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Der Zorn des Lammes

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    Themanbaum: "Was ist der Unterschied: Endzeit resp. Weltende"
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    ►► Offenbarung Auslegung
    Der Zorn des Lammes
    Der kosmische Störfall der beim Öffnen des 6. Siegels eintritt, wird so beispiellos sein, dass auch die verhärtetsten Gottesleugner anerkennen müssen, dass nun der Zorn des Lammes gekommen ist (Offb 6,17). Der Schrecken wird derart sein, dass auch die Obersten und die Reichen und die Starken sich der Einsicht nicht verschliessen können, dass sie diesem Zorn nichts entgegen zu stellen haben und sagen müssen: Wer vermag zu bestehen? Eine unvorstellbare Angst wird sich der Menschen bemächtigen, weil für sie absolut unausdenkbar ist, was jetzt geschehen wird.
    Johannes aber beschreibt die kommenden Ereignisse schön der Reihe nach.
    Das Lamm wir nicht sofort die Dinge selber in die Hand nehmen, sondern zwei Serien von Strafgerichten folgen lassen, bei denen Engel Regie führen. Noch bevor die Engel auftreten, befinden sich die Erlösten jedoch auf der sicheren Seite.
    Kapitel 7 der Offenbarung ist, wie schon bemerkt, ein Marschhalt eine Parenthese zwischen dem 6. und 7. Siegel.


    ►Bevor die 7 Engel mit den 7 Posaunen zum Einsatz kommen, werden die christusgläubigen Menschen von Gott ausgesondert (Offb Kap 7).
    Dann erst folgen die Posaunengerichte (Offb Kap 8 und 9).

    ► Bevor die 7 Engel mit den 7 Schalen zum Einsatz kommen, stehen die Überwinder über das Tier mit Harfen Gottes an einem gläsernen Meer und singen das Lied Moses.
    Sie gleichen Israel am andern Ufer des Meeres. So ist jede Gefahr für sie gebannt (Off 15,2-4).

    Damit lässt Gott wissen, dass Er die Seinen herausnimmt aus der Gerichtsszene, die auf die grosse Drangsal folgt.
    Dort wurden die Überwinder von den Gotthassern verfolgt und getötet.
    Wenn die Engel in Aktion treten, stehen die Überwinder entweder vor dem Thron Gottes (Off 7,15)-
    oder am gläsernen Meer (Offb 15,2)
    oder sie sind unantastbar gemacht durch das Siegel an ihrer Stirn (Offb 9,4).


    Die sieben Engel mit den Posaunen werden von Gott bevollmächtigt, Katastrophen auszulösen, die in einer ersten Phase noch als naturgegeben angesehen werden können, in der zweiten Phase jedoch übernatürlicher, dämonischer Natur, und deshalb entsprechend schlimmer, sind.

    Zuerst gerät die Natur aus dem Tritt. Es entstehen physische Schäden.
    1. Posaune. Betroffen werden 1/3 der Erde, 1/3 der Bäume und alles grüne Gras.
    2. Posaune. Betroffen wird das Meer. 1/3 der Geschöpfe im Meer stirbt.
    3. Posaune. Betroffen werden 1/3 der Ströme und die Wasserquellen.
    4. Posaune. Betroffen werden 1/3 der Sonne, 1/3 des Mondes und 1/3 der Sterne.
    Dann bemächtigen sich Dämonen der Menschheit. Es gibt psychische Schädigungen.
    1. Posaune. Die Natur wird nicht beschädigt, sondern die Menschen, die nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben, werden gequält durch dämonische Wesen, die aus dem Abgrund kommen.
      Die Menschen suchen den Tod und finden ihn nicht.
    2. Vier festgehaltene Engel werden losgebunden, auf dass sie 1/3 der Menschen töten,
      ebenfalls durch ein Heer dämonischer Kreaturen.

    Ähnlich verhält es sich mit den sieben Engeln mit den Schalen.
    Die fünfte Schale wird auf den Thron des Tieres ausgegossen. Sein Reich wird verfinstert, seine Macht ist dahin und die Menschen zerbeissen ihre Zunge wegen ihren Qualen, die nicht nur körperlicher Natur sind (Off 16,10 u.11).
    Die sechste Schale wird auf den Euphrat ausgegossen und bereitet den Weg der Könige die von Osten kommen. Die Mobilmachung wird durch drei unreine Geister wie Frösche bewerkstelligt.
    Die Frösche sind Dämonen. (Off 16,12-16).

    Bis dahin waren Engel die Agenten, die Gott mit der Ausübung seines Zorns beauftragt.
    Der eigentliche Zorn des Lammes setzt ein, wenn Christus die Angelegenheit in Seine Hand nimmt.
    Das geschieht, wenn Er als Herr der Herren und König der Könige auf den Plan tritt um persönlich Krieg zu führen mit dem TIER und dem FALSCHEN PROPHET und den Königen der Erde.

    Wenn die 10 Könige für kurze Zeit eine gewisse Macht bekommen haben, werden sie diese auf das Tier übertragen, und dann werden alle zusammen zum Krieg mit dem Lamm blasen (Offb 17,13 u.14).
    Sobald das Tier und die Könige der Erde versammelt sind, wird es zum Krieg aller Kriege kommen.
    Das Lamm wird ihn führen, so fremd uns das auch vorkommen mag.
    Er, der sich für unsere Sünden als williges Lamm schlagen liess, wird als grimmiger Feldherr die Schlacht aufnehmen und alle feindlichen Mächte vernichtend schlagen.
    Dabei werden das Tier und der falsche Prophet lebendig in den Feuersee geworfen werden (Offb 19,19 u.20). Ausserdem wird bei diesem Anlass auch der Teufel entmachtet. Der Engel, der vom Himmel herniederkommt und den Schlüssel des Abgrunds und eine grosse Kette in der Hand hat, wird ihn für 1000 Jahre binden, in den Abgrund werfen und über ihm zuschliessen. Das sind die Auswirkungen des Zorns des Lammes.

    Für Jesus, der hier auf der Erde als Heiland einst nicht zurückwich und den Aussätzigen anrührte wird es dann, wenn Er als Feldherr, auf einem Pferd reitend, die Kriegserklärung Seiner Widersacher annimmt, zu gering sein, sich nochmals mit dem Teufel zu beschäftigen, den Er bereits am Kreuz vollständig besiegt hat. Er wird es einem Seiner Engel überlassen, das zu tun.

    Das Tier mit 10 Hörnern
    Das Tier mit den 10 Hörnern nimmt in der biblischen Prophetie einen breiten Raum ein. Es wird schon im Buch Daniel angekündigt, während der falsche Prophet erstmals (wenn auch nicht ausdrücklich) im
    2. Thessalonicherbrief erwähnt wird.
    In beiden Fällen trifft zu, was wir schon früher beobachtet haben, nämlich, dass keine Weissagung der Schrift ohne eigene Auslegung ist. Die wahre Identität und die Bosheit dieser zwei Personen werden erst im Buch der Offenbarung enthüllt.

    Das Tier, das man auch als Monstrum bezeichnen kann, wird in Dan. Kap 7 und in den Kapiteln 13, 17 und 19 im Buch der Offenbarung beschrieben.
    In Dan 7 erscheint es als viertes Tier, das schrecklich und furchtbar und sehr stark ist und was besonders hervorgehoben wird; es ist verschieden von allen Tieren, die vor ihm gewesen sind.
    Es ist das letzte in der Reihe des babylonischen, des persischen und des griechischen Reichs,
    was auf das römische Reich schliessen lässt, aber die Prophetie befasst sich nur mit seiner Existenz in der Endzeit.
    Im historischen römischen Reich lässt sich nichts ausmachen, das den ZEHN HÖRNERN und dem zusätzlichen kleinen Horn entspräche.
    Hingegen wird das zukünftige Tier 10 Hörner haben, nur dass jetzt in Off 13,1 ergänzend gesagt ist, es habe auch SIEBEN KÖPFE und trage 10 Diademe.
    In Kapitel 17 kommt es wieder vor.
    Diesmal als scharlachrotes Tier mit 7 Köpfen und 10 Hörnern.
    In Kapitel 13 tritt es auf mit einem Verbündeten, der als FALSCHER PROPHET bezeichnet wird.
    Diese beiden, das Tier und der falsche Prophet, werden in Kapitel 19 wieder als ein Gespann beschrieben. Soweit die Übereinstimmungen, die sich bezüglich dieser zwei Personen in der Heiligen Schrift erkennen lassen.

    Weitere Übereinstimmungen in der Beschreibung, die das Tier betreffen, sind:
    Es vereinigt in sich Elemente der drei ersten Tieren von Dan7; die des Löwen, die des Bären und die des Leoparden (Dan 7,4-6; Off 13,2), was nahelegt, dass die Kerngebiete jener Reiche zum Territorium des Tieres gehören werden.
    ►Es wird mit den Heiligen Krieg führen und sie besiegen, bzw. zu überwinden (Dan 7,21; Offb 13,7).
    ►Es hat einen Mund der grosse Dinge redet (Dan 7,8; Offb 13,6).
    ►Die Dauer seiner ungezügelten Herrschaft wird 3 ½ Jahre sein (Dan 7,25).
    Diese Herrschaftsdauer des Tieres wird schon in Dan 7 angegeben, aber es gibt dort keine näheren Angaben über den Zeitpunkt seines Auftretens, ausser dass es zur Zeit des Endes sein wird.
    Über das Auftreten des Tieres und seine Machtübernahme enthält jedoch Offb 17 bemerkenswerte Einzelheiten, wobei definitiv erkennbar wird, dass es beim Tier am Schluss nicht mehr nur um eine unpersönliche Staatsmacht, sondern um den unbestrittenen Machthaber dieses Staatengebildes geht; es geht um eine Person.
    Es wird in der Endzeit eine diabolische Vereinigung von Einzelstaaten entstehen, bei der es anfänglich miteinander konkurrierende Köpfe gibt.
    Johannes beobachtet, wie einer davon von einer erlittenen Todeswunde geheilt wird.
    Es heisst sogar, dass das Tier, das die Wunde des Schwertes hat, wieder lebendig wurde (Offb 13,3 u.14).
    Das wiederbelebte Tier, von dem es anfänglich hiess, es sei aus dem (Völker-) Meer heraufgestiegen, erlebt eine Schein- Auferstehung; es kommt aus dem Abgrund (Off 17,8; 11,7).
    Es wird nun nicht mehr vorgestellt als das Produkt unruhiger, aufgewühlter Völker, sondern als Werkzeug aus dem Arsenal des Teufels.
    Es hat immer noch 7 Köpfe, aber in der Vision von Kapitel 17 betreten sie zeitlich nacheinander die Weltbühne, wobei es heisst:
    Fünf von ihnen sind gefallen, der eine (der sechste) ist da (das ist Rom zur Zeit des Johannes) und der andere (der siebte) wird erst noch kommen, aber nur für eine kurze Zeit (Vers 10).

    Und nun geschieht etwas seltsames.
    An den Platz, wo das Tier war, tritt einer, der von den sieben und gleichzeitig der achte ist. Auch hier finden wir wieder diesen eigentümlichen Wechsel vom sächlichen Fürwort des Tieres zum persönlichen Fürwort für den achten Kopf; er ist auch ein achter (Vers 11).
    Es ist der Kopf, den Johannes in Kapitel 13 wie zum Tod geschlachtet sah, der aber geheilt wurde. Beim siebten und achten Kopf handelt es sich demnach um ein und dieselbe Person, die für tot erklärt worden war und dann verständlicherweise eine grosse Verwunderung auf der ganzen Erde auslöst, wenn sie als diabolischer Übermensch wieder auf der Weltbühne erscheint. Bei dieser perfiden Inszenierung führt der Drache persönlich Regie.

    Die Person, vielleicht muss man sagen dieser ÜBERMENSCH, der aus dem Abgrund heraufsteigen wird,
    wird 3 ½ Jahre Krieg führen mit den zwei Zeugen (Offb 11,2 u.3).
    Es wird ihm Gewalt gegeben 3 ½ Jahre zu wirken (Offb 13,5).
    Es handelt sich um dieselbe Person wie in Dan 7,26, die auch 3 ½ Jahre freie Hand bekommt.
    Es ist niemand anders als der Fürst des Volkes, das einst Jerusalem zerstörte: DER KOMMENDE FÜRST.

    Zusammenfassend sieht es so aus, dass sich in der Endzeit aus dem Völkermeer ein monströses Staatengebilde mit anfänglich diversen führenden Köpfen herausbildet, wobei nach vorangegangenen Machtkämpfen schliesslich einer die Herrschaft an sich reisst, dann aber eine tödliche Niederlage erleidet und spätestens als achter, unangefochtener Alleinherrscher die grausame Verfolgung der letzten halben Jahrwoche, die grosse Drangsal, inszeniert, wobei ihn eine zweite Figur, DER FALSCHE PROPHET sekundiert. Genau genommen wird der falsche Prophet, der wie ein Lamm erscheint, vorgeschoben um alles zu verharmlosen. So werden Menschen verführt. Sie bleiben in ihrem Unglauben ahnungslos und übernehmen das Mahlzeichen des Tieres und beten sein Bild an (Offb 13,15-17, 19,20).
    Das Ganze ist ein politisches DRAMA der Endzeit, wobei in Offb 17 noch eine religiöse Komponente hinzukommt. Die abgefallene Kirche, als HURE apostrophiert, reitet anfänglich auf dem Tier und wird schliesslich von diesem gehasst und zerstört (Off 17,16).
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
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