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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 20:24
    Ulrich hat auf das Thema Verstoßung oder Verwerfung Israels ? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ibo, es entsteht ein vermeintlicher Widerspruch zwischen Römer 11,1 und Römer 11,15. Ich selbst habe vor einige Jahren mit dem "Problem" gekämpft und bin zu einer überraschend einfachen und sehr gut nachvollziehbaren Lösung gekommen. Der Heilige Geist beschäftigt uns zum Ende von Römer 9,33 mit dem Fels des Ärgernisses und dem Stein des Anstoßes "wie geschrieben steht: „Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden“.(Jes. 28,16; Jes. 8,14)" Dieser Gedanke endet mit Römer 10,11. Wir finden die Behandlung dieses Gegenstandes häufiger, jedoch nirgendwo so ausführlich wie im Römerbrief. Diesen Aspekt muss man gut behalten, denn sonst leidet man in Römer 11,15 einen Logikschiffbruch. Es gibt nämlich zum Römer 11,15 logische Übersetzungsvarianten, die einen völlig verwirren. "Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anderes sein als Leben aus den Toten?" E1905 und CSV-Edition "Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt , was wird ihre Annahme anderes als Leben aus den Toten?" Schlachter 2000 "For if the casting away of them be the reconciling of the world, what shall the receiving of them be, but life from the dead?" King James 2000 Sowohl die Übersetzungsvariante Schlachter 2000, als auch die Variante King James 2000 kommen zu dem Ergebnis Israel ist nicht verworfen aber verstoßen. Nun geht es dir wahrscheinlich wie mir, zum einen scheint der Unterschied zu vernachlässigen zu sein und zum anderen ergibt sich hier ein Widerspruch in der Bibel, und dass innerhalb von 15 Versen. Der Text der Elberfelder ist da "anregend". Wenn man mit dem Widerspruch nicht leben will, dann macht die vorsichtige Wortwahl der Elberfelder deutlich, dass man in Vers 15 nicht unbedingt sagen kann, wer denn der aktiv Handelnde ist. Ich schrieb damals an die "Deutsche Bibelgriechischliste" und fragte an, wer denn in Römer 11,15 der aktiv Handelnde sei?. Viele Antworten haben sich mit meiner Frage gar nicht beschäftigt, sondern philosophisch den Unterschied zwischen verstoßen und verwerfen erklärt. Diejenigen, die auf meine Frage eingingen, konnten sie auch nicht beantworten. Sie teilten mit lediglich mit, dass hier im Griechischen die Aktiv- und die Passivform identisch sein und man sich nicht eindeutig festlegen könne, wer denn wen hier verworfen hat. Der Konflikt oder Widerspruch zwischen Römer 11,1 und Römer 11,15 verschwindet schlagartig, wenn man in Römer 11,15 die Juden als die aktiv handelnden unterstellt. Dann wäre nämlich Römer 11,15 eine Anführung von Psalm 118,22. Tatsächlich finden wir die Kombination von Jesaja 8,14, Jesaja 28,16 und Psalm 118,22 mehrfach im Neuen Testament. Die markanteste Stelle ist sich in 1. Petr. 2,6-8 Die Lösung von Römer 11,15 ist ganz einfach, nicht Israel ist verworfen, sondern Israel hat den Eckstein, den Herrn Jesus verworfen, nicht Gott wird Israel annehmen, sondern Israel wird den Eckstein, den Herrn Jesus annehmen.
    2 Antwort(en) | 91 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 19:01
    HPWepf hat auf das Thema Verstoßung oder Verwerfung Israels ? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ibo Gott hat und konnte Israel nicht Verstossen, weil ER sich selbst an die Verheissungen gebunden hat. Da Israel durch Unglaube den Segenskanal für sich gestoppt hat, fliesst jetzt der Segenskanal um so deutlicher zu den Nationen. Nur ein Ueberrest aus Israel wird gerettet.
    2 Antwort(en) | 91 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Gestern, 18:17
    Olivier hat auf das Thema Markus 15.32 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ohne über die Schriften hinausgehen zu wollen oder den Intellekt gar zu bemühen, denke ich da auch daran, dass der EWIGE SÜNDLOSE am Kreuz auf Erden in der Zeit für die Sündigen gesühnt hat. Das kann kein Sünder weil er a) sündig ist und b) weil im Feuersee nicht gesühnt wird und c) weil der Feuersee ewig brennt. Ich danke für Korrektur!
    4 Antwort(en) | 63 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    Gestern, 17:45
    Urs hat auf das Thema Markus 15.32 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Danke lieber Hans Peter
    4 Antwort(en) | 63 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 17:35
    HPWepf hat auf das Thema Markus 15.32 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Urs Immer wenn es um das Menschsein des Herrn Jesus geht, müssen wir uns ganz genau nach dem Wortlaut und Sinn des Wortes Gottes halten und nicht mit unserer menschlich und verderbten Logik "dran" gehen. Der Herr Jesus war als Mensch von Gott dem Heiligen Geist in dem Leib der Maria gezeugt, nicht mit der Maria, das wäre eine Gotteslästerung. So war ER der Mensch vom Himmel vollkommen rein, sünd- und fleckenlos. Zu den 3 Stunden am Kreuz: das waren irdische Stunden. Zum 2.Tode dem Ewigen Feuersee, also der Hölle, der, die ist ewig, also zeitlos wir können das also nicht gegeneinander aufwiegen.
    4 Antwort(en) | 63 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    Gestern, 16:51
    Urs hat auf das Thema Apostelgeschichte 22 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Apg. Licht Stimme Reaktion 9,3-7 die Begleiter sahen niemanden Die Begleiter hörten die Stimme Saulus stürzt zu Boden 22,6-9 Die Begleiter sahen das Licht Die Stimme dessen, der mit Saulus redete, hörten sie nicht Saulus stürzt zu Boden 26,13-15 Alle stürzen zu Boden Liebe Larissa Zunächst müssen wir uns darüber klar werden, dass es sich hier um ein überirdisches Eingreifen Gottes handelt. Die Begleitumstände lassen sich deshalb schwer in unserer menschlichen Wahrnehmung fest halten. Trotzdem lassen sich die scheinbaren Widersprüche zufriedenstellend auflösen: Das Licht wurde zwar von den Begleitern wahrgenommen, aber sie sahen die Gestalt dessen nicht, der mit Saulus redete. Sie hörten zwar eine Stimme, aber vermutlich nicht den Inhalt der Rede. Vermutlich waren alle zu Boden gestürzt, aber es wird in den Kapiteln 9 und 22 nicht speziell erwähnt. Zudem zeugt es gerade für die Präzision, mit welcher Lukas die Apostelgeschichte schrieb, dass er als Autor die drei Berichte nicht harmonisierte (einander anpasste), sondern genau so überlieferte, wie er es von Paulus gehört hat.
    1 Antwort(en) | 50 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    Gestern, 16:12
    Urs hat auf das Thema Markus 15.32 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde Wie können wir erklären, dass der Herr Jesus Christus am Kreuz für drei Stunden von Gott getrennt war und dies genügte, um für jene die Schuld zu bezahlen, die an Ihn glauben. Wohingegen ein unbekehrter auf Ewig vom Herrn getrennt sein wird?
    4 Antwort(en) | 63 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 15:44
    HPWepf hat das Thema Blasphemie im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Wenn man gegen einen Bruder etwas hat und ihm das nicht sagt, sondern andern Brüdern dies sagt, dann sagt das Wort Gottes dazu: →→ das ist Blasphemie. Deswegen bin ich von der damaligen "Freien Brüdern Versammlung Thurstrasse Fraeuenfeld" wegegeangen. Ich habe ihnen das auch so gesagt und geschrieben ....
    0 Antwort(en) | 36 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 15:37
    HPWepf hat das Thema Markus 15.32 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Elberfelder 1905 Mk 15,34 und zur neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme : Eloi, Eloi, lama sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Verse 33-41. Was für Stunden waren das! Welches Herz kann die tiefen Geheimnisse durchdringen oder die Tiefe des Leidens erfassen, die das Lamm Gottes erlitt, als Jesus gehorsam war bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz! Die Natur bezeugt dies durch eine unnatürliche Finsternis, weil der Eine, der alle Dinge geschaffen hat, für die Sünden seiner Geschöpfe litt. Und welch eine Szene im Himmel, als die Hand Gottes auf dem Einen lastete! Anbetung, Lob und Preis sind hier angebrachter als der Versuch einer Erklärung. Er war von Gott verlassen; da bezahlte er unsere Strafe und stand an unserer Stelle im Gericht des heiligen Gottes. Sagen Sie nie, daß er von seinem Vater verlassen war! Lesen Sie dazu Johannes 16,32. Der Schrei des Knechtes mit lauter Stimme zeigt, daß niemand sein Leben nehmen konnte, sondern daß er sich selbst hingab. Und dann war da der Vorhang, der von oben bis unten zerrissen war (von Gottes eigener Hand), die Aussage des Hauptmanns: ein Heide bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes war. Auch die Frauen werden erwähnt, die ihm dienten. Die Männer waren geflohen, die schwachen Frauen waren geblieben. Aller Dienst, der nun nach seinem großen Sieg getan wird, muß in Schwachheit getan werden, in völliger Abhängigkeit von ihm. A.C. G. Ps 22,2 Mein Gott1, mein Gott2, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?
    4 Antwort(en) | 63 mal aufgerufen
  • Avatar von Larissa
    Gestern, 15:29
    Larissa hat das Thema Apostelgeschichte 22 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Liebe Geschwister im Herrn Weshalb sahen die bei ihm waren das Licht, aber hörten die Stimme nicht? Die aber bei mir waren, sahen zwar das Licht , aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht. Apostelgeschichte 22:9 vielen dank im voraus
    1 Antwort(en) | 50 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Gestern, 07:55
    Olivier hat auf das Thema Dr. der "Theologie",,,, im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Den ungläubigen und unverständigen Juden antwortete der Herr so:
    1 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 04:24
    HPWepf hat das Thema Die Entrückung im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Die Entrückung
    0 Antwort(en) | 51 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 04:10
    HPWepf hat auf das Thema Fragen an Manuel Seibel im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    Mail eines Bruders der AV 15.12.2019; 04.19 >>>> Ausschlussbriefe
    1 Antwort(en) | 173 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 23:58
    HPWepf hat das Thema Frau und Gottes Wort im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Gottes Wort weist den Frauen den Platz der Stille und Unterordnung zu. Ich zitier zunächst kurz die Bibelstellen zu diesem Thema: „Eure Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt“ (1. Kor 14,34) „Ihr Frauen, seid euren eigenen Männern untergeordnet, als dem Herrn“ (Eph 5,22). „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich geziemt in dem Herrn“ (Kol 3,18). „Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung“ (1. Tim 2,11) „Damit sie die jungen Frauen unterweisen, ... sich den eigenen Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde“ (Tit 2,4–5) „Gleicherweise ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, damit, wenn auch einige dem Worte nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden mögen“ (1. Pet 3,1). Es ist der ausdrückliche Wille Gottes, dass die Frauen diesen Platz einnehmen. Hierzu möchte ich vier Punkte nennen: 1. Die sechsfache Erwähnung ist allein schon ein Hinweis, dass Gott diese Sache (besonders) ernst meint. 2. Gott hat eine Ordnung in seine Schöpfung gelegt, in der die Frau unter dem Mann steht (1. Tim 2,13; 1. Kor 11,3). 3. Der Platz der Unterordnung entspricht auch völlig dem Wesen und den Veranlagungen, die der Schöpfer in die Frau hineingelegt hat. Wenn sie diesen Platz verlässt, geht es schief (vgl. 1. Tim 2,14). Es geziemt sich für eine Frau, diesen Platz einzunehmen (Kol 3,18). 4. Auch das Gesetz unterstellt, dass es diese Ordnung in der Schöpfung gibt (1. Korinther 14,34). Es gibt zwar kein ausdrückliches Gebot, in dem das wortwörtlich gesagt wird, aber z.B. die Anordnungen zu den Gelübden einer Frau (4. Mo 30,4 ff) sind eindeutig in dieser Hinsicht. Doch Gott zeigt in seinem Wort nicht nur, dass es sein Wille ist, dass die Frauen sich unterordnen, er gibt ihnen auch reichlich Anlass, diesen Platz als ein Vorrecht zu verstehen. Auch hierzu vier Punkte: 1. Wenn die Frau sich ihrem Mann unterordnet, tut sie es „als dem Herrn“ (Eph 5,22). 2. Die Unterordnung der Frau unter ihren Mann soll ein Modell sein von dem untergeordneten Platz, den die Versammlung gegenüber Christus hat (Eph 5,24). Gott will durch die Ehe Anschauungsunterricht über sein größtes Geheimnis geben – Christus und die Versammlung. 3. Ungläubige (Ehemänner) können durch eine Frau, die sich unterordnet, gewonnen werden (1. Pet 3,1). 4. Gott spricht Frauen, die den von Ihm zugedachten Platz gerne einnehmen, seine höchste Anerkennung aus (“sehr kostbar“ – 1. Pet 3,4). Jemand hat dazu gesagt: „Der Platz der Unterordnung ist der höchste Platz, der Platz der Ehre, seit der Herr Jesus ihn einnahm.“ Dem Fleisch gefällt dieser Platz freilich nicht und „politisch korrekt“ ist es ebenfalls nicht, deshalb bedarf es bei jeder gläubigen Frau eines festen Herzensentschlusses. Ich wünsche dir, liebe Christin, dass es dir keine Last ist, dich unterzuordnen, sondern dass dir dieser Platz wirklich wertvoll ist. Quelle: Unterordnung der Frau - Bibelstudium.de
    0 Antwort(en) | 48 mal aufgerufen
  • Avatar von Martin Wy
    14.12.2019, 21:34
    Martin Wy hat auf das Thema Verrat des Judas im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Wolfgang Klar wurden auch bei der Verhaftung die Prophezeiungen erfüllt. Meiner Meinung nach, könnte ein weiterer Aspekt auch sein, dass Judas den Herrn Jesus gegenüber den Römern identifizieren musste. Ich glaube nicht, dass während der Besatzungszeit der Römer, die Juden das Recht gehabt hätten, irgendwen zu verhaften. Sie durften ja auch keine Todeurteile vollstrecken. Den "führenden" Juden und vielen Mehr war der Herr Jesus sicher bekannt. Ob er den Römern bis zu diesem Zeitpunkt auch so bekannt war? Vermutlich eher nicht. Für Korrekturen und / oder Ergänzugen wäre ich sehr dankbar! Liebe Grüsse Martin-Andry
    6 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 18:39
    HPWepf hat auf das Thema Berean Call Oktober November Dezember 2014 im Forum Andere Websiten geantwortet.
    >>> Berean Call
    12 Antwort(en) | 6490 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 17:46
    HPWepf hat das Thema Fragen an Manuel Seibel im Forum Lehren und Irrlehren erstellt.
    Fragen an Herr Manuel Seibel: 1) Warum haben nur "wir, die "AV", den Tisch des Herrn" 2) Sind nur wir die "AV">> "die Versammlung" 3) Warum soll Johannes 3.16 nicht stimmen? >> (jeder sei nicht jeder) 4) Wo finden wir im Wort Gottes, dass Menschen auserwählt sind zum Heil? 5) warum haben wir mit Darby Haustäufern Gemeinschaft? 6) Könne wir jemanden zu Versammlung "zulassen" 7) William Kelly und John Nelson Darby hatten die Gotteslästerung, dass der Herr Jesus nicht für alle Menschen gestorben sei. Denken Sie Kelly und Darby waren wiedergeboren / hatten sie den Heiligen Geist bei solchen Gotteslästerungen? 8) Herr Darby hatte die Luther Irrlehre, dass der Mensch keinen Freien Willen haben und macht in seinem Wahn den Menschen zum Tier. Wie sehen sie das Herr Seibel? 9) Wo steht in Gottes Wort, dass Einzelpersonen über alle Versammlungen regieren? 10) Wieso kann eine Führungsriege lokale Ausschlüsse anordnen? 11) Wieso ist der Tisch des Herr da, wo Menschen ohne Beziehung zum Herrn Jesus das Brot brechen? 12) Wieso sagt man den Geschwistern nichts von dem Zentralismus? 13) Wieso arbeiten Sie nichts, und lassen sich von den deutschen Gruppen, auch ohne Besuche, regelmäßig bezahlen, Herr Seibel, ... und das in einer sog. "Brüderversammlung"? 14) Wieso will Gott nicht alle Menschen retten? Man kann das alles da nachlesen:>> https://bbkr.ch/AV%20Exklusive%20Darbysten/ohne_titel_8.html
    1 Antwort(en) | 173 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 17:33
    HPWepf hat auf das Thema Berean Call Oktober November Dezember 2014 im Forum Andere Websiten geantwortet.
    Dezember 2019 1THE BEREAN CALLP.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org Dezember 2019 >>>>Verschlimmerte Tragödie
    12 Antwort(en) | 6490 mal aufgerufen
  • Avatar von Ibo94
    14.12.2019, 16:29
    Hallo, kurz gesagt: Rö 11,1 lehnt die Verstoßung Israels ab, doch Vers 15 spricht von der Verwerfung des selben. Was heißt es genau ? LG Ibo
    2 Antwort(en) | 91 mal aufgerufen
  • Avatar von WolfgangHPunkt
    14.12.2019, 10:46
    WolfgangHPunkt hat auf das Thema Verrat des Judas im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, danke für die Antworten. Prophetische Bibelstellen in Hinblick auf den Verrat (OK? Ergänzungen?): Ps 41,10 Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben. Ps 55, 13-15 Denn es ist nicht mein Feind, der mich schmäht; das könnte ich ertragen. Nicht mein Hasser tut groß gegen mich; vor dem wollte ich mich verbergen. Aber du bist es, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter! Dabei hatten wir innige Gemeinschaft miteinander, sind zum Haus Gottes gegangen mit der Menge! Bezüglich der 30 Silberlinge: Sach 11, 12-13 Da sprach ich zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebt mir meinen Lohn; wenn aber nicht, so lasst es bleiben! Da wogen sie mir meinen Lohn ab, 30 Silberlinge. Aber der HERR sprach zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet worden bin! Da nahm ich die 30 Silberlinge und warf sie ins Haus des HERRN, dem Töpfer hin. (Hinweis aus Mat 27,9.10) Fußnote zu Sach 11,12: 30 Silberlinge waren der Preis für einen vom Stier getöteten Sklaven. (Schlachter 2000) Viele Grüße Wolfgang
    6 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 04:58
    HPWepf hat das Thema Dr. der "Theologie",,,, im Forum Christliches Leben erstellt.
    Dr. der "Theologie",,,, .... Und da meinst du, das sei dasselbe wie das Nikolaitentum der → Prediger → Pfarrer → Pastoren, usw? netter Versuch. .... Das ist so eine Anmaßung von Unten (wenn man sich Pastor Prediger Pastor nennt) , wie wenn sich einer Dr. der Theologie bezeichnet.
    1 Antwort(en) | 138 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 03:46
    Versammlung Versammlung Versammlung Ich versuche eine Antwort zu geben auf eine Frage von 2 Brüdern diese Woche, wobei ich selber durch jaherelanges falsche belehrt werden und auch selber falsches lehren wie immer um nachhaken Korrektur und so weiter = (usw) dankbar bin. Ich werde also auf: "Versammlung Versammlung Versammlung" im NT eingehen obwohl es nicht nur "3" unterschiedliche Versammlungen gibt im "NT" und im Tenach noch weitere, aber einfach um es mal vorerstmal in diesem Thread schon etwas einzugrenzen. Brüder sind ja oft in der Lage 10 Dinge auseinander zu dividieren und es dann handkehrum wieder zusammen zumixeln so dass ein fürchterliches Chrüsimüsi entsteht. Als rezentes Beispiel ein Büchlein von Max Billeter aus dem Beröa Verlag Zürich Gottes Haus Lieben und Leben. ISBN 978 3 03811 069 9 Ja, er hat oft über "Versammlung" geredet und geschrieben Einiges war sicher richtig, meistens hat er aber die "AV" Brüder- Sekte Brille drauf mangels Schriftkenntnis verdarb er immer wieder vieles und das konsequent. Das muss ich, auch wenn er vor kurzem gestorben ist doch erwähnen, er hätte das bleiben lassen. ... Ich verwende auch da die Elberfelder 1905, obwohl die 1855 Ausgabe noch nicht so mit Bibelkritik verseucht war aber die (1855) habe ich (noch nicht) in ocr. FF bitte noch nicht antworten danke. Elberfelder 1905 Matthäus Mt 16,13 Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, daß ich, der Sohn des Menschen, sei? Mt 16,14 Sie aber sagten: Etliche: Johannes der Täufer; andere aber: Elias; und andere wieder: Jeremias, oder einer der Propheten. Mt 16,15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer saget ihr, daß ich sei? Mt 16,16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Mt 16,17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Mt 16,18 Aber auch ich sage dir, daß du bist Petrus; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen. Mt 16,19 Und ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was irgend du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was irgend du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein. Mt 16,20 Dann gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagten, daß er der Christus sei. Elberfelder 1905 Matthäus Mt 18,15 Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Mt 18,16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde. Mt 18,17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner. Mt 18,18 Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein. Mt 18,19 Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. Mt 18,21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich sündigt, vergeben? bis siebenmal? Mt 18,22 Jesus spricht zu ihm: Nicht sage ich dir, bis siebenmal, sondern bis siebzig mal sieben. Elberfelder 1905 Epheser Eph 5,22 Ihr Weiber, euren eigenen Männern, als dem Herrn. Eph 5,23 Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist; er ist des Leibes Heiland. Eph 5,24 Aber gleichwie die Versammlung dem Christus unterworfen ist, also auch die Weiber ihren Männern in allem. Eph 5,25 Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, Eph 5,26 auf daß er sie heiligte, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort, Eph 5,27 auf daß er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei. Eph 5,28 Also sind auch die Männer schuldig, ihre Weiber zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, liebt sich selbst. Eph 5,29 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Christus die Versammlung. Eph 5,30 Denn wir sind Glieder seines Leibes, . Eph 5,31 "Deswegen wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein." Eph 5,32 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber sage es in Bezug auf Christum und auf die Versammlung. Eph 5,33 Doch auch ihr, ein jeder von euch liebe sein Weib also wie sich selbst; das Weib aber, daß sie den Mann fürchte. ἐκκλησία (ekklesia) : Versammlung ἐκκλησία (ekklesia) : Versammlung ἐκκλησία (ekklesia) : Versammlung Christus hat unmöglich von der Versammlung Gottes gesprochen Es gibt viele, die die Meinung vertreten, der Herr Jesus habe hier auf der Erde von der Versammlung Gottes im neutestamentlichen Sinn gesprochen. Ich will nachfolgend aufzeigen, dass dies unmöglich der Fall gewesen sein kann. Versammlung Gottes kommt außer, bei dem Apostel Paulus, nur im Alten Testament vor und bezieht sich dort eindeutig auf Israel. Dreimal, in 1. Kor. 11,16; 1. Thes. 2,14 und in 2. Thes. 1,4 wird der Begriff vom Geist Gottes im Plural benutzt. Die erste neutestamentliche Erwähnung des Begriffes finden wir in Gal. 1,13 dort bringt Paulus deutlich zum Ausdruck bringt, dass er die Versammlung Gottes verfolgt hat, es handelt sich also genau um die Gläubigen, durch die der Heilige Geist seit Pfingsten die Versammlung darstellt. Wenn wir die Aussagen des Neuen Testamentes genau untersuchen, dann stellen wir fest, dass die „Versammlung Gottes“ so wie sie uns in den Lehrbriefen geoffenbart wird, bis dahin ein Geheimnis war. Wenn es kein Geheimnis gewesen wäre, dann hätten wir die Offenbarung nicht gebraucht. Es ist auch ganz deutlich, dass es ein Geheimnis sein musste, denn sonst wäre der Herr Jesus von den Fürsten dieses Zeitlaufs gar nicht gekreuzigt worden. „ Wir reden aber Weisheit unter den Voll*kom*menen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit; die keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat, (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben)“ 1. Kor. 2,6-8 Spätestens Eph. 3 macht deutlich, dass es bei diesem Geheimnis der Weisheit Gottes tatsächlich um die Versammlung Gottes handelt. „ (wenn ihr nämlich gehört habt von der Verwaltung der Gnade Gottes, die mir in Bezug auf euch gegeben ist, dass mir durch Offenbarung das Geheimnis mitgeteilt worden ist, – wie ich es zuvor in kurzem beschrieben habe, woran ihr im Lesen merken könnt mein Verständnis in dem Geheimnis des Christus – das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht mitgeteilt worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist: dass die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin nach der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirksamkeit seiner Kraft. Mir, dem Allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen, und alle zu erleuchten, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von Ewigkeit her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat; damit jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung verkündet werde die vielfältige Weisheit Gottes, nach dem ewigen Vorsatz den er gefasst hat in Christus Jesus, unserem Herrn;“ Eph. 3,2-11 Neben der Tatsache, dass die Begrifflichkeit „Versammlung Gottes“ im Neuen Testament einzig vom Apostel Paulus verwandt wird (In Apg. 20 haben wir eine wörtliche Rede von ihm), ist von entscheidender Bedeutung, dass erst nach der Auferstehung des Herrn Jesus dieses Geheimnis geoffenbart wird. Hätte der Herr Jesus in den Evangelien davon gesprochen oder hätte man die „Versammlung Gottes“ aus den Propheten erkennen können, dann wäre der Herr Jesus von den Fürsten dieses Zeitlaufs nicht gekreuzigt worden. Eine dispensationalistische Bibelauslegung wird immer deutlich machen, dass die Epoche der Gnadenzeit in der Prophetie nicht vorkommt. Bildlich haben viele von einem Tal gesprochen, dass man aus prophetischer Sicht wortwörtlich übersieht, weil es nicht eingesehen werden kann. Man muss weiter beachten, dass der Herr Jesus ein Diener der Beschneidung geworden ist. „Denn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen“ Röm. 15,8. Dieser Umstand war auch dem Satan bewusst, deswegen haben auch die Fürsten dieses Zeitlaufs den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt, weil sie eben der Meinung waren, dadurch die Erfüllung der Verheißungen der Väter verhindern zu können. In den Evangelien kommt weder die „Versammlung Gottes“, noch die Gnadenzeit vor. Genau in der Unterstellung, dass beides in den Evangelien vorkommt, liegt der Kardinalfehler reformierter Theologie. Augustinus, Luther und Calvin liegen genau in diesem Punkt völlig falsch. Die reformierte Auslegung zu Matt. 13 wird in dem Kapitel selbst schon wiederlegt. JND hat dies gesehen und für William Kelly war das eine der Haupterkenntnisse, die er von JND gelernt hat. Auf Grund der einleitenden Ausführungen sollte deutlich sein, dass die Erwähnung von „Versammlung“ in Matt. 16 und in Matt. 18 nicht die „Versammlung Gottes“ im Sinne der Lehrbriefe meinen kann. Ich denke, dass nicht einmal Jakobus beim Verfassen von Jak. 5,14 die Geheimnisse der „Versammlung Gottes“ kannte. Wovon hat der Herr Jesus dann im Matthäusevangelium gesprochen? Ich denk, wir haben einen wichtigen Hinweis in Hebr. 12. „ Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern“,) sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abel. Hebr. 12,21-24 Gott hatte schon in Jesaja davon gesprochen in Zion einen Eckstein zu legen (Jes. 28,16), der Berg Zion ist Gottes erwählte Wohnstätte, Abraham erwartete die Stadt welche Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist (Hebr. 11,10), Gott war als der lebendige Gott bekannt und die Stadt Gottes finden wir in Ps. 46,5 und in Ps. 87,3. Die in Hebr. 12 aufgezählten Dinge waren schon im Alten Testament bekannt. Manches von dem, was die Alten wussten wird uns auch erst im Neuen Testament mitgeteilt. Ich denke das der Herr Jesus in Matt. 16 tatsächlich von der „Versammlung der Erstgebornen“ gesprochen hat. Natürlich besteht auch die „Versammlung Gottes“ aus Erstgeborenen. „Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“ Röm. 8,29. Kennzeichnend für Erstgeborene ist, dass sie aus Gott gezeugt und geboren sind. Dies trifft für die Gläubigen aller Haushaltungen zu. Sonst könnten sie nicht an der Herrlichkeit teilnehmen. Wir wissen aber, dass sie alle Gäste bei der Hochzeit des Lammes sein werden. Die Braut des Lammes, die „Versammlung Gottes“ besteht nur aus Erstgeborenen, aus Kindern Gottes, die aus der Gnadenzeit, die in die Herrlichkeit gehen und dort zu Hause sind. Die Hochzeitsgäste sind aber dort ebenso zu Hause, darum tragen sie auch die Kennzeichen des Erstgeborenen aus den Toten (Kol. 1,18). Die Versammlung, von der der Herr Jesus spricht, besteht ganz konkret aus solchen, denen der Vater geoffenbart hat, das Jesus, der verachtete und verkannte Nazaräer, der Christus ist, der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Solche sind Erstgeborene. Das der Herr Jesus dies in der Drangsal aber auch im 1.000-jährigen Königreich sein wird sehen wir im Folgenden, denn Vers 27 zeigt die Herrschaft des Herrn Jesus in Herrlichkeit und umfasst seine ganze Regentschaft hier auf der Erde. Mülheim. 08.11.2019 Herzliche Grüße Ulrich Christus hat unmöglich von der Versammlung Gottes gesprochen Es gibt viele, die die Meinung vertreten, der Herr Jesus habe hier auf der Erde von der Versammlung Gottes im neutestamentlichen Sinn gesprochen. Ich will nachfolgend aufzeigen, dass dies unmöglich der Fall gewesen sein kann. Versammlung Gottes kommt außer, bei dem Apostel Paulus, nur im Alten Testament vor und bezieht sich dort eindeutig auf Israel. Dreimal, in 1. Kor. 11,16; 1. Thes. 2,14 und in 2. Thes. 1,4 wird der Begriff vom Geist Gottes im Plural benutzt. Die erste neutestamentliche Erwähnung des Begriffes finden wir in Gal. 1,13 dort bringt Paulus deutlich zum Ausdruck bringt, dass er die Versammlung Gottes verfolgt hat, es handelt sich also genau um die Gläubigen, durch die der Heilige Geist seit Pfingsten die Versammlung darstellt. Wenn wir die Aussagen des Neuen Testamentes genau untersuchen, dann stellen wir fest, dass die „Versammlung Gottes“ so wie sie uns in den Lehrbriefen geoffenbart wird, bis dahin ein Geheimnis war. Wenn es kein Geheimnis gewesen wäre, dann hätten wir die Offenbarung nicht gebraucht. Es ist auch ganz deutlich, dass es ein Geheimnis sein musste, denn sonst wäre der Herr Jesus von den Fürsten dieses Zeitlaufs gar nicht gekreuzigt worden. „ Wir reden aber Weisheit unter den Voll*kom*menen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit; die keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat, (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben)“ 1. Kor. 2,6-8 Spätestens Eph. 3 macht deutlich, dass es bei diesem Geheimnis der Weisheit Gottes tatsächlich um die Versammlung Gottes handelt. „ (wenn ihr nämlich gehört habt von der Verwaltung der Gnade Gottes, die mir in Bezug auf euch gegeben ist, dass mir durch Offenbarung das Geheimnis mitgeteilt worden ist, – wie ich es zuvor in kurzem beschrieben habe, woran ihr im Lesen merken könnt mein Verständnis in dem Geheimnis des Christus – das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht mitgeteilt worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist: dass die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin nach der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirksamkeit seiner Kraft. Mir, dem Allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen, und alle zu erleuchten, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von Ewigkeit her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat; damit jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung verkündet werde die vielfältige Weisheit Gottes, nach dem ewigen Vorsatz den er gefasst hat in Christus Jesus, unserem Herrn;“ Eph. 3,2-11 Neben der Tatsache, dass die Begrifflichkeit „Versammlung Gottes“ im Neuen Testament einzig vom Apostel Paulus verwandt wird (In Apg. 20 haben wir eine wörtliche Rede von ihm), ist von entscheidender Bedeutung, dass erst nach der Auferstehung des Herrn Jesus dieses Geheimnis geoffenbart wird. Hätte der Herr Jesus in den Evangelien davon gesprochen oder hätte man die „Versammlung Gottes“ aus den Propheten erkennen können, dann wäre der Herr Jesus von den Fürsten dieses Zeitlaufs nicht gekreuzigt worden. Eine dispensationalistische Bibelauslegung wird immer deutlich machen, dass die Epoche der Gnadenzeit in der Prophetie nicht vorkommt. Bildlich haben viele von einem Tal gesprochen, dass man aus prophetischer Sicht wortwörtlich übersieht, weil es nicht eingesehen werden kann. Man muss weiter beachten, dass der Herr Jesus ein Diener der Beschneidung geworden ist. „Denn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen“ Röm. 15,8. Dieser Umstand war auch dem Satan bewusst, deswegen haben auch die Fürsten dieses Zeitlaufs den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt, weil sie eben der Meinung waren, dadurch die Erfüllung der Verheißungen der Väter verhindern zu können. In den Evangelien kommt weder die „Versammlung Gottes“, noch die Gnadenzeit vor. Genau in der Unterstellung, dass beides in den Evangelien vorkommt, liegt der Kardinalfehler reformierter Theologie. Augustinus, Luther und Calvin liegen genau in diesem Punkt völlig falsch. Die reformierte Auslegung zu Matt. 13 wird in dem Kapitel selbst schon wiederlegt. JND hat dies gesehen und für William Kelly war das eine der Haupterkenntnisse, die er von JND gelernt hat. Auf Grund der einleitenden Ausführungen sollte deutlich sein, dass die Erwähnung von „Versammlung“ in Matt. 16 und in Matt. 18 nicht die „Versammlung Gottes“ im Sinne der Lehrbriefe meinen kann. Ich denke, dass nicht einmal Jakobus beim Verfassen von Jak. 5,14 die Geheimnisse der „Versammlung Gottes“ kannte. Wovon hat der Herr Jesus dann im Matthäusevangelium gesprochen? Ich denk, wir haben einen wichtigen Hinweis in Hebr. 12. „ Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern“,) sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abel. Hebr. 12,21-24 Gott hatte schon in Jesaja davon gesprochen in Zion einen Eckstein zu legen (Jes. 28,16), der Berg Zion ist Gottes erwählte Wohnstätte, Abraham erwartete die Stadt welche Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist (Hebr. 11,10), Gott war als der lebendige Gott bekannt und die Stadt Gottes finden wir in Ps. 46,5 und in Ps. 87,3. Die in Hebr. 12 aufgezählten Dinge waren schon im Alten Testament bekannt. Manches von dem, was die Alten wussten wird uns auch erst im Neuen Testament mitgeteilt. Ich denke das der Herr Jesus in Matt. 16 tatsächlich von der „Versammlung der Erstgebornen“ gesprochen hat. Natürlich besteht auch die „Versammlung Gottes“ aus Erstgeborenen. „Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“ Röm. 8,29. Kennzeichnend für Erstgeborene ist, dass sie aus Gott gezeugt und geboren sind. Dies trifft für die Gläubigen aller Haushaltungen zu. Sonst könnten sie nicht an der Herrlichkeit teilnehmen. Wir wissen aber, dass sie alle Gäste bei der Hochzeit des Lammes sein werden. Die Braut des Lammes, die „Versammlung Gottes“ besteht nur aus Erstgeborenen, aus Kindern Gottes, die aus der Gnadenzeit, die in die Herrlichkeit gehen und dort zu Hause sind. Die Hochzeitsgäste sind aber dort ebenso zu Hause, darum tragen sie auch die Kennzeichen des Erstgeborenen aus den Toten (Kol. 1,18). Die Versammlung, von der der Herr Jesus spricht, besteht ganz konkret aus solchen, denen der Vater geoffenbart hat, das Jesus, der verachtete und verkannte Nazaräer, der Christus ist, der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Solche sind Erstgeborene. Das der Herr Jesus dies in der Drangsal aber auch im 1.000-jährigen Königreich sein wird sehen wir im Folgenden, denn Vers 27 zeigt die Herrschaft des Herrn Jesus in Herrlichkeit und umfasst seine ganze Regentschaft hier auf der Erde. Mülheim. 08.11.2019 Herzliche Grüße Ulrich und dem Reich Gottes Kriterium Versammlung Erwähnung Nur im NT, da Geheimnis Ursprung Vor der Grundlegung der Welt (Eph 1,3) Ziel Für das Vaterhaus – ewig (Offb 21,1-8) Umfang der Gläubigen Alle wiedergeborenen Gläubigen in der Zeit von der Ausgießung des Geistes bis zur Entrückung Zugehörigkeit Durch neue Geburt und Innewohnen des Geistes Gottes (1. Kor 6,19) „Falsche Brüder“ (Gal 2,4): Durch „Schein“-Christsein Annehmen In einem Geiste zu einem Leibe getauft (1. Kor 12,13) Erben Es gibt keine Erben der Versammlung Kinder Es gibt keine Kinder der Versammlung Beziehung zu Christus Er ist das Haupt des Leibes (Kol 1,18) Erwartung Kommen des Herrn zur Entrückung ins Vaterhaus (1.Thess 4,17) Umgang mit Bösem „Hinaustun“ des Bösen (1.Kor 5,13), schon zur Abwesenheit des Herrn Gefragt: Absonderung vom Bösen im Hause Gottes Ämter/Dienste Apostel, Älteste, Diener, Lehrer, Propheten, Evangelisten, Hirten Evangelium Evangelium der Gnade Gottes/von Christus Gemeinschaft der Gläubigen Eines der Hauptkennzeichen der Versammlung Derzeitige Form Die Versammlung existiert, obwohl Jesus nicht auf der Erde ist => Himmlische Berufung (Hebr 3,1) Umfang der Macht Keine irdische Macht, aber zukünftige himmlische Macht? 1577 ἐκκλησία (ekklesia) : Versammlung Importantia εκκλησια, ας ekklesía Übersetzung: Versammlung Anzahl: 114 Grammatik: N f Herkunft: Aus εκ-κλητος (herausgerufen) von G1537 εκ ek heraus + G2564 καλεω kaléo rufen (w. die Heraus-Gerufene ) Kautz Gräz.: ob griechische Vereine je so bezeichnet wurden ist unsicher! LXX: für d. Volk Israel und seine Zusammenkünfte. 5Mo 9,10; 23,2; 18,16; Ri 20,2; 1Kö 8,14.65; 1Chr 28,8; 2Chr 6,3; Ps 149,1; Spr 5,14; Mi 2,5; Bedeutung d. Versammlung eine öffentlich einberufene Volksversammlung aller Bürger einer Stadt aus ihren Häusern zu einem öffentlichen Versammlungsort. Apg 19,39; eine Menschenmenge, d. zufällig und tumultartig zusammenströmende Menschenansammlung, d. (Menschen)Schar. 1Sam 19,20; Apg 19,32.40; d. Volk Israel, besonders d. (gottesdienstlichen) Zusammenkünfte d. Volkes Israel. 5Mo 4,10; 23,2; Ri 20,2; 1Sam 17,47; Apg 7,38; Hebr 2,12; d. christliche Gemeinde: d. Zusammenkommen d. örtlichen Gemeinde (zum "Gottesdienst" am Sonntag). Mt 18,17; 1Kor 11,18; 14,4.5.12.19.23.27.28.34.35; 3Jo 1,6; eine Gruppe von Christen d. sich regelmäßig in einem Haus versammelt: d. Hausgemeinde als Teil d. gesamten Gemeinde in einer größeren Stadt (nur in größeren Städten? z.B. in Rom und Jerusalem). Röm 16,5; 1Kor 16,19; Kol 4,15; Phim 1,2; d. christliche Gemeinde an einem Ort bzw. in einer Stadt (bestehend aus allen Christen an diesem Ort, welche regelmäßig in Versammlungen zusammenkommen). Apg 5,11; 11,26; Röm 16,1; Gal 1,2; uva. d. gesamte und universelle christliche Gemeinde als d. Leib Christi. Apg 9,31; 1Kor 6,4; Eph 1,22; Kol 1,18; ua. d. vollendeten Gläubigen im Zustand des Geistes in d. Herrlichkeit. Hebr 12,23; Statistik Vorkommen: 114; Stellen: 111; Übersetzungen: 2 Versammlung (79x in 78 Stellen) Versammlungen (35x in 34 Stellen)
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  • Avatar von HPWepf
    14.12.2019, 03:16
    HPWepf hat auf das Thema Was ist Lordship Salvation im Forum Calvinismus Lordship Salvation geantwortet.
    >>>ABDUL - CALVINISMUS: Wiedergeburt vor Glaube? R.C Sproul, Spurgeon - Was muss der Mensch tun? 7/ 13
    11 Antwort(en) | 4832 mal aufgerufen
  • Avatar von Urs
    13.12.2019, 23:39
    Urs hat auf das Thema Warum geht jemand verloren? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Die einfache Logik-Verknüpfung dazu: Ich_bin_errettet = Gott_will_dass_ich_errettet_bin UND Ich_glaube_an_den_Herrn_Jesus_Christus Ich_bin_errettet Gott_will_dass_ich_errettet_bin Ich_glaube_an_den_Herrn_Jesus_Christus 0 1 0 1 1 1 0=Nein, 1=Ja Speziell an dieser Matrix ist eben, dass "Gott_will_dass_ich_errettet_bin" keine Variable ist, sondern eine Konstante mit dem Wert "1" und daher per Definition immer "1" ist und somit nicht "0" sein kann. "Ich_glaube_an_den_Herrn_Jesus_Christus" ist hingegen eine Variable, die abhängig von der Entscheidung eines jeden Menschen Ja oder nein bzw. 1 oder 0 sein kann. Bei Calvinisten ist "Gott_will_dass_ich_errettet_bin" eine Variable und keine Konstante.
    3 Antwort(en) | 174 mal aufgerufen
  • Avatar von Streitenberger
    13.12.2019, 23:28
    Streitenberger hat auf das Thema Verrat des Judas im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Olivier, ich sehe es wie du in Punkt 1). Judas hatte eine freie Entscheidung, den Herrn ab- oder anzunehmen. Dass er ihn ablehnen würde, wusste Gott, dieses Böse hat er nie (vor)herbestimmt, da Gott mit Bösem nichts zu tun hat, heilig wie er ist. Das Gute kommt von Gott, das Böse von uns oder Satan. So ist es auch bei Judas. Gott wusste alles, hat es zuvor aufschreiben lassen. Hätte Judas anders gehadelt, hätte es Gott in seinem Wort wohl lieber anders vorhersagen lassen, da das niemand gut finden kann, am wenigsten Gott.
    6 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von Streitenberger
    13.12.2019, 20:26
    Streitenberger hat auf das Thema Warum geht jemand verloren? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Antwort derer, die dies bestreiten: "Gott hat nicht gewollt". Dann könnte der Ungläubige Gott am Tag des Gerichts das vorhalten: "ich gehe nun ewig verloren, weil du mich nicht wolltest und mich nicht zum Heil erwählt hast. Ich hatte überhaupt keinerlei Chance. Wird sicher nicht stattfinden, da das Gegenteil richtig ist. Von Gott wird gesagt, er ist nicht ungerecht, das aber wäre Ungerechtigkeit im höchsten Ausmaß, zum Glück aber stimmt gar nichts daran. Antwort der Bibel "ihr habt nicht gewollt". Dann könnte Gott, und dies wird stattfinden, am Tag des Gerichts sagen, dass er, wie es sein Wort sagt, jedem das ewige Leben schenken wollte, da es uneingeschränkt und ohne Ansehen der Person jedem das Heil ausrichten ließ, da jeder Mensch von ihm erleuchtet wurde (irgendwo am Anfang vom Johannesevangelium) und annehmen konnte, jeder, der da wollte, konnte kommen. Die Entscheidung Gottes ist klar und eindeutig: Ja. Die Entscheidung des Menschen ist offen: Er kann Ja oder Nein sagen (ignorieren ist auch ein Nein). D.h. wenn jemand nein sagt oder es ihm egal ist, geht er verloren, auch wenn Gott nicht will, dass einer an den schrecklichen Ort kommt, die ewige Verdammnis. Aus dem Grund sagt die Schrift auch, dass der Mensch verantwortlich ist, eine bewusste und willentliche und eindeutige Entscheidung für den Herrn Jesus und sein Werk am Kreuz zu treffen. Aus dem sagt der Gegner des Wortes Gottes, dass der Mensch nicht verantwortlich ist, er habe keinen Willen, will Gott, dann wird er gerettet, will Gott nicht, dann wird er nicht gerettet. Rein aus dem Systemzwang heraus, da es wohl Nachfragen gab, haben Calvinisten wie Calvin, Darby, Kelly und bis heute geschrieben, dass der Mensch nicht verantwortlich ist, denn wer außerstande ist, sich so oder so zu entscheiden, ist nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Sagen wir Geisteskranke oder Demente oder Säuglinge - das wären laut diesen Leuten eben alle Menschen (es ist ja bekannt, dass Leute, die etwas nicht wollen, sich gerne mal auf dumm stellen - hier sagt man einfach, satt "ich will nicht glauben - ich kann nicht glauben, da ich keinen Willen dazu von Gott bekommen habe"). Ein Calvinist könnte, wenn er konsequent wäre, auch nicht im Geschäft sagen: "Ich will drei Semmeln und zwei Brezen". Warum? Weil er keinen Willen hat. Manche Calvinisten haben das bemerkt und kamen drauf, dass das eben nur im Bezug auf das Evangelium nicht ginge, sich zu entscheiden. Ob man Super oder Diesel tankt, da wäre das wieder anders. Jemand hat den Unsinn mal so beschrieben: Herr Meyer, der keine Entscheidungen treffen kann, dem putzt am Tag, als Gott ihn bekehrte, sich in der Früh noch Satan die Zähne, als ihn Gott bekehrt hat, dann Gott am Abend. Das Problem ist aber nicht so lustig, denn in der Praxis sind Calvinisten nicht wiedergeboren, da sie eine Bekehrung ja ablehnen, sie reden sich heraus, dass sie es nicht können, da sie keine Willensakte leisten können. Ich denke, es ist richtiger, dass man gleich sagt: Ich will gar nicht. Anstatt da ein riesen Ausredesystem zu entwickeln, das hinten und vorne nicht stimmt, da es Gottes Wort ja schon lange anders gesagt hat. Am schlimmsten finde ich bei der Prädestination (einfach oder doppel - ganz egal), dass man die Leute alle nur zum Schein alle evangelisiert, wohl wissend, dass das Heil in willkürlicher und ungerechter Weise (da nicht jeder gerettet werden kann) ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit vorenthalten ist. Ein Calvinist kann nie sagen: Der Heiland kam auch für dich! Warum? Weil er nicht weiß, ob das für Person X zutrifft, da X ja keinen Aufkleber etc. hat, wo steht "zum Heil erwählt". Also weiß er es nicht. Ich kenne ein Kind Gottes, die genau durch den Satz einer Schwester zum Herrn Jesus fand. Zum Glück geriet sie nicht an einen Calvinisten. Kann einer, der nicht erwählt ist (laut Calvin und Co.) gerettet werden? Nein! Die Schrift aber sagt, dass alle gerettet werden sollen, d.h. jeder ohne Ausnahme. Kann einer, der erwählt ist, nicht gerettet werden und das Heil ablehnen? Nein! Die Schrift aber sagt, man kann dem Geist Gottes widerstehen. Dann kommt oft die Schienenanalogie (steckt ja schon "log" drin, weil der Erfinder das erlogen hat), damit es die Leute besser herunterschlucken. Bahnschiene 1: Gott erwählt zum Heil. Bahnschiene 2: der Erwählte bekehrt sich. Dann hört man "beides müssen wir einfach so stehen lassen, weil es die Schrift so sagt". Da die Schrift aber in Wirklichkeit gar keine Stelle hat, wo eine Erwählung zum Heil erwähnt wird, ist schon mal die Prämisse falsch, daher muss man das gar nicht "so stehen lassen". Denn alle Menschen sind nicht kaum welche, denn die Calvinisten wissen auch, dass es wenige sind, die gerettet werden. Daher hat Gott nur sehr sehr wenige zum Heil erwählt. Vielleicht 99% nicht. Dann kommt oft noch: Die Schienen sind beide parallel und treffen sich nicht, das eine stimme, das andere auch. Gar nichts stimmt dabei, denn es gibt keine Erwählung zum Heil (Schiene 1) und die Bekehrung aufgrund der Erwählung ist so auch nicht schriftgemäß (Schiene 2), da Gott niemand zwingt und Erwählte müssen sich bekehren, sie können nicht anders. Oder hat schon jemand einen Calvinisten gehört, der gesagt hat, ein Erwählter kann auch nein sagen? Das ist in dem System nicht vorgesehen. Also wenn jemand mit dem Schienengleichnis kommt, muss man aufpassen, das dient nur dazu, dass man die falsche Lehre besser schluckt. Besser finde ich das Beispiel mit dem Haus, wenn man es richtig interpretiert: Am Eingang steht "Kommt alle her". Wer rein geht und sich im Haus umschaut, sieht: Erwählt zur Heiligkeit vor Grundlegung der Welt. Da steht sicher kein Schild: Du warst erwählt zum Heil, dein Nachbar oder Arbeitskollege hatte die Chance nicht und kann gar nicht reinkommen, für ihn geht die Türe nicht auf. Der kann draußen bleiben. Die Sache ist eine Projektion menschlicher Ungerechtigkeiten auf ihren Gott. Der ist aber so anders, dass er nicht der der Bibel ist. Der Gott Calvins hat andere Eigenschaften und handelt anders als der der Bibel. Man muss als Christ abstehen von derartiger Ungerechtigkeit, vor allem wenn ein ganzes System sich das auf die Fahne geschrieben hat. Ein Calvinist kann, da er Bekehrung als Werksgerechtigkeit ablehnt, kein Christ sein, aber ein Christ kann in so einen Irrtum reinrutschen und das ggf. mal schlucken, aber dann muss man es doch irgendwann wieder aus-spucken, weil es Gift ist und man geistlich krank wird.
    3 Antwort(en) | 174 mal aufgerufen
  • Avatar von bobby
    13.12.2019, 17:53
    bobby hat auf das Thema Warum geht jemand verloren? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Weil diese Person, obwohl eingeladen/gerufen ( 2-3 mal), nicht Buße tun will, nicht dem klaren Ruf folgen will, sondern weiter in Sünde leben WILL!
    3 Antwort(en) | 174 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    13.12.2019, 17:41
    HPWepf hat das Thema Warum geht jemand verloren? im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Q von Ibo warum geht jemand verloren, wenn der Herr Jesus ja für alle am Kreuz war?
    3 Antwort(en) | 174 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    13.12.2019, 17:06
    Olivier hat auf das Thema Verrat des Judas im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Brüder Vielleicht muss man sich auch Gedanken machen über unsere menschliche Frage des "Warum" musst das so geschehen. Es gibt dazu mindestens zwei Möglichkeiten: a) Prophetie prophezeiht im Wort dasjenige was Gott vor Grundlegung der Welt schon wusste was geschehen wird, um damit Seine Göttlichkeit zu zeigen, (und wir solches sws. nie wirklich verstehen können, es aber glauben) oder b) weil Gott es so wollte dass Judas IHN verriet und es deshalb so bestimmt hat (determiniert hat) und wir annehmen sollten, Judas hätte nicht anders können als Gottes Willen durchzuführen. Für mich als bekennender Anti-Calvinist ist b) natürlich von mir nur notiert, um aufzuzeigen, dass man sehr schnell auf komplett falschen Pfaden gehen kann. Des weiteren sehe ich auch, wie bereits von Brüdern aufgegriffen, noch weitere, tiefe Weisheiten und Wahrheiten über das Mensch-Sein als Sünder, in dieser Begebenheit. c) .... weitere Vorschläge
    6 Antwort(en) | 197 mal aufgerufen
  • Avatar von Streitenberger
    13.12.2019, 16:15
    Streitenberger hat auf das Thema ER ist für alle Menschen gestorben im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Hallo Ibo, ist es in etwa so hilfreich: Mt 20,28 ὥσπερ (gleichwie) ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου (der Sohn des Menschen) οὐκ (nicht) ἦλθεν (gekommen ist) διακονηθῆναι ( um bedient zu werden) ἀλλὰ (sondern) διακονῆσαι (um zu dienen) καὶ (und) δοῦναι (zu geben) τὴν ψυχὴν αὐτοῦ (seine Seele) λύτρον (als Lösegeld) ἀντὶ (anstelle von) πολλῶν (vielen - zu ergänzen: Menschen). Die Erlösung durch das Blut des Herrn Jesus ist stellvertretend (ἀντὶ) für all die vielen Menschen, damit ja niemand verloren geht. Denn das will Gott nicht, daher hat er seinen Sohn gesandt. Stellvertretung daher, da nicht der einzelne Sünder (das sind alle Menschen) in das Gericht Gottes soll, sondern einer war es bereits, der Herr Jesus. Man stelle sich das vor: Für all die vielen vielen Menschen ist Erlösung möglich, das ist gute Botschaft, keiner ist ausgenommen und jeder kann zum Heiland kommen! Es gibt eine schreckliche Lehre, dass dies nicht der Fall sei. Damit wird jedoch das Zentrum des Evangeliums in Frage gestellt. Ich habe nur von einer Person und seinen Nachfolgern gehört, die nicht wollen, dass alle Menschen errettet werden sollen. Möglich ist es, man muss nur in Buße und Glauben zugreifen und es annehmen.
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