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    Die Zeit des Gesetzes, ein Überblick.

    (Die Heilszeiten)
    Die Bedeutung des Gesetzes für Israel

    05.10.2021, 13:01


    Die Bedeutung des Gesetzes für Israel
    1. Das mosaische Gesetz wurde Israel (dem irdischen Volke Gottes) gegeben.
    Israel bekam das Gesetz nicht als „Weg der Erlösung“.
    Israel war bereits ein „erlöstes Volk“, als es das Gesetz empfing.

    Das Volk Israel bekam das Gesetz, das jeder Mensch im Herzen hat, (Römer 2.15) auf zerbrechlichen Platten schriftlich weil sie in 2. Mose 19 aus dummem Übermut mal Hochmut sagten; sie
    wollten und könnten die Gebote Gottes halten. (Solche verlorene hochmütigen unerrettete Menschen gibt heute auch, typischerweise gewisse reformatorische- baptistische Kreise und alle Adventistische SDA STA / Arianer= Antichristen Kreise.
    Gott musste dann die 2. Ausgabe der 10 Gebot Platte sicherheitshalber in eine Lade aus Holz legen lassen, (5. Mose 10.3) später in die Bundeslade, welche bildhaft auf den Herrn Jesus hinweist, im welchem allein das Gesetz Gottes sicher verwahrt ist.
    ↓↓↓
    Elberfelder 1905
    Psalmen
    Ps 40,6 Vielfach hast du deine Wundertaten und deine Gedanken gegen uns erwiesen, Jehova, mein Gott; nicht kann man sie der Reihe nach dir vorstellen. Wollte ich davon berichten und reden, es sind ihrer zu viele, um sie aufzuzählen. Wunder: Ps 40,6; Ps 72,18; 1. Mo 32,10; 5. Mo 4,34; Jes 64,4; Apg. 2,22; Hebr. 2,4
    gleich: Ps 35,10; 2. Mo 15,11
    viele: Ps 139,17-18; Hi 5,9; Joh 20,30; Joh 21,25
    Ps 40,7 An Schlacht und Speisopfern hattest du keine Lust; Ohren hast du mir bereitet: Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert. Opfer: Hos 6,6; Hebr. 10,5; Hebr. 10,10
    Ohren: Jes 50,4; Offb 2,7
    Ps 40,8 Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben. Lu 24,44; Joh 5,39; Joh 5,46-47
    Ps 40,9 Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens. Willen: Ps 143,10; Lu 22,42; Joh 4,34; Joh 5,30; Hebr 10,7
    Gesetz: Ps 37,31; Ps 51,8; Jer 31,33
    Ps 40,10 Ich habe die Gerechtigkeit verkündet in der großen Versammlung; siehe, meine Lippen hemmte ich nicht – Jehova, du weißt es! Lu 24,19; Joh 18,20; Apg 20,27
    (vgl. 2Mo 19,3+5; 24,7; 34,7; 5Mo 31,26; Röm 3,20).

    2. Mo 19,3: Und Mose stieg hinauf zu Gott; und Jehova rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du zum Hause Jakob sprechen und den Kindern Israel kundtun:
    2. Mo 19,4: Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe, wie ich euch getragen auf Adlers Flügeln und euch zu mir gebracht habe.
    2. Mo 19,5: Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein;

    2. Mo 24,7: Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes; und sie sprachen: Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und gehorchen.

    2. Mo 34,7: der Güte bewahrt auf Tausende hin, der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs hält er für schuldlos den Schuldigen, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern, am dritten und am vierten Gliede.

    5. Mo 31,26: Nehmet dieses Buch des Gesetzes und leget es zur Seite der Lade des Bundes Jehovas, eures Gottes, daß es daselbst zum Zeugen gegen dich sei.
    Röm 3,20: Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    ==

    2. Das mosaische Gesetz hat die Form eines Bundes (Vertrages) mit Bedingungen für Israel
    (2Mo 19,5-6; 24,7-8; 5Mo 9,9; 28,1-14 + 63-68; 29,1+21; Ps 78,10).

    2. Mo 19,5: Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein;
    2. Mo 19,6: und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst.

    2. Mo 24,7: Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes; und sie sprachen: Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und gehorchen.
    2. Mo 24,8: Und Mose nahm das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Siehe, das Blut des Bundes, den Jehova mit euch gemacht hat über alle diese Worte.

    5. Mo 9,9: Als ich auf den Berg stieg, um die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, den Jehova mit euch gemacht hatte, da blieb ich auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte – Brot aß ich nicht, und Wasser trank ich nicht –

    5. Mo 28,1: Und es wird geschehen, wenn du der Stimme Jehovas, deines Gottes, fleißig gehorchst, daß du darauf achtest, zu tun alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird Jehova, dein Gott, dich zur höchsten über alle Nationen der Erde machen;
    5. Mo 28,2: und alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen, wenn du der Stimme Jehovas, deines Gottes, gehorchst.
    5. Mo 28,3: Gesegnet wirst du sein in der Stadt, und gesegnet wirst du sein auf dem Felde.
    5. Mo 28,4: Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehes, das Geworfene deiner Rinder und die Zucht deines Kleinviehes.
    5. Mo 28,5: Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog.
    5. Mo 28,6: Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang, und gesegnet wirst du sein bei deinem Ausgang.
    5. Mo 28,7: Jehova wird deine Feinde, die wider dich aufstehen, geschlagen vor dir dahingeben; auf einem Wege werden sie wider dich ausziehen, und auf sieben Wegen werden sie vor dir fliehen.
    5. Mo 28,8: Jehova wird dir den Segen entbieten in deine Speicher und zu allem Geschäft deiner Hand, und er wird dich segnen in dem Lande, welches Jehova, dein Gott, dir gibt.
    5. Mo 28,9: Jehova wird dich als ein heiliges Volk für sich bestätigen, wie er dir geschworen hat, wenn du die Gebote Jehovas, deines Gottes, beobachtest und auf seinen Wegen wandelst;
    5. Mo 28,10: und alle Völker der Erde werden sehen, daß du nach dem Namen Jehovas genannt bist, und werden sich vor dir fürchten.
    5. Mo 28,11: Und Jehova wird dir Überfluß geben an der Frucht deines Leibes und an der Frucht deines Viehes und an der Frucht deines Landes, zur Wohlfahrt in dem Lande, das Jehova deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.
    5. Mo 28,12: Jehova wird dir seinen guten Schatz, den Himmel, auftun, um den Regen deines Landes zu geben zu seiner Zeit, und um alles Werk deiner Hand zu segnen; und du wirst vielen Nationen leihen, du aber wirst nicht entlehnen.
    5. Mo 28,13: Und Jehova wird dich zum Haupte machen und nicht zum Schwanze, und du wirst nur immer höher kommen und nicht abwärts gehen, wenn du den Geboten Jehovas, deines Gottes, gehorchst, die ich dir heute zu beobachten und zu tun gebiete,
    5. Mo 28,14: und nicht abweichst von all den Worten, die ich heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, um anderen Göttern nachzugehen, ihnen zu dienen.
    5. Mo 28,62: Und ihr werdet übrigbleiben als ein geringes Häuflein, anstatt daß ihr waret wie die Sterne des Himmels an Menge; weil du der Stimme Jehovas, deines Gottes, nicht gehorcht hast. –
    5. Mo 28,63: Und es wird geschehen: So wie Jehova sich über euch freute, euch wohlzutun und euch zu mehren, also wird Jehova sich über euch freuen, euch zu Grunde zu richten und euch zu vertilgen; und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen.
    5. Mo 28,64: Und Jehova wird dich unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde; und du wirst daselbst anderen Göttern dienen, die du nicht gekannt hast, du noch deine Väter, – Holz und Stein.
    5. Mo 28,65: Und unter jenen Nationen wirst du nicht rasten, und deine Fußsohle wird keine Ruhestätte finden; und Jehova wird dir daselbst ein zitterndes Herz geben, Erlöschen der Augen und Verschmachten der Seele.
    5. Mo 28,66: Und dein Leben wird schwebend vor dir hangen, und du wirst dich fürchten Nacht und Tag und deinem Leben nicht trauen.
    5. Mo 28,67: Am Morgen wirst du sagen: Wäre es doch Abend! Und am Abend wirst du sagen: Wäre es doch Morgen! Wegen der Furcht deines Herzens, womit du dich fürchten, und wegen des Anblicks deiner Augen, den du erblicken wirst.
    5. Mo 28,68: Und Jehova wird dich auf Schiffen nach Ägypten zurückführen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nie mehr wiedersehen! Und ihr werdet daselbst euren Feinden zu Knechten und zu Mägden verkauft werden, aber niemand wird kaufen.
    5. Mo 28,69: Das sind die Worte des Bundes, welchen Jehova im Lande Moab dem Mose geboten hat, mit den Kindern Israel zu machen, außer dem Bunde, den er am Horeb mit ihnen gemacht hatte.

    5. Mo 29,1: Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gesehen, was Jehova vor euren Augen im Lande Ägypten getan hat, an dem Pharao und an allen seinen Knechten und an seinem ganzen Lande:

    5. Mo 29,21: Und das künftige Geschlecht, eure Kinder, die nach euch aufkommen werden, und der Ausländer, der aus fernem Lande kommen wird, werden sagen, wenn sie die Plagen dieses Landes sehen und seine Krankheiten, womit Jehova es geschlagen hat,

    Ps 78,10: Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln

    ==

    3.Das mosaische Gesetz ist der Massstab für Gerechtigkeit.
    Israel sollte jetzt ein Volk unter der Herrschaft Gottes werden
    (5. Mo 4,8; Ps 19,7-9; 119,142).

    5. Mo 4,8: Und welche große Nation gibt es, die so gerechte Satzungen und Rechte hätte, wie dieses ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?

    Ps 19,7: Vom Ende der Himmel ist ihr Ausgang, und ihr Umlauf bis zu ihren Enden; und nichts ist vor ihrer Glut verborgen.
    Ps 19,8: Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, erquickend die Seele; das Zeugnis Jehovas ist zuverlässig, macht weise den Einfältigen.
    Ps 19,9: Die Vorschriften Jehovas sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jehovas ist lauter, erleuchtend die Augen.

    Ps 119,142: Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.

    ==

    4. Das mosaische Gesetz hat eine begrenzte Funktion
    (Gal 3,17-25).
    Gal 3,17: Dieses aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.
    Gal 3,18: Denn wenn die Erbschaft aus Gesetz ist, so nicht mehr aus Verheißung: dem Abraham aber hat Gott sie durch Verheißung geschenkt.
    Gal 3,19: Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war) angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.
    Gal 3,20: Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem; Gott aber ist einer.
    Gal 3,21: Ist denn das Gesetz wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig zu machen vermöchte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus Gesetz.
    Gal 3,22: Die Schrift aber hat alles unter die Sünde eingeschlossen, auf daß die Verheißung aus Glauben an Jesum Christum denen gegeben würde, die da glauben.
    Gal 3,23: Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
    Gal 3,24: Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
    Gal 3,25: Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;


    a. Das Gesetz ist zweitrangig, es ist „hinzugekommen“.
    Zu was ist das Gesetz „hinzugekommen“?
    Zu Gottes Bund mit Abraham. Das Gesetz hat deshalb den Bund Gottes mit Abraham nicht aufgelöst,
    b. Das Gesetz ist zeitlich begrenzt, „bis der Same da sei, dem die Verheissung gilt“,
    c. Das Gesetz ist funktionsbegrenzt.
    Es ist „Zaun“ zur Bewahrung und „Zuchtmeister“ auf Christus hin.
    Ein kleines Kind muss gezwungen werden, das Richtige zu tun (Gal 3,23-25).

    Gal 3,23: Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
    Gal 3,24: Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
    Gal 3,25: Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;

    ==


    5. Das Gesetz löst (trotz seiner Bedingungen) die Verheißung an Abraham nicht auf
    (1.Mo 12,1-3; 15,12-21; 17,7-8; 3Mo 26,42-45; Gal 3,16-18).

    1. Mo 12,1: Und Jehova sprach zu Abram: Gehe aus deinem Lande und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause, in das Land, das ich dir zeigen werde.
    1. Mo 12,2: Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und du sollst ein Segen sein!
    1. Mo 12,3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

    1. Mo 15,12: Und es geschah, als die Sonne untergehen wollte, da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram; und siehe, Schrecken, dichte Finsternis überfiel ihn.
    1. Mo 15,13: Und er sprach zu Abram: Gewisslich sollst du wissen, daß dein Same ein Fremdling sein wird in einem Lande, das nicht das ihre ist; und sie werden ihnen dienen, und sie werden sie bedrücken vierhundert Jahre.
    1. Mo 15,14: Aber ich werde die Nation auch richten, welcher sie dienen werden; und danach werden sie ausziehen mit großer Habe.
    1. Mo 15,15: Und du, du wirst zu deinen Vätern eingehen in Frieden, wirst begraben werden in gutem Alter.
    1. Mo 15,16: Und im vierten Geschlecht werden sie hierher zurückkehren; denn die Ungerechtigkeit der Amoriter ist bis hierher noch nicht voll.
    1. Mo 15,17: Und es geschah, als die Sonne untergegangen und dichte Finsternis geworden war, siehe da, ein rauchender Ofen und eine Feuerflamme, die zwischen jenen Stücken hindurchfuhr.
    1. Mo 15,18: An selbigem Tage machte Jehova einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen gebe ich dieses Land vom Strome Ägyptens bis an den großen Strom, den Strom Phrath:
    1. Mo 15,19: die Keniter und die Kenisiter und die Kadmoniter
    1. Mo 15,20: und die Hethiter und die Perisiter und die Rephaim,
    1. Mo 15,21: und die Amoriter und die Kanaaniter und die Girgasiter und die Jebusiter.

    1. Mo 17,8: Und ich werde dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitztum, und ich werde ihr Gott sein.
    1. Mo 17,9: Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und dein Same nach dir, nach ihren Geschlechtern.

    3. Mo 26,42: so werde ich meines Bundes mit Jakob gedenken; und auch meines Bundes mit Isaak und auch meines Bundes mit Abraham werde ich gedenken, und des Landes werde ich gedenken.
    3. Mo 26,43: Denn das Land wird von ihnen verlassen sein, und es wird seine Sabbathe genießen, in seiner Verwüstung ohne sie; und sie selbst werden die Strafe ihrer Ungerechtigkeit annehmen, darum, ja darum, daß sie meine Rechte verachtet und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.
    3. Mo 26,44: Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Lande ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verachten und sie nicht verabscheuen, ihnen den Garaus zu machen, meinen Bund mit ihnen zu brechen; denn ich bin Jehova, ihr Gott.
    3. Mo 26,45: Und ich werde ihnen meines Bundes mit den Vorfahren gedenken, die ich aus dem Lande Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin Jehova.

    Gal 3,16: Dem Abraham aber waren die Verheißungen zugesagt und seinem Samen. Er sagt nicht: "und den Samen", als von vielen, sondern als von einem: "und deinem Samen", welcher Christus ist.
    Gal 3,17: Dieses aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.
    Gal 3,18: Denn wenn die Erbschaft aus Gesetz ist, so nicht mehr aus Verheißung: dem Abraham aber hat Gott sie durch Verheißung geschenkt.

    ==

    6. Israel hat die Bestimmungen des Gesetzes nicht erfüllt:
    a. Das Passah wurde nicht vorschriftsmässig gehalten (2Chr 30,5).
    2. Chr 30,5: Und sie setzten fest, einen Ruf ergehen zu lassen durch ganz Israel, von Beerseba bis Dan, daß sie kämen, um Jehova, dem Gott Israels, Passah zu feiern in Jerusalem; denn sie hatten es lange Zeit nicht gefeiert, wie es vorgeschrieben ist.



    b. Der wöchentliche Sabbat wurde nicht vorschriftsmäßig gehalten (Hes 20,13).
    Hes 20,13: Aber das Haus Israel war widerspenstig gegen mich in der Wüste; sie wandelten nicht in meinen Satzungen und verwarfen meine Rechte, durch welche der Mensch, wenn er sie tut, leben wird; und sie entweihten meine Sabbathe sehr. Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszugießen in der Wüste, um sie zu vernichten.


    c. Die Vorschriften vom Zehnten wurden nicht vorschriftsmäßig gehalten (Mal 3.8).
    Mal 3,8: Darf ein Mensch Gott berauben, daß ihr mich beraubet? Und ihr sprechet: Worin haben wir dich beraubt? In dem Zehnten und in dem Hebopfer.

    d. Der Götzendienst und Bilderdienst (Abgötterei) in Israel verletzte das zweite Gebot
    (2Mo 20,3-5; 5Mo 4,12-20; 17,2-7; vgl. Ri 2,11-23; Jer 2,28; 11,10; 2Kön 17,17-23).

    2. Mo 20,3: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. –
    2. Mo 20,4: Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist.
    2. Mo 20,5: Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen;

    5. Mo 4,12: Und Jehova redete zu euch mitten aus dem Feuer; die Stimme der Worte hörtet ihr, aber ihr sahet keine Gestalt außer der Stimme.
    5. Mo 4,13: Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch zu tun gebot, die zehn Worte; und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
    5. Mo 4,14: Und mir gebot Jehova in selbiger Zeit, euch Satzungen und Rechte zu lehren, damit ihr sie tätet in dem Lande, wohin ihr hinüberziehet, um es in Besitz zu nehmen.
    5. Mo 4,15: So hütet eure Seelen sehr – denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tage, da Jehova am Horeb, mitten aus dem Feuer, zu euch redete –
    5. Mo 4,16: daß ihr euch nicht verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, das Gleichnis irgend eines Bildes, das Abbild eines männlichen oder eines weiblichen Wesens,
    5. Mo 4,17: das Abbild irgend eines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgend eines geflügelten Vogels, der am Himmel fliegt,
    5. Mo 4,18: das Abbild von irgend etwas, das sich auf dem Erdboden regt, das Abbild irgend eines Fisches, der im Wasser unter der Erde ist;
    5. Mo 4,19: und daß du deine Augen nicht zum Himmel erhebest und die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, sehest und verleitet werdest und dich vor ihnen bückest und ihnen dienest, welche Jehova, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.
    5. Mo 4,20: Euch aber hat Jehova genommen und euch herausgeführt aus dem eisernen Schmelzofen, aus Ägypten, damit ihr das Volk seines Erbteils wäret, wie es an diesem Tage ist.

    5. Mo 17,2: Wenn in deiner Mitte, in einem deiner Tore, die Jehova, dein Gott, dir gibt, ein Mann oder ein Weib gefunden wird, welche das tun, was böse ist in den Augen Jehovas, deines Gottes, indem sie seinen Bund übertreten,
    5. Mo 17,3: so daß sie hingehen und anderen Göttern dienen und sich vor ihnen oder vor der Sonne oder vor dem Monde oder vor dem ganzen Heere des Himmels niederbeugen, was ich nicht geboten habe,
    5. Mo 17,4: und es wird dir berichtet, und du hörst es, so sollst du genau nachforschen; und siehe, ist es Wahrheit, steht die Sache fest, ist dieser Greuel in Israel verübt worden,
    5. Mo 17,5: so sollst du jenen Mann oder jenes Weib, die diese böse Sache getan haben, zu deinen Toren hinausführen, den Mann oder das Weib, und sollst sie steinigen, daß sie sterben.
    5. Mo 17,6: Auf die Aussage zweier Zeugen oder dreier Zeugen soll getötet werden, wer sterben soll; er soll nicht auf die Aussage eines einzelnen Zeugen getötet werden.
    5. Mo 17,7: Die Hand der Zeugen soll zuerst an ihm sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Und du sollst das Böse aus deiner Mitte hinwegschaffen.
    ==

    e. Israel sollte abgesondert leben und kein Bündnis mit den Kanaanitern eingehen.
    Auch diese Vorschrift Gottes wurde nicht eingehalten
    (2.Mo 23,24-33; 34,12-17;5Mo 7,1-6; vgl. Jos 1,14-16; Ri 2,2; 3,5-6).
    f. Israel sollte das Sabbatjahr und das Halljahr praktizieren.
    Auch diese Vorschriften wurden nicht eingehalten
    (3 Mo 25,1 ff.; 26,32-35; vgl. 2Chr 36,21; Jer 25,11; 34,8-22).

    ---------

    Das Gesetz
    Das Gesetz Mose 2. Mose 20 war die Richtschnur an das ungläubige Israel das durch Gott gegeben wurde, um die Verderbtheit der Israeliten den Israeliten zu zeigen.


    Römer5,20Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden,

    das heisst, nicht um die Sünde zu steigern, sondern um ihre Verwerflichkeit zu dokumentieren, und um die Sünde offenbar zu machen,



    Römer3,20Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    Paulus sagte, er würde nicht gewusst haben, dass die Lust in ihm ist, wenn das Gesetz nicht sagen würde: „

    Römer 7,7Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, als nur durch Gesetz. Denn auch von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: "Laß dich nicht gelüsten".

    . Der Auftrag des Gesetzes war die Verderblichkeit der Sünde zu zeigen, gleichzeitig hat es den Gehorsam des Menschen gegenüber Gott geprüft.
    Es wurde nur dem Israel gegeben - dem Volk, das einen besonderen Platz im Handeln Gottes einnahm und an der er den Menschen im Fleisch versuchte.
    Jede Art des Verderbnisses von uns Menschen wir anhand des Volkes Israel gezeigt und beschrieben im TENACH;
    Unterschiede der diversen Lehrschreiber im Neuen Testament:


    Paulus zeigt
    die Rettung durch den Glauben
    Johannes zeigt
    die Gewissheit durch den Glauben
    Jakobus zeigt
    Werke des Glaubens
    Petrus zeigt
    Bewahrung durch den Glauben
    Was ist ist
    Glaube?
    → Die leere Hand, die bereit ist , von Gott zu empfangen und tut , was Er will, weil man Vertrauen zu Gott hat, und Erfahrungen mit Gott macht , weil Er nie enttäuscht.
    Was ist das Evangelium?
    → Gottes Kraft, die Menschen von der ganzen Macht des Bösen freizubekommen
    Was Ist Gerechtigkeit?
    → Gerechtigkeit heisst, von jeder Schuld befreit
    Was ist Gesetz?
    → Prinzip (nomos) z.B. Gesetz Moses Rö. 3,19; Gesetz des Glaubens; Rö. 3,27
    Was ist Erkenntnis der Sünde?
    → durch das Gesetz, wie das Lot an einer krummen Mauer Rö. 3,20
    Was ist Gnade?
    → Lieblichkeit bzw. Anmut, d. was Freude oder Gefallen erregt: Schönheit oder gnadenvolle Worte Lk 4:22 Kol 4:6 2) Wohlwollen, Freundlichkeit, Gunst bzw. Huld welche Gott d. Menschen oder d. Menschen sich untereinander gewähren; d. Gnadenerweis
    Was ist Rechtfertigung?
    → Von den Übertretungen sind wir gerechtfertigt, als Feinde sind wir versöhnt. Rechtfertigung verhindert jede Zurechnung von Schuld. Wenn Gott rechtfertigt, tut er das in Bezug auf eine andere Welt. Kp 5,1 Rechtfertigung im Römerbrief = das was Gott sieht, im Jakobus Brief das was der Mensch sieht.
    Was heisst Verdammnis?
    → endgültige und ewige Verwerfung
    Was ist Sühnung?
    → Der Weg zu Gott ist gebahnt - jeder Sünder kann zu Ihm kommen!
    Was ist Stellvertretung?
    → Der Herr Jesus hat die Sünden in den 3 Stunden der Finsternis getragen, jedem der sich bekehrt und glaubt wird alle Schuld vergeben.
    Was ist Versöhnung?
    →Der Gläubige ist schon in seinen Beziehungen zu Gott wiederhergestellt; der Zustand der Dinge wird es noch werden! Versöhnen: Rö 5.10 1. Kor 7.11 2. Kor 5,18;19;20; Eph, 2,16; Kol. 1,20,21 ; Mt 5,24
    Was ist Allversöhnung?
    → Die erste Lüge Satans: 1. Mo 3,4 Mitnichten werdet ihr sterben
    Was ist Rettung?
    → a) Eingreifen Gottes vor der Macht des Bösen; 2. Mose 14.13 +13 Und Mose sprach zu dem Volke: Fürchtet euch nicht! Stehet und sehet die Rettung Jehovas, die er euch heute schaffen wird; denn die Ägypter, die ihr heute sehet, die werdet ihr hinfort nicht mehr sehen ewiglich.
    b) Eingreifen Gottes wegen unsrer Schwachheit: 2. Mose 15, 1 Damals sangen Mose und die Kinder Israel dieses Lied dem Jehova und sprachen also: Singen will ich Jehova, denn hoch erhaben ist er; das Ross und seinen Reiter hat er ins Meer gestürzt. 2. Mose 15, 2 Meine Stärke und mein Gesang ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden; dieser ist mein Gott, und ich will ihn verherrlichen, meines Vaters Gott, und ich will ihn erheben 2. Mose 15,14 Jehova wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.
    Was ist Taufe?
    Im Römerbrief: Das Zeichen, dass wir mit Christus gekreuzigt, mit Christus begraben und nun in der Neuheit des Lebens wandeln.

    Frage 1: Seit wann besteht das (alttestamentliche) Gesetz?
    Gal 3:17 Dieses aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.
    Gal 3:19 Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war),
    Joh 1:17 Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. (vgl. auch Apg 7:53 die ihr das Gesetz durch Anordnung von Engeln empfangen und nicht beobachtet habt.; siehe auch Gal 3:19 und Heb 2:2).
    Röm 5:20 Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung Überströmend würde.
    Röm 7:9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;. Historische Beschreibung, nicht persönliche Erfahrung des Paulus (vgl. Phil 3:5); mit ich ist der Mensch in seinem Verhältnis zu Gott gemeint.
    Röm 5:13 (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
    Röm 5:14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
    1Joh 3:4 Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
    Heb 2:2 Denn wenn das durch Engel geredete Wort (Gesetz) fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing,
    Amos 3:2 Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.

    Frage 2: Wem wurde das Gesetz auferlegt? Gilt es für alle Menschen?
    Röm 2:12 Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden,
    Röm 3:19 Wir wissen aber, daß alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei.
    Gal 4:4 Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe, geboren unter Gesetz,
    1Kor 9:20 Und ich bin den Juden geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie unter Gesetz (wiewohl ich selbst nicht unter Gesetz bin), auf daß ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne;
    1Kor 9:21 denen, die ohne Gesetz sind, wie ohne Gesetz (wiewohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern Christo gesetzmäßig unterworfen), auf daß ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne.
    Röm 9:4 welche Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und ...
    Apg 7:53 die ihr (Israel) das Gesetz durch Anordnung von Engeln empfangen und nicht beobachtet habt.
    Hes 20:11 Und ich gab ihnen (Israel) meine Satzungen und tat ihnen meine Rechte kund, durch welche der Mensch, wenn er sie tut, leben wird.
    5Mose 4:13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch zu tun gebot, die zehn Worte; und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.
    5Mose 33:4 Ein Gesetz hat uns Mose geboten, ein Erbe der Versammlung Jakobs.
    Ps 78:5 Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;
    Röm 2:14 Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz,
    Röm 2:15 welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen).

    Frage 3: Bis wann hat das Gesetz seine Gültigkeit?
    Gal 3:19 Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war), angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.
    Gal 3:23 Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
    Gal 3:24 Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
    Gal 3:25 Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;
    Luk 16:16 Das Gesetz und die Propheten waren bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkündigt,...
    Gal 4:5 auf daß er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf daß wir die Sohnschaft empfingen.
    Kol 2:14 als er ausgetilgt die uns entgegenstehende Handschrift {O. Den... Schuldbrief} in Satzungen, die wider uns war, hat er sie auch aus der Mitte weggenommen, indem er sie an das Kreuz nagelte;
    Eph 2:14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung,
    Eph 2:15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,
    Röm 10:4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
    Heb 8:7 Denn wenn jener erste Bund tadellos wäre, so wäre kein Raum gesucht worden für einen zweiten...
    Heb 8:13 Indem er sagt: "einen neuen", hat er den ersten alt gemacht; was aber alt wird und veraltet, ist dem Verschwinden nahe.



    Frage 4: Welche Haltung, resp. Stellung hat ein Christ dem Gesetz gegenüber? Ist das Gesetz die Lebensregel für einen Christen?
    Röm 6:14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
    Röm 7:4 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.
    Röm 7:6 Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten {Eig. in Neuheit ...in Altheit} des Buchstabens.
    Röm 8:3 Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt {O. Gleichheit, wie anderswo} des Fleisches der Sünde {Eig. von Sündenfleisch} und für die Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte,
    Röm 8:4 auf daß das Recht {d. i. die gerechte Forderung} des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.
    Röm 10:4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
    Gal 2:19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe;
    Gal 3:13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!
    Gal 4:5 auf daß er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf daß wir die Sohnschaft empfingen.
    Gal 5:18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.

    Frage 5: Welche Wirkung hat das Gesetz auf den Menschen oder was bewirkt es nicht?
    Das Gesetz selbst ist gut, jedoch die Auswirkung auf den Menschen ist negativ.
    Röm 7:12 So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.
    Röm 7:13 Gereichte nun das Gute mir zum Tode? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf daß sie als Sünde erschiene, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, auf daß die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.
    Röm 7:14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
    Röm 3:20 Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (vgl. Gal 2:16.21; 3:11)
    Gal 3:2 Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Kunde des Glaubens?
    Gal 3:5 Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?
    Gal 3:18 Denn wenn die Erbschaft aus Gesetz ist, so nicht mehr aus Verheißung: dem Abraham aber hat Gott sie durch Verheißung geschenkt.
    Gal 3:21 Ist denn das Gesetz wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig zu machen vermöchte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus Gesetz.
    Röm 3:20 ...denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
    Röm 7:7 Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, als nur durch Gesetz. Denn auch von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: "Laß dich nicht gelüsten".
    Röm 4:15 Denn das Gesetz bewirkt Zorn; aber wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.
    Röm 5:20 Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde.
    Gal 3:19 Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt...
    Röm 7:8 Die Sünde aber, durch das Gebot Anlaß nehmend, bewirkte jede Lust in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
    Röm 7:9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;
    1Kor 15:56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.
    Röm 7:5 Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.
    Heb 7:19 (denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht) und die Einführung einer besseren Hoffnung, durch welche wir Gott nahen.
    2Kor 3:7 (Wenn aber der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, in Herrlichkeit begann, ...
    2Kor3:9 Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit ist,

    Frage 6: Welche Bedeutung hat das Gesetz heute für den Christen noch?
    1Tim 1:8 Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht,
    1Tim 1:9 indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger,...
    Das Gesetz kann jemand Überzeugen, dass er vor Gott schuldig ist, aber die Grösse unserer Schuld zeigt uns das Gesetz nicht. Nur das Kreuz ist dazu imstande!
    Luk 24:44 Er sprach aber zu ihnen: Dies sind die Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden muß, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses' und den Propheten und Psalmen.
    Röm 13:10 ...So ist nun die Liebe die Summe des Gesetzes. (V.8; Gal 5:14; Mat 22:36-40)
    1Kor 9:8 Rede ich dieses etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das Gesetz dieses?
    1Kor 9:9 Denn in dem Gesetz Moses' steht geschrieben: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden".
    1Kor 14:34 Eure Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt. c Jak 1:25; 2:8.12; Gal 6:2

    Frage 7: Welche Lebensregel besitzt nun ein Christ, wenn er nicht unter dem Gesetz steht?
    Selbst die Bergpredigt gibt noch nicht die christliche Norm, so wie sie in den Briefen des NT gefunden wird. Vgl. Mat 6:12 mit Eph 4:32
    Mat 6:12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben;
    Eph 4:32 Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, gleichwie auch Gott in Christo euch vergeben hat.
    Der Christ steht nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade (c Röm 6:14).
    Die Gnade besteht aber nicht in einer Liste von Ge- und Verboten, doch ebensowenig bedeutet dies, das ein Christ tun und machen kann was er will
    (c Röm 6:15; Jud 4; 1Kor 9:21).
    Die Lebensregel des Christen ist die Gnade, die in Christus personifiziert ist
    (c Joh 1:17; Tit 2:11f.).
    Das Handeln Gottes ist unsere Norm. Christus selbst ist unser Vorbild.
    Der Heilige Geist ist unsere Kraft.
    Eph 4:20 Ihr aber habt den Christus nicht also gelernt,
    Eph 4: 21 wenn ihr anders ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie die Wahrheit in dem Jesus ist:
    Eph 4:22 daß ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird,
    Eph 5:1 Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder,
    2 und wandelt in Liebe, gleichwie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.
    1Pet 2:21 Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, auf daß ihr seinen Fußstapfen nachfolget;
    1Kor 11:1 Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Christi.
    Phil 1:21 Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn.
    Phil 2:5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war,
    Joh 13:15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tuet.
    1Joh 2:6 Wer da sagt, daß er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat.
    1Joh 3:16
    Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben dargelegt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen.
    Röm 13:14 sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an, und treibet nicht Vorsorge für das Fleisch zur Erfüllung seiner Lüste.
    Eph 5:25 Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,
    Gal 5:16 Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen...
    18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.
    Die christliche Norm ist deutlich höher als die Norm des Gesetzes.
    GESETZ
    : 2Mo 20:15 Du sollst nicht stehlen.
    GNADE: Eph 4:28 Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit
    seinen Händen das Gute, auf dass er dem Dürftigen mitzuteilen habe.
    Christus wurde unter den Gesetz geboren und hielt als Jude das Gesetz im vollen Sinn, aber dennoch war nicht das Gesetz seine Lebensregel!
    Joh 4:34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.
    Das Vorbild Christi als Mensch, das Kreuz Christi und die Verherrlichung Christi zur Rechten Gottes bestimmen unsere Stellung in der Welt und zugleich unser Verhalten.
    Gal 6:14 Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt.

    Die Lehre der Apostel (Apg. 2:42)
    oder das Bild der Lehre (Röm 6:17; 1Pet 1:2)
    und alle daraus hervorkommenden praktischen und konkreten Belehrungen sind stets in diesem Lichte zu sehen (c Kol 3:1-4:6; Eph 4:20-6:9; Gal 6:16).
    Das Erkennen des Willens Gottes ist unter der Gnade stets mit einer Herzensübung gepaart, was unter Gesetz nicht der Fall war.

    Siehe:
    Kol 1:9 Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tage an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, auf daß ihr erfüllt sein möget mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis,
    10 um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werke fruchtbringend, und wachsend durch die Erkenntnis Gottes,
    Röm 12:1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst ist.
    2 Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
    Phil 1:10 damit ihr prüfen möget, was das Vorzüglichere sei, auf dass ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi,
    Das Gesetz offenbart nicht das Wesen Gottes; dies kann und macht allein der Heilige Geist in der heutigen Zeit der Gnade.
    1Kor 2:10 uns aber hat Gott es geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.
    Der Geist Gottes lehrt uns Gottes Willen kennen und gibt uns auch die Kraft diesen Willen zu tun.
    Röm 8:4 auf dass das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.


    Frage 8: Ist jemand, der sich nicht unter das Gesetz stellt gesetzlos?
    1Kor 9:20 Und ich bin den Juden geworden wie ein Jude, auf dass ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie unter Gesetz (wiewohl ich selbst nicht unter Gesetz bin), auf dass ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne;
    1.Kor 9:21 denen, die ohne Gesetz sind, wie ohne Gesetz (wiewohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern Christo gesetzmäßig unterworfen), auf dass ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne.
    Gal 5:16 Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen...
    Gal 5:18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz...
    Gal 5:22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit; 23 wider solche gibt es kein Gesetz. (Lies Gal 5:1-26)

    Die Liebe als die Summe des Gesetzes (Röm 13:8; Gal 5:14; Jak 2:8) hat auch unter der Gnade seine Gültigkeit.
    Gal 5:13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; allein gebrauchet nicht die Freiheit zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dienet einander. (v.a.m. z.B. 1Joh-Brief)

    Auch die Gnade kennt Gebote und Normen:
    Gal 6:2 Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllet das Gesetz des Christus.
    Joh 14:21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.
    Joh 15:14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was irgend ich euch gebiete.
    Joh 15:17 Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebet.
    1Joh 5:3 Denn dies ist die Liebe Gottes, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
    1Joh 4:21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.
    Jak 1:25 Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat und darin bleibt, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, ...
    Jak 2:8 Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", so tut ihr wohl.
    Tit 2:11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,
    Tit 2:12 und unterweist uns, auf dass wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf,
    -----
    Das vollkommene Gesetz versus die ewige Ewigkeit

    Elberfelder 1905
    Hebräer

    Hebr. 12,18Denn ihr seid nicht gekommen zu dem [Berge], der betastet werden konnte,
    und zu dem entzündeten Feuer,
    und dem Dunkel
    und der Finsternis
    und dem Sturm,
    Hebr. 12,19
    und dem Posaunenschall,
    und der Stimme der Worte, deren Hörer baten, daß das Wort nicht mehr an sie gerichtet würde,
    Hebr. 12,20 (denn sie konnten nicht ertragen, was geboten wurde: "Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden."

    6 x und verbinden 7 vollkommene Dinge


    Hebr. 12,21 Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Moses sagte: "Ich bin voll Furcht und Zittern")
    Hebr. 12,22 sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion
    und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem;
    und zu Myriaden von Engeln,
    Hebr. 12,23 der Fest- Versammlung;
    und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind;
    und zu Gott, dem Richter aller;
    und zu den Geistern der vollendeten Gerechten;
    Hebr. 12,24 und zu Jesu, dem Mittler eines neuen Bundes;
    und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abel.
    7 "und" verbinden 8 "ewige" Dinge.


    Die Bedeutung des Gesetzes für die Christen heute;
    Grundsätzliche Erwägungen

    1. Das mosaische Gesetz wurde Israel gegeben
    (2Mo 19,3+5;24,7;34,7).
    2. Das mosaische Gesetz kann den Menschen nicht gerecht machen
    (3Mo 18,5; Hes 20,11 + 13+21; Mt 19,17b; Rom 10,5).

    a. Das Halten des Gesetzes müsste vollkommen sein
    (Gal 3,10; Jak2,10).
    1) Da kein Mensch das Gesetz vollständig gehalten hat, wird kein Mensch durch des Gesetzes Werke gerecht
    (Röm 3,20-23; Gal 2,16+21; 3,11; 5,4).

    2) Die Schuld liegt nicht am Gesetz. Das Gesetz ist gut, heilig und geistlich
    (Röm 7,12; 1.Tim l,8f.; Ps 19,8).

    3) Die Schuld liegt an der Sündhaftigkeit und Schwachheit des Menschen
    (Röm 7,14; 8,3; 8,7-10; vgl. Ps 51,7; 1. 1. Mo 8,21; vgl. Gal 3,21).

    b. Die Forderung des Gesetzes ist richtig und darf nicht abgeändert werden
    (3. Mo 19,2; Ps 89,15; Mt 5,48; Röm 2,11- 12+14-15; Gal 3,21b; 1. Petr 1,15-16).

    c. Gott musste einen Weg der Erlösung finden, ohne die ethischen (moralischen) Forderungen des Gesetzes zu ändern.


    Dieser Weg ist:
    1) Die Rechtfertigung geschieht aufgrund des Stellvertreters Jesus Christus
    Jes 53,4-6; Joh 1,29; 19,30; Röm 3,23-26; 8,3-4;
    2. Kor 5,21; Gal 3,13-14; 4,5; 1.Petr. 2,24; Hebr. 9,18- 22; 10,4+12).

    Erstens hat Jesus in seinem Leben das Gesetz vollkommen gehalten
    (Mt 17,5; Joh 8,46).

    Zweitens hat Jesus durch seinen stellvertretenden Tod die Forderung der Strafe für das gebrochene Gesetz erfüllt
    (Gal 3,10+13).

    2) Die Rechtfertigung (Aneignung der Erlösung) durch den Glauben
    (1 Mo 15,6; Apg. 16,31-32; Röm 3,24- 31; 4,3-12; 5.1; Gal 3,5-14; Eph 2,8- 10; Kol 2,5-7; Hebr. 11,4+6ff).

    3. Das mosaische Gesetz ist ein Gesetz, das aus drei Teilen besteht:
    a. Das Moralgesetz, die Offenbarung der Heiligkeit Gottes,
    b. Das Sozialgesetz, die Regeln für die Volksgemeinschalt im Staat Israel
    c. Das Ritualgesetz, die Bestimmungen für den israelitischen Gottesdienst

    4. Diese drei Teile gehören zusammen.
    Man kann nicht einen Teil herausnehmen und die anderen zwei Teile lassen.
    Wer durchs Gesetz gerecht werden will, muss das ganze Gesetz, in allen seinen Teilen, einhalten
    (Mt 5,19; Gal 5,3; Jak 2,10).

    5. Das Neue Testament (Jesus) lehrt aus dem Alten Testament, dass die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist
    (Mt 22,34-39; vgl. 5Mo 6,5; 3Mo 19,18).

    Missverständnisse über das Gesetz

    1. Die Ursachen der Missverständnisse über die Bedeutung des Gesetzes des Moses für heute liegen in einer mangelnden Definition der Begriffe.

    Das Wort Gesetz (nomos) hat im Neuen Testament verschiedene Bedeutungen.
    Einige davon sind:
    a. Das "Moralgesetz“, der Ausdruck der Natur und Wesensart Gottes (vgl. Mt 22,37-40).
    b. Das Gesetz des Moses,
    c. Der Pentateuch (Lk 24,44).
    d. Das gesamte Alte Testament (Joh 12,34; 15,25).
    e. Die Zehn Gebote von 2. Mose 20.
    f. Menschliche Gesetze (Lk 20,22; Apg. 19,38).
    g. Der offenbarte Wille Gottes (Röm 7,15-25).
    h. Das Gesetz Christi (1. Kor 9,20- 21; Gal 6,2; Jak 1,25; 2,12).

    2. Wir müssen sorgfältig unterscheiden zwischen dem ewigen Moralgesetz Gottes
    und dem in seiner Gültigkeit zeitlich begrenzten mosaischen Gesetz:

    a. Das Moralgesetz Gottes ist die absolute Norm von dem, was vor Gott Recht und Unrecht ist.
    Es ist ein Ausdruck der heiligen Wesensart Gottes,

    b. Das Moralgesetz Gottes bestand lange, bevor das mosaische Gesetz gegeben wurde,
    denn es gab schon vor der Gesetzgebung am Sinai Menschen, die ein gerechtes, Gott wohlgefälliges Leben führten.
    1) Einige dieser Gerechten, die in der Heiligen Schrift genannt werden, sind;
    - Abel (1. Mo 4,4; Hebr. 11,4)
    - Henoch (1. Mo5,224-24; Hebr. 11,5).

    - Noah (1. Mo 6,9; Hes 14,14-1-20).
    - Hiob (Hi 1,8; 2,3; Hes 14,14+ 20).


    2) Es ist interessant, dass Gott Noah und Hiob, die vor der Gesetzgebung am Sinai gelebt haben, zusammen mit Daniel nennt,
    der unter dem mosaischen Gesetz gelebt hat

    (Hes 14,14 14-20).
    3) Die Tatsache, dass Menschen schon vor der Gesetzgebung am Sinai ein gerechtes Leben im Einklang mit
    dem Moralgesetz Gottes gelebt haben, bedeutet zwei Dinge:

    Erstens, Menschen können im Einklang mit dem absoluten Moralgesetz Gottes leben,
    ohne unter den Moralprinzipien des mosaischen Gesetzes zu sein.
    Zweitem, ein Mensch, der von dem mosaischen Gesetz frei ist, kann trotz dem nicht „gesetzlos“ sein,

    c. Das Moralgesetz Gottes ist unveränderlich, wie Gottes Wesensart unveränderlich ist, aber die Proklamation und die Methode der Durchsetzung
    der Moralprinzipien Gottes veränderte sich in den verschiedenen Haushaltungen Gottes.


    1) Vor der Gesetzgebung am Sinai verwaltete Gott die gesamte Menschheit unter seinem Moralgesetz ohne das mosaische Gesetz.


    2) Seit der Gesetzgebung am Sinai verwaltete Gott das Volk Israel durch das mosaische Gesetz mit den Moralprinzipien, die darin enthalten sind.
    Das mosaische Gesetz enthielt unter anderen Geboten auch das Moralgesetz Gottes, es darf aber nicht mit dem Moralgesetz Gottes verwechselt werden.
    Das mosaische Gesetz enthielt viel mehr.
    Es enthielt auch das Ritualgesetz,
    das Zivilgesetz für Israel,
    das Kriminalgesetz,
    das Sanitärgesetz usw.


    3) Das Moralgesetz Gottes besteht auch weiter,
    nachdem das mosaische Gesetz mit dem Tod Jesu und dem Kommen des Heiligen Geistes an Pfingsten seine Gültigkeit verloren hat.
    Es ist für jede Haushaltung Gottes gültig,

    d. Das mosaische Gesetz hat das Volk Israel in der Wüste Sinai durch die Vermittlung des Mose empfangen.
    Dieses Gesetz hat für die Gemeinde seine Gültigkeit verloren.
    Der Gläubige des Gemeindezeitalters ist nicht unter dem mosaischen Gesetz
    - weder zur Erlösung noch zur Heiligung.

    1) Erlösung geschieht nicht durch des Gesetzes Werke
    (Röm 3,20; 10,4; Gal 2,16).
    Röm 3,20: Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
    Röm 10,4: Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
    Gal 2,16: aber wissend, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum,
    auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf dass wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken,
    weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.



    2)Heiligung geschieht nicht durch des Gesetzes Werke

    (Röm 6,14; 2Kor 3,16; Gal 5,2-3; Kol 2,6; vgl. Gal 5,16-18).

    Röm 6,14: Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

    2. Kor 3,15: Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Moses gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen.
    2. Kor 3,16: Wenn es aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen.)
    2. Kor 3,17: Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

    Gal 5,2: Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass wenn ihr beschnitten werdet, Christus euch nichts nützen wird.
    Gal 5,3: Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der beschnitten wird, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.

    Kol 2,6: Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm,

    Gal 5,16: Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
    Gal 5,17: Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, auf dass ihr nicht das tuet, was ihr wollt.

    e) Freiheit von den moralischen Geboten des mosaischen Gesetzes bedeutet nicht Freiheit von der moralischen Verpflichtung gegenüber Gott.
    Für den Christen gibt es theoretisch drei Alternativen, von denen aber nur die dritte richtig ist:

    1) Unter den Moralgeboten des mosaischen Gesetzes leben.
    2) Gesetzlos sein.
    3) Unter der Gnade sein.
    3. Die Verwirrung über die Anwendung des mosaischen Gesetzes hat ihre Ursache in der mangelnden Unterscheidung
    zwischen dem Moralgesetz Gottes und dem mosaischen Gesetz, insbesondere den Zehn Geboten,

    a. Wenn Schriftausleger sagen, dass die Zehn Gebote nie ungültig wurden,
    dann meinen sie mit dieser Aussage eigentlich, dass das Moralgesetz Gottes nie ungültig wurde.
    b. Kein Christ und keine Gemeinde kann ehrlich behaupten, dass wir unter den Zehn Geboten leben,
    denn „unter dem Gesetz sein“ bedeutet auch, unter der Strafe für die Übertretung des Gesetzes zu sein.


    1) Wenn die Zehn Gebote des mosaischen Gesetzes heute noch in Kraft
    wären, dann müsste auch die Strafe für die Übertretung der Zehn Gebote noch in Kraft sein.
    2) Ehebruch, Sabbatschändung, Götzendienst oder Auflehnung gegen die Eltern wurde nach dem mosaischen Gesetz mit dem Tode bestraft.
    Dies ist heute jedoch nicht der Fall.

    Wer behauptet, „unter dem mosaischen Gesetz zu sein“,
    muss für die Übertretung des Gesetzes auch die Todesstrafe einführen.

    3) Wenn das Gesetz noch in gleicher Weise wie im Alten Testament gültig wäre, dann müsste auch die Strafe für die Übertretung noch gültig sein.
    Veränderung der Strafe bedeutet aber Abschaffung des Gesetzes.

    4) Ein Gesetz, dessen Strafandrohung abgeschafft wurde, ist kein Gesetz mehr, sondern ein „guter Rat“.
    Das mosaische Gesetz war jedoch ein „Amt das den Tod bringt“ (2. Kor 3,7).


    5.. Das mosaische Gesetz ist unteilbar, das heisst, wir können das mosaische Gesetz nicht aufteilen in Teile, die heute noch gültig sein sollen, und Teile, die heute nicht mehr gültig sein sollen.
    Beide, das Alte Testament und das Neue Testament, sehen das mosaische Gesetz als eine unauflösbare Einheit,
    a. Josua soll das „Buch des Gesetzes“ betrachten (Jos 1,8).
    b. Als Jesus nach dem grössten Gebote gefragt wurde, nannte er keines der Zehn Gebote, sondern zitierte aus dem dritten und dem fünften Buch Mose, die für ihn auch „Gesetz“ waren.
    Wir können also nicht einfach die Zehn Gebote übernehmen und die Gebote aus dem dritten und fünften Buch Mose ignorieren,
    c. Paulus betrachtet in Galater 3,10 das ganze Gesetz als eine untrennbare Einheit. Dazu zitiert er 5. Mose 27,26, wo gesagt wird:
    „Verflucht sei jedermann, der nicht bleibt in alle dem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue,“
    d. Paulus sagt in Galater 3,17, dass „das Gesetz“ 430 Jahre nach der Verheißung an Abraham „hinzugekommen“ ist.
    Hier sieht er das mosaische Gesetz offensichtlich als etwas Ganzes,
    e. Paulus sagt, dass der der sich unter ein Gebot stellt, das ganze Gesetz halten muss. In Galater 5,24 sagt er:, Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen.
    Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.“
    f. Jakobus sieht das mosaische Gesetz als eine untrennbare Einheit.
    Er sagt in Jakobus 2,10; „Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist’s ganz schuldig.“

    5. Nach der jüdischen, orthodoxen Tradition enthält das mosaische Gesetz 613 Gebote.
    Sie werden in 248 Gebote und 365 Verbote aufgeteilt.
    Die Zehn Gebote haben in dieser Aufstellung nicht die Sonderstellung, die sie bei den Christen erhalten haben, sondern sind Teil des Gesetzes, wie viele andere Gebote auch.
    6. Die Aufteilung des mosaischen
    Gesetzes in Moralgesetz, Ritualgesetz (Religionsgesetz) und Zivilgesetz mag für uns für das Studium hilfreich sein,
    hat jedoch keine biblische Grundlage oder Autorität.
    Viele der Gebote müssten in zwei Bereichen untergebracht werden:
    Das Gesetz vom Zehnten ist beides, Religionsgesetz und Zivilgesetz.

    Das Ende der Gültigkeit des
    MOSAISCHEN GESETZES
    1. Das mosaische Gesetz hat den Charakter eines Bundes,
    den Gott mit dem Volk Israel geschlossen hat.
    Im Gegensatz zu Gottes Bund mit Abraham ist der Gesetzesbund
    ein Bund mit Bedingungen für das Volk Israel (2Mo 19,3-+5)



    2. Der Gesetzesbund hat den Bund Gottes mit Abraham nicht aufgelöst oder abgelöst.
    Der Bund Gottes mit Abraham besteht unverändert weiter.
    Das Gesetz, so sagt Paulus, ist um der Übertretung willen „hinzugekommen“ (Gal 3,14-19).

    3. Das Ende des mosaischen Gesetzes bedeutet nicht gleichzeitig das Ende des Moralgesetzes Gottes,
    a. Die Moralgebote haben nicht mit dem mosaischen Gesetz begonnen und hören auch nicht mit dem Ende der Gültigkeit des mosaischen Gesetzes auf. Sie sind Ausdruck des ewigen, unveränderlichen Charakters Gottes,
    b) Paulus nennt in Römer 8,4 die moralischen Prinzipien des mosaischen Gesetzes „die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit“. Erzeigt, dass dieselben Prinzipien durch den Geist Gottes in uns erfüllt werden.

    4. Das biblische Zeugnis vom Ende der Gültigkeit des mosaischen Gesetzes ist eindeutig;
    a. In Römer 6,14-15 sagt Paulus zu der Gemeinde in Rom „.. .die ihr nicht unter dem Gesetze seid, sondern unter der Gnade”,
    b. In Römer 7,4 sagt Paulus, wir sind „getötet dem Gesetz durch den Leib Christi, damit ihr einem anderen angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt ist.“
    Wir sind für das Gesetz tot, und das Gesetz hat über einen Toten keine Macht mehr,
    c. In Römer 7,6 sagt Paulus: „Nun aber sind wir dem abgestorben, das uns gefangen hielt, und vom Gesetz los... “
    d. In Römer 10,4 schreibt Paulus, „Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.“

    e. In 2. Korinther 3,7-13 vergleicht Paulus die Herrlichkeit des Mose (Gesetzessystem)
    mit der größeren Herrlichkeit der Gnade Gottes. Paulus sagt dabei drei Mal, dass das mosaische Gesetzessystem,
    das doch auch die Zehn Gebote enthielt (auch die Zehn Gebote waren eingemeißelt in Stein), aufgehört hat:
    1) Die Herrlichkeit... „die doch aufhört“ (V 11).
    2) „Denn wenn das Herrlichkeit hatte, was da aufhört“ (V 11).
    3) „... damit die Kinder Israel nicht sehen sollten das Ende dessen, was da aufhört“ (V 13b).
    f Der Gesetzesbund ist ein Bund Gottes mit dem Volk Israel. Damit ist die Gültigkeit auf Israel begrenzt, solange es unter dem Gesetzesbund lebt (Gal 3,17).
    g. In Galater 3,23-26 nennt Paulus das Gesetz den Zuchtmeister Israels „auf Christus,“ der Israel bewahren sollte.

    Da „nun aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.“
    Das mosaische Gesetz hat also seine Funktion verloren,

    h. In Galater 4,21-31 vergleicht Paulus das Leben unter dem Gesetz mit dem Sohn der Hagar und das Leben in der Freiheit des Geistes mit dem Sohn der Sara.
    In Vers 30 wird 1. Mose 21,10 zitiert: „Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn...“ Hier wird auf bildhafte Weise das Ende des mosaischen Gesetzes bezeugt,
    i. In Galater 5,1 sagt Paulus: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit...“ Gemeint ist die Freiheit vom mosaischen Gesetz,
    k. In Galater 5,18 sagt Paulus: „Regiert euch aber der Geist, dann seid ihr nicht unter dem Gesetz“,
    l. In Epheser 2,14-17 sagt Paulus, dass Christus den Zaun, der Juden und Nichtjuden trennte, abgebrochen hat .. indem er in seinem Fleisch hat abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen... “
    m. In Kolosser 2,16-23 zeigt Paulus auf deutliche Weise, dass das mosaische Gesetz seine Gültigkeit verloren hat.

    n. Der Hebräer brief beschreibt in Kapitel 7 die Veränderung von der Priesterordnung Aarons zum Priestertum nach der Ordnung des Melchisedek.
    Dazu sagt er in Hebräer 7,12: „Wo das Priestertum verändert wird, da muss auch das Gesetz verändert werden.“

    Wären wir noch unter dem mosaischen Gesetz, müssten wir auch noch Priester nach der Ordnung Aarons haben.
    Das Moralgesetz Gottes
    1. Wenn gesagt wird, dass das mosaische Gesetz, die Zehn Gebote ein bezogen, seine Gültigkeit verloren hat,
    erfährt man sehr schnell Widerspruch.

    Insbesondere die Zehn Gebote scheinen im Herzen der Christen eine Sonderstellung zu haben.
    a. Die Christen sind hier jedoch sehr inkonsequent.
    Sie verteidigen die Gültigkeit des mosaischen Gesetzes, insbesondere der Zehn Gebote, halten aber das Sabbatgebot für ungültig,

    b. Wir haben vorher schon gesehen, dass das Gesetz jedoch als Ganzes behandelt werden muss.
    Wir können nicht auswählen, was wir vom Gesetz praktizieren wollen und was wir abschaffen wollen.

    2. Bei der Erwägung der Frage der bleibenden Gültigkeit des mosaischen Gesetzes,
    insbesondere der Zehn Gebote, müssen wir berücksichtigen, dass nach dem mosaischen Gesetz der Gesetzesübertreter für jede Übertretung seine gerechte Strafe erhielt.
    Wie schon er wähnt, ist ein Gesetz ohne Strafe für die Übertretung nur „guter Rat“ (Hebr 2,2b).
    3. Obwohl die Zehn Gebote als Bestandteil des mosaischen Gesetzes abgeschafft sind, haben die Moralprinzipien, die in den Zehn Geboten und in anderen Teilen des mosaischen Gesetzes genannt sind, bleibende Gültigkeit:
    a. Die Moralprinzipien des mosaischen Gesetzes begannen nicht mit der Gesetzgebung am Sinai. Diese Gesetzgebung war nicht die erste Offenbarung des Willens Gottes (1. Mo 2,16; 8,15ff.;9,l ff).
    b. Das Moralgesetz oder die Moralprinzipien sind eine Widerspiegelung des Charakters Gottes und sind genauso ewig, wie Gott ewig ist.
    c. Alle Moralprinzipien des mosaischen Gesetzes werden nicht nur im Neuen Testament wiederholt, wir finden sie auch schon im Alten Testament, und zwar vor der Gesetzgebung am Sinai.

    Einige Beispiele machen dies deutlich:

    1) Kains Brudermord
    war Mord und deshalb Sünde, schon lange vor der mosaischen Gesetzgebung am Sinai.

    2) Jakobs Betrug,
    bei dem er den Erstgeburtssegen Esaus ergaunerte, war Sünde, obwohl das achte Gebot noch nicht gegeben war.
    3) Mord, Ehebruch, Diebstahl, Neid usw. waren auch schon vor der Gesetzgebung am Sinai Sünde.
    4. Das Moralgesetz Gottes ist bindend für den Gläubigen, nicht weil es Teil des mosaischen Gesetzes ist, sondern weil es Teil des gerechten Willens Gottes ist.
    5. Das Moralgesetz Gottes ist im Neuen Testament sogar enger gefasst als in der mosaischen Gesetzgebung,
    a. Jesus verurteilt nicht nur Mord, sondern schon den Hass, der dem Mord vorausgeht,
    b. Das Neue Testament verurteilt nicht nur offene Sünde, sondern auch passive Unterlassung dessen, was richtig und gerecht istJak4,17).
    6. Rom 3,23 sagt, dass alle Menschen gesündigt haben und der Herrlichkeit mangeln, die sie bei Gott haben sollten.
    Diese Aussage setzt voraus, dass alle Menschen unter dem Moralgesetz Gottes sind.
    7. Erlösung durch Jesus Christus hat zwei Bestandteile:
    a. Jesus nimmt unsere Sünde weg, für die er am Kreuz auf Golgatha gestorben ist.
    b. Jesus gibt uns seine Gerechtigkeit. Der Gläubige ist nicht nur von der Sünde gereinigt und von der Strafe befreit, er hat auch positive Gerechtigkeit,
    die ihm durch den Tod Christi zugerechnet wurde.

    8. Die Abschaffung des mosaischen Gesetzes bedeutet also nicht die Abschaffung des Moralgesetzes Gottes.
    Nur eine Theokratie könnte die Zehn Gebote mit den angedrohten Strafen durchsetzen.

    Der Maßstab des Moralgesetzes Gottes, wie er im Neuen Testament offenbart wurde, ist jedoch viel genauer, als der Maßstab des mosaischen Gesetzes (vgl. Gal 6,2; Kol 3,1; Jak 2.8 + 12



    Sind die Zehn Gebote im Neuen Testament wiederholt und deshalb
    FÜR HEUTE GÜLTIG?
    1. Das erste Gebot: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägypten land, aus dem Diensthause geführt habe.
    Du sollst keine ändern Götter neben mir haben“ (2.Mo 20,2-3).

    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod
    (2Mo 22,20; 5Mo 6,14-15).
    b. Das Gebot wird im Neuen Testament nicht wiederholt, aber das Prinzip wird deutlich gelehrt (1Tim 2,5; vgl. Apg 14,15; Jak 2,19).

    2. Das zweite Gebot; „Du sollst dir kein Bildnis machen... Bete sie nicht an und diene ihnen nicht...“ (2Mo 20,4).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod (5Mo 27,15; vgl. 2Mo 32,26-28).
    b. Das Prinzip, das hinter diesem Gebot steht, wird im Neuen Testament auf vielfache Weise gelehrt
    (Apg 15,29; 1. Kor 8,1-10; 12,2; 2Kor 6,16; 1. Joh 5,20-21). Alles, was zwischen den Gläubigen und Christus kommt, ist im Prinzip ein Götze.

    3. Das dritte Gebot: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht“ (2Mo20,7).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod (3Mo 24,15-16).
    b. Das Gebot wird im Neuen Testament nicht wiederholt, aber es wird darauf hingewiesen, dass keine falschen Eide geschworen werden sollen
    (Jak 5,12; vgl. Mt 5,33-37).

    4. Das vierte Gebot: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.
    Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke verrichten; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn,
    deines Gottes; da sollst du kein Werk tun...“ (2Mo 20,8-11).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod (4. Mo 15,32-36).
    b. Das Sabbatgebot wird im Neuen Testament nicht wiederholt, im Gegenteil, es wird darauf verwiesen, dass das Halten bestimmter Feiertage (Sabbate), eine persönliche Entscheidung ist
    (Röm 14,5; Kol 2,14-16). Die frühe Christen gestaltete den ersten Tag der Woche, den „Tag des Herrn“, den Tag der Auferstehung des Herrn, als Tag ihrer Zusammenkunft (Apg. 20,7; Offenbarung 1.10) →
    (wenn das die richtige Deutung von diesem Vers ist.
    Es kann auch sein, dass Johannes im Geiste im/ am "Tag des Herrn war".

    5. Das fünfte Gebot: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren...“ (2Mo 20,12).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod (2Mo 21,15417; 5Mo 21,18-21; 27,16a).
    b. Dieses Gebot wird im Neuen Testament nicht mit Strafandrohung wiederholt. Jesus, der noch unter der Haushaltung des Gesetzes lebte, hat das Gebot mit Androhung der Todesstrafe zitiert (Mt 15,3-4).
    c. Das Moralprinzip des Gehorsams und der Ehrerbietung gegenüber den Eltern wird im Neuen Testament gelehrt. Die Verheißung wird abgeändert wiedergegeben zu „auf dass du lange lebst auf Erden“ (Eph 6,1-3).

    6. Das sechste Gebot: „Du sollst nicht töten“ (2Mo 20,13).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes der Tod. Das Gesetz unterschied zwischen einer Schlägerei mit Todesfolge und einem beabsichtigten Mord (2Mo 21,12; vgl. 2Mo21,29; 4Mo 35,1 ffj.
    b. Die Todesstrafe für Mord wurde von Gott schon vor der Gesetzgebung am Sinai eingeführt (1. Mo 9,5-6).
    c. Das Neue Testament wiederholt das Gebot nicht mit Androhung der Todesstrafe, lehrt jedoch, dass schon Hass Sünde ist (1. Joh 3,15).

    7. Das siebte Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen' 20,14).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes für beide Personen der Tod (3Mo 20,10).
    b. Die Städte Sodom und Gommora wurden schon Jahrhunderte vor der Gesetzgebung für die massenhafte Übertretung dieses Moralprinzips Gottes und der Praxis der Homosexualität, vernichtet (1.Mo 18,20-21; 19,5- 8-H3).
    c. Das Neue Testament wiederholt das Gebot nicht mit Androhung der Todesstrafe, lehrt jedoch die Absonderung von aller Unreinheit (1. Kor 5,1 - 8; 6,18-20).


    8. Das achte Gebot: „Du sollst nicht stehlen“ (2Mo 20,15).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes die
    vier- bis fünffache Wiedererstattung des Diebesguts (2Mo 22,1).
    Die Strafe für den Diebstahl eines Menschen war jedoch der Tod (2. Mo 21,16).

    b. In den Evangelien ist Zachäus ein Beispiel. Er gab das gestohlene Gut vierfach zurück,

    c. Das Neue Testament wiederholt nicht das Gebot, lehrt aber das Moralprinzip Gottes,
    dass jeder arbeiten und nicht nur seinen Lebensunterhalt verdienen, sondern auch Bedürftige unterstützen soll (Eph 4,28).

    9. Das neunte Gebot; „Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (2. Mo 20,16).
    a. Unter dem Gesetzesbund war die Strafe für die Übertretung des Gebotes „....so sollt ihr mit ihm tun, wie er gedachte, seinem Bruder zu tun... Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand und Fuss für Fuss“ (5Mo 19,16-1-19-1-21).
    b. Das neunte Gebot wird im Neuen Testament nicht wiederholt.
    Das Moralprinzip der Verpflichtung zur Wahrheit wird jedoch deutlich gelehrt (Kol 3,9-10).

    10. Das zehnte Gebot;
    „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses!
    Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes,
    noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat“ (2Mo 20,17).

    a. Unter dem Gesetzesbund wird für das Gelüsten in Gedanken keine Strafe angedroht.
    Wurde der Gedanke zur Tat, dann galt eines der anderen Gebote,
    b. Obwohl das mosaische Gebot im Neuen Testament nicht wiederholt wird, wird das Moralprinzip „sich nicht gelüsten zu lassen“ gelehrt (Eph 5,3).
    11. Die Strafe des mosaischen Gesetzes für die Übertretung der Zehn Gebote war fast immer der Tod. Die Herrschaft des mosaischen Gesetzes war eine Herrschaft des Todes (2. Kor 3,7).
    12. Für die Haushaltung der Gemeinde wurde das mosaische Gesetz nicht eingesetzt.



    Alle Moralprinzipien der Zehn Gebote finden wir jedoch im Neuen Testament auch für die Haushaltung der Gemeinde (also unter der Gnade) wieder.
    Der Grund liegt darin, dass diese Prinzipien zum Moralgesetz Gottes gehören.
    Durch die mosaische Gesetzgebung wurden sie Bestandteil des mosaischen Gesetzes.

    Obwohl das mosaische Gesetz seine Gültigkeit verloren hat, bleiben die ewigen Moralprinzipien Gottes bestehen.

    13. Es ist wichtig, dass wir die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen dem ewigen Moralgesetz Gottes und dem mosaischen Gesetz kennen und verstehen, sonst entsteht sehr leicht eine Gesetzlichkeit oder eine Gesetzlosigkeit.
    Ähnlichkeiten der zwei Gesetze beweisen jedoch nicht Identität der beiden Gesetze.
    14. Es ist auch wichtig, dass wir verstehen, dass die neue Haushaltung der Gemeinde erst durch den Tod Jesu (vgl. Gal3,13) möglich wurde und an Pfingsten mit dem Kommen des Heiligen Geistes begann.
    Heilsgeschichtlich gehört die Zeit der Evangelien zur Haushaltung des Gesetzes (oder Israels).
    15. Schwierig erscheinende Schriftsteilen müssen im heilsgeschichichen Zusammenhang der Schrift gesehen werden.

    a. Matthäus 5,17-19 sagt nicht, dass keine Bestimmung des mosaischen Gesetzes seine Gültigkeit verlieren wird, denn viele der Ritual- und Opferbestimmungen haben offensichtlich ihre Gültigkeit für die Haushaltung der Gemeinde verloren.
    Jesus verteidigt hier die Gültigkeit des Gesetzes und des gesamten Alten Testaments während der Haushaltung des Gesetzes (Israel) und sagt, dass kein Teil des Gesetzes der Erfüllung entgehen wird. Jesus Christus hat das Gesetz erfüllt.
    1) Er wurde unter dem Gesetz geboren und unter das Gesetz getan (Mt 17,5; Joh 8,45; Gal 4,4).
    2) Er hat das Gesetz rieh tig erklärt und Missverständnisse korrigiert {Mt 5,20ff.; 15,3-9).

    3) Er hat die Bestimmungen des Gesetzes vollständig erfüllt Joh 8,46). 4) Er hat die Verheißungen und Typologien, die auf Ihn, den kommenden Erlöser hinwiesen, erfüllt (Lk 24,25-27-h44-48; Röm 15,8-9; Hebr.9,11-10,22).
    5) Er erfüllte das Gesetz, indem er den Fluch und die Strafe des Gesetzes auf sich nahm und dabei für Juden und Nichtjuden Erlösung erwarb (Röm 3,25-26; Gal 3,10-14).

    6) Er erfüllte das Gesetz, indem er durch sein Blut den Neuen Bund einsetzte, wodurch der Alte Bund, der durch Mose vermittelt wurde (der Gesetzesbund), abgelöst wurde
    (Mt 26,28; Hebr. 8,6-13; vgl. Jer31,31-37).
    b. Römer 3,31: Das Gesetz konnte die Erlösung nicht bringen (Röm 3,19- 20). Dazu war es auch nicht gegeben. Die folgenden Verse (21-26) sagen nicht, dass die Rechtfertigung allein durch den Glauben ein neuer Weg der Erlösung ist,
    sondern dass die Grundlage der Rechtfertigung jetzt deutlich offenbart ist. Gottes Plan der „Rechtfertigung allein durch den Glauben“ löst das Gesetz nicht auf. Im Gegenteil, der Zweck des Gesetzes, ein Zuchtmeister auf Christus zu sein, ist erfüllt (Gal 3,19-24).

    c. Römer 8,3-4 sagt nicht, dass wir unter dem mosaischen Gesetz sind. Im Gegenteil, die Gerechtigkeit (die. Moralprinzipien, die im mosaischen Gesetz auch enthalten waren),
    die das mosaische Gesetz nichtbringen konnte, wird durch Jesus Christus in uns er füllt. Die Gerechtigkeit, die das Ge setz fordert, wird in uns durch den Wandel im Geist erfüllt.
    Paulus widerspricht hier nicht dem, was er in Römer 6,14 und 7,1 -7 geschrieben hat.
    d. Römer 13,8-10; Galater 5,13-14; Paulus lehrt hier nicht die Gültigkeit des mosaischen Gesetzes, sondern zeigt, dass das Moralgesetz Gottes durch die Praxis der Liebe erfüllt wird.
    Schon zurzeit des Alten Testaments konnte das Gesetz nur durch Liebe erfüllt werden (vgl. 3Mo 19,18).
    Die Praxis der vollkommenen Liebe ist das Herzstück des Moralgesetzes Gottes. Kinder Gottes sollen sich wie erwachsene (verantwortungsbewusste) Söhne Gottes verhalten (Gal 4,3-7).
    e. 1. Johannes 2,3-5; 5,3;

    2. Johannes 5-6: Die „Gebote“ sind kein Hinweis auf das mosaische Gesetz, sondern auf die Gebote und Prinzipien Christi (Joh 13,34; 14,21-23; 15,12).
    f. Jakobus 1,22-25; 2,8-12: Der Schreiber dieser Worte setzte sich dafür ein, dass die Christen aus den Völkern nicht unter das mosaische Gesetz getan werden (Apg. 15,13-29).
    Das königliche Gesetz ist das Gesetz der Lie be, nicht das mosaische Gesetz.
    Wer ein Gebot des mosaischen Gesetzes übertreten hatte, war schuldig und des Todes würdig.
    Das Gesetz der Liebe ist auch das Gesetz der Freiheit, denn wer liebt, kann tun, was er will, er tut dem Nächsten nichts Böses.








    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
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