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  • Avatar von andy
    10.05.2018, 17:09
    andy hat das Thema Deskription: Hypotyposis (Wortbild) im Forum Stilfiguren erstellt.
    Mit der Figur Deskription wird ein Ort, ein Ereignis, eine Person, Objekte, Zeiten usw. beschrieben, geschildert, usw. und in einer bildhaften bzw. anschaulichen und lebendigen Weise dargestellt. Innerhalb dieser Figur wird in bis zu elf Untergruppen unterteilt. Eine davon ist die Hypotyposis (Wortbild). In dieser werden Objekte oder Aktionen durch Worte sichtbar oder auch hörbar dargestellt. In Jes 5,26-30 wird uns der Scharfrichter Gotts geschildert: Quellen und weiterführende Lit.: Bullinger, Figures of Speech, S. 444-458 Harjung, Lexikon der Sprachkunst, S. 140, 159 https://bibel-studien.jimdo.com/stilmittel/hypotyposis/ In Jes 5,28 ist das hebräische Wort(Strong H6862), welches mit Kieseln oder mit Kieselsteine übersetzt wurde, interessant. Oft wird es auch als Bedrängnis, Drangsal, Angst, usw. übersetzt. Vielleicht ist es auch wie ein Hagelgewitter, welches man nicht nur sehen, sondern auch hören kann. Wer dieses hört und sieht, wird um die unmittelbare Gefahr wissen. Solche Hagelkörner schlagen alles nieder und die Zerstörung ist gross. Wer auch schon solche Erfahrung erlebt hat, kann diese auf den Bibeltext leicht ableiten. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Jes 5,26–30). Elberfeld: R. Brockhaus.
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  • Avatar von andy
    10.05.2018, 10:07
    andy hat auf das Thema Literaturempfehlungen im Forum Stilfiguren geantwortet.
    Ein riesen Aufsteller ist für mich der Inhalt unter diesem Link: https://bibel-studien.jimdo.com/stilmittel/. Jedoch ist es so, dass nicht alle Stilmittel in der Bibel kategorisiert sind bzw. wurden oder werden können. Viele entgehen uns durch die Übersetzungen oder sterben, weil sie nicht mehr gebräuchlich sind. Z. B. ist der Zweck eine tote Metapher. Wenn ich schreibe: «Der Zweck einer Stilfigur ist der gleiche, wie die Farbe eines Gemäldes.», so ist das Ausgangswort «Zweck» kaum noch zu übertragen. Nämlich, der Pflock in der Mitte der Zielscheibe. «Das zentrale Ziel der Stilfiguren ist vergleichbar mit den Farben eines Gemäldes.» Bzw. «Die Stilfiguren der Sprache bezwecken das Gleiche, wie die Farben eines Gemäldes.». Das Ausgangswort «Ziel» ist im Gegensatz zu «Zweck» noch gebräuchlich bzw. lebendig. Das gemeinsame Ziel der Stilfiguren und der Farben eines Gemäldes lässt sich nicht mit kurzen Sätzen beschreiben, so wie auch die Farben des Frühlings nicht auf einem Gemälde 1 zu 1 umsetzbar sind. Achtung: Wer sich mit Stilfiguren auseinandersetzen will, macht ein Fass ohne Boden auf! H. Skril u. M. Schwarz-Friesel, Metapher S. 28; siehe auch Duden Herkunftswörterbuch unter «Zweck».
    3 Antwort(en) | 404 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    30.04.2018, 19:20
    andy hat auf das Thema Wann ist der Herr auferstanden? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich Der Grund für deinen Antwortbeitrag an mich (Link), verstehe ich nicht und kann diesen auch nicht nachvollziehen. Für mich macht es keinen Sinn mehr, mich weiter mit dir über dieses Thema zu unterhalten. Die Juden hatten bis zum vierten Jahrhundert keinen Kalender. Sie hielten sich an die Beobachtung der Mondphasen und konnten so die Schaltmonate bestimmen, so dass der 14. Nisan einen Vollmond hatte. Dieser musste nach der Frühlings-Tag- und Nachtgleiche sein. Da aber Judäa zurzeit Christi, und lange Zeit später, unter der römischen Herrschaft stand, war der offizielle Kalender derjenige der Römer. Vermutlich ist gerade dieser Umstand der Grund, dass Johannes mehrheitlich die römische Zeitrechnung verwendet. Zudem war Jerusalem bereits zerstört als Johannes das Evangelium schrieb. Zu dieser Zeit der Niederschrift war die römische Stundenzählung die gewöhnliche Zählung. Der Umstand, dass der 14. Nisan Dreh- und Angelpunkt für das Passahfest ist, macht deutlich, dass nicht der Wochentag entscheidend ist. Entscheiden ist die Anzahl Tage nach dem festgelegten 1. Nisan. Der genaue Wochentag und das Jahr der Kreuzigung wird damit für uns Menschen ein Geheimnis bleiben. Wikipedia Eintrag Gregorianischer Kalender
    15 Antwort(en) | 737 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    29.04.2018, 19:14
    andy hat auf das Thema Wann ist der Herr auferstanden? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Einteilung des Tages Für die genaue Tageseinteilung orientierte man sich am Sonnenauf- und untergang (Vgl. Schegg S. 324ff. Benzinger S. 203. Ramsay, Art. Numbers, hours and years in Hastings Dict. Extra vol. (p. 473-484) p. 477.). Wenn die Sterne sichtbar wurden, war es Nacht. Man muss sich fragen, wie lange diese Dämmerungsperioden im Orient dauern und wie gross der Unterschied zwischen dem längsten und dem kürzesten Tag ist. Wir sind an unseren Breitengrad gewohnt aber wie ist es in der Region Israels? Diese Webseite könnte die Fragen vermutlich beantworten: https://www.timeanddate.de Dr. Joseph Felten. (1910). Neutestamentliche Zeitgeschichte, Band 1. G.J.Manz. Buch-u.Kunstdruckerei AG.
    15 Antwort(en) | 737 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    28.04.2018, 22:07
    andy hat auf das Thema Wann ist der Herr auferstanden? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Die Zeit der Auferstehung kann nur grob eingegrenzt werden. Johannes benutzt die römische Zeitrechnung und dort lesen wir in Joh 20,1: Es war noch finster, das heisst bevor die Sonne aufging, als die Frauen zum Grab gingen. Dass es nicht am Sabbath war, steht in Mk 16,1. Die Frauen kauften nach dem Sabbath Spezereien: Sie kauften die Spezereien nach unserer Zeitrechnung nach 18:00 Uhr. Ab dieser Zeit war der Sabbath zu Ende und der erste Wochentag begann. Ich kann mir vorstellen, dass man diese Abendstunden nach dem Sabbath zum Einkaufen nutzte, weil man den ganzen Tag dies nicht tun durfte, denn es ist am Sabbath nicht gestattet zu kaufen. Die Frauen hatten vor früh zum Grab des Herrn Jesu Christi zu gehen und in diesen frühen Stunden hätten sie wohl nirgends Spezereien kaufen können. In Joh 20,1 oder Mk 16,1f bzw. römische oder jüdische Zeitrechnung, in beiden Ev. bzw. Zeitrechnungen kamen die Frauen am ersten Wochentag vor dem Sonnenaufgang zum Grab des Herrn Jesu und fanden dieses leer. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Joh 20,1). Elberfeld: R. Brockhaus. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Mk 16,1). Elberfeld: R. Brockhaus.
    15 Antwort(en) | 737 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    26.04.2018, 21:15
    Nebukadnezar stellt ein Bildnis auf, welches angebetet werden soll. Wer das nicht tut, wird in den Feuerofen geworfen. So der Befehl des Königs. Dan 3,1-6 Welch ein Gegensatz dazu: Wer nur den wahren Gott anbetet (Vgl. Joh 14,6) wird verschont vor den folgen des Feuerofens (Vgl. Mt 13,50) und wird auch nicht gebunden bleiben. Dan 3,25-26
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