Aktivitäten

Aktivitäten filtern
Sortieren nach Zeit Anzeigen
Aktualität Aktualität Beliebtheit Beliebtheit Alle Alle Letzte 24 Stunden Letzte 24 Stunden Letzte Woche Letzte Woche Letzter Monat Letzter Monat Alle Alle Bilder Bilder Forum Foren
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 20:10
    HPWepf hat auf das Thema Osteopathie im Forum Dämonologie geantwortet.
    Osteopathie (hat nichts mit Geistheilung zu tun, liegt in "etwa" bei Othopädie) Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Therapieform, bei der durch Manipulationen am Körper (Handgriffe) die Funktionsfähigkeit des Knochengerüstes aufrechterhalten oder wiederhergestellt werden soll. Im Zentrum steht dabei die Wirbelsäule. Gemäß der Auffassung der Osteopathen ist die Wirbelsäule nicht nur wichtig für den Knochen- und Muskelapparat des ganzen Körpers, sondern sie beeinflusst auch das Nervensystem und die inneren Organe. Philosophie / Entstehungsgeschichte Der geistige Vater der Osteopathie war der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still. Er gründete 1894 nach einer Serie von Selbstversuchen die Schule der Osteopathie, deren Lehre sich sehr rasch ausbreitete. Mittlerweile wird die Osteopathie an verschiedenen Universitäten gelehrt und der Abschluss entspricht einem Doktorgrad in Osteopathie (D.O.). Andrew Still war davon überzeugt, dass die Gesundheit des Körpers vom Zustand und der Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule abhängig ist. Sind die Wirbel verschoben, so löst das eine Kettenreaktion bis hin zu den Organen aus, und der Mensch wird krank. Betroffen sind Organe oder Körperregionen, deren zugehörige Nerven auf Höhe des verschobenen Wirbelkörpers aus dem Rückenmark austreten. Technik der Osteopathie Nach einer ausführlichen Befragung analysiert der Osteopath zuerst die Haltung und die Art der Bewegungen seines Patienten. Dann folgt eine gründliche Untersuchung der Wirbelsäule. Der Osteopath versucht festzustellen, ob die geschilderten Beschwerden mit einer krankhaften Veränderung der Wirbelsäule in Verbindung gebracht werden können. Ist dies der Fall, so richtet er den verschobenen Wirbel durch einfaches «Einrenken». Hierfür werden oft die Arme oder Beine des Patienten als Hebel benutzt. Ziel der Behandlung ist es, gestörte Funktionskreise wiederherzustellen, damit die eigenen Kräfte des Körpers wieder wirksam sein können. Wie kann die Osteopathie eingesetzt werden Die meisten Patienten suchen einen Osteopathen wegen Rückenbeschwerden auf. Im Verlauf der Behandlung kann es jedoch sein, dass sich auch andere Beschwerden bessern, zum Beispiel: Kopfschmerzen Probleme mit der Atmung Verdauungsbeschwerden Kreislaufstörungen Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen Wird die Behandlung von einem gut ausgebildeten Osteopathen durchgeführt, so treten in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Allerdings sollte im Zweifelsfall der Arzt mit Hilfe eines Röntgenbildes abklären, ob kein anderweitig zu behandelndes Problem vorliegt (zum Beispiel Knochenschwund). Bessern sich die Beschwerden durch die Osteopathiebehandlung nicht oder tritt eine Verschlechterung auf, so sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. E. Bernd S.
    1 Antwort(en) | 23 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 16:46
    Aus dem Leben von Abraham und Isaak I. Isaak - Vorbild auf Christus (Gal 3:16) Isaak Christus Der von Gott verheissene Sohn 1Mo 15:4/17:16 1Mo 3:15/Jes9:6-7/Psalm 2:6-7/Luk 1:31-33/Gal 4:4 u.a. Die von Engeln vor angekündigte Geburt 1Mo 18:9-15 Luk 1:26ff./Mat1:20 Die "wunderbare" Geburt 1Mo 18:11-12/21:6-7/Heb 11:11-12Mat 1:18-23/Jes 7:14 Die positiven Auswirkungen der Geburt 1Mo 21:6.8 (Freude) Luk1:46-55/1:68ff./2:20.28-32.38 Die negativen Auswirkungen der Geburt 1Mo 21:9/Gal 4:28-31 (Spott,Verfolgung) Mat 2:3.13.16/Luk 2:7/2:34-35 Der einzig geliebte Sohn des Vaters 1Mo 22:2/Heb 11:17 Mat 3:17/17:5/Joh1:18/Kol 1:13 Der Gehorsam des Sohnes 1Mo 22:7-10 Joh 4:34/5:17.30/8:29/10:30/16:32/Heb10:7/17:4.26Jes 53:7-10 Die Opferung des Sohnes 1Mo 22/Heb 11:17/Jak 2:21 Joh 3:16/Römer 8:32/1Joh 4:9.10.14/Gal 2:20/Eph 5:2.25/Heb 9:14 Der Tod der Mutter des Sohnes (Sara) 1Mo 23 Mat 12:46-13:1/Mat13:10-17/Römer 11:7-11.1525 Die Braut für den Sohn (Rebekka) 1Mo 24 2Kor 11:2/Eph 5:22-33/Offenbarung 19:7ff/21:9 Das Erbe des Sohnes 1Mo 24:36/25:5 Heb 1:2/Joh 3:35/16:15/17:2.7.10/Kol2:3.9/Mat 28:18 Der Segen durch den Sohn für alle Völker 1Mo 22:17.18/Gal3:16 Gal 3:14.16/2Kor 1:20/ II. Die Geburt Isaaks - Lektionen für ein Leben in der wahren christlichen Freiheit (Gal 4:28-31) Die Gegenwart Isaaks im Hause Abrahams weckte die FeindschaftIsmaels und brachte Abraham in Not. Die göttliche Lösung bestand in der Trennung von Isaak und Ismael (1Mo 21). Paulusverwendet im Galaterbrief diese Geschichte, um die Beziehung vonGesetz und Gnade, sowie Fleisch und Geist zu illustrieren. Vergl.Gal 4:21-31/5:13.16-26/Röm 7:12-25/8:1-15/Phil 3:3-11/Joh6:63. Nur ein Leben in konsequenter Selbstverleugnung (= Wandel im Geist) läßt uns die Freude der wahren christlichen Freiheit erfahren.Je mehr Christus (der wahre Isaak) im Zentrum unseres Lebens steht,desto deutlicher wird uns der wahre Charakter unseres Fleischesbewusst. III. Die Opferung Isaaks durch Abraham -Lektionen für ein Leben der Hingabe an Gott (Heb 11:17-19) Die Opferung Isaaks durch Abraham ist einer der eindrücklichsten Hinweise auf die Opferung des Herrn Jesus durch Gott selbst. Dochfinden sich sowohl in Abraham, als auch in Isaak viele Lektionen für unser praktisches Glaubensleben. Vgl. Heb 11:17-19/Röm 12:1-2/Eph 5:1-2/Mat 10:32-39/2Kor 5:15/1Pet 2:21-25/Phil 2:5-8. In Abraham und Isaak sehen wir Vorbilder völliger Hingabean Gott, sowie deren Folgen. Christus allein hat solch ein Lebender bedingungslosen Hingabe an Gott in Vollkommenheit geführt und Er wird uns auch in dieser Hinsicht als Beispiel für unser Glaubensleben vorgestellt.
    0 Antwort(en) | 10 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 16:37
    HPWepf hat das Thema Osteopathie im Forum Dämonologie erstellt.
    Q. Von Janka ist Osteopathie okkult?
    1 Antwort(en) | 23 mal aufgerufen
  • Avatar von Antonino
    Heute, 16:24
    Antonino hat das Thema Die 9 fache Frucht des Satans im Forum Dämonologie erstellt.
    Die 9 fache Frucht des Satans ----------------------------------------------------- 1.Lüge Johannes 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. 1.Mose 3,4 Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! 1.Mose 3,5 Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist! ----------------------------------------------------- 2.Täuschung 2.Korinther 11,14 Aber das ist kein Wunder. Auch der Satan tarnt sich ja als Engel des Lichts. 2.Korinther 11,15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen. 2.Thessalonicher 2,9 ⟨ihn,⟩ dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans geschieht mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge 2.Thessalonicher 2,10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. ----------------------------------------------------- 3.Verdrehung 1.Mose 3,1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die der HERR, Gott, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen? ----------------------------------------------------- 4.Nachäffer Matthäus 7,22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Matthäus 7,23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter! Matthäus 13,25 Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg. Matthäus 13,26 Als aber die Saat aufsprosste und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. ----------------------------------------------------- 5.Verführung 1.Korinther 7,5 Entzieht euch einander nicht, es sei denn nach Übereinkunft eine Zeit lang, damit ihr euch dem Gebet widmet und dann wieder zusammen seid, damit der Satan euch nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. ----------------------------------------------------- 6.Vernichtung Matthäus 13,19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist. ----------------------------------------------------- 7.Verhinderung 2.Thessalonicher 1,8 in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; ----------------------------------------------------- 8.Verfolgung Offenbarung 2,10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird ⟨einige⟩ von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Bedrängnis haben zehn Tage. Sei treu bis zum Tod! Und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben. 1.Petrus 5,8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. 1.Petrus 5,9 Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen! ----------------------------------------------------- 9.Leiden 2.Korinther 12,7 auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlägt, damit ich mich nicht überhebe.
    0 Antwort(en) | 10 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    Heute, 16:14
    Holger hat auf das Thema Für bestimmte Dinge fasten im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Ob gewollt oder ungewollt, Fasten ist nur dienlich, wenn es Ihm dient. (Hat ein Christ etwa Anweisung durch das Wort Gottes zu Fasten?!) Gegensätzlich und mit dem Wort Gottes unvereinbar ist "Fasten in Bezug auf den Reichtum des Christus", daß beherrschen nur Ungläubige und der Gemeinschaft mit Gott unserem Herrn Entfremdete.
    4 Antwort(en) | 136 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 15:49
    Welche Bedeutung hat das Gesetz heute für den Christen noch? 1Tim 1: 8 Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmässig gebraucht, 9 indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Ungöttliche, Vater Schläger und Mutter Schläger,... Das Gesetz kann jemand Überzeugen, dass er vor Gott schuldig ist, aber die Grösse unserer Schuld zeigt uns das Gesetz nicht. Nur das Kreuz ist dazu imstande! Luk 24: 44 Er sprach aber zu ihnen: Dies sind die Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden muß, was Über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses' und den Propheten und Psalmen. Röm 13: 1 0 ...So ist nun die Liebe die Summe des Gesetzes. (V.8; Gal 5:14; Mat 22:36-40) 1Kor 9: 8 Rede ich dieses etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das Gesetz dieses? 9 Denn in dem Gesetz Moses' steht geschrieben: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden". 1Kor 14: 34 Eure Weiber sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt. c Jak 1:25; 2:8.12; Gal 6:2
    0 Antwort(en) | 17 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 15:33
    Welche Lebensregel besitzt nun ein Christ, wenn er nicht unter dem Gesetz steht? Selbst die Bergpredigt gibt noch nicht die christliche Norm, so wie sie in den Briefen des NT gefunden wird. Vgl. Mat 6:12 mit Eph 4:32 Mat 6:12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben; Eph 4:32 Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, gleichwie auch Gott in Christo euch vergeben hat. Der Christ steht nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade (Römer 6:14). Die Gnade besteht aber nicht in einer Liste von Ge- und Verboten, doch ebenso wenig bedeutet dies, das ein Christ tun und machen kann was er will (Römer 6:15; Jud 4; 1Kor 9:21). Die Lebensregel des Christen ist die Gnade, die in Christus personifiziert ist (Joh 1:17; Tit 2:11f.). Das Handeln Gottes ist unsere Norm. Christus selbst ist unser Vorbild. Der Heilige Geist ist unsere Kraft. Eph 4: 20 Ihr aber habt den Christus nicht also gelernt, 21 wenn ihr anders ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie die Wahrheit in dem Jesus ist: 22 daß ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird, Eph 5: 1 Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder, 2 und wandelt in Liebe, gleichwie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch. 1Pet 2: 21 Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, auf daß ihr seinen Fußstapfen nachfolget; 1Kor 11: 1 Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Christi. Phil 1: 21 Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Phil 2: 5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, Joh 13: 15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tuet. 1Joh 2: 6 Wer da sagt, daß er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat. 1Joh 3: 16 Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben dargelegt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen. Röm 13: 14 sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an, und treibet nicht Vorsorge für das Fleisch zur Erfüllung seiner Lüste. Eph 5: 25 Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, Gal 5: 16 Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen... 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz. Die christliche Norm ist deutlich höher als die Norm des Gesetzes. GESETZ: 2Mo 20:15 Du sollst nicht stehlen. GNADE: Eph 4:28 Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, auf daß er dem Dürftigen mitzuteilen habe. Christus wurde unter den Gesetz geboren und hielt als Jude das Gesetz im vollen Sinn, aber dennoch war nicht das Gesetz seine Lebensregel! Joh 4: 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. Das Vorbild Christi als Mensch, das Kreuz Christi und die Verherrlichung Christi zur Rechten Gottes bestimmen unsere Stellung in der Welt und zugleich unser Verhalten. Gal 6: 14 Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt. Die Lehre der Apostel (Apg 2:42) oder das Bild der Lehre (Röm 6:17; 1Pet 1:2) und alle daraus hervorkommenden praktischen und konkreten Belehrungen sind stets in diesem Lichte zu sehen: (Kol 3:1-4:6; Eph 4:20-6:9; Gal 6:16). Das Erkennen des Willens Gottes ist unter der Gnade stets mit einer Herzens Übung gepaart, was unter Gesetz nicht der Fall war. Siehe: Kol 1: 9 Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tage an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, auf daß ihr erfüllt sein möget mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis, 10 um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werke fruchtbringend, und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, Römer 12: 1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst ist. 2 Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Phil 1: 10 damit ihr prüfen möget, was das Vorzüglichere sei, auf daß ihr lauter und unanstössig seid auf den Tag Christi, Das Gesetz offenbart nicht das Wesen Gottes; dies kann und macht allein der Heilige Geist in der heutigen Zeit der Gnade. 1Kor 2: 10 uns aber hat Gott es geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Der Geist Gottes lehrt uns Gottes Willen kennen und gibt uns auch die Kraft diesen Willen zu tun. Römer 8: 4 auf daß das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.
    0 Antwort(en) | 37 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    Heute, 13:49
    Fragen und Antworten zur Bergpredigt (Ab Matthäus Kapitel 5 zum prüfen anhand des Wortes Gottes) Teil Kapitel 1 Teil Kapitel 2 Teil Kapitel 3 Teil Kapitel 4 Teil Kapitel 5 Teil Kapitel 6 Teil Kapitel 7 Teil Kapitel 8
    0 Antwort(en) | 47 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    Heute, 10:26
    Holger hat auf das Thema Für bestimmte Dinge fasten im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Innerhalb der jetzigen Verwaltung ist die Eigenschaft(!) von Fasten, die Entbehrung einer nicht sündigen Tätigkeit, welche mit Benutzung einer zu gebrauchenden Komponente ausgeführt wird und im wesentlichen der Vergänglichkeit untergeordnet ist. Dieses Fasten, präziser, diese Entbehrung kann von außen oder gewollt (aus eigener innerer Entscheidung) eintreffen, bzw. veranlasst werden. Zeitlebens gibt es unter den Menschen Christen, die von Geburt an Fasten. In einer irdischen Entbehrung wandeln, welche für andere in sündloser Tätigkeit und Benutzung bewährt den Alltag begleitet. Was auch immer und warum, wann, wie, wofür; -das Ziel vor unseren Herzensaugen ist nur unser Herr Jesus; -allein.
    4 Antwort(en) | 136 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 10:07
    HPWepf hat das Thema Mann und Frau im Tanach im Forum Christ und Gesundheit erstellt.
    Mann und Frau im Alten Testament 1. Allgemeine Vorbemerkungen + Wir leben heute in einer nachchristlichen, vom Geist der Rebellion gegen Gott und gegen alle christlich-biblischen Werte gekennzeichneten Kultur. Diese Kultur lässt auch uns nicht unberührt. Sowohl unser Handeln als auch unser Denken, ja selbst die Art und Weise, wie wir die Bibel lesen und auslegen, wird davon beeinflusst. Es gilt darum, den heutigen Zeitgeist anhand des Wortes Gottes zu entlarven und ihm die göttliche Wahrheit entgegenzuhalten. Damit stehen wir aber bereits mitten im geistlichen Glaubenskampf. Es muss deshalb unser ständiges Gebet sein, die Bibel auch zu diesem Thema vorurteilslos und textgebunden zu studieren, zu verwirklichen und zu lehren. Joh 7:17/2Kor 10:4-6/Eph 6:10-18 u.a. + Es sollte auch stets darauf geachtet werden, jedes Thema in Beziehung zur ganzen heiligen Schrift und zu unserer Glaubenspraxis zu bringen. Dies bewahrt uns vor Einseitigkeit und Heuchelei. Mat 23:23. + Die Akzeptierung der wörtlichen Inspiration der ganzen Bibel (AT und NT) muss eine unabdingbare Voraussetzung sein. 2Tim 3:16/Mat 5:18/2Pet 1:19-21/1Kor 2:12-13. + Das AT ist ebenso wie das NT zu unserer Belehrung und Ermahnung geschrieben. Röm 15:4/1Kor 10:6.11. + Das Wort Gottes muss jedoch richtig geteilt werden (2Tim 2:15; FN: "in gerader Richtung schneiden"), d.h. es müssen Unterschiede im Handeln Gottes mit den Menschen beachtet werden. Im AT steht der Mensch in einer anderen Beziehung zu Gott als im NT, d.h. wir leben heute in einem anderen Zeitalter (Haushaltung), das die Fülle der Zeiten (Eph 1:10/Gal 4:4) und das Ende der Zeitalter (1Kor 10:11) genannt wird. In diesem Zeitalter hat die Offenbarung Gottes ihren Höhepunkt und Abschluss gefunden. Die Schattenbilder früherer Zeitalter sind nun der Wirklichkeit gewichen. Das "Bessere", "Vollkommene", "Bleibende", "Vortrefflichere" und "Ewige" ist gekommen. Dies hat zur Folge, dass alle Belehrungen des AT`s im Lichte der vollständigen Offenbarung des NT`s betrachtet werden müssen. Gal 4:8-11/Kol 2:16-17/Hebräerbrief. + Das AT ist grösstenteils geschichtlich und nicht lehrmässig abgefasst. Viele Ereignisse werden deshalb nicht direkt von Gott "kommentiert" und müssen wie die geschichtlichen Bücher des NT`s (Evang./Apg.) im Lichte deutlicher Lehraussagen ausgelegt werden. So werden wir bewahrt, zeit-, kultur- und situationsspezifische Handlungen zu ewiggültigen Prinzipien Gottes zu erheben. Vergleiche dazu Sara in 1Mo 16:2 und 1Mo 21:12. 2. Stellenwert des AT`s zum Thema "Mann und Frau" Der Herr Jesus und die NT-Schreiber gründeten ihre Aussagen zum Thema "Mann und Frau" auf: + den Schöpfungsbericht in 1Mo 1-2 → Mat 19:4-6/1Kor 11:8-9.12/1Tim 2:13. + den Sündenfall in 1Mo 3 → 1Tim 2:14. + das Vorbild der heiligen Frauen im AT, besonders Sara → 1Pet 3:5.6/1Mo 18:12. + das Gesetz → 1Kor 14:34 (Luk 24:44 Mosebücher, Joh 10:34 Psalmen und 1Kor 14:21 Propheten). + die Natur → 1Kor 11:14 (vgl. Röm 1:26-27/2:14-15). + die Beziehung von Christus zu seiner Gemeinde → Eph 5:22-33. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert des AT`s (besonders des 1. Buch Moses) zum Thema "Mann und Frau". 3. Der Schöpfungsbericht (1Mo 1 und 2) + Mann und Frau sind gleichwertig, weil beide als einzige Wesen "eigenhändig" von Gott erschaffen worden sind. Beide sind im Bilde Gottes und nach dem Gleichnis Gottes erschaffen. Beide zusammen werden in 1Mo 5:2 "Mensch" (Adam) genannt -> 1Mo 1:26-27/2:7.22/1Kor 11:11-12/Gal 3:28. + Mann und Frau haben gemeinsam einen Auftrag von Gott: "...Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan; und herrschet über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt!” -> 1Mo 1:28/1Kor 7:3-5/1Pet 3:7. + Mann und Frau sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten und auf unterschiedliche Art erschaffen worden: a) Der Mann wurde zuerst erschaffen und er wurde aus dem Staub der Erde erschaffen -> 1Mo 2:7/1Tim 2:12-13. b) Die Frau wurde nach dem Mann und aus einer Rippe des Mannes erschaffen -> 1Mo 2:22/1Kor 11:7-9. + Mann und Frau sind mit unterschiedlichen Absichten erschaffen worden: a) Mann: Gott richtet den Auftrag den Garten zu bebauen und zu bewahren an den Mann, was auch seine Verantwortung für die Tiere und seine Frau miteinschliesst -> 1Mo 2:15-17. Der Mann benannte alle Lebewesen, die Gott zu ihm brach- te (auch die Frau), womit er seine Einsicht und Autorität ihnen gegenüber ausdrückt -> 1Mo 2:19.23/3:20/vgl. 1Pet 3:7/ Eph 3:15/Dan 1:7/2:37-38. Das Verlassen der Eltern, das Anhangen und Ein-Fleisch-werden mit seiner Frau zeigen die Einzigartigkeit, Ausschliesslichkeit und Innigkeit der Beziehung des Mannes zu seiner Frau -> 1Mo 2:24/Eph 5:22-33. b) Frau: Hilfe/Ergänzung für Adam -> 1Mo 2:20 ("Hilfe" siehe 2Mo 18:4/5Mo 33:26.29/Ps 121:1-2 u.a.). Die beiden Namen, die der Frau gegeben werden, drücken etwas vom göttlichen Plan für die Frau aus. Männin, weil sie vom Manne genommen wurde und Gott sie ihm zuführte, bildet sie, die ihm entsprechende, passende Ergänzung als Ehefrau -> 1Mo 2:23/1Kor 11:9. Eva, weil sie die Mutter aller Lebendigen genannt wird, besteht ihr besonderer Auftrag in der Mutterschaft -> 1Mo 3:20/4:1-2/1Tim 2:15/5:9-10.14/Tit 2:3-5. 4. Der Sündenfall (1Mo 3) + Die Frau wurde durch die Schlange verführt und betrogen (nicht der Mann) -> 2Kor 11:3/1Tim 2:14. Dadurch, dass sie von der verbotenen Frucht ass, hat sie den Führungsanspruch Gottes abgelehnt und indem sie ihrem Mann davon gab, hat sie auch die Leitungsrolle des Mannes übernommen -> 1Mo 3:6. Dies ist der Grund, weshalb im NT den Frauen verboten wird, zu lehren und über den Mann zu herrschen. + Nach dem Sündenfall spricht Gott jedoch zuerst den Mann an, weil er die Hauptverantwortung trägt -> 1Mo 3:9/Röm 5: 12ff./1Kor 15:21-22. + Die Folgen des Sündenfalls für die Frau stehen in direkter Beziehung zu ihren Hauptaufgaben als Frau: a) Mutterschaft: Ich werde sehr mehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären -> 1Mo 3:16a (Schmerzen, Tod 1Mo 35:17-19, Enttäuschung über Kinder Spr 10:1, Unfruchtbarkeit 1Mo 16:1/25:21/30:1). b) Ehefrau: und nach deinem Manne wird dein Verlangen sein (um ihn zu kontrollieren/beherrschen, vgl. denselben Aus- druck in 1Mo 4:7/Hohl 7:10), er aber wird über dich herrschen -> 1Mo 3:16b (Egoismus des Mannes 1Mo 12:12, Poly- gamie 1Mo 4:19, Scheidung Mat 19:7, Misshandlung der Frau 1Mo 34:2/2Sam 13). + Die Folgen des Sündenfalls für den Mann stehen ebenso in direkter Beziehung zu seinen Hauptaufgaben als Mann: a) Die Ernährung der Familie wird zur Mühsal -> 1Mo 3:17-19. Nicht die Arbeit ist der Fluch, sondern die Schmerzen die jetzt mit der Arbeit in Verbindung stehen (Dornen, Disteln, Schweiss und Tod). b) Durch den Sündenfall erfährt der Mann die Frau vermehrt als Konkurrentin ("nach deinem Manne wird dein Verlangen sein"), die es ihm schwer macht seine Führungsrolle auszuüben (vgl. 1Tim 3:5.12). 5. Das Gesetz, resp. die alttestamentlichen Schriften Das Gesetz als Bezeichnung des gesamten AT`s gibt uns eine Fülle von Beispielen zum Thema "Mann und Frau", die in diesem Rahmen unmöglich alle behandelt werden können. Grundsätzliche Unterschiede zwischen Mann und Frau kommen deutlich in folgenden Bereichen zum Ausdruck: + Königtum (älteste, Richter, Vorsteher, Führer, Könige) 1. Die Führung im Volk Gottes ist nach Gottes Wille Aufgabe der Männer → 5Mo 17:15/4Mo 11:16/5Mo 1:15/1Chr 26:29/Jes 3:12. Dazu gehören Aufgaben wie: Rechtsprechung 5Mo 16:18/1Kö 3:9; einsichtsvolle Leitung und Führung nach Gottes Gedanken 1Chr 12:32/22:12; Fürsorge 2Sam 5:2; Befreiung aus und Beschützung vor feindlichen Mächten Rich 2:18; Verantwortung vor Gott 5Mo 1:15 (Heb 13:17); 5Mo 29:10/31:28. 2. Obwohl Frauen nicht zu öffentlichen Führungsaufgaben berufen sind, haben sie dennoch Aufgaben und Möglichkeiten, die einen grossen Einfluss auf die Führungsaufgabe der Männer haben. a) Als Mütter in der Erziehung und Unterweisung ihrer Kinder → Jokebed 2Mo 2; Erwähnung der Königsmütter in Könige/Chronika 2Kö 3:2 u.a.; Mutter Lemuels Spr 31:1ff.; Mutter Simsons Rich 13; Hanna 1Sam 1-2 u.a. b) Als Ehefrauen in der Beratung ihrer Männer → Sara 1Mo 21:12; Frau Manoahs Rich 13; Abigail 2Sam 25; Esther Esther 5 u.a. c) In Ausnahmesituationen (Versagen der Männer) hat Gott auch Frauen zu Aufgaben gebraucht, die Männer hätten tun sollen -> Richterin Deborah Rich 4-5. Beachte: Deborah sass nicht "im Tore" (Ort öffentlicher Rechtsprechung), sondern zu Hause und das Volk kam zu ihr. Sie zog mit Barak in den Kampf, weil dieser zu feige war, allein zu gehen und in ihrem Lied sieht sie sich als Mutter (Rich 5:2.7) und nicht als Führerin des Volkes. + Priestertum (Priesterdienst, Levitendienst, Gottesdienst im Tempel Gottes) 1. Der öffentliche Dienst im Haus Gottes ist Aufgabe der Männer. Priester und Leviten sind immer Männer -> 2Mo 28:1/ 4Mo 3:12.39. Konkrete Aufgaben: Opferdienst 3Mo 1-7; Unterhalt des Hauses Gottes 4Mo 3:5-9; Rechtsprechung 5Mo 21:5/24:8/3Mo 13-14 (Beurteilung von Aussatz); Segnung des Volkes 4Mo 6:23/5Mo 20:2f./21:5; Belehrung des Volkes Maleachi 2:7/Nehemia 8; Vertretung des Volkes vor Gott 3Mo 6:18-23/10:7/4Mo 18:1-7; Tempelgesang 1Chr 6:32ff./15:21-22. 2. Frauen haben jedoch auch religiöse/gottesdienstliche Aufgaben. Das ganze Volk ist grundsätzlich dazu berufen, ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation zu sein -> 2Mo 19:6/4Mo 5:1-4/5Mo 29:18/31:12. Konkrete Aufgaben: Bau der Stiftshütte 2Mo 35:22-29/38:8; Opfer bringen 3Mo 1:2/2:1 (FN)/12:1ff.; Gebet/Anbetung 1Sam 1 Hanna/Sach 12:10-14 (zukünftig)/Luk 2:36-38 Anna; Nasiräertum 4Mo 6:2ff.; Gesang Ps 87:7/149:1-3/2Mo 15:20-21/Hos 2:15/ Rich 5:1/1Sam 18:6-7/Ps 68:11. + Prophetendienst (Zeugendienst) 1. Der öffentliche Prophetendienst ist Aufgabe der Männer -> Am 2:1/3:7/Jer 7:25/2Chr 24:19/4Mo 11:25 (Apg 2). Die Bibel wurde- soweit wir wissen - ausschliesslich von Männern geschrieben. Die einzige Erwähnung von der Salbung eines Propheten betrifft Elisa (1Kö 19:16). Göttliche Zeichen und Wunder haben nur Männer getan. Der grosse Prophet nach dem Vorbild des Mose in 5Mo 18:15+18 wird als ein Mann beschrieben ("aus deinen Brüdern, gleich mir"). Propheten waren Gesandte Gottes und redeten sein Wort mit göttlicher Vollmacht. Sie waren der Mund Gottes (2Mo 4:15-16/7:1 FN/Jer 1:5) und handelten im Auftrag Gottes (1Mo 20:7). 2. Doch auch Frauen finden wir im prophetischen Dienst aktiv -> 2Mo 15:20 Mirjam; Rich 4:4 Debora; 1Sam 2 Hanna; 2Kö 22:14 Hulda; Joel 2:28 Töchter allgemein (zukünftig); Jes 8:3 Frau Jesajas; Luk 1 Elisabeth und Maria; Luk 2:36 Anna. Von keiner der erwähnten Prophetinnen wird jedoch ausdrücklich erwähnt, dass sie persönlich in der Öffentlichkeit vor versammelter Volksmenge prophezeiten. (Negative Beispiele: Nehemia 6:14 Noadja; Hes 13:17; Off 2:20 Isabel). + Militärdienst (Landeinnahme/Landesverteidigung) 1. Es entspricht Gottes Absicht, dass lediglich Männer zum Kriegsdienst ausgehoben werden → 4Mo 1:1-3. Die Eroberung des Landes Kanaan und die Verteidigung des göttlichen Erbes vor feindlichen Mächten gehört ausschliesslich in den Verantwortungsbereich der Männer -> 2Mo 17:9/4Mo 13:1/31:3/5Mo 3:18/Jos 8:3/10:7.24 u.a. 2. Obwohl es Sache der Männer war, aktiv am Kriegsgeschehen teilzunehmen, wird doch zum ganzen Volke gesagt: "Jeden Ort, auf den eure Fusssohle treten wird, euch habe ich ihn gegeben, so wie ich zu Mose geredet habe" (Jos 1:3). Beispiele von Frauen, die mit ihren von Gott gegebenen Möglichkeiten aktiv an diesem Kampf teilnahmen sind: Die Töchter Zelophchads 4Mo 27:1-7; Aksa Rich 1:13-15; Jael Rich 4:17-22; Frau von Tebez Rich 9:50-54; Frau von Abel- Beth-Maaka 2Sam 20:16ff.; Töchter Schallums Nehemia 3:12. + Familienleben Neben den grundsätzlichen Belehrungen über das Ehe- und Familienleben in 1Mo 1-3 (siehe oben), gibt es zusätzlich eine Fülle von positiven, wie auch negativen Beispielen im AT. 1. Für die Männer findet sich kein typisches Vorbild eines idealen Ehemannes und Vaters. Trotzdem enthalten die AT- Berichte über die Glaubensmänner viele Belehrungen für Männer. Zudem kann auch das Handeln Gottes in mancher Hinsicht für Männer vorbildhaft sein. Positiv: Abraham 1Mo 18:1-8.19/22:1ff.; Isaak 1Mo25:21; Jakob 1Mo 33:13; 2Mo 10:2/12:26; 5Mo 1:31/4:10/8:5/ 11:19/24:5; Jos 4:6.21; Boas Ruth 1-4; Salomo im Hohelied; Sprüche u.a. Negativ: Abraham 1Mo 12:9f./16/20; Lot 1Mo 19; Isaak 1Mo 25:28/26:7f.; Eli 1Sam 2-4; David 1Kö 1:6 u.a. 2. Für Frauen existiert neben vielen Vorbildern zusätzlich noch Spr 31:10-31, wo die ideale Ehefrau und Mutter beschrie- ben wird. Dieser Abschnitt zeigt deutlich, dass sämtliche Tätigkeiten der Frau nach dem Herzen Gottes in Beziehung zu ihrer Aufgabe als Ehefrau und Mutter stehen. Weitere Belehrungen für Frauen finden sich im Leben von: Sara 1Mo 18 (1Pet 3:1-6); Rebekka 1Mo 24; Schiphra und Pua 2Mo 1:15-22; Jokebed 2Mo 2 (Apg 7:20/Heb 11:23); Frau Manoahs Rich 13; Ruth Ru 1-4; Hanna 1Sam 1-2; Abigail 1Sam 25; Frau von Sunem 2Kö 4:8ff.; Esther; Braut im Hohelied; Frau und Mutter im Buch der Sprüche 1:8/5:18/6:20/14:1/29:15/31:1; Jer 31:22; Nehemia 8:2.9 (1Tim 2:11). + Spezielle Gesetze Verschiedene Gesetze aus den Mosebüchern (2-4Mo) weisen ebenfalls auf die Verschiedenartigkeit von Mann und Frau hin. Viele Gesetze haben den Zweck, die Frau vor Missbrauch durch den Mann zu schützen. Bei diesen konkreten Vor- Schriften gilt es ganz besonders zwischen den ewiggültigen Prinzipien einerseits und den spezifischen - zum Zeitalter des Gesetzes gehörenden - Verwirklichungen solcher Prinzipien andererseits, zu unterscheiden. Dies kann jeweils nur aus dem Zusammenhang und anhand anderer Schriftstellen abgeleitet werden. Beispiele: 3Mo 27:1-8 (unterschiedliche Schätzung von Mann und Frau bei Gelübden) -> Je nach Alter, Geschlecht oder Reichtum mussten bei einem Gelübde unterschiedliche Beträge bezahlt werden. Dies sagt jedoch nichts über den Wert einer Person aus, sondern weist auf unterschiedliche geistliche Zustände hin (wie Väter, Jünglinge, Kindlein in 1Joh 2:13ff.). Dabei symbolisiert das männliche in der Schrift oft die "Kraft" im öffentlichen Dienst für Gott (1Kor 16:13) und das weibliche die menschliche "Schwachheit" (1Pet 3:7). 4Mo 30 (Gelübde einer Tochter/Ehefrau muss vom Vater/Ehemann bestätigt werden) -> Damit wird die Führungsverantwortung des Mannes in der Familie zum Ausdruck gebracht (1Mo 2). 5Mo 22:5 (unterschiedliche Kleidung von Mann und Frau) -> Da in diesem Kapitel ebenfalls von anderen Unterschieden die Rede ist (V. 9-11), die wir automatisch geistlich übertragen, ist es angebracht, auch in V. 5 die geistliche Bedeutung in den Vordergrund zu stellen. Gott verbot den Israeliten Kleider mit verschiedenartigem Stoff und vom anderen Geschlecht zu tragen, d.h. in der Übertragung auf uns, dass unser Verhalten - das was die Mitmenschen an uns sehen (davon spricht die Kleidung) - unzweideutig und geschlechterspezifisch sein sollte. Das sich dies auch auf die Kleidung eines Christen auswirken sollte, wird im NT mit Ausdrücken wie "Bescheidenheit", "Schamhaftigkeit" und "Sittsamkeit" bestätigt (1Tim 2:9). Die praktische Darstellung dieser Tugenden in Verhalten und Kleidung kann bis zu einem gewissen Grad sicherlich zeit- und kulturspezifisch sein, sollte aber dennoch deutlich gesehen werden. Verwendete Literatur (Auswahl): - Als Mann und Frau schuf er sie; R.P. Daniel; CVD - The Church of the living God (Woman`s Place, S. 177-207); R.K. Campbell; BBS - Du kannst ein Segen sein; C.T. Knott; C LV - Kostbarer als Korallen; W. Sanseri; CLV - Die Frau in der örtlichen Gemeinde; E.G. Maier; BMD - Unbequem? - Gottes Plan für Mann und Frau; A. Steinmeister; CSV - Ich will aber, dass ihr wisst...; I. Linder; CVD - The Collected Writings of W.E. Vine, Vol. 5 (The Ministry of women); GTP - De vrouw in het ambt; J.G. Fijnvandraat; Medema - Schweigen in den Gemeinden; J.G. Fijnvandraat und G.H. Kramer; Bücherstube - Der Christ und die Familie; M. Billeter; Beröa - Familie nach Gottes Plan; H. Wilts; CSV - An die Eltern meiner Enkelkinder; G.C. Willis; EPV - Schöpfung und Sündenfall; W. Mücher; CSV - Thuis (niet) best; E.V. John; Medema oh
    0 Antwort(en) | 7 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    Heute, 09:47
    HPWepf hat auf das Thema Für bestimmte Dinge fasten im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Einige Gedanken zum Fasten. Fasten steht praktisch immerin Verbindung mit ernsthaftem Gebet, z.B.: wegen Trauer (2Sam 1:12), Sündenbekenntnis (1Sam 7:6/Psalm, 35:13/Dan 9:3) oder bei wichtigenEntscheidungen und/ oder grossen, aussergewöhnlichen Ereignissen(Esra 8:21.23/ Apg 13:2-3/Matthäus 17:21). Beim Fasten verzichtet manauf irdische (nicht weltlich-sündige) Freuden und Pflichtenzugunsten eines höheren, göttlichen Zieles. Der HerrJesus hat gefastet (Mt 4:2): die Apostel haben gefastet (Mt 6:16-18/17:21); Paulus hat gefastet (2Kor 6:5/11:27/Apg 14:23) und auch die erstenChristen haben gefastet (Apg 13:2-3).0 Der Herr Jesus belehrt inder Bergpredigt seine Jünger über das richtige, Gottwohlgefällige Fasten (Mt 6:16-18). In den NT-Briefen findet man keine direkte Aufforderung zum Fasten(ausser 1Kor 7:5 Luther/KJV). Doch findet sich der Gedanke ganzdeutlich in 1Kor 7:29-31. Diese Stelle macht deutlich, dass Fastennicht nur ein Verzicht auf Nahrungsaufnahme ist, sondern auchein Verzicht auf irdische Freuden wie Sexualität in der Ehe(1Kor 7:5.29), Freuden allgemeiner Art (natürlich nicht sündigerArt) und Freuden an materiellen Gütern und Besitztümern. Darin sieht man auch eine Unterordnung gewisser Pflichten undAufgaben (Weinende als nicht Weinende, 1Kor 7:30/Luk 9:57-62) unter das göttliche Ziel dem Herrn ungeteilt anzuhängen(1Kor 7:35), ohne sich dabei dieser Pflichten und Aufgaben völligzu entledigen (1Kor 7:5 und 1Kor 7:33-34). Es geht somit um dierichtige Prioritätensetzung (Mt 6:33). Fasten ist somit nachwie vor eine sehr aktuelle Sache. Wenn nicht einfach gefastetwird um des Fastens willen, sondern weil man ein dringenderes,höheres Ziel verfolgt, das es nicht zulässt, dass wiruns in die Beschäftigungen des Lebens verwickeln (2Tim 2:4). Dies hört sich für uns Christen des 20. Jahrhundertsbeinahe etwas fremdartig an, weil wir schon so stark von dem Zeitgeistder letzten Tage infiltriert sind, der durch Eigenliebe, Geldliebe(Habsucht, Materialismus) und Vergnügungssucht (2Tim 3:1-5)gekennzeichnet ist. Ps: Berufstätige oder Kranke sollten natürlich nie fasten!!
    4 Antwort(en) | 136 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:44
    Holger hat auf das Thema Johannes 15 Vers 24 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Jesus Christus ist nicht irgend eine Fußnote in der Geschichte; -Er ist das α und das Ω, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
    3 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:36
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Abschließende Gedanken; -ein Beispiel: Durch das Wort "Buße" und "Priester" hat der Mensch versucht, die Bibel vom Verstehen und Sinn zu überarbeiten; -doch das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit!
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:35
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Der Ratschluss Gottes ist das Ziel, der Wille Gottes führt ins Ziel.
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:34
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Gut und Böse; -tauglich und untauglich.
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:33
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Alle Antworten außerhalb des WortesGottes, sind anhand der Antwort im Wort Gottes zu prüfen.
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:31
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    "In Ihm" oder "in Christus", bezeichnet immer Seine Präsenz, das ist, Seine Gegenwart.
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:29
    Holger hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Jesus Christus ist nicht irgend eine Fußnote in der Geschichte; -Er ist das α und das Ω, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von Holger
    12.06.2021, 15:12
    Holger hat auf das Thema Johannes 15 Vers 24 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Wenn du mit dem Auto nicht schneller gefahren wärst als Zulässig, wärst du ohne Schuld (Weil du schneller gefahren bist als erlaubt, hast du das Ziel der vorgeschriebenen Strassenverkehrsordnung verfehlt). Herr Jesus hat(!) aber geredet und Er hat(!) Werke unter ihnen getan, die kein anderer(!) getan hat, deswegen haben sie das Ziel verfehlt. Warum haben diese das Ziel verfehlt? -weil sie Ihn und damit auch Seinen Vater gehasst haben und das ohne Ursache! So aber, existiert jetzt kein Scheinvorwand für ihr ungläubiges, hasserfülltes und dem Herrn gegenüber abstoßendes Verhalten. Nein❗ Lies den Brief an die Römer ab Kapitel 1
    3 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    12.06.2021, 14:58
    HPWepf hat auf das Thema Johannes 15 Vers 24 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Johannes Wer in der Gegenwart des Herrn die Wunder des Herrn gesehen hat und diese und den Herrn verworfen hat wird mit dem Ewigen Feueresse gerichtet Dieser Vers ist dem V. 22 ähnlich. Dort ging es um das, was der Herr geredet, hier hingegen um das, was der Herr gewirkt hatte. Der Herr unterstrich die Einmaligkeit Seiner Werke und gebrauchte dabei eine doppelte Negation. Weil dies im Johannesevangelium steht, sollten wir »die Werke« nicht alsWunder, sondern als Zeichen ansehen. Die Menschen genossen die Wunder, denn jene brachten Segnungen und Heilungen. Aber als Zeichen enthielten sie eine Botschaft, die auf Seine Gottheit hinwies. Wären diese Werke nicht geschehen, hätten sich die Menschen nicht in der Weise versündigt, wie sie es taten. Da nun diese Werke geschehen waren und die Wahrheit auch für Ungläubige galt (wiewohl sie es nicht wussten), dass wer Ihn gesehen, den Vater gesehen hatte (14,9), traf der dem Herrn erwiesene Hass auch den Vater. Diese Schlussfolgerung erscheint auch in V. 23 bezüglich Seiner Worte. Wenn daher Menschen sich heute als Christen bekennen, dabei aber alle oder Teile der Worte und Werke des Herrn ablehnen, dann bekunden sie damit in Tat und Wahrheit Hass gegenüber dem Vater. Die Menschen lieben die Vorstellung, Gott sei der Vater aller Menschenkinder. Es ist dies eine eitle Vorstellung, haben die Menschen doch auf diese Weise ihren Hass auf den Vater unter Beweis gestellt. d. wdbl
    3 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    12.06.2021, 13:23
    HPWepf hat auf das Thema Neandertaler im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ich war schon auf Besuch im Museums, das lohnt sich sehr! Hier in Frauenfeld sind alles auch "Neandertaler" der "Neandertaler" war ein Mensch wie Du und ich. Das sieht man übrigens auch im Museum deutlich. Roger Liebi - Eiszeit, Mammute, Höhlenmenschen und die Bibel Dr. Markus Blietz Das Aussterben der Wollhaar Mammuts Vom Affenmenschen zum Übermenschen? Das Wunder der Schmetterlinge Droht uns ein Klima-Kollaps?
    2 Antwort(en) | 56 mal aufgerufen
  • Avatar von bobby
    12.06.2021, 13:03
    bobby hat auf das Thema Neandertaler im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Dazu gibt es sehr gute Vorträge von Dr. Liebi und Dr. Blietz . Neandertaler waren vor etwa 4000 Jahren (nach der Sintflut) ganz normale Menschen , wie auch die Höhlenbewohner mangels Wohnraum und der beginnenden Eiszeit Höhlen als Behausung nehmen mussten. Durch die Sintflut gabs nichts anderes.
    2 Antwort(en) | 56 mal aufgerufen
  • Avatar von Adolfo B.
    12.06.2021, 09:19
    Adolfo B. hat das Thema Johannes 15 Vers 24 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Hallo Liebe Geschwister im Herrn Johannes 15 Vers 24 Wenn ich nicht vor ihren Augen Wunder vollbracht hätte, die kein andere je getan hat, wären sie ohne Schuld. Diese Aussage Sie wäre ohne Schuld ? Wie meint das der Herr ? Wären Sie dann nicht Verurteilt ? Viele Menschen heute wissen in der Welt nicht mal um den Namen Jesus und geschweige um seine Taten und seinen Rettung Auftrag. Sind diese dann diese Menschen dann ebenfalls ohne Schuld? Lg Adolfo
    3 Antwort(en) | 97 mal aufgerufen
  • Avatar von Adolfo B.
    12.06.2021, 09:06
    Adolfo B. hat das Thema Neandertaler im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Hallo Liebe Geschwister Ich Wohne in Solingen in der nähe von Wuppertal wo das Neandertal Museum sich befindet. Meine Frage wer oder was sind Neandertaler? Menschen aus der Steinzeit wird erzählt! Ist das ein Versuch die Evolution und somit Ihre Evolutionsphasen des Menschen von Affen zum Menschen beweisen zu wollen? Lg Adolfo
    2 Antwort(en) | 56 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    12.06.2021, 06:44
    HPWepf hat auf das Thema Kains Frau im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    Woher kam die Frau von Kain? Es ist nach den heutigen Gesetzen nicht erlaubt, die eigene Schwester zu heiraten. Wen aber heiratete Kain? Gab es noch andere Menschen auf der Erde? Wer lebte im Land Nod? Haben diese Fragen irgendeine Bedeutung für das Evangelium? Bibelstelle(n): 1. Mose 4,17 1. Warum ist die Frage nach Kains Frau so wichtig? Viele Skeptiker haben die Behauptung aufgestellt, dass es auf der Erde Menschen anderer Abstammung gegeben haben muss, die keine Nachkommen Adams und Evas waren. Nur so, meinen sie, hätte Kain eine Frau finden können. Diese Frage ist für viele ein Hindernis, um an den Schöpfungsbericht aus 1. Mose zu glauben, wonach die Weltgeschichte mit nur einem Mann und einer Frau begann. Es ist jedoch zu bedenken, dass von der Gültigkeit dieses Berichtes ein großer Teil der alt- und neutestamentlichen Lehren abhängt. Verteidiger des Evangeliums müssen darum aufzeigen können, dass alle Menschen Nachkommen eines Mannes und einer Frau (Adam und Eva) sind – da nach dem biblischen Zeugnis nur deren Nachkommen errettet werden können. Aus diesem Grunde müssen Gläubige in der Lage sein, die Frage nach Kains Frau zu beantworten und erklären können, dass sie ein Nachkomme Adams und Evas war. (Den dafür relevanten Bibelabschnitt finden wir in 1. Mose 4,1 - 5,5.) Der Erste Mensch „Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“ (Römer 5,12). In 1. Korinther 15,45 lesen wir, dass Adam „der erste Mensch“ war. Gott ließ also die Menschheit nicht mit der Erschaffung einer ganzen Gruppe von Menschen beginnen. Die Bibel macht deutlich, dass nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, dass wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übergegangen. Als Adam „fiel“, war er als das Haupt des menschlichen Geschlechtes gefallen, und somit „fielen“ auch wir. Das ist der Grund, warum wir alle von Gott getrennt sind. Die letztendliche Folge der Sünde würde die ewige Trennung von Gott in unserem sündigen Zustand sein. Die gute Nachricht jedoch ist, dass es für uns einen Weg gibt, zu Gott zurück zu kehren! Da ein Mensch Sünde und Tod in die Welt gebracht hatte, benötigte die Nachkommenschaft Adams einen sündlosen Menschen, um die Strafe für Sünde und das resultierende Todesurteil auf sich zu nehmen. Die Bibel lehrt, dass alle gesündigt haben (Römer 3,23). Was ist die Lösung dieses Problems? Der Letzte Adam Gott fand einen Weg, um den Menschen aus seinem verlorenen Zustand zu befreien. In 1. Korinther 15 erklärt Paulus, dass Gott einen anderen Adam gab! Der Sohn Gottes nahm zusätzlich zu seiner göttlichen Natur die menschliche Natur an und wurde somit zugleich vollkommen Gott und auch vollkommen Mensch: Jesus Christus. Als Mensch war er ein Nachkomme Adams (über Noah, Abraham und David) und war somit mit uns verwandt! Er wird „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt, da er die Stelle des ersten Adam einnahm. Er wurde das neue Haupt und konnte, da er sündlos war, die Strafe für die Sünde bezahlen: „Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Korinther 15,21-22).1 Christus erlitt am Kreuz den Tod (die Strafe für die Sünde) und vergoss dabei sein Blut, denn „ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung“ gemäß Hebräer 9,22. Daraufhin können nun alle diejenigen, die über ihre rebellische Sünde Buße tun und ihr Vertrauen auf Jesu Werk am Kreuz setzen, mit Gott versöhnt werden. Da die Bibel außer Jesus Christus alle Menschen als Sünder beschreibt, und da wir alle verwandt sind (Apostelgeschichte 17,26: „Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen“), macht das Evangelium nur auf der Grundlage Sinn, dass alle Menschen, die jemals lebten, Nachkommen des ersten Menschen Adam sind.2 Wenn diese Zusammenhänge nicht stimmen sollten, könnte das Evangelium nicht erklärt oder verteidigt werden. Der Hebräerbrief betont, dass Jesus die menschliche Natur annahm, um die Menschen zu retten (Hebräer 2,11-18). Und darum können nur Nachkommen des ersten Menschen (Adam) erlöst werden. Alle sind miteinander verwandt Somit gab es anfänglich also nur einen einzigen Menschen – er wurde aus dem Staub der Erde gebildet (1. Mose 2,7). Das bedeutet konsequenterweise, dass Kains Frau ein Nachkomme Adams war. Sie konnte von keiner anderen „Menschenrasse“ stammen. Die erste Frau In 1. Mose 3,20 lesen wir: „Und Adam nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.“3 Das bedeutet: Alle Menschen sind Nachkommen von Adam und Eva. Sie war die erste Frau. Eva wurde aus Adams Rippe (oder Seite) geschaffen (1. Mose 2,21-24) – ein einzigartiges Ereignis. Im Neuen Testament begründen sowohl Jesus (Matthäus 19,4-6) als auch Paulus (Epheser 5,31) die monogame Ehe zwischen einem Mann und einer Frau auf der Grundlage dieses historischen und einmaligen Geschehens. Außerdem wird uns in 1. Mose 2,20 mitgeteilt, dass Adam beim Betrachten der Tiere keinen Partner finden konnte, denn es gab niemanden von seiner Art. All dies macht deutlich, dass es am Anfang nur eine einzige Frau gab, und das war die Frau Adams. Niemals gab es in dieser Welt irgendwelche Frauen, die nicht Nachkommen von Eva waren. Wie können Christen das Evangelium verstehen und erklären, wenn sie nicht erklären können, dass die Herkunft aller Menschen (einschließlich Kains Frau) letztendlich bis auf Adam und Eva zurückgeht? Womit sonst wollen sie rechtfertigen, dass Missionare zu jedem Stamm und zu jeder Nation ausgesandt werden? Christen müssen deshalb in der Lage sein, die Frage nach Kains Frau zu beantworten, um somit zu zeigen, dass Christen das Evangelium samt all seiner Lehre verteidigen können. 2. Kains Brüder und Schwestern Kain war das erste Kind Adams und Evas (1. Mose 4,1), das in der Bibel erwähnt ist. Er und seine Brüder Abel (1. Mose 4,2) und Set (1. Mose 4,25) gehörten zur ersten Generation von Kindern, die je auf dieser Erde geboren wurde. Obwohl nur diese drei Söhne namentlich erwähnt werden, hatten Adam und Eva noch andere Kinder. Eine Aussage aus 1. Mose 5,4 fasst das Leben Adams und Evas zusammen: „Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, … und nannte ihn Set; und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.“ Hier wird nicht gesagt, wann diese Kinder geboren wurden. Etliche von ihnen konnten während der 130 Jahre (1. Mose 5,3) vor Set geboren worden sein. Im Laufe ihres Lebens bekamen Adam und Eva viele Söhne und Töchter. Der jüdische Historiker Josephus schrieb, dass „die Anzahl der Kinder Adams nach alter Tradition 33 Söhne und 23 Töchter betrug.“4 Die Bibel nennt uns keine Zahl, wie viele Kinder Adam und Eva geboren wurden. Betrachtet man aber ihre lange Lebenszeit – gemäß 1. Mose 5,5 lebte Adam 930 Jahre –, erscheint es logisch anzunehmen, dass es viele gewesen sind! Schließlich hatten sie das Gebot erhalten: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28). Die Frau Wenn wir nun ausschließlich von der Bibel ausgehen und alle persönlichen Vorurteile oder andere außerbiblische Vorstellungen außer Acht lassen, müssen wir annehmen, dass zu der Zeit, als es nur die erste Generation gab, Brüder ihre Schwestern heiraten mussten. Ansonsten hätte es keine weiteren Generationen mehr gegeben! Wir erfahren nicht, zu welchem Zeitpunkt Kain geheiratet hat. Es werden uns auch keine Einzelheiten über andere Ehen und Kinder mitgeteilt, aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass zu Beginn der Menschheitsgeschichte einige Brüder ihre Schwestern heiraten mussten. 3. Vorgebrachte Einwände, warum Kains Frau nicht eine Nachkommin Adams gewesen sein soll Gottes Gesetz Viele lehnen die Schlussfolgerung, dass die Söhne und Töchter von Adam und Eva einander heirateten, unverzüglich ab. Dabei berufen sie sich auf das Gesetz, welches eine Ehe zwischen Geschwistern verbietet. Einige sagen, man könne seine Verwandten nicht heiraten. Aber wenn man keinen Verwandten heiraten will, wird man schließlich gar keinen Menschen heiraten können! Eine Frau ist schon vor ihrer Ehe mit ihrem Mann verwandt, da wir alle Nachkommen von Adam und Eva sind – wir sind somit alle von einem Blut. Das Gesetz, das nahen Verwandten zu heiraten verbietet, wurde erst unter Mose gegeben (3. Mose 18-20). Wenn ein Mann und eine Frau heirateten (laut 1. Mose 1 und 2), die miteinander sogar nahe verwandt waren – sie konnten sogar Bruder und Schwester sein –, dann war das ursprünglich (vor der Zeit Moses) kein Ungehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes. Von Abraham wissen wir, dass er seine Halbschwester heiratete (1. Mose 20,12). Gott segnete diese Verbindung und machte sie über Isaak und Jakob zum Ausgangspunkt für das hebräische Volk. Erst etwa 400 Jahre später erteilte Gott Gesetze an Mose, die derartige Ehen verboten. Biologische Missbildungen Heute ist es Geschwistern (sowie Halbbrüdern und Halbschwestern) gesetzlich verboten, einander zu heiraten, weil für ihre Kinder ein unvertretbar hohes Risiko von Missbildungen besteht. Je näher die Eltern miteinander verwandt sind, desto größer ist die Gefahr von Schädigungen bei den Nachkommen. Für diese Regelung gibt es eine sehr vernünftige Erklärung, die in der Genetik begründet und einfach zu verstehen ist. Jeder Mensch hat zwei Sätze von Genen, die spezifizieren, wie jeder einzelne Mensch gestaltet sein wird und wie alle biologischen Funktionen funktionieren. Jeder Mensch erbt ein Gen eines jeden Genpaars von jedem Elternteil. Leider enthalten die Gene heute aufgrund des Sündenfalls und des damit verbundenen Fluches viele Fehler, die sich auf vielfältige Weise auswirken. Beispielsweise lassen sich manche Menschen ihre Haare über die Ohren wachsen, um zu verbergen, dass ein Ohr niedriger liegt als das andere. Bei anderen liegt die Nase nicht ganz in der Mitte des Gesichts oder der Kiefer ist nicht wohlgeformt. Wir müssen diese Tatsachen als gegeben hinnehmen. Der Hauptgrund, warum wir das alles noch als normal ansehen, ist, dass wir uns alle daran gewöhnt haben. Je weitläufiger Eltern miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihre Gene unterschiedliche Fehler haben. Dann erhalten die Kinder, die je einen Satz Gene von jedem Elternteil erben, wahrscheinlich Genpaare mit höchstens einem schlechten Gen pro Paar. Das gute Gen neigt dazu, über das schlechte Gen zu dominieren, sodass es zu keiner Missbildung kommt (jedenfalls zu keiner schlimmen). So bekommt jemand z.B. statt völlig verkrüppelter Ohren lediglich krumme Ohren! Wir müssen wissen: Insgesamt degeneriert die Menschheit allmählich, da sich die Defekte von Generation zu Generation anhäufen. Je enger zwei Menschen jedoch miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass ähnliche Fehler in ihren Genen auftreten, die sie von den ihnen gemeinsamen Vorfahren geerbt haben. Bei Geschwistern ist davon auszugehen, dass ihr Erbmaterial ähnliche Fehler aufweist. Ein Kind aus einer Verbindung solcher Geschwister könnte von beiden Elternteilen in einem Genpaar dasselbe schlechte Gen erben. Dann würden aus diesen beiden schadhaften Genexemplaren schwerwiegende Defekte resultieren. Adam und Eva hatten jedoch noch keine angesammelten genetischen Defekte. Die beiden ersten Menschen waren bei ihrer Erschaffung körperlich absolut vollkommen. Alles, was Gott gemacht hatte, war „sehr gut“ (1. Mose 1,31). Das bedeutet auch, dass ihre Gene vollkommen waren; sie waren damit ohne Fehler! Als aber die Sünde (durch Adam – 1. Mose 3,6ff. und Römer 5,12) in die Welt kam, belegte Gott die Welt mit einem Fluch, sodass die vollkommene Schöpfung zu degenerieren begann, d.h. unter Tod und Verfall litt (Römer 8,22). Diese Degeneration hat im Laufe von Tausenden von Jahren bei den Lebewesen zu allerlei Arten von genetischen Defekten geführt. Kain gehörte zur ersten Generation von Kindern, die je geboren wurden. Er und seine Geschwister hatten von Adam und Eva praktisch keinerlei unvollkommene Gene erhalten, da die Folgen der Sünde und des Fluches anfänglich recht minimal waren. Die Anhäufung dieser Kopierfehler steigt erst im Laufe der Zeit an. Unter diesen Umständen konnten Geschwister mit Gottes Zustimmung ohne jede Gefahr missgebildeter Nachkommen einander heiraten. Zur Zeit Mose, und das war einige tausend Jahre später, hatten sich die degenerativen genetischen Defekte in der Menschheit schon derart angehäuft, dass Gott Gesetze erließ, um die Heirat unter Geschwistern sowie engen Verwandten zu verbieten (3. Mose 18-20).5 Außerdem gab es inzwischen genügend Menschen auf der Erde, sodass es nicht mehr erforderlich war, innerhalb der engen Verwandtschaft zu heiraten. Kain und das Land Nod Manche behaupten, 1. Mose 4,16-17 bedeute, dass Kain ins Land Nod ging und dort eine Frau fand. Daraus schließen sie, dass es somit eine andere Menschenrasse auf der Erde gegeben haben muss, die nicht von Adam abstammte und die eine Frau für Kain bereit hielt. „So ging Kain weg vom Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod, östlich von Eden. Und Kain erkannte seine Frau und sie wurde schwanger und gebar Henoch. Und er wurde der Erbauer einer Stadt und benannte die Stadt nach dem Namen seines Sohnes Henoch.“ Es wurde bereits ausführlich erläutert, dass alle Menschen, Kains Frau eingeschlossen, Nachkommen Adams sind. Der letztgenannte Bibelabschnitt besagt keinesfalls, Kain sei in das Land Nod gegangen und habe dort eine Frau gefunden. Johannes Calvin kommentiert diesen Vers wie folgt: „Vom Zusammenhang her gesehen, können wir zu der Schlussfolgerung gelangen, dass Kain eine Frau geheiratet hatte, bevor er seinen Bruder erschlug; ansonsten hätte Mose hier etwas über seine Heirat gesagt.“6 Kain hatte also bereits geheiratet, bevor er ins Land Nod zog. Er fand nicht erst dort eine Frau, sondern „erkannte“ seine Frau im Sinne von einer geschlechtlichen Beziehung.7 Andere argumentierten, dass im Land Nod viele Menschen gelebt haben müssen, weil Kain dort eine „Stadt“ erbaute. Das hebräische Wort, das hier mit „Stadt“ übersetzt ist, muss nicht unbedingt das bedeuten, was wir uns heute unter einer „Stadt“ vorstellen. Das Wort bedeutet „ein Ort, der (oder ein Lager, das) von einem Wall (oder einer ‘Stadtmauer’) umgeben ist“.8 Sogar 100 Menschen wären schon viel für so eine „Stadt“. Dessen ungeachtet kann es zur Zeit von Abels Tod bereits viele Nachkommen Adams auf der Erde gegeben haben (siehe unten). Vor wem fürchtete sich Kain (1. Mose 4,14)? Nach einem anderen Einwand wird behauptet, dass außer den Nachkommen von Adam und Eva noch viele andere Menschen auf der Erde gelebt haben müssen, weil Kain sich ansonsten nicht so vor anderen Menschen hätte zu fürchten brauchen, die ihn wegen des Totschlags an Abel umbringen wollten. Erstens: In jener Zeit, als es noch keine Regierung gab, die für die Bestrafung von Mördern zuständig gewesen wäre (1. Mose 9,2.5), hätte nur dann jemand Kain für seinen Mord an Abel belangen wollen, wenn er eng mit Abel verwandt gewesen wäre! Fremde hätten sich darum wohl kaum geschert. Deshalb konnte es sich bei den Leuten, vor denen Kain sich fürchtete, nicht um eine andere Rasse von Menschen handeln. Zweitens: Kain und Abel waren lange Zeit vor Abels Tod geboren worden. In 1. Mose 4,3 lesen wir: „Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.“ Zu beachten ist hier der Ausdruck „nach etlicher Zeit“. Wir wissen, dass Set geboren wurde, als Adam 130 Jahre alt war (1. Mose 5,3) und dass Eva ihn als „Ersatz“ für Abel ansah (1. Mose 4,25). Von daher kann zwischen Kains Geburt und Abels Tod durchaus ein Zeitraum von mehr als 100 Jahren gelegen haben. Damit stände genug Zeit zur Verfügung, dass andere Kinder von Adam und Eva heiraten und Kinder und Enkel bekommen konnten. Als Abel umgebracht wurde, kann es darum sehr wohl schon viele Nachkommen von Adam und Eva gegeben haben, die mehreren Generationen angehörten. Woher stammte die Technik? Ein weiterer Einwand ist die Meinung, dass es in dem Land Nod schon eine gut ausgeprägte, möglicherweise von anderen „Rassen“ entwickelte Technik gegeben haben muss, damit Kain eine Stadt bauen konnte. Die Nachkommen von Adam und Eva waren sehr intelligente Menschen. Jubal stellte Musikinstrumente her, z.B. Zithern und Flöten (1. Mose 4,21) und Tubal-Kain arbeitete mit Erz und Eisen (1. Mose 4,22). Aufgrund intensiver Beeinflussung durch die Evolutionslehre meinen heute viele Zeitgenossen, unsere Generation sei die intelligenteste, die je auf diesem Planeten gelebt hat. Doch nur weil wir Düsenjets und Computer entwickelt haben, bedeutet das nicht, dass wir die intelligentesten Menschen sind. Diese moderne Technik resultiert aus einem weithin angesammelten Wissen. Wir stehen auf den Schultern der früheren Generationen. Unsere Gehirne sind seit 6000 Jahren (seit Adam) unter dem Fluch in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Vergleich zu den Menschen, die vor vielen Generationen gelebt haben, sind wir am stärksten degeneriert. Wir sind womöglich bei weitem nicht so intelligent und kreativ wie einst die Kinder von Adam und Eva. Die Bibel vermittelt uns einen Eindruck vom großartigen Erfindungsreichtum in biblischer Vorzeit.9 4. Schlussfolgerung Viele Christen können die Frage nach Kains Frau nicht beantworten, weil sie allein auf die heutige Welt schauen und die Probleme, die mit der Heirat von engen Verwandten einhergehen. So können sie die klaren historischen Angaben nicht mehr verstehen, die uns Gott in der Bibel gegeben hat. Sie versuchen, die Schöpfungsgeschichte aus unserer heutigen Situation heraus zu erklären, anstatt die wahre biblische Weltgeschichte und die Veränderungen infolge des Sündenfalls einzubeziehen. Da sie ihre Weltanschauung nicht auf die Bibel gründen, sondern mit einer säkularen Denkweise an die Bibel herangehen, sind sie blind geworden, selbst für die einfachen Antworten. Die Schöpfungsgeschichte ist ein Bericht „aus der Feder“ Gottes; er war dabei, als sich die Geschichte zutrug. Sie ist das Wort des Einen, der alles weiß und der ein zuverlässiger Zeuge der Vergangenheit ist. Wenn wir deshalb das 1. Buch Mose als Grundlage für unser Verständnis der Weltgeschichte verwenden, haben wir Zugang zu Antworten auf all jene Fragen, die uns sonst ein Geheimnis blieben. Online seit dem 28.03.2007. Fußnoten 1In diesem Vers steht das griechische Wort für „Mann“ im Singular (ein Mann). 2Auch Eva war in gewissem Sinne ein „Nachkomme“ Adams, da sie ja aus seinem Fleisch gebildet wurde und somit biologisch mit ihm verbunden war (1. Mose 2,21-23). 3Im Hebräischen heißt es wortwörtlich: „Sie sollte die Mutter aller Lebenden sein.“ 4Josephus, Flavius (übersetzt von William Whiston, A.M.) 1981. The Complete Works of Josephus. Kregel Publications, Grand Rapids, Michigan, S. 27. 5Manche behaupten, eine Veränderung des Gesetzes würde eine Veränderung in Gottes Denken bedeuten. Doch Gott hat sein Denken nicht geändert - weil die Sünde zu Veränderungen geführt hatte und weil Gott sich nie verändert, führte er um unsertwillen neue Gesetze ein. Außerdem finden wir in der Bibel eine fortschreitende Offenbarung des messianischen Programms, das von Ewigkeit her Gottes Ratschluss war. Siehe Grigg, R., 1998. Unfolding the Plan. Creation 20(3):22-24. 6Calvin, John, 1979. Commentaries on The First Book of Moses Called Genesis. Baker House, Grand Rapids, Michigan, Bd. 1, S. 215. 7Selbst wenn Calvins Vermutung nicht richtig ist, stand immer noch genügend Zeit zur Verfügung, damit zahlreiche Nachkommen Adams und Evas auswandern und Gebiete wie das Land Nod besiedeln konnten. 8Strong’s Concordance: „Stadtkern, Stadt, ein Ort, der durch eine Wache im weitesten Sinne bewacht wird (auch ein bloßes Lager oder ein Posten).“ 9Siehe Chittick, D., 1997. The Puzzle of Ancient Man. Creation Compass, Newberg, OR, USA.
    1 Antwort(en) | 151 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    11.06.2021, 12:25
    Olivier hat auf das Thema NachDenkZeiler (Allgemein und Persönliche) im Forum Gedichte geantwortet.
    Lieber Brudr Holger. Ja, es ist nötiger hier zu sein und unsere Lebenszeit ist auch nur wie ein Dampf, verschwindend kurz. . In der Zeit schauen wir auf DEN, der ausserhalb der Zeit ist und aus Gnade für uns die Zeit geschaffen hat..
    29 Antwort(en) | 357 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    11.06.2021, 07:33
    HPWepf hat das Thema Kains Frau im Forum Fragen aus Facebook erstellt.
    Ken Ham, B.App.Sc., Dipl.Ed. übersetzt von Angelika Torres ©1997Ist sie nicht die Frau in der Geschichte, über die am meisten gesprochen wird?Wir kennen noch nicht einmal ihren Namen, und dennoch kam sie 1925 in dem berühmten Prozeß gegen den Biologielehrer John Thomas Scopes zur Sprache, in dem der Staat Tennessee Herrn Scopes beschuldigte, Evolution gelehrt und somit ein Gesetz des Staates übertreten zu haben. Kains Frau wurde ebenfalls in den Filmen Inherit the Wind1 und Contact2 erwähnt und seit Hunderten von Jahren in vielen Ländern der Erde als Diskussionsthema aufgegriffen. Skeptiker der Bibel haben durch die Frage nach Kains Frau immer wieder versucht, den Schöpfungsbericht aus 1. Mose als historisches Ereignis unglaubwürdig darzustellen. Leider sind die meisten Christen nicht in der Lage, eine befriedigende Antwort auf diese Frage zu geben. Infolgedessen ist die Welt der Meinung, daß sie unfähig sind, die Autorität der Heiligen Schrift und somit den christlichen Glauben zu verteidigen. Nehmen wir zum Beispiel die geschichtlich bedeutsame Gerichtsverhandlung in Tennessee gegen Herrn Scopes. Der den christlichen Glauben vertretende Staatsanwalt William Jennings Bryan brachte es nicht fertig, die Frage hinsichtlich Kains Frau zu beantworten, als der Rechtsanwalt Clarence Darrow ihn danach befragte. Hier ist ein Auszug aus dem Verhandlungsbericht: Frage: Haben Sie jemals herausgefunden, wer Kains Frau war? Antwort: Nein, Herr Anwalt. Ich überlasse es den Agnostikern, dieser Frage nachzugehen. Frage: Sie haben dies also niemals herausgefunden? Antwort: Ich habe nie versucht, es herauszufinden. Frage: Sie haben niemals versucht, es herauszufinden? Antwort: Nein. Frage: Die Bibel sagt doch, daß Kain eine Frau hatte, nicht wahr? Lebten zu der Zeit noch andere Menschen auf der Erde? Antwort: Das kann ich nicht sagen. Frage: Sie können es nicht sagen. Haben Sie jemals über diese Frage nachgedacht? Antwort: Sie hat mich niemals beunruhigt. Frage: Von dem Dasein anderer Menschen wird nicht berichtet, aber Kain besaß eine Frau. Antwort: Das sagt die Bibel. Frage: Sie wissen also nicht, woher sie stammte.3 Die Weltpresse hatte diese Verhandlung in den Mittelpunkt des Interesses gestellt, und was sie hörte, hat bis heute bedeutsame Auswirkungen auf das Christentum: Christen können den biblischen Bericht nicht verteidigen! Erst vor kurzem wurde dasselbe Beispiel von Carl Sagan in seinem Buch Contact4 aufgenommen (das auf der Bestseller-Liste der New York Times erschien) und in dem gleichnamigen Film verwandt, der sich auf dieses Werk gründet. Die in dem Buch erfundene Person Ellie berichtet, wie sie von der Frau des Pfarrers, Vorsteher einer kirchlichen Diskussionsgruppe, keine Antworten bekommen konnte: Ellie hatte nie zuvor ernsthaft die Bibel gelesen… Deshalb las sie an dem Wochenende vor der ersten Unterrichtsstunde die Teile des Alten Testaments, die ihr wichtig erschienen, und versuchte dabei, unvoreingenommen zu sein. Sie merkte sofort, daß es in den ersten zwei Kapiteln des 1. Buches Mose zwei einander widersprechende Schöpfungsgeschichten gab … und sie hatte Schwierigkeiten, genau heraus-zufinden, wen Kain nun geheiratet hatte.5 Geschickt führt Sagan eine Anzahl gewöhnlicher Fragen auf (Kains Frau inbegriffen), die Christen oft mit dem Versuch gestellt werden, zu ‘belegen’, daß die Bibel voll von Widersprüchen ist und nicht verteidigt werden kann. Wahr ist, daß die meisten Christen diese Fragen wahrscheinlich nicht beantworten können! Aber es gibt sie – die Antworten! Da die Kirchen und Gemeinden im Unterrichten von Apologetik6 nachgelassen haben, besonders in Hinsicht auf das 1. Buch Mose, sind die meisten Gläubigen nicht in der Lage, «allezeit bereit zur Verantwortung jedermann , der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmütigkeit und Furcht.» (1. Petrus 3, 15) Warum ist die Frage nach Kains Frau wichtig?Viele Skeptiker haben die Behauptung aufgestellt, daß es auf der Erde Menschen anderer Abstammung gegeben haben muß, die keine Nachkommen Adams und Evas waren. Nur so hätte Kain eine Frau finden können. Diese Frage stellt vielen ein Hindernis dar, den Schöpfungsbericht aus 1. Mose mit nur einem Mann und einer Frau zu Beginn der Weltgeschichte anzuerkennen. Deshalb müssen Verteidiger des Evangeliums in der Lage sein, aufzuzeigen, daß alle menschlichen Wesen Nachkommen eines Mannes und einer Frau (Adam und Eva) sind – da nur deren Nachkommen errettet werden können! Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß Gläubige die Frage hinsichtlich Kains Frau beantworten und deutlich darlegen können, daß sie ein Nachkomme Adams und Evas ist. Bibellesung: 1. Mose 4, 1 - 1. Mose 5, 5«Woher stammte Kains Frau?» ist eine der Fragen, die Schöpfungslehrer in ihren Seminaren oftmals behandeln. Um sie zu beantworten, benötigen wir zuerst einige Hintergrundinformationen in Bezug auf die Bedeutung des Evangeliums. Der Erste Mensch«Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben.» (Römer 5, 12) In 1. Korinther 15, 45 lesen wir, daß Adam «der erste Mensch» war. Gott begann nicht mit der Erschaffung einer ‘Rasse’ von Menschen. Die Bibel macht deutlich, daß nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, daß wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übertragen worden. Da Adam das Haupt des menschlichen Geschlechtes war, als er ‘fiel’, ‘fielen’ auch wir. Somit sind wir alle von Gott getrennt. Die endgültige Folge der Sünde würde ewige Trennung von Gott in unserem sündigen Zustand sein. Die gute Nachricht jedoch ist, daß es für uns einen Weg gibt, zu Gott zurückzukehren. Da ein Mensch Sünde und Tod in die Welt gebracht hatte, benötigte das menschliche Geschlecht (alle Nachkommen Adams) einen sündlosen Menschen, um die Strafe für Sünde – die Todesstrafe – auf sich zu nehmen. Die Bibel lehrt jedoch, daß «sie allzumal Sünder .» (Römer 3, 23) Wie lautete die Lösung? Der Letzte AdamGott sorgte für einen Weg, um den Menschen aus seinem verlorenen Zustand zu befreien. In 1. Korinther 15 erklärt Paulus, daß Gott einen anderen Adam berief! Der Sohn Gottes wurde Mensch – ein vollkommener Mensch – und mit uns verwandt! Er wird «der letzte Adam» (1. Korinther 15, 45) genannt, da er die Stelle des ersten Adam einnahm. Er wurde das neue Haupt und konnte, da er sündlos war, die um der Sünde willen erforderliche Todesstrafe auf sich nehmen: «Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also wer-den sie in Christo alle lebendig gemacht werden. (1. Korinther 15, 21.22) Christus erlitt den Tod am Kreuz und vergoß dabei sein Blut («…und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung» – Hebräer 9, 22), so daß diejenigen, die ihr Vertrauen in sein Werk am Kreuz setzen, ihre Sünde des Ungehorsams (in Adam) bereuen und mit Gott versöhnt werden können. Daher können nur Nachkommen des ersten Menschen (Adam) erlöst werden. Alle verwandtDa die Bibel alle Menschen als Sünder bezeichnet und wir alle miteinander verwandt sind (Apg. 17, 26 – «Und er hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen…»), ergibt das Evangelium nur einen Sinn auf der Grundlage, daß alle Menschen, die je gelebt haben (außer der ersten Frau7), Nachkommen des ersten Menschen (Adam) sind. Wenn dies nicht so wäre, könnte das Evangelium weder erklärt noch verteidigt werden. Somit gab es am Anfang nur EINEN Menschen – von dem Staub der Erde geschaffen (1. Mose 2, 7). Diese Tatsache erklärt ebenfalls, daß Kains Frau ein Nachkomme Adams ist. Sie hätte nicht von einer anderen ‘Menschenrasse’ stammen können und muß somit als Adams Nachkomme angesehen werden. Die Erste FrauIn 1. Mose 3, 20 lesen wir: «Und Adam hieß sein Weib Eva, darum daß sie eine Mutter ist aller Lebendigen.» Mit anderen Worten, alle Menschen (mit Ausnahme von Adam) sind Nachkommen Evas. Sie war die erste Frau. Eva wurde aus Adams Rippe geschaffen (1. Mose 2, 21-24) – ein einzigartiges Ereignis. Im Neuen Testament benutzen sowohl Jesus (Matthäus 19, 4-6) als auch Paulus (Epheser 5, 31) dieses historische und einmalige Geschehen als Grundlage für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau. Außerdem wird uns in 1. Mose 2, 20 mitgeteilt, daß Adam beim Betrachten der Tiere keine Gefährtin finden konnte – es gab niemanden von seiner Art. All dies macht deutlich, daß es am Anfang nur EINE Frau und kein ‘Geschlecht’ von Frauen gab. Wie können Christen das Evangelium verstehen und erklären, wenn sie nicht imstande sind, darzulegen, daß alle Menschen (Kains Frau inbegriffen) ihre Herkunft letztendlich auf Adam und Eva zurückführen können? Womit rechtfertigen sie die Tatsache, Missionare zu jedem Stamm und in jede Nation senden zu wollen? Wir Christen müssen in der Lage sein, das Evangelium und alles, was es lehrt, zu verteidigen. Kains FrauWer war Kain?Kain war das in der Heiligen Schrift erwähnte erste Kind Adams und Evas (1. Mose 4, 1). Er und seine Brüder, Abel (1.Mose 4, 2) und Seth (1. Mose 4, 25), waren Teil der ersten Generation Kinder, die je auf dieser Erde geboren wurde. Obwohl diese drei Söhne insbesondere erwähnt werden, hatten Adam und Eva noch andere Kinder. Kains Brüder und SchwesternIn 1. Mose 5, 4 lesen wir eine Aussage, die das Leben Adams und Evas zusammenfaßt: « lebte darnach achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter.» Adam und Eva hatten viele Söhne und Töchter. In der Tat, der jüdische Historiker Josephus teilt uns mit, daß «die Anzahl der Kinder Adams nach alter Tradition 33 Söhne und 23 Töchter betrug.»8 Die Heilige Schrift teilt uns nicht mit, wie viele Kinder Adam und Eva geboren wurden. Aber betrachtet man ihre lange Lebenszeit (Adam lebte 930 Jahre - 1. Mose 5, 5), erscheint es logisch, anzunehmen, daß es viele gewesen sind! (Denkt an das Gebot, das sie erhalten hatten: «Seid fruchtbar und mehret euch» – 1. Mose 1, 28) Die FrauWenn wir nun gänzlich von der Heiligen Schrift ausgehen, ohne irgendwelche persönlichen Vorurteile oder andere außerbiblischen Vorstellungen, müssen wir annehmen, daß zu der Zeit, in der es nur die eine Generation gab, Brüder ihre Schwestern heiraten mußten. Ansonsten hätte es keine weiteren Generationen gegeben! Uns wird nicht berichtet, zu welchem Zeitpunkt Kain geheiratet hat. Es werden uns auch keine Einzelheiten anderer Ehen und Kinder mitgeteilt, aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß Kains Frau vermutlich seine Schwester oder eine nahe Verwandte gewesen ist. Einwände:Gottes GesetzeViele lehnen unverzüglich die Schlußfolgerung ab, daß die Söhne und Töchter von Adam und Evas miteinander verheiratet waren. Sie berufen sich auf das Gesetz, das die Heirat zwischen Bruder und Schwester verbietet. Einige sagen, daß man seine Verwandten nicht heiraten kann. Aber wenn man nicht seinen Verwandten heiratet, heiratet man keinen Menschen! Eine Frau ist schon vor ihrer Ehe mit ihrem Mann verwandt, da wir alle Nachkommen von Adam und Eva sind – wir sind alle von einem Blut. Dieses Gesetz, das nahen Verwandten verbot, zu heiraten, wurde erst zur Zeit Moses gegeben (3. Mose 18-20). Unter der Voraussetzung, daß die Heirat zwischen einem Mann und einer Frau fürs Leben stattfand (laut 1. Mose 1 und 2), galt es ursprünglich (vor der Zeit Moses) nicht als Ungehorsam dem Gesetz Gottes gegenüber, wenn sich nahe Verwandte (sogar Brüder und Schwestern) verheirateten. Denkt daran, daß z.B. Abraham mit seiner Halbschwester verheiratet war (1. Mose 20, 12)9. Erst zur Zeit Moses (ungefähr 400 Jahre später) verbot Gottes Gesetz solche Heiraten10. Biologische MißbildungenIn der heutigen Zeit ist es Brüdern und Schwestern (sowie Halbbrüdern und Halbschwestern, usw.) gesetzlich nicht erlaubt, sich zu verheiraten und Kinder zu bekommen. Es ist wahr, daß Kinder, die durch eine Vereinigung zwischen Bruder und Schwester entstanden sind, ein höheres Risiko tragen, mißgebildet zu sein. In der Tat, je enger das Paar miteinander verwandt ist, desto größer besteht das Risiko einer mißgestalteten Nachkommenschaft. Diese Tatsache ist auch für einen Laien leicht verständlich, ohne in alle technischen Einzelheiten zu gehen. Jede Person erbt von ihrer Mutter und ihrem Vater eine Gengruppe. Leider enthalten Gene heute viele Fehler (aufgrund der Sünde und des Fluches), die sich in einer Vielfalt von Arten zeigen. Manche Menschen lassen z.B. die Haare über die Ohren wachsen, um die Tatsache zu verstecken, daß ein Ohr niedriger gewachsen ist als das andere. Bei anderen liegt die Nase nicht ganz in der Mitte des Gesichtes, oder der Kiefer ist nicht wohlgeformt. Laßt uns ehrlich sein, der Hauptgrund, warum wir uns als normal ansehen, ist, weil wir es so beschlossen haben. Je enger zwei Menschen miteinander verwandt sind, desto eher werden sie ähnliche Fehler in ihren Genen, von den gleichen Eltern geerbt, vorfinden. Deshalb ist es wahrscheinlich, daß Bruder und Schwester in ihrer genetischen Substanz gleichartige Fehler aufweisen. Entstünde eine Vereinigung zwischen diesen beiden, würden deren Kinder eine Gengruppe von jedem Elternteil erhalten. Da diese Erbanlagen wahrscheinlich gleichartige Fehler aufweisen, paaren sich die Defekte und erzeugen Mißbildungen bei den Kindern. Umgekehrt, je weitläufiger Eltern miteinander verwandt sind, desto wahrscheinlicher ist es, daß ihre Gene unterschiedliche Fehler aufweisen. In solch einem Fall erhalten die Kinder, die eine Gengruppe beider Elternteile erben, möglicherweise einige der Genpaare, die jeweils nur ein schlechtes Gen enthalten. Das gute Gen neigt dazu, sich über das schlechte Gen zu schieben, so daß eine (auf jeden Fall schlimme) Mißbildung nicht stattfindet. Anstatt z.B. gänzlich entstellte Ohren zu haben, mag eine Person nur krumme Ohren haben! (Im allgemeinen degeneriert das menschliche Geschlecht langsam, da sich die Defekte mit jeder Generation anhäufen.) Diese heute zutreffende Tatsache fand jedoch auf Adam und Eva keine Anwendung. Die beiden ersten Menschen waren vollkommen, als sie geschaffen wurden. Alles, was Gott gemacht hatte, war «sehr gut» gewesen (1. Mose 1, 31). Das heißt, daß ihre Gene vollkommen waren – keine Fehler! Aber als Sünde (durch Adam – 1. Mose 3, 6) in die Welt eintrat, belegte Gott die Welt mit einem Fluch, so daß die vollkommene Schöpfung daraufhin zu degenerieren begann, d.h. Tod und Verfall erlitt (Röm. 8, 22). Diese Degeneration würde nach einer langen Zeit mit allen nur möglichen Defekten in dem genetischen Material lebendiger Wesen enden. Aber Kain gehörte der ersten Generation Kinder an, die je geboren wurden. Er (sowie seine Brüder und Schwestern) hätten praktisch keine unvollkommenen Gene von Adam und Eva erhalten, da die Folgen der Sünde und des Fluches am Anfang eher minimal gewesen wären. Unter diesen Umständen hätten Bruder und Schwester einander heiraten können, ohne jegliche Gefahr mißgebildeter Nachkommen. Zur Zeit Moses (ungefähr 2500 Jahre später) hatten sich die Mißbildungen in der menschlichen Rasse zu solch einem Ausmaß angehäuft, daß es für Gott notwendig wurde, Gesetze zu erlassen, die die Heirat von Brüdern und Schwestern (sowie engen Verwandten) verbieten (3. Mose 18-20)11. (Außerdem gab es mittlerweile so viele Menschen auf der Erde, daß es für enge Verwandte keinen Grund gab, sich verheiraten zu müssen.) Alles in allem scheint es drei zusammenhängende Gründe für die Einführung von Gesetzen zu geben, die Ehen mit engen Verwandten verbietet: ende Gefahr, entartete Nachkommen zu zeugen, zu schützen. Gottes Gesetze trugen dazu bei, die jüdische Nation stark, gesund und innerhalb der Absichten Gottes zu erhalten. Diese Gesetze waren ein Mittel, um den einzelnen, die Familie und die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu beschützen. Der psychologische Schaden, der durch inzestuöse Vereinigungen entsteht, sollte nicht als geringfügig hingestellt werden. Kain und das Land Nod«Also ging Kain von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen. Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.» Manche behaupten, daß der Abschnitt in 1. Mose 4, 16.17 aussagt, daß Kain ins Land Nod ging und dort eine Frau fand. Sie schließen daraus, daß es somit eine andere Menschenrasse auf der Erde gegeben haben muß, die kein Nachkomme Adams war und somit Kains Frau zeugte. Daß alle Menschen, Kains Frau eingeschlossen, Nachkommen Adams sind, haben wir schon gelernt. Der obige Bibelabschnitt sagt auch nicht aus, daß Kain in das Land Nod ging und eine Frau fand – er erkannte an jenem Ort seine Frau (hatte Geschlechtsverkehr mit ihr). Jean Calvin kommentiert diesen Vers wie folgt: «Im Zusammenhang gesehen können wir zur Schlußfolgerung kommen, daß Kain, bevor er seinen Bruder erschlug, eine Frau geheiratet hatte; ansonsten hätte jetzt Mose etwas hinsichtlich seiner Heirat gesagt.»12 Kain war verheiratet gewesen, bevor er ins Land Nod zog.13 Vor wem hatte Kain Angst? (1. Mose 4, 14)Einige behaupten, daß außer den Nachkommen von Adam und Eva noch viele andere Menschen auf der Erde gelebt haben müssen, weil Kain sich ansonsten nicht so vor denjenigen hätte zu fürchten brauchen, die ihn wegen des Totschlags an Abel umbringen wollten. Zum ersten hätten nur enge Verwandte von Abel einen Grund gehabt, Kain Schaden anzutun. Zum zweiten war zwischen Kains und Abels Geburt sowie Abels Tod schon eine ziemlich lange Zeit vergangen. 1. Mose 4, 3 besagt folgendes: «Es begab sich aber nach etlicher Zeit, daß Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes.» Ich betone ‘nach etlicher Zeit’. Wir wissen, daß Seth geboren wurde, als Adam 130 Jahre alt war (1. Mose 5, 3). Eva sah in ihm einen ‘Ersatz’ für Abel (1. Mose 4, 25). Die Zeitspanne zwischen Kains Geburt und Abels Tod mag somit 100 oder sogar noch mehr Jahre umfaßt haben. Diese Tatsache läßt den anderen Kindern von Adam und Eva genügend Zeit, sich zu verheiraten und Kinder zu zeugen. Zu dem Zeitpunkt, als Abel getötet wurde, hat es schon eine beträchtliche Anzahl Nachkommen von Adam und Eva geben können, die mehrere Generationen umfaßte. Woher stammte die Technik?Einige sind der Meinung, daß es in dem Land Nod schon eine gut ausgeprägte, möglicherweise von anderen ‘Rassen’ entwickelte Technik gegeben haben muß, damit Kain eine Stadt bauen konnte. Die Nachkommen von Adam und Eva sind sehr intelligente Menschen gewesen. Uns wird berichtet, daß Jubal Musikinstrumente, z.B. Geigen und Orgeln, baute (1. Mose 4, 21), und Thubalkain mit Erz und Eisen arbeitete (1. Mose 4, 22). Aufgrund intensiver evolutionärer Indoktrination sind viele der Meinung, daß unsere Generation die am weitesten entwickelte ist, die es je auf diesem Planeten gegeben hat. Nur weil wir Düsenflugzeuge und Computer produziert haben, bedeutet das nicht, daß wir die intelligentesten oder am weitesten entwickelten Menschen sind. Diese moderne Technik ist in Wirklichkeit nur eine Ansammlung von Wissen. Wir müssen daran denken, daß unser Gehirn seit 6000 Jahren (seit Adam) unter dem Fluch leidet. Verglichen mit Menschen, die vor vielen Generationen gelebt haben, sind wir sehr herabgesunken. Wir sind lange nicht so intelligent und erfinderisch, wie es die Kinder von Adam und Eva waren. Die Heilige Schrift gibt uns fast von Anfang an eine Vorstellung von fortschrittlicher Technik. Kain hatte das Wissen und Talent zum Städtebau! SchlußfolgerungEiner der Gründe, warum viele Christen die Frage nach Kains Frau nicht beantworten können, ist, weil sie dazu neigen, auf die heutige Welt zu schauen (und die Probleme, die mit der Heirat von engen Verwandten verbunden sein würden), und nicht auf den klaren historischen Bericht, den Gott uns gegeben hat. Sie versuchen, die Schöpfungsgeschichte von unserer heutigen Lage aus zu erklären, anstatt das wahre biblische Geschehen in unserer Welt mit ihren durch Sünde erfolgten Veränderungen zu verstehen. Da sie ihre Weltanschauung nicht auf die Heilige Schrift gründen, sondern mit einer weltlichen Denkweise an die Bibel herangehen, sind sie für die einfachen Antworten blind. Die Schöpfungsgeschichte ist ein Bericht des Gottes, der anwesend war, als sich die Geschichte zutrug. Sie ist das Wort des Einen, der alles weiß und ein verläßlicher Zeuge aus der Vergangenheit ist. Nehmen wir das 1. Buch Mose als Grundlage für unser Verständnis der Geschichte, so ergeben sich untrügliche Beweise, die ansonsten ein echtes Rätsel wären. Wenn die Evolution wahr wäre, dann hätte die Wissenschaft ein noch größeres Problem als Kains Frau. Sie müßte nämlich erklären können, wie sich der Mensch durch Mutationen überhaupt hätte weiterentwickeln können, da dieser Prozeß in allen Kindern Mißbildungen zur Folge gehabt hätte. Die bloße Tatsache, daß Menschen Kinder zeugen können, die im großen und ganzen nicht entartet sind, ist ein Beweis für die Schöpfung und nicht für die Evolution. Sollten Sie an zusätzlicher Information interessiert sein, schreiben Sie bitte an das nächstgelegene Büro von Answers in Genesis (siehe Innenseite der vorderen Titelseite). Answers in Genesis trachtet danach, Gott als Schöpfer Lob und Ehre zu geben, und der Welt die Bibelwahrheit hinsichtlich des wirklichen Ursprungs und der Geschichte der Menschheit zu bestätigen. Teil dieser wahren Geschichte ist die schlechte Nachricht, daß Adams Rebellion Tod, Leid und Trennung von Gott in diese Welt brachte. Wir sehen die Folgen überall. Aber die gute Nachricht ist, daß Gott etwas dagegen getan hat. «Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.» (Joh. 3, 16). Jesus Christus, der Schöpfer, obwohl gänzlich sündlos, erlitt die Todesstrafe und Trennung von Gott, um den gerechten Anforderungen der Heiligkeit und Gerechtigkeit seines Vaters nachzukommen. «Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.» (Joh. 3, 18) (Wenn du daran interessiert bist zu erfahren, was die Bibel hinsichtlich des ewigen Lebens zu sagen hat, dann schreibe bitte an das nächstgelegene Büro von Answers in Genesis – siehe vordere Innenseite.) Answers in Genesis (Australien) P.O.Box 6302 Acacia Ridge DC Qld 4110 Australia Tel. (07) 3273 7650 Fax: (07) 3273 7672 Answers in Genesis (Neuseeland) P.O.Box 39005 Howick, Auckland New Zealand Tel. (09) 537 4818 Fax: (09) 537-4818 Answers in Genesis (England) P.O.Box 5262 Leicester LE2 3XU United Kingdom Tel. (0116) 2708400 Fax (0116) 2700110 Answers in Genesis (USA) P.O.Box 6330 Florence, KY 41022-6330 United States of America Tel. (800) 778-3390 Fax: (800) 727-2299 Hollywood-Verfilmung der berühmten Gerichts-verhandlung gegen Scopes. Ham, Ken. 1996. ‘The Wrong Way Round!’ Creation ex nihilo. Vol. 18(3), S. 38-41. Menton, David. 1997. ‘Inherit the Wind: An Historical Analysis’. Creation ex nihilo. Vol. 19(1), S. 35-38. Zurück zum text. Film von Robert Zemeckis, herausgebracht am 11. Juli 1997 von Warner Bros. Nach dem gleichnamigen Buch ‘Contact’ von Carl Sagan, 1985. Pocket Books, New York. Zurück zum text. The World’s Most Famous Court Trial, Tennessee Evolution Case (A word-for-word report). 1990. Bryan College (Neuauflage). S. 302. Zurück zum text. Sagan, Carl. 1985. Contact. Pocket Books, New York. Zurück zum text. Sagan, Carl. 1997 (deutsche Übersetzung). Contact. Knauer Verlag, München. S. 28. Zurück zum text. Apologetik - griech. avpologi,a (apologia), die wissenschaftliche Verteidigung und Rechtfertigung unseres Glaubens an Jesus Christus und unserer Hoffnung auf Erlösung, wie in 1. Petr. 3, 15 angeordnet. Dies erfordert eine gründliche Kenntnis der Heiligen Schrift und beinhaltet die Lehren hinsichtlich der Schöpfung, der Erbsünde, des Fluches, der Sintflut, der jungfräulichen Geburt, des Lebens und Wirkens von Jesus von Nazareth, des Kreuzes, der Kreuzigung, der Auferstehung, der Himmelfahrt, der Verheißung auf das zweite Kommen sowie die eines Neuen Himmels und einer neuen Erde. Der Apologet muß die Fähigkeit besitzen, diese verschiedenen Lehren logisch und deutlich erklären zu können, so daß der Glaube und die Hoffnung in Jesus Christus gerechtfertigt sind. Zurück zum text. In gewissem Sinne war auch Eva ein ‘Nachkomme’ Adams, da sie aus seinem Fleisch erschaffen wurde und somit eine biologische Verbindung zu ihm bestand (1. Mose 2, 21-23). Zurück zum text. Josephus, Flavius. (übersetzt von William Whiston, A.M.) 1981. The Complete Works of Josephus. Kregel Publications, Grand Rapids, Michigan. S. 27. Zurück zum text. Ein anderes Beispiel wäre Isaaks Frau, Rebekka, – sie war Isaaks Kusine zweiten Grades (1. Mose 24, 15) Zurück zum text. 3. Mose 18-20 Zurück zum text. Einige haben behauptet, daß durch derartige Gesetzesänderungen bewiesen ist, daß Gott seine Entscheidung geändert hat. Aber dem ist nicht so! Gott führte unseretwillen neue Gesetze ein – aufgrund der Veränderungen, die die Sünde mit sich brachte, und weil sich Gott nie ändert. Zurück zum text. Calvin, Jean. 1979, Neuauflage. Commentaries on the First Book of Moses Called Genesis. Baker House, Grand Rapids, Michigan. Vol. 1, S. 215. Zurück zum text. Auch wenn Calvins Anregung zu diesem Thema inkorrekt wäre, hätten dennoch zahlreiche Nachkommen von Adam und Eva ausreichend Zeit gehabt, auszuziehen und sich in anderen Gebieten, wie z.B. im Land Nod, niederzulassen. Zurück zum text.
    1 Antwort(en) | 151 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    11.06.2021, 07:29
    HPWepf hat das Thema Einen Gott im Forum Fragen aus Facebook erstellt.
    Ken Ham, B.App.Sc., Dipl.Ed. übersetzt von Angelika Torres und Werner Gitt ©1998 Ist Gott ewig? In unserer alltäglichen Erfahrung scheint so ziemlich alles einen Anfang zu haben. Außerdem belegen die Gesetze der Wissenschaft, daß sogar diejenigen Dinge der Vergänglichkeit unterworfen sind, die in unserer Lebenszeit für uns immer gleich aussehen, wie beispielsweise die Sonne und andere Sterne. Die Sonne verbraucht jede Sekunde Millionen Tonnen Brennstoff, darum kann sie nicht für immer bestehen. Folglich mußte auch sie einen Anfang gehabt haben. Das gleiche kann von dem ganzen Universum gesagt werden. Wenn Christen behaupten, daß der Gott der Bibel alle grundlegenden Strukturen des Lebens sowie das Universum geschaffen hat, wird dies die anscheinend logische Frage nach sich ziehen: ‘Wer hat Gott geschaffen?’ Der allererste Vers in der Bibel sagt aus: «Am Anfang schuf Gott...» Mit diesen Worten wird nicht der Versuch unternommen, die Existenz Gottes zu belegen oder in irgendeiner Weise anzudeuten, daß Gott einen Anfang hatte. Die Heilige Schrift macht an vielen Stellen deutlich, daß Gott über der Zeit steht. Er ist ewig - ohne Anfang und ohne Ende! Gott ist allmächtig, allwissend und grenzenlos intelligent.1 Ist es überhaupt logisch, die Existenz eines solch ewigen Wesens zu akzeptieren? Können sich moderne Wissenschaftler, die Computer und Raumschiffe entwickelt und in der Medizin Fortschritte gemacht haben, sich zu einer derartigen Vorstellung hinreißen lassen? Wonach müßten wir Ausschau halten? Wie müßte ein Beweis für die Existenz eines ewigen Gottes aussehen, der alle Dinge geschaffen hat, wie es die Bibel lehrt? Woran würden wir überhaupt die Hand dieses allmächtigen Schöpfers erkennen? Die Bibel bezeugt, daß Gott alles weiß; er ist allwissend! Somit ist er unendlich intelligent! Seine Schöpfung zu ergründen, würde bedeuten, seine Intelligenz nachzuvollziehen. Woran erkennen wir Intelligenz? Warum sind Wissenschaftler so erregt, wenn sie in einer Höhle Steinwerkzeuge neben Knochen entdecken? Die Steinwerkzeuge sprechen für Intelligenz! Die Wissenschaftler sind sich im klaren, daß diese Werkzeuge nicht von selbst entstanden sind - vielmehr sind sie ein Produkt intelligenten Handelns. Die Wissenschaftler folgern somit richtig, daß ein intelligentes Wesen für das Schaffen dieser Werkzeuge verantwortlich war. Genausowenig würde jemand beim Anblick der chinesischen Mauer, des Kölner Doms oder des Opernhauses von Sydney zu der Schlußfolgerung kommen, daß sich diese Bauwerke nach Explosionen in einer Ziegelei gebildet hätten! Auch würde niemand glauben, daß die steinernen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore die Endprodukte Millionen Jahre währender Erosion sind! Wir sind in der Lage, Planung und somit intelligente Zeugnisse zu erkennen. Um uns herum sehen wir überall Objekte, die von Menschen hergestellt wurden - Autos, Flugzeuge, Computer, Stereoanlagen, Häuser, Geräte usw. Niemals würde jemand behaupten, daß diese Dinge nur Produkte von Zeit und Zufall waren. Sie sind alle durch planmäßiges Handeln geschaffen worden. Es würde uns nie in den Sinn kommen, daß Metall, sich selbst überlassen, irgendwann Maschinen, Motoren, Räder und all die anderen komplizierten Teile bilden würde, die für die Herstellung eines Autos notwendig sind! William Paley, ein anglikanischer Geistlicher aus dem späten achtzehnten Jahrhundert, wird oft mit diesem sogenannten ‘Konstruktions - Argument’ in Verbindung gebracht. Vor allem sein Beispiel mit der Uhr und dem Uhrmacher ist nicht in Vergessenheit geraten. Als er den Vergleich zwischen einem Stein und einer Uhr diskutierte, sagte er folgendes:«Die Uhr muß einen Hersteller gehabt haben. Zu irgendeinem Zeitpunkt und an irgendeinem Ort muß es einen oder mehrere Erfinder gegeben haben, die sie zu dem Zweck entwickelten, für den wir sie heute gebrauchen, die ihre Konstruktion verstanden und deren Gebrauch entwarfen.»2 Paley glaubte somit, daß, so wie die Uhr eines Uhrmachers bedarf, auch die Lebewesen einen Urheber verlangen. Obwohl er an einen Gott glaubte, der alle Dinge erschaffen hat, war Paleys Gott ein Meisterkonstrukteur, der sich nach seiner Schöpfung zurückgezogen hat. Für ihn war er nicht der persönliche Gott der Bibel.3 Ein großer Prozentsatz der heutigen Bevölkerung (viele führende Wissenschaftler eingeschlossen) ist jedoch überzeugt, daß alle Pflanzen und Lebewesen (die intelligenten Ingenieure inbegriffen, die Uhren, Autos usw. herstellen) Produkte eines Entwicklungsprozesses sind - und nicht die eines Schöpfers.4 Ist diese Ansicht aber wirklich haltbar? Zeigen Lebewesen Merkmale eines geplanten Entwurfes? Isaac Asimov, ein scharfer Gegner der Schöpfungslehre, sagte in seinen späten Jahren, daß «der Mensch ein drei Pfund schweres Gehirn besitzt, das, soviel wir wissen, die komplizierteste und geregeltste Anordnung von Materie im Universum ist.»5 Es ist komplexer als der komplizierteste Computer, der je gebaut wurde. Ist es nicht logisch, anzunehmen, daß, wenn ein hoch intelligentes menschliches Gehirn den Computer entwarf, es selbst auch das Produkt eines geplanten Entwurfes sein muß? Wissenschaftler, die zwar das Konzept eines Schöpfergottes verwerfen, geben zu, daß alle Lebewesen Anzeichen eines geplanten Entwurfes aufweisen. Sie akzeptieren im wesentlichen Paleys ‘Konstruktions - Argument’, aber nicht dessen Konstrukteur. Dr. Michael Denton (Nichtchrist), Arzt und Wissenschaftler mit einem Doktortitel in Molekularbiologie, kommt zu folgendem Schluß:«Es ist eine allgemeingültige Tatsache, daß wir, wo immer wir hinschauen und egal wie tiefgehend wir etwas betrachten, elegante und geniale Lösungen in unübertroffener Qualität vorfinden, so daß das Argument des Zufalls gänzlich verblaßt.... Neben der Genialität und Komplexität der molekularen Maschinerie des Lebens erscheinen sogar unsere fortschrittlichsten Geräte plump. Wir fühlen uns so gedemütigt wie sich der Mensch der Jungsteinzeit gegenüber der Technologie des 20. Jahrhunderts fühlen würde.... Es wäre eine Illusion, anzunehmen, daß das, was wir zur Zeit wissen, mehr ist als ein winziger Bruchteil der gesamten biologischen Realität. In praktisch jedem Bereich der biologischen Grundlagenforschung werden in immer kürzeren Zeitabständen noch genialere Konzeptionen und ein noch höherer Grad der Komplexität offenbar.»6 Dr. Richard Dawkins, Inhaber des vor kurzem gestifteten «Charles-Simonyi-Lehrstuhls für das öffentliche Verständnis von Wissenschaft» (Charles Simonyi Chair of Public Understanding of Science) an der Universität Oxford, ist einer der führenden Sprecher für Evolution geworden. Diese Auszeichnung folgte der Veröffentlichung einiger seiner Bücher. Sein Werk «Der blinde Uhrmacher» erhebt den Anspruch, ein für allemal die Vorstellung eines Schöpfergottes zu widerlegen und verteidigt die moderne Evolutionstheorie. Dr. Dawkins macht die folgende Aussage:«Wir haben gesehen, daß lebende Dinge zu unwahrscheinlich und zu bewundernswert entworfen sind, um durch Zufall entstanden zu sein»7 (Seite 61) Es besteht kein Zweifel, daß sogar der überzeugteste Atheist zugibt, in den Tieren und Pflanzen, die unseren Planeten bewohnen, Plan und Konstruktion zu erkennen. Wenn Dr. Dawkins, was Konstruktion betrifft, das Prinzip ‘Zufall’ ablehnt, was setzt er dann an dessen Stelle, wenn er den Schöpfergott nicht akzeptiert? Wer oder was ist der Konstrukteur? Eine Konstruktion setzt offensichtlich einen Konstrukteur voraus. Für Christen steht das, was sie überall um sich herum sehen, in vollem Einklang mit der biblischen Erklärung: «Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde» (1. Mose 1, ) und «Denn durch Ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen» (Kol. 1, 16). Anhänger der Evolutionslehre wie Richard Dawkin, die Plan und Konstruktion in Lebewesen zugeben, verwerfen jedoch jeglichen Gedanken an einen Schöpfergott. In Bezug auf Paley macht Dawkin folgende Aussage:«Paley bringt seine Argumente mit leidenschaftlicher Ehrlichkeit vor und verfügt über das beste biologische Wissen seiner Zeit, aber was er sagt, ist falsch - absolut und in großartiger Weise falsch. Die Analogie zwischen Fernglas und Auge, zwischen Uhr und Lebewesen ist falsch.»8 (Seite 18) Warum? Weil Dawkin den Entwurf ‘blinden Kräften der Physik’ und den Prozessen natürlicher Selektion zuschreibt. Er schreibt wie folgt:«Allen Anzeichen zum Trotz: Der einzige Uhrmacher in der Natur sind die blinden Kräfte der Physik, wenn die sich auch auf ihre besondere Weise entfalten. Ein echter Uhrmacher plant: Er entwirft seine Rädchen und Federn, ebenso ihr Zusammenwirken, und zielt dabei auf einen künftigen Zweck. Die natürliche Zuchtwahl, der blinde, unbewußte, automatische Vorgang, den Darwin entdeckte und von dem wir heute wissen, daß er die Erklärung für die Existenz und scheinbar zweckmäßige Gestalt allen Lebens ist, zielt auf keinen Zweck. Sie hat keine Augen und blickt nicht in die Zukunft. Sie plant nicht voraus. Sie hat kein Vorstellungsvermögen, keine Voraussicht, kann überhaupt nicht sehen. Wenn man behauptet, daß sie die Rolle des Uhrmachers in der Natur spielt, dann die eines blinden Uhrmachers.»9 (Seite 18; fette Schrift vom Autor hinzugefügt) Dawkins räumt jedoch ein:«Je unwahrscheinlicher, aus statistischer Sicht, ein Vorgang ist, desto weniger können wir annehmen, daß er durch blinden Zufall geschah. Oberflächlich betrachtet, ist die offensichtliche Alternative zum Zufall ein intelligenter Konstrukteur.»10 Nichtsdestoweniger verwirft er den Gedanken an einen ‘intelligenten Konstrukteur’ und bietet statt dessen die folgende Antwort:«Die Antwort, Darwins Antwort, heißt: schrittweise, stückweise Veränderungen aus einfachen Anfängen, aus Urgebilden, die einfach genug waren, um durch Zufall entstehen zu können. Jede der aufeinanderfolgenden Veränderungen in dem schrittweisen Evolutionsprozeß war gegenüber ihrem Vorgänger so einfach, daß sie zufällig erfolgen konnte. Betrachtet man die Komplexität des letztgültigen Endprodukts im Vergleich zu dem ursprünglichen Ausgangsprodukt, so ist die gesamte Folge kumulativer Schritte jedoch alles andere als zufällig. Gelenkt wird der kumulative Prozeß durch nichtzufälliges Überleben. Zweck dieses Kapitels ist es, zu zeigen, daß die Macht dieser kumulativen Selektion ein im wesentlichen nichtzufälliger Prozeß ist.»11 (Seite 61) Dawkins besteht darauf, daß einzig natürliche Selektion12,13,14 und Mutationen15,16,17 den Mechanismus für den Evolutionsprozeß darstellen. Er glaubt, daß diese Prozesse ‘gezielt’ und ‘gesteuert’ sind. In Wirklichkeit ist dies nur eine verschleierte Art, zu sagen, daß die Evolution selbst der Konstrukteur ist! Bringt ‘natürliche Selektion’ Plan und Konstruktion hervor? Leben ist auf Information aufgebaut. Diese im Erbmolekül DNS enthaltene Information bildet die Gene eines Organismus. Deshalb muß derjenige, der argumentiert, daß natürliche Selektion und Mutationen die grundlegenden Mechanismen des Evolutionsprozesses seien, nachweisen, daß diese Prozesse in der Lage sind, jene Information zu erzeugen, die für den Bau der Lebewesen erforderlich ist. Jeder, der sich in elementarer Biologie auskennt (ebenso wie damals schon Darwin), weiß, daß natürliche Selektion beobachtbar ist. Natürliche Selektion wirkt sich nur auf jene Information aus, die bereits in den Genen enthalten ist - sie produziert KEINE neue Information.18,19 Dies steht auch im Einklang mit dem biblischen Bericht über den Ursprung, wonach Gott verschiedene ‘Arten’ von Tieren und Pflanzen schuf, die sich innerhalb ihrer Art fortpflanzen sollten. Es ist wahr, daß innerhalb einer Art ein weites Variationsspektrum zu beobachten ist; d. h. die Folgen natürlicher Selektion sind sichtbar. So haben sich zum Beispiel Wölfe, Kojoten und Dingos im Laufe der Zeit als Folge natürlicher Selektion kraft der in den Genen der ‘Wolf-/Hundeart’ enthaltenen Information entwickelt. Tatsache aber ist, daß keine neue Information produziert wurde. Diese Hundevariationen stammen von jener Information her, die schon in der ursprünglichen Hundeart vorhanden war, und die nur neu kombiniert, aussortiert oder abgetrennt wurde. Es ist nie beobachtet worden, daß eine Art in eine völlig andere Art übergegangen ist, wobei die zugehörige Information vorher noch nicht da war.20 Ohne diese genetisch vorgesehene Strategie zur Anhäufung von Information wird die natürliche Selektion als Mechanismus für Evolution nicht funktionieren. Denton bestätigt dies, wenn er folgendes sagt:«Es kann nicht genug betont werden, daß Evolution durch natürliche Selektion einer Problemlösung vergleichbar ist, die ohne intelligentes Eingreifen auskommen will. Keine Aktivität, die ein intelligentes Programm voraussetzt, kann einer Evolution durch natürliche Selektion entsprechen.»21 Ohne einen Prozeß, bei dem die Information zunimmt, wird die Evolution mit Hilfe der natürlichen Selektion nicht funktionieren. Anhänger der Evolutionslehre würden dem zustimmen. Sie sind jedoch der Ansicht, daß die neue erforderliche Information irgendwie durch Mutation erzeugt wird. Die natürliche Selektion würde dann darauf aufbauen. Können Mutationen neue Information produzieren? Wissenschaftler wissen inzwischen, daß die Antwort ‘NEIN’ ist! Dr. Lee Spetner, ein bekannter Wissenschaftler, der Informations- und Kommunikationstheorie an der Johns Hopkins Universität unterrichtete, macht dies in seinem wissenschaftlich fundierten Buch «Not by Chance» (‘Nicht durch Zufall’) deutlich:«In diesem Kapitel werde ich mehrere Evolutionsfaktoren nennen und besonders anhand der Mutationen zeigen, daß Information dadurch nicht anwächst... In all den Büchern über Biologie und Medizin, die ich gelesen habe, konnte ich nirgends einen Informationszuwachs durch Mutation entdecken.»22 «Alle Punktmutationen, die auf molekularer Ebene untersucht wurden, zeigten einen Verlust an genetischen Informationen auf, aber nicht einen Zuwachs.»23 «Die neodarwinistische Theorie sollte eigentlich erklären, wie sich die Information in den Lebewesen durch Evolution vergrößert hat. Der wesentliche biologische Unterschied zwischen einem Menschen und einem Bakterium liegt in der in ihnen enthaltenen Information. Alle anderen biologischen Unterschiede folgen daraus. Das menschliche Genom besitzt viel mehr Information als das bakterielle Genom. Information kann nicht durch Mutation vergrößert werden, also durch einen Prozeß, bei dem Information verloren geht. Ein Geschäftsunternehmen kann kein Geld einbringen, wenn es ständig ein wenig Geld verliert.»24 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt) Evolutionsanhänger finden keinen Ausweg aus diesem Dilemma, das inzwischen viele Wissenschaftler, eingeschlossen Dr. Spetner, erkannt haben. Mutationen sind also kein Mechanismus für den Evolutionsprozeß. Spetner faßt alles wie folgt zusammen:«Die Neodarwinisten möchten uns glauben machen, daß große Veränderungen von einer Reihe kleiner Ereignisse - wenn nur genug davon vorhanden sind - herrühren können. Aber wenn all diese Ereignisse dabei Information verlieren, können sie nicht jene Schritte in der Evolution darstellen, die die neodarwinistische Theorie erklären sollen - ganz gleich wieviele Mutationen dadurch stattfinden. Wer annimmt, daß Makroevolution aus Mutationen entstehen kann, die Information verlieren, der ist wie ein Kaufmann, der bei jedem Verkauf ein bißchen Geld verliert, aber denkt, daß er es durch die Menge wiedergutmachen könne. Nicht eine Mutation ist entdeckt worden, die dem Genom auch nur ein wenig Information hinzufügt. Dies beweist, daß es diese angeblich millionenfachen Mutationen, die diese Theorie verlangt, gar nicht gibt. Es kann sie nicht geben. Die Tatsache, daß noch nicht einmal eine Mutation zu beobachten ist, die Information hinzufügt, belegt, daß es nicht möglich ist, diese Theorie durch Mutationen zu untermauern. Sie spricht somit eindeutig gegen diese Theorie. Dies ist ein starkes Argument gegen die neodarwinistische Theorie.»25 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt) Dies wird auch von Dr. Werner Gitt, Direktor und Professor an der Physikalisch- Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, bestätigt. Zur Antwort auf die Frage, ob neue Information durch Mutation entstehen kann, schreibt er:«...Im Rahmen von Evolutionsvorstellungen spielt dieser Gedanke eine wesentliche Rolle. Durch Mutation gibt es keinen Informationszuwachs; es kann nur bereits vorhandene Information verändert werden. Im allgemeinen tritt dabei eine Verschlechterung des ursprünglichen Zustandes ein. Mutation ist somit keine Quelle neuer (kreativer) Information, wobei neue Baupläne für neue Funktionen oder neue Organe entstehen könnten.»26 (Seite 146) Wenn also natürliche Selektion und Mutation als Mechanismen ausfallen, Information herzustellen und lebende Organismen zu bilden, dann muß eine andere Quelle gefunden werden. Aber es bestehen noch viel grundlegendere Probleme für diejenigen, die den Schöpfergott als Informationsquelle verwerfen. Noch mehr Probleme! Stell dir vor, du sitzt in einer Boing 747 und liest über die Konstruktion dieses großen Flugzeuges. Du bist von der Tatsache fasziniert, daß sich diese fliegende Maschine aus sechs Millionen Teilen zusammensetzt. Aber dann erkennst du, daß nicht ein Teil für sich allein fliegen kann. Dies kann einen ganz schön aus der Fassung bringen, wenn die Maschine gerade 750 km/h in einer Höhe von 10 000 m fliegt! Du kannst jedoch ganz beruhigt sein, auch wenn kein Einzelteil allein fliegen kann, so schafft es doch die Maschine als Ganzes. Wir können die Konstruktion eines Flugzeuges als Vergleich nehmen, um die grundlegenden Mechanismen der Biochemie von Zellen zu verstehen, die die Organismen befähigen, ihre Funktion auszuführen. Wissenschaftler haben herausgefunden, daß sich innerhalb der Zelle Tausende von ‘biochemischen Maschinen’ befinden. Man könnte zum Beispiel die Fähigkeit der Zelle anführen, Licht aufzunehmen und in elektrische Impulse umzuwandeln. Wissenschaftler hatten zuvor angenommen, daß es sich dabei um einen einfachen, innerhalb der Zelle stattfindenden Prozeß handelt. In Wirklichkeit findet hier jedoch ein sehr komplizierter Vorgang statt. Um allein diesen Vorgang mit Erfolg durchführen zu können, müssen eine ganze Reihe von Verbindungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Konzentration vorhanden sein - oder es funktioniert nicht. Mit anderen Worten: Alle Teile dieser ‘biochemischen Zellmaschinen’ müssen an Ort und Stelle sein, um erfolgreich funktionieren zu können. In einer einzigen Zelle gibt es buchstäblich Tausende von diesen ‘Maschinen’, die für deren Funktion lebenswichtig sind. All dies bedeutet ganz einfach, daß eine Evolution von unbelebter Materie zu einem Organismus unmöglich ist. Wissenschaftlern ist heute bekannt, daß die biologischen Funktionen des Lebens auf diesen ‘Maschinen’ basieren. Dr. Michael Behe, Professor der Biochemie an der Lehigh Universität in Pennsylvania, beschreibt diese ‘biochemischen Maschinen’ als eine nicht weiter zu reduzierende Komplexität:«Zurzeit verursacht die Grundlagenforschung des Lebens, die moderne Biochemie, die grösste Aufregung. Die frühere Annahme, die Basis des Lebens sei einfach, hat sich als Phantom erwiesen; vielmehr repräsentiert die Zelle eine atemberaubende Komplexität, die nicht auf kleinere Einheiten zurückgeführt werden kann. Die sich daraus ergebende Feststellung, daß Leben durch eine Intelligenz geschaffen wurde, ist für uns ein Schock. Wir aus dem zwanzigsten Jahrhundert waren an den Gedanken gewöhnt, daß Leben die Folge einfacher, natürlicher Gesetze ist. Aber auch andere Jahrhunderte haben ihre Erschütterungen erlebt, und es gibt keinen Grund, anzunehmen, daß wir ihnen entgehen können.»27 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt) Stell dir beispielsweise ein zerquetschte Mücke vor, und denke dann über die Frage nach, warum sie starb. Auch eine zerquetschte Mücke besitzt all jene chemischen Verbindungen, die sich ein Anhänger der Evolution für seine Ursuppe wünscht. Dennoch ist jedem klar, daß sich aus dieser ‘Mückensuppe’ nichts entwickeln wird. Warum also starb die Mücke? Weil du beim Zerquetschen ihre Struktur zerstört hast. Sobald die ‘Maschinerie’ der Mücke zerstört ist, kann der Organismus nicht länger leben. Auf der Zellebene gibt es buchstäblich Tausende von ‘Maschinen’, die existieren müssen, bevor Leben je möglich wird. Dies wiederum bedeutet, daß eine Evolution, die von unbelebter Materie ausgeht, unmöglich ist. Der Evolutionsanhänger Dawkin erkannte dieses Problem der erforderlichen Maschinerie und erklärte folgendes:«Eine Xeroxmaschine ist in der Lage, ihre eigenen Pläne zu kopieren, aber sie ist nicht in der Lage, spontan zu existieren anzufangen. Biomorphe reproduzieren sich bereitwillig in der Umwelt, die ihnen ein entsprechendes Computerprogramm zur Verfügung stellt, aber sie können nicht ihr eigenes Programm schreiben oder einen Computer bauen, um es ablaufen zu lassen. Diese Theorie des blinden Uhrmachers ist ungeheuer überzeugend, vorausgesetzt, es ist uns erlaubt, Replikationen und somit kumulative Selektion anzunehmen. Wenn aber die Replikation komplizierte Maschinen braucht, so stehen wir hier vor einem Problem, da die einzige uns bekannte Art und Weise, wie komplizierte Maschinen schließlich entstehen, die kumulative Selektion selbst ist.»28 Dies ist in der Tat ein Problem! Je tiefer wir die Vorgänge des Lebens studieren, desto komplizierter erscheinen sie, und um so mehr erkennen wir, daß Leben NICHT von selbst entstehen konnte. Das Leben erfordert nicht nur eine Informationsquelle, sondern auch die komplizierten ‘Maschinen’ der Lebenschemie müssen von Anfang an dagewesen sein! Ein noch größeres Problem! Einige Wissenschaftler und Pädagogen haben versucht, die obigen Probleme zu umgehen, indem sie spekulierten, daß sich irgendwann einmal in der Vergangenheit all die chemischen Verbindungen, die das Erbmolekül (und die darin enthaltene Information) ausmachen, zusammengefunden haben, und dann hätte das Leben beginnen können. Wie schon gesagt, Leben beruht auf Information. Es ist geschätzt worden, daß in nur einer der Billionen von Zellen, aus denen der menschliche Körper besteht, die Menge an Information in ihren Genen mindestens eintausend Bücher mit je 500 bedruckten Seiten füllen würde. Heutige Wissenschaftler sind der Ansicht, daß dies noch maßlos untertrieben ist. Woher stammt all diese Information? Einige erklären es wie folgt: Stell dir einen Professor vor, der alle Buchstaben des Alphabets in einen Hut steckt. Dann reicht er den Hut an seine Studenten und bittet jeden von ihnen, einen beliebigen Buchstaben herauszuziehen. Es könnte sein (wie weit hergeholt es auch scheinen mag), daß drei Studenten nacheinander W, dann E und schließlich G wählen - WEG. Daraus schließt der Professor - ganz gleich wie unwahrscheinlich es uns erscheinen mag - daß die Möglichkeit immer besteht, eine Reihe von Wörtern bilden zu können, die irgendwann einen Satz und schließlich eine Enzyklopädie ergeben, läßt man nur genug Zeit dafür! Den Studenten wird dann erklärt, daß keine Intelligenz für die Entwicklung aus chemischen Verbindungen notwendig war. Sobald die Moleküle in den Verbindungen, in richtiger Anordnung (wie in den DNS) zusammentrafen, könnte Leben begonnen haben. Oberflächlich betrachtet erscheint dieses Argument logisch, dennoch liegt in diesem Vergleich ein grundlegender tödlicher Fehler. Denk mal nach! Für wen stellt die Reihenfolge der Buchstaben WEG ein Wort dar? Für einen Engländer, Holländer, Franzosen, Deutschen oder Chinesen? Es ist nur ein Wort für jemanden, zu dessen Sprache es gehört. Mit anderen Worten, die Anordnung der Buchstaben ist bedeutungslos, außer es existiert ein schon vorhandenes Sprach- und Übersetzungssystem, um der Buchstabenreihe Bedeutung zu geben! Auch in der DNS einer Zelle ist die Anordnung ihrer Moleküle bedeutungslos, es sei denn, es besteht in der Biochemie einer Zelle ein Sprachsystem (andere Moleküle), das die Anordnung interpretiert, d. h. ihr eine Bedeutung gibt! DNS ohne das Sprachsystem ist bedeutungslos, und das Sprachsystem ohne die DNS würde ebenfalls nicht funktionieren. Ein weiteres Problem ist, daß das Sprachsystem, das die Anordnung der Moleküle in der DNS liest, auch selbst durch die DNS bestimmt wird. Dies ist eine weitere ‘Maschine’, die vorhanden und voll funktionsfähig sein muß - oder es gibt kein Leben! Kann Information aus Nicht-Information entstehen? Wir haben bereits deutlich herausgestellt, daß neue Information nicht durch Mutationen entstehen kann. Aber gibt es noch eine andere Möglichkeit, wie Information aus Materie entstehen könnte? Dr. Werner Gitt macht deutlich, daß sich die Wissenschaft absolut darüber im klaren ist, daß Information nicht per Zufall aus Unordnung entstehen kann. Es erfordert immer (größere) Information, um Information zu produzieren, und letztendlich ist Information immer das Ergebnis von Intelligenz:«Ein Codesystem entstammt immer einem geistigen Prozeß (es bedarf eines geistigen Urhebers)... Es muß betont werden, daß Materie unfähig ist, irgendeinen Code zu erzeugen. Alle Experimente zeigen an, daß dazu ein intelligentes Wesen erforderlich ist, das seinen eigenen freien Willen, sein Wissen und seine Kreativität einsetzt.»29 «Es ist kein Naturgesetz, kein Prozeß und kein Vorgang in der materiellen Welt bekannt, wonach in der Materie Information von selbst entsteht.»30 «Es gehört zum Wesen jeder Information, daß sie an jemanden gerichtet ist. Wo Information auch immer auftritt, haben wir es stets mit einem Sender und einem Empfänger zu tun.»31 Was ist dann die Quelle der Information? Wir können daraus schließen, daß die umfangreiche Information in den Lebewesen ursprünglich von einer Intelligenz stammen muß, die unserer weit überlegen ist. Nun werden einige einwenden, daß diese Quelle dann wiederum von einer noch größeren Informationquelle bzw. Intelligenz erzeugt worden sein muß. Will jemand auf diese Weise argumentieren, dann könnte man dieser Frage eine weitere anreihen: Woher stammt dann jene noch größere Information/Intelligenz? So könnte man den Ball endlos hin- und herwerfen, es sei denn, es gibt eine Quelle unendlicher Intelligenz, die jenseits unseres begrenzten Verstandes liegt. Ist dies nicht gemeint, wenn wir in der Bibel lesen: «Am Anfang schuf Gott...»? Der Gott der Bibel ist ein unendliches Wesen, das nicht an die uns einengenden Begrenzungen von Zeit, Raum oder irgend etwas anderem gebunden ist. Sogar Richard Dawkins erkennt diese Tatsache:«Sobald es uns erlaubt ist, organisierte Komplexität einfach vorauszusetzen, und sei es auch nur die organisierte Komplexität der DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine, so ist es relativ leicht, diese als Erzeuger von noch besser organisierter Komplexität heranzuziehen. Das ist in der Tat der Punkt, um den es in diesem Buch hauptsächlich geht. Aber natürlich muß jeder Gott, der etwas so Kompliziertes wie die DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine entwerfen kann, selbst mindestens ebenso komplex und organisiert sein wie diese Maschine selbst. Noch bei weitem komplexer, wenn wir davon ausgehen, daß er zusätzlich auch noch derart fortgeschrittene Funktionen ausfüllen kann wie Gebete anhören und Sünden vergeben. Die Entstehung der DNS-Eiweiß-Maschine zu erklären, indem wir einen übernatürlichen Baumeister heraufbeschwören, bedeutet, daß wir absolut gar nichts erklären, denn es läßt den Ursprung des Baumeisters unerklärt. Man muß so etwas sagen wie: «Gott war immer da», und wenn wir uns so einen faulen Ausweg erlauben, dann könnten wir genausogut sagen: «DNS war immer da», oder: «Leben war immer da», und damit wäre die Angelegenheit erledigt.»32 Welcher Standpunkt ist nun logisch und haltbar? Ist es der, der besagt, daß Materie von Ewigkeit her existiert hat (oder ohne Grund von selbst entstand) und sich dann selbst in Informationssysteme organisierte (was GEGEN alle Fakten spricht, die je in der Wissenschaft beobachtet wurden)? Oder ist es der Standpunkt, der bekundet, daß ein unendliches Wesen, der Gott der Bibel, die Quelle unendlicher Information ist33 und Informationssysteme schuf, die in Übereinstimmung mit der Wissenschaft Leben hervorbringen? Wenn die ernstzunehmende Wissenschaft die Ansprüche der Bibel hinsichtlich eines unendlichen Schöpfergottes unterstützt, warum akzeptieren dann nicht alle intelligenten Wissenschaftler diese Ansicht? Michael Behe beantwortet diese Frage wie folgt:«Der vierte und stärkste Grund für das Widerstreben der Wissenschaft, eine Theorie intelligenter Schöpfung anzunehmen, ist ebenfalls auf philosophischen Betrachtungen gegründet. Viele unserer Zeitgenossen, hochgeachtete Wissenschaftler eingeschlossen, wollen es einfach nicht wahrhaben, daß irgend etwas anderes als die Natur existiert. Sie wollen von keinem übernatürlichen Wesen ausgehen, das die Natur beeinflußt, ganz gleich wie kurz oder konstruktiv der Einfluß auch gewesen sein mag. Mit anderen Worten... sie bringen von vornherein eine philosophlische Verpflichtung in ihre Wissenschaft hinein, die tragbare Erklärungen in Bezug auf die physikalische Welt einschränkt. Dies führt manchmal zu einem eher merkwürdigen Verhalten.»34 Der springende Punkt in dieser Angelegenheit ist folgender: Akzeptiert man die Existenz eines Gottes, der uns geschaffen hat, dann bedeutet dies, daß wir ihm gehören. Wenn dieser Gott der Gott der Bibel ist, dann sind wir sein Eigentum, und er hat somit das Recht, Regeln zu setzen, nach denen wir leben müssen. Die Bibel sagt uns ebenfalls, daß wir uns in Rebellion gegenüber unserem Schöpfer befinden. Aufgrund dieser Rebellion (genannt Sünde) ist unser Leib zum Tode verurteilt. Aber wir werden ewig existieren - entweder mit Gott oder ohne ihn an einem Ort des Gerichts. Die gute Nachricht jedoch ist, daß unser Schöpfer einen Weg zu unserer Befreiung von der Sünde geschaffen hat, so daß diejenigen, die im Glauben und in Reue zu ihm kommen, Vergebung von dem heiligen Gott empfangen und mit ihm die Ewigkeit verbringen können. (Dies wird eingehender am Ende dieser Broschüre erklärt.) Wer schuf Gott? Definitionsgemäß hat ein unendliches Wesen schon immer existiert. Niemand hat Gott geschaffen! Er ist der aus sich selbst existierende Eine - der große ‘Ich BIN’, von dem die Bibel spricht.35 Er selbst steht jenseits der Zeit! Er schuf die Zeit. Diese Tatsache kann ich nur glauben, da ich sie nicht völlig begreifen kann. Im Hebräerbrief lesen wir: «Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde» (Hebräer 11,6). Von welcher Art ist der Glaube des Christentums? Es ist auf jeden Fall kein blinder Glaube, wie manche denken mögen. Den blinden Glauben haben in Wirklichkeit die den Schöpfer ablehnenden Anhänger der Evolution.36 Sie müssen an etwas glauben (z. B. daß Information per Zufall aus Unordnung entstehen kann), das der Wissenschaft widerspricht. Durch den Heiligen Geist öffnet Christus die Augen der Christen, so daß sie sehen können, daß ihr Glaube echt ist.37 Der christliche Glaube ist logisch und haltbar. Aus diesem Grunde macht es uns die Bibel sehr deutlich, daß jeder, der nicht an Gott glaubt, ohne Entschuldigung ist: «Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der Welt und wahrgenommen an seinen Werken, so daß sie keine Entschuldigung haben» (Römer 1,20). Woher wissen wir, daß der Gott der Bibel der Schöpfer ist? Das Aufregende am Christsein ist, zu wissen, daß die Bibel nicht nur ein weiteres religiöses Buch, sondern in der Tat das Wort des Schöpfergottes ist - ganz wie sie behauptet.38 Nur die Bibel erklärt, warum es Schönheit und Häßlichkeit, Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Liebe und Haß gibt. Nur die Bibel gibt den wahren und zuverlässigen Bericht über den Ursprung aller grundlegenden Lebensgebilde und des ganzen Universums wieder. Immer wieder ist der historische biblische Bericht von der Archäologie, Biologie, Geologie und Astronomie bestätigt worden. Auf keiner Seite des Wortes Gottes ist Information entdeckt worden, die sich widerspricht oder sich als falsch herausgestellt hat, obwohl die Bibel über einen langen Zeitraum hinweg von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurde - jeder von Gottes heiligem Geist inspiriert. Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Gebieten haben hunderte von Büchern und Kassetten herausgegeben, die die Genauigkeit der Bibel und deren Anspruch, eine Offenbarung unseres Schöpfers an uns zu sein, verteidigen. Sie sagt uns nicht nur, wer wir sind und woher wir kommen, sondern teilt uns auch die gute Nachricht mit, wie wir die Ewigkeit mit unserem Herrn und Heiland verbringen können. Diese und andere aufregende Broschüren können ohne weiteres in einem unserer Büros, die vorne aufgeführt sind, bestellt werden. Answers in Genesis trachtet danach, Gott als dem Schöpfer Ruhm und Ehre zu geben und die Wahrheit des biblischen Berichtes hinsichtlich des wahren Ursprungs und der Geschichte der Welt und der Menschheit zu bestätigen. Teil dieser wahren Geschichte ist die schlechte Nachricht, daß Adams Rebellion Tod, Leid und Trennung von Gott in diese Welt gebracht hat. Die Folgen sehen wir überall. Wir, die wir von unserer Empfängnis an sündig sind (Psalm 51,7), können mit einem Heiligen Gott nicht zusammenleben, sondern sind zur Trennung von Gott verdammt. Aber die gute Nachricht ist, daß Gott etwas dagegen unternommen hat. Gott hat einen wunderbaren Weg zur Befreiung von der Sünde geschaffen. Die Bibel lehrt, daß Gott seinen eigenen Sohn in diese Welt sandte, um das vollkommene Opfer zu sein und um die volle Schuld der Sünde des Menschen zu tragen. Es ist der Herr Jesus Christus, der die Welt geschaffen hat (Kolosser 1,16) und als Gott und Mensch zugleich zur Erde gekommen ist, um die erforderliche Todesstrafe für dich und mich auf sich zu nehmen. «Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und Erstling geworden unten denen, die da schlafen. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden» (1. Korinther 15, 20-22). Der Herr Jesus Christus starb an einem Kreuz, aber stand am dritten Tag wieder auf, indem er den Tod besiegte. Nun ist jeder, der an ihn glaubt und ihn in sein Leben aufnimmt, in der Lage, zu Gott zurückzukommen und mit dem Schöpfer auf ewig zu leben: «Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben» (Johannes 3,16). «Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend» (1. Johannes 1,9). Diejenigen, die nicht im Glauben das Opfer Christi annehmen und ihre sündige Natur und die Notwendigkeit ser Erlösung nicht erkennen, werden auch ewig weiterleben, aber wie die Bibel eindringlich warnt, abgetrennt von Gott an einem Ort der Qual, den die Bibel Hölle nennt. Aber für alle diejenigen, die ihr Leben dem Herrn weihen, gibt es eine wunderbare Botschaft! Was für ein wunderbarer Heiland! Was für eine wunderbare Erlösung in Christus, dem Schöpfer! Wenn du daran interessiert bist, mehr zu erfahren, was die Bibel in Bezug auf das ewige Leben zu sagen hat, schreibe an das nächstgelegene Büro von ‘Answers in Genesis’ (siehe Innenseite der vorderen Titelseite). Answers in Genesis (Australien) P.O.Box 6302 Acacia Ridge DC Qld 4110 Australia Tel. (07) 3273 7650 Fax: (07) 3273 7672 Answers in Genesis (Neuseeland) P.O.Box 39005 Howick, Auckland New Zealand Tel. (09) 537 4818 Fax: (09) 537-4818 Answers in Genesis (England) P.O.Box 5262 Leicester LE2 3XU United Kingdom Tel. (0116) 2708400 Fax (0116) 2700110 Answers in Genesis (USA) P.O.Box 6330 Florence, KY 41022-6330 United States of America Tel. (800) 778-3390 Fax: (800) 727-2299 Psalm 90, 2; 106, 48; 147, 5. Nur die Dinge, die einen Anfang haben, müssen einen Ursprung aufweisen! Siehe J. Serfati: If God created the universe, then who created God? CEN Technical Journal 12(1)20-22, 1998. Zurück zum text. Paley: Natural Theology: or Evidences of the Existence and Attributes of the Deity,Collected From the Appearances of Nature. 1802. Neu gedruckt in 1972 von St. Thomas Press, Houston, Texas, S. 3. Zurück zum text. I. Taylor: In the Minds of Men 1991. TFE Publishing, Toronto, Canada, S. 121. Zurück zum text. Dies ist der Prozeß, bei dem Leben aus Nicht-Leben spontan entstanden sein soll. Über einen langen Zeitraum hinweg sollen sich daraufhin verschiedene Arten von Tieren und Pflanzen als eine Folge kleiner Veränderungen entwickelt haben, die dann in einem Zuwachs genetischer Information resultierten. Evolutionsanhänger behaupten beispielsweise, daß sich Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und Reptilien sich zu Vögeln und Säugetieren entwickelten. Der Mensch entwickelte sich irgendwann aus einem Vorfahren, der mit Affen verwandt gewesen war. Zurück zum text. Asimov, Isaac (1970): In the Game of Energy and Thermodynamics You Can’t Even Break Even. Smithsonian (Juni), S. 10 . Zurück zum text. Denton, Michael (1986): Evolution: A Theory in Crisis. Adler & Adler Publishers, Inc. Bethesda, Maryland, S. 342. Zurück zum text. Dawkins, Richard (1987): Der blinde Uhrmacher, Kindler Verlag, 1987, S. 61. Zurück zum text. Ibid, S. 18. Zurück zum text. Ibid, S. 18. Zurück zum text. Dawkins, Richard (1982): The Necessity of Darwinism. New Scientist, Vol. 94 (15. April), S. 130. Zurück zum text. Dawkins (1987), S. 61. Zurück zum text. Dr. Gary Parker, ein Anhänger der Schöpfungslehre, argumentiert (wie ich es im nächsten Abschnitt auch tun werde), daß natürliche Selektion stattfindet. Sie ist aber als ein ‘Konservierungsmittel’ tätig und hat nichts mit der Verwandlung eines Organismus in einen anderen zu tun! «Natürliche Selektion ist nur einer der Prozesse, die in unserer gegenwärtigen korrupten Welt stattfinden, um sicherzugehen, daß sich die geschaffenen Arten in all ihrer ökologischen und geographischen Vielfalt (heutzutage öfter wegen der durch Menschen verursachten Umweltverschmutzung) überall auf der ganzen Erde verbreiten können.» Parker, Gary (1994): Creation Facts of Life. Master Books, Green Forest, Arkansas, S. 75 « Lewontin ist ein Evolutionsanhänger und ausgesprochener Gegner der Schöpfungslehre, aber ebenso wie die Wissenschaftler, die an eine Schöpfung glauben, stellt auch er unverhohlen die gleichen Begrenzungen natürlicher Selektion fest: ‘... Natürliche Selektion funktioniert im wesentlichen derart, daß sie die Organismen befähigt, ihr Anpassungsvermögen aufrechtzuerhalten, anstelle es zu verbessern.’» (Fette Schrift hinzugefügt) «Natürliche Selektion führt nicht zu einer ständigen Verbesserung (Evolution); sie hilft nur, Eigenschaften zu erhalten, die Organismen bereits besitzen (Schöpfung). Lewontin bemerkt ebenfalls, daß ausgestorbene Arten genau die gleichen Überlebenschancen hatten wie moderne und fügt hinzu: ‘...Natürliche Selektion scheint auf die Dauer gesehen die Überlebenschancen einer Art nicht zu verbessern, sondern befähigt sie lediglich, in der sich ständig verändernden Umwelt am Leben zu bleiben.’» (Fette Schrift hinzugefügt) «Es kommt mir vor, als wenn natürliche Selektion nur funktioniert, weil jede Art mit ausreichender Vielfalt geschaffen wurde, um sich vermehren zu können und die Erde in all ihrer ökologischen und geographischen Vielfalt zu füllen.» Parker, Gary (1994), S. 84-86. Zurück zum text. Ibid, S. 70-86. Zurück zum text. Wieland, Carl (1995): Stones and Bones. Creation Science Foundation Ltd., Acacia Ridge D. C, Queensland, Australien, S. 18-20. Zurück zum text. «Im Grunde sind Mutationen nur Veränderungen in Genen, die bereits existieren.» Parker, Gary (1994), S. 103 In einem Artikel, der paradoxerweise mit ‘Die Mechanismen der Evolution’ (The Mechanisms of Evolution) überschrieben ist, definiert Francisco Ayala eine Mutation als ‘einen Irrtum’ in der DNS.» Parker, Gary (1994), S. 99. Zurück zum text. Ibid, S. 88-104. Zurück zum text. Wieland (1995), S. 18-25. Zurück zum text. Lester, Lane P. und Bohlin, Raymond G. (1989): The Natural Limits to Biological Change. Probe Books, Dallas, Texas, S. 175-176. Zurück zum text. Noble, E., Noble, G., Schad, G. und MacInnes, A: Parasitoloy: The Biology of Animal Parasites. Lea & Febiger, Philadelphia, (1989), Kapitel 6 (Evolution des Parasitismus?) sagt auf S. 516 folgendes: «Natürliche Selektion kann nur aufgrund der biologischen Eigenschaften stattfinden, die schon existieren; sie kann nicht Eigenschaften schaffen, um Bedürfnisse nach Anpassung zu befriedigen.» Zurück zum text. Trotz vieler unbewiesener Ansprüche von seiten der Evolutionsanhänger hat niemand beobachtet oder dokumentiert, wie sich ein Reptil in einen Vogel verwandelt. Das klassische Beispiel, das von Anhängern der Evolution oft als ‘Zwischenglied’ (Archaeopteryx) vorgeführt wurde, wird jetzt auch von vielen Evolutionisten verworfen. (Siehe Gary Parker, Creation: Facts of Life. Master Books, Green Forest, Ark., (1994). Zurück zum text. Denton (1986), S. 317. Zurück zum text. Spetner, Lee, Dr. (1997): Not By chance. The Judaica Press, Inc., Brooklyn, New York, S. 131-132. Zurück zum text. Ibid, S. 138. Zurück zum text. Ibid, S. 143. Zurück zum text. Ibid, S. 159-160. Zurück zum text. Gitt, Werner (1997): Am Anfang war die Information. CLV, Bielefeld, Germany, S 146. Zurück zum text. Behe, Michael J. (1996): Darwin’s Black Box. The Free Press, New York, S. 252-253. Zurück zum text. Dawkins (1987), S. 170. Zurück zum text. Gitt (1997), S. 76. Zurück zum text. Ibid, S. 92. Zurück zum text. Ibid, S. 82. Zurück zum text. Dawkins (1987), S. 171-172. Zurück zum text. Er ist somit fähig, unendlich viel Information zu erzeugen. Somit ist es selbstverständlich, daß die zwar gigantische, aber doch endliche Informationsmenge des Lebens inbegriffen ist. Zurück zum text. Behe (1996), S. 243. Zurück zum text. 2..Mose 3,14; Hiob 38,4; Johannes 8,58; Offenbarung 1,18; Jesaja 44,6; 5. Mose 4,39. Zurück zum text. Matthäus 13,15; Johannes 12,40; Römer 11, 8-10. Zurück zum text. Matthäus 13,16; Apostelgeschichte 26,18; Epheser 1,18; 1. Johannes 1,1. Zurück zum text. Matthäus 5,18; 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21; Psalm 12,7; 1. Thessalonicher 2,13. Zurück zum text.
    0 Antwort(en) | 78 mal aufgerufen
  • Avatar von HPWepf
    11.06.2021, 06:44
    HPWepf hat auf das Thema Die RKK lehrt - die Bibel lehrt im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    Die röm.-kath. Kirche lehrt: Die Bibel lehrt: 1.) Rechtfertigung ist eine Umgestaltung der Seele, bei der die Erbsünde entfernt und heiligmachende Gnade eingegeben wird . Rechtfertigung ist ein Handeln Gottes. Gott erklärt durch die Rechtfertigung einen Sünder als gerecht nach göttlichem Maßstab, vergibt dem Sünder seine Sünden und rechnet ihm Gottes eigene Gerechtigkeit zu (Römer 3,21 - 4,8). 2.) Die Rechtfertigung wird mittels der Taufe ausgelöst . Rechtfertigung geschieht allein durch Glauben (Römer 3,28). 3.) Erwachsene müssen sich auf die Rechtfertigung durch Glauben und gute Werke vorbereiten . Gott rechtfertigt gottlose Sünder, die glauben (Römer 4,5). Gute Werke sind die Folge der Errettung – und nicht deren Ursache (Epheser 2,8-10). 4.) Die Gerechtfertigten sind in sich selbst wohlgefällig und heilig in den Augen Gottes . Die Gerechtfertigten sind in Christus heilig und tadellos vor Gott (Epheser 1,1-14). 5.) Die Rechtfertigung wird durch Sakramente und gute Werke fortgeführt . Rechtfertigung ist die Verleihung der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes (2. Korinther 5,21). In Christus ist der Gläubige zur Fülle gebracht (Kolosser 2,10). 6.) Durch Todsünde geht die Rechtfertigung verloren . Die Rechtfertigung kann nicht verloren gehen. Wer von Gott gerechtfertigt worden ist, wird vor dem Zorn Gottes gerettet werden (Römer 5,8-9). 7.) Wenn ein Katholik einer Todsünde schuldig geworden ist, kann er durch das Sakrament der Buße erneut gerechtfertigt werden . Es gibt keine zweite Rechtfertigung. Wen Gott rechtfertigt, den wird er auch verherrlichen (Römer 8,30). 8.) Die Errettung vor den ewigen Folgen der Sünde ist ein lebenslanger Prozess . Errettung vor den ewigen Folgen der Sünde ist ein unverzügliches und gesichertes Handeln Gottes, das mit der Rechtfertigung einhergeht (Römer 5,9). 9.) Das Seelenheil wird durch Mitwirken mit der Gnade durch Glauben, gute Werke und Empfang der Sakramente erlangt . Das Seelenheil wird aus Gnade durch Glauben erlangt, ohne Werke (Epheser 2,8-9). Gute Werke sind die Folge, nicht die Ursache des Heils (Epheser 2,10). 10.) Glaube heißt Glauben an Gott und an alles, was die Kirche zu glauben vorlegt . Rettender Glaube ist das persönliche Vertrauen auf Christus als Herr und Heiland (Römer 10,8-17). 11.) Heiligmachende Gnade ist eine Eigenschaft der Seele, eine übernatürliche Neigung, die die Seele vervollkommnet . Gnade ist die unverdiente Gunst Gottes (Epheser 1,7-8). 12.) Die Sakramente sind notwendige Kanäle für die fortlaufende Eingabe von Gnade. Sie verleihen Gnade kraft des vollzogen Ritus . Das Kind Gottes ist bleibendes Ziel der Gnade des Vaters (Römer 5,1-2). 13.) Gnade wird durch gute Werke verdient . Gnade ist ein kostenloses Geschenk (Römer 11,6). 14.) Lässliche Sünden ziehen keine ewige Strafe nach sich . Jede Sünde zieht die Strafe des ewigen Todes auf sich (Römer 6,23). 15.) Schwere Sünden müssen einem Priester gebeichtet werden . Sünde muss man unmittelbar Gott bekennen (Esra 10,11). 16.) Der Priester vergibt Sünde als Richter . Niemand kann Sünden vergeben als nur Gott allein (Markus 2,7). 17.) Wenn die Sündenschuld nachgelassen ist, bleibt eine zeitliche Strafe zurück . Wenn Gott Sünde vergibt, vergibt er sie vollständig (Kolosser 2,13; Jesaja 43,25). 18.) Bußwerke leisten Genugtuung für die zeitliche Strafe wegen Sünde . Jesus hat für alle Sünden vollkommene Genugtuung geleistet (1. Johannes 2,1-2). 19.) Von der Kirche für Frömmigkeitswerke erteilte Ablässe befreien Sünder von zeitlicher Strafe . Jesus befreit Gläubige durch sein Blut von ihren Sünden (Offenbarung 1,5) 20.) Das Fegefeuer ist zur Sühnung der Sünden und zur Reinigung der Seele notwendig . Es gibt kein Fegefeuer. Jesus hat die Sühnung für die Sünden am Kreuz vollbracht (Hebräer 1,3). 21.) Den armen Seelen, die im Fegefeuer leiden, können die Lebenden durch Aufopfern von Gebeten, guten Werken und mit dem Messopfer helfen . Die in Christus Entschlafenen benötigen keine Hilfe. Ausheimisch vom Leib zu sein bedeutet, einheimisch beim Herrn zu sein (2. Korinther 5,8). 22.) Niemand kann wissen, ob er ewiges Leben erlangen wird . Der Gläubige kann aufgrund des Wortes Gottes wissen, dass er ewiges Leben hat (1. Johannes 5,13). 23.) Das ewige Leben ist ein verdienter Lohn . Das ewige Leben ist ein kostenloses Geschenk Gottes (Römer 6,23). 24.) Die römisch-katholische Kirche ist heilsnotwendig . In niemand anderem ist Heil, als nur im Herrn Jesus Christus, „denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,12).
    3 Antwort(en) | 116 mal aufgerufen
Weitere Aktivitäten