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Mt.16,27-28

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  • Mt.16,27-28

    Hallo liebe Geschwister im Herrn



    27 Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich.

    Wie ist diese Aussage des Herrn zu deuten? Er sprach dies zu seinen Jüngern!
    Wer sind die hier die einige die von denen die standen die noch leben und nicht gestorben sind

    Lg im Herrn Adolfo
    Im Herrn Jesus Christus
    Adolfo B.

  • #2
    Lieber Bruder Adolpho
    in den nächsten 8 Versen sieht man dann schon die 3 Jünger, die IHN in Seinem Reiche kommend sahen.

    KP 17 zeigt, wie die Worte des Herrn Jesu am Schluss des vorhergehenden Kapitels in Erfüllung gingen.
    Elberfelder 1905
    Matthäus
    Mt 17,1 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders. Mt 26,37; Mk 5,37
    Mt 17,2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht; verklärt: 2. Kor 3,18; Phil 3,21
    Angesicht: Offb 1,16
    Kleider: Da 7,9
    Mt 17,3 und siehe, Moses und Elias erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm.
    Mt 17,4 Petrus aber hob an und sprach zu Jesu: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, laß uns<Nach and. Les.: will ich> hier drei Hütten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine. Joh 17,24; Phil 1,23
    Mt 17,5 Während er noch redete, siehe, da überschattete sie<d. h. überdeckte sie, ohne zu verdunkeln; denn es war eine lichte Wolke, »die prachtvolle Herrlichkeit« [2.Petr 1,17]. Dasselbe Wort wird von der Wolke gebraucht, welche die Stiftshütte bedeckte> eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret. Wolke: Apg 1,9; Apg 1,11
    Sohn: Mt 3,17; Joh 10,17
    hören: Lu 10,16; Joh 3,34; Apg 3,22
    Mt 17,6 Und als die Jünger es hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Hes 1,28; Offb 1,17; Lu 5,8
    Mt 17,7 Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht. Da 8,18
    Mt 17,8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesum allein. Mk 9,8; Lu 9,36
    Mt 17,9 Und als sie von dem Berge herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: Saget niemand das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist. Mt 16,20; Röm 1,4
    Der Herr führte Petrus, Jakobus und Johannes auf einen Berg.
    Dort wurde Er vor ihnen umgestaltet. Sein Angesicht wurde leuchtend wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Mose und Elia erschienen ihnen „in Herrlichkeit", wie Lukas 9 berichtet.
    Hier in Matthäus 17 wird der Herrn als Sohn des Menschen dargestellt,
    der in der Herrlichkeit seines Reiches kommt.

    Petrus schriebt davon ►► davon schreibt (2. Petr 1,15-
    21).
    Elberfelder 1905
    2. Petrus
    2. Petr 1,15 Ich will mich aber befleißigen, daß ihr auch zu jeder Zeit nach meinem Abschiede imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Dinge: 2. Petr 1,12; 2. Tim 2,2; 5. Mo 6,6-7; Ps 71,18
    2. Petr 1,16 Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir künstlich erdichteten Fabeln folgten,sondern als die da Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind. Legend.: 2. Kor 4,2; 1. Tim 1,3-4
    Wiederkunft: Mt 16,27-28; Mt 24,27
    Augenz.: Mt 17,1-5; Joh 1,14
    2. Petr 1,17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der prachtvollen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe". Stimme: Mt 17,5; Mk 9,7; Lu 9,35; Joh 12,28-30
    Sohn: Mt 2,15; Joh 1,14; 1. Joh 4,9; Ps 2,7
    2. Petr 1,18 Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her erlassen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berge waren. Berg: Mt 17,1-9; 1. Mo 28,16-19; Jes 11,9; Sach 8,3
    2. Petr 1,19 Und so besitzen wir das prophetische Wort befestigt<W. haben wir … befestigter>, auf welches zu achten ihr wohl tut, als auf eine Lampe, welche an einem dunklen Orte leuchtet, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen; Wort: Lu 24,27; Lu 24,44; Jer 1,9-12; Sach 1,6
    achten: Apg 13,27; 2. Chr 20,20
    Licht: Ps 119,105; Spr 6,23
    Tag: Lu 1,78-79; 1. Joh 2,8
    Morgenst.: Offb 2,28; Offb 22,16
    2. Petr 1,20 indem ihr dies zuerst wisset, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist<O. sich selbst auslegt>. 1. Petr 1,11; 5. Mo 29,28
    2. Petr 1,21 Denn die Weissagung wurde niemals<O. ehemals nicht> durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer<Eig. Menschen> Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste. Offb 10,11; 2. Sam 23,2; Jer 1,7; Jer 1,9



    Petrus erfasste auch die Situation des Laubhüttenfestes (3. Mose 23) das habe ich aber schon in einem andern Beitrag vermerkt.
    Er hält fest, dass das prophetische Wort "befestigt siehe 2. Petrus 1.19" (so ist βέβαιος (bebaios)

    wörtlich zu übersetzen) ist als ein Gesicht, das wieder entschwindet.​

    2_Auf dem Berg betete der Herr (Lk 9,29). Das Wort »umgestaltet« (metamorphoô)
    kommt auch in Mk 9,2 vor; in Lk 9,29 steht hingegen »wurde ... anders«
    (egeneto heteron). Das Wort »umgestaltet« wird in Röm 12,2 auf Gläubige
    angewendet: »werdet verwandelt«, und in 2. Korinther 3,18: »verwandelt nach demselben
    Bilde«.​
    Durch das, was die Jünger auf dem Berg erlebten, sollte ihr Glaube gestärkt werden für die Zeit nach seinem Tod, in der sie von Ihm zeugen würden.
    Sie hatten an Ihn geglaubt und in Ihm den Messias, den Christus gesehen.
    Jetzt erwarteten sie die Aufrichtung seines herrlichen Reiches.
    Stattdessen aber hat der Herr Jesus ihnen verboten zu sagen,
    dass Er der Christus sei und sprach vielmehr von seinem Leiden und seinem Tod.
    Solche Hinweise, die anscheinend alles, was sie gehofft hatten, zunichte machten, hätten ihr Vertrauen erschüttern können.
    Deshalb wollte der Herr ihnen durch das Anschauen seiner Herrlichkeit Zuversicht geben.

    Später nahm Petrus auf diese Offenbarung des Herrn in Herrlichkeit Bezug, um die Gläubigen aus den Juden, an die er seine Briefe richtete, zu ermutigen, unbeirrt das Reich in Herrlichkeit zu erwarten und sagte ihnen:

    „Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern als solche, die Augenzeugen seiner herrlichen Grosse gewesen sind" (2. Petrus 1,16).

    Die Anwesenheit von Mose und Elia, die sich mit dem Herrn Jesus unterhielten, ist bedeutungsvoll: Mose hatte dem Volk das Gesetz gegeben.
    Und Elia war der Prophet, den Gott erweckt hatte, um das Volk von dem Baals-Dienst zu lösen
    und zu dem Gesetz zurückzuführen (1. Kön 18).
    Diese beiden Männer stellen also „das Gesetz und die Propheten" dar, deren Dienst inmitten des Volkes wirkungslos blieb, weil es nicht gehorchen wollte und Gott gegenüber widerspenstig war. Jetzt war der Messias gekommen, um sein Reich aufzurichten.
    Aber das Volk verwarf Ihn, und die Juden gingen dem Gericht entgegen, anstatt sich der verheissenen Segnungen erfreuen zu können. Auf dem Grundsatz des Gesetzes und der Verantwortung gab es für sie keine Hoffnung mehr.

    3_Mose ist ein Typus derer, die aus den Gräbern zur Herrlichkeit auferstehen wer-
    den, während Elia (2Kö 2,11) ein Typus all der übrigen ist, die lebendig zum Herrn
    entrückt und verwandelt werden. Beide waren zu ihren Lebzeiten mit Feuer und
    Herrlichkeit verbunden, wie folgende Stellen zeigen: 2Mo 19,18; 34,29-35; 40,34-
    35; 3Mo 9,24; 1Kö 18,38; 2Kö 1,10.12; 2,11.
    »Diese erschienen in Herrlichkeit«
    (Lk 9,31)​

    Aber wenn auf Seiten des Menschen auch alles verloren ist, so öffnen sich doch die göttlichen Hilfsquellen, die alle in der Person Jesu vereinigt sind. Anstatt mit Moses und Elias in den Himmel zurückzukehren, musste Er zum Kreuz gehen, um dort das Werk der Erlösung zu erfüllen.

    Als die Jünger diese beiden hervorragenden Persönlichkeiten in der Gegenwart Jesu sahen, rief Petrus aus: „Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine.

    Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe eine Stimme erging aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn hört." Petrus dachte, es sei für den Herrn eine besondere Ehre, wenn er Ihn mit diesen beiden hervorragenden Knechten Gottes auf eine Stufe stellte.

    Er erkannte weder die Herrlichkeit seiner Person, noch war ihm bewusst, wie wichtig es war. Ihn zu hören.
    In gleicher Weise hatte Gott schon geredet, als der Herr Jesus seinen Platz unter den Sündern einnahm und sich durch Johannes taufen ließ (Mt 3,17). Alle sollten nun auf den Sohn hören, nachdem das Volk auf Mose und Elia nicht gehört hatte und ihr Dienst unter ihnen wirkungslos geblieben war. Die Hilfsquelle Gottes ist also in seinem geliebten Sohn. Diese Stimme richtet sich heute an jeden Glaubenden, wie auch an alle, die noch nicht errettet sind. „Ihn hört", ruft Gott, der Vater, aus.
    „Es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen" (Apg 4,12).
    Als die Jünger die Stimme Gottes hörten und sahen, wie die Wolke sie überschattete, fielen sie, von Furcht ergriffen, auf ihr Angesicht.
    Bei der Wüstenwanderung des Volkes Israel war die Wolke in ihrer Mitte ein Sinnbild der Wohnung Gottes. Sobald das Zelt der Zusammenkunft oder die Stiftshütte in der Wüste aufgerichtet war, „bedeckte die Wolke das Zelt der Zusammenkunft und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung. Und Mose konnte nicht in das Zelt der Zusammenkunft hineingehen", wegen der Herrlichkeit des Herrn, in die noch kein Mensch je hatte eintreten können (2. Mo 40,34.35).
    Als viele Jahrhunderte später Salomo den Tempel einweihte, erfüllte die Herrlichkeit des Herrn dieses Haus, so dass auch damals die Priester nicht hineingehen konnten (2. Chr 7,1-2). Wieder etwa vierhundert Jahre später, als Israel in die babylonische Gefangenschaft geführt wurde, verließ die Wolke der Herrlichkeit des Herrn den Tempel in Jerusalem (Hes 10).
    Die Jünger hatten also wohl Ursache, sich zu fürchten, als die Wolke, die Petrus später
    die prachtvolle Herrlichkeit" nannte (2. Petrus 1,17), sie bedeckte.
    Aber sie waren auch in der Gegenwart dessen, der die Herrlichkeit verlassen hatte,
    um Sünder dort einzuführen, sowohl Mose und Elia,

    Mose und Elia waren nicht mehr da.
    In dem Zeitalter der Gnade, das der Herr damals einführte, mussten einfach das Gesetz und die Propheten vor dem zurücktreten, der allein den Menschen in die verheißenen Segnungen einführen kann. Wir können also aus dieser Szene der Verklärung im Blick auf die den Vätern gegebenen Verheißungen ersehen, dass der Christ durch den Glauben die Gewissheit besitzt, dass Christus, der Sohn des Menschen, sein Reich in Herrlichkeit
    aufrichten wird. Die himmlischen Heiligen werden alle daran Teil haben:

    Die auferweckten und verwandelten Gläubigen,

    dargestellt durch Mose, den Gott selbst begraben hat (5. Mo 34,6)
    und die lebenden Gläubigen, die bei der Entrückung verwandelt werden,
    dargestellt durch Elia, der in den Himmel fuhr, ohne durch den Tod gehen zu müssen.
    Die drei Jünger dagegen stellen die Gläubigen dar, die bei der Erscheinung des Herrn in Herrlichkeit auf der Erde sein werden.
    Die das Reich erwartenden Jünger besassen im Glauben ein himmlisches Teil mit Christus, der als Gegenstand des Herzens Gottes und auch ihres Herzens bei ihnen bleiben wird.
    Ihn sollten sie hören, da das Gesetz und die Propheten nichts zur Vollendung gebracht hatten.


    FF
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6

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