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Psalm 58,11-12

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  • Psalm 58,11-12

    Freuen wird sich der Gerechte, wenn er die Rache anschaut; er wird seine Füße baden im Blute des Gesetzlosen.
    Und der Mensch wird sagen: Fürwahr, es gibt Lohn für den Gerechten; fürwahr, es gibt einen Gott, der auf Erden richtet.

    MacDonald schreibt dazu: "Er sagt unmissverständlich, dass sich Gottes Volk freuen wird, wenn die Gottlosen bestraft werden, dass es im Blut der Gottlosen waten wird. Wenn das unseren christlichen Ohren rachsüchtig und lieblos erscheint, können wir mit J.G. Bellett sagen, dass wir uns in diesem Zeitalter der Gnade nicht über Gericht freuen können, dass die Gläubigen dies aber tun werden, wenn der Herr seine göttliche Herrlichkeit in Vergeltung unter Beweis stellen
    wird. Oder wir mögen an die Worte Morgans denken, dass »es eine krankhafte Sentimentalität und eine boshafte Schwäche ist, wenn man mehr Sympathie
    für die verdorbenen Unterdrücker hegt als für den Zorn Gottes«. Wenn das Gericht über die Gottlosen ergeht, dann werden die Menschen
    begreifen, dass die Gerechten belohnt werden und dass Gott sehr wohl die Menschen auf dieser Erde richtet." Zitat Ende

    Und auch mit den anderen Ausleger kann ich diesmal nicht einsgehen, denn man muß die Verse schon genau lesen: Dort steht etwas von "der Gerechte" - Einzahl. Und auch der Gesetzlose steht in der -> Einzahl. - Zudem wird "Lohn" auch mit "Frucht" übersetzt.

    Auch glaube ich nicht, daß die Gläubigen der Gnadenzeit, wie es MacD. andeutet, sich "freuen" werden, wenn die Rache ergeht. Und es steht in den Versen nichts davon, daß "die" Gerechten im Blut der Gottlosen waten werden.

    Jetzt die entscheidende Frage: Wer ist mit "der Gerechte" gemeint? Und wer mit dem "Gesetzlosen". Wenn man diese beiden Verse betrachtet, dann kommt im letzten Vers der -> Mensch zur Erwähnung, so als ob er nicht mit dem "Gerechten" gleichgesetzt würde, sondern sich bewußt von dem Gerechten unterscheidet.

    Als ich zuerst las: "er wird seine Füße baden im Blute des Gesetzlosen", dachte ich sofort an:

    Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Gebisse der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit...
    Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war niemand bei mir; und ich zertrat sie in meinem Zorn und zerstampfte sie in meinem Grimm; ...

    Anhand der letzten beiden Verse kannst Du Dir sicher denken, wen ich in dem "Gerechten" sehe...



    Psalm 58,11-12
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
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