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Thema: Ruhen im Geist

  1. #1
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    Ruhen im Geist

    FB Werner Thomas:
    Vor ca. 30 Jahren erlebte ich das erste und einzige Mal das sogenannte 'Ruhen im Geist'.
    Wir lobten Gott bei lebendiger christlicher Musik , hoben heilige Hände und schlossen betend die Augen zum jubilierenden Gebet.
    Mit Psalm 150 im Hinterkopf konzentrierte ich mich auf die Liebe Jesu.
    Die Musik wurde intensiver, liebevolle Schauer gingen über meinen Rücken bis ich mich in Gottes Hände fallen lassen konnte.
    Ich erlebte ein wunderbares, freudiges Schweben und fühlte mich wunderbar geborgen.
    Nach ca. 15 bis 20 Minuten glitt ich langsam aus diesem Glückszustand in den Normalzustand.
    Ich stand auf und rief fröhlich aus "Ich glaube nicht mehr an Gott, ich weiß dass es Gott gibt."
    Wie ein Kind glaubte ich, dass ich gerade in besonderem Maße Gottes Liebe erlebt hatte. Dämonische Kräfte?
    Garantiert nicht!
    Die Auswirkungen meines Ruhens im Geiste waren glaubensstärkend, auferbauend und stärkend. Damals hatte ich ein schweres Leben in meiner Berufsausbildung.
    Dieses Erlebnis gab mir monatelang die Kraft berufliche Probleme zu überwinden.
    Von diesem Segen zehrte ich monatelang und betete und las die Bibel um so begeisterter.
    Wenn dämonische Kräfte dahinter gesteckt hätten, dann hätten diese mich Gott näher gebracht. Seltsames Eigentor der Dämonen!
    Im Laufe der nächsten Jahre tat ich viel für meine schulische und biblische Bildung.
    Ich studierte Psychologie und musste zugeben, dass ich für das 'Ruhen im Geist' keine eindeutige biblische Basis bzw. keinen entsprechenden Bibeltext finden konnte.
    Ich beschäftigte mich anhand der Literatur mit Hypnose, mit Ekstase , mit Gruppenphänome und mit Erscheinungen in anderen Religionen.
    Heute bin ich viel gebildeter und informierter als damals und würde mich daher nicht mehr in eine solche Situation begeben.
    Ich glaube ja nicht mehr so kindlich wie damals. Allerdings werde ich wohl - auf Erden - nie mehr einen solchen glückseligen Frieden erleben. Wirklich schade!
    Antwort HPW
    :
    Ruhen im Geist ist die Inbesitznahme (Einsitzname) von Dämonen in / von nicht- wiedergeborenen Seelen.

    Christliche Musik gibt es keine,
    das ist immer und immer schon nur eines der Mittel Satans, den Verstand auszuschlafen ..., siehe auch das ohrenbetäubende primitive georgel in den Staatskirchen
    oder das Gejaule in den Sekten ( da kann man nicht mal schlafen) oder das Gesäusel Gepfeife in menschlich vornehmeren... Zusammenkünften


    Musik im Christlichen Gottesdienst ist immer und nur ein Werkzeug Satans um dem Heiligen Geist die Möglichkeit zu nehmen, an den Seelen gottgemäss zu wirken.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  2. #2
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    AW: Ruhen im Geist

    Das hypothetisch genannte "Eigentor" ist je gerade in diesem ganzen Bericht offen als ein "Tor" sichtbar, ein Tor in die Welt der Dämonen. Das dämonische hat genau das erreicht, was es wolllte. Ein Religiöses Einlullen in irdische Gefühle und Sinnesberauschungen, inkl. Langzeitwirkung, trotz den erkannten Warn-Signalen in der Schrift gänzlich umzukehren, dennoch im sinnlichen stehen geblieben und religiös weitergegangen.
    Wer meint Weise zu sein mit Sprüchen sinngemäss " Ich weiss jetzt und glaube nicht mehr " zeugt vom Verstande der Welt, aber nicht vom Geist geführten Verstehen was kindlicher Glaube ist.

    Lieber Werner, kehr ganz um und tue Busse, der einzige Weg heraus vom Weg der Dämonen.
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    1. Timotheus 2,1-4 Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.







  3. #3
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    AW: Ruhen im Geist

    Gefunden bei Alexander Seibel
    Das Fallen auf den Rücken

    Immer häufiger tritt in charismatischen bzw. pfingstlich gepräg*ten Versammlungen ein Phänomen auf, das von Anhängern dieser Bewegung "Ruhen im Geist" genannt wird.
    "Erschlagen werden im Geist" ("slain in the spirit") ist eine andere Bezeichnung dafür.
    Besonders durch die "Dritte Welle" wird diese Erscheinung als urgemeindliche Kraftwirkung propagiert und im Sinne des "Power Evangelism" verstanden.

    Bemerkenswert ist, daß der überwiegende Teil der Leute, die von dieser Geisteswirkung erfaßt werden, nicht nach vorne, sondern auf den Rücken fallen.
    So berichtet jemand zeugnishaft, der früher einer extremen charismatischen Gemeinde angehörte und sich inzwischen davon distanziert hat:
    "Unter Handauflegung von Reinhard Bonnke wurde ich wie von einem Blitz getroffen und nach hinten auf einen harten Steinboden geschleudert,
    wobei jegliches körperliche Gefühl verschwunden war. Verletzt wurde ich bei die*sem Sturz nicht.
    Bei einer anderen Handauflegung erlebte ich für einige Sekunden, wie ich aus meinem Körper herausschwebte und eine beglückende Schwerelosigkeit mich umfing.
    Gleichzeitig fiel ich nach hinten."

    Gibt es dazu biblische Beispiele oder wie ist dies von der Heili*gen Schrift her zu beurteilen?
    Nun wird in Gottes Wort immer wieder davon berichtet, wie Men*schen in Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott auf ihr Angesicht fallen.
    Abraham (1. Mose 17,3),
    Mose und Aaron (4. Mose 17,10),
    Josua (Jos. 7,10),
    Petrus (Mt. 17,6),
    der Samariter (Luk. 17, 16) und viele andere.

    Von der Anbetung vor dem himmlischen Throne Gottes wird zweimal ausdrücklich gesagt, wie man dabei auf das Angesicht fällt (Offb. 7,11 und 11,16).
    1. Kor. 14 wird als Beleg für die besonderen charismatischen Gottesdienste immer wieder zitiert.
    Gerade dieses Kapitel aber spricht davon, daß vom Heiligen überführt, der Betreffende auf sein Angesicht fallen würde (Vers 25).

    Von daher ist es eher bemerkenswert, daß in diesen Strömungen, die sich bevorzugt auf den Korintherbrief berufen, in gewisser Hinsicht das genaue Gegenteil manifestiert.
    Die Menschen fallen auf den Rücken und müssen von besonderen "Auffängern" vor Schaden bewahrt werden.
    Für diese Art Dienste oder Amt gibt es kein biblisches Beispiel. Wir lesen nirgends in der Heiligen Schrift, daß, wenn der Herr Menschen heilte oder anrührte,
    sich seine Jünger in Auffangstellung unter die Zuhörermenge mischten.
    Gibt es jedoch Hinweise in Gottes Wort für das Fallen auf den Rücken?
    Die Bibelstellen, die davon berichten, deuten an, daß bei solchen Ereignissen ein Gericht Gottes vorliegt.
    Als der Hohe*priester Eli die Nachricht erfährt, daß die Bundeslade von den Philistern geraubt worden ist, fällt er rücklings vom Stuhl und erschlägt sich (1. Sam. 4,18).
    Gott hatte dies vorher als Gericht angekündigt (1. Sam. 2,34 und 3,11).

    In Jesaja 28 spricht Gott ab Vers 7 von dem Gericht über die falschen Propheten.
    Der 13. Vers sagt schließlich: "...daß sie hingen und rücklings fallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden."
    Dies ist um so mehr bemerkenswert, als die Verse unmit*telbar davor (Vers) von Paulus in 1. Kor. 14 zitiert werden.
    Eine allegorische Deutung läßt vielleicht 1. Mose 49,17 zu: Durch den Biß der Schlange fällt der Reiter auf den Rücken.
    Manchmal wird noch als biblischer Beleg von charismatischer Seite für diese Phänomene Joh. 18,6 angeführt: "
    Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin`s! wichen sie zurück und fielen zu Boden." Zwar heißt es nicht ausdrücklich, daß sie rücklings fielen, doch ist dies hier nicht völlig auszuschließen.
    Auch John Wimber, der vielleicht der bekannteste Heilungsevangelist Amerikas war, berief sich auf diese Stelle.
    Nun sollte man erstens beach*ten, daß zwischen dem Herrn Jesus und einem Menschen, auch wenn er noch so ein brennender Christ ist, ein bedeutender Unterschied besteht.
    Doch vom einfachen Textzusammenhang her kann man in dem Abschnitt aus Joh. 18 erkennen, daß dies nicht Leute waren,
    die mehr Geistesausrüstung oder Hingabe für Jesus suchten, sondern im Prinzip seine Todfeinde waren.

    Sie wollten Ihn gefangennehmen und hinrichten lassen. Insofern kann es sich hier "bestenfalls" nur um ein Gerichtszeichen handeln,
    was wiederum mit dem oben Gesag*ten übereinstimmt.
    Der Teufel als der "Affe Gottes" wirkt oft genug das Gegenteil des Heiligen Geistes. So ist es bekannt, daß in Satanszirkeln als lebende Altäre die Menschen (gewöhnlich Frauen)
    auf dem Rücken liegen. Es bedeutet dies Aufdecken der Blöße vor Gott. Deswegen durfte im Alten Testament der Altar nicht auf Stufen errichtet werden:
    "Du sollst nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufstei*gen, daß nicht deine Blöße aufgedeckt werde vor ihm" (2. Mose 20,26).
    Der Mensch, der sich vor Gott aufs Angesicht wirft, bedeckt seine Blöße. Wer aber auf dem Rücken liegt, deckt sie auf.
    Es ist der Geist des Widersachers, der den Menschen entblößt (Offb. 16,15), nie und nimmer aber ist so etwas das Wirken des Heiligen Geistes.
    Auch weiß man von der Missionsgeschichte, wie Menschen durch das Wirken dämonischer Geister auf den Rücken fallen.
    So wird in dem Buch "Chinas Märtyrer" berichtet, wie die Chinesen, die am Boxer-aufstand teilnahmen, sich einem besonderen Ritual unterzogen.
    Der betreffende Initiand mußte sich in einem Kreis stellen, sich verbeugen und Beschwörungsformeln so lange aufsagen,
    bis der angeru*fene Geist kam und von ihm Besitz nahm, wobei er rücklings platt auf die Erde fiel.
    Er geriet in Trance und erwachte erst wieder aus diesem Zustand, wenn der Zeremonienmeister seine Stirn be*rührte.

    Auch aus heidnischen Religionen kennt man solche Phänomene.

    So schreibt Rabi Maharaj in seinem Buch "Der Tod eines Guru" unter der Worterklärung Shakti Pat: "Bezeichnet die Berührung des Guru,
    gewöhnlich seiner rechten Hand an der Stirn des Anbetenden, die übernatürliche Wirkungen hat...
    Durch Verabreichung des Shakti Pat wird der Guru zum Kanal der Urkraft, der kosmischen Kraft, wel*cher das ganze Universum zugrunde liegt...
    Die übernatürliche Wirkung des Shakti durch die Berührung des Guru kann den Anbeten*den zu Boden werfen, oder er kann ein helles Licht wahrnehmen
    und eine innere Erleuchtung oder eine sonstige mystische oder psychi*sche Erfahrung machen."

    Karl Guido Rey berichtet in seinem Buch "Gotteserlebnisse im Schnellverfahren" wie die Mesmeristen ihre Schüler in Hypnoseexperimenten rücklings fallen ließen.
    Sie bezeichneten es "als Expe*rimente der magnetischen Anziehungskraft" (Seite 88). Mesmerismus und Hypnose sind praktisch identisch.

    Franz Anton Mesmer gilt als Begründer des Suggestionsbegriffs.
    Auf gleicher Ebene sind die Darbietungen des russischen Hypnotiseurs Kasparowskis in öffentlichen Stadien.
    Menschen sin*ken auf den Rücken, die Gesichter tranceähnlich mystisch verzückt bis verzerrt.
    Es handelt sich hier eindeutig um das Wirken des Verführers, dessen Auftreten mit lügenhaften Zeichen und Wundern (2. Thess. 2,9-11) uns für das Ende der Tage von der Bibel vorausgesagt ist.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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