• Avatar von Markus K.
    Heute, 02:19
    Markus K. hat das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was meint der Herr im Neuen Testament mit dem Begriff: Wer mich liebt der hält meine Gebote.
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  • Avatar von Markus K.
    Heute, 02:15
    Markus K. hat das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was genau meint man mit dem Begriff: "lauwarm" den ja heute meiner Meinung nach viele falsch verstehen und ihn in einem falschen zusammenhang sehen. Es steht ja in den 7 Sendschreiben Laodicea.
    2 Antwort(en) | 15 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    Heute, 02:13
    Markus K. hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich Ich bin genau deiner Meinung und genau so mein ich es auch.Man kann damit nicht alles rechtfertigen richtig. Ich sehe Videospiele, Musik, Fernseher oder Filme als erlaubt aber nicht als nützlich viel eher sollten wir geistliche Dinge tun. Natürlich sollte man aber auch bedenken das man es bei einigen weltlichen Dingen nicht zu weit treiben soll, weil sowas wie Pornografie ist natürlich verboten.
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  • Avatar von Markus K.
    19.04.2018, 15:11
    Markus K. hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Wir lesen in Römer 7 Vers 14 bis 25 dass die Sünde in uns wohnt und wenn wir sündigen das es unser Fleisch tut nicht nicht unser Geist denn unser Geist sündigt nie wir sind von Natur aus von der Sünde beherrscht und kämpfen gegen die Werke des Fleisches gegen diese Begierden, zb.: Eine Frau begehren aber man kann es wieder nicht auf normales weltliches hinzufügen das wäre falsch, sprich Paulus hat sich im Korintherbrief nicht widersprochen, er hat alles richtig gesagt Amen.
    6 Antwort(en) | 177 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    19.04.2018, 01:11
    Markus K. hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Wie soll ich als Christ mit ganz normalen weltlichen Dingen oder alltäglichen Sachen oder Hobbys umgehen, die nicht Verbote überschreiten? Im 1.Korinther 6,12-18 spricht Paulus zu der Korinther Gemeinde die selbst sehr fleischlich war und es herrschte viel Unzucht bei Ihnen. Paulus sagt zu der Gemeinde "alles ist mir erlaubt doch nicht alles ist nützlich alles ist mir erlaubt doch nichts darf Macht haben über mich." Paulus sagt also ganz klar, dass vieles weltliches was wir machen nicht nützlich ist, es aber nicht verboten ist außer es hat Macht über uns, sprich wir sind davon beherrscht und sind süchtig usw. Weiter in dem Vers warnt Paulus aber gleichzeitig vor Unzucht und sagt auch, dass wir teuer erkauft worden sind, sprich wir können nicht Sünden damit rechtfertigen zb.: Mord, Unzucht, Raub, Götzendienst usw. . in Galaterbrief 5,19-21 finden wir die Werke des Fleisches und sollen sie mit unserem Geist bekämpfen. Es steht: Offenbar sind aber die Werke des Fleisches welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen. Also finden wir hier nicht, dass weltliche Dinge dazugehören, hier werden Sünden aufgezählt und auch Sünden gemeint also kann man nicht sagen, dass Videospiele, Filme oder Musik usw. genauso dazugehören das wäre völlig erfunden und Quatsch.
    6 Antwort(en) | 177 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    19.04.2018, 01:05
    Markus K. hat das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Wie muss man diese Bibelstelle verstehen.
    6 Antwort(en) | 177 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    15.04.2018, 01:36
    Markus K. hat das Thema Christen und Schwören im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Dürfen Christen schwören oder wie steht es zum Schwören.
    8 Antwort(en) | 285 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    15.04.2018, 01:35
    Markus K. hat das Thema Was ist die Lehre des Christus im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was für Gebote gelten in den Lehrbriefen bzw. was sind die Gebote in den christlichen Lehrbriefen, weil die Bergpredigt ist ja nicht die Lehre des Christus und ist an die Juden gerichtet.
    1 Antwort(en) | 129 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    12.04.2018, 00:16
    Markus K. hat das Thema Beten im Forum Biblische Lehre erstellt.
    1.Tim. 2,1-4: So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Wenn jemand sieht, dass sein Bruder oder seine Schwester eine Sünde tut, eine solche, die nicht zum Tod führt, dann soll er zu Gott beten, und Gott wird dem Bruder oder der Schwester das Leben geben. Das betrifft die, deren Sünden nicht zum Tod führen. Es gibt eine Sünde, die den Tod bringt. In einem solchen Fall sage ich nicht, dass ihr beten sollt. Wie sind diese 2 Verse genau zu verstehen, weil einmal wird gesagt wir sollen für jeden Menschen beten und einmal wird gesagt das es ein Fall gibt wo wir nicht beten sollen. 1. Johannes 1. Joh 5,16 Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so wird er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode; nicht für diese sage ich, daß er bitten solle.
    2 Antwort(en) | 177 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 01:34
    Markus K. hat das Thema Rudolf Ebertshäuser im Forum Lehren und Irrlehren erstellt.
    Ist der Rudolf Ebertshäuser zu empfehlen und ist er ins Gesetzliche Abgerutscht ja oder nein?
    2 Antwort(en) | 264 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 01:13
    Markus K. hat auf das Thema Judas im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Joh 13: 26 Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er tauchte den Bissen ein und gab ihn Judas, Simons Sohn, dem Ischariot. Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!
    2 Antwort(en) | 115 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 01:10
    Markus K. hat das Thema Judas im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Ein paar einzelheiten über Judas.
    2 Antwort(en) | 115 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 01:07
    Markus K. hat auf das Thema Die Offenbarungsgaben im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Bei der Beantwortung der Frage, welche Geistesgaben noch heute in Kraft sind, ist viel Einsicht erforderlich. Viele Christen verfallen in einen extremen Rationalismus, in dem sie alle übernatürliche Gaben für die heutige Zeit ablehnen, während andere eine perfekte Kontinuität in allen Zeitepochen sehen und somit die biblische Geschichte zeitlich „platt bügeln“ (siehe Hebräer 1: 1-2a). Wir befassen uns in dieser Studie mit den sogenannten Offenbarungsgaben. Das sind neutestamentlichen Geistesgaben wie zum Beispiel die Prophetie oder das Zungenreden. Wir vertreten die Position, dass diese Gaben im normalen Leben der Gemeinde aufgehört haben, weil sie, wie wir sehen werden, ihre Funktion bereits erfüllt haben. Die Bibel sagt nirgendwo, dass übernatürliche Geistesgaben wie die Gabe der Heilung, der Wunder oder der Unterscheidung aufgehört hätten, obwohl davon auszugehen ist, dass diese besondere Geistesgaben heute nur selten vorkommen. Viele angebliche Wunderheiler sind in Wirklichkeit nur Scharlatane. Der Glaube ist ein für allemal überliefert worden Wenn wir sagen, dass Gott noch heute redet, meinen wir nicht damit, dass Er uns neue Offenbarungen neben der Schrift schenkt, sondern dass Er durch die Bibel spricht oder uns Erkenntnisse schenkt, die wir aus der Heiligen Schrift zum Teil entnommen haben. Wenn in der Predigt ein Pastor die Schrift richtig auslegt, erstellt er geistliche Zusammenhänge, die in irgendeiner Weise prophetisch sind (in diesem Sinne ist er ein Prophet!) aber er vermittelt grundsätzlich keine neuen Erkenntnisse. In diesem Zusammenhang spielt auch der Menschenverstand eine wesentliche Rolle, weil wir Prinzipien aus der Bibel ableiten, die uns helfen sollen, wichtige Entscheidungen zu treffen; wir bekommen aber im Normalfall keine Eingebungen, wo der Verstand nicht aktiv eine Rolle spielen würde. Gott kann selbstverständlich in Einzelfällen auch durch Träume, Visionen oder Auditionen reden, aber sie dienen nicht dazu, die Gemeinde zu erbauen, wie das gepredigte Wort es tut. Wir sollten auf keinen Fall diese Erfahrungen suchen. In der Pfingst- und in der charismatischen Bewegung wird dagegen angenommen, dass Gott unaufhörlich redet. In seinem Buch „Surprised by the Power of the Spirit“ betont Jack Deere, dass die Bibel überall von Zeichen und Wundern berichtet und weil Gottes Reden nie aufgehört hat, muss es heute auch genauso sein. Nichts in der Schrift erlaubt uns zu denken, laut Deere, dass vor der Wiederkunft Christi Gott gewisse Gaben zurückgenommen hätte; es würden heute sogar noch Apostel und Propheten geben. Dennoch gibt Jack Deere gerne zu, dass der Kanon der Schrift abgeschlossen ist und dass man heutige Prophetien nicht mit neutestamentlichen Prophetien gleichstellen darf. Sie betreffen eher Situationen der alltäglichen Lebens und müssen immer anhand der Schrift geprüft werden. In der Hinsicht ist er aber nicht mehr konsequent, denn er müsste logischerweise die Ansicht vertreten, dass der Kanon doch nicht abgeschlossen ist. Wenn Gott immer noch so redet wie damals, warum gäbe es keine neuen biblischen Bücher? Warum wünschen sich Charismatisker so sehr, dass Gott heute noch durch Träume oder Visionen redet? Weil in ihren Kreisen angenommen wird, dass die Schrift zwar über wesentliche Bestandteile unseres Glaubens redet, wie den Weg der Erlösung, die Heiligung und die zukünftigen Dinge aber in dem praktischen Alltag nicht ausreicht. Wie mit kleinen Kindern, die noch nicht scharf überlegen können, muss uns Gott den Weg deutlich zeigen. Dieser Gedanke wird aber von der Heiligen Schrift selbst bei weitem nicht unterstützt. Im Gegensatz sagt die Bibel, dass unser Verstand erneuert werden muss, damit wir prüfen (oder überlegen) können, was der Wille Gottes für uns wirklich ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes (Verstand), dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Römer 12: 2 Wie kann unser Verstand erneuert werden? In dem wir uns an die schriftlichen Überlieferungen halten, sie in uns wirken lassen und dadurch zu jedem guten Werk ausgerüstet werden: Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 2 Timotheus 3:14-17 Gott hat sich im Alten Testament oft durch Visionen und diverse Eingebungen offenbart, weil die Menschen damals noch kein klares Verständnis von seinem Willen hatten. Heute ist es aber so, dass Gott durch Jesus und seine Apostel so klar redet, dass wir keiner weiteren Anweisungen mehr bedürfen. Das ist zum Beispiel das, was folgende Stelle ausdrücken will: Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Hebräer 1: 1-2a Paulus unterstreicht, wie großartig seine eigene Botschaft ist: Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekanntgemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist… Epheser 3:4-5 Inhalt dieser Offenbarung ist das, was wir Glauben nennen. Damit wir nicht unsere Überzeugung gemeint, sondern der Inhalt an dem wir glauben. Dieser Glaube ist ein für allemal durch Jesus und die neutestamentlichen Propheten überliefert worden: Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben, hielt ich es für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist. Juda 3 Die Propheten (die Apostel waren auch Propheten) haben ein Fundament gelegt, worauf wir bauen sollen. Das prophetische Reden ist nicht mehr notwendig, weil diese Grundlage bereits vorhanden ist: So seid ihr nun …auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, Epheser 2: 19-20 Unsere Aufgabe besteht darin, uns an dieses Muster zu halten: Aus diesem Grund erleide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht. Denn ich weiß, an wen ich glaube, und ich bin überzeugt, dass er mächtig ist, das mir anvertraute Gut zu bewahren bis zu jenem Tag. Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist! 2 Timotheus 1:12-13 Prophetie und Zungenreden waren Offenbarungsgaben Wir wollen jetzt zeigen, dass in der Urgemeinde prophetisches Reden und Zungenreden Offenbarungsgaben waren. Zweck dieser Gaben war hauptsächlich, das Fundament unseres Glaubens zu legen. Nicht alle Erkenntnisse, die Gott so offenbart hat, sind im Kanon der Schrift aufgenommen worden (die ganze apostolische Tradition ist nicht drin) und nicht alles, was die Propheten gesagt haben, diente zur Belehrung – Wir gehen zum Beispiel davon aus, dass Philippus Töchter, die prophezeien konnten, jedoch nicht lehren durften – aber was wir heute durch in der Schrift besitzen macht alles andere überflüssig. Zungenreden war eine Form von Prophetie Folgender Vers soll es deutlich zeigen: Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, dass ihr weissagt! Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse im Geist. 1 Korinther 14:1 Das griechische Wort mysterion, das hier für Geheimnisse verwendet wird, meint Dinge, die solange versteckt bleiben, bis Gott sie offenbart. Wir finden diesen Ausdruck auch zum Beispiel im Epheserbrief: Deshalb ich, Paulus, der Gebundene Christi Jesu für euch, die Heiden. Ihr habt ja gewiß von der Haushalterschaft der Gnade Gottes gehört, die mir für euch gegeben worden ist, daß er mich das Geheimnis durch Offenbarung wissen ließ, wie ich zuvor kurz geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekanntgemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist… Epheser 3:1-5 In anderen Worten ist der Inhalt der Zungenrede eine Offenbarung Gottes. Die Besonderheit dieser Offenbarung ist, dass sie in einer ausländischen Sprache erfolgt, die nur wenige verstehen, so dass sie noch übersetzt werden muss. Wenn dies geschieht, dann ist sie wie eine Prophetie, die man direkt vernehmen kann. Sie hat auch deren Wert. Paulus scheint, der Prophetie einen höheren Wert zu geben als der Zungenrede: Und Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen. 1 Korinther 12:28 Denn wer weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet… 1 Korinther 14:5b Dies gilt aber nur, solange die Sprache nicht übersetzt wurde: … es sei denn, daß er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt. 1 Korinther 14:5c Die Tatsache, dass die Zungenrede interpretiert werden muss, zeigt, dass sie doch eine wertvolle Offenbarung enthält, welche die Gemeinde aufbauen soll. Derjenige, der in Zungen spricht, spricht durch den Heiligen Geist im Namen Gottes: Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet zwar mein Geist (oder der Geist in mir), aber mein Verstand ist ohne Frucht. 1 Korinther 14:14 Da Menschengeist und Verstand die selbe Realität ausdrücken („erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung“ Epheser 4:23), müssen wir verstehen, dass hier mit dem Geist der Heilige Geist gemeint ist. Das Zungenrede war ein Zeichen für Israel Mitten in seiner Argumentation sagt Paulus folgendes: Im Gesetz steht geschrieben: »Ich will mit fremden Sprachen und mit fremden Lippen zu diesem Volk reden, aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr«. Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber ist nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. 1 Korinther 14:21-22 Hiermit zitiert er die Worte einer Prophetie in Jesaja 28:11-12 und macht damit klar, dass Sprachen ein Zeichen für das ungläubige Volk Israel sind. Gott wollte zu diesem verstocktes Volk durch die Lippen von Fremden reden, aber Israel hat diese Botschaft missachtet, weil es für sie wie unverständliche Laute klang. Diese Tatsache spricht dafür, dass Zungenreden in einer menschlichen Sprache erfolgt, und nicht in einer ekstatischen Sprache. Ein Beispiel dafür finden wir in Apostelgeschichte 2, als der Heilige Geist zum Pfingstfest ausgegossen wurde. Die Apostel haben damals in Sprache geredet, die die ausländischen Zuhörer als ihre eigene Sprache erkannt haben. Die Juden von Jerusalem dagegen haben diese Worte für Unsinn gehalten: Andere aber spotteten und sprachen: Sie sind voll süßen Weines! Apostelgeschichte 2:13 Dieses Zeichen wurde mit der Zerstreuung Israels im Jahre 70 nach Christus überflüssig. Die Propheten waren unfehlbar Die neutestamentlichen Propheten kommen in der Auflistung von 1 Korinther 12:28 an zweiter Stelle hinter den Aposteln und vor den Lehrern. Dies ist nicht von ungefähr. Das Merkmal der biblischen Prophetie ist, dass sie unfehlbar ist, weil Gott selbst durch die Propheten spricht. Wie schon im Alten Testament betont, wurde ein Prophet, der ein falsches Zeugnis gab, als falscher Prophet erkannt: Wenn du aber in deinem Herzen sprichst: »Woran können wir das Wort erkennen, das der Herr nicht geredet hat?«, Wenn der Prophet im Namen des Herrn redet, und jenes Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der Herr nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, du sollst dich vor ihm nicht fürchten! 5 Mose 18:21-22 Einige Kommentatoren unterstreichen, dass in Apostelgeschichte 21 der Rat des Propheten Agabus von Paulus nicht gefolgt wurde, was dafür spricht, dass man den allgemeinen Wert einer Prophetie bewerten durfte. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Aussagen von Agabus minderwertig waren. Paulus erkannte sie wohl als Gottes Wort, wie viele vorherigen Prophetien über ihn: Und siehe, jetzt reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird, außer daß der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, daß Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten. Apostelgeschichte 20:22-23 Angebliche Argumente für die Fortdauer dieser Gaben Wir befassen uns in diesem Kapitel mit der Erfahrung der Pfingst- bzw. charismatischen Gemeinden sowie mit deren biblischen Argumenten, um diese Praxis zu rechtfertigen. Wir werden zeigen, dass sie der neutestamentlichen Praxis fremd ist, denn diese sogenannten Gaben nur ein blasser Schimmer der neutestamentlichen Manifestationen darstellen. 1. Das Zungenreden Das Zungenreden wird meistens als ekstatische Sprache verstanden. Fälle von echter Xenolalie (Reden in einer ausländischen Sprache, die man nie gelernt hat) wurden zwar berichtet aber konnten bisher nicht wissenschaftlich belegt werden. Die Glossolalie wird sowohl in der Gemeinde als auch privat praktiziert. Sie dient meistens zum Lobpreis, wird in Versammlungen von vielen gleichzeitig praktiziert und nur in seltenen Fällen übersetzt, was Paulus Anweisungen in 1 Korinther 14 widerspricht: Wenn jemand in einer Sprache reden will, so sollen es zwei, höchstens drei sein, und der Reihe nach, und einer soll es auslegen. Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er mag aber für sich selbst und für Gott reden. 1 Korinther 14:27-28 Darüber hinaus zeigen neurolinguistische Analysen von aufgezeichneter Glossolalie, dass modernes Zungenreden keine linguistische Struktur besitzt. Folgende Phänomenen moderner Glossolalie wurden festgestellt: Die phonetischen Strukturen – z.B. die Häufigkeit der Wiederholung von Konsonanten, die Verwendung des englischen »th« oder des deutschen oder französischen »ü« – entsprechen den Strukturen der Muttersprache des Zungenredners. Innerhalb der Gruppe, die sich um einen bestimmten Leiter schart, gibt es offenkundig kaum Variationen von Klangmustern. Andere Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass jeder Zungenredner ein identifizierbares Klangmuster hat und manche Glossolalen zwei oder drei unterscheidbare Klangmuster verwenden, die sich manchmal von den phonetischen Strukturen der eigenen Muttersprache unterscheiden. Diese Feststellungen sind jedoch keine eindeutigen Beweise, dass das Zungenreden vorgetäuscht wird aber zumindest spricht es nicht für dessen Authentizität. Die Zungenrede ist auch selbsterbauend Pfingstler und Charismatiker weisen darauf hin, dass Zungenreden nicht nur die Gemeinde erbauen soll, sondern dass es auch eine selbsterbauende Form des Zungenredens gibt. Sie erwähnen neben dem vorher zitierten Vers, wo die Möglichkeit besteht, für sich selbst zu reden, auch diese beiden Verse zum Beispiel: Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; 1 Korinther 14:2 Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; 1 Korinther 14:4 Sie weisen auch darauf hin, dass Paulus diese Gabe privat ausgeübt haben soll: Ich danke meinem Gott, daß ich mehr in Sprachen rede als ihr alle. Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache. 1 Korinther 14:18-19 Antwort: Ziel der Prophetie ist, der Gemeinde zu dienen. Das tut die Zungenrede alleine nicht, weil sie geheimvoll ist. Mit Rede zu Gott könnte Paulus meinen, dass der Herr diese Geheimnisse versteht, solange sie nicht interpretiert werden. Richard Gaffin ist der Meinung, dass es sich bei dem „Singen in Zungen“ möglicherweise auch um doxologische Aussagen handeln könnte, die Gott verherrlichen sollen, wie zum Beispiel die alttestamentlichen Psalmen. Wie sie auch den Redner erbauen, ist jedoch nicht klar. Wahrscheinlich ist es nur der Fall, wenn der Zungenredner auch gleichzeitig die Übersetzungsgabe besitzt, denn in diesem Fall versteht er selbst, was er sagt. Die Zungenrede kann auch ekstatisch sein Es wird zugegeben, dass das Zungenreden von Apostelgeschichte 2 tatsächlich eine Form von Xenolalie war, dass es aber auch eine ekstatische Form der Glossolalie gibt: Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete… 1 Korinther 13:1 Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen. 1 Korinther 14:14 Antwort: Zu dem ersten Vers meint Paulus nicht, dass Zungenreden tatsächlich eine Engelssprache sein kann, sondern eher hyperbolisch, dass die schönst mögliche Sprache nur von wenig Nutzen ist, wenn sie dem Nächsten in Liebe nicht dient. Zu dem zweiten Vers: Wir haben auch vorher gezeigt, dass eine Gegenstellung Geist vs. Verstand unhaltbar ist. Der menschliche Geist und der Menschenverstand sind ein und das selbe. Hier ist deshalb der Heilige Geist gemeint und nicht der Menschengeist. Es ist der Geist Gottes, der den Besitz eines Menschen nehmen kann, direkt sprechen oder singen und gleichzeitig Offenbarungen enthüllen kann. 2. Prophetie Moderne Prophetie wird nicht der neutestamentlichen Prophetie gleichgestellt. Es handelt sich um ein prophetisches Reden, welches manchmal fehlbar ist und auf alle Fälle geprüft werden muss. In anderen Worten kann ein moderner „Prophet“ wertvolle aber auch wenig wertvolle Dinge sagen. Es wird sogar in bestimmten Kreisen angenommen, dass er manchmal durch einen „falschen Geist“ sprechen kann. Wir haben schon gezeigt, dass die neutestamentlichen Propheten ein anerkanntes Amt besaßen und unfehlbar waren. Durch sie hat Gott direkt gesprochen. Prophetie muss nicht unbedingt einen Glaubensinhalt haben. Wenn aber alle weissagten, und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger herein, so würde er von allen überführt, von allen erforscht; und so würde das Verborgene seines Herzens offenbar, und so würde er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig in euch ist. 1 Korinther 14: 24-25 In seinem Buch berichtet Jack Deere über einige Prophetien von Paul Cain. Aus diesen Beispielen entnehmen wir, dass das prophetische Reden von Paul Cain darin besteht, Details über das private Leben einer Person der Gemeinde oder von außerhalb zu enthüllen? Viele ähnliche Fälle werden in der heutigen Zeit berichtet. Im Kontext von 1 Korinther 14 ist der Zweck der Prophetie, die Gemeinde zu erbauen und nicht primär einzelne Menschen. Wir leiten davon ab, dass prophetisches Reden die Form einer Botschaft annahm, welche auch die Sünde des Menschen aufdecken sollten und die Notwendigkeit der Buße unterstrich, wie der Hebräerbrief sagt: Denn das Wort Gottes … ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben. Hebräer 4:12-13 Prophetie kann auch minderwertige Elemente enthalten und muss deshalb bewertet werden Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! 1 Thessalonicher 5:19-21 Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen. 1 Korinther 14:29 Es wird angenommen, dass die Qualität einer Prophetie bewertet werden muss. Im Neuen Testament wird unter Bewertung von Prophetien etwas anderes verstanden. Damit ist nicht gemeint, dass gewisse Prophetien nicht die gleiche Qualität wie andere besitzen, sondern dass es auch falsche Prophetien gibt. Es gibt entweder echte Prophetien oder falsche Prophetien und sie müssen durch Propheten anhand biblischer Erkenntnisse beurteilt werden. Die Bibel sagt nicht, dass Prophetien und Zungen aufgehört haben Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. 1 Korinther 13:8-10 Pfingstler und Charismatiker verstehen die Verse 8 bis 10 als einen Hinweis dafür, dass Prophetie und Zugenreden nie aufgehört haben, denn mit dem Vollkommenen ist eindeutig die Wiederkunft Jesu gemeint. Das heißt also, diese Gaben sollen anhalten bis zur Wiederkunft des Herrn, wo sie dann nicht mehr notwendig sind, weil wir dann eine direkte Erkenntnis haben werden. Wir denken, dass wir aus diesen Versen nicht eindeutig erkennen können, wann diese Offenbarungsgaben aufhören werden. Der Vers 10 sagt nur, dass das Stückwerk weggetan wird, wenn das Vollkommene da ist. Weissagungen und Prophetie gehören zwar zum Stückwerk, aber es wird nicht explizit gesagt, dass das Stückwerk ausschließlich aus ihnen besteht. Wir genießen immer noch heute eine Erkenntnis, die begrenzt ist (zum Beispiel in der Auslegung der Schrift). Prophetien und Zungen können zwischen dem Zeitpunkt, zu dem Paulus spricht, und der heutigen Zeit aufgehört haben. Schlusswort Was wollten wir in dieser kleinen Studie zeigen? Uns ist klar, dass heute wie damals Gott zu uns redet. Wie Er das macht, ist eine andere Frage. Das, was wir im NT über Prophetie oder Zungenreden lesen, zeigt, dass Gott diese Gaben gegeben hat, um das Fundament unseres heutigen Glaubens zu legen. Die heutige Praxis der Pfingst- und charismatischen Gemeinden entspricht nicht, was wir im Neuen Testament finden. Dies ist ein starker Hinweis dafür, dass viele dieser angeblichen Gaben nicht authentisch sind.
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  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 00:44
    Markus K. hat das Thema Die Offenbarungsgaben im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Die Offenbarungsgaben sind erfüllt und kann es nicht mehr geben.
    7 Antwort(en) | 254 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 00:42
    Kann ein Kind Gottes aufgrund der Stellen in Hebräer 6,4-5 und Hebräer 10,26.27 wieder verloren gehen? Bibelstelle(n): Hebräer 6,4.5; 10,26.27 Unmöglich, denn es gibt doch so viele Stellen, welche die Unmöglichkeiten eines Verlorengehens Wiedergeborener bekräftigen, dass wir darauf kaum einzugehen brauchen. Niemals kann Gottes Wort an einer Stelle "Ja" und an anderer Stelle in Bezug auf die gleiche Sache "Nein" sagen. Es dürfte mehr als genügen, folgendes anzuführen: Wiedergeburt bedeutet doch, dass wir durch Geburt, gezeugt durch das Wort (Jak 1,18), in die Stellung von Gotteskindern gebracht sind. Das kann doch nicht wieder ungeschehen gemacht werden. Zudem hat Gott uns das Unterpfand des Geistes gegeben (Eph 1,13.14; 2. Kor 1, 22). Beachten wir ferner den unermesslichen Kaufpreis, den Christus für uns bezahlt hat (1. Kor 6,20; Joh 10,15; 2. Kor 8,9; 1. Pet 1,18.19 u.w.); ferner die absoluten Zusicherungen in Johannes 10,28-30; Hebräer 6,17-20; dann die grenzenlose Liebe Gottes, von der uns nichts im Himmel und auf der Erde trennen kann (Röm 8,31-39); zudem sind alle Verheißungen in Ihm Ja und Amen (2. Kor 1,20). Was nun die beiden Stellen in Hebräer 6 und 10 betrifft, so gibt es kaum Verse der Heiligen Schrift, welche der Feind so oft in falscher Anwendung benutzt, wie diese, um Kinder Gottes damit zu beunruhigen. Beachten wir, dass der Hebräerbrief, wie schon der Name sagt, an Juden gerichtet ist. Die Absicht des Briefes ist es, dem Schatten des Alten Bundes, das Bessere, Vorzüglichere, Vollkommenere gegenüberzustellen: Christus! Darum redet der Schreiber in Kapitel 6 von einem "Anfang", das waren die Schatten, welche auf Christus hinwiesen, aber dieser war ja nun gekommen, so dass die Schatten keinen Wert mehr hatten. Auch die Stelle in Hebräer 10 warnt nun gewisse Juden, welche äußerlich sich dem Christentum zugewandt hatten, sich wieder zum Judentum zurückzuwenden, weil sie sich dann wieder mit den Feinden des Herrn einsmachen und die Wahrheit, welche sie gehört hatten, verleugnen würden. Beispiele hiervon sind Judas und Simon der Zauberer. Beide haben in einem gewissen Maß die Vorteile des Wandelns mit dem Herrn Jesus und die Wirksamkeit des Geistes Gottes genossen, ohne aber ihr Herz völlig und endgültig dem Evangelium geöffnet zu haben. Wenn sie dies getan hätten, wäre ein solches Zurückgehen nicht der Fall gewesen. An solche Leute ist auch hier zu denken. Wenn man Christus nicht annimmt, ist keine weitere Rettung mehr möglich. Beachte auch die unpersönliche, lediglich grundsätzliche Redeweise an beiden Stellen, im Gegensatz dazu aber der entschieden persönliche Nachdruck in Hebräer 6,9: "Wir sind aber in Bezug auf euch, Geliebte, von besseren und mit der Errettung verbundenen Dingen überzeugt". Welche Ruhe, welche Sicherheit spricht aus diesen Worten! Notwendigerweise wollen wir aber die Ermahnungen, welche in genannten zwei Stellen liegen, nicht unbeachtet lassen, und uns daran erinnern, dass wir aus unserer Errettung kein Ruhekissen zur Trägheit und Gleichgültigkeit machen sollen, sondern uns zu wappnen haben, um nicht in kraftloses Bekennertum und in irdisch gesinntes Leben abzugleiten. Völlig irreführend aber ist die Auffassung, jene Stellen so anzuwenden, dass den wirklichen Gläubigen die Heilsgewissheit und damit der göttliche Boden unter ihren Füssen entzogen wird.
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  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 00:42
    Diese Stellen sind nicht mehr möglich.
    3 Antwort(en) | 239 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 00:39
    Markus K. hat auf das Thema Lästerung des Heiligen Geistes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Was ist mit der Lästerung des Heiligen Geistes gemeint, die dreimal im Neuen Testament genannt wird? Warum kann diese Sünde nicht vergeben werden? Können auch Gläubige den Geist lästern? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen und beunruhigen manche Christen. Darum ist es gut und wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Die Lästerung des Heiligen Geistes wird an drei Stellen in der Bibel erwähnt: Matthäus 12,31.32; Markus 3,28.29; Lukas 12,10. Ich zitiere nachfolgend die Stelle aus dem Matthäusevangelium, weil sie die umfassendste ist: „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden – weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ (Mt 12,31.32). Worin besteht die Lästerung des Geistes? Um diese Worte des Herrn Jesus gut zu verstehen, müssen wir beachten, vor welchem Hintergrund sie gesprochen wurden. In Matthäus 12 wird in den Versen davor beschrieben, wie Jesus Christus einen Menschen heilte, der aufgrund dämonischer Besessenheit blind und stumm gewesen war (V. 22). Das Wunder war sehr eindrücklich, so dass sich die Volksmengen erstaunt fragten, ob Jesus nicht der Sohn Davids, der verheißene Messias, sei (V. 23). Das ärgerte die Pharisäer gewaltig. Sie, die beschlossen hatten, Jesus umzubringen (V. 14), sahen ihr Ansehen beim Volk schwinden. Sie konnten nicht leugnen, dass ein Wunder geschehen war, und so schrieben sie es kurzerhand der Kraft des Teufels zu und behaupteten: „Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch den Beelzebul, den Fürsten der Dämonen“ (V. 24). Schon einmal hatten sie in dieser Weise gelästert (Mt 9,34). Der Herr war jedoch nicht darauf eingegangen; jetzt aber zerbrach er ihre krumme und boshafte Logik wie ein Streichholz: Vers 25.26: Wenn Dämonen durch die Kraft Satans ausgetrieben werden, dann kämpft Satan gegen sich selbst. Und das ist undenkbar. Sollte er denn mit der linken Hand einen Dämon in den Menschen senden und ihn mit der rechten wieder entfernen? Sein Reich würde rasch untergehen. Vers 27: Wenn Jesus Dämonen in der Kraft des Teufels ausgetrieben hätte, dann müsste dieser generell der Urheber von Dämonenaustreibungen sein – also auch dann, wenn die „Söhne“ der Pharisäer eine solche Tat vollbrachten. Da sie das jedoch verneinen würden, haben sie sich offenbar in einen Widerspruch verstrickt. Vers 28–30: Eine teuflische Kraft kann bei der Dämonenaustreibung aus diesen Gründen nicht im Spiel sein (eine menschliche natürlich auch nicht, denn der Mensch ist solchen Mächten nicht gewachsen). Es gibt daher nur eine Schlussfolgerung: Der Herr trieb die Dämonen in der Kraft des Geistes Gottes aus. Er erwies sich dadurch als stärker als der Teufel. Das offenkundige Wirken des Geistes Gottes bewusst dem Fürsten der Dämonen, dem Teufel, zuzuschreiben – das ist die Lästerung des Geistes. Redet jemand in dieser Weise gegen den Geist, so hat er „keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig“ (Markus 3,29). Wer sich einer derartigen Ungeheuerlichkeit schuldig macht, überschreitet eine göttliche gezogene Grenze und stellt sich für immer außerhalb der Gnade Gottes. Erschütternd ernste Tatsache! Bange Fragen Diese Worte des Herrn haben bei manchen bange Fragen ausgelöst: „Was ist, wenn ich den Geist gelästert habe? Habe ich eine Sünde begangen, die nie vergeben werden kann? Gehe ich doch noch verloren? Bin ich vielleicht überhaupt nicht bekehrt?“ In diesem Artikel soll nun dargelegt werden, dass niemand in Angst leben muss, den Geist gelästert zu haben. Die Worte des Herrn über die Lästerung des Geistes tasten keineswegs die Heilssicherheit und Heilsgewissheit eines Christen an. Und sie sind natürlich auch nicht dazu da, heilsverlangende Seelen vor dem entscheidenden Schritt zurückzuhalten! Es geht um Lästerung Es ist auffällig, dass in diesem Zusammenhang oft von der „Sünde gegen den Heiligen Geist“ gesprochen wird. Das aber hat der Herr Jesus nicht gesagt und nicht gemeint; Er sprach ausdrücklich davon, dass der Heilige Geist gelästert wird. Das ist ein wichtiger Unterschied. „Sünde gegen den Heiligen Geist“ ist eine allgemeine Formulierung, die man mit jeder Sünde verbinden könnte. Als Ananias heuchelte, sprach Petrus davon, dass er den Heiligen Geist belogen habe (Apg 5,1–3). Er hatte gegen den Heiligen Geist gesündigt, und es war sogar eine Sünde zum Tod – aber mit der Lästerung des Geistes hat das nichts zu tun. Ausschließlich die Lästerung des Geistes ist eine Sünde, die nicht vergeben wird. Jede andere Sünde und jede Lästerung kann den Menschen vergeben werden (Mt 12,31). Wichtig ist noch zu vermerken, dass die Lästerung etwas ist, das ausgesprochen wird. Denn Christen, die meinen, den Geist gelästert zu haben, sprechen vielfach von unerwünschten Gedanken, die einem furchtsamen Herzen entspringen und/oder Folge eines feurigen Pfeil des Bösen sind (vgl. Eph 6,16). Bei der Lästerung des Geistes handelt es sich aber nicht um Gedanken, sondern um Worte, wie es die Schrift deutlich zeigt (Mk 3,30). Es geht um verstockte Herzen Christen, die befürchten, sie könnten den Geist gelästert haben, wünschen sich die Gewissheit der Vergebung und möchten mit dem Herrn Jesus die Ewigkeit verbringen. Sie lehnen es ab, dass göttliches Wirken verunglimpft wird. Das alles beweist deutlich, dass sie neues Leben aus Gott haben. Sonst wären ihnen solche Empfindungen und Gedanken völlig fremd. Sie befinden sich ganz offenbar nicht in dem Zustand der Verhärtung, wie die Pharisäer, die den Geist gelästert haben. Die Pharisäer waren keine zweifelnden und ängstlichen Seelen, die befürchteten, verloren zu gehen. Was sie redeten, entsprang einer kühl berechnenden Überlegung. Als sie merkten, dass die Volksmenge erstaunt war über das Wunder des Herrn Jesus, sagten sie, ohne mit der Wimper zu zucken: „Er hat den Beelzebul; und: Durch den Fürsten der Dämonen treibt er die Dämonen aus“ (Mk 3,22). Diese Aussage erschien ihnen am meisten geeignet, ihren Einfluss über das Volk zu wahren und das Wunder Jesu zu verleumden. In ihren bösen und verhärteten Herzen war kein Wunsch nach Vergebung und kein Verlangen nach Gottes Herrlichkeit. Sie hassten den Herrn Jesus und verschlossen ihre Herzen willentlich und wissentlich vor dem Wirken Gottes. Es geht um offenkundige Zeichen Die Pharisäer schrieben ein augenscheinliches Zeichen, das in der Kraft des Geistes Gottes gewirkt wurde, teuflischer Macht zu. Da wir in einer Zeit leben, in der sich die Macht des Geistes nicht in derartigen Zeichen offenbart, ist es nicht möglich, dass heute jemand den Geist Gottes in dieser schrecklichen Form lästert. Wir müssen ferner bedenken, dass die Schrift die Lästerung des Geistes direkt mit der Person des Herrn Jesus verknüpft. Das sollte uns zumindest vorsichtig machen, in anderen Fällen von dieser Lästerung zu sprechen. Allerdings ist es richtig, aus Stellen im Lukasevangelium zu folgern, dass die Lästerung des Geistes auch in Verbindung mit den Aposteln möglich war. Denn es ist auffällig, dass Lukas die Warnung, dass es sich um eine Sünde handelt, die nicht vergeben werden kann, nicht nur auf die Lästerung in der direkten Gegenwart des Herrn bezieht, sondern auch mit Belehrungen des Herrn für die Zeit seiner Abwesenheit verbindet (siehe Lk 11,15–23 und Lk 12,8–10). Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass auch die Apostel Zeichen und Wunder gewirkt haben, die es heute nicht mehr gibt. Wir können daher nicht einfach die Lästerung des Geistes in unsere Zeit übertragen. Es geht um das Zeitalter Es ist höchst bemerkenswert, dass der Herr Jesus die Sünde, die nicht vergeben werden kann, im Matthäusevangelium auf zwei Zeitalter bezog: „Wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden – weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen“ (Mt 12,32). Der Sohn Gottes sprach nicht davon, dass derjenige, der in dem damaligen Zeitalter diese Sünde tat, auch im zukünftigen Zeitalter keine Vergebung bekommen würde. Es geht vielmehr um die Frage, in welchem Zeitalter die Sünde, die Lästerung begangen wird. Wer in dem Zeitalter, in dem der Herr Jesus lebte, gegen den Geist redete und wer das in dem „zukünftigen Zeitalter“ tun würde – der ist von der Vergebung ausgeschlossen. Ein Zeitalter ist eine heilsgeschichtliche Epoche, die durch bestimmte Merkmale des Handelns Gottes mit den Menschen gekennzeichnet ist. Als Christus auf der Erde lebte, war Israel das anerkannte Volk Gottes. Aber Israel ist verworfen worden und dieses „Zeitalter“ kam zu seinem Ende (vgl. Rö 11,15). Bleibt zu klären, was mit dem „zukünftigen Zeitalter“ gemeint ist. Ist das unsere gegenwärtige Epoche? Nein. Mit dem Ausdruck „zukünftigen oder kommenden Zeitalter“ wird in der Schrift nie die „Gnadenzeit“ bezeichnet. Gemeint ist damit die Zeit, wenn Gott sich in seinem direkten Handeln mit dieser Erde wieder seinem irdischen Volk Israel zuwenden und die Segnungen des Tausendjährigen Reiches herbeiführen wird (vgl. Mk 10,30). Das steht nicht im Widerspruch dazu, dass es zur Zeit der Apostel die Lästerung des Geistes geben konnte, wie ich das vorher schon angedeutet habe. Denn wir müssen bedenken, dass die ersten Jahrzehnte des Christentums eine Übergangszeit bildeten. Gott beschäftigte sich noch mit den Juden und bot seinem Volk Vergebung an (Apg 5,31). Die Verkündigung der Apostel an die Juden wurde, wie die Botschaft des Herrn, von Wundern und Zeichen begleitet (Apg 2,22; Apg 2,43; Heb 2,3.4). So erlebten die Hebräer in ihrer Mitte die „Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters“ (Heb 6,5). Sie sahen die Macht Gottes, die einst völlig entfaltet werden wird, wenn Christus in Herrlichkeit erscheint. Als der Apostel Petrus einen gelähmten Mann geheilt hatte, sagte er zu dem Volk: „Durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht … So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen von dem Angesicht des Herrn und er euch den zuvor bestimmten Christus Jesus sende“ (Apg 3,16.18–20). Die Obersten des Volkes gaben zu, dass ein offenkundiges Zeichen geschehen war, dennoch geboten sie den Jüngern, nicht mehr in dem Namen Jesu zu reden (Apg 4,16.17). Stephanus, der Wunder und große Zeichen unter dem Volk wirkte, wurde von ihnen gesteinigt (Apg 6,8; 7,59). Energisch stritten sie gegen den Heiligen Geist – und Gott wandte sich völlig von ihnen ab. Das tat sich nach außen hin darin kund, dass im Jahr 70 n. Chr. der Tempel in Jerusalem durch die Römer zerstört und die Juden in alle Himmelsrichtungen zerstreut wurden. Zeichen und Wunder, die besonders für die Juden waren (vgl. 1. Kor 1,22), hatten nun aufgehört. Und damit gab es auch keine Möglichkeit mehr, diese Sünde der Lästerung des Geistes zu begehen, die nicht vergeben werden kann. Der Zusammenhang in Matthäus 12 macht klar, dass der Herr bei der Lästerung des Geistes sein irdisches Volk im Blickfeld hatte. Es geht in diesem Kapitel um das böse und ehebrecherische Geschlecht der Juden (Vers 39.41.42). Sie, die den Geist Gottes mit dem Teufel gleichgesetzt hatten und das auch noch tun werden – sie werden zur Beute von bösen Geistern (Mt 12,43–45). Wir, die wir zu dem Volk gehören dürfen, das Gott aus allen Nationen sammelt (Apg 15,14), sind damit nicht gemeint. Das Wichtigste in Kürze Diese Ausführungen sollten keineswegs etwas von den Worten des Herrn Jesus wegnehmen. Seine Worte bleiben in ihrer Tragweite und ihrer ganzen Kraft ewig stehen. Aber wir dürfen doch untersuchen, was sie wirklich bedeuten und dankbar erkennen, dass die Furcht, den Geist gelästert zu haben, unbegründet ist. Denn: Wer sich mit dieser Frage quält und nach Gewissheit des Glaubens hungert, beweist einen Zustand des Herzens, den ein verhärteter Lästerer niemals hat. Es gibt heute nicht die Möglichkeit, den Geist zu lästern, da Gott in dieser Zeit des christlichen Niedergangs keine Zeichen mehr bewirkt. Die Lästerung des Geistes steht in Verbindung mit Israel. In dem Zeitalter der Gnade wird jedem Sünder seine Schuld vergeben, der sie in Buße und Glauben aufrichtig vor Gott bekennt.
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  • Avatar von Markus K.
    30.03.2018, 00:38
    Markus K. hat das Thema Lästerung des Heiligen Geistes im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Die Lästerung des Heiligen Geistes geht nicht mehr und ist vorbei.
    1 Antwort(en) | 99 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    26.03.2018, 02:06
    Markus K. hat das Thema Himmlische Gabe im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was meint man in Hebräer 6,4 mit Himmlischer Gabe geschmeckt haben.
    7 Antwort(en) | 340 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    23.03.2018, 00:11
    Markus K. hat das Thema Israel im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Wieso gibt es einige leute wie Karl Hermann Kauffmann mit der Ersatztheologie oder Martin Christ auf Facebook die sagen das wir israel seien und leugnen auch die Prophetien über Israel.
    5 Antwort(en) | 316 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    23.03.2018, 00:04
    Markus K. hat das Thema Die Seligpreisungen im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was ist der unterschied zwischen den Seligpreisungen aus Matthäus 5 und der Lehre des Christus, ist es nicht ein und dasselbe? Und darf man die Seligpreisungen noch halten?
    3 Antwort(en) | 247 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    22.03.2018, 01:25
    Markus K. hat das Thema Lehre des Christus im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was ist die Lehre des Christus, wenn es nicht die Bergpredigt ist.
    5 Antwort(en) | 388 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    22.03.2018, 01:12
    Markus K. hat einen Pinnwandeintrag im Profil von Markus K. hinterlassen.
    Der Herr Jesus Christus ist die Wahrheit Amen.
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