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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 13:00
    Ulrich hat auf das Thema Venus im Forum Himmel geantwortet.
    ich möchte noch einen Punkt hinzufügen, den Jason Lisle in eine Fußnote gepackt hat. In Jesaja 14 wird im Bezug auf den Satan, vor seinem Fall, als "Sohn der Morgenröte" gesprochen. Es ist sicher auch interessant, dass Satan seinen Thron über die Sterne Gottes erheben wollte. Dies ging wohl erst nach dem vierten Schöpfungstag. Ich frage mich, wie man in Jesaja 14 Sterne Gottes erklärt, wenn Satan bereits zwischen den beiden ersten Bibelversen gefallen sein soll?
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 12:55
    Ulrich hat das Thema Venus im Forum Himmel erstellt.
    Venus, nach Jason Lisle, Ph.D. Seit Jahrtausenden genießen die Menschen den Anblick des Abendsterns, dieser erscheint kurz nach Sonnenuntergang hell am westlichen Himmel. Alle anderen Sterne überstrahlend, erscheint dieses bemerkenswerte Leuchtfeuer mit einem unglaublichen hellen Glanz, während die Dämmerung zur Nacht übergeht. Es steigt Nacht für Nacht höher, bleibt dann stehen und sinkt im Anschluss jeden Abend tiefer, bis es unter dem Horizont verschwindet. Einige Zeit später erscheint es kurz vor Sonnenaufgang am östlichen Himmel als der helle Morgenstern. Was haben die antiken Astronomen über dieses großartige Objekt und seinen eigentümlichen Himmelstanz gedacht? Sie nannten es "Venus", nach der römischen Göttin der Liebe und Schönheit. Physikalische Eigenheiten Durch moderne Technologien haben wir viel über die Venus gelernt. Sie ist überhaupt kein Stern, sondern ein Planet, eine kleine felsige Welt, die nur scheint, weil die das Sonnenlicht reflektiert. Tatsächlich ist die Venus ungefähr so groß wie die Erde. Wenn wir die Venus betrachten, macht es Spaß, das zu denken so würde auch die kleine Erde aussehen, wenn sie von der Venus aus betrachtet würde. Die Beschaffenheit der Venus ist ebenfalls der Erde ähnlich, und ihre Umlaufbahn ist der der Erde von allen Planeten physisch am ähnlichsten. Aus diesen Gründen wird Venus manchmal auch als "Schwester der Erde" oder "Zwilling der Erde" bezeichnet. Dennoch gibt es viel mehr Unterschiede als Ähnlichkeiten. Eine Untersuchung der Venusoberfläche hat sich als ziemlich schwierig erwiesen, da die Venus permanent in dicke Wolken aus Schwefelsäure und giftigem Schwefeldioxid gehüllt ist, die alle Oberflächenmerkmale verdecken. Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid und ist die dichteste Atmosphäre der vier terrestrischen Planeten. An der Oberfläche hat Venus einen Luftdruck, der 92 mal höher ist als der der Erde! Diese dichte Atmosphäre wirkt wie eine Decke, sie fängt die Sonnenenergie ein und erwärmt den Planeten auf unglaubliche Temperaturen. Da die Venus der Sonne ca. 42 Millionen km näher ist als die Erde, erhält die Venus fast die doppelte Sonnenenergie. Der Treibhauseffekt der Atmosphäre bewirkt, eine Oberflächentemperatur von ca. 480° C. Die Venus ist der heißeste Planet in unserem Sonnensystem. Im Jahr 1990 wurde die NASA-Raumsonde Magellan in die Umlaufbahn um die Venus gebracht und man begann, die Oberfläche systematisch mit Radar zu kartieren. Da das Radar nicht durch Wolken beeinflusst wird, konnte Magellan die Topographie der Venus in noch nie dagewesener Detailtreue abbilden. Die vier Jahre dauernde Mission zeigte, dass die Venus gleiche geologische Merkmale aufweist wie die Erde, Berge, Täler, Canyons, Vulkane, Lavaströme, Krater und Ebenen. Venus hat auch zwei große "Kontinente" - Ishtar Terra und Aphrodite Terra. Aber da es auf der Venus kein flüssiges Wasser gibt, werden diese "Kontinente" nur an Hand ihrer Erhebungen unterschieden. Venus hat aber auch geologische Merkmale, die nicht auf der Erde zu finden sind, wie Arachnoide, Novae Tesserae, Coronae und Pfannkuchen Dome Arachnoide sind Regionen, in denen das Gelände gefaltet und in eine hauchdünne Struktur zerfallen ist, die einem Spinnennetz ähnelt. Novae sind "radial gebrochene Zentren" zwischen 60 und 200 Meilen im Durchmesser. Vierundsechzig Novae wurden auf der Venus entdeckt.5 Tesserae sind komplexe zerklüftete Terrains auf Plateaus. "Corona" stammt aus dem lateinischen und bedeutet "Krone" .6 Sie sind ovalförmige Merkmale, die vermutlich durch aufsteigende Magma-Federn erzeugt werden, die die Oberfläche ausbeulen und dann in der Mitte kollabieren und einen kronenartigen Ring bilden. Pfannkuchen Dome ähneln in vielerlei Hinsicht Vulkanen auf der Erde, wie Mauna Loa in Hawaii. Pancake Dome sind jedoch flacher und breiter als ihre terrestrischen Pendants. Venus hat keine Monde und praktisch kein Magnetfeld. Ähnlichkeit, jedoch mit Unterschieden, in Übereinstimmung mit der Natur Gottes. Gott ist die Quelle der Kreativität und hat eine Vielfalt von Objekten innerhalb des Universums erschaffen, und dennoch gibt es Ähnlichkeiten, seit das gesamte Universum erschaffen wurde und von demselben Gott aufrecht erhalten wird. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden in der biologischen Welt, der Teilchenphysik und im Sonnensystem gesehen. Wie ergibt das aus säkularer Sicht Sinn? Erde und Venus sind in ihrer Größe und Massenzusammensetzung nahezu identisch und haben ähnliche Bahnen. In der säkularen Betrachtung haben sie auch eine ähnliche Geschichte. Warum also sollte sich die "Schwester" der Erde so radikal von der Erde unterscheiden? Es gibt säkulare Spekulationen für solche Dinge - aber solche Vielfalt der Schöpfung wird in der christlichen Weltanschauung erwartet. Ein Venustag Venus hat die kreisförmigste Umlaufbahn aller Planeten im Sonnensystem. Seine axiale Neigung beträgt nur drei Grad, daher gibt es auf der Venus keine Jahreszeiten. Da sie näher an der Sonne umkreist als die Erde, zieht die Venus schneller um und vollendet alle 7,4 Monate eine Umrundung. Aber ihr Tag ist viel länger als der der Erde. Die Venus rotiert alle acht Monate, also ist ihr Tag tatsächlich länger als ihr Jahr. Dies ist der siderische Tag - die Rotation der Venus relativ zu den Sternen. Noch faszinierender ist, dass die Venus sich rückwärts dreht. Alle acht Planeten umkreisen die Sonne gegen den Uhrzeigersinn, vom Nordpol des Sonnensystems aus gesehen. Die meisten Planeten drehen sich auch gegen den Uhrzeigersinn, aber die Venus ist die Ausnahme. Auf der Venus geht die Sonne im Westen auf und im Osten unter - obwohl es bei solch bewölktem Himmeln schwierig wäre, die Sonne zu sehen. Säkularisten haben keine gute Erklärung für die Rückwärtsrotation der Venus. Im säkularen Szenario soll sich das Sonnensystem aus dem Kollaps eines rotierenden Nebels gebildet haben. Die natürliche Erwartung davon wäre, dass alle Planeten in etwa gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung rotieren würden und sie alle sehr wenig axiale Neigung hätten. Venus ist der schlimmste Angriff auf dieses Konzept, da sie genau das Gegenteil von dem tut, was die evolutionären Modelle erfordern. Aber wir erwarten eine solche Vielfalt aus biblischer Sicht. Die Rückwärtsrotation der Venus bewirkt, dass ihr Sonnentag viel kürzer ist als ihr siderischer Tag - ein einzigartiges Phänomen im Sonnensystem. Erinnern wir uns daran, dass der Sonnentag die durchschnittliche Zeit von einem Sonnenaufgang zum nächsten ist, wenn er von der Oberfläche eines Planeten aus betrachtet wird (z. B. 24 Stunden für die Erde). Dies ist anders (normalerweise etwas länger) vom siderischen Tag, da Planeten die Sonne umkreisen und nicht die Sterne. Da sich die Venus in die entgegengesetzte Richtung dreht, reduziert sich ihr Sonnentag auf 3,8 Monate. Seltsamerweise ist dieser kürzer als der Sonnentag des Merkurs, obwohl sich die Venus physisch langsamer dreht als der Merkur. Phasen und die Natur des Sonnensystems Venus ist ein großartiges Ziel für Teleskopanfänger. ihre Helligkeit macht es einfach sie zu finden, und ihre Größe und Nähe zur Erde erlauben dem Betrachter, sie durch ein kleines, billiges Teleskop zu erkennen. Obwohl die Wolken auf der Venus Beobachtungen von Oberflächenmerkmalen verhindern, werden Beobachter sofort bemerken, dass die Venus Phasen hat; sie ist nicht gleichmäßig beleuchtet, sondern erscheint auf der einen Seite hell und auf der anderen Seite dunkel. Die Betrachter beschreiben es manchmal als einen winzigen kraterlosen "Mond", da der Mond das einzige andere Objekt ist, das wir leicht als Phasen laufend erkennen können. Genau wie der Mond geht die Venus durch neue, sichelförmige, viertel-, keilförmige und volle Phasen. Und wie der Mond machen diese Phasen für das Auge deutlich, dass Venus kugelförmig ist, keine flache Scheibe. Aber es gibt drei Unterschiede in den Phasen der Venus im Vergleich zum Mond. Der Mond benötigt ungefähr einen Monat, um seine Phasen zu durchlaufen, während die Venus über 19 Monate benötigt. Da Venus die Sonne schneller umkreist als die Erde, überholt sie die Erde alle 19 Monate. Dies nennt man die synodische Periode der Venus. Da die Phase der Venus von der Erde aus gesehen von den relativen Positionen von Erde, Venus und Sonne abhängt, korrelieren Phasen mit der synodischen Periode. Der Mond hat ungefähr die gleiche scheinbare Größe beibehält, während er durch seine Phasen läuft, hat die Venus keine konstante optische Größe. Die Venus erscheint sehr klein, wenn sie sich in ihrer Voll-Phase befindet und erscheint in ihrer Halb(mond)phase sehr groß. Dies ist so, weil die Venus die Sonne umkreist, nicht die Erde. Wenn die Venus also fast zwischen der Sonne und der Erde liegt und wir nur einen dünnen Streifen der beleuchteten Seite betrachten, ist die Venus der Erde fast am nächsten. Umgekehrt, wenn Venus auf der anderen Seite der Sonne ist, sehen wir sie fast vollständig beleuchtet. Galileo war der erste, der diesen Effekt beobachtete und dokumentierte. Seine Teleskopbeobachtungen der Venus führten ihn zu der Erkenntnis, dass Planeten die Sonne umkreisen - nicht die Erde. Dies stand im Gegensatz zu der vorherrschenden wissenschaftlichen Sichtweise des Tages. Das erdzentrierte (geozentrische) Sonnensystem sagt voraus, dass Venus nur als Halbmond erscheint. Das sonnenzentrierte (heliozentrische) Modell kann die Phasen der Venus und ihre Abhängigkeit von ihrer scheinbaren Größe verstehen. Schließlich sind die Phasen der Venus (und des Merkur) umgekehrt zum Mond. Mit anderen Worten, wenn der Mond auf der rechten Seite (in Richtung des westlichen Horizonts) beleuchtet wird, befindet er sich in einer Wachstumsphase und wird in der folgenden Nacht stärker beleuchtet sein. Aber wenn Venus auf der rechten Seite beleuchtet ist, ist sie in einer abnehmenden Phase und wird in den folgenden Wochen weniger stark beleuchtet erscheinen. Sowohl die Venus als auch der Mond bewegen sich in die gleiche Richtung. Wie kann das sein? Der Unterschied liegt darin, dass Venus die Sonne umkreist, während der Mond die Erde umkreist. Wenn der Mond zwischen der Erde und der Sonne ist, bewegt er sich also nach links (nach Osten). Aber wenn Venus zwischen der Sonne und der Erde ist, bewegt es sich nach rechts (nach Westen). Aus unserer Sicht auf die Erde sticht die Venus als rein weißes Licht hervor, das in Pracht und Leuchtkraft überlegen ist. Venus wird in der Schrift als "Morgenstern" erwähnt, wo seine Brillanz als Symbol für Christus verwendet wird (Off. 2,28; 22,16). Keiner der anderen nächtlichen Sterne kann mit der Venus konkurrieren, also ist es passend Symbol der Schönheit und Herrlichkeit unseres Herrn.
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  • Avatar von Ulrich
    16.01.2018, 15:25
    Ulrich hat auf das Thema Auferstehung/Verwandlung im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Bobby, man muss 1. Kor. 15,51 in Verbindung mit den vorhergehenden Aussagen lesen. Es geht in 1. Kor 15 um etwas völlig neues. Man kann schon nachvollziehen, dass jemand der gestorben ist, dessen Leib gesät wurde, ein völlig anderes Bild trägt. Bei Saat und Wachstum gibt es immer einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Saatgut und dem Gewächs. So wie es in 1. Kor. 15 bis Vers 49 behandelt wird, könnte man annehmen, ohne eigenen Tod keine Möglichkeit einer Teilnahme an der Herrlichkeit. Dann spricht der Geist Gottes von einem Geheimnis. Wir sollen gute Verwalter der Geheimnisse sein Ich bin Verwalter. Enthüller oder Erklärer kann ich nur in dem Maß sein, wie das Wort Gottes selbst enthüllt und erklärt. Niemand kann sagen, wie die Verwandlung abläuft. Es hat da auch schon ganz andere Absätze gegeben. Da wurde spekuliert, wir würden dann alle sterben um anschließend an der Auferstehung teilzunehmen. Die Schrift sagt dazu nichts. Was ich weiß: das Alte ist vergangen, siehe alles ist Neu geworden (2. Kor. 5,17). Auch bei Roger Liebi gilt, wie bei allen anderen "Prüft alles, das Gute haltet fest (1. Thes 5,21) Seine Atomtheorie kann er biblisch sicher nicht untermauern. Wie Olivier schreibt, an manchen Stellen geht einfach seine Phantasie mit ihm durch, wie bei seiner biblischen Chronologie. Gerade wenn er Zahlen bemüht verblüfft er mich als Betriebswirt und Bilanzbuchhalter immer wieder, da ist er einfach nicht sattelfest, ich glaube das gilt auch in anderen Disziplinen.
    2 Antwort(en) | 142 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    12.01.2018, 13:47
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Lieber Hans Peter, der LINK funktioniert nur innerhalb der Schweiz
    16 Antwort(en) | 668 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    10.01.2018, 10:06
    Ulrich hat auf das Thema Hochmut des Lebens im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Olivier, es wird wahrscheinlich am deutlichsten, wenn man den Gegensatz in der Auswirkung des göttlichen Lebens betrachtet. Es ist überhaupt interessant, dass uns nachfolgend die Auswirkung dieser demütigen Gesinnung an dem Herrn Jesus gezeigt wird.
    3 Antwort(en) | 198 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    09.01.2018, 14:47
    Ulrich hat auf das Thema Spekulationspapiere erlaubt? im Forum Fragen aus Facebook geantwortet.
    Lieber Bobby, Die Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland sind unbedeutend. Es gibt nur unterschiedliche Informationsstände. Wenn jemand im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung für einen Pensions Fond entscheidet, dann hat er da einen definierten Aktienanteil und ein definiertes Risikoprofil. Die meisten wissen es nur nicht oder halten es für normal. Pensionskassen legen auch in solchen Papieren das eingezahlte Geld an und Unterstützungskassen investieren ebenfalls in Unternehmen. Grundsätzlich rate ich aber von solchen Diskussionen ab, weil die allermeisten dabei wie Blinde von der Farbe reden.
    8 Antwort(en) | 288 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    04.01.2018, 09:33
    Ulrich hat auf das Thema Geistgeburt detailliert im Forum Meine Fragen geantwortet.
    Lieber Hans Peter, ich glaube es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Schrift nicht davon spricht, dass der Geist des Menschen verdorben sei, sie spricht aber sehr wohl von einer verdorbenen Gesinnung und von einer Erneuerung der Gesinnung. Durch die Wiedergeburt und die Innewohnung des Heiligen Geistes soll unser Leben durch eine erneuerte Gesinnung, eine erneuerte Ausrichtung und Lebensführung gekennzeichnet sein. Der Heilige Geist ist der Geist der Sohnschaft, den haben wir empfangen. Jetzt soll das Zeugnis unseres Geistes mit dem Geist übereinstimmen, den wir empfangen haben. Der Gläubige bekommt einen neuen Leib, damit Geist und Seele gerettet werden, man sollte 1. Kor. 15 sehr gut studieren Der Abschnitt endet damit, dass Fleisch und Blut das Königreich Gottes nicht erben können, diese sind nämlich durch die Sünde sterblich und der Verwesung unterworfen. Wir sollen sicher nicht wie Griechen den Leib verachten, ganz im Gegenteil, wir dürfen aber auch nicht Aussagen über den Leib auf Geist und Seele übertragen. Tatsache bleibt aber, dass Geist und Seele nur dann gerettet werden, wenn es zu einem neuen Leib kommt.
    13 Antwort(en) | 654 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.01.2018, 16:46
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Hallo Winfried, Der Plural in deiner Aussage ist einfach falsch. Du hast keinen Grund, ich habe schon einen, denn die Sonne gehört zu den wenigen Gestirnen zu denen mir Gott selbst den Namen nennt. Gott hat für mindestens 10^22 Sterne Namen. Wenn er Sie alle nennen würde, dann würde er jeden Menschen überfordern. Jetzt nennt er uns aber einen Namen und du ignorierst einfach die Bedeutung dieser Tatsache. Wer bist du denn, dass du dich solches getraust? Alle anderen Sterne fallen in die Kategorie "Gott teilt den Namen nicht mit".
    16 Antwort(en) | 668 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    03.01.2018, 09:29
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Hallo Winfried, Dr. Jason Lisle ist nur einer der Wissenschaftler von ICR. Die Artikel dort sind alle "peer reviewed" ICR besteht seit 1970. Sie arbeiten nachweislich seriös und sich durchaus bewusst, dass es Leute gibt, die nur auf "Fehler" warten. Eine Behauptung wie "Die Sonne ist für einen Stern ungewöhnlich stabil" stellen die nicht unbegründet und ungeprüft auf. vielleicht googles du einfach einmal "Fünfstern(e) gruß".
    16 Antwort(en) | 668 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    02.01.2018, 16:19
    Ulrich hat das Thema Merkur im Forum Himmel erstellt.
    Das Sonnensystem: Merkur Nach Jason Lisle, Ph.D. Der kleinste Planet unseres Sonnensystems birgt große Geheimnisse für weltliche Astronomen und erfreut weiterhin Kreationisten. Merkur hat nur 38 Prozent des Durchmessers der Erde und ist damit der kleinste und am wenigsten massive der acht Planeten. Es ist der innerste Planet des Sonnensystems und umkreist die Sonne in einer Entfernung von knapp 58 Millionen KM. Das ist fast dreimal so näher an der Sonne als die Erde. Merkur hat eine feste, felsige Struktur mit nur einer Spur von Atmosphäre. Er hat Berge, Täler, Ebenen und Krater - viele, viele Krater! Im Aussehen ähnelt Merkur einer um 40 Prozent größeren (im Radius) Version des Mondes. Aber wenn es um die Schöpfungsforschung des frühen Sonnensystems geht, liefert Merkur viele interessante Hinweise. Die ungewöhnlichen Eigenschaften dieser Welt machen eine faszinierende Studie möglich. Eine Welt der Extreme Da er der Sonne am nächsten ist, hat Merkur das kürzeste "Jahr" eines Planeten und benötigt nur 88 Erdentage, um eine Umlaufbahn zu vollenden. Jedesmal, wenn die Erde einen Umlauf absolviert, ist Merkur bereits viermal um die Sonne geschritten. Auf der anderen Seite hat es den längsten Sonnentag eines Planeten. Ein hypothetischer Beobachter auf Merkurs Oberfläche würde nur alle 176 Erdentage einen Sonnenaufgang sehen! Die "siderische" (relativ zu den Sternen) Rotationsgeschwindigkeit von Merkur ist 59 Erdentage. Wenn wir Merkur irgendwie durch ein Fernrohr von einem fernen Stern aus beobachten könnten, würden wir sehen, dass es alle 59 Tage einmal rotiert. Dies wird als "siderischer Tag" bezeichnet, da siderisch "Stern" bedeutet, und wir beobachten in diesem Szenario von den Sternen aus. Auf der anderen Seite, wenn wir Merkur irgendwie von der Position der Sonne aus beobachten könnten, scheint sich Merkur alle 176 Tage einmal zu drehen. Dies wird ein "Sonnentag" genannt. Der Grund für den Unterschied ist, dass Merkur die Sonne umkreist, während sie sich dreht. Dies gilt auch für die anderen Planeten, obwohl der Unterschied im Allgemeinen viel geringer ist. Merkurs langsame Rotation führt zu einigen anderen interessanten Effekten. Ein bestimmter Punkt auf dem Merkur steht für etwa 88 kontinuierliche Erdentage gleichzeitig in direktem Sonnenlicht. Und da Merkur der Sonne dreimal näher ist als die Erde, und da es keine wesentliche Atmosphäre zum Transport der Wärme gibt, kann die Oberflächentemperatur auf der Tagseite des Merkur 800 Grad Celsius erreichen - mehr als heiß genug, um Blei zu schmelzen. Vielleicht noch überraschender ist, dass die Temperatur auf der Nachtseite von Merkur auf -173 Grad Celsius fallen kann! Das liegt daran, dass es bis zu 88 Tage ununterbrochen dunkel ist und es keine signifikante Atmosphäre gibt, die verhindert, dass die nächtliche Oberfläche praktisch ihre gesamte Wärme in den Weltraum abstrahlt. Diese Extreme führen zu einigen interessanten hypothetischen Szenarien. Angenommen, Ihr Raumschiff hat keinen Treibstoff mehr, aber erst nachdem Sie in der Nähe des Äquators von Merkur landen konnten. Glücklicherweise sind Sie annähernd auf der Nachtseite gelandet und Ihr Raumanzug schützt Sie vor der bitterkalten Oberfläche. Aber er schützt Sie nicht vor den 800-Grad-Celsius Tagestemperaturen, die auftreten, wenn die Sonne in nur ein paar Stunden aufgeht! Dank Mercurys sehr langem Tag könnten Sie mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen pro Stunde nach Westen joggen. Solange Sie dieses Tempo beibehalten können, können Sie dem Sonnenaufgang voraus sein und sicher in der Nacht bleiben, bis das Rettungsschiff eintrifft. Tatsächlich würden Sie in der entgegengesetzten Richtung joggen, in der sich der Planet dreht, und zwar mit ungefähr der gleichen Geschwindigkeit, wodurch Sie dauerhaft im sicheren Schatten der Nacht bleiben. Merkurs seltsamer Umlauf Ein anderer merkwürdiger Aspekt der rotatorischen (siderischen) Periode von Merkur ist, dass es genau zwei Drittel seiner Umlaufzeit ist. So dreht sich Merkur dreimal um seine Achse, wenn es zweimal um die Sonne kreist. Wenn in der Astronomie das Verhältnis zweier Perioden durch einen einfachen Bruchteil ausgedrückt werden kann, spricht man von einer "Resonanz". Merkur ist der einzige Planet in unserem Sonnensystem, dessen Rotationsperiode und Umlaufzeit in Resonanz sind. Es gibt einen Grund dafür, und es betrifft die Umlaufbahn von Merkur. Merkur hat die exzentrischste Umlaufbahn eines Planeten - das heißt, seine Umlaufbahn ist merklich elliptisch und nicht so kreisförmig wie die anderen Planeten. Aus Keplers zweitem Gesetz (siehe Artikel "wie groß ist mein Gott" "das Sonnensystem) bewegt sich ein Planet in einer elliptischen Umlaufbahn schneller, wenn er sich näher an der Sonne befindet, als wenn er weiter entfernt ist. Der Punkt der engsten Annäherung wird Perihel genannt, und das ist, wenn sich Merkur am schnellsten bewegt. Der entfernteste Punkt ist das Aphel, und hier ist die Geschwindigkeit die langsamste. Aber die Rotationsgeschwindigkeit von Merkur ändert sich nicht. Interessanterweise, wenn Merkur in der Nähe des Perihels ist, stimmt seine Rotationsgeschwindigkeit im Wesentlichen mit seiner Umlaufgeschwindigkeit überein, so dass er die gleiche Seite mehrere Wochen lang auf die Sonne zeigt. Diese Konfiguration ist sehr gravitativ stabil. Es wäre seltsam, dieses Phänomen von der Oberfläche des Merkurs selbst aus zu beobachten - wenn wir dort irgendwie überleben könnten. Stellen Sie sich vor, wir beginnen mit einem sehr langsamen Sonnenaufgang. Es dauert fast 20 Stunden zwischen dem ersten Moment, wenn die Spitze der Sonne über den Horizont späht und der Zeit, wenn die gesamte Sonne sichtbar ist. Die Sonne sieht aus Merkurs Sicht enorm aus - erscheint am Himmel zweieinhalb mal größer als auf der Erde und über sechsmal heller! Der Himmel bleibt schwarz, auch wenn die Sonne aufgeht, da Merkur nicht den Komfort der dichten Atmosphäre der Erde hat. Die Sonne steigt dann in den nächsten Wochen allmählich höher in den Himmel. Die Sterne erheben sich auch im Osten und scheinen sich mit etwa der doppelten Sonnengeschwindigkeit zu bewegen. Aber wenn sich Merkur dem Perihel nähert, scheint die Sonne allmählich ihren Aufwärtsweg zu verlangsamen, während die Sterne weiter steigen und sich in ihrer üblichen Geschwindigkeit bewegen. Die Sonne ist jetzt merklich größer als wir es bei Sonnenaufgang gesehen haben und ist dreimal größer als von der Erde - und zehnmal heller! Dann kommt die Sonne allmählich zum Stillstand und beginnt ungefähr eine Woche lang langsam nach hinten zu wandern. Wir könnten uns wie Hiskia fühlen (Jesaja 38: 8)! Dann wird sie wieder langsamer und kehrt die Richtung noch einmal um. Die Sonne nimmt dann allmählich ihren Vorwärtsweg wieder an und schrumpft und verblasst ein wenig, während Merkur sich in Richtung Aphel bewegt. Im Westen, etwa drei Monate nach Sonnenaufgang, geht die Sonne schließlich unter. Merkur beobachten Da er der Sonne so nahe ist, erscheint Merkur in unserem nächtlichen Himmel ziemlich hell und konkurriert mit den hellsten Sternen. Aber die meisten Menschen haben ihn noch nie gesehen. Es kann eine Herausforderung sein den Planeten zu lokalisieren, weil er so nahe an der Sonne ist und leicht im Blendlicht verloren geht. Die meisten anderen Planeten können spät in der Nacht gesehen werden, wenn der Himmel ziemlich dunkel ist. Merkur nicht - er ist nur in der Dämmerung sichtbar und nur zu bestimmten Zeiten des Jahres, wenn es in einem bestimmten Teil seiner Umlaufbahn ist, die (in einem Winkel) am weitesten von der Sonne entfernt erscheint. Diese Position wird "größte Ausdehnung" genannt. Zu solchen Zeiten ist es möglich, Merkur kurz nach Sonnenuntergang als "östliche Verlängerungen" oder kurz vor Sonnenaufgang als "westliche Verlängerungen" zu sehen Dank der kurzen Periode von Merkur finden die größten Ausdehnungen sechs (manchmal sieben) Male pro Jahr statt. Gehen Sie zu dieser Zeit etwa 20 bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang nach draußen und schauen Sie nach Westen, direkt über dem Horizont. Venus wird auch sichtbar und hell und viel höher am Himmel sein. Schauen Sie zwischen der Venus und dem Punkt, an dem die Sonne untergeht, und Sie werden den viel schwächeren Merkur sehen. Merkur bestätigt die Schöpfung Da Merkur der Sonne so nahe ist und nur nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang am Himmel tief sichtbar ist, sind erdgebundene Teleskopansichten von Merkur eher unscheinbar und wenig erhellend. Das änderte sich alles, als die NASA 1974 die Raumsonde Mariner 10 los schickte, um Mercury zu besuchen. Während mehrerer Begegnungen im Vorbeiflug konnte Mariner 10 einen Großteil der Tagesseite von Merkur in noch nie dagewesener Detailtreue abbilden. Sie hat auch ein beträchtliches Magnetfeld für diesen winzigen Planeten gemessen. Das sind beunruhigende Nachrichten für Säkularisten, die glauben, dass unser Sonnensystem Milliarden Jahre alt ist, weil ein kleiner Planet wie Merkur nicht in der Lage sein sollte, ein Magnetfeld so lange aufrecht zu erhalten. Aber das überrascht die Kreationisten nicht. Der Physiker D. Russell Humphreys, Ph.D., hat ein interessantes biblisch basiertes Modell, das in der Lage ist, die aktuelle Stärke der planetaren Magnetfelder basierend auf ihrem wahren Alter von etwa 6.000 Jahren zu erklären. Sein Modell passt sehr gut zu der gemessene Feldstärken der Planeten. Dr. Humphreys hatte auch vorhergesagt, dass das Magnetfeld des Merkur seit den Messungen von 1974 einen messbaren Zerfall zeigen würde. Und dies wurde durch die neuere (2008-2013) Messenger-Sonde bestätigt Merkur konnte auch genutzt werden, um andere Aspekte der Wissenschaft zu bestätigen. Die allgemeine Relativitätstheorie des Theoretischen Physikers Albert Einsteins besagt, dass Gravitationsfelder die Messung von Raum und Zeit beeinflussen. Eine solche Voraussage der Relativitätstheorie ist, dass das Merkur-Perihel mit einer anderen Geschwindigkeit "präzedieren" sollte, als die klassische Physik vorhersagen würde. "Präzession" bedeutet, dass sich die Ellipse der Merkurbahn langsam dreht, so dass sich die Winkelposition des Periheliums (und Aphelions) allmählich ändert. Beobachtungen haben Einsteins Vorhersage bestätigt und unser Vertrauen in die allgemeine Relativität gestärkt. Kreationisten haben lange darüber debattiert, wann und wie die Krater, die wir in unserem Sonnensystem finden, tatsächlich entstanden sind. Wurden die Planeten mit Kratern erschaffen? Hat Gott einen Prozess benutzt, um die Planeten am vierten Tag so zu machen, dass die Krater durch das letzte Material entstanden sind, das Gott auf die Oberfläche treffen lies? Sind sie nach dem Fluch oder während des Sintflut entstanden? Und wenn ja, warum? Merkur kann auch den Schlüssel zu Theorien der Kraterbildung enthalten. Die meisten anderen felsigen Welten in unserem Sonnensystem haben tektonische, atmosphärische und vulkanische Aktivität, die Spuren für frühere Krater entfernen können. Aber nicht Merkur. Seine ursprüngliche Oberfläche könnte ein Fenster zu den ursprünglichen Bedingungen unseres Sonnensystems sein. Welche anderen Geheimnisse können wir aus dieser faszinierenden kleinen Welt erkennen? Wir werden sehen.
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  • Avatar von Ulrich
    02.01.2018, 16:16
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Guten Tag Winfried, wenn du mich ansprechen möchtest, dann kannst du das tun. Ich habe in den letzten Tagen hier Material des Institutes for Creation Research über das Sonnensystem und die Sonne eingestellt. Heute folgt Merkur und ich denke mich bis Neptun durch unser Sonnensystem durchzuarbeiten. http://www.icr.org/creation-astronomy Ich habe die Quelle für die Artikel jeweils genannt. Mich wundert schon, dass du deinen Beitrag von 15:50 Uhr hier so eingestellt hast, er lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass du die Gestern unter dem Titel "wie groß ist mein Gott" und "die Sonne" eingestellten Beiträge nicht gelesen hast. http://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=7770 http://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=7769 Noch eine Frage: Bist du dir über die Nähe deiner Grußformel zum Freimaurertum bewusst?
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  • Avatar von Ulrich
    02.01.2018, 14:51
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Unterschied zwischen Sonne und Fixsternen Die Sonne ist einzigartig.
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  • Avatar von Ulrich
    02.01.2018, 11:35
    Ulrich hat auf das Thema wenn die Sterne eigentlich Sonnen sind im Forum Himmel geantwortet.
    Liebe Angelika, es ist so, dass sich die Sonne schon von den anderen Sternen unterscheidet. Die Energieabgabe der Sonne macht Leben möglich, die anderen Sterne würden Leben vernichten, siehe den gestern von mir eingestellten Thread zur Sonne. Ich kenne keine Stelle von einem Erdstillstand. Josua 10,13 spricht von einem Sonnenstillstand, dass ist ja auch der Eindruck gewesen, den die Menschen damals hatten. Wir reden ja heute auch noch von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, weil das einfach unser subjektiver Eindruck ist. Tatsächlich bewegt sich auch unser Sonnensystem innerhalb der Milchstraße. Es gibt viele Dinge, die in der Bibel stehen, die man über lange Zeit nur glauben konnte, wofür wir heute Anzeichen von Tatsachen haben. Gleichzeitig muss man berücksichtigen, dass wir immer dümmer werden. Die Wissensvermehrung führt nicht zu einer Verständnismehrung. Gott hat sein Wort so verfasst, dass es den Menschen bis zum endgültigen Gericht verständlich ist und niemand eine Entschuldigung hat. Wer aus Josua 10,13 oder aus Psalm 19 einen Fallstrick macht, auch der wird feststellen, das er ohne Entschuldigung ist.
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  • Avatar von Ulrich
    01.01.2018, 19:34
    Ulrich hat das Thema Die Sonne im Forum Himmel erstellt.
    Das Sonnensystem: Die Sonne Nach Jason Lisle, Ph.D. “Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.“ 1. Mose 1,16 Im Zentrum unseres Sonnensystems steht die Sonne, eine stabile Wasserstoffbombe, die jede Sekunde mehr Energie abgibt, als eine Milliarde Großstädte in einem ganzen Jahr verbrauchen würden. Die Sonne ist bemerkenswert in ihrer Komplexität und Kraft. Wenn wir die Wissenschaft der Sonne untersuchen, stellen wir fest, dass sie die biblische Schöpfung bestätigt. Die Schöpfung und der Zweck der Sonne Die Sonne und andere Himmelskörper wurden am vierten Tag der Schöpfungswoche erschaffen. 1. Mose 1 informiert uns, dass der Zweck für diese Lichter am Himmel ist, Tag und Nacht zu trennen, uns zu helfen, den Lauf der Zeit zu markieren, und Licht auf die Erde zu geben (1. Mose 1: 14-15). Ein anderer Zweck wird an anderer Stelle in der Schrift offenbart - um Gottes Herrlichkeit zu verkünden (Psalm 19: 1-6). Diese vier Zwecke werden den Lichtern im Allgemeinen gegeben. Aber zwei dieser Zwecke werden fast ausschließlich von der Sonne erfüllt. Die Sonne allein trennt Tag und Nacht. Und obwohl alle Himmelskörper Licht auf die Erde geben, ist ihr Beitrag im Vergleich zur Helligkeit des Sonnenlichts unbedeutend. Die Sonne und der Mond werden in Genesis beide als "große" Lichter beschrieben, vielleicht weil sie viel heller erscheinen als andere Lichter und weil sie als große Scheiben erscheinen, während alle anderen Himmelskörper als Punkte ohne erkennbare Größe sichtbar sind. Die Sonne ist die größere der beiden, viel heller als der Mond und hat ihre eigene innere Energiequelle. Der Mond ist das geringere große Licht, da es viel schwächer ist als die Sonne und seine Kraft erhält, von der Sonne selbst zu leuchten. Der Mond scheint nur durch reflektiertes Sonnenlicht. Ein fünfter Zweck dieser beiden himmlischen Lichter ist in 1. Mose 1,16 gegeben, um Tag und Nacht zu regieren, zu beherrschen. Das hebräische Wort "regieren" oder "herrschen" bedeutet Macht oder Herrschaft. Man kann sagen, dass die Sonne über den Tag "Kraft" hat, weil sie den Tag definiert und alle anderen Leuchten während des Tages überragt. Der Mond "regiert" die Nacht, indem er alle anderen nächtlichen Leuchten überstrahlt. Der Mond ist nachts nicht immer sichtbar, und die Sterne können in der Abwesenheit des Mondes die Nacht "regieren" (Psalm 136: 9). Weil sie Tag und Nacht "regieren", wurden die Leuchten schnell zum Symbol der Regierung. Denken Sie nur daran, wie viele Länder Sonne, Mond oder Sterne auf den Flaggen ihrer Nationen haben. Die Bibel stellt die Familie Israels dar, indem sie die Symbole der Sonne, des Mondes und der Sterne verwendet (1. Mose 37,9), ein Symbol, das in der gesamten Schrift wiederkehrt (z. B. Offenbarung 12: 1). Seltsamerweise stellte Gott in den ersten drei Tagen eine andere (temporäre?) Lichtquelle zur Verfügung, um den Tag von der Nacht zu trennen. Warum wurde die Schöpfung der Sonne bis zum vierten Tag verschoben? Warum erwähnt der Schöpfungsbericht auch nicht die Sonne oder den Mond beim Namen? Sie werden nur beschreibend als das "größere Licht" bezeichnet, um den Tag zu regieren und das "kleinere Licht", um die Nacht zu regieren. (Wir wissen, dass dies von anderen Schriften wie Psalm 136: 7-9 auf Sonne und Mond Bezug nimmt.) Die Antwort auf diese beiden Fragen könnte gewesen sein, die Anbetung der Sonne und des Mondes als "Götter" (5. Mose 4:19). Die Sonne ist nicht die primäre Quelle des Lebens - Gott ist es, daher beginnt der Anfang mit Gott am ersten Tag, nicht mit der Sonne. Die Sonne ist kein persönliches Wesen mit einem persönlichen Namen - es ist Teil der Schöpfung und nur ein großes Licht, das von Gott geschaffen wurde. Eigenschaften der Sonne Es mag an unserem Himmel in einer Entfernung von 150 Millionen km klein erscheinen, aber die Sonne ist tatsächlich fast 104mal der Durchmesser der Erde und über eine Million mal das Volumen der Erde. Die Sonne ist das größte Einzelobjekt unseres Sonnensystems und umfasst 99,86 Prozent ihrer gesamten Masse. Hier folgt im Original ein für Europäer unverständlicher Größenvergleich, darum wird der angepasste aus dem Beitrag über das Sonnensystem eigefügt. Wenn die Sonne durch eine 14-cm-Kugel dargestellt würde befindet sich die Erde befindet sich auf einem Sockel 15,24 Meter entfernt. Die Erde selbst ist in der gleichen Größenordnung wie ein kleiner "Pickel" etwa 1,27 mm groß dargestellt. Merkur, Venus und Mars sind nur ein paar Meter entfernt. Aber Jupiter ist beträchtlich weiter draußen und hat die Größe einer Murmel. Um zu Neptun zu gelangen, muss eine Person den ganzen Weg zur anderen Seite des Campus gehen, ein Spaziergang von etwa 10 Minuten. Die Sonne besteht fast ausschließlich aus Wasserstoff und Helium. Aber woher wissen wir das? Wir messen es, indem wir das Sonnenlicht mit einem Spektroskop analysieren, das weißes Licht in einen Regenbogen von Farben zerlegt, die als "Spektrum" bezeichnet werden. Eine sorgfältige Analyse des Sonnenspektrums zeigt schmale dunkle Bänder, die bestimmte Wellenlängen des Lichts anzeigen. Die Position dieser Bänder entspricht der Substanz, die das Licht erzeugt hat. Es ist wie ein atomarer Fingerabdruck. In der Tat wurde Helium auf der Sonne durch Spektroskopie entdeckt, bevor es auf der Erde gefunden wurde. Deshalb hat es den Namen "Helium" von "Helios", der antiken griechischen Gottheit der Sonne. Eine ähnliche Analyse von Sternenlicht zeigt, dass Sterne auch Kugeln aus Wasserstoff und Helium sind, wie die Sonne - aber in viel größeren Entfernungen. Die Sonne ist so heiß, dass die Atome für den größten Teil ihres Inneren vollständig ionisiert sind - ihre Elektronen sind von ihren Kernen abgestreift worden. Solarstruktur Für einen Ball aus ionisiertem Gas ist die Sonne bemerkenswert komplex. Sie ist natürlich in mehrere Schichten unterteilt, die sich durch Temperatur und Bewegung unterscheiden. Der Sonnenkern ist die heißeste Region der Sonne mit Temperaturen von mehr als 15 Millionen Grad Celsius. Bei so hohen Temperaturen bewegen sich die Protonen aus den Wasserstoffatomen so schnell, dass sie ineinander übergehen und durch eine Reihe von Stufen Helium bilden. Dieser Prozess, der als "Kernfusion" bezeichnet wird, setzt eine enorme Menge an Energie frei, die sich nach außen ausbreitet und die Energie auffüllt, die die Sonnenoberfläche ständig in den Weltraum ausstrahlt. Der Prozess der Kernfusion produziert auch winzige Teilchen, die "Neutrinos" genannt werden. Diese Teilchen haben die geisterhafte Fähigkeit, sich durch die gewöhnliche Materie zu bewegen. Einmal im Solarkern geschaffen, bewegen sich Neutrinos mit nahezu Lichtgeschwindigkeit nach außen. In der Tat passieren mehrere hundert Billionen Sonnen-Neutrinos jede Sekunde harmlos durch Ihren Körper. Erstaunlicherweise gilt dies sogar nachts, wenn die Neutrinos zum ersten Mal durch die Erde reisen (weniger als eine Sekunde), bevor sie durch Sie hindurchgehen. Wissenschaftler haben Neutrinodetektoren konstruiert, die bestätigen, dass Neutrinos tatsächlich von der Sonne kommen, was zeigt, dass die Kernfusion tatsächlich im Sonnenkern stattfindet. Die solare Strahlungszone ist die Schicht, die sich außerhalb des Sonnenkerns bis etwa 2/3 des Sonnenradius erstreckt. Die Temperatur in dieser Region ist immer noch Millionen von Grad, aber es ist nicht heiß genug für die Kernfusion. Die Konvektionszone ist das äußerste Drittel der Sonne. In dieser Region bewegt sich das ionisierte Gas in großen umstürzenden Zellen auf mehreren Skalen von unglaublicher Komplexität. Die Konvektionszone rotiert unterschiedlich, wobei die äquatorialen Regionen schneller rotieren als die polaren Regionen. So dreht sich das äußere Drittel der Sonne ständig. Es wird angenommen, dass diese Verdrehung für die Tatsache verantwortlich ist, dass die Sonne ihr globales Magnetfeld alle 11 Jahre umkehrt. Die Konvektionszone ist in der Photosphäre eingeschlossen - der sichtbaren Oberfläche der Sonne. Die Photosphäre hat eine Temperatur von etwa 6000 Grad Celsius. Die kleinsten umstürzenden Konvektionszellen, genannt "Granula", sind in hochauflösenden Bildern der Sonnenphotosphäre sichtbar. Die Photosphäre hat auch (oft, aber nicht immer) kleine, dunklere Regionen, die "Sonnenflecken" genannt werden. Diese werden durch Magnetfelder verursacht, die die Konvektion hemmen und so den Energietransport von unten verhindern. Dies führt dazu, dass die Sonnenflecken kühler sind als die umliegenden Regionen, weshalb sie dunkler sind. Sonnenflecken würden tatsächlich ziemlich hell erscheinen, wenn Sie sie irgendwie von der Sonne trennen könnten, aber sie erscheinen dunkel im Gegensatz zu der viel helleren umgebenden Sonnenoberfläche. Die Anzahl der Sonnenflecken wächst und schwindet in einem 11-jährigen Zyklus und korreliert mit der Umkehrung des globalen Magnetfeldes der Sonne. Jenseits der Photosphäre befindet sich die nahezu transparente Chromosphäre. Die Gase in der Chromosphäre haben eine sehr geringe Dichte, weshalb sie unter normalen Umständen nicht sichtbar sind. Die einzige Möglichkeit, die Chromosphäre mit dem Auge zu sehen, ist während einer totalen Sonnenfinsternis im Moment der Totalität.3 In einer Sonnenfinsternis blockiert der Mond die hellere Photosphäre und enthüllt einen Ring der Chromosphäre, der oft komplex und sehr farbenfroh erscheint. So wurde die Region benannt, denn "Chromo" bedeutet "Farbe". Jenseits der Chromosphäre befindet sich die Sonnenkorona - eine große Hülle aus extrem dünnem und hochstrukturiertem ionisiertem Gas. "Corona" bedeutet "Krone", die passend ist, da sie die sichtbare Scheibe der Sonne umgibt. Paradoxerweise ist die Sonnenkorona viel wärmer als die darunter liegende Region mit Temperaturen von über einer Million Grad Celsius. Der genaue Mechanismus, mit dem die Korona erhitzt wird, ist nicht genau bekannt. Entworfen für das Leben Astronomen klassifizieren die Sonne als Hauptreihenstern. Seine Zusammensetzung ist ungefähr die gleiche wie bei anderen Sternen, und seine Temperatur und Helligkeit liegen ebenfalls in der Mitte der Reichweite anderer Sterne. In vielerlei Hinsicht ist die Sonne nur ein gewöhnlicher Stern. Aber auf andere Weise ist klar, dass die Sonne darauf ausgelegt ist, dass Leben auf der Erde möglich ist. Einige Sterne haben Superfackeln, die enorme Mengen tödlicher Strahlung freisetzen. Zum Glück für uns, die Sonne nicht. Sonneneruptionen sind mild. Die Temperatur der Sonne und die Entfernung von der Erde sind ideal für das Leben. Im Gegensatz dazu produzieren heißere Sterne viel mehr ultraviolette Strahlung, die schädliche Auswirkungen auf lebendes Gewebe haben würde. Und kühlere Sterne geben für eine bestimmte Menge an sichtbarem Licht weit mehr Infrarot- "Wärme" ab. Sogar die Position der Sonne in der Galaxie scheint für das Leben und für die Wissenschaft optimiert zu sein. Wenn die Sonne in der Nähe des galaktischen Kerns wäre, könnte schädliche Strahlung ein großes Problem darstellen. Wenn die Sonne am äußeren Rand wäre, wäre die Hälfte des Himmels fast ohne Sterne, was es schwieriger macht, Jahreszeiten zu messen oder das Universum zu erforschen. Seltsamerweise ist die Sonne im Vergleich zu anderen ähnlichen Sternen um den Faktor 100 an Lithium erschöpft. Wir haben den Grund dafür noch nicht entdeckt, aber vielleicht wird es sich als ein weiteres Merkmal des Designs herausstellen - eine faszinierende Möglichkeit für den Christen. Die Sonne bestätigt die Schöpfung Die Sonne war lange ein Problem für diejenigen, die Genesis ablehnen. Säkularisten glauben, dass die Sonne seit fast fünf Milliarden Jahren Wasserstoff fusioniert. Die Kernfusion verändert jedoch allmählich die Dichte im Kern, wodurch sich ein Stern im Laufe der Zeit aufhellt. Der Effekt ist auf einer 6.000-jährigen Zeitspanne vernachlässigbar. Wäre die Sonne jedoch Milliarden von Jahren alt, wäre sie in der fernen Vergangenheit um 30 Prozent schwächer geworden. Aber wenn die Sonne so viel schwächer wäre, dann wäre die Erde ein gefrorenes Ödland gewesen und das Leben wäre nicht möglich gewesen Die Sonne widersteht naturalistischen Formationsszenarien. Weltliche Astronomen glauben derzeit, dass die Sonne (wie bei anderen Sternen) durch den Kollaps eines Nebels entstanden ist - eine riesige Wolke aus Wasserstoff und Helium im Weltraum. Astronomen haben Tausende von Nebeln entdeckt, aber niemand hat jemals einen Nebel in sich zusammenfallen sehen, um einen Stern zu bilden. Die nach außen gerichtete Kraft des Gasdrucks in einem typischen Nebel übersteigt bei weitem die magere Einwärtsbewegung der Schwerkraft. Soweit wir wissen, erweitern sich die Nebel nur und bilden keine Kontraste, um Sterne zu bilden. Selbst wenn die Schwerkraft den Gasdruck irgendwie überwinden könnte, würden Magnetfelder und Drehimpuls einem weiteren Kollaps widerstehen und verhindern, dass sich die Sonne überhaupt bildet. Es scheint, dass die Wissenschaft bestätigt, was die Schrift lehrt: Gott machte das größere Licht, um den Tag zu regieren
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  • Avatar von Ulrich
    01.01.2018, 15:18
    Ulrich hat das Thema Wie groß ist mein Gott? im Forum Himmel erstellt.
    Das Sonnensystem nach Jason Lisle, Ph.D. Eines der wunderbaren Dinge in der Astronomie ist, dass es sich so sehr von unserer alltäglichen Erfahrung unterscheidet. Die Dinge sind nicht das, was sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Wer hätte gedacht, dass diese winzig kleinen Lichtpunkte in unserem Nachthimmel tatsächlich "Sonnen" sind, Hunderte von Malen größer als die Erde? Wer hätte gedacht, dass der "Abendstern" tatsächlich ein felsiger Planet ist, der ungefähr so groß ist wie unser eigener? Wie unerwartet, dass sich die feste Erde unter unseren Füßen tatsächlich mit 100.000 Kilometern pro Stunde um die Sonne bewegt, während sie sich wie ein Kegel um sich selbst dreht! Gott hat das Universum auf eine wirklich wunderbare Weise konstruiert. Während wir es studieren, überrascht uns das Universum ständig und erfreut uns, indem es unser Verständnis davon in Frage stellt, wie die Dinge funktionieren. Unser Sonnensystem ist ein gutes Beispiel dafür. Wir können tatsächlich viel von dem Sonnensystem in einer wolkenlosen Nacht sehen. Die meisten Planeten sind für das bloße Auge sichtbar und erscheinen als winzige Lichtpunkte. In Wirklichkeit sind sie riesige Sphären, von denen einige der Größe der Erde vergleichbar sind, während andere viel größer sind. Die Sonne und der Mond sind als kleine Kreise in unserem Himmel sichtbar. In Wirklichkeit ist der Mond jedoch so groß wie die kontinentalen Vereinigten Staaten, und die Sonne ist 400mal Größer als der Mond. Die Sterne, die Sonne, der Mond und die Planeten gehen auf und unter mit der Präzision eines Uhrwerks. Sie scheinen der Erde Tribut zu zollen, während sie respektvoll ihren Meister umkreisen. Aber die Wahrheit ist, dass sich die Erde dreht, während sie sich um die Sonne bewegt. Jede neue Entdeckung in der Astronomie ist eine überraschende und entzückende Offenbarung, dass Gott noch erstaunlicher, kreativer und mächtiger ist, als wir bisher angenommen haben. Das Sonnensystem besteht aus der Sonne und allem, was die Sonne umkreist. Zu den umkreisenden Körpern gehören die acht Planeten, Asteroiden, Kometen, Zentauren, Objekte jenseits von Neptun und Staub. Das größte und massivste Objekt im Sonnensystem ist die Sonne selbst. Es ist eine Kugel aus Wasserstoff und Helium, die durch ihre eigene Schwerkraft zusammengehalten wird. Mit einem Durchmesser von knapp 1,4 Mio. KM ist die Sonne knapp 104 mal größer als die Erde. Sie macht 99,8 Prozent der gesamten Masse im Sonnensystem aus. Aus unserer Sicht auf die Erde können wir jedoch die Sonne leicht mit einem Finger auf Armlänge abdecken. Die Sonne erscheint nur so klein an unserem Himmel, weil sie in einer unglaublichen Entfernung von uns liegt - 150 Millionen Kilometer entfernt. Ein PKW mit durchschnittlicher Reisegeschwindigkeit, würde 176 Jahre benötigen, um eine solche Strecke zurückzulegen. Es verwirrt den Verstand. Die Planeten Die nächstgrößten Objekte im Sonnensystem sind die Planeten. Jupiter ist der größte Planet mit einem Durchmesser von knapp 140.000 KM oder etwa dem 11-fachen des Durchmessers der Erde. Saturn ist der nächstgrößte, gefolgt von Uranus, Neptun, Erde, Venus, Mars und Merkur. Ältere Lehrbücher listen Pluto als den kleinsten Planeten auf, aber die meisten Astronomen klassifizieren Pluto nun als einen "Zwergplaneten" oder trans-Neptun-Objekt und lassen Merkur mit dem Titel "kleinster Planet". Alle acht Planeten umkreisen die Sonne in die gleiche Richtung (entgegen dem Uhrzeigersinn) vom Nordpol der Erde aus betrachtet) und sind fast in der gleichen Ebene. Diese Ebene wird Ekliptik genannt. Die vier der Sonne nächstgelegenen Planeten werden terrestrisch ("erdähnlich") genannt. Sie sind relativ kleine Welten mit dichten, felsigen Kompositionen. In der Reihenfolge zunehmender Entfernung von der Sonne sind sie Merkur, Venus, Erde und Mars. Die restlichen vier Planeten heißen Gasgiganten oder Jovianer ("wie Jupiter"). Sie sind viel größer als terrestrische, bestehen aber hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium statt aus dichten Materialien wie Gestein. Wie bei der Sonne werden diese Gasbälle durch ihre eigene Schwerkraft zusammengehalten. Wenn wir uns von der Sonne entfernen, sind die Gasriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die äußeren zwei Planeten, Uranus und Neptun, sind kleiner als Jupiter und Saturn und werden manchmal wegen ihrer hohen Fülle an verschiedenen Eisformen als Eisriesen anstelle von Gasriesen bezeichnet. Sonnensystem - Entfernungen Entfernungen im Sonnensystem werden oft in astronomischen Einheiten (AU) angegeben. Wir definieren 1 AU als die durchschnittliche Entfernung zwischen der Erde und der Sonne, die etwa 150.000.000 KM beträgt. Astronomische Einheiten sind viel bequemer für die Übertragung von Entfernungen innerhalb des Sonnensystems als Meilen oder Kilometer, die auf solchen gewaltigen Skalen unübersichtlich werden können. Merkur ist nur 0,39 AU von der Sonne entfernt, während der Abstand der Venus 0,72 AU beträgt. Die Umlaufbahn des Mars beträgt 1,52 AU von der Sonne. Also sind die terrestrischen Planeten alle innerhalb von 3 AU zueinander. Die Gasriesen kreisen beträchtlich weiter draußen. Jupiter umkreist bei 5,2 AU, und Saturn ist 9,54 AU - und liegt damit etwa 1 Milliarde Meilen von der Sonne entfernt! Uranus ist 19.1 AU von der Sonne entfernt, und Neptun liegt in einer Entfernung von 30 AU - fast 3 Milliarden Meilen - 30 mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Die Entfernung zwischen den Planeten ist erstaunlich und schwer zu visualisieren. Die meisten Lehrbuchillustrationen des Sonnensystems vergrößern die Planeten um enorme Faktoren, damit sie zusammen mit ihren Bahnen sichtbar sind. In Wirklichkeit sind die Planeten durch ihre Entfernung von der Sonne winzig. Die Universität von Colorado hat ein maßstabsgetreues Modell des Sonnensystems, wobei die Sonne durch eine 14-cm-Kugel auf einem Podest direkt vor dem Fiske Planetarium dargestellt wird. Die Erde befindet sich auf einem Sockel 15,24 Meter entfernt. Die Erde selbst ist in der gleichen Größenordnung wie ein kleiner "Pickel" etwa 1,27 mm groß dargestellt. Merkur, Venus und Mars sind nur ein paar Meter entfernt. Aber Jupiter ist beträchtlich weiter draußen und hat die Größe einer Murmel. Um zu Neptun zu gelangen, muss eine Person den ganzen Weg zur anderen Seite des Campus gehen, ein Spaziergang von etwa 10 Minuten. Die Umlaufbahnen der äußeren Planeten haben wesentlich mehr Raum als die Umlaufbahnen der inneren Planeten. Planetenbahnen Die Umlaufbahnen aller Planeten sind nahezu kreisförmig. Der Kreationswissenschaftler Johannes Kepler entdeckte im 17. Jahrhundert die wahre Form dieser Bahnen. Er analysierte Daten aus der Umlaufbahn des Mars, die Tycho Brahe (dänischer Astronom 1546-1601) entdeckt hatte. Kepler entdeckte, dass Planeten in Ellipsen- "gequetschten" Kreisen umkreisen. Ein Kreis ist definiert als die Menge aller Punkte in einer Ebene, die von einem gegebenen Punkt gleich weit entfernt ist. Eine Ellipse ist die Menge aller Punkte in einer Ebene, deren Abstand von zwei Fixpunkten die gleiche Summe ergibt. Die zwei Punkte heißen "Foci" (Plural); Jeder ist ein "Fokus" (Singular). Kepler fand auch, dass die Sonne genau in einem Fokus lag (der andere Fokus ist leer). Die Tatsache, dass Planeten in Ellipsen mit der Sonne in einem Fokus umlaufen, wird als Keplers erstes Gesetz der Planetenbewegung bezeichnet. Kepler wusste nicht, warum Umlaufbahnen so waren, noch sonst irgendjemand bis zur Zeit von Isaac Newton. Bei den Planeten sind die beiden Brennpunkte relativ nahe beieinander, so dass die resultierende Ellipse kaum von einem Kreis zu unterscheiden ist. Bei einem Kometen kann die Ellipse sehr lang sein. Johannes Kepler fand auch heraus, dass jeder Planet "gleiche Bereiche in gleichen Zeiten durchstreift". Mit anderen Worten, Planeten beschleunigen sich, wenn sie näher an der Sonne sind, und verlangsamen sich, wenn sie weiter entfernt sind. Das ist Keplers zweites Gesetz der Planetenbewegung. Kepler fand ferner eine Beziehung zwischen der Größe der Umlaufbahn eines Planeten und der Zeit, die der Planet benötigt, um einmal um die Sonne zu gehen. Insbesondere ist das Quadrat der Dauer der Umlaufbahn (in Jahren) gleich dem Volumen der durchschnittlichen Entfernung (Entfernung ^3) des Planeten von der Sonne in AU. Mit anderen Worten, Planeten, die nahe der Sonne umkreisen, haben kurze Zeitdauern, während jene, die weit von der Sonne weg umkreisen, sehr lange Zeitdauern haben. Zum Beispiel hat Merkur eine Entfernung von 0,39 AE und umkreist die Sonne in nur 88 Tagen (0,24 Jahre). Neptun hat eine Distanz von 30 AU und eine Zeitdauer von knapp 165 Jahren. In beiden Fällen ist das Quadrat der Zeitdauer gleich dem Würfel (dem Volumen) der Entfernung. Kepler wusste nicht, warum diese Regel funktionierte. Es war ein Mysterium, ein Geheimnis, bis Newton auf den Plan trat. Obwohl Keplers Gesetze in Bezug auf Planeten entdeckt wurden, funktionieren sie genauso gut für Asteroiden, Zentauren, Objekte jenseits von Neptun und Kometen. Diese Gesetze gelten auch für Umlaufbahnen von Monden. Es war ein anderer schöpfungsgläubiger Wissenschaftler, der die Prinzipien hinter Keplers Gesetzen entdeckte. Isaac Newton, ein brillanter Wissenschaftler und Bibelgelehrter, entdeckte und bewies rigoros, dass die Schwerkraft die Ursache der Orbitalbewegungen von Planeten ist. Je näher ein Planet an der Sonne ist, desto schneller kreist er, weil die Schwerkraft der Sonne stärker ist. Newtons Entdeckungen der Gesetze der Bewegung und der Schwerkraft erlaubten ihm, alle drei Keplerschen Gesetze mathematisch erster Ordnung zu beweisen. Er modifizierte auch Keplers drittes Gesetz, um die Auswirkungen verschiedener Massen auf die Proportionalitätskonstante einzuschließen, und erlaubte uns, Newtons Version von Keplers drittem Gesetz für Monde oder für andere Sonnensysteme mit Sternen verschiedener Massen zu verwenden. Die Gesetze des Universums Bibelkritiker betrachten manchmal Naturgesetze als Ersatz für Gottes Macht oder auch als Ersatz für Gott selbst. Aber das ist sicherlich keine biblische Sichtweise. Die Bibel lehrt, dass Gott das Universum direkt kontrolliert - dass durch den Ausdruck seiner Kraft alles aufrechterhalten wird (Hebräer 1: 3). Gott ist kein Gott der Verwirrung (1. Korinther 14:33), sondern er hält das Universum in einer beständigen und oft vorhersagbaren Weise aufrecht. Naturgesetze sind kein Ersatz für Gottes Macht; sie sind vielmehr Beispiele für Gottes Macht. Gottes konsequente und gesetzmäßige Souveränität über das Universum ermöglicht Astronomie. Das Sonnensystem ist eine Lektion von Demut. Wenn wir über die Größe dieser Welten, die Entfernungen und den Gott, der jedes Atom an seinem Platz hält, nachdenken, ist es erstaunlich zu glauben, dass solch ein Gott uns so viel Mitgefühl und Erbarmen entgegenbringen würde. " Wenn ich anschaue deine Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn Acht hast? (Psalm 8: 4+5).
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  • Avatar von Ulrich
    01.01.2018, 12:14
    Lieber Hans Peter, Das ist Teil der GAP-Theorie, wie Scofield und Kelly sie gelehrt haben. Wenn alle glauben würden, was die GAP-Theorie beinhaltet, dann gäbe es in Wuppertal kein Schöpfungsmuseum, in Cincinnati kein "Answers in Genesis, ich hätte gerade nicht "Die Sintflut" von Whitcomb und Morris auf dem Schreibtisch und vieles mehr. Jesaja 14,13 schränkt den Fall Satans stark ein. Teil seiner Sünde ist der Versuch, sich über die Sterne Gottes zu erheben, dass ging unmöglich vor Vollendung des 4. Schöpfungstages. Die Bedeutung von 1. Mose 1,2 ist, dass die Erde leer und ohne Form war. Es gab nur Wasser und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Das wir in diesem Vers sicher keine Wüste vor uns haben, geht schon aus dem Umstand hervor, dass als einzige Materie Wasser genannt. Am Ende haben wir eine sehr gute Erde und die Erde ist der einzige Ort im Universum, wo Leben möglich ist. Alle anderen Orte im Universum sind Öden, völlig Lebensfeindliche Räume. Nicht so die Erde, die Erde hat Gott geschaffen um bewohnt zu werden und eben nicht als Öde. Wir fangen erst ganz langsam an zu verstehen, wie unser Sonnensystem funktioniert. Da gibt es die Sonne, 8 Planeten (Pluto erkennt man inzwischen nicht mehr als Planeten) und gut 160 Monde. Jupiter, Saturn, Uranus und Nepthun geben mehr Energie ab, als Sie von der Sonne empfangen. So etwas geht nicht endlos, hat aber auch für die Erde eine wichtige Funktion. Wir staunen immer mehr über unser kleines Sonnensystem und verstehen überhaupt noch nicht, was uns durch die Mrd. von Galaxien mit jeweils Mrd. von Sternen alles gesagt wird.
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  • Avatar von Ulrich
    31.12.2017, 13:46
    Ulrich hat auf das Thema Schaubrote im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andy, David wusste davon und es war nie anders gewesen. Man muss auch sehen, dass es zu allen Zeiten nie eine Auswahl der Werke oder des Gesetzes gab, sondern immer nur eine Auswahl der Gnade auch in der jetzigen Zeit macht deutlich, dass es auch in anderen Zeiten Bleibendes oder Samen nur nach Auswahl der Gnade gab. Grundsätzlich war und ist das immer so gewesen. Einen anderen Grund kann niemand legen. Auch die Rechtfertigung aus Glauben bei Abraham basiert allein auf dieser Gnade.
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  • Avatar von Ulrich
    31.12.2017, 02:04
    Ulrich hat auf das Thema Das Heil ist unverlierbar im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Joachim, zu der von dir genannten Stelle aus dem Hebräerbrief muss man auch noch die folgende Stelle nehmen: Beide Stellen sind aber überhaupt kein Beleg dafür, dass ein Gläubiger wieder verloren gehen kann. Der Hebräerbrief ist, wie der Name schon erahnen lässt, an gebürtige Juden gerichtet. Wir finden im gesamten NT den Punkt, dass ein gebürtiger Jude sich taufen lassen musste, sonst bekam er nicht den Heiligen Geist und war damit auch nicht errettet. Dieser Umstand ist lücken- und ausnahmslos. Die letzte Stelle, die meines Wissens von dem rettenden Charakter der Taufe bei gebürtigen Juden spricht, ist 1. Petrus 3 Wir finden aber diesen Punkt auch in den Predigten von Petrus, bei der Bekehrung des Paulus und auch bei den etwas 12 Jüngern in Apg. 19. Immer bekommen sie erst den Heiligen Geist, nachdem sie durch die Taufe aktiv das alte Gottesdienstsystem verlassen haben. Wer die christliche Taufe verweigerte kreuzigte Christus für sich selbst aufs Neue.Obwohl sie alle die Dinge geschmeckt und gesehen haben, die in Hebr. 6 beschrieben werden, bringen Sie durch die Verweigerung der christlichen Taufe zum Ausdruck, dass sie sich mit der Kreuzigung eins machten, Sie kreuzigten den Sohn Gottes für sich selbst. Diese konnte man nicht zur Buße erneuern. Nimm solche aus Apg. 2 die echt betroffen waren und dann die Taufe verweigerten. In Apg. 2 gab es auch welche, die die Taufe verweigerten, die finden wir u.a. in Hebr. 6 und Hebr. 10 wieder. Sie haben alles gehört, waren auch bereit Buße zu tun, waren aber nicht bereit aus dem Judentum, dem verkehrten Geschlecht, herauszugehen, eben die konnte man nicht zur Buße erneuern, sie hatten aber eben den Heiligen Geist, dass Unterpfand nicht bekommen, weil ein gebürtiger Jude den Heiligen Geist nur bekam wenn er sich auch taufen lies.
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  • Avatar von Ulrich
    30.12.2017, 12:46
    Ulrich hat auf das Thema Hat der Herr Passahlamm gegessen. im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Hans Peter, Der Herr Jesus ist am ersten Wochentag auferstanden. Das ist nach unserer Zeitrechnung frühestens der Samstagabend. Der Herr Jeus war drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde (Matt. 12,40). Nach 3. Mose 23 folgt auf das Passah ein Feiertag, ein Sabbath. Auf Grund aller Angaben in den Evangelien kann man davon ausgehen, dass die Grablegung durch Joseph von Arimathia und Nikodemus Mittwoch am späten Nachmittag begann und bis in den Sabbath hinein dauerte. Der Herr Jesus wäre demnach am Dienstag gefangen genommen worden, hat also, wie von Andy ausgeführt am 13. Nisan, einem Dienstag, das Passah gefeiert. Andy hat den 13. Nisan ausgeführt, nicht den Dienstag, der stammt von mir. Aus Johannes 12 können wir ableiten, dass der Einzug auf dem Eselsfüllen 5 Tage vor dem Passah geschah, es sei denn, man deutet den "folgenden Tag" (Joh. 12,12) um. Wir können einfach festhalten: Es gab keinen "Palmsonntag" und es gab auch sicher keinen "Karfreitag". Das sind zwei katholische Erfindungen. Ich glaube überhaupt nicht, dass man 69*7*360 Rechnen kann und darüber den "Palmsonntag" trifft. Schon die vielen Jahre, die du mit drei Fragezeichen abschließt, zeigen, dass wir darüber nicht genug wissen, es offensichtlich auch gar nicht wissen müssen. Uns wird an Wissen das vermittelt, was zum glauben nötig ist, mehr nicht. Die Juden sollten zwischen den zwei Abenden schlachten und in der Nacht essen (2. Mose 12,6). Unser Herr ist gegen 15:00 Uhr in den Tod gegangen, aber erst am folgenden Tag. Bei den Festen Jehovas gibt es zwei Lämmer (3. Mose 23) Dieses Lamm hat zwar die gleiche Qualität wie das Passahlamm, wird aber anderes behandelt. Mich erinnern die beiden Lämmer an die beiden unterschiedlichen Aussprüche über den Herrn als das Lamm Gottes in Johannes 1 Dort ist der Herr in Vers 29 das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt, am folgenden Tag aber in Vers 36 wird nur noch gesagt: "Siehe das Lamm Gottes". Es ist interessant, dass wir in 3. Mose 23 eine einzige Erscheinung der Männlichen in Jerusalem haben und bei dieser ersten Erscheinung das Passah, das Fest der Erstlinge und das Fest der ungesäuerten Brote gefeiert wird. Für uns heißt es "unser Passah Christus ist geschlachtet", darum lasst uns Festfeier halten, nicht mit gesäuertem sondern mit Ungesäuertem. Der Herr ist die Erfüllung der Vorbilder, er erfüllt das Bild des Passahlamms und auch das Bild des Lammes des Erstlingsfestes. Wahrscheinlich sollen wir diesen Blick haben und darum werden uns nur so viel Details genannt, damit wir auf keinen Fall Katholiken werden.
    8 Antwort(en) | 365 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 21:01
    Ulrich hat auf das Thema Das Kissen unseres Herrn im Boot im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Bobby, Dieser Satz ist reine ChB-Fantasie. Wenn die Schrift schweigt, dann gibt es wenige Gelegenheiten aus dem Schweigen eine Auslegung zu machen. Ich kenne das eigentlich nur bei Meclchisedek. Man soll da die Ausnahme nicht zur Regel machen.
    13 Antwort(en) | 455 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 20:58
    Ulrich hat auf das Thema anthropos immer männlich im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Lieber Hans Peter, was dann nach Eph. 5,26 wieder ein Hinweis auf das Wort Gottes wäre.
    12 Antwort(en) | 410 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 20:55
    Ulrich hat auf das Thema anthropos immer männlich im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Liebe Freunde, eine andere Frage ist auch spannend. Wieso ist das Wasser ein Bild vom Heiligen Geist? Kann das einmal jemand biblisch begründen? Bisher ging ich in der Symbolik immer vorn Wasser = Wort Gottes aus.
    12 Antwort(en) | 410 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 15:04
    Ulrich hat auf das Thema anthropos immer männlich im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Liebe Freunde, nach Strong hilft nicht einmal das Personalpronomen weiter. Man kann auch da ohne Regelverstoß ihm/ihr übersetzen, je nachdem, wie man sich entscheidet.
    12 Antwort(en) | 410 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 11:09
    Lieber Thomas, Es gibt tatsächlich einige wenige Dinge, die die frühen Brüder entdeckt haben. Allgemeines Priestertum, Heilszeiten, Entrückung der Gläubigen der Gnadenzeit. An vielen Punkten sind die ausgebildeten Anglikaner aber im Westminster Bekenntnis hängen geblieben. Die Tauflehre und die Lehre zu Scheidung und Wiederheirat kann kein Mensch biblisch begründen. Das basiert auf dem Westminsterbekenntnis und wurde später kompliziert begründet. Man muss auch ganz deutlich sehen, dass die Schriften der frühen Brüder zu einem hohen Anteil philosophischen Charakter haben. Das hat bis heute Auswirkungen. Mein Schwiegersohn brachte letzte Woche seine Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass ein alter Bruder mit Brüderhintergrund, die GAP-Theorie festhält. Dazu muss man aber wissen, wenn jemand ausschließlich Brüderliteratur liest und alles glaubt, dann wird er auch die GAP-Theorie glauben. Wenn man Literatur liest, dann besteht immer auch die Gefahr Falsches zu lesen. Ich habe eine Kassette auf der sagt ein HLH das Darby die größte Gabe an die Versammlung nach dem Apostel Paulus war. Ich halte solche Aussagen für haltlos und gefährlich.
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  • Avatar von Ulrich
    29.12.2017, 10:49
    Lieber Bobby, Jesaja 42,1 macht deutlich, dass der Geist auf IHN gelegt wurde. Es wurde auch schon auf die Stelle in Kol. 2,9 hingeweisen, "in IHM wohnt die Ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Zusätzlich müssen wir beachten, dass er als Sohn des Menschen aus Gott und durch den Heiligen Geist gezeugt und geboren wurde. 1. Kor. 15 macht sogar deutlich, dass ER der "geistige Mensch" ist. Der Heilige Geist entspricht dem himmlischen menschlichen Wesen des Herrn Jesus. In Matt 12 wird die Stelle aus Jesaja 42,1 dann nicht mehr als vollendet betrachtet, sondern zukünftig gesehen. Gleichzeitig bestätigt Matt. 1,20 was soeben aus 1. Kor. 15 dargelegt wurde Trotzdem bleibt war, das dem Christus die Verheißung des Heiligen Geistes gegeben wurde. 1. Kor. 12 betrachtet die Glieder des Leibes Christi als den Christus, tatsächlich ist die Einheit so innig, allerdings war die Versiegelung und das Zustandekommen des Leibes Christi, der Versammlung, noch zukünftig. Wir müssen auch im Bezug auf Leib genau unterscheiden. Es gibt den Leib, den der Heilige Geist in Maria gezeugt hat. Das ist ein Leib aus Fleisch, Blut und Knochen. Diesen Leib hat der Herr Jesus bekommen, weil er als Mensch in jeder Hinsicht den Willen Gottes erfüllen wird. Tatsächlich stehen viele Dinge, die ein Mensch nach dem Willen Gottes tun soll noch aus. Dazu gehört, sich die Erde untertan zu machen, zu herrschen, dass Volk Israel in die Sabbathruhe einzuführen und Gericht zu halten. Darum ist der Herr Jesus leibhaftig in den Himmel aufgefahren und er ist dort jetzt leibhaftig und er bleibt in Ewigkeit leibhaftig der Sohn des Menschen. Die Versammlung als Leib Christi ist keine physische Einheit. Das Geheimnis der Einheit ist groß, schon im Bezug auf Mann und Frau, erst Recht im Bezug auf Christus und die Versammlung (Eph. 5,32).
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  • Avatar von Ulrich
    28.12.2017, 08:56
    Lieber Harald, ich denke, dass dem auserwählten Knecht, dem an dem Gott Wohlgefallen finden konnte, diese Verheißung gegeben worden ist. Diese Stelle wird meines Erachtens auch in Matt. 12,18 angeführt Man erkennt in Apg. 2 unvermittelt, dass sich die Predigt auf Joel 3 bezieht, soweit es die Gläubigen betrifft, dass es aber auch eine Erfüllung von Jesaja 42,1 ist, kann man meiner Meinung nach erst durch die Paulusbriefe erkennen. Ich denke hier besonders an den Christus in 1. Kor. 12 Die Glieder des Leibes des Christus werden erst durch den Heiligen Geist ein Leib, insofern ist die Ausgießung des Heiligen Geistes tatsächlich auch die Erfüllung der Verheißung die dem Christus gegeben wurde.
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  • Avatar von Ulrich
    27.12.2017, 18:39
    Ulrich hat auf das Thema Selbsthilfe im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Liebe Freunde, ich hörte von einem, der sollte Christ und Alkoholiker sein. Befreit wurde er mit Hilfe des "blauen Kreuzes". Ein Bruder nannte das dann Okkultismus. Ich kenne einen, der war spielsüchtig, wollte sich das Leben nehmen. Als bekennender Christ wurde er dann in einer Selbsthilfegruppe "befreit". Das hat alle geehrt, nur Christus nicht. Im Laufe meines Lebens sind mir viele Problemfälle über den Weg gelaufen, die wollte alles, vor allem aber vor Menschen besser darstehen als sie sind. In der Regel führt das nicht zu Befreiung sondern bestenfalls zu einem Austausch der Abhängigkeit. Wer seine Sünde zudeckt verhindert, dass Veränderung in seinem Leben Gott / den Herrn Jesus ehrt. Selbst Christus hat sich nicht selbst die Ehre genommen, aber solche die behaupten dass sie in Christus sind und das Christus in ihnen ist, nehmen sich selbst die Ehre oder geben die Ehre Menschen. Inzwischen hat man aus fast jeder biblisch benannten Sünde eine Krankheit gemacht. So etwas verhindert Veränderung und Heilung und ein Leben zur Ehre des Herrn.
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  • Avatar von Ulrich
    26.12.2017, 15:28
    Ulrich hat auf das Thema Selbsthilfe im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Lieber Thomas, ich denke, man muss bei der von dir gestellten Frage sauber biblisch unterscheiden. Du sprichst eigentlich zwei Bereiche an, die sehr kritisch sind und einen Bereich, bei dem man nicht übertreiben sollte. Fangen wir mit dem letzten an. Leibliche Übung ist nicht unnütz, sondern nur zu wenigem nützlich. In dem Vers wird uns dann auch sofort gesagt, worauf der Augenmerk liegen sollte. Gehen wir also zu Sport, Wandern, mit und ohne Kopfhörer, so sollte das ausgewogen sein. Leistungssport wird hier sicher nicht propagiert, aber ein gesundes Maß an Bewegung. Selbsthilfe hat grundsätzlich schon die falsche Adresse. Man sucht Hilfe in oder bei sich selbst, bzw. innerhalb einer Gruppe "Gleichhilfloser". Man muss da schon an einen guten Kern in sich selbst (Selbsterlösung) oder in anderen glauben, damit von außen Hilfe kommen kann. Wer Hilfe nicht beim Herrn, sondern in sich selbst oder bei anderen Sucht, wird scheitern. Der jüngere Sohn in Lukas 15 hängst sich auch an einen der Bürger des Landes. Da gibt es dann maximal Schweinnefutter. Wie man Meditation nennt, ist eigentlich egal, es bleibt ein teuflisches Werkzeug. Auch kontemplative Gebete haben nur eine "entleerende" Wirkung. Man darf mit solchen Dingen nicht spielen. Die Galater waren verzaubert (Gal. 3,1). Heute geht das vielen so. In den letzten beiden Bereichen treibt u.a. John Piper sein Unwesen. Mit seinem "christlichen Hedonismus" hat er tatsächlich für "Verzückungen" gesorgt. Im deutschsprachigen Raum ist das, was er geschrieben hat, wohl die subtilste Form der Verführung.
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  • Avatar von Ulrich
    25.12.2017, 15:29
    Ulrich hat auf das Thema Wer übersetzte richtig? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Harald, hier muss man zunächst einmal eindeutig festhalten, dass es um das Königreich Gottes ging und damit um ein Königreich, indem Gott selbst als König regiert. Tatsache ist, dass alle gläubigen Juden dieses Königreich erwarteten. Sicher ging bei den Juden in der Diaspora niemand in die Synagoge, der nicht dieses Königreich erwartete. Der Herr Jesus macht im Matthäusevangelium deutlich, dass er selbst das personifizierte Königreich Gottes ist. Mich ärgert immer wieder, dass die Übersetzer auf Königreich verzichten, sondern immer nur von Reich schreiben. An einer Stelle nimmt das richtig groteske Formen an: Es ist an dieser Stelle ganz deutlich, dass der Herr Jesus von seinem Königreich spricht, sonst macht die Pilatusfrage überhaupt keinen Sinn. Das, was der Herr Jesus bei Pilatus macht, ist die Aufgabenstellung von Paulus in Ephesus. Die Synagogenbesucher erwarteten das Königreich Gottes. Davon musste sie niemand überzeugen und dafür musste sie folglich auch niemand gewinnen. Insofern ist der zweite Teil der Mengeübersetzung einfach falsch. Der entscheidende Punkt liegt darin, dass Paulus seine Zuhörer davon überzeugte, dass das Königreich Gottes nicht von dieser Welt ist. An diesem Punkt unterschieden sich nach drei Monaten die Zuhörer. Die, die sich verhärteten und nicht glaubten, redeten ja nicht schlecht vom Königreich Gottes, sie redeten schlecht von dem Weg in der Nachfolge hinter dem verworfenen König. Die Zuhörer wurden prinzipiell in zwie Gruppen aufgespalten, nämlich in die eine Gruppe, die das Königreich Gottes für diese Welt erwartete und in die zweite Gruppe, die davon überzeugt war, dass das Königreich Gottes nicht von dieser Welt ist. Gerade angesichts von Römer 9,3 macht nur Elberfelder/freeBible Sinn. Menge führt dann seine philologische Freiheit noch damit ein, dass er deutlich macht, dass er durchaus die Freiheit hat Namen und Personalpronomen beliebig auszutauschen. Der Fisch stinkt halt von Anfang an.,
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  • Avatar von Ulrich
    23.12.2017, 19:50
    Ulrich hat auf das Thema Trinität im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Mario, selbst in diesen Versen hat Harald vor Jahren die Dreieinigkeit, die Trinität entdeckt. Hier ist Jehova in Sodom und Jehova lässt auf Sodom die Dinge kommen, die von Jehova aus dem Himmel kommen. Selbst in 1, Mose 22 entdeckt man die Trinität nicht so deutlich wie hier.
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