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Thema: Erwählung zum Ewigen Heil

  1. #11
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Immer wieder gehörtes Argumentatorium eines Menschen, der meint er könne Gotts Handeln aus seiner sündigen Warte seines verkrümmten Verstandes definieren.
    Wer den biblisch geleiteten Verstand durch ein Abstützen auf den eigenen Verstand ersetzt, ersetzt auch Gott durch den Teufel > Geburtsstunde des sogenannten augustinischen Calvinismus.

    Gott ist Allmächtig, Gott ist aber mehr. Gott ist Liebe und Gott ist Licht. Gott ist Heilig und Gott ist Gerecht. Diese Grundwesenheiten reichen völlig aus um Gottes Handeln und sein Erlösungswerk und Erlösungsweg für JEDEN Menschen, völlig zu verstehen. Keine dieser Qualitäten wird in seinem biblisch beschriebenen Handeln in irgendeiner Weise durch IHN selbst verletzt.

    Wie bringt man nun das alles einfach und unkompliziert zusammen?
    Indem man erkennt, dass jeder Sünder in Ewigkeit verloren ist, dass Gottes Liebe das nicht will sondern, dass es Gottes Wille ist alle
    Menschen aus dieser Verlorenheit zu retten, indem Er selbst die Strafe eines jedes Sünders auf sich nimmt, für alle Sünden am Kreuz gesühnt hat,
    das Problem der Sünde am Kreuz gelöst hat weil ER selbst zur Sünde gemacht wurde, von Gott verlassen wurde und als Sündloser starb. Indem er Gott so völlig zufrieden gestellt hat und nun auf dieser Grundlage JEDEN Menschen zu sich ruft um zu glauben.
    Wer nun nicht glaubt dass das Werk jedem gilt der Glauben WILL, geht verloren, wer auf sich selber zählt geht verloren, wer meint Gott wolle nicht alle Menschen retten geht verloren, wer meint Gott könne nicht alle Menschen retten, wer meint Gott brauche verlorene Menschen um Seine Herrlichkeit
    zum Ausdruck zu bringen, der denkt halt pervers, schwarz/weiss, in Ying/Yang- oder in anderen unbiblischen Gut/Böse-Mustern von unten; biblisch ist klar: dieser Mensch kennt Gott nicht.
    Er ist deshalb verloren weil er sein absolutes Vertrauen nicht in die völlige Gnade Gottes auf Grundlage des einmaligen Werkes Jesu Christi am Kreuz setzt.
    Am weissen Thron, da wo er hinkommt, da wird er dann erkennen, dass er nie geglaubt hat was zu glauben ist. In der Ewigen Hölle wird er dann erkennen, dass er dort NIE Sühne erbringen kann, weil er selbst ein unvollkommenes Wesen ist, weil er deswegen NIE wahres Opfer sein kann und dass er deswegen auch in Unendlichkeit der Ewigkeit nichts dazu beitragen kann um selber Sühne zu erbringen. In die Hölle kommt er weil er nicht geglaubt hat. Punkt.
    SCHRECKLICK das alles grundsätzlich wissen zu können und wegen philosophischem Eigenstolz und Menschenverehrung in dieser schrecklichen Hölle zu sein. Der Teufel weiss ganz genau weshalb er ewig in die Hölle kommt! Der Calvinist wird auch das daselbst noch erfahren!! …. ausser er tue JETZT und HEUTE wirkliche Busse darüber, noch rufen wir an Christi statt: lass dich mit Gott VERSÖHNEN.

    PS: Ein Götze des Calvinisten ist sein Tanz um das Souveränitäts-Kalb. Das Tanzen hält ihn vom Denken und dann vom Glauben ab.

    Nur ein perverser, gefallener, sündiger, ewig verlorener Mensch denkt sich aus, dass zu Allmacht und Souveränität Gottes es gehöre jemanden gezielt, willentlich, bewusst in die Hölle zu werfen um sich so zu verherrlichen, obwohl ER anders könnte, wenn er denn nur wollte, aber weil er Souverän sei das eben gerade willentlich nicht tue. Dämonisch geladen solche Gedanken. Schrecklich dieses Gottesbild, grauenhaft, unaussprechlich böse.

    Olivier
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

  2. #12
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Lieber Olivier,

    ich möchte zu den Beschreibungen was Gott ist, noch eine weitere hinzufügen:
    Der Gott aller Gnade 1. Petrus 5,10.
    Diese biblische Aussage ist so gewaltig, dass es einen wirklich still stehen lässt. Wenn er der Gott aller Gnade ist, dann bedeutet dies, dass es Gnade nur bei IHM gibt. Es bedeutet, dass es Gnade außerhalb von IHM gar nicht gibt. Es bedeutet aber auch, dass letztlich nur er weiß, was Gnade wirklich ist. Kein Mensch kann wirklich sagen, was Gnade ist. Wir können die Wirkung der Gnade sehen, erfahren, aber was Gnade ist, was sie alles ausmacht, dass kennt allein Gott.

    Jetzt kommen plötzlich Menschen und definieren "unwiderstehliche Gnade".
    Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verdorben ist es; wer mag es kennen? Jer. 17,9
    Die Definition ist von dem Geist, der jetzt wirksam ist, in den Söhnen des Ungehorsams (Eph. 2,2)
    Niemand verführe euch mit eitlen Worten, denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Eph. 5,6
    Es sind fürwahr eitle Worte, die in Dordrecht und Westminster formuliert worden sind. Die Gnade, die in Westminster definiert wurde, ist keine Gnade sondern Willkür.
    Ausschnitt aus dem Westminster Bekenntnis

    Kapitel 7: Von Gottes Bund mit dem Menschen
    Artikel 7.1 Keine Beziehung zu Gott ohne gnädigen Bund
    Der Abstand zwischen Gott und den Geschöpfen ist so gross, dass die vernunftbegabten Geschöpfe, obwohl sie ihm als ihrem Schöpfer Gehorsam leisten müssen, ihn doch niemals als ihre Seligkeit und ihren Lohn geniessen können, wenn es nicht durch eine freiwillige Herablassung von Gottes Seite geschieht, die er nach seinem Wohlgefallen durch einen Bundesschluss zum Ausdruck bringt.

    Artikel 7.2 Der Bund der Werke
    Der erste mit dem Menschen geschlossene Bund war ein Bund der Werke, in dem Adam und in ihm seiner Nachkommenschaft unter der Bedingung eines vollkommenen und persönlichen Gehorsams das Leben verheissen wurde.

    Artikel 7.3 Der Bund der Gnade aus Glauben
    Der Mensch machte sich durch seinen Fall selbst unfähig durch diesen Bund das Leben zu erlangen. So gefiel es dem Herrn, einen zweiten Bund zu schliessen, der gewöhnlich der Gnadenbund genannt wird, durch den er Sündern Leben und Heil durch Jesus Christus umsonst anbietet, indem er von ihnen Glauben verlangt damit sie gerettet werden, und indem er allen denen, die zum Leben verordnet sind, verheisst, seinen heiligen Geist zu geben, um sie zum Glauben willig und fähig zu machen.
    Hervorhebung in Artikel 7.3 von mir.

  3. #13
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Wer die doppelte oder die einfache Prädestination Irrlehre verkündigt ist einfach mit einem kleinen Unterscheid zu Erklärern:

    Die einfache Prädestinationsirrlehre ist einfach die grössere Heuchelei.

    Wiedergeborene werden mit Prädestinations Irrlehren keine Gemeinschaft haben können.

    Ich lese:
    J.N.Darby;
    William Kelly;
    Lloyd John;
    C.H. Mackintosh;
    Lloyd- Johnes usw.,

    aber ich hätte als Christ keine praktische Gemeinschaft mit ihnen.
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  4. #14
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Lieber Hans Peter,

    gestern hatte ich ein längeres Telefonat. Ein junger Bruder hat den Wahnsinn der Prädestination erkannt. Er fällt aber trotzdem immer wieder unbewusst in diese Denkmuster zurück. Ich habe dieses Verhalten auch bei Roger Liebi und anderen bemerkt. Es ist offensichtlich relativ schwer zum einen zur biblischen Lehre durchzudringen und diese zum anderen dann konsequent beizubehalten.

    Ich glaube auch, dass wir das wirkliche Merkmal der Auserwählung tatsächlich nur in dem Herrn Jesus als dem zweiten Menschen, als dem Menschen vom Himmel erkennen und lernen können. Ich glaube, man muss ganz deutlich zwischen Falschlehrern und Falschbelehrten unterscheiden. Sonst wird man in seinem Urteil sehr hart.

  5. #15
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Lieber Ulrich
    da gehe ich 100 % mit Dir einig.
    Wir haben heute in der Bibelstunde prompt wieder ein Lied gesungen mit der Prädestination Irrlehre (letzte Strophe).
    Das war sicher allen nachdem das Lied gesungen war bewusst, was will machen? einfach weiter wieder auf das Wort Gottes hinweisen.

    Wer sich aber nicht auf den Weg der Schrift führen lassen will da rate ich zur Trennung.
    Ich würde nicht mehr in eine Gemeinschaft gehen wo die Prädestination Irrlehre geduldet wird.
    Ich bin bei denen nie sicher ob sie bekehrt sind. Der Herr allein weiss es .
    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


  6. #16
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Lieber Hans Peter,
    Zitat Zitat von H. P. Wepf Beitrag anzeigen
    Wie erklärt ihr einem Gotteslästerer Calvinisten Sprüche 16,4

    Sprüche 16:4 (ZÜ07) Der HERR hat alles für seinen Zweck erschaffen, so auch den Frevler für den Tag des Unheils.

    jedoch:
    Elberfelder 1905
    Sprüche
    Spr 16,4 Jehova hat alles zu seiner Absicht gemacht, und auch den Gesetzlosen für den Tag des Unglücks.
    In den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass es den Gesetzlosen in einigen Bibelübersetzungen im Alten Testament gar nicht gibt. Dort wird, dann "den Gottlosen" übersetzt. Im Neuen Testament wird aber, in den gleichen Übersetzungen, durchaus zwischen Gottlosem und Gesetzlosem unterschieden. Ich glaube inzwischen, dass die neueren Übersetzungsvarianten in diesem Punkt besser sind. Der Mensch wurde durch den Sündenfall zu einem Gottlosen.
    Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR, ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel? Hes. 33,11
    Durch die Sünde ist der Mensch von Gott getrennt, gottlos. Gott musste sich von ihm abwenden. Auf Grund der Handlung des Menschen konnte Gott keine Gemeinschaft mit dem Menschen haben. Es war einfach so, wie Gott Mose sagt: "Und er sprach: Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben". 2. Mose 33,20 Der Gottlose, der Gesetzlose oder wie andere übersetzen der Böse, der Verdorbene kommt am Tag des Unglücks ins Gericht, dass geht gar nicht anders.

    Wir sehen aber schon in dem Opfer, auf Grund dessen Adam und Eva mit Fellen bekleidet wurden, dass Gott das Gericht nicht will, dass er gnädig und barmherzig ist, langsam zum Zorn und groß an Güte. Die Tatsache, dass ein Mensch als Gottloser auf der Erde leben kann, war die Voraussetzung dafür, dass Christus für uns sterben konnte, als wir noch gottlos waren. Dem Gottlosen wird Gericht angekündigt für den Tag des Unglücks. Damit haben wir in Sprüche 16,4 den Anfang des Evangeliums, hier wird der Schrecken des Herrn vorgestellt. Aber nachdem dem Menschen seine Gottlosigkeit und die Konsequenzen vorgestellt wurden, geht die Botschaft weiter. Gott ist Mensch geworden und gestorben und auferstanden, damit aus Gottlosen, Gerechte, Kinder Gottes werden können.

  7. #17
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    AW: Erwählung zum Ewigen Heil

    Eingesandt:
    Jonathan:→
    All die Herren die du genannt hast, haben wahrscheinlich den größten Schaden im Christentum angerichtet seitdem Papsttum und Luther und Calvin..


    A: Hans Peter
    Lieber Jonathan

    Das Problem sind nach meiner Meinung nicht einmal allein JND, Luther Spurgeon und co., sondern die Zuhörer die in Ehrfurcht vor ihnen (vorMenschen! …) erstarrt sind,
    statt im Wort Gottes nachzulesen und ihnen dann zu sagen, dass sie satanische Irrlehren verbreiten. (Nebst vielem Gutem, klar.)
    Sobald man sich einer Gruppezurechnet, hat man schon «verloren».

    Ich war so einer wurde aber weil ich irgendwann auf mein Gewissen gehört und in Gottes Wort gelesen habe von meinem Sekten und Sektierer «Denken» durch Busse befreit.


    Herzliche Grüsse
    Hans Peter

    3. Mo 5,1

    Und wenn jemand sündigt, daß er die Stimme des Fluches hört, und er war Zeuge, sei es daß er es gesehen oder gewußt hat, wenn er es nicht anzeigt, so soll er seine Ungerechtigkeit tragen;


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