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Thema: 70 Jahre Israel

  1. #1
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    70 Jahre Israel

    Q: ex Skype

    In wieweit haben die 70J feiern "Israel" etwas mit:


    Jeremia 29,10: Denn so spricht Jehova: Sobald siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich eurer annehmen und mein gutes Wort an euch erfüllen, euch an diesen Ort zurückzubringen.

    zu tun?
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  2. #2
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    AW: 70 Jahre Israel

    Ich bin froh, dass du diese Frage zur Betrachtung stellst. Dazu ein paar Gedanken aus der Schrift. Wann hat sich jemals eine prophezeite Erfüllung im Verborgenen vollzogen? Wenn der Herr das zerstreute Volk Israels sammeln möchte, wo könnte er das tun? In Israel. Am 14. Mai 1948 hat Israel vor den Augen der Welt seine Unabhängigkeit erklärt. Das wären in wenigen Tagen genau 70 Jahre. Darum lässt sich darüber ansinnen, ob Jer. 29,10 dazu eine wichtige Rolle spielt im Ablauf weiterer Prophetie. (s.a. Prediger 1,9)
    in Christo!
    Liebe Grüsse
    Jörg

  3. #3
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    AW: 70 Jahre Israel

    Grundsätzlich halte ich alles für möglich.
    Aber mit heutigem Israel hat das nichts zu tun , es sind die Israel - Spekulierer die da was hineindeuten .
    Liebe Grüße bobby!

  4. #4
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    AW: 70 Jahre Israel

    ist ist bei solchen Fragen immer wichtig sich zuerst über den Zeitrahmen in denen ein Prophet geschrieben hat klar zu werden.

    Esra

    Esr 1,1 Und im ersten Jahre Kores', des Königs von Persien – damit das Wort Jehovas aus dem Munde Jeremias erfüllt würde – erweckte Jehova den Geist Kores', des Königs von Persien; und er ließ einen Ruf ergehen durch sein ganzes Königreich, und zwar auch schriftlich, indem er sprach:

    Esr 1,2 So spricht Kores, der König von Persien: Alle Königreiche der Erde hat Jehova, der Gott des Himmels, mir gegeben; und er hat mich beauftragt, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem, das in Juda ist.

    Esr 1,3 Wer irgend unter euch aus seinem Volke ist, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem, das in Juda ist, und baue das Haus Jehovas, des Gottes Israels (er ist Gott) in Jerusalem

    →→

    A. Der Erlass des Kyrus (1,1-4)
    Die ersten drei Verse wiederholen die letzten zwei Verse von 2. Chronik. Gott benutzte Kyrus, den König von Persien,
    um einen Erlass zu verkünden, der den Juden die Rückkehr nach Juda und den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem erlaubte.
    Außerdem gebot er ihren Nachbarn, den heimkehrenden Überrest großzügig zu unterstützen.
    Viele Jahre vor seiner Geburt war Kyrus schon von Gott mit Namen benannt und zu diesem hohen Zweck ausersehen worden (Jes 44,28 - 45,13).
    Er ist eine Illustration für die Wahrheit aus Sprüche 21,1:
    »Wie Wasserbäche ist das Herz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.«

    Der Erlass beendete die siebzigjährige Gefangenschaft der Juden.
    Die Zeit von 70 Jahren kann auf zwei Weisen berechnet werden: von 605 v.Chr.,
    als Nebukadnezar Jerusalem angriff und die ersten Gefangenen wegführte, bis 535 v.Chr.,
    als die Grundlagen des Tempels gelegt wurden; oder vom Fall Jerusalems im Jahr 586 v.Chr.
    bis zur Vollendung des Tempels im Jahr 516 v.Chr.

    Als Kyrus, der Perser, 539 v.Chr. Babylon erobert hatte, war der Weg für die Verbannten aus Juda frei, in ihre Heimat zurückzukehren.
    Zwei größere Expeditionen unternahmen diese Reise, eine im Jahr 537 v.Chr. und die andere im Jahr 458 v.Chr
    .
    MCD

    Kyrus (»die Sonne«),
    der König von Persien, war nach den antiken Historikern der Sohn des persischen Fürsten Kambyses und Mandams,
    der Tochter von Astyages, dem König des medischen Reiches.
    Die Theorie, er sei Nachkomme des Ahasveros und der Ester gewesen und von Mordechai und Nehemia erzogen worden,
    entbehrt jeder historischen Grundlage.

    Der Herr hatte das Herz des Kyrus am Beginn seiner Regierung bewegt, denn die Zeit war gekommen,
    daß sich das Wort des Herrn, gesprochen durch den Mund des Propheten Jeremia, erfüllen sollte.
    Und dies war das Wort des Herrn zu Jeremia:
    »Denn so spricht der HERR:
    Erst wenn siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort,
    euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen
    « (Jer 29,10).

    Die siebzig Jahre waren vorüber, und Gott machte sich daran, für sein Volk Israel zu handeln.
    In Babylon betete Daniel, nachdem auch er die Worte Jeremias gelesen hatte (Dan 9,1-2).
    Kyrus war das auserwählte Werkzeug des Herrn, die Juden heimzubringen und den Tempel wiederaufzubauen.
    Beinahe zweihundert Jahre vor seiner Geburt hatte der Herr seinen Namen und sein Werk dem Propheten Jesaja geoffenbart.
    Zweimal erwähnt Jesaja den Namen dieses persischen Königs:
    »Der von Kyrus spricht:
    Mein Hirt, er wird alles ausführen, was mir gefällt, indem er von Jerusalem sagen wird:
    Es werde aufgebaut, und der Grundstein des Tempels werde gelegt
    !
    So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner Rechten ergriffen habe, um Nationen vor ihm zu unterwerfen
    – und die Hüften der Könige entgürte ich –,
    um Türen vor ihm zu öffnen, und Tore bleiben nicht verschlossen
    « (Jes 44,28-45,1);

    »Ich, ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege ebne ich.

    Er wird meine Stadt bauen und meine Weggeführten freilassen,
    nicht für einen Kaufpreis und nicht für ein Geschenk,
    spricht der HERR der Heerscharen
    « (Jes 45,13).
    Dies schrieb der Prophet Gottes über ein Jahrhundert vor der Zerstörung des Tempels durch Nebukadnezar.
    Zuvor hatte Jahwe durch Jesaja die Götzen herausgefordert, ihre Macht zu zeigen:
    »Sie sollen [sie] herbeibringen und uns verkünden, was sich ereignen wird: das Frühere, was war es?
    Oder laßt uns das Künftige hören, damit wir seinen Ausgang erkennen
    ! Verkündet das später Kommende« (Jes 41,22-23).
    Indem er von Kyrus, dem König, spricht und von dem großen Werk,
    das er für die Weggeführten und für Jerusalem vollbringen würde, stellt der Herr seine Macht heraus,
    über künftige Dinge zu reden und die Zukunft bekanntzumachen.
    Wer würde auch bezweifeln, daß ein allwissender Gott, der alle Dinge weiß, der am Anfang schon das Ende kennt, dies tun könnte?
    Nur Ungläubige und destruktive Kritiker.
    Letztere haben einen »Deutero-Jesaja« erfunden,
    der – wie sie behaupten – die oben wiedergegebenen Weissagungen über Kyrus geschrieben haben soll,
    nachdem dieser geboren war und sein Werk vollbracht hatte.

    Man wird sehen, daß der Geist Gottes durch Jesaja von Kyrus als dem Hirten sprach,
    dem Gesalbten, dem »Mann meines Ratschlusses« (Jes 46,11),
    den der Herr liebt (Jes 48,14),
    dessen rechte Hand der Herr aufrichtet (Jes 45,1),
    der zur Freude des Herrn handelt (Jes 44,28)
    und der auch ein »Raubvogel von Osten« genannt wird (Jes 46,11).
    Kyrus ist als auserwähltes Werkzeug ein Bild auf Christus, den Messias.
    Interessant ist ein Vergleich von Kyrus mit Christus und des Werkes, das Kyrus für Israel tat, mit dem Werk,
    das Christus bei seinem zweiten Kommen tun wird.

    Die Proklamation, die Kyrus ausgab und in alle Teile seines Reiches sandte, spricht von Gott als vom

    »Herrn, dem Gott des Himmels«, und in seinem Erlaß erklärt Kyrus:
    »Nun hat er selbst mir [den Auftrag] gegeben, ihm in Jerusalem, das in Juda ist, ein Haus zu bauen.«
    Woher empfing Kyrus dieses Wissen?
    Fraglos kannte er Daniel, und von seinen Lippen mag er die Geschichte Nebukadnezars ebenso gehört haben
    wie die großen Weissagungen der Propheten.
    Daniel kann Kyrus auch mit den Weissagungen Jesajas bekanntgemacht haben.
    Nach Josephus, dem großen jüdischen Historiker, hatte Kyrus das Buch Jesaja selbst gelesen.
    Als er an die Stelle kam, wo Jesaja ihn selbst mit Namen nennt, da erfaßte ihn der ernste Wunsch und das unbändige Verlangen,
    zu der Erfüllung des in dieser Prophetie Angekündigten beizutragen.
    Aus dem vorliegenden Bericht erfahren wir, daß es der Herr war, der ihn bewegte, diesen Befehl auszugeben.
    In seiner Erlaubnis gestattete er allen aus Israel Weggeführten in seinem ganzen Reich, nach Jerusalem zurückzukehren
    und das Haus des Herrn wieder aufzubauen; wer aber bleiben wolle, mußte mit Silber und Gold helfen,
    mit Gütern und Tieren über das freiwillige Hebopfer für das Haus Gottes hinaus.
    So erfüllte sich das mehr als zweihundert Jahre zuvor gesprochene Wort Gottes in diesem Erlaß des Kyrus:
    »Er wird … meine Weggeführten freilassen« (Jes 45,13) und »
    Er wird alles ausführen, was mir gefällt, indem er von Jerusalem sagen wird: Es werde aufgebaut,
    und der Grundstein des Tempels werde gelegt
    « (Jes 44,28);
    das waren die beiden großen prophetischen Worte über das Werk, das nun zu tun war.
    Und so ist es wortwörtlich geschehen.
    Alle Weissagungen über eine zukünftige Wiederherstellung Israels in seinem Land, nicht durch einen König aus der Völkerwelt,
    sondern durch das Kommen des Himmelskönigs, des großen Hirten seiner Schafe, werden bald ebenso ihre buchstäbliche Erfüllung finden.
    ACG

    Links zu v R. Liebi
    Jeremia
    Jesaja
    Daniel
    Esra
    Esra
    Nehemia

    Aus Robert Lee, Abriss und Gliederung zur Bibel

    Jeremia
    Jesaja
    Daniel
    Esra
    Nehemia





    Elia_____ 874 - 852
    Elisa____ 860 - 800
    Obadja___ 848 - 841
    Joel _____840 - 810
    Jona _____793 - 753
    Amos _____760 - 750
    Hosea ____755 - 686
    Micha ____750 - 686
    Jesaja ___740 - 686
    Nahum ____650 - 630
    Zephanja _640 - 620
    Jeremia __682 - 582
    Habakuk__ 620 - 605
    Daniel ___605 - 510
    Hesekiel_ 592 - 570
    Haggai___ 520
    Sacharja_ 520 - 475
    Maleachi_ 435 - 400


    Zeitliche Einordnung:
    J. Kuley
    2.-4. Jahr Zedekias (ca. 596- 594)
    Jeremia 29,1-19: Jeremias Brief an die im Jahr 597 Weggeführten In Babylon

    Dieses Kapitel hängt thematisch eng mit den zwei vorhergehenden zu
    sammen.
    Es enthält undatierte briefliche Botschaften Jeremias, die ver
    wirrenden Aktivitäten von Lügenpropheten unter den Weggeführten
    in Babylon gegensteuern sollten.

    Mit der Vision von den zwei Feigenkörben (Kap. 24)
    hatte der Herr dem Propheten gleich im Spätsommer 597 offenbart,
    dass die gerade mit König Jojakin Verschleppten später ein
    mal den Kern eines geistlich erneuerten Judas bilden sollten.
    Doch nun, nicht lange danach, hatten falsche Propheten in Babylon die Rückkehr
    nach Jerusalem als nahe bevorstehend propagiert.
    Daraufhin sollte Jeremia den Verunsicherten brieflich ein speziell an sie gerichtetes Wort
    des Herrn übermitteln.

    Die Gelegenheit dazu ergab sich, als zwei ihm befreundete Hofbeamte, Elasa und Gemarja, von Zedekia offiziell zu
    Nebukadnezar gesandt wurden.
    Die Bedeutung dieser Zeilen für die verstörten Verschleppten kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
    *1 Und dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem an
    die übriggebiiebenen Ältesten der Weggeführten und an die Priester und an die Propheten
    und an das ganze Volk sandte, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte
    *2 (nachdem der König Jekonja und
    die Königin und die Hofbeamten, die Fürsten von Juda und Jerusalem und die Handwerker
    und die Schlosser aus Jerusalem weggezogen waren),
    *3 durch Elasa, den Sohn Schaphans, und Gemarja, den Sohn Hllkijas, die Zedekia,
    der König von Juda, nach Babel zu Nebukadnezar, dem König von Babel, sandte:
    *4 So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels,zu allen Weggeführten,
    die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe:
    *5 Baut Häuser und bewohnt sie, und pflanzt Gärten und esst Ihre Frucht.
    *6 Nehmt Frauen und zeugt Söhne und Töchter, und nehmt Frauen für eure Söhne, und eure Töchter

    Seite: 272

    gebt Männern, damit sie Söhne und Töchter gebären; und mehrt euch dort
    und vermindert euch nicht.
    *7 Und sucht den Frieden der Stadt, wohin ich euch weggeführt habe,
    und betet für sie zu dem Herrn; denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben.
    *8 Denn so spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels:
    Lasst euch von
    euren Propheten, die in eurer Mitte sind, und von euren Wahrsagern nicht
    täuschen; und hört nicht aufeure Träume, die ihr euch träumen lasst.
    *9 Denn sie weissagen euch falsch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt,
    spricht der Herr.
    *10 Denn so spricht der Herr: Sobald siebzig Jahre für Babel
    voll sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort an euch erfüllen,
    euch an diesen Ort zurückzubringen
    .
    *11 Denn ich weiß ja die Gedanken,die ich über euch denke, spricht der Herr,
    Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren.
    *12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich we rde auf euch hören.
    *13 Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir
    fragen mit eurem ganzen Herzen;
    *14 und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr.
    Und ich werde eure Gefangenschaft wenden undeuch sammeln aus allen Nationen
    und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht der Herr; und ich werde euch an den Ort zurückbringen,
    von wo ich euch weggeführt habe.
    *15 Wenn ihr sagt: Der Herr hat uns in Babel Propheten erweckt -
    *16 ja, so spricht der Herr von dem König,der auf dem Thron Davids sitzt, und von dem ganzen Volk,
    das in dieser Stadt wohnt, euren Brüdern, die nicht mit euch in die Gefangenschaft weggezogen sind -,
    *17 so spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich sende unter sie das Schwert, den Hunger und die Pest, und will
    sie machen wie die abscheulichen Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden können.
    *18 Und ich will ihnen nachjagen mit Schwert, mit Hunger und mit Pest; und ich will sie zur Misshandlung hingeben allen Königrei
    chen der Erde, zum Fluch und zum Entsetzen und zum Gezisch und zum Hohn
    unter allen Nationen, wohin ich sie vertrieben habe:
    *19 Weil sie auf meine Worte nicht gehört haben, spricht der Herr, womit ich meine Knechte, die
    Propheten, zu ihnen sandte, früh mich aufmachend und sendend. Und auch
    ihr habt nicht gehört, spricht der Herr.
    Der eigentliche Absender des Briefes Jeremias an die Weggeführten war
    der Herr der Heerscharen, der Gott Israels. - Der Kern dieser Botschaft:

    Seite 273

    Nicht Nebukadnezar, sondern der Herr durch Nebukadnezar hatte die
    Briefempfänger von Jerusalem nach Babylon weggeführt. Er hatte sie
    damit aber nicht aufgegeben, sondern einem langwierigen Läuterungs
    prozess unterworfen, an dessen Ende die Helmkehr eines erneuerten
    Volkes stehen würde (vgl. 24,5-7).
    Anstatt sich einen baldigen Zusammenbruch Babylons einreden zu lassen,
    sollten sie sich In jeder Hinsicht (Haus, Land, Heirat) auf einen sich
    über drei Generationen hinziehenden Aufenthalt einrichten (V. 5.6).
    im Übrigen sollten sie sich politisch neutral verhalten, den Frieden (oder das Wohlergehen)
    Babylons suchen und sogar zum Herrn für die Stadt beten, well sie nur In Ihrem Frieden selbst Frieden haben würden.
    Welch eine markante Wendel Über Jahrhunderte war Jerusalems Frieden ein Gegenstand Ihres Flehens gewesen
    (vgl. Ps 122).

    Propheten und Wahrsager 8(3) die (vorgeblich Im Namen des Herrn)
    etwas anderes verkündeten, waren Lügenpropheten; der Herr hatte sie
    nicht gesandt (V.9).
    Ja, der Herr würde tatsächlich eine Rückkehr aus der Wegführung er
    möglichen, aber erst nach 70 Jahren babyionischer Herrschaft (V. 10),
    und nachdem sie von Herzen zu Ihm umgekehrt wären. Was für eine
    schlimme Torheit, wenn falsche Propheten jetzt schon eine Rückkehr
    nach Jerusalem versprachen! - Standen doch König Zedekla und das
    Volk Jerusalems kurz vor einer fürchterlichen Katastrophe
    (V. 17; vgl.
    24,8-10). Diese würde sie, die Weggeführten, mit gleicher Härte treffen,
    falls sie tatsächlich jetzt schon zurückkehren dürften, denn im Grunde
    waren sie nicht minder schuldig (V.19b).

    Vgl. 27,9; Hes 13,1-3.6-9; 21,26; Dan 2,2.27; 4,4.

    Aus IGL
    Denken wir nur an Daniel, diesen gottesfürchtigen Mann inmitten schwierigster Umstände. Selbst seine Feinde mußten bekennen:
    „Wir werden gegen diesen Daniel keinen Anklagegrund finden“ (Dan 6,6).

    Und gerade dieser treue Mann machte sich eins mit dem Zustand seines Volkes und demütigte sich vor seinem Gott:
    „Wir haben gesündigt und verkehrt und gesetzlos gehandelt, und wir haben uns empört
    und sind von deinen Geboten und von deinen Rechten abgewichen“ (Dan 9,5).

    Dies war im ersten Jahre Darius des Meders, und Daniel hatte sich aus den Schriften gemerkt,
    „daß nämlich siebzig Jahre für die Verwüstung Jerusalems vollendet werden sollten“ (9,1-2).
    Der Zeitpunkt war also gekommen, wo Gott, Seiner Verheißung gemäß, Sein Volk an seinen Ort zurückbringen sollte (Jer 29,10-14),

    und der Gedanke daran führte ihn zu tiefer Beugung, damit Jehova Seine Verheißung erfülle:
    „Und nun höre, unser Gott, auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen; und um des Herrn willen
    laß dein Angesicht leuchten über dein verwüstetes Heiligtum!
    Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt,
    welche nach deinem Namen genannt ist! Denn nicht um unserer Gerechtigkeit willen legen wir unser Flehen vor dir nieder,
    sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.
    Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott!
    Denn deine Stadt und dein Volk sind nach deinem Namen genannt“ (Dan 9,17-19).


    Geändert von H. P. Wepf (17.04.2018 um 09:42 Uhr) Grund: ACH
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  5. #5
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    AW: 70 Jahre Israel

    Ich versuche dir zu folgen Bruder. Aber wie deutest du die sichtbaren Ereignisse vom 14.05.48 ?
    in Christo!
    Liebe Grüsse
    Jörg

  6. #6
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    AW: 70 Jahre Israel

    Zu Jeremia hatte der HERR JEHOVA selbst die 70 Jahre angekündigt , klar , das wurde so!
    Ich bin sicher ( aus der Geschichte /den Kriegen/ Vorträge von R.Liebi und Anderen) dass ohne Gottes Willen niemals Israel so hätte entstehen können.
    Dazu muss man die Kriegsverläufe kennen , als ehem. Soldat hätte ich keinen Pfifferling auf Israel gesetzt, hier geschahen Wunder.
    Die Entstehung trotz Widerstand vieler Staaten konnte nur mit Gottes Hilfe gelingen.
    Auch wenn Israel gottlos war und ist, aber unser HERR JESUS kommt ja nicht in ein Land des Glaubens das IHN erwartet, sondern in ein ungläubiges Land das unser HERR im Krieg retten muss.

    Am 19.April 2018 feiert Israel diesen Tag der Staatsgründung , wegen des Mondkalenders also nicht am 14.Mai.

    Wir warten auf die Entrückung, ob wir dann das Geschehen auf der Erde verfolgen können ist Spekulation, ich weiß es nicht.
    Liebe Grüße bobby!

  7. #7
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    AW: 70 Jahre Israel

    Lieber Jörg Lieber Bobby
    Wie Du, Lieber Bruder Bobby, schon angedeutet hast, muss man mit Bedacht an die Frage von Jörg gehen.
    Zu Nehemia`s Esras`s Zeiten wurde die "70" von Jeremia 29.10 schon erfüllt
    ich bin da aber noch unten am Weiterschreiben.
    Ich bitte aber das Jahr 1948 schon zu würdigen, das ist mein Geburtsjahr. ...
    1948 und Israel, da gibt es im Wort Gottes aber keine Verbindung.

    Gott hat die Gründung diesen Antichristlichen Staates weder legitimiert noch herbeigeführt.
    Bis sie den Herrn Jesus Christus erkennen und Busse tun geht es noch lange, davon sprechen wir ja jetzt gerade in der Donnerstag Skype Bibelstunde.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  8. #8
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    AW: 70 Jahre Israel

    Lieber Hans Peter,
    Zitat Zitat von H. P. Wepf Beitrag anzeigen
    Q:

    In wieweit haben die 70J feiern "Israel" etwas mit:


    Jeremia 29,10: Denn so spricht Jehova: Sobald siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich eurer annehmen und mein gutes Wort an euch erfüllen, euch an diesen Ort zurückzubringen.

    zu tun?
    Es gibt dar null komma gar keinen Zusammenhang.

  9. #9
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    AW: 70 Jahre Israel

    Ja,

    Israel wir in der Zukuft wieder ein Staat werden,

    wenn sie unter den Neuen Bund kommen,

    wenn der Ewige Gott der Mensch wurde

    der Messias der Herr Jesus Christus am Ende der Drangsal Jakob nach Israel kommt

    und sie Busse tun

    wenn sie IHN sehen den sie durchstochen haben

    und bitterlich wehklagen.

    Jetzt ist das noch nicht Gottes Staat,

    darum weden sie wieder aus dem Land fliehen müssen,

    siehe Psalm 42
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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