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Matthäus 16 Versammlung

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  • Matthäus 16 Versammlung

    Was ist
    Gemeinde;
    Versammlung; Kirche; GdHdG [1*] und "Christliche Einheit" Teil 1


    [1*] Gemeinde der Heiligen der Gnadenzeit.

    Petrus = Petros; Christus = Petra
    In Matthäus steht nichts von "Kirche."
    Mt 16,18: κἀγὼ δέ σοι λέγω ὅτι σὺ εἶ Πέτρος, καὶ ἐπὶ ταύτῃ τῇ πέτρᾳ οἰκοδομήσω μου τὴν ἐκκλησίαν, καὶ πύλαι ᾅδου οὐ κατισχύσουσιν αὐτῆς·
    Mt 16,18: Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus<O. ein Stein>; [Πέτρος (Petros) : Petrus] und auf diesen Felsen [πέτρα (petra) : Fels] →( Das Bekenntnis des Petrus will ich meine Herausrufung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
    +++
    Unser Herr sprach nun über Simon, den Sohn des Jona, seinen Segen aus. Der Fischer hatte diese Auffassung von Jesus nicht durch seinen Intellekt oder seine eigene Weisheit erworben, sondern sie war ihm von Gott dem Vater geoffenbart worden.
    Aber auch der Sohn hatte Petrus noch etwas Wichtiges zu sagen.
    So fügte Jesus noch hinzu:
    »Aber auch ich sage dir:
    Du bist Petrus, und auf diesem Felsen (das Bekenntnis des Petrus)
    werde ich meine Gemeinde bauen, (hat nicht mit der Christliche Gemeinde zu tun sondern mit der Israelischen im 1000 Jährigen Reich, Petrus war nicht zu den Nationen, sondern zu den Diaspora Israeliten → (1. Petrus 1.1 ) gesandt.
    →→ und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.«
    Die Frage ist:↓↓↓
    Wer oder was ist der Fels?
    Ein Teil des Problems entsteht durch die Tatsache, dass die griechischen Worte für Petrus und Fels ähnlich sind, aber verschiedene Bedeutung haben. Das erste Wort, petros, bedeutet↓↓
    »Stein« oder »loser Felsbrocken«.
    Das zweite, petra,↓↓
    bedeutet Fels (z. B. im Sinne von »gewachsener Fels«).
    So sagte Jesus eigentlich:
    »Du bist Petrus (Stein), und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.« Er sagte nicht, dass er seine Gemeinde (die Jüdische im 1000JR)
    auf einen Stein, sondern auf einen Felsen bauen würde.
    Wenn Petrus nun nicht der Fels ist, wer ist es dann? Bei der Betrachtung des Zusammenhangs lautet die offensichtliche Antwort, dass der Fels das Bekenntnis des Petrus ist - eine Wahrheit, worauf die Gemeinde gegründet ist. In seiner Antwort bekennt Petrus, dass Jesus der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist. Epheser 2,20 lehrt uns, dass die Gemeinde auf Jesus Christus erbaut ist, dem Eckstein. Seine Aussage, dass wir auf dem Grund der Apostel und Propheten aufgebaut sind, bezieht sich nicht auf sie, sondern auf die Grundlage, die durch ihre Lehren über den Herrn Jesus Christus gelegt ist.
    ↓↓↓↓
    Christus wird in 1. Korinther 10,4 »Fels« genannt. In dieser Beziehung erinnert uns Morgan an eine hilfreiche Tatsache:
    Man beachte, dass er zu Juden sprach. Wenn wir die bildliche Bedeutung des Wortes »Fels« durch die hebräischen Schriften hindurch verfolgen, dann sehen wir, dass dieses Wort niemals ein Symbol für einen Menschen, sondern immer für Gott ist.
    So wird hier in Cäsarea Philippi die Gemeinde nicht auf Petrus gebaut.
    Jesus spielte nicht mit fest gefügten Sprachbildern.
    Er nahm das alte hebräische Bild, den Felsen, der immer ein Zeichen der Gottheit ist, und sagte: »Auf Gott selbst – auf Christus,
    dem Sohn des lebendigen Gottes – werde ich meine Gemeinde bauen.«<(16,17.18)
    ↓↓↓↓
    Petrus sprach nie von sich als dem Grundstein der Gemeinde.
    Zweimal wies er auf Christus als Stein hin (Apg 4,11.12; 1. Petr 2,4-8),
    aber dann ist das Bild anders, der Stein ist der Schlussstein eines Gewölbes, nicht der Grundstein.
    HPW


    =========
    Matthäus
    Mt 16,16: Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
    Mt 16,17: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona<O. Sohn Jonas>; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
    Mt 16,18: Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus<O. ein Stein>; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung<O. Gemeinde: s. das Vorwort> bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
    Mt 16,19: Und ich werde dir die Schlüssel des König-Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.

    Belehrung für das 1000JReich
    Matthäus 16,16-19 spricht metaphorisch [1*] über die Apostel, die Sünden vergeben / nicht vergeben sollen.
    Dabei bedeutet

    »binden« für »verboten« / »nicht vergeben«
    und
    »lösen« für »erlaubt« / »vergeben«
    gebraucht.

    Dieser Text handelt nur von der Autorität der Apostel im Umgang mit der Sünde und keinesfalls von Satan.
    Apostel gab es, (Bis Mitte Apostelgeschichte
    gibt es nicht, = Gnadenzeit
    und wird es wieder geben = (1000JR)

    Vor dem 1000JR wird dann der Satan für 1000J gebunden.

    Christen können den Satan nicht binden,
    sie haben keinen Auftrag dazu und man sieht, der Satan ist noch frei selbst in den Himmel zu gehen.

    [1*]


    Das Adjektiv
    metaphorisch bedeutet, dass eine Formulierung in übertragener Bedeutung und somit bildlich verwendet wird
    und dass etwas Metaphern gebraucht, wie etwa ein Text oder eine Rede und demnach vom Einsatz der
    Stilfigur geprägt ist.
    Dies kann als metaphorischer Stil bezeichnet werden.


    Die Metapher ist ein Stilmittel. Kennzeichnend für sie ist die Bedeutungsübertragung.
    Wer also eine Metapher gebraucht, der verbindet sprachlich zwei Bereiche miteinander, die im Eigentlichen unverbunden sind.
    Dabei werden Eigenschaften des einen Bereichs auf den anderen übertragen.


    Matthäus
    Mt 16,16: Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
    Mt 16,17: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona<O. Sohn Jonas>; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
    Mt 16,18: Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus<O. ein Stein>; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung<O. Gemeinde: s. das Vorwort> bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
    Mt 16,19: Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein.

    Belehrung für das 1000JReich
    Matthäus 16,16-19 spricht metaphorisch [1*] über die Apostel, die Sünden vergeben / nicht vergeben sollen.
    Dabei bedeutet

    »binden« für »verboten« / »nicht vergeben«
    und
    »lösen« für »erlaubt« / »vergeben«
    gebraucht.

    Dieser Text handelt nur von der Autorität der Apostel im Umgang mit der Sünde und keinesfalls von Satan.
    Apostel gab es, (Bis Mitte Apostelgeschichte
    gibt es nicht, = Gnadenzeit
    und wird es wieder geben = (1000JR)

    Vor dem 1000JR wird dann der Satan für 1000J gebunden.

    Christen können den Satan nicht binden,
    sie haben keinen Auftrag dazu und man sieht, der Satan ist noch frei selbst in den Himmel zu gehen.

    [1*]

    Das Adjektiv
    metaphorisch bedeutet, dass eine Formulierung in übertragener Bedeutung und somit bildlich verwendet wird
    und dass etwas Metaphern gebraucht, wie etwa ein Text oder eine Rede und demnach vom Einsatz der
    Stilfigur geprägt ist.
    Dies kann als metaphorischer Stil bezeichnet werden.


    Die Metapher ist ein Stilmittel. Kennzeichnend für sie ist die Bedeutungsübertragung.
    Wer also eine Metapher gebraucht, der verbindet sprachlich zwei Bereiche miteinander, die im Eigentlichen unverbunden sind.
    Dabei werden Eigenschaften des einen Bereichs auf den anderen übertragen.
    Matthäus
    Mt 16,18 Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
    Mt 18,17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.
    Apostelgeschichte
    Apg 2,47 lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich [zu der Versammlung] hinzu, die gerettet werden sollten.
    Apg 5,11 Und es kam große Furcht über die ganze Versammlung und über alle, welche dies hörten.
    Apg 7,38 Dieser ist es, der in der Versammlung in der Wüste mit dem Engel, welcher auf dem Berge Sinai zu ihm redete, und mit unseren Vätern gewesen ist; der lebendige Aussprüche empfing, um sie uns zu geben;
    Apg 8,1 Saulus aber willigte in seine Tötung mit ein. Es entstand aber an jenem Tage eine große Verfolgung wider die Versammlung, die in Jerusalem war; und alle wurden in die Landschaften von Judäa und Samaria zerstreut, ausgenommen die Apostel.
    Apg 8,3 Saulus aber verwüstete die Versammlung, indem er der Reihe nach in die Häuser ging; und er schleppte sowohl Männer als Weiber fort und überlieferte sie ins Gefängnis.
    Apg 9,31 So hatten denn die Versammlungen durch ganz Judäa und Galiläa und Samaria hin Frieden und wurden erbaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wurden vermehrt durch den Trost des Heiligen Geistes.
    Apg 11,22 Es kam aber die Rede von ihnen zu den Ohren der Versammlung, die in Jerusalem war, und sie sandten Barnabas aus, daß er hindurchzöge bis nach Antiochien;
    Apg 11,26 Es geschah ihnen aber, daß sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und daß die Jünger zuerst in Antiochien Christen genannt wurden.
    Apg 12,1 Um jene Zeit aber legte Herodes, der König, die Hände an etliche von der Versammlung, sie zu mißhandeln;
    Apg 12,5 Petrus nun wurde in dem Gefängnis verwahrt; aber von der Versammlung geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott.
    Apg 13,1 Es waren aber in Antiochien, in der dortigen Versammlung, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene, und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, auferzogen war, und Saulus.
    Apg 14,23 Als sie ihnen aber in jeder Versammlung Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an welchen sie geglaubt hatten.
    Apg 14,27 Als sie aber angekommen waren und die Versammlung zusammengebracht hatten, erzählten sie alles, was Gott mit ihnen getan, und daß er den Nationen eine Tür des Glaubens aufgetan habe.
    Apg 15,3 Sie nun, nachdem sie von der Versammlung das Geleit erhalten hatten, durchzogen Phönicien und Samaria und erzählten die Bekehrung derer aus den Nationen; und sie machten allen Brüdern große Freude.
    Apg 15,4 Als sie aber nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Versammlung und den Aposteln und Ältesten aufgenommen, und sie verkündeten alles, was Gott mit ihnen getan hatte.
    Apg 15,22 Dann deuchte es den Aposteln und den Ältesten samt der ganzen Versammlung gut, Männer aus sich zu erwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochien zu senden: Judas, genannt Barsabas, und Silas, Männer, welche Führer unter den Brüdern waren.
    Apg 15,41 Er durchzog aber Syrien und Cilicien und befestigte die Versammlungen.
    Apg 16,5 Die Versammlungen nun wurden im Glauben befestigt und vermehrten sich täglich an Zahl.
    Apg 18,22 Und als er zu Cäsarea gelandet war, ging er hinauf und begrüßte die Versammlung und zog hinab nach Antiochien.
    Apg 19,32 Die einen nun schrieen dieses, die anderen jenes; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wußten nicht, weshalb sie zusammengekommen waren.
    Apg 19,39 Wenn ihr aber wegen anderer Dinge ein Gesuch habt, so wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden.
    Apg 19,41 Und als er dies gesagt hatte, entließ er die Versammlung.
    Apg 20,17 Von Milet aber sandte er nach Ephesus und rief die Ältesten der Versammlung herüber.
    Apg 20,28 Habet nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher gesetzt hat, die Versammlung Gottes zu hüten, welche er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.

    *-*-*-


    FRAGEN chronologisch nummeriert:
    1 Wen bezeichnet das Wort Gottes im Alten Testament mit Versammlung (qahal)?
    A. →Versammlung קהל (kahal) : Gemeinde, Versammlung, Gesellschaft
    Es ist auch so dass die e-1905/27 1 mal "kahal" mit "Gemeinde wiedergibt: → 3. Mose 16.33
    Versammlung = kahal


    1. Söhne Jakobs
    2. Götzendiener
    3. Ganz Israel
    4. Teile Israel
    4. die 10 Stämme
    5. die 2 Stämme
    6. Die Ungläubigen
    7. Die Übeltäter
    8. Der Sheol
    ----


    2 Wen bezeichnet das Wort Gottes im Alten Testament mit Gemeinde (edah)?
    A. →
    • Gemeinde (131x in 124 Stellen)
    • Rotte (13x in 12 Stellen)
    • Hausstand (2x in 2 Stellen)
    • Schar (2x in 2 Stellen)
    • Bienenschwarm (1x in 1 Stelle)

      ================================================== ======

      3 Gibt es noch andere Bezeichnungen, zum Beispiel: Wen bezeichnet Paulus, Herold und Apostel und Lehrer der Nationen mit Überrest (katáleimma)?

      A. → Paulus verwendete das Deutsche Wort Überrest 2 x
      Römer
      Röm 9,27 Jesaias aber ruft über Israel: "Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest
      (kataleimma) : Rest

      wird errettet werden.
      Röm 11,5 Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest
      (leimma) : Rest


      nach Wahl der Gnade.
      =========================================


      4 Wen bezeichnet der Schreiber Matthäus und Lukas (APG), in seinem Bericht, mit Versammlung (ekklesia) und in APG auch im Plural?

      A: → Stellen in Matthäus und Apostelgeschichte


      ==========================================

      5 Wen bezeichnet Apostel Paulus in seinen Briefen mit Versammlung und VersammlungEN?

      A: → Versammlung in den Paulinischen Briefen

      ===========================================

      6 Wen bezeichnet Jakobus, der Sklave Gottes, mit Versammlung?

      A: → Eine Versammlung von Judenchristen
      ============================================

      7 Wen bezeichnet Johannes und Apostel der Beschneidung, mit VersammlungEN?

      A: → Die Geschwister (3. Joh V 6)
      Im Anfang kreierte ein Engländer und Bruder in Christus, mit Namen John Nelson Darby, eine intelligente, mit Philosophie vermengte Lehre, daß die Kirche



      (Ekklesia) nach der Zeit der Apostel irreparabel verfallen sei.

      Was dem "Botschafter des Heils" bekannt ist, ist dem Wort Gottes fremd.


      Freilich ist das irdische Ziel der Kirchen (Institutionen in aklimatisch gekühltem Mauerwerk, aus natürlichen Rohstoffen) eine(!) Einheit unter menschlicher Führerschaft zu bilden;
      welche alle Menschen einschließt, welchen alle Menschen in erster Instanz unterstützend (€) Folge leisten und zweitens religiös Gehorsam sein sollen (Zweitens kann auch an erster Stelle stehn).
      Doch dieser praktische Wunsch ist zersplittert, diese Kirchengruppen Idee ist gespalten unter Gespaltenen, unter Gespaltenen, -ist gespalten!
      Durch den Wunsch nach irdischer Einheit, werden nicht nur einzelne Kinder Gottes ausgeschlossen,
      um diese Einheit zu beschützen verschlingt die Trennung im Ausschluss geographisch ganze Landstriche,
      aus welchem Gläubige (Herausgerufene) zusammenkommen, allein zum Herrn Jesus Christus hin.

      Wo gibt es sicher keinen Verfall?
      Jesus Christus Herr, ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit Er in allem(!) den Vorrang habe.

      Christus lebt in uns; was wir jetzt in einem unerlösten Leib,
      inmitten einer unerlösten Schöpfung leben,
      leben wir durch Glauben,
      durch den an den Sohn Gottes,
      der uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat;
      -und leben jetzt in einer Kirche voller Trennungen und Spaltungen,
      -von Trennungen und Spaltungen? -das sei ferne!



      FRAGEN chronologisch nummeriert:

      1 Wen bezeichnet das Wort Gottes im Alten Testament mit Versammlung (qahal)?

      2 Wen bezeichnet das Wort Gottes im Alten Testament mit Gemeinde (edah)?

      3 Gibt es noch andere Bezeichnungen, zum Beispiel: Wen bezeichnet Paulus, Herold und Apostel und Lehrer der Nationen mit Überrest (katáleimma)?

      4 Wen bezeichnet der Schreiber Matthäus und Lukas (APG), in seinem Bericht, mit Versammlung (ekklesia) und in APG auch im Plural?

      5 Wen bezeichnet Apostel Paulus in seinen Briefen mit Versammlung und VersammlungEN?

      6 Wen bezeichnet Jakobus, der Sklave Gottes, mit Versammlung?

      7 Wen bezeichnet Johannes und Apostel der Beschneidung, mit VersammlungEN?

      Das die Lehre der sogenannten "Ersatztheologie (das ist Substitutionstheologie)" hier Einzug gehalten hat,
      stellt man auch nicht weniger wie oben beschrieben fest (wenn auch beschnitten, trotzdem mit dieser durchsäuert), und findet diese selbst an kleinen Stellen als Erklärung zum Wort Gottes wieder (zum Beispiel: Galater 6,16).


      ==================


      AW: VersammlungEN


      Wir finden im TENACH und in den Evangelien den Ausdruck Versammlung auf ganz verschieden Weise gebraucht.
      Sogar in der Apostelgeschichte wird der Ausdruck zT. für ganz weltliche "Herausrufung" gebraucht.
      Auch der Ausdruck Gemeinde findet sich schon im AT .
      Darby hat die beiden Ausdrücke sehr gut differenziert.

      "" Die Versammlung "hebr : edah" ist die Gemeinde als ein Ganzes in sittlichem Sinne betrachtet, sie ist eine körperschaftliche Person vor Gott.""

      "" Die Gemeinde "kahal" umfasst die tatsächlich vorhandene Gemeinde in, mit allen Gliedern.""


      "Wie soll man aber dann die genannten Verse aus der Sicht des 2. Timotheus 3,16 umsetzen?"

      2Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und {O. Alle von Gott eingegebene Schrift ist auch} nütze zur Lehre, {O. Belehrung} zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,

      NB. auch Schlachter schreibt "Belehrung" was wohl der Sinn ist. Nicht immer ist die Schrift "Lehre", in den aller seltensten Fällen sogar. Aber immer ist sie zur BElehrung. Das heisst ich kann alle Deine zitierten Verse anwenden aber nicht unbedingt auslegen.

      Ich selber lese sehr gerne WMC, aber Du findest beinahe auf jeder Seite bei MacDonald, dass er den Unterschied zwischen Auslegung und Anwendung verwischt,
      was aber selten schlimm ist, spornt mich immer nur an, genau nachzulesen was in der Schrift wirklich steht.... WMCD war nicht bei meinem Vater im Unterricht...)


      Ich würde nun zB.: 2. Tim 3,16 mit Mt 18,15-16 darin zu verbinden versuchen,
      dass ich die Sünde die im Spiel ist, wirklich biblisch begründe als Sünde und nicht einfach eine mimosiertheit meinerseits dem Gegenüber als Sünde unterschiebe.
      Nur als Anwendungsbeispiel erdacht.- (Kommt mir aber so richtig aus den Leben gegriffen vor.)


      ===
      zu:

      Heutige Bedeutung des Wortes Versammlung im allgemeinen Sprachgebrauch
      1. Jede Art von Ansammlung von Menschen (Versammlungsfreiheit)
      2. Kirche oder Gemeinde oder Versammlung (biblisch)
      3. Symbolfigur für Gegensatz von Christentum (Evangelium) und Judentum (Synagoge) am Straßburger Münster
      4. Eigenname einer christl. Gruppierung




      a) Es gibt deutschsprachige Bibeln wo das Wort Versammlung nie vorkommt.
      b) ich halte mich hier an die Elberfelder Bibel 1905/27 habe aber auf dem Rechner sws. alle deutschsprachigen Bibeln die je im Internet als .txt veröffentlicht wurden.
      c) weitere Verwendungen des Wortes "Versammlung"
      1. die Zusammenkunft der Söhne Jakobs Simeon + Levi 1M49.6
      2. Beim Passah "die Versammlung der Gemeinde (edah + kahal!) 2. M12.6 auch V 16!
      3. ab 3M4.13 gebräuchliche Bez für Israel
      4. Die Abgefallenen mit der Rotte Korah..... 4. M16.2

      ff (Ps. Das Wort "Versammlung" kann alles bedeuten bedeutet aber in sich selbst nichts...wie das ja bei jedem Wort so ist.)

      ===
      AW: Ekklesia in der vergangenen Haushaltung

      [IMG]file:///C:/Bibelkreis/BEGRIFFSERKLAERUNG/quote_icon.png[/IMG] Zitat von Ulrich [IMG]file:///C:/Bibelkreis/BEGRIFFSERKLAERUNG/viewpost-right.png[/IMG]
      es gibt viel mehr an Versammlung als die "christliche Versammlung"!



      Lieber Ulrich,
      dazu habe ich im alten Forum interessante Hinweise gefunden:

      Es gibt grob drei Worte im griechischen Text für "Versammlung":
      1.) "ekklesia" ("ek" = "aus", "kaleo" = "rufen"): Die Herausgerufenen, herausgerufen aus:
      --- der Verdammnis (Röm 8,1; Joh 5,24)
      --- der Sünde (Röm 6,6-11; 1Joh 3,9)
      --- dem Gesetz (Röm 7,4; 1Tim 1,8)
      --- der Welt (2Kor 6,14ff)
      --- der Hure Babylon (Jer 51,6; Offb 18,4)
      --- dem Einfluss des Teufels (Kol 1,13; Joh 14,30)
      2.) "synagoge" ("syn" = "zusammen", "agoge" = "Lebensführung, Art zu leben"): Die Zusammengebrachten, Zusammenlebenden
      --- in der Regel für die Zusammenkunft, wie wir am Sonntag zusammenkommen
      3.) "episynagoge" ("epi" = "hinauf"): Das miteinander zu Ihm Hinaufversammeln
      --- geistliche Zusammenkunft vor dem Thron Jesu (nur in 2Thess 2,1 und Hebr 10,25)

      Unter "Gottesdienst" versteht die Bibel allerdings das dienende Leben für Gott, also unser gesamtes Glaubensleben, das unser ganzes Dasein (Leib, Seele, Geist) umfassen sollte: Römer 12,1-3.
      Christsein ist kein Hobby und kein zeitlich begrenztes Event mit Siebentageabstand, sondern eine Lebenseinstellung. Und das versteht die Bibel unter Gottesdienst (griech. "latreia" in Joh 16,2; Röm 9,4; Röm 12,1; Heb 9,1; Heb 9,6).


      Epheser 2,
      10 denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf daß wir in ihnen wandeln sollen.

      ===

      Elberfelder 1905
      Matthäus
      Mt 18,15 Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.
      Mt 18,16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde.
      Mt 18,17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.

      Mt 18,18 Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein.
      Mt 18,19 Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.
      Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
      Mt 18,21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich sündigt, vergeben? bis siebenmal?
      Mt 18,22 Jesus spricht zu ihm: Nicht sage ich dir, bis siebenmal, sondern bis siebzig mal sieben.
      Mt 18,23 Deswegen ist das Reich der Himmel einem Könige gleich geworden, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.

      Vers 17 zeigt dass es wie überall in den 4 Evangelien bis Apg 2.3 nie zu Christen etwas geredet wurde.

      Mt 18.23 zeigt an,

      Deswegen ist das Reich der Himmel einem Könige gleich geworden, der mit seinen Knechten<O. Sklaven; so auch nachher> abrechnen wollte.
      dass wir hier auf Reichs-Versammlung und nicht Christliche-Versammlungsboden sind.
      ===
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6

  • #2


    Beschneidung ex Logos10

    Die Beschneidung, bei der die Vorhaut entfernt wird, war das Zeichen des Bundes, den Gott mit ⇨Abraham und seinen Nachkommen schloss (1. Mo 17,10.11). Der symbolische Charakter der Beschneidung wurde schon dem Volk Israel deutlich gemacht, wenn Gott sagte: „So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verhärtet euren Nacken nicht mehr!“ (5. Mo 10,16). Die Vorhaut ist ein Symbol der Unreinheit und Bosheit des ungerichteten menschlichen ⇨Fleisches. Im NT ist „Vorhaut“ eine metaphorische Bezeichnung für die heidnischen Nationen, ebenso wie „Beschneidung“ für die Juden (Gal 2,7–9; Eph 2,11).
    Die geistliche Bedeutung der Beschneidung wird jedoch erst im NT erklärt. Wie bei der Beschneidung symbolisch ein Stück des menschlichen Fleisches abgeschnitten wurde, so hat Christus stellvertretend das Gericht des heiligen Gottes über das sündige Fleisch, die alte Natur des Menschen, an sich vollziehen lassen. Am Kreuz wurde die „Sünde im Fleisch verurteilt“ (Röm 8,3). Die „Beschneidung des Christus“, d.h. der Tod Christi am Kreuz, ist zugleich das Ende des alten Menschen (Kol 2,11). Jeder, der an Ihn glaubt, darf nun wissen, dass der alte Mensch mitgekreuzigt ist und damit der ⇨Leib (d.h. der Mechanismus, die Gesetzmäßigkeit) der Sünde abgetan ist (Röm 6,6). Alle, die an den Herrn Jesus glauben, sind in Ihm „beschnitten mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in der Beschneidung des Christus“. Sie haben das Urteil Gottes über den alten Menschen im Glauben anerkannt und sind jetzt im Gegensatz zu denen, die weiterhin am Gesetz und an der äußerlichen Beschneidung festhalten, die wahre Beschneidung (Phil 3,3).
    Die Beschneidung des Volkes Israel in ⇨Gilgal (Jos 5) soll uns zeigen, dass das Gericht über das Fleisch nicht nur eine Lehre, sondern eine praktische Tatsache in unserem Glaubensleben sein soll.


    Arend Remmers, „Beschneidung“, Lexikon Biblische Bilder und Symbole (Hückeswagen: Christliche Schriftenverbreitung, 2014), 30–31.​
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6

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