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  • Avatar von HPWepf
    Heute, 10:39
    HPWepf hat auf das Thema Jesus Filme im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Daniel Der Herr Jesus ist Gott Der Herr Jesus wurde Mensch. Als Mensch hatte Er Fleisch und Blut wie Du und ich, jedoch ohne Sünde. Er konnte gesehen und betastet werden. Darum würde ich momentan nicht sagen, dass wenn ER in einem Film dargestellt würde, dies Blasphemie ist. Ich habe früher den Jesus Film in Sorani Badini Englisch Arabisch Französisch Laki Jesu Filmen Flüchtlingen das Evangelium gezeigt. Den Film auf deutsch hatte ich mir natürlich vorher angeschaut. Ob sich dadurch dann jemand bekehrt hat, weiss ich aber nicht. Ich selber habe keine Zeit mehr Filme anzuschauen, aber ich würde mir gerne Forest Gump wieder mal anschauen, (fand ich super), aber eben, ich habe keine Zeit.
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  • Avatar von HPWepf
    Heute, 05:10
    HPWepf hat auf das Thema Jesus Filme im Forum Evangelium geantwortet.
    Wenn ich in deiner Nähe nur wäre allezeit Ich könnte mehr ertragen So grosse Herrlichkeit In Deines Wesens Fülle Versenkt vor Dir o Herr, Würd ich nach deinen Bilde Verwandelt mehr und mehr. Englisches Liederbuch
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  • Avatar von HPWepf
    Heute, 04:24
    HPWepf hat auf das Thema Jesus Filme im Forum Evangelium geantwortet.
    Es ist ja so: Gott ist unsichtbar. Aber meinst Du, wenn jemand Jesus darstellt?
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 21:05
    was ist gemeint in: Mt Matthäus 7.21 "An jedem Tage"?
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 21:02
    HPWepf hat das Thema Gute Werke im Forum Fragen aus der Bibelstunde erstellt.
    Was sind für uns Christen: "Gute Werke"?
    3 Antwort(en) | 52 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 20:58
    HPWepf hat auf das Thema Jesus Filme im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Daniel an was denkst Du hier bez. Blasphemie?
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  • Avatar von HPWepf
    27.07.2021, 05:47
    HPWepf hat auf das Thema Gleichnis10 Jungfrauen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    >> Happy End? >> Matthäus 25,1-13 >> Um was geht es? >> Frage 6 (Handreichungen) >> Was sind: >> „das Reich Gottes“ (vergl. u. a. Matth. 6,33; 19,24; Mark. 4,30; Joh. 3,5; Apgesch. 14,22 u. a.); >> „das Reich der Himmel“ (Matth. 5,19; 13,24 u. a.); >> das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi“ (2. Petri 1,11; vergl Eph.5,5); >> „das Reich des Sohnes Seiner Liebe“ (Kol. 1,13) usw., und wie ist deren Beziehung zu der Versammlung (Gemeinde)? >> KönigReich der Himmel Gleichnisse >> Reich der Himmel" besser mit >> Königreich der Himmel übersetzt werden müsste: >> Komisches und Fragwürdiges bei Dauerpredigern .
    8 Antwort(en) | 402 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    27.07.2021, 05:18
    Judas Iskarioth: War er ein Apostel? Hat er gepredigt? Hat er Wunder getan? Hatte er eine Funktion? Hat er das Passalamm mit dem HERRN gegessen?
    2 Antwort(en) | 1228 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    27.07.2021, 04:55
    HPWepf hat auf das Thema Wer ist "Er" in Daniel 9,27? im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Bruder Andres Da einige Literatur zu >>> Daniel <tbody> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">(J. Dwight Pentecost) B. Die Vision der Jahrwochen ( Dan 9 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">1. Der Anlaß der Vision ( 9,1 - 2 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,1-2</center> Es war nun das erste Jahr der Herrschaft von Darius, dem Meder . (Zu der Identifizierung dieses Darius vgl. die Anmerkungen zu Dan 6,1 .) Dies war im Jahr 539 v. Chr., 66 Jahre nachdem Daniel in die Gefangenschaft geführt worden war. Die Eroberung des babylonischen Reiches durch die Medo-Perser war in der Tat ein gewaltiges Ereignis gewesen. Es war Belsazar durch die Interpretation der Schrift auf der Wand durch Daniel angekündigt worden ( Dan 5,25-28.30 ). Die Unterwerfung der Babylonier bereitete den Weg vor für die Befreiung der Juden, die seit der ersten Invasion Jerusalems durch Nebukadnezar im Jahr 605 v. Chr. ins Exil geführt worden waren. Jeremia , der den Untergang Israels vorausgesagt hatte, hatte aber auch angekündigt, daß Israels Aufenthalt in Babylon 70 Jahre dauern würde ( Jer 25,11-12 ). Offenbar durch den Sieg von Darius bewegt, untersuchte Daniel die Schriften , um die Ereignisse, in denen er eine wichtige Rolle spielte, zu verstehen. Er begriff, daß der Sieg von Darius bedeutete, daß das Ende der siebzigjährigen Gefangenschaft nahe war. Die entscheidenden Ereignisse seiner Zeit wurden so noch wichtiger für Daniel. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">2. Das Gebet Daniels ( 9,3 - 19 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">a. Bekenntnis ( 9,3 - 13 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,3-6</center> Daniels Studium der Schrift brachte ihn dazu, sich Gott zuzuwenden und ein Gebet des Bekenntnisses (V. 3 - 14 ), und der Bitte (V. 15 - 19 ) zu beten und zu fasten . Das Tragen von Sackleinen und/oder Benutzen von Asche war ein Zeichen für Trauer, für Leid und Buße (vgl. 1Mo 37,34; Neh 9,1; Est 4,1.3; Jes 58,5; Jer 49,3; Hes 7,18; Joe 1,8; Mt 11,21 ). Mose hatte das Prinzip offenbart, nach dem Gott mit seinem Bundesvolk handelte: Gehorsam bringt Segen, Ungehorsam Strafe. Eine Form dieser Strafe war, daß Israel von heidnischen Mächten unterworfen würde ( 5Mo 28,48-57.64-68 ). Was Israel nun in Babylon erlebte, war die Anwendung dieses Prinzips. Dann hatte Mose aber auch offenbart, wodurch das Volk wieder erhoben und erneut zum Segen eingesetzt werden würde ( 5Mo 30 ). Es muß umkehren zu Gott und seiner Stimme gehorchen. Dann wird Gott es aus der Gefangenschaft zurückbringen und das Volk wieder in das Land bringen, aus dem es vertrieben worden war, und wird es wieder segnen. Daniel war sich offenbar völlig bewußt, daß die Jahre in Babylon eine göttliche Strafe und Züchtigung über Israel bedeuteten. Da er wußte, daß das Bekenntnis der Schuld eine Voraussetzung für die Erneuerung war, bekannte er die Sünde seines Volkes, indem er sich selbst mit dessen Sünde identifizierte, so, als ob er persönlich dafür verantwortlich wäre. Daniel hatte bemerkt, daß Segen von Gehorsam abhängt, denn Gott hält seinen Bund der Liebe ( HeseD , "treue Liebe") mit allen, die ihn lieben und ihm gehorchen . Auch ein Bundesvolk kann nicht gesegnet werden, wenn es ungehorsam ist. Viermal bekennt Daniel, daß sein Volk gesündigt hat ( Dan 9,5.8.11.15 ). Dessen Sünde war die Sünde der Rebellion (vgl. V. 9 ) gegen Gott. Es hatte sich von dem Wort Gottes (seinen Gesetzen ; vgl. V. 10 - 11 ), das es kannte, weggewandt (vgl. V. 11 ). Gott, in seiner Gnade, hatte Propheten geschickt (vgl. V. 10 ), um die Menschen zu ermahnen, zu ihm zurückzukehren. Aber sie wollten nicht auf deren Botschaften hören ( wir haben nicht gehört ). Könige und Volk waren vor Gott gleich schuldig. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"></center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,7-11 a</center> Daniel bekräftigte dann, daß Gott gerecht ist (vgl. V. 14.16 ) und daß seine Züchtigung Israels für dessen Untreue richtig war. Israel war mit Schande bedeckt (V. 7 - 8 ) und verstreut in fremde Länder. Gottes Strafe bedeutete nicht, daß er seine Gnade (vgl. V. 18 ) und Vergebung vor seinem Volk verbarg, sondern daß er, der Gerechte, die Auflehnung und den Ungehorsam des Volkes bestrafen mußte (V. 10 ). Es wollte Gottes Gesetze nicht halten (V. 10 ; vgl. V. 5 ), denn es übertrat sein Gesetz (V. 11 ) und wandte sich von Gott ab (vgl. V. 5 ). Es war beharrlich in seinem Ungehorsam ( wollte nicht hören ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,11-14 (Dan 9,11b-14)</center> Wegen seiner Rebellion und seinem Ungehorsam erlebte Israel nun die Flüche und Gerichte , von denen Mose in 5Mo 28,15-68 geschrieben hatte (vgl. V. 13 ). Aber trotz des strengen Gerichtes, trotz dem großen nationalen Unglück ( Dan 9,12 ) wandte sich das Volk nicht von seinen Sünden ab und ordnete sich der Autorität des Gesetzes, der Wahrheit Gottes, nicht unter. Dieses Unglück, der Untergang Jerusalems, war gekommen, weil Gott gerecht ist (vgl. V. 7.16 ) und weil Israel ihm nicht gehorcht hatte (vgl. V. 10 - 11 ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">b. Bitte ( 9,15 - 19 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,15-16</center> Daniel begann seine Bitte (V. 15 ), indem er zwei der Dinge erwähnte, mit denen er sein Bekenntnis begonnen hatte (V. 4 - 5 ): Gottes Größe und die Sünde des Volkes. Daniel sprach davon, daß Gott Israel durch seine große Macht (mit einer mächtigen Hand) aus Ägypten errettet hatte. Gott wurde durch die Befreiung seines Volkes verherrlicht. Aber weil das Volk gesündigt hatte (Daniels vierte Erwähnung der Sünde seines Volkes; vgl. V. 5.8.11 ), war es zu einem Objekt des Spottes für die Völker um es herum geworden. Daniel betete, daß Gott um seiner Gerechtigkeit willen (vgl. V. 7.14 ) seinen Zorn und Grimm von Jerusalem abwenden möge. Er bat, daß Gottes Züchtigung aufgehoben und das Volk aus seiner gegenwärtigen Versklavung befreit würde. (Jerusalem ist Gottes Stadt; vgl. V. 24 , und sein heiliger Hügel ; vgl. V. 20 ; Joe 2,1;4,17; Zeph 3,11 .) Noch einmal verband Daniel den gegenwärtigen Zustand des Volkes mit seiner Sünde in der Vergangenheit, den Sünden und Vergehen unserer Väter (vgl. Dan 9,6.8 ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,17-19</center> Nachdem der Prophet darum gebetet hatte, daß Gottes Zorn sich abwenden möge (V. 15 - 16 ), betete er nun um Gottes Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung (V. 17 - 19 ). Daniel bat Gott, daß er seine Gebete hören und das Heiligtum (den Tempel in Jerusalem) um seinetwillen wieder aufrichten möge (wohlwollend schauen auf, vgl. V. 19 ). Er bat, daß Gott seine Bitte hören ( das Ohr leihen ) und die Zerstörung der Stadt sehen möge ( öffne deine Augen ). Es ist interessant, daß Daniel nicht genau sagte, was Gott tun solle. Vielmehr bat er, daß Gott auf das Heiligtum "schauen" und die Stadt "sehen" möge, die beide seit so vielen Jahren zerstört waren. Daniel gründete seine Bitten auf Gottes große Barmherzigkeit (vgl. V. 9 ), nicht auf die Gerechtigkeit des Volkes, denn es hatte keine. Aber weil Gott barmherzig und vergebend ist, betete er: O HERR, höre! O HERR, vergib! Um den Ruf Gottes besorgt, bittet Daniel, daß der Herr schnell handeln ( verzögere nicht ) und der Stadt und dem Volk, die seinen Namen trugen, helfen möge. Dies würde Gott verherrlichen, denn es war um seinetwillen (vgl. V. 17 ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">3. Die Antwort des Herrn ( 9,20 - 27 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">a. Die Botschaft Gabriels ( 9,20 - 23 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,20-21</center> Daniel hatte in seinem Gebet das Bekenntnis seiner Sünde und der Sünde des Volkes abgelegt und an Gott die Bitte gerichtet, daß er Jerusalem ( Gottes heiliger Berg ) wieder aufrichten möge. Die Antwort auf dieses Gebet Daniels wurde nicht verzögert (vgl. "verzögere nicht", V. 19 ). Denn er wurde durch die Erscheinung von Gabriel unterbrochen, der schon früher zu ihm gekommen war und ihm seine Gesichte über den Widder und die Ziege erläutert hatte ( Dan 8,15 ). Gabriel kam schnell, um die Zeit des Abendopfers . Dies war eines der beiden täglichen Opfer, die von dem Gesetz verlangt wurden ( 2Mo 19,38-39; 4Mo 28,3-4 vgl. "Abende und Morgen" in Dan 8,14 ). Auch wenn der Tempel zerstört war, so daß man in den letzten 66 Jahren keine Opfer mehr hatte bringen können, beachtete Daniel dennoch diese Zeit des Tages als Zeit der Anbetung Gottes. Vielleicht war dies eine von den drei Zeiten am Tag, an denen er betete ( Dan 6,11 ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">l </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,22-23</center> Zwar hatte Daniel es in seinem Gebet nicht ausdrücklich so gesagt, aber er war offensichtlich sehr beunruhigt über Gottes weiteres Programm für Israel (vgl. V. 2 ). Jeremias Weissagung ( Jer 25,11-12 ) sprach nur von Gottes Plan für das Volk bis zum Ende der siebzigjährigen babylonischen Gefangenschaft. Daniel wollte wissen, was nach dieser geschehen werde. Die beiden vorangehenden Visionen ( Dan 7-8 ) über die zukünftigen Dinge hatten hauptsächlich von den heidnischen Nationen gesprochen, die nach Babylon kommen würden. Deshalb hatte Gabriel von Gott den Auftrag, Daniels Verlangen zu erfüllen und Gottes Programm für sein Volk bis zu dessen Vollendung in dem verheißenen Königreich und unter der Herrschaft des Messias Israels zu offenbaren. Gabriel sollte Daniel Einsicht in Gottes Vorhaben mit seinem Volk geben. Weil der Prophet bei Gott hoch geachtet war (vgl. Dan 10,11.19 ), hatte Gabriel eine Antwort für Daniel empfangen, sobald Daniel begonnen hatte zu beten . <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">b. Der Plan Gottes in den 70 "Jahrwochen" ( 9,24 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,24</center> Zuerst wurde Daniel mitgeteilt, daß Gottes Plan in 70 Wochen (wörtl.: " 70 Siebener ") vollendet würde. Da Daniel im Blick auf Gottes Vorhaben offenbar in Jahresabschnitten dachte (V. 1 ; vgl. Jer 25,11-12; 2Chr 36,21 ), war es nur natürlich, daß er unter diesen "Wochen" Jahre verstand. Heute denken wir gewöhnlich in Zehnerschritten (z. B. Jahrzehnt, Jahrhundert ...). Daniels Volk dachte in Siebenerschritten (Heptaden). Sieben Tage sind eine Woche. Jedes siebte Jahr war ein Sabbatjahr ( 3Mo 25,1-7 ). Sieben "Siebener" waren ein Jubeljahr ( 3Mo 25,8-12 ); siebzig "Siebener" folglich eine Spanne von 490 Jahren. Diese 490 konnten nicht Tage meinen (etwa eineinhalb Jahre zusammen), denn dies würde nicht genügend Zeit lassen für die Ereignisse, die in Dan 9,24-27 angekündigt werden. Dies gilt auch für 490 Wochen a sieben Tage (d. h. 3 430 Tage, etwa 912 Jahre). Auch müßte man dann erwarten, daß Daniel nach "70 Siebenern" noch "an Tagen" zugefügt hätte, denn in Dan 10,2-3 schreibt er wörtlich: "drei Siebener an Tagen" (d. h. "drei Wochen"). Ein weiteres Argument ist, daß Israel und Juda im Laufe ihrer Geschichte die Sabbatjahre nicht gehalten hatten (jedes siebte Jahr sollte das Land brachliegen; 3Mo 25,1-7 ). Deshalb legte der Herr dem Land siebzig "Sabbate" auf (vgl. 3Mo 26,34-35 ). Es wurden also 490 Jahre benötigt, um diese 70 Sabbatjahre zu erfüllen, wenn alle sieben Jahre ein solches Sabbatjahr sein sollte. Diese Zeitspanne war für Daniels Volk (vgl. "dein Volk" in Dan 10,14;11,14 ) und für die Heilige Stadt (vgl. Dan 9,16.24 ) bestimmt worden. Diese Weissagung handelt also nicht von der Welt- oder Kirchengeschichte, sondern von der Geschichte Israels und der Stadt Jerusalem. Wenn die 490 Jahre vorbei sind, wird Gott sechs Dinge für Israel getan haben. Die ersten drei wird er mit der Sünde, die zweiten drei mit dem Königreich tun. Die Grundlage für die ersten drei wurde in dem Werk Christi am Kreuz gelegt, aber alle sechs werden von Israel verwirklicht werden, wenn Christus wiederkommt. 1. Am Ende der 490 Jahre wird Gott die Übertretungen Israels beenden . Das Verb "beenden" ( kAlA? ) bedeutet "etwas zu einem Ende bringen". Israels Sünde des Ungehorsams wird zu Ende sein, wenn Christus wiederkommt. Dann wird Israel umkehren und sich zu ihm als seinem Messias und Retter wenden. Es wird wieder in sein Land eingesetzt und gesegnet werden, so wie Daniel gebetet hatte. In den Tagen des Alten Testamentes war der Höhepunkt im israelitischen Jahr der große Versöhnungstag ( 3Mo 16 ). An diesem Tag versammelte sich das ganze Volk vor Gott, bekannte seine Sünde und brachte Opfer zur Vergebung dieser Sünde. Dieses Opfer bedeckte die Sünde Israels für zwölf Monate, konnte sie aber nicht wirklich beseitigen ( Hebr 10,1-3 ). Es mußte daher ein Opfer gebracht werden, das alle angesammelten Sünden endgültig beseitigen konnte. Dieses Opfer wurde von Jesus Christus gebracht, der durch seinen Tod auch für alle die Sünden bezahlte, die in der Vergangenheit nicht hatten entfernt werden können (vgl. Röm 3,25 ). Sein Versöhnungswerk am Kreuz hat also dieses zukünftige "Beenden" der Übertretungen Israels möglich gemacht. 2. Gott wird die Sünde beseitigen . Das Verb HATam trägt die Bedeutung des Versiegelns. Gemeint ist, daß etwas im Blick auf die Strafe versiegelt wird (vgl. 5Mo 32,34; Hi 14,17 ). Dies macht deutlich, daß Israels Sünde, die unbestraft geblieben war, bestraft würde - in oder durch Jesus Christus, den Stellvertreter, der die Sünden der Welt an das Kreuz getragen hat. Dann, wenn Christus wiederkommt, wird er Israels Sünde beseitigen ( Hes 37,23; Röm 11,20-27 ). 3. Gott wird die Schuld sühnen . Das Verb "sühnen" ( kAPar ) bedeutet "bedecken" oder "wiedergutmachen". Auch dies spricht von Gottes endgültiger Versöhnung Israels, wenn es bei der Wiederkunft Christi umkehrt, denn die Vorsorge für diese Versöhnung ist am Kreuz bereits getroffen. Man sollte hier auch an den großen Versöhnungstag in Israel denken, so wie in der ersten dieser sechs Aussagen. An diesem Tag schuf Gott eine gerechte Grundlage, auf der er mit einem schuldigen Volk handeln konnte. Das Blut, das auf den Gnadenstuhl ("der Sühnedeckel"; 3Mo 16,14 ) über der Bundelade gesprengt wurde, machte es möglich, daß er unter diesem sündigen Volk lebte. In ähnlicher Weise verheißt Daniels Weissagung, daß Gott aufgrund des von Christus am Kreuz vergossenen Blutes mit Sündern umgehen wird, hier in besonderer Weise mit den Sündern in Israel. Da Gott durch das Blut Christi versöhnt ist, kann er die Sünde austilgen. Die griechischen Worte für "Sühnedeckel" ( hilasmos , "Gnadenstuhl") und "versöhnen" ( hilaskomai ) sind miteinander verwandt. 4. Die zweiten drei Dinge, die Gott in dieser Zeit vollenden wird, handeln von den positiven Aspekten des Planes Gottes. Gott wird, durch den Tod Christi versöhnt, ewige Gerechtigkeit bringen . Die Form des Verbes "bringen" macht deutlich, daß es darum geht, etwas kommen zu lassen. Das Wort "ewig" (hier im hebr. im Pl.) bedeutet eigentlich Zeitalter. Dieser Ausdruck (wörtl.: "die Gerechtigkeit der Zeitalter kommen lassen") ist daher eine Prophezeiung, daß Gott ein Zeitalter aufrichten wird, das von Gerechtigkeit gekennzeichnet ist. Er spricht also vom Tausendjährigen Reich ( Jes 60,21; Jer 23,5-6 ). 5. Gott wird Gesicht und Weissagung versiegeln . Alles, was Gott durch die Propheten gesagt hat, wird er tun. Er wird seinen Bund mit Israel erfüllen. Im Tausendjährigen Reich werden alle Verheißungen seines Bundes vollkommen erfüllt werden. Bis zu ihrer Erfüllung sind Weissagungen "unversiegelt". ("Versiegeln" ist hier die Übersetzung des gleichen Verbes, das in der zweiten dieser sechs Aussagen benutzt wurde, HATam .) 6. Gott wird das Allerheiligste salben . Dies könnte die Einweihung des Allerheiligsten im Tempel des Tausendjährigen Reiches (wie er in Hes 41-46 beschrieben wird) meinen. Oder es bezieht sich auf keinen heiligen Ort, sondern auf eine heilige Person, Christus. Dann spricht diese Stelle von der Krönung Christi, des "Gesalbten" ( Dan 7,25-27 ), im Tausendjährigen Reich als König der Könige und Herr der Herren. Diese sechs Dinge sprechen also von der Errichtung des Bundesreiches für Israel im Tausendjährigen Reich unter der Herrschaft des verheißenen Königs. Sie fassen den gesamten Plan Gottes zusammen, durch den er dem Volk Israel den Segen bringen wird, den er durch seine Bundesverheißungen versprochen hat ( 1Mo 15,18-21; 1Sam 7,16; Jer 31,31-34 ). <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">c. Die Einteilung der 70 "Jahrwochen" ( 9,25 - 27 )</center> <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,25</center> Daniel erhielt nun eine sehr wichtige Offenbarung über diese Zeitperiode und ihre Unterteilung. Die 70 "Wochen" werden, laut Gabriel, mit der Verkündigung des Erlasses beginnen, Jerusalem zu erneuern und wieder aufzubauen. Dies war der vierte von vier Erlassen, den die persischen Herrscher im Blick auf die Juden machten.Der erste war der Erlaß von Kyrus im Jahr 538 v. Chr. (2. Ch. 36,22 - 23; Esr 1,1-4; 5,13 ). Der zweite war der Erlaß des Darius I. (522 - 486) im Jahr 512 v. Chr. ( Esr 6,1.6-12 ). Er war im Grunde nur eine Bestätigung des ersten Erlasses. Der dritte war der Erlaß von Artaxerxes Longimanus (465 - 423) im Jahr 457 v. Chr. ( Esr 7,11-26 ). Die ersten beiden Erlasse bezogen sich auf die Erneuerung des Tempels in Jerusalem, der dritte auf die Finanzierung der Tieropfer im Tempel. Sie sagen nichts über den Wiederaufbau der Stadt selbst aus. Da eine Stadt ohne Mauern keinerlei militärische Bedrohung darstellte, war der Wiederaufbau eines religiösen Tempels keine Herausforderung der militärischen Autorität der Herrschenden. Keiner dieser Erlasse kann also derjenige sein, von dem hier gesprochen wird und der den Beginn der 70 Jahrwochen bilden sollte. Der vierte Erlaß stammte ebenfalls von Artaxerxes Longimanus und wurde am 5. März 444 v. Chr. verkündet ( Neh 2,1-8 ). In ihm gab Artaxerxes den Juden die Genehmigung, die Mauern der Stadt Jerusalem wieder aufzubauen. Dies ist der Erlaß, von dem Daniel 9,25 spricht. Die Weissagung zielt auf das Erscheinen des Gesalbten, des Herrschers . Dies bezieht sich auf Christus selbst. Gott, der Vater, hat Christus bei seiner Taufe im Jordan mit dem Geist gesalbt ( Apg 10,38 ). Hier meint die Salbung jedoch die Salbung Christi als Herrscher über sein Königreich (vgl. die Anmerkungen zu "das Allerheiligste salben" in Dan 9,24 ). Die Weissagung der 70 Jahrwochen endet also nicht mit dem ersten Kommen Christi, wie manche Ausleger meinen, sondern vielmehr mit seiner Wiederkunft und der Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches. Diese Zeit von 490 Jahren ist in drei Teile geteilt: (a) Sieben "Wochen" (49 Jahre), (b) 62 "Wochen" (434 Jahre) und (c) eine "Woche" (V. 27 ; sieben Jahre). Der erste Abschnitt von 49 Jahren könnte sich auf die Zeit beziehen, in der die Stadt Jerusalem, nachdem Artaxerxes in seinem Erlaß die Genehmigung erteilt hatte, wieder aufgebaut wurde (444 - 395 v. Chr.). Zwar nahm die Erneuerung der Mauer unter Nehemia nur 52 Tage in Anspruch, aber sicher hat es noch viele Jahre gedauert, bis die Ruinen in der Stadt entfernt waren (nach so vielen Jahrzehnten des Verfalls), geeignete Häuser gebaut und die Straßen und Gräben erneuert worden waren. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,26 a</center> Die 62 " Wochen " (434 Jahre) erstrecken sich bis zur Einführung des Messias in dem Volk Israel. Dieser zweite Abschnitt schloß an dem Tag, als Christus im Triumph nach Jerusalem zog, kurz bevor er ausgerottet , d. h. gekreuzigt wurde. Durch seinen triumphalen Einzug zeigte sich Christus, in Erfüllung von Sach 9,9 , dem Volk Israel als Messias. Er kannte offensichtlich auch diese Stelle aus Daniels Weissagung gut, denn bei eben diesem Ereignis sagte er: Wenn ihr doch nur an diesem Tag erkannt hättet, was euch Frieden gebracht hätte - aber nun ist es vor euren Augen verborgen ( Lk 19,42 ). Die ersten beiden Teile dieses wichtigen Zeitabschnittes - die sieben Wochen (49 Jahre) und die 62 Wochen (434 Jahre) - folgten also ohne Zwischenzeit direkt aufeinander. Zusammen ergaben sie 483 Jahre und gingen vom 5. März 444 v. Chr. bis zum 30. März 33 n. Chr. Wie kommt man nun von 444 v. Chr. bis 33 n. Chr. auf insgesamt 483 Jahre? Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Tabelle "Die 483 Jahre im jüdischen und gregorianischen Kalender". (Für nähere Einzelheiten vgl. Harold W. Hoehner, Chronological Aspects of the Life of Chris t. Grand Rapids: Zondervan Publishing House, 1977, und Alva J. McClain, Daniel's Prophecy of the Seventy Weeks . Grand Rapids: Zondervan Publishing House, 1969.) Nach Dan 9,26 wurde der Gesalbte nicht in der 70sten Jahrwoche "ausgerottet", sondern nachdem die sieben und die 62 Jahrwochen vorbei waren. Dies bedeutet, daß es zwischen der 69sten und der 70sten Jahrwoche einen Einschnitt gibt. Die Kreuzigung Christi lag in diesem Zeitintervall, kurz nach seinem triumphalen Einzug, der die 69ste Jahrwoche beschloß. Dieses Intervall wurde von Christus vorhergesehen, als er die Errichtung der Gemeinde prophezeite ( Mt 16,18 ). Dazu mußte notwendigerweise das Volk Israel für eine gewisse Zeit zur Seite gestellt werden, damit sein neuer Plan für die Gemeinde erfüllt werden konnte. Christus spricht von dieser Beiseitestellung Israels ( Mt 21,42-43 ). Das gegenwärtige Gemeindezeitalter liegt also zwischen der 69sten und der 70sten Jahrwoche. Amilleniaristen lehren, daß die Zeit, in der Christus bei seinem ersten Kommen auf dieser Erde war, in dieser 70sten Jahrwoche lag und es keinen Einschnitt zwischen der 69sten und der 70sten Woche gibt. Daher sind nach ihrer Meinung auch die sechs Aussagen aus Dan 9,24 heute erfüllt, und zwar in der Gemeinde. Diese Sicht hat jedoch schwere Mängel. Sie (a) ignoriert die Tatsache, daß es in Vers 26 heißt: " nach den 62 Wochen", nicht " in der 70sten Woche", (b) übersieht die Tatsache, daß der Dienst Christi auf dieser Erde dreieinhalb Jahre lang gedauert hat, nicht sieben Jahre, und (c) ignoriert die Tatsache, daß die sechs Aussagen aus Vers 24 von Daniels "Volk" (Israel) und seiner "heiligen Stadt" (Jerusalem) gesagt sind, nicht von der Gemeinde. Wenn der Gesalbte ausgerottet sein wird, so erfuhr Daniel weiter, wird er nichts haben . Das Wort, das mit "ausgerottet" übersetzt wird, spricht von der Todesstrafe für einen Kriminellen. Die Weissagung spricht also ganz deutlich von der Kreuzigung Christi. Bei dieser Kreuzigung wird er "nichts haben", da Israel ihn verworfen hat und das Reich zu diesem Zeitpunkt nicht aufgerichtet werden kann. Er hat also nicht damals die königliche Würde als König auf dem Thron Davids über Israel bekommen. Johannes bezieht sich darauf, wenn er schreibt: "Er kam in sein Eigentum ; und die Seinen nahmen ihn nicht auf" ( Joh 1,11 ). Daniels Weissagung spricht also davon, wie Christus sich dem Volk als Messias anbietet, wie das Volk ihn als Messias ablehnt und von seiner Kreuzigung. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,26 b</center> Die Weissagung fährt fort mit einer Beschreibung des Gerichtes, das über die Generation kommen wird, die den Messias abgelehnt hat. Die Stadt , in der das Heiligtum ist, Jerusalem also, wird durch das Volk des Herrschers, der kommen wird , zerstört werden. Der Herrscher, der kommen wird, ist das letzte Haupt des römischen Reiches, das kleine Horn aus Dan 7,8 . Es ist wichtig, daß das Volk des Herrschers, nicht der Herrscher selbst, Jerusalem zerstören wird. Da er der letzte römische Herrscher ist, muß das Volk natürlich das Volk der Römer sein. Dies ist also eine Weissagung auf die Zerstörung Jerusalems hin, von der Christus ebenfalls sprach. Als die Führer des Volkes ihre Verwerfung Christi deutlich machten, indem sie seine Macht von Beelzebul ableiteten, dem Fürsten der Dämonen ( Mt 12,24 ), warnte Christus sie, daß sie sich, wenn sie diese Sicht beibehielten, einer Sünde schuldig machen würden, für die es keine Vergebung gibt ( Mt 12,31-32 ). Er warnte das Volk, daß Jerusalem von den Heiden zerstört werden würde ( Lk 21,24 ), daß es verlassen sein würde ( Mt 23,38 ) und daß die Zerstörung so vollständig sein würde, daß kein Stein mehr auf dem anderen bliebe ( Mt 24,2 ). Diese Zerstörung wurde im Jahr 70 n. Chr. durch Titus durchgeführt, als er die Stadt Jerusalem eroberte und Tausende von Juden tötete. Aber dennoch beendete diese Invasion, so schrecklich sie auch war, das Leiden Israels nicht, denn, so sagte Gabriel, es wird Krieg bis zum Ende geben. Obwohl Israel zur Seite gestellt wird, muß es leiden, bis die Weissagung der 70 Jahrwochen vollständig erfüllt ist. Sein Leiden umspannt die gesamte Periode von der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. bis zur Befreiung Jerusalems von der heidnischen Vorherrschaft bei der Wiederkunft Christi. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"> </center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,27 a</center> Dieser Vers enthüllt, was in der 70sten Jahrwoche geschehen wird. Diese Zeit von sieben Jahren beginnt nach der Entrückung der Gemeinde (durch die Gottes Plan in diesem gegenwärtigen Zeitalter vollendet werden wird). Die 70ste Woche dauert an, bis Jesus Christus wieder auf die Erde zurückkommt. Jesus hat diese Zeit eine Zeit der "großen Trübsal" genannt ( Mt 24,21 ). Ein wichtiges Ereignis, das den Beginn dieser siebenjährigen Periode markieren wird, ist die Bekräftigung eines Bundes. Dieser Bund wird mit vielen geschlossen, d. h. mit Daniels Volk, dem Volk Israel. Der Herrscher, der kommen wird ( Dan 9,26 ), wird dabei der Bundespartner sein, denn in Vers 27 ist dieser Herrscher mit dem Wort er gemeint. Er wird einmal das letzte Haupt des vierten Reiches (das kleine Horn des vierten Tieres; Dan 7,8 ) sein. Der Bund, den er machen wird, ist offensichtlich ein Friedensabkommen, in dem er Israel in seinem Land Frieden zusichert. Dies macht deutlich, daß Israel zu der Zeit zwar in seinem Land, aber nicht in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen. Es wird jegliche Unterstützung, die es vielleicht vorher gehabt hat, verloren haben. Daher wird es die Friedensrolle dieses Hauptes der vereinigten zehn (römischen) Nationen brauchen und gerne annehmen. Indem er diesen Bund schließt, wird sich der Herrscher wie ein Friedensfürst verstellen, und Israel wird seine Autorität anerkennen. Aber in der Mitte der Woche , nach dreieinhalb Jahren, wird er den Bund brechen. Nach 11,45 wird er dann in das Land Israel einmarschieren. Dieser Herrscher wird Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Hier wird von dem gesamten levitischen Opfersystem gesprochen. Es ist also zu vermuten, daß Israel dieses System in der ersten Hälfte der 70sten Woche wieder eingeführt hat. Nachdem dieser Herrscher weltweite politische Macht bekommen hat, wird er auch auf dem religiösen Gebiet die Macht an sich reißen und die Welt dazu bringen, ihn anzubeten ( 2Thes 2,4; Offb 13,8 ). Um diese Anbetung zu erhalten, wird er jede Form organisierter Religion auslöschen. Nachdem er sich selbst als der rechtmäßige König der Welt und als Friedensfürst Israels hingestellt hat, wird er sich schließlich gegen Israel wenden und sein Zerstörer und Beschmutzer werden. <center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;"></center><center style="box-sizing: inherit; font-size: 13.3333px;">Dan 9,27 b</center> Daniel wurde gesagt, daß der Herrscher, der kommen wird (V. 26 ), in einem Flügel des Tempels einen Greuel aufrichten wird. Christus spricht von diesem Geschehen: "Ihr stehen sehen an dem heiligen Ort den Greuel, der die Verwüstung bringt" ( Mt 24,15 ). Johannes schreibt, daß der falsche Prophet ein Bildnis für seinen Herrscher aufrichten wird und daß die Welt dieses Bildnis anbeten muß ( Offb 13,14-15 ). Aber dann wird dies ein Ende haben ( das Ende, das bestimmt ist, wird über ihn ausgegossen ). Zusammen mit seinem falschen Propheten wird er in den Feuersee geworfen werden, wenn Christus auf die Erde zurückkehrt ( Offb 19,20 ; vgl. Dan 7,11.26 ). Dieser Bund, von dem hier die Rede ist, kann nicht von Christus bei seinem ersten Kommen aufgerichtet worden sein, wie die Amilleniaristen behaupten, denn: (a) sein Wirken dauerte keine sieben Jahre, (b) sein Tod beendete Schlachtopfer und Speisopfer nicht, (c) er richtete "den Greuel, der die Verwüstung bringt", nicht auf ( Mt 24,15 ). Amilleniaristen behaupten, daß Christus den Abraham-Bund bestätigte (im Sinne von einer Erfüllung), als er auf der Erde wirkte, aber die Evangelien schreiben davon nichts. Der Antichrist wird, wie schon gesagt, seinen Bund mit Israel zu Beginn der zweiten Hälfte der 70sten Jahrwoche brechen. Er wird also dreieinhalb Jahre lang gebrochen sein. Dies wird "eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit" genannt ( Dan 7,25;12,7; Offb 12,14 ). Diese Zeit von dreieinhalb Jahren kann mit 1 260 Tagen ( Offb 11,3; 12,6 ) und mit 42 Monaten ( Offb 11,2; 13,5 ) gleichgesetzt werden, da der Monat nach jüdischer Rechnung 30 Tage und das Jahr 360 Tage hat. Dieses Jahr von 360 Tagen liegt auch der Berechnung in der Tabelle "Die 483 Jahre im jüdischen und gregorianischen Kalender" (bei Dan 9,26 a) zugrunde. Da die Ereignisse in den 69 Jahrwochen (V. 24 - 26 ) wörtlich erfüllt wurden, wird auch die noch unerfüllte 70ste Woche ebenfalls wörtlich erfüllt werden. </tbody>
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  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 17:37
    HPWepf hat auf das Thema Gleichnis10 Jungfrauen im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Adolfo Ein guter Parabolspiegel hat immer einen Brennpunkt und der ist hier der Vers 13
    8 Antwort(en) | 402 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 08:21
    HPWepf hat auf das Thema Tage und Begriffe im Forum Prophetie geantwortet.
    Der „Tag des Herrn“ ist: → ein Gerichtstag, →→ dann eine Gerichtsperiode, →→→ Dann 1000 Jahre herrschende Gerichtszeit mit täglichen Gerichten.
    3 Antwort(en) | 569 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 07:29
    HPWepf hat auf das Thema Taufe (Epheser 4,5)? im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    >>wmcd
    4 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 04:43
    HPWepf hat auf das Thema Offenbarung 2,5; 3,5-6; 16,15 im Forum Was bedeutet? geantwortet.
    Jerusalem oder Patmos? Es kann geschehen, dass wir mit einem Patmos zufrieden sein müssen; doch wir werden da glücklich sein, wenn wir wie Johannes einen klaren Überblick von dem haben, was bald durch unseren Herrn Jesus Christ hergeführt wird.
    5 Antwort(en) | 484 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 04:28
    HPWepf hat das Thema Petrus Paulus Johannes im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Petrus Paulus Johannes Der Herr sagt von ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Johannes 21 Vers 22; und so stellt er auch das dar, was bis zum Ende bleibt. Der erste Abschnitt der "Kirchengeschichte" stand in Verbindung mit Jerusalem und im Dienste des Petrus; der zweite mit den Erfolgen der Tätigkeit und des Dienstes Pauli; und der dritte mit denen des Johannes. In den ersten Kapitel der Apostelgeschichte war Jerusalem der Mittelpunkt, doch das 7. Kapitel führt uns das vor Augen, was man die "neue Hauptstadt" genannt hat. Jesus war zur Rechten Gottes, und von da aus berief er einen neuen Apostel, nämlich Paulus, und gab ihm einen bestimmten Auftrag, und die Folge seines Dienstes war, dass weit und breit in der heidnischen Welt örtliche Versammlungen gebildet wurden. Das endete in einem Zustand, wie wir ihn im 2. Timotheus- Brief finden, und auch in Offenbarung 2 +3 sehen wir das Fehlen der mit örtlicher Verantwortlichkeit aufgerichteten Versammlungen. Doch nach all dem Fehlen blickt Johannes am Ende mit ungetrübter Frische und Zuneigung auf und sagt: "Amen; komm, Herr Jesu! Offenbarung Kapitel 22.20..
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  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 04:17
    HPWepf hat auf das Thema Der Textus Rezeptus Betrug im Forum Bibel Übersetzungen geantwortet.
    Das Judentum hatte Verderbnis mit dem Talmud (=Zusätze zum Tanach) Die Christenheit mit dem "Textus Rezeptus" (=Zufügungen zum Neuen Testament.) Lieber Sascha J. Der "Textus Rezeptus" ist eine reine Betrüger Zusammenstellung! Man sieht das an dem: Schlachter 2000 NT-Pfusch! Wer dauern die Gottheit des Herrn Jesus durch Bibelverfälschung bestätigen muss, kommt sowieso in die Ewige Hölle; → Offenbarung 22.18 Studiere das mal durch: → >>https://bbkr.ch/.../Matth%C3%A4us%20Evangelium%20e-1905... Textus Rezeptus Unsinn https://bibelkreis.ch/BEGRIFFSERKLAERUNG/Gibt%20der%20Textus%20Receptus%20die%20Urfassung%20des%20Neuen%20Testaments%20wieder_.html
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  • Avatar von HPWepf
    26.07.2021, 04:00
    HPWepf hat auf das Thema An die Vegetarier "Christen"... im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Wer vegan lebt soll man nichts Fragen. Wer Veganismus lehrt kommt in die Hölle. PS.: Verführer werden meist von ihrer von Frauen "geführt".
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  • Avatar von HPWepf
    25.07.2021, 13:22
    HPWepf hat auf das Thema 24 Älteste aus Offenbarung im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Kapitel 4 III. Vision 2: Christus und der Kosmos (4,1-19,10) Christus handelt – das Lamm Die Kapitel 4 und 5 bilden die Einleitung und den Hintergrund zu allen nachfolgenden Kapiteln des Buches. Johannes wird in den Himmel hinaufgerufen und darf von hier aus Zeuge von Geschehnissen werden, die zu den dramatischsten in der ganzen Menschheitsgeschichte gehören. Er sieht Gott auf dem Thron und vier lebendige Wesen, die Ihm Tag und Nacht Lobpreis darbringen, vierundzwanzig Throne mit vierundzwanzig Ältesten sind rings um den Thron, und Myriaden von Engeln dienen Ihm. Wenn Christus als das Lamm das Buch aus Gottes Hand entgegennimmt, beginnt der Himmel anzubeten, Reihe um Reihe geschaffener Wesen greift das Lob auf, bis die Tausende mal Tausende der Bewohner des Himmels vereint Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm Lobpreis und Ruhm darbringen. In Anbetracht der Schlüsselrolle der hier beschriebenen Szene für die Bedeutung des ganzen Buches, sind es drei Dinge, welche besonders erörtert werden müssen: 1._das Verhältnis zwischen dieser himmlischen Szene mit dem Thron in der Mitte und der Entrückung der Gemeinde, 2._das Verhältnis dieser himmlischen Szene mit dem Thron in der Mitte zur Drangsal; 3._das Verhältnis zwischen den Kapiteln 4 und 5. Aus der Einteilung des Herrn in 1,19 verstehen wir, dass hier der dritte Teil des Buches beginnt. »Das, was du gesehen hast« bezieht sich auf die in 1,9-19 beschriebene Erscheinung des Menschensohn- 813 WDBL nes. »Das was ist« bezieht sich auf die sieben Sendschreiben der Kapitel 2; 3. Der verbleibende Teil des Buches fällt unter »das was sein wird nach diesem«. Man könnte zwar argumentieren, der Ausdruck »nach diesem«, der das Kapitel eröffnet, leite ganz einfach die nächste Vision ein, die Johannes empfängt; aber die Tatsache, dass dieser Ausdruck am Ende des Verses noch einmal wiederkehrt, macht es deutlich, dass die von da an beschriebenen Geschehnisse erst nach Abschluss der Gemeindezeit beginnen. Wie lang der Zeitraum ist zwischen der Entrückung und dem Beginn der siebenjährigen Drangsalszeit, wird in der Bibel nicht gesagt. Ob er länger oder kürzer ist – auf alle Fälle muss er zwischen das 3. und 4. Kapitel dieses dem Seher Johannes offenbarten Buches fallen. Es muss ferner beachtet werden, dass die Einführung des Sehers in den Himmel nicht gleichgültig sein kann. Die Vertreter der futuristischen Auslegung des Buches haben keine Schwierigkeit damit, in der Erhöhung des Johannes ein Bild auf die Erhöhung der ganzen Gemeinde zum Herrn in den Himmel zu sehen. Das kann zwar nicht absolut bewiesen werden, aber das Zusammenfallen dieser Aufnahme des Johannes in den Himmel mit der zu erwartenden Entrückung nach Abschluss der Gemeindezeit ist doch sehr bemerkenswert. Mit diesen Fragen zum Zeitpunkt der Entrückung verbindet sich auch die Frage nach der Identität der vierundzwanzig Ältesten um den Thron her. Wie wir später sehen werden, stellen diese die Gemeinde im Himmel dar, die priesterliche Funktionen hat. Es wird gezeigt werden, dass es erlöste mit ihrem Auferstehungsleib sind, welche gerichtet und gekrönt worden sind. Da die Gemeinde die einzige vollständige Gemeinschaft von Heiligen ist, von denen man das sagen könnte, kann es sich nach der Meinung dieses Kommentars nur um die Gemeinde handeln. Folgende Tatsachen untermauern die Überzeugung, dass die Gemeinde vor dieser Thronszene entrückt worden ist: a)_Die Gemeinde wird in den Beschreibungen der Gerichte zwischen Kapitel 6; 16 kein einziges Mal erwähnt. Sie erscheint erst wieder als »das Weib des Lammes« unmittelbar vor der Wiederkunft Christi auf die Erde (19,7). Man beachte, dass die letzte Erwähnung der vierundzwanzig Ältesten sich gerade vor der Einführung der Braut findet. Das ist gleichzeitig die letzte Erwähnung der vier lebendigen Wesen, aber dieser Umstand lässt sich anders erklären. b)_In den Kapiteln 2; 3 kommt siebenmal der Appell des Herrn vor: »Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Versammlungen sagt.« In 13,9 wird dieser Aufruf wiederholt, aber bezeichnenderweise fehlt dort »was der Geist den Versammlungen sagt«. c)_Die für Gott in diesem Teil verwendeten Titel »Gott«, »Gott, der Herr«, »der Allmächtige« passt besser zum Wesen des AT als zur Innigkeit der besonderen Beziehung der Gemeinde zum Herrn. Es ist auffällig, dass Gott bezüglich der Gläubigen auf der Erde nie »Vater« genannt wird. (In 14,1 wird Er als der Vater Christi bezeichnet.) Das ist, vorsichtig formuliert, ein sehr starker Hinweis, dass die Gemeinde die Erde verlassen hat, ehe die Drangsal beginnt. Dann aber muss die Entrückung zwischen Kapitel 3; 4 stattgefunden haben, und dann können wir in Johannes, der in den Himmel aufgenommen wird, einen Repräsentanten der ganzen Gemeinde sehen. Jene Ausleger, welche sagen, die Gemeinde sei während eines Teils oder während der ganzen Drangsalszeit auf der Erde werden einwenden, die hier gebotene Auslegung beruhe nur auf Folgerung, nicht aber auf Aussagen im Text, da die Entrückung nicht erwähnt wird. Wiewohl das stimmt, sollten wir nicht übersehen, dass die Offenbarung uns nicht ein Programm von Geschehnissen liefern will, die mit der Gemeinde zusammenhängen. Denn das wird in den Lehrbriefen behandelt. Vielmehr ist es die Enthüllung Christi in Seiner je besonderen Beziehung zuerst zu Johannes (Kap. 1), dann zu den Gemeinden (Kap. 2; 3) und jetzt zum Universum (Kap. 4-22). Die Entrückung der Gemeinde, die an anderer Stelle deutlich gelehrt wird (Joh 14,1-3; 1Kor 15,51- 52; 1Thes 4,13-17) wird unerwähnt vorausgesetzt und wird so lediglich in dieser verhüllten Weise als das chronologische Bindeglied zwischen zwei Teilen der Offenbarung Christi dargestellt. Mit der Wegnahme der Gemeinde von der Erde (an Johannes demonstriert), ist der Weg für den Beginn der Drangsal frei. Wenn Christus in dieser Thronszene als das Lamm gezeigt wird, dann folgt daraus, dass dies alles zeitlich nach dem Kreuz, der Auferstehung und der Erhöhung des Herrn liegt. Sein Werk am Kreuz ist die Grundlage dafür, dass Er das Buch entgegennehmen kann. Die Worte Christi in 3,21 zeigen, dass Er während des Gemeindezeitalters mit Seinem Vater auf dem Thron sitzt. Hier wird uns ein anderes Bild gezeigt: Christus ist als Lamm vor dem Thron. Dem können wir entnehmen, dass die Gemeindezeit beendet ist und Christus daher in einer anderen Beziehung gesehen wird. Ebenso klar ist die Tatsache, dass das Brechen des ersten Siegels durch das Lamm die Drangsalszeit eröffnet, eine von der Gemeindezeit ganz verschiedenartige Periode. Im Gegensatz zum gegenwärtigen Zeitalter wird die Drangsal als »der Zorn des Lammes« (6,16), dann als »der Zorn Gottes« (16,1) bezeichnet. Es kann daher mit Fug angenommen werden, dass diese Thronszene auf die Entrückung folgt und die Einleitung zum Beginn der siebenjährigen Drangsals periode auf der Erde darstellt. Die Kapitel 4 und 5 bilden also wirklich die Einleitung und den Hintergrund zu den restlichen Kapiteln des Buches. Nachdem das Lamm das Buch aus der Hand Gottes empfangen hat, leitet es die dramatischen Geschehnisse auf der Erde ein, welche ihren Höhepunkt in der Wiederkunft Christi auf die Erde als der König der Könige und Herr der Herren erreicht. Die Kapiteleinteilung halbiert das Bild, das eigentlich ein geschlossenes Ganzes ist. Kapitel 4 beschreibt den Thron und den, der darauf sitzt, und aus dessen Hand nimmt das Lamm das Buch entgegen (Kap. 5). Es ist falsch, in den Kapiteln einen Kontrast zwischen Schöpfung und Erlösung oder auch zwei einander ergänzende Bilder zu sehen. Es ist vielmehr wichtig zu erkennen, dass hier ein einziges, geschlossenes Bild mit einer dramatischen Handlung präsentiert wird, das im Text auf zwei Kapitel verteilt ist. 1. Die Thronszene im Himmel wdbl (4,1-5,14)Es sind drei Dinge, welche die Aufmerksamkeit des Johannes fangen: a) Der Thron-Dienst im Kosmos (4,1-11) 1_Die ersten Worte »nach diesem« zeigen, dass mit dieser Vision die Dinge anfangen, welche auf die in den sieben Sendschreiben dargestellte Periode folgen. Jene Phase der Weissagung ist abgeschlossen und Johannes wird nun in den Himmel aufgenommen um mit neuen Offenbarungen zukünftiger Ereignisse vertraut gemacht zu werden. Er sieht etwas Ergreifendes, das ihn zum Ausruf bewegt »siehe!« Es wurden nicht einfach »die Himmel aufgetan« (wie wir in Hes 1,1; Mt 3,16; Apg 7,56 lesen), um Johannes einen Blick in den Himmel zu gewähren. Nein, → etwas viel Persönlicheres geschieht: Eine Tür wird aufgetan; Johannes wird selbst im Himmel empfangen. Das Perfektpartizip sollte man mit »standoffen« übersetzen (Menge). Es ist nicht der atmosphärische oder der kosmische Himmel, sondern »der Himmel selbst« (Hebr9,24)gemeint, der in der Bibel als »der dritte Himmel« (2Kor 12,2) bezeichnet wird. Hier wohnt Gott. Zur offenen Türgesellt sich die Einladung: »Komm hierherauf!« – » Die erste Stimme« ist eindeutig die Stimme, die Johannes in 1,10 gehört hatte. Johannes soll gezeigt werden, »was nachdiesem geschehen muss«. Das bezieht auf die Aussage in 1,19: »was nach diesem geschehen wird«. Der Wechsel vom »wird« auf »muss« zeigt, dass die Dinge nicht allein zu erwarten sind, sondern gemäß göttlichem Programm geschehen. Sie sind unwiderruflich und unentrinnbar. So wieder Himmel hier »aufgetan« wird, werden in diesem Buch immer wieder Dinge »aufgetan« werden. Es ist dies ein Hauptgedanke, der durch das ganze Buch läuft: • 4,1: und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel; • 11,1: und der Tempel Gottes im Himmelwurde geöffnet; • 15,5: der Tempel der Hütte des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet; • 19,11: ich sah den Himmel geöffnet. Mit dem letzten Aufgehen des Himmels erscheint Christus in Macht und Herrlichkeit, um Seine Regierung über die Erde anzutreten. 2_Das Wort »alsbald« zeigt, dass der Befehl sofort befolgt wurde. »Im Geist «ist eine Wiederholung von 1,10 (siehe auch 17,3; 21,10) und bezeichnet die Entrückung des Sehers in einen übernatürlichen Zustand. Der menschliche Geist ist betroffen, aber der Heilige Geist ist der Wirkende. Während Johannes dem Leib nach auf der Erde ist, wird er »im Geist« in den Himmel eingeführt. Zum zweiten Mal steht der Ausruf »siehe!« Er zeigt, wie Johannes in der Gegenwart des Thrones (er wird in diesen beiden Kapiteln siebzehnmal erwähnt) von Ehrfurchtüberwältigt ist. Das Imperfekt wird im Deutschen korrekt mit »stand« übersetzt. Es wird nicht das Aufrichten des Thrones, sondern der Standort hervorgehoben: erstand »in dem Himmel«. Das Fehlen jeder weiteren Beschreibung erhöht das Empfinden der Ehrfurcht. Der menschlichen Sprache fehlen die Worte. Dann sieht Johannes den, der auf dem Thron sitzt. Weder der Thron noch der, der auf ihm sitzt, werden beschrieben. Die Bibel beschreibt Gott nie, denn Gott ist Geist (Joh 4, 24), weshalb jede Beschreibung eine Entstellung wäre. In 7,10 wird gesagt, wer auf dem Thron sitzt: »Das Heil unserem Gott, der auf dem Throne sitzt!« ,auch in 19,4: »Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Throne sitzt. « Es ist der Thron desewigen Gottes. Einige haben sich gefragt, ob es nicht Christus ist, der auf dem Thron sitzt, da Er von Ewigkeit her das Bild desunsichtbaren Gottes ist (Kol 1,13). Da wir aber in Kap. 5 sehen, wie das Lamm vor den Thron tritt, ist das nicht haltbar. Es ist besser in Kap. 4 Gott im absoluten Sinn zusehen, der von allem Geschaffenen angebetet wird. Der Eindruck, der sich dem menschlichen Auge präsentiert, ist das überwältigende Licht, das von dem ausgeht, der auf dem Thron sitzt. Gott ist Licht (1Jo 1,5), und Er erscheint Johannes »gleich einem Jaspisstein und einem Sardis«. Diese beiden Steine werden in 21,19 wiederum im Zusammenhang mit den Grundlagen der Stadt erwähnt. Das Wort Jaspis kommt von einem hebräischen Wort mit der Bedeutung »hell sein«. Es ist ein durchsichtiger Stein, der wie ein Diamant das Licht durchlässt, ohne es zu brechen. Dieser Stein steht daher für die Herrlichkeit Gottes im himmlischen Jerusalem (21,11). Der Sardis ist rubinrot, weshalb man in diesem Stein ein Symbol für »göttlichen Zorn und göttliche Gerechtigkeit« gesehen hat (F.A. Tatford). Die Farbe kann allerdings auch ein Hinweis darauf sein, dass Gottes Zorn im Blut des Lammes gestillt worden ist. Man beachte ferner, dass diese beiden Steine als der erste und der letzte auf dem Brustschild des Hohenpriesters erscheinen (2Mo 28,17-21). Der Jaspis gehört zu Ruben (mit der Bedeutung »siehe, ein Sohn«), und der Sardis zu Benjamin (»der Sohn meiner Rechten«).Wenn Christus, der Sohn, dieser Erde »offenbart« werden wird, dann wird Er in Seiner Person alle Wesenheiten Gottes aufstrahlen lassen. Der Regenbogen rings um den Thronverbindet die Schöpfung mit Erlösung. Nach der Flut setzte Gott Seinen Bogen in die Wolken (1Mo 9,13) als ein Zeichen für den Bund der göttlichen Bewahrung. Der Bogen war somit das Zeichen dafür, dass Gott Seinen Zorn begrenzt. Als Gott davor stand, Jerusalem im Gericht umzukehren, sah Hesekiel im Gesicht einen Regenbogen um den Thron (Hes 1,28). Bevor Gottes Gerichte über die Erde hereinbrechen, bezeugt abermals der Regenbogen Gottes Treue gegenüber seinem Bund mit der Erde. Dass Johannes den Regenbogen »rings um den Thron« sieht, zeigt, dass Gott inmitten des Zornes auch Gnade üben wird.4-5_Dass der Thron das absolute Zentrum in dieser himmlischen Szene ist, wird durch den Gebrauch von vier räumlichen Präpositionen hervorgehoben. 1._Rings um den Thron, kyklothen, »vierundzwanzig Throne«. Der Regenbogen befindet sich auf der vertikalen, diese Throne hingegen auf der horizontalen Ebene. Wer sind die Ältesten auf den Thronen? Es werden vier Dinge über sie gesagt, die sie genau identifizieren: a)_ihre Bezeichnung – Älteste, presbyteroi) b)_ihre Anzahl – vierundzwanzig) c) _ihr Gewand – weiße Kleider, himatiois leukoisd d)_ihre Kopfbedeckung – goldene Kronen, stephanous chrysous Sie werden als ganze Gruppe zwölfmal im Buch erwähnt: 4,4.10; 5,5.6.8.11.14;7,11.12; 11,16; 14,3; 19,4. Man hat viele Erklärungen zu ihrer Identität vorgebracht, was einigermaßen überrascht, da die vier über sie gemachten Aussagen sie eindeutig charakterisieren: a)_Das Wort »Ältester« wird in der Bibel nur für Männer gebraucht. Der griechische Ausdruck presbyteros ist ein Komparativ (wörtl. älter, oder Älterer), und das allein schließt Engel aus, denn diese altern nicht wie Menschen es tun. Das Wortbezeichnete Vorsteher der Synagoge (Mt15,2; 16,21) oder Vorsteher der örtlichen Versammlungen (Apg 20,17.28; Jak 5,14). b)_Die Zahl vierundzwanzig basiert auf der Einteilung des alttestamentlichen Priestertums in vierundzwanzig Abteilungen (2Chr 24,3-5). Was einst national begrenzt und ein Typus war, sehen wir hier universal und endgültig verwirklicht. Priestertum wird allen verheißen, die teilhaben an der ersten Auferstehung (1,6; 20,6), und da zu diesen Zeitpunkt nur die Gläubigen der Gemeindezeit (die »Toten in Christus« von1Thes 4,16) auferweckt worden sind, müssen diese vierundzwanzig Ältesten die Gemeinde in ihrem priesterlichen Charakter repräsentieren. c)_Die weißen Kleider sind charakteristisch für erlöste Menschen (3,5.18; 6,11;7,9). Man beachte, wie das Gewand der Engel in 15,6 »glänzend« ist und nicht weiß. d)_Die naheliegendste Erklärung für die »goldenen Kronen« ist die, dass es die Kronen sind, die den Gläubigen der Gemeindezeit verheißen werden (2,10; 3,11;2Tim 4,8; Jak 1,12; 1Petr 5,4). Dass die Ältesten Kronen tragen, zeigt, dass ihr Dienst von Gott schon beurteilt worden ist und sie ihren Lohn empfangen haben. Wenn wir diese Fakten zusammennehmen, dann bleibt kaum ein Zweifel möglich, dass die Ältesten Erlöste sind, die bereits einen Auferstehungsleib haben und von Gott für ihren Dienst schon belohnt worden sind; denn sie tragen Kronen. Was ihre Funktion betrifft, so müssen sie sowohl Könige (sie sitzen auf Thronen) als auch Priester (sie tragen weiße Kleider, und sie beten an) sein. Als Könige und Priesterwerden die Erlösten in 1,6 bezeichnet: »und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater.« H. Ironside fasst es prägnant zusammen: »Wenn die vierundzwanzig Ältesten sich im Vorhof des Tempels in Jerusalem einfanden, repräsentierten sie die gesamte Priesterschaft. Die Ältesten im Himmelrepräsentieren die gesamte himmlische Priesterschaft. Sie werden in der Vision nicht gesehen als eine unzählbare Menge von Millionen erlöster Anbeter, sondern nur als vierundzwanzig Älteste, welche die Gesamtgemeinde symbolisieren. «Viele Ausleger wollen in den vierundzwanzig Ältesten die alttestamentlichen und die neutestamentlichen Gläubigen sehen, indem zwölf den zwölf Stämmen Israels und zwölf den zwölf Aposteln des Lammes entsprächen. Alford meint, die alttestamentlichen Gläubigen müssen dazugehören, und Ironside fährt nach dem obigen Zitat fort: »Die Gemeinde des gegenwärtigen Zeitalters ist eingeschlossen, und die alttestamentlichen Heiligen gleicherweise.« Die aus zwölf und zwölf gebildete Gesamtheit von vierundzwanzig hat etwas Bestechendes an sich, aber diese Sicht streitet gegen den Unterschied, den die Bibel zwischen Israel und der Gemeinde macht. Da die Heiligen aus Israel erst nach der Drangsalszeit auferstehen werden (Dan12,1.2) und sie gerichtet und belohnt werden bei ihrem Eintritt ins Millennium (11,18), können sie nicht in diesem Bild gesehen werden. Die Tatsche, dass die vierundzwanzig Ältesten nach 19,4 nicht mehr erwähnt werden, weil dort die Braut dem Lamm zugeführt wird, ist zur Klärung dieser Frage bedeutend. Die Gemeinde wird mit Christus vereint sein, wenn Er erscheint und Sein Reich auf der Erde errichtet. 2._Aus, ek, dem Thron – »Blitze und Stimmen und Donner«. Dass diese Szene nicht zur Gemeindezeit gehört, wird Johannes noch klarer gezeigt. Der Thron der Gnade (Hebr 4,16) ist zum Thron des Gerichts geworden. Es erinnert an den Berg Sinai (2Mo 19,16), nur ist es noch furchterregender, denn Gott steht davor, die Erde zu richten. Die »Stimmen«,phônai, sind nicht menschliche Stimmen, sondern Geräusche. Es fällt auf, dass sie in den entsprechenden Aufzählungen immer zwischen den Sichtbaren (den Blitzen) und den Hörbaren (dem Donner) Manifestationen stehen. An vier Stellen wird uns eine ähnliche Sturm- und Gewitterszene gezeigt: • 5,5: aus dem Thron – »Blitze und Stimmen und Donner«; • 8,5: nach dem siebten Siegel – »Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben«; • 11,19: nach der siebten Posaune – »Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel«; • 16,18.20: nach der siebten Zornesschale– »Blitze und Stimmen und Donner und ein großes Erdbeben ... und große Hagel steine«. Der einzelnen Manifestationen in diesen Sturmszenen werden jedes Mal mehr, woran wir eine Intensivierung der göttlichen Gerichte ablesen können. 3._Vor, enôpion, dem Thron. Direkt vordem Thron und dadurch auf engste mit dem Thron verbunden sind die sieben Feuerfackeln, »welche die sieben Geister Gottes sind«. Als der Ausdruck das erste Malvorkam (1,4), hielten wir fest, dass damit die Fülle und Vollständigkeit des Wirkens des Heiligen Geistes gemeint ist. Der Ausdruck »Fackeln brannten mit Feuer« (AV und Luther ’12) sind ein Hinweis auf ein sich selbst erhaltendes Licht. So wie der Heilige Geist im jetzigen Zeitalter der Gemeinde in Übereinstimmung mit Gottes Gnadenabsichten wirkt, so wird der Heilige Geist im Zeitalter der Drangsal in Übereinstimmung mit Gottes Absichten des Gerichts handeln. Der Heilige Geist, der dem menschlichen Auge unsichtbar ist, nahm in den Tagen des Herrn die Gestalt einer Taube an (Lk 3,22), und als Er die Gnadenzeit eröffnete, wurde Er in der Gestaltgeteilter Feuerzungen gesehen (Apg 2,3). Dieses neue Symbol hier verdeutlicht den neuen Dienst in der Gerichtszeit. Die sieben Feuerfackeln sind vor dem Thron und verdeutlichen damit, dass der Heilige Geist allezeit den Willen dessen ausführt, der auf dem Thron sitzt. Vor dem Thron sah Johannes etwas »wie ein gläsernes Meer«. Das beständig bewegte und aufgewühlte Meer steht in Jes57,20 als ein Symbol für die Rastlosigkeit. Hier ist alles Ruhe. Kein Sturm kann dieses Meer bewegen. Wenn das Meer die Rastlosigkeit und Unbeständigkeit im Denken der Menschen darstellt, dann muss das gläserne Meer die Festigkeit der Gedanken Gottes darstellen. Seine Ratschlüsse sind ewig fest und bilden die sichere Grundlage aller in diesem Buch beschriebenen Geschehnisse. Glas war zur Zeit des Johannes gewöhnlich trüb, weshalb er hierausdrücklich festhält, es sei »gleich Kristall«; das heißt, es war ganz hell und vollkommen durchsichtig. Einige verknüpfen das gläserne Meer mit dem Meer, in dem sich die Priester des Salomonischen Tempels wuschen (1Kö 7,23). Der Vergleich scheint zwar einleuchtend, aber in diesem Zusammenhang kann das nicht gemeint sein. Das Meer vor dem Tempel diente der benötigten Reinigung, bevor die Priester Gott nahten. Hier aber spricht das gläserne Meer von Ruhe in der Gegenwart Gottes. Mose sah: »unter seinen Füßen war es wie ein Werk von Saphirplatten und wie der Himmel selbst an Klarheit« (2Mo 24,10),und Hesekiel: »Und über den Häuptern des lebendigen Wesens war das Gebilde einer Ausdehnung, wie der Anblick eines wundervollen Kristalls, ausgebreitet oben über ihren Häuptern« (Hes 1,22). In den alttestamentlichen Gesichten steht niemand am gläsernen Meer, und die Personen der Dreieinigkeit werden nicht klar unterschieden. Hier aber sehen wir den Heiligen Geist vor Gottes Thron, und in15,2 sehen wir, wie Anbeter am gläsernen Meer stehen.4._Inmitten, en mesô, des Thrones.819 Offenbarung 4,1-116-8_Die letzte räumliche Angabe ist doppelt: »inmitten des Thrones und um den Thron her«. Es ist, als ob die vier lebendigen Wesen sich im dreidimensionalen Raum in symmetrischer Weise um den Thron herum bewegten. Alford erklärt es auf diese Weise: »Sie verbergen den Thronteilweise, sie überlagern ihn teilweise, indem sie symmetrisch um denselben angeordnet sind: ein lebendiges Wesen inmitten von jeder Seite.« Was Luther mit» Tiere« (AV »beasts«) übersetzt, sind zôa,»Lebendige«, oder eben »lebendige Wesen«. Das Wort »Tier« sollte für das(Raub)Tier, thêrion, von 13,1 reserviert werden. Die lebendigen Wesen werden oft mit den Seraphim von Jes 6,1-6 verglichen, da auch diese um den Thron herum sind, sechs Flügel haben und beständig »Heilig, heilig, heilig« rufen. Die Beschreibung der vier lebendigen Wesen zeigt aber, dass diese zwar gewisse gleiche Eigenschaften haben, aber dass sie mehr sind als diese den Thron bewachenden Seraphim. Wir werden sehen, dass sie auch mehr sein müssen als bloße Engel. Deshalb werden sie auch von diesen unterschieden (5,11). Man kann die vier lebendigen Wesen schon eher mit den vier lebendigen Wesen von Hes 1,5-28vergleichen, welche das Firmament tragen, auf dem der Thron Gottes ruht. In Hesekiels Vision hatte ein jedes der vier lebendigen Wesen vier Gesichter: das Gesicht eines Menschen, das Gesicht eines Löwen, das Gesicht eines Ochsen und das Gesicht eines Adlers. Der Gegenstand von Hesekiels Gesicht ist »die Herrlichkeit Jahwes«(Hes 1,28), wie sie im Wirken der göttlichen Vorsehung und Regierung zum Ausdruck kommt. Die Cherubim sind dort die symbolischen Verkörperungen desmannigfaltigen Wirkens des Thrones zur Ausführung der Absichten Gottes auf der Erde. Hier nun sehen wir die lebendigen Wesen nicht als Wirkende des Thrones, aber als Anbetende, welche dem, der auf dem Thron sitzt, Herrlichkeit, Ehre und Dank darbringen. Man beachte ferner, dass sie jeweils von der vierundzwanzig Ältesten unterschieden werden (5,8.11.14). Sie sind also weder Engel noch Cherub noch Menschen, wiewohl gesagt worden ist, es müssen Menschen sein, weil sie reden. Aber das ist kein stichhaltiges Argument, da die Seraphim in Jes 6,1-6 auch reden und handeln und anbeten. Sie haben keine der Merkmale, welche von Auferstehung oder Lohn zeugen wie bei den Ältesten. Wenn wir uns die symbolische Natur dieser Vision in Erinnerung rufen, können wir sie besser deuten. Die Erlösten der gegenwärtigen Heilszeit werden in den vierundzwanzig Ältesten gesehen; der Heilige Geist wird durch die sieben Feuerfackeln symbolisiert. Die vier lebendigen Wesen müssen etwas symbolisieren, das auf der Erde weltweit zum Ausdruckkommt (dem entspricht die Zahlensymbolik von vier). Der Löwe, das Kalb, der Mensch und der Adler sind Repräsentanten der wilden Tiere, der Haustiere, des Menschen und der Vögel. Die vier lebendigen Wesen müssen daher göttliche Attribute symbolisieren, welche sich in einer lebendigen Schöpfung manifestieren. Der Löwe als der König der Tiere demonstriert Majestät und Stärke; das Kalb oder der Ochse demonstrieren Unterwürfigkeit und Geduld; der Mensch verkörpert Einsicht und Dienst; der Adler zeigt Scharfblick und Schnelligkeit des Handelns. Das von Gott den Geschöpfen gegebene Leben offenbart sich in verschiedener Weise in den unterschiedlichen Lebensformen. Diese lebendigen Wesen sind daher wirkliche Geschöpfe, aber sie sind verschieden von Engeln und Seraphim und symbolisieren die Vielfalt der Schöpfung, welche Gott ehrt und verherrlicht. Die Flügel der lebendigen Wesen besagen, dass Gottes Befehle schnell (sie fliegen), ehrfurchtsvoll (mit bedecktem Angesicht), mit Demut (mit bedeckten Füßen)ausgeführt werden. Der Ausdruck »voller Augen« spricht von vollkommener Sehfähigkeit, »vorne und hinten« bedeutet, dass nichts ihrer Aufmerksamkeit entgeht. »ringsum und inwendig« verweist auf die vollkommene Umsicht: sie wissen alles, was im All geschieht. Die lebendigen Wesen beten ohne Unterlass an, was der metaphorische Ausdruck »Tag und Nacht« besagen will (Lk 1,37).Er kann nicht wörtlich verstanden werden, da in Gegenwart Gottes keine »Nacht« ist(22,5). Sie schreiben Gott absolute Heiligkeit zu: »Heilig, heilig, heilig«, hagios. Sie schreiben Ihm absolute Gottheit zu: »Herr, Gott, Allmächtiger«, und sie bekennen, dass Er der Ewige ist, »der da war, und der da ist, und der da kommt«. Der Titel »der da war, und der da ist, und der da kommt «ist bereits in 1,8 vorgekommen. Gott steht über der Zeit; die Zeit ist wie ein Zwischenspiel innerhalb einer Ewigkeit, die Gott gehört. Die besonderen Ausdrücke der Anbetung zeigen, dass vor allem Gott, der Schöpfer, der Schöpfung wegen angebetet wird.9-10_Wiewohl die Anbetung ohne Unterlass geschieht, schwillt sie immer wieder auf einen Höhepunkt an. Wenn die lebendigen Wesen »Herrlichkeit und Ehre und Danksagung« – die Wiederholung des Bindewortes »und« erhöht die auf einen Höhepunkt zustrebende Spannung – werden die vierundzwanzig Ältesten zu einer Handlung besonderer Huldigung getrieben. Die Lebendigen Wesen beten zuerst an, und die Ältesten folgen. Die Anbetung Gottes durch Seine Geschöpfe ist das beherrschende Thema, aber die Erlösten haben selbstverständlich Teil an dieser Anbetung. Die umfassendere Anbetung von 5,9-10 ist das Ergebnis der Erlösung. Der Sünde wegen sind dem Schöpfer Seine Rechte in der Schöpfung verweigert worden, aber die Erlösten anerkennen diese Rechte und beten deshalb an. Sie werfen ihre Kronen nieder und bekennen damit, dass sie nur um dessentwillen, der auf dem Thron sitzt, überwinden und zum Königtum gelangen konnten. Wir werden im Verlauf der Entfaltung des endzeitlichen Dramas immer wieder sehen, wie sie bei Höhepunkten (11,16; 19,4) vor dem Thronniederfallen und die Anbetung Gottesanführen. Da die Kronen nachher nicht mehr erwähnt werden, nehmen wir an, dass sie vor dem Throne liegen bleiben als Zeugnisse der anbetenden Unterwürfigkeit der Ältesten und ihrer Anerkennung der absoluten Souveränität dessen, der auf dem Thron sitzt.11_Die Lesart, der sich RV, JND, Elberf, Rev. Elberf angeschlossen haben, lautet: »Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott«. Sie ist persönlicher als die Lesart von AV und Luther -12 (»Herr, du bist würdig...«) und hebt sich dadurch von der Anbetung der vier lebendigen Wesen ab. Das Lob beginnt mit »würdig« (siehe 5,9)und zeigt ihre Anerkennung Gottes als des Urhebers und Erhalters aller Dinge. Die Ältesten wiederholen die Anbetung der lebendigen Wesen, ersetzen aber das Wort »Danksagung« durch »Macht«. Das Wort »Macht«, dynamis, bezieht sich hier auf das Recht des Schöpfers, innerhalb der Geschichte so zu handeln, dass Sein Vorsatz mit ihr verwirklicht wird. Das Wort kratosaus der Doxologie von 5,13 hingegen bezieht sich auf die Macht Gottes, Seinen821 Offenbarung 4,1-11souveränen Willen auf der Erde auszuführen. Elberf und Rev. Elberf und Menge übersetzen das auch mit »Macht«, Luther und Schlachter mit »Gewalt«. Der Aorist ektisas im Bekenntnis »du hast alle Dinge erschaffen« hebt den Zeitpunkt der Erschaffung hervor, als Gott sprach und alles ward. »Alle Dinge« ist ein biblischer Terminus für das Universum (Kol 1,16-17); er umfasst alles, was Gott in den sechs Tagender Schöpfung ins Dasein rief. Die Ursache für das Dasein überhaupt liegt im Willen Gottes. Das Imperfekt »waren«, definiert ihre gegenwärtige Existenz.Anmerkungen3_Einige fähige Ausleger sehen in den vierundzwanzig Ältesten »Engelwesen, welche Verwalter des Kosmos sind« (besonders N. B. Stonehouse in: Paul beforethe Aeropagus) Die Argumente, die manhierzu anführt, sind folgende:1._die persönliche Kommunikation mit Johannes (5,5) setzt Individuen voraus, nicht Repräsentanten;2._die Anzahl entspricht der Organisation des irdischen Priestertums Israels (1Chr24,3-5)3._die goldenen Kronen zeigen, dass sie an der göttlichen Herrlichkeit Teil haben; hier steht stephanos, (Siegeskranz), statt diadêma, (königliche Krone), weil es sich um »erwählte Engel« handelt (1Tim 5,21);4._das Niederwerfen der Kronen vordem Thron ist die symbolische Abdankung ihrer Autorität zu Gunsten des Lammes, das nun Gottes Verwalter der Erde geworden ist;5._die kritische Lesart von 5,9-10 lässt die Personalpronomina aus, woraus ersichtlich ist, dass diese Engel von Erlösung singen, aber nicht an ihr teilhaben. Die vier ersten Punkte sind oben vollumfänglich beantwortet worden. Die Ältesten müssen erlöste Menschen sein. Sogar wenn man den Text von RV Offb 5,9-10 akzeptiert – den viele Textkritiker anzweifeln –, ist es nicht erwiesen, dass die Ältesten Engel sind. Für eine vollständige Diskussion konsultiere man die Kommentare zur Stelle. Zu den anderen möglichen Deutungen der vierundzwanzig Ältesten, die Beachtung verdienen, gehört die von J. Morris. In seinem Buch The Revelation Record vertritt er die These, dass es sich bei den vierundzwanzig Ältesten um die vierundzwanzig Häupter der Menschheitsrasse handelt; das passe in den Zusammenhang dieses Kapitels, das von Schöpfung spricht. Er nennt vierundzwanzig prominente Namen aus 1.Mose. Abgesehen davon, dass die Hinweise auf Auferstehung und Belohnung nicht berücksichtigt werden, findet sich in der Bibel keine Bestätigung für diese Sicht. 6-8_Die rabbinischen Ausleger haben die vier führenden Stämme bei der Anordnung um die Stiftshütte (4Mo 2,2) mit dem Löwen (Juda), dem Kalb (Ephraim), dem Menschen (Ruben) und dem Adler (Dan)(W. Scott). Andere Ausleger verknüpfen die vier lebendigen Wesen mit den vier Darstellungen Christi in den Evangelien. F.C. Jennings: »Ein jedes der vier Porträts, die wir in den Evangelien haben, stellt Ihn in einer der vier Formen der lebendigen Wesen dar. In Matthäus wird Er als der König dargestellt, entsprechend dem Löwen, dem König der Tiere. In Markussehen wir den liebenden, geduldig arbeitenden Knecht, den Gott in der Erschaffung des Kalbes abbildete, der zur Arbeit und zum Opfergang gleich willig ist. In Lukassehen wir den Herrn mit dem Angesicht eines Menschen voller Mitgefühl. Im Johannesevangelium fallen wir vor demjenigen nieder, der der Erhabene ist, der gleich dem Adler zu hoch steigt, um vom natürlichen Auge wahrgenommen zu werden.« Es widerspricht nicht der oben gegebenen Erklärung zu den vier lebendigen Wesen, deren Merkmale auch in Israel, dem Haupt der Nationen, und vor allem in vollendeter Weise in Christus, dem Haupt über alles (Eph 1,22), widergespiegelt zu sehen. Dem Schöpfer wird Herrlichkeit gebracht.
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  • Avatar von HPWepf
    25.07.2021, 06:33
    HPWepf hat auf das Thema 24 Älteste aus Offenbarung im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Die thronenden 24 Ältesten sind eine priesterliche und königliche Schar. Ihre Zahl spielt ohne Zweifel auf die 24 Priesterordnungen, die David einsetzte, an. (1. Chronik auf 24.) In den Häuptern dieser Abteilungen stellt sich uns das gesamte Priestertum dar, und wahrscheinlich umfasst das die alttestamentlichen Heiligen wie auch die Erretteten der Gnadenzeit, die zur Zeit der Entrückung alle in verherrlicht in Leibern in den Himmel aufgenommen worden waren. Es ist lehrreich zu sehen, dass sie sich, noch ehe eins von den Siegeln geöffnet wird, als eine vollständige Schar rings um den Thron her befinden. Es ist diesem Buch überhaupt eigentümlich, dass Sich Gott vor jeder Reihe von Gerichten Seine Ausserwählten (= die sich bekehret) haben sichert, ehe Er uns diese Gerichte selbst zeigt, die den Schauplatz ihres Zeugnisses treffen. Den verschiedenen Scharen von Heiligen wird, der Unumschränktheit Gottes gemäss, eine verschiedene Stellungen zugewiesen. Die Ältesten sitzen im Himmel, noch ehe die Siegel geöffnet werden. (Kapitel 4-6) Dann werden die Knecht Gottes von den Söhnen Israels versiegelt, und wir sehen eine grosse Volksmenge "aus jeder Nation" vor dem Throne, ehe die Posaunen erstrahlen. (Kapitel 7-9) Weiter haben wir die 144,000 von den Erkauften des Lammes auf dem Berge Zion, und die den Sieg über das Tier errungen haben, er blicken wir auf dem gläsernen Meer, noch ehe die Schalen ausgegossen werden. (Kp 14.16.) Das steht im Einklang mit den Wegen Gottes in allen Zeitaltern: Noah und sein Haus wurden in der Arche in Sicherheit gebracht, ehe die Flut kam; Lot wurde aus so Sodom herausgeführt, ehe Gott diese schuldbeladenen Städte umkehrte; der Erstgeborene Israel wurde durch das Blut des Lammes geschützt, hat das Gericht an Ägypten vollzogen wurde; Israel stand gerettet auf der Wüstenseite des Roten Meeres, ehe die Scharen des Pharaos umkamen; und endlich war der Überrest nach Wahl der Gnade aus den Juden in die Versammlung gebracht, ehe Jerusalem zerstört wurde. (Achtung: diese geschichtlichen Hinweise als Bilder betrachtet reden nie von der Ewigen Errettung, die bekommt nur wer sich persönlich bekehrt hat. Nationale Errettung hat nichts mit der Ewigkeit zu tun! Der Umstand, dass wir die verherrlicht Heiligen als "Älteste" sehen, deutet darauf hin, dass sie all an Erfahrung und Einsicht Gereifte betrachtet werden. Es ist schon oft darauf hingewiesen worden, dass sie manches zu erklären vermögen. (Siehe Kapitel 5.5; 7,13) Die alttestamentlichen Heiligen hatten viel Erfahrung in den Wegen Gottes, dass sie den Pfad des Glaubens im Lichte der zukünftigen Welt wanderten; und diese Wege werden uns berichtet, damit wir durch ihre Erfahrung reicher würden. Von Israel heisst es: → "deren die Väter sind" (Römer 9.5); und wenn Israel "die Väter" hatte, so haben auch wir sie, und durch ihren Reichtum an Erfahrung Nutzen zu ziehen und unsere eigene Erfahrung im Lichte der ihrigen zu erlangen. Ich denke, in "seinen Ältesten" in Jesaja 24. 23 haben wir denselben Gedanken wie hier. Jes 24,23: Und der Mond wird mit Scham bedeckt und die Sonne beschämt werden; denn Jehova der Heerscharen herrscht als König auf dem Berge Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit. Dieses Wort redet von denen, die Tausende von Jahren auf die Herrlichkeit der zukünftigen Welt Gottes gewartet haben, ihrethalben litten und im Glauben an sie aus dieser Welt gegangen sind. Das Reich in Herrlichkeit wird vor ihren Augen angetreten werden; sie werden seine Herrlichkeit anschauen, und ihre eigene Herrlichkeit wird Ihnen darin werden. Hier sehen wir sie auf Thronen und gekrönt; das ist die göttliche Antwort auf einen langen Pfad des Ausharrens und Leidens im Glauben.
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  • Avatar von HPWepf
    25.07.2021, 05:49
    HPWepf hat auf das Thema Antichristen im Forum Evangelium geantwortet.
    "Ewigkeit" im Tanach meint immer: → solange die erschaffene Welt, das ganze Weltall existiert. Siehe dazu: 2. Petrus 3
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  • Avatar von HPWepf
    25.07.2021, 05:24
    HPWepf hat auf das Thema Antichristen im Forum Evangelium geantwortet.
    Lieber Daniel Mit Antichristen zu reden kommt aus dem Missverständnis heraus, dass wir jemanden bekehren müssten. Wir müssen niemanden bekehren, weil wir das nicht können weil Gott das auch nicht kann. Bekehren man nur sich nur selber. Mit Antichristen- Arianern- Dreieinigkeit- (veraltet: Lat. Trinität)- Leugnern zu reden ist uns aber verboten! → 2. Johannes Brief!! <tbody> Menge-Bibel Schlachter 1951 Luther 1912 Elberfelder CSV Elberfelder 1905 Jesaja Jes 9,5 Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft ruhen wird; und sein Name lautet »Wunderrat, Heldengott (oder: Gottheld), Ewigvater, Friedefürst.« Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst; Jes 9,5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater<o. wunder-rat.="">, starker Gott<hebr. el.="">, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.</hebr.></o.> Jes 9,5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater<o. wunder-rat="">, starker Gott<el>, Vater der Ewigkeit<o. ewigvater="">, Friedefürst.</o.></el></o.> geboren: Lu 2,11-12; Röm 9,5 Sohn: Jes 7,14; Joh 3,16; Gal 4,4 Herrschaft: Jes 9,6; Da 6,27; Sach 6,13; Mt 28,18; Eph 1,22 Wunderbar.: Ri 13,18 Ratgeber: Joh 12,46; 1. Kor 1,30 Gott: Tit 2,13; Hebr 1,8; 1. Joh 5,20 Ewig-Vater: Mi 5,1; Joh 14,9 Friedefürst: Eph 2,14-17; Kol 1,20 </tbody> Es gibt verschiedene Vorgaben auf was die Übersetzer jeweils Wert legen, aber alle Vorgaben in einer Uebersetzung zu Berücksichtigen ist nicht möglich Die neuen "Luther" Übersetzer... wollten natürlich möglichst nach bei der 1545 bleiben ... mit allen üblen Folgen. EIN Isaiah 9:5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. ELB Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. ELO Isaiah 9:6 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. HRD Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, / ein Sohn ist uns geschenkt; / die Herrschaft ruht auf seinen Schultern. Man ruft seinen Namen aus: / Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, / Ewiger Vater, Friedensfürst. L45 Isaiah 9:5 Denn Vns ist ein Kind geboren, ein son ist vns gegeben, welchs Herrschafft ist auff seiner Schulder, Vnd er heisst, Wunderbar, Rat, Krafft, Helt, ewig Vater, Friedfürst. LUO Isaiah 9:6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst; SCH Isaiah 9:6 (09-5) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. SCL Isaiah 9:6 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. ZUR Isaiah 9:5 Rx Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und auf seine Schulter ist die Herrschaft gekommen. Und er hat ihm seinen Namen gegeben: Wunderbarer Ratgeber, Heldengott, Vater für alle Zeit, Friedensfürst. @Pc+SxxxExHbNxxRx WTM Isaiah 9:5כִּי @ncmsa+SxxxExHxNxxRxיֶלֶד @vyp3ms+SxxxxJxCxAxExHxNxxRxילד @Pp+S1cpExHxNxxRxלְ @ncmsa+SxxxExHaNxxRxבֵּן @vnp3ms+SxxxxJxCxAxExHxNxxRxנתן @Pp+S1cpExHxNxxRxלְ @Pc+SxxxExHxNxxRxוְ @vqw3fs+SxxxxJxCxAaExHxNxxRxהיה @Pa+SxxxExHxNxxRxהַ @ncfsa+SxxxExHxNxxRxמִשְׂרָה @Pp+SxxxExHbNxxRxעַל @ncmsc+S3msExHaNxxRxשְׁכֶם @Pc+SxxxExHxNxxRxוְ @vqw3ms+SxxxxJxCxAxExHaNxxRxקרא @ncmsc+S3msExHaNxxRxשֵׁם @ncmsa+SxxxExHxNxxRxפֶּלֶא @ncmsa+SxxxExHxNxxRxיוֹעֵץ @ncmsa+SxxxExHeNxxRxאֵל @amsa+SxxxExHxNxxRxגִּבּוֹר @ncmsc+SxxxExHxNxxRxאָב @ncmsa+SxxxExHaNxxRxעַד @ncmsc+SxxxExHxNxxRxשַׂר @ncmsa+SxxxExHxNxxRxשָׁלוֹם NLB Isaiah 9:5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst; ESS Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt, auf dessen Schulter die Herrscherswürde ruht, und den man nennt Wundervoller, Rathgeber, Gott, Mächtiger, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. TKW Isaiah 9:5 Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn wird uns gegeben, und die Herrschaft kommt auf seine Schulter, und er nennt ihn: Wunderrat, Gottheld, Ewiger, Friedensfürst. ELB6 Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. L17 Isaiah 9:5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; L45A Isaiah 9:6 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst, BRU Isaiah 9:5 Denn uns ist ein Kind geboren und ein Sohn ist uns beschert; auf seiner Schulter ruht die Herrschaft; seine Namen sind: ein wunderbarer Ratgeber, ein göttlicher Held, ein ewiger Vater, ein Fürst des Friedens. BUB Isaiah 9:5 Denn ein Neugeborner ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, auf seiner Schulter wird die Fürstenschaft sein. Seinen Wundernamen ruft man: Ratsmann des heldischen Gottes, Vater des Siegesgewinns, Fürst des Friedens. DAB Isaiah 9:5 Denn ein Geborener* ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und das Fürstentum wird auf seiner Schulter; und er rief seinen Namen: Wunderbarer, Berater, EL*, Mächtiger, Vater* der Zeugenszeit*, Fürst des Friedens. E71 Isaiah 9:5 Denn jeder Stiefel der Gestiefelten im Getümmel, und jedes Gewand, in Blut gewälzt, die werden zum Brande, ein Fraß des Feuers. EL3 Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. EL6 Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. { o. Planer des Wunders; Gott, Held w. Oberster (a) Luk 2:7; Rom 9:5 (b) Zec 6:13; Mat 28:18 (c) Jdg 13:18 (d) Heb 1:8 e*) Mic 5:1 (f) Heb 7:2} ESP Isaiah 9:5 CXar cxiu armajxo de tiuj, kiuj sin brue armis, kaj la vestoj, kiuj ruligxis en sango, estos forbruligitaj, ekstermitaj per fajro. HER Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; die Herrschaft ruht auf seinen Schultern. Man nennt seinen Namen: Wunderrat, starker Gott, Ewigvater, Friedensfürst. HRO Isaiah 9:5 (9:4) Jeder dröhnend auftretende Stiefel und der Mantel, vom Blut getränkt, wird verbrannt und zum Raub der Flammen. NWE Isaiah 9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, {O. Wunder-Rat} starker Gott, {El} Vater der Ewigkeit, {O. Ewigvater} Friedefürst. ZUE Isaiah 9:5 Denn jeder Schuh, der mit Gedröhn einherschreitet, und der Mantel, der im Blut geschleift ist, der wird verbrannt, ein Frass des Feuers.
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  • Avatar von HPWepf
    25.07.2021, 05:03
    HPWepf hat auf das Thema Der Textus Rezeptus Betrug im Forum Bibel Übersetzungen geantwortet.
    >>>> Der Textus Rezeptus Betrug (z.B.: Schlachter-2000 (= die "Uebersetzung...." mit den 2000 Zufügungen zum Wort Gottes, basiert im NT auf dem TR Betrug) >>>> Textus Rezeptus Irrtümer Die Wort Gottes Verfälschungen in den "Textus -Rezeptus- Pfusch" Zusammenstellungen von oft unbekannten Fragmenten Matthäus Evangelium e-1905/27Markus Evangelium 1925-27 Lukas Evangelium e-190527 Johannes Evangelium 1905-27 Apostelgeschichte e-1905_27 Römer Brief e-1905_27 1. Korinther e-1905-27 2. Korinther Brief e1905-27 Galater Brief e_1905_27 Epheser e_1905-27 Philipper e-1905_27 Kolosser e-1905-27 1. Thessalonicher e_1905-27 2. Thessalonicher e-1905-27 1. Timotheus e-1905.272. Timotheus e-1905-27 Titus e-1905-27Philemon e-1905-27Hebräer e-1905-27Jakobus e-1905-271. Petrus e-1905-272. Petrus e-1905-271. Johannes Brief e_1905-27 2. Johannes Brief e-1905-273. Johannes Brief e-1905-27 (Keine Veränderung gefunden) Offenbarung e-1905-27 über die dunklen Hintergründe von ROBINSON / PIERPONT in den nächsten Monaten.....
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  • Avatar von HPWepf
    24.07.2021, 17:40
    HPWepf hat das Thema Unkraut in Matthäus 013 im Forum Was bedeutet? erstellt.
    Q.: von Margrith was bedeutet hier: "Unkraut" Mt 13,25: Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut<Eig. Lolch, ein dem Weizen ähnliches Unkraut; so auch > mitten unter den Weizen und ging hinweg. Mt 13,26: Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. Mt 13,27: Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? Mt 13,30: Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune. Mt 13,36: Dann entließ er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers. Mt 13,38: der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; Mt 13,40: Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    2 Antwort(en) | 191 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    24.07.2021, 10:11
    Q. ex FB-Messenger von Azad K. Ich habe eine Frage, bzg zu 2. Könige. Und er ging von dort hinauf nach Bethel; und als er auf dem Weg hinaufging, da kamen kleine Knaben aus der Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf! Und er wandte sich um und sah sie an und fluchte ihnen im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Wald und zerrissen von ihnen 42 Kinder. Wie kann ich das verstehen.
    2 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    24.07.2021, 06:04
    HPWepf hat auf das Thema Der Textus Rezeptus Betrug im Forum Bibel Übersetzungen geantwortet.
    >>>> Der Textus Rezeptus Betrug ( z.B.: Schlachter-2000 basiert im NT auf diesem Betrug) >>>> Textus Rezeptus Irrtümer über die dunklen Hintergründe von ROBINSON / PIERPONT in den nächsten Monaten.....
    9 Antwort(en) | 1053 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    23.07.2021, 13:25
    HPWepf hat das Thema Taufe (Epheser 4,5)? im Forum Fragen aus Facebook erstellt.
    Q.: Von Friedrich S.
    4 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    23.07.2021, 11:12
    Elberfelder 1905 Jesaja Jes 54,6 Denn wie ein verlassenes und im Geiste betrübtes Weib ruft dich Jehova, und wie ein Weib der Jugend, wenn sie verstoßen ist, spricht dein Gott. Jes 49,14; Jes 62,4; Jer 30,17 Jes 54,7 Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen will ich dich sammeln<O. aufnehmen>; verlass.: Jer 25,11; Klgl 3,31; Ps 30,6 sammeln: 5. Mo 30,3; Jer 31,3; Jer 31,9; Röm 11,29 Jes 54,8 im Zorneserguß habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit ewiger Güte werde ich mich deiner erbarmen, spricht Jehova, dein Erlöser. Zorn: Jes 26,20 verborgen: Jes 8,17; Ps 13,2; Ps 27,9 Gnade: Jes 54,7; Jes 55,3; Ps 103,17
    2 Antwort(en) | 87 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    23.07.2021, 05:39
    HPWepf hat auf das Thema Michael Kotsch → John MacArthur im Forum Irrlehre des Calvinismus geantwortet.
    Lieber Michael Ich selber war ja kein "namhafter" Vertreter der in meinem Fall "50% TUILIP Irrlehre", aber ich habe erkannt, wie Christen unter so Geistverwirrende Einflüsse kommen können. Bei mir war es so, dass ich in der AV- Sekte geboren wurde und diese Sekte mit allem dem Fleische gebotenem Unterstütze bis ich durch für mich dramatische Einsicht über die Gotteslästerungen der AV Brüderbewegung und durch Hinweise aus Literatur und Gespräche mit Peter Streitenberger die Irrlehre bekennen und ablegen konnte. Sobald man aus Unreife eine Hörigkeit zu einer Gruppe oder einem Menschen oder einer Lehre hat, ist man zu jedem Irrsinn auch als Bekehrter fähig. Die wirklich durch Umkehr und Glaube Erretteten errettet aber der Herr auch auf dem Weg (2. Kor 1.10) hin zur ewigen Errettung.
    13 Antwort(en) | 4942 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    23.07.2021, 04:46
    Lukas Lu 11,13: Wenn nun ihr, die ihr <doch> böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel ist, <den> Heiligen Geist denen geben<O. wie viel mehr der Vater, der vom Himmel den Heiligen Geist geben wird denen.>, die ihn bitten! Beachte: der Artikel "den" steht da nicht im Grundtext!. Für das richtige Verständnis um was hier gemeint ist, auch Johannes 20.22 beachten. ff
    0 Antwort(en) | 53 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    22.07.2021, 13:28
    HPWepf hat das Thema Apostelgeschichte 7.23 im Forum Bibel Übersetzungen erstellt.
    Apg 7,23 Als er aber volle vierzig Jahre alt geworden war, stieg das Verlangen in ihm auf, sich einmal nach seinen Brüdern, den Israeliten, umzusehen; Apg 7,23 Als er aber vierzig Jahre alt wurde, stieg der Gedanke in ihm auf, sich nach seinen Brüdern, den Kindern Israel, umzusehen. Apg 7,23 Da er aber vierzig Jahre alt ward, gedachte er zu sehen nach seinen Brüdern, den Kindern von Israel. Apg 7,23 Als er aber 40 Jahre alt geworden war, stieg der Gedanke in ihm auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. Apg 7,23 Ὡς δὲ ἐπληροῦτο αὐτῷ τεσσερακονταετὴς χρόνος, ἀνέβη ἐπὶ τὴν καρδίαν αὐτοῦ ἐπισκέψασθαι τοὺς ἀδελφοὺς αὐτοῦ τοὺς υἱοὺς Ἰσραήλ. Apg 7,23 Als er aber ein Alter von vierzig Jahren erreicht hatte<W. Als ihm aber eine Zeit von … erfüllt wurde>, kam es in seinem Herzen auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. Apg 7,23 Als er aber ein Alter von vierzig Jahren erreicht hatte, kam es in seinem Herzen auf, sich nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, umzusehen. Hebr 11,24-25 "Brüder" hier im Sinne von Volksgenossen, damit sind alle gemeint.
    1 Antwort(en) | 123 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    22.07.2021, 10:51
    HPWepf hat auf das Thema Kohlendioxid CO2 im Forum Was in den anderen Foren nicht reinpasst. geantwortet.
    Bin noch am genauen Standort zu suchen aber mal das: https://ostelbien.de/elbehochwasser/ https://de.wikipedia.org/wiki/Winter_1783/84 http://undine.bafg.de/rhein/extremereignisse/rhein_hw1784.html Das Rheinhochwasser von 1784 Das Eishochwasser 1784 https://www.bing.com/images/search?q=1781+1784+hochwasser&id=04F9CA10B01826AF7246F211D41FABA886D8EB61&form=IQFRBA&first=1&disoverlay=1
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