugänglich« (aprositos) beschreibt diesen blendenden Strahlenglanz, der die Unzugänglichkeit Gottes für menschliche Sinne anzeigt. 2. Mo 33,17: Und Jehova sprach zu Mose: Auch dieses, was du gesagt hast, werde ich tun; denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen. 2. Mo 33,18: Und er sprach: Laß mich doch deine Herrlichkeit sehen! 2. Mo 33,19: Und Jehova sprach: Ich werde alle meine Güte vor deinem Angesicht vorübergehen lassen und werde den Namen Jehovas vor dir ausrufen; und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. 2. Mo 33,20: Und er sprach: Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben. 2. Mo 33,21: Und Jehova sprach: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. 2. Mo 33,22: Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Hand über dich decken, bis ich vorübergegangen bin. 2. Mo 33,23: Und ich werde meine Hand hinweg tun, und du wirst mich von hinten sehen; aber mein Angesicht soll nicht gesehen werden. liefert dafür eine treffende Illustration: »Denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben«(in dieser Verbindung siehe Joh 1,18;6,46). Die beiden Relativsätze betonen diese Unsichtbarkeit für sterbliche Augen. Nicht einer vom Geschlecht der Menschen hat Gott je in seiner Essenz, seinem eigentlichen Wesen gesehen, noch ist er je dazu in der Lage. Dies würde den Unendlichen in die Reichweite des Endlichen bringen; den Schöpfer in die Begreifbarkeit des Geschöpfes. Eine Offenbarung wurde schon in der Zeit, in dem Menschen Jesus Christus, gegeben, aber erst die Ewigkeit wird die Gottheit ganz entfalten Mt 5,8: Glückselig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Offb 22,14: Glückselig, die ihre Kleider waschen, auf daß sie ein Recht haben an dem Baume des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen! 3._Bei der Betrachtung der Gottheit wird Paulus zum Lobpreis bewegt. Im Griechischen wird kein Zeitwort gebraucht. Ihm wird Ehre zugeschrieben (timê). Dieses Wort taucht immer wieder, von der ersten Doxologie (1,7) an, in seinen verschiedenen Verbindungen und verwandten Wörtern, seinen Anwendungen und Assoziationen, in dem Brief auf. Wesensmäßig gehört aber alle Ehrfurcht und alle Ehre Gott. 1. Tim 6,17: Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss; 1. Tim 6,18: Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam, 1. Tim 6,19: indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, auf daß sie das wirkliche Leben ergreifen. Dort, wo wir eigentlich »Herrlichkeit «erwartet hätten (wie in 1,17), schreibt Paulus »Macht« (kratos), als zu dem hierbehandelten Thema passender. Das Wort "kratos" hat auch die Bedeutung von »Herrschaft« (vergleiche 1. Petr 4,11: Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesum Christum, welchem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.1. Petr 5,11: Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Jud 1,25: dem alleinigen Gott, unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen. und weist auf die volle Offenbarung dessen hin, was ihm als dem seligen und alleinigen Machthaber »gebührt«. Die Doxologie ist nicht die Präsentation eines Wunsches, sondern die Anerkennung einer Tatsache und dies ruft im Herzen das Apostels das triumphierende »Amen« hervor (siehe dazu 1,17). siehe auch: wdbl
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 07:31
    HPWepf hat das Thema Familiengeheimnis? ... im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Familiengeheimnis? ... Wenn man die biblische neutestamentliche Auserwählungslehre nicht versteht, dann lehrt man diese gotteslästerliche und menschenverachtende Irrlehre, Gott habe vor Grundlegung der Welt in seiner Souveränität eine sehr kleine Gruppe Sünder für den Himmel auserwählt und alle anderen Menschen seien übergangen worden und werden „wegen ihrer eigenen Verantwortung“ ewig im Feuersee leiden. Welche Verantwortung bleibt denn da noch übrig?! Warum sagen uns diese Heuchler nicht direkt, dass ihr Gott die Masse der Menschheit abgrundtief hasst seit Ewigkeiten her!? Gott hat Sich NIE Sünder zur Rettung auserwählt, sondern Christen wurden auserwählt zu Segnungen, Stellungen, d.h. ein Mensch MUSS sich zum Herrn Jesus bekehren und dann wird er Christ! Gott hat Sich keine Elite zum Heil auserwählt - sondern Gott liebt alle Menschen, darum zieht Er alle Menschen, denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, darum gab unser Herr Jesus das Lösegeld für alle Menschen (1. Timotheus 2,4-6) - Sein kostbares Blut - wirksam wird es jedoch erst durch den Glauben (Römer 3,25), d.h. dass auch der Glaube keine Gabe Gottes sein kann, so wie viele Bibelkommentare lehren zu Epheser 2,8-9. Ps. Das Bild ist ein Beispiel wie diese Lästerlehre in Bibelkommentaren schön geschmückt präsentiert wird. =AZXaboaXgVrb-A131ZOBL4KNWlUqx47srl1Eu4ItMlrVLxRkO-sCD3eiqwosX-f4xplwC5mk0_8fSULWuyNZcHazl4NDHhGNkuQbpLrbII7I1RCT9fJocHzZMpCWiswsWCM&__tn__=*NK*F"]#familiengeheimnis =AZXaboaXgVrb-A131ZOBL4KNWlUqx47srl1Eu4ItMlrVLxRkO-sCD3eiqwosX-f4xplwC5mk0_8fSULWuyNZcHazl4NDHhGNkuQbpLrbII7I1RCT9fJocHzZMpCWiswsWCM&__tn__=*NK*F"]#heuchler =AZXaboaXgVrb-A131ZOBL4KNWlUqx47srl1Eu4ItMlrVLxRkO-sCD3eiqwosX-f4xplwC5mk0_8fSULWuyNZcHazl4NDHhGNkuQbpLrbII7I1RCT9fJocHzZMpCWiswsWCM&__tn__=*NK*F"]#sektenzeugs Weniger anzeigen Juan Jeremias
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 07:18
    HPWepf hat das Thema Wen hat Mose gesehen im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Wen hat Mose gesehen? 5. Mo 34,10: Und es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, welchen Jehova gekannt hätte von Angesicht zu Angesicht,
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  • Avatar von HPWepf
    28.09.2020, 20:01
    HPWepf hat auf das Thema Tote Werke im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Schwester Larissa Das Wort unterscheidet diverse unterschiedliche Werke. Kol 1,21: Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde waret nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt 2. Joh 1,11: Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken. Hebr 6,1: Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus verlassend, lasst uns fortfahren zum vollen Wuchs und nicht wiederum einen Grund legen mit <der> Buße von toten Werken und mit <dem> Glauben an Gott, Hebr 9,14: wie viel mehr wird das Blut des Christus, der durch <den> ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um <dem> lebendigen Gott zu dienen! Mt 5,16: Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen. Joh 10,33: Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst. Apg 9,36: In Joppe aber war eine gewisse Jüngerin, mit Namen Tabitha, was übersetzt heißt: Dorkas; diese war reich an guten Werken und Almosen, die sie übte. 2. Kor 9,8: Gott aber vermag jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, damit ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk, Eph 2,10: Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Kol 1,10: um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werk Frucht bringend und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, 2. Thes 2,17: tröste eure Herzen und befestige in jedem guten Werk und Wort. 1. Tim 5,10: ein Zeugnis hat in guten Werken, wenn sie Kinder auferzogen, wenn sie Fremde beherbergt, wenn sie <der> Heiligen Füße gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat, wenn sie jedem guten Werk nachgegangen ist. 1. Tim 5,25: Ebenso sind auch die guten Werke vorher offenbar, und die, die anders sind, können nicht verborgen bleiben. 1. Tim 6,18: Gutes zu tun, reich zu sein an guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam, 2. Tim 2,21: Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, <so> wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet. 2. Tim 3,17: damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt. Tit 1,16: Sie geben vor, Gott zu kennen, aber in den Werken verleugnen sie <ihn> und sind abscheulich und ungehorsam und zu jedem guten Werk unbewährt. Tit 2,14: der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, <das> eifrig <sei> in guten Werken. Tit 3,1: Erinnere sie daran, Obrigkeiten <und> Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein; Hebr 10,24: und lasst uns aufeinander Acht haben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, Hebr 13,21: vollende euch in jedem guten <Werk>, damit ihr seinen Willen tut, in euch das bewirkend, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit <sei> von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 1. Petr 2,12: und dass ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führt, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, <die> sie anschauen, Gott verherrlichen am Tag <der> Heimsuchung. ====================================================================== Tote Werke sind Gesetzeswerke Böse Werke kommen aus der Sünde. Durch die Errettung werden davon befreit. Darum gibt es kein Christ der Sabbath feiert. (tote Werke) Durch tote Werke, (= Gesetz) wird kein Mensch errettet.
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  • Avatar von HPWepf
    28.09.2020, 18:40
    HPWepf hat auf das Thema Joh 10,8 wer sind die Diebe und Räuber? im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Olivier Die Pharisäer in Kp 9, die den Gläubigen Überrest in Israel verachten, (den geheilten Blindgebornen) bezeichnet der Herr in Kp 10 als Diebe und Räuber. Der geheilte Blindgeborene in Kp 9 ist ein Schaf in Kp 10; das auf Seine Stimme hörte weil es Seine Stimme kennt.
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  • Avatar von HPWepf
    26.09.2020, 19:55
    HPWepf hat das Thema Entrückung >=< Erscheinung im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Der Unterschied zwischen der Entrückung und der Erscheinung Die Entrückung Die Erscheinung A Christus kommt in die Luft, 1Thes 4,17 Christus kommt auf die Erde, Sach 14,4 B Christus kommt für Seine Heiligen, 1Thes 4,16-17 Christus kommt mit Seinen Heiligen, Jud 14 C Primär für die Gemeinde, 1Thes 4,16-17 Primär für die Juden, Jer 30,7; Mt 24,29-30 D Vor dem Tag des Herrn, 2Thes 2,1-12 Während des Tags des Herrn, Mt 24,29-30 E Eine Zeit der Freude, 1Thes 2,19 Eine Zeit des Gerichts, 2Thes 1,8-9 F Ein Geheimnis (vorher nicht geoffenbart), 1Kor 15,51 Kein Geheimnis, im AT geoffenbart, Dan 2,44 G Nicht datiert oder datierbar, 1Thes 1,7 Datiert, deutliche Zeitmarken:7 Jahre, 3½ Jahre, 1260 Tage, Offb 12,6
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  • Avatar von HPWepf
    26.09.2020, 11:17
    HPWepf hat das Thema Das nicht verhandelbare Evangelium im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Das nicht verhandelbare Evangelium
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  • Avatar von HPWepf
    26.09.2020, 06:56
    HPWepf hat auf das Thema Corona und die Angst im Forum Christliches Leben geantwortet.
    DER URSPRUNG VON CORONA – GEHEIMLABOR ODER WILDTIERMARKT? „Was ist das?“, fragte ich Mai-Lin, als mir der „gemischte Teller“ im chinesischen Restaurant in Quanzhou serviert wurde. Die Fleischstücke sahen seltsam aus. „Snake?“, fragte ich und deutete auf ein längliches Stück. Ich hatte schon einmal auf einem thailändischen Markt gesehen, wie sie Schlangenblut tranken, das mit Reiswein vermischt war. Daneben lagen die Schlangen zum Verkauf und am Nebenstand gab es gebratene Feldratten. Außerdem hatten meine Thai-Freunde in Bankgok in ihrem Garten eine Boa in einen Sack eingefangen und die Riesenschlange dann am Abend verspeist. „No“, kicherte sie höflich, aber ihre Englischvokabeln reichten nicht aus, um mir zu erklären, was da auf meinem Teller lag. Ich hatte Kuli und Papier mit und schlug vor, dass sie es mir aufzeichnet. Sie war keine begnadete Zeichnerin, aber was sie schemenhaft skizzierte, nahm mir jeden Appetit. Es waren haarige Wesen mit vielen Beinen und hässlich aussehende Lurche mit seltsamen Flossen. Ich aß an diesem Abend in China dann nur den Reis. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man auf chinesischen Märkten alles kaufen kann „was sich bewegt“. Es gibt keinerlei Einschränkungen und das Essen (auch Hunde und Katzen) wird gerne lebend verkauft. Der Markt in Wuhan, von dem die ersten Ansteckungen mit Coronaviren gemeldet wurden ist also keine einzigartige Ausnahme. Ob das Coronovirus aus dem Wuhan-Institut für Virologie (das Labor mit der größten Virusbank Asiens) oder durch eine Fledermaus über das Schuppentier (Pangolin) auf den Menschen übertragen wurde, sind sich seriöse Wissenschafter uneinig. Einige Wichtigmacher behaupten jedoch etwas „ganz sicher zu wissen“, das sie im Endeffekt nur irgendwo gehört oder gelesen haben. Auf die kindischen Verschwörungstheorien über Bill Gates, WHO und hunderte andere „Feindbilder“ will ich gar nicht näher eingehen. Dazu kommt die politische Schlagseite bei diesem Thema. Die Behauptung, dass es sich um die „absichtliche Freisetzung eines Kampfstoffes“ im Waffenlabor im chinesischen Wuhan handelt ist absurd. Für Präsident Trump wäre solch ein „Kriegsszenario“ als Ursprung natürlich hilfreich, nachdem er das Virus zuvor als Fake-News bezeichnet hat. Denn einige Wochen später wurden dann bereits mittellose New Yorker in einem Massengrab auf Hart Island beerdigt, da die Bestattungsunternehmen mit den Corona-Toten völlig überfordert waren. Doch selbst Trump unterstellt den Chinesen nicht so dumm zu sein und sich absichtlich selbst „ins Knie zu schießen“. Wir können im Endeffekt nicht mit Sicherheit sagen, wo das Virus seinen Ursprung hat. Die ersten Meldungen über den Ausbruch von Covid-19 Infektionen waren jedoch vom Wildtiermarkt in Wuhan. Heute wissen wir, dass das Virus auch von Menschen auf Tiere übertragen wird. Anfang April 2020 wurden hustende Tiger in einem New Yorker Zoo positiv getestet. Sie hatten sich bei einem ihrer Pfleger angesteckt. Ende April wurde bekannt, dass Nerze auf niederländischen Pelztierfarmen mit Covid-19 infiziert sind. Theoretisch könnte also auch zuerst ein Mensch ein Tier angesteckt haben und nicht umgekehrt. Wie auch immer – der Beginn der Pandemie liegt mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit im Kontakt zwischen Tier und Mensch. Juden ist nicht nur verboten lebende Tiere zu essen, da dies grausam ist, sondern auch Blut, da „darin das Leben ist“. Es ging bei diesem Gebot (übrigens schon lange vor dem mosaischen Gesetz) also auch um den Respekt vor dem Leben. Das ist auch in der industriellen Massentierhaltung nicht gegeben. Lebewesen zu töten sollte keine Routinehandlung werden. Solche Verbote grenzten das Judentum von den barbarischen Bräuchen der Nationen ab. Die 12 Apostel Jesu waren natürlich alle Juden und die erste Kirche in Jerusalem hielt sich an diese Gebote. Als die Pharisäer in ihren Reihen erfuhren, dass die Heiden auch an das Evangelium glaubten, verlangten sie auch von ihnen die Einhaltung aller mosaischen Gesetze. Das wurde von den Aposteln bis auf wenige Punkte völlig abgelehnt. Sie verboten ihnen aber als einzige Essensregel sowohl Ersticktes (Fleisch, in welchem noch Blut ist) wie auch Blut selbst zu essen (Apostelgeschichte Kapitel 15, Vers 20). Es war ihnen also extrem wichtig – im Gehorsam in ihrem Glauben an Gott, dem vorbildhaften Beispiel gegenüber allen Mitmenschen und wohl auch für ihre eigene seelische und körperliche Gesundheit. So banal es klingen mag, aber die Entstehung des Coronavirus wäre vermutlich nicht möglich gewesen, wenn Menschen keine Wildtiere in Käfige gepfercht hätten. Ob man dann ihr Fleisch roh essen musste, damit das Virus erstmals auf Menschen überspringen konnte, wird man wohl nie klären können. Bis heute gibt es auch bei der Vogelgrippe, Schweinegrippe und SARS (Dromedare) nur Vermutungen, aber keine gesicherten Beweise. Aber die Indizien sprechen dafür, dass Menschen durch barbarisches Handeln dem Virus die Eingangstür öffneten. =AZURcVLXU4WeIWr8knsJvNEenlGImW8y56ov_EQykqAcF3_egZHjfExu0JZZtwf_PxJMl9ZAHihk3EmbnwGfR8tb9p6sRe6iXLd3h6SXvi-NfnZaGOW4NblfiqroPgKWSnU&__tn__=EH-R"]
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  • Avatar von HPWepf
    26.09.2020, 06:55
    HPWepf hat auf das Thema Corona und die Angst im Forum Christliches Leben geantwortet.
    CORONAVIRUS - was können alle Menschen davon lernen? "Lehre uns zu bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden", betete Moses im Psalm 90. Wir sollen nun unsere Prioritäten neu setzen und damit Gott an erste Stelle. Wir werden ALLE sterben. Ob gläubig oder ungläubig. Doch es werden nicht ALLE das ewige Leben erben. Coronazeit ist auch Missionszeit. Der verleugnete Tod ist für Ungläubige nun tagtäglich präsent und Angst regiert das Leben von vielen. Doch wer in Jesus Vergebung erlangt hat, ist nicht mehr "durch Todesfurcht in Knechtschaft" (Hebräer 2,15) sondern erlöst und frei. Moses betet in Psalm 90, dass Menschen über den Tod nachdenken und daraus lernen. Das sollte auch unser Gebet und Wunsch sein. (Foto ist von einer Demonstration vor Coronazeiten) DWD
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  • Avatar von HPWepf
    22.09.2020, 14:47
    HPWepf hat das Thema Botschafter ohne Botschaft im Forum Lehren und Irrlehren erstellt.
    Jörg K.
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    21.09.2020, 07:39
    HPWepf hat auf das Thema Massenmörderin Ruth Bader Ginsburg im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Jetzt kann sie sich im Feuerteil des Sheol mit Martin Luther und Adolf Hitler austauschen.
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  • Avatar von HPWepf
    21.09.2020, 07:28
    Ruth Bader Ginsburg ist gestorben. Sie ist eine der bekanntesten Juristinnen in den USA. Diese Schöpfungsgegnerin (Feministin), Homoaktivistin und Abtreibungsrichterin, ist jetzt im Totenreich. Manche Antichristen trauern ihr nach, als wäre sie eine Heldin gewesen. Kein normaler Mensch würde Adolf Hitler vermissen. Diese Frau hat die Ermordung unzähliger Embryos zu verantworten. Sie arbeitete aktiv für Abtreibung. Ihr letzter Wunsch war, dass sie nicht ersetzt wird, bevor ein neuer Präsident ins Amt kommt. Sie hatte wohl Angst, dass ihre teuflischen Ideen nicht weiter vorangetrieben werden können. So viel Bitterkeit steckte in dieser Frau. Auf ihren Wunsch ist Gott nicht eingegangen. Der Zorn Gottes wird ewig auf sie bleiben. Sie wird sich verantworten müssen. Hebräer 9,27 Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht... https://www.youtube.com/user/MemraTV?fbclid=IwAR2XaquW3Zr-w8QOKCgs90SBxabVyqWj6vbOrv43eBunL54PYl69kZdlFLg
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  • Avatar von HPWepf
    19.09.2020, 18:33
    HPWepf hat auf das Thema in der Hölle quälen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ex: SoundWords Die ewige Verdammnis ... oder gibt es doch eine zeitliche Begrenzung der „ewigen“ Verdammnis? Charles Henry Mackintosh Leitvers: Johannes 3,36Joh 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. In letzter Zeit habe ich sehr viel über den letzten Vers von Johannes 3 nachgedacht. Er scheint mir eine sehr kraftvolle Antwort zu zwei der führenden Irrlehren unserer Tage – nämlich zur Allversöhnung und zur Allvernichtung – zu geben. „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Die Leugner einer ewigen Verdammnis sind, wie wir wissen, in zwei Gruppen einzuteilen, die in wesentlichen Einzelheiten ihrer Lehren voneinander abweichen. Die einen bekennen den Glauben, dass letztlich alles wiederhergestellt und in einen Zustand ewiger Glückseligkeit gebracht wird. Das sind die Allversöhner. Die anderen vertreten die Ansicht, dass all jenen, die ohne Christus sterben, sowohl Seele als auch Leib vernichtet werden. Mit ihnen ist es dann ganz und gar aus; sie kommen um wie ein Tier. Ich denke, dass du mit mir übereinstimmen wirst, dass Johannes 3,36 diese beiden verhängnisvollen Irrtümer vollständig widerlegt. Der Allversöhner wird mit der durchgreifenden und beweiskräftigen Aussage konfrontiert, dass der Ungläubige „das Leben nicht sehen“ wird. Sie setzt die Ansicht vollständig beiseite, dass alle Menschen wiederhergestellt und ewig errettet werden. Jene, die sich weigern, dem Sohn zu glauben, werden in ihren Sünden sterben und das Leben niemals sehen. Doch wenn das alles wäre, könnte der Allvernichter sagen: „Genau so ist es; das ist, was ich glaube. Nur diejenigen, die an den Sohn glauben, werden ewig leben. Ewiges Leben ist ausschließlich im Sohn; und folglich müssen alle, die außerhalb Christus sterben, umkommen. Sowohl Seele als auch Leib müssen zugrunde gehen.“ „So ist es keineswegs“, sagt die Heilige Schrift. Es ist wirklich wahr, dass sie das Leben nicht sehen werden. Doch – welche furchtbare Tatsache! – „der Zorn Gottes bleibt auf ihm“. Dieser Satz liefert ohne Frage eine glatte Widerlegung der Allvernichtungslehre. Wenn der Zorn Gottes auf dem Ungläubigen bleiben soll, dann ist es völlig unmöglich, dass Ersterer sein Dasein verlieren könnte. Allvernichtung und bleibender Zorn sind unvereinbar. Uns bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir radieren das Wort „bleibt“ aus dem inspirierten Kapitel aus oder geben die Vorstellung einer Allvernichtung gänzlich auf. Es ist unmöglich, beides festzuhalten. Ich beziehe mich hiermit natürlich nur auf diese eine Stelle der Heiligen Schrift. Sie reicht völlig aus, in sich selbst das ganze Problem hinsichtlich der ernsten Frage nach der ewigen Verdammnis für jede Seele, die sich der Stimme Gottes beugt, zu lösen. Doch darum geht es gerade. Die Menschen wollen sich nicht der Belehrung und der Autorität der Heiligen Schrift unterwerfen. Sie maßen sich an, festzusetzen, welches Tun Gottes würdig sei und welches nicht. Sie bilden sich ein, dass die Leute in Sünde, in Torheit, in Rebellion gegen Gott und in der Verwerfung Seines Christus leben dürfen, ohne dafür bestraft zu werden. Sie maßen sich an festzusetzen, dass es mit ihrer Vorstellung von Gott nicht zusammenpasst, wenn Er so etwas wie eine ewige Verdammnis zulässt. Sie setzen bei den Regierungswegen Gottes voraus, was man bei jeder menschlichen Regierung als Schwachheit werten würde, nämlich die Unfähigkeit, Übeltäter zu bestrafen. Das Wort Gottes steht ihnen jedoch entgegen. Es spricht von einem „Feuer“, das „nicht erlischt“, von einem „Wurm“, der „nicht stirbt“ (Mk 9,48), von einer befestigten „Kluft“ (Lk 16,26) und von einem bleibenden „Zorn“. Ich möchte fragen: Was bedeuten diese Worte nach dem Urteil jedes ehrlichen, unvoreingenommenen Menschen? Man mag sagen, das seien Bilder. Es sei zugegeben, dass das „Feuer“, der „Wurm“ und die „Kluft“ Bilder sind. Doch wovon sind es Bilder? Sind es Bilder von etwas Kurzlebigem – von Dingen, die früher oder später ein Ende haben müssen? Nein, sondern von etwas Ewigem! Wenn irgendetwas ewig ist, dann das hier durch Gott Beschriebene. Falls wir die ewige Verdammnis leugnen, müssen wir alles Ewige leugnen, da im Wort Gottes immer dasselbe Wort benutzt wird, um die Vorstellung einer endlosen Fortdauer auszudrücken. Es gibt ungefähr siebzig Stellen im griechischen Neuen Testament, wo das Wort für „ewig“ vorkommt. Es wird unter anderem bezogen auf das Leben, welches die Gläubigen besitzen, sowie auch auf die Strafe der Bösen (Mt 25,46). Auf welcher Grundlage darf also jemand die Behauptung wagen, in den sechs oder sieben Stellen, wo von der Strafe der Bösen gesprochen wird, habe das Wort nicht die Bedeutung des Immerwährenden, sondern nur in den übrigen? Ich gestehe, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Wenn der Heilige Geist oder der Herr Jesus Christus Selbst es für angemessen gehalten hätten, in Bezug auf die Strafe der Gottlosen ein anderes Wort zu benutzen als für das Leben der Gläubigen, dann würde ich ausreichend Grund für einen Einwand zugestehen. Aber nein; unveränderlich wird dasselbe Wort für dasjenige benutzt, was, wie jeder weiß, endlos ist. Darum ist nichts endlos, wenn die Strafe der Gottlosen nicht endlos ist. Konsequenterweise darf man auch nicht bei der Dauer der Strafe stehenbleiben, sondern muss weitergehen, bis man zuletzt bei der Leugnung des Daseins Gottes Selbst anlangt. Tatsächlich muss ich annehmen, dass hier die wahre Wurzel der ganzen Problematik liegt. Der böse Feind will das Wort Gottes, den Geist Gottes, den Christus Gottes und Gott Selbst loswerden. Und hinterlistig beginnt er, das unverfänglichere Ende seines verhängnisvollen Lügengewebes einzuführen, indem er die ewige Strafe leugnet. Falls diese Gedanken einmal Eingang gefunden haben, hat die Seele den ersten Schritt auf der abschüssigen Bahn betreten, die hinunter zum finsteren Abgrund des Atheismus führt. Das mag sich scharf, hart und extrem anhören, ist jedoch meine tiefe und feste Überzeugung. Ich fühle mich aufs Ernsteste von der Notwendigkeit durchdrungen, alle unsere jungen Freunde vor der Gefahr zu warnen, schon den Schatten einer Frage oder eines Zweifels hinsichtlich der göttlich festgesetzten Wahrheit über die ewige Strafe der Gottlosen in der Hölle in ihren Gedanken zuzulassen. Der Ungläubige kann nicht wiederhergestellt werden, denn die Bibel sagt: Er „wird das Leben nicht sehen“. Ebenso wenig kann er vernichtet werden, weil die Bibel sagt: „Der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Wie viel besser und weiser und sicherer wäre es für unsere Mitmenschen, dem kommenden Zorn zu entfliehen, anstatt sein Kommen – oder, wenn er kommt, seine ewige Dauer – zu leugnen.The Mackintosh Treasury, S. 632–633; Miscellaneous Writings 5 (im Deutschen herausgegeben und übersetzt von J. Das)
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  • Avatar von HPWepf
    18.09.2020, 16:13
    HPWepf hat auf das Thema in der Hölle quälen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Klaus Ich füge da etwas aus www.bibelkreis.ch ein. Gegen die Lehre von der ewigen Verdammnis hat man viele Argumente vorgebracht. Sie sind geeignet, solche, die nur eine geringe Kenntnis des Wortes Gottes haben, wankend zu machen und den Glauben etlicher umzustoßen. Obgleich ich mich mit dieser Sache schon längere Zeit eingehend beschäftigt habe, in der Absicht, darüber ausführlich zu schreiben, habe ich es doch für gut angesehen, zunächst diese kürzere Betrachtung herauszugeben, um unbefestigten Seelen damit zu dienen. Es gibt nämlich Personen, die mit ihren Kenntnissen der griechischen Sprache vor denen, die diese nicht verstehen, glänzen wollen. Solchen zu misstrauen, möchte ich den Lesern dringend ans Herz legen, zumal es ein Leichtes ist, mit seinem erlernten Wissen auf andere Eindruck zu machen, oft mit dem Hintergedanken, ihnen etwas vor zumachen. Ohne Zweifel ist es nützlich, zum besseren Studium des Neuen Testamentes die griechische Sprache zu beherrschen, weil es in dieser Sprache ursprünglich geschrieben wurde. Es ist auch ganz vernünftig, sich über den griechischen Text mit solchen auszutauschen, die Griechisch können, weil diese über das, was besprochen wird, selbst zu urteilen vermögen. Aber es ist keineswegs gut, griechische Schrifttexte in Gegenwart solcher anzuführen, die die Sprache nicht verstehen. Wie sollten letztere an Hand von ihnen nicht verständlichen Zitaten eine Bibelstelle beurteilen können? Da behauptet z. B. jemand, das Wort " e w i g " bedeute im griechischen Text nicht " ewig " . Eine solche Aussage erscheint dann ganz weise, aber wer will schon beurteilen, wie sich die Sache wirklich verhält? Ausserdem ist mir wiederholt aufgefallen, dass diejenigen, die sich des Griechischen im Kreise Unwissender bedienen, hiermit eine gewisse Hinterlist verbinden. Ich habe auch festgestellt, daß es mit ihrem Griechisch nicht weit her, sobald sie von solchen, die diese Sprache beherrschen, auf die Probe gestellt werden. Ohne beanspruchen zu wollen, sehr gelehrt zu sein, darf ich doch sagen, daß ich die griechische Sprache kenne und das Neue Testament im griechischen Text sehr eingehend durchforscht habe. Ich habe mich jedoch niemals dazu verleiten lassen, auch nur das geringste Vertrauen in Aussagen zu setzen, die jene Leute dem griechischen Text unterstellen. Ganz im Gegenteil. Der Geist Gottes allein ist ein sicherer Führer hinsichtlich der Grundwahrheiten der Schrift für einen jeden Menschen, der über die genannte Gelehrsamkeit nicht verfügt, vorausgesetzt, daß er dem Worte Gottes gegenüber demütig ist. Eine solche Haltung ist nützlicher als Selbstvertrauen auf erlerntes Wissen. Also: Die Aussagen der Bibel lassen für den einfachsten Gläubigen nicht die geringsten Zweifel hinsichtlich des eingangs genannten Punktes bestehen. Er weiß: Die Pein der Gottlosen ist ewig. Die Schrift redet hierüber bis ins kleinste genau. Zugegeben, daß Übersetzungen nicht vollkommen und Menschenwerk sind. Die Ansichten und die Gefühle des jeweiligen Übersetzers bergen die Gefahr in sich, daß sich leicht Mängel einschleichen können. Dennoch bleibt bestehen, daß der Text der allgemein bekannten Bibelübersetzungen der gesunden Lehre entspricht. Der Glaube, der mittels des Wortes in dem einfachsten Gläubigen hervorgebracht wird, empfängt ja von Gott selbst Belehrungen, obgleich es möglich ist, daß hier und da der Grund text nicht so genau übersetzt wurde, wie es wünschenswert wäre. Dennoch: Soviel ich weiß, ist keine der Stellen, die die Grundwahrheiten der Heiligen Schrift betreffen und mit denen wir uns hier zu beschäftigen haben, so übersetzt worden, daß der eigentliche Sinn dadurch entstellt wurde. Es ist für mich wie auch für jeden anderen einfachen und aufrecht denkenden Menschen von grundlegender Bedeutung, daß es die Absicht Gottes war, im Herzen des Bibellesers die Überzeugung wachzurufen, daß das Teil der Bösen die ewige Verdammnis ist. Ich bin also sicher, daß Gott weder die Absicht hatte, die Überzeugung zu wecken, mit dieser Aussage die Unwahrheit gesagt zu haben, noch wollte Er die Seelen durch Vorstellungen erschrecken, die der Wahrheit nicht entsprechen. Ich möchte jetzt mehrere Schriftstellen nennen, die klare Aussagen über unseren Gegenstand machen. Vorher versichere ich erneut, daß es meine feste Überzeugung ist, daß alle Anstrengungen, die darauf hinauslaufen, diese grundlegende Wahrheit der Bibel zu untergraben, zunichte wurden (und ich sah mich gezwungen, viele Stellen genau zu untersuchen). Die vorgebrachten Argumente sind gekennzeichnet durch Mangel an Aufrichtigkeit, ja oft offenbaren sie Unglauben, jedenfalls sind sie widersprechend und trügerisch. Schließlich stoßen die vorgebrachten sogenannten Beweise andere fundamentale Wahrheiten um. Aber auch das ist noch festzustellen: Eine gesunde Kenntnis des Griechischen vermag den schriftgemäßen Glauben eines einfachen Menschen zu stärken. Mit einigen Worten werde ich am Ende meiner Ausführungen noch ein mal unmißverständlich diese Behauptung begründen. Im Laufe der Betrachtung werde ich eine Anzahl Schriftstellen anführen, (von denen einige, wenn sie für sich allein stehend betrachtet werden, nicht zum Beweis dessen dienen könnten, was der Gegenstand der Betrachtung ist) damit die vom Heiligen Geist beabsichtigte Wirkung aus der Fülle von Kundgebungen, die Er abgegeben hat, hervorgeht. Ich möchte den Leser bitten, diesen Stellen seine ganze Aufmerksamkeit zu widmen. Einige widerlegen mit aller Deutlichkeit die Lehre, daß alle Menschen einmal errettet würden, andere die Behauptung, daß die Bösen ihr Ende darin finden werden, daß ihre Existenz aufgehoben wird. Weitere Schriftstellen zeigen uns, wie unbiblisch der Gedanke vom "lieben" Gott ist. Diese Vorstellung führt dazu, daß die Majestät und Heiligkeit Gottes, die durch Gericht über die Sünde aufrecht erhalten wird, verneint wird; sie führt auch zur Leugnung der bestimmten Tatsache, daß nie Gemeinschaft zwischen Licht und Finsternis bestanden hat oder bestehen wird. Solche Gedanken sind ungöttlich und schriftwidrig. Wiederum widerlegen andere Schriftstellen die sogenannten Beweise, die alle diese Irrtümer bestätigen sollen. Gelangt der aufmerksame Leser zu einem tiefen Verständnis dieser Stellen, so wird er den Irrtum klar erkennen. Manche der aufgeführten Stellen machen die Lehre der Heiligen Schrift besonders deutlich daß nämlich der Zorn Gottes eine Wirklichkeit ist und daß das Teil der Ungläubigen und der sich gegen Gott auflehnenden Sünder ewige Pein und ewige Qual ist. Schließlich werden wir an Hand der Schrift stellen sehen, daß das Wort sich an alle Klassen von Sündern wendet, an solche, die ohne Gesetz gesündigt haben, an die, die sündigten unter dem Gesetz und an alle, die dem Evangelium nicht geglaubt haben. Ich werde nun Stellen mit bildlicher Darstellungsweise an geben und solche, die den Gegenstand direkt ansprechen. Es war Gottes Absicht, sowohl Bilder zu geben, die zu überzeugen vermögen, als auch durch klare und bestimmte Aussagen jeden Zweifel über die Belehrung auszuschließen, die Er geben wollte. Nun die Schriftstellen: 1) Matth. 3, 10 u. 12; 5, 22 u. 29 - 30; 6, 15; 7, 13 u. 23. In Matth. 7, 13 u. 23; 10, 33 ist es unmöglich anzunehmen, Christus hätte dieses sowohl von erlösten und erretteten Personen sagen können, als auch von solchen, die für "eine Zeit" bestraft werden sollten. 2) Matth. 8, 12; 10, 28 u. 33; 11, 22 u. 24; 12, 31 - 32; 13, 40-42 u. 49 - S0. Man sagt, daß sowohl in Matth. 13, 40 wie auch in Vers 49 das Wort, das häufig mit " Welt " übersetzt ist, eigentlich " Z e i t a I t e r " oder "Zeitabschnitt" oder "gewisse Zeit" bedeutet. Auch ich glaube, daß das die bessere Übersetzung ist, aber das ändert doch nichts an der Tatsache, daß nach diesem das angekündigte Gericht folgt. 3) Matth. 18, 8-9. Hier wird vom " e w i g e n F e u e r " oder der " H ö l l e " im Gegensatz zum " L e b e n " gesprochen. Wer an den einen Ort geht, geht nicht an den anderen. Übrigens: Keiner der genannten Ausdrücke ist so zu verstehen, daß er, wie gelehrt wird, auf einen besonderen Zeitabschnitt der Glückseligkeit anzuwenden ist. " D a s L e b e n " und das " F e u e r d e r H ö l l e " werden einander gegen übergestellt.20klk 4) Matth. 22, 13; 23, 33; 25, 46; 26, 24. Hier wird in Kap. 25, 46 im Griechischen das Wort " e w i g " sowohl in bezug auf Leben als auch auf die Pein gebraucht. 5) Markus 3, 29; 8, 36; 9, 43 - 49; 16, 16; Lukas 12, 4 - S u.9 - 10; 16,19 - 31; Johannes 3,3.15 u.36; 5,29. In bezug auf die letzte Stelle wird richtig gesagt, daß hier " G e r i c h t " zu übersetzen ist und nicht "Verdammnis", wie es teilweise geschehen ist. Aber dieses wird doch in Gegensatz zum " B e s i t z d e s L e b e n s " gestellt. Übrigens gilt bezüglich des Gerichtes, daß dadurch "keine lebendige Seele gerechtfertigt wird". Dieses Gericht wird am Ende aller Dinge stattfinden. 6) Johannes 6, 53; 8, 24; Apgsch. 1, 25; Röm. 1, 18; 2, 5 - 16; 9, 22. Römer 9, 22 zeigt, dass Gott willens ist, "seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht k u n d z u t u n ". Gott ist Liebe, aber Er ist Gott; und die Rechte Seiner Majestät müssen gegen jede Auflehnung und Sünde aufrechterhalten werden. 7) 1. Kor. 1, 18; 3, 15; Phil. 1, 28; 3, 18 - 19; 2. Thess. 1, 8 - 10; 2,10 - 12; 1. Tim. 6,9; Hebr. 6,4 - 6; 10,26 - 31; Jakobus 5, 20; 2. Petr. 2, 9. 17 u. 21; 3, 7; 1. Joh. 5, 12; Judas 13; Offbg. 14,9 - 11; 20,10 - 15; 21,5 - 8. In 1. Kor. 1, 18, ebenso wie in Markus 16, 16 finden wir den Gegensatz zweier Zustände. Es gibt solche, die verloren gehen und verdammt sind, und solche, die errettet werden. Auch für den einfachsten Leser wird es nicht schwer sein, dieser Stelle zu entnehmen, daß die ersteren nicht errettet sein können. Die einen werden errettet und die anderen gehen deshalb verloren, weil sie das Kreuz Christi verworfen haben. Diese Stellen zeigen uns ganz deutlich: Einerseits ist Gottes Zorn aufbewahrt gegen jede Gottlosigkeit, andererseits ist Seine Liebe in Christus geoffenbart worden. Es ist wirklich nicht schwer zu verstehen, daß die Verdammnis die notwendige Folge der Verachtung einer solchen Liebe und des Ungehorsams dem Evangelium gegenüber sein muß. Bei denen, die unter Gottes Zorn stehen, " w i r d i h r W u r m n i c h t sterben und das Feuer nicht erlöschen". Vergebung kann ihnen nie zuteil werden. Sie sind nicht errettet, sondern verloren und werden gequält von Ewigkeit zu Ewigkeit in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt. Weil sie das Opfer von Golgatha verachtet haben, gibt es kein weiteres Opfer für ihre Sünden. Die Menschen suchen aber diesen klaren Zeugnissen auszuweichen, indem sie ihnen widersprechende Überlegungen anstellen und ihre Kenntnisse des Griechischen dabei in den Vordergrund schieben. Man hat zwei Systeme entwickelt, durch die man solch zu verlässige Schriftstellen beiseite zu setzen versucht. Das eine besagt, daß alle einmal errettet werden, alle, der Teufel selbst eingeschlossen, wobei es einige der Leute dieses Schlages nicht lieben, sich über ihre Gedanken klar genug auszusprechen. Dem anderen nach ist die Seele keineswegs unsterblich. Die Bösen, so wird gelehrt, werden nicht errettet und werden mit der Zeit vom Feuer der Hölle verzehrt. Aber diese beiden Systeme zerstören sich gegenseitig. Das zweite geht besonders in England um, das erste in anderen Ländern. Diejenigen, die das zweite unterstützen, sagen vom ersten, es sei ungeheuerlich und schriftwidrig. Zunächst berufen sie sich dabei auf solche Stellen, die besagen, daß es Menschen geben wird, die verdammt und solche, die gerettet sein werden. Dann verweisen sie auf eine Menge Schrift stellen, die davon reden, "daß Seele und Leib in der Hölle umgebracht werden" oder ähnlich starke Aussprüche enthalten. Sie sagen auch folgendes: Sollten alle errettet sein, so sind es etliche ohne Versöhnung und ohne Wiedergeburt gibt es doch solche, die das eine verworfen und das andere verachtet haben und für die deshalb "kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig bleibt". In der Tat scheint nichts einleuchtender zu sein als dieses. Hinsichtlich des Teufels und seiner Engel verhält es sich dann ebenso, denn wenn man derartige Ansichten hat und konsequent sein will, muß man auch von ihnen sagen, sie würden errettet. Schließlich wird noch gesagt, daß Gott alles in allem sein wird, und weil Er Liebe ist, kann er die Pein nicht ewig fortbestehen lassen. Wenn es so wäre, würden selbst die Dämonen errettet. Indessen, sie haben keinen Christus, keinen Heiland, so daß, wenn ich dieser Lehre nach einem Menschen sagen würde, daß er ohne den Herrn Jesus nicht errettet werden könnte, ich ihm nicht die Wahrheit sage, da ja eben dieser Lehre gemäß die Menschen auch ohne Ihn er rettet werden. Das bedeutet also, daß das ganze Evangelium hinsichtlich aller Aussagen vollkommen umgestoßen ist. Für jeden aufrichtigen Menschen ist es aber doch wirklich ganz klar, daß, wenn die Bibel sagt, "Wer glaubt, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden", dieses nicht bedeuten kann, daß " wer nicht glaubt" dennoch errettet werden wird wie derjenige, " der glaubt ", auch wenn die Einschränkung gemacht wird, ein solcher habe für eine gewisse Zeit eine Strafe zu erleiden. Dies alles ist die Lehre der erstgenannten Gruppe, der Allversöhner, wie man sie nennt. Und wenn die Bibel sagt, daß jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben habe Joh. 3,16), so ist damit doch klar genug ausgedrückt, daß das nicht bedeuten kann, daß auch die, die nicht geglaubt haben, ewiges Leben haben und nicht verloren gehen. Wenn geschrieben steht "ihr Ende ist Verderben", so ist doch völlig klar, daß das nicht bedeuten kann, ihr Ende sei ebenso glücklich wie das der anderen, auch wenn dieses Glück erst einige Zeit später zu erreichen ist. Wenn ferner geschrieben steht: "Es wird nicht vergeben werden", so soll das gewiß nicht heißen, daß solche doch einmal Vergebung erlangen. Obwohl es heißt: "Wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt", möchten manche lehren, man käme unversehrt daraus hervor, um in die Herrlichkeit einzutreten, zusammen mit denen, die errettet werden. Gott hat gesagt: "Diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben". Wer könnte da glauben, dieses Wort bedeute, daß die, welche verdammt sind, nur für eine kurze Zeit in Qualen wären und das ewige Leben ebenso wie die anderen haben oder empfangen werden? Das ewige Leben und die ewige Pein- beides also ewig - sind übereinstimmende Ausdrücke und das Wort " e w i g " hat in beiden Fällen die gleiche Bedeutung. Man predigt auch, "ewig" bedeute nicht in beiden Fällen ewig. Aber wer möchte glauben, daß " d a s e w i g e L e b e n " nicht gleichbedeutend sei dem Leben von Ewigkeit zu Ewigkeit? Wenn seine ewige Dauer nur vom Wort " L e b en " herzuleiten ist (denn es ist das Leben des Christus), warum die Hinzufügung des Wortes " e w i g " ? Es macht selbst dem einfältigen Leser Mühe zu glauben, daß das Wort " e w i g " - und das wird häufig gepredigt - eine Hinzufügung sei, um das Leben im zukünftigen Zeitalter zu begrenzen, genau gesagt auf das Tausendjährige Reich. (Sie stützen diese Behauptung auf "ihr Griechisch", worüber gleich noch ein Wort gesagt werden soll). Das aber ist nichts als ein schrecklicher Trugschluß; ist uns doch genau gesagt, dass wir dieses Leben jetzt schon besitzen, und zwar bevor das Tausendjährige Reich in Erscheinung tritt. "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben". Es ist also klar gesagt, daß die Pein der Gottlosen von gleicher Dauer ist wie das Leben der Erlösten. Darüber hinaus steht geschrieben, daß seine Dauer gleich der des Lebens Gottes ist. In Offbg. 4,10 wird von den Ältesten gesagt, daß sie "den anbeten, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit". In Offbg. 14, 11 heißt es: "Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit" (siehe auch Offbg. 20,10 und andere Stellen). Wenn also klar gesagt ist, daß die Pein der Bösen ebenso lange währt wie das Leben der Glückseligen, ja wie das Leben Gottes selbst, so frage ich: Hätte Gott wohl die ewige Dauer dieser Pein den Lebenden besser klarmachen können? Gott hat betreffs der Bösen gesagt: "Ihr Wurm stirbt nicht". Hätte Er solchen Aussagen noch stärkere hinzufügen können, um den Menschen eine klare Vorstellung der ewigen Pein zu geben? Es ist gut, Offbg. 20,15 zu beachten. Da steht, daß die Bösen in den Feuersee geworfen werden. Das betrifft unzweideutig die Zeit nach dem Tausendjährigen Reiche, wenn alles zu seinem Ende gelangt ist und "Gott alles in allem sein wird". Die Verfechter der zweiten Irrlehre haben erklärt, es sei längst bewiesen, wie widersinnig und unhaltbar die erste ist. So kam es eben zu der zweiten. Hiernach ist die Seele keineswegs unsterblich; der Tod bedeutet ganz einfach Beendigung des Daseins und folglich ist das Leben nur in Christus zu finden. Das führt zu dem Gedanken, daß die Bösen aufhören werden zu existieren, und zwar nicht ohne eine gewisse Zeit gequält worden zu sein und Strafen empfangen zu haben, um dann vom Feuer der Hölle verzehrt zu werden; schließlich würden sie, wie schon gesagt -aufhören zu existieren. Diese Lehre ist in England sehr verbreitet. Aber vom Beginn ihres Auftretens an zeigte sich ihre Unhaltbarkeit. Wenn durch den Tod das Dasein ausgelöscht wird - die Seele also nicht unsterblich ist - und im Jenseits alles nur in Christus lebt, wie ist es dann möglich, daß die Bösen auch nach dem Tode noch weiterleben, wenn auch nur, um bestraft zu werden? Von woher beziehen sie denn dieses Leben? Denn um bestraft zu werden, müssen sie ja Leben haben. Man führt den Vers an: "Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht". Wenn letzteres wörtlich bedeuten soll, daß die Bösen nach dem Tode aufgehört haben zu existieren, so können sie auch kein Leben haben um bestraft zu werden. Jedem wahren Christen ist es hingegen klar, daß das Wort " Leben " in obiger Schriftstelle in dem Sinne gebraucht wird, daß die Erlösten in der Glückseligkeit leben werden bei Gott. Hingegen beziehen sich die Worte "hat das Leben nicht" auf solche, die das natürliche Leben "haben", aber tot sind in ihren Vergehungen und Sünden. Sie haben kein göttliches Leben, keine Segnungen von Seiten Gottes, weil sie noch nicht der Sünde gestorben sind und Gott leben. Andererseits sagt die Bibel sehr klar und zuverlässig, daß es nach dem Tode für alle, die nicht errettet sind, Zorn, Qual, Gericht und Pein gibt. Wollte man das verneinen, müßte das ganze Zeugnis Gottes geleugnet werden. Wahrheit ist viel mehr, daß es ein Leben auch nach dem Tode gibt, und Sterben nicht Ende des Daseins überhaupt bedeutet, sondern das Ende des Daseins hinsichtlich der Vereinigung von Seele und Leib, wie es hier auf Erden ist. Das sagt die Bibel in Hebr. 9, 27 unmißverständlich: "Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht". Dieses Gericht, das den Menschen treffen wird, findet nach dem Tode statt. Es ist Gottes Zorn und erfaßt alles, was von den Folgen der Sünde durchdrungen ist. Es ist wahr, daß die Sünde immer ins Elend führt. Weit entfernt liegt jedoch der Gedanke der Tod sei das Ende des Menschen. Vielmehr sagt Gottes Wort in Wahrheit und Folgerichtigkeit, daß die Auswirkungen des Zornes Gottes sich erst offenbaren nach dem Tode, und zwar mittels der Gerichte. Merken Sie gut auf: Diese Stelle richtet sich nicht besonders an solche, die von Christus gehört haben, obwohl diese sich zweifelsohne in höchstem Maße schuldig gemacht haben und geschlagen werden müssen "mit vielen Schlägen". "Es ist den Menschen gesetzt" usw. Der Tod und das Gericht sind also das Teil aller Menschen, weil sie ihrer Natur nach Sünder sind.*) Die Bibel sagt weiter: "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nach diesem nichts weiter zu tun vermögen. Aber fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen" (Luk. 12, 4-5). Der Lohn der Sünde ist der Tod. Die genannte Schriftstelle besagt jedoch, daß er, für sich betrachtet, von geringerer Bedeutung ist im Vergleich zu dem, was " d a n a c h k o m m t " . Danach wird nämlich der volle Lohn der Sünde empfangen, sowohl für den Leib als auch für die Seele, und zwar in der Hölle. Gerade das ist zu fürchten. Es ist hier noch zu beachten, daß nichts zu dem Gedanken berechtigt, daß die Seele eines Menschen zugleich mit seinem Leibe stirbt. So wird es fälschlich behauptet von solchen, die da lehren, daß der Tod einzig und allein den Lohn der Sünde darstellt. Man nimmt dazu Bezug auf die Bibel stelle: "Denn welches Tages du davon issest, wirst du gewißlich sterben". Die Drohung, die diese Aussage Gottes enthält, soll als Beweis dafür herhalten, daß der Mensch nicht unsterblich geschaffen sei.**) Denn, so sagen sie, warum könnte sonst ---------- *) In Hebr. 9, 27&emdash;28 finden wir die Auswirkungen des Todes Dessen, Der die Sünden vieler getragen hat auf diejenigen, die errettet sind und im Gegensatz dazu das, was den Menschen gesetzt ist. **) Andere lehren wiederum, der Mensch sei von Anfang an unsterblich gewesen; sie sind also in ihren Lehren nicht übereinstimmend. ------------ gesagt werden "du wirst sterben", wenn der Mensch unsterblich ist? Im Gegensatz hierzu denke ich, daß uns durch diese Schriftstelle gerade ein deutlicher Beweis gegeben wird, daß der Mensch unsterblich ist. Wenn ich einem Kinde sagen würde: "Tust du dieses oder jenes, so wirst du gestraft", so bedeutet das doch gewiß nicht, daß es in allen Fällen gestraft wird. So auch die Worte: "Wenn du issest, wirst du sterben". Sie stellen klar: Sollte der Mensch vom Baume der Erkenntnis des Guten und Bösen essen, würde die Folge davon der Tod sein. So stellt es auch der Apostel dar und schreibt: "Gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben". Es ist offensichtlich, daß der Tod, der eintrat, nicht das Ende des Daseins war, da es ja "den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht". Und ich wiederhole: "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nach diesem nichts weiter zu tun vermögen, aber fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen". Wir haben also von Seiten Gottes eine zuverlässige Offenbarung, die die schriftwidrigen Aussagen der falschen Lehrer aufdeckt und beweist: Der Tod ist nicht allein der Lohn der Sünde, sondern nach dem Tode folgt das Gericht. Um sich herauszuwinden, sagen sie nun, daß der Tod der Lohn der Sünde für Adam war, aber daß die Pein der Lohn unserer eigenen Sünden sei. Aber so stellt der Apostel die Dinge nicht dar. Er sagt: "Also ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben", was besagt, daß die Sünde aller Menschen gebunden ist an die Sünde Adams, und alle damit dem Tode unterworfen sind. Damit sind also jene Lehrer überführt. Aber selbst wenn ihre Behauptung durch diese Erklärung des Apostels noch nicht zu Fall gebracht sein sollte, bleibt noch dieses zu sagen: Wenn Adams Sünde den Tod seiner Nachkommenschaft nach sich zog und wenn der Mensch nicht unsterblich ist wie sie lehren), woher empfangen die Sünder Leben nach dem Tode, jedenfalls dieser Lehre nach obwohl sie nicht mehr bestehen? Ihre Sünden können es Ihnen doch nicht geben. Man will uns lehren, es gibt keine Unsterblichkeit, da über den Menschen das Urteil des Todes ausgesprochen sei und ferner, dass es kein Leben außer in Christus gibt. Sie sehen, wohin solche Gedankengänge führen: die Sünder haben Leben in Christus, um für ihre Sünden bestraft zu wer den, aber dieses Leben, das sie in Christus haben, ist kein ewiges Leben. Wäre es das, so müßten sie ewig unglücklich sein, da das ewige Glück oder die Errettung nicht ihr Teil sind. Darüberhinaus würde dieses Leben, das sie in Christus haben, um bestraft zu werden, dazu bestimmt sein, verzehrt zu werden durch den Zorn und das Gericht Gottes. Da dieses Leben also nicht in Christus ist, ein Leben, das von Ihm Selbst kommt, so macht auch der Tod dem Dasein eines Menschen kein Ende; der Tod hat keineswegs die Wirkung, die ihm fälschlich bei gemessen wird, mit einem Wort: der Mensch ist ein unsterbliches Wesen. Aber es gibt noch mehr Beweise: Wozu war wohl der Tod des Herrn Jesus nötig gewesen? Einige falsche Lehrer sagen, daß dieser Tod ganz einfach der Tod als Lohn der Sünde war nicht mehr. Aber "Er selbst hat unsere Sünden getragen". Wenn nun unsere Sünden, wie jene sagen, nur eine gewisse Bestrafung nach sich zögen, so hätte Christus nicht nötig gehabt, den Zorn Gottes, der uns als verlorene Sünder treffen muß, abzuwenden, sondern nur eine teilweise Pein. Aber darüberhinaus sagen sie, daß der Tod Christi für die Bösen den Tod abgewendet habe, damit sie noch bestraft werden könnten. Er hat also ihre Sünden nicht getragen, das ist doch klar -, da sie ja für ihre Sünden noch bestraft werden. Sie rechnen so, daß der Tod Christi nötig war, um den Bösen das Leben zu erhalten, damit sie bestraft und schließlich vernichtet werden könnten und daß der Tod Christi von Seiten Gottes zu diesem Zweck für sie bestimmt war. Achten Sie darauf, daß diese Irrlehrer alle möglichen Ausdrücke im Munde führen, nur nicht den von der "ewigen Pein", z. B.: ihr Ende ist das Verderben - sie werden das Leben nicht sehen - ihnen wird nicht vergeben werden - sie haben kein Leben in sich - Christus wird sie verleugnen -Er hat sie niemals gekannt-. . . Mit Hilfe solcher Formulierungen versucht man, an der wahren Bedeutung des griechischen Wortes "ewig" vorbeizukommen und läßt diesbezügliche Schriftstellen außer Betracht. Sie geben vor, das Wort "ewig" sei nur in Verbindung mit der Herrlichkeit des kommenden Tausendjährigen Reiches zu verstehen. Ich glaube an die Herrlichkeit jener Zeit, aber ich wiederhole, das im Griechischen das Wort "ewig" keinesfalls in dem von ihnen fälschlicherweise behaupteten Sinn zu verstehen ist. Ich fordere jeden, der Griechisch kann, auf, mir eine einzige Schriftstelle zu nennen, die diese Bedeutung haben könnte. Das Wort " e w i g " wird im Neuen Testament 68 mal gebraucht (und zwar das griechische Wort), wobei ich die 3 Schriftstellen nicht mitzähle, in denen es sich auf die Vergangenheit bezieht; in keinem Falle kann nachgewiesen werden, daß dieses mit Bezug auf das Tausendjährige Reich angewandt wurde. In vielen Fällen ist es offensichtlich, daß "ewig" ewig bedeutet, andere Stellen lassen eine Verbindung mit dem Reiche nicht zu, auch wenn gesagt wird, es sei darauf anzuwenden. Ich zitiere einige deutliche Stellen in bezug auf beide Punkte: Die folgenden Stellen zeigen zunächst unzweideutig die Bedeutung " e w i g : 2. Kor. 4,18: "das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig". 2. Kor.5, 1: "Ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln". 1. Tim. 6,16: "welchem Ehre sei und ewige Macht". 1. Petr. 5,10: "der euch berufen hat, zu seiner ewigen Herrlichkeit". ferner Hebr. 5, 9; 9,12 u. 14. Diese Stellen zeigen deutlich, was die eigentliche Bedeutung des Wortes " e w i g " ist, im Gegensatz zu zeitlich. Weiterhin wird der Leser bald feststellen, daß auch der zweite Punkt der Irrlehre, nämlich daß mit "ewig" das Tausendjährige Reich gemeint sei, auf keinen Fall der Lehre der Bibel entspricht. Denn der Ausdruck " e w i g e s L e b e n " findet ebenso häufig Anwendung auf das Leben in Christus, das wir schon hier auf der Erde besitzen, als auch auf das Leben, das unser Teil in der zukünftigen Welt sein wird. Es handelt sich ja um Leben aus Gott, das uns tatsächlich gegeben ist, also um eine Wirklichkeit für diese Zeit als auch für die Ewigkeit. Ohne Zweifel wird das ewige Leben erst völlig offenbar werden in der Ewigkeit, aber natürlich besitzen wir es jetzt schon und so sagt es auch die Schrift, so daß der Ausdruck gewiß nicht einen Zustand im Reiche bezeichnet, ob gleich wir das Leben zu jener Zeit ebenso besitzen werden, wie es schon jetzt unser Teil ist. Das mit " e w i g " oder " a u f i m m e r d a r " übersetzte Wort bedeutet manchmal etwas, was nicht ewig ist, wobei aber der Zusammenhang Beachtung finden muß. Es wird benutzt, um die Dauer einer Sache auszudrücken, die sich beständig fortsetzt ohne unterbrochen zu werden, obschon die Sache ihrer Natur nach nicht fortwähren kann. Folglich bezeichnet es die ganze Dauer eines bestimmten Zeitabschnittes -wie das Leben eines Menschen oder den vollständigen Ablauf des gegenwärtigen bösen Zeitlaufs bzw. einen abgeschlossenen Zeitraum. Wird es jedoch gebraucht in Bezug auf das Thema, das uns beschäftigt, so gibt es nicht den geringsten Zweifel, daß es " e w i g " bedeutet, wie überall da, wo es nicht in einem besonderen Zusammenhang gebraucht wird, der die Bedeutung einschränkt. Wenn es an dererses mit " e w i g l i c h " oder " i m m e r d a r " übersetzt ist, bedeutet es niemals das Tausendjährige Reich wie es behauptet wird. Ich könnte weitere Argumente bringen, die sich auf die Verwendung des Wortes im Griechischen stützen. Aber ich möchte mich darüber hier nicht weiter verbreiten da ich fürchten muß, solche zu verwirren, die diese Sprache nicht verstehen. Dennoch finden wir in einer Schriftstelle, die Bezug auf unseren Gegenstand hat, einen klaren Beweis, daß das Wort " e w i g " sich nicht auf das Tausendjährige Reich bezieht. Die Stelle lautet: "Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln". Wie sie nun selber sagen, werden die Teufel und Engel dort nicht vor dem Ende des Tausendjährigen Reiches sein, so daß das Wort also unmöglich "Tausendjähriges Reich" bedeuten kann . Sie beharren weiter auf den Wörtern "vernichten" und "Vernichtung". Aber wir haben doch längst bewiesen, daß dieses hier keineswegs in dem Sinne zu verstehen ist, als würde ihr Sein ausgelöscht, weil ja ihr Fortleben nicht weniger lange währt als das der Glückseligen, ja, wie das Leben Gottes selbst. Übrigens ist es klar, daß in vielen Stellen dieses Wort wirklich nicht die Bedeutung hat, die ihm beigelegt wird. Das wird selbst der Titel zeigen, der dem Engel des Abgrundes gegeben ist: Er wird Apollyon genannt, was auch Vernichter bedeutet. Ohne Zweifel richtet er eine große Anzahl Menschen zugrunde, aber "vernichten" in dem angedeuteten Sinne kann er nicht. Das gleiche Wort wird auch in folgenden Stellen ge braucht: "Durch welche die damalige Welt, vom Wasser über schwemmt, unterging". Und "die verlorenen Schafe des Hauses Israels", und das ist der stärkste Ausdruck, der überhaupt gebraucht wird. Damit habe ich einige zuverlässige Beweise erbracht, die der Lehre der Schrift entsprechen und dem Worte Gottes entnommen sind. Auch habe ich eine Antwort gegeben auf die hauptsächlichsten Argumente beider Systeme, die auf Irrtümern errichtet sind. Ein aufmerksamer Christ wird finden, daß das eine wie das andere dem Werke Christi Abbruch tut, ebenso den Rechten und der Heiligkeit Gottes. In der Tat, stirbt also der Mensch und hat Christus und den Heiligen Geist abgewiesen -und für solche bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig -und sollte dann trotzdem errettet werden, so wäre es für uns nicht nötig, durch dieses Mittel errettet zu werden. Wenn andererseits der leibliche Tod allein der ganze Lohn der Sünde wäre, so wäre der Mensch nicht unsterblich. Damit würden die Leiden des Sohnes Gottes, Sein Verlassensein von Gott und das Fühlen der Rute Seines Zornes für nichts ge achtet. Sie sind dann nicht mehr die Folge der Heiligkeit und Majestät Gottes, die aufrecht erhalten bleiben mußten, eines Gottes, der "zu rein ist von Augen, um Böses sehen zu können". Würde man den falschen Lehrern folgen, hätte Christus jedenfalls von einer Gruppe von Menschen nur gewisse zeitliche Strafen abgewendet und sie anderen für eine Zeit auf erlegt, da ja ohne Ihn die Menschen aufhören würden zu existieren, so wie ein Pferd oder ein Hund. Er hätte also einigen das ewige Leben gegeben, anderen für eine gewisse Zeit Leben, um darin unglücklich zu sein. Ich denke, daß es nicht einen einzigen Christen gibt, der nicht sieht, daß Gott uns solches nicht lehrt Die Bibel liefert uns wirklich nicht den geringsten Anhaltspunkt, weder für die eine noch für die andere Lehre. Man führt an, daß im Kolosserbrief steht: "Es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen, und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen". Aber hier handelt es sich doch nur um die sichtbare Schöpfung, also sind die Geschöpfe ausgenommen, die im Philipperbrief erwähnt und verpflichtet sind, ihre Knie vor Ihm zu beugen. Sie werden als die Unterirdischen bezeichnet -genau gesagt also die Bewohner der Hölle. Aber diese sind doch nicht in die Versöhnung eingeschlossen. Vergleicht man also diese Stelle aus Kol. 1,19 -20 mit Phil. 2, so beweist sie genau das Gegenteil dessen, was man behauptet. Wir erhalten nun als Ergebnis unserer Untersuchung zwei Lehraussagen der Heiligen Schrift von größter Tragweite: 1. Die ewige Pein, als die schreckliche Folge des Hasses im Herzen der Menschen gegen Gott. 2. Die ewige Glückseligkeit, also die Folge der freien und gesegneten Gnade Gottes. Der eine wie der andere Grundsatz ist uneingeschränkt aufrechtzuerhalten, gemäß dem klaren Zeugnis der Bibel. Dieses Zeugnis wird, so kann allgemein gesagt werden, derjenige Christ glauben, dessen Herz einfältig ist. Nicht unbekannt sein dürfte, daß das gerechte Gericht, das Gott ausübt, und die Pein, die Er auferlegt, Seiner Gerechtigkeit entsprechen, "viele Schläge" oder "wenige S c h l ä g e " (Luk. 12, 47 u. 48). Zu beachten ist auch, daß ein Unterschied besteht zwischen solchen, die ohne Gesetz verloren gehen und solchen, die durchs Gesetz gerichtet wer den (obwohl beide von der Gegenwart Gottes ausgeschlossen und dem Gericht unterworfen sind, das Seine Widersacher treffen wird). Ebenfalls dürfte nicht unbekannt sein, daß Gott, Der in Seiner freien Gnade viele zur Herrlichkeit berufen hat, auch weiß, wann und wie Er ihnen einen Platz gibt zu Seiner Rechten und zu Seiner Linken in Seinem Reiche, und zwar so, "wie er einem jeden bereitet hat", also indem Er jedem seinen Lohn austeilt seinen Werken entsprechend. Dabei besteht kein Unterschied hinsichtlich ihres gemeinsamen Teiles, nämlich bei Christus in ewiger Glückseligkeit, ja, Ihm gleich zu sein. Der Gedanke an die ewige Pein ist in der Tat sehr ernst. Aber ich darf sagen, daß das Studium der Bibel über diesen Gegenstand nicht einen einzigen unklaren Gedanken betreffs der Wahrheit dieser Lehre in meinem Geist zurückgelassen hat. Gleichzeitig hat mich das Studium der Lehrsysteme, die dieser Wahrheit entgegenstehen, völlig überzeugt, daß sie trügerisch und oberflächlich sind, daß sie weder durch den Heiligen Geist eingegeben sein können, noch der Wahrheit des Wortes Gottes entsprechen und daß ein verständiges und ein gehendes Studium der griechischen Sprache, auf die sie sich ja berufen, ihre Behauptungen zuschanden macht. Wenn Sie noch in Ihren Sünden sind, merken Sie gut auf: Sie meinen vielleicht, berechtigt zu sein, Gottes Tun zu beurteilen und kompetent zu sagen, für welches Maß an Sünde Gott welches Maß an Strafe bestimmen soll. Bedenken Sie aber, daß es Gottes Sache ist, Sie zu richten. Die Vorstellung, daß Er Liebe ist und gemäß derselben zu handeln verpflichtet sei und es demnach keine ewige Pein geben dürfe, ist unverständig, böse und der Bibel entgegen. Er ist Liebe, aber Er ist Gott und handelt frei in Seiner Liebe gemäß Seiner Heiligkeit. Jawohl: Gott ist Liebe, aber der, welcher Liebe ist, ist GOTT. Liebe ist ein Wesenszug Gottes, aber die Frage lautet nicht: " W a s ist Er", sondern " W e r ist Er"? Gott ist auch Licht und "Er tut das, was Ihm gefällt". Beachten Sie allen Ernstes folgendes: Sobald Gottes Geist Ihr Gewissen berührt hat, wissen Sie, daß Sie es verdient haben, für immer aus der Gegenwart Gottes ausgeschlossen zu sein. Sie fühlen, daß der ewige Zorn Gottes und die ewige Pein Ihr verdientes Los ist. Solange Sie das nicht fühlen, wissen Sie noch nicht, was Sünde ist, in dem Sinne, wie Gott es uns hat wissen lassen. Ich bitte Sie deshalb sehr herzlich zu beachten, daß es sich bei dieser so wichtigen Frage weder darum handelt, was Er sein kann, noch was Er sein könnte. Sie sind ein Sünder. Also: fragen Sie ihr eigenes Gewissen: Was verdient die Sünde? Wenn es sich um die Frage handelt, was die Sünde verdient, so ist auch danach zu fragen, was Christus auf Sich genommen hat, als Er das Sühnungswerk vollbrachte: denn Er Selbst hat unsere Sünden getragen, ja mehr noch: Er wurde für uns zur Sünde gemacht. - Gott redet unmißverständlich von Zorn, Unwillen und Rache wegen der Sünde. Was war denn der der Sünde gebührende Zorn, den Christus ertrug, als Er unsere Sünden an Seinem Leibe auf dem Holze getragen hat? Das ist keine theoretische Frage über etwas, das sein k ö n n t e, vielmehr handelt es sich um das, was Sie errettet. Sie glauben doch wohl nicht, daß Christus, als Er Seine Seele als Opfer für die Sünde darbrachte, nur gewisse, vorübergehende Leiden ertrug und da durch für immer die Sünde aus der Gegenwart Gottes entfernte? Glauben Sie etwa, daß sich allein darauf der Zorn Gottes beschränkt hätte? Man versucht Sie zu verwirren, indem diese kostbare Wahrheit zu der Behauptung mißbraucht wird, daß die göttliche Natur des Christus Seinem Opfer einen unbegrenzten Wert gab. Daß es so ist, dafür sei Gott gepriesen! Aber "Er selbst hat unsere Sünden an seinem Leibe auf dem Holze getragen". "Gott hat ihn zerschlagen, er hat ihn leiden lassen". Er war in tiefer Betrübnis wegen unserer Missetaten. "Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden". War das, was Er für uns getragen hat, nur eine gewisse Summe zeitlicher Pein oder vielmehr der heilige Zorn Gottes, die Schrecknisse des Verlassenseins von Seiner Seite, während Er noch lebte und so das Opfer für unsere Sünden wurde? Hatten wir nicht diesen Zorn verdient, der uns von Gott trennt, obwohl unsere Seele Seine gesegnete Gegenwart kennen könnte? Es handelt sich nicht einfach darum, gestraft zu werden und schließlich auf zuhören zu existieren, obwohl Christus als göttliche Person Seinem Werke einen unendlichen Wert gegeben hat. Ein Geschöpf, das mit größter Kraft ausgestattet ist, hätte wohl die Qualen eines zeitlichen Gerichts ertragen können. Aber den Zorn und das Gericht, die die ewige Pein im Gefolge haben, konnte nur jemand, göttlich (und ewig) wie der Sohn Gottes, ertragen. Alle diejenigen, welche die ewige Pein verneinen, berufen sich manchmal auf Stellen im A. T. wie die folgenden: "Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten" 1. Mose 6, 3. "Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht auf immerdar ergrimmt sein; denn der Geist würde vor mir verschmachten, und die Seelen, die ich ja gemacht habe" Jes. 57, 16. Ferner: "Doch der Mensch, der in Ansehen ist. bleibt nicht; er gleicht dem Vieh, das vertilgt wird" (Ps 49, 12). Jeder einfältige und gottesfürchtige Leser kann aber an Hand von Schriftstellen wie den eben genannten selbst darüber urteilen, welchen Wert ein solcher Beweis hat. Offensichtlich liegt hier entweder eine kaum zu überbietende Unaufmerksamkeit oder ein großer Mangel an Aufrichtigkeit vor, wenn behauptet wird, dass solche Stellen irgendwelchen Bezug hätten auf das, was hier zur Debatte steht. Was die Stelle in 1. Mose 6, 3 betrifft, so liegt klar auf der Hand, dass es sich hier um die Geduld handelt, die Gott mit dem Menschen vor der Flut hatte, "während die Arche zugerichtet wurde", "als die Langmut Gottes", wie Petrus schreibt, "in den Tagen Noahs harrte". Ihre Geister wurden ins Gefängnis geworfen, nachdem sie gerichtet worden waren, was ein sehr klarer Beweis davon ist, da¢ sie nach ihrem Tode weiterleben.- Bezüglich der weiteren Stelle (Jes. 57, 16) ist festzustellen, dass Gott unzweideutig von Menschen spricht, die auf Erden leben. Wenn Er ewig mit ihnen rechten würde - wenn Er also nicht aufhören und nicht schonen würde - so könnte dies der lebende Mensch nicht ertragen und müsste zugrundegehen. Die Hindernisse -wird dort gesagt -sollten aus dem Wege Seines Volkes hinweggetan werden. Der Heilige, der hoch erhaben ist, würde den Geist derer beleben, die demütig sind und das Herz solcher, die zerschlagenen Herzens sind, und zwar deshalb: "weil Er nicht ewiglich rechten und nicht auf immer dar ergrimmt sein wollte". "Wegen der Missetat seiner Habsucht ergrimmte ich und schlug es . . . Seine Wege habe ich gesehen und werde es heilen usw.". Nun, wieso kann man das alles auf die Hölle beziehen? Unmöglich! Es sei mir gestattet, dem einfältigen Leser zu raten, eine angeführte Stelle stets in dem Zusammenhang zu lesen, bevor er eine neue Lehre annimmt. - Schliesslich möchte ich noch auf die 3. Stelle (Ps. 49) eingehen: Lesen Sie doch bitte den ganzen Psalm, und Sie werden so gleich sehen, dass es sich um irdischen Ruhm handelt. "Denn er sieht, daß die Weisen sterben, daß der Tor und der Unvernünftige miteinander umkommen und anderen ihr Vermögen lassen. Ihr Gedanke ist, daß ihre Häuser stehen in Ewigkeit . . . sie nennen Ländereien nach ihren Namen. Doch der Mensch, der in Ansehen ist, bleibt nicht; er gleicht dem Vieh, das vertilgt wird". Es dürfte doch schwer zu behaupten sein, dass die Worte "der Mensch, der in Ansehen ist, bleibt nicht", Bezug auf die Hölle hätten. "Man legt sie in den Scheol wie Schafe, der Tod weidet sie". - Unzweideutig will uns das Wort hier sagen, daß aller irdische Ruhm des Menschen mit dem Tode verblasst. Sein Ruhm folgt ihm nicht nach. Mag auch die Aussicht dessen, was nach dem Tode kommt, noch so dunkel sein, hier handelt es sich weder um die endgültige Vernichtung noch um die endgültige Wiederherstellung. Zum Schluss möchte ich noch ein Wort hinzufügen für den Leser, der die griechische Sprache wirklich gut kennt. Die Ethymologie kennt seit der Zeit des Aristoteles und durch ihn folgendes griechische Wort (aien on), was bedeutet "immerzu bestehend". Wollte man die Dauer des Lebens des Menschen ausdrücken, so war dieser Gedanke im vorgenannten griechischen Wort zu finden und von jeher wurde es auch in diesem Sinn gebraucht. Homer z. B. hat es sehr häufig benutzt, wenn er vom Tode seiner Helden spricht, aber auch noch in anderen Fällen. Es wird auch gebraucht von Herodot und von den attischen Dichtern, um damit auszudrücken: (anepneusen aiona). In einer der späteren Geschichtsepochen benutzte man den vorgenannten Ausdruck, um den ganzen Ablauf einer Periode und den ganzen Zusammenhang der Dinge in einem bestimmten Zeitabschnitt aufzuzeichnen. Benutzte man jedoch dieses Wort außerhalb eines Zusammenhanges und in der Bedeutung, die ihm ursprünglich innewohnte, war der Sinn E w i g k e i t " ganz klar. In einem Satz, den Philon schrieb, ist die Bedeutung unzweifelhaft: (en aioni de oute parelelythen ouden oute mellei alla mono hyphesteke). Dieser Satz besagt etwa: "In der Ewigkeit ist nichts Vergangenheit, nichts Zukunft, sondern es besteht nur immerfort". Abschließend sage ich noch (wie es schon andere bemerkt haben), daß Gott, als Er die Absicht hatte, eine Vorstellung von der ewigen Pein zu geben, keine stärkeren Ausdrücke hätte gebrauchen können als die von Ihm benutzten. Und in der Tat, es gibt keine stärkeren.
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  • Avatar von HPWepf
    18.09.2020, 12:01
    HPWepf hat das Thema in der Hölle quälen im Forum Biblische Lehre erstellt.
    E Klaus D. Am meisten kann ich nicht verstehen, warum ein Gott der Liebe unvollkommene Menschen für alle Zeiten in der Hölle quälen soll. Klaus
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  • Avatar von HPWepf
    18.09.2020, 11:28
    Was jetzt (nicht) unser Auftrag ist – als Christen in Corona-Zeiten „MAN MUSS GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN!!“ (Apg. 5,29) Virtuell schreit mein Freund mir diesen Satz entgegen. „Wer jetzt die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat, der will sie nicht sehen! Diese Zeiten fordern uns zum Handeln auf!“ „Amen!“ möchte ich sagen – lass uns losgehen, ein paar Freunden das Evangelium bringen, solange noch Tag ist! Aber das meint er nicht. Ich soll mir Youtube-Videos anschauen. Das meint er. ...!!! Videos über Bill Gates und Impfungen. Predigten über den Auftrag der Christen, den Staat auf die Sicherung der demokratischen Grundrechte zu verpflichten. „ Man muss Gott mehr gehorchen…“ – eine wichtige Wahrheit: Unser Gewissen ist gebunden an Gottes Wort. Aber was ist der Zusammenhang, in dem dieser Satz des Apostels Petrus dieser Tage meist kursiert? Gesundheitspolitische Maßnahmen, die unsere bürgerlichen Freiheiten zum Teil empfindlich einschränken, werden als unzulässig verstanden – vor allem da, wo sie auch unser Gemeinde leben betreffen. Der Grund für diese Deutung ist meist, dass man die Einschätzung bezüglich der Gefährlichkeit von Covid-19 nicht teilt oder dass man andere Maßnahmen, die geringere wirtschaftliche und gesellschaftliche Konsequenzen hätten, bevorzugen würde. Deshalb wird von den Kanzeln und in den Youtube -Kanälen zu Wachsamkeit bis Widerstand aufgerufen, es wird gerichtlich geklagt gegen Gottesdienstverbote, High-Noon-Stimmung, rote Linienwerden in den Sand der Livestream-Gottesdienste gezogen. Ich frage mich: Ist das unser Auftrag? Wollen wir wirklich „den Bekenntnisfall ausrufen“ über zeitlich begrenzte Virenschutzmaßnahmen, die alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Maße treffen, keine ideologische Stoßrichtung haben und schon im Rückgang begriffen sind? Verfolgungs- oder eher Evangeliumszeit? Man bekommt hier und da den Eindruck: Die europäischen Christen wissen mehrheitlich nicht mehr, was Verfolgung heißt, und manche konstruieren sich jetzt eine überhöhte heilsgeschichtliche Bedeutung, indem sie eine allgemeine Krise (nicht für Christen im Besonderen!) in den Kontext historischer Christenverfolgung stellen. Aber das ist eine leichtfertige Überhöhung der Situation. Der oben zitierte Präzedenzfall für Ungehorsam gegen den Staat ist nämlich die Weigerung der Apostel, sich die Verkündigung des Evangeliums vom auferstandenen Christusverbieten zu lassen – der Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Ich kann mich nicht entsinnen, in diesen Tagen an dem Zeugnis über die Hoffnung, die ich habe, gehindert worden zu sein. An vielen Orten fand die Kampagne für das Buch von John Lennox zu Corona überaus großen Anklang, in vielen Städten Deutschlands, Österreichs und weltweit gab es evangelistische Aufbrüche, und viele von uns haben erlebt, wie Kollegen und Freunde plötzlich offen waren für Gespräche über Gott. Wunderbar! Pandemien waren schon immer Zeiten, in denen Gottes Wort Raum gewinnen konnte –weil die Christen darin Gelegenheiten zum aufopfernden Dienst sehen konnten, nicht zur Rebellion gegen den Staat. Ich kenne Geschwister in Indien, die als einzige in den Siedlungen der gestrandeten Wanderarbeiter und den Lepra-Kolonien die nötigsten Lebensmittelverteilen – dort, wo nun auch noch Corona wütet und wo kein Regierungsbeamter mehr hingeht. Was für ein Zeugnis – wie gut, dass sie keine Youtube Aufklärungs-Kanäle betreuen müssen, sondern Zeit haben für ihren Dienst! Liebe Geschwister mit den Corona-Hintergrund-Botschaften, darf ich euch fragen: Es ist Evangeliumszeit, ein wenig, seit langem einmal wieder – woher nehmt Ihr nur die Zeit und den Auftrag, jetzt die Christen mit dritt- und viertrangigen Themen zu beschäftigen? Fast wie zur NS-Zeit? Manche hiesige Prediger und Social-Media-Verkündiger ziehen derzeit wenig subtile Parallelen zwischen NS-Staat und aktueller Lage – meist (nicht immer!) mit der Bemerkung, dass man noch nicht dort sei, aber sehen könne, wohin es führe, wenn die Christen dem Staat zu sehr hörig seien. Das stimmt. Das Risiko, schleichend in eine solche Situation zugeraten, ist heute mindestens so groß wie damals. Denn wir sind ja keine besseren Menschen, keine mutigeren Christen. In diesem Sinne kann man die Corona-Situation als Weckruf verstehen: Vielleichtwaren in diesem Fall die ergriffenen Maßnahmenvernünftig (ich kann das nicht beurteilen) – aber es bleibt der heilsame Schreck: Die Freiheiten und Rechte, auf denen wir mit unserem bequemen, wenig anstößigen und weitgehend gesellschaftskompatiblen Gemeindeleben ruhen, sind weit weniger sicher, als wir dachten. Das ist keine schlechte Erkenntnis, vielleicht zur rechten Zeit. Dennoch muss man mit aller Deutlichkeit festhalten: Die aktuelle Corona-Situation hat nichts mit den Eingriffen des NS-Staates in kirchliche Lehre und Praxis zu tun. Niemand schwört uns auf einen antigöttlichen „Führer“ ein, niemand zwingt uns zu rassistischen Gemeindesatzungen oder bedroht unser Leben, wenn wir Jesus als unseren Herrn bekennen. Wollen wir wirklich unsere im Netz und in der realen Welt jederzeit möglichen Vorträge über jede noch so abwegige These mit einer Predigt von Wilhelm Busch oder Paul Schneider in der NS-Zeit vergleichen? Predigten, die diese Männer die Freiheit und manchen das Leben kosteten? Ich kann beim besten Willen keine Parallele erkennen. Wenn ein Wilhelm Busch, oder Paul Schneider das eigene Leben riskiert oder drangibt, um einem wahnwitzigen Führerstaat entgegenzuhalten: „Ich muss Gott mehr gehorchen…“, dann ist es wirklich keine gute Idee, die aktuelle Situation damit in Verbindung zu bringen. Solche großen Gesten und fundamentalen Haltungen nutzen sich ab, wenn sie auf vergleichsweise nichtige Anlässe verschwendet werden. Rechte erstreiten? Petrus und die anderen Apostel führen keinen Rechtsstreit um ihr Recht auf Meinungsäußerung –sie tun, was sie tun, tragen die Konsequenzen und erleben Wunderbares. Petrus hat nichts Unrechtes getan, daher gebraucht er selbstverständlich die ihm gebotene Gelegenheit, das Gefängnis zu verlassen. Warum auch nicht? Er flieht ja nicht ins Ausland, sondern zurück auf die Straße. Am Ende bezahlt er mit dem Leben für seine Verkündigung. Sein Kampf war nicht der um sein Recht und seine Freiheit, sein Kampf war der um die Seelen seiner Mitmenschen. Dafür ging er auf die Straße, ins Gefängnis, aus dem Gefängnis, in den Tod. Ich bete, dass ich in solchen Zeiten (sollte ich sie erleben) solche Prioritäten setzen kann wie Petrus. Paulus ist vor Gericht in mehrere Prozesse verwickelt – weil er vor Gericht gezerrt wurde. Dort allerdings diskutiert er nicht Staatstheorie und Freiheitsrechte, sondern verkündigt das Evangelium und bezeugt seine Verpflichtung auf den Herrn Jesus Christus. Das ist zugegebenermaßen eminent politisch in einer Welt, die auf den Kaiser verpflichtet ist – und da findet sich in der Tat eine Parallele zu Wilhelm Busch und den Helden der Bekennenden Kirche, man höre sich z.B. Buschs Vorträge über seine „Begegnungen mit der Geheimen Staatspolizei an“. Aber da stehen wir in Deutschland heute nicht – verhöhnen wir nicht mit leichtfertigen Vergleichen die Geschwister, die wegen ihres Glaubens in Gefängnisse geworfen wurden und werden! Verschwörer identifizieren? Auch kann ich weder bei Paulus noch bei Petrus oder gar unserem Herrn die Kolportage von spekulativen Theorien über Reiche und Mächtige finden. Warum erfahren wir in den Evangelien nicht mehr über die „Verstrickung des sadduzäischen Priestertums mit römischen Machtstrukturen“? Warum klärt Paulus uns nicht auf der Grundlage „nicht näher genannter Quellen unter den Asiarchen“ über Netzwerke in der Götzenproduktion Kleinasiens auf? Anders herum gefragt: Müssen Prediger in einer Gottesdienstpredigt über Bill Gates sprechen, höchst umstrittene Unterstellungen inklusive? Man könnte wirklich meinen, einige Christen hätten in der Pandemie den Ausnahmezustand und im Netz den rechtsfreien Raum gefunden, die sie von der Verpflichtung auf die Wahrheit entbinden. Aber das ist fatal: Nur weil jemand reich und mächtig ist, dürfen Christen nicht öffentlich über ihn sagen, was nicht erwiesen ist. Nur weil es ihre Theorie zu stützen scheint, dürfen Christen nicht ungeprüft Behauptungen übernehmen. Hier steht unendlich viel auf dem Spiel – es gilt der Maßstab, der immer gilt: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (5.Mo. 5,20).Verunsicherung verbreiten? Glücklicherweise ist es auch nicht die Art des Neuen Testaments, spekulatives Geraune zu verbreiten. Man zähle die Fragezeichen mancher Predigt dieser Tage: „Was ist, wenn wir in ein paar Monaten immer noch nicht Gottesdienst feiern dürfen? Was ist, wenn die Impfpflicht kommt? Was ist, wenn …“ –das ist der Stil des Populismus: Nichts behaupten, sondern fragen und verunsichern – eine düstere Zukunft, wabernd im Nebel des Konjunktivs! Was ist, wenn die Zukunft schwieriger wird als die Gegenwart? Ja, das ist nicht ganz ausgeschlossen, wenn man in die Bibel hineinschaut … Nun, dann werden wir uns hoffentlich in den Jahren davor nicht nur mit Angst schürenden Zukunftsvisionen beschäftigt haben, sondern mit Dingen, die „das Herz durch Gnade befestigen“. Worin bei mancher aktuellen Corona-Predigt der Mehrwert für Christen in Krisenzeiten liegen soll, ist schwer zu erkennen. Im Gegenteil: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube oder von Disteln Feigen?“ (Mt. 7,16). Ich sehe, was die Frucht dieser Predigten bei manchen Geschwistern ist: Zunehmende Angst, grassierende Verunsicherung, beständiges Kreisen um tagesaktuelle Politik, spalterischer Eifer, wachsender Hass. Tragisch: Wäre der missionarische Eifer mancher Geschwister in diesen Tagen statt auf Corona-Aufklärung auf den Herrn und das Evangelium gerichtet – was könnte der Herr durch sie alles tun! Weise Vorbereitung auf schwierige Zeiten Natürlich ist es eine berechtigte Frage: Wie bereitet man sich als Gemeinde vor auf Zeiten, in denen der Glaube vom Staat angegriffen wird? Eine wichtige Maßnahme ist: Nicht zu oft falschen Alarm ausgeben. Was hat die Christenheit schon gelitten durchfalsche Endzeitprophetien – welche Hysterien wurden schon durch „Zeitungsexegeten“ ausgelöst! Ich meine damit nicht, dass Christen keinen wachen Blick auf die Zeichen der Zeit haben sollten. Jesustadelt seine Zeitgenossen für ihre Unfähigkeit, diese Zeichen zu erkennen. Allerdings will er nicht zu politischer Rebellion aufrufen, sondern zu Buße und Glauben – und zu weisem Umgang mit der begrenzten Zeit: „Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“(Joh. 9,4).„Heute im Kleinen treu sein“, das war sinngemäß der Rat von Pastor Wilhelm Busch auf die Frage, wie man sich vorbereitet auf Zeiten der Entscheidung. Wir sollten Freiheiten treu nutzen, solange sie da sind, statt ihren möglichen Verlust in der Zukunft wortreich zu beklagen! Es geht weit mehr „Evangeliumszeit“ verloren durch Faulheit und Weltlichkeit, Social Media und Streamingdienste als durch Verfolgung. Lasst uns die Hoffnung treu bezeugen, so oft jemand danach fragt! Immer noch sehr beeindruckend ist für uns westliche Christen die Reaktion der chinesischen Geschwister auf Maos Kulturrevolution– ganz nach dem nüchtern-realistischen Leitvers, „Kauft die gelegene Zeit aus, denn die Tage sind böse“ (Eph. 5,16): Angesichts der rasant sich schließenden Türen für das Evangelium starteten sie einen Evangelisationsfeldzug unter Aufbietung aller Kräfte. Unser Auftrag: Licht zu verbreiten und Salzen zu sein Was ist nun mein Auftrag in der Zeit der Krise? DIE Wahrheit: Jesus Christus (Joh.14,6). Das ist mein Gebet: Dass in dieser Zeit eine Hoffnung an mir sichtbar wird, die nicht von dieser Welt ist – und dass, wer mir zuhört, etwas erfährt von dem, der die Wahrheit ist. Wie sieht man an mir, dass Hoffnung und Wahrheit in meinem Leben Einzug gehalten haben? Sicher nicht, indem ich Botschaften voller Hoffnungslosigkeit, Verunsicherung und potentieller Unwahrheit verbreite! „So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ (Mt. 5,16). Also haben meine indischen Freunde doch den besseren Weggewählt, oder? Geschwister, wir sind doch die mit der Hoffnung! Wir sind die mit dem Frieden! Wir sind die mit der Wahrheit! Ich frage meinen Freund: Wollen wir wirklich in der Ewigkeit einmal Rechenschaft über unsere Zeit ablegen und dann sagen: „Ich bin der, der die Corona-Verschwörung fast aufgedeckt hätte“– „Ich bin der, der den Menschen die Augen geöffnet hat über Bill Gates und die Zwangs-Impfung“? Ich weiß nicht, was ich über diese Themen denken soll, jedenfalls nicht sicher genug, um mich öffentlich dazu zu äußern. Aber eins weiß ich: Ich habe Wichtigeres zutun, Größeres zu verkünden, meine Bestimmung ist eine höhere als das. Und deine auch, oder? Nach: Matthias Swart, Weimar www.gesunde-gemeinden.de
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    18.09.2020, 10:01
    HPWepf hat das Thema Gewissen im Forum Biblische Lehre erstellt.
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    18.09.2020, 10:00
    HPWepf hat das Thema Muss ich gehen mit leeren Händen im Forum Evangelium erstellt.
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    17.09.2020, 21:02
    HPWepf hat das Thema Es ist vollbracht im Forum Biblische Lehre erstellt.
    »Es ist vollbracht« Johannes 19,30 Daran gilt es festzuhalten: »Es ist vollbracht!« - Ich glaube an Christus: Ich habe sein Erlösungswerk am Kreuz als für mich geschehen in Anspruch genommen. Ich weiss, dass ich einer dieser Verlorenen war, die Er suchen und erretten wollte. Deshalb darf ich mich jetzt im Glauben auf sein Wort berufen: »Es ist vollbracht!« Ja, ich weiss: Manche Leute sprechen noch von guten Werken, die nötig seien, um für ewig in Sicherheit zu sein. Andere reden von Bussübungen, von Opfern, die man noch bringen müsse. Wieder andere sagen, es käme ganz auf unsere Treue und Wachsamkeit an, damit wir das ewige Heil nicht doch wieder verlieren. Doch Christus - mein Retter unsd Herr selbst - hat gesagt: « Es ist vollbracht!« Für mich bleibt im Blick auf das ewige Heil nichts mehr zu tun übrig. Er selbst hat alles getan, was nötig war. Gott fordert nichts mehr von mir. Er hat mir durch Christus alles geschenkt: Meine Sünden sind vergeben, ich bin mit Ihm versöhnt und zu Ihm gebracht. Er ist mein Vater, ich bin sein Kind. Die gerechte Strafe für meine Sünden hat Christus getroffen, deshalb komme ich nicht mehr ins Gericht. Durch seinen Sühnungstod habe ich ewiges Leben. Für alle Zeiten wird Er mir in Liebe begegnen. Und Er hat mir einen Platz in seiner Herrlichkeit, dem Haus des Vaters, gegeben. Bald werde ich dort sein. Wenn wir durch Glauben und Umkehr zur Familie Gottes gehören, wollen wir uns durch nichts irritieren lassen, sondern uns bewusst und fest auf dieses Wort unseres sterbenden Heilands stützen: »Es ist vollbracht!« Hebr 10,14 Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Fmn 08/20 E: E. K. W.
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    16.09.2020, 20:43
    HPWepf hat auf das Thema Inspiration im Forum Biblische Lehre geantwortet.
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    16.09.2020, 20:31
    HPWepf hat auf das Thema Corona und die Angst im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Corona CH TG 16.09.2020
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    16.09.2020, 15:56
    HPWepf hat das Thema Begriffserklärung: "In Christus" im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Begriffserklärung: "In Christus" "Ich bin in Christus" bedeutet: "ich bin Christ" "Ich bin erwählt in Christus, bedeutet, dass Gott Sich in der Zeit von Pfingsten bis zur Entrückung Christen als Sein Vorrechtsvolk erwählt hat und Israel für diese Zeit "verdrängt" und auf Platz 2 gerutscht ist. ( →Nicht verworfen!) Siehe Römer 9 - 11. Juden und Heiden ( Nationen / Ethnien) können Christen werden (Epheser 2) und kommt so in die Stellung IN CHRISTUS, d.h. JEDER MENSCH hat die Möglichkeit in die Stellung AUSERWÄHLTER zu kommen ( → Leib des Christus) waren ein Geheimnis, welches in Gott verborgen war und diese Gruppe wurde nirgends im Alten Testament (TENACH) prophezeit oder angekündigt (Epheser 3.1-12; Kolosser 1.24-27). Seit der Erwählung Abrahams ("Wurzel Israels" 1. Mose 12) galt allein Israel als auserwähltes Volk. Man lese dazu Matthäus 3.9; Matthäus 21.33-46; → Vers 43! Souveräne Erwählung als Vorrechtsvolk: Römer 9.10-13 → Esau und Jakob stellen zwei Völker dar, 1. Mose 25.23, nämlich Israel und Heiden-Christen. (Christen bestehen vorwiegend - nicht ausschliesslich - aus Heiden / Nationen Ethnien). Die Gemeinde (Himmelsbürger) = Ewige = Himmlische Verheissungen) wurden in den Heilsplan Gottes mit Israel (irdische Verheissungen) eingeschoben.
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    16.09.2020, 11:40
    HPWepf hat auf das Thema Michael Kotsch → John MacArthur im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Begriffserklärung: "In Christus" Ich bin in Christus bedeutet ich bin Christ "Ich bin erwählt in Christus, bedeutet, dass Gott Sich in der Zeit von Pfingsten bis zur Entrückung Christen als Sein Vorrechtsvolk erwählt hat und Israel für diese Zeit "verdrängt" und auf Platz 2 gerutscht ist. ( →Nicht verworfen!) Siehe Römer 9 - 11. Juden und Heiden ( Nationen / Ethnien) können Christen werden (Epheser 2) und kommt so in die Stellung IN CHRISTUS, d.h. JEDER MENSCH hat die Möglichkeit in die Stellung AUSERWÄHLTER zu kommen ( → Leib des Christus) waren ein Geheimnis, welches in Gott verborgen war und diese Gruppe wurde nirgends im Alten Testament (TENACH) prophezeit oder angekündigt (Epheser 3.1-12; Kolosser 1.24-27). Seit der Erwählung Abrahams ("Wurzel Israels" 1. Mose 12) galt allein Israel als auserwähltes Volk. Man lese dazu Matthäus 3.9; Matthäus 21.33-46; → Vers 43! Souveräne Erwählung als Vorrechtsvolk: Römer 9.10-13 → Esau und Jakob stellen zwei Völker dar, 1. Mose 25.23, nämlich Israel und Heiden-Christen. (Christen bestehen vorwiegend - nicht ausschliesslich - aus Heiden / Nationen Ethnien). Die Gemeinde (Himmelsbürger) = Ewige = Himmlische Verheissungen) wurden in den Heilsplan Gottes mit Israel (irdische Verheissungen) eingeschoben. N. JJ
    12 Antwort(en) | 929 mal aufgerufen
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    16.09.2020, 07:44
    HPWepf hat das Thema 4 Irrlehren zerstört im Forum Irrlehre des Calvinismus erstellt.
    4 Irrlehren zerstört Juan Jeremias
    0 Antwort(en) | 112 mal aufgerufen
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    16.09.2020, 07:42
    HPWepf hat auf das Thema Michael Kotsch → John MacArthur im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Juan Jeremias
    12 Antwort(en) | 929 mal aufgerufen
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