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Liebe bedeckt eine Menge von Sünden

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  • Liebe bedeckt eine Menge von Sünden

    Q.:. Von Anita 1. Petrus 4,8b: denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. Wie ist das zu verstehen? Auch praktisch untereinander? Herzlichen Grüsse in Dankbarkeit, im HErrn, anita
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6

  • #2
    Elberfelder 1905
    1. Petrus
    1. Petr 4,8 Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. 1. Kor 13,7; Kol 3,14
    Elberfelder 1905
    Sprüche
    Spr 10,12 Haß erregt Zwietracht, aber Liebe deckt alle Übertretungen zu. erregt: Spr 15,1; Spr 15,18
    Liebe: Spr 17,9; 1. Kor 13,4-7; 1. Petr 4,8


    8 Priorität ist wichtig. Somit fordert uns Petrus auf, etwas »vor allen Dingen« zu
    tun, d.h. eine inbrünstige, intensive Liebe füreinander zu haben.
    Agapê ist die für einen Christen charakteristische Liebe.
    Das Wort »inbrünstig« (ektenês von ek »aus«;teinô, sich erstrecken) zeigt dem Christen,
    dass er seine Liebe auf andere Christen ausdehnen, ausstrecken soll, wodurch er alle erreicht.
    Es ist ein Ausdruck, der eine energische, anstrengende Handlung meint, so wie ein Leistungssportler sich bis an die Belastungsgrenze »ausstreckt«, um den Preis zu gewinnen.

    Diese Liebe wird darin gesehen,
    dass sie »eine Menge von Sünden« bedeckt. Dies ist eine Anwendung von Spr 10,12.

    Das Bedecken ist kein geflissentliches Übersehen der Sünde und bedeutet auch nicht,
    sie stillschweigend in der Gegenwart Gottes zu dulden.

    Dort müssen wir für den anderen uns einsetzen und für ihn sprechen, indem
    wir die Realität des Versagens einander ehrlich zugestehen. Die Gläubigen sollen
    nicht die Schwächen des anderen herausholen und sie vor allen zur Schau stellen
    . »So
    wie Hass das Schlimmste aus allem macht, so ist Liebe berechtigt, die Fehler aus der
    Blickrichtung zu nehmen« (W. Kelly).​

    ------
    4,8 Der Gläubige muss auf seine Gemeinschaft mit anderen Gläubigen achtgeben (V. 8.9) und »anhaltende Liebe« gegenüber allen Angehörigen der Glaubensfamilie haben.

    Solch eine Liebe stellt die Fehler und das Versagen der anderen Gläubigen nicht heraus,
    sondern wird sie vor der Öffentlichkeit verbergen.
    Jemand hat einmal gesagt:

    »Der Hass macht alles ganz gross, die Liebe aber vergräbt vieles, sodass man es nicht mehr sieht.«
    Die Aussage:
    »Die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden« (Spr 10,12) sollte nicht als eine lehrmässige Erklärung im Blick darauf aufgefasst werden, wie Sünde weggenommen wird.
    Die Schuld und Strafe für die Sünden können nur durch das Blut Christi weggewaschen werden. Auch sollte diese Aussage nicht missbraucht werden, um Sünde gutzuheissen oder die Gemeinde von ihrer Verpflichtung zu erforderlichen Zuchtmassnahmen zu entheben.
    Diese Aussage bedeutet einfach, dass wahre Liebe imstande ist, kleine Fehler und Vergehen anderer Gläubiger zu übersehen.

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6

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