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    Gestern, 12:30
    Wieviele Brüder hatte Jakob, der Bruder von Esau?
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    Gestern, 12:27
    Was ist der Unterschied zwischen kreuzigen und töten in Römer 7 und Römer 8?
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    05.07.2020, 06:11
    HPWepf hat auf das Thema Psychologie und Psychotherapie im Forum Christliches Leben geantwortet.
    1 Antwort(en) | 368 mal aufgerufen
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    05.07.2020, 06:08
    HPWepf hat auf das Thema Opfer des Calvinismus im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Der Calvinismus Gefunden bei Juan Jeremias,
    1 Antwort(en) | 415 mal aufgerufen
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    04.07.2020, 05:35
    HPWepf hat auf das Thema Stamm Levi im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Schwester Larissa "Levi" war der Priesterstamm, ich bin auf Syngrammata am schreiben einiger Gedanken zu Levi, ich hoffe, dass ich den Artikel bis Sonntag Abend fertig haben. Vielleicht haben andere Bruder auch noch etwas Zeit etwas zu Levi dazu schreiben Bis dann...
    2 Antwort(en) | 115 mal aufgerufen
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    03.07.2020, 10:51
    HPWepf hat das Thema Jeremia 31,35-37 im Forum Israel erstellt.
    Jeremia Jer 31,35: So spricht Jehova, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jehova der Heerscharen ist sein Name: Jer 31,36: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jehova, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage. Jer 31,37: So spricht Jehova: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht Jehova. Jer 31,38: Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da diese Stadt dem Jehova gebaut werden wird vom Turme Hananel bis zum Ecktore. Jer 31,39: Und die Meßschnur wird weiter fortlaufen geradeaus über den Hügel Gareb, und sich nach Goah wenden. Jer 31,40: Und das ganze Tal der Leichen und der Asche, und alles Gefilde bis zum Bache Kidron, bis zur Ecke des Roßtores gegen Osten, wird Jehova heilig sein; es soll nicht ausgerottet noch zerstört werden in Ewigkeit.
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    02.07.2020, 12:33
    HPWepf hat auf das Thema Zum Herrn Jesus beten ? im Forum Anbetung geantwortet.
    Zu wem beten? Zum SOHN: Mt 2.2, Mt 2.8, Mt 2.11, Mt 8.2, Mt 9.18, Mt 14.33, Mt 15.25, Mt 20.20, Mt 28.9, Mt 28.17, Mk 5.6, Mk 15.19 (im Spott), Lk 24.52, Joh 9.38, Heb 1.6 Apg 20,19-20 Apg 7,59 Zum VATER: Mt 4.10, Lk 4.8, Joh 4.20, Joh 4.21, Joh 4.22, Joh 4.23, Joh 4.24, Mt 18.26 (im Gleichnis), Joh 12.20, Apg 8.27, Apg 24.11, 1Kor 14.25, Heb 11.21, Off 3.9,? Off 4.10, Off 11.1, Off 11.16, Off 14.7, Off 15.4, Off 19.4, Off 22.9 Zu VATER und SOHN: Off 5.14, Off 7.11
    2 Antwort(en) | 230 mal aufgerufen
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    02.07.2020, 09:43
    HPWepf hat auf das Thema 2. Samuel 7.12-16 eine Messias Prophetie? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Vielen Dank! ja genau! darum geht es, man kann nicht einfach etwas mit "Messianische Prophetie" übertiteln. Das macht das Wort Gottes nie! → sondern man muss unterscheiden, sonst ist man schnell bei einer Gotteslästerung.
    3 Antwort(en) | 100 mal aufgerufen
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    02.07.2020, 09:35
    >> Für wen ist Jesus Christus gestorben?
    0 Antwort(en) | 50 mal aufgerufen
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    02.07.2020, 07:59
    HPWepf hat auf das Thema 2. Samuel 7.12-16 eine Messias Prophetie? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    2. Samuel 2. Sam 7,12: Wenn deine Tage voll sein werden, und du bei deinen Vätern liegen wirst, so werde ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leibe kommen soll, und werde sein Königtum befestigen. 2. Sam 7,13: Der wird meinem Namen ein Haus bauen; und ich werde den Thron seines Königtums befestigen auf ewig. 2. Sam 7,14: Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein, so daß, wenn er verkehrt handelt, ich ihn züchtigen werde mit einer Menschenrute und mit Schlägen der Menschenkinder; 2. Sam 7,15: aber meine Güte soll nicht von ihm weichen, wie ich sie von Saul weichen ließ, den ich vor dir weggetan habe. 2. Sam 7,16: Und dein Haus und dein Königtum sollen vor dir beständig sein auf ewig, dein Thron soll fest sein auf ewig. 2. Sam 7,17: Q.: kann man eine Prophetie auf David und sein Samen tel quel als "Messianische Prophetie" beizeichnen, wenn ja, mit welcher Begründung?
    3 Antwort(en) | 100 mal aufgerufen
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    01.07.2020, 19:50
    HPWepf hat auf das Thema Markus 14,51-52 im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Lieber Bruder Dennis Man denkt sich, dass es Markus selbst war, denn er war ja aus vermögendem Haus, Apg 12.12 Es war ja auch nicht das letzte Mal, dass er davon lief.
    1 Antwort(en) | 93 mal aufgerufen
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    01.07.2020, 19:46
    HPWepf hat auf das Thema Corona und die Angst im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Daniel Koch «Sie (Masken) sind unnötig für die breite Bevölkerung. Es ist nicht bewiesen, dass sie die Übertragung verhindern. Sie sind nötig bei den Kranken.» Daniel Koch, 27. Februar 2020. Da sagte er es zum ersten Mal – er sollte es noch öfters wiederholen. «Laien haben keine Ahnung, wie damit umzugehen ist.» Sie nützen nicht nur nichts – sie sind auch gefährlich. Daniel Koch, 16. März. Wepf Hans Peter: «Personen, die viele Masken zu Hause haben, könnten sie zum Beispiel den lokalen Pflege- oder Altersheimen schenken.» Dann lieber weggeben. Daniel Koch, 23. März. «Wann kommt in der Schweiz die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr?» Der Wind dreht hart. Epidemologe Christian Althaus am 23. Juni auf Twitter.«Bis Herbst werden wir eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr haben.» Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der Gesundheitsdirektoren, am 30. Juni.«Mit der Maske schützen wir uns selber und unsere Mitmenschen.» Voilà – und damit schliesst sich der Kreis. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga verkündet am 1. Juli eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Nicht ab Herbst, sondern ab Montag.
    71 Antwort(en) | 8407 mal aufgerufen
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    01.07.2020, 19:39
    HPWepf hat auf das Thema Jesu Gebet in Gethsemane im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bruder Dennis A. Mt 26,39: Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst Mk 14,35: Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorübergehe. Mk 14,36: Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir weg; doch nicht was ich will, sondern was du willst! In keinem Evangelium steht alles, sondern es wird durch das Reden des Herrn der Charakter des jeweiligen Evangeliums gezeigt Es ist sicher gut, zuerst mal den Bedeutungsumfang des Wortes "Kelch" im Wort anzuschauen. »Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat« (Joh 14,24); und über Seinen Willen sagte Er: »Denn ich bin vom Himmel hernieder gekommen, nicht auf dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat« (Joh 6,38;5,30; Hebr 10,7). Über Sein Werk sagte ER: »Das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte« (Joh 17,4). Über Sein Zeugnis sagte ER: »Ich aber habe das Zeugnis, das größerist als das des Johannes; denn die Werke,welche der Vater mir gegeben hat, aufdass ich sie vollbringe, die Werke selbst,die ich tue, zeugen von mir« (Joh 5,31.36). In Lk 22,41 lesen wir, dass der Herrniederkniete um zu beten; Matthäus sagt,Er »fiel auf sein Angesicht«. Andere hatten das zuvor auch getan (Mt 17,6; Lk5,12; 17,16); und auch die Ältesten im Himmel werden vor dem Thron anbetend niederfallen (Offb 11,16). Im Alten Testament lesen wir von einem Kelch voller Segnungen (Ps 23,5), Jes 51,17: Erwache, erwache; stehe auf, Jerusalem, die du aus der Hand Jehovas den Becher seines Grimmes getrunken! Den Kelchbecher des Taumels hast du getrunken, hast ihn ausgeschlürft. Jer 25,17: Und ich nahm den Becher aus der Hand Jehovas und ließ trinken all die Nationen, zu welchen Jehova mich gesandt hatte: Mit dem Kelch in Mt 26.39 wurde ausgedrückt, was Jesus aus Gottes Hand hinnehmen würde. Wir dürfen, weil ER DEN Kelch des Zornes aus der Hand Gottes angenommen hat, den Kelch der Segnungen haben. 1. Kor 10,16: Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus ======= Zu Mk 15.36 Noch nie wurde Gott von einem Mensch "ABBA" genannt, aber Im Garten Gethsemane dürfen wir es mithören wie der Herr Jesu als Mensch Gott mit ABBA anspricht. Weil ER es getan hat und Gott den Geist Seines Sohnes in unsere Herzen gesandt hat dürfen wir jetzt auch "Abba- Vater" sagen. Gal 4.6, siehe auch Römer 8,15, wo wir den Geist der Sohnschaft haben. Jesus war als Mensch vor dem für uns als Menschen Unvorstellbaren: → Den Kelch des Zornes Gottes über die Sünde trinken zu müssen.
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    01.07.2020, 13:20
    HPWepf hat das Thema Ausdruck: Schrift im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Was Bedeutet der Ausdruck: "Schrift" In Verbindung mit V. 15 →→ 2. Tim 3,15: καὶ ὅτι ἀπὸ βρέφους ⸀ἱερὰ γράμματα οἶδας, τὰ δυνάμενά σε σοφίσαι εἰς σωτηρίαν διὰ πίστεως τῆς ἐν Χριστῷ Ἰησοῦ·â€‹ 2. Tim 3,15: und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die vermögend sind, dich weise zu machen zur Seligkeit durch den Glauben, der in Christo Jesu ist. 2. Tim 3,16: πᾶσα γραφὴ θεόπνευστος καὶ ὠφέλιμος πρὸς διδασκαλίαν, πρὸς ⸀ἐλεγμόν, πρὸς ἐπανόρθωσιν, πρὸς παιδείαν τὴν ἐν δικαιοσύνῃ, 2. Tim 3,16: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, bezieht der Ausdruck sich auf den Tenach >> (-*1) , wie in anderen Stellen. Siehe:Luk. 24,27: „und anfangend von Mose und von allen den Propheten, legte Erihnen in allen den Schriften die Ihn betreffenden aus.“ Luk. 24,25: „um die Schriften zu verstehen.“ Joh. 7,38: „gleichwie die Schrift gesagt hat.“ Joh. 10,35: „die Schrift kann nicht aufgehoben werden.“ Röm. 4,3: „denn was sagt die Schrift?“ Röm. 10,11: „denn es sagt die Schrift.“ Jak. 4,5: „meinet ihr, daß die Schrift vergeblich rede?“ 1. Petr. 2,6: „denn es ist enthalten in Schrift .“ 2. Petr. 1,20: „daß alle Schrift-Weissagung nicht eigener Auslegung ist.“ 2. Petr. 3,16: „wie auch die übrigen ‹Schriften.“ Luk. 24,46: „daß also geschrieben .“ Joh. 6,45: „es ist geschrieben in den Propheten.“ Joh. 5,47: „Wenn ihr aber den Buchstaben (= Schriften) jenes (= Moses) nicht glaubet, wie werdet ihr Meinen Worten glauben?“ 2. Tim. 3,15: „und weil du von Kind auf heilige Buchstaben (=Schriften) weisst.“ Die Stellen könnten erweiterte werden "Clever" hilft .... Vorstehendes genügt aber, um zu sagen:„Schrift“ ist, was als Wort Gottes schriftlich festgelegt, also unveränderlich und unantastbar ist. Das erkennt selbst der Teufel als gegeben in dem Zweikampf auf geistlichem Boden an, den er mit dem Sohne Gottes ausficht: Matth. 4. Vers. 4 sag tder HERR: „geschrieben ist.“ V. 6 der Teufel: „geschrieben .“ V.7 der HERR:„Wiederum geschrieben.“ V. 10 nochmals der HERR: „geschrieben .“ Dass der auferstandene HERR in Luk. 24,27 und 44-46 die damals vorliegende und unter dem dreifachen Titel: „das Gesetz, die Propheten und Psalmen“ bekannte Sammlung der heiligen Schriften anerkannte, ist Garantie genug, daß wir uns darauf als auf gotteingegebene „Schrift“Nummerierung der Psalmen war damals schon vorhanden. Siehe Apg 13,33: dass Gott diese uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte, wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“ Fürs Neue Testament ist es nicht anders, wie 2. Petr. 3,15.16 zeigt. Was zur Zeit des 2. Timotheus Briefes vorlag (und das umfasste alles, was wir im Neuen Testament haben mit Ausnahme der Schriften des Johannes), war ebensogut „Schrift“ wie das Alte Testament. „Schrift“ ist also im Wortlaut selbst „Gottes Wort“. „Wir aber haben nicht und Klagel. Jerem. den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind; welche wir auch reden, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist ...“ Nicht kann es so sein, wie die liberale Theologie uns weismachen will: das Wort Gottes sei in der Schrift enthalten. Wenn die Schrift nach Paulus in Worten gegeben ist, die auf eine Weise gelehrt sind, dass sie des Geistes eigene Worte sind (so griechisch in dieser Korinther Stelle) oder daß sie „gottgehaucht“ ist (so griechisch in 2. Tim. 3,16 θεόπνευστος dann ist sie eben im buchstäblichen Sinne das, was sie zu sein beansprucht: das Wort Gottes. Das meint ja nicht, daß sie mechanisch diktiert oder daß die Persönlichkeit des Schreibers ausgeschaltet sei, sondern dass der Geist je nach dem Gegenstand dessen, was niedergeschrieben werden sollte, immer die Person zum Niederschreiben gebrauchte, die ihrer persönlichen Eigenart und Fähigkeit nach gerade dazu passend war, und dieses erwählte Werkzeug bei der Niederschrift wohl völlig leitete, aber doch so, daß das Geschriebene der persönlichen Eigenart des Schreibers entsprach. Es gibt Sprachen, unter den alten gehören Griechisch und Lateinisch dazu, die geradezu „Buchstaben“ sagen, wenn das, was schriftlich fixiert ist, gemeint sein soll. „Die Buchstaben“ sind gleichbedeutend mit „Schrift“, γράμμα (gramma) : Schrift „die Schriften“. Und die Worte bildenden Buchstaben sind nicht etwas Totes, sondern etwas durchaus Lebendiges. Als „Schrift“ sagen, reden sie: „die Schrift sagt, redet.“ λαλέω (laleo) : sprechen Der HERR setzt in Joh. 5,47 die Buchstaben, d. i. die Schriften, Moses und Seine Worte aufeine Linie, legt den Schriften Moses soviel Autorität bei wie Seinen eigenen Worten. Und von Seinen Worten sagt ER Joh. 6,63: Joh 6,63: τὸ πνεῦμά ἐστιν τὸ ζῳοποιοῦν, ἡ σὰρξ οὐκ ὠφελεῖ οὐδέν· τὰ ῥήματα ἃ ἐγὼ ⸀λελάληκα ὑμῖν πνεῦμά ἐστιν καὶ ζωή ἐστιν. Joh 6,63: Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, welche ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben; „Das Wort Gottes ist ein lebendiges und wirksam ...“, Hebr. 4,12. „Ihr seid ... wiedergeboren ... durch das lebendige und bleibende Wort Gottes“, 1. Petr. 1,23. Das Wort, die Schriften, die Buchstaben sind derart etwas Lebendiges, daß ihr Lebendig sein sich in einem von ihnen ergriffenen Menschen mit dessen innersten Bewusstsein vermählt, so daß von ihm gesagt werden kann: „Du weisst >>die heiligen Buchstaben“ (Timotheus). Es beginnt freilich mit dem äußerlichen Kennenlernen und kann leider darin steckenbleiben, geht aber, wenn die Gnade Gottes es will, über in ein innerlich fortschreitendes Erfassen und davon Erfasst werden. Der Respekt der Juden vor den heiligen Schriften war ein solcher,daß sie daran tatsächlich als bis auf den Buchstaben von Gott eingegeben festhielten. Überkommt nicht uns eine heilige Ehrfurcht, wenn wir gesammelter Sinne und betenden Herzens die Schrift lesen, so daß wir inne werden: Es ist buchstäblich Gottes Wort? Wenn es das dem Wortlaut nach nicht ist, dann ist das Wort selbst ein unwahrhaftiger Zeuge, und wir sind betrogen. Dass Abschreibefehler vorgekommen sind, ist eine Frage für sich und hat nichts mit dem Grundsatz der wörtlichen Inspiration zu tun. Sie hat auch längst schon ihre befriedigende Lösung gefunden, wie die einschlägige Literatur beweist. Es ist mir unerfindlich, wie selbst gläubig-sein-wollende Männer sagen können, die Schriftlehre nicht, daß sie wörtlich inspiriert sei. (-*1)
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  • Avatar von HPWepf
    01.07.2020, 12:16
    HPWepf hat auf das Thema Johannes 7:38 im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Von Peter Streitenberger: 07:37 7:37 Ἐν{PREP} δὲ{CONJ} τῇ{T-DSF}ἐσχάτῃ{A-DSF} ἡµέρᾳ{N-DSF} τῇ{T-DSF}µεγάλῃ{A-DSF} τῆς{T-GSF} ἑορτῆς{N-GSF}εἱστήκει{V-LAI-3S} ὁ{T-NSM} Ἰησοῦς{N-NSM}καὶ{CONJ} ἔκραξεν,{V-AAI-3S} λέγων,{V-PAPNSM} Ἐάν{COND} τις{X-NSM} διψᾷ,{V-PAS-3S}ἐρχέσθω{V-PNM-3S} πρός{PREP} µε{P-1AS}καὶ{CONJ} πινέτω.{V-PAM-3S} Am letzten Tag - dem großen - des Festes stand Jesus (da) und rief,indem er sagte: Wenn jemand dürstet, komme er zu mir und trinke! Da das Wasser das bedeutende Element im jüdischen Brauch bei diesem Fest war, wird der Bezug dazu durch die Worte des Herrn deutlich. Die Betonung, dass der Herr an diesem Tag dastand, kann darauf hindeuten, dass er bis dahin wie für Rabbis üblich im Sitzen lehrte und nun, um die Wichtigkeit seiner Botschaft zu betonen, aufstand. 07:38 7:38Ὁ{T-NSM} πιστεύων{V-PAP-NSM}εἰς{PREP} ἐµέ,{P-1AS} καθὼς{ADV} εἶπεν{V2AAI-3S} ἡ{T-NSF} γραϕή,{N-NSF} ποταµοὶ{NNPM} ἐκ{PREP} τῆς{T-GSF} κοιλίας{N-GSF}αὐτοῦ{P-GSM} ῥεύσουσιν{V-FAI-3P}ὕδατος{N-GSN} ζῶντος.{V-PAP-GSN} Wer an mich glaubt, wie es die Schrift gesagt hat, aus dessen Inneren werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Der Ausdruck καθὼς εἶπεν ἡ γραϕή ("wie es die Schrift gesagt hat") bezieht sich nicht auf den Teil davor (die Glaubenden), sondern auf die Verheißung danach im Satz. Jesus zitiert nicht eine bestimmt Stelle aus der Schrift, sondern summarisch (Jes 58.11; Exo 17.6; Num 20.8,11; Jes 44.3;55.1; Spr 4.23; Sach 14.8). Das Wort κοιλία ("Inneres") bezieht sich nicht auf den Leib als Ganzes, sondern auf den inneren Teil, also den Bauch und die Eingeweide.
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  • Avatar von HPWepf
    01.07.2020, 12:11
    HPWepf hat auf das Thema Johannes 7:38 im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Liebe Schwester Larissa Das ist für mich DIE absolut klassische Stelle im Wort Gottes wie man einfach >>>"durchlesen "soll, Joh 7,38: Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Joh 7,39:Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. Es ist auch interessant dass der Herr im Vers 37 nicht mehr zu allen reden sondern zu Erretteten. Beim Laubhüttenfest das normalerweise 7 Tage geht, brachten die Priester vom Teich Siloah Joh 9,7: und er sprach zu ihm: Gehe hin, wasche dich in dem Teiche Siloam (was verdolmetscht wird: Gesandt) –. Da ging er hin und wusch sich und kam sehend. Joh 9,11: Er antwortete : Ein Mensch, genannt Jesus, bereitete einen Kot und salbte meine Augen damit und sprach zu mir: Gehe hin nach Siloam und wasche dich. Als ich aber hinging und mich wusch, wurde ich sehend. In der Wüste floss das Wasser aus dem Felsen, im Lande haben sie dann den Brauch eingeführt, Wasser von Siloam zu holen und auf den Altar zu giessen. Damit wollten sie an das Wasser, daseinst aus dem Felsen geflossen war, erinnern und gleichzeitig auf die geistlicheErquickung hinweisen, welche die Tagedes Messias bringen würden. Aber amachten und letzten Tag des Festes tat mandas nicht. Daher stellte sich der Herr am 8. Tag alsQuelle des Wassers dar, aus der jeder trinken durfte. Vom Durst hatten die Psalmisten vor alters oft gesprochen: Ps 42; 63; 84; Jes 55.1
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  • Avatar von HPWepf
    01.07.2020, 06:32
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  • Avatar von HPWepf
    01.07.2020, 05:20
    HPWepf hat auf das Thema Christentum im Forum Reich Gottes geantwortet.
    Ja und man weiss, dass die Zusammenkünfte der Heiligen in den sieben Sendschreiben in der Provinz Asien unter ein Gericht Gottes kamen, sie sind inexistent. Darüber muss man zuerst nachdenken, danach kann kann man eisegetischmässig die prophetische Bilder sehen, wie das A. Miller gemacht hat und andere dann weiter ausgebaut haben.
    4 Antwort(en) | 155 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 18:24
    HPWepf hat auf das Thema Christentum im Forum Reich Gottes geantwortet.
    Lieber Andi wenn man einen prophetischen Charakter in den Sendschreiben voranstellt, dann ist es so. wenn man den historischen Charakter der Sendschreiben voranstellt, dann nicht.
    4 Antwort(en) | 155 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 09:51
    HPWepf hat das Thema Christentum im Forum Reich Gottes erstellt.
    4 Antwort(en) | 155 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 08:13
    HPWepf hat das Thema La danse étonnante de la nature.mp4 im Forum Schöpfung erstellt.
    La danse étonnante de la nature.mp4
    0 Antwort(en) | 54 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 07:54
    >>Unter: >>Buch Zusammenfassungen aus Bibelstunden Vorerst: Epheser Brief Buch Ruth
    0 Antwort(en) | 149 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 07:27
    HPWepf hat das Thema Erforsche mich, Gott im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Erforsche mich, Gott Gefunden bei Kerstin Hary Psalmen Ps 139,23: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Ps 139,24: Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Wege! Melodie Aus : Singet dem Herrn Nr 85
    0 Antwort(en) | 47 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 07:20
    Auch kostbar. wenn man über die weitern Worte in Hebräer 7.3 nachdenkt: Gefunden bei Juan Jeremias Jesaja 9,5: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. Jes 9,6: Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, m es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun. Lukas 1:30-35 «Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen JESUS geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; UND GOTT DER HERR WIRD IHM DEM THRON SEINES VATERS DAVIDS GEBEN; UND ER WIRD REGIEREN ÜBER DAS HAUS JAKOBS IN EWIGKEIT, UND SEIN REICH WIRD KEIN ENDE HABEN. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.» Gefunden bei Juan Jeremias
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  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 07:12
    HPWepf hat auf das Thema Der Gemeinde Gründer ... im Forum Buch Rezensionen geantwortet.
    Interessant wie der Bibelkenner... Plock von einer "Einheit in Christus" spricht, ... woher hat er wohl diesen Gedanken' .... Oder auch wenn er von dem Antichristlichen Gedankengang einer "Leiterebene" faselt .
    5 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 06:28
    HPWepf hat auf das Thema Der Gemeinde Gründer ... im Forum Buch Rezensionen geantwortet.
    Lieber Bobby wer >> Gemeinschaft mit Calvinisten Gotteslästerern predigt ist gar kein Christ.
    5 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    30.06.2020, 06:18
    HPWepf hat das Thema Das Gericht der Lebenden im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Das Gericht der Lebenden Es findet bei der Wiederkunft des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit statt zu der Zeit, wenn der Antichrist aus dem römischen Reich an der Macht sein und sein bargeldloses Finanzsystem sich etabliert haben wird, d.h. bevor der Herr Jesus Sein sichtbares Friedensreich auf Erden aufgerichtet und angetreten haben wird. Drei Gruppen werden beim Herrn Jesus - dem Richter aller Menschen - versammelt sein, nämlich Schafe, Böcke und die Brüder (Matthäus 25:31-46). Das Kriterium dieses Gerichts wird sein, WIE sich die Schafe und die Böcke zu den Brüdern verhalten haben, dass das was sie ihnen getan haben, sie dem Herrn Jesus getan haben - der Messias macht Sich eins mit Seinen Brüdern. Doch wer sind sie alle? Nur wer erkennt, dass es hier nicht um die Entrückung und somit nicht um ein „Versammeltwerden zum Herrn Jesus hin in die Wolken“ geht (1. Thessalonicher 4,17), versteht auch, dass hier die Gemeinde, d.h. der Leib des Christus (alle Gläubigen aus Juden und Heiden, die sich zur Zeit zwischen Pfingsten und Entrückung bekehrt haben) gar nicht vorkommt im Text. Matthäus 25:31-46 31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, 32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die SCHAFE von den BÖCKEN (gemeint sind Ziegenböcke) scheidet, 33 und er wird die SCHAFE zu seiner Rechten stellen, die BÖCKE aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen (zu den Schafen): Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; 36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die GERECHTEN antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? 39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser MEINER GERINGSTEN BRÜDER getan habt, das habt ihr mir getan! 41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen (zu den Böcken): Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist! 42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben; 43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht! 44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser GERINGSTEN (Brüder) nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan! 46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben. Du bist gegen die Vorentrückungs-Lehre? Das können wir ganz schnell klären.. 😌 Drei Fragen an Dich: 1. Wenn sich ein Jude in der 70. Jahrwoche zum Herrn Jesus bekehrt, gehört er dann zur Gemeinde (Pfingsten - Entrückung) oder zum Überrest Israels? 2. Wer sind die „Schafe“ und die „Böcke“, die vor dem Herrn Jesus versammelt sind bei Seiner Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit? Sie beide werden gerichtet nach dem, WIE sie zu den „Brüdern“ des Herrn Jesus gestanden haben. 3. Und wer sind die „Brüder“? Wenn Du diese Fragen verstanden hast wirst Du erkennen, dass die Vorentrückungs-Lehre die einzig logische und biblisch fundierte Schlussfolgerung ist. 😌 Schafe = Heiden, die nach der Entrückung der Gemeinde zum Glauben an den Herrn Jesus kommen werden, d.h. es betrifft nur solche, die während der Zeit als die Gemeinde (Christen) auf Erden war, keine Chance hatten sich zu bekehren - die anderen Heiden, die ihr Herz dem Evangelium verstockt haben, denen wird Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen hatten durch die sie hätten gerettet werden können (2. Thessalonicherbrief 2). Böcke = Alle Ungläubigen aus Juden und Heiden Brüder = Der Überrest aus Israel, der nach der Entrückung der Gemeinde ihren Messias erkennen werden wird Anmerkung: Wer die 70 Jahrwochen in Daniel 9,24-27 nicht versteht, der wird auch Matthäus 24 und 25, wie auch Offenbarung 6 - 19 nicht verstehen einzuordnen, denn die KOMPLETTEN 70 Jahrwochen (490 Jahre) drehen sich um das Volk von Daniel (Israel) und die Stadt von Daniel (Jerusalem), gemäss Daniel 9,24. Die Gemeinde hat somit mit dieser Zeitspanne ÜBERHAUPT NICHTS ZU TUN! Wer gegen die Vorentrückungs-Lehre spricht, sollte biblisch diese letzte 70. Jahrwoche erklären können (Daniel 9,27) und wissen, dass die Vorentrückungs-Lehre meint, dass die Entrückung VOR dieser letzten Jahrwoche stattfinden wird. Gegner der Vorentrückungslehre bringen oft das Argument, dass sie eine «junge Lehre» sei, weil man sie ja erst im vorletzten Jahrhundert wieder entdeckt hatte in der Schrift und sagen dann, «dass es sie eben deshalb zu verwerfen gilt». Man bedenke aber bei dieser unsorgfältig bedachten und vorschnellen Kritik, dass die Lehre über eine zukünftige letzte Jahrwoche und einem zukünftigen sichtbaren Friedensreich auf Erden genauso „neu“ ist, denn auch sie beide wurden im vorletzten Jahrhundert erst wieder neu entdeckt! Die kompletten 70 Jahrwochen (490 Jahre) betreffen das Volk und die Stadt von Daniel (Israel und Jerusalem gemäß Daniel 9,24). Man glaubte und lehrte nicht 2000 Jahre lang über einen Überrest Israels am Ende der Tage, sondern vertrat die Meinung seit Augustinus (etwa 400 nach Christus), dass Israel von Gott komplett verworfen und die neutestamentliche Gemeinde nun «geistliches Israel» sei, indem man Bibelstellen aus deren Zusammenhang riss – genauso wie alle Irrlehrer und Sekten es immer tun. Nach der Entrückung wird die Gemeinde „nach ihren Werken gerichtet“ (1. Korinther 3; Römer 14; sie wird dargestellt in den 24 Ältesten in Offenbarung 4 und 5) und folgt dem Herrn Jesus auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer Leinwand, wenn Er erscheint in Macht und Herrlichkeit. Offenbarung‬ *19:11-16‬ „Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«. Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden, und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren«. Gefunden bei Juan Jeremias Interessant ist die Meinung, dass der Antichrist aus dem Römischen Reich sein soll ... Im Wort Gottes gibt es dazu aber keinerlei Unterstützung
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  • Avatar von HPWepf
    29.06.2020, 18:39
    Christlicher Medienvertrieb Hagedorn CMV Postfach 300430. 40404Düsseldorf Inhalt Vorwort zur deutschen Ausgabe 9 Vorwort 15 Einleitung 25 Kapitel 1 Stoizismus, Neoplatonismus, Gnostizismus und Manichäismus 29 A. Stoizismus 30 B. Der Neoplatonismus 33 C. Der Gnostizismus 36 D. Der Manichäismus 40 E. Fazit 42 Kapitel 2 Die frühen christlichen Autoren von 95-400 n.Chr. 45 A. Die apostolischen Väter und die Apologeten 95-180 n.Chr. 46 B. Christliche Autoren 180-250 n.Chr. 50 C. Christliche Autoren 250-400 n.Chr. 57 D. Fazit 61 Kapitel 3 Die traditionelle Theologie Augustins von Hippo 386 - 411 n.Chr. 63 A. Die Werke Augustins 386 — 395 n.Chr. 64 B. Die Werke Augustins 396 - 411 n.Chr. 66 C. Zwei Anomalien vor 412 n.Chr. 71 D. Fazit 81 Kapitel 4 Die Bekehrung Augustins zum „unfreien freien Willen" 83 A. Die Säuglingstaufe 84 B. Stoische und manichäische Philosophien 88 C. Die Gabe des Ausharrens und die begrenzte Sühne 92 D. Fazit 95 Kapitel 5 Augustin reaktivierte die manichäischen Auslegungen der Schrift 97 A. Manichäische deterministische Auslegungen 97£ B. Johannes 3,5 und Römer 5,12 100 C. 1. Timotheus 2,4 103 D. Johannes 14,6 und 6,65 104E. Psalm 51,7 105 E. Epheser 2,3 und 2,8-9 105 G. Fazit 107 Kapitel 6 Augustin lehrte den Determinismus als Prädestination 109 A. Der gnostische und manichäische Determinismus 109 B. Der stoische und neoplatonische Determinismus 111 C. Gott möchte, dass alle errettet werden 115 D. Fazit 117 Kapitel 7 Ein Überblick darüber, wann und warum Augustin sich zum Determinismus bekehrte 121 A. Ad Simplicianum im chronologischen Kontext 121 B. Zehn einflussreiche Faktoren 125 C. Korrektur der Ursache und des Datums von Augustins Bekehrung zum Determinismus 132 D. Augustin, allein auf weiter Flur und gegen die frühe Kirche 136 E. Fazit 138 Fazit A. Die protestantische Reformation 141 B. Eine Inspektion des augustinisch-calvinistischen Fundaments 145 C. Alternativen zum augustinischen Calvinismus 148 Anhang I 149 Anhang II: Die logische und chronologische Entwicklung der Spättheologie Augustins 151 Für die Menschen, die keine Angst haben, die Wahrheit über die Tradition triumphieren zu lassen. Vorwort zur deutschen Ausgabe Es gibt viele Veröffentlichungen auf dem christlichen Bücher markt, die man nie hätte schreiben sollen, ganz einfach, weil sie den Lesern schaden anstatt sie im Glauben weiter zu bringen und zu fördern. Zudem gibt es viele Bücher, die ebenso nie hätten veröffentlicht werden sollen, nicht etwa, weil sie schädliche Lehren verbreiten, sondern, weil sie einfach nicht nötig sind. Sie bringen nichts. Bei dem hier vorliegenden Buch von Ken Wilson ist es anders: Dieses Buch musste unbedingt geschrieben werden! Es hätte eigentlich schon längst geschrieben werden sollen. Ich würde aber sagen: Besser spät als nie. Dr. med. Ken Wilson, ist ein US-amerikanischer Chirurg, spezialisiert auf Hände und Unterarme. Mit seiner Berufung als Arzt hat er, verbunden mit seiner nahbaren Art, unzähligen Menschen mit viel Einfühlungsvermögen während vieler Jahre gedient, und tut dies noch stets. So wie der Apostel Paulus aus guten Gründen seinen bewährten Mitarbeiter Lukas „den geliebten Arzt" genannt hatte (Kol 4,14), könnte man dies entsprechend von Dr. Ken Wil- son sagen. Lukas lag eben nicht nur die körperliche Gesundheit von Menschen am Herzen, ihm war das ewige Heil der Menschen noch viel wichtiger, verbunden mit geistlicher Unterweisung, die dem entspricht, was Paulus „gesunde Lehre" nannte (Tit 1,9; 2,1). Weit über den Bereich der Medizin hinausgehend, legte Ken Wilson 2012 an der Universität Oxford (England) eine zweite Doktorarbeit vor. Der Titel seiner umfassenden Forschungsarbeit lautet: "Augustines Conversion from Traditional Free Choice to 'Non-free Free Will': A Comprehensive Methodology." (AufDeutsch: ,Augustins Abkehr von der traditionellen Lehre der Entscheidungsfreiheit hin zur ,Lehre des unfreien freien Willens': Eine umfassende Methodologie. "Ken Wilson hatte zuvor das umfassende Gesamtwerk von Augustin (354 - 430) gründlich studiert. Er hatte dabei besonderen Wert darauf gelegt, alle seine Schriften in der zeitlichen Ordnung ihrer Entstehung durchzulesen. Das sollte ihm die Möglichkeit geben, ganz genau zu verfolgen, wie sich das Denken und Lehren dieses so genannten Kirchenvaters im Laufe der Jahre verändert hatte. Ganz besonders achtete Ken Wilson darauf, was Augustin zu den Themen Auserwählung, Zuvorbestimmung, Vorkenntnis, freier bzw. unfreier menschlicher Wille sowie Souveränität Gottes und Verantwortung des Menschen ausführte. Dabei konnte er eindeutig feststellen, dass es ab 412 bei ihm eine ganz grundlegende Wende in seinem Denken und Lehren gab. Augustin änderte seine Ansichten zu diesen Themen vollständig. Er wandte sich von dem, was allgemein bis dahin gelehrt wurde, ab. Augustin brachte eine ganz neue Lehrmeinung in die Kirche hinein. Er begann, Ansichten zu vertreten, die von den Bibellehrern, die an der wahren und biblischen Lehre über die Person Christi (wahrer Gott und wahrer Mensch etc.) festhielten, in der gesamten Zeit von 100 - 412 n. Chr. bekämpft worden waren. An dieser Stelle muss ich erläuternd hinzufügen: Ken Wilson studierte nebst den Schriften von Augustin auch die christliche Literatur von 100 - 412 n.Chr. mit besonderem Blick auf die oben genannten Themen. Dabei stellte er fest, dass die Elemente, die Augustin ab 412 als fiir ihn neue Lehren zu verbreiten begann, in der gesamten Zeit vor ihm offensichtlich nur von Irrlehrern und heidnischen Philosophen vertreten wurden. Man findet diese Gedanken sehr ausgeprägt bei den Gnostikern, den Manichäern sowie bei den Neoplatonikern und den Stoikern. Die Bibellehrer (in der Kirchengeschichte spricht man in diesem Zusammenhang von den „Apostolischen Vätern", den „Apologeten" und den „Kirchenvätern"), die nicht diesen Irrlehren bzw. Philosophien anhingen, verkündeten diese Dinge nicht. Vielmehr wurden diese Lehren aber von vielen Dutzenden dieser Bibellehrer angegriffen, widerlegt und anhand der Heiligen Schrift entschieden zurückge wiesen. Es ist allerdings leider auch eine Tatsache, dass bereits ab dem 2. Jahrhundert n.Chr. viele falsche Ansichten und Lehren in die Kirche hineinkamen. Deshalb gibt es in der christlichen Lite ratur der ersten Jahrhunderte schon viel Verwirrung, Durchein ander und sich Widersprechendes, was die gesunde Lehre in allen möglichen Themenbereichen betrifft. Aber gerade bezüglich der Themen wie Auserwählung, Zuvorbestimmung, freier Wille, Vorkenntnis Gottes etc., bestand durch alle diese frühen Jahrhunderte hindurch eine ganz erstaunliche Einheit in der Lehre. Ken Wilson legte in seiner umfassenden Doktorarbeit weiter dar, dass Johannes Calvin (1509 - 1564) später, in der Zeit der Reformation, Augustins neue Lehren ab 412 zu diesen Themen in sein Den ken aufnahm. Calvin bekannte selber:,Augustin ist so vollständig in mir drin, dass ich meine gesamte Theologie anhand seiner Schriften ausformulieren könnte." Diese zu einem System zusammengesetzten neuen Lehren Augustins nennen wir heute „Calvinismus"! Augustin (354 - 430) kam durch die Predigten des Bischofs Ambrosius von Mailand zum Glauben. Er ließ sich im Jahr 387 taufen. In der Zeit vor seiner Bekehrung gehörte er jahrelang zur Sekte der Manichäer, die von China bis ins Weströmische Reich Verbreitung fand. Der Gründer dieser Sekte hieß Mani. Dieser falsche Prophet aus Persien lebte von 216 - 274 n.Chr. Er nahm viele Lehren der Gnostiker in sein Religionssystem auf. Unter Gnostikern versteht man Irrlehrer, die ab dem 1. Jahrhundert - also bereits zurzeit der Apostel Jesu Christi - geistlich gesehen eine tödliche Gefahr für die wahren Christen darstellten. Der Apostel Johannes bekämpfte mit seinem Evangelium diese Irrlehren. Auch der 1. und der 2. Johannesbrief waren Kampfschriften gegen die „Gnosis" (= Wissen), wie man das Glaubenssystem dieser vielfältigen Irrlehrer-Bewegung nannte. Paulus warnte in 1. Timotheus 6,20 ausdrücklich vor diesem „fälschlich so genannten Wissen ", und fügte hinzu, dass etliche, die sich dazu bekannten, vom wahren Glaubensgut abgeirrt waren (I Tim 6,21). Diese Gnostiker leugneten auch, dass Jesus Christus ein wahrer Mensch geworden war, sie leugneten eben, dass er „im Fleisch gekommen" war. Damit entlarvten sie sich als ,Antichristen" (I Joh 4,1-3). Die Gnostiker und die Manichäer lehrten im Zusammenhang mit den Themen Auserwählung, Zuvorbestimmung, dass die Möglichkeit zur Errettung von Anfang an nur auf eine begrenzte Anzahl von Menschen festgelegt gewesen sei.Sie glaubten nicht, dass grundsätzlich jedem Menschen der Weg zur Errettung offensteht. Auch weitere Lehrbestandteile, die ganz typisch für den Calvinismus sind, findet man bei den Manichäern. Nun, das sind genau die neuen Lehren, die man bei Augustin ab 412 in seinen Schriften entfaltet wiederfindet. Augustin war in diesen Dingen wieder in den alten Manichäismus zurückgefallen! und später in der Kirchengeschichte nahm Johannes Calvin diese Dinge erneut auf und breitete sie massiv in der dem Evangelium verpflichteten Christenheit aus. Woher hatten die Gnostiker diese Gedanken? Ken Wilson legt klar dar, dass diese Dinge zurückgehen auf die noch älteren Wur- Seite 11 zeln der griechischen Philosophie. Er zeigt auf, wie man solche Lehrelemente ausgeprägt bei den Stoikern und den Neoplatonikern wiederfindet. Ken Wilson zeigt auch auf, dass es unter den Bibellehrern vor Augustin eine breite Übereinstimmung gab, dass Gott allen Menschen mit seiner Retterliebe begegnet (Joh 3,16), und dass Gott jedem Menschen die Möglichkeit anbietet, errettet zu wer den (Tit 2,11; ITim 2,4; 2Pet 3,9). Ebenso bestand eine breite Einheit des Glaubens in der Anerkennung der Tatsache, dass der Mensch verantwortlich ist, auf Gottes Ruf zur Buße (Reue und Umkehr) zu antworten, entsprechend dem an die Entscheidungsfähigkeit gerichteten Aufruf: „So tut nun Buße und bekehrt euch!" (Apg3,19). In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Was hat es nun mit Gottes Auserwählung und Zuvorbestimmung auf sich? Auch darüber gab es einen erstaunlichen Konsens in den Jah ren 100 - 412 n.Chr.: Es wurde allgemein gelehrt, dass die Auserwählung und Zuvorbestimmung Gottes nicht bedingungslos ist, ganz im Kontrast zur so genannten 2. Säule des Calvinismus (bedingungslose Auserwählung). Es wurde gelehrt, dass Gott in seiner Allwissenheit von Ewigkeit her wusste, wer Gottes Ruf und Zug zur Buße (vgl. Rom 2,4-5) dereinst einmal nachgeben bzw. in selbstverschuldeter Störrigkeit widerstehen würde. Dies wurde gelehrt aufgrund von 1. Petrus 1,1-2 und Römer 8,29. Aus beiden Stellen geht hervor, dass die Auserwählung bzw. die Zuvorbestimmung Gottes nicht bedingungslos ist, sondern sehr wohl durch Gottes Vorherwissen bedingt ist. Wenn Petrus von den Wieder geborenen (1. Pet 1,3) sagt, sie seien „auserwählt nach Vorkenntnis Gottes", so muss man beachten, dass für „Vorkenntnis" im griechischen Grundtext das Wort „prognosis" steht. Im Deutschen kennt man dieses Wort vom Begriff der „Wetterprognose" her. Jedes Kind kann verstehen, dass die Leute, die die Prognose stellen, dass es z.B. morgen regnen und sogar stürmen wird, mit ihrem Vorher wissen, keinen Einfluss auf die Entwicklung des Wetters haben. Sie wissen zwar, was kommt, aber die Mechanismen in der Natur, die zu den bestimmten Wetterkonstellationen fuhren, sind völlig unabhängig von dem Wissen der Prognostiker. So ist es im Prinzip auch mit der Prognosis („Vorherwissen") Gottes: Gott wusste von Ewigkeit her ganz genau, wer einmal, konfrontiert mit dem 12 Ruf des Evangeliums, kapitulieren würde und wer nicht. Aber mit diesem Vorherwissen hat Gott nicht festgelegt, dass irgendjemand sich bekehren muss oder nicht bekehren kann. Von uns aus würden iemand Gott suchen (Rom 3,10). Wenn ein Mensch beginnt, Gott zu suchen, ist es immer Gottes Werk. Der Vater „zieht" Joh, 6,44), der Sohn „sucht" (Luk 19,10) und der Heilige Geist „über führt von Sünde" (Joh 16,8). Das entspricht genau dem Gleichnis in drei Teilen von Lukas 15: Der gute Hirte sucht das verlorene Schaf, die Lampe scheint mit ihrem Licht in die Finsternis der verlorenen Münze, der liebende Vater schaut voll Erbarmen aus nach dem verlorenen Sohn. Der dreieine Gott wirkt, und nur so kann ein Mensch schließlich gerettet werden. Aber ganz wichtig: Dieses Werk tut Gott an jedem Menschen, nicht nur an einer begrenzten Zahl (ITim 2,4; 2Pet. 3,9). Seine Retterliebe umfasst die ganze Menschheit (Joh 3,16; Tit 2,12). Römer 2,4-5 macht deutlich: Wenn ein Mensch sich nicht von Gottes Erbarmen zur Buße ziehen lässt, sondern fortgesetzt widersteht, dann wird er ewig verloren gehen (Mt 25,46). Aber dann ist es seine Verantwortung. Der Herr Jesus wird denen gegenüber einmal sagen: „Ihr habt nicht gewollt!" (Mt 23,37). Er hätte gewollt (1. Tim 2,4). Aber sie nicht. Gott hat einen Plan - die Bibel spricht an vielen Stellen über „den Ratschluss Gottes" - und er zieht ihn in seiner erhabenen Souveränität durch. Aber die Souveränität Gottes schließt die Verantwortung des gefallenen Menschen nicht aus. Darum sagte der Herr Jesus im Blick auf die Pharisäer: „Und das ganze Volk, das zuhörte, und die Zöllner rechtfertigten Gott, indem sie mit der Taufe Johannes' getauft worden waren; die Pharisäer aber und die Gesetzesgelehrten machten in Bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes wirkungslos, indem sie nicht von ihm getauft worden waren" (Luk 7,29-30). Gott führt seinen wunderbaren Ratschluss durch und vollendet ihn auch. Aber der einzelne Mensch kann sich selbst von diesem Ratschluss durch seine Störrigkeit und Verstocktheit ausschließen. Wenn der Calvinismus biblisch sein sollte, so dürften diese Verse nicht in der Heiligen Schrift stehen. Sie lassen dieses System zusammenbrechen. Die Doktorarbeit von Ken Wilson ist sehr ausführlich und anspruchsvoll geschrieben. Viele Leser, die diese Arbeit studieren sollten, würden es deshalb nie tun. Deshalb hat Ken Wilson eine 13 verkürzte und vereinfachte Version erstellt. Das ist das Büchlein, das Sie jetzt in Ihren Händen halten! Möge es allen Lesern zum Segen sein und Klarheit in ein Thema bringen, das viele Herzen bewegt.Roger Liebi, 2. Mai 2020 14 Vorwort Mit dem Titel des vorliegenden Buches möchte ich dem Leser helfen zu verstehen, dass das beeindruckend konstruierte systematische theologische Gebäude des Calvinismus auf dem Fundament der augustinischen Theologie errichtet wurde. Der Begriff „augustinischer Calvinismus" ist eine Selbstbezeichnung, geprägt von reformierten Theologen, die diesen Zusammenhang verstanden haben. Ich wurde gebeten, meine Oxford-Dissertation in einem kürzeren und vereinfachten Format zusammenzufassen, um es einem größeren Leserkreis zu ermöglichen, die historischen Wurzeln des augustinischen Calvinismus zu erfassen.' Mit dem vorliegenden Buch erfülle ich diese Bitte. Meine Dissertation an der Universität von Oxford wurde 2012 vorgelegt und trug den Titel „Augustine s Conversion from Traditional Free Choice to ,Non-free free will': A Comprehensive Methodology." Für dieses Projekt las ich alle über lieferten Werke, Briefe und Predigten des Augustin in chronologischer Reihenfolge und verglich sie mit den diversen religiösen und philosophischen Überzeugungen zu Schicksal versus freien Willen von 2000 v.Chr. bis 400 n.Chr. Dies schloss die frühen Kirchenväter ein. Die Dissertation wurde zahlreichen Korrekturen unter zogen und durch weiteres Material ergänzt, einschließlich eines Stichwortverzeichnisses und einer Liste von Schriftstellen, welche die Gnostiker und Manichäer verwendeten, um ihren Determinismus zu beweisen. Das aus der Dissertation hervorgegangene Werk wurde schließlich als Kenneth M. Wilson, Augustine's Conversion from Traditional Free Choice to „Non-free Free Will": A Compre hensive Methodology in Studien und Texte zu Antike und Chris tentum III (Tübingen: Mohr Siebeck, 2018) veröffentlicht. Das hier vorliegende kleine Buch bietet einen stark gekürzten und vereinfachten Zugang zu den wichtigsten Konzepten mei Dies geschah, nachdem mein Video-Interview mit Dr. Leighton Flowers am 26. Februar 2019 im Netz veröffentlicht wurde. Dr. Flowers ist der Direktor für Evangelisation und Apologetik der Texas Baptists und moderiert den Pod cast „Soteriology 101". Das YouTube-Video zu unserem Interview ist verfügbar unter https://soteriologyl 01 .com/2019/03/11/was-st-augustine-the-firstto-introduce-calvinism-to-tne-church/. 15 ner Studie. 2 Es umfasse antike Philosophien und Religionen, die frühen christlichen Autoren (95-400 n.Chr.), sowie die Faktoren, die dazu führten, dass Augustin sich von der einheitlichen Sicht aller frühen christlichen Autoren abwandte und sich der neuen Sicht seiner Spättheologie zuwandte. Zitate aus der Primär- und Sekundärliteratur, die in meinem Hauptwerk in den antiken und modernen Originalsprachen wiedergegeben werden, wurden ins Englische - bzw. hier ins Deutsche - übersetzt. Für den Nicht Akademiker wurde komplexes Material vereinfacht und Fach wörter wurden durch geläufigere Begriffe ersetzt. Die lateinischen Titel der untersuchten antiken Werke wurden beibehalten. Die Quellenangaben beziehen sich auf die lateinischen und griechischen Originaltexte, da Übersetzungen oftmals eine abweichende Kapitelnummerierung aufweisen. Das vorliegende Buch ist eine stark gekürzte Version meines Hauptwerkes und eignet sich nicht für eine kritische Bewertung im Rahmen einer akademischen Studie. Forscher, die an dem Thema interessiert sind und meine gesamte Interaktion mit den Primär quellen in den jeweiligen Originalsprachen kennenlernen und sich mit den Komplexitäten meiner Argumentation auseinandersetzen wollen, mögen mein gesamtes veröffentlichtes gelehrtes Werk lesen und darauf reagieren. (Es ist erhältlich unter der ISBN-13: 978-3161557538, auch als e-book bei Mohr Siebeck). Eine Kritik oder eine Rezension dieser zusammenfassenden Darstellung für Nicht-Akademiker sollte nicht als fundierte wissenschaftliche Antwort verstanden werden, es sei denn der Rezensent hat zuvor eine kritische Würdigung meiner vollständigen gelehrten Studie in einem Fachjournal oder einem Fachbuch veröffentlicht. Ich halte diese ausdrückliche Vorgabe für nötig, da manche Personen, sogar manche Gelehrte, aufgrund von persönlicher Betroffenheit und möglicherweise sogar unbewusst, versucht sein könnten, meine Forschungsergebnisse beiseite zu schieben, um einer objektiven Auseinandersetzung mit der Bekehrung des Augustin zum Determinismus aus dem Wege zu gehen. Große Anerkennung und Dank geht an Traci Emerson, J.D., M.L.I.S. Sie hat mir geholfen, diese Aufgabe zu erfüllen. Ich übernehme die volle Verantwortung für alle Herausforderungen, die für den Leser noch übriggeblieben sind. 16 Ich habe dieses Buch in einer Haltung der Akzeptanz geschrieben. Mir ist bewusst, dass es verschiedene religiöse Prägungen gibt. Es gibt bereits zu viele Spaltungen innerhalb jeder Religion. Calvinisten jedoch beschreiben die Lehren des Augustin immer wieder so, als ob sie direkt an die Lehren des Apostel Paulus anknüpfen würden. Dieses Buch soll helfen, andere wichtige Einflüsse auf die deterministische Spättheologie des Augustin aufzudecken. Wenn der Leser diese zusätzlichen Einflüsse auf den Bischof von Hippo überdacht hat, mag er sich entscheiden, ob diese Faktoren so weitreichend waren, dass er nicht mehr am Calvinismus festhalten kann, oder ob er weiterhin daran glauben möchte, dass der große Augustin sich in Übereinstimmung mit dem Apostel Paulus befand. Meine Hoffnung ist, dass der Leser sorgfältig das hier ausgebreitete Beweismaterial prüfen möge und sich ergebnisoffen mit den Fragen zur christlichen Willensfreiheit und zum Determinismus auseinandersetzen möge. 17
    2 Antwort(en) | 440 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    29.06.2020, 17:36
    HPWepf hat auf das Thema Der Gemeinde Gründer ... im Forum Buch Rezensionen geantwortet.
    ... Die Einheit auf Satans Gnaden.
    5 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    29.06.2020, 17:35
    HPWepf hat das Thema Der Gemeinde Gründer ... im Forum Buch Rezensionen erstellt.
    Der "Gemeinde Gründer" ... Wilfried Plock Einheit in der Ortsgemeinde trotz unterschiedlicher Lehrverständnisse? Die Glieder einer Ortsgemeinde haben oft sehr unterschiedliche Lehrverständnisse manchmal bis hin zur Leitungsebene. Der Autor zeigt in seinen Vorträgen, wie in einer Ortsgemeinde oder einem Missionswerk dennoch die Einheit erhalten werden kann. Wilfried Plock entfaltet das Thema exemplarisch an unterschiedlichen Verständnissen des Heilsweges. Zuerst erläutert er das Lehrsystem des Arminianismus und erklärt an schließend die sogenannten Fünf Punkte des Calvinismus. Beide Lehrverständnisse wer den kritisch hinterfragt. Schließlich kommt der Autor im letzten Drittel zu dem Ergebnis, dass sich Christen wegen solcher Unterschiede niemals trennen sollten und zeigt auf, wie die Einheit in Christus dennoch bewahrt wer den kann.
    5 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
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