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  • Avatar von Ulrich
    Heute, 13:20
    Ulrich hat auf das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Harald, die gängige allegorische Auslegung ignoriert diese Fragen alle. Tatsache ist, dass sich diese Fragen gar nicht für solche stellen, die aus der Gnadenzeit zur Hochzeit des Lammes gehen, denn die gehören zur Braut. Aus diesem Grund braucht die allegorische Auslegung den Hinweis, dass es sich keineswegs um die Hochzeit des Lammes handelt sondern einfach um eine Hochzeit. Wir haben in dem Gleichnis einfach solche vor uns, die zur Hochzeit eingeladen sind, die heiraten aber nicht. Wenn man nach erlöschenden Lampen in der Finsternis im AT sucht, dann findet man diese Vorgang bei Gottlosen. Die Frage, ob die Jungfrauen töricht oder klug sind entscheidet sich in der Finsternis. Der Psalmist kennt durchaus den Gedanken um Mitternacht aufzustehen und Gott zu preisen (Ps. 119,62). Man muss das Gleichnis nicht "kirchlich" auslegen, es ist mit ziemlicher Sicherheit sogar falsch das zu tun.
    3 Antwort(en) | 38 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 12:30
    HPWepf hat auf das Thema Berean Call Oktober November Dezember 2014 im Forum Andere Websiten geantwortet.
    Oktober 2019 1THE BEREAN CALLP.O. Box 7019 Bend, Oregon 97708 www.thebereancall.org Oktober 2019Das Schambehaftete Soziale Evangelium
    9 Antwort(en) | 5570 mal aufgerufen
  • Avatar von HaraldZ
    Heute, 11:58
    HaraldZ hat auf das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Brüder, ich möchte erst noch Fragen einstellen zum Thema: Es sieht so aus, als könnte man von dem Öl abgeben, das wollte man aber nicht tun, aber es wurde geraten für sich selbst zu kaufen. Die klugen taten das scheinbar zur rechten Zeit. Ist der einzig mögliche Schluss wirklich, dass das Öl der Heilige Geist ist? Was wenn das Öl der Glaube und das Gefäß die Fähigkeit/Wille zum Glauben ist?
    3 Antwort(en) | 38 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    Heute, 11:41
    Holger hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Teil 3 von 3 Siehe, ein König wird regieren in Gerechtigkeit; und Fürsten, sie werden nach Recht herrschen. Jesaja 32,1
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    Heute, 11:18
    Ulrich hat auf das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, ich denke es ist voll und ganz daneben, wiewohl man positiv zur Kenntnis nehmen muss, dass betont wird, dass wir in Matt. 24 nicht die Kirche haben. Es ist wird auch richtiger Weise betont, dass die Braut hier nicht vorkommt. An der Stelle biegt William Kelly dann ab. In der Regel wird in den gängigen Auslegungen dann noch betont, dass wir in Matt. 25 nicht die Hochzeit des Lammes haben, sondern einfach eine Hochzeit. Warum das so ist bleibt dem Leser und dem Zuhörer in der Regel verborgen, weil es auch nicht begründet wird. In Matt. 25,31 haben wir klar erkennbar Gericht am Ende des 1.000 JR. Wenn man davon ausgeht, dass die gesamte Gnadenzeit in den Evangelien, genau wie im gesamten AT nicht vorkommt, dann kann es auch in den Evangelien überhaupt nicht um die Versammlung/Kirche bzw. um die Christenheit gehen. Mann kann aus dem Gleichnis praktische Belehrung entnehmen, aber keine christliche Lehre.
    3 Antwort(en) | 38 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    Heute, 10:59
    Ulrich hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, jede Religion ist von unter, vom Satan. Darum haben auch außnahmslos alle ein satanisches Gottesbild. Keine Religion gibt Heilsgewissheit oder Heilssicherheit. Auf dieser Wackelbasis wird dann eine allbestimmender Gott definiert, der dann natürlich auch Päpste, Diktatoren, Könige, Kaiser und Demokratieren einsetzt.
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 10:49
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    8 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    Heute, 09:50
    Liebe Freunde, Der Herr Jeus ist die Sühnung für alle Sünden geworden. ER hat Gott völlig zufrieden gestellt. ER hat auch die falschen Lehrer erkauft, die sich selbst schnelles Verderben zuziehen. ER hat sich selbst als Lösegeld für alle gegeben. Das Gegenteil behaupten solche, die durch Vernunftschlüsse Höhen gegen die Erkenntnis Gottes errichten. Manchmal hat man solche Vernunftschlüsse schon als zusätzliche Überschrift über Bibelabschnitten, was dann endgültig beweist, dass solche Hinzufügungen verboten gehören. Zu Römer 11 gibt es in einigen Ausgaben der Schlachter 2000 die Überschrift "Gott hat sein Volk nicht endgültig verworfen. Ein Überrest erlangt das Heil" Dann gibt es eine erstaunliche "Übersetzung" von Röm. 11,15. Auf der Basis bekommt man dann häufig Erklärungen und Auslegungen, dass Gott zwar sein Volk nicht verstoßen, aber momentan verworfen habe. Wenn man berücksichtigen würde, dass verwerfen in den meisten Fällen in der Schrift eine Handlung von Menschen im Bezug auf Gott oder sein Wort ist, wenn man zusätzlich noch berücksichtigen würde, dass in den Evangelien immer der Herr Jesus verworfen wird und das Petrus in seiner Predigt in Apg. 4 und in seinem Brief in 1. Petr. 2 den Bauleuten vorwirft den Eckstein verworfen zu haben und ihn so zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Ärgernisses gemacht haben, wenn man dann noch berücksichtigt, dass von Röm. 9,30 bis Röm. 10,11 genau dieser Punkt thematisiert wird, dann bleibt eigentlich nur übrig, dass Röm. 11,15 im ersten Teil die Anführung von Psalm 118,22 ist. Dann ist eben der Eckstein durch die Juden verworfen worden und wenn die Juden den Eckstein annehmen, dann wird das für sie zum Heil sein.
    5 Antwort(en) | 284 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 09:39
    HPWepf hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Als ich noch in der "AV" war, hatte ein Mann (Bruder) -- wohl kaum- öfters sogar für den sog: Papst gebetet - "da er ja von Gott in Hoheit eingesetzt sei über die Christenheit" . Der Mann ist längst gestorben, beim Herrn? wohl kaum.
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 09:35
    HPWepf hat das Thema Jungfrauen und Braut im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Jungfrauen und Braut Bibelstellen: Matthäus 25,1-13Frage: Wen stellen im Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Mt 25,1–13) die fünf klugen Jungfrauen dar, da doch die Gläubigen die Braut sind? Sie gingen nur als Gäste zur Hochzeit ein. War der Bräutigam, als er kam, nicht von seiner Braut begleitet? Nahm er sie nach Schluss des Hochzeitsfestes nicht mit in sein eigenes Heim?Antwort: Der Herr stellt uns in diesem Gleichnis nicht die Kirche als solche in ihrer Einheit vor, sondern Christen als eine Schar, die (im Bild) ausgehen, Ihm zu begegnen; und daher beschreibt Er sie als einen Hochzeitszug. „Die Braut“ würde Seinem Vorhaben nicht entsprochen haben, wohl aber die Jungfrauen, die zum Teil töricht und zum Teil klug und somit als Vorbilder von Bekennern des christlichen Zeugnisses geeignet waren.Das unterscheidende Merkmal war der Besitz des Heiligen Geistes. Alle waren schläfrig geworden; aber um Mitternacht ließ die Gnade einen aufweckenden Ruf ergehen, der bewirkte, dass selbst die törichten Jungfrauen aufstanden und ihre Lampen schmückten. Als aber der Bräutigam kam, konnten nur jene eingehen, die bereit waren; denn nur sie hatten die Salbung von dem Heiligen, die jemanden befähigt, sein Teil mit Ihm zu haben. Der Gegenstand hier ist nicht, die Aufmerksamkeit auf die Braut zu richten, vielmehr soll auf die persönliche Verantwortlichkeit des Christen hingewiesen werden, in geziemender Weise die Ankunft Christi zu erwarten. Ein bloßes Bekenntnis gibt kein Anrecht, mit Ihm zur Hochzeit einzugehen. Es muss Öl in den Gefäßen sein, und die törichten Jungfrauen – sie mochten noch so aktiv oder „ernst“ sein, wie die Menschen sagen – hatten keines. Die Braut erscheint in dieser Szene überhaupt nicht.Ermunterung und Ermahnung, Jahrgang 1981. Alle Artikel dieser wertvollen Zeitschrift sind mittlerweile hier zu finden: www.imglaubenleben.de]William Kelly www.bibelstudium.de – Artikel online lesen Ist es ein wenig, ganz, oder voll daneben?
    3 Antwort(en) | 38 mal aufgerufen
  • Avatar von WolfgangH
    Heute, 09:12
    WolfgangH hat auf das Thema Heiligkeit nachjagen im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Hans-Peter Tätigkeit und Ergebnis von "hagiazo" - heiligen, Aussonderung vor Gott. in Strongs hab ich mal die Stellen rausgesucht, an denen das Wort "hagiasmos" gebraucht wurde. Man braucht da nichts hinzuzufügen, die Verse sprechen eine klare Sprache.
    1 Antwort(en) | 28 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    Heute, 09:11
    Ulrich hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde, Der Herr Jesus widerspricht dem Satan bei dieser Aussage nicht. Tatsächlich hat Adam die Gewalt an den Satan übergeben. Sobald Satan Gewalt hat, wirkt die Gewalt zerstörerisch. Es gibt einen sehr beeindruckenden Gegensatz, wenn der Herr Jesus bzw. Gott Gewalt gibt, dann ist diese nicht zur Zerstörung sondern zu Auferbauung.
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von WolfgangH
    Heute, 08:42
    WolfgangH hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans-Peter, liebe Brüder genau Und was war die Folge?
    8 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    Heute, 07:43
    Holger hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber HansPeter, ein Dreizeiler der einem Haiku ähnelt, es ist wie folgt: Der Mensch ohne Gott tut Werke seines Vaters, - das ist Gehorsam 5-7-5 Silben Kigo: ...ganzjährig (!)... Wir wissen, daß der Teufel unseren Herrn Jesus zu einem höheren Platz hinaufgeführt hat (das ist auf einen hohen Berg) und Ihm in einem Moment (in einem kurzen Augenblick) jedes (alle und ganzen) König -Reiche der Welt (des ganzen Erdkreises der bewohnten Erde) zeigte. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich diese ganze Gewalt (Autorität und Vollmacht) und ihre Herrlichkeit (zu prüfen: "Meinung" wie Ansicht und Überzeugung) geben; denn mir ist sie übergeben (das ist überliefert, die Gewalt übergeben), und wem irgend ich will, gebe ich sie. Lukas 4,6 Was gelehrt wird zu Römer 13 ist zu prüfen.
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 07:07
    HPWepf hat das Thema Heiligkeit nachjagen im Forum Fragen aus der Bibelstunde erstellt.
    was bedeutet: Elberfelder 1905 Hebräer Hebr 12,14 Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird; Welche Ursachen /> Konsequenzen bei nicht befolgen?
    1 Antwort(en) | 28 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 07:00
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstunde Hebräer Brief im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Zu Hebräer 10 Verfasser Peter S. "Wir hatten das letzte Mal auch die Stelle "der Gerechte wird aus Glauben leben". Was wir heute haben ist vollkommen chronologisch und das AT wird durchgegangen. Es geht los mit der Schöpfung, damit geht das AT ja los, und dann geht es weiter mit Abel in Vers 4, dann Henoch. Da musste ich an das Lied denken, dass wir eingangs gesungen haben. Henoch wurde auch entrückt: "Er selbst wird uns erheben zur Himmels ewgen Freud". Da musste ich dran denken, da Henoch auch weggenommen wurde, bevor die Gerichte kamen. Wenn wir im Kapitel weitergehen, soweit haben wir gar nicht gelesen, ist in Vers 32 der Abschluss der Glaubenshelden mit Gideon, Samuel, David, Jephta und den Propheten. Paulus geht eigentlich das ganze AT durch. Es ist mir aufgefallen, wie sauber chronologisch er dies anordnet. Nach Henoch kam Noah und Abraham - auch eine hochinterssante Person. Und dabei wird jeweils die Herausforderung der jeweiligen Zeit berichtet. Wir haben ja schon einiges gehört, dass auch wir in nicht gerade leichten Zeiten leben und da ist der Glaube natürlich herausgefordert. Daher kann man doch einiges hieraus lernen, auch wenn unsere Zeiten anders sind, obwohl der Herr Jesus die Zeit vor der Sintflut auch mit unserer Zeit vergleicht, daher gibt es schon Parallelen. Jede Zeit hat ihre Herausforderung. Ich wollte nur sagen: Das ganze Kaptitel, lange Reder kurzer Sinn, ist ganz genau chronologisch aufgebaut. Die Verknüpfung zum vorigen Kapitel ist, dass der Gerechte aus Glauben leben wird und das war schon immer so und ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen. Und dieses Kapitel ist die Illustration dazu aus dem AT."
    31 Antwort(en) | 3190 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 06:29
    Calvinisten-Gotteslästerer lehren, dass rettender Glaube eine Gabe Gottes sei (sie verdrehen Epheser 2,8-9 indem sie die Gabe Gottes nicht auf die Rettung beziehen), doch wäre dem so, dann müsste man folgenden Text so lesen, dass Gott den elf Aposteln den Glauben nicht gab und der Herr Jesus sie dann für ihren Unglauben tadelt! 🤦🏻*♂️ Prüft Eure Kommentare im Regal und bleibt wachsam! „Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. Danach offenbarte er sich zwei von ihnen auf dem Weg in einer anderen Gestalt, als sie sich aufs Land begaben. Und diese gingen hin und verkündeten es den Übrigen; aber auch ihnen glaubten sie nicht. Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten.“ **Markus‬ *16:11-14
    5 Antwort(en) | 284 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 20:17
    HPWepf hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Holger Danke Dir dass Du das so tief gräbst! Es ist halt nicht immer so enfach wie die Brüder das darstellen. Es gab auch Brüder die "Heil Hitler" riefen weil sie dachtem, Gott hätte diesen Vollstrecker Luthers eingesetzt. Gott setzte Hitler usw. nicht ein!
    15 Antwort(en) | 359 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 20:03
    HPWepf hat auf das Thema Aus Zoo Tallinn von Imbi Taniel im Forum Schöpfung geantwortet.
    121 Antwort(en) | 6805 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 20:00
    HPWepf hat auf das Thema Bibelstudium warum? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    *-*- Bibelstudium ist immer persönlich das kann man nie mit " YT" Filmen oder Gemeinde Besuch oder Bibelstudientage oder Konferenzen ersetzen oder vergleichen.
    8 Antwort(en) | 206 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 15:43
    HPWepf hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Harald das die Gedanken von K.M. 66,1.2: So spricht Jehova: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Weiches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und weiches der Ort zu meiner Ruhe stätte? Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht Jehova. Aber auf diesen will ich bücken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Wort Betrachtet man die erhabene Majestät Gottes, so ist die Erde in ihrer Kleinheit lediglich der Schemel Seiner Füße (Mt 5,34ff.). Er hat die Erde nicht zu dem Zweck gemacht, sich eine Wohnung oder einen Regierungssitz zu schaffen, in dem Himmel, der nicht ein Teil dieser Schöpfung ist, steht Sein Thron (Ps 11,4). „Die Himmel und der Himmel Himmel können dich nicht fassen" (1. Kön 8,27). Der Gedanke, Gott sei die Seele der Welt oder der Schöpfung, ist daher völlig abwegig und zugleich herabsetzend und verunehrend. Obwohl die Schöpfung die Herrlichkeit Gottes bezeugt (Ps 19), kann keineswegs von ihr gesagt werden, sie sei der Ausdruck dessen, was Gott ist. Das ist allein Jesus Christus, der Sohn Gottes (Heb 1,1ff.). Nur Er vermag dem Namen Gottes ein Haus zu bauen, einen Gott gemäßen, geistlichen Tempel (Joh 2,19-22; 2. Sam 7,13). „Der Gott, der die Weit und ailes darin gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, 714 wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als ob er noch etwas nötig habe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt" (Apg 17,24ff.). Unmöglich kann das Geschaffene den Schöpfer fassen oder eine Ihm angemessene Wohnung sein. Gottes Wesen ist geistlich. Das ist die sichtbare Schöpfung nirgends. In etwas seinem Wesen Fremden aber kann niemand wohnen. Gläubige, aus Gott geborene Christen jedoch sind Gottes Tempel; der Geist Gottes wohnt in (oder: unter) ihnen (1. Kor 3,16; 2. Kor 6,16). Nur das Haus, der „heilige Tempel im Herrn", den Gott selbst baut, ist eine „Behausung Gottes im Geist" (Eph 2,21.22). Einen solchen geistlichen Tempel hat Israel, das irdische Volk Gottes, nie gekannt und wird ihn auch in Zukunft nicht haben. Versammlungsstätten, Gemeindesäle oder Kirchen sind nicht Gottes Ruhestätte oder Seine Wohnung. Niemand kann Ihn an einen irdischen Ort oder an eine menschliche Institution binden mit der Behauptung: „Der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas ist dies!" (Jer 7,4). Solch einer falschen Religiosität trat Stephanus mit der Anführung der vorliegenden Verse entgegen. Offensichtlich waren die Juden, die ihn beschuldigten, „Worte zu reden gegen diese heilige Stätte" (Apg 6,13; 7,48-51), stolz auf den Tempel, den sie erbaut hatten. Stephanus ruft ihnen zu: „Ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr." Für sie war ihr Tempel eine „heilige Stätte", deren Bedeutung Stephanus angeblich herabsetzte. In Wirklichkeit stritten sie gegen den Heiligen Geist Gottes, dessen Person und Wirksamkeit sie nicht kannten. Sie setzten einfach voraus, dass der damalige Tempel in Jerusalem und ihr religiöses System grundsätzlich die Anerkennung Gottes habe. Wer dies in Frage stellte, traf sie an sehr empfindlicher Stelle. Ein solcher hatte nach ihrer Überzeugung den Tod verdient (Mt 26,59-61). Dieses Urteil vollzogen sie an dem Herrn Jesus und wenig später an Stephanus. Offenbar dachten sie sich das Wohnen Gottes in ihrem Tempel so, wie die Götzenverehrer sich ihren Götzen in einem Tempel wohnend vorstellen. Zu solchem Aberglauben war damals der von Gott gegebene Gottesdienst verkommen. Vergleichbare Erscheinungen gibt es auch in der Geschichte der Christenheit. Man begibt sich aber nicht schon dadurch in die Gemeinschaft mit Gott, dass man einen geweihten Raum, eine christliche Versammlungsstätte betritt. Ein solches Gebäude bietet 715 nicht die Gewähr, dass man dort stets Gott antrifft; es sollte auch nicht durch besondere Ausstattung oder Weihung den Anschein erwecken oder gar den Anspruch erheben, eine beständige Wohnung Gottes zu sein. Die Neigung, Sichtbares höher zu bewerten als das nicht Sichtbare des Geistes und des Glaubens, besteht auch auf christlichem Gebiet. Missbrauch kann man nicht ausschließen, indem man beispielsweise keine Räume mehr errichtet, die für kirchliche Zwecke ausgestattet werden. Die Schrift zeigt am Beispiel des Tempels, der durch Serubbabel zur Zeit Esras erbaut wurde, dass ein solches Bauen vor Gott sehr wertvoll ist (Hag 1,4.14; Sach 1,16; 8,9), obwohl diese für Seinen Dienst errichtete Stätte erneut zu einer Räuberhöhle entartete (Jer 7,11.12; Mt 21,13). Um die Gottesfürchtigen trotz der Fehlentwicklungen zu ermutigen, hat Jehova nach dem niederdrückenden Bericht über den Auszug Seiner Herrlichkeit aus dem ersten Tempel (Hes 10 und 11) am Schluss des Buches Hesekiel die Anweisung zur Errichtung eines neuen Tempels und des damit verbundenen Dienstes in Seinem kommenden Reich auf der Erde gegeben. In Gnaden gibt Gott zu allen Zeiten die Möglichkeit zum Gottesdienst und legt Segen auf das, was in Demut nach Seinem Willen zu Seiner Ehre errichtet und genutzt wird. Dabei blickt Er auf den Elenden und auf den, der zerschlagenen Geistes ist und vor Seinem Wort zittert (V.2; Jes 57,15; Ps 34,18). Diese werden sich bei ihrem Gottesdienst durch Gottes Wort und den Heiligen Geist leiten lassen. Sie schaffen keine eigenwilligen Lehrsysteme und Rituale. Ihnen liegt nichts an Zeremonien und schönen Bauwerken, sie meiden jedes Formenwesen, bauen auch nicht mit „Holz, Heu und Stroh" (1 .Kor 3,12). Die Ehrfurcht vor Gott lehrt sie, eine geziemende Haltung vor Ihm einzunehmen, die Autorität Seines Wortes anzuerkennen und „die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens" (Eph 4,3). 66,3.4: Wer ein Rind schachtet, erschlägt einen Menschen; wer ein Schaf opfert, bricht einem Hund das Genick; wer Speisopfer opfert, es ist Schweinsblut; wer Weihrauch ais Gedächtnisopfer darbringt, preist einen Götzen. So wie diese ihre Wege erwähit haben und ihre Seele Lust hat an ihren Scheusalen, ebenso werde ich ihre Missgeschicke erwählen und ihre Schrecknisse über sie bringen; weil ich ge- 716 rufen, und niemand geantwortet hat, geredet, und sie nicht gehört haben, sondern getan, was böse ist in meinen Augen, und das erwählten, woran ich kein Gefallen habe. Die Verurteilung des heuchlerischen Gottesdienstes solcher, die in Wirklichkeit von Jehova abgefallen sind, wird in diesen Versen weiter begründet. Wie Jesaja vorher ihre Einbildungen bezüglich ihres Tempels geißelte, ebenso unverhohlen stellt er jetzt ihrer hohen Meinung vom Wert ihrer Opfergaben die Wahrheit gegen über. In beiden Fällen empfanden sie Genugtuung über das von ihnen Geleistete und Dargebrachte. An ihrem eigenwilligen Gottesdienst hatten sie Freude, aber nicht an ihrem Herrn und Gott und Seinen Vorschriften. Dem äußeren Anschein nach suchten sie durch ihre Bemühungen die Nähe Gottes und neigten sich vor Ihm (Kap. 58,2-5). In Wirklichkeit jedoch waren ihre Herzen weit von Ihm entfernt. Eine wahre, demütige Haltung vor Jehova kamten sie nicht; sie missachteten Ihn. Ungehorsam beherrschte ihr religiöses Denken (Jes 65,2). Ihre Gedanken über den Tempel und den Dienst verrieten, dass sie sich innerlich von Gott unabhängig gemacht hatten. Daher war das, was sich bei ihren Gaben zeremoniell abspielte und dabei Gottesdienst sein sollte, vor Ihm nichts anderes als ein Gräuel. Sie gaben sich nicht die notwendige Rechenschaft über das, was sie in der Nähe Gottes dachten und taten (Jer 8,6-8; 18,12f; Hes 23,38ff.). Auf förmliche Weise vor Gott hinzutreten und gleichzeitig üblen Gedanken freien Lauf zu lassen, anstatt sie zu zügeln (V.3), ruft ein strenges Gericht herbei. Gott will durch den Anbeter geheiligt und verherrlicht wer den (3.Mo 10,1-3). Da bedarfes echter Frömmigkeit und Gottes furcht (Heb 12,28ff.). „Der Mensch sieht auf das Äußere, aber Jehova sieht auf das Herz"( 1.Sam 16,7). Gott blickte nicht auf die Opfergabe Kains, weil sein Herz und seine Werke böse waren und kein Glaube vorhanden war (I.Mo 4,5; Heb 11,4; 1. Joh 3,12). In Israel war Rechtlosigkeit und Götzendienst, deswegen mochte Jehova ihr Friedensopfer nicht ansehen (Am 5,21-27). Wenn der Baum faul ist, können die Früchte nicht gut sein (Mt 7,18). „Das Opferder Gesetzlosen ist Jehova ein Gräuel" (Spr 15,8; 21,27). Ein böses Herz macht unfähig zur Anbetung und zum Opfern. Mit unreinem Herzen kann nur Unreines geopfert werden. Des halb ist bei falscher innerer Einstellung ein blutiges Opfer selbst dann, wenn es in guter Absicht gebracht würde, nichts anderes 717 als gemordetes Leben (V.3) und daher ekelhaft vor Gott. Das ge schlachtete Rind erhält in diesem Fall erst gar nicht den Charakter eines Opfers. Wenn jemand ein Schaf nach Vorschrift opfert, kommt aber mit bösem, Gott fernem Herzen herbei, dann ist dieses religiöse Zeremoniell für Gottes Heiligkeit so verletzend, wie wenn einer mit einem Hund, dem er soeben das Genick gebrochen hat, zum Opfer vor Ihn hinträte. Nicht besser steht es mit dem Speisopfer und seinem Weihrauch von Seiten heuchlerischer Anbeter (V.3 ). Ihre der Form nach korrekte Opfergabe war vor Jehova so schlecht und heuchlerisch wie ihr eigenes Herz (Kap. 1,12-17). Ihre Haltung unterschied sich nicht von der eines Götzenanbeters. Dass dadurch der Dienst des lebendigen Gottes dem Götzendienst gleich geworden war, rief scharfen Tadel her vor. Ihnen mangelte nicht nur die Empfindung für das Gräuelhafte ihrer Darbringungen, sondern sie hatten sogar Lust an ihren her beigebrachten Scheusalen (V.3b). Sorglos bezüglich derHeiligkeit Gottes meinten sie, der Ausübung ihrer religiösen Pflichten mangele nichts. Eine ähnliche Haltung findet sich bei Christen, die in Sünden gefallen sind. Mitunter zeigen sie wenig Gefühl dafür, dass sie den Herrn Jesus verunehrt und Seinen Tisch verunreinigt haben und dass nach der Anweisung der Heiligen Schrift (I.Kor 5) ihr Ausschluss vom Tisch des Herrn, dem Abendmahl, notwendig ist. Solche Gleichgültigkeit und Blindheit findet sich auch in der Versammlung in Laodizea, die der Herr wegen ihrer lauwarmen Haltung aus Seinem Mund ausspeit(Off 3,16; vergl. Mal 1,10). Jehova bestraft die falsche und böse Wahl mit der gerechten Wahl der Mißgeschicke und Schrecknisse (V.4). Nicht der Mensch hat die letzte, entscheidende Wahl, sondern Gott. Wer nach Ihm fragt, den unterweist Er in dem Weg, den er wählen soll (Ps 25,12). Israel fragte nicht mehr nach Ihm und reagierte auf Seine Mahnungen nicht (Kap. 65,12) und zog das vor, was Ihm missfiel. So wählten sie bewusst die Sünde. Gott begründet, warum darauf Sein Gericht folgt: „darum, dass sie Erkenntnis gehasst und die Furcht Jehovas nicht erwählt, nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht. Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen" (Spr 1,29-31). 66,5.6: Hört das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Wort! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch 718 verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, dass wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Stimme eines Getöses von der Stadt her! Stimme aus dem Tempel! Stimme Jehovas, der Vergeltung erstattet seinen Feinden! Den Gottesfürchtigen, die mit „zerschlagenem Geist" vor Gottes Wort zittern (V.2), steht hier die Menge der Verächter des Glaubens gegenüber, die sie verhöhnen und verstoßen, obwohl sie ihre Stammes Brüder sind. Glaube und Unglaube bilden immer ei nen deutlichen Gegensatz, sie haben nichts miteinander gemein. Beide Richtungen streben auf die endgültige Entscheidung zu, die bloßlegt, welche Seite Recht behält. Die Gottlosen und Spötter bekräftigen ihre zur Schau getragene Überzeugung mit blankem Hohn,den sie Gott ins Angesicht schleudern: „Jehova erzeige sich herrlich!" (V.5). Dies wird Er tun, wenn der Himmel sich öffnet und Er in Herrlichkeit als ihr Richter erscheinen wird (Off 19,1.11-16). Die Treuen aus Israel, die sich zu Ihm und Seinem Wort bekennen, werden dann zu Seiner Rechten stehen (Mt25,34). Seine Verächter hingegen lemen den für sie furchtbaren Inhalt des Ratschlusses Gottes kennen, den sie in frivoler Weise herbeiwünschten (Jes 5,19; Mt 25,46). Ähnlich dreiste Herausforderungen notiert die Heilige Schrift in 2. Petr 3,3f und Maleachi 2,17. Ihr Übermut wird in Beschämung umschlagen, wenn sie plötzlich die gewaltige Stimme Dessen hören (Off 1,15; Ps 29), der sie zur Verantwortung ruft und sie zwingt, vor Ihm niedezufallen. Die sich einmal so sicher wähnten, werden dann vor ihrem Richter zittern und die Vergeltung für ihre Auflehnung erhalten, auch für den Hass, mit dem sie die Gottesfürchtigen verfolgt haben. Einst trieben sie spottend ihr Spiel mit Seinen Worten, dann aber werden sie vor Seiner Stimme furchtbar erschrecken. Sein Schweigen mag zur Zeit Satan und seiner Gefolgschaft Anlass zum Hohn geben. Doch Gott schweigt nur so lange, wie es Seinen Plänen dient. Als das, was allem den Ausschlag gibt und alle Dinge zum Abschluss bringt, ist zuletzt allein Seine Stimme und die Seiner Engel zu hören, wie das Buch der Offenbarung lehrt. Dann erhebt sich kein einziges Wort mehr gegen Ihn, aber Sein Lob wird im Himmel und auf der ganzen Erde erschallen. Dann hat Christus Seine „große Macht angenommen und die Herrschaft angetreten". „Und es geschahen laute Stimmen indem 719 Himmel, die sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Off11,15-17). Vers 6 schildert nicht die Zerstörung Jerusalems durch die Römer, sondern befasst sich mit demselben Ereignis, das in Sacharja 14,1-5 beschrieben wird. Auch dort wird prophezeit, dass Jehova mit Seinen Feinden Krieg führt und ihnen „Vergeltung erstattet". An jenem Tag der Schlacht werden die Füße des Messias, des Herrn Jesus, auf dem Ölberg stehen (Sach 14,3.4). Dadurch erfüllt sich, was in Apostelgeschichte 1,11f Seinen Jüngern bei Seiner Auffahrt zum Himmel verheißen worden ist: Er „wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel." Dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Er Israel das Reich wiederherstellt (Apg 1,6). Hierüber berichten die folgenden Verse Näheres. 66,7-9:Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Schmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tag zur Weit gebracht, oder eine Nation mit einem Mai geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Sollte ich ich zum Durchbruch bringen und nicht gebären iassen?, spricht Jehova; oder soilte ich, der gebären iässt, verschiießen?, spricht dein Gott. In diesen Versen wird das wunderbare Wirken Gottes zugunsten Seiner Knechte hervorgehoben. Unerhört und ohne Beispiel sind die Schnelligkeit und die Vollkommenheit Seines Wunder tuns; sie entsprechen Seiner göttlichen Gnade und Macht. Natürliche Abläufe brauchen Zeit und geschehen nacheinander. Gott aber braucht zur Verwirklichung eines Gedankens weder Zeit noch Material (Ps 33,9; Markus 3,5). Der mit Vers 7 beginnende Gedankengang endigt mit dem 14. Vers, der das Ganze zusammenfasst und nochmals die Knechte und die Feinde Jehovas gegen überstellt. Die einen werden auf wunderbare Weise gerettet, zu einer Nation zusammengefügt und hoch erfreut, während die anderen gerichtet und bestraft werden. Die Verse 7 bis 9 kündigen Seinen Frommen aus Israel die Wiedereinsetzung als Volk an. Die Verse 10 und 11 sind ein Aufruf zur Freude und zum Genuss der Geschenke Jehovas. Die Verse 12 bis 14 lassen die Freude Jehovas erkennen, ihnen Liebe und Segen zuzuwenden. 720 Die jedes Vorstellungsvermögen übersteigende Macht Gottes wird in der kürzesten Zeit Umstände zum Guten wenden, die nach allem Dafürhalten in der Katastrophe enden mussten. Plötzlich sind ihre Feinde vernichtet. Unerhört rasch werden sie, die wenigen Gottesfürchtigen aus Israel, zu einem großen und starken Volk. Unversehens ersteht ein Volk Gottes auf der Erde als komplette Nation. „Zugleich" werden die Kinder Zions geboren wer den, eine Nation kommt zur Welt. Erstaunt wird jeder Beobachter es zur Kenntnis nehmen. Gottes Schaffen kann auf Entwicklungsstufen und Vorbereitungen verzichten. „Und du wirst in deinem Herzen sprechen; Wer hat mir diese geboren, da ich doch der Kinder beraubt und unfruchtbar war, verbannt und umherirrend?" (Jes 49,21). Es ist ein so unfassbares Wunder wie eine Toten Auferstehung (Jes 26,19; Markus 5,42). Die Wehen der diesem Geschehen vorangehenden „großen Drangsal" (Mt 24,7-13.21) werden für Zion außerordentlich schmerzhaft und scheinbar endlos sein (V.8). Doch der vorliegen de Abschnitt prophezeit, dass ihr Glaube nicht beschämt werden wird. Wenn der Tag ihrer Erlösung da ist, werden sie „wie Träumende" sein. „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten"; „Jehova hat Großes an uns getan" (Ps 126). Ihre Trauer und Not schlägt Ins Gegenteil um. Diese Prophezeiungen betreffen das Volk Israel, nicht die jetzige christliche Gnadenzeit. Auf Wehen und Angst folgt rasch die Freude über die Geburt, so auch die Freude über ihr Wiedererstehen ais Nation auf die Wehen der „Drangsal für Jakob" (Jer 30,7; Dan 12,1; Mt 24). Die Gläubigen sind gerettet, und Jehova bestätigt Seine Beziehung zu ihnen als dem „Überrest Israels": „Ich bin ihnen zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener" (Jer 31,7-9). Er erkennt sie an als Seine Kinder auf dieser Erde und wendet ihnen Seine Liebe und Fürsorge als Vater zu. Die beiden Fragen in Vers 9 enthalten ein betontes „Ich". Ist Ihm zuzutrauen, dass Er zwar alle Geschicke auf diese ihm so wichtige Geburt hinlenkt, dann aber nicht gebären lässt? Das wäre mit Seiner Treue und Seinen Verheißungen nicht zu vereinbaren. Erhandelt als der treue Gott; Christus ist der Bürge dafür, „in ihm ist das Ja, darum auch durch ihn das Amen". Nichts kann den Urheber dieses Werkes an der Vollendung hindern, nichts ist zu wunderbar für Ihn. 66,10-14: Freut euch mit Jerusalem und frohlockt über 721 sie, alle, die ihr sie liebt! Seid hoch erfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert, damit ihr saugt und euch sättigt an der Brust ihrer Tröstungen, damit ihr schlürft und euch ergötzt an der Fülle ihrer Herrlichkeit!Denn so spricht Jehova: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom, und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach, und Ihr werdet saugen; auf den Armen werdet ihr getragen und auf den Knien geliebt kost werden. Wie einen, den seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten; und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden. Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen; und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand Jehovas wird sich kundgeben an seinen Knechten, und gegen seine Feinde wird er ergrimmen. Bis zur Befreiung aus der Drangsal durch den Messias werden die Gläubigen aus Israel über Jerusalem trauern (Kap. 57,18). Diese Gottesfürchtigen „haben Mitleid mit seinem Schutt" gehabt (Ps 102,14). Dann aber wird jeder von ihnen sich mit Jerusalem freuen (V.10). Sie glaubten den Verheißungen Gottes und dachten über Jerusalem und sein Volk wie der Messias, von dem der 102. Ps prophetisch redet. Sie liebten diesen Ort, als nur Trümmer zu sehen waren (V. 10). Für ihre Treue der Stadt Gottes gegen über werden sie dann reich belohnt werden (Ps 137,4-6). Alle, die während der Zeit der Erniedrigung Jerusalems Anteil an dessen Ergehen nahmen, werden auch Anteil an seiner Freude haben (Kap. 65,18), an dessen Tröstungen und an seiner Herrlichkeit (V.II). „Denn Jehova wird Zion aufbauen" (Ps 102,16). Die Stadt, die vordem Trauer und Mitleid weckte, ist dann durch den Messias reich und herrlich gemacht. Aus ihrer Fülle teilt sie an ihre Bewohner aus,wie eine Mutter ihren Kindern gerne das Beste gibt und sich an ihrem Glück und Wohlergehen erfreut. Mangel und Not sind dann in Überfluss verwandelt, Erniedrigung ist in Ehre umgeschlagen. Jerusalem wird nie mehr ein Unglück sehen, weil der König Israels, Jehova, in seiner Mitte ist (Kap. 30,19: Zeph 3,14.15). Offensichtlich hat die Liebe Jehovas sorgfältig registriert, was Seinem Volk während der vielen Jahre der Erniedrigung fehlte. Nach der Umkehr eines Überrests und nach der völligen Wand lung der äußeren Umstände ist nun die Zeit und Gelegenheit da, ihnen das Verlorene zu erstatten und sie noch weit darüber hinaus 722 gehend zu beschenken. Die Gottesfürchtigen haben Seine wunderbare Rettung erfahren, weil sie auf Seine Gebote geachtet und Ihm vertraut haben. In Seiner Liebe segnet Er sie nun und wendet ihnen Trost und Frieden, Wohlergehen und sichere Ruhe zu, so mächtig wie einen überfließenden Strom. Er gibt ihnen eine Nach kommenschaft, so zahlreich wie die Körner des Sandes (I.M0 22,17), und lässt ihnen „die Herrlichkeit der Nationen zukommen wie einen überflutenden Bach" {V.12; vergl. Kap. 58,11; 60,5ff.). In liebevoller Vertraulichkeit verkehrt Er mit ihnen, denn nun ist alles Störende beseitigt. Wegen Israels Gesetzlosigkeit hatte Er den Frieden, die Gnade und die Barmherzigkeit von ihnen wegnehmen müssen (Jer 16,5). Nun aber gibt Er „Frieden an diesem Ort" (Haggai 2,9), Frieden ohne Ende unter ihrem Friedefürsten, dem Herrn Jesus Christus (Jes 9,6.7). „Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held; er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt (oder: ruht)inseiner Liebe,frohlockt über dich mitJubel" (Zeph 3,17). Am Schluss von Vers 14 stellt Jesaja noch einmal den Unter schied heraus zwischen den Knechten Gottes, die vor dem Ge richt gerettet sind, und solchen, die Ihn ablehnen. Es ist bemer kenswert, dass diese Scheidung zwischen den Knechten und den Feinden Gottes sowohl am Schluss des Alten Testaments (Mal 3,17 bis 4,3) als auch auf dem letzten Blatt des Neuen Testa ments (Off 22) besonders hervorgehoben wird. Gott lässt den irrenden Menschen nicht ohne dringende Warnung dem Gerichts tag entgegengehen, dem Ende der menschlichen Entscheidungs freiheit. Mit diesen sehr ernsten Schlussworten der Schrift spricht Gott den Menschen zum letzten Mal an. Danach bricht unver sehens Gottes Zorn überjeden herein, der die HeiligeSchrift nicht als die Stimme seines Richters erkannt hat. Israel scheint heute als Jehovas Volk keine Zukunft zu haben. In der kommenden großen Drangsalszeit wird es für die wenigen Glaubenden unter ihnen noch viel dunkler werden. Doch sie sollen ihre Zuversicht nicht wegwerfen und an dem guten Ausgang nicht zweifeln. „Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke; dein Hüter schlummert nicht" (Ps 121,3ff.). „Ihrwerdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen", ruft Jehova Seinen Knechten, den Gottesfürchtigen aus Israel zu (V.14) und freut sich mit ihnen an ihrem Glück. Fortdauernde Glückseligkeit ist die Belohnung für ihr 723 Ausharren in den schweren Erprobungen ihrer Zeit. Dann sind sie vom Glauben zum Schauen gelangt. „Also wird gesegnet sein der Mann, der Jehova fürchtet, ...du wirst das Wohl Jerusalems schauen alle Tage deines Lebens" (Ps 128). „Deine Augen werden den König schauen in seiner Schönheit" (Jes 33,17). Wenn Jesus Christus, ihr Messias, in Herrlichkeit auf dieser Erde erscheint, dann kommt Sein Lohn mit Ihm (vergl. Off22,12). Ihre Gebeine werden sprossen wie das junge Gras (V.14), denn Seine Kraft belebt sie, und sie jubeln über Seinen Trost, Seine Rettung und Seine Treue (Kap. 51,3; 52,9). Dann erleben sie, dass ihnen „der Spross Jehovas zur Zierde und zur Herrlichkeit sein wird, ...zum Stolz und zum Schmuck fürdie Entronnenen Israels"(Kap. 4,2). 66,15.16: Denn siehe, Jehova wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergehen in Giut und sein Scheiten in Feuerttammen. Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jehova Ge richt üben an aiiem Fieisch, und der Erschiagenen Jehovas werden vieie sein. Wenn Jehova, der Richter über alle Menschen, zum Gericht in Erscheinung tritt, werden Ihn Feuer, Flammen, Glut und Schwert kennzeichnen. Lange genug haben die Menschen die göttliche Majestät und Oberhoheit ihres Schöpfers missachtet. Auch über die Anklagen ihres Gewissens sind sie gleichgültig hinwegge gangen (Röm 1,20; 2,15). Die vorliegenden Verse sprechen von der „Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit den Engeln seiner Macht, inflammendem Feuer, wenn er Vergeltung gibt denen, die Gott nicht kennen, und denen, die dem Evan gelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorchen, die Strafe erleiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag verherrlicht zu werden..." (2.Thes 1,7-10). Zu Anfang der Offenbarung, des Buches der Gerichte, erscheint der Herr Jesus „gleich dem Sohn des Menschen", mit „Augen wie eine Feuer flamme und seine Füße gleich glänzendem Kupfer, als glühten sie im Ofen". Aus Seinem Mund geht „ein scharfes, zweischneidiges Schwert" hervor (Off 1,13-16). Dann wird offenbar, dass Gott, der Vater, „alle Gewalt" und „das ganze Gericht dem Sohn gegeben hat" (Mt 28,18; Joh 5,22.27). Dem alles durchdringenden Unter 724 Scheidungsvermögen Seiner„Augen wie eine Feuerflamme" wird nichts entgehen. Die im Gericht eingesetzten Mittel entsprechen den Ansprüchen Seiner Heiligkeit und der Glut Seines Zornsüber die Sünden der Menschen. Die ganze Erde muss gereinigt wer den, damit Seine Herrlichkeit sie ausfüllen kann. Alle, die sich gegen Ihn erhoben haben, werden durch eineFlamme verzehren den Feuers vernichtet werden (Kap.29,5-7; 30,27-30). Die Menge Seiner Feinde wird von Seinem Schwert getroffen werden (V.16). Sie „werden an jenem Tag liegen von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde" (Jer 25,33). Alles wird mit Leichen angefüllt sein (Ps 110,6). 66,17.18: Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Gräuel und Mäuse: allesamt werden sie ein Ende nehmen, spricht Jehova. Und ich —ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werdenkommenund meine Herrlichkeitsehen. Vers 17 und der Beginn des 18. Verses machen abschließend nochmals deutlich,wie abscheulich vor Gottdie religiösen Sünden solcher sind, die einen Ritus nach ihrem Gutdünken an die Stelle Seiner Anordnungen setzen. Solche unterzogen sich offenbar schon zur Zeit Jesajas gewissen Weihen und einem Reinigungs ritual (V.17), das sie zu Würdenträgern machte und ihren Handlungen Feierlichkeit verlieh. Zugleichem Zweck richteten sie Gärten, heilige Haine und Ähnliches her, die in Wirklichkeit Götzen-Gräuelstätten waren. Eindrucksvolle Zeremonien sollten religiös Interessierte unter ihre Gefolgschaft bringen. Personenkult und Götzenkult sind nahe miteinander verwandt und verfolgen häufig das gleiche Ziel. Verführer dieserArt sinddamalsunterden Juden und heute unter den Christen die Wegbereiter zum Abfallen von Gott und Seinen Geboten geworden. „Ihre Werke und ihre Gedanken" sind vor Gott (V.18). Erwird, wenn Er die Erde reinigt, ihrem Treiben ein Ende machen (2.Pet 2). „Lasst euch von nie mand auf irgendeine Weise verführen" (2.Thes 2,3). Zu Beginn des Tausendjährigen Reiches wird der Herr alle Nationen und Sprachen versammeln (V.18). Sie erkennen, dass Er Herrscher über alles ist und ihnen nun in richterlicher Majestät gegenübertritt (Mt 16,27); sie nehmen wahr, wie klein und nichtig 725 sie selbst sind. Das Erscheinen Jehovas über dem Gebiet des Volkes Israel (Jes 60,1-3) ist ein kennzeichnendes Merkmal Seiner Regierung während des Tausendjährigen Reiches: „Alles Fleisch miteinander" wird die Offenbarung der Herrlichkeit Je hovas sehen (Jes 40,5), damit „sie den Namen Jehovas fürchten" (Jes 59,19). Seine Herrlichkeit hat ihrZentrum in Israel, denn die Heiligung dieses Volkes, das Ihn vordem so sehr verunehrt hatte, ist dann vollzogen. Besonders bemerkenswert ist die Ankündi gung, dass alle Nationen die Herrlichkeit Jehovas schauen werden. Israel gegenüber hatte Er Seine Herrlichkeit schon vor langer Zeit offenbart (2.Mo 19 und 24; S.Mo 9; 2.Chr 7,1-3). Sie besaßen damals ein Heiligtum, dem Gott durch eine einzigartige Offenbarung Seiner Gegenwart einen höheren Rang als jeder vergleichbaren Stätte zuerkannthatte.Abersie zeigtensichdieser Herrlichkeit unwürdig (Ps 106,20). Durch den Herrn Jesus und Sein Evangelium ist die Herrlichkeit Gottes erneutauf dieser Erde offenbart worden (Joh 1,14; 2.Kor 4,4-6; Heb 1,3). Die Mehrzahl der Menschen will den Lichtglanz dieser Herrlichkeit nicht wahrnehmen. Aber die Zeit kommt (V.18), in der alle vor Seinem heiligen Angesichtsind und die Menschen sich ständig darüber klar sind, dass alles, wassietun und denken, vor Ihm „bloß und aufgedeckt" ist (Heb 4,13). Alle sind der Herrschaft des Christusuntenworfen und liegen Ihm zu Füßen. Er übt Seine Gewalt im Himmel und auf der Erde aus, und Seine Herrlichkeit offenbart sich im Gericht über das Böse und in der Durchsetzung des Guten. „Gott, der Heilige, wird sich heilig erweisen in Gerechtigkeit" (Jes 5,16; Dan 7,13.14; Off 11,15; 12,10). Längst ist sie Ihm gegeben (Joh 13,3), doch dann wird dies zur sichtbaren Wirklichkeit werden. Da ist kein Raum mehr zur Auflehnung und zu verstecktem Widerstand. Seine Herrlichkeit istüberall führend, gebietend und richtend gegenwärtig (Jer 3,17). „Jehova regiert, erhat sich bekleidet mit Hoheit" (Ps93,1; Ps96). 66,19: Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul undLud, die den Bogen spannen, nach Tubai und Jawan, nach den fernen Inseln, die von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationenverkündigen. Nachdem Israel geläutert und geheiligt ist,wird ihnen von neuem 726 die Aufgabe zufallen, Zeugen der Herrlichkeit Gottes an alle Völker zu sein. Dann „werden die Nationen sich In Ihm segnen und sich seiner rühmen" (Jer 4,2; 1.M0o22,18). Diese Weissagungen finden Ihre Erfüllung erst nach Beendigung der jetzigen christlichen Gnadenzelt und nach Abschluss der Gerichte, die In Offen barung 6 bis 18 beschrieben sind. Das 19. Kapitel der Offen barung befasst sich mit dem gleichen Geschehen wie die vorliegenden Verse. Auch dort wird deutlich, dass es sich um den Beginn einer neuen Epoche der Zeltverwaltung Gottes handelt, die mit der jetzigen Zelt der Gnade des Evangeliums nicht zu ver gleichen Ist. Der Tod und die Auferstehung Christi werden ange sichts Seiner wunderbaren Person von niemand mehr ange zweifelt werden. Dann wird nicht mehr das Evangelium der Gnade verkündigt, sondern Seine Herrlichkeit, wie sie dann auch ringsum In allem Weltgeschehen offenbar wird. Dazu bedarf es nicht mehr des Glaubens. Alle, die In der vorhergehenden Epoche des Christentums dem Evangelium von der Rechtfertigung aus Glauben kein Gehör geschenkt haben, leben dann nicht mehr. Sie werden jedoch auferstehen, um vor dem „großen weißen Thron" Gottes Ihr Urteil zu empfangen und In den Feuersee geworfen zu werden (Off20,11-15). An den „Entronnenen"aus Israel, die Jehova durch die große Drangsalszelt hindurch gerettet hat, Ist „ein Wunderzeichen"geschehen (V.19), sie sind „Männer des Wunders"{Sach 3,8). Die Gnade Jehovas hat sie auserwählt, als Seine Knechte in Sein Reich einzugehen (Kap. 65,9), die dann mit großem Erfolg Seine Herrlichkeit unter den Nationen verkünden (Jes 2,3; Sach 8,2023). Diese Entronnenen, des öfteren Überrest genannt (Jes 10,2023; Sach 8,6.12; Röm 9,27), sind das Ergebnis einer Vielzahl von Wundern Gottes während der langen Geschichte Israels (5.Mo 4,34; Ps 78; Jes 8,18; 29,14). Sie sind ein beredtes Zeugnis der Gnade und Treue Gottes und ein Beweis für die Wahrheit Seines Wortes. Er hat sie dazu ausersehen, einst die herrliche Majestät Seines Namens auf der ganzen Erde bekannt zu machen, damit die Völker nach Jerusalem kommen und Ihn anbeten (V. 23; Ps 86,9.10; Off 15,4). Ihre Erfahrungen von der Macht und Liebe Gottes haben sie zu geeigneten Verkündern Seiner Herrlichkeit gemacht. 66,20.21: Und sie werden alle eure Brüder aus allen Natlo 727 nen als Opfergabe für Jehova bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht Jehova, gleichwie die Kinder Israel das Speisopferin einem reinen Gefäß zum Haus Jehovas bringen. Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen, spricht Jehova. Die „Opfergabe" der Völker für Jehova, hier „eure Brüder" genannt, setzt sich offensichtlich aus Angehörigen des Volkes Israel zusammen, die in vergangener Zeit durch göttliche Zuchtmaßnahmen unter die Völker der Erde zerstreut worden sind. Auf be sonders ehrenvolle Art sollen sie nun nach Jerusalem, dem „heiligen Berg" Jehovas, zurückgeführt werden (Jes 18,7; 49,22). Sehr bald wird überall bekannt sein, dass sie dem König der Könige, dem Regenten über die ganze Welt, besonders wertvoll sind. Für Ihn sind diese Überlebenden aus Israel so wohlgefällig wie das heilige Speisopfer, das Ihm einst „in einem reinen Gefäß" in Sein Heiligtum gebracht wurde. Nun sind sie ihrem König und Messias angenehm und im Land Immanuels willkommen. Er freut sich an dieser „Opfergabe", weil sie aile rein und heilig sind und Ihm gehorchen. Ihr Erretter, Christus, hat ihre Sünden weggenommen; sie sind Begnadigte und Geliebte (Röm 11,26.27; vergl. Jes 27,9; 59,20). Nach Vers 20 ist dann allen Nationen bekannt, dass nur reine Anbeter und heilige Opfergaben Gott wohlgefällig sind. Nunmehr sind auch aus ihrer Hand Brandopfer und Schlachtopfer wohl gefällig auf Seinem Altar. Auf Seinem heiligen Berg wird es ein Bethaus für alle Völker geben (Jes 56,1-7). Zum Gottesdienst ziehen sie dorthin, weii Gott dort zu finden ist (Jes 2,2f; Sach 14,16-21). Zwar bleibt es Israel vorbehalten, allesamt Priester und Diener Jehovas zu sein (Kap. 61,6). Aber die Gnade Gottes wird auch aus den übrigen Nationen einzelne zum Priesterdienst er wählen (V.21). Im alten Bund durfte bei weitem nicht jeder aus Israel Priesterdienst ausüben, schon gar nicht aus fremden Völ kern. Und nach wie vor ist es Gott, der zum Priesterdienst be stimmt. Indessen beherrschen äußerliche Unterscheidungen reiigiöser Art nicht mehr wie früher das Bild, sondern das reine, heilige Herz und ein wahrhaft gottesfürchtiges Verhalten sind ent scheidend. Unter der Herrschaft des Königs und Hohenpriesters Jesus Christus auf der Erde kann es nicht anders sein (Ps 110). 728 Niemand ist durch einengende Bestimmungen betreffs seiner Herkunft benachteiligt. 66,22.23: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jehova, also wird euer Same und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova. Hier wird auf die Prophezeiung in Kapitel 65,17 Bezug genommen, dass Jehova einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Dieser Schlussstein bei der Verwirklichung Seines Ratschlusses betreffs dieser Erde offenbart die „Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes", und zeigt das Ergebnis Seiner unerforschlichen Gerichte und unergründlichen Wege mit dieser Welt, vor allem mit Israel, Seinem irdischen Volk (Rom 11,33). Unsere Zeiten kennzeichnen sich zunehmend durch das Böse, das im Grunde von Satan herrührt. Entscheidend ist für den heutigen Menschen, dass er in seinem Leben persönlichen Gewinn jeder Art hat. Er lebt sich selbst und für eigene Ziele. Aber die neue Erde und der neue Himmel tragen mit allen, die dort wohnen, das Merkmal, dass sie ohne Einschränkung „von ihm und durch ihn und für ihn", den Herrn, sein werden und wahrhaft Gutes und Herrliches hervorbringen (Röm 11,36;Kol 1,16.17). Ihr Bestehen ist durch Seine Herrschaft, Kraft und Weisheit gesichert. Alle Vorgänge laufen unter Seinen Augen ab (V.22). „Seine Augen wie eine Feuerflamme" (Off 1,14)werden Unreines oder Sünde nicht dulden, sondern verzehren. Verführer wird Er vernichten (Off 19,20.21; 20,10). Das garantiert den Fortbestand des neuen Himmels und der neuen Erde. Die neue Schöpfung kennt keinerlei Niedergang, keine ungünstigen Entwicklungen wie im bisherigen Weltlauf. Es fehlt jeder Anlass, die Lebensumstände verbessern zu müssen, denn das von Gott Geschaffene ist und bleibt unter Seiner Regierung sehr gut und gereicht zu Seiner Ehre. Es gibt keine üblen Einwirkungen oder Verfallserscheinungen. Er allein hat alle Macht, alles unter liegt Seinem Einfluss. Alles Lebendige und das Unbelebte bleibt an dem ihm zukommenden Platz und füllt ihn aus. Ein erneuter ständiger Kampf zwischen Gut und Böse ist nicht zu befürchten, denn Er ist Herr und Gebieter über allem. 729 Einst waren die Bemühungen Jehovas um ein irdisches Volk, das Ihm dienen sollte, vergeblich (Kap. 1 und 5). Doch dann kommt Sein Vorhaben zum Ziel. Das erlöste Israel ist eine Pflanzung zu Seiner Herrlichkeit (Kap. 60,21; 61,ß). Die neue Pflan zung in dem neuen Weinberg, deren natürliche Wurzeln aber immer noch die Vorfahren des früheren Israel sind, werden nicht mehr entarten (Jer 2,21); sie müssen nicht mehr verworfen, „aus gebrochen" und„ausgeschnitten" werden (Röm 11). Ihr Same und ihr Nane werden ewig fortbestehen (V.22). Der Feind der Seelen, Satan, ist nicht zu seinem Ziel gekommen. Er findet sein Ende im Feuersee. Christus aber hat das Ziel des göttlichen Ratschlusses erreicht. Gott ist offenbart als Licht und als Liebe. Der Sieg Christi bestätigt, dass Gottes Wort Wahrheit ist: „Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden" (Röm 9,33). Er ist der ewig fest stehende Eckstein und Fels. Nicht nur das Volk Jehovas, sondern die ganze Erde istdann zu dem geworden, wozu der Schöpfer sie nach Seinem Vorsatz ge schaffen hat. Im Gegensatz zu heute werden Ihm viele dankbare Herzen von dieser Stätte aus für immer Anbetung entgegen bringen (V.23). Dabei wird der Berg Jehovas und das Haus des Gottes Jakobs ein besonderer Anziehungspunkt für die Anbeter aus vielen Nationen sein (Mi 4,1.2). Über jeden,der dorthin geht, „um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten" (Sach 14,16-19), wird Segen kommen. Sein Haus in Jerusalem steht dann den Anbetern aller Völkerschaften offen (Kap. 56,6.7). Offensichtlich wird der Gottesdienst nicht mehr an nur einem Ort oder nur zu bestimmten Zeiten stattfinden, wie zur Zeit der Bindung an die Vorschriften des Gesetzes Moses. Doch der Berg Zion wird offenkundig die Wohnung Jehovas sein, die bevorzugte Stätte der Anbetung vorallen anderen Orten der Erde (Ps 68 16Ps87; 132,13-17). 66,24: Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefaiien sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht eriöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleisch. Der nicht endenden Segnung der Gottesfürchtigen stellt der Schlussvers noch einmal das in alle Ewigkeit fortdauernde Gericht der Gottlosen gegenüber, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt" (Mk 9,46-48). Die ewig währende Strafe wird auch 730 in Offenbarung 20,11-15 und 21,8 beschrieben. Es ist der Urteils spruch des Gerichts vor dem „großen weißen Thron" über jeden, der nicht im Buch des Lebens gefunden wird. In dem hier vor liegenden Vers werden die Gerichteten als Menschen bezeichnet, die von Gott abgefallen sind. Sie hätten Gott als ihren Schöpfer erkennen können (Röm 1,18-2,16). Sehr viele haben von Christus gewusst und von Seinem Werk am Kreuz gehört. Alles das haben sie missachtet und haben sich davon abgewandt. Sie finden in ihrem Leben ohne Gott, in menschlicher Weisheit, in dem in die ser Zeit und Welt Erreichbaren, in Genuss und Erfolg ihr Genüge. Verantwortung und Ehrerbietung ihrem Schöpfer gegenüber sind für ihr Verständnis durch die Entwicklung des Menschen überholt. Erlösung und eine Rettung vor dem Gericht Gottes halten sie für unnötig; solche Begriffe sind für sie inhaltslos. Dass sie über schlechte Beweggründe nicht die Oberhand gewinnen können und dem Tod verfallen sind, halten sie für etwas Natürliches Gott will nicht, dass die in diesen Irrtümern Befangenen sterben und erst am Gerichtstag ihre Versäumnisse erkennen. Darum schließt das Buch Jesaja mit der dringenden Warnung vor der kommen den, ewig währenden Strafe. Jesaja verkündet die Heiligkeit und die Gerechtigkeit Gottes und beschreibt den Heilsweg und den Retter für den verlorenen Menschen. In seinem ganzen Buch ist es ihm ein besonderes Anliegen, den Glauben an Gott und Sein Wort vorzustellen. Er spricht von Gott, dem Schöpfer des Weltalls und dem Lenker der Weltgeschichte, und nennt Ihn den Vater derer, die Ihm als gehorsame Kinder folgen. Jesaja macht deutlich, wie es der Barmherzigkeit Gottes gelingt, aus der Vielzahl der dem Tod verfallenen Menschen eine große Schar zur Umkehr zu bewegen und sie als Seine Anbeter für Zeit und Ewigkeit zu gewinnen. Wer das Buch in Demut als Gottes Wort glaubend liest und auf die zu ihm sprechende Stimme Gottes hört, wird erkennen, dass es die ewige Wahrheit ist. Dafür liefert der Weg Gottes mit Israel den praktischen Beweis aus dem Lauf der historischen Ereignisse. Jesaja gibt über die Geschicke dieses Volkes in der Vergangenheit und in der Zukunft einen vollständigen Überblick und legt dar, dass Gott den Anfang, die Entwicklung und das Ende aller Dinge beschließt und den gesamten geschichtlichen Ablauf lenkt. 731
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  • Avatar von Holger
    Gestern, 15:32
    Holger hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    1.Samuel 9,20 ...Und nach wem steht alles Begehren (das Beste) Israels?... Beispiel Saul (Erbetener od. Begehrter) Das Volk wollte nicht, daß Gott der Herr (JHWH) König über sie sein soll, Sie verlangten nach einem anderen König, indem sie zu Samuel sprachen: "...Nun setze (Hier nicht wie bei Daniel 2,21, sondern "bestimme uns" oder "befestige uns" oder "mache uns") einen König über uns ein, daß er uns richte, gleich den Nationen..." und "...Gib uns einen König, daß er uns richte!..." 1.Samuel 8,5-6 Und der Herr (JHWH) sprach zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll. 1.Samuel 8,7 Teil 2 von 3
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  • Avatar von Holger
    Gestern, 12:29
    Holger hat auf das Thema setzt Könige ein im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    In Daniel 2,21 haben die beiden gleich verwendeten deutschen Wörter "setzt" zwei unterschiedliche Bedeutungen. Und er ändert Zeiten (die Frist als Dauer) und Zeitpunkte (wie "ab da(!)" die Mitte zwischen der abgelaufenen Frist und dem Beginn einer neuen Frist), setzt (wie "nimmt weg" oder "hebt auf" oder "beseitigt") Könige ab und setzt (wie "aufrichten und bleiben") Könige ein; Das bedeutet, Gott der Herr plaziert (setzt) nicht jemand zwingend in die Position, doch Er kann darin jemand aufrichten und bleiben lassen. Teil 1 von 3
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  • Avatar von HaraldZ
    Gestern, 12:24
    HaraldZ hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, sind damit die aus der Trübsal entronnene gemeint (die CSV übersetzt statt Flüchtlinge mit Entronnene, was nur ein weiteres synonym ist)? Bin ich da auf dem falschen Dampfer? Sind das womöglich die aus Matthäus 28,19?
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  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 11:18
    HPWepf hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich das wäre glatt Spiritismus!
    4 Antwort(en) | 120 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Gestern, 10:14
    HPWepf hat das Thema God of Wonders im Forum Schöpfung erstellt.
    Wie gestern versprochen anbei der Link zu: >>> God of Wonders mit deutschen Untertiteln: >>https://www.youtube.com/watch?v=qygoNa2vYh0 Wolfgang H.
    0 Antwort(en) | 27 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 09:50
    Ulrich hat auf das Thema Was bedeutet.... im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby, ich denke zwischen den Widersachern hier und den falschen Lehrern in 2. Petr. 2 gibt es keinen Unterschied. Beide Gruppen sind nicht errettet.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 07:18
    Ulrich hat auf das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, die Frage sollte man glatt an Moses Mendelsohn richten.
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  • Avatar von HPWepf
    17.10.2019, 21:16
    HPWepf hat das Thema Flüchtline in Jesaja 66 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Q. von Kai. H. Wer sind mit Flüchtlinge gemeint? Ist eine Übersetzung von Moses Mendelssohn. e 1905/27 Jes 66,1: So spricht Jehova: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Welches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und welches der Ort zu meiner Ruhestätte? Jes 66,2: Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht Jehova. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Worte. Jes 66,3: Wer ein Rind schlachtet, erschlägt einen Menschen; wer ein Schaf opfert, bricht einem Hunde das Genick; wer Speisopfer opfert: es ist Schweinsblut; wer Weihrauch als Gedächtnisopfer darbringt, preist einen Götzen. So wie diese ihre Wege erwählt haben und ihre Seele Lust hat an ihren Scheusalen, Jes 66,4: ebenso werde ich ihre Mißgeschicke erwählen und ihre Schrecknisse über sie bringen; weil ich gerufen, und niemand geantwortet hat, geredet, und sie nicht gehört haben, sondern getan, was böse ist in meinen Augen, und das erwählten, woran ich kein Gefallen habe. Jes 66,5: Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Jes 66,6: Stimme eines Getöses von der Stadt her! Stimme aus dem Tempel! Stimme Jehovas, der Vergeltung erstattet seinen Feinden! Jes 66,7: Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Schmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Jes 66,8: Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tage zur Welt gebracht<Und. üb.: kreißend gemacht>, oder eine Nation mit einem Male geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Jes 66,9: Sollte ich zum Durchbruch bringen und nicht gebären lassen? spricht Jehova; oder sollte ich, der gebären läßt, verschließen? spricht dein Gott. Jes 66,10: Freuet euch mit Jerusalem und frohlocket über sie, alle, die ihr sie liebet; seid hocherfreut mit ihr, alle, die ihr über sie trauert! Jes 66,11: Auf daß ihr sauget und euch sättiget an der Brust ihrer Tröstungen, auf daß ihr schlürfet und euch ergötzet an der Fülle ihrer Herrlichkeit. Jes 66,12: Denn so spricht Jehova: Siehe, ich wende ihr Frieden<O. Wohlfahrt> zu wie einen Strom, und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach, und ihr werdet saugen; auf den Armen<Eig. an der Seite> werdet ihr getragen und auf den Knieen geliebkost werden. Jes 66,13: Wie einen, den seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten; und in Jerusalem sollt ihr getröstet werden. Jes 66,14: Und ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen; und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand Jehovas wird sich kundgeben an seinen Knechten, und gegen seine Feinde wird er ergrimmen. Jes 66,15: Denn siehe, Jehova wird kommen im Feuer, und seine Wagen sind wie der Sturmwind, um seinen Zorn zu vergelten in Glut und sein Schelten in Feuerflammen. Jes 66,16: Denn durch Feuer und durch sein Schwert wird Jehova Gericht üben an allem Fleische, und der Erschlagenen Jehovas werden viele sein. Jes 66,17: Die sich weihen und sich reinigen für die Gärten<d. h. für den Götzendienst, der in den Gärten stattfindet>, hinter einem her in der Mitte; die Schweinefleisch essen und Greuel und Mäuse: allzumal werden sie ein Ende nehmen, spricht Jehova. Jes 66,18: Und ich – ihre Werke und ihre Gedanken sind vor mir. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zu versammeln; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. Jes 66,19: Und ich werde ein Wunderzeichen an ihnen tun, und werde von ihnen Entronnene an die Nationen senden, nach Tarsis, Pul<Wahrsch. ist »Put« zu lesen, wie ; > und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan<Griechenland>, nach den fernen Inseln, die von mir<Eig. die meine Kunde> nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Nationen verkündigen. Jes 66,20: Und sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für Jehova bringen, auf Rossen und auf Wagen und auf Sänften und auf Maultieren und auf Dromedaren, nach meinem heiligen Berge, nach Jerusalem, spricht Jehova, gleichwie die Kinder Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäße zum Hause Jehovas bringen. Jes 66,21: Und auch aus ihnen werde ich zu Priestern und zu Leviten nehmen<O. zu den Priestern und zu den Leviten hinzunehmen>, spricht Jehova. Jes 66,22: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jehova, also wird euer Same und euer Name bestehen. Jes 66,23: Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von Sabbath zu Sabbath wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jehova. Jes 66,24: Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleische.
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  • Avatar von Olivier
    17.10.2019, 17:39
    Olivier hat auf das Thema Was bedeutet.... im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby Ich denke bei Fallstrick an Netze und Schlingen. Wer schon mal in einem Netz hing und probierte herauszukommen, weiss wie schwierig das ist! Man braucht dazu Hilfe. Zudem denke ich, dass alles Böse von Satan kommt, nicht aber dass Satan mir täglich begegnet und Fallstrick vor die Füsse wirft, die liegen grundsätzlich schon lange da, warten auf solche die hineinfallen und sich daran verheddern. Der Wille oder das Ziel Satans ist es, dass da Menschen in Unglauben, Ungehorsam und somit in Sünden verstrickt werden.
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