Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Die Vollendung des Zeitalters

Einklappen
X

  • Die Vollendung des Zeitalters

    Zu Prophezeiungen allgemein
    Zukunft 1 09 Die Botschaft der Propheten
    Wiederkunft Christi

    Gleichnisse der Wiederkunft

    Die Vollendung des Zeitalters

    Dies ist ein zweiter Ausdruck der von Jesus geprägt wurde. Niemand sonst sprach darüber, weder im AT noch im NT. Andere Übersetzungen haben dafür „Ende der Welt“. Das verleitet zur Vorstellung, damit sei der letzte Tag dieser Welt, der Weltuntergang, gemeint. Das entspricht jedoch nicht den Belehrungen des Herrn Jesus. Er spricht an anderen Stellen von diesem und von einem zukünftigen Zeitalter. Hier geht es um das gegenwärtige Zeitalter und wie Gott es abschliessen wird.
    Die Frage ist daher berechtigt, woher die Jünger etwas von einer Vollendung des Zeitalters wussten, so dass sie fragen konnten: „Was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?“ (Mt 24,3) Eine Möglichkeit ist, dass die Jünger eben aufmerksame Zuhörer waren, als Jesus im Gleichnis vom Acker mit dem Unkraut zum ersten Mal von der Vollendung des Zeitalters sprach (Mt 13: 39,40,49) und hinzufügte: „Die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters.“
    Als Jesus Antwort gab auf die Frage der Jünger, wann die Vollendung des Zeitalters sein werde, wies er sie nicht auf einen Zeitpunkt hin, sondern auf eine Reihe von Ereignissen, die aufeinander folgen werden.

    Zehn Mal sagt der Herr Jesus in Mt 24 dann, oder und dann.
    Er listet eine ganze Reihe von Dingen auf, die zur Vollendung des Zeitalters gehören, so:
    Eine allgemeine Verführung durch falsche Christusse (Vers 5)
    ►Gerüchte und Nachrichten von Kriegen….aber es ist noch nicht das Ende (Vers 5). Dann,
    ►wird sich Nation gegen Nation erheben. An verschiedenen Orten wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
    ►Aber es ist erst der Anfang der Wehen (Vers7). Dann,
    • werden sie euch Drangsalen überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen (Vers 8). Und dann,
    • werden viele zu Fall kommen…..; und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen und die Liebe der Vielen wird erkalten. Nur wer ausharrt bis ans Ende wird errettet werden (Verse 10-13).
    • Das Evangelium des Reiches wird auf dem ganzen Erdkreis gepredigt werden, allen Nationen zum Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

      [Eddy Rohner]
    Lukas fügt noch hinzu: „und es werden grosse Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und grosse Zeichen vom Himmel wird es geben (Lk 21,11).
    Vieles davon hat schon begonnen, denn es betrifft auch die Zeit der Gemeinde (ekklesia).
    Dann kommt der Moment, wo der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird (Vers 15). Dann,
    ►sollen die, die in Judäa sind fliehen (Verse 16-21). Denn dann beginnt
    ►Die GROSSE DRANGSAL, wie sie seit Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nicht wieder sein wird (Vers) 21-23).
    Dann werden falsche Christusse versuchen

    ►die Auserwählten durch grosse Zeichen und Wunder zu verführen (Verse25-28).
    Das betrifft die Juden, die dann in Palästina leben. Sogleich danach folgt
    • Die Verfinsterung der Sonne, die Erschütterung der Himmelskräfte (Vers29). Und dann, erscheint
    • Das Zeichen des SOHNES DES MENSCHEN am Himmel (Vers 30a). Und dann folgt
    • Die Wehklage, wenn sie den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels (Vers 30b).
    Die Frage der Jünger nach der Vollendung des Zeitalters beantwortet Jesus also mit der Ankündigung verschiedener Dinge die eintreten werden. Ihre Frage hingegen, was das ZEICHEN Seiner Ankunft sei, beantwortet Jesus nicht so direkt. Er sagt nur, dass ganz am Schluss das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen werde (Vers 30). Es muss sich um ein unverwechselbares Zeichen handeln; Sein Zeichen. Könnte es sich um Seinen Stern handeln, den die Magier zuerst im Morgenland sahen und den sie als denselben Stern wiedererkannten, als sie später von Jerusalem nach Bethlehem gingen (Mt 2,2 u.9). Es wäre nicht überraschend, wenn das Kommen des Herrn das nächste Mal wieder mit Seinem Stern angekündigt würde, so wie damals, als Jesus geboren wurde.

    Die Zeit der Ernte
    In Matthäus 13,24-30 legte der Herr Jesus den Volksmengen das Gleichnis vom Unkraut des Ackers vor. Nachdem Er die Volksmengen entlassen hatte, erklärte Er es Seinen Jüngern (Verse 36-43).
    Im Gleichnis spricht der Besitzer des Ackers zu seinen Knechten, lasst beides, das Unkraut und den Weizen, wachsen bis zur Ernte. Zur Zeit der Ernte werde er den Schnittern sagen: „Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune“ (Vers 30). Es gibt also auch hier wieder ein zuerst und ein danach.
    Auch im Gleichnis vom ausgeworfenen Netz heisst es: „So wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und in den Feuerofen werfen (Mk 13,49).
    In der Deutung des Gleichnisses vom Acker sagt der Herr Jesus:

    ►Der Acker ist die Welt
    ►Der gute Same sind die Söhne des Reiches
    ►Das Unkraut sind die Söhne des Bösen
    ►Der es gesät hat ist der Teufel
    ►Die Ernte ist die Vollendung des Zeitalters
    ►Die Schnitter sind die Engel
    der Herr Jesus fügt aber noch einiges hinzu, das in der Vollendung des Zeitalters geschehen wird. Die Engel werden nicht nur aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und in Bündel binden (Vers 30), sondern sie werden die Bündel schliesslich in den Feuerofen werfen. Analog zur Vollendung des Zeitalters beschreibt die Ernte eine Entwicklung der Dinge und nicht ein plötzliches Schlussereignis. Wo etwas unternommen wird, sind es immer die Engel.
    • Das gleichzeitige Heranreifen des Weizens und des Unkrauts findet in der Gegenwart statt.
    • Das Zusammenbinden des Unkrauts in Bündel durch Engel ebenfalls in der Gegenwart.
    • Die Einsammlung des Weizens in die Scheune des Herrn durch Engel in der Zukunft.
    • Die Übergabe der Ärgernisse an den Feuerofen durch Engel ebenfalls in der Zukunft.

    Das Zusammenlesen und Bündeln des Unkrauts ist ein Hinweis, dass wir schon in der Zeit der Ernte leben. Vieles ist gerichtsreif geworden und liegt bereit um in den Feuerofen des Gerichts geworfen zu werden, wo das Weinen und das Zähneknirschen ist (Vers 42). Aber bevor dies geschieht, wird der Weizen in Sicherheit gebracht und in die Scheune gesammelt werden. Die Gerechten werden dann leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters, während die Söhne des Bösen hinausgeworfen werden in die äusserste Finsternis, wo das Weinen und das Zähneknirschen ist (Mt 8,12).
    Der Feuerofen ist nicht dasselbe wie der Feuersee, der mit Schwefel brennt, sondern er steht für das versengende Gericht Gottes über alles Böse in der Welt, das im Gleichnis als Unkraut bezeichnet wird. Das Gleichnis zeigt, dass trotz den Machenschaften des Teufels auch der Weizen ausreift, nicht nur das Böse. Gott wird Seine Frucht in Sicherheit bringen, noch bevor der Tag des schonungslosen Gerichts kommt, der wie ein Ofen brennt und alle Übermütigen und alle Täter der Gottlosigkeit zu Stoppeln werden lässt, während Gott sein Eigentum verschonen wird, wie ein Mann seinen Sohn verschont. (Mal 3,17-19).
    Der Herr Jesus verleiht der Verheissung in Mal 3,17-19 damit eine Bedeutung, die über Israel und seine Feinde hinausgeht, was ein weiteres Mal belegt, wie keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist.

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
Zuvor eingegebener Inhalt wurde automatisch gespeichert. Wiederherstellen oder verwerfen.
Auto-Speicherung
 :-|  :-o  :-P  :!:  :grin:  :???:  :evil:  :|  :sad:  :-x  ;-)  :-D  |,|  :-?  :cry:  :arrow:  :-(  :x  :wink:  :mrgreen:  :?  :oops:  :idea:  :smile:  :lol:  :roll:  :neutral:  :shock:  :razz:  :?:  :-)  8-)  :twisted:
x
Einfügen: Miniaturansicht Klein Mittel Groß Vollbild Löschen  
x
oder Erlaubte Dateitypen: jpg, jpeg, png, gif, webp
x
x
Erweiterte Einstellungen
Render-Einstellungen
Lädt...
X