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Grammmatik aus:

http://www.analyse.de.hm/

 

Adjektiv

Adverb

Akkusativ (Akk.)

Aktiv (Handlungsart)

Aorist (Tempora/Zeitform)

Artikel (Geschlechtswort)

Dativ (3. Fall)

Futur

Genitiv (2. Fall)

Imperativ

PRÄSENS IMPERATIV

Männlich

Konjunktiv

Infinitiv (Grundform)

Konjunktion ( Bindewort)

Komparativ

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Auch 'Eigenschaftswort' oder 'Wie-Wort' genannt ('schön', 'groß', 'neu', usw). Im Griechischen als auch im Deutschen beschreibt und charakterisiert ein Adjektiv ein Substantiv; z.B. 'großes [Adjektiv] Haus [Substantiv]', 'dünne [Adjektiv] Wand [Substantiv]', usw.

Adverb

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Auch 'Umstandswort' genannt. Im Griechischen als auch im Deutschen bestimmt und charakterisiert es ein Verb näher; z.B. 'schnell [Adverb] fahren [Verb]', 'hastig [Adverb] essen [Verb]', usw.

Akkusativ (Akk.)

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1) als Objekt bei sog. transitiven Verben (= Verben, die den Akk. nach sich haben.) Er steht auch bei Verben, die im Deutschen keinen Akk. haben; z.B. 'keleuein tina' = 'jemandem befehlen'. Sie nützen oder schaden u. a. besonders dann, wenn sie eine bestimmte Vorsilbe haben, wie z.B. 'pro-agein tina' ='vor jemandem hergehen'.

Referenzbeispiele: Joh.5,28; Apg.20,5.23; 1.Kor.12,6

 

2) als sog. inneres Objekt, bei dem das Objekt dem Sinn nach schon im Verb steckt, z. B. 'einen guten Kampf kämpfen'.

Referenzbeispiele: Mark.4,41; 10,38; Matth.2,10; Luk,12,47f.

 

3) zweimal, d.h. als doppelter Akkusativ

a) des inneren und äußeren Objekts

b) zwei äußere Objekte, z.B. 'didaskein tina ti' = 'jemanden etwas lehren'.

c) ein äußeres Objekt und ein prädikativer Akkusativ, z.B. 'kalei auton [äusseres Objekt] kürion [prädikativer Akk.]' = 'er nennt ihn Herrn'.

Referenzbeispiele: Mark.6,22f.; Joh.14,26; 1Kor.4,17

 

4) zur Angabe einer Beziehung (graecus). Erste Übersetzung als 'in bezug auf'. Beispiel: 'panta mou memnäste' = 'ihr denkt in jeder Beziehung an mich'.

Referenzbeispiele: Matth.26,45; 1.Kor.14,27; 1.Petr.3,8

 

5) als Antwort auf die Frage ,,Wie weit?" oder,,Wie lang?"; Beispiel: 'mian horan' = 'eine Stunde lang'.

Referenzbeispiele: Luk.22,41; 24,13

 

6) wie ein Adverb; Beispiel: 'homoion tropon' = 'auf ähnliche Weise'.

Aktiv (Handlungsart)

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Das Aktiv noch als 'Tatform' bezeichnet. 'ago' = 'Ich führe', 'ballo' = 'Ich werfe' deutet im Griechischen wie auch im Deutschen auf diese Handlungsart/Tatform hin: Jemand handelt selbst.

Manchmal jedoch auch mit kausativer Bedeutung (Deutsch:,,lassen"); Beispiel: 'stauroson' = 'lass ihn kreuzigen!'

 

Aorist (Tempora/Zeitform)

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Allgemeine Verwendung des Aorist: Punktuelle, einmalige oder abgeschlossene Handlung

1) f

 

2) für den Anfang einer Handlung ( = ingressiver Aorist); Beispiel: 'episteusa' = 'ich kam zum Glauben'.

Referenzbeispiele: Apg. 4, 4: Offb.19,6

 

3) für den Abschluß einer Handlung ( = effektiver Aorist); Beispiel: 'epaideusa' = 'ich habe erzogen'.

Referenzbeispiele: Matth. 8,33; 26,56

 

4) für die Zusammenfassung und Feststellung des Ganzen einer Handlung ( = komplexiver oder konstativer Aorist), ohne Rücksicht auf die Dauer. Beispiel: 'pantes eschon autän' = 'alle haben sie gehabt'.

Referenzbeispiele: Mark.12,44; Apg.12,24f.; 22,9

 

5) für das unmittelbar Bevorstehende, als wäre es bereits geschehen; z.B.: 'pisteuete, hoti elabete' = 'glaubt, daß ihr empfangt'.

 

6) in Briefen: Betrachtung der Handlungen vom Standpunkt des Lesers aus; z.B.: 'epempsa' = 'ich schicke dir'.

 

7) besonders in alttestamentlichen Zitaten, bei feierlicher Redeweise, bei dauernd gültigen Aussagen

für Berichte über Handlungen der Vergangenheit, z. B. in Erzählungen (Übersetzung ins Deutsche als Imperfekt = historischer Aorist).

Artikel (Geschlechtswort)

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Der bestimmte Artikel wird im Griechischen in der Regel so gebraucht wie im Deutschen, d.h. mit der Bedeutung 'der', 'die', 'das'.

Der Artikel kann aber auch in einer Sprache einmal fehlen, da, wo die andere Sprache einen aufgef

Im Griechischen gibt es keinen unbestimmten Artikel.

'Unbestimmt' bezeichnet ein Wort oder eine Wortverbindung ohne bestimmten Artikel. Das Griechische kennt keinen unbestimmten Artikel, wie z.B. 'ein' oder 'eine' im Deutschen. Oft ist es am besten, vor ein unbestimmtes Wort in der Übersetzung ein 'ein' oder 'eine' zu setzen, manchmal aber sogar 'der' bzw. 'die' oder 'das'.

In einigen Fällen wäre die Zufügung eines Artikels allerdings nicht richtig. Beispiel: Joh4,24 'Gott ist Geist' (im Gegensatz zu 'Gott ist ein Geist'. Vgl. 'Bestimmter Artikel (3)'.

 

ührt hat. Beispiele: Joh 2,1 'en arche' = 'im (= in dem) Anfang'; 'pros ton theon' = 'zu Gott, bei Gott'.

 

Dativ (3. Fall)

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Allgemein wird der Dativ dazu verwendet, durch die Frage "Wem ...?" das indirekte Objekt in einem Satz zu ermitteln.

Im speziellen Gebrauch:

1) zur Angabe dessen, mit dem man Gemeinschaft hat ( = sociativus) - Im Deutschen meist mit Präposition übersetzt;

 

Futur

 

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Wie im Deutschen so verweist es auch im Griechischen auf die Zukunft.

 

Besonderheit: Benutzt wird das Futur z.B. für starke (göttliche) Befehle. Beispiel: 'ou foneuseis' (5.Gebot).  

 

 

 

 

Genitiv (2. Fall)

 

Beispiel: 'koinonei tois ergois autou tois ponärois' = 'er hat Gemeinschaft mit seinen bösen Werken'.

Referenzbeispiele: Luk.7,12; Joh.10,4; Röm.12,13

 

2) bei 'einai' zur Angabe des Besitzers ( = possessivus)

Beispiel: 'ouk än autois topos' = 'sie hatten keinen Platz'

(wörtlich: 'Ihnen war kein Platz').

 

Referenzbeispiele: Matth.18,12; Luk.2,7; Apg.2,39

 

3) zur Angabe dessen, dem etwas zum Nutzen (oder Schaden) geschieht ( = commodi/incommodi); Beispiel: 'anapausis tais psuchais' = 'Ruhe für die Seelen'.

Referenzbeispiele: Röm.6,10; 7,4; 14,4.7.8; 2.Kor.5,13

 

4) zur Angabe des Mittels oder Werkzeugs ( = instrumentalis (Instrumental-Dativ)); Beispiel: 'machairä' = 'mit dem Schwert'.

Referenzbeispiele: Matth.3,12; Luk.3,16; Kol.4,6

 

5) zur Angabe eines Zeitpunkts ( = temporalis), meist mit Präposition 'en'. Beispiel: '(en) tä tritä hämera' = 'am dritten Tag'.

Referenzbeispiele: Matth.24,20; Mark.14,12

 

6) zur Angabe des Maßes bzw. des Unterschieds, z. B. bei Vergleichen ( = differentiae); Beispiel: 'pollo mallon' = 'um vieles mehr' = 'viel mehr'.

 

7) als Objekt bei bestimmten Verben, besonders bei solchen mit bestimmten Vorsilben (meist unterschiedlich zum Deutschen).

Beispiel: 'proserchestai tini' = 'zu jemanden kommen'.

 

   

1) für den Besitzer ( = possessivus) und die Zugehörigkeit; Beispiele: 'Iakobos ho Zebedaiou (im Genitiv stehend)' = 'Jakobus, des Zebedäus'; 'hoi tou Christou' = 'die, des Christus'; 'ouch humon estin' = 'es ist nicht eure Sache'.

 

Referenzbeispiele: Röm. 1,1; 2,16; 16,25

 

2) für die Eigenschaft ( = qualitatis) anstatt eines Adjektivs; Beispiel: 'ho mamonas täs adikias' = 'der ungerechte Mammon'.

 

Referenzbeispiele: Apg.9,15; Röm.6,6f.; Phil.3,21

 

3) für Mass und Wert ( = pretii); Beispiel: 'diastäma horon trion' = 'Abstand von drei Stunden'.

 

Referenzbeispiel: Apg.5,7

 

4) für eine Ortsangabe ( = locativus); Beispiel: 'poias [hodou]' = 'auf welchem Weg?'.

 

Referenzbeispiele: Luk.19,4; Apg.19,26

 

5) für eine Zeitangabe ( = temporalis); Beispiel: 'nüktos' = 'bei Nacht'.

Referenzbeispiele: Apg.26,13; Luk18,7; Matth.25,6

 

6) bei einem Vergleich. Es gibt die verglichene Person oder Sache an ( = comparationis); Beispiel: 'ischuroteros mou estin' = 'er ist stärker ALS ICH'.

Referenzbeispiele: 1.Kor.13,13; Joh.13,16

 

7) bei einer Teilung. Dabei gibt der Genitiv das geteilte Ganze an ( = partitivus); Beispiel: 'heis ton mikron' = 'einer dieser Kleinen'.

 

Referenzbeispiele: Luk.18,11; Röm.15,26; Off.5,11

 

8) an Stelle einer Apposition [d.h., einem Beisatz/substantivischen Attribut, welcher/welches im gleichen Kasus stehen würde wie sein Bezugswort] ( = appositionalis); Beispiele: 'hä oikia tou skänous' = 'das Haus, das ein Zelt ist' ['ein Zelt' steht im Genitiv anstatt einer Apposition]

 

9) zur Angabe entweder des Subjekts (1) [dann = Genitivus subjectivus] oder des Objekts (2) [dann = Genitivus objectivus] einer Handlung (die im Nomen/Hauptwort steckt); Beispiele: 'hä agapä tou teou' = 'die Liebe Gottes' (1) [Gott ist Subjekt, denn Gott liebt]; = 'die Liebe zu Gott' (2) [Gott ist Objekt; jemand liebt ihn].

 

Referenzbeispiele: Röm.1,1; Phil.4,7; 2.Thess.2,10; 1.Joh.5,3

 

10) als Objekt bei bestimmten Verben (meist anders als im Deutschen), z. B. bei 'berühren', 'Anteil haben', 'genießen', 'verlangen', 'entbehren', 'sorgen für', 'herrschen über', '(auf jemand) hören', 'sich erinnern', 'vergessen', 'übertreffen'.

Beispiele: 'metechein täs trapezäs tou küriou' = 'Anteil haben am Tisch des Herrn'.

 

 

 

Imperativ

 

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Befehlsform oder Form der Aufforderung. Jeder Imperativ verweist notwendigerweise in die Zukunft.

 

 

PRÄSENS IMPERATIV

 

 

 

Der Präsens Imperativ enthält eine Aufforderung, etwas zu tun, das in einer andauernden oder wiederholten (linearen) Handlung geschieht. Beispiele: Mt.5,44 "Liebt eure Feinde!" (ein andauerndes Lieben); Lk10,8 "eßt, was euch (jeweils) vorgesetzt wird!" (andauernd); 1Kor 11,24 "Dies tut zu meinem Gedächtnis" (dieser Brauch soll laufend wiederholt werden).

Wenn der Präsens Imperativ verneint gebraucht wird und somit eine Handlung untersagt, schließt das oft ein, daß die vorher vollzogene Handlung beendet werden soll. Beispiel: Mt 7,13 ,,Weine nicht!". [Vgl. dagegen Aorist Konjunktiv als Imperativ (21)].

Die Zeitform des Präsens steht für die Dauer oder Wiederholung meist bei Verben der Bewegung (auch wenn sonst Aorist zu erwarten wäre). Beispiel: 'agapate tous echtrous hümon' = 'Liebt eure Feinde!'

 

 

AORIST IMPERATIV

 

Der Aorist Imperativ enthält eine Aufforderung, etwas zu tun, das in einer einmaligen (punktuellen) Handlung besteht (1) oder er lenkt die Ausrichtung des Interesses auf einen zeitlichen oder sachlichen Punkt (2). Beispiele: Joh.4,7 "Gib (Aorist Imperativ) mir zu trinken" (einmalig/momentan) (1); 1Tim 6,20 "bewahre (Aorist Imperativ) das anvertraute Gut" (bis ans Ende) (2); Mt.26,26 "Nehmt, eßt" (Aorist Imperativ) (2).

Weiter:

Aorist punktuell (ingressiv, effektiv oder komplexiv); Beispiel: 'dos moi piein' = ' gib mir zu trinken!' (einmalig)

Aorist besonders im Gegensatz zum bisherigen Verhalten; Beispiel: 'nepsate' = 'werdet (von nun an) nüchtern!'

Aorist für scharfe Befehle; Beispiel: 'etoimason ti deipnäso' = 'mach mir das Essen!' (sagt der Herr zum Sklaven)

Aorist bei Gebetsbitten, auch wenn es bleibende Anliegen sind; Beispiel: 'genätäto to teläma sou' = 'dein Wille geschehe!'

 

 

 

 

Imperfekt

 

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1) Zur Angabe dauernder oder wiederholter Handlungen der Vergangenheit, die in die Gegenwart reichen können (durativ = dauernd; iterativ = wiederholt)

 

 

 

 

 

Referenzbeispiele: Mark. 12,41; Apg. 2,45

 

2) Zur Darstellung des Eigenartigen einer Handlung

Referenzbeispiele: Apg. 5,21.24.25.26 (?); 21,20; 1. Kor. 10,4.11

 

3) Für Versuche in der Vergangenheit ('de conatu'; vgl. 'Präsens des Versuchs')

Referenzbeispiele: Matth. 3,14; Luk. 1,59

 

4) bei allgemeinen Handlungen, wenn dabei der Aorist die spezielle Handlung angibt

 

 

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Indikativ (Wirklichkeitsform)

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Der Indikativ teilt eine Handlung oder einen Vorgang mit und wird in allen sechs Tempora (Zeitenformen) des Griechischen verwendet. Er ist der einzige Modus, der stets eine Angabe über die Zeit enthält, in der eine Handlung stattfindet oder stattfand.

 

Der Infinitiv ist ein Modus des Verbums, wie z.B. der Indikativ oder Konjunktiv. Daneben kann der Infinitiv aber in substantivierter Form (mit Artikel) auch als Nomen (Hauptwort/Substantiv) verwendet werden. Im Griechischen hat er mehr Verwendungsmöglichkeiten als im Deutschen, meist aber gibt man ihn am besten mit dem deutschen Infinitiv wieder. Beispiel: Lk1,72 "um Barmherzigkeit zu üben".  

 

 

 

1) Der Aorist Infinitiv steht für eine einmalige (punktuelle) Handlung und nicht für eine Handlung in ihrem Verlauf wie z.B. der Präsens Infinitiv. Beispiel: Lk1,54 "um der Barmherzigkeit zu gedenken". Der Aorist Infinitiv enthält keine Zeitangabe.

 

2) Der Infinitiv im Genitiv bezeichnet oft Absicht oder Zweck. Er hat die gleiche Bedeutung wie der substantivierte Infinitiv mit den Präpositionen 'eis' oder 'pros', wird dabei jedoch ohne vorangestellte Präposition verwendet. Beispiel: Mt2,13 'zetein (suchen) to (das) paidion (Kind) tou (Genitivartikel, eigentlich: 'des') apolesai (umbringen) auto (es)' ist zu übersetzen als 'das Kind suchen, um es umzubringen'.

 

3) Der Präsens Infinitiv bezeichnet eine andauernde (lineare) oder wiederholte Handlung, enthält aber keine Zeitangabe. Beispiele: Mt 4,24 'Niemand kann zwei Herren dienen' (Präsens Infinitiv);

Mt 27,15 'Zum Fest ... einen Gefangenen loszugeben' (eine wiederholte Handlung, denn immer zum Fest wurde ein Gefangener losgegeben).

 

1) Zum Ausdruck der Wirklichkeit; deshalb in Aussagesätzen

 

2) Imperfekt Indikativ

a) Für Möglichkeiten, die nicht wahrgenommen wurden; Beispiel: 'edünato touto pratänai' = 'dies hätte verkauft werden können'

b) Für einen unerfüllbaren Wunsch (mit 'ofelon'); Beispiel: 'ofelon psüchros äs' = 'wenn du doch kalt ... wärest!'

 

Interjektion

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Ausrufewort wie z.B. "ach!" oder "ei!".

 

können Adjektive und Adverbien gesteigert werden; Beipiel: "schön - schöner - am schönsten" (Grundform - Komparativ - Superlativ).

Komparativ

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Stellt die 1. Steigerungsform dar. Wie im Deutschen können Adjektive und Adverbien gesteigert werden; Beipiel: "schön - schöner - am schönsten" (Grundform - Komparativ - Superlativ).

 

Männlich

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Das Maskulinum kann sich wie im Deutschen auf ein männliches Wesen beziehen oder auf einen geschlechtslosen Sachbegriff. Beispiele: 'ho hyios' = 'der Sohn'; 'ho naps' = 'der Tempel'.

 

 

 

Konjunktiv

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Der Konjunktiv (Möglichkeitsform) teilt eine Handlung oder einen Vorgang mit, bei denen irgendeine Unsicherheit oder Unbestimmtheit besteht. Er steht daher in einer engen Beziehung zum Futur und die Unsicherheit beruht oft nur darauf, daß die Handlung noch nicht stattgefunden hat. Ein besonderes Beispiel ist die betonte Verneinung im Futur. Oft kann ein griechischer Konjunktiv im Deutschen nicht genau wiedergegeben werden, aber meist sind Umschreibungen möglich. Beispiele: 1. Kor. 5,8 'laßt uns Festfeier halten'; Mt 26,46 'lasst uns gehen'.

 

 

 

1) Aufforderung an die 1.Person (Adhortativ), oft mit 'afes' = 'laß' oder 'deuro' = 'komm'; Beispiel: 'agomen' = 'gehen wir!'; 'afes ekbalo' = 'laß mich herausziehen!'

 

2) Aorist Konjunktiv

Für bestimmte Verneinung von Zukünftigem mit 'ou mä'; Beispiel: 'ou mä exeltäs ekeiten' = 'da kommst du bestimmt nicht wieder heraus'.

 

3) Aorist Konjunktiv 2. Person

Als ein Verbot; Beispiel: 'mä me basanisäs' = 'quäle mich nicht!'

 

Der Aorist Konjunktiv ist zu unterscheiden vom Präsens Konjunktiv, denn ersterer bezieht sich auf eine einmalige, nicht näher bestimmte Handlung im Unterschied zu einer andauernden oder wiederholten Handlung. Die Zeit der Handlung geht daraus nicht hervor. Beispiel: 1. Kor. 8,13 'damit ich mcinem Bruder kein Ärgernis gebe'. [Vgl. Konjunktiv (19)].

Der Aorist Konjunktiv als Imperativ verwendet, untersagt normalerweise eine Handlung, die noch nicht im Gange ist und fordert so dazu auf, sie nicht zu beginnen. Beispiel: Mt 6,13 'me ('nicht') eisenenkes (Aorist Konjunktiv von 'hineinfuhren') hemas ('uns') eis peirasmon ('in Versuchung')'. Erklärung: Wenn wir so gelehrt werden, Gott zu bitten, daß er uns nicht in Versuchung führe, beinhaltet das, daß er nicht dabei war, das zu tun. (Vgl. dagegen Präsens Imperativ).

Der Präsens Konjunktiv bezeichnet eine andauernde (lineare) oder wiederholte Handlung ohne irgendeine Zeitangabe. Beispiele: 1. Kor. 16,2 'je nachdem er Gedeihen hat'; Lk 10,8 'in welche Stadt ihr kommt (Präsens Konjunktiv), und sie nehmen euch auf (Präsens Konjunktiv)'. (Vgl. auch Konjunktiv)

Infinitiv (Grundform)

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Der Genitiv-Kasus ("Wessen"-Fall) steht allgemein für die Besitzanzeige. Im Griechischen wird er jedoch auch im speziellen gebraucht:

 

Konjunktion (Bindewort)

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Im Griechischen wie auch im Deutschen hat eine Bindewort die Aufgabe, zwei Sätze miteinander zu verbinden; z.B. mit "und", "sogar", "auch". Man unterscheidet dabei die sog. 'Koordinierende Konjunktion' (z.B. 'kai' = 'und'), die 'Subordinierende Konjunktion' (z.B. 'hoti' = 'weil, daß') und die 'Temporale Konjunktion' (z.B. 'tote' = 'dann, damals').

Männlich

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Das Maskulinum kann sich wie im Deutschen auf ein männliches Wesen beziehen oder auf einen geschlechtslosen Sachbegriff. Beispiele: 'ho hyios' = 'der Sohn'; 'ho naps' = 'der Tempel'.

Medium

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Das Medium bildet die mittlere Form der Zustandsformen.

1) Reflexiv (r

Subjekt = Objekt; Beispiel: 'louomai' = 'ich wasche mich'.

 

2) Für Handeln im eigenen Interesse (,,dativisch"); Beispiel: 'exelexato' = 'er wählte (für) sich aus'.

 

3) Bei innerlicher Beteiligung (dynamisch); Beispiel: 'mneian poioumai' = '(von mir aus) mache ich ein Gedächtnis', 'denke ich daran'.

 

Manche Verben haben in den Zustandsformen Aktiv und Medium dieselbe Bedeutung.

Nominativ (1. Fall)

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Dieser Kasus/Fall stellt die Frage "Wer oder was?" nach dem Subjekt eines Satzes. Beispiel: 'ho logos sodzei' = 'Das Wort rettet' [Wer oder was rettet? Das Wort rettet; 'Das Wort' = Subjekt]

 

Optativ

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Der Optativ stellt eine der 4 Modi (Aussageweisen) im Griechischen dar. Neben dem Modus des Indikativ (Wirklichkeitsform), dem Konjunktiv (Möglichkeitsform) und dem Imperativ (Befehlsform) handelt es sich beim Optativ um die Wunschform.

Der Optativ ist im Neuen Testament selten. Er ist ein schwächerer Modus des Verbs als der Konjunktiv und drückt - wie erwähnt - meist einen Wunsch aus (1). Der Optativ kann aber auch etwas als entfernte Möglichkeit sehen (2). Beispiele: 1. Thess. 5,23 'Er ... heilige (Optativ) euch völlig' (1); 'und vollständig möge ... bewahrt werden (Optativ) ...' [Wunsch (1)]; 1. Petr. 3,14 'wenn ihr auch leiden solltet' [Möglichkeit (2)].

 

1) Für erfüllbaren Wunsch; Beispiel: 'mä genoito' = 'es möge nicht geschehen!'

 

2) Für abgeschwächte Behauptung (Potential); [eher selten]

 

Partizip

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Es ist ein Verbaladjektiv, das im Griechischen in einer Fülle von Verwendungsmöglichkeiten vorkommt, von denen manche im Deutschen nur umschrieben werden können. Beispiel: Mt 5,1 'idon (sehend) tous (die) ochlous (Volksmengen)' muß im Deutschen umschrieben werden als 'als er die Volksmengen sah'.

 

1) Das Aorist Partizip bezeichnet eine einmalige (punktuelle) Handlung im Unterschied zur andauernden (linearen) Handlung des Präsens Partizip. Es enthält keinen Hinweis auf die Zeit der Handlung. In den Fällen jedoch, in denen seine Beziehung zum regierenden Verb temporal (d.h. zeitlich) ist, bezeichnet es normalerweise eine vorhergehende Handlung (Vorzeitigkeit). Beispiel: 1. Kor. 9,27 'damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt (Aorist Partizip), selbst verwerflich werde'.

 

2) Das Präsens Partizip beschreibt eine andauernde (lineare) oder wiederholte (iterative) Handlung. Es enthält von sich aus keine Zeitangabe. Wenn jedoch seine Beziehung zum Hauptverb temporal (d.h. zeitlich) ist, bezeichnet es oft eine Handlung, die mit der des Hauptverbs gleichzeitig ist. Beispiel: Mk 14,22 'Während sie aßen (Präsens Partizip) ... nahm er Brot'.

 

3) Der Gebrauch

a) Adjektivischer=substantivischer Gebrauch

Wenn das Partizip adjektivisch verwendet wird, steht meist ein Artikel vor ihm und wird entweder als Substantiv oder durch einen Relativsatz übersetzt. Beispiel: 'makarioi hoi zeituntes ton theon' = 'Glücklich sind die Gott Suchenden', aber besser: 'Glücklich sind die, die Gott suchen'.

b) Prädikativer=adverbialer Gebrauch

Im Gegensatz zu 3)a) fehlt bei diesem Gebrauch der Artikel vor dem Partizip. Je nach Sinn und Kontext des zu übersetzenden Abschnittes/Verses gibt man das Partizip (am Beispiel von 'erchomai' = 'kommen', 'gehen') wieder:

b)1) Temporal (d.h. zeitlich); Beispiel: 'Während er ging, ...'

b)2) Kausal (d.h. dem Grunde nach); Beispiel: 'Weil er ging, ...'

b)3) Konzessiv (d.h. etwas wird in übertragenem Sinne eingeräumt); Beispiel: 'Obwohl er ging, ...'

b)4) Konditional (d.h. bedingungsmäßig); Beispiel: 'Wenn er geht, ...'

b)5) Modal (d.h. die Art und Weise betreffend); Beispiel: 'Indem er geht, ...'

 

Passiv (Leideform)

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Bedeutung wie im Deutschen, d.h. man läßt etwas mit sich tun bzw. es wir etwas mit einem gemacht.l

Manchrnal gibt das Passiv auch einen reflexivem Sinn wieder (wie Medium)

Beispiel: 'batizestai' = 'getauft werden' oder 'sich taufen lassen'

 

Im Griechischen stehen einige Sätze im Passiv, obwohl Gott der Aktive ist (Passivum divinum);

Referenzstellen: Mt. 5,4b - vgl. mit Off. 7,17; Mt. 7,7a - vgl. mit Lk 11,13

Perfekt

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Das Perfekt stellt eine Zeitform dar.

1) Präsentisch

Für einen gegenwärtigen Zustand, der sich aus einem früheren Vorgang ergibt; Beispiel: 'estäka' = 'ich (habe mich gestellt und) stehe (nun)'.

2) Verstärkend (für das Präsens)

Beispiel: 'pepisteuka' = 'ich glaube (mit meinem ganzen Glauben)'.

 

3) U. a. als Ersatz für fehlenden Aorist (aoristisches Perfekt)

Beispiel: 'pepraka' von 'piprasko' (verkaufen).

 

4) Oder um eine Handlung der Vergangenheit als für alle Zeiten exemplarisch darzustellen

Beispiel: 'pistei prosenänochen abraam ton Isaak' = 'durch den Glauben hat Abraham den Isaak zum Opfer gebracht'.

5) Für eine gleichzeitige Nachwirkung (relatives Perfekt)

Beispiel: 'eidüia ho gegonen' = '... wissend, was geschehen WAR'.

Plusquamperfekt

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Zeitform

Das Plusquamperfekt steht für einen Zustand, der sich aus einer vorher abgeschlossener Handlung ergab. Beispiel: 'epepaideukein' = 'ich war damals schon bewährter Erzieher'.

Referenzbeispiel: Lk 16,20

Das Plusquamperfekt wird gebraucht, um zu zeigen, daß die Ergebnisse einer Handlung der Vergangenheit in der Vergangenheit anhielten (wie das Perfekt zeigt, daß sie in der Gegenwart anhalten). Beispiele: Joh 4,8 'Denn seine Jünger waren weggegangen in die Stadt' (und waren zu dem Zeitpunkt, als die Samariterin zum Brunnen kam, noch in der Stadt); Mt 7,25 'denn es war auf den Felsen gegründet'.

Das deutsche Plusquamperfekt wird meist mit 'hatte' oder 'war' gebildet und dient manchmal auch zur Übersetzung des Aorists.

 

Präpositionen

 

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Präpositionen sind Verhältniswörter und geben Aufschluß darüber, wo sich eine Person oder Sache befindet, z.B.: 'Über', 'unter', 'an', 'bei', etc.

Im Griechischen gibt es eine Fülle von Präpositionen (z.B. 'ek' = 'aus (heraus)', welche einen entsprechenden Kasus mit sich bringen.

Darüberhinaus werden im Griechischen - wie im Deutschen auch - Präpositionen einfach an Verben gehängt. Damit entsteht ein neues Verb. Z.B.: 'über' + 'greifen' = 'übergreifen'; 'apo' (von) + 'didomi' (geben) = 'apodidomi' (zurückgeben/bezahlen).

 

Präsens

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Der Präsens stellt die Zeitform der Gegenwart dar und gibt normalerweise ein Geschehnis wieder, welches sich im Augenblick abspielt.

Besonderheiten:

1) Präsens des Versuchs (de conatu); Beispiel: 'poiei' = 'er versucht zu tun'.

Referenzbeispiele: Joh. 10, 32; Gal. 5,4

 

2) Präsens der Erzählung abgeschlossener Handlungen (historicum)

Grund: Damit die Handlungen lebendiger werden (wie z.B. im Deutschen: 'Gestern kam mir plötzlich der Gedanke).

Referenzbeispiele: Mk. 1,40); Joh. 1,29.36.43

 

3) Futurischer Präsens (Auftreten eher selten)

Für Zukunftshandlungen wie im Deutschen, wenn es eindeutig ist. Beispiel: 'aurion apotneskomen' = 'morgen sterben wir'; Vorkommen besonders bei Verben des Gehens.

Referenzbeispiele: Mt. 11,3; Joh. 14,3

 

4) Relativer Präsens

In Nebensätzen nach Verben der Wahrnehmung und des Sagens; Beispiel: 'idon hoti echei pistin' = 'Als er (Paulus) sah, daß er Glauben HATTE'.

Personalpronomen (persönliches Fürwort)

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'Ich' (1. Person Singular)

'du' (2. Person Singular)

'er/sie/es' (3. Person Singular)

'wir' (1. Person Plural)

'ihr' (2. Person Plural)

'sie' (3. Person Plural)

Das betonte Personalpronomen wird verwendet, um eine besondere Betonung auf die handelnde Person (das Subjekt) zu legen. Da die Endung des Verbs jeweils Person und Numerus (Singular oder Plural) bereits enthält, ist das Hinzufügen des Personalpronomens zum Verständnis des Satzes unnötig.

Wenn das Personalpronomen doch verwendet wird, dient es zur Betonung des Subjekts. Beispiel: Mt 5,22 'ego lego hymin' bedeutet 'ich selbst sage euch' (im Unterschied zum einfachen 'lego hymin' = 'ich sage euch').

 

Sächlich

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Das Neutrum kann sich wie im Deutschen auf Personen oder auf geschlechtslose Sachbegriffe beziehen. Beispiel: 'to paidion' = 'das Kind'; 'to hin' = 'das Heiligtum'. Aus diesem Grund hat die Tatsache, daß 'pneuma' = 'Geist' ein Neutrum ist, keine Bedeutung im Blick auf die Frage, ob der Heilige Geist eine Person ist oder nicht.

 

Substantiv

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Das Substantiv, auch Nomen oder Hauptwort genannt, steht für eine Person, eine Sache/ein Ding oder ein Abstraktum. Beispiele: Schwester, Paulus, Gerechtigkeit. Es steht im Kasus des Nominativ (1. Fall) und wird durch die Frage "Wer oder was?" ermittelt. (Siehe auch unter 'Nominativ')

 

 

 

eines Adjektives dar; z.B. 'am schönsten', 'am besten', am tapfersten', etc.

 

Superlativ

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Der Superlativ stellt die 2. (oder höchste) Steigerungsform eines Adjektives dar; z.B. 'am schönsten', 'am besten', am tapfersten', etc.

 

 

Verb(um)

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Zeit- oder Tätigkeitswort

 

 

Das griechische Verb beinhaltet:

 

1) Eine Zustandsform ('Aktiv' als Tatform, 'Medium' als mittlere Form oder 'Passiv' als Leideform)

 

2) Eine Zeitform ('Präsens', 'Imperfekt', 'Futur', 'Aorist' (als Aktionsart), 'Perfekt' (als Aktionsart) oder Plusquamperfekt')

 

3) Eine Aussageweise/Modi ('Indikativ' als Wirklichkeitsform, 'Konjunktiv' als Möglichkeitsform, 'Optativ' als Wunschform, 'Imperativ' als Befehlsform, 'Infinitiv' oder 'Partizip'

 

4) Eine Person (1., 2. oder 3. Person)

 

5) Einen Numerus (Singular oder Plural)

 

Vokativ

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Der Vokativ stellt den 5. Kasus (Fall) bei der Deklination von Substantiven dar.

Übersetzt wird er als Anrede, z.B. 'o kürie' = 'oh Herr'.

 

Weiblich

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Das Femininum kann sich wie im Deutschen auf ein weibliches Wesen beziehen, jedoch auch auf einen geschlechtslosen Sachbegriff. Beispiele: 'he gyne' = 'die Frau'; 'he heorte' = 'das Fest'.